Wird der Asteroid 2024 YR4 im Jahr 2032 auf die Erde zurasen?

Darstellung eines möglichen Asteroideneinschlags. Bild: Don Davis/Nasa

 

Ein jüngst bekannt gewordener Asteroid hat für einige mediale Aufregung gesorgt. Der am 27. Dezember 2024 entdeckte Asteroid 2024 YR4 mit einem geschätzten Durchmesser von 40-90 Metern wurde als der bislang gefährlichste beschrieben, der entdeckt und beobachtet wurde. Nach Berechnungen gibt es allerdings mittlerweile ein geringes Risiko, dass er 2032 auf der Erde mit einer Geschwindigkeit von 17 km/s einschlagen könnte, die Wahrscheinlichkeit beträgt nach Sentry gerade einmal noch 0,27%, was heißt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er an der Erde vorbeisaust, 99,73% beträgt. Gerade ist sie wieder auf 0,28% angehoben worden. Auf der Turiner Skala steht er auf 1, ist also nicht sonderlich besorgniserregend.

Im Dezember lag die Trefferwahrscheinlichkeit aber noch bei einem Prozent. Im Blog der Nasa vom 19. Februar hieß es noch, das Center for Near-Earth Object Studies der NASA am Jet Propulsion Laboratory habe am 18. Februar die Einschlagswahrscheinlichkeit im Jahr 2032 auf 3,1% mit dem Wert 3 auf der Turiner Skala aktualisiert: „Dies ist die höchste Einschlagswahrscheinlichkeit, die die NASA jemals für ein Objekt dieser Größe oder größer ermittelt hat. Am Mittwoch, dem 19. Februar, wurde die Einschlagswahrscheinlichkeit jedoch durch neue, über Nacht gesammelte Daten auf 1,5 % gesenkt.“ Nach Daten vom 19. und 20. Februar wurde sie wieder auf 1 Prozent erhöht. Die ESA nannte den Asteroiden am 19. Februar mit einer Einschlagwahrscheinlichkeit von 2,7% als den bislang gefährlichsten. Jetzt wird ein Treffer als ziemlich unwahrscheinlich eingeschätzt, das Risiko soll weiter sinken.

Das Problem ist, dass sich das Risiko weiter verändern kann und wahrscheinlich, wie die Nasa sagt, auch verschwinden wird. Aber der Asteroid ist ab April 2025 so weit entfernt, dass man ihn erst einmal nicht mehr beobachten kann. Erst 2028 soll er wieder der Erde nahe kommen, aber fraglich ist, ob sich dann seine Bahn verfolgen und berechnen lässt – wenn die Nasa dazu nach der Säuberung von Elon Musk noch in der Lage sein wird. Dann hätte man noch ein paar Jahre, um bei einem Zielkurs auf die Erde Abwehrmaßnahmen vorzubereiten, ihn beispielsweise mit einer Rakete aus der Bahn zu schieben (Wie lässt sich der Absturz von Asteroiden auf die Erde verhindern?).

Die Nasa berichtet auch, was ein Asteroid in dieser Größe beim Auftreffen auf die Erde bewirken könnte. Allerdings ist das schwierig, weil sowohl die genaue Größe als auch die Beschaffenheit des Himmelskörpers nicht bekannt ist. Falls er über dem Meer in der Luft explodiert, ist kein größerer Schaden zu erwarten, ein Tsunami sei nicht zu erwarten. Über einer bewohnten Region oder einer Stadt sind bei der vermuteten Größe auch keine größeren Schäden zu erwarten. Die Nasa spricht von zerbrechenden Fensterscheiben. Erst bei einer Größe ab 90 Meter könnten auch Häuser zum Einsturz gebracht werden.

Das scheint aber eher eine beruhigende Annahme zu sein, wenn man an den 1908 in einigen Kilometern Höhe explodierten Asteroiden oder Meteor mit einem Durchmesser von 50-80 Metern im sibirischen Tunguska denkt, der 80 Millionen Bäume auf einer Fläche von 2000 Quadratkilometern umgeworfen hat. Gebäude und Menschen gab es hier nicht.

Wissenschaftler vermuten auch, dass die Stadt Tall el-Hammam, nicht weit entfernt von Jericho, um 1650 vor unserer Zeitrechnung vermutlich von einem etwa 4 km in der Höhe explodierten, felsigen Himmelskörper zerstört wurde, der mit einer Geschwindigkeit von 61.000 km/h Richtung Erdoberfläche flog. Die Sprengkraft wird als tausendfach höher als die Hiroshima-Atombombe geschätzt. Die Wirkung der Luftexplosion eines kleinen Asteroiden vielleicht von etwa 60 Meter im Durchmesser vergleichen die Wissenschaftler mit einer Atombombe wie Triton verglichen, bei der ebenfalls ein 1 Kilometer großer Feuerball entsteht, in dessen Zentrum eine Temperatur bis zu 300.000 Grad herrscht, und eine Hitzewelle, die sich mit Lichtgeschwindigkeit verbreitet (Wurden Sodom und Jericho vor 3600 Jahren von einem Asteroiden zerstört?).

Geschätzt wird, dass der Asteroid 2024 YR4 nicht wirklich harmlos ist. Beim Einschlag könnte er 8 Megatonnen Explosivkraft besitzen, mehr als 500 Mal so stark wie die Atombombe, die Hiroshima zerstört hat. Die Nasa schrieb über die mögliche Einschlagsbahn: „In dem unwahrscheinlichen Fall, dass sich 2024 YR4 auf einer Einschlagsbahn befindet, würde der Einschlag irgendwo entlang eines Risikokorridors erfolgen, der sich über den östlichen Pazifik, das nördliche Südamerika, den Atlantik, Afrika, das Arabische Meer und Südasien erstreckt.“ Das ist natürlich sehr vage, würde aber bedeuten, dass auch einige Megacities betroffen sein könnten.

Jetzt sieht es so aus, als wäre die Trefferwahrscheinlichkeit sehr gering. Aber es bleibt die Tatsache, dass irgendwann ein Asteroid wieder die Erde treffen wird – und das könnte auch einer der größeren Sorte sein.

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51 Kommentare

  1. Dabei kann man sich ruhig mal wieder vor Augen halten, dass wir auf einer grossen Kugel glühenden geschmolzenen Eisens und Nickels durch den Raum fliegen, deren Kruste – im Verhältnis – dünner als die Schale eines Apfels ist.
    Mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/s, also rund 108.000 km/h.
    Irre.

    1. Aber dann solltest du dir auch vor Augen halten, dass du nur ein Sack voller Flüssigkeit bist, getrennt durch glitschige Zellen, die Schläuche bilden und dich damit bei weitem nicht stabiler machen als unseren Planeten. Je komplexer etwas ist, desto fragiler ist etwas. Jeder moderne Mikrochip ist so fragil, dass ein einzelnes Photon seine Funktion beenden könnte.

        1. Tut sie das? Die Heilung besteht normalerweise aus „Ausmusterung“ und „Neubeschaffung“. Glaubst du, dein Körper repariert defekte Zellen? Nö, die werden abgebaut und neue hergestellt.
          Das Gleiche passiert mit defekten Mikrochips.

  2. Ich bin mir ziemlich sicher das, wenn ein größerer Asteroid die Erde trifft, er erst bemerkt wird wenn er am Boden angekommen ist. Ansonsten ist das Teil welches gerade in den Medien herumgeistert nun wirklich nicht in der Lage, mehr als ein lokales Ereignis abzugeben.
    Nur die Medien sind so hysterisch als wäre es ein Killer Asteroid wie der in Mexiko.

    1. Das Problem ist hier einfach, das wir zwar jede Menge Satelliten zur Aufklärung haben, aber die sind ja alle zur unserer Überwachung auf die Erde gerichtet.

  3. Eine weitere Frage wäre, wer zuerst die Kontrolle über diesen Asteroiden übernimmt. Schließlich könnte schon die kleinste Bahnabweichung, hervorgerufen durch kontrollierte, mittels kleinstster Atombomben hervorgerufene Impulse, dafür sorgen, dass er senkrecht exakt im Zentrum von Washington, Moskau oder Bejing einschlüge. Um diese Frage könnte noch ein erneuter Wettlauf im Weltraum entbrennen. Ich würde zu diesem Zweck einfach eine nuklear betriebene Imulssteuerung in den Asteroiden implantieren. Elon ist doch schon recht weit mit der Weltraumfahrt. Kann er nicht einfach mal da hin fliegen und das Ding irgendwohin umleiten, wo es nur dem Feinde schadet? Es könnte ja auch einfach mal kurz Moskau schrämen, um dann wieder in eine geregelte, solare Umlaufbahn zurückzutaumeln. Einen halben Kilometer vom Erball wegzurasieren, würde ausreichen, dem Feinde einen so großen Schrecken einzujagen, dass er von seinem schändlichen Tun abließe. Vielleicht ist der Feind aber auch zuerst da und semmelt eine andere, ihm feindlich gesinnte Metropole mithilfe dieses Himmelskörpers weg.

    1. Nun, ich würde ja vielleicht zustimmen bzg. der minimalen Bahnabweichungen, um beliebige Orte auf der Erde durch einen Asteroiden treffen zu lassen, jedenfalls falls die Oberfläche der Erde nun eine flache Oberfläche wäre und nicht etwa die Oberfläche einer Kugel (bzw. genauer Rotationsellipsoiden). So könnte es etwas schwieriger werden, wenn der Einschlag (ohne Abweichung) um X Uhr an einer bestimmten Stelle wäre, durch Bahnabweichungen dafür zu sorgen, dass der Einschlag nun auf der gegenüberliegenden Seite der Erde wäre (Ermittelung des gegenüberliegenden Punktes durch eine Gerade, die durch den Mittelpunkt der Erde geht).

    2. @Grubenhund

      Der vorgesagte Beginn des WK3 für 2029 wird verhindern das wir einen solchen Einschlag, wenn er denn erfolgen sollte, miterleben dürften.

      Wozu also die Aufregung?

      1. Wir befinden uns doch bereits mitten drin im WK3.

        Oder muß Deutschland zwingend zurückschießen, damit es sich um einen Weltkrieg handeln kann? 😀

    3. In der SF ist das sozusagen ein alter Hut, z.B. Footfall¹ (1985) von Larry Niven and Jerry Pournelle:
      „The Fithp² respond to the defeat of their invasion [of earth] by dropping [per kräftigem Schubs, so wie oben angedeutet] a large asteroid into the Indian Ocean, whose impact results in environmental damage on a global scale, particularly the almost total destruction of India“

      Nur für P*V*:
      „On numerous occasions, the Fithp are assisted by human leaders³ seeking to keep their power over the masses“

      ¹ https://en.wikipedia.org/wiki/Footfall
      ² Verfügen auch über die gefürchtete Zungenbruch-Waffe
      ³ Terra-Quislings

  4. Und wieder eine neue Folge aus dem Asterix-Band „Der Seher“.
    Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn es heißt : cheap thrills…
    Oder Sie machen einfach den nächsten Termin beim Kaffesatzleser Ihrer Wahl.
    Nicht, daß uns noch der Himmel auf den Kopf fällt, beim Teutates !

  5. Raumpatrouille Orion

    Moment mal, bis 2030 ist der Verteidigungsfall eingetreten und ein Weltraum Kommando (WRKdoBw) mit einem eigenen Militär-Marsch gibt’s doch jetzt schon. Wäre doch gelacht wenn Deutschland nach Tsunami-Warnung, Klimarettung, auch noch die Starship-Troopers-Ideologie übernimmt.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Starship_Troopers

    Einen Weltraumbahnhof zum CO₂-Preis Schnäppchen mit Space Elevator könnte man sogar bis 2029 auch hier Bauen : https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weltraumlift

      1. Herrschaftszeiten, das hat doch gefälligst „…den Russen ….“ zu heißen. Ein für allemal!

        Das Test-Bild zu Anfang des Beitrags belegt doch eindeutig, dass die im Artikel dargelegte Reise-Route nicht stimmen kann und eher – feuchte Träume diverser Männlein, Weiblein und Diverser erfüllend – wohl die fast vom Permafrost befreiten Methangas-Lager im bis dahin entstandenen Zwerg-Staat Nord-Ost-Sibirica treffen dürfte. Tja, da wird es wohl wieder einmal heißen: Dumm gelaufen!

        Und außerdem, egal wo die Murmel ankommen wird, mit „Tempo 30“ wird es jedenfalls nicht sein! Und wer sich mal die gar nicht so seltenen Übertragungen von einer bestimmten Sportart reingezogen hat, wird ahnen können, was es bedeutet kann von einem tangentialen Anstoß berührt worden zu sein. Da. hülfe auch der Heilige Elon nüscht, rein gar nüscht!. Allein nur éin Entlang-Schrammen parallel zum Äquator würde sicherlich einen wenig angenehmen Effekt zeitigen. Ein Volltreffer, der muss. nicht einmal akkurat im rechten Winkel eintreten, hätte Folgen – selbst ohne ein Allahu akhbar kurz zuvor. Und einer in den gaaaanz wenigen lütten Salzwasserlachen wohl auch. Sage es zwar ungern, aber wo er recht hat, hat er recht – der Dr. Lesch!

        1. Der „Lesch“ ist doch auch einer der Klimajünger, der ist nun mal damit völlig unglaubwürdig geworden, ..hab den selbst mal gemocht, aber na ja….wie das so ist im Kapitalismus… 🙁

  6. Ich bin dafür, daß man diesmal als globale Bedrohungslage Außerirdische nimmt. Die Popkultur ist damit angereichert, noch mehr als mit Pandemiefilmen. Ein wesentliches Detail sollte sein, daß die Außerirdischen menschliche Gestalt annehmen können, so erreicht man maximale Furcht und Mißtrauen unter den Probanden. Ein als außerirdisch Deklarierter, läßt sich ohne viel Aufhebens liquidieren. Eine als von Außerirdischen infiltrierte Nation, läßt sich als Feind markieren, den es zu vernichten gilt, etc., das ganze Repertoire welches heute schon unter anderen Deklarationen gebräuchlich ist. Zudem bietet die Deklaration einer Gefahr durch nichtirdische Wesen die gleichen Möglichkeiten die ein Angstszenario mit Asteroid bietet. Zusätzlich Kriegszustand ist natürlich Ausnahmezustand. Lange bis ewig, umso besser. Weltraumrüstung, Expansion in’s All, verbunden mit der üblichen Ausbeutung, verbunden mit der körperlichen Anpassung des Menschen an ein Leben im All, was ja heute nicht gegeben ist und deshalb auch ein Zweck der Übung ist. Ein Jammer nicht wahr? Das ganze Universum hat die ganze Zeit über nur darauf gewartet, von den Spinnern eines Micky Maus Planeten erobert zu werden, die um den Anschein zu erzeugen, komplexere Programme KI nennen.

    Egal. Im folgenden Auszug geht es um die Deklaration einer beliebigen Gefahr X zwecks Ausübung von Macht:

    Durch die propagandistische Ausrufung eines »Kampfes gegen X« lassen sich in »kapitalistischen Demokratien« gleichzeitig mehrere von den Zentren der Macht gewünschte Ziele erreichen: Zum einen wird der für Machtzwecke nutzbare Rohstoff »Angst« produziert, zudem lässt sich die Aufmerksamkeit sehr wirksam auf Ablenkziele richten, und schließlich lassen sich unter dem Vorwand eines Kampfes gegen X demokratische Strukturen abbauen und auf allen Ebenen der Exekutive und Legislative autoritäre Strukturen etablieren.
    (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, S. 39)

    1. Impact des Extraterrestrischen,

      nach dem Wuhan GAU-Dingsbums wurde auch erst abgewiegelt und alle Warnungen als Verschwörungstheorie bezeichnet.

      Um dann nach einer 360° Wende, die gesamten Totalitären Instrumente richtig abzuspielen.

      Und wer erinnert sich noch, an den guten alten (101955) Bennu – Luzifer’s Hammer : https://de.m.wikipedia.org/wiki/Luzifers_Hammer ???

  7. „wenn die Nasa dazu nach der Säuberung von Elon Musk noch in der Lage sein wird“

    Habe ich was verpasst? Was plant oder tut Musk denn mit der NASA?

    1. Ich habe mal versucht, rauszubekommen, ob er konkret was in dieser Richtung unternommen hat. Ist mir aber nicht gelungen. Also es ging mir um konkrete Handlungen oder Anweisungen. Habe dann tatsächlich mal so eine KI- Instanz arbeiten lassen. Die Antwort war:
      „Es scheint also, dass die Einsparungen sowohl auf direkten Anweisungen als auch auf strategischen Überlegungen basieren“ Die NASA hat in den letzten Wochen 1.800 Mitarbeiter entlassen.
      Es scheint also zu sein….
      Konkret ist irgendwie anders. Würde mich auch mal interssieren, was er da unternahm. Er ist ja einerseits Konkurrent der NASA, anderseits deren größter Auftragnehmer

      1. Heise hat was dazu:
        https://www.heise.de/news/Bericht-NASA-hat-in-einem-Monat-rund-10-Prozent-aller-Stellen-gestrichen-10287346.html

        „Die US-Weltraumagentur NASA muss auf Geheiß der neuen Regierung Donald Trumps wie die meisten behördlichen Einrichtungen der USA sparen. Deshalb mussten allein in den letzten vier Wochen bereits fast 1800 NASA-Mitarbeiter ihren Hut nehmen, wie jetzt berichtet wird. Das sind rund 10 Prozent aller von der NASA beschäftigten Personen. Zudem sind in den nächsten Monaten weitere Stellenstreichungen bei der NASA zu erwarten.“

        „Demnach berichten mit den NASA-Angelegenheiten vertraute Quellen, dass zuletzt 750 Mitarbeiter das Angebot der NASA angenommen haben, die Weltraumagentur frühzeitig zu verlassen. Dies ist angesichts der rund 1000 Angestellten, die die NASA jedes Jahr aus verschiedenen Gründen ohnehin verliert, aber wenig überraschend.“

        „Einschneidender dürfte dagegen sein, dass rund 1000 NASA-Mitarbeiter innerhalb ihrer Probezeit entlassen wurden.“

        Klingt für mich jetzt nicht so, dass die NASA dadurch massiv an Fähigkeiten verlieren würde.

    2. Ich denke es geht Herrn Rötzer auch darum, darauf hinzuweisen, daß freidrehende Oligarchen derzeit in den USA wild Säuberungs-, Privatisierungs- und Automatisierungsaktionen durchführen, ungeachtet irgendwelcher Konsequenzen. Es wurden von seiner Majestät Spielzeug DOGE, Mitarbeiter der US-Atomsicherheitsbehörde gefeuert. Bis man gemerkt hat, daß das vlt. doch keine so gute Idee ist. Und vlt. sollte man DOGE in DOGI umbenennen. Und auch vlt. sollte man doch über eine Einführung demokratischer Mechnismen zur Kontrolle von illegitimer Macht nachdenken.

      1. Der „freidrehende“ Musk führt es ja nicht selbst aus, sondern die Regierung unter Trump und offensichtlich hat diese in den USA das Recht solche Vorgaben zu machen. Mag man nicht schön finden, ist aber halt Teil des demokratischen Systems der USA.

        Über fehlende demokratische Mechanismen und eine kaputte Gewaltenteilung können wir gerne reden, wobei mich das ehrlich gesagt dann eher für Deutschland und weniger für die USA interessiert.

        1. Es ist schon vorteilhaft die Einhegung illegitimer Macht durch demokratische Kontrollmechanismen auch von einem übernationalen Standpunkt zu betrachten, da schließlich die Zentren illegitimer Macht ebenfalls bestens übernational vernetzt sind. Siehe diverse Schattenbanken, Großbanken, andere Spartenkonzerne, Konglomerate, Foren, udgl.. Also die Werkzeuge der Oligarchen, über die überhaupt das politische Personal ausgewählt und an der Kandare gehalten wird.
          Eine demokratische Kontrolle kann nur darüber erfolgen, daß man diese Auswahlmechanismen durchbricht und die Mandate strikt an den Willen des demokratischen Souverän bindet.

      1. Dass es erstmal diese Molloch USAID zerlegt hat… ja da gehe ich mit dem Honigkuchenpferd durchaus mit. Trauen tue ich dem „Gesamtkunstwerk“ aber wie immer nicht so ganz, aber ich bin ja nun auch nur Beobachter und wieso soll ich die Show demnach nicht einfach genießen? 😉

      2. Natürlich, als waschechter Linker freut man sich natürlich, wenn Zigtausende von einem Tag auf den nächsten ihre Arbeit und damit ihr Auskommen verlieren. Waren bestimmt auch alle deep state und Echsenmenschen. Herr, lass´….

        1. Stimmt schon, waschechte Linke beschäftigen Menschen lieber mittels Geld, was andere erarbeiten müssen und wenn das nicht reicht, dann macht man halt Schulden, egal wie groß der Schuldenberg am Ende ist, hauptsache man schafft Auskommen. So in etwa meinst du das oder?

              1. Soll ja tatsächlich im Gegensatz zu dir auch Menschen geben, die im Schichtdienst arbeiten. Kennt man natürlich nicht, wenn man von 9 to 5 den Sessel vollfurzt.

                1. Als Selbsständiger in der IT kennst du arbeiten zu so ziemlich allen Uhrzeiten und Taktungen, aber nett dass wir drüber geredet haben.

        2. Nun sieht es aber doch sehr danach aus, als wäre USAID alles mögliche, nur eben keine Organisation, um das Elend der Welt zu mindern. Mit einigem Recht wird man bei dieser Behörde von einem Exekutiveorgan des Tiefen Staates unter der Anleitung der CIA sprechen. Sollte man da als Linker, oder überhaupt als Mensch, wirklich bedauern, dass es der Behörde ans Geld geht?

          Aber auch jenseits der Staaten und ihrer bizarren Techniken unter dem Deckmantel humanitärer Organisationen Tod und Zerstörung auf der Welt zu verbreiten, gibt es ein ernsthaftes Problem mit einer selbstbezüglichen Bürokratie. Bei uns in Berlin nahm in den letzten zwei Jahrzehnten die Zahl der im öffentlichen Dienst beschäftigten um 50.000 Menschen zu. Trotzdem wird er an den Stellen, wo du als Bürger den Service brauchst, immer disfunktionaler. Polizei und Feuerwehr sind unterbesetzt, die Bürgerämter eine Katastrophe. Du brauchst 3 Monate, um einen Termin zu bekommen. Eine Grundbucheintragung kann schon mal, je nach Amt, 4 Monate dauern. Die Erteilung einer Baugenehmigung ist mittlerweile vollkommen unkalkulierbar geworden. Die Berliner Justiz entlässt Schwerverbrecher aus der U-Haft, weil sie es nicht schafft innerhalb gesetzlicher Fristen, die Verfahren abzuschließen. Und, und und.
          Es gibt da offensichtlich ein sehr tiefes strukturelles Problem, dass man allerdings kaum mit pauschalen Kürzungen lösen wird. Die Berliner Kultur wird eben mit pauschalen Kürzungen überzogen. Die Bürokraten entscheiden, welchen Einrichtungen das Geld zu entziehen ist.
          Ist es vorstellbar, dass eines der Probleme gelöst wird, wenn man noch mehr Menschen erstellt? Glaube ich mal nicht,

      3. Aber ja Verbraucherbehörde – gestrichen, FCC Trump direkt unterstellt (wir alle kennen Donald Trumps Kenntnisse in Kommunikationstechnik), Atomaufsicht – 300 Leute entlassen ohne zu wissen was sie eigentlich tun (ok die wurden wieder eingestellt war doch keine so gut Idee die Atomanlagen ohne Aufsicht zu lassen), Sozialversicherung – alle Leute bei denen Fehlercode 260 angezeigt wird (von Musk fälschlicherweise als 260 Jahre interpretiert) bekommen vorläufig kein Geld mehr (ach in Cobol ist das nur ein Fehlercode für ein unvollständiges Datum – vielleicht hätte DOGE jemanden fragen sollen der sich mit der alten Software der US-Sozialversicherung auskennt) Und so weiter und wo weiter.

        Was wirklich passiert ist folgendes (nachzulesen beim ollen Marx Kapital usw).
        Marx beschrieb vor 180 Jahren das wenn Produkivkräfte also Dinge die praktisch als „Lokomotive“ die weitere technische Entwicklung befördern (hier kann man jetzt Auto, Internet, Computer, Handy einsetzen) manchmal von zu engen Rahmenbedingungen gebremst werden unter deren Schutz sie sich entwickelt haben. Sie werden dann zu einer Destruktivkraft das bedeutet sie wirken als „Bremse“ der Entwicklung. Um dem entgegenzuwirken wird einer Art (Industrieller) Revolution der gesamten juristische Überbau zum Einsturz gebracht damit sich weiter zu entwickeln und zu entfalten. (Es gab bereits 3 Industrielle Revolutionen)

        Genau das wurde zu Corona-Zeiten schon versucht, Schwab, Gates usw haben versucht eine weitere 4. Industrielle Revolution anzuzetteln und haben das auch in ihren Büchern versucht zu beschreiben.
        Erfolglos.

        Aber jetzt sind die Tec-Oligarchen direkt an der Macht und werden alles beseitigen was die weitere Entwicklung und Verbreitung ihrer Produkte hemmt. Und sie lassen sich Stichwort KI die weitere Entwicklung bezahlen. Musk ist da nicht alleine, Bezos und Thiel sind auch im Spiel – Gates scheint raus zu sein …

        Wie auch immer, schaffen sie es eine neue Industrielle Revolution zu starten oder behält Robert Kurz recht, der prognostizierte das der Kapitalismus gar nicht mehr in der Lage ist eine neue Industrielle Revolution zu starten – und deshalb im Status der Agonie und des „Casino-Kapitalismus“ verbleibt? Wir werden es erleben …

  8. WAS bitte ist das für ein wirrer Text, vom Autor??

    Im Dezember lag die Trefferwahrscheinlichkeit aber noch bei einem Prozent. Im Blog der Nasa vom 19. Februar hieß es noch, das Center for Near-Earth Object Studies der NASA am Jet Propulsion Laboratory habe am 18. Februar die Einschlagswahrscheinlichkeit im Jahr 2032 auf 3,1% mit dem Wert 3 auf der Turiner Skala aktualisiert: „Dies ist die höchste Einschlagswahrscheinlichkeit, die die NASA jemals für ein Objekt dieser Größe oder größer ermittelt hat. Am Mittwoch, dem 19. Februar, wurde die Einschlagswahrscheinlichkeit jedoch durch neue, über Nacht gesammelte Daten auf 1,5 % gesenkt.“ Nach Daten vom 19. und 20. Februar wurde sie wieder auf 1 Prozent erhöht. Die ESA nannte den Asteroiden am 19. Februar mit einer Einschlagwahrscheinlichkeit von 2,7% als den bislang gefährlichsten. Jetzt wird ein Treffer als ziemlich unwahrscheinlich eingeschätzt, das Risiko soll weiter sinken.

  9. Hier mal ein Artikel von einem Profi, der die Wahrscheinlichkeiten richtig einordnet. Lustigerweise mit demselben Titelbild:
    https://astrodicticum-simplex.at/2023/03/der-asteroid-und-der-einschlag-im-jahr-2046-zahlen-und-wahrscheinlichkeiten/

    Nun war es auch diesmsal die NASA, die den Asteroiden entdeckte. Auch wer die US-Amerikaner nicht mag, muss zugeben, dass die NASA ungeheure Erfolge auf wissenschaftlichem Gebiet erzielen konnte. Die Voyagersonden haben das Sonnensystem verlassen, aber man kann 48 Jahre nach ihrem Start noch immer mit ihnen kommunizieren. Da war die ungeheuer erfolgreiche Casini-Mission zum Saturn und, Juno zum Jupiter und Challenger zum Mars. Nun kommt dieser Musk in Kürzungsabsicht auf die NASA zu und da wird er wohl besonders akribisch sein, denn die NASA konkurriert mit seiner SpaceX.
    Die Frage ist, ob dann das wissenschaftliche Niveau gehalten wird. Doch eher nicht. Musks Absicht ist doch weit eher, das Planetensystem in einren Rummelplatz zu verwandeln.
    Das wäre ein unwiederbringlicher Verlust.

  10. Das der Asteroid die Erde trifft ist sehr unwahrscheinlich, da ist die Wahrscheinlichkeit eines Atomkriegs sehr viel höher.
    Aber: Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Länder oder Unternehmen (man darf raten, welche) irgendwelche Aktionen (etwa in Form von Atomraketen) starten „um die Menschheit zu retten“ und dabei der Asteroid (oder dessen verstrahlte Trümmer) tatsächlich Richtung Erde gelenkt werden.

  11. Na und erst die auf dem Asteroiden mitreisenden Aliens, die uns in ihren Aquarien an ihre Alien-Schoßtierchen verfüttern wollen …

    Es ist einfach nur noch so lächerlich, diese Aufmerksamkeitsfehlsteuerungs-Masche.

    Inzwischen lenkt man unsere Aufmerksamkeit nicht nur in ferne Länder fehl – deren Verhältnisse uns völlig fremd sind und man uns darüber erzählen kann, was das Märchenbuch alle so hergibt – nein, inzwischen sollen wir uns auch noch von Nachrichten aus dem Weltall von unseren wirklichen, konkreten, brennenden, lokalen, uns wirklich und unmittelbar betreffenden Problemen ablenken lassen.

    Wer die Taktik dahinter sieht, sieht auch die miesen Menschen dahinter.

  12. Desto höher NASA/ESA die Wahrscheinlichkeit einer Kollision und desto gravierender sie deren Folgen einschätzen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass diese Erkenntnisse verschwiegen werden und eher öffentlich das Gegenteil prognostiziert werden wird – die würden dann nämlich alles tun, um Massenpaniken zu vermeiden!

  13. Was machen die alle für einen Wind wegen einem lächerlichen 90m-Brocken… Wer das Teaserbild ausgesucht hat, hat auch nicht wirklich Ahnung von Proportionen.

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