Winter in Berlin

Symbolbild Glatteis. Bild: Dennis Skley/CC BY-2.0

Naturschutzverbände wie der Nabu, aber auch Anschläge der dubiosen Vulkangruppen  verprellen große Teile der Bevölkerung und erschweren progressiven Klimaaktivsimus.

 Über viele Jahre gab es um diese Zeit fast immer Klagen über fehlenden Schnee. Auch in Berlin waren die Temperaturen selbst im Januar nicht selten in die Nähe von 10 Grad Plus gerückt. Schnee oder gar zugefrorene Binnengewässer schienen der Vergangenheit anzugehören. Bald hatte man auch eine scheinbar plausible theoretische Herleitung für den ausbleibenden Winter: die Klimaveränderung, besser gesagt, die Erderwärmung scheint der Grund zu sein.

Das hört sich auf den ersten Blick auch sehr plausibel an. Wenn es wärmer sind, werden eben die Winter milder und die Sommer heißer. Doch da wird wie so oft Klima mit Wetter verwechselt. Gerade klimabewusste Menschen müssten auf diese Unterscheidung bestehen. Sonst geht es ihnen wie im Sommer 2025, der mit einigen Hitzetagen begann und dann doch regnerisch und kühl wurde.  Wenn man dann wieder mal von Regenschauern aus den Parks vertrieben wurde, wurde schon mal die Frage geäußert: Wo bleibt die Erderwärmung, wenn man sie mal braucht?

Nein, der kühle Sommer brachte der Umwelt- und Klimabewegung nicht den neuen Zulauf, den sich manche erhofften, nachdem den unterschiedlichen Gruppen von Fridays for Future über Extinction Rebellion bis zur Letzten Genration langsam die Luft ausgegangen war. Das ist nun mal das regelmäßige Auf und Ab von sozialen Bewegungen, das auch nicht dadurch außer Kraft gesetzt wird, wenn man seine theoretische Grundierung mit allerlei Apokalypse und Endzeiterwartung anreichert. Das ist allerdings für manche der Protagonisten tragisch, die dann tatsächlich glauben, sie wären die letzte Generation, die noch einen Planeten, auf dem es zu leben lohnt, kennengelernt haben.

Dass es sich dabei um einen sehr spezifischen Blick aus der Perspektive des Mittelstands im globalen Norden handelt, hat der kritischere Teil des Klimaaktivismus schon erkannt, dass ihnen –  Kipppunkte hin oder her – doch noch einige Möglichkeiten in der Gesellschaft offen stehen.  Sie haben ihre Ausbildung abgeschlossen und arbeiten in verschiedenen Projekten, die wenigstens haben daher noch Zeit für Klimaaktivismus. Einige hatten sich einen Hitzesommer erhofft, damit sich das wieder ändert. Der verregnete Sommer 2025 war in diese Hinsicht, wie oben schon erläutert, völlig ungeeignet. Einige bekamen schon regelrecht Sympathie mit der Erderwärmung. Und nun erlebt zumindest der Osten Deutschland einen kalten und schneereichen Winter wie schon seit Jahren nicht mehr.

 Versagen des kapitalistischen Staates

Nun war das kalte Wetter zumindest in Berlin keineswegs ein Wintermärchen. Vielmehr zeigte sich hier, dass ein kapitalistisch zugerichteter Staat auf einen kalten Winter gar nicht mehr eingestellt ist. Die Straßen wurden bald zu Rutschbahnen und die Notaufnahmen von Krankenhäusern und die Arztpraxen füllten sich mit Menschen, die ihre Verletzungen nach den Stürzen behandeln lassen mussten.

Die Verpflichtung, dass die Eigentümer die Gehwege vor ihren Grundstücken von Schnee und Eis freihalten mussten, wurde aktuell weitgehend missachtet. Der Staat hat kein Personal, um die Verpflichtung umzusetzen oder Verstöße dagegen zu ahnden. Das ist aber nun kein Naturgesetz, sondern eine Folge der sogenannten Verschlankung der Staatsorgane, mit der alle möglichen Dienstleistungen privatisiert und Angestellte entlassen wurden. Das ist die Konsequenz einer wirtschaftsliberalen Ideologie, für die Aufgaben in staatlicher oder kommunaler Hand schon fast als Kommunismus gilt.

So wurden lebenswichtige Aufgaben ausgelagert und privatisiert. Das Resultat sehen wir jetzt im Winter in Berlin und auch anderswo.  An vielen Stellen ist auch auf  städtischem Grund und Boden  niemand da, der streut oder Eis und Schnee räumt. So wird die Stadt vor allem für Menschen mit wenig Geld, für  arme und kranke Menschen, zur gesundheitsgefährdenden Rutschbahn. Viele verlassen daher kaum noch ihre Wohnungen, was zum weiteren Boom von Lieferdiensten führt, die auch im Winter trotz schlechter Bezahlung schuften müssen.

Dass auch in einer kapitalistischen Stadt ein Winterdienst möglich ist, zeigte sich bis in die 1990er Jahre in Westberlin. Damals war es ein beliebter Job vor allem von Studierenden, sich um das Freihalten von Eis und Schnee auf einem bestimmten öffentlichen Straßenraum zwischen U- und S-Bahnen zu kümmern. Sie bekamen für jeden Einsatz 50 DM und eine monatliche Pauschale zwischen Oktober und April, den Monaten in denen Bodenfrost vor allem nachts in unseren Breitengraden möglich ist. Die Pauschale bekamen sie deshalb, weil sie vom Oktober bis April die Stadt nicht verlassen durften, wenn Frostgefahr bestand. Schließlich mussten sie auch den ihnen zugewiesenen Straßenabschnitt streuen, wenn Glatteisgefahr bestand.

Wenn Straßenbäume wichtiger sind als gebrochene Arme und Beine

Diese Regelung sorgte dafür, dass zumindest die öffentlichen Straßen auch bei Winterwetter gut passierbar waren. Im Rahmen einer wirtschaftsliberalen Politik wurden diese Maßnahmen immer mehr eingeschränkt. Es ging darum, solche Aufgaben an möglichst günstige Anbieter abzugeben. Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verschlechterten sich und so wird Berlin bei einem Winterwetter, wie es einmal im Januar üblich war, zur Gefahrenzone für viele Menschen.

Deswegen zog dann der Berliner Senat am 30. Januar Woche die Notbremse und erlaubte mittels einer Allgemeinverfügung die Verwendung von Tausalz auf den vereisten Straßen. Es ist richtig, wenn Naturschutzverbände wie der BUND darauf verweisen, dass es sich dabei um keine optimale Lösung handelt und eine zuverlässige Schneeräumung nicht ersetzen kann. Es wäre auch richtig, eine wirtschaftsliberale Politik zu benennen, die eine solche Beräumung verhindert. Unverständlich ist es hingegen, wenn der Nabu dann mit der Justiz gegen diese Allgemeinverfügung vorgeht und es als Erfolg feierte, dass das Berliner Verwaltungsgericht die Verfügung kippte, weil die gesetzliche Grundlage fehle.

Die zuständige Senatorin reagierte in einer mit Phrasen gespickten Pressemitteilung: „Mit Blick auf die aktuelle und vorhergesagte Wetterlage werde ich im Rahmen der exekutiven Möglichkeiten weiterhin alle mir zu Verfügung stehenden Mittel nutzen, damit sich die Berlinerinnen und Berliner möglichst sicher fortbewegen können.“ Nicht besser ist die Pressemitteilung des Nabu, die vor allem hervorhebt, dass für eine Allgemeinverfügung zur Aufhebung des Verbots von Streusatz in  ganz Berlin keine Veranlassung bestehe. Gebrochene Gliedmaßen und andere Verletzungen sind für diesen Naturschutzbund keine Ausnahmezustand. Schließlich geht es dem Nabu um Grundsätzlicheres:

„Streusalz gelangt über den Boden in Pflanzen, stört deren Nährstoffhaushalt und verursacht oft zeitverzögert Schäden, etwa an Straßenbäumen. Auch Tiere leiden, beispielsweise an entzündeten Pfoten. Zudem trägt Streusalz zur Versalzung des Grundwassers bei und verursacht erhebliche Folgekosten durch Korrosionsschäden.“

Hier wird in wenigen Sätzen deutlich, wie ein bestimmtes Verständnis von Natur und Ökologie zur Menschenfeindlichkeit führt. Während die realen Verletzungen von Stürzen auf eisglatter Straße für den Nabu nicht erwähnenswert sin, wird über zeitverzögerte mögliche Schäden für Straßenbäume und Tierpfoten philosophiert. Nun können Straßenbäume schnell ersetzt werden und sind kein Naturdenkmal wie der alte Ginkgobaum im Park der Marburger Universität, der in dem sehenswerten Film Silent Friend die Hauptrolle spielt. Zudem werden in der Nabu-Erklärung mögliche Schäden an Tierpfoten höher gewichtet als reale Verletzungen an den Gliedmaßen der Menschen. Es wäre schon interessant, diese Begründungen in den Arztpraxen und Notfallaufnahmen zu verlesen, wo die Opfer des Winters in Berlin auf Behandlung warten.

Mittelstandsnaturschutz gegen Interessen der Bevölkerung

 Die Diktion in der Nabu-Erklärung ist durchaus typisch für einen Mittelstands-Naturschutz, der mit dem Verweis auf Bäume und Tierpfoten das Leben der Menschen reglementieren will. Dahinter steckt eine Ideologie, die alles und jedes mit dem CO2-Rechner zu Leibe rücken will. Da wird dann nicht nur jede Reise, jedes Essen, jede Freizeitaktivität des Menschen daran gemessen. Auch die Tiere kommen dabei nicht immer gut weg. So veröffentlichte die Taz kürzlich einen Artikel über den CO2-Fußabdruck des Haushundes unter dem moralisierenden Titel: „Dein Hund, das Klimaschwein“.

„Immer wieder nehmen sich For­sche­r:in­nen die Ökobilanz von Hunden vor, beispielsweise berücksichtigte eine Arbeit der Technischen Universität Berlin 2020 neben dem Herstellungs- und Lieferprozess des Futters auch ökologische Kosten, die etwa Urin und Kot verursachen. Berechnungsbasis war ein 15 Kilogramm schwerer Modellhund, der 13 Jahre alt wird. Ergebnis: Solch ein Hundeleben erzeugt 8,2 Tonnen Treibhausgas, so viel wie bei 13 Hin- und Rückflügen von Berlin nach Barcelona freigesetzt werden. Oder so viel wie 72.800 Autokilometer, also fast zwei Erdumrundungen.“

Ist es da nicht verständlich, wenn ein solcher paternalistischer   Mittelstandsnaturschutz bei vielen Menschen auf wenig Sympathie stößt?

Das Bedauerliche dabei ist, dass dann nicht nur ein Mittelstandsnaturschutz a la Nabu, Deutsche Umwelthilfe etc. nicht besonders gelitten ist. Oft wird dann auch gleich ein progressiver Klimaaktivmus mit abgewatscht. Dazu gehören beispielsweise Initiativen, die wie VW heißt Verkehrswende oder die Zukunftswerkstatt Osnabrück für eine Umstellung der Produktion von Autos oder gar Rüstungsgütern zu Bahnen und Bussen anstreben. Wie in dem im Verlag „Die Buchmacherei“ erschienenen Band „Nehmen wir das Leben selbst in die Hand“ beschrieben wird,  werden hier die Beschäftigten bei VW und anderen Betrieben nicht von oben herab belehrt. Es werden auch keine Gerichtsurteile angestrebt, in denen im Namen von Stadtbäumen oder Tierpfoten in das Leben der Menschen eingegriffen wird. Vielmehr haben sich die Aktivisten zwei Jahre in der VW-Stadt Wolfsburg eingemietet und sind in Kontakt mit Bewohnern und VW-Beschäftigten gekommen. Das Buch zeigt, dass diese Bemühungen nicht erfolgreich waren.

Wenn Vulkangruppen  gegen Stromnetz und Züge vorgehen

 Natürlich werden solche Bestrebungen nicht einfacher, wenn es dann dubiose  Initiativen wie die Vulkangruppen gibt, die mit Anschlägen auf das Stromnetz  wie Anfang Januar in Berlin dafür sorgen, dass im kalten Winter tausende Menschen ohne Elektrizität sind. Eine solche Aktion trägt natürlich nur dazu bei, dass die Menschen den Staat als Retter sehen, denn er muss dafür sorgen, dass die Leitungen repariert werden, damit der Strom wieder fließen kann.

Und das will eine Gruppe nicht bedacht haben, die sich selbst irgendwie im anarchistischen Spektrum ansiedelt? Sie müsste doch eigentlich mit ihren Aktionen das Ziel haben, die Selbsttätigkeit der Menschen jenseits des Staats zu fördern? Wie soll das aber möglich sein bei einem Angriff auf das Stromnetz? In der Vergangenheit haben Gruppen mit ähnlicher Bezeichnung auch schon Anschläge durchgeführt, die dazu führten, dass Bahnen und Züge nicht fuhren. Was ist die Folge? Die Menschen nutzten dann doch wieder ihr Auto. Und das zu einer Zeit, wo Gruppen aus der Klimabewegung den Umstieg vieler Menschen vom Auto auf den Öffentlichen Nahverkehr auch aus ökologischen Gründen propagieren. Da fragt man sich schon, welchem Ziel dann die ominösen Vulkangruppen dienen, die sich im Übrigen wie die unterschiedlichen Stellungnahmen nahelegen, selbst nicht einig sind, ob der Anschlag auf das Stromnetz überhaupt von ihnen kommt oder nicht.  Ob sich das klären lässt, ist offen. Klar ist auf jeden Fall, auch die Aktionen dieser Gruppen sorgen objektiv dafür, dass es progressiver Klimaaktivismus schwerer hat, mit seinen Zielen durchzudringen.

Peter Nowak

Peter Nowak ist freier Journalist für verschiedene Zeitungen und dokumentiert sie auf seiner Homepage. Mit Clemens Heni und Gerald Grüneklee gab er im Juni 2022 das Buch „Nie wieder Krieg ohne uns … Deutschland und die Ukraine“ im Critic Verlag heraus.
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91 Kommentare

  1. Es gibt keinen menschengemachten „Klimawandel“ wenn man mal vom „Geoengineering“ absieht, der auch viel gefährlicher ist als angenommen.
    Genau, ihr Pappnasen, Klima ist Wetter nichts weiter und das verändert sich halt.
    Betreibt lieber aktiven Umweltschutz und schafft den Kapitalismus ab.
    Ich weiß das seit 1992, als ich von D1 auf D3 umgerüstet habe ist mir das erste Mal aufgefallen dass das alles nur Verarsche ist.
    https://tkp.at/2025/12/21/so-treibt-die-eu-den-co2-euro-voran-zur-kontrolle-und-bevormundung-der-buerger/
    https://tkp.at/2026/01/30/klimaerwaermung-unter-schneebergen-begraben/
    Wobei die Nummer gegen die Köter natürlich seine Berechtigung hat, die ich ganz uneingeschränkt teile.

    1. den ersten Satz unterstütze ich sofort 👍

      Aber deine Aussage:

      „Klima ist Wetter nichts weiter und das verändert sich halt.“

      ist Unfug weil hier differenziert werden muss.

      Wetter ist der kurzfristige Zustand der Atmosphäre.

      Klima sind die langjährigen Mittelwerte des Wetters.

      jetzt stimmt es 😎🖖

      1. Aber die im Fernsehen reden immer vom Wetter, erzählen aber das wäre Klima.
        Deswegen formuliere ich das eben auch so überspitzt wie die es tun. 😉

          1. Oje, und wie sind die Gletscher entstanden? Durch Klimawandel !!!
            Ich bin gespannt, wann die Letzten kapieren, dass Klimaveränderungen zur Natur gehören und auch durch Lastenfahrräder, CO2-Abgaben und ähnlichem aktivistischen und ideologischem Unsinn nicht aufgehalten werden. Es wird damit nur den Leuten Angst gemacht, das Geld aus der Tasche gezogen und von den eigentlichen Problemen abgelenkt. Erkennen Sie ein gängiges Muster der politischen, medialen und wirtschaftlichen „Elite“?
            Wichtiger wäre es, sich wirklichem Umweltschutz zu widmen und hier endlich tätig zu werden.

    2. Seit ein paar Jahren scheint die Sonne auch im Dunkeln, da ist es doch klar, dass es immer wärmer wird, vor allem draußen. Da empfiehlt es sich, recht schön einen Sonnenhütchen auszusetzen, damit die graue Grütze nicht zu heiß wird.

  2. Wir brauchen keine grüne Planwirtschaft, sondern eine öko-konservative Politik gemäß Herbert Gruhl. Ausgerechnet in der grünen Hochburg BW wird die AfD Anfang März die Grünen überholen.
    Bitte klicke auf „Lebensreformer“.

  3. „… und erschweren progressiven Klimaaktivsimus.“

    Vielleicht liegt es am Aktivismus, dass es mit dem Umweltschutz nicht klappt?
    Wenn ich ein komplexes Problem – natürliche Umwelt – auf ein Problem – Klima – verkürze, dann kann nichts Vernüftiges dabei herauskommen. Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel.
    Der Staat verfügt nur über den Hammer.

  4. Solch ein Hundeleben erzeugt 8,2 Tonnen Treibhausgas, so viel wie bei 13 Hin- und Rückflügen von Berlin nach Barcelona freigesetzt werden.

    Interessant….
    8200/13 = 630,7… also 631 kg,, entspricht 315,5 kg pro Flugstrecke

    Laut https://www.kba.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/K/Kraftstoffverbrauch.html ist für Diesel (Kerosin ist dem Diesel sehr ähnlich.) der Umrechnungsfaktor 26,5,
    Die 315,5 kg entsprechen also knapp 12 Liter.
    Ein Flugzeug mit 12 Litern Sprit von Berlin nach Barcelona zu bringen: RESPEKT!

    1. Ein Flugzeug mit 12 Litern Sprit von Berlin nach Barcelona zu bringen: RESPEKT!

      12 Liter pro Passagier. Sind dann irgendwas um die 3m³, das ist doch zumindest von der Größenordnung her korrekt, oder nicht?

      1. Im Schnitt 3,4 Liter pro 100 Kilometer und Passagier – das schaffst du mit keinem Auto…

        Wenn ein Reisebus als Auto durchgeht:
        doch, die fahren heute mit deutlich unter 1 Liter pro Passagier und 100km.

  5. „[…] Simone Solga: Rechtsstaat oder Linksstaat | Folge 202 […]“

    Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=F87SmoeP42k

    Zum Artikelthema ein passender Kommentar der Kabarettistin Simone Solga 😉

    Sie bringt den hier im Artikel erwähnten hochaktuellen Fall Berlin-Schneechaos, und Streusalzverbotsurteil, vortrefflich kabarettistisch auf den Punkt 🙂

    Wer finanziert denn (letztendlich) die Organisationen die das lebensgefährliche Streusalzverbot in Berlin durchgeklagt haben?

    Tipp Frau Solga anhören – mein Fazit: „Schilda, bzw. Schildbürgertum, läßt grüßen“ 🙂

    Wie gesagt Frau Solga bringt es – wie immer – vortrefflich auf den Punkt 😉

    Apropo „Klimawandel“ dem ist es ja piepegal ob die Menschheit den Weg aller ausgestorbener Arten (99% aller Arten vor uns sind bereits ausgestorben) geht, dann haben eben andere, neue Arten mehr Platz für sich auf den dann – für uns Menschen, und manche andere Tiere – lebensfeindlichen Planeten…..nur mal so am Rande erwähnt für uns humane Egos…..wie bereits gesagt „dem Klimawandel“ (egal ob menschengemacht, oder nicht) sind wir Homo Sapiens Sapiens sch….egal. 🙂

    Sarkastische Grüße
    Bernie

  6. Die wirtschaftsliberale Ideologie ist das Problem – ich schaue gerade die olympischen Winterspiele. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, wie mit einem „woken“ Thema wirtschaftsliberale Interessen zugekleistert werden. Es ging um die fehlende Starterlaubnis für die Frauen der Nordischen Kombination. Vordergründig geht es um Gleichberechtigung. Der eigentliche Grund ist aber der fehlende Zuspruch der Zuschauer (und damit Werbeeinnahmen). Das wird möglicherweise auch dazu führen, dass die Männer der Nordischen Kombination aus dem olympischen Wettbewerb fliegen. Der ÖRR umgeht diesen eigentlichen Grund und fokussiert auf Gleichberechtigung. Der heilige Marktradikalismus wird nicht angetastet. So ist das auch in anderen Zusammenhängen.

    1. Jupp!

      Am Ende wird dann die eigentliche Königsdisziplin der Nordischen Skisportarten aus dem olympischen Programm gestrichen, während Spaßveranstaltungen wie „Breakdance“ olympisch werden….
      Und Männer Olympiasiegerinnen in Boxen werden können….

  7. Was ist denn, bitteschön, „progressiver Klimaaktivismus“?

    Etwa der Schmarrn, den heute ein ZDF-Wetterfrosch erzählte, indem er darauf bestand, daß der möglicherweise ins Haus stehende massive Wintereinbruch mit viel Schnee in den nächsten zwei Wochen, „kein Argument gegen den Klimawandel sei, sondern eher sogar eine Bestätigung“?

    Es ist doch eher sogar gut, wenn dieser Unsinn endlich mal hinterfragt wird? Sonst müssen wir uns noch ein paar Jahre länger mit medienbeherrschenden Idioten abgeben, die uns erzählen, daß in den Alpen bald keine Natur mehr sein wird, weil die Gletscher schmelzen“, während diese schmelzenden Gletscher Baumstämme freigeben die dort seit 6-9000 Jahren lagen (Pasterze in Österreich). Also beweisen, daß dort zu Menschenzeiten (!!!!) Wälder standen, wo heute weit und breit nicht mal Büsche wachsen.

    Nein, DIESER „Klimaaktivismus“ ist destruktiv!

    Hier ein Gegenstandpunkt:

    https://youtu.be/178TdPY_wXU

    Und das von einem Professor, der durchaus der Theorie von der Menschenbeeinflussung des Klimas aufgeschlossen gegenübersteht. Aber er ist eben auch Naturwissenschaftler.

    1. Hatte man als Leugner schon vorhergesagt: dass der Schnee in den nächsten zwei Wochen, „kein Argument gegen den Klimawandel sei, sondern eher sogar eine Bestätigung“
      Und Russland hat Nordstream gesprengt – schon klar.

      1. Viel schlimmer! Russland ist schuld an Epstein!

        Ja!

        Eine Orgaisation, der so übel nach Mossad und MI6 stinkt, wie sonst nur der Mossad selbst, ist natürlich eine False Flag vom KGB!

        …sagt Springer…

  8. „[…]Gefühlte Temperatur – Das Wort der Woche […]“

    Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=EHxGzSPs7yk

    Aprops „Schildbürger“ – der Herr Friedrich Küppersbusch (steht der eigentlich den Grünen nahe? Die Taz tut es ja für Herr Küppersbusch ja auch oft über seinen YouTube-Kanal kommentiert.) hat mich hier auch mehr ratlos als überzeugt – mit seinem „Das klingende Wörterbuch…“ von letzter Woche – das sich auch u.a. mit dem Schneechaos, und dem Streusalzverbot, in Berlin beschäftigt hat 🙁

    Aber hört es euch selber an…..wie gesagt „Schilda läßt grüßen“….. 🙂

    Gibt es eigentlich auch „gefühlte“ Backpfeifen? *grins*, und was soll es noch so „gefühltes….“ geben? 😉

    Amüsierter Gruß
    Bernie

  9. Das Problem ist tatsächlich Deutschlands denial-of-service.
    Rotierende Bürsten zum Abfegen sind super gegen Neuschnee. Laubpüster gehen ebenfalls und blasen ausnahmsweise mal keine Insekten ins Nirvana.
    Wenns eisglatt ist, wirkt Lavastreu Wunder: kann man auch wieder einfegen und sogar erneut verwenden. Die Natur freut sich, wenn davon etwas im Boden ankommt!
    Aber endlich wieder ein Pamphlet für Salzstreuer. Es gibt 100 Alternativen zu Streusalz – das Zeug gehört nur im Notfall auf die Straße! Vor meinem Haus kamen die Salzstreuer vorgestern noch bei plus 2,5 Grad und Regen. Vollpfosten.

    1. @marschpapst

      Teilweise stimme ich Ihnen zu.

      Ich halte auch die Rathausbürokratie sowie das stellenweise doch stark übertriebene Sicherheitsdenken- nicht nur in Berlin – für ein großes Problem.

      Bei für Menschen oft benutzen Straßen, und Nebenstraßen, halte ich das Schneestreuen im kalten Winter für lebensnotwendig, aber bei kaum befahrenen und begangenen Straßen und Wegen für entbehrlich, aber dennoch streut unsere Gemeinde diese seit Jahren so regelmäßig, dass hier z.b. nur noch ältere Menschen wissen, dass hier einmal Kinder die Hänge hinab mit viel Spaß und Vergnügen Schlitten fuhren.

      Ich lebe auf dem Land, und da wird die uralte Tradition des Schlittenfahrens an einer selten befahrenen Hangstraße dem Straßenverkehrssicherheitsdenken, und 2ten Zugang zum Vereinsheim eines Fußballvereins, geopfert statt 1 Straße für die Dorfkinder zum Schlittenhang umzufunktionieren – durch Sperrung dieser Straße wie früher hier üblich 👎

      Schlittenfahren? Was war das?

      Wie oben erwähnt Kinder kennen das hier nur noch aus den Erzählungen ihrer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern.😓🙄

      Trauriger Gruß
      Bernie

      1. Schlittenfahren, Straßensperren für Kinder?
        Wo kommen wir denn dahin?
        Die fahren mit uns Schlitten, so wird ein Schuh draus!
        Die guten Zeiten sind endgültig vorbei, gewöhnt euch dran, oder macht eine Revolution und beseitigt alle Verantwortlichen.
        Nur, Vorsicht, so viele Knäste können wir gar nicht bauen, wie wir sie bräuchten wenn wir was ausnahmsweise mal richtig machen wollten.

        1. @motonomer

          Man kann die Sache mit dem Schnee und dem winterlichen Kindervergnügen auch sarkastisch sehen wie Sie es offensichtlich tun ☺️😁

          Was Revolution und 🇩🇪 angeht träumen Sie weiter☺️ – in der ARD-Mediathek sah ich was was mir persönlich für 🇩🇪 absolute Revolutionsunfähigkeit bescheinigt – sogar Auswanderer aus 🇩🇪 glänzen durch absolute Obrigkeitshörigkeit und „preußische Tugenden“.

          Auch andere historische Quellen bestätigen dies.

          Gerade deswegen waren, und sind, deutsche Auswanderer so beliebt in den jeweiligen Ländern in die diese eingewandert sind.

          Scheint also doch in unseren Genen zu liegen die Faulheit zur Revolte, wenn die sogar deutsche Auswanderer….? 🙄🤔

          Gruß
          Bernie

      2. Früher gab es im Dorf nur 3 Autos, keinen Durchgangsverkehr und keine Lieferdienste. Die Zeiten haben sich geändert.
        Fragen Sie zum Thema Lavastreu mal die Klärwärter und Betreiber der Kläranlagen. Und außerdem kehren es die meisten nicht weg, weshalb es bei Regen im Kanal und den Kläranlagen landet.

  10. Es hätte vielen alten Menschen in Berlin Verletzungen erspart und weder Hunden noch Bäumen geschadet, wenn der Winterdienst ein paar Tage Streusalz eingesetzt hätte, nur vorübergehend. Aber dazu ist die tolle liberale Demokratie nicht mehr in der Lage. Lieber verursacht man Mehrkosten durch überfüllte Notausnahmen, Krankenkosten.

    Die Naturschützer haben hier in Berlin sich selbst geschadet, weil sie mit ihren dogmatischen, überideologischen Haltung die normalen Leute noch mehr verärgert haben. Die glatten Straßen und Gehwege, wo kein Schotter mehr half, haben selbst das wohlhabende grüne Millieau verärgert. Aber die hatten sogleich Ausreden, schoben die Schuld auf die Wohnungskonzerne, die ihrer Räumpflicht mit Duldung der unfähigen Stadtverwaltung nicht nachkamen.

    An eine ähnliche Katastrophe kann ich mich zu DDR-Zeiten nicht erinnern. Da wurde zur Räumung unkompliziert die NVA eingesetzt.

  11. Auch die Öko-Aktivisten sind weiter nichts als Verkäufer ihrer mangelhaften Bildung, gepaart mit Subventionen derer, die sich das Bein brechen, wenn Glatteis ist. Natürlich ist Salz nicht so sehr gesund für Bäume, aber wie stark wird es denn bei einer Schneedecke von 20 cm und bei aufgetürmten Schneehaufen an Bäumen von 1 m Höhe verdünnt? Und hat von diesen Experten früher mal, als das noch erlaubt war, jemand versucht, einen Weg mit Salz von Grünzeug zu befreien und festgestellt, welche Menge man dafür gebraucht und wann Gras und Löwenzahn wieder wachsen? Nein, von vernünftig auf dünner Decke von Eis oder Schnee, die unterm Schneeschieber liegen bleibt, aufgebrachtem Salz stirbt kein Baum, und für die Schädigung von Grundwasser gibt es jede Menge andere Substanzen, die sowohl dem Baum als auch dem Mensch schaden. Aber in einer Gesellschaft, die von Verdummung lebt (wieviele Bäume sind für Windkraft gerodet worden und wieviele Schadstoffe gelangen von denen in den Boden incl. der Infrastruktur zur Errichtung und ihrer späteren Entsorgung?), kann man nichts anderes erwarten. Wir schaffen uns ab, an allen Fronten.

  12. Es macht keinen Sinn, so einen Artikel fertig zu lesen, wenn bereits über den Sommer 2025 gefaselt wird und der Absatz mit der trumpesken Frage endet, die jede seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema pulverisiert: „Wo bleibt die Erderwärmung, wenn man sie mal braucht?“
    Hier die Eckdaten vom Meteoroligischen Sommer (1.Juni – 31.August):

    Temperatur (Referenz 1961-1990):
    Juni + 3.02
    Juli + 1.4
    August + 1.6

    Temperatur (Referenz 1991 – 2020)
    Juni + 2.02
    Juli + 0.0
    August + 0.2

    Niederschlag:
    Juni: deutlich zu trocken
    Juli: zu nass
    August: deutlich zu trocken

    1. @Zebraherz: Danke, dass Sie mal dieses Märchen vom ach so kalten Sommer 2025 zerpflückt haben. Aber das überfordert die AfD-kompatiblen Klimawandelleugner-Jünger komplett.

      Und auch der Winter 2025/26 wird statistisch allenfalls als stinknormaler Durchschnitt, verglichen mit den vergangenen Referenzperioden, enden.

    2. Eilmeldung: Max Langenhan holt erste Medaille in Gold für Deutschland –
      da konnte die Konkurrenz eben nicht
      mithalten – die Frage ist nur, war es
      wegen offener Hose und dem längeren Dongle ?-
      und hat dabei etwa die globale Erwärmung mit geholfen???
      Hoffentlich wird die Vergabe deswegen nicht noch annuliert .

        1. Das las sich eher wie DWD, und bezogen auf Deutschland. Trotzdem hätte ich gern eine Antwort von „Zebraherz“. Erst aufplustern, dann wegducken ist billig.

          „Klimaskeptiker“ sind Arschlöcher und nützliche Idioten von EIKE und INSM.

            1. Was das für Ansprüche sind, Behauptungen zu belegen? Ich sehe auf dem angegebenen Link nicht die Daten für die monatsweise detaillierten Sommerperioden 1961-1991 und 1991-2020.

              Anders gesagt, Du hast Dir Zahlen aus dem Arsch gezogen oder bist zu feige, die Quelle zu nennen. Erbärmlich, da feixen die „Skeptiker“.

  13. Progressiver Klimaktivismus = Ökodiktatur

    Google-KI fasst das sehr schön zusammen:

    „Progressiver Klimaaktivismus bezeichnet eine Form des zivilgesellschaftlichen Engagements, die auf tiefgreifende, strukturelle und schnelle Veränderungen drängt, um die Klimakrise zu bewältigen. Er geht über individuelle Verhaltensänderungen hinaus und fordert systemische Lösungen, soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels.“

    „Soziale Gerechtigkeit“ ist dabei nur das Feigenblatt.

  14. Das kommt dabei raus, wenn einer über ein Thema schreibt, mit dem er sich nicht wirklich befasst hat. „Das ist allerdings für manche der Protagonisten tragisch, die dann tatsächlich glauben, sie wären die letzte Generation, die noch einen Planeten, auf dem es zu leben lohnt, kennengelernt haben.“ Und wenns wirklich so ist? Nun ist ‚ein Planet, auf dem es zu leben lohnt‘ eine ziemlich dehnbare, vage Beschreibung, wohl aus dem Bewusstsein heraus formuliert, dass die diversen kritisierten Gruppen nicht wirklich Apokalyptisches verbreiten, sondern schlicht eine nochmals um einige Grade heissere Welt immaginieren, die die heutigen 20jährigen zumindest statistisch gesichert erleben werden.

    Und wenns dann um die Begründung für die Kritik am NABU geht, wirds ein wenig kümmerlich. Die Sache mit dem Salz-Streuen in Berlin trägt die gesamte Last. Nachträglich dann noch ein wenig Kritik des real existierenden Neoliberalismus, ders nicht mehr fertigbringt, Bürgersteige zu räumen. Man kann die einschlägige Gerichtsentscheidung gewiss für ziemlich daneben halten, aber an ihr eine ideologische Verblendung aufhängen zu wollen, ist denn doch klar übertrieben. Der Richter hat ja nicht gesagt, man dürfe gar nichts tun. Wie wärs etwa mit Split?

    Man muss auch annehmen, dass Novak die Sache mit dem schwächer werdenden Golfstrom entgangen ist, dass also der Klimawandel paradoxerweise in Europa zu einer sehr deutlichen Abkühlung führen kann, die dann alle auf dem falschen Fuss erwischt. Jedenfalls wirds gesichert nicht lustig werden, und zwar schneller als ein Novak sich das vorstellt. Wir sind längst in einem Zeitalter, in dem sich die ökologische vor die soziale Frage geschoben hat. Es in einem Rundumschlag zu negieren, ändert daran nichts.

  15. Alte Bauernregel:

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist
    Ändert sich das Wetter
    Oder es bleibt wie’s ist.

    Hat schon immer gestimmt und wird auch immer stimmen. Alles, was darüber hinausgeht ödet mich nur noch an. Und täglich grüßt das Murmeltier. Sorry.

  16. Der „verregnete Sommer“ scheint es dem Autor angetan zu haben. Ich konnte jedenfalls meine 20er-Karte erfolgreich abbaden und zwischendurch noch unter sehr angenehmen Bedingungen durch Schweden radeln.

    Im Sommer 2025 fielen bundesweit rund 227 Liter pro Quadratmeter (l/m²) und damit etwa 5 %
    weniger als im langjährigen Mittel der Referenzperiode 1961–1990 (239 l/m²). Gegenüber der
    neueren Vergleichsperiode 1991–2020 (241 l/m²) ergab sich ein Defizit von rund 6 %.

    Mit rund 720 Stunden lag die Sommerbilanz rund 17 Prozent über dem Soll von 614 Stunden
    (Periode 1961–1990). Gegenüber dem Vergleichszeitraum 1991–2020 (654 Stunden) wurde
    ein Plus von rund 10 Prozent erreicht.
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  17. Ich bin nicht wirklich ein begeisterter Leser der Texte des Autoren, zwobei ich auch früher schon der gut fand, wenn er über soziale Bewegungen und Aktionen berichtete, die sonst weit unter dem Radar der Medien stattfinden. Seine Beschreibung der Situation in Berlin ist exakt und seine Bewertung vermag ich teilen. Sowohl, was die Einschätzung eines vollkommen verwahrlosten liberalen Bürgertums betrifft, als auch die einer neoliberal zugerichteten Staatlichkeit, die in beängstigender Geschwindigkeit dysfunktional wird und nur noch durch die Produktion von Ausreden und Phrasen beeindruckt. Auch quantitativ.

    Ein Freund berichtete mir gestern von einem sehr nahen Angehörigen, der mit einem Bruch nach einem Sturz mehrere Stunden in einer Berliner Notaufnahme nicht behandelt worden sein soll. So, wie er mir das vortrug, wäre er wohl bereit gewesen, irgendwelche NABU-Bonzen eigenhändig auszupeitschen und das taz – Gebäude in Brand zu setzen. Man braucht nun aber kein SEK zu ihm zu schicken. Mein Freund ist uralter Sozialdemokrat (trotzdem ganz ok) mit einer Familientradition, die vermutlich bis Bebel zurückreicht und als Sozi tut er nix. Er will nur spielen. oder eben klagen. Erst wenn denen endgültig der Kragen platzt und sie zur Tat schreiten, muss Herrschaft anfangen, sich Sorgen zu machen, Ich vermute aber, dass zuvor der Andromedanebel und die Milchstraße fusionieren. Aber dann, dann können die sich auf was gefasst machen…..

      1. Guter Tipp. Aber das Unfallopfer, tatsächlich ein Verwandter meines Freundes, wird ihn sich, so wie ich die Erzählung in Erinnerung habe, bis zum nächsten Jahr merken müssen. In diesem Winter ist wohl nichts mehr mit selber laufen.
        Solche Spikes, die man an den Schuhen befestigen kann, sollen allerdings ausverkauft sein. Deswegen taut es jetzt auch bei uns. Ist bestimmt auch gut für die Hundepfoten, wenn es nicht mehr so glatt ist?

    1. Ja so ist es in Berlin, ich glaube jedes Wort, zumal es vor den Haus hier auch Stürzen mit Klinikeinweisung kam.

      Das liberale Bürgertum dieser Stadt ist völlig verwahrlost, Diese Verwahrlosung ist ein Indiz für den Niedergang dieser Gesellschaft. Die Leute hier sind einfach fassungslos….Ja und sie wählen aus Frust AfD, weil man damit das verwahrloste liberale Bürgertum am meisten ärgern kann. Ich tue das nicht – bin Nichtwählerin – kann aber meine frustrierten Mitbürger gut verstehen

      1. Das geht mir auch so. Ich wähle zwar noch. Aber immer mit der Gewissheit, dass ich es auch sein lassen könnte. Es ist die Suche nach dem kleineren Übel. Die AFD ist bei mir auch nicht auf dem Schirm, auch wenn ich sie sie nicht für die Nazis halte, als die sie von der bürgerlichen Konkurrenz beschrieben werden. Aber neoliberale Irre sind sie in weiten Teilen ihrer Führung auch und es ist genau so, wie du es schreibst: Das aus dem Ruder gelaufene Bürgertum ist es, dass der Alternative die Wähler unbeirrt zuführt.
        Alles irgendwie unerfreulich.

      2. Kleiner Tipp OT:
        Als Nichtwählerin sorgst Du mit dafür, daß sich die Regierung selbst wählen kann (weil: die geht immer zur Wahl, besonders dann wenn kein anderer mehr hingeht…. 😡).
        Richtig wäre, zur Wahl zu gehen und dagegen zu stimmen.

          1. Im Zweifelsfall eine Splitterpartei, die den eigenen politischen Vorstellungen so halbwegs entspricht.
            Ist immer besser, als Nichtwählen.

        1. Wie schon x mal bekundet, gibt es keine Partei die unseren Interessen dient.
          Die kann es gar nicht geben, weil die, die wir wählen können nicht das Sagen haben und die, die das Sagen haben gar nicht wählbar sind.

  18. Durch Stromausfall und Kälte sollen zahlreiche Wärmepumpen in Berlin verreckt sein, Schäden pro Gerät bis zu 15000 Euro.
    Schöne neue Welt, da kommt Freude auf 🙂

  19. Man man man. Wegen an Altersstarrsinn gemahnender ideologischer Verblendung oder Mangels Bildung und intellektueller Performance scheinen sinnvolle Artikel oder Diskussionsbeiträge zum Thema Umwelt/Klima, von löblichen Ausnahmen abgesehen, nicht mehr möglich.
    „Hier wird in wenigen Sätzen deutlich, wie ein bestimmtes Verständnis von Natur und Ökologie zur Menschenfeindlichkeit führt. “ Was für ein Schwachsinn. Ist ein Mühlenverein menschenfeindlich, weil er sich um den Erhalt einer Mühle kümmert nicht um Menschen ? Engagiert sich der Autor selbst für Hilfsbedürftige oder hat er keine Zeit, weil er xxxxxx schreiben muss ? In Berlin gibt es doch schon so viele die sich um das Wohl der Bürger sorgen, Immobilienbesitzer, Vermieter usw, da kann sich der NABU doch um andere Themen kümmern.
    Es ließe sich noch viel dazu schreiben, aber siehe oben, es hat keinen Sinn mehr.
    Außerdem, seit doch froh über den Zustand der Straßen und Wege, Ein prima Training für die Kriegstüchtigkeit, sich über unwegsame Wege und Straßen zu bewegen und ab und zu mal einen Verletzten oder Toten finden. 2029 oder 2030 soll es ja losgehen, nach den Parteien die der Wähler sich als Regierung wünscht, also wird es langsam mal Zeit mit dem Üben und Eingewöhnen anzufangen.
    Viel Glück.

  20. „progressiven Klimaaktivsimus“

    Ihr seid einfach nur plemplem. Klimaaktivismus für den Arsch. Was soll diese Menschenverarschung? Wer bezahlt euch dafür? Oder welche Drogen bekommt ihr dafür? Und dann noch mit angeblichem „Links“ verbrämt. In der Hinterstube auch noch marxquarkistisch.
    Erst wenn diese Idoten beschämt das Maul halten wird die Menschheit, bzw, die westliche Menschheit wieder einen Schritt weiter aufwärts gehen können. Ansonsten gehts nur noch weiter bergab.

        1. wie man von maulhalten zum fortschritt der menschheit kommt, wirst du mir sicher gleich noch erklären, reaktionär, genauso wie den temperatur anstieg in den letzten 60 jahren im verhältnis zu den letzten 60000…
          deine religion ist die mit den 3 affen, oder sagen wir 2, nichts hören wollen, nichts sehen wollen, aber das maul ganz schön weit offen, das sollen die anderen halten… ich mache mir die welt, widewide wie sie mir gefällt.

  21. Ich beantrage, dass die Vulkaneifel mit einer geschlossenen Betondecke versehen wird. Da blubbert überall böses CO2 aus dem Untergrund. Völlig kriminell! Überhaupt gehört die Erde als größter Klimasünder streng bestraft. Eingesperrt gehört die! Nicht mal das energieaufwändig abgeschiedene und unter die Erde gepresste CO2 behält die unten. Frechheit.

    ;-(
    ;-(
    ;-(

  22. Und jeder weiß, wohin dieser „Klimaaktivsimus“ führt – nur diese „Linken“ nicht:

    CO2-Budget, persönliche Identifikationsnummer, Kontrolle, Lebens-Besteuerung, Bedrückung, programmierbares Geld, totale Kontrolle jedes Menschen, der gesamten Gesellschaft, Ausbeutung, Bedrückung, Ausquetschen.

    Erkennt endlich, dass diese vermeintlichem „Linken“ und Klimaaktivisten eure größten Feinde sind.

    1. @ ratzefatz

      „Erkennt endlich, dass diese vermeintlichem „Linken“ und Klimaaktivisten eure größten Feinde sind.“

      Sie sind freiwillig die Büttel der Regierung. Was mir nicht klar ist: sind sie sich dessen bewusst und mithin nur skrupellos oder erklärt Dummheit alles?

      1. Ideologie verblendet immer!
        Und viele bekommen es schon in der Schule und Universität eingetrichtert.
        Dann noch die Medien und die Internetblasen und das unumstößliche, allumfassende Wissen ist perfekt. Selber denken ist nicht gewollt und nicht modern.
        Und die andere Hälfte verspricht sich Geld und Karriere davon. Egal ob es vernünftig ist oder nicht.
        Spiegelbild der deutschen Gesellschaft.

      2. Wie auch bei der Corona-Bedrückung sind „Linke“ immer ganz vorne mit dabei, wenn es gegen uns geht, wenn wir noch mehr bedrückt und ausgebeutet werden sollen.

        Ja, die Frage ob aus Dummheit oder skrupelloser Eigennutz steht da immer im Raum.

        Wenn man die WEF-Agenda neben „linke“ Ziele stellt, stellt man eine fast 1:1-Identität fest. Oft genug sind die Forderungen von „Linken“ oft noch radikaler als die vorsichtigen und verharmlosenden Formulierungen des WEF. Sieh zB Thema Migration.

        Und das sollen die Protagonisten nicht selbst bemerken? Nunja, deren Dummheit ist wohl auch grenzenlos.

  23. Es ist Winter, und hier, wo ich wohne, in Berlin, hat man sich anscheinend dem allgemein und von Staates wegen verbreiteten Dogma des drohenden Hitzetodes soweit unterworfen, daß man einfach wegschaut, wenn die Wirklichkeit das Märchen in seine Schranken verweist, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Aber das geht schon seit Jahren so.
    In früherer Zeit (als ich noch jung war, insbesondere zu DDR-Zeiten; da durfte man auch nicht aus Jux und Dallerei einfach mal so einen Baum fällen) war es üblich, bei solchem Wetter Salz zu streuen. Und es kam zu keinem Massensterben der Vegetation. Man tut das ja nicht ständig und das ganze Jahr hindurch. Aber diesen Dummies in der BRD kann man ja jeden Schiet verkaufen. Er muss nur medial entsprechend aufbereitet werden.
    Mir scheint es hier eher um hinter Naturschutz versteckte Einsparungsmassnahmen zu gehen. Berlin hat kein Geld. „Arm aber sexy“ nannte Wowereit das. Und schon wollten alle Westdeutschen nach Berlin ziehen. Der Bauboom war enorm. Und die Mieten explodierten.
    Irgendein Neunmalkluger empfahl hier Split als Gegenmittel. Aber dieser Split überfror und war nachher genauso glatt wie die Wege ohne Splitbehandlung. Ich selbst habe noch die 112 gerufen, als ein über achtzigjähriger Herr auf solcherart behandeltem Bürgersteig schwer stürzte und nicht mehr weitergehen konnte. Und während ich auf den Rettungsdienst wartete, konnte ich beobachten, daß noch etliche Passanten den Erdboden küssten, nur zum Glück nicht mit so gravierenden Folgen.

    1. Ja, dasselbe hört man überall in Berlin. Die Sache mit den Splitt ist einfach Mist. Es würde weder Hunden noch Bäumen schaden wenn man einige Tage Streusalz einsetzen würde. Aber lieber läßt man sich die Leute – es sind nicht nur Ältere – die Knochen brechen. Mit ihrer Klage haben sich die Umweltschützer noch unbeliebter gemacht, ihrer Sache geschadet..

      Ja und in der DDR wurde geräumt und gestreut, so ein Chaos gab es nicht

  24. Naja Ich bin in den letzten Wochen auch mehrmals nur knapp am Knochenbruck vorbei geschlittert, aber beim Streusalz bin Ich auch dafür es möglichst zu verbieten. Denn wenn, dann muss man davon andauernd massenhaft streuen damit es wirkt. Salz tötet ab einer gewissen Konzentration aber auch so ziemlich alles an Zellen ab mit denen es in Berührung kommt. Außerdem dauert es ziemlich lange bis es wieder aus dem Boden auswäscht. Deshalb sollte man Salz wenn überhaupt nur kurzzeitig und in Notfällen einsetzen. Damit das auch so bleibt finde Ich es ok den Einsatz weitgehend zu untersagen, ansonsten wird das Zeug wieder tonnenweise ausgestreut!

    Am besten ist eigentlich Sand oder Splitt aber der muss auch regelmäßig gestreut werden damit er wirkt und somit hat es in Berlin mal wieder eher am Personal und der Organisation gemangelt was der Artikel ja auch darlegt. Mit mehr Streupersonal und Räumpersonal wäre es vielerorts bestimmt nicht so glatt gewesen.

    Salz wirkt halt nur solange wie die Konzentration des Salzes so hoch ist, dass die resultierende Gefriertemperatur des Salzwassers unter der Außentemperatur bleibt und Selbst eine gesättigte Salzlösung (ca 356 g NaCl pro Liter) gefriert bei ca -21 Grad. Wenn man ca 30 Gramm Salz auf einen Liter Wasser mischt dann friert das Wasser anstatt bei Null erst bei bei ca -1.8 Grad.

    Mann muss also schon recht viel Streuen damit das Salz wirksam ist und bleibt..

    Sand und Splitt müssen halt hinterher auch wieder aufgefegt und aus der Kanalisation entfernt werden, was teuer ist aber zumindest nicht den Boden dauerhaft versalzt.

    Mfg Makrovir

    1. sand….hab ich auch gemacht und, wenns dann angetaut war, den kram auf mein beet geschippt, muß eh aufgesandet werden…..
      früher hatten wir immer asche gestreut (ddr), aber wenn nun so viele (weniger in stadt, aber dorf) kamine haben, warum salz statt asche?…..weils dann so schön geleckt ausschaut wie im tiefsten bayern wohl….brrr……

  25. „Klar ist auf jeden Fall, auch die Aktionen dieser Gruppen sorgen objektiv dafür, dass es progressiver Klimaaktivismus schwerer hat, mit seinen Zielen durchzudringen.“

    Natürlich sind diese Vulkangruppen übel, destruktiv und kriminell, dass sie nun aber unabsichtlich den „progressiven Klimaaktivismus“ noch mehr in Misskredit bringen, das ist doch ein netter Nebenaspekt …

  26. Geht es wirklich ums Salz?

    Ich kann mich noch sehr lebhaft an einen vereisten Winter in Berlin erinnern, wo wir Knaben und Mädels im Grundschulalter bewaffnet mit Schippen, Schaufeln, Eis-Picken und Schneebesen unterstützt von Erwachsenen die Bürgersteige komplett von Schnee und Eis räumten, damit, wie man uns belehrte 😉, Omas und Opas einkaufen gehen konnten und sich nicht die Beine brachen. Für uns Motivation genug. Wer wollte schon, dass Oma sich die Beine brach.

    Das Problem ist nicht das Salz, sondern die Nicht-Räumung der Bürgersteige von Schnee und Eis. Da wird gespart. Statt eines funktionsfähigen Winterdienstes gibt es seit ca. 15 Jahren immer das ganz große geheuchelte ‚Hallo’, wenn es mal schneit und friert in Berlin.

  27. wenn man peter nowak mal live in einer „linken“ veranstaltung erlebt hat, kann er einem eigentlich nur leidtun; wie er immer wieder versucht, „linke“ kritik zu antizipieren, dabei sätze wegnuschelt, einschübe halb einfügt, alles schnell herunterleiert, wörter nur halb ausspricht,… ein getriebener und gehetzter seiner eigenen blase. so auch in diesem artikel mal wieder zu verspüren, zum glück aber nicht ganz so schlimm, als wenn er live vor der meute sprechen muss.
    aber mal ganz nebenbei noch kurz zum inhalt:
    „vulkangruppe“. so,so! mag sein, dass es die wirklich gibt, mag auch sein, dass die keine reine erfindung ist, die der berliner VS schon vorsorglich auf tasche hatte, um sie zur passenden gelegenheit schnell genug ausm hut zaubern zu können. denn viel interessanter wäre ja die frage gewesen, ob das nicht ein geradezu erwartbarer überlastungsbrand der leitung war. betroffen war ein wohlhabender bezirk, bei dem viele hausbesitzer (viele villen und einfamilienhäuser da) sich wärmepumpensubventionen nicht haben entgehen lassen. und vorm haus parkt dann noch mindestens ein subventioniertes eSUV, oder zwei oder drei. will man denen unbedingt auf die nase binden, dass das land berlin ausgerechnet in diesen gegenden auf kante genäht hat?! da isses doch viel praktischer, eine „linke“ vulkangruppe aus dem hut zu zaubern, die die leitung angezündet hat, um die reichen umweltsünder zu ärgern. hunde gibts da unten auch besonders viele. trotzdem würden die dortigen hundebesitzer auch allesamt lieber salz streuen.
    soll ich jetzt noch davon anfangen, wie gut es fußgängern und radfahrern im „rest“ dieser stadt geht? nein? mach ich trotzdem: die bsr kassiert von jedem hausbesitzer in berlin eine fette straßenreinigungsgebühr. die ist zu zahlen, ob man will oder nicht. und natürlich fegt die bsr die wege jeden tag. pustekuchen (ein zugegeben veralteter begriff, der zeitgemäß mit „laubbläser“ zu übersetzen wäre)! was in dieser reinigungsgebühr aber explizit NICHT inkludiert ist, ist der winterdienst. dafür haben hausbesitzer aber haftpflichtversicherungen, denn dass gehwegräumung nicht immer und überall gleichmäßig funktioniert, muss nicht weiter ausgeführt werden. die interessante frage hierzu wäre also: warum dieser „private“ flickenteppich aus mehr oder weniger geräumten gehwegabschnitten statt einer professionellen durchgehenden gehwegräumung durch die bsr, ebenfalls bezahlt von den hauseigentümern?
    ach so, fahrrad fehte noch: ich fahr auch im sommer lieber im autoverkehr damit rum, als auf diesen zum größten teil lebensgefährlichen radwegen. trotz zweier led-scheinwerfer erst gestern wieder, trotz tauwetter, nachts einen schneehaufen aufm radweg übersehen. fast auf die fresse geflogen. für die radwege hat die bsr nämlich gar kein schneeräumkonzept. wann kommt denn nun endlich dieser vielversprochene klimawandel auch nach berlin?! denn ohne den sind wir hier bald restlos aufgeschmissen. wer hier ironie zu entdecken glaubt, ist visionär. die schneehaufen auf den radwegen hab ich mir ja auch nur eingebildet 😉

    1. Was das Fahrradfahren in Berlin anbelangt, so ist mir in den letzten zehn Jahren aufgefallen, dass an vielen Radwegen die Verkehrsschilder zur Pflicht des Fahrens auf dem Radweg wieder abmontiert wurden. Die sogenannten Verkehrszeichen zur Radwegebenutzungspflicht.

      Das hat zur Folge, dass bei Schnee und Eis die BSR nicht zwingend diese Radwege freischaufeln muss.

    2. Garnicht so abwegig diese Überlegungen. Klar, die Netze sind nicht für massiven Ausbau von Stromheizungen („Wärmepumpe“) und E-Autos ausgelegt. Villenviertel sind da prädestiniert anfällig. Die Witterungsbedingungen passten auch.

      Gäbe es diese Vulkangruppe also nicht – sie hätte erfunden werden müssen!

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