Wenden sich die Amerikaner allmählich dem Sozialismus zu?

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In Berlin hat die Linke stark zugelegt und ist die stärkste Partei geworden. In der Hauptstadt wählten vor allem die Jungen die Linke, in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhaltallerdings gingen die Stimmen der Jungen vorwiegend an die AfD, zum kleineren Teil an die Linke. Das hat etwas mit Unterschieden zwischen groß- und kleinstädtischen/ländlichen Milieus zu tun, aber nicht zuletzt auch mit Frauen und Männer.

Die Linke in Berlin war inspiriert vom Wahlerfolg von Mamdani in New York, ein junger, linker Muslim, der überraschend, aber wohl auch gegen Trump eine Mehrheit hinter sich bringen konnte. In Berlin werden die Themen Wohnen und Enteignen der Immobilienkonzerne, Kritik am Vorgehen Israels gegen die Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland, Ablehnung der Aufrüstung, Sozialpolitik oder kulturelle Offenheit eine große Rolle gespielt haben. Mit sehr weit auslegbarem Slogan „Berlin bezahlbar machen“ und dem Thema Vergesellschaftung von Konzernen wurde ein linker, auch sozialistischer Politikwechsel spürbar, da sonst über Sozialismus fast schon nur noch mit der Hand vor dem Mund gesprochen werden kann.

Allerdings zeichnet sich in Trumps kapitalistischem Amerika eine Veränderung ab. Das mag auch Trump und der Maga-Bewegung zu verdanken sein, die selbst nur sozialdemokratische oder überhaupt sozialkritische Stimmen als gefährliche Kommunisten oder Antifa verteufelt, die den Untergang der USA zum Ziel haben (US-Kongress verabschiedet mit großer Mehrheit Resolution gegen den Sozialismus, Rubio über linken politischen Terrorismus oder Extremismus: „Es ist an der Zeit, dieses Übel ein für alle Mal zu vernichten“).

In die Kerbe schlug auch Alice Weidel, als sie Hitler als „sozialistischen, kommunistischen Typ“ bezeichnete, was sie gerade wiederholte, als sie absurderweise sagte, er sei „ein Linksradikaler, ein Linksextremist“ gewesen, natürlich um die eigene Nähe zum Rechtsextremismus, die libertäre Haltung und die Bekämpfung des Sozialstaats zu verbergen.

Es mögen solche Übertreibungen sein, die in den USA die Zustimmung zum Sozialismus begünstigt haben. Ähnlich haben Dämonisierung und Ausgrenzung Trump oder die AfD gestärkt. Nach einer Gallup-Umfrage sehen mittlerweile 43% den Sozialismus als positiv an, seit 2010 sagten dies sonst weniger als 40%. Gefragt wurde nach der Einschätzung von Kapitalismus und Sozialismus sowie Big und Small Business und freies Unternehmertum. Kapitalismus steht mit 55% noch höher im Kurs, aber die Tendenz geht leicht nach unten. Das Ansehen von Big business, den Konzernen, ist hingegen stark von 60% (2012) auf 35% abgefallen. Auch beim freien Unternehmertum geht die Tendenz nach unten, aber das wird noch von 77% als positiv gesehen. Small business (mittelständische Unternehmen) wird mit 95% von fast allen als positiv betrachtet, was offenbar nicht hindert, auch den Sozialismus als gut zu befinden. Ob etwa auch Kapitalismus und Sozialismus positiv gesehen wurden, geht aus der Umfrage nicht hervor.

Natürlich ist die Einstellung gespalten. Bei den Demokraten stieg das Ansehen des Sozialismus von 50% (2010) auf jetzt 66%, die mittelständischen Unternehmer stehen allerdings ganz oben, während die Zustimmung zum freien Unternehmertum stark zurückgegangen ist. Bei den politisch Unabhängigen von 37% (1015) auf 45%, während nur 14% der Republikaner dem Sozialismus, was auch immer man darunter verstehen mag, etwas abgewinnen können. Bei den Unabhängigen ist sowohl das Ansehen des Sozialismus als auch das des Kapitalismus angestiegen.  Vielleicht muss man konstatieren, dass die Begriffe vielleicht auch wegen der Dämonisierung im Maga-Lager unscharf werden, wenn Politiker und Wähler der Demokraten pauschal und völlig irreal als Sozialisten und auch Kommunisten bezeichnet werden. In Deutschland wird hingegen das rechte Lager auf ähnliche Weise mit Faschismus gleichgesetzt, was einen umgekehrten Effekt zur Folge könnte.

Auffällig ist, dass bei Frauen Sozialismus besser abschneidet als bei Männern. Bei den jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sieht eine Mehrheit von 57% den Sozialismus positiv und nur 43% den Kapitalismus. Das ist auch bei den „People of Colour“ und bei den höher Gebildeten so. Da scheinen sich von unten politische Einstellungen zu verschieben, während Männer, Weiße und Alte, aber natürlich auch die wohlhabenderen Schichten ihre Macht verteidigen, die mit der Zeit und auch demografisch durch Aussterben erodiert. Vergleichbar mit Deutschland ist das nur insofern, als junge Menschen die politische Veränderung sowohl auf der rechten als auch wieder auf der linken suchen, Frauen eher auf der linken, Männer eher auf der rechten.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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17 Kommentare

  1. „Wenden sich die Amerikaner allmählich dem Sozialismus zu?“

    1. Gibt es denn „die“ Amerikaner???
    Natürlich nicht!!
    Es gibt allenfalls gewisse großstädtische(!) Szenen, Milieus und Gruppierungen und dies auch längst nicht gleichmäßig über das Land verteilt, in denen ein vages Etwas, das in Umfragen „Sozialismus“ genannt wird, etwas mehr Interesse erregte.

    2. Wurde denn klar definiert, was man sich unter „Sozialismus“ vorzustellen habe?? Wohl kaum.
    In den USA wird der Begriff „Sozialismus“ doch für gewöhnlich ziemlich weit und unpräzise aufgefasst, z.B. im Hinblick auf eine staatlich finanzierte Krankenversicherung, eine kostenlose oder subventionierte Hochschulbildung, eine stärkere Regulierung der Wirtschaft und mehr soziale Leistungen. Der klassische Sozialismus marxistischer Prägung mit seiner vielfachen staatlichen Kontrolle oder eines staatlichen Eigentums an den Produktionsmitteln ist damit i.d.R. nicht gemeint. Dies ist bei der Bewertung der Gallup-Umfrage unbedingt zu berücksichtigen!

    1. > 2. Wurde denn klar definiert, was man sich unter „Sozialismus“ vorzustellen habe?? Wohl kaum.

      Das fiel mir auch im Artikel auf, dass Sozialismus und nicht Kommunismus fälschlicherweise als Gegenpart zum Kapitalismus angesprochen wird.

      Googelt man, was Marx zum Sozialismus gesagt hat, hat er sich scheints bereits über „falsche Formen“ des Sozialismus gewehrt. Heißt, wenn der Sozialismus nicht der Weg zum Kommunismus ist, ist es der falsche.

      Was Marx nicht wusste, China geht den Weg von der anderen Seite. Vom Kommunismus kommend, Kapitalismus erlaubend, zum Sozialismus, der das Wohl der Bevölkerung im Blick hat. Nennt sich dann sozialistische Warenwirtschaft. Die Ähnlichkeit zur sozialen Marktwirtschaft der CDU der 50er ist augenfällig. China versucht da aber auch wieder etwas Ideologie zu retten und redet wie Marx von einer Zwischenstufe, die zum reinen Kommunismus (zurück)führt. Jetzt soll nur technologisch-industriell aufgeholt werden. Ich glaube nicht, dass China mittelfristig den Weg zurück nehmen wird.

      Ich für meinen Teil denke, dass China ziemlich nah an dem Punkt ist, wo die Menschheit hin sollte. Sozialismus als Form des Kapitalismus, bei dem die Politik die Zügel in der Hand behält und das Wohl der Bevölkerung nicht den Immer-mehr-Wünschen der Geldmächtigen als Gegenleistung für die Berufspolitikerkarrieren mit anschließender Pensionsversorgung in Aufsichtsräten von ein paar wenigen opfert.

  2. Was US- Amerikaner|Innen im besten Fall unter Sozialismus begreifen, würde man hierzulande als Sozialdemokratie verstehen. Aber auch das wäre ein Fortschritt, drüben wie hüben.

    1. Was die meisten Deutsch*_#innen wie außen unter Sozialismus und/oder auch unter Sozialdemokratie verstehen, ist vor allem durch das sinnentstellte Bullshitting der Polit- und Mediensatrapen geprägt.

      Und wer den Oligarchenzögling Mamdani links nennt, hat das gleiche Problem wie Weidels Alice.

      Weidel und anderen geht es dabei nicht allein um die Verschleierung der eigenen Gesinnung, sondern auch und das ist Wesentlicher, um die Unsichtbarmachung und um das Vergessen machen tatsächlich emanzipatorisch gemeinwohlorientierten Gutes.

      Dieses Ping-Pong zwischen offen rechten und pseudo-linken Satrapen ist wahnsinnig originell:

      „Parteien im linken Teil des politischen Spektrums erfüllen jedoch für die herrschenden Eliten eine wichtige Stabilisierungsfunktion. Nur sie können die Verlierer der herrschenden Wirtschaftsordnung, deren Interessen sie ja zu vertreten vorgeben, in einen politischen Konsens einbinden, wodurch der Status der herrschenden Eliten stabilisiert wird. Dafür werden ihre Vertreter dann mit geeigneten Privilegien und mit einem Platz an den Katzentischen im Palais der Machteliten belohnt. Damit die Parteien diese Pazifizierungsfunktion für die Klasse, deren Interessen zu vertreten sie vorgibt, erfüllen können, muß natürlich sichergestellt werden, dass in ihnen nicht Kräfte Einfluß gewinnen, die sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen – also für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft.“

      https://www.uni-kiel.de/psychologie/psychophysik/mausfeld/Mausfeld_Die%20Links-Rechts-Demagogie_NachDenkSeiten.pdf

  3. Bitte auf dem Boden bleiben 🧭 🪨👣 bleiben. Für viele US-Amerikaner wäre bzw. ist eine gesetzliche Krankenversicherung wie wir sie kennen, bereits „Sozialismus“. Mandami in NY ist sicherlich eine Ausnahme solange er dem US-amerikanischen Establishment und dem militärisch-industriellen-Komplex nicht wirklich gefährlich wird.

    Die Ursache für diesen „Sozialismus“ in den USA oder sollte man besser sagen: die Abkehr vom Kapitalismus, hat seine Ursache sehr wahrscheinlich darin, dass einige US-Bürger vor allem in den Metropolen wie NY inzwischen gemerkt haben, dass die „Trickle-Down-Theorie“ neoliberaler Ökonomen eine Chimäre ist und beten oder immer noch mehr Kapitalismus nicht zu bezahlbaren Wohnungen und einem halbwegs guten Leben führt. Der amerikanische Traum ist für viele U-Bürger inzwischen zum Alptraum geworden.

    Das gilt auch für das konservativ-neoliberale Deutschland. Die Lebenshaltungskosten und vor allem die Mieten und Immobilienpreise in vielen Städten steigen und steigen und der Regierung, Friedrich Merz und den etablierten Parteien ist das vollkommen egal. In den Mainstream-Medien und an den Universitäten wird auch weiterhin das neoliberale Dogma gepredigt: Der Markt ist heilig und die Marktwirtschaft wird das schon richten. Man muss nur ganz fest daran glauben.

  4. Betteridge sagt nein und meiner Einschätzung nach auch nein. Die Amis laufen aus Enttäuschung Populisten nach genauso wie hier. Hier der selbsternannten Alternative, drüben eben so Leuten Mamdani. Auch wenn Bernie Sanders das doch auch mal probiert hatte mit Sozialismus in den V.S.A. und dann brav vor den Democrats und Hillary Clinton zu Keuze gekrochen. Trump hat auch nur große Versprechungen gemacht und bekommen hat der Wähler den Sumpf, den er doch trocken legen wollte.

    Tja wählen wäre ja auch verboten, wenn es etwas änderte.

    1. Internationalen Foren entnehme ich dass verarmende und inflationsgebeutelte US Bürger mehr Kapitalsmus wollen.
      Die glauben dass da der Fehler liegt, dass irgendwie zZ kein richtiger Kapitalismus herrscht.

      1. Na ja, hier in Schland werden werden Subjekte gewählt die im Enddarm fossiler Oligarchen wohnen, und die halten sich dann auch noch teilweise für links.

        BTW: Warum geht der Autor dem flood the zone with shit von der Weidel auf dem Leim?

    2. @Alfred Nonym ❓Bleibt die Frage, welche Vorgehensweise dann zu einem demokratischen und freiheitlichen System führen würde, das tatsächlich allen Bürgern nützt und nicht nur ein paar wenige Plutokraten wie Peter Thiel, Elon Musk, Mark Zuckerberg, Bill Gates, Jeff Bezos, Donald Trump, Dieter Schwarz, Susanne Klatten usw. immer reicher macht.

      Der CDU-Politiker und Bundeskanzler Friedrich Merz ist zwar kein Multimilliardär, aber der Multimillionär mit den zwei Privatflugzeugen gehört sicherlich nicht zur Mittelschicht in Deutschland und muss auch keine Angst davor haben, wenn er arbeitslos ist, seine Miete nicht mehr zahlen zu können. Auch seine „Rente“ ist zweifelsohne HÖHER als die Rente des gemeinen Malochers und das nicht nur um 4.000 oder 5.000 Euro im Monat. Die große Mehrheit der Bürger, die arbeiten und noch keine Rente bekommen, verdienen im Monat keine 5.000 Euro netto.

      Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, die „Volksvertretung“ aka Parlament oder die Hälfte oder 2/3 davon auszulosen. Der einfache Arbeiter und Angestellte darf zwar Politiker, Parteien und Wahlslogans wählen, aber viele „einfache“ Arbeiter und Angestellte sitzen im US-Kongress oder im Deutschen Bundestag? Das wäre sicherlich demokratischer als unser gepriesenes und angeblich „repräsentatives“ System. Der deutsche BT besteht 2026 zu 80 Prozent aus „Akademikern“. Ist das „repräsentativ“? Aber dafür werden sie weder im amerikanischen Kongress noch im Deutschen Bundestag eine Mehrheit finden. Verfassungswidrig wäre es keinesfalls.

      Ein Problem habe ich mit dem Begriff „Populist“. Das impliziert, dass Politiker einfache Lösungen oder Scheinlösungen für soziale, ökonomische und gesellschaftliche Probleme anbieten und sie deshalb gewählt werden. Andererseits bräuchten wir mehr Populisten, die das tun, was dem Volk nützt und dem Volk z. B. erklären, dass es der neoliberale Kapitalismus ist, der zu diesen Problemen führt. Aber das hat die Erfinderin des Brettspiels „Monopoly“ schon vor mehr als 100 Jahren in den USA versucht und zwar vergeblich. Die Mehrheit lernt nur dann etwas, wenn es richtig ordentlich kracht und knallt und eine Rakete über dem eigenen Haus 🚀 🏡 💥 🏚️ explodiert und nicht im Gaza, in der Ukraine, im Iran oder anderswo.

  5. Es gibt ja auch niemand mehr den man wählen könnte.
    Die Linken sind ja auch nicht mehr links.
    Und von unten ist auch kein Land in Sicht, weil Bildung an den Hochschulen auch Fehlanzeige ist.

  6. Was soll denn bitte „Sozialismus“ überhaupt sein? Wie soll man einer seit Jahrhunderten systematisch verblödeten Bevölkerung auch nur die Ansätze des rationalen und verantwortlichen Denkens in politischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen beibringen?

    Mir ist kein selbsterklärter „Linker“ bekannt, der auch nur den kleinen Schritt von Marx‘ klassischer Bildung zur klassischen Demokratie gewagt hätte. Der einzige Fehler von Marx war, vor der Wiederentdeckung von Aristoteles‘ Verfassung der Athener zu sterben. So wurde der „Marxismus“ zu einer verkorksten und sterilen Ideologie.

    Ein „Sozialismus“ in den USA wäre nur das Feigenblatt vor einer furchtbaren Diktatur.

  7. Wusste ich immer: die Aussicht einer klassenlosen Gesellschaft hat einst Millionen begeistert. Irgendwann kommt das wieder.
    Indes ist man jetzt überall mit diesen Islamisten verbunden, die Linke an den Baukran hängen, wenn sie an der Macht sind. Da auf dem Times-Square kommt man nun nicht durch, weil Muslime auf der ganzen Straßenbreite beten müssen. Soll ich das gut finden? Es schmeckt wie Wiener Schnitzel mit Pudding.
    Und der Dampf ist raus. Der Leibhaftige war in New York, der Netanjahu. Und sie haben gerade mal tausend Demonstranten auf die Straße gebracht. Das waren sonst immer 50.000 und mehr.

    The thrill is gone.

  8. Vom Produktionsniveau (und von der Entwicklung der Produktivkräfte) sind die USA längst reif für eine Art von Sozialismus. Allein ihr Imperialismus, der noch genug Reichtum ins Land spült, vom dem das Volk meint etwas abzubekommen, hindert die Entwicklung dahin. So müssen die US-Amerikaner warten bis ihre imperialistische Elite einen ordentlichen Dämpfer bekommt, der vermutlich von außen angestoßen wird.

    1. @Byronist ❓ Was bitte ist eine „sozialkonservative“ Politik. War die Politik von Kohl, Schröder, Merkel, Scholz etwa nicht „sozialkonservativ“? Ein Lieblingswort des CDU-Politikers, Vaters der „geistig-moralischen Wende“ und Bundeskanzlers Helmut Kohl war die „Fammülje“ = Familie. Gewählt wurde Helmut Kohl 1982/83, weil die damalige Politik der SPD-Kanzler Brandt und Schmidt zu „sozial“ und zu „demokratisch“ war.

      Ich halte das außerdem für extrem unrealistisch, weil konträr. Kann man gleichzeitig für „konservative“ ➡️ Werte sein, wenn es um Familie, Religion, Kultur, Gesellschaft, Erziehung, innere Sicherheit geht und wirtschaftlich ⬅️ links, wenn es um Steuern, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Arbeitslosigkeit, Renten, bezahlbare Mieten und soziale Sicherheit geht?

      Die Vorsitzende der AfD, Alice Weidel, kuschelt mit dem milliardenschweren 💰 US-Plutokraten Elon Musk. Elon Musk ist kein Konservativer und mit dem „Sozialen“ hat dieser Typ weniger am Hut als ein fleischfressendes Raubtier mit Obst und Hülsenfrüchten. Elon Musk ist wirtschafts- und sozialpolitisch ein extremer Rechter.

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