Wettrüsten bei Hyperschallraketen und deren Abwehr

Start einer Oreshnikrakete. Bild: mod.ru
Start einer Oreshnikrakete. Bild: mod.ru

Die russische Armee hat nachträglich erklärt, mit der Hyperschallrakete Oreshnik Anfang Januar das Flugzeugreparaturwerk Lwiw getroffen zu haben. Auf Videos waren mehrere nacheinander erfolgende Einschläge zu sehen.  Wenn Submunition mit einer Geschwindigkeit von 10 oder 11 Mach auf Ziele am Boden trifft, hat sie schon wegen der kinetischen Energie hohe Zerstörungskraft. Vermutlich wurde die Oreshnik von Kapustin Yar abgeschossen und hätte damit eine Entfernung von mehr als 1400 km zurückgelegt.

Gemeinhin wird gesagt, der erneute Einsatz der mit einem nuklearen Sprengkopf aufrüstbaren Rakete sei wesentlich eine Demonstration gegenüber den Unterstützerstaaten der Ukraine oder eine psychologische Waffe, da der Einschlag wenige Kilometer von der polnische Grenze entfernt erfolgte. Es könnte aber auch sein, dass mit dem Angriff auch die Kapazitäten der westlichen Luftabwehrsystemen getestet wurden, also insbesondere die beiden Aegis-Ashore-Systeme in Rumänien und Polen, eine Oreshnik zu erkennen und zu verfolgen.

Die Bundeswehr hatte im Dezember das Raketenabwehrsystem Arrow 3 in Holzdorf, Sachsen-Anhalt, in Betrieb genommen. Das könnte dafür geeignet sein, nicht nur Oreshnik-Raketen zu verfolgen, sondern sie auch abzuschießen. Gut möglich, dass Russland beobachten wollte, wie das israelische Frühwarnradarsystem reagiert. Die Welt schreibt: „Spätestens in der mittleren Flugphase, wenn die Rakete auf ihrer hohen ballistischen Bahn durch den Weltraum fliegt, hätte auch das in Holzdorf stationierte Arrow-3-Radar die Flugbahn erfassen können. Die Entfernung zwischen der Ukraine und Ostdeutschland liegt im Bereich der bekannten Radarreichweite für die Erfassung der mehrere hundert Kilometer hoch fliegenden Rakete.“ Die Bundeswehr gab keine näheren Informationen.

Oreshnik-Raketen sollen über sechs – steuerbare? – MIRV-Sprengköpfe verfügen, die wiederum Submunition enthalten können. Demonstriert wurde das erstmals im November 2024 mit dem Angriff auf eine Waffenfabrik in Dnipro.  Die ukrainischen Streitkräfte sagen, sie hätten keine Möglichkeit, Oreshnik-Raketen abzuwehren, Patriot sei dafür nicht geeignet. Der russische Präsident Putin behauptet, sie seien von keinem der existierenden Luftabwehrsystemen abzuwehren.

Das russische Verteidigungsministerium sagt, dass in dem angegriffenen Werk Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte, auch vom Westen gelieferte F-16 und MiG-29, repariert würden. Überdies würden dort Lang- und Mittelstrecken-Kampfdrohnen hergestellt, die „für Angriffe auf russische Zivilziele tief im russischen Territorium eingesetzt werden“. Mit der Oreshnik-Rakete seien Produktionsanlagen, Lagerhäuser und die Infrastruktur getroffen worden. Nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes SBU habe es in einem Fertigungsgebäude nur geringfügige Schäden an den Betonstrukturen und Krater im Wald gegeben.

Welche Schäden tatsächlich verursacht wurden, ist nicht aus unabhängigen Quellen bekannt. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat Ende Januar zwei ukrainische Männer festgenommen, die angeblich die angerichteten Schäden für die Russen erkunden sollten. Einer der beiden soll die Einschlagstellen angefahren, sie fotografiert und die Koordinaten in Google Maps eingetragen haben. Ihnen droht lebenslange Haft wegen Hochverrats.

„Schutzschild über Deutschland“

Kurz darauf wurde bekannt, dass Deutschland einen Vertrag mit dem israelischen Rüstungskonzern IAI über die Beschaffung von weiteren Luftabwehrsystemen Arrow 3 für 3,1 Milliarden US-Dollar abgeschlossen hat. Für 3,4 Milliarden wurden bereits Arrow-3-Systeme, entwickelt von IAI und Boeing, angekauft: „Der Gesamtwert des Arrow-3-Vertrags wird voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar übersteigen und ist damit der größte Rüstungsexportvertrag in der Geschichte des Staates Israel. Die Vereinbarung wird die Luft- und Raketenabwehrfähigkeiten sowohl Deutschlands als auch Israels verbessern.“ Beim ersten Kauf handelte es sich um drei Arrow-3-Batterien mit jeweils vier Abschusssystemen, die wiederum jeweils sechs Arrow-3-Raketen abfeuern können.

Arrow 3 ist ausgerichtet, Mittelstreckenraketen in der Höhe von um die 100 km abzuschießen und soll eine Reichweite bis zu 2500 km haben. Die Bundeswehr preist Arrow an: „Schutzschild über Deutschland“. Genaues weiß man nicht, aber für das Abfangen von Kurzstreckenraketen, die in der Atmosphäre bleiben, scheint das System nicht geeignet zu sein. Theoretisch könnte Arrow 3 zwar Oreshnik-Raketen im Flug außerhalb der Atmosphäre abwehren, zumindest wenn sie gegen ein weiter entferntes Ziel, beispielsweise in Deutschland, eingesetzt werden und nicht zu hoch steigen. Allerdings weiß man nicht, ob die Raketen nicht auch über weite Entfernungen – die Flughöhe soll mehr als 500 km betragen – höher als die Reichweite der Arrow-Raketen fliegen können. Arrow 3 ist neben Patriot und IRIS T Teil der von Deutschland initiierten European Sky Shield Initiative (ESSI).

Da Oreshnik-Raketen mit einer geschätzten Reichweite von 3500-5470 km,  über mehrere Sprengköpfe verfügen, müssen sie abgeschossen werden, bevor sie sich lösen, wahrscheinlich eben im Flug außerhalb der Atmosphäre. Theoretisch wäre denkbar, dass die SM-3-Raketen des Aegis-Systems und eben Arrow-3 Oreshnik-Raketen außerhalb der Atmosphäre abfangen können, aber hier gibt es zu viele unbekannte Parameter und keinen Praxisbeweis, ob das wirklich möglich wäre.

SM-3-Raketen (kill vehicle), mit denen die Aegis-Systeme in Polen und Rumänien bestückt sind, deren Einrichtung nach der amerikanischen Aufkündigung des ABM-Vertrags entscheidend zur Verschärfung des Konflikts und zum Wettrüsten beigetragen hat, haben eine Reichweite bis zu 2500 km. 2008 wurde mit einer SM-3-Rakete zu Demonstrationszwecken ein alter Satellit abgeschossen. Israel entwickelt gerade Arrow-5-Luftabwehrsysteme, die auch Hyperschall-Waffen, manövrierbare Wiedereintrittsflugkörper und Scheinsprengköpfe abschießen können soll.

Deep-Strike-Raketen für Deutschland?

Zur Abschreckung eines russischen Angriffs hatte Ex-Kanzler Scholz noch mit der Biden-Regierung im Juli 2024 vereinbart, Deep-Strike-Raketen (Long-Range Hypersonic Weapon – LRHW) in Deutschland zu stationieren, mit denen sich Ziele in Russland angreifen lassen könnten (Mittelstreckenraketen werden nach Deutschland verlegt).  Zum Abschuss von Tomahawk- und SM-6-Raketen dürfte die Raketenstartrampe Typhon mit dem Mark 41 Vertical Launching System dienen. Das würde die Bundeswehr gerne kaufen, aber ob das Pentagon dies bewilligt, ist offen. Neben landgestützten Marschflugkörpern des Typs Tomahawk mit einer Reichweite von 2000 km, einer Geschwindigkeit von 900 km und einem Gefechtskopf von 300 kg sowie SM-6-Raketen mit einer Reichweite über 360 km war die Rede von Hyperschallraketen des Typs Dark Eagle, die mit ihren Hyperschallgleitern eine Reichweite von 2500 km haben könnten, mittlerweile spricht das Pentagon von bis zu 3500 km.

Man könne damit von London aus Moskau erreichen, sagte im Dezember 2025 nach einem Test Generalleutnant Francisco Lozano, Direktor der Hypersonic, Directed Energy, Space and Rapid Acquisition, Kriegsminister Hegseth. Allerdings soll der Sprengkopf nur ein Gewicht von weniger als 15 kg haben. Größere Zerstörungen könnten damit nicht verursacht werden, Ziele könnten Luftabwehr- und Radarsysteme sein. Die Geschwindigkeit soll größer als Mach 5 sein, die Hyperschallgleiter sollen in der Erdatmosphäre manövrierbar sein, um Luftabwehrsystemen zu entgehen.

Ob und wie viele Dark Eagle auch unter Trump noch wirklich in Deutschland bei der Multi-Domain Task Force (MDTF) des 56th Artillery Command in Mainz-Kastel (56th Theater Multi-Domain Command) werden und was das Deutschland kosten würde, ist, soweit ich das sehe, noch nicht klar. Geplant war die Einrichtung der MDTF in Deutschland neben vier weiteren an anderen Orten bereits 2021. Neben Abteilungen für Aufklärung, Cyber, Weltraum und Elektronischer Kriegsführung soll eine MDTF über weitreichende Präzisions-Raketensysteme wie HIMARS, Mittelstreckenraketen und Hyperschalllangstreckenraketen verfügen, was offensichtlich offensiv angelegt ist..

Noch ist auch nicht bekannt, wann die Hyperschallraketen einsatzbereit sind. Das wurde bereits mehrmals verschoben. Zuletzt wurde Ende 2025 anvisiert, jetzt soll im Laufe von 2026 die erste Batterie aufgestellt sein. Bislang kann offenbar nur eine Rakete im Monat produziert werden, die Kosten für eine Rakete sollen bei 40 Millionen US-Dollar liegen.

Deutschland versucht, auch bei Hyperschallraketen unabhängig von den USA zu werden. So hat das deutsch-britische Rüstungsstartup Hypersonica Anfang Februar in Norwegen einen ersten Test einer Hyperschallrakete durchgeführt, die mit einer Geschwindigkeit von über Mach 6300 km weit geflogen sein soll. Bis 2029 will man eine Hyperschallrakete zur Verfügung stellen können, um  Deep Precision Strikes zu ermöglichen.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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7 Kommentare

  1. Das ist was sonst noch bzgl. der West-Bank passiert ist (Freitag 13.02.2026):

    Diese Woche hat bei einer Demonstration in der BRD eine muslimische Demonstrantin einen Polizisten als „Arschloch!“ beschimpft. Dieser hat sie weggezogen und als sie weggeführt wurde nach ihr getreten.

    Gestern haben bewaffnete Siedler südlich von Hebron in Khirbet Ghuwein die Einwohner angegriffen und mit Stöcken geschlagen. Die achtzigjährige Mariam Al-Houmdeh wurde mit Blutergüssen und Prellungen in das Krankenhaus gebracht.
    Ebenfalls gab es einen Angriff in Beita, südlich von Nablus, bei dem die Siedler die Palästinenser angegriffen und festgehalten haben. Das Militär hat westlich von Betlehem, in Husan, Tränengas geworfen und einige hatten Erstickungsanfälle. Vor einigen Wochen ist sogar einer daran gestorben.

    Zurück zum Freitag. In Turmus Ayya hat das Militär mehrere Palästinenser festgenommen. Mindestens ein Palästinenser wurde mit angelegten Handschellen und den Händen auf dem Rücken von zwei Militärs auf den Kopf geschlagen. Es sollen aber auch andere Festgenommene gefoltert worden sein. Das Militär begibt sich nach Meithloun im Norden der West-Bank.
    Die Siedler greifen die Palästinenser in Jabal Ein Einiya, südlich von Nablus (zwischen Salfit und Qusra) an. Diese wollten ihre Felder bearbeiten und wurden beschossen. In Al-Markaz, in der Gegend Masafer Yatta, lassen die Siedler ihre Schafe auf dem Gelände der Palästinenser herumlaufen. Das ist auch an den anderen Tagen der Woche so.

    Das Militär begibt sich nach Aqraba, südlich von Nablus.
    Die Siedler belagern den Ottoman-Tunnel in Bal’a, östlich von Tulkarm.
    Das Militär begibt sich nach Al-Ram, nördlich von Jerusalem, und beschlagnahmt Fahrzeuge von Palästinensern. Das Militär begibt sich nach Azzun, östlich von Qalqilya.
    Das Militär begibt sich nach Kafr ‘Aqab, nördlich von Jerusalem.
    Das Militär begibt sich nach Deir Al-Hatab, Salem, und ‘Azmut, im Osten von Nablus.
    Das Militär begibt sich nach Al-Mughayyir, nordöstlich von Ramallah. Das Militär begibt sich nach Bani Na’im, östlich von Hebron. Das Militär begibt sich nach Tuqu, südöstlich von Betlehem. Die Siedler begeben sich nach Wadi al-Hussei in Hebron und gehen mitten auf der Strasse. Mindestens ein Fahrzeug wird an der Weiterfahrt gehindert. Ein Fahrzeug des Militärs patrouilliert damit kein Palästinenser die Juden von der Strasse wegscheucht.

    Das Militär hat in Tulkarm und in der Gegend sieben Palästinenser festgenommen. Die ehemaligen Gefangenen Laith Afif Al-Attili, 55 und Sabri Abu Shamas waren darunter. Ebenso Fadi Al-Sarsak, 47 (und die Familienmitglieder Salim und Osayd). Das Militär hat in der Provinz von Salfit, in Qarawat Bani Hassan fünf Palästinenser festgenommen.

    Bei den Angriffen der Siedler in Talfit und Qusra wurden Palästinenser angegriffen die auf ihre landwirtschaftliche Nutzfläche wollten. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt.

    Die Palästinenser die in Al-Miyte im Nordosten der West-Bank leben werden vertrieben. Leerstehende Zelte wurden von den Siedlern verbrannt. Andauernde Angriffe auf die Menschen vertreiben die Menschen aus ihren Zuhause. Diese Vertreibungen sind Kriegsverbrechen. Dazu will ich erwähnen dass gestern das Bundesverfassungsgericht eine Klage eines Palästinensers wegen Waffenlieferungen der BRD and das Land der Juden nicht angenommen hat da er als Einzelperson nicht klagen könne.

    Die Siedler haben nordöstlich von Ramallah, in einer Gegend die zu Turmus Ayya gehört, dreihundert Olivenbäume zerstört.
    Die Siedler und das Militär greifen Al-Mughayer nordöstlich von Ramallah an. Der Abu Hammam-Familie wurden die Handys weggenommen und die Einwohner können die Ortschaft nicht betreten oder verlassen.
    Das Militär wirft Tränengas und Blendgranaten auf eine Moschee in Kafr Malek östlich von Ramallah. In Talfit hat das Militär dann die Moschee umstellt. In Tubas wurden sechs Palästinenser wegen Erstickungsanfällen aufgrund vom Tränengas behandelt.
    Die Siedler haben in Deir Istiya, in der Provinz Salfit, angefangen Land der Palästinenser mit dem Bulldozer zu bearbeiten. Die Siedler haben in Al-Mughayyir, nordöstlich von Ramallah, landwirtschaftliche Nutzfläche mit dem Bulldozer bearbeitet. Die Olivenbäume wurden zerstört.
    Das Militär hat in Tuqu, südöstlich von Betlehem, Tränengas und Blendgranaten geworfen und scharf geschosen.

    Der Präsident der Juden war in Australien und der Präsident der Australier hat sich erkundigt wegen beschädigter Gräber von Soldaten aus einem vergangenen Krieg. Es gab Demonstrationen und man hat gesehen wie einem am Boden liegenden Demonstranten von einem Polizisten in die Nieren geschlagen wurde. Die Bundestagspräsidentin hat mehreren Juden (die wegen Kriegsverbrechen gesucht werden oder begehen) die Hand geschüttelt und sich umgesehen wo das Militär die Wohngebäude zerstört. Die Juden in Twitter oder X beschimpfen Frau Albanese und auch andere die sich für die Menschenrechte in Palästina äussern. U.a. wird gesagt dass es Palästina nie gegeben hat, dass sich Hr. Guterres als Angestellter der Vereinten Nationen unparteiisch zu äussern hat (bei einem Völkermord und als Vertreter einer Institution die für die Menschenrechte steht).

    Vergangene Woche wurden nach Gaza weniger als einhundert Lastwagen am Tag mit Hilfslieferungen reingelassen. Abgemacht war dass fünfhundert bis sechshundert Lastwagen und Behelfsunterkünfte reingelassen werden. Aber dass die Juden sich nicht an Abmachungen halten ist eine Erfahrung die zur Lebensrealität der Menschen in Gaza gehört.

    *Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.*
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home

    PS: Die Meldungen sind ungenau im Vergleich zu normalen Meldungen. Das kann an der Korruption liegen die ein grosses Problem in den Gegenden ist. Es geht jedoch um ein Kriegsverbrechen zu dem vor dem Internationalen Strafgerichtshof ermittelt wird. Es gibt keine täglichen Meldungen in den Medien über die Angriffe bei denen Frauen und Kinder umgebracht werden. Es ist auch Korruption wenn die Konventionen der Vereinten Nationen wegen wirtschaftlicher Interessen nicht erfüllt werden. Dazu würden mich die Kommentare von den Forenti interessieren.

    [1] Der erste Kommentar zum Freitag, 13.02.2026, https://overton-magazin.de/top-story/eu-aussenbeauftragte-kallas-wichtig-ist-zu-wissen-dass-russland-diesen-krieg-nicht-gewinnt/#comment-354541

  2. Wir haben keinerlei Probleme, deshalb liefern wir uns ein Wettrüsten, wie es die Welt vorher noch nicht gesehen hat. Auf keinen Fall darf an gegenseitigen Respekt und gegenseitiger Sicherheit gedacht werden, Feindbilder müssen her. Der Ostblock mit seinem Sozialismus ist nicht mehr vorhanden, an den chinesischen Sozialismus traut man sich nicht ran. Natürlich muss jede Entwicklung per Praxistest auf ihre Eignung hin überprüft werden. Hoffentlich sind die Überlebenden freiheitlich-demokratische Übermenschen, und nicht solches Gesocks wie Russen und Palästinenser. Rassismus gibt es ja bei uns nicht, zumindest nicht offiziell. Aber bereits die Schlagzeilen für die heutigen 19.00 Uhr Nachrichten kann man wieder so interpretieren. „Es steht nun fest, Navalny wurde vergiftet“. Dagegen ist das Kinder Köpfe-Zertrümmern in Gaza höchst ethische Selbstverteidigung. Und ja, es steht schon lange fest, dass Navalny von putinnahen Kräften vergiftet wurde, deshalb hatte Putin ihn bei seiner ersten Vergiftung im Westen, trotz seiner rechtsradikalen Einstellung gegen Putin, behandel. Die Menschheit ist irre geworden, und der Irrsinn verdichtet sich in Europa und dem Nahen Osten.

    1. Bei den Staatsmedien gehe ich davon aus, das sie zu 100% lügen. Es lohnt sich nicht, den Dreck zu sehen/ hören. Schadet nur der Gesundheit….
      Das faschistische Pack in Kiew, Berlin und Brüssel begreift, das sie verloren haben. Aber sie wollen es sich nicht eingestehen. Deshalb immer weiter gegen die Wand…

  3. Ein deutsch- britisches Start Up will also das schaffen, woran die großen Rüstungskonzerne mit Milliarden- Budget scheitern. Könnte es sein, das die nur Steuergelder abgreifen wollen? Welche Materialien verwenden die, um die Reibungshitze beim Eintritt in die Erdathmosphäre zu kompensieren? Wie werden die Sprengköpfe im Endanflug gesteuert?
    Bevor eine funktionsfähige Hyerschallrakete einsatzfähig ist, müssen viele technologische Probleme gelöst werden. Und da sind ein paar Möchtegern – Bastler überfordert.
    Was die Arrow 3 betrifft, so hat die schon bei den iranischen Raketen versagt. Dann ist die Frage erlaubt, wer die Abfangraketen produziert, wieviele davon pro Jahr und was die pro Stück kosten…..
    Für mich sieht der gigantische Preis für die Arrow 3 eher wie eine verdeckte Finanzierung des zionistischen Völkermordes aus.
    Und wenn der Nachfolgestaat des 3. Reiches unbedingt Raketen gen Russland schicken will, nur zu.
    In Russland beobachtet man die Stationierungsgebiete für diese Angriffsraketen sehr genau. Und wenn ein Start beobachtet wird, kommen bestimmt auch ein paar Raketen zu Besuch. Dann ist aber von Schland nicht mehr viel bewohnbar…Ob das die kriegsgeilen Typen in Berlin und Brüssel begreifen?
    Zum Thema Raketen und Abwehr zeigt „der Westen“ bisher außer viel Propaganda sehr wenig wirklich
    Substantielles.
    Die USA haben ihr Programm zum Ersatz der „Minuteman 3“ Interkontinentalraketen durch das Programm „Sentinel“ aufgegeben. Zu viele technologische Schwierigkeiten. Und natürlich zu teuer!!
    Der kulturelle, geistige, moralische, der zivilisatorische Niedergang des „Westens“ ist nicht mehr zu verbergen. Da hilft auch keine hysterische Propaganda….

  4. Sollte es der Plan der Merzregierung sein (und danach sieht es immer mehr aus), sich mit Hilfe einer deutschen Atombombe „den Rücken freizuhalten“, um „2029“ Russland in einem (etwa durch eine litauische Blockade Kaliningrads provozierten) konventionellen Weltkrieg vernichten zu können, gibt es für Russland eigentlich nur (im Sinne der Spieltheorie) rationale Vorgehensweise: Nämlich Deutschland schon jetzt – also während der Leser oder die Leserin diese Zeilen liest – mit einem massiven Nuklearschlag auszuschalten! Sobald also belastbare Indizien vorliegen sollten, dass Deutschland Uran anreichert, ist mit einem Atomkrieg zu rechnen, denn am geplanten konventionellen Weltkrieg wird Russland kaum zweifeln.

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