
Hierzulande wird der ukrainische Präsident wegen der Regierungsumbildung und vor allem wegen der Berufung von Mykhailo Drapatiy als neuen Oberkommandierenden nach Entlassung von Syrsky gelobt. Kritik kam auf, als er den maßgeblich für den Drohnenkrieg in das russische Hinterland verantwortlichen Verteidigungsminister Fedorov entlassen hatte. Der mit 35 Jahren junge Minister, der nicht aus dem Militär kam, lag überkreuz mit dem Oberkommandierenden Syrsky über die Kriegsführung, war zu selbständig und populär für den autoritären Führungsstil von Selenskij und minderte wahrscheinlich auch Anteile bei der Beschaffung von Militärgütern der etablierten Militär- und Regierungskreise, weil er öffentliche Ausschreibungen durchsetzte, aber auch in enger Verbindung zu einigen Drohnenfirmen steht. Allerdings gab er sich auch als Bekämpfer der Korruption im Beschaffungswesen. Es geht um viel Geld. Für 50 Milliarden US-Dollar werden dieses Jahr Waffen gekauft.
Offensichtlich wollte Selenskij Syrsky als Oberkommandierenden durch den Rauswurf von Fedorov retten. Diesem wird eine alte, „sowjetisch“ genannte, hierarchische Kriegsführung nachgesagt. Er war dem Präsidenten gegenüber ergeben und führte für diesen politisch symbolische, aber verlustreiche und militärisch unsinnige Einsätze aus (Bachmut-Verteidigung oder Kursk-Offensive). Aber es kam aus dem Westen Kritik, wo Fedorov wegen seiner Erfolgsmeldungen hoch angesehen war, und in den Städten wurde demonstriert, um die Wiedereinstellung von Fedorov und die Entlassung von Syrsky zu verlangen. Die Demonstrationen nennt man auch „Pappkarton-Maidan“, weil die Teilnehmer beschriftete Pappkartons mit sich führen.
Selenskij bot Fedorov u.a. die Leitung beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat an, was dieser aber ablehnte und eine Rückkehr in das Verteidigungsministerium fordert, „um den Krieg zu gewinnen“. Als Verteidigungsminister will ihn Selenskij auf keinen Fall mehr – weil er ihm politisch oder finanziell zu gefährlich wird. Vor einem Jahr war Selenskij ebenfalls aufgrund von Druck aus der EU und auf der Straße eingeknickt und hat die Gesetze zur Kontrolle über die Antikorruptionsbehörden rückgängig gemacht. Das geschieht weniger aus Einsicht, sondern um seine Macht zu erhalten.
Fedorov lehnt sich offen gegen Selenskij auf. Journalisten sagte er: „Keine andere Position hat die wirkliche Befugnis, die Korruption im Beschaffungswesen zu bekämpfen, die laufende Transformation des Militärs abzuschließen, asymmetrische Aktionen und Operationen gegen den Feind zu planen und durchzuführen, die Kultur der Lügen und der Verantwortungslosigkeit innerhalb des Systems auszumerzen und die anderen Aufgaben zu vollenden, die unser Team im Verteidigungsministerium bereits begonnen hat.“ Der Konflikt mit Fedorov, der weitaus tiefer als der mit Saluschnyi geht, wird Selenskijs Position schwächen und politisch für wachsende Unruhe im Land sorgen, was bislang durch den Krieg verhindert wurde.
Fedorov hätten Nähen zum rechtsnationalistischen Spektrum, sein Berater Sternenko war einst Aktivist beim Rechten Sektor und verwickelt in Verbrechen. Fedorov war Mitglied der libertären Partei „5.10“, die für radikale Steuersenkungen und wirtschaftliche Deregulierung eintrat. 2018 beteiligte er sich am Wahlkampf für Selenskiy, wurde dessen digitaler Berater und zum Abgeordneten der Diener des Volkes, 2019 wurde er zum stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für digitale Transformation der Ukraine und schließlich Verteidigungsminister.
Die Rochade ermöglichte Selenskij jedenfalls, zumindest kommissarisch mit General Oleksandr Poklad einen neuen, ihm ergebenen Leiter des Geheimdienstes SBU zu ernennen. Zuvor hatte er den seit Januar amtierenden SBU-Chef Yevhenii Khmara, der sich mit der Operation Spiderweb als Drohnen-affin gezeigt hatte, als Minister ins Verteidigungsministerium versetzt. Vermutet wird, dass Poklad gegen die führenden Mitarbeiter der Antikorruptionsbehörden vorgehen soll, nachdem der frühere Chef Vasyl Malyuk im Januar zurückgetreten war, weil er sich weigerte, dies zu machen.
Für den neuen Oberkommandierenden steht nationale Identität im Vordergrund
Genötigt sah sich Selenskij, schnell einen neuen Oberkommandierenden zu suchen, der die Kritik an der Entlassung Fedorovs dämpfen sollte. Er musste also relativ jung sein, dem Drohnenkrieg und der dezentralen Kriegsführung mit flacher Hierarchie aufgeschlossen, aber nicht mit Rüstungsunternehmen verbandelt sein, die den Schnitt des Selenskij-Zirkels an Rüstungsgeschäften verkleinern könnten. Der 34-jährige Drapatij scheint geeignet zu sein und auch einen Rückhalt in den Streitkräften zu haben. Er hat sich hinter Fedorov gestellt und gehörte zur Opposition gegen Syrsky. Dieser soll mit dem Angebot still gestellt werden, zum Leiter der Nationalen Verteidigungsuniversität der Ukraine zu werden.
Von Drapatij weiß man, dass er schon 2014 an der Bekämpfung des Anti-Maidan beteiligt war. Am 9. Mai 2014 überfuhr ein unter seinem Kommando stehender BMP-Panzer in hoher Geschwindigkeit eine Barrikade in Mariupol, um belagerten Polizisten zur Hilfe zu kommen. Das war gefilmt worden, das Video ging viral, auf dem man auch sehen kann, dass die Separatisten unbewaffnete Zivilisten waren. Allerdings zogen sich dann die ukrainischen Streitkräfte erst einmal aus der Stadt zurück, die im Rahmen der Antiterror-Operation (ATO) bis zur Rückeroberung u.a. durch Asow von Separatisten verwaltet wurde.
Ukraїner W. veröffentlichte jetzt ein Interview mit Drapatij aus dem Jahr 2023, das bislang nur ausschnitthaft bekannt war. Die Veröffentlichung war sicher positiv von dem nationalistischen Medium gemeint, könnte oder sollte aber Drapatij in einem kritischen Licht zeigen. In dem Interview offenbart Drapatij seine rechtsnationalistische, antirussische, militaristische Gesinnung und macht gleichzeitig klar, dass die Menschen in der Ost-Ukraine der Diskriminierung ausgesetzt waren, was ein Grund für den Anti-Maidan war, der erst mit der Zeit und durch die gegen die Protestierenden gerichtete militärische Antiterror-Operation (ATO) zum militanten Separatismus wurde. Man kann zumindest über eine Nähe zur nationalistischen Ideologie sprechen, die auch im Umkreis der Freiwilligenverbände vorherrscht. Auch das könnte ein Grund zu seiner Ernennung gewesen sein, da Selenskij sich um die Einbindung der Rechtsnationalisten bemüht, etwa durch die Ehrung von OUN/UPA-Führern, denen ein Pantheon errichtet wird, oder durch Auszeichnung einer Militäreinheit als „Helden der UPA“, was zu Verwerfungen mit Polen führte („Niemand wird diktieren, welche Helden wir ehren“, Ukraine holt ihre Nationalhelden heim: OUN-Führer und Nazikollaborateur Melnyk kommt als erster).
Drapatij spricht den Russen in dem Interview das Existenzrecht ab, wie das in den rechtsnationalistischen Kreisen der Bandera-Nachfolger üblich ist, wo ebenfalls wie er „nationale Identität“ mit rassistischen Folgen verlangt wird: „Man kann sie nicht wirklich Nachbarn nennen. Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat. Dort hat sich seit Jahrtausenden nichts Zivilisiertes verändert, weder in ihrer Mentalität noch in ihrem imperialistisch ehrgeizigen Verhalten.“ Umgekehrt wie Putin sagt er, ohne die Ukraine würde es keine Russische Föderation geben. „Wir kämpfen“, sagt er, „heute für unsere Nation, nicht für Territorium, nicht für Land. Nicht wegen Gas und Öl, sondern wegen unserer nationalen Identität.“
Diese Haltung überträgt er auch auf die Ukrainer, die im Osten des Landes leben und die sich gegen den ukrainisch-nationalistisch geprägten Maidan 2014 erhoben hatten: „Die Regionen Donezk und Luhansk waren leider in ihrer Geschichte stark von Binnenvertriebenen und Kriminellen geprägt. Daher rührt die mangelnde Bildung der Bevölkerung. Wahrscheinlich wurde ihnen im Zuge der Ukrainisierung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb haben wir dieses Ergebnis. … Aus irgendeinem Grund wollen die Menschen mehr kostenlose Leistungen; ihnen fehlt etwas, sie sind unzufrieden, neidisch und wollen nicht arbeiten. Zuerst dachte ich, das sei nur Einbildung, aber nein, es stimmt. Während ich mit ihnen sprach und mir die Situation ansah, würde ich nicht sagen, dass es die Mehrheit ist, aber eine beträchtliche Anzahl von ihnen will nicht arbeiten; sie will kostenlose Leistungen. Es ist ihnen im Grunde egal, in welchem Land sie leben oder wie es heißt.“
Er betont, dass der Frieden kommen wird, aber „durch unseren Sieg“. Zum 9. Mai 2014 sagte er noch, dass es sich bei den Anwesenden um eine „Masse“ handelte, die er deswegen nicht als Volk bezeichnen würde, weil „die meisten, wenn nicht alle Ausrufe und Verhaltensweisen auf eine prorussische Gesinnung hindeuteten“. Es handelte sich, wie er es ausdrückte, um „Leute in Zivilkleidung“, nach dem Video zu schließen, waren es auch Zivilisten. An anderer Stelle sagte er, es sei eine „nicht ganz friedliche Kundgebung mit Steinwürfen“ gewesen, gegen die das Militär eingesetzt wurde. Getötet worden seien nur Russen, etwa Girkin-Anhänger, oder Kollaborateure.
Was dann für Drapatij noch erschwerend hinzukam, war, dass sie „die Streitkräfte der Ukraine Banderaisten, also Nationalisten“, nannten, was nach den Äußerungen von ihm ja wohl auch zutraf. In Mariupol sei die Bevölkerung betrunken, eine Herde, gewesen, es brauche nicht viel, um sie in „negative Menschen“ zu verwandeln. Das soll erklären, warum sich die Menschen gegen das Militär gestellt haben. Für ihn, der mit seiner Brigade aus Kiew kam, sei die prorussische Stimmung ungewohnt gewesen. Er vergleicht das mit dem Stockholm-Syndrom, also damit, dass jemand seinen Vergewaltiger liebt. Anders kann er sich wohl nicht erklären, warum die Menschen die Soldaten aus der Westukraine nicht begeistert empfangen haben. Aber es wäre dann auch eine militärisch-zivile Zusammenarbeit zustandegekommen.
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Wenn man southfront glauben möchte, ist er wohl ein Mann der Briten.
https://southfront.press/british-proxy-drapatyi-as-londons-tool-against-trumps-peace-initiatives/
Es wird in Zukunft keine nationalen Identitäten mehr geben.
Zumindest in der westlichen Welt, ob die Russen und die Chinesen da mitmachen werden ist noch nicht ganz raus.
Fest steht aber, das sie sich in irgendeiner Weise einbringen werden müssen.
Sowas ist der herrschenden Klasse völlig egal.
Also, wenn es nach unserem Reichskanzler geht, sind wir wieder wer und haben bald wieder die stärkste Armee der Welt. Dann wird wieder keiner mehr wagen, eine Deutschen auch nur scheel anzusehen!
Ja, man sieht anschaulich, wie schwer bewaffnet (mit Handy und Steinen) die „Russen“ dort an der Barrikade waren. Da musste die ukrainische Armee natürlich eingesetzt worden, um die vielen Girkins zu bändigen. Danke noch einmal für dieses Video. Ich habe damals viele andere angesehen, wo die Russen ganz perfide ihre Spezialeinheiten (alte Ömchen mit Kopftuch) einsetzten, die mit bloßen Händen versuchten, die ukrainischen Panzer aufzuhalten.
Und ich kann mich an Videos und Fotos aus der Westukraine erinnern, die bereits im Januar 2014 von ukrainischen bewaffneten Rechtsnationalisten besetzte westukrainische Städte zeigten. Beispiel die Artillerie an der Barrikade in Lwiw (BBC). Das wird von den Unterstützern der Verherrlicher der Holocausttäter (Ottono, Vende, L.ren und andere) lieber verschwiegen, denn dann passt ihre Girkin-Erzählung nicht mehr. Genausowenig, wie sie das vorausgegangene Treiben der Terrorbanden Parubijs, Ljaschkos, Jaroschs und anderer thematisieren würden.
Wer der russischen Regierungspropaganda nicht traut, wird kurzerhand als „Unterstützer der Verherrlicher der Holocausttäter“ bezeichnet. Andererseits ist dies genau die Art von Rhetorik, die man von Unterstützern der Verherrlicher der Organisatoren des Massenverhungerns .
Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Freitag 17.07.2026):
Das Militär begibt sich nach Beit Sahour, in Betlehem. Es kommt in Sinjil, nördlich von Ramallah bei den brennenden Feldern zu Zusammenstössen. Die Siedler lassen in Yatta ihre Kühe auf das Land der Palästinenser. Die Siedler greifen in Iraq Burin ein Zuhause an und begehen Vandalismus. Die Siedler greifen in Jurish, südlich von Nablus angereiste Aktivisten an die das Zuhause eines Palästinensers reparieren wollen. Die Siedler stehlen in Khirbet Imneizel, Masafer Yatta, südlich von Hebron die ganze Schafherde (das Militär ist behilflich). Es werden bei einem Angriff von den Siedler auf der Wadi Al-Shaer-Strasse, westlich von Salfit zwei palästinensische Kinder verletzt.
Das Militär begibt sich nach Nablus. Das Militär wirft in Kafr Malek mit Tränengaskanistern und mehrere Feuer brechen aus. Das Militär nimmt in Sa’ir, nördlich von Hebron drei von den vier verfolgten Palästinensern fest. Es wird im Wadi Al-Joz-Viertel ein Palästinenser angeschossen und ein anderer festgenommen. Das Militär zerstört nördlich von Nablus mindestens eine Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs. Es wird in Idhna, ein Palästinenser festgenommen. Das Militär begibt sich nach Tuqu, südöstlich von Betlehem. Das Militär greift die Kafr Ni’ma, westlich von Ramallah an und es werden mehrere Palästinenser verletzt. Das Milität begibt sich nach Meithalun, südlich von Jenin. Es stirbt am Samstag Fadi Hamdallah al-Naasan an den Schüssen des Militärs am Oberschenkel vom 11.Juli (eine Wochen früher, hat in Al-Mughayyir gegen die Siedler gekämpft).
Das Militär verübt im Libanon die Luftangriffe auf Al-Mansouri, ein Motorrad auf der Bayada–Naqoura Strasse (Südlibanon) und das Ali Al-Taher-Gebrige, Haddatha. Es werden die Wohngebäude von vertriebenen Libanesen in Bint Jbeil und Kafr Tabnite explodiert.
Zu dem was in Gaza passiert:
Das Militär beschiesst in Jabalia Es gibt einen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Nähe des Gaza-Hafen (mehrere Verletzte) und einen Bombenangriff auf eine Wohnung in Gaza-Nord. Das Militär wirft eine Bombe in der Nähe der Abu Tammam-Schule und tötet einen Palästinenser.
Das Militär verübt einen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Al-Yarmouk Strasse. Es wird Mohammed Taysir Obeid getötet (ein Scharfschütze) und sechs Menschen darunter Frauen und Kinder verletzt.
Es wird bei einem Luftangriff auf Al-Shaabiya, im Osten von Gaza-Stadt ein Palästinenser schwer verletzt. Es werden bei einem Luftangriff in Deir Al-Balah, auf ein Zelt von Vertriebenen drei Menschen verletzt und schwer verletzt . Es wird bei einem Luftangriff westlich vom Nuseirat-Flüchtlingslager ein Mensch getötet und mehrere verletzt (Taher Abdel Wahed wird getötet und später beerdigt). Das Militär tötet in Khan Younis eine Palästinenserin bei Beschuss. Es werden bei einem Luftangriff auf eine Menschengruppe, die bei einer Beerdigung sind, ausserhalb einer Moschee im Nuseirat Flüchtlingslager (Gaza-Mitte) acht Palästinenser getötet und mehr als zwanzig verletzt. Das Militär greift vom Helikopter aus ein Wohngebäude in der Al-Mu’assasat Strasse an und es gibt keine Verletzten. Das Militär greift auch von der Luft die Ortschaft Al-Masdar an und die östlichen Gegenden von Deir Al-Balah (in Gaza-Mitte). Es gibt Beschuss vom Meer aus auf die Küsten von Gaza-Stadt und Khan Younis.
Es wurden vierhundertünfzehn nicht-dentifizierte Leichen übergeben. Die Getöteten haben Anzeichen von Folter (Kopf abgeschnitten, Hände gefesselt, Schnur um den Hals und erdrosselt, Organ- und Hautentnahmen, medizinische Eingriffe) und es werden DNA Hilfsmittel zur Identifikation nicht reingelassen (Übergabe von palästinensischen Verstorbenen vor mehreren Monaten).
Es fehlen Leichentücher, die Verwandten müssen suchen um irgendwie die Verstorbenen zu beerdigen. Die Wohngebäude werden zerstört. Es werden in den vergangenen 72 Stunden mehr als fünfundzwanzig Palästinenser getötet (bei Angriffen auf Märkte, Zuhause, Treffen und einer Beerdigung). Es werden an dem Tag mindestens zehn Palästinenser getötet und mehr als zwanzig verletzt. Die Anzahl der Getöteten seit dem Waffenstillstand im Oktober liegt bei über 1.135. Angegriffen werden auch ganze Familien und unter den Toten sind auch Frauen und Kinder.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Den Völkermord wird noch begangen.
[1] Taher Abdel Wahed (Palestinian Islamic Jihad) hatte bei dem Angriff auf das Nova Festival befohlen eine 27 jährige mitzunehmen die später bei einem Fluchtversuch getötet wurde. Die Tante der Getöteten sagt dass die Ermordung des Befehlshaber „ein kleiner Trost“ ist. Ein Gerichtsverfahren bei der ein Angeklagter auch mal zu Wort kommen darf wäre indessen angebrachter gewesen.
[2] Für Fadi Hamdallah al-Naasan halte ich diesen Freitag eine Schweigeminute um 22:00 Uhr. Wenn Sie für die palästinensische Sache sind können Sie zuhause mitmachen.
„Es handelt sich um eine Nation, die kein Existenzrecht hat.“
Mykhailo Drapatiy
„Die Bedingungen, die die Möglichkeit des Einsatzes von Nuklearwaffen durch die Russische Föderation bestimmen, sind:
[…]
Eine Aggression gegen die Russische Föderation und (oder) die Republik Belarus unter Anwendung konventioneller Waffen, die eine kritische Bedrohung für deren Souveränität und (oder) territoriale Integrität darstellt;“
Russische Atomdoktrin
🤔
Framing ala Rötzer: „auf dem man auch sehen kann, dass die Separatisten unbewaffnete Zivilisten waren.“
Solche Photos gibt es auch massenhaft vom Maidan.
„Es handelt sich um eine Nation, die kein Existenzrecht hat.„
Es war klar, dass man den Satz entsprechend verfremdet. Das machen alle , die sonst keine vernünftigen Argumente haben. Sie verfremden die Aussagen ihrer Gegner.
Ist das billig.
Die verf… Führungsriege im Kreml hat kein Existenzrecht, dass ist die Aussage.
Und diese Aussage wurde sicher schon hundertfache über die Regierungen von Kriegsgegner geäußert.
Weckt mich wenn es wirkliche Nachrichten gibt. Das Kindergartengeplänkel ist lächerlich.
schon gut zu sehen, wie man Aussagen zurechtbiegt, indem man den Rest nicht mitzitiert, sondern verschweigt, aus dem hervorgeht, dass der gute Mann natürlich die Russen als Volk meint, nicht nur deren Führungsriege: „Dort hat sich seit Jahrtausenden nichts Zivilisiertes verändert, weder in ihrer Mentalität noch in ihrem imperialistisch ehrgeizigen Verhalten.“
@Ottono
Also ist Florian Rötzer schuld, dass Drapatij den Russen in dem Interview das Existenzrecht abspricht?
Drapatij hat wortwörtlich behauptet
Irgendwann demnächst wird Putin die Spezialoperation beenden und den Krieg erklären mit Mobilmachung usw. . Wir werden dann noch ein bisschen mehr an die UA geben und weiter zuschauen wie es weiter geht. Vielleicht mit A-Waffen.
Es ist der blanke Wahnsinn.
Irgendwann demnächst wird Putin die Spezialoperation beenden und den Krieg erklären mit Mobilmachung usw. . Wir werden dann noch ein bisschen mehr an die UA geben und weiter zuschauen wie es weiter geht. Vielleicht mit A-Waffen.
Es ist der blanke Wahnsinn.
Fedorow und Drapati sind Günstlinge der Tech-Bros, tief techologie-gläubig, rechtsextrem. Aber egal wer auch immer die militärische Führung der Ukraine innehat, Russland erobert sich durchs Land und irgendwann haben die ukrainischen Soldaten keine Lust mehr, sich abschlachten zu lassen, worauf es dann schneller gehen wird.