
Rührend! Die allseits bewunderten US-Milliardäre treffen sich nicht nur auf einsamen Inseln zu „wilden Partys“ (E. Musk), sie sorgen sich auch um die Zukunft der Menschheit.
Wenn man bei Google den Suchbefehl „US-Milliardäre“ eingibt, erhält man von der mittlerweile dort tätigen Künstlichen Intelligenz (KI) die Antwort: „Amerikanische Milliardäre haben enormen Einfluss auf Wirtschaft und Politik, insbesondere durch Investitionen in KI, Weltraumtechnologie und Bergbauprojekte.“ Bei der Plattform Business Insider sind anscheinend noch leibhaftige Schreiberlinge beschäftigt, die einschlägige Zukunftsvisionen von Hand abfragen sowie Fluch und Segen der Technik selber abwägen müssen. So jetzt in einer Reihe von Artikeln, in denen Tech-Milliardäre und ihre KI-Experten zur Zukunft der Arbeit, zu den möglichen Wirkungen von KI und dem Einsatz neuer Technologien befragt wurden.
Die Antworten waren natürlich spekulativ, also eigentlich belanglos. Sie werfen aber ein Licht auf die Befragten und deren Geisteszustand und sagen zudem einiges über das herrschende Wirtschaftssystem aus.
Eine Zukunft ohne Arbeit?
Auf die Frage, ob eine Zukunft ohne Arbeit denkbar ist, antwortete Elon Musk: „Es wird in Zukunft keine Armut geben und daher kein Grund Geld zu sparen… In diesem Szenario werde Arbeit wie ein Hobby oder das Spielen eines Videospiels sein.“ Klingt geradezu verheißungsvoll. Dieser Sicht kann sich Bill Gates nur anschließen: „Was die Herstellung von Dingen, den Transport und den Anbau von Lebensmitteln betrifft, werden das im Laufe der Zeit im Grunde gelöste Probleme sein.“ Und „OpenAI“-Chef Sam Altman entwirft das Wunschbild einer Welt „mit universellem extremem Wohlstand“; aber es soll eine Welt sein, „in der es ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, weil die Welt die Gewinne aus den Fortschritten der KI teilt.“ Ganz so selbstverständlich ist das mit dem gesicherten Wohlstand also nicht und es stellt sich natürlich die Frage, wer denn da „die Welt“ ist und wie dank diesem seltsamen Subjekt das bedingungslose Grundeinkommen zustande kommen soll.
„Nvidia“-Chef Huang hat hier laut Business Insider eine realistische Lösung im Auge: „Er sagt, es sei unwahrscheinlich, dass sowohl ein bedingungsloses Grundeinkommen als auch Musks ‚universelles hohes Einkommen‘ gleichzeitig existieren werden.“ Eine geniale Erkenntnis! Ein Grundeinkommen soll bekanntlich die Grundversorgung – wie bescheiden auch immer – sichern, damit keiner in existenzielle Not gerät. Es wird gebraucht, weil der Reichtum nicht einfach da ist und allen zur Verfügung steht, sondern weiter als Geschäftsmittel taugen soll, also bezahlt werden muss. Huang fügt außerdem hinzu, dass „das Konzept des durch KI geschaffenen Überflusses sich nicht allein auf monetären Wohlstand konzentrieren“ sollte. Schließlich kennen die Führungsfiguren, die im Geld schwimmen, auch höhere Werte.
Passenderweise wirft da der „Anthropic“-Chef Dario Amodei die Frage auf: „Können wir eine Welt haben, in der Arbeit für viele Menschen nicht die zentrale Rolle haben muss, die sie heute hat, in der Menschen ihre Sinnquelle woanders finden?“ Ein enormer Kenner der wirtschaftlichen Verhältnisse! Der Mann will entdeckt haben, dass die Menschen nicht aus materiellen Gründen wie Geldverdienen in die tägliche Maloche schlurfen, sondern weil sie auf der Suche nach Sinn sind. Deshalb will er auch nicht ganz auf Arbeit verzichten und wünscht sich für seine Enkel eine 15- oder 20-Stundenwoche.
„Google-DeepMind“-Chef Demis Hassabis sieht ebenfalls eine Zeit des „radikalen Überflusses“ kommen und wirft dann für die Zukunft ein Problem auf, das Milliardäre in der Gegenwart sonst kaum haben: „Wir müssen sicherstellen, dass er gerecht verteilt wird.“ Eigentlich ein seltsames Problem: Denn wenn alle Überfluss haben, also mehr als sie brauchen, wieso taucht dann die Frage nach der Gerechtigkeit auf? Auch wenn die Besitzer des großen Geldes, die die Welt immer ein bisschen besser machen wollen, angesichts der neuen Technologien in großen Dimensionen denken, bleiben sie eben doch oft im Rahmen des herrschenden Wirtschaftssystems befangen und stoßen dabei auf Probleme, die sie doch eigentlich dank ihrer großartigen Technologie überwunden haben wollen.
Und so stößt der Milliardär und Mitbegründer von „Oaktree Capital Management“, Howard Marks, auf ein Problem ganz anderer Art: „Ich finde die daraus resultierenden Aussichten auf die Beschäftigung erschreckend. Ich mache mir enorme Sorgen darüber, was mit den Menschen geschehen wird, deren Arbeit durch KI überflüssig wird oder deshalb keine Arbeit finden.“ Und wer meint, jetzt sorgt sich wirklich einer um die materiellen Nöte von Menschen, die durch KI um ihr Einkommen gebracht werden, der wird gleich wieder eines Besseren belehrt: „Aber selbst wenn die Regierungen einen Weg finden, ein universelles Grundeinkommen zu finanzieren, so Marks, wird dabei ein zentrales Problem nicht berücksichtigt: Dass die Menschen von ihrer Arbeit viel mehr haben als nur einen Gehaltscheck. ‚Ein Job gibt einen Grund, morgens aufzustehen, gibt ihrem Tag eine Struktur, gibt ihnen eine produktive Rolle in der Gesellschaft und Selbstachtung‘.“ Aber Hallo! Fällt einem solchen Milliardär auf, dass die miese Bezahlung eigentlich keinen Menschen motivieren kann, zur Arbeit zu gehen? Könnte es also sein, dass die Lage der eigentumslosen Massen eine einzige existenzielle Notlage ist, die ihnen keine andere Wahl lässt?
Auf die Eigentumsverhältnisse, die die Massen von allem Nötigen ausschließen und den Zwang zur Lohnarbeit etablieren, darf natürlich kein schlechtes Licht fallen. Da muss die Arbeit eben etwas anderes zu bieten haben als das bisschen Geld. Was würden die Menschen denn auch mit ihrem Tag anfangen, wenn die Firma ihnen nicht vorgeben würde, wann sie anzutreten haben. Die größte Befürchtung des Geschäftsmanns ist daher, dass sie „den ganzen Tag untätig rumsitzen.“ Dass die Arbeit sich für sie nicht lohnt, fällt dem Mann irgendwie auf. Ihr wahrer Lohn soll daher von höherer Art sein, indem sie sich nämlich für andere nützlich machen und so dem Gemeinwohl dienen. Doch selbst dabei muss der Kapitalist noch mogeln. Denn schließlich reiben sich die Arbeitnehmer nicht für „die Gesellschaft“ auf, sondern für den Gewinn privater Unternehmen, die ihren Nutzen bedenkenlos mit dem der Gesellschaft gleichsetzen, die von ihrem Gewinnemachen abhängig ist.
Superreiche Heuchler
Tja, so geht’s in den Köpfen auf den obersten Chefetagen des globalisierten Kapitalismus zu. Die letzten Heuler aus 150 Jahren Besinnungsaufsatz zu Fluch und Segen der Technik werden einem da verkauft. Und das haben sich diese Genies auch noch selber ausgedacht, ganz ohne KI! Dabei wurde die Einführung neuer Technologien im Kapitalismus schon immer mit solchen Räsonnements begleitet. Diejenigen, die die technischen Innovationen produzieren lassen und verkaufen, verweisen in der Regel auf die ungeahnten Möglichkeiten, die die Neuerungen bieten. Und es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass sie viel an Anstrengung und Arbeit überflüssig machen können. Auch dass es mit ihrer Hilfe möglich wäre, Armut und Elend in der Welt abzuschaffen. Doch das wissen auch die Tech-Milliardäre, die diese Errungenschaften preisen und sich als Verkaufsmanager betätigen, dass solche Innovationen nicht dafür da sind, der Menschheit das Leben leichter zu machen. Wenn Unternehmen die Arbeit von Menschen durch Maschinen ersetzen, dann aus einem betriebswirtschaftlichen Grund: um Lohnkosten zu sparen.
Und das zieht genau die Konsequenz nach sich, dass Menschen damit um ihren Lebensunterhalt gebracht werden. So kann Business Insider auch vermelden: „Eine IWF-Analyse aus dem Jahr 2024 geht davon aus, dass etwa 60 Prozent der Arbeitsplätze in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften von der KI betroffen sein werden, wobei die Hälfte von der Technologie profitiert und die andere Hälfte von ihr negativ beeinflusst wird.“ Stellt sich nur die Frage, wie dieser Nutzen berechnet wurde und wer hier eigentlich profitiert, vor allem aber: wo in dieser Rechenweise die Arbeitsplätze vorkommen, die es dann ja gar nicht mehr gibt, weil bekanntlich KI „uns“ die Arbeit abnimmt und alles schneller bzw. leichter macht.
In der ökonomischen Realität – jenseits aller kühnen Visionen – geht es allerdings so zu: Vorteile von neuen Technologie haben immer nur diejenigen, die sie herstellen bzw. vermarkten, sowie diejenigen, die sich mit ihrer Hilfe am Markt durchsetzen, weil sie mit ihrem Einsatz schneller als andere ihre Kosten senken. Sprich: mit weniger Belegschaft mehr und besser produzieren können. Was natürlich zur Folge hat, dass Massenkaufkraft schwindet. Offenbar ist dieser Sachverhalt auch den Lobrednern technologischer Fortschritte nicht ganz verborgen geblieben, sie plädieren ja für ein bedingungsloses Grundeinkommen als notwendige Ergänzung. Woher es kommen soll, bleibt aber schleierhaft. Dass diejenigen, die den Einsatz von KI oder Robotern finanzieren und damit ihren Gewinn vergrößern, auf die Gewinnzuwächse verzichten und den Bürgern in Form des Grundeinkommens einen ausgeben wollen, ist ja das Letzte, was in Frage käme. Irgendwie ist hier wohl daran gedacht, dass der Staat, der sich eigentlich immer raushalten, aber gleichzeitig die Gewinne sichern soll, einspringt und den Bürgern einen Vorschuss gibt. Dann können diese die schönen Produkte der Milliardäre kaufen. Verschenken wollen die ihr Zeug ja in Zukunft genau so wenig wie in der Gegenwart.
Ganz ahnungslos wollen sich die Tech-Größen zu den negativen Wirkungen beim Einsatz ihrer hochgepriesenen Technik nicht geben und so werden auch Warnungen ausgesprochen, wie zum Beispiel von Amodei: In einem Essay betont er, dass das KI das Potenzial habe, „die Lebensqualität für alle zu steigern“ – der Übergang dorthin werde jedoch ein brutales „Initiationsritual“ sein. Ein Bild, das ebenfalls so alt ist wie der Kapitalismus, wo es schon immer hieß, dass Rationalisierungen zwar zu Entlassungen führen, aber längerfristig größeren Wohlstand bedeuten würden. Verwiesen wird etwa auf Produkte, die sich die Menschen heute leisten können und die es früher nicht gab. Dass sich das nur diejenigen leisten können, die für den wachsenden Reichtum in Form von Kapitalvermehrung benötigt werden, während die Armut auf der Welt zunimmt, weil immer mehr Menschen die Existenzgrundlage durch Einbeziehung in dieses Wirtschaftssystem entzogen wird, muss in einer solchen Zukunftsperspektive natürlich außen vor bleiben.
Es sei denn, diese Menschen machen sich als „Flüchtlings-“ oder „Migrationsproblem“ bemerkbar. Dann müssen das auch die Visionäre aus den Chefetagen berücksichtigen. Aber was da auf Business Insider als Zukunftssorge erscheint, ist längst Realität. Amodei äußert etwa die Sorge, dass durch KI verdrängte Arbeitskräfte „eine arbeitslose oder extrem niedrig entlohnte ‚Unterklasse‘ bilden könnten, während eine kleine Minderheit den Großteil der finanziellen Gewinne aus KI abschöpft“ – womit es zu einer „so massiven Vermögenskonzentration kommen könnte, dass die Gesellschaft zusammenbricht.“ Auf das Unterklassen-Elend muss man nicht warten, nur führt das zu keinem Zusammenbruch. Und trotz massiver Entlassungen, die bereits jetzt stattfinden und die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treiben, ist von einer Gegnerschaft gegen das herrschende System kaum etwas zu verspüren.
Auch die Geld-Größen machen sich dazu ihre Gedanken und verweisen zuallererst auf ihre schon jetzt praktizierte Großzügigkeit: So erinnert Amodei daran, dass er und seine Kollegen zugesagt haben, 80 % ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Nach so einem Versprechen, das auch noch groß bekannt gemacht wird, kann man sich wohl fühlen und muss keinen Gedanken mehr daran verschwenden, wieso Wohltätigkeit überhaupt notwendig ist. Und wenn man schon bei solchen visionären Ausblicken in die Zukunft ist, kann man auch noch einen drauflegen. So weiß Business Insider zu berichten:
„Der Anthropic-Chef teilt eine ähnliche Vision wie Musk: In einem Essay von 2024 schrieb er, dass KI eines Tages ‚so breit wirksam und so günstig‘ sein werde, dass das heutige Wirtschaftssystem ‚keinen Sinn mehr‘ machen werde.“ Wer nun meint, dass dieser Milliardär die Seite gewechselt hätte und zum Revolutionär geworden wäre, wird schnell eines Besseren belehrt: Das bestehende System „könne durch ein ‚großes universelles Grundeinkommen für alle‘ ersetzt werden – oder durch eine ‚kapitalistische Wirtschaft von KI-Systemen‘, die ‚riesige Mengen‘ an Ressourcen verteilt, da der ‚gesamte Wirtschaftskuchen gigantisch‘ werde.“ Irre, worauf diese Zukunftsdenker kommen! Immer weniger Leute erwirtschaften ein gigantisches Produkt, so dass keiner mehr Not leiden müsste. Aber die ganze Zukunftsaufgabe soll darin bestehen, dass Masseneinkommen generiert werden, um das Zeug zu versilbern und so weiter eine kapitalistische, also am Gewinn orientierte „Verteilung“ sicherzustellen!
Eine Alternative, die sich dennoch aufdrängt
Aber auch wenn die meisten Tech-Milliardäre darauf drängen, dass sich für sie die von KI und Robotern produzierten Güter weiterhin lohnen sollen, kommen doch in der Logik des Überflusses auch schon einmal Alternativen vor. Naheliegenderweise. Denn wenn alle viel, ja mehr als genug haben, wieso braucht es dann noch Geld? Zumindest Elon Musk kann sich diesem Gedanken nicht verschließen. Er „sagte auf dem amerikanisch-saudischen Investitionsforum auch, dass Geld in der Zukunft der KI ‚nicht mehr relevant‘ sein werde.“ Und ein Geoffrey Hinton, der „oft als Pate der KI bezeichnet wird“, kommt zu dem Schluss, „das Problem sei nicht die Technologie selbst, sondern das ‚kapitalistische System‘, welches bestimmt, wer den durch die KI geschaffene Wert für sich beansprucht.“
In der Tat: Das ganze Problem, an das sich die Milliardäre und ihre Helfershelfer hier in ihren kühnsten Visionen heranwagen, hat etwas mit den Eigentumsverhältnissen zu tun! Wenn die Massen von den Produkten, die sie herstellen, ausgeschlossen sind und sie diese erst durch Geld erwerben müssen, ist von vornherein entschieden, für wen sich der Einsatz besserer Produktionstechnologien lohnt. Dass ausgerechnet der fortschreitende kapitalistische Einsatz dieser Technologien zum Kommunismus führen soll, ist daher blanker Unfug. Aber Ausnahmegestalten wie Musk kriegen auch eine solche gedankliche Konstruktion hin: „Die kapitalistische Umsetzung von KI und Robotik – vorausgesetzt sie verläuft auf einem guten Weg – ist tatsächlich das, was in einer kommunistischen Utopie mündet“.
Der gute Weg soll darin bestehen, die Profiteure des Systems, die auf ihre Gewinne nicht verzichten wollen und dieses Anliegen ja auch mit allerlei Sorgenfalten in ihren Zukunftsvisionen ausbreiten, weiter machen zu lassen wie bisher? Hat der Mann noch alle Tassen im Schrank? Man sollte sich lieber eins klarmachen, was auch der CEO von „Google“, Sundar Pichai, in dieser Sammlung von Zukunftsszenarien zum Ausdruck gebracht hat: „Ich denke, was ein CEO tut, ist vielleicht eines der einfacheren Dinge, die eine KI eines Tages tun kann.“
Also Proletarier aller Länder hört die Signale! Warum nicht in den Chefetagen mit dem Einsatz von KI beginnen und die Milliardäre zum Teufel, z.B. auf einsame Inseln, jagen, wo sie sich ganz ihren Visionen hingeben können?



Ja, die wollen uns loswerden, weil sie die letzten Ressourcen nicht mehr mit uns teilen wollen.
Die möchten ihren Besitzstand sicherstellen in dem sie uns krank machen, krank halten uns töten und einen kleinen Rest versklaven, damit es ihrer Brut in Zukunft an nichts fehlt.
Keiner von denen ist altruistisch veranlagt, denn um überhaupt so reich zu werden muss man ein schlechter Mensch sein.
Um so reich zu werden muss man völlig skrupellos und gewissenlos sein.
Epstein soll über Trump gesagt haben:
„Ich kenne viele schlechte Menschen, aber Trump ist der schlechteste.“
@ Eric Meyer
Klar, Epstein der Experte für Moralphilosophie. 🙂
Naja, er muss es ja wissen, oder?
Dumm war er jedenfalls nicht…;)
Was exakt, läßt dich DAS glauben? „Dumm war er jedenfalls nicht…“???
Um zu wissen, was ist, ist es gut, Arschlöchern zuzuhören.
Um zu wissen, was zu tun ist, überlegt man das Gegenteil von dem, was sie vorschlagen.
DAS fällt dir ein, wenn du den dümmlich-amüsierten Teenager-Charme von Marc Zuckerberg siehst???
Der hat keinen Plan – hatte nie einen, und wird auch nicht plötzlich einen haben.
Er ist einfach nur reich geworden. Nicht weil er etwas kann, sondern vor Allem, weil er ein Dieb ist und Unterstützung vom US Geheimdienst hatte (die wußten sofort, was Facebook für sie ist und haben „incognito“ investiert).
Frag mal die Vinkelvoss-Brüder nach Zuckerberg…
ach – und noch Etwas möchte ich Deinen (wohlmeinenden?) Prognosen hinzu fügen: sie werden es verkacken.
Die KI wird bisher nicht eingesetzt, um die Großherzigkeit der Milliardäre zu beweisen.
Sie wird eingesetzt um noch mehr Gewinn zu generieren. Sieht man sich die Arbeitsbedingungen
und die Entlohnung bei Konzernen wie Amazon oder Tesla an, zeugen die wirklich nicht von
Menschenliebe. Letztendlich ist das Ziel dieser Milliardäre immer der Gewinn und die Zunahme
von Macht. Sie können die Politiker wie Puppen bewegen und ganze Länder nach ihren Pfeifen
tanzen lassen. Rusland und China sind dem Westen da meilenweit voraus. Dort dürfen auch
Leute reich werden, müssen aber immer noch nach den Pfeifen des Volkes tanzen. Tun sie das
nicht, werden sie rigoros aus dem Verkehr gezogen und ihre Konzerne verstaatlicht. Die Freunde
im Westen sind dann fürchterlich ärgerlich und die Länder die so handeln haben dann plötzlich
keine Regierung mehr, sondern ein Regime und Diktatoren, die umgehend gestürzt werden müssen.
Wie war das mit Pfeifen und Volk? Also Sputnik5 statt AstraZeneca und CanSino statt Moderna. Wahnsinnig originell, mal fix die Projektionsfläche ausgetauscht. Bleibt ja in der Familie.
Xi Jinping meets Bill Gates in China, calls him ‚an old friend‘
By Reuters
June 16, 2023
BEIJING, June 16 (Reuters) – Chinese President Xi Jinping called Bill Gates „an old friend“ and said he hoped they could cooperate in a way that would benefit both China and the United States, in Xi’s first meeting with a foreign entrepreneur in years.
In a meeting at Beijing’s Diaoyutai state guest house, where China’s leaders have traditionally received senior foreign visitors, Xi said he was very happy to see the Microsoft co-founder and philanthropist after three years, and that Gates was the first American friend he had met this year.
(…)
The last reported meeting between Xi and Gates was in 2015, when they met on the sidelines of the Boao forum in Hainan province. In early 2020, Xi wrote to Gates thanking him and the Bill & Melinda Gates Foundation for pledging assistance to China, including $5 million for its fight against COVID-19.
Xi also discussed the global rise of artificial intelligence (AI) with Bill Gates and said he welcomed U.S. firms including Microsoft bringing their AI tech to China, two sources familiar with the talks said.
One of the sources said they also discussed Microsoft’s business development in China.
(…)
The Bill & Melinda Gates Foundation and the Beijing municipal government, which founded the institute with Tsinghua University, also pledged to each provide $50 million to bolster the institute’s drug discovery capacity.
https://www.reuters.com/world/china/chinas-president-xi-meet-with-bill-gates-beijing-state-media-2023-06-16/
Ja, das ist genau der Grund, warum ich auch den Chinesen und den Russen nicht traue,
Allein schon, weil sie immer noch hinter der WHO/UN und für die Klimaziele stehen.
Da gebe ich dir recht.
Es gibt auf einigen Gebieten eine recht merkwürdige Zusammenarbeit. Weshalb haben Russen und Chinesen den Corona Schwindel mit gemacht?
Möglicherweise handelte es sich um eine ethnische Biowaffe. Wer kennt schon das wirkliche Corona- Szenarium.
Die haben nicht mitgemacht. Die haben angefangen. Im Januar 2020 machten sich noch alle Medien hierzulande über die sich panisch und hysterisch gebenden Chinesen lustig. Erst Mitte Februar gabs die Wende.
Das Szenario in China, Russland und Nordkorea mal unter Biowaffe betrachten. Bzw. Verdacht auf Biowaffe.
Klar war/ist das eine Biowaffe. Der Sinn und Zweck der Gain-of-function-Forschung ist es, Biowaffen zu entwickeln. Und ja, nur bestimmte Ethnien anzugreifen ist vom Standpunkt der Entwickler sinnvoll.
Ich verstehe allerdings nicht, warum China in dem Labor da in Wuhan mit den USA kooperiert hat.
Allerdings könnte man argumentieren, dass Völkerwanderung bzw. Massenmigration uns langfristig vor Viren schützen kann, die nur auf bestimmte Völker zugeschnitten sind.
Man kann nicht alles haben. 🙂
Allerdings, und China, das zu 80% aus Han-Chinesen besteht, wird dann echt ein Problem bekommen.
„So wirst Du ein schlechter Mensch! – Eine Anleitung zum Selbermachen“
https://www.youtube.com/watch?v=Z12kA5nkHv4&t=937s
Kommentiertes Zeit-Interview mit dem Soziologen Grégory Salle, der zu Gefängnissen und Superreichen gefortscht hat.
Heiliger BimBam …
Schon mal jemand nachgedacht wie Schweinegroß das Universum ist ?
Was bitte sind da 10 Milliarden Menschen dagegen o)))))
Es kommen bald ganz andere Probleme auf die Menschheit zu, fehlende Arbeit dürfte dann das kleinste Problem sein ..
Die Erde selber , es wird erst gerecht da zugehen wenn die Konzernbosse den Mist selber fressen müssen den Sie herrstellen. o(
Wenn aber der Politik weiterhin der Mut fehlt Finanzwirtschaft& Co wirsame Leinen anzulegen, die Ihnen Grenzen setzt zum wohlergehen von Gesellschaften, brauchen Wir Uns eh keine weiteren Sorgen in Sachen Zukunft zu machen, weil die Menschheit das dann kommende kaum überleben dürfte.
Der Kapitalismus ist nicht zu zähmen…wie oft noch!
Die herrschende Klasse möchte mit dem Pöbel nichts zu tun haben, die wollen und die werden alles dransetzen um uns loszuwerden.
Da geht nur mit einer Revolution und der kompletten Beseitigung der herrschenden Klasse inklusive ihrer Funktionselite.
Das Problem ist zunächst mal – siehe KI – daß die Kosten die Mittel übersteigen. Oh nein, nicht weil die Mittel nicht reichen, sondern weil die Gewinnerwartungen einfach zu hoch geworden sind. Genau das ist auch der Punkt, warum in Deutschland nichts mehr wächst (wirtschaftlich), wir sind am Ende der Fahnenstange realisierbarer Gewinne angelangt! Es wird nicht mehr investiert, weil das, was man rausholen kann, nicht groß genug ist, verglichen damit, sich gegenseitig am Aktienmarkt die Kurse hochzujubeln. Alles was jetzt realwirtschaftlich noch kommt ist, anderen was wegzunehmen. Wir steuern auf Gini-Koeffizient 1 zu, immer weniger haben immer mehr, alle anderen nichts. Und da denen am spitzen Ende alles was sie haben niemals genug ist, kann das nur in zwei Möglichkeiten münden: entweder einem totalitären Sozialismus, der das System mit exzessiver Gewalt wieder auf 0 setzt (und das dumme Spiel damit von vorne beginnt), oder es gibt ganz einfach keine Menschen mehr. Jeder andere Zustand ist nur ein Stück des Weges zu einer dieser beiden Möglichkeiten.
Es gäbe ein weites Feld an Möglichkeiten – selbst innerhalb eines kapitalistischen Systems.
Aber wenn selbst dieses nicht wirklich begriffen worden ist, erübrigt sich vieles weitere.
Dabei würde schon die Bereitschaft des Hinterfragens oder die des Zuhörens genügen.
In Teheran soll es bereits erste Explosionen gegeben haben, vemutlich auf Militärprojekte. Ist das bereits die Vorbereitung auf den Angriff?
Nein, das sind die üblichen Gewitter.
Falls ja, beginnt dann das „Schiffe versenken Spiel“..?
@Klöbner
Gewitter in Ihrer Unterbüchs, nö, das möchte ich nicht erleben, das riecht bestimmt nicht angenehm
Sehr guter Text von Herr Cechura, doch bleibt er auf einer zivilen Ebene, mit leichter Ironie und gezügelter Wut.
Nackter Sarkasmus wäre angebrachter.
Dabei ist mehr als zu befürchten, dass diese Traumtänzer das wirklich so meinen und dabei meinen, sie seien die Guten und wollen für alle nur das Beste.
Von Sibylle Berg, zitiert aus:
Aus »RCE – RemoteCodeExecution« (2022)
Als Vorarbeit: »GRM – Brainfuck« (2019)
Erzürnend, deprimierend, dystopisch, zwingend. Eine absolute Empfehlung (eigentlich ein Muss) für alle, die sich mit dem perversen Denken der Tech-Milliardäre, den perversen Mechanismen ihres Gedankendiebstahls und den perversen Auswirkungen auf das kommende Leben aller anderen auseinandersetzen zu trauen.
und dies veröffentlichen (lassen), sind das keine Plauschereien, sondern gezielt platzierte Äußerungen.
Es sollte zumindest auffallen, dass alle hier zitierten Beteiligten die Zukunft ihrer Technologie als die grandioseste aller Zeiten feiern. Die gefeierte Apotheose einer goldenen, ja paradiesischen Zukunft! Und das ganz überraschend und unerwartet; – aber nur mit KI.
Das Gegenteil würde einen Sturz der Aktienkurse bewirken. Und die Aktienkurse sind Argumente, an denen auch Milliardäre nicht vorbeikommen. Bzw. ist das das einzige für Milliardäre zählende Argument.
Für mich ist das Werbung.
Die damit einhergehenden Warnungen vor einer dystopischen Welt gehören dazu und spiegelt als Panikmache die Werbung für das Produkt.
Das Problem ist, authentische von werbende, manipulierende und sonstige intentionale Äußerungen zu unterscheiden. Authentische Äußerungen sind sehr selten. Spontan fallen mir drei authentische Äußerungen ein:
– Wir Reichen führen Krieg gegen die Armen und werden ihn gewinnen
– 500.000 tote irakische Kinder waren es wert
– „Fuck the EU“
-„Der Sprit sollte 5 DM.- der Liter kosten“.
– „Wir werden dafür sorgen, das der Pöbel zukünftig nicht mehr an die Fleischtöpfe kommt“.
Die wollten uns damals schon das Fleisch madig machen, auch hier wurde heftig diskutiert wie man das wohl anstellen könnte.
– „300 Millionen Menschen sind allemal genug“.
Darauf hatten sie sich dann geeinigt, nachdem sie etwa 1 Stunde sehr fachlich darüber diskutiert hatten.
In einer Runde von Milliardären und VIP-Journalisten, wo ich zugegen war und das war nicht die einzige Runde.
Bandol 1974
Ich möchte das nicht in Abrede stellen, aber jetzt schon +50 Jahre kommt mir etwas lahmarschig vor.
Hatten die auch eine zeitliche Projektion?
Wenn sich die 300 Mio. nur auf Europa beziehen, wäre das allerdings fast eine Punktlandung.
Wie meinst Du das jetzt?
Die 50 Jahre sind nur ein Anhalt.
Ich bezog diese Aussage auf ein viel späteres Meeting in den 10ner Jahren, das ich auch mitbekommen habe, aber nur per Video, also nur indirekt.
Dort wurde mit ein paar hochrangigen Wissenschaftlern erörtert, wann etwa die nächste Generation zum Mars fliegen sollte und ob das machbar ist.
Oder ob sie sich weiter mit ihren Bunkern schützen sollen.
Alle Beteiligten gingen davon aus, das diese Welt den Bach runter geht.
Ah, das ist für mich daraus nicht hervorgegangen. Es klang für mich, als habe es ein Treffen im Jahre 1974 in Bandol gegeben.
Aber das war dann damals wohl nur der Ort, an dem Du Dich während Deiner Moped-Reise befunden hattest, als Du eine Entscheidung trafst?
Nein Nein, auch ein Treffen in Bandol.
Nur war bei diesem Treffen keine Rede von einer Agenda oder einer zeitlichen Ansage.
Nur konnte man raushören, dass das keine zufälligen Aussagen waren, weil sie sich auch schon vorher einschlägige Gedanken gemacht hatten.
Aha, daher TM 1974.
Wie kam es denn, dass du überhaupt bei diesem Treffen zugegen sein konntest?
Weil ich dort meiner Tenniskarriere nachgegangen bin und um das zu finanzieren auch dort in diesem exklusiven Club, auch im Restaurant gearbeitet habe, oder besser musste.
Da ich keinerlei finanzielle Mittel hatte, brauchte ich ein Mäzen und den gab es in diesem Club, weil ich talentiert war.
Heisst du irl Hagbart Celine?
@motonomer
„Die wollten uns damals schon das Fleisch madig machen“
Brot für die Welt das Fleisch bleibt hier lautete doch die Parole
Görings Slogan „Kanonen statt Butter“ hat auch wieder an Aktualität gewonnen! Wer hätte das gedacht, was?😉
Göring hatte aber auch keinerle körperliche Anzeichen für Buttermangel.
Damit war er aber nicht repräsentativ für den damals sogenannten Volkskörper.
Wenn jemand aber nicht als Vertreter eines Umstandes taugt, sollte er die Klappe halten und alle Epigonen ebenso.
Da diese aber bisher immer noch nicht die Klappe gehalten haben, frage ich mich, warum denen bisher nicht die Schnauze gestopft worden ist und vor allem, warum man diesen dann auch noch für ihren verbalen Unrat ein Podium bereitet.
Der Bau von Kanonen müsste auf dem heutigen Peoduktivitätsniveau überhaupt keine Auswirkungen derart haben, dass nur noch weniger Butter produziert werden kann. Denn kein Butterproduzent wird für den Kanonenbau benötigt.
Wenn es dennoch (finanzielle) Engpässe gibt, hat dies mit einem Mangel bei der Organisation gesellschaftlicher Ressourcen zu tun und nicht mit der Religionitis, die man als maßgebend hält.
Aber solange das ein erheblicher Großteil der Butterproduzenten nicht Mal begreift, braucht man sich nicht zu wundern, wenn ihnen die Butter vom Brot genommen wird.
Eigentlich ist das ein Zeugnis der Armseligkeit für die ganze Gesellschaft.
@ Dan
Gut gesagt, nur bei der Dystopie würde ich weiter gehen:
Das ist keine Warnung, das ist eine Ansage. Oder auch »Authentische Äußerungen«.
„Wenn sie so klug wären, wie sie sich schlau vorkommen, wären sie immer noch dumm genug. “
Kurt Tucholsky, in der „Weltbühne“,
24.07.1928
Bester Kommentar bislang.
Wo ist sind die schwarzen Löcher, die nicht den virtuellen Reichtum, sondern den materiellen, realen anziehen und verschwinden lassen? Ich nenne hier mal Zwangsmedizin, alternative Energien, klimaneutrale Technologien, Vergraben von CO2, und vor allem Rüstung und Krieg. Um aufzurüsten und immer neue Waffen zu produzieren benötigt man den Krieg, und um Krieg zu führen, muss man angegriffen werden, und um angegriffen zu werden, muss man Unruhe stiften und Massen aufwiegeln. Krieg ist ein echtes Bedürfnis für viele Menschen, um den Hass zu befriedigen, der nun mal in der Psyche angelegt ist. Das Paradoxon, dass immer mehr produziert wird, aber die Menschen immer ärmer werden, entsteht nur dadurch, dass man die wichtigste Eigenschaft des Menschen ignoriert, nämlich die Dummheit, und sein größtes Bedürfnis ebenfall außer acht lässt, nämlich die Befriedigung des Hasses. Die Rolle von Dummheit und Hass kommt in den Gedanken der Tech-Milliardäre gar nicht vor.
Vielleicht ist »Dummheit« auch Unwissenheit, das wäre zu korrigieren.
Vielleicht ist »Hass« ein Ausdruck elementarer Angst.
Mit Ihrer Argumentation legen sie das Fundament für die Denk- & Handlungsweise, auf der Tech-Milliardäre stehen.
@Torwächter: Na klar, mal wieder die „alternativen Energien und klimaneutralen Technologien“ als eine der Antriebsfedern im Milliardärsklub, während die Hungerleider der Fossil- und Atomindustrie am Katzentisch sitzen müssen.
Mann, immer der gleiche schwachsinnige Bockmist…
Atomindustrie ist klimaneutral nach Eu Einstufung. Wer gar nichts weiß und nichts kapiert, sollte das Maul halten.
Ihr Nickname ist Programm, da Sie wohl zur Gilde der Foren-Blockwarte gehören.
Das tun die Gelackmeierten (von ein paar Ausnahmen abgesehen, die sofort großzügig mit Artillerie bestrichen wurden; am Abzug stets: ihresgleichen) seit Jahrhunderten nicht. Offenbar finden sie das System im Grunde super, würden halt nur gerne die Seiten wechseln und zu denen gehören, die andere für sich buckeln lassen, anstatt zu denen, die für andere buckeln müssen. Die drei Piepels, die es als die grandiose Scheiße sehen, die es tatsächlich und für alle ist (auch Milliardäre können sich weder eine intakte Gesellschaft noch einen gesunden Planeten kaufen), fallen einfach nicht ins Gewicht.
Anders kann ich mir die Soße nicht erklären, denn die Gelackmeierten waren immer in der Überzahl.
Wie Volker Pispers seinerzeit so schön konstatierte:
Über Kapitalismus
Ja, jeder kann Millionär werden!
Aber nicht alle…
ach ja der Pispers…
Hatte er an der Stelle eigentlich erwähnt, dass es da einen Kausalzusammenhang gibt, dass es überhaupt nur Millionäre gibt, weil es genügend Mittellose gibt, die sich für jeden Scheiß hergeben müssen? Dass das Geld, das der eine hat, den anderen fehlt?
Haben sie nicht mitbekommen, dass dieser Satz genau das aussagt?
JEDER KANN, ABER NICHT ALLE.
Nein, sagt er nicht aus. Vielleicht sind die Nichtmillionäre einfach zu blöd, zu faul, nicht risikobereit genug….
Können Sie meinen Einwurf nicht mal KURZ zum Nachdenken nutzen, anstatt unter Umgehung des Großhirns als reiner Reflexbogen zu kreischen „gaaaanich, gaahahaaaanich?“
Es geht i.d.R. gar nicht ums Geld (das könnte man auch drucken), es geht darum, dass jemand die Arbeit erledigen muss, die halt anfällt… und uns letztlich zu Gute kommt, wir kaufen die Autos, wollen in Häusern wohnen, Nahrungsmittel und allerlei Tinneff konsumieren, zum Friseur und Zahnarzt gehen können, Filme anschauen, Musik hören, online kommunizieren etc. pp. wir wollen das Wasser aus dem Wasserhahn kommt und Strom aus der Steckdose, dass der Müll abgeholt wird und jemand sich um die Verwaltung, Bildung und Verteidigung bemüht, nichts davon gibts ohne Arbeit!
Bei Gerechtigkeit bzw. besser: fairen Bedingungen kann man sicher noch optimieren, aber ohne KI und Robotik wird der Traum, nicht mehr arbeiten zu müssen, eine dumme Utopie bleiben.
….dann sieht die z.B. für einige (wie sie ) so aus:
https://scheerpost.com/2026/02/17/peter-thiel-is-unleashing-a-neocolonial-billionaire-fantasy-in-honduras/
und für die anderen so:
https://www.972mag.com/ai-surveillance-gaza-palantir-dataminr/
Sie sorgen sich dart gum, dass es nicht genug solvente Käufer für ihre Produkte gibt.
Wer keine Arbeit hat, hat kein Einkommen und wer kein Einkommen hat, kann nicht konsumieren. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde den Kapitalismus vielleicht retten. Falls man sich darauf einigen kann, woher das Geld dafür kommen soll.
Sie sorgen sich darum, dass es nicht genug solvente Käufer für ihre Produkte gibt.
Wer keine Arbeit hat, hat kein Einkommen und wer kein Einkommen hat, kann nicht konsumieren. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde den Kapitalismus vielleicht retten. Falls man sich darauf einigen kann, woher das Geld dafür kommen soll.
Glaubt denn Musk tatsächlich selbst daran auf den Mars umzusiedeln?
Genau so wenig glauben Tech-Milliardäre an das bedingungslose Grundeinkommen. Bei KI geht es nicht um eine bessere Welt, schon gar nicht für alle.
Woran die wirklich glauben, vermag ich nicht zu beurteilen. Dass man noch zu seinen Lebzeiten auf dem Mars siedeln kann, bezweifle ich entschieden. Und auch später wird das nicht der Ort sein, wo man es richtig nett haben wird.
Aber es ist beachtlich, dass dieser Gedanke der Flucht von der Erde von Leuten kommt, die doch in paradiesischen Zuständen leben. Offensichtlich glauben die nicht mehr daran, dass man die Erde noch lange Zeit wird bewohnen können und lassen Bunker bauen, kaufen abgelegene Inseln oder wollen den Mars besiedelt.
Gleichzeitig tun sie alles, um ihre Erwartungen eintreten zu lassen. Investieren in Rüstung, betreiben Pharma – Betriebe in Indien, wo es an jeglichem Schutz der Umwelt fehlt und in den Abwässern superresistente Keime entstehen. Wo auf der Welt etwas aus dem Boden gekratzt werden kann, wird es gemacht und keines der Probleme, die mit dem Massenkonsum verbunden sind, wird gelöst.
Immerhin scheinen sie zu wissen was sie tun und wenn sie dann erwarten, dass es selbst auf dem Mars angenehmer sein wird als auf der Erde…..
Wer auch immer auf dem Mars siedeln wird, sie werden nicht zurück kommen. Auch nicht ihre Nachfahren.
Der Gravitationsunterschied würde die Rückkehr zur Erde nach einigen Jahren für den menschlichen Organismus lebensgefährlich machen. Vielleicht schaffen es eisenhart disziplinierte Astronauten für zwei Jahre, ein extensives physisches Training zu absolvieren, so dass der Körper nicht soweit degeneriert, dass er bei der Erdlandung zusammenklappt.
Auch die mentale Belastung durch Deprivation in geschützten Höhlen muss weggesteckt werden können.
Also durchschnittliche Menschen? Nö…
Es wird keinen großen Rost-Treck geben: On Mars there is No Future for John-Boy Walton.
Elon wird doch wohl einen Anzug entwickeln können der jede Bewegung prozentuell so viel schwerer macht als der Gravitationsunterschied zwischen Erde und Mars ist, bei dem Gedankengang könnte er auch einen Sonnengravitationsanzug als Folterwerkzeug entwickeln der würde einen ganz schön am Boden festnageln hier auf der Erde.
Bezüglich des Lichtmangels fällt mir auf die schnelle nichts sinnvolles ein die Winter auf dem Mars sind lang und kalt.
Zudem glaube ich der Begriff Roß-Trek kommt von Roß=Pferd.
Rost=oxidiertes Eisen
@ Karl
Da liegen Sie sicher richtig, aber ich möchte lieber nicht wissen, was sich der (menschlich) verantwortungslose Non-Empath Musk so ausdenken kann. *grusel*
Und ich meinte schon »Rost«, von wegen Roter Planet und dem Eisenoxid auf der ganzen Oberfläche, und sollte auf „Star Treck“ anspielen, als Hinweis auf eine Reise in den Schrott.
Das war wohl nicht meine beste Metapher. Kommt vor… 🤷 😉
Die Eliten haben sowieso nicht vor wieder zurückzukommen, da sie alle davon ausgehen, das die Erde irgendwann kollabiert, es respektive einen Atomkrieg geben wird, oder sie sonst wie unbewohnbar sein wird.
„The Expanse“ kann ich da nur empfehlen, nach Game of Thrones, die ich jahrelang verweigert hatte, die beste Science-Fiction Serie die ich je gesehen habe.
Danke für den Tipp!
Ich schaue am WE mal rein.
Edit: 6 Staffeln?
Ähem, erwarte eine Rezension nicht vor Pfingsten 😂
Btw. wäre es doch ganz gut, wenn die sich baldigst alle verpeitschen (und nicht zurückkehren können), dann muss man sie nicht in Deinem Sinne „entsorgen“ 😉
Mein Text weiter unten war natürlich vornehmlich auch an dich gerichtet.
Sorry, ist wohl im Eifer des Gefechts nach unten gerutscht. ✌
Empfehle „Alien Earth“ und „Pluribus“.
Hmmm…. lächel 👍💪✌
Ich sehe, wir verstehen uns.
Hab beide schon auf´m Schirm.
„The Expanse“ lohnt sich wirklich, auch, wenn die Serie ab der 3.Staffel von Bezos finanziert wurde und leider auch unter etwas zuviel „Diversity“ leidet, wie sie bspw. auch dem Klimawandel frönt, entwickelt sie sich doch zu einem wirklich komplexen Universum, das sich so gut wie gar nicht an einfachen stereotypen Charakteren bindet, sondern immer wieder für Überraschungen sorgt.
Ich wäre dankbar für gelegentliche Updates…schau einfach mal rein…
Die Bücher dazu hab ich auch gelesen… 😉
Noch´n Gruß
Ber….äh der Viewer…
Ich habe diese Serie damals auch geschaut.
Aber, du schreibst es selber, nach der 2. Staffel war die Luft raus. Alles fokussierte sich danach auf eine kriegerische Auseinandersetzung, dessen Anlass und Inhalt, ein proletarisch-anarchistischer Aufstand, nicht einmal mehr angedeutet wird, wie zumindest noch in den ersten beiden Staffeln.
Ganz im Gegensatz zur Romanvorlage.
Ha, ich soll hier wohl mittels guter Serien mundtot gemacht werden?
„Was ist eigentlich aus El-G geworden?“
„Der glotzt TV.“
Das ist ganz hinterlistiges Derailing!
🤪🤣
Gerade läuft auch ganz spannendes Snooker… ♫ 😉
Snooker schauen, statt selbst spielen?
Ok, das war das Antidot. Danke 😅
GoTh – Science Fiction? Wegen der Transformers-Drachen?
The Expanse – erste Staffel hab ich gesehen. Aber irgendwie packt sie mich nicht.
So erklärt ist die Metapher nicht schlecht, da hatte ich wohl zu wenig Phantasie.
Das Problem ist nicht so sehr was sich solche Leute ausdenken sondern wie es eingesetzt wird. Viele der letzten Erfindungen könnten gute Sachen für die Menschen sein enden aber wohl nicht zufällig als Kontrollmechanismen ohne Ausweichmöglichkeit.
Das mit dem (Miss-)Gebrauch ist auch wahr, leider…
Die KI hat natürlich Unrecht: Die Tech-Bro’s haben ihren Einfluss nicht von ihren Investitionen in KI und Raumfahrt (wtf..), sondern offensichtlich weil sie Medienkonglomerate besitzen oder schlicht Politiker kaufen.
Ansonsten stimme ich Dan vollends zu. Der Antropic-CEO hat erst grad vor dem eigenen Papagei gewarnt, er könne zu intelligent werden (lol). Das ist nichts anderes als product placement.
Apropos Werbung, hab letzthin ein Video von billboards in LA gesehen (https://www.reddit.com/r/sanfrancisco/comments/1pogbbx/being_bombarded_with_ai_as_you_drive_into_san/), das wirkt wie eine „black mirror“ Episode wenn man bedenkt wieviele Obdachlose da drunter schlafen. Die Dystopie der „randian heroes“ und „Philantropen“ ist längst da (zumindest in Teilen des Silicon Valley), krank machender junkfood (nicht McD etc, das beginnt bereits bei was immer dort als Brot verkauft wird) und ärztlich verschriebene Abhängigkeit zwecks Profit (-> Opioid-Krise) inklusive.
Die KI-Blase kann nicht früh genug platzen.
Antropic hat „Claude“ als KI, m.W. aktuell die beliebteste Programmier-KI (von wegen „Papagei“).
Klar könnten viele der Aussagen Werbung sein, aber m.W. arbeitet KI mittlerweile auch an ihrer eigenen Verbesserung…
es gibt zunehmend autonome Agenten usw. Ich halte die Behauptungen nicht für vollkommen aus der Luft gegriffen, die Entwicklung ist nach wie vor rasant.
Das klingt albern, Herr Cechura! Müssten wir alle nicht mehr arbeiten, wenn nur die Superreichen ihr Vermögen mit uns teilen? Einmal kurz drüber nachdenken, hätte gereicht, um zu erkennen, dass es so nicht funktionieren kann!
Ich halte Ihre Kritik an den Superreichen, zumindest in den angeführten Punkten, nicht für stichhaltig. Ja, Arbeit ist auch sinnstiftend, sorgt für Kontakte zu anderen Leuten usw. auch wenn manche gerne darauf verzichten, mir würde das nicht gut tun. Ein Leben in reinem Hedonismus ist gar nicht so einfach, weil man sich plötzlich überflüssig fühlt (siehe z.B. der „Rentnerschock“). Die einen kommen besser damit klar, die anderen schlechter, manche arbeiten freiwillig bis 90 (zumindest Teilzeit, ich kenne so jemanden), wenn sie ihre Arbeit mögen.
Wenn ich den KI-Apologeten Glauben schenke, wird sie unser Leben komplett umkrempeln und zwar auf eine Weise, die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Die Superreichen wissen genausowenig, wie wir, wie sie mit dieser Situation umgehen müssen und können. Die Beharrungskräfte sind natürlich enorm, andererseits können die Reichen kein Geld mehr verdienen, wenn die normale Bevölkerung keines mehr hat, weil sie nicht mehr gebraucht wird. Das wird eine Frage werden, die wahrscheinlich politisch gelöst werden muss, falls sich nicht von selbst bisher ungeahnte Möglichkeiten ergeben (oder die Motonomer-Prophezeiung eintritt und die Reichen uns alle töten).
Bis dahin wird es aber schätzungsweise noch wenigstens ein Jahrzehnt dauern, die Rechenkapazität, die Energieversorgung und die Roboterisierung benötigen noch Zeit, um allgemeintauglich und allgegenwärtig zu werden.
Es wird eine spannende und streckenweise unsichere Zukunft. Ich bin aber nicht so pessimistisch, mir scheint, als ob KI gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt, in der größten demographischen und kulturellen Krise des Westens (wobei China demographisch ähnlich betroffen ist)! KI könnte evtl. viel erhalten, was sonst u.U. verloren wäre.
Und vergessen wir eines nicht: die KI wird auch uns normalen Leuten zur Verfügung stehen. Das Internet ist ja auch nicht einfach eine neue reichweitenstarke elektronische Zeitung geworden, sondern hat ziemlich viel durcheinandergewirbelt und z.B. alternative Sichtweisen plötzlich massentauglich gemacht, wo man vorher mühevoll Flugblätter drucken und verteilen musste (ich erinnere mich an die Zeit)…
Das macht keinen Sinn, wenn alles im Überfluß vorhanden ist, warum sollte man dann noch nach Reichtum streben? Er hätte keine (oder kaum noch) Vorteile, man könnte nichtmal jemanden damit bestechen, weil es auf Politiker usw. ebenso zutrifft. Ich glaube noch nicht, dass wir das demnächst haben, schon deshalb, weil massivste Investitionen nötig sind, um dahin zu kommen.
Die Änderungen werden auch unsere Mentalität und Möglichkeiten beeinflussen, es ist noch nicht absehbar in welcher Weise, ob und wie wir damit umgehen werden….
„was mit den Menschen geschehen wird, deren Arbeit durch KI überflüssig wird “
nun, deren „Arbeit“ war auch schon ohne KI überflüssig. Also?
Träumen die ernsthaft davon, dass irgendwann die KI die Mülltonnen leert? Achso, das ist wenn alle Menschen „hochgeladen“ wurden und nur noch in der Digisphäre „existieren“.
Am besten wäre, wenn diese Deppen aufrecht und stolz in die Digitalisierung vorangehen würden. Auf ihre tiefgekühlten Körper würden wir ganz sicher sehr gut aufpassen. Versprochen!
Ja, das wird passieren, es ist sogar ziemlich einfach zu automatisieren, schätze ich, evtl. braucht man dafür aber humanoide Roboter, zumindest in komplexeren urbanen Gegenden. Einen Sanitärtechniker oder Elektriker zu ersetzen, dürfte schwieriger werden.
Ich glaube nicht, dass das passieren wird (schon weil wir Bewusstsein und Gefühle nicht erklären können und eine reizvolle digitale Umgebung vermutlich sehr rechenintensiv wäre) und wenn doch, dann ist es noch lange hin.
Scheinregen ist also auch unter 16, vom geistigen Niveau her. So langsam frage ich mich wirklich, ob nicht ein totales Digitalverbot für alle Unter21jährigen ein Fortschritt wäre.
Warum sollten KIs Mülltonnen leeren für Menschen die keine Arbeit und damit also auch kein Geld haben?
Oder arbeiten dann alle Menschen in der Virtualität, am Computer? Na, wenn die Menschheit auf 500.000 reduziert wurde, geht das vielleicht sogar auf.
Diese Ganze lächelriche Getue lenkt doch nur wieder von der Realität ab:
Die Reichen ziehen ihren Reichtum aus der Tretmühle von (entfremdeter) Arbeit und (pervertiertem) Konsum. Dem Arbeitenden steht der Konsumierende gegenüber. Aber eine KI konsumiert nicht. (Und eine KI arbeitet nicht).
Hier gibt ein Video, in welchem gezeigt wird, wozu chinesische Roboter heutzutage schon fähig sind.
https://www.youtube.com/watch?v=mUmlv814aJo
Das Leeren von Mülltonnen ist für diese Konstruktionen schon lange kein Problem mehr.
Aber wir sollten langsam erkennen, wie dysfunktional unsere Gesellschaft geworden ist. Der britische Blogger, der unter dem Pseudonym „Aurelien“ seit 2022 wöchentlich einen längeren Essay schreibt, hat es in seiner jüngsten Veröffentlichung „Out of Control“ auf den Punkt gebracht.
aurelien2022.substack.com/p/out-of-control-cbf
„Tatsächlich ist die Welt aus Gründen, auf die wir noch eingehen werden, mittlerweile zu chaotisch, um sie zu verstehen, geschweige denn vorherzusagen. Wir können bestimmte Megatrends – beispielsweise den Klimawandel – vorhersagen, aber wir können sie weder im Detail noch ihre Folgen prognostizieren. Dafür gibt es zwei Hauptgründe.
Der erste Grund ist, dass in den letzten vierzig Jahren grundlegend chaotische Systeme entwickelt und eingeführt wurden, d. h. Systeme, deren Funktionsweise wir nicht vollständig verstehen und deren Folgen wir nicht genau vorhersagen können. Tatsächlich wurde oft gar nicht versucht, diese Folgen vorherzusehen. Aber warum sollte das geschehen sein, fragen Sie sich vielleicht zu Recht? Nun, die einfache Antwort lautet, dass es nicht so sein sollte. Vielmehr war die Idee, dass verschiedene Elemente der Wirtschaft nicht im Voraus geplant, sondern „freigesetzt” werden sollten, damit die Selbstorganisationsfähigkeit des Marktes sie ins Gleichgewicht bringen würde. Diese Theorie hatte mehrere offensichtliche Einschränkungen. Eine davon war, dass es sich nicht einmal um eine echte Theorie handelte, da sie nicht überprüft werden konnte: Es war ein quasi-religiöser Glaube an das perfekte Funktionieren der Märkte, und da es keine Aussicht auf kontrollierte Versuche gab, wurden die wahrscheinlichen Ergebnisse und dann die Bedeutung der tatsächlichen Ergebnisse, als sie vorlagen, einfach auf Grund des Glaubens angenommen. Niemand wusste, durch welchen mysteriösen Prozess sich die Märkte selbst organisieren sollten, und tatsächlich würden Ihnen Ökonomen nach ein paar Drinks sagen, dass es sich nur um eine vereinfachende theoretische Annahme handelte, nicht um eine pragmatische Beobachtung…
Doch das Problem beschränkt sich natürlich nicht allein auf die Eigentumsverhältnisse: Es umfasst eine Vielzahl anderer Faktoren, insbesondere kultureller und institutioneller Natur. Als natürliche Monopole privatisiert wurden (was vielen schon damals unverständlich schien), fanden sich Führungskräfte und technische Spezialisten plötzlich mit Gehältern und Arbeitsbedingungen der Privatwirtschaft, Firmenwagen, Spesenkonten und was weiß ich noch alles wieder. Topmanager nannten sich selbst „CEOs“, und alle waren besessen von Aktienkursen. Dreißig oder vierzig Jahre später kann man einem Unternehmen, das durch eine Politik der Kundenvergessenheit reicher geworden ist, nicht einfach sagen, dass ab Montag ein neuer Kapitän am Ruder steht und es sich gefälligst anders benehmen soll. Effizient geführte öffentliche Dienstleistungen, wie wir sie früher hatten, sind selbst das Ergebnis einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren: politischer, sozialer, institutioneller, finanzieller, bildungspolitischer und kultureller Art, um nur einige zu nennen. Die meisten davon sind verschwunden, wahrscheinlich für immer.
Eine Folge all dieser Veränderungen ist, dass Regierungen und damit Wähler und Bürger praktisch jeglichen Einfluss auf die technologische Entwicklung und ihre Konsequenzen verloren haben. All das liegt nun in den Händen der Privatwirtschaft und größtenteils von Persönlichkeiten, deren Hauptkompetenz darin besteht, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie zu Investitionen in verlustbringende Unternehmen zu überreden, mit dem Versprechen, ihre Anteile später an noch größere Dummköpfe verkaufen zu können…
Unterdessen leidet auch die obere Mittelschicht. Dies wird mitunter als Folge langfristiger Pläne der Superreichen dargestellt. Man kann zwar einräumen, dass die Superreichen einer noch stärkeren Konzentration des Reichtums an der Spitze nicht abgeneigt sind und dass sie nicht gerade die Hellsten sind, aber es gibt Grenzen…
Tatsache ist, dass niemand die Kontrolle hat, am allerwenigsten diejenigen, die uns mit ihren optimistischen Prophezeiungen betäuben. Hätten die Regierungen beispielsweise ihre Telekommunikations- und Rundfunkmonopole nicht aufgegeben und die Fähigkeit behalten, die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf die Gesellschaft selbst zu bewerten, wären wir jetzt nicht in dieser Misere. Aber sie taten es – oder eben nicht – und wir stecken mittendrin. Es ist Jahrzehnte zu spät, das Ruder noch herumzureißen. Die Summe all dieser Maßnahmen hat eine Art Frankenstein-Monster geschaffen, so komplex und so eng miteinander verflochten, dass es selbst theoretisch schwerfällt, es zu bändigen.“
(Übersetzt mit Google-Translator)
Um Himmels Willen! Reicht dem der öffentlich-schlechtliche Rundfunk nicht (oder ist der in GB besser als bei uns, abgeschafft ist er m.W. nicht, oder)?
Ich sehe die Entwicklung als zwangsweise an, je mehr Möglichkeiten eine Gesellschaft hat, desto komplexer wird sie. Und die Möglichkeiten sind mit dem Internet und der allgegenwärtigen Vernetzung geradezu explodiert und die KI setzt da nochmal ordentlich was drauf. Das macht Angst, ist letztlich aber wahrscheinlich fast unvermeidbar.
Rückblickend betrachtet, passt auch unser reduktionistisch-mechanisches Modell der Realität wenig, der Grund, weshalb man KI u.a. braucht, ist die chaotische Realität, der man nur mit fortgeschrittener Mustererkennung auf die Schliche kommen kann. Ein komplexer Mechanismus ist halt mehr als die Summe seiner Teile, man kann höhere Systeme i.d.R. nicht aus ihren Einzelteilen ableiten und wir (als Menschen) sind allein bisher nicht über diese Hürde gekommen, weil einfach zu dumm und begrenzt, KI potenziert diese Möglichkeiten (hoffentlich)…
Hut ab, in 30 Minuten haben Sie einen Text, der sieben A4 Seiten umfasst, einzeilig gedruckt und 5433 Wörter enthält, durchgelesen, analysiert und ein Verdikt gefällt. Das hätte eine KI auch nicht schneller geschafft. Respekt. Damit bestätigt Ihr Beitrag in gewisser Weise die Dysfunktionalität vieler Diskussionsrunden im Netz.
Ich habe, obwohl in der DDR aufgewachsen, noch einen anderen Zustand des ÖRR kennengelernt. In den 60-er Jahren liefen lange Vorträge Diskussionen von z. B. Adorno, nachzulesen u. a. im Band „Erziehung zur Mündigkeit“. Darin heißt es:
„Ich darf daran vielleicht noch die eine Bemerkung anschließen, daß ich nicht, wie es mir wiederholt nachgesagt worden ist, ein Gegner des Fernsehens an sich bin. Sonst hätte ich übrigens auch nicht selber an Fernsehsendungen teilgenommen. Mir ist vielmehr der Gebrauch, der vom Fernsehen in weitem Maße gemacht wird, verdächtig, weil ich glaube, daß das Fernsehen, jedenfalls in vielen seiner Gestalten, dazu beiträgt, Ideologien zu verbreiten und das Bewußtsein der Menschen, die es betrachten, in einer unwahren Weise zu lenken. Daß das Medium des Fernsehens gerade auch mit Richtung auf Bildung im Sinne der Verbreitung aufklärender Information ein ungeheures Potential enthält, wäre ich der letzte abzustreiten.“
Sie können auch gern die legendären Interviews von Günter Gaus nachlesen.
Ihre Hoffnung auf KI als die Wunderlösung scheint mir sehr naiv zu sein. Dario Amodei, Mitbegründer von Anthropic, hat einige längere Essays dazu geschrieben, die nicht nur die Möglichkeiten ausloten, sondern auch Warnungen enthalten.
https://www.darioamodei.com
In dem Essay „The Urgency of Interpretability“ führt er aus:
„Wenn ein generatives KI-System etwas tut, wie beispielsweise ein Finanzdokument zusammenfasst, haben wir keine Ahnung, warum es bestimmte Entscheidungen trifft – warum es bestimmte Wörter anderen vorzieht oder warum es gelegentlich einen Fehler macht, obwohl es normalerweise korrekt arbeitet. Wie mein Freund und Mitgründer Chris Olah gerne sagt: Generative KI-Systeme wachsen eher, als dass sie gebaut werden – ihre internen Mechanismen sind „emergent“ und nicht direkt geplant.“
Es wird darauf ankommen, wie diese Technik wofür und von wem eingesetzt wird. Wir experimentieren am lebenden Körper, ohne uns dessen bewusst zu sein. Der Durchschnitts-IQ in unseren westlichen Gesellschaften hat seinen Höhepunkt schon vor einigen Jahrzehnten überschritten. KI wird uns wahrscheinlich nicht helfen, das wieder umzukehren.
Habe ich nicht behauptet und werde ich auch nicht tun, ich habe die Passage zitiert, auf die ich mich beziehe und wenn die nicht repräsentativ für den Text ist oder ich sie falsch interpretiere, dann kannst du gerne dagegen argumentieren, du scheinst das Essay ja gelesen zu haben oder nicht?
Ich wüsste nicht, aber du kannst das gerne so interpretieren.
Dass er anders sein könnte (und vielleicht war), ist mir vollkommen bewusst, er ist es aber nicht mehr (und der Text stammt von 2022 oder irgendwie so, oder etwa nicht?)
Nicht nur er, das Posting von Matt Shumer hat auch neulich einiges an Aufsehen erregt:
https://www.youtube.com/watch?v=nTXzjadGRiM
aber es gibt schon seit geraumer Zeit Pessimisten und Warner, auch direkt aus der Szene.
Und sicher haben sie recht, die potentiellen Gefahren sind riesig, die potentiellen Chancen aber eben auch.
Ja… genau wie beim Menschen.
Das hängt davon ab, wie wir sie nutzen und ob wir uns lieber vor Angst in die Hose machen und sie wegregulieren, oder ob wir sie aktiv mitgestalten. KI böte z.B. die Möglichkeit, jedem Schüler eine Art Privatlehrer zur Seite zu stellen, der sich voll auf das Kind und seine Defizite einstellen kann. Das könnte eine extrem nützliche Ergänzung sein, bei Klassengrößen von mehr als 30 Schülern, von denen die Hälfte unsere Sprache nicht spricht…
Die aktuelle Situation ist kein Spaß, in unserer Firma ist es z.B. selbstverständlich geworden, Englisch zu sprechen (das war 2007 noch anders, als ich da anfing), wenn man das life übersetzen könnte, wäre sehr viel Druck aus der Kommunikation raus, die nämlich sonst früher oder später die deutsche Sprache ziemlich sicher an den Rand drängen wird. Aber es gibt buchstäblich tausende Gebiete, wo KI nützlich werden und aktuelle Fehlentwicklungen zumindest stark abmildern könnte! Allein in der Pflege (humanoide Roboter vorausgesetzt), in der Psychologie, im Verkehrswesen, in der Forschung usw. usf.!
Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Du und Sie?
Du Schwein sagt sich leichter!
Falls Sie den Unterschied erfassen, können wir uns gern weiter unterhalten. Die deutsche Sprache kann sehr subtil sein. Nutzen wir doch die Möglichkeiten.
Aber bitte nicht in irgendwelchen Allgemeinplätzen.
Sag mal, denkt ihr alle nur noch von Nase bis Haarwurzel?
Es geht doch nicht darum, was Roboter machen könnten – sondern darum wer dafür mit was bezahlen soll. Wo soll das Geld herkommen?
Also wirklich, völlige Digitalverödung hier.
Nun, was die selbsternannten Eliten wirklich planen, erfährt man eher aus den Epstein-Akten.
Nach Auffassung des Wirtschaftsanalysten Alex Krainer, operierte Jeffrey Epstein als Agent der Familie Rothschild. Die Rotschilds seien Gründer der City of London und eng mit dem britischen Establishment verbunden. Deswegen sind die Enthüllungen der Epstein-Akten für das britische Establishment auch so extrem toxisch. Man kann es ja täglich „bewundern“.
In der Sendung „Dialogue Works“ erklärt Krainer seine These, wonach der verurteilte Sexualstraftäter für den privaten Geheimdienst der Familie Rothschild und die City of London arbeitete. Im Interview (ab Min. 41): https://www.youtube.com/watch?v=15wLmE7_tCo
Er geht davon aus, dass der Rothschild-Geheimdienst mit dem britischen Geheimdienst MI6, dem Mossad und der CIA kooperiere. Seiner Ansicht nach, habe Epstein aber wahrscheinlich in erster Linie Berichte an das Informationsnetzwerk der Rothschilds geschickt.
Er zeigt Belege für die enge Verbindung zwischen Epstein und den Rothschilds. Als ein Beispiel nennt der Autor das „finanzielle Herzstück ihrer Verbindung“. In den Epstein-Akten des Justizministeriums gebe es einen Vertragsentwurf vom 10. September 2015 – registriert unter der Nummer EFTA00310331 (https://www.justice.gov/age-verify?destination=/epstein/files/DataSet%209/EFTA00310331.pdf). Es handele sich um eine Vereinbarung zwischen Epsteins Southern Trust Company und der Edmond de Rothschild Holding S. A., die Ariane de Rothschild unterzeichnet habe.
Der Clou: Krainer nennt bereits enthüllte Akten: So hätten der angebliche Philanthrop Bill Gates und Jeffrey Epstein sich über das Thema De-Population ausgetauscht. Der eine hätte dabei den anderen gefragt: Wie können wir denn die arme Bevölkerung loswerden? Bei dieser Kommunikation seien sie auf die Lösung mit Impfstoffen gekommen. Schließlich hätten sie diesbezüglich Pläne für eine Finanzstruktur entwickelt, mit der man aus Pandemien bis in alle Ewigkeit Profit schlagen könne, indem man dem ganzen Rest der Welt Impfstoffe verkaufe.
Auch nach dem Ende des dritten Reiches, haben die Rothschilds ihre Euthanasie-Programme niemals aufgegeben. Der Buchautor F. Engdahl William – ein klassischer Verschwörungs-Experte nach den Kriterien des westlichen Zensurimperiums – hat darüber viel geschrieben früher.
Das halte ich für die weitaus realistischere Alternative wie die Eliten mit dem so verachteten und überflüssigen Pöbel umgehen werden. In der gesamten Geschichte der Menschheit bis zum heutigen Tag, hatten die „Eliten“ keinerlei Skrupel Millionen und Abermillionen Menschen für ihre Zwecke zu opfern!
Warum um alles in der Welt sollte es heutzutage anders sein? Ganz im Gegenteil, unsere Welt ist derart im Arsch, dass es eine Frage des Überlebens ist, sich die letzten Ressourcen zu sichern. Das Problem: Es sind einfach zuviele aus ihrer Sicht, die auch ein Stück des Kuchens abhaben wollen. Alles was Trump, China, die EU und Russland machen, kann in diesem Zusammenhang gesehen werden.
Dieser ganze Epstein-Sumpf ist so ein abartiger Abgrund aus Pädophilie, Korruption, Perversion aus Wirtschafts- und Politik-Netzwerken wie man es sich schlimmer nicht vorstellen kann. Man sieht direkt in das schwarze Herz der Hölle hinein. Blöd nur, dass praktisch die gesamte westliche Elite darin verwickelt ist. Und gerade die US/Tech-Milliardäre sind bis zu den Haaren drin. Das ist alles andere als ein Zufall. Nur scheint es so gut wie niemand zu stören. Das liegt natürlich auch daran, dass ihnen die westlichen Medien gehören und sie die komplette Kontrolle über das Meinungsnarrativ besitzen.
Auch ohne KI bleibt die Menschheit schon nahezu immer weit unter ihren Möglichkeiten.
Denn es gibt schon lange Überproduktionskrisen mit Unterkonsumption.
Aber das scheinen die Dummlöffel von der KI-Abteilung immer noch nicht kapiert zu haben.
Und das ist keinesfalls das einzige große Manko dieser Rotzlöffel, welche nur auf dem Mist der Dummheit vieler Menschen ihrer Verantwortungslosigkeit nachgehen können.
Denn auch bei genügend Kaufkraft ist weniger Arbeitskraft der begrenzende Umstand, sondern vor allem Rohstoffe und Energie.
Aber wenn selbst Technologie-Giganten nicht in der Lage sind, einfache Software-Probleme automatisch zu lösen, braucht man wirklich keine höheren Erwartungen zu hegen.
Das sind volkswirtschaftliche Bullshitbezeichnungen oder willst du allen Ernstes behaupten, es gäbe bereits einen derart großen Überfluß, dass die Menschen quasi wunschlos glücklich sind? Sowas ausgerechnet in einem Forum zu bringen, in dem allenthalben darüber gejammert wird, wie furchtbar schlecht es den Menschen geht und wie sehr sie doch ausgebeutet werden, ist nicht gerade naheliegend 😉
Momentan noch nicht. Wir könnten genug Energie haben, wenn wir uns nicht so anstellen würden und Rohstoffe gibt es auch noch reichlich.
Überproduktionskrise ist ein marxistischer Begriff, Unterkonsumption ein keynesianischer.
Im Kontext sollte klar sein, dass Unterkonsumption niemals das bedeutet, was Sie wider besseres Wissens im Bullshit-Niveau versucht haben, zum besten zu geben.
Es ist Ihnen gründlich misslungen.
Überproduktion bei Unterkonsumption ist das eklatanteste Zeichen dafür, dass eine bestimmte Form von Kapitalismus nicht funktioniert.
Zum anderen Punkt:
Ünrigens wieder eine gehörige Fehlleistung!
Aber warum?
KI ersetzt insbesondere Arbeitskraft.
Mit meinem Hinweis, dass genügend Nachfrage aufgrund hinreichender Kaufkraft vorhanden ist, ist im übrigen die erste Zentralfrage beantwortet.
Wenn aber die Produktivität so hoch ist, dass Arbeitskraft genügend vorhanden ist, wird es sicher an Rohstoffen, Energie und „Umwelt“ mangeln. Das sollte klar sein und als Binsenweisheit gelten.
Übrigens sind Eigentumsverhältnisse nur dann ein begrenzender Faktor, wenn Eigentum nicht verpflichtet ist, dem Gemeinwohl zu dienen.
In einer zental gesteuerten Kriegswirtschaft mit klaren Planvorgaben wie in den USA ab 1941 bei privaten Kapitalverhältnissen kann das folglich auch in einem entsprechenden Kapitalismus implementiert werden.
Menschen leben nicht vom Eigentum an Produktionsmitteln, sondern daduch, dass diese Produktionsmitteln für ihren Bedarf verwendet werden.
Den Verhungernden in der Sowjetunion hat das nominale Eigentum an diesen nichts genutzt.
Genutzt hätte ihnen aber, wenn die existenziellen Früchte dieses Eigentums, konkret Getreide, nicht exportiert worden wäre, sondern diesen zum Essen zur Verfügung gestanden hätte. Jeder Marxisten mit unmittelbaren Maximalforderungen (Enteignung als alleinige Form der Vergesellschaftung) ist ein struktureller Klassenfeind (der Arbeiterklasse). Denn damit wird die Latte unnötig hoch gelegt und somit ein möglicher Erfolg von Vergesellschaftung in den St.-Nimmerleinstag verschoben.
Nur weil diese ebenso törricht sind wie die bürgerlichen Ökonomen mit ihren intellektuellen Defiziten, heißt das noch lange nicht, dass man sich damit abfinden muss.
In einer privat organisierten Gesellschaft haben Unternehmen und deren gesellschaftliche Organisierung eine Garantie Stellung insbesondere bei der Deckung existenzieller Bedarfe zu erfüllen. Und wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, weil jede wesentliche makro-ökonomische Fähigkeit fehlt, können andere Wege der Vergesellschaftung versucht werden.
Aber die dummen Unternehmer berauben sich so Profitmöglichkeiten und zwingen zur Systemfrage, obwohl es erhebliche Spielräume gäbe.
Wem das alles noch nicht reicht, dem empfehle ich „Karl Marx, Das Kapital, Bd. 1“. Dann dürfte Klarheit bestehen.
Klar Marxquarkverblödung hilft. Den herrschenden Kreisen, ja.
Schöner Artikel mit einem richtigen Schluss – am Schluss. 👍