
Die Bundesregierung unter Kanzler Merz will Deutschland aus der Abhängigkeit von den USA zur nuklearen Abschreckung durch „nukleare Teilhabe“ zu lösen und unter den nuklearen Schirm Frankreichs rücken, um „in der Abschreckung einen neuen gemeinsamen Weg“ zu gehen. Die „strategische Zusammenarbeit“ beider Länder solle vertieft werden, sagte Merz nach dem Treffen des Deutsch-Französischen Ministerrats am 17. Juli in Brühl. Geplant ist die Einrichtung einer „strategischen Steuerungsgruppe“. Macron spricht von „erweiterte Abschreckung“ und lobte Deutschland, das Teil der „Vorreiterrolle in der strategischen nuklearen Abschreckung“ sei.
Im Herbst soll die Bundeswehr erstmals an einer Übung der französischen Nuklear-Streitkräfte teilnehmen. Eifrig wird versichert, dass man an der Abschreckung durch die Nato und damit durch die USA festhalte. Näheres über die strategische Kooperation wurde aber nicht geäußert, also ob Deutschland beispielsweise eine Art nuklearer Teilhabe mit französischen Atomwaffen anstrebt. Klar scheint zu sein, dass der französische Präsident Macron die vollständige Kontrolle behalten will, was die Zusammenarbeit allerdings nach den Wahlen mit einer vielleicht von Le Pen geführten Regierung erschweren dürfte.
Merz sagte in der Regierungserklärung, man arbeite an der „Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes“. Bekanntlich will Merz die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Streitmacht Europas aufbauen. Im Februar hatte er in einem Podcast eine „deutsche Bewaffnung mit Atomwaffen ausgeschlossen“.
Das deutet nicht darauf hin, dass die Bundesregierung heimlich eigene Atomwaffen herstellen will, was auch den Bruch mit einigen Abkommen, vor allem mit dem Atomwaffensperrvertrag und dem 2+4-Vertrag, bedeuten würde. Gleichwohl meldete der russische Auslandsgeheimdienst SVR am 20. Juli, dass in Deutschland „verdeckte Arbeiten an Projekten im Zusammenhang mit Atomwaffen auf Hochtouren“ laufen würden.
SWR: Im Bundeskanzleramt werde bereits an einem eigenen ‚nuklearen Schutzschirm‘ gearbeitet
Das geschieht sicher im Einvernehmen oder Auftrag des Kremls, in dem natürlich die Diskussion über den Aufbau eines europäischen nuklearen Schirms oder über die Möglichkeiten, wie Deutschland sich über die nukleare Teilhabe mit den USA mit Atomwaffen schützen könnte. Der SWR erklärt aber nicht, dass er selbst Erkenntnisse habe, sondern dass „die zuständigen Ministerien eines der wichtigsten NATO-Staaten Besorgnis über die in Deutschland durchgeführten aktiven Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Schwerpunkt auf Atomwaffen äußern“. Um welchen Staat es sind handelt, wird nicht verraten.
Genannt werden Forschungen im Bereich der „Materialwissenschaft, der Stoßwellenphysik sowie der Kern- und Neutronenphysik, an der 30 nationale Universitäten beteiligt sind“. Hingewiesen wird auf das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Ruhr-Universität Bochum, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die RWTH Aachen und die Technische Universität Berlin: „An den sechs Forschungsreaktoren dieser Zentren werden praktische Experimente durchgeführt.“ An der industriellen Produktion von „Hochenergiesprengstoffen und elektronischen Zündsystemen“ seien Rüstungskonzerne wie die Rheinmetall AG, die Diehl Stiftung GmbH, die KNDS-Gruppe und die Umarex GmbH beteiligt. Erprobt würden die Materialien und Geräte auf dem Testgelände der Bundeswehr.
Diese Informationen werden in dem Rahmen gestellt, dass Deutschland nach Meinung angeblicher Nato-Experten, wie nicht genannt werden, „innerhalb von ein bis drei Monaten eigenständig das notwendige spaltbare Material herstellen und innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen kann, ohne groß angelegte Tests durchzuführen“. Suggeriert wird, „dass die eifrigen Köpfe im Bundeskanzleramt bereits an einem eigenen ‚nuklearen Schutzschirm‘ arbeiten“ würden.
Brigadegeneral Frank Pieper: „Deutschland braucht eigene taktische Atomwaffen“
Belege für die Behauptungen werden nicht vorgelegt, es handelt sich offensichtlich um strategische Kommunikation. Allerdings kann man die SVR-Behauptungen nicht nur als pure Fiktion oder Desinformation beiseitestellen. So gibt es in Deutschland Forderungen nach eigenen Atomwaffen. Im Januar erklärte Brigadegeneral Frank Pieper in einem Interview mit dem „Stern“: „Deutschland braucht eigene taktische Atomwaffen.“ Und das schnell. Der inzwischen von der Partei degradierte AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen forderte: „Deutschland braucht eigene Atomwaffen.“
Der Stern schrieb letztes Jahr: „Kann Deutschland überhaupt eine Atombombe bauen? Die technische Antwort lautet eindeutig: Ja, der Bau einer Atombombe ist möglich. Darüber sind sich alle Experten einig.“ Die Technik der Urananreicherung sei vorhanden, aber die von Stern zitierten Experten meinen, dass es nicht Monate, sondern einige Jahre dauern würde. Es heißt aber auch, dass Deutschland über so viel hochangereichertes Uran für 15 Sprengköpfe verfüge.
Ein IAEA-Bericht von 2025 (Nuclear Weaponisation Related Technical Capabilities Assessment – WTCA) hält fest: „In den öffentlich zugänglichen Quellen wurden keine Hinweise auf direkte Verbindungen zur Entwicklung von Atomwaffen festgestellt, die auf ein staatliches Atomwaffenprogramm in Deutschland hindeuten könnten.“ Aber es heißt auch: „Deutschland verfügt über umfangreiche technische Kapazitäten in sieben wissenschaftlichen und technologischen Themenbereichen, die für die Entwicklung eines Atomwaffenprogramms von entscheidender Bedeutung sind.“ Darauf scheint sich der Geheimdienstbericht mit der Aufzählung der Universitäten und Unternehmen zu beziehen. Deutschland könne, so WTCA, ohne Hilfe eines anderen Staates Atomwaffen bauen.
Der Bericht des russischen Geheimdienstes verweist auf die Nazi-Vergangenheit Deutschlands. Gedroht wird nicht mit dem Einsatz von Atomwaffen, sondern mit den Folgen, Atomwaffen herstellen zu wollen. Wieder müssen dafür andere Nato-Staaten einstehen: „Die Absicht der deutschen Regierung, direkten Zugang zu Atomwaffen zu erlangen, löst angesichts der revanchistischen Bestrebungen in Berlin bereits große Besorgnis in Europa aus. Doch die Folgen der Entwicklung der ‚Wunderwaffe‘ durch Nazideutschland sind wohlbekannt. Hat uns die Geschichte denn immer noch nichts gelehrt?“

Lawrow: „Ich schließe nichts aus“
Der russische Außenminister Lawrow stellte sich hinter den Geheimdienst, als er auf einer Pressekonferenz im Anschluss an das Ministertreffen Russland-ASEAN gefragt wurde, ob Russland sich auf die Aufrüstung Europas und Deutschlands Planung oder Entwicklung von Atomwaffen vorbereite: „Was Deutschland betrifft, so stammen diese Informationen von unserem russischen Auslandsgeheimdienst. Sie wurden veröffentlicht. Wir tragen die Verantwortung dafür. Angesichts der Tatsache, dass das amerikanische Atomprogramm maßgeblich von jenen aufgebaut wurde, die aus Deutschland flohen und in die Vereinigten Staaten gebracht wurden, ist dies zutiefst alarmierend. Diese Erinnerung verblasst also nicht.“ Lawrow vermied allerdings die Behauptungen des Geheimdienstes direkt zu bekräftigen.
Während hierzulande alle im militärisch-industriellen Komplex vor einem baldigen möglichen Angriff Russlands warnen, um eine überstürzte und massive Aufrüstung zu legitimieren, spricht man in Russland wenig überraschend von einem möglichen Angriff aus der EU auf Russland. Lawrow wurde gefragt: „Die Militarisierung Europas schreitet in erschreckendem Tempo voran. Haben wir und unsere ASEAN-Partner eine gemeinsame Vision davon, wohin das alles führen wird? Und vor allem: Besitzt die Europäische Union die Kraft, diesen Krieg zu führen?“ Er antwortete: „Ich schließe nichts aus. Ich kenne ihre Pläne nicht. Aber sie sind so fröhliche Kerle. Wir werden jetzt gar nicht erst darüber spekulieren – all diese Pläne liegen klar auf der Hand.“
Man nehme die Militarisierung wahr, fuhr er fort, und bereite sich auf alle Entwicklungen vor. Mit einem Zitat Putins warnte er Europa letztlich vor einem Atomkrieg: „Der russische Präsident Wladimir Putin antwortete einst sehr deutlich (…), als er nach den Kriegsvorbereitungen der Europäischen Union gefragt wurde: ‚Wir haben nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen, aber wenn sie versuchen, uns erneut anzugreifen und ganz Europa unter bestimmten Bannern vereinen, wird es ein unkonventioneller Krieg sein. Es wird eine andere Art von Krieg sein.‘“
So sieht Eskalation auf beiden Seiten auf. Spiegelbildlich gleicht sich die Argumentation. Die Abschreckung des einen ist für den anderen Drohung. Aus einer solchen Spirale kommt man nur durch Gespräche und Aufbau von Vertrauen heraus. Aber das scheint derzeit nicht gewollt zu sein.
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Leider muss man davon ausgehen, dass an den Aussagen des russischen Auslandgeheimdienstes mehr dran ist, als einem lieb sein kann. Den deutschen Bellizisten ist wirklich alles zuzutrauen. Zurzeit sind sie alle vom Wahnsinn umzingelt.
Man muss unterscheiden zwischen wollen und können, ebenso wie zwischen Verfügbarkeit von Wissen und Material.
Eine einzelne Uranbombe bauen unter (hypothetisch: stillschweigend von der US Regierung geduldeter) Verwendung von Brennelementen für den FRM2 dürfte eher eine Sache von einer Woche sein denn von einem Jahr.
Die Sachkunde für die schnelle Entwicklung und den Bau von Bomben nach dem Implosionsprinzip war vor 15 Jahren sicher auch noch vorhanden, wie das heute ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Brennstoff für Variante 2 sollte für Deutschland aber derzeit weder im Land noch bei den Verbündeten verfügbar sein, da ist das mit dem Jahr ein eher sportlicher Zeitrahmen.
Spätistens in dem Moment, wenn Russland den 2 + 4 Vertrag kündigt, sollte der, der
es kann, aus Deutschland verschwinden. Ich traue unseren Chaoten ohne Weiteres zu,
so ganz nebenbei eine eigene Atombombe zu bauen. Das würde allen Verträgen nach dem
II. Weltkrieg widersprechen. Und es wäre nicht nur Russland, welches dann etwas dagegen
machen könnte, sondern alle ehem. Alleierten. Der ewige Feind Frankreich ist sicher so gar
nicht erfreut, wenn die Deutschen plötzlich mit Atombomben herum wedeln. Die Ammis
mit sicherheit auch nicht. Das heißt, die ersten Bomben könnten nicht aus dem Osten in
unsere Richtung fliegen, sondern sogar noch eher aus dem Westen. Oder sogar direkt
aus dem Inneren Deutschlands wie z.B. aus Büchel. Wie an einer Diktatur in Deutschland
rege gearbeitet wird, zeigt gerade Niedersachsen, wo die Altparteien wider des Grundgesetzes
die AFD Kandidaten mit einem wirklich billigen Tricks aus dem Rennen bei den Landtagswahlen
schießt. Merz sitz ja schon im Reichstag, da kann er sich ja auch bald Reichskanzler schimpfen…..
Wir sind wieder wer. Wie könnte man uns da die eigene Atomwaffe verweigern? Ich verwette doch meine alten NVA-Stiefel darauf, dass die Planungen unter unserem guten Kaiser Fritz schon weiter fortgeschritten sind, als man uns sagen möchte.
Ich halte das eher für unwahrscheinlich, dass man in D eine eigene Atomwaffe entwickeln möchte. Dazu gibt es zu viele andere Baustellen bei der Bundeswehr.
Das man sich in Russland allerdings darüber Gedanken macht, kann ich gut verstehen.
In regelmäßigen Abständen kommen die Nachrichten daher, in der russische Offizielle mit den Angriff auf D drohen. Mal mit konventionellen Waffen mal mit Nuklearen.
Jetzt muss man wohl neue Gründe für die eigene Aggressivität finden und unterstellt sicherheitshalber mal den Deutschen, dass sie das haben wollen, was die Russen schon lange als Mittel zur Erpressung besitzen.
Die nächste Runde der Atom-Propaganda aus dem Kreml hat begonnen.
„Die nächste Runde der Atom-Propaganda aus dem Kreml hat begonnen.“
Früher war mehr Lametta. Noch vor kurzen hätte man bestimmt eine Atombombe in Deutschland entdeckt die nur Russen tötet und Nicht-Russen verschont.
So wie die Saudis dann in ein paar Jahren ihre Bombe haben, ist zu erwarten, dass irgendwann auch Deutschland seine Bombe bekommen wird, das wäre bei der aktuellen Gesinnung der Spitzenpolitiker nur folgerichtig. Vielleicht nicht sofort, aber so in 5 bis 10 Jahren vielleicht.
Die Welt ist leider außer Fugen geraten und wird wohl erst dann wieder zur Besinnung kommen, wenn thermonukleare Bomben größere Gebiete verglast und für längere Zeit unbewohnbar gemacht haben. Wo? Also ich tippe auf entweder da unten in Nahost irgendwo, vielleicht schon dann, wenn die anstehende Bodenoffensive dort schiefgeht, oder in Russland. Ich gehe ja irgendwie davon aus, dass es wieder die Guten sein werden, die die nächste Bombe werfen, nicht etwa Pakistan, China oder gar Nordkorea.
Noch wahrscheinlicher aber könnte es einen Atomkrieg aus Versehen geben, je mehr KI im Militärbereich eingesetzt wird. „Ach, sei doch nicht immer so negativ“, wird mir manchmal zugeseufzt – und jetzt regnet es draußen auch noch in Strömen hier, also wie soll das bitte gehen? 😉
Für eine Uranbombe des Hiroshimatyps (Kanonendesign) mit der 10fachen Sprengkraft (100 kT) braucht es 10-50 kg HEU (90%), dazu ist eine Urantrennarbeit von 2-10t notwendig.
Die Kapazität der Anlage in NRW (Gronau, Stadtteil von Natanz) hat eine Trennkapazität von 4500t, man kann also pro Tag HEU für 1 Bombe herstellen.
Der Rest an Spezifikationen dürfte seit den 50er Jahren fertig in den Tresoren des Militärs liegen. Schließlich haben Strauss/Adenauer schonmal mit der Bombe geliebäugelt.
Eine Plutonium-Bombe wird es so schnell nicht geben, zwar hat das Berliner Regime die größten Vorräte aller Nicht-Kernwaffenstaaten an Pu weltweit (Abfall aus Kernreaktoren), daraus lassen sich aber so einfach keine sinnvollen Atombomben vom Nakasaki-Typ bauen. Erstens sind die Vorräte unter Verschluss (von F, GB und unter Kontrolle der IAEO) und zweitens dürften dazu Versuche nötig sein, die sich nur schwer verschleiern ließen.
Übrigens sind bereits Forschungen an Atombomben eigentlich ein Vertragsverstoß gegen den NPT. Aber kein ernst zu nehmender Mensch hat schließlich behauptet, dass der Adenauer-Ranzstaat „agreement capable“ wäre.
Abfall aus wassermoderierten Kernreaktoren taugt nicht als Bombenstoff. Die Verunreinigung mit schwereren Plutoniumisotopen als 239 macht den Brennstoff instabil, d.h. das kann, sehr ineffizient im Vergleich zur gezielten Zündung, aber halt doch, einem um die Ohren fliegen.
Die Gesamteinschätzung teile ich, auch wenn nicht nicht wusste ob und in welchem Ausmaß fertige Anreicherungseinrichtungen hier vorgehalten werden.
Aber sicher doch, kann man in Deutschland Atombomben bauen. Dafür wird man auch kaum 3 Monat Zeit benötigen. Wofür hat man denn sonst Jahrzehnte lang in Atommüll investiert? Technisch ist das kein Problem.
Politisch ist das schon eher ein Wagnis, Aber für Kanzler Merz ist das doch eher eine Kleinigkeit. Was ich nur nicht verstehe ist, weshalb alle von einem atomaren Schutzschirm reden.
Ein Regenschirm ist etwas unter dem man nicht nass wird wenn es regnet. Beim einem atomaren Schutzschirm ist es jedoch umgekehrt.
Wie „umgekehrt“ zum Regenschirm?
Wird man unter einem atomaren Schutzschirm auch nass, wenn es nicht regnet?
Es gibt keinen atomaren Schutzschirm, eigene Atombomben können keine ankommenden Bomben abschirmen, das ist Illusion
Wobei man mal festhalten sollte, dass ausgerechnet Kernbrennstäbe, die schon mal im Reaktor in Betrieb waren, eine äußerst schlechte Quelle für Kernspaltmaterial einer neuen Atombombe wären. Da sind zu viele Spaltprodukte drin, die zum einen das Handling erschweren und außerdem den Prozess verkomplizieren. Ich weiß nicht, über wie viel nicht oder gering angereichertes Uran D verfügt, aber das wäre auf alle Fälle der bessere Grundstoff.
Technologisch sehe ich aber keine Hürden, eine Bombe in D zu entwickeln und zu bauen. Wir verfügen über Anreicherungskapazitäten, von denen die USA in den 40ern nur träumen konnten, mit den heutigen Rechnern erledigt man die Berechnungen zur Stoßwellenphysik in Minuten, wenn nicht Sekunden und die Formeln dazu sind heute kein Geheimnis mehr. Zur Not kann man ja mal Fr. Merkel fragen, die ist Kernphysikerin.
Es ist ja nicht nur die US -Bombe, die von deutschen Spezialisten maßgeblich mit gebaut wurde. Auch die israelische ist nach Leuten, die Bescheid wissen, die es ja offiziell gar nicht gibt, eine deutsche.
Wenn man die wahrheit schreibt, scheint es mit einer Freischaltung nicht weit
her zu sein. Also noch einmal kurz versuchen: Deutschland hat Verträge mit den
ehem. Alleierten. Wenn wir eine eigene Atombombe bauen, wird nicht nur Russland
sauer, sondern auch die anderen Unterzeichner. Vor wem wir und dann am meißsten
fürchten sollten ist wahrscheinlich nicht Russland.
Das ist richtig, allerdings muss man bedenken, dass Merz ohnehin von de USA die Befehle erhält und es gibt auch eine historische Parallele. Nach Versailler Vertrag hatte Deutschland nach 1933 nie aufrüsten dürfen. Das spielte aber keine Rolle weil die NSDAP ohnehin von der Wallstreet groß gemacht wurde und Deutschland für den Stellvertreterkrieg gegen Russland fit gemacht werden sollte.
Und auch wenn heute Deutschland und Russland sich gegenseitig atomar verdampfen, dann gibt es dabei einen lachenden dritten.
„verdeckte Arbeiten an Projekten im Zusammenhang mit Atomwaffen auf Hochtouren laufen… Dafür wird man auch kaum 3 Monat Zeit benötigen.“
Bei uns im Dorf erzählen die Leute, dass das Projekt so verdeckt sei,. dass nicht mal die Bundesregierung davon irgendwas weiss. Der Merz sei wieder völlig ahnungslos. Angeblich handle es sich um ein geheimes Konsortialprojekt des Kreml und der „Alternativen Medien“ in Deutschland -sagen die Leute im Dorf.
Würde der 4+2 Vertrag gekündigt, entfiele die Rechtsgrundlage. auf die sich die BRD beruft, wenn sie Reparationsforderungen aus dem zweitenWeltkrieg abweist. Polen könnte dann sein Inkassobüro losschicken, um die einzutreiben. Gut, wenn man dann Kernwaffen hat.
Absurde Überlegungen? Vielleicht. Aber was gibt es noch, was man sich wagt, vollkommen auszuschließen?
Ich habe übrigens keinen Zweifel daran, dass der russische Vorwurf zutrifft. Nicht, weil ich russischer Propaganda arglos vertrauen würde. Das tue ich sicher nicht. Würde es den Russen nur darum gehen, zu sagen, dass sie wissen was bei uns gemacht wird, gäbe es auch andere Möglichkeiten. Die Beunruhigung der (west) europäischen Nachbarn zu vergrößern ist sicher ein Ziel und die WISSEN auf jeden Fall, ob es stimmt. Egal, ob und wie sie sich dazu äußern.
Aber das ist nicht mein Thema. Meine Gewissheit resultiert aus der Entwicklung Deutschlands zurück zu seinen Wurzeln, zurück zu einem Gemeinwesen, angetrieben von militärischem Größenwahn, gepaart mit der traditionellen notorischen Unfähigkeit, Folgen realistisch zu kalkulieren.
Es liegt schlichtweg in der Logik des deutschen Wahns, wieder stärkste Militärmacht zu werden, dass dies ohne Kernwaffen niemals erreicht werden kann.
Es ist wirklich eine große Freude, in diesem Land leben zu dürfen. Schade, dass in absehbarer Zeit gar nicht mehr so viele Menschen das werden sagen können.
„Deutschland könne „innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen““
Wer hat den was anderes erwartet? Das ist Technik die es schon 80 Jahren gibt.
Schade das der Morgenthau-Plan nie umgesetzt wurde und die indigene Bevölkerung in Jahrzehnten nichts dazugelernt hat.
1939 lässt grüßen………
Ja, aber…
Technisch gesehen ist DE wohl in der Lage, Atomwaffen zu bauen.
Politisch jedoch…
Ich denke, dabei würde sich trotz aller Kriegspropaganda in DE würde das doch innenpolitisch Probleme bereiten denke (hoffe) ich.
Außenpoltisch… vermutlich würde Frankreich ziemlich ausrasten, evtl. würden sie mal kurz vorbeikommen wollen, um uns die Atomwaffen gleich wieder einzumotten.
Die Briten würden auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen…
Die anderen, europäischen/EU-Staaten wären auch nicht so begeistert.
Die größere Gefahr sehe ich in so einer Art EU-Atombombe… Nukleare Aufrüstung (auch) in DE durch die Hintertür.
Aber vermutlich bin ich nur paranoid… 😉
Als Lawrow würde ich die Geschichte
zur Not erfinden, um den Fritz das dementieren zu lassen. Der Fritz hätte damit einen Anlass um seine Gesprächsbereitschaft in der
Ukrainesache signalisieren zu können.
Mit unkontaktierten Brilonesen ist die
Kommunikation nicht einfach.
Allein die Vorstellung, dass Merz seinen Finger am nuklearen Abzug hat, in einem völlig desolaten Deutschland, das nicht einmal seine Basics wie Energieversorgung, Infrastruktur oder Zugverkehr gebacken bekommt, erscheint mir das genaue Gegenteil von Sicherheit zu sein.
Generell dürfte die Vorstellung, die Bombe bändigen zu können, eine katastrophale Illusion sein.
Über 30 Fälle sind bekannt, in denen es zu Beinahe-Atomkriegen (sogenannte „Nuclear Close Calls“) durch technische Fehler, Missverständnisse oder menschliches Versagen kam!
(s. https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_close_calls und die
UN UNIDIR Studie „An Illusion of Safety – Challenges of Nuclear Weapon Detonations for United Nations Humanitarian Coordination and Response“.)
Also, Nuklearwaffen schaffen keine Sicherheit, sondern ein immenses Risiko! Anstatt nun wieder ein Atomars Wettrüsten zu starten, gilt es eine Europäische Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die sich an der EU-Sicherheitscharta von Istanbul 1999 und ihrer „UNTEILBAREN GEMEINSAMEN SICHERHEIT“ orientiert, denn Sicherheit gibt’s in Europa nur mit und nicht gegen die aktuell grösste Nuklearmacht dieser Welt.
Das wurde schon in den 80ern vorbereitet, hiess es Angeblich gibt es sogar ein eigenes Konstruktionsdesign.
Qana, übernehemn Sie, habe die Details nicht mehr parat.
Um Atomwaffen zu bauen, hat kein anderer als Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU) die „zivile Nutzung“ der Atomkraft in Deutschland eingeführt.
Die technologischen Pfade, die in der Folge jeweils beschritten oder verworfen wurden, hat Radkau minutiös dargelegt: „Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft“. — https://www.justbooks.de/search/?isbn=9783865813152
Bereits in den 1970ern hätte Deutschland entsprechend Uran anreichern können – technisch, aber unter keinen Umständen politisch. Im Übrigen ist die die Ursache des Atomunglücks in Geesthacht bei Hamburg von 1986 bis heute vertuscht.
„Atomkraftwerke sind weiter nichts als in Beton gegossene Atombomben!“ (IPPNW, Ärzt/innen gegen den Atomkrieg)
Sollte es zu einem Atomkrieg kommen, werden Ärzt*innen und medizinisches Personal den Überlebenden nicht helfen können!
Wenn die drohende iranische Atombombe ein Kriegsgrund für Israel und die USA ist, dann dürfen sich die Russen doch sicher vor der deutschen Bombe fürchten und entsprechend reagieren?
Amerika, Großbritannien, Frankreich würden niemals eine deutsche Atombombe zulassen. Niemals. Darin sind sie sich mit Rußland völlig einig.
Schon deshalb wird es niemals jemand Offizielles zugeben.
Alles schön unterm Teppich.
Gibt noch ausreichend unterirdische Anlagen aus dem Weltkrieg, wo so was gebastelt werden kann, ohne durch groß angelegte Tunnelneubauten die Satellitenaufklärung zu triggern. Jedenfalls in Brandenburg, wie es in anderen Bundesländern aussieht, entzieht sich meiner aktuellen Kenntnis. KZ Mittelbau Dora bei Nordhausen ist aber wohl unbenutzbar durch Anhydrit? Gibt noch genug andere, Salzbergwerke mit radioaktiven Abfällen zum Beispiel….
Was reden die von „einer“ Bombe. Alleine um das Fulda-Gap abzusichern waren davon 140 davon oder sogar mehr erforderlich. Für einen kompletten Schutzschild, entlang der polnischen Grenze sind es dann sicher 3000. Dazu nochmal mindestens 500 um die Hauptstadt vor russischen Panzern zu schützen, denen es gelang, den Schutzschild zu durchdringen. Aber ich denke, auch die wichtigsten Rüstungsbetriebe sollte man nuklear vor dem anrückenden Feind schützen.
Sicher gehen wir aber nur, wenn wir die Personenschützer unserer Sicherheitsgaranten in persona mit Koffernukes ausstatten. Ich denke, dass wir dies als allererstes tun sollten.
Laut Thomas Röper steht uns Folgendes bevor: Russland kann sich den Beschuss mit Drohnen aus der Ukraine nicht mehr gefallen lassen. Diese werden nicht in der Ukraine gebaut, sondern in Europa. Hierfür wurden 21 Orte zu Zielen erklärt. Auf diese werden die Oreschniks niedergehen und sie werden auch tiefliegende Komplexe erreichen. Und dann? Sagt Russlsand, macht mal was. Wahrscheinlich machen sie nichts, aber wenn doch, wirft Russland eine taktische Atombombe. Es hat ein sehr fein abgestimmtes Sortiment zur Eskalation.
Wird Frankreich dann antworten? Frankreich hat nur die großen strategischen Sprengköpfe. Wenn es die startet, gibt es danach kein Frankreich mehr. Macron weiß das.
Also sitzen sie da und können nichts tun. Trump wird sich heraushalten.
Da wäre es doch ein Wunder, wenn die Deutschen nicht selbst an der Bombe basteln. Das Uran haben sie.. Schon vor Jahren hat das konkret-Magazin enthüllt, welche Mengen an hochangereichertem Uran in der Anlage in Garching hergestellt werden. Ein Vielfaches dessen, was für die angeblich medizinischen Zwecke gebraucht wird.
Ich halte Lawrow für absolut glaubhaft.
Ja, KOENNTE !
Aber die Genehmigungsverfahren werden Jahre in Anspruch nehmen. Ich vertraue da ganz auf die Buerokratie.