Würde Trump 2.0 ein Falke oder eine Taube sein?

Donald Trump im Wahlkampf. Bild: Gage Skidmore/CC BY-2.0

Das hängt von den Beratern ab. Konservative Organisationen wie Heritage, Center for Renewing America oder American Enterprise Institute kämpfen um Einfluss.

 

 

Außenpolitische Mandatsträger haben jahrelang darüber gestritten, was sie vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump halten sollen. Ist er im Grunde seines Herzens ein Falke oder eine Taube? Hofft er, ein neuer Nixon zu werden, der trotz (oder gerade wegen) seiner fiesen Art in der Lage ist, mit seinen Feinden auf Distanz zu gehen? Oder vielleicht ein neuer Reagan, der sich darauf konzentriert, „Frieden durch Stärke“ zu erreichen?

Ich würde die Frage anders formulieren: Wen interessiert das? Neue politikwissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass Trumps persönliche Ansichten nicht das wichtigste Teil des Puzzles sind. Kurz gesagt: Es sind die Berater, Dummkopf.

Das mag wie eine Binsenweisheit klingen, aber die Auswirkungen sind tiefgreifend. Die Forscher erstellten einen beispiellosen Datensatz mit Protokollen von Präsidentensitzungen zur Außenpolitik während des Kalten Krieges (Advisers and Aggregation in Foreign Policy Decision Making). Mithilfe komplexer statistischer Methoden fanden sie heraus, dass die relative Falkenhaftigkeit der Berater eines Präsidenten ein bemerkenswert guter Prädiktor dafür ist, ob ein Staatsoberhaupt „konfliktträchtige Entscheidungen“ in Bezug auf einen Gegner treffen wird.

Die Unterschiede können sehr groß sein. Stellt man die aggressivste Gruppe von Präsidentenberatern aus der Zeit des Kalten Krieges zusammen, so sagt das Modell voraus, dass sie sechsmal so viele aggressive Entscheidungen treffen wird wie die am wenigsten aggressive Gruppe. Im Laufe einer Präsidentschaft könnte das Hunderte von zusätzlichen Schritten bedeuten, die neue Konflikte auslösen oder schwelende Streitigkeiten eskalieren könnten.

„Wer den Raum dominiert […], scheint einen systematischen Einfluss darauf zu haben, ob Präsidenten den Weg eines Falken oder den einer Taube einschlagen“, sagte Tyler Jost, Professor an der Brown University, der das Projekt mitleitete.

Jetzt hat Trump eine einzigartige Gelegenheit. Die neuen Forschungsergebnisse zeigen, dass die Position des Falken von Regierung zu Regierung erstaunlich konstant ist; tatsächlich variiert sie innerhalb von Regierungen stärker als zwischen ihnen – ein statistischer Beweis für die Macht der so genannten außenpolitischen „Blase“. Mehr als jeder andere Präsident in der jüngeren Vergangenheit hat Trump die Chance, die Befürworter einer globalen Vormachtstellung loszuwerden und Befürworter einer zurückhaltenderen US-Außenpolitik einzustellen.

In der Tat hat der ehemalige Präsident die Qual der Wahl. Die meisten Kandidaten für Posten in einer neuen Trump-Administration sind sich inzwischen einig, dass Washington seinen Schwerpunkt auf Asien verlagern sollte und in Europa und im Nahen Osten einen wirklichen Rückzug beginnt. Senator J.D. Vance (R-Ohio) – ein enger Verbündeter Trumps und Spitzenkandidat für die Vizepräsidentschaft – hat das militärische Abenteurertum der USA angeprangert, eine Verhandlungslösung in der Ukraine gefordert und im Dezember sogar für den Abzug der US-Truppen aus Syrien gestimmt.

Neue Denkfabriken sind entstanden, um diesen Standpunkt zu unterstützen, und einige alte konservative Haudegen haben sich als America Firsters neu formiert, die eine andere, populistischere Vision der US-Außenpolitik mitgestalten wollen. Diese Gruppen schaffen Personal für eine neue Art konservativer Außenpolitik, und die Folgen ihrer Investitionen könnten weit über das Jahr 2024 hinausreichen.

Der Kampf um den Übergang

Die Heritage Foundation will demonstrieren, dass sie sich verändert hat. Einst die erste Adresse für Neokonservativen und Falken, fordert die Eminenz der konservativen Politik nun lautstark den Rückzug der USA aus dem Nahen Osten und Europa und beklagt gleichzeitig ineffiziente Militärausgaben.

Der Wandel von Heritage spiegelt breitere Veränderungen in der konservativen Bewegung wider, die bis zu Trumps erster Wahl im Jahr 2016 zurückreichen. „Die echte America-First-Position in der Außenpolitik erkennt an, dass die letzten Jahrzehnte durch eine Reihe von Fehlern gekennzeichnet waren“, argumentiert Micah Meadowcroft, Forschungsdirektor des konservativen Center for Renewing America (CRA) und ehemaliger Mitarbeiter im Weißen Haus von Trump. „Unsere Führungsschicht hat während des so genannten unipolaren Moments großen Mist gebaut“, indem sie einen globalen Kreuzzug gegen den Terrorismus startete und Chinas Aufstieg ignorierte, so Meadowcroft gegenüber RS.

Konservative Realisten hoffen, dass die Anerkennung dieser Verschiebung es den USA erlauben wird, ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Vorbereitung – und hoffentlich die Verhinderung – eines Krieges mit China um Taiwan zu richten. „China ist nach wie vor die größte Bedrohung für die amerikanischen Interessen in der Welt, und wir haben einfach nicht entsprechend gehandelt“, sagte Alex Velez-Green, ein ehemaliger Berater von Senator Josh Hawley (R-Mo.), der jetzt bei Heritage arbeitet. „Meiner Meinung nach wird eine neue Regierung dem wirklich Priorität einräumen müssen“.

Die entscheidende Frage ist, wie man ein Gleichgewicht zwischen Abschreckung und Provokation findet. Velez-Green beruft sich auf die Tradition des „Friedens durch Stärke“, die von Elbridge Colby, einem prominenten China-Falken, der in einer neuen Trump-Regierung eine wichtige Rolle spielen könnte, vorgelebt wird. Während alle hoffen, einen Krieg zu vermeiden, plädieren andere Realisten für einen konservativeren Ansatz gegenüber Pekings Aufstieg.

Unabhängig von den Gründen für diesen breiteren Wandel haben die Konservativen viel investiert, um den Weg zu gestalten. Das einflussreichste Projekt ist das Heritage Project 2025, eine Initiative, die Millionen von Dollar aufgebracht hat, um potenzielle Mitarbeiter für eine zweite Trump-Administration zu finden und politische Maßnahmen zu planen, die dazu beitragen sollen, dass er wieder ins Weiße Haus einzieht.

Für Befürworter einer zurückhaltenden Außenpolitik hat das Project 2025 viel zu bieten. Während jedes Heritage-Programm zwangsläufig eine große Bühne konservativer Ansichten bildet, „ist die Führung des Project 2025 viel mehr auf eine Trumpsche Ausprägung von America First ausgerichtet, was eine engere, auf nationale Interessen ausgerichtete Idee ist“, sagte Sumantra Maitra von der CRA, die bei den Bemühungen beratend tätig war.

Will Ruger, den Trump zu seinem Botschafter für Afghanistan ernannt hat, begrüßte die Hinwendung von Heritage zu einem „viel umsichtigeren Ansatz in der amerikanischen Außenpolitik“.

Aber es gibt immer noch einige Gründe, an der Zurückhaltung von Heritage zu zweifeln. Das Übergangsmanifest von Project 2025 macht deutlich, dass der konservative Tonangeber nicht bereit ist, sein Engagement für die Bekämpfung des globalen Terrorismus und die Eindämmung von Amerikas parochialen Feinden aufzugeben, egal wie schwach diese jetzt auch sein mögen.

Natürlich ist Heritage bei weitem nicht der einzige Akteur in der Stadt. Sein außenpolitisches Team hat oft gemeinsame Sache mit der CRA gemacht, einer rechtsgerichteten Denkfabrik mit zurückhaltenden Ansichten zu internationalen Angelegenheiten, die laut Maitra ein „Hauptakteur“ bei der Planung einer zweiten Amtszeit Trumps sein wird. Trump selbst hat Berichten zufolge Maitras CRA-Papier gelesen und zumindest teilweise befürwortet, in dem er eine deutliche Verkleinerung der Rolle der USA in der NATO fordert.

Auf der anderen Seite haben die traditionellen Falken von Organisationen wie dem American Enterprise Institute und dem Hoover Institute weiterhin Einfluss auf die Mainstream-Medien und die konservativen Medien, wie Meadowcroft betonte. Aber viele prominente Neocons – wie der frühere Trump-Berater John Bolton – haben einen ausreichend großen Bruch mit der MAGA-Bewegung hinter sich, um sie in einem künftigen Weißen Haus von Trump zur Persona non grata zu machen.

Das America First Policy Institute (AFPI) scheint entschlossen zu sein, eine andere Aufteilung zu machen. Wie Heritage hat auch AFPI die Weisheit der fortgesetzten US-Hilfe für die Ukraine in Frage gestellt und sich dafür eingesetzt, dass Europa einen größeren Teil der Last seiner eigenen Verteidigung trägt. Aber der Startup-Politik-Auftritt – geschaffen als eine Art „Weißes Haus im Wartestand“ – hat eine neokonservative Ader, wenn es um den Nahen Osten geht, mit besonderem Schwerpunkt auf der Bekämpfung des iranischen Einflusses und der Unterstützung Israels.

Heritage und AFPI sind sich nicht grün, wie der Journalist Sam Adler-Bell kürzlich in der New York Times feststellte. „A.F.P.I.-Partisanen sehen Heritage als Nachzügler auf dem Trump-Zug, Establishment-Wölfe im ‚America First‘-Kleid,“ schrieb Adler-Bell. „Einige bei Heritage sehen A.F.P.I. als ein Bollwerk genau jener unzuverlässigen Trump-Beauftragten – Trickbetrüger und RINOs (Republican in Name Only) -, die ihre Beziehungen zum Präsidenten ausnutzen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin die Show leiten können.“ Diese Antipathie erklärt, warum die AFPI ein separates Projekt zur Besetzung von Trump-Stellen betreibt, das als America First Transition Project bekannt ist.

Man sollte jedoch beachten, dass die beiden nicht immer unterschiedlicher Meinung sind. Sie teilen sich einige Mitarbeiter und haben beide starke Verbindungen zu traditionelleren außenpolitischen Geschäften gehalten. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass selbst die eher zurückhaltenden Mitglieder der GOP im Bereich der nationalen Sicherheit in Bezug auf den Nahen Osten und Venezuela eher die Falken spielen als die Realisten der harten Linie. Aber unterm Strich sind die Befürworter der Zurückhaltung skeptischer gegenüber AFPI als ihre alten Feinde bei Heritage.

Es bleibt unklar, welche Seite Trumps Ohr hat. AFPI-Mitarbeiter – darunter Fred Fleitz, Keith Kellogg und John Ratcliffe – tauchen häufig auf Listen aktueller und potenzieller künftiger Trump-Berater auf. Berichten zufolge berät er sich auch mit dem ehemaligen Außenminister Mike Pompeo und Senator Tom Cotton (R-Ark.), die zu den größten Falken in der amerikanischen Politik zählen. (Pompeos Angewohnheit, sich selbst als „Realist“ zu bezeichnen, ist für viele America-First-Anhänger ein besonderer Frustpunkt.)

Aber wie Bemühungen wie das Project 2025 zeigen, wird Trump nicht mehr an allen Fronten mit Optionen der alten Schule zu kämpfen haben. Es ist nicht bekannt, dass Hardliner für wichtige Positionen im Rennen sind, aber der ehemalige Präsident erwägt Berichten zufolge Richard Grenell und Kash Patel – die beide eine etwas weniger interventionistische Ader haben – für Spitzenpositionen in seiner Regierung. Und wie so ziemlich jeder, mit dem ich gesprochen habe, anmerkte, haben andere potenzielle Kandidaten noch genügend Zeit, um vor der Wahl an Boden zu gewinnen.

„Die Wartebank ist länger, und deshalb gibt es mehr Leute, an die man sich wenden kann, wenn ein Präsident in eine zurückhaltende Richtung gehen will“, sagte Ruger.

Trump 2.0

Ein Großteil der Planungen für eine zweite Trump-Administration dreht sich um die Personalausstattung. Diese Fokussierung ist eine Reaktion auf seine erste Amtszeit, in der Berater und Beamte oft Schritte unternahmen, um die Umsetzung der bevorzugten Politik des Präsidenten zu blockieren.

Beispiel Syrien. Als Trump anordnete, die US-Truppen 2019 aus dem Land abzuziehen, löste dieser Schritt einen Aufschrei unter Politikern aus, die argumentierten, dass dies unsere kurdischen Verbündeten im Stich lassen würde. Jim Jeffrey – damals Sondergesandter für Syrien – überredete Trump, eine symbolische Truppe im Land zu belassen, deckte aber später auf, dass „wir immer nur ein Hütchenspiel betrieben haben, um unserer Führung nicht klar zu machen, wie viele Truppen wir dort haben.“

Die Trump-Welt will sicherstellen, dass dies nie wieder geschieht. Heritage möchte, dass die neue Regierung weitreichende personelle Veränderungen vornimmt, die es Trump ermöglichen würden, Tausende von Angestellten des Bundes durch sympathischere Kader zu ersetzen.

Dies ist sowohl eine Gelegenheit als auch eine Herausforderung für die Begrenzer. Was die „Herausforderung“ betrifft, so hat Trump zunehmend signalisiert, dass er mit militärischer Gewalt gegen mexikanische Kartelle vorgehen will – ein Vorschlag, den die meisten Realisten als gefährlich und kontraproduktiv ablehnen. Und, wie Jost von der Brown University anmerkt, wählen Präsidenten ihre Berater nicht nur nach ihrer Position als Falken aus. Sie müssen unter anderem auch entscheiden, welche Berater welche Wählergruppen in ihrer Basis ansprechen werden. In Trumps Fall scheint die Loyalität gegenüber dem Präsidenten ein weiteres wichtiges Kriterium zu sein.

Aber Loyalität zu Trump reicht nicht aus, um eine Nominierung durch den Kongress zu bringen. Für viele Spitzenpositionen müssen die Kandidaten die Falken der alten Schule im Senat davon überzeugen, dass sie nicht allzu viel am Status quo ändern werden. Zurückhaltend orientierte Kandidaten werden jedoch Hilfe von der wachsenden Gruppe junger „America Firsters“ auf dem Capitol Hill erhalten, ganz zu schweigen von der Wachablösung, die durch die Entscheidung von Senator Mitch McConnell (R-Ky.) symbolisiert wird, von der Führung zurückzutreten.

An Trump liegt es zu entscheiden, ob er weniger umstrittene Kandidaten für diese Positionen auswählt oder sich einfach auf „amtierende“ Beauftragte verlässt, wie er es am Ende seiner ersten Amtszeit tat. Im Nationalen Sicherheitsrat, dessen Leiter nicht bestätigt werden müssen, hat der ehemalige Präsident einen viel größeren Handlungsspielraum.

Abgesehen von diesen Herausforderungen könnten die Entscheidungen, die Trump in einer möglichen zweiten Amtszeit trifft, einen massiven und dauerhaften Einfluss auf die Richtung der konservativen Außenpolitik haben. Um dies besser zu verstehen, ist eine kurze Geschichtsstunde angebracht.

Im Jahr 2007 gründeten die außenpolitischen Größen der Demokraten das Center for a New American Security (CNAS), eine kämpferische Mitte-Links-Denkfabrik, die zunächst als eine Regierung im Wartestand für Hillary Clinton konzipiert war. Als Barack Obama Clinton in den Vorwahlen besiegte, traf er die verhängnisvolle Entscheidung, seine Haltung zum Irakkrieg aufzuweichen und sein Team mit Gefolgsleuten des CNAS zu besetzen.

Die CNAS-Crew – zusätzlich zu Clinton selbst – erlangte einflussreiche Positionen in Obamas Regierung, die es ihnen ermöglichten, den Präsidenten von seiner Antikriegsrhetorik im Wahlkampf abzulenken. Das Ergebnis war ein Teufels- oder Tugendkreis, je nachdem, wo man steht. Die CNAS-Mitarbeiter, die eher Falken waren, erhielten begehrte Regierungserfahrung (und Verbindungen), die ihren Argumenten Gewicht verliehen. Sobald sie die Regierung verließen, nahmen sie ihren Platz als die Weisen der liberalen Außenpolitik ein, und viele von ihnen kehrten 2020 zurück, um in der Regierung Biden zu arbeiten.

Obamas Entscheidung mag praktisch gewesen sein. Der progressiven außenpolitischen Landschaft fehlte es an Mitteln und Kandidaten für hochrangige Positionen, und das ist in vielerlei Hinsicht immer noch der Fall. Aber Trump hat den Vorteil, dass er eine echte Wahl hat. Der ehemalige Präsident wird wahrscheinlich keine Mitarbeiter aufgrund ihrer Falschheit ablehnen – aber vielleicht sollte er das tun. Untersuchungen legen nahe, dass dies den nächsten Krieg verhindern könnte, bevor er stattfindet.

Der Artikel ist im englischen Original auf Responsible Statecraft des Quincy Institute erschienen. Wir danken für die Möglichkeit der Übernahme.

Connor Echols ist Reporter für Responsible Statecraft. Zuvor war er stellvertretender Redakteur bei der Nonzero Foundation, wo er einen wöchentlichen außenpolitischen Newsletter mitverfasste. Echols erwarb seinen Bachelor-Abschluss an der Northwestern University, wo er Journalismus und Studien über den Nahen Osten und Nordafrika studierte.

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28 Kommentare

  1. Amerika ist keine Demokratie, sondern ein Ein-Parteiensystem mit 2 Optionen. Option 1: Vasallen der Hochfinanz und Option 2: Vasallen der Hochfinanz. „All wars are bankers wars“, pflegte selbst der Massenmörder Churchill zu sagen.

    1. Weitestgehende Zustimmung. Die Art des Kampfes gegen Trump, den DEMs, Teile der Reps, 100% der Mainstream-Medien, IT Konzerne, … führen zeigt aber, daß er nicht dazugehört. Sonst wäre den genannten relativ egal, wer Präsi wird.

      1. Sind halt nur 2 verschiedene Gruppen, die ziemlich gleich geartet, aber sich Spinne feind sind….

        Fragt sich nur wer davon NICHT die Welt in Schutt und Asche legt… Und zumindest scheint es so dass die Chance bei Trump wenigstens ein klein wenig besser ist!

  2. Na, da hat das Quincy Institute ja mal wieder Nebelkerzen im Gewand der Aufklärung geworfen.

    Wir „wissen“ nun, dass es Beratergruppierungen/Thinktanks in den USA gibt, die eher zu den „Falken“ oder eher zu den „Tauben“ gehören oder irgendwo dazwischen anzusiedeln sind. Wir „wissen“ nun auch, dass auf der Grundlage dieser oberflächlichen Unterscheidung eher weltweit imperiale und eher America-First-Strategien gibt, wobei letztere sich auf die (finale?) Auseinandersetzung mit China konzentriert, das als Hauptkonkurrent der USA um Weltmachtstellung charakterisiert wird. Und wir „wissen“ nun, dass diese Thinktanks angeblich oder tatsächlich unterschiedliche Chancen haben, sich zu Beratern demokratischer Präsidenten und nun speziell Trumps (2.0) aufzuschwingen.

    Garniert werden diese „Informationen“ mit der Duimpfbackentheorie, bestimmte Berater würden die Weltpolitik der US-Präsidenten lenken. US-Präsidenten seien Marionetten dieser Berater, nämlich derjenigen Berater, die „das Ohr“ des Präsidenten haben.

    Die Geldgeber dieser Thinktanks bleiben selbstverständlich weitgehend unerwähnt bzw. werden gar nicht in den Blick genommen. Anspruchsvollere Analysen, etwa welche Kapitalfraktionen hinter welchen Präsidenten stehen, werden erst gar nicht versucht. Noch weiter entfernt sind Analysen, welche die US-Präsidenten und damit die „Demokraten“ und „Republikaner“ mit ihren politischen Positionen in den globalen kapitalistischen Krisenmodus einordnen oder in diesem Zusammenhang gar die Macht einzelner US-Präsidenten in ihrer Geringfügigkeit innerhalb des kapitalistischen Krisenmodus einschließlich seiner geostrategischen Implikationen verdeutlichen.

    Berater bestimmen, was ein Präsident sagt und entscheidet – das ist die umwerfend erhellende Aussage des Artikels. Was die Berater genau denken und wollen und warum sie das denken und wollen, interessiert das Quincy Institute nicht. Folgen wir dieser völlig unterbestimmten Darlegung, haben wir neue Schuldige für all die Zumutungen, Verwerfungen und Menschenfeindlichkeiten, die amerikanische Präsidenten in die Welt setzen – es sind deren Berater.

    Nebelkerzen!

  3. Wer wählt eigentlich diese ganzen Thinktanks, welche die Außenpolitik der Vorzeigedemokratie gestalten und die Medien kontrollieren?

    1. Diejenigen,die zahlen.Wer zahlt ,schafft an.Daher werden all die „Thinktanks“ genau das empfehlen,was ihre Finanziers wünschen…

    2. Das Kapital. Das Kapital in Form seiner jeweiliger Kapitalgeber. Das demokratische Prinzip ist schließlich nur dem politischen Betrieb vorbehalten. Woanders scheint es entweder nicht zu funktionieren oder man braucht es dort schlichtweg nicht. Vielleicht macht es auch zu viel Mühe, bei eher geringen Erträgen. Wer weiß das alles schon so genau?

    3. der Frieden hat keine Chance- hat schon Ossietzky festgestellt. Die Krieger beschäftigen tag und nacht tausende von Anwälten und Freiwilligen… die die Dividenden mehren und kassieren…
      ich hätte gerne gewusst wie viele Aktien unsere Kriegsbefürworter*innen (*das erste mal in meinem Leben) an der Rüstungsindustrie besitzen…

  4. Der Unterschied ist so klar:
    Biden bzw. die Kräfte, die hinter der Mumie stehen: „Amerika“ muss weiter die Welt führen, „Amerika“ wird nicht zurückweichen = Krieg gegen alle, die sich nicht unterwerfen. letztlich => Vernichtung der menschlichen Zivilisation (in seiner „großartigen“ Rede“ an die Nation grade wieder in aller Deutlichkeit ausgebreitet).
    Trump: „Deals“ zum Nutzen der USA, Primat auf Verhandlungen, aber keine Sicherheit davor, die Interessen auch militärisch durchzusetzen.
    Solange keine Chance besteht, dass ein echter Isolationist wie Ramaswamy oder Kennedy Jr. Präsi wird, ist Trump immerhin eine Resthoffnung auf ein Überleben der Menschheit.
    Wenn es nicht gelingt, die Liberalen zu vernichten, werden die Liberalen die Menschheit vernichten.

  5. Puh, der Experte hat geredet. Das war kompliziert, aber man kann sich der Fragestellung auch einfacher nähern. Trump ist ein Taktiker und Realist. Aber die Linien seiner Politik sind klar.
    Trump hat John Bolton rausgeschmissen mit der Begründung, wenn er dessen Ratschläge umsetze, sei der Weltkrieg unausweichlich. Der hat sich mit einer unsäglichen Hetzschrift revanchiert, „Der Raum, in dem alles geschah“, in die ich mal reingeschaut habe.
    Die Nato sei obsolet, behauptete Trump. Nach der Wahl erklärte er einfach, jetzt sei die Nato nicht mehr obsolet. Kein Herumgedruckse, um seine Machtlosigkeit in dieser Frage zu vertuschen. Aber er stellt den Bündnisfall und die Beistandspflicht immer wieder in Frage. Jedenfalls lässt sich Trump nicht wegen baltischer und kaukasischer shithole countries in einen Krieg mit Russland treiben, Abchasien und Südossetien hin oder her.
    Trump ist ein Tabubrecher und seine Aktionen sind nicht leicht vorhersehbar. Wenn gewöhnliche Soldaten und Zivilisten getötet werden, wird darum nicht viel des Aufhebens gemacht, aber wenn es einen General erwischt, spricht man gleich von Mord. Mit der „Neutralisierung“ Soleimanis führte Trump den Iran ohne großes Blutvergießen an seine Grenzen.
    Dass Trump den Ausgleich mit Russland sucht, ist bekannt, aber während seiner ersten Amtszeit waren die innenpolitischen Hindernisse zu groß. Aber jetzt gibt es eine Gelegenheit, denn der Ukrainekrieg muss beendet werden, bevor er den USA zum Nachteil gereicht. Es wird Trump leicht fallen anzuerkennen, dass russisch besiedelte Gebiete zu Russland gehören. Vielleicht wird man in den von Russland beanspruchten Gebieten Referenden abhalten, bei denen USA als Wahlbeobachter fungiert.
    Den Konflikt mit China, in dem es Trump nicht um Taiwan, sondern um wirtschaftliche Interessen geht, will Trump mit Zöllen und Handelsschranken austragen.
    Und in Bezug auf Israel hat Trump einen Vorschlag für eine Zwei Staaten Lösung präsentiert, der natürlich so nicht umgesetzt werden, sondern der als Verhandlungsbasis dienen soll. Israel wird sich fügen müssen, oder jede Unterstützung durch die USA verlieren. Das ist Trump sich schuldig. Ich gehe davon aus, dass angesichts der Fakten, die Israel schafft, die Allianz mit USA zuende ist.
    Und mit militärischer Gewalt gegen mexikanische Kartelle vorzugehen, ist weder gefährlich und kontraproduktiv, denn einen gescheiterten Staat kann sich USA an der Südgrenze nicht leisten. In Mexiko herrscht ein ständiger Bürgerkrieg, Drogenkrieg genannt. Bis 2020 kamen ungefähr 300.000 Menschen um. Es “verschwanden bis zum Jahr 2022 mehr als 100.000 Personen in Mexiko, die ganz große Mehrheit davon seit dem Jahr 2007” (Wikipedia) Da in Mexiko nur etwa zwei bis sechs Prozent aller Straftaten aufgeklärt werden, herrscht faktisch Straflosigkeit. In Mexiko ist das Durchschnittsgehalt am niedrigsten von 35 untersuchten OECD-Mitgliedsstaaten. Die Auswirkungen auf USA sind bekannt. Migrationsdruck, Dumpingkonkurrenz, Drogenschwemme usw. Am meisten würde Mexiko profitieren, wenn USA die Herstellung geordneter Verhältnisse initiieren würde. Denn mexikanische Politiker können das nicht. Sie würden wie Alberto Fujimori und andere im Knast landen.

  6. Mitarbeiter einfach aufgrund ihrer Falschheit ablehnen – und der nächste Krieg ist also so gut wie verhindert. Kann man das hier nicht auch so machen?

  7. Trump würde vor allem eines sein: ein völlig unberechenbarer Autokrat, der eher einem (aus welchen Gründen auch immer, seien hormonelle oder psychische) wütenden Pavian gleicht, als einem erfahrenen Staatsmanne. Wenn sich die Menschheit in diese Richtung zurückentwickeln möchte, ist das nicht mein Problem, weil ich, obwohl wesentlich jünger als dieser Wahnsinnige, zu alt und weise bin, um den Versunchungen des künstlich intelligenten Kapitales zu erliegen.
    Mindestens die Hälfte aller Weltkriege, die derzeit toben, gehen derzeit noch auf die ‚America First‘-Politik zurück aber wenn ich schon Mister T mit einem Pavian vergleichen darf, soll B nicht ungeschoren davonkommen. Ich schwanke noch zwischen Frettchen, Schimpanse und Blauwal.

    Wenn der Löwe in der Wüste brüllt, erzittert das tierische Heer.

    Darüber hinaus würde Trump weder ein Falke noch eine Taube sein, sondern nur ein weiterer putinaffiner Nationalsozialist, von denen es auch in Europa inzwischen auch schon wieder eine Menge gibt. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Politikern!

  8. Der „Deep State“ bereitet sich darauf vor, die Macht zu übernehmen. Soviel zum Thema „westliche Demokratie“!

    Eine Frage: Wie ist das eigentlich, wenn Trump jetzt wieder Präsident würde, wäre das dann auch seine letzte Amtszeit? Wäre er 2020 wiedergewählt worden, hätte er ja nicht noch einmal antreten dürfen. Aber sind diese 2 Amtszeiten das lebenslange Limit oder geht es nur um zwei aufeinander folgende Perioden?

    1. Nein. Es gab schon mal einen Präsidenten, der 2 Mal mit Unterbrechung wieder gewählt wurde. 1951 wurde dann der 22. Zusatz eingeführt. Trump kann nach seiner Wiederwahl nicht noch einmal ran. Es sei denn, der 22. Verfassungszusatz soll schon wieder verändert oder aufgelöst werden. Bisher ist das nicht gelungen.

  9. Was ein netter Artikel.
    War etwas verunsichert ob der Spekulationen zur Außenpolitik ohne Reflexion der innenpolitischen sowie (welt)wirtschaftlichen Möglichkeiten aber für nen Amiexperten, der über Beraterexperten nicht drüber raus will oder kann, ist das ok.

    Im Grunde stehen diese USA heute ähnlich da wie 1973.
    Das innenpolitische Debakel des Vietnamkrieges nebst ungeklärter Rassengleichstellung, was nicht nur für die Negriden galt.
    Die wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Ölpreiskriese sowie ein durch technischen und technologischen Fortschritt (IT) beginnender Strukturwandel der Binnenwirtschaft.
    Diese Punkte machten eine Konsolidierung im inneren notwendig, wobei der beanspruchte ‚Hinterhof‘ M&S-Amerika ebenfalls Aufmerksamkeit erforderte.

    Als Abschluss der Konsolidierung mit festgelegter weiterer Richtung kann man den Tag betrachten, an dem dieses Schlachtschiff die ersten 40cm-Granaten auf Beirut feuerte – man konnte wieder in größerem Rahmen stänkern.

    Heut ist die Lage besser; denn größer ist doch besser, womit größere Probleme folglich auch besser sind.
    #Yankeelogik kann ich 😁

    Allein die Tatsache, das ein Bundesstaat mit seiner Nationalgarde Bundesbeamte ‚ausbremst‘ und ihm auf entsprechende Drohungen Unterstützung von anderen Bundesstaaten zugesichert wird ist ein überdeutliches Zeichen dafür, das irgendwie geartete Spekulationen über künftige Außenpolitik völlig fehl am Platz ist.

    Jetzt stänkert ‚der Russe‘ auch noch zurück mit erhöten Einfuhrzöllen auf Maschinen und Fahrzeuge ‚Made in US‘.
    Zum Glück ist die EU als Konkurrent, auch um Rohstoffe, mittelfristig raus durch verordnete GAGA-Politik/er und Sanktionen. Aber die kann man noch etwas melken.

    Diese USA werden den Blick für einige Zeit nach innen richten müssen, auf die soziale und wirtschaftliche Schieflage, bevor die wieder anfangen können zu stänkern. Sollte das ausbleiben bleibt denen nur noch ‚Alles kaputt schlagen‘.

    Grüße

  10. Wenn dem Kerl das Schlimmste zuzutrauen ist – aufgrund vieler mit ihm gemachter Erfahrungen -, dann wird das keineswegs besser, wenn er aus dem üblichen Hofstaat der Berater heute den und zu einer anderen Gelegenheit einen anderen auswählt.
    Da er dafür bekannt ist, kein Papier von mehr als einer halben Seite Länge zu lesen, wird er sich auch von keinem Beratern steuern lassen. Er wird sich wie bisher nur von den Impulsen steuern lassen, die ihm aufgrund seiner rassistischen und autoritären Sozialisation – durch Kindheit und durch seine Zugehörigkeit zur Klasse der Immobilienhaie – „gerade durch den Kopf gehen“.

  11. Nun Trump mag nicht zum sogenannten Establishment gehören. Aber wie man an Orbans Zustimmung zum Nato-Beitritt beispielhaft sieht: diese Neuen Rechten sind leider ganz im Gegensatz zur Wahrnehmung eben keine wirkliche Opposition und starke Männer sondern meist aufgeblasene prinzipienlose Labertaschen die nur eine persönliche aber keine politische Agenda haben.
    Da hatte Herr Putin schon recht im Interview. Biden ist zwar ein erklärter Feind Russlands als solcher aber berechenbarer. Immerhin sind sie manchmal etwas Sand im Getriebe der Weltuntergangsmaschine namens Wertewesten, vielleicht besser als nichts

  12. Durch meine profunde Halbbildung weiß ich von einem Perser von Anno Dünnemals, der feststellte, dass ein Großreich immer zwei Dinge braucht, eine Armee und eine Ideologie.

    Die Ideologie der Amerikaner ist nicht „America first“, sondern „we are the indisponible nation“, wir haben die Pflicht und das Recht die Welt zu führen. Verbunden mit der christlichen Vision einer „City upon the Hill“ hält man sich dort für auserwählt und es ist leicht erkennbar, dass diese Ideen im Kern aggressiv und imperial sind. Die Amerikaner sind unipolar nicht multipolar. Sie können nur schwarz/weiß wie eine Sekte.

    In so einem Umfeld ist es unerheblich über welchen Charakter ein Präsident oder seine Berater verfügen. In bestimmten Situation, die bei diesem Glauben unweigerlich entstehen, ist aggressives Verhalten unvermeidlich. Man möge sich an den friedlichen Jimmy Carter erinnern, der friedlich bleiben wollte und dann doch aggressiv wurde. Oder man erinnere sich daran, was mit J.F.Kennedy geschah, nachdem er auf eine friedliche Welt umschalten wollte. Präsident Trump wurde ausgebremst bei seinen Bemühungen, die Amerikaner aus Afghanistan rauszuziehen – nicht nur in Syrien wurden seine Anweisungen unterlaufen.

    Der Aufsatz gibt gute Einblicke in die Arbeit der GOP-think tanks und ihr Verhältnis zueinander als auch zu Trump. Er zeigt aber auch, dass es keinen Bruch mit der verhängnisvollen Ideologie gibt, allerdings zeigt er auch, dass man etwas vorsichtiger geworden ist, bei der Formulierung der imperialen Ansprüche. Besonders deutlich wird es bei allen Bemerkungen zu China. Man darf also vermuten, dass America weiter Kriege machen wird.

  13. Trump weiss zumindest,das die USA sich die ewigen Kriege nicht mehr leisten können.und er ahnt zumindest,das die USA ohne Reindustrialisierung keine Zukunft haben.Daher wird seine Politik darin bestehen,die Kriege zu beenden,die Truppen zum großen Teil nach Hause zu holen und die imperialen Bindungen zu den bisherigen Vasallen aufzulösen.Dann wird er die Interessen der USA als alleinigen Massstab ansehen.Ob Falke oder Taube,diese Frag teilt sich so pauschal nicht.Für die Kompradoren in den Vasallenstaaten ist er eine Gefahr,da er ihnen ihren Existenzzweck nimmt.Für die Welt wir es ein Segen sein,wenn das transatlantische Imperium abgewickelt wird.Trump will es einigermaßen ohne größeren Schaden zu Ende bringen…ob es ihm gelingt?

  14. Nun ist da ein Präsident, auf den alle schauen. Schon weniger auf den Kongress und noch weniger auf die Berater. Da hört es nicht auf, denn dann kommt der Deep State, den es sehr wohl gibt. Der agiert im Verborgenen und überspitzt gesagt, tut er das Eigentliche und der Präsident hat die Aufgabe, die Blicke dorthin zu lenken, wo das Unwichtige passiert.
    Der Nichtaufreger der Woche war wohl die Entlassung von Victoria Nuland. Da war eigentlich zu erwarten, dass dies von einer großen Explosion begleitet sein würde, aber nein, Victoria entfleuchte wortlos. Was ja nicht zu unterschätzen ist. Der verstorbene Blogger Gonzalo Lira hielt sie für die treibende Kraft des Konflikts mit Russland. Das geht zwar etwas weit, aber er hat sich umgesehen: tatsächlich hat Nuland immer bekommen, was sie wollte und das ging immer in Richtung Eskalation. Erstaunlicherweise ist das noch auf dem Netz:
    https://youtu.be/zPocOUv6G-4

    Nun aber zu Trump selbst. Gegen ihn sei eine Hexenjagd im Gange, sagt er und hat damit recht. Jeder Stein wird umgedreht und es wird geschaut, ob etwas darunter ist, womit man Trump den Prozess machen könnte. Prozesse übrigens, die man als äußerst unfair betrachten muss. Aber wann ging das denn los? Es ging exakt am 7. August 2022 los, nachdem Trumps Anwesen durchsucht wurde. Da muss etwas richtig Schlimmes gefunden worden sein, das man nich an die Öffentlichkeit bringen kann. Und das ist nun eirklich die Aufgabe des Deep State, zu verhindern, dass der Präsident in irgend einer Weise erpressbar ist. Das ist offenbar der Fall und er versucht mit allen Mitteln, Trumps Kandidatur zu verhindern. Wenn ihm das nicht gelingt, wird er ihn im Amt zu Fall bringen, schätze ich.

    Was könnte das Schlimme denn sein? Mir fiel auf, dass zwei Tage zuvor, am 5. August, das russische Verteidigungsministerium eine Studie veröffentlicht hatte, das Covid-19 als Biowaffe der USA klassifizierte. Durchaus fundiert, allerdings ohne rauchende Colts. Ich fragte dann auf Anti-Spiegel, ob sie wissen, was das heißt. Es heißt, dass derjenige, der die Entwicklung und den Einsatz der Waffe befohlen hatte, kein anderer als Donald Trump gewesen war. Ich verwies auf das Buch von Autor Thomas Röper, in dem er behauptet, die USA hätten sich jahrelang auf eine Pandemie vorbereitet. Beginnend eben 2017, nach Trumps Dienstbeginn. Hat denen nicht gefallen, denn es sind fast durchweg Trumpfans.
    Aber dass der Deep State in den USA denselben Gedanken hatte, das liegt eben nahe, wenn er genau zwei Tage später die Durchsuchung anordnet.

    Da sollte man mal etwas genauer hinsehen.

  15. Man liest und hört immer wieder von der chinesischen Herausforderung, nur wenn man freiwillig fast seine gesamte Produktion dorthin auslagert, kann man diese nicht zu den gleichen Konditionen in die Heimat bewegen, das Kapital will ja nicht Profite verlieren. Die Geschichte um Taiwan ist und bleibt China, die dortigen (taiwanesischen) Investitionen sind gestohlene Chinesen Gold und die Aufgabe Taiwan wäre von Seiten der USA eine gute Wiedergutmachung und könnte langfristige Freundschaft bringen.

  16. Was juckt Trump? Wir sind in Deutschland (von mir aus auch D-A-CH).

    Klar hat Amiland auf uns großen Einfluss. Aber durch Trump ändert sich für uns auch nicht groß etwas. Einmal Vasall, immer Vasall – wenn man so feige und blöde ist wie Deutschland.

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