
Sowohl der Nutzen des Verbots als auch die gesundheitswissenschaftliche Begründung ist zweifelhaft.
Im ersten Teil habe ich den jüngsten Umschwung beim Thema Alkohol auf eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation vom Anfang 2023 zurückgeführt. Die jahrzehntelange Empfehlung, Frauen könnten durchschnittlich 300 Milliliter Bier (mit 5 Prozent Alk.) am Tag „risikoarm“ konsumieren und Männer das Doppelte galt auf einmal nicht mehr. Laut der neuen Kommunikationsstrategie ist jeder Tropfen einer zu viel.
Ich habe dort kurz erklärt, dass die wissenschaftliche Begründung hierfür fraglich ist. Am Ende dieses zweiten Teils weise ich auf Fehler und innere Widersprüche bei dieser Kommunikation hin – und auch die fehlende Bereitschaft von Fachleuten und Medien, sich Kritik zu stellen und Fehler zu korrigieren.
Zunächst beschäftigen wir uns aber mit dem tagesaktuellen Problem: Denn obwohl Jugendliche und Erwachsene schon seit vielen Jahren immer weniger trinken, will der Gesetzgeber jetzt den Zugang zu Alkohol für Jugendliche erschweren. Zahlreiche Medien berichteten, 14- und 15-Jährige dürften das Genussmittel bald nicht mehr konsumieren. Dabei irrten sie sich darüber, dass eine Einschränkung der Regelung in § 9 Jugendschutzgesetz zum sogenannten „begleiteten Trinken“ nur den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit betrifft. So stand es auch wortwörtlich in einer Initiative des Bundesrats vom September 2025, die im ersten Teil erwähnt wurde.
Nehmen wir einmal an, der Alkoholkonsum unter 16 oder gar unter 18 Jahren würde in Deutschland generell verboten. Was wäre dann zu erwarten? Ein Blick in die Niederlande gibt darauf Hinweise.
Vergleich Niederlande
Im kleinen Nachbarland im Westen wurde schon zum 1. Januar 2014 die Altersgrenze für die Abgabe von Alkohol in Gaststätten und Geschäften auf 18 Jahre angehoben. Das bezieht sich auch auf Gruppen: Beim Einkauf muss die jüngste Person volljährig sein und alle, die aussehen wie unter 25, müssen sich ausweisen. Ansonsten dürfen sie keinen Alkohol kaufen oder drohen dem Verkäufer hohe Bußgelder. Das bedeutet übrigens auch, dass Eltern in Begleitung ihrer minderjährigen Kinder beim Einkaufen nicht einmal mehr Bier oder Wein fürs Abendessen erwerben können.
Schul- und Ferienausflüge ins belgische oder deutsche Nachbarland, wo man bekanntlich – man muss ergänzen: vorläufig noch – ab 16 Jahren alkoholische Getränke kaufen darf, wurden seitdem populärer. Auf Volksfesten und in Sportvereinen entstanden aber Folgeprobleme, wo jetzt die 16- und 17-Jährigen neben ihren 18-jährigen Freunden oder Geschwistern nicht mehr trinken dürfen.
Wir wissen alle, was von solchen Regeln im Einzelfall zu halten ist, wenn (junge) Menschen ausgiebig feiern wollen. Nach ein paar enthüllenden Medienberichten mussten Vereine sich selbst in Erklärungen zu schärferen Kontrollen verpflichten. Wie streng sie sich daran halten, weiß niemand. Doch es gibt Studien zum Alkoholkonsum Minderjähriger.
Trotz der Verbote, der Strafen und aller Folgeprobleme hatten laut dem Nationalen Drogenmonitor 2023 immer noch 35 Prozent der 12- bis 16-Jährigen im letzten Jahr Alkohol getrunken, 22 Prozent im letzten Monat und 14 Prozent hatten sogar das problematische Rauschtrinken eingeräumt. Letzteres wird als der Konsum von mindestens fünf Glasen Alkohol bei einer Gelegenheit definiert.

Beschreibung: In Deutschland halbierte sich die Lebenszeitprävalenz – mindestens einmal im Leben Alkohol getrunken zu haben – bei den 12- bis 15-jährigen Mädchen (rot) und Jungen (blau) im dargestellten Zeitraum. Auch der Anteil der regelmäßigen Trinker halbierte sich in etwa (nicht dargestellt). Zum Vergleich: In den Niederlanden hatten trotz der strengen Verbote immer noch 35 Prozent der 12- bis 16-Jährigen im letzten Jahr Alkohol konsumiert. Deutschland (ohne Verbote) und die Niederlande (mit Verboten) liegen damit in etwa gleichauf. Datenquellen: Alkoholatlas/BZgA, Nationale Drugmonitor
Die niederländischen 35 Prozent fürs letzte Jahr liegen überraschend nahe bei der Lebenszeitprävalenz der deutschen 12- bis 15-Jährigen, auch ganz ohne Regulierung. Ob der deutsche Gesetzgeber mit dem geplanten Verbot sein gestecktes Ziel überhaupt erreichen kann, ist damit fraglich. Eine häufige Quelle für den illegalen Alkoholkonsum Minderjähriger in den Niederlanden sind übrigens die Eltern und älteren Geschwister.
Unehrliche Wissenschaft
Ich hatte versprochen, noch auf die wissenschaftliche Grundlage des seit 2023 radikal anders gepredigten Umgangs mit Alkohol einzugehen. Die statistischen Details sind zu kompliziert, um hier in die Tiefe zu gehen. Dass diese Art der Studien in den Gesundheits- und Ernährungswissenschaften allgemein nicht sehr aussagekräftig ist, hatte ich schon erwähnt. So lässt sich prinzipiell keine Ursache-Wirkungs-Beziehung feststellen und bei Zeiträumen von Jahren bis Jahrzehnten, in denen sich viele kleine Krankheitsrisiken zu einer tatsächlichen Erkrankung entwickeln, kann man unmöglich alle möglichen Einflussfaktoren erheben.
Aber auch auf den ersten Blick lässt sich feststellen, dass die neue, seit 2023 von der Weltgesundheitsorganisation angestoßene Kommunikationsstrategie unehrlich und in sich widersprüchlich ist. Als Beispiel habe ich erst vor Kurzem die neue Empfehlung des niederländischen Gesundheitsrats diskutiert. Auch diese verbreitet die Sichtweise, es gebe keine sichere Untergrenze beim Alkoholkonsum. Wer aber nicht nur die Pressemitteilung liest, sondern auch den Bericht, findet Gegenteiliges:
„Bei Frauen wurde bei einem täglichen Alkoholkonsum von bis zu 25 Gramm kein Zusammenhang mit der Gesamtmortalität im Vergleich zu lebenslangen Abstinenzlern festgestellt. Bei einem Konsum von mehr als 25 Gramm Alkohol pro Tag zeigte sich ein erhöhtes Sterberisiko. Bei Männern wurde bei einem täglichen Alkoholkonsum von bis zu 45 Gramm kein Zusammenhang mit der Gesamtmortalität festgestellt. Ab 45 Gramm Alkohol pro Tag zeigte sich ein erhöhtes Sterberisiko.“ (Bericht des Niederländischer Gesundheitsrats, Juni 2026)
Wohlgemerkt, die hier zitierten Grenzen sind sogar doppelt so hoch wie die oben diskutierten alten Richtlinien für den „risikoarmen“ Konsum. Demnach könnten Frauen im Schnitt bis zu 0,6 Liter Bier und Männer sogar 1,1 Liter täglich trinken, ohne dass sich das statistisch auf die Sterblichkeit auswirkt. Wie passt das zur Botschaft, es gebe keine sichere Untergrenze?
Selbstwidersprüche
In zeitlicher Nähe zum Bericht des Gesundheitsrats hatte neben vielen anderen Medien auch die wichtige Tageszeitung de Volkskrant wieder einmal zum Kampf gegen Alkohol aufgerufen. Dort war es mit Ellen de Visser sogar eine Medizinredakteurin, die ein Schreckensbild des Alkoholkonsums ab dem ersten Tropfen an die Wand malte. Dass moderater Alkoholkonsum – gemäß dem erwähnten Bild der J- oder Hockeyschläger-Kurve – mit geringeren Gesundheitsrisiken einhergehe, sei lange widerlegt.
Dumm nur, dass eine ihrer eigenen Quellen, eine neue Arbeit aus dem wissenschaftlichen Fachmagazin Cancer, dem widerspricht. Für Alkoholtrinker im Bereich von sieben bis 14 Gläsern pro Woche fanden die Fachleute um Erikka Loftfield vom nationalen Krebsforschungszentrum der USA nämlich ein um 21 Prozent niedrigeres Risiko für mehrere Arten von Darmkrebs. Auf meinen Hinweis und die Bitte um Korrektur ihres Fehlers reagierte die Redaktion nicht.
Einen ähnlichen Fauxpas spülte mir kürzlich der Algorithmus von LinkedIn vor die Augen. Doch ich könnte viele weitere Beispiele nennen. Diesmal wiederholte Olivier George, Psychiatrieprofessor an der University of California in San Diego, das Mantra, es gebe keine sichere Untergrenze für den Alkoholkonsum.
Dem widersprach aber die von ihm zitierte neue wissenschaftliche Studie ausdrücklich: Unter 6,5 alkoholischen Getränken pro Woche hatte man keinen statistischen Unterschied bei der Sterblichkeit festgestellt. Bis zu 8,5 wöchentlichen Getränken gab es bei 999 von 1000 Menschen keinen Unterschied und bis zu 14 alkoholischen Getränken pro Woche bei 99 von 100.
Bei so kleinen Effekten ist zudem fraglich, ob der minimale Unterschied wirklich am Alkoholkonsum liegt oder einem anderen Lebensfaktor, der in der Studie nicht berücksichtigt wurde. Auch dieser Wissenschaftler korrigierte seine Fehler auf meine Hinweise ausdrücklich nicht. Warum sollte man auch auf die Fakten schauen, wenn man sich die Wahrheit schon zurechtgelegt hat?
Ländervergleich
Für einen ersten Eindruck kann man auch einen Blick auf die makroskopische Ebene werfen: Wie stark hängen Alkoholkonsum und die Lebenserwartung in verschiedenen Ländern zusammen?
Die Niederlande haben zum Beispiel einen 22 Prozent niedrigeren Pro-Kopf-Alkoholkonsum als Deutschland, aber nur eine einprozentige höhere Lebenserwartung, nämlich keine zehn Monate. In Luxemburg ist die Lebenserwartung so hoch wie in den Niederlanden, doch trinkt man so viel wie in Deutschland. In Frankreich oder Österreich trinkt man mehr – und ist die Lebenserwartung höher als in Deutschland.
Über alle Länder hinweg lässt sich ein klarer Zusammenhang aufzeigen, dass die Menschen im Durchschnitt desto länger leben, je mehr Alkohol getrunken wird. Das widerlegt natürlich nicht die Funde, dass vor allem ein starker Konsum zu schweren Erkrankungen führen kann. Es ist aber ein weiteres Indiz, dass ein gesunder Lebenswandel mit moderatem Alkoholkonsum vereinbar ist. Und es zeigt, dass sicht Gesundheit nicht nur auf einen Faktor reduzieren lässt.
Somit sehen wir, dass die anhaltende Panikmache als Folge der neuen Alkoholstrategie maßlos übertrieben ist. Warum viele Forscherinnen und Forscher sich daran beteiligen, bleibt Spekulation. Aber es dürfte um das Erzielen von Aufmerksamkeit und das Einwerben von Forschungsgeldern gehen. Mit Blick auf die schon geschehenen und bevorstehenden Gesetzesänderungen ist das aber nicht unschuldig. Die Folgeprobleme für die Gesellschaft sind groß.
Der größte Folgeschaden
Dabei haben wir das größte Problem noch gar nicht besprochen: Diese Gesundheitswissenschaftler wiederholen den schon oft und auch in der Coronaviruspandemie wieder begangenen großen Fehler, den Menschen nur als biologischen Zellhaufen zu definieren. Die sozialen Hintergründe und Folgen einer Maßnahme werden ignoriert.
Von den zitierten selbst ernannten Fachleuten für Alkohol scheint noch niemand ein Buch über die Kulturgeschichte des Genussmittelns in die Hand genommen zu haben. Ein Klassiker im Deutschen ist zum Beispiel Die Macht der Trunkenheit vom Geschichts- und Soziologieprofessor Hasso Spode. Im Englischen hat der Philosophieprofessor Edward Slingerland mit seinem Buch Drunk in ähnlicher Weise die Bedeutung des Alkohols für die Evolution und Kultur des Menschen herausgearbeitet – insbesondere mit Blick auf soziale Rituale und Gemeinschaft.
Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer mehr Menschen über Einsamkeit, Depressionen und Angst klagen und nicht wenige von ihnen langfristig arbeitsunfähig werden. In dieser Zeit raten Gesundheitswissenschaftler mit radikalen, keineswegs unumstrittenen Warnungen vom Gebrauch des Mittels ab, das uns seit vielen Jahrtausenden beim Kontakt miteinander geholfen hat: Alkohol.
Dass vor allem regelmäßiger, starker Konsum zu bestimmten Krankheiten führen kann, bestreitet niemand. Doch die Gesundheitswissenschaftler übersehen den lange bekannten Fund, dass soziale Isolation ein viel größeres Gesundheitsrisiko ist als viele der immer wieder angeführten biologisch-körperlichen Risikofaktoren. Das ist keine neue Entdeckung, sondern habe ich schon im Schlusskapitel meines Buchs Gehirn, Psyche und Gesellschaft aus dem Jahr 2021 diskutiert.
Fazit
Damit ergibt sich folgendes Fazit: Die wissenschaftlichen Funde zu den Gesundheitsrisiken des Alkohols sind keineswegs so eindeutig, wie es viele Fachleute und -gesellschaften seit 2023 darstellen. Es gibt auch weiterhin Befunde, dass moderater Konsum unschädlich ist oder in bestimmten Bereichen sogar mit geringeren Risiken einhergeht (zum Beispiel hier oder hier).
Einige der neuen Berichte und Empfehlungen behaupten, es gebe keine sichere Untergrenze – zitieren aber selbst Studien, die das Gegenteil berichten. Ein vernünftiger Richtwert bleibt die über 20 Jahre bewährte Vorgabe für den „risikoarmen“ Konsum von durchschnittlich 300 Millilitern Bier (5 Prozent Alk.) pro Tag für Frauen und der doppelten Menge für Männer.
Ob die jetzt avisierte Streichung der Ausnahme für das „begleitete Trinken“ im Jugendschutzgesetz einen präventiven Nutzen hat, ist fraglich. Der Alkoholkonsum von Jugendlichen ist bereits stark zurückgegangen. Die Gesetzesänderung wird aber über viele Jahre zu praktischen Folgeproblemen führen.
Vor allem fällt in der heutigen Kommunikation über Alkoholkonsum das Soziale völlig unter den Tisch. Dabei hieß es schon in der Pressemitteilung der Weltgesundheitsorganisation, mit der alles anfing: „Benachteiligte und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen weisen höhere alkoholbedingte Todesfall- und Hospitalisierungsraten auf, da die Schäden … bei einkommensschwachen Trinkern und ihren Familien in jeder Gesellschaft höher ausfallen als unter wohlhabenderen Trinkern.“ Dass sozial ausgegrenzte Menschen häufiger krank werden und früher sterben, dagegen könnten Gesundheitswissenschaftler, Medien und Politik einmal etwas unternehmen!
Während der Alkoholkonsum stetig zurückgeht und immer mehr Menschen und insbesondere Jugendliche über Einsamkeit, Angst und Depressionen klagen, wollen Gesundheitswissenschaftler gerade das Mittel abschaffen, das Menschen seit Jahrtausenden miteinander verbindet. Wenn diese Strategie weiter verfolgt wird, dürfte der inzwischen stark verbreitete Konsum sogenannter Antidepressiva sowie von Schlaf- und Aufputschmitteln weiter steigen. Schon heute steigen junge Menschen auf synthetische Drogen um, weil sie glauben, Bier und Ähnliches seien giftig; einige sind daran bereits gestorben.
Postscriptum: Danke für den Leserkommentar, der auf die besondere Rolle der Guttempler-Organisation, heute Movendi International, und Forscherpersönlichkeiten wie Tim Stockwell, emeritierter Psychologieprofessor an der kanadischen University of Victoria, bei den strengen neuen Anti-Alkohol-Richtlinien hinwies. Stockwell kam in einem Podcast im April 2025 ins Straucheln, als er die individuellen Risiken von moderatem Alkoholkonsum erklären sollte. Nach viel Herumgerede referierte er, dass man bei sechs Drinks pro Woche im Durchschnitt ganze elf Wochen früher sterbe; bei zwei Drinks pro Woche – dabei muss er selbst lachen – seien es zwei oder drei Tage. Spätestens hier sollte einem klar werden, dass es sich um statistische Rechenspiele handelt. In der Beschreibung des Podcasts ist trotzdem von „erschütternden Risiken, früher zu sterben“ in Zusammenhang mit moderatem Alkoholkonsum die Rede.
Der Artikel wurde zuerst auf dem Blog „Menschen-Bilder“ des Autors veröffentlicht. Von Stephan Schleim ist im hogrefe-Verlag das Buch „Zwischen Norm und Neuron. Altersgrenzen, Verantwortlichkeit und das Gehirn in rechtlichen Kontexten“ erschienen.
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Diese ganze Alkoholdebatte ist auch wieder nur der übliche Ablenkungsversuch der Oligarchie!
Ein Seitenthema, das sich zum Aufreger eignet und die wirklich wichtigen Themen, wie Kriegsgefahr, Rüstung, sozialer Kahlschlag und die Umverteilung von unten nach oben kaschieren soll.
Kennt man ja!
Wenn schon das Alkohol-Thema, dann bitte mal den Alkoholismus in der Oligarchie thematisieren!!
Denn anders kann ich mir so manche politische Entscheidung nicht wirklich erklären!
@Wallenstein
Ja, thematisiert würde auch ich gerne andere Dinge sehen: Die Diskrepanz zwischen der uns auferlegten Einsparung von Treibhausgasen und der gleichzeitigen Kriegstreiberei, welche genau das Gegenteil bewirkt; nur ein Beispiel von vielen Dingen, die (bewusst) falsch laufen…
Verbote von Genussmitteln/Drogen, wozu ja nunmal auch der Alkohol zu zählen wäre, bewirken ebenso das Gegenteil vom argumentierten Ziel. Sinnvoller wäre hier die frühzeitige Implementierung von „everything, but in moderation“.
Wohl eher den Kokainkonsum…
Der Staat als Nanny, wie ist das nur möglich?
Offenbar braucht der Michel immer jemanden der ihn an die Hand nimmt und führt, auch wenn der ihn verführt.
Das hatten wir bereits mit dem Östereicher und man sollte sich fragen ob das jetzt die Neuauflage der Geschichte wird?
Führer, Geführte und Verführte, muss das denn sein?
@Otto0815 Zitat: „Das hatten wir bereits mit dem Östereicher und man sollte sich fragen ob das jetzt die Neuauflage der Geschichte wird?“
Fragen Sie mal 20 Jahre alte Studentinnen und Studenten, welcher „Österreicher“ damit gemeint sein könnte? Als Antwort kommt dann die Frage zurück: Was das mit DJ Ötzi oder Andreas Gabalier zu tun hätte? Auf den kleinen Braunen aus Braunau kommen die gar nicht.
also zu meiner Zeit wars der Falco, der die Paranoia unters Volk gebracht hat mit seinem Schnüfflerlied. bei dem gabs sowieso fast den ganzen Katalog, spielsüchtige Musiker, Dauerverfolgte und Sexualverbrecher. nur die Migrantenhatz hat ihm der Haider Jörgl abgenommen und kriegstüchtig waren die auch nicht und ihre Autos. gibts noch andere Österreicher? ach ja, den Kurz, Basti. Peter Pan mit Transhumanisten – und Israelanschluss. peinlich.
lassts uns weitersaufen, s’iss Wochenend und … traurig genug, dass ich so viel Zeit für Overton habe.
Von soviel Verständnis für einige Gläschen leckeren Getränks können die Genießer des Pfeifchens wahrscheinlich nur träumen. Zumindest werden die so dermaßen zur Kasse gebeten (und in Séparées abgeschoben…), das hätte man vor einiger Zeit noch für einen absolut schlechten Scherz gehalten.
Ein „Pfeifchen“ in Ehren will ich Ihnen nicht verwehren.
Dass man mit Passivrauchen mehr Menschen beeinträchtigt, liegt aber auf der Hand.
Abgesehen vom psychoaktiven Nikotin entstehen beim Verbrennen viele Stoffe, die Krebs erregen können.
Ach, Krebs ist doof? Wie kommt das denn:
Bundesregierung hat „kein Verfügungsrecht“ über Pfizer-Bericht zu DNA-Resten in Impfung
Antwort auf Kleine Anfrage der AfD: geschwärzter Pfizer-Bericht liegt Paul-Ehrlich-Institut ungeschwärzt vor / Veröffentlichung obliegt jedoch Europäischer Arzneimittelagentur / Pharmakonzern verschwieg in Zulassungsunterlagen zunächst potenziell krebserregende DNA-Fragmente in Präparat „Comirnaty“
20. März 2026
https://multipolar-magazin.de/meldungen/0387
Große koreanische Studie findet deutlich erhöhtes Krebsrisiko für Covid-Geimpfte
6. 10. 2025 | Wissenschaftler haben anhand der Daten von drei Millionen gegen Covid geimpften und nicht geimpften Koreanern ermittelt, dass die Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres an Krebs zu erkranken, für Geimpfte deutlich höher war als für Ungeimpfte gleichen Geschlechts und Alters. Die gutachtergeprüfte Studie ist Ende September in der Fachzeitschrift Biomarker Research von Springer Nature erschienen.
https://norberthaering.de/news/covidimpfung-krebsrisiko/
Forscher verzeichnen Anstieg der Krebssterblichkeit nach COVID-19-Impfungen in Japan
Eine neue Studie zeigt, dass in Japan nach der dritten Dosis des COVID-19-Impfstoffs ein signifikanter Anstieg der Krebssterblichkeit festgestellt wurde.
Von Megan Redshaw22. April 2024
https://web.archive.org/web/20240423194804/https://www.epochtimes.de/gesundheit/forscher-verzeichnen-anstieg-der-krebssterblichkeit-nach-covid-19-impfungen-in-japan-a4673961.html
100 Studien belegen: Covid-„Impfstoffe“ haben Turbokrebs-Welle ausgelöst
27. Juni 2025 von Dr. Peter F. Mayer
Experten warnen, dass mittlerweile über 100 Studien zeigen, dass Covid-mRNA-„Impfstoffe“ eine tödliche globale Turbokrebs-Welle ausgelöst haben. Erst kürzlich hat TKP über eine Studie berichtet, die mRNA-Spritzen als Ursache für Turbokrebs bestätigt hat.
(…)
In einer Serie von sechs Artikeln wies TKP-Gastautor Dr. Hans-Joachim Kremer nach, dass die Daten des US-Systems VAERS zur Meldung von Impf-Nebenwirkungen klare Signale für häufiges Auftreten von Turbokrebs zeigen. Darunter zu finden: Blutkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs und Neoplasien, Magen-Darm-Krebs und Metastasen.
Professor Khayat, Mitbegründer des französischen Nationalen Krebsinstituts, lehnte einst öffentlich jeglichen Zusammenhang ab. Heute gibt sogar er zu: „Wir haben einen dramatischen Anstieg von Bauchspeicheldrüsenkrebs, ohne zu wissen, warum …
Mathilde Debord hat gerade einen umfassenden Bericht in Le Point Critique veröffentlicht, in dem sie den Anstieg von Krebserkrankungen bei Covid-Geimpften hervorhebt. Debords Bericht zitiert über 100 begutachtete Studien, die mRNA-Injektionen mit schnell fortschreitenden Krebserkrankungen in Verbindung bringen.
Der Bericht beschreibt 17 verschiedene biologische Mechanismen, durch die die Covid-Impfungen bösartige Prozesse auslösen, beschleunigen oder reaktivieren.
https://tkp.at/2025/06/27/100-studien-belegen-covid-impfstoffe-haben-turbokrebs-welle-ausgeloest/
Das nur, da doch die Forderung nach einem indirekten Impfzwang gestellt wurde:
Uni Duisburg-Essen: Studie belegt Untersterblichkeit trotz Corona
Deutschland schneidet gut ab. Wie zu einer gesünderen Gesellschaft kommen?
24. Okt. 2021
Von Stephan Schleim
Es ist Herbst. Kälteres und nasseres Wetter erleichtert den Erkältungsviren die Verbreitung. Wie erwartet steigt nun auch wieder die Anzahl der positiven Coronatests.
Laut Zahlen des RKI sind nun ziemlich genau zwei Drittel der Deutschen vollständig geimpft. Zusätzlich wurden rund 1,5 Millionen Auffrischungsimpfungen vergeben.
(…)
Alternative: Beteiligung an den Kosten
Ich habe mich bekanntermaßen mehrmals gegen eine Impfpflicht ausgesprochen, um die gesellschaftliche Spaltung nicht voranzutreiben (Wie wahrscheinlich ist eine Coronavirus-Impfpflicht?). In einer Gesellschaft freier Bürgerinnen und Bürger sollten neutrale Aufklärung und die freie Entscheidung die Mittel erster Wahl sein.
Allerdings geht Freiheit auch mit Verantwortung einher: Deshalb könnte man den Vorschlag diskutieren, Erwachsene, die sich nicht impfen lassen wollen, im Falle einer schweren COVID-Erkrankung an den Behandlungskosten zu beteiligen. Natürlich sollte das nicht für arme Menschen gelten – oder für diejenigen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.
Das würde die Freiheit von niemandem einschränken. Aber wer trotz Verfügbarkeit zugelassener Impfstoffe trotzdem schwer erkrankt, würde die finanziellen Folgen seiner individuellen Entscheidung selbst tragen und nicht der Allgemeinheit aufbürden. Weiterhin würde das Gesundheitssystem niemanden abweisen, der Hilfe braucht.
https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/uni-duisburg-essen-studie-belegt-untersterblichkeit-trotz-corona/
Und nebenbei erwähnt, ihre zerstörerische Wirkung entfaltet nicht allein die mrna Plörre und nicht allein in Form von Krebs. Und nebenbei erwähnt, im Oktober 2021 gab es bereits jede Menge Daten und Vorgänge im Umfeld die darauf hinzeigten was läuft.
„Dass man mit Passivrauchen mehr Menschen beeinträchtigt“
Das mag so sein, jedoch ist dieses Argument heuchlerisch, solange ich mich nicht gegen Autoabgase (auch Elektro) entscheiden kann. Zweitens beginnt da schon der Verbotsstaat, denn auch Rauchen in geschlossenen Räumen ging zurück, zuletzt vor dem Verbot habe ich keine Restaurants mehr erlebt, die das noch zuließen.
Viertens: Diese ständigen Verbote machen mich krank. Wie sehen gerade, wie sie zum Mißbrauch einladen. Kann es noch schädlicher sein, den Jugendschutz, sowohl neue als auch alte Hass&Hetze-Paragraphen und so weiter einfach abzuschaffen, statt die daraus gebauten Diktaturinstrumente genießen zu dürfen? Dieser Eindruck verliert sich immer mehr.
Nun, 72 Millionen Erwachsene wollen das so. Ich will dann niemanden jammern hören. Kein „Das haben wir nicht gewußt.“
Aus einer Inkongruenz zwischen Tabak- und Autopolitik kann man jetzt aber nichts über den Alkohol ableiten, um den es im Artikel ging.
Ich erledige so gut wie alles mit Fahrrad und Bahn, da rennen Sie bei mir offene Türen ein.
Was ist (oder war?) denn die führende Industrie in Deutschland: die Autoindustrie. Noch Fragen?
Oh, da habe ich doch glatt das Lesezeichen übersehen.
Mir gehts nicht darum, das Sie nun das Argument von der Beeinträchtigung Dritter angebracht haben, denn es kommt ja ständig als erstes. Grundsätzlich ist das auch richtig, klar, logisch, zwingend. Doch ist damit schon die unentrinnbare Argumentationsfalle gelegt, denn einem Verbot eines anderen, gewichtigeren Gesundheitsfaktors (Autoabgasen kann man nicht ausweichen) kann man nicht mehr glaubwürdig widersprechen. Und dieses hat einen meist ungenannten Preis. Beim Auto mag das teilweise noch gut ankommen und angebracht sein.
Nicht aber bei anderen mit derselben Masche aufgezogenen Verboten. Demnächst folgt ein Verbot des Helmlosen Radfahrens (Radfahren hat für alle ausschließlich Vorteile). Dann Warnweste. „Bananen? Du kannst doch nicht dafür sein, das sie unter Raubbau und Sklaverei erzeugt werden.“ „Natürlich nicht.“ „Also müssen wir sie verbieten.“
Verbotsspiralen, wohin man sieht, doch nie geht es um das behauptete, auch tritt ja selten der versprochene Erfolg ein. Ich habe deshalb mittlerweile ganz pauschal was gegen weitere Verbote, auch in Sachen Rauchen, Alkohol, und so weiter, wir haben längst zu viel davon, viel zu viel.
Weil diese Spirale oft die Folge ist, damit zurück zum Anlaß meiner Antwort, habe ich was gegens hervorheben minderer Faktoren, so berechtigt sie auch sein mögen.
Das vollziehe ich gerne nach. Glücklicherweise habe ich das Tabakrauchen schon vor einiger Zeit aufgegeben – wesentlicher Treiber waren die Kosten, die sich heute für eine Schachtel Zigaretten auf ca. 10 Euro belaufen. Das ist tatsächlich enorm…
Solche Entwicklungen in Größenordnungen nehme ich bei alkoholischen Produkten nicht wahr. Täusche ich mich da ggf.? Wenn man aus Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, mit dem Thema Alkoholismus Berührung hat, weiß man genau, welche Schäden Teufel Alkohol anrichtet. Schwere, unterschiedliche Schäden nicht nur für direkt Betroffene, sondern auch für die Familien der Betroffenen, die Freundes- und Kollegenkreise oder auch für Fremde, bspw. im Straßenverkehr.
Mit (teueren, gefährlichen, körperverletzenden, nutzlosen) Pharmaka lassen sich Menschen besser steuern, manipulieren, an- und abschalten und sogar umformen, sprich kaputt machen – und natürlich wesentlich mehr verdienen. Alkohol dagegen ist geradezu anarchistisch im Vergleich zur „blauen Pille“…
Volle Zustimmung und die Geschichte ist voll davon, nicht nur von physischer Lobotomie mit „Eispickel“, auch die chemische Lobotomie steht da kaum nach.
Aber es muss nicht einmal so extrem sein. Gemäß dem Motto „bestrafe einen, erziehe hunderte“ reicht oft schon eine Einweisung in ein „lunatic asylum“, oder moderner und zeitgemäß in eine psychiatrische Klinik.
Beate Bahner ist dazu, glaube ich ein gutes Beispiel.
@Otto0815
„Führer, Geführte und Verführte, muss das denn sein?“
Anscheinend haben speziell Deutsche eine tiefe Veranlagung dazu, sich führen zu lassen. Somit sind wir derzeit in der einzigartigen Situation, quasi uns selbst dabei zuzuschauen, wie wir uns bereits damals, angeblich nichts mitbekommend, begeistert vereinnahmen liessen – und es bereits wieder geschehen lassen.
Wieder einmal eine woke Strategie: Verbot, um Missbrauch zu vermeiden.
Zum einen wird das nie funktionieren, das haben alle Alkoholverbote gezeigt, und zum anderen scheint es so zu sein, dass da wohl jemand ein Interesse hat, die Antidepressiva vermehrt zu verkaufen, oder? Und was bitte hat wohl ein vermehrter Konsum von Arzneimitteln für Folgen? Richtig, abhängig zu machen (besonders bei Antidepressiva) und die Lebenserwartung drastisch zu senken. Also erreicht man genau das, was man angeblich vermeiden will. Zumal… der Missbrauch wird nicht verhindert. Denn Verbote haben bekanntlich immer den Missbrauch verstärkt. Also wird auch da das genaue Gegenteil erreicht. Also … Schlussfolgerung: Finger weg von weiteren Verschärfungen. Aufklärung von gesundheitlichen Folgen von Missbrauch, Setzen auf den gesunden Menschenverstand. Und eines noch: es gibt kein risikofreies Leben. Selbst wenn man total gesund lebt, kann man plötzlich einem Unfall zum Opfer fallen, durch zu hohen Stress frühzeitig an Herzinfarkt sterben, wo wir bei der Diskussion um Rente mit 70 sind: dir wird garantiert die Lebenserwartung senken. Und das mit Sicherheit um Jahre. Also ist eigentlich die Alkoholdiskussion heuchlerisch, wenn man gleichzeitig die Lebenserwartung durch längere Lebensarbeitszeit und mehr Stress im Beruf senkt.
Die Superreichen haben nur selten ein Alkoholproblem.
Das sollte eigentlich jeder wissen.
Das sind kühle emotionslose Rechner nichts weiter.
„Die Dosis macht das Gift“ meinte Paracelsius. Heute wäre diese Beschreibung ungenau. Der Mechanismus, wie Alkohol als Zellgift wirkt, ist bekannt. Ein solcher Mechanismus ist a priori unabhängig von der Menge. Die Dosis macht so zwar nicht das Gift, aber die Dosis bestimmt die Wirkung des Giftes.
Eine Alkoholabhängigkeit bildet sich über die Belohnungsmechanismen im Gehirn aus. Entwicklungspsychologisch wäre zunächst interessant, wie diese Belohnungsmechanismen im Heranwachsenden mit noch nicht voll ausgereiftem Gehirn trainiert und ausgebildet werden.
Etwas anderes ist, in den sozialen Umgang mit dem Zellgift einzugreifen. Ob die geplanten Massnahmen helfen, kann ich nicht beurteilen. Ob die soziale Situation in den Niederlanden wirklich mit der in Deutschland nahezu identisch ist, wie vom Autor durch seine Vergleiche suggeriert wird, kann ich ebenfalls nuiht beurteilen.
Allerdings sollte man die Wirkung des Alkohols als Zellgift nicht deswegen abstreiten, um seine eigenen Belohnungsstrategien zu verteidigen. Psychologisch ist Wirkung und Umgang mit Alkohol komplex genug.
@Klau-Die: Abgesehen davon, dass der gute Mann Paracelsus und nicht Paracelsius hieß, ist seine Aussage bis heute absolut richtig, denn wie und wo der Gift-Mechanismus wirkt, ist hierfür völlig irrelevant.
Und Sucht breitet sich immer über Belohnungsmechanismen im Gehirn aus, aber beim Alkohol wie bei allen anderen Drogen ist die psychosoziale Verfasung des Konsumenten der entscheidende Punkt und nicht die Chemie im Gehirn.
Dieser Mythos, der eine der wichtigsten Grundlagen der völlig irrationalen und verlogenen Drogenprohibition ist, ist längst widerlegt!
wenn völlig irrelevant wäre, wo und wie ein Stoff wirkt, dann wäre die ihre Suche nach medizinischen Wirkstoffen für die Bekämpfung von Krankheiten völlig überflüssig und immer schon irrelevant gewesen. Ich verwies lediglich darauf, dass zu Zeiten des Satzes diese von mir erwähnte Unterscheidung noch unbekannt war.
Die psychosoziale Verfassung (übrigens mit zwei s geschrieben) ist immer auch an eine materielle Grundlage, den menschlichen Körper gebunden. Deswegen wäre biopsychosoziale Verfassung der korrektere Begriff. Und die ändert sich bei jedem Menschen natürlicherweise mit dem Alter. Die Reduktion des Drogenkonsum auf einen Chemismus stammt ausschliesslich von Ihnen und widerspricht meinem Eingangsstatement diametral.
Es widerstrebt mir zudem, die Debatte um eine gesellschaftlich akzeptierte und intensiv beworbene Droge mit jährlich zehntausenden Todesopfern mit der Debatte um staatlicherseits illegalisierte Drogen mit teilweise weitaus geringeren Gesundheitsfolgen zu vermengen.
Zur Überschrift, kann ich zum verbot zum Alkohol nur eines mitteilen :
ein freier Mensch tut das, was sich seiner Meinung, am besten ist.
Ob dieser Mensch Alkohol oder weiche Drogen konsumiert, ist des Menschen recht, da der Mensch aus psychologische Ansichten, manchmal überfordert ist. Dieser Diskurs ist bestimmt, für Menschen, die nicht wissen, wo diese zugehören.
Heiliges Bleche, wo steht der Mensch in dieser Propaganda ?
Wie haben es die heute Achzigjährigen nur geschafft, dieses Alter zu errreichen? Ich
kann mich gut erinnern, dass es früher sehr ausschweifende Feiern gab, bei denen
der Alkohol in großen Mengen floss. Seit dreißig jahren scheinen diese „Vergnügen“
immer weniger zu werden. Es mag ja noch immer viele heimlichen Trinker geben, aber
die müssen, genauso wie die aussterbende „Art“ der Raucher, auch schon zu den besser
Verdienenden gehören. Ist es möglich, dass unsere Politiker mit diesen Verboten eher
auf ihren eigenen Nachwuchs und dem der ihnen nahestehenden Klientill einwirken
wollen? Ich befürchte, dass das gemeine Volk vom Alkohol immer mehr auf preiswerte
Drogen umschwenkt. Mit einer kleinen Pille kann man auch bei fortschreitender Benebelung
nicht so herumkleckern und man fällt später nicht am Glascontainer auf.
Eine mir verwandtschaftlich nahestehende, aber sehr viel jüngere Personen, meinte vor einiger Zeit mal, dass der Preis für eine Portion Koks sich nicht sehr unterscheidet von dem für einen Cocktail. Zumindest in Berlin. wie es auf dem platten Lande aussieht kann ich überhaupt nicht beurteilen.
Ja was würde es bringen das Verbot? Offensichtlich wäre es ja so dass es für Jugendliche verboten wäre Alkohol zu trinken. Ich würde das gut finden allein schon deshalb, weil man damit die Jugendlichen ärgern würde. Alkoholverbot, tempolimit auf landstraßen, konsumverbot sogenannter illegaler Drogen… Ich finde wir haben noch viel zu wenig Verbote.
Verbote geben denjenigen Macht, die sie aussprechen, kontrollieren und sanktionieren. Statt auf den gesunden Menschenverstand zu setzen, der komplett ausgeschaltet werden soll, werden wir von politisch-medialen Nannys auf Linie gebracht und bei Bedarf gehalten. Mensch soll völlig von seinen Sinnen, Wahrnehmungen und seinen Verstand entfremdet werden. Herauskommen sollen hilflose und pharma-abhängige Abnicker – und innen.
@Otto Motto
„… weil man damit die Jugendlichen ärgern würde.“, sowie „Ich finde wir haben noch viel zu wenig Verbote.“
Entweder fällt es dir nicht leicht, deine Ansichten allgemein verständlich zu formulieren, oder du hast dich bereits derart einer staatlichen Verbotskultur verschrieben, das einem tatsächlich die Worte fehlen; zumindest aber hier kaum in aller Deutlichkeit formuliert werden können, ohne dem Overton Algorithmus anheimzufallen.
Alkohol ist mehr ein Gewohnheitsphänomen, als dass es für die Gesundheit einer Gesellschaft unabkömmlich wäre. Schaut man z. B. in den asiatischen Raum, so ist nicht festzustellen, dass es dort weniger Zusammenhalt, Geselligkeit oder andere der Psyche und somit der Gesundheit förderliche Verhaltensweisen gäbe. Von daher dürfte der volkswirtschaftliche Nutzen – wenn überhaupt vorhanden – nur marginal sein, und der gesundheitliche Nutzen für die Gesellschaft illusorisch.
Hinweise auf Kultur mögen als Erklärung taugen, sind aber letztendlich ein schwaches Argument. Es schwingt immer die Identität mit, an der man nichts ändern könne oder dürfe. Dabei ist Kultur auch etwas, das sich im ständigen Wandel befindet.
Sie können nicht einfach so die unterschiedlichsten Kulturen miteinander vergleichen:
In Asien sind viele Länder kollektivistisch organisiert und haben die Familien noch einen ganz anderen Stellenwert.
In muslimischen und hinduistischen Ländern spielt die Religion noch eine sehr starke, kollektive Rolle; und sind die Familien auch noch sehr oft eine zentrale Organisationsform des Miteinanders.
Wenn Sie den Westlern die Leistungs- und Entspannungsdrogen wegnehmen wollen, was wollen sie ihnen dafür dann zurückgeben? Vergessen Sie dabei nicht, dass die öffentlichen Institutionen, die Religion und Familien ersetzen sollten, immer schlechter funktionieren.
Ehrlich gesagt kann ich „Leistungs- und Entspannungsdroge“ nicht wirklich nachvollziehen. Ich sehe da eher etwas zwanghaftes, selbst wenn es sich nicht um Sucht handelt. Es ist normalisierte Bewältigungsstrategie in Form einer Symptombekämpfung. Und wenn es etwas mit Genuss zu tun haben sollte, dann am ehesten als Signal nach außen, wenn man z.B. sagen will, dass man was besonderes geschafft hat. Dafür und auch für Stressabbau gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, aber Alkohol ist anscheinend sehr bequem.
Habe Statistiken nie geglaubt und der Artikel bestätigt meine Einstellung!
Schon im pro Kopf Verbrauch fängt mein Misstrauen an! Wieviel Personen ab welchem Alter bis…wurden befragt um dann hochzurechnen?
Besonders gefällt mir aber der letzte Absatz 👍- bekräfigt er doch MEINE bisherige Ansicht, dass ich vielleicht mit Alkohol immer noch gesünder lebe als mit einer regelmässigen Schlaftablette oder einem Antidepressiva.
Etwas das mit zunehmendem Alter aber auch viel früher immer häufiger verschrieben wird.,Neben- und Wechselwirkungen eingeschlossen!
In der Hinsicht wäre es übrigens auch mal angebracht zu überprüfen wieviele Menschen/ Patienten an einem Zuviel von Tablettencocktails frühzeitig sterben!
Jetzt aber zum Verbot für Jugendliche. Selbst mal jung gewesen weiß ich was Verbote bringen-0,0 erst recht wenn man die Anderen beobachtet und sieht wie lustig es zugehen kann mit ein paar Umdrehungen -das Zuhause mit eingeschlossen!
Wie mit dem Problem umgehen als Eltern ,Schule Verein..?
Aufklären, strikte Grenze setzen ab welchem Alter ,kontrolliert heranführen aber vor allem Vorbild sein und miteinander reden über unangenehme bis schlimme Folgen die im Umfeld passieren!
Was heute leider fehlt sind Möglichkeiten für Jugendliche miteinander regelmässig zusammen zu kommen!
In meiner Jugend war die Disco Treffpunkt nicht nur auf dem Land! Jedes Wochenende Scheunentreff mal von der JU im Wechsel mit den Jusos ausgerichtet. 2 Mark Eintritt und Getränke in Flaschen- kontrolliertes gemeinsames Abfeiern unter den Augen von älteren Besuchern- schön war es!
Noch eine Geschichte zum Thema Verbot in meiner Sturm und Drangzeit! Meine Nutter
“ Du gehst mir nicht in den Kontrabass sonst…“- war einschlägiger Treffpunkt für Drogenabhängige!
Ich bin gegangen weil ein Klassenkamerad nach seiner Heroinabhängigen Schwester sehen wollte .
Hab nie was mit Drogen angefangen nachdem ich sie und andere Abhängige kennenlernte und ein Glas Wein oder Bier brauch ich heute auch nicht regelmässig.
Ja, man problematisiert das Traditionelle und Bewährte – und verkauft den Menschen dann immer mehr Chemie, zurzeit z.B. jährlich über 1,8 Milliarden Tagesdosen sogenannter Antidepressiva in Deutschland. Wenn ich es schaffe, kommt dazu in den nächsten Tagen noch ein Artikel.
Aber die meisten Medien und Menschen schwimmen ja mit, mit diesem neuen Gesundheitsstrom, wo im Ergebnis immer mehr krank werden.
Schon bei Kindern und Jugendlichen wie der Skandal um den Psychiater Michael Winterhoff aufgezeigt hat!
Skeptisch sollte man gerade auch auf Wirkstoffkombinationen achten- HCT ist so ein Zusatz der häufig bei Blutdrucksenkern zugefügt wird und meinen Erfahrungen nach mehr schadet denn nutzt!
Neben Alkohol fordert Herr Streeck auch einen Zuschlag auf Zigaretten – 12 Euro pro Schachtel.
Hat er dabei auch berücksichtigt dass Zigaretten aus dem Ausland beliebter werden könnten mit Zusatzstoffen die hier verboten sind , weil sie zusätzlich schaden? Ein Anstieg von E Zigaretten Folge sein könnte? Eine Droge,die man günstig aber dafür giftiger über das Internet beziehen kann!
Ein von den Medien in Coronazeiten gepuschter Virologe wird Drogenberater der Regierung. Haben andere Berufszweige da nicht viel mehr Kompetenz ?
„Eltern in Begleitung ihrer minderjährigen Kinder beim Einkaufen nicht einmal mehr Bier oder Wein fürs Abendessen erwerben können.“
Vielleicht ist das ja Absicht. Das wird sich doch sicher noch aufbohren lassen, etwa Registrierung der Käufe. Andererseits hat sich auch dieses mit der Abschaffung des Bargeld sowieso erledigt.
Alkoholkonsum stark einschränken zu wollen ist im Grunde ziemlich absurd, wenn man die Dimension dieser Droge betrachtet, die sie in der Menschheitsgeschichte hatte.
Ist das nicht einer der Gründe gewesen warum Menschen seinerzeit begonnen haben erste Siedlungen zu bauen? Um gemeinsam Bier zu brauen und dabei religiöse Rituale abzuhalten?
Alkohol, richtig angewandt, kann ja nicht nur eine gewisse Enthemmung verursachen, sondern auch Bewusstseinserweiterung. Ein guter Rausch zur richtigen Zeit kann auch zu einer Art Reinigung der Seele führen, wenn man im Rausch emotionale Tiefen erreicht und durchlebt, die man sonst nicht erreicht hätte.
Alkohol kann somit auch andere geistige Perspektiven öffnen.
Heutzutage aber ist vor allem Enthemmung äußerst unerwünscht. Die Leute sollen gehemmt und somit kontrollierbar bleiben.
Nur weil es auch viele negative Aspekte des Alkoholkonsums gibt, sollte man ihn deshalb nicht einschränken, sondern darauf hinwirken einen Umgang mit ihm zu finden, der dazu führt, dass vor allem die positiven Wirkungen des Alkohols genutzt werden.
Auch wenn das nicht für jeden gilt, denn es gibt ja wirklich Menschen für die Alkohol einfach nichts ist, die davon nichts Gutes haben oder die damit einfach nicht umgehen können.
Oh Gott, was soll ich machen? Ich kann Alkohol nicht ausstehen, nicht mal in meiner Jugend. Er schmeckt mir einfach nicht und verursacht mir auch in geringen Dosen Kopfschmerzen. Egal ob Wein oder Bier und Schnäpse hab ich erst gar nie probiert.
Ich trinke fast nie Alkohol und jetzt muss ich hier lesen dass vollständige Abstinenz meine Lebenserwartung senkt. Ich dachte immer die ganzen Spiegeltrinker nutzen den Satz „ein Glas Wein am Tag (meistens ist es eher eine Flasche) ist gesund“ als Vorwand!
Ehrlich gesagt halte ich es für plausibel dass keine Menge Alkohol tolerabel ist. Das heißt ja nicht dass Menschen nicht trinken dürfen. Der Mensch hat ja das Recht seine Gesundheit zu ruinieren!
Ich denke, dass es bei solchen kleinen Mengen (kein Alkohol oder ein Glas Wein am Tag, 0,25l) biologisch gesehen keinen Unterschied macht, außer vielleicht beim Herzinfarktrisiko. Wenn Sie – ich schiele auf Ihren Namen – eine Frau sind, dann haben Sie sowieso ein viel niedrigeres Herzinfarktrisiko.
Die positiven Effekte des moderaten Alkoholkonsums sind meiner Meinung nach stark über die psychosozialen Vorteile vermittelt: Wenn man bewusst genießt und sich darüber freut – und wenn man in Gemeinschaft trinkt, statt nur allein zuhause zu sitzen.
Wenn Sie schon ein ausgewogenes und erfülltes Leben haben, dann würde ich nicht davon ausgehen, dass Sie durch Abstinenz irgendeinen Nachteil haben. In diesem Sinne: Glückwunsch!