It Was A Very Good Year!

2025
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Was für ein Jahr! Gut war es. Sehr gut sogar. Wir haben es krachen lassen. 2025 war ein Spitzenjahr – für jeden, der lobotomisiert war.

Nein, mal im Ernst. Man muss auch mal das Gute sehen. Gerade jetzt am Ende des Jahres. Sicher, wir wissen es doch: Auf unseren Seiten steht so viel vom Untergang, von Krieg und Tod, von Endzeitstimmung. Aber es gibt auch noch gute Nachrichten, die man nicht nur erkennen, sondern auch würdigen muss. Das soll heute mal in aller Kürze geschehen, daher die beste Nachricht des Jahres gleich zu Beginn: Wir haben 2025 überlebt! Nein, das ist gar nicht zynisch gemeint, erinnern Sie sich doch zurück, im Laufe des Jahres 2024 sprach man in der deutschen Öffentlichkeit ganz ungeniert und unverhohlen vom Ernstfall. Viele fürchteten für das kommende Jahr das Schlimmste.

Aber siehe da: Die Optimisten hatten verdammt recht! Wir sind noch da. Jedenfalls die, die noch da sind. Die anderen werden an dieser Stelle kaum Widerworte geben wollen. Dazu kommt die Lebenserwartung. Gut, in den unteren Segmenten der Gesellschaft stagniert sie – hier und da ist sie gar rückläufig. Aber wer diese Zahlen mit denen von 1925 vergleicht, ja, selbst wer jene aus den Jahren 1970 oder 1980 heranzieht, muss doch erkennen: Es läuft doch weiterhin großartig! Hurra, wir leben noch! Und hurra, wir leben noch immer lang!

Dysfunktionalität von Weltrang

Dieses endende Jahr war wieder geprägt von Kriegen, von Mord und Totschlag – und eingebettet war das alles in eine politische Infrastruktur des Westens, die es gelernt hat, die Bürger nach ihren Bedürfnissen zu lenken. All das macht es schwierig, die guten Aspekte unserer Lebensform zu erkennen. Doch was haben wir uns Anfang des Jahres vor wirtschaftlichen Verwerfungen gefürchtet! Und jetzt? Die Wirtschaft gibt es noch immer – und es ist kleinlich auf die vielen Pleiten zu sprechen zu kommen und auf die Sorge von Unternehmen, wie sie weiterhin wettbewerbsfähig produzieren können. Manche Autostadt fragt schon mal in Detroit an, ob die vielleicht einen Plan haben, wie man Deindustrialisierung besser managen kann, als jene Metropole in den Vereinigten Staaten einst und heute. Als ob Industrie alles ist! Menschen lebten schon, bevor es die Industrialisierung gab – lebten sie etwa schlechter?

Deutschland hat auch einen Markenkern, den man vehementer vertrat denn je in diesem Jahr. Ich habe es selbst erlebt. Zweimal trieb es mich ins Ausland: Belgien und Österreich – zweimal reiste ich mit der Bahn. Die Hinfahrten waren beide heillos verspätet. Die Rückfahrten starteten immer absolut pünktlich – und die Pünktlichkeit wurde während der Fahrt beibehalten: Bis zur deutschen Grenze. Kaum in Aachen stand der ICE, der von Brüssel bis Grenzübertritt voll im Soll des Fahrplanes lag. Kaum auf deutschem Terrain: Eine Dreiviertelstunde warten. Nach 20 Minuten meldete sich eine Stimme: Personen im Gleisbett. Szenen- und Ortswechsel, Hauptbahnhof Wien: Der ICE zurück war pünktlich – diese Eigenschaft behielt man sich bis zur Grenze bei, bis man in Passau angelangte. Dort stand man eine Stunde – Grund: Die Türen dreier Waggons ließen sich nicht mehr schließen. Eines muss man also sagen: Deutschland bleibt sich treu, man erkennt das Land im Grunde schon in dem Moment, da man seine Grenzen passiert. Man muss diese Dysfunktionalität nicht lieben – doch dass man sie konsequent umsetzt: Das ist wirklich eine Leistung, die man sich hart erarbeitet hat.

Dysfunktional war auch die Bundestagswahl. In jenem Paralleluniversum, in dem Deutschland noch halbwegs funktioniert, sitzt das BSW wohl im Bundestag – in dieser Ausgabe des Universums jedoch nicht. Alle Zeichen standen jedoch auf Parlamentseinzug, als man entdeckte, dass es bei der Auszählung der Stimmen Unregelmäßigkeiten gab. Neuauszählung? Gab es keine! Selbst das Bundesverfassungsgericht vereitelte, dass nochmals gezählt werden dürfe. Man könnte das natürlich negativ sehen. Aber die Causa beinhaltet auch etwas, dass uns mit guten Gefühlen beglücken sollte: Die Tagesschau berichtete vom BSW und dessen geforderter Neuauszählung. Viele Sujets, die eine Nachricht wert gewesen wären, können das nicht von sich behaupten. Sie schafften es nicht in jenes Nachrichtenformat und die Zuschauer wissen bis heute nicht, dass sich neben dem, was sie in der Sendung sahen, noch andere Geschehnisse ereigneten und Ereignisse geschahen.

Völkerrechtswidriger Vernichtungskrieg der Marsianer?

Nie wurde die Demokratie so hartnäckig verteidigt und Woche für Woche gerettet, wie in diesen Tagen des Jahres 2025. Selbst die Wahl des Bundeskanzlers wurde – von den Linken – zu einem Akt des Demokratievollzuges erkoren. Einen Demokratiekanzler im Amt zu haben, begünstigt durch eine Partei der Linken, die jetzt sogar als koalitionsfähig betrachtet werden darf: Das ist doch eine grandiose Entwicklung! Sicher, gleichzeitig wird die Demokratie unter Beschuss genommen – wirkungsvoll sogar. Aus den Gefechtsständen Berlins und Brüssels heraus nimmt man sie ins Sperrfeuer. Aber meinen die es nicht gut, wenn sie der kontinentalen Politik mehr Durchschlagskraft verleihen? Ist die Rückkehr der Reichsacht, mit der man gewisse kritische Leute belegte, nicht auch etwas, was wir mit Zuversicht betrachten müssen? Wenn man konsequent Defätisten ächtet und aussperrt, gibt es keine Widerreden mehr und damit endlich geschlossene Reihen, die Spaltung wird Geschichte, man bündelt das Volk – Bündel übersetzt man übrigens mit Fascio ins Italienische. Aber hier anzusetzen wäre defätistisch und ganz und gar nicht zuversichtlich.

Vor einer Woche teilte ich einige meiner wenigen Gedanken zur Krisenweihnacht – das Weihnachtsgeschäft im Handel blieb aus, die Stimmung im Lande ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Das ist ja nicht falsch, muss aber nochmal richtiggestellt werden. Denn dass die Geschäfte schlecht laufen, ist ja nicht per se als negativ zu bewerten. Weihnachten war ja ohnehin total vom Konsum dominiert – die Habgier hatte das einst religiöse Fest übernommen, alle bereicherten sich, die frohe Botschaft blieb mehr und mehr auf der Strecke. Die Kaufzurückhaltung macht das Fest zu einem menschlichen Akt, wir können uns nun alle wieder bei den Händen nehmen und uns aufeinander besinnen. Die drohende Arbeitslosigkeit muss man freilich auch als Chance sehen – ebenso wie den drohenden Mangel, der uns dann ab 2026 ereilen könnte. Dann liegen wir zwar wie jenes Ungetüm der ARD-Christmette im Stroh herum: Aber vielleicht sind wir ja glücklich in unserer neuen sexy Armut.

Vor einigen Tagen war zu lesen, was die großen Seher für 2026 voraussagten. Nostradamus wartete mit dem üblichen auf: Bedrohung aus dem Osten, vielleicht auch ein bisschen Innovation – sicher weiß man bei ihm gar nichts. Baba Wanga prophezeit hingegen einen ersten Kontakt zu Außerirdischen. Neu ist das nicht, immer wieder haben Hellseher das im Repertoire. Aber vielleicht stimmt es diesmal ja und man muss die Rüstungsarie der Europäer neu deuten: Hat ihnen die European Space Agency gesteckt, dass da war auf uns zukommt? Etwas, das mit futuristischen Waffensystemen bestückt ist, denen nur Rheinmetall trotzen kann? War der Alien in der Krippe, den man in der ARD sehen konnte, etwa ein Vorbote? Eigentlich ergäbe dann alles Sinn: »Russe« ist nur ein Synonym für »Alien« – eines, dass man gebraucht, um der Massenpanik und den Weltuntergangsprophetien vorzubeugen, die dann Hochkonjunktur haben würden. Wenn die Fremden uns dann ausrotten sollten, bitte nicht verzagen, liebe Leser. Bleiben sie auch dann positiv. Denn auch das wird schon sein Gutes haben. When I was 21, it was a very good year … Sing es nochmal, Frankie-Boy …

Roberto De Lapuente

Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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37 Kommentare

  1. Ja 2025 war wirklich Doppelplusgut,
    kein längerer Blackout, nicht Ausgebombt, eine Bundestags-Wahl gehabt, der Goldpreis geht durch die Decke. Was ist schon Unpünktlichkeit gegen die anlaßlosen Sicherheitskontrollen im ÖPNV und Fernverkehr dafür kommen die Reisenden doch im großen und ganzen Heil ans Ziel!

  2. Schade das man das Interview mit Ramon Schack nicht mehr kommentieren kann. War nämlich ein sehr interessantes Interview und Overton hat offensichtlich dafür viel Geld ausgegeben. Deshalb frage ich mich, ob das alles echt war und nicht nur eine lustige Show, die klar der Schack gewonnen hat?

    Glaubt man diesen Interview, müßte man Roberto fürs Neue Jahr gute Besserung wünschen.
    Dasselbe kann man diesen Land wünschen, wenn man es denn ernst nehmen würde.

    Ansonsten wünsche auch ich Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

    Hier in Berlin wird es sicher knallen, es wird sicher Polizeieinsätze mit Verletzten geben.
    Da tröste ich mich mit den Nachrichten aus Shanghai. Da gibt es auch diesmal am Bund kein offizielles Feuerwerk, sondern eine gigantische Lichtershow mit tausenden Drohnen. Privat wird natürlich weiter geknallt.

    Das Neue Jahr, die neue Welt, kommt aus den Osten. Aber da beginnt das neue Jahr erst am 17. Februar, das Jahr des Feuerpferdes. Da wünscht man sich dann, Gesundheit, Reichtum und ein langes Leben, möglichst mit Enkelkindern.
    Sucht Euch aus welche Wünsche für Euch die wichtigsten sind!

    Guten Rutsch!

    1. Kann man doch kommentieren – es war nur eben rausgerutscht, ohne dass ich sagen könnte, warum das passiert ist. Jetzt müsste es wieder gehen.

      Guten Rutsch auch für Sie!

      1. Dito

        Hab aber alles schon gesagt.
        Gut das Sie den neuen Mausfeld 2026 verlegen. Sie machen dann mit mir ein Geschäft. Bewerben Sie es ordentlich.
        Das wär ein spezieller Neujahrswunsch

      2. Da der Neujahrsthread nicht kommentierbar ist, an dieser Stelle Dank für den Gruss der Redaktion und alles Gute für Euch. Nehmt Euch Kritik und Hahnenkämpfe in den Foren nicht zu sehr zu Herzen, wir wissen, was wir an Overton haben. Hoffentlich noch eine Weile.

  3. Nie wurde die Demokratie so hartnäckig verteidigt und Woche für Woche gerettet,

    Nicht „die Demokratie“, sondern „UnsereDemokratie“.
    Bitte an die offizielle Sprachregelung halten. Wenn nicht, drohen Sanktionen! 🙂

  4. Meine Prophezeiung ist ja die, dass sie es nicht wieder mit einem Virus probieren werden, sondern tatsächlich mit Aliens. Das wäre dann die ultimative Show und „konstruktive Zerstörung“, bevor alle in ihre digitale Gefängniszelle geleitet werden.
    Robert Fleischer und die, an sich hervorragende, Gang des 3. Jahrtausend sind da schon sehr weit den US-Geheimdiensten auf den Leim gegangen. Denn, ich gehen davon aus, dass die dort thematisierten Berichte von (Ex)-US-Geheimdienstlern zu UFOs nichts anderes sind als erste Spuren der kommenden UFO-Psyop.😉
    Abwegig?
    Hab ich se wirklich noch alle?

    1. Das dazu „Phoenix Lights“.Ich glaube Amazon. Gucken Sie sich den mal die letzten 20 minuten an.
      Was eine Angstmacherei!!

  5. Und Overton selbst? Wie wird es der Selbsthilfegruppe hier im Forum im neuen Jahr ergehen? Wird es auch weiterhin dieses monotone, öde Geschwätz geben, oder wird die Redaktion die Reißleine ziehen und stellt ein paar Leute ruhig? Wird die Mehrzahl der Forenten auch 2026 ihre Wut ungefiltert, aber ungehört in die Welt hinausschreien?

    Wie schlecht es anderen Medien ergeht, zeigt sich im Moment sehr schön an der Zeitschrift „Konkret“, die sich gerade zerlegt, und jede Wette Silvester 2026 nicht mehr erleben wird. Aber die Overton-Redaktion macht das ja ganz anders und viel besser, und so wünsche ich ihr für das neue Jahr viel Erfolg und lauter glückliche Leser.

  6. Wir haben 2025 überlebt! …Viele fürchteten für das kommende Jahr das Schlimmste.

    Was nicht ist, kann ja noch werden. Am puren Überleben gibt es nichts zu feiern. W i e man überlebt ist Grund zur Freunde oder zur Traurigkeit. Was ist das denn für ein Maßstab? Meine Erdkundelehrerin R.i.P., hat erzählt, man hätte sich im Wk2 gegenseitig: „Bleib übrig!“ gewünscht. Geht’s nicht ein bisschen anspruchsvoller – ihr Knechtsnaturen.

    „Wird die Mehrzahl der Forenten auch 2026 ihre Wut ungefiltert, aber ungehört in die Welt hinausschreien?“

    Ungefiltert hinausschreien – das hoffe ich doch sehr. Das Zuhören liegt nicht in der Hand von Overton und den Kommentatoren.

  7. Alles eine Frage der Interpretation und der Perspektive.
    Die breite Masse hierzulande fühlt sich zunehmend verunsichert und bedroht, bzw belogen und betrogen- und dieses Gefühl wird sich im „neuen Jahr“ logischerweise noch deutlich intensiver und schneller ausbreiten. Ideale Umstände also, um immer drastischere „politische Maßnahmen“ zu ergreifen. Und viele „Konservative“ wünschen sich ja auch einen endlich wieder funktionierenden „Vater Staat“, der mit starker Hand seine Kinderschar vor allem Übel schützt. Mal sehen ob „strenge Vatertypen“ wie Merz und Söder diesem Teil der Massen in Bälde noch rigoros genug sind, oder ob sie vielleicht doch lieber eine drakonische Stiefmutter wie Weidel bevorzugen werden.
    Wie auch immer, diesem Klientel ist eh nicht mehr zu helfen.
    Und dem „politisch“ diametral entgegengesetzten Klientel, welches seine Hoffnung auf ökosozialistische, diverse Problempony-Figuren auf Oberstufensprecher-Niveau setzt, ohnehin schon lange nicht mehr.
    Bleibt noch die kleine, aber stetig größer werdende Minderheit der Staats- und Obrigkeits-Verächter.
    Diese Gruppe fiebert dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung förmlich entgegen, um danach entweder wieder als Jäger und Sammler, oder in einer wie auch immer gearteten, idealen, durch KI und Algorithmen durchorganisierten Welt des „Internet of Everything“ zu leben (siehe zB das „Boston Global Forum“, bei dem man schon seit langem von „Visionen“ lesen kann, die dann oft erst Jahre später zB vom WEF an das Licht der Öffentlichkeit gehievt werden).
    Interessanterweise hängen gerade der letzten kleinen Splittergruppe eine beachtliche Anzahl der einflussreichsten Menschen dieser Welt an (siehe zB Peter Thiel und die sog. „Dark Enlightenment“- bzw „Bronze Age Pervert“ – Bewegung).
    Mal sehen, aber zumindest das mit dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung scheint von Tag zu Tag wahrscheinlicher zu werden, und zwar nahezu überall.

    Also ich freue mich auf das was kommt, egal was kommt 😇

  8. Weniger gesund verlief dieses Jahr für Bestand an russischem Soldatenmaterial:
    „According to the BBC, in 2025 Russia lost 40% more soldiers on the front line than at any other time since the start of the full-scale invasion. The BBC has confirmed the names of approximately 160,000 dead Russians; at the same time, journalists say the real number of deceased Russian occupiers is likely to be twice as high.“

    Die Altherrenrunde hier scheint das Jahr hingegen im Großen und Ganzen recht erfolgreich überlebt zu haben. Bis auf ein paar offensichtliche Abgänge wie den echten Naturzucker wenig Schwund an der Sofafront. Vielleicht sehen wir 2026 den lang erwarteten Abgang Russlands, viel länger kann man Euch das Debakel in der Ukraine nach meinem Gefühl nicht zumuten (Stichwort „Kyjiw in drei Tagen“), das nun schon genauso lange währt wie der Konflikt zwischen Nazideutschland und dem sowjetischen Partner in WK II.

    So, jetzt muss ich mich aber zu meiner Silversterparty sputen. Guten Rutsch ins neue Jahr, aber stützt nicht (das kann in Eurem Alter leicht den Exitus bedeuten).

    p.s. Feiert man in Russland heute das neue Jahr? Oder geht’s dort wieder nach dem Sowjetischen Revolutionskalender oder gar nach dem Altrussischen?

    1. „Guten Rutsch ins neue Jahr, aber stützt nicht (das kann in Eurem Alter leicht den Exitus bedeuten).“

      Wen stützen? Die Regierung? Das kann auch in jungen Jahren (Stichwort: Wehrpflicht) den Exitus bedeuten.

      Das Neujahrsfest wird in Russland übrigens seit dem Jahr 1700 auf Anweisung von Zar Peter dem Großen am 1. Januar gefeiert, also historisch gesehen nur unwesentlich später als im Rest des christlichen Imperiums, wo Papst Innozenz XII im Jahr 1691 den Jahresbeginn vom 6. auf den 1. Januar vorverlegt hatte.
      Für einen echten Traditionalisten ist es natürlich eine Zumutung, sich alle 325 Jahre ein neues Datum merken zu müssen.

  9. Die Rückfahrt vom Hauptbahnhof Wien
    nach D startete absolut pünktlich, der ice
    war pünktlich bis Passau. Dort stand der Zug 1 Stunde, weil sich die Türen dreier Waggons nicht mehr richtig schließen
    ließen. …..
    Das könnte einfach nur an der deutschen Gründlichkeit liegen.Schaffnerwechsel an der Grenze. Dem ö.Schaffner waren die Türen offenbar kein Problem. Oder hat er den technischen Defekt an die deutschen Kollegen weitergereicht? Oder liegt es einfach am Klimawandel? Dieses ist doch in Österreich doch etwas anders als in D

  10. Zum Jahresausklang (dingdongdingdong) bescherte Genosse Capitain Sharky dem Forum die Bezeichnung „Selbsthilfegruppe“. Ein begrüßenswerter Gedanke.

    Bei den AA gibt es eine Einstiegsformel, gibt es die hier auch?
    „Ich bin Ohein und Forent. Meine Suche nach wertvollen Gedanken begann …“

    Wozu man das ausgehende Jahr mit einem Rückblick beenden und das anstehende neue Jahr mit Hoffnungs- und Befürchtungsbeschreibungen kommentieren sollte, erschließt sich mir nicht. In jeder Sekunde endet ein Jahr/Jahrhundert/Jahrtausend… und beginnt ein neues. Nur weil auf einer Zifferntafel sich eine Zahlenreihe fortsetzt so ein Gewese machen, was soll das? Weil es Usus ist? Eine schlechte Gewohnheit wie den Bückling vor der Obrigkeit zu machen? Wem es Spaß macht.

    Die sogenannte Zeit ist kontinuierlich – wenn auch manche Quantenphysiker sie als diskret zu beschreiben suchen, in Gestalt von Zeitquanten. Unabhängig davon lässt sich feststellen: Es wird immer schlimmer. Das buchhalterisch abgeschlossene Jahr war schlimmer, als das vorhergehende und das nächste Jahr wird selbstverständlich noch schlimmer werden. Verschlimmerung geht gegen unendlich, deshalb wird es kein „schlimmstes Jahr“ geben und Jahr für Jahr wird es schlimmer.

    Die Phrasen werden stets hohler, ihre Drescherei nimmt weiter zu, Plünderung der Bevölkerung „gedeiht“ zur Verwertung jedes einzelnen Organismus, im Dienste der Raffgier von Popanzen. Bei dem Stichwort „Gegenwehr“ muss ich auch lachen – als ob es die hierzulande jemals in nennenswertem Umfang gegeben hätte. Die apokalyptischen Reiter sollten sich mal beeilen, sonst haben sie nichts mehr zu tun, wenn sie hier eintreffen.

    Das Nazitum 2.0 (3.0, 4.0?) wird weiter ausgebaut, in der EU mehrheitlich von den sogenannten „YGL“ – Beispiel Dänemark: Sämtliche Nerze keulen und vergraben, dann wieder ausgraben und verbrennen (wegen „Corona“), dann die Verdauung von Kühen unterbinden (wegen Klima), total irre. Finnland und Schweden in der Nato, die Balten jenseits des Wahnsinnsrandes. In Schland die Nazienkel an der Macht, die EU-Kommision im Rausch ihres Größenwahns. Dumpfheit und Blödheit aller Orten.

    In Schland wird der Ausbau des Kanzlerpalastes nicht einmal ansatzweise kritisiert, sämtliche nichtsnutzigen Plünderer dürfen schalten und walten wie sie wollen. Dieser Hohn einer Eisenbahngesellschaft, D(e)B(il) AG genannt, darf ungehindert Propaganda durch Lautsprecher auf Bahnsteigen plärren lassen. In hundert Jahren kam es zu keinem einzigen Zugausfall wegen „Polizeieinsatz, Notarzteinsatz“ auf einem Bahnhof oder wegen „Personen auf den Gleisen“, geschweige denn wegen „Verzögerungen im Betriebsablauf“ oder „Signalstörungen“ bzw. „weichen Weichen“. Vor Taschendieben wird gewarnt – vor Fahrraddieben nicht. Vor Dieben der Lebenszeit gleich gar nicht. Der volkswirtschaftliche Schaden, den die DB AG Jahr für Jahr anrichtet, wird ebenfalls nicht thematisiert. Allein in Berlin sind das etwa 2 Milliarden € jährlich.

    Was war dieses Jahr? Übles. Was wird nächstes Jahr sein? Übleres.

    Den lieben Foristeronen meiner hiesigen Selbsthilfegruppe wie der lieben OM-Redaktion wünsche ich, dass sie auch das nächste Jahr überstehen, so sie dies wollen. Wozu, weiß ich nicht, aber ich werde mich auch darum bemühen.

    Anmerkung: Ein Jahr im Vollsuff zu beschließen, um dann das neue Jahr mit heftigem Kater zu begrüßen, erscheint der Logik eines Rückblicks mit weiterer Vorschau zu entsprechen. So geht Schland.

  11. Na, dann beziehe ich mich beim abschließenden guten Rutsch auf den Vorredner und grüße den Genossen Altlandrebell, Dan und Wallenstein.
    Da sind sicher auch noch ein, zwei weitere Forenten, deren Name mir wieder mal partout nicht einfallen möchte, auch weil ich gerade mal ausnahmsweise einen Champus am trinken bin und mich wohl heute mal auch dem ungehinderten Konsum von allen möglichen Drogen widme.

    Also bis morgen dann, irgendwann in alter Frische.
    Euer Viewer
    ♥ ღ ♡ ❤☆༺ [̲̅$̲̅(̲̅ ͡° ͜ʖ ͡°̲̅)̲̅$̲̅] ▬|██████| ▬🤓💋👄 ™1974 ♫  🐟 ☀️ • ✌
    🚌 💙 👶🦌👍💪

  12. Die vollständige Lobotomierung von Allem ist noch nicht abgeschlossen aber unsere politischen Neurochirurgen verdienen gutes Geld damit, hart daran zu arbeiten. Inzwischen scheint jedwede Opposition dagegen ein Alleinstellungsmerkmal darzustellen. Roberto, Florian und sämtliche Autoren hier verdienen die größte Anerkennung und die meisten Foristen ebenfalls, ungeachtet jedweder unvollendeten Teillobotomierung. Abgesehen davon erscheint der virtuellen Gehörschutz hier nicht mehr erforderlich, weil die Böllerei allmählich wegen Munititionsmangels akustisch verebbt. Neuer Tag, neues Glück!

  13. Leider beginnt das neue Jahr mit einer schlimmen Nachricht. Die Freunde von Ottono, GBU und wie die anderen Sockenpuppen und Nazifanboys heissen, haben in der Oblast Cherson in dem kleinen Dorf Chorly ein brutales Massaker mit Drohnen und Raketen gegen eine Neujahrsfeider der Menschen dort verübt. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es 24 Tote, darunter 6 Kinder, und 50 Verletzte. Der Angriff erfolgte mit 3 Drohnen, die mit Brandmunution geladen waren.
    Der Angriff erfolgte Schlag Mitternacht auf die feiernden Menschen.

  14. „„Hören wir nicht auf die Angstmacher und Schwarzmaler“
    Neujahrsansprache von Bundeskanzler Friedrich Merz

    Ausgerechent der Häuptling der Angstmacher und Schwarzmaler fordert auf, nicht mehr auf diese Leute zu hören. Also witzig is er ja ….

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