Was tun, wenn ein Signal einer extraterrestrischen Intelligenz empfangen wird?

Das Radioteleskop Allan Telescope Array vom SETI Institute und dem Radio Astronomy Laboratory (RAL) an der University of California, Berkeley. Bild: brewbooks/CC BY-2.0

Das SETI-Institut (Search for Extraterrestrial Intelligence) ist eine private gemeinnützige Organisation, die 1984 gegründet wurde. Das Institut fördert die Suche nach Signalen einer außerirdischen Zivilisation und überlegt, wie beim Finden eines solchen Signals oder in der Kommunikation mit Aliens vorgegangen werden soll.

Seit Längerem herrscht Uneinigkeit darüber, ob nur noch Signalen gesucht oder ob die Menschen selbst aktiv Signale aussenden sollen, was man in Analogie METI (Messaging to Extra-Terrestrial Intelligence) nennt. Einige Astronomen, aber auch etwa Stephen Hawking, forderten zum Schutz der Menschheit, dass die Menschheit nicht aktiv auf sich aufmerksam machen sollte, da die Aliens uns überlegen und die Menschheit bedrohen könnten. Aus der menschlichen Geschichte kennt man derartige Kolonisierungen schließlich zuhauf.

Der Astronom Seth Shostak, der führende Astronom beim SETI-Institut, entgegnete in einem Artikel, der in der NYT 2015 erschienen ist, dass die Menschheit schon dauernd vielfache, wenn auch nicht so starke TV- und Radio-Signale aussende, die von einer hochentwickelten technischen Zivilisation erkannt werden könnten. Ein Verbot von starken, in den Himmel gerichteten Transmittern würde den Menschen schaden: „Eine Entscheidung für eine aktive SETI-Forschung ist noch nicht gefallen. Der Nutzen – zu erfahren, welchen Platz wir im Kosmos einnehmen – ist rein hypothetisch, ebenso wie die Gefahr. Aber ich für meinen Teil würde zögern, die Aktivitäten unserer Kinder und Kindeskinder durch eine Paranoia einschränken zu lassen, die auf nichts weiter als Vermutungen beruht. Das Universum lockt, und wir können Besseres tun, als zu verkünden, dass zukünftige Generationen beim Anblick der Sterne endlos zittern sollten.“

2015 wurde auch die Organisation METI von dem Astrobiologen Douglas Vakoch gegründet. Sie sendet Botschaften ins All und fördert die Forschung über die Suche nach möglichen extraterrestrischen Zivilisationen und wie man diese erreichen und mit ihnen kommunizieren könnte. Unter aktiver SETI-Forschung wird verstanden, „starke, gezielte und informationsreiche Signale an mögliche außerirdische Zivilisationen“ zu senden.

Aber wie sollte man reagieren, wenn ein Signal einer außerirdischen Intelligenz entdeckt oder auch an die Menschheit als Botschaft gesendet würde? Die Internationale Akademie für Weltraumfahrt (IAA) hat kürzlich die Grundsatzerklärung zur Durchführung der astronomisch gestützten Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) erstmals nach 15 Jahren überarbeitet. Das habe mehrere Jahre gedauert. 350 SETI-Forscher waren daran beteiligt.

Notwendig sei dies geworden, weil seit 2010 die Informationslandschaft viel komplexer geworden sei. Das betreffe vor allem, wie SETI-Forscher und deren Orgaqnisationen mit der Öffentlichkeit kommunizieren kann, falls einmal ein Kontakt stattfinde. Professor Michael Garrett, Vorsitzender des IAA-SETI-Ausschusses und Professor für Astrophysik an der Universität Manchester erklärt: „In einer Zeit von Deepfakes, automatisierter Desinformation und sofortiger globaler Vernetzung könnten unbestätigte Behauptungen Verwirrung oder Panik auslösen. Diese neuen Protokolle dienen den SETI-Wissenschaftlern als Leitfaden, um höchste Beweisstandards einzuhalten, bevor sie Ankündigungen an die Welt richten.“

Wichtige Punkte der Protokolle sind, dass man nicht mehr nur im Radiospektrum sucht, sondern über das gesamte elektromagnetische Spektrum. Nach einer möglichen Entdeckung werden Schutzmaßnahmen für Wissenschaftler gefordert. Sie könnten von Medien unter Druck gesetzt oder anderweitig bedroht oder belästigt werden. Vor allem aber soll die „digitale Integrität“ bewahrt werden. Bevor an die Öffentlichkeit getreten wird, müssten die Daten, die ein extraterrestrisches Signal belegen, von Falschmeldungen oder terrestrischen Störungen unterschieden und in einem Peer-Review-Verfahren verifiziert werden. „Wir schreien nicht sofort ‚Außerirdischer!‘, sobald wir einen seltsamen Punkt auf dem Bildschirm sehen“, mahnte Garrett.

Zudem soll, wenn ein Signal verifiziert wurde, vom IAA SETI Ausschuss ein Unterausschuss eingerichtet werden, der das weitere Vorgehen unterstützt und berät, auch wie man die Öffentlichkeit informiert. Aber soll auf ein verifiziertes Signal geantwortet werden? Das ist eine Entscheidung, die die gesamte Menschheit betreffen kann, aber nicht muss. Wer soll für sie entscheiden und antworten? „SETI-Forscher sollten im Rahmen geeigneter internationaler Konsultationen gemeinsam prüfen, ob auf eine bestätigte Entdeckung außerirdischer Intelligenz reagiert werden sollte und, falls ja, wie eine solche Reaktion aussehen sollte“, heißt es in der Erklärung. „Bis zum Ergebnis dieser Konsultationen sollte keine Antwort gesendet werden. Diese Konsultationen sollten über die Vereinten Nationen und andere breit repräsentative internationale Gremien geführt werden.“

Das klingt alles nach langen globalen Diskussionen und Verfahren, die kaum intern bleiben können, aber auch nach Verfahren, die kaum über alle Nationen und Gesellschaften hinweg einmütig geteilt werden. Es wird wie jetzt eher ängstliche oder vorsichtige Gesellschaften geben und andere, die neugierig und wagemutig sind. Die vorgeschlagenen Prozeduren sind natürlich auch nicht rechtlich bindend, sie setzen nur Normen und bieten Anleitungen, wie man vernünftig auf ein solches Ereignis reagieren sollte. Es kann niemand gehindert werden, Meldungen zu veröffentlichen oder zu antworten. Und natürlich gibt es keine Garantie, dass keine voreiligen oder Falschmeldungen verbreitet werden.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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61 Kommentare

  1. Auf keinen Fall sollten wir antworten. Wir sollten im dunklen Wald schön brav den Ball flach halten. Dann bleibt uns vielleicht mehr Zeit uns selbst zu vernichten. Die Menschheit ist durchaus in der Lage sich selbst auszulöschen, unsere Politiker haben das längst in Arbeit. Auf keinen Fall benötigen wir dazu eine außerterrestrische überlegene Intelligenz die uns das vorzeitig abnimmt.

    1. Man stelle sich vor, wir verraten unseren Standpunkt an eine XL-USA, die von einem XL-Trump regiert wird. Nicht auszudenken, wie schnell wir – die Menschheit – im Krieg mit den Vögeln wären.

      Ich glaube allerdings, dass wir das Irrenhaus der Galaxis sind und zwecks Erheiterung schon lange intensiv und klammheimlich beobachtet werden.

      1. Ich denke auch, dass es keinen Grund gibt, die außerirdischen Zivilisationen – so es sie denn gibt – zu fürchten.
        Wenn sie unsere Signale empfangen können, sind sie auf der Suche nach intelligentem Leben im Universum und damit scheiden wir als Objekt ihres Interesses aus.

    2. Ach, komm, unter der Annahme dass die Relativitätstheorie so gültig ist (und höher entwickelte Lebensformen existieren), macht es keinen Unterschied, ob man nun Antworten würde oder nicht. Das Resultat würde im Prinzip das Gleiche sein, aufgrund der langen Laufzeit bis die Antwort beim Empfänger angekommen sein würde (und der anschließenden Reisezeit der Ausserirdischen zur Erde).

      Einen Unterschied könnte es nur geben, falls die Relativitätstheorie eben nicht so gültig sein sollte, aber dann gibt es wohl trotzdem noch das Problem, dass ein Antwortsignal von der Erde dann doch wohl mit maximal Lichtgeschwindigkeit versendet werden würde… Soll heißen auch dann würde der Menschheit noch genug Zeit bleiben sich selbst zu vernichten, bevor irgendwelche außerirdischen Lebensformen, aufgrund dessen, dass diese ein Antwortsignal von der Erde bekommen haben (und sich daraufhin auf den Weg zur Erde machen), die Erde erreichen würden.

      1. Soll heißen „Es rettet uns kein höh’res Wesen“, das müssen wir schon selber tun. (Habe vergessen wen oder was da zzitiert wird).

    3. Ich würde sofort antworten. Lieber tot als den ganzen Arschlöchern die hier herrschen weiter das Ruder überlassen. Allerdings braucht man sich da keine Sorgen machen, wenn wir uns nicht in den nächsten Monaten gegenseitig mit Atomwaffen auslöschen, dann macht das die KI und ihre Besitzer, nicht durch Kampfroboter, sondern dadurch, dass sie dafür sorgen, dass wir uns nicht mehr vermehren. So oder so ist das Ergebnis das gleiche, nur, dass die Außerirdischen, nehmen wir als fiktives Beispiel die Trisillianer, das wenigstens ohne Ansehen der Person machen würden. Von daher: Hier sind wir.

    4. Diese ganzen Kommunikationsstrategien sind ja (schön verpackt in eine phantastische SciFi-Story) ausführlich von Cixin Liu diskutiert worden, erster Roman „Drei Sonnen“, oder gleich die ganze Trilogie „Trisolaris“. Absolut lesenswert!

      Und dann erst die chinesische Verfilmung davon (nicht die Netflix-Serie, die ist vergleichsweise äußerst schwach). Gibt alle Folgen davon auf YT, OmeU. Absolut abgefahrenes Highlight, kann ich nur sagen.
      Zu finden unter
      ENG SUB【Three-Body 三体】EP01
      YouTube · WeTV English 17.01.2023
      30 Teile, leider nur die ersten beiden in 4k.

      Einige der darin enthaltenen Gedanken find ich auch hier im Forum („der dunkle Wald“ u.dgl.)

    5. Warum sollen wir nicht antworten auf Nachrichten, die vor Hunderten, Tausenden oder gar Millionen von Jahren abgeschickt worden sind und besagte Antwort eine eben solange Zeit unterwegs sein wird??

      1. Ganz so schlimm muss es nicht sein. Ich habe mal so ins Unreine gesucht. Sehr lange ist man noch nicht dabei, Exoplaneten in der von uns angenommenen habitablen Zone aufzuspüren. Der dichteste gefundene ist 4 Lichtjahre entfernt. Andere zehn bis vierzig. Klar, eine Unterhaltung bräuchte dann schon viel Geduld. Aber nicht mehr, als eine zehn Minuten lange Rede unseres Regierungschefs komplett durchzuhören.

  2. Ausgerechnet die UN… die werden uns sicher an die Aliens verkaufen, wenn sie sich dadurch einen Vorteil versprechen.

  3. Sollten irgendwelche intergallaktische Intelligenzen versehentlich eine Übertragung
    des ESC empfangen, ist ein Versuch der weiteren Kommunikation überflüssig. Auch
    das erscheinen einiger Politiker, speziell aus dem Westen, auf einem Bildschirm in
    einer weit entfernten Galaxie, könnte dazu führen, dass die Erde gleich auf die schwarze
    Liste der „Vereinten Galaxien“ gesetzt wird. Vielleicht sollte man erst einmal Bilder von
    kleinen Kätzchen, Zwergottern oder gar Eseln in die Weiten des Alls schicken, in der Hoffnung,
    dass man sie auch dort als niedlich wahr nimmt. Bei einer Spezies die den Star Treck- Klingonen
    entspricht, wäre natürlich auch das ein Fehler. Den Vereinten Nationen das Spielfeld zu überlassen
    ist aber der größte Unsinn. Die bekommen schon auf ihrem heimischen Terretorium Erde nichts
    gebacken. Von der Erde sind in den vergangenen 120 Jahren ja schon einige „signale“ ins All
    gelangt, die nicht gerade als Empfehlung für einen Besuch anzusehen sind. Spätistens die
    Zündungen der beiden Atombomben sind auch noch in den Weiten des Weltalls zu erkennen
    gewesen. Sollte ein Späh-Ufo eine Runde über Gaza gedreht , oder sich ein ET unter deutsche
    Bahnreisenden gemischt haben und in diesem Chaos verzweifelt sein, wird die Erde nie offiziellen
    Besuch von Fred vom Jupiter bekommen.

  4. Schönes Thema, schade, dass man hier nicht mehr diskutieren kann.

    Höchstwahrscheinlich sind „sie“ längst hier, waren wahrscheinlich nie weg, sehr viel spricht dafür (und Herr Rötzer weiß das auch, wir hatten das schon zu Telepolis-Zeiten diskutiert, mittlerweile sind die Belege nicht mehr zu leugnen, außer man lehnt die Beschäftigung damit komplett ab) aber man kann natürlich auch angestrengt in die andere Richtung schauen um sich noch einige Jahre oder auch nur Monate in der Illusion zu wiegen, wir wären die einzige intelligente Spezies auf dem Planeten und hier „ganz allein“ evolviert. Dabei scheitern wir quasi an allem, noch nichtmal offenen Meinungsaustausch oder Frieden bekommen wir noch hin.

    1. Ich bezweifele stark, dass es überhaupt eine intelligente Spezies auf diesem Planeten gibt (oder in der Vergangenheit gab).

      ps. Hat die Menschheit überhaupt schon Mal Frieden – im nicht-friedhöflichen Sinne – hinbekommen? Oder gab es wirklich schon Mal offenen Meinungsaustausch (ohne die Verwendung von Argumentationsverstärkern)? – Es ist natürlich viel einfacher, das Ganze auf Außerirdische zu schieben…

    2. @RumpelKumpel

      Ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich, dass wir die einzige intelligente Species im Universum sein sollen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass Ausserirdische auf der Erde herum laufen,

      Däniken hat mit seinen – nicht einmal originellen – Geschichten zwar viel Geld gemacht, seine »Theorien« hat er von früheren Science-Fiction-Romanen abgeschrieben.

      1. Däniken ist tot, ber er hat ein reiches Erbe hinterlassen, Leute wie Robert Fleischer und Co. sind erst mit Däniken auf das Thema aufmerksam geworden (und sind letztlich viel weiter gegangen als er), Däniken hat auch die „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (die bedauerlicherweise wie die Amadeu Antonio-Stiftung mit AAS abgekürzt wird) hinterlassen, die nach wie vor forscht und eine rege Gemeinde hat. Wo er die Idee für sein Thema her hat, ist dabei vollkommen wurscht, er hat massenweise Zeug zusammengetragen und viele eigene Hypothesen aufgestellt.

        Däniken hat zum Ufo-Phänomen übrigens lange eine konträre Haltung eingenommen, am Ende war er doch überzeugt, dass es existiert und dass auch schon Außerirdische (?) hier leben. Er hatte z.B. nach einem Vortrag einen Kontakt mit einem typischen „großen Blonden“, der ihm die Hand schüttelte und während des „Hände schütteln“ schaute der nach unten, auf die verschränkten Hände und als Däniken seinem Blick folgte, sah er, dass dessen Hand transparent wurde. Der hat sich dann grinsend verabschiedet und den verdatterten Mann stehen gelassen. Meines Wissens ist das eine Anktode, die er nicht an die große Glocke gehängt hat, ich glaube Robert Fleischer (mit dem er befreundet war), erzählt sie in seiner Abschiedsdoku über Erich. Es gibt da noch mehr Zeug, aber ich will euch nicht langweilen.

        Es ist auch unerheblich, angesichts der freigegebenen Akten und Whistleblower usw. sowie der wiederholten weltweiten Sichtungen, gibt es seit Jahrzehnten keine Zweifel mehr daran, dass das Phänomen existiert (wiewohl alle unsicher sind, was genau dahintersteckt), zumindest bei denen, die offen genug sind, sich mit der Faktenlage auseinanderzusetzen (was leider in Deutschland immer noch die große Ausnahme ist).

  5. Im Ernst: wenn wir wirklich darauf warten, dass uns eine außerirdische Hochkultur aus diesem selbstverschuldeten Schlamassel erlöst, sind wir als Spezies ohnehin nicht mehr zu retten.
    Vielleicht ist das der eigentliche Witz an diesen ganzen Protokollen: Wir schaffen es nicht mal, eine Pandemie, einen Krieg oder den Klimakollaps vernünftig zu managen – aber die Antwort auf den galaktischen Anruf der Superintelligenzen wollen wir natürlich vorher gründlich in UN‑Ausschüssen klären.
    Falls da draußen jemand mitliest, wird er uns eher als „kontaminierte Zone“ im kosmischen Kataster führen: hübscher Planet, leider von Idioten bewohnt, besser weiträumig umfliegen.

    Und selbst wenn uns jemand sehen sollte: Welcher halbwegs fortgeschrittene Zivilisation tut sich freiwillig ein planetenweites Reality‑TV an, in dem eine Horde pubertierender Primaten mit Atomwaffen, Credit Scores und Social Media herumspielt?
    Im besten Fall stehen wir auf irgendeiner interstellaren Schwarzen Liste mit dem Vermerk: „Vorläufige Quarantäne – Zivilisation stinkt sozial, politisch und ökologisch, Wiedervorlage frühestens in 10 000 Jahren.“

    Kurz gesagt: Wir senden derzeit vor allem ein Signal aus, und das lautet nicht „Hallo, wir sind bereit für den Dialog“, sondern „Bitte nicht stören, wir zerstören uns gerade selbst – und brauchen dafür wirklich keine Hilfe von außen“.

    1. „Space colonization to me is like a doctor looking at a patient who’s dying of cancer and saying ‘we better excise this tumor and put it into a healthier person, otherwise the tumor is going to die“

  6. Das ist wie mit der der Milliarde oder den hunderten Milliarden Euros in den Diskussionen über „Superreiche“ oder die Ukraine-„Hilfen“.

    Die NASA-Raumsonde Voyager 1 erreicht im November 2026 eine historische Distanz von etwa einem Lichttag (ca. 26 Milliarden Kilometer) … oh doch schon EIN LICHTTAG, Nein, doch , ohhhh (so um 1970 war Abflug)

    Na bis zum nächsten Stern sind es glaube ich 4 Lichtjahre, dann rechnet mal wie lange Voyager noch bis zum Alpha Centauri fliegt. Also da mal so zum Kaffee vorbei schauen ist wohl eher nicht. Selbst zuwinken (via Radiowellen) wird echt zäh, 8 Jahre auf Antwort warten (4 hin und 4 zurück, Thinking Time nicht mit einberechnet 🙂 ), da ist der Kaffee kalt …

    Ich glaube so um die 13 Mrd. Lichtjahre ist das bekannte Universum groß. Wo wir wieder bei der Milliarde wären.

    Keiner von uns kann sich die Dimensionen des Weltalls vorstellen (genauso wenig, wie das, was mit den Milliarden in der Ukraine passiert oder was die „Superreichen“ mit ihren Milliarden machen)

    1. Alpha Centauri ist dann also ungefähr 1500 Lichttage entfernt. Der eine Lichttag Entfernung der Sonde ist wohl so ziemlich an der Grenze dessen, was heutzutage für eine Datenübertragung möglich ist. Jetzt müsste man bis zum Alpha Centauri die Sendeleistung um das Quadrat von 1500 erhöhen🤪

  7. Außerirdische sollte man auf jeden Fall davon abhalten die Erde zu besuchen. Man könnte sie abschrecken, indem man ihnen die Ergebnisse von Kommunismus und Sozialismus zukommen lässt. Aufnahmen von Maos “ Großen Sprung“, mit ca. 40 Mio Toten, oder Berichte über Massenerschießungen in der Sowjetunion unter Lenin und Stalin, würden sie vermutlich davon abhalten, auf diesem Planeten zu landen. Vielleicht würden sie aber auch neugierig, um zu lernen wie man mit Abweichlern und Konterrevolutionären umgeht. Sollten sie sich nicht davon abhalten lassen zu landen, würde ich als Ziel Cuba angeben, da werden sie geholfen…

    1. Man kann ihnen ja das Ergebnis von Kapitalismus und Kolonialismus zukommen lassen! Beispielsweise von I. und II. Weltkrieg in Europa, nicht zu vergessen die fabrikmäßige Auslöschung von lebensunwerten Juden, Zigeuner u.dgl. , zuvor Ausrottung von Millionen Menschen auf dem gesamten amerikanischen Kontinent durch die christlichen Euopäer, dito. in Afrika durch dieselbe Spezies Mensch. Dazu die kleinen Massakerchen der Briten in Indien im 19. Jahrh. oder die Sterbehilfen der Holländer in Indonesien. Oder neueste Videos von Israelis, die Kindern gezielt in den Kopf schießen.

      DAS würde sie sicherlich dazu animieren, sofort in freundschaftlicher Absicht zu uns zu kommen.

    2. Hiroshima und Nagasaki sind anscheinend nicht erwähnenswert für Sie. Auch die Höchstleistung der USAF, in weniger als 48h über 100.000 Japaner zu verbrennen, ist wohl nur ne Bagatelle für Sie…

      1. Also, mir als Deutscher, wäre zuerst wohl der Feuersturm von 1943 in Hamburg eingefallen, verursacht durch Alliierte Phosphorbomben. Aber mit den eigenen Toten habens die Linken nicht so, waren natürlich alles Nazis, die 45000 Toten inkl.der ca. 6000 Kinder.

      2. Also, mir als Deutscher, wäre zuerst wohl der Feuersturm von 1943 in Hamburg eingefallen, verursacht durch Alliierte Phosphorbomben. Aber mit den eigenen Toten habens die Linken nicht so, waren natürlich alles Nazis, die 45000 Toten inkl.der ca. 6000 Kinder.

        1. Ja klar, es sind natürlich immer diese völlig unprovozierten Feuerstürme, die besonders schrecklich sind. Eben weil sie so unprovoziert sind.
          Ein Kriegsverbrechen bleibt ein Kriegsverbrechen, egal ob es als Angreifer oder als Verteidiger begangen wird. Aber imho trifft den Angreifer die größere Schuld.

    3. Faszinierend. Von einem Schwachsinnsthema zum anderen. Putin hat schon lange Kontakt mit den Ausserirdischen und alle Linken, Unken und was weiss ich nicht alles sind nur Marionetten von Reptiloiden. Begreif es doch man. (Und schwupp genaus das Ausgangsniveau, hihihi)

      Was ist das für ein Kommentar?

      Davon ab sind diese UN-Fuzzies und Sethi-Eumel sofort auf die Strasse zu schmeissen. Ergo zu feuern. Ich kann mich hier auch über die Fritten in Belgien auslassen. Bekomme dafür aber kein Geld. Diese Eumel haben wohl nichts zu tun? Dann lieber Kinder in den Kindergärten fragen: Sollen wir antworten? Ja Nein Vielleicht?

      radiowellen gibt es von uns genug … seit 120 jahren… oooh ooohh james woods und jodie foster im selben film fallen mir da ein.
      Die fernsehübertragung. Hochbezahlte unodödel und setiforscher,… gib mir das geld.. dann stell ich mir die gleiche frage und werde so antworten wie der eingangskommentar….haha

  8. Ehrlich gesagt ist es mir vollkommen schleierhaft,
    warum sich manche Leute von einer außerirdischen Intelligenz irgendetwas Gutes erwarten.
    Die Vorstellung, dass solche Aliens – falls es sie denn geben sollte – uns Menschen wohlwollend begegnen würden, halte ich für äußerst naiv. Bestenfalls würde eine solche Spezies, die uns dann ja wohl technisch voraus wäre, der Menschheit gegenüber ein Verhalten zeigen, wie wir Menschen es z.B. gegenüber Schafen oder Affen zeigen. Und man weiß ja, dass die hier und da auf der Speisekarte stehen.

    Um auf die Eingangsfrage des Artikels zu antworten:
    Nie und nimmer dürfte man ggf. auf solche Signale antworten!!!

    Mr scheint, dass der Alienkult, der mancherorts anzutreffen ist, Züge einer säkularisierten Religiosität hat. Nachdem man meint, Gott abgeschafft zu haben, treten außerirdische intelligente Lebensformen im Bewusstsein einiger moderner Menschen sozusagen seine Nachfolge an.

    Das Interesse an einer extraterrestrischen Intelligenz ist insofern ein Symptom für die tiefgreifende Entwurzelung und Verunsicherung des modernen Menschen, der die geistigen und kulturellen Brücken hinter sich abgerissen hat und nun in seltsamem Wahn in die Ferne schaut … und hofft …

    1. Noch nie Lottozahlen über Telepathie empfangen oder streng geheime Informationen? Mir ist dies öfters passiert. Zufall oder? Vielleicht sind wir auf der Erde für die nur ein Computerspiel? Jedenfalls so meine Erklärung für ungewöhnliche nicht erklärbare Erlebnisse.

    2. Mr scheint, dass der Alienkult, der mancherorts anzutreffen ist, Züge einer säkularisierten Religiosität hat.

      Das gibt es zweifelsohne, aber es bestimmt weder die moderne Ufo-Forschung, noch die amerikanische Offenlegenung.

      Das Interesse an einer extraterrestrischen Intelligenz ist insofern ein Symptom für die tiefgreifende Entwurzelung und Verunsicherung des modernen Menschen, der die geistigen und kulturellen Brücken hinter sich abgerissen hat und nun in seltsamem Wahn in die Ferne schaut … und hofft …

      Jein, so einfach ist es nicht, du tust den seriösen Forschern Unrecht, wenn du das alles als irrationalen „Kult“ abtust (es ist übrigens gut möglich, dass die alten Kulte auf dem selben Phänomen aufbauen, gerade der Jahwe-Kult, nicht wahr?)

      Vielleicht solltest du dich doch mal mit dem aktuellen Faktenstand auseinandersetzen… sich im Fettnäpfchen zu suhlen, weil man glaubt, schon alles zu wissen (und alle anderen für Deppen hält), ist i.d.R. keine gute Idee und auf lange Sicht rufschädigend. Fang am besten mit dem „Studien“-Teil der Wikipediaseite „Ufologie“ an:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ufologie#Studien,_Untersuchungen_und_Konferenzen

      Die kratzt natürlich nur ein bisschen an der Oberfläche und zeigt hier und da Wikipedia-typische Diffamierungsformulierungen (z.B. „Pseudowissenschaft“) aber auf dem groben Überblick kann man zumindest aufbauen und man findet auch so Einschätzungen die den meisten nicht bekannt sein dürften, etwa den COMETA-Report:

      Dabei wurden verschiedene UFO-Vorfälle analysiert. Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass UFOs reale, komplexe Flugobjekte sind und die extraterrestrische Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erklärung für das UFO-Phänomen ist.[42] Es wird weiter der Regierung empfohlen, sich auf die Realität des Phänomens einzustellen und die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben

      Leider habe ich vermutlich fast alle Kommentare aufgebraucht, eine Diskussion über das Thema, die ich gern vertieft führen würde, ist daher leider nicht möglich. Wer sich für das Thema interessiert, muss sich schon selbst damit beschäftigen. Ich denke man kann an der Stelle auch auf das Buch von Robert Fleischer „Sie sind hier, was jetzt?“ verweisen, aber die Literatur zum Thema füllt sowieso schon seit Jahrzehnten ganze Bibliotheken (und wird trotzdem weitgehend ignoriert). Wer es lieber in Videoform mag, kann sich beim youtube-Kanal Hangar18b umtun, da berichten nicht nur viele über eigene Erfahrungen, mit der „Ufo 101“-Reihe werden auch viele historische Fälle aufbereitet serviert.

      1. @RumpelKumpel

        Unsere Kommentare widersprechen sich eigentlich gar nicht so sehr. Wir betrachten das Thema nur von verschiedenen Seiten.

        Ich sage nicht, dass alle Ufo-Sichtungen Humbug seien. Mein Kommentar bezog sich lediglich auf die Eingangsfrage von Herrn Rötzer. Wenn „sie“ womöglich schon hier sind … Ja, was soll man dazu sagen? Es mag sie schockieren, aber das ist nichts, was mich sonderlich beschäftigt. Allerdings würde es mich auch nicht freuen.
        Ihre Literatur- und Videoempfehlungen werde ich beachten.

  9. Seit Erich tot ist, kann man zu diesem Thema jedweden Unsinn daherschwatzen. Es war doch offensichtlich, dass das belgische WM-Team nahezu ausschließlich aus Aliens bestand. Niemand sonst hätte es gewagt, Trumps Mannen Paroli zu bieten.

  10. Zuerst muss geklärt werden, ob die Aliens für oder gegen die Ukraine sind und was sie von Alice Weidel halten. Vielleicht ist auch zu befürchten, dass sie alle Politiker im Sinne eines generellen Enthauptungsschlags vernichten. Wer sagt uns dann, was wir denken, tun und lassen sollen.

    1. Ich bin seit Jahren sehr wachsam und vorsichtig geworden…wenn ich was lese…wo steht…“gemeinnützige Organisation“…ehrlich gesagt…

  11. Oh je. Dieser Beitrag muss moderiert werden. Wie weit ist dieses Blatt eigentlich runter gekommen. Oder ist es schon in die Hände von Außerirdischen geraten?

  12. Ich sehe gar keine Gefahr darin, das Aliens auf uns aufmerksam werden könnten. Wären diese auch nur ansatzweise so gierig, verdorben, unehrlich, ressourcenverschlingend, missachtend bezüglich ihrer Umwelt und total vergesslich & ignorant hinsichtlich bereits gemachter Fehler, hätten sie niemals einen Entwicklungsstand erreicht, welcher uns gefährlich werden könnte.

  13. „Der Vertreter Thubans schlug auf seinem Pult ein gewaltiges Buch auf – die Stelle war besonders gekennzeichnet – und begann zu lesen: „Entsprechend der gültigen Systematik umfaßt der Typ Aberrantia (Abseitige) die in unserer Galaxis anomalen Formen. Der Typ unterteilt sich in die Untertypen Debilitales (Blödiane) sowie Anüsapientinales (Vernunftwidrige). Zu letzterem Untertyp gehören die Gruppen Canaliacaea (Scheußler) und Nekroludentia (Leichenspieler). Bei den Leichenspielern unterscheiden wir wiederum die Gattung Patricidiaceae (Vatermörder), Matriphagideae (Mutterfresser) und Lasdviaceae (Ekelgeiler oder kurz: Geiler). Die Ekelgeiler, bereits völlig entartete Formen, klassifizieren wir, indem wir sie in Cretininae (Stumpfmäuler, z. B. Cadaverium Mordans, Leichenbiß-Narrkopf) und Horrorissimae (Unheuer, mit dem klassischen Vertreter in Gestalt des Trübsinnhabachters, Idiontus Erectus Gzeemi) teilen. Einige der Unheuer bilden eigene Pseudokulturen; hierher gehören solche Arten wie Anophilus elligerens, der Hinterlieb-Schlachter, der sich selbst Genius Pulcherrimus Mundanus nennt, oder wie jenes eigenartige, am ganzen Leib kahle Exemplar, das von Grammpluss im dunkelsten Winkel unserer Galaxis beobachtet wurde – Monstroteratus Furiosus (Gräßel-Wüterich), der sich selbst Homo Sapiens nennt.“

    Stanislaw Lem: Sterntagebücher, 8. Reise

  14. Seit 80 Jahren verbreiten die Menschen einen derartigen elektonischen Lärm auf allen Frequenzen, so dass wir uns lange schon bemerkbar gemacht haben und uns darüber keine Gedanken machen brauchen, ob wir aktiv antworten sollen. Darüber hinaus sind habitable Planeten in der „näheren“ Umgebung nicht vorhanden, so dass ET -weil schlauer als wir! – aus dem abrupt abbrechenden Datenmüll zweifelsfrei heraushören wird, dass da mal jemand war, der sich mit allen Mitteln selbst vernichtet hat.

  15. Der Streit darüber welches seltsame physikalische Phänomen zugrunde liegen könnte, dass ein Planet im 12 Stunden Rythmus abwechselnd elektromagnetische Wellen von jeweils genau 60 und 50 Schwingungen pro Sekunde abstrahlt, dauert noch an.

  16. Manchmal würde man sich schon freuen, mal ein Signal einer irdischen Intelligen zu empfangen.
    Wenn man nicht nur mit Katzen oder Vögeln reden will.
    Apropos, scheint wenigen aufzufallen dass Tiere den Menschen sehr viel besser lesen als andersrum.
    Wieviele Hundehalter bestehen drauf: „der versteht jedes Wort!“. Der Mensch aber fragt „was hat er nur“ wenn sich das Tier mal äussert. Falls es überhaupt bemerkt wird.
    Inzwischen gibt es sogar Zeitungsartikel die erklären wollen was es bedeuten mag wenn Katze einen anstuppst.
    Und diese Spezies möchte sich extraterristrisch austauschen?
    Dabei existieren die Extraterrestrier auf einer ganz anderen Ebene, hier und heute.
    Bill Borroughs hat es durchschaut und der Länge und der Breite nach in „Nova Express“ dargestellt.
    Aktueller denn je.

    „Listen to my last words anywhere. Listen to my last words any world. Listen all you boards syndicates and governments of the earth. And you powers behind what filth consummated in what lavatory to take what is not yours. To sell the ground from unborn feet forever –
    „Don’t let them see us. Don’t tell them what we are doing -“
    Are these the words of the all-powerful boards and syndicates of the earth?
    „For God’s sake don’t let that Coca-Cola thing out – “
    „Not The Cancer Deal with The Venusians – “
    „Not The Green Deal – Don’t show them that – “
    „Not The Orgasm Death – “
    „Not the ovens – “
    Listen: I call you all. Show your cards all players. Pay it all pay it all pay it all back. Play it all pay it all play it all back. For all to see. In Times Square. In Picadilly.
    „Premature. Premature. Give us a little more time.“
    Time for what? More lies? Premature? Premature for who? I say to all these words are not premature. These words may be too late. Minutes to go. Minutes to foe goal –
    „Top Secret – Classified – For The Board – The Elite – The Initiates –
    Are these the words of the all-powerful boards and syndicates of the earth? These are the words of liars cowards collaborators traitors. Liars who want time for more lies. Cowards who can not face your „dogs“ your „gooks“ your „errand boys“ your „human animals“ with the truth. Collaborators with Insect People with Vegetable People. With any people anywhere who offer you a body forever. To shit forever. For this you have sold out your sons. Sold the ground from unborn feet forever. Traitors to all souls everywhere. You want the name of Hassan i Sabbah on your filth deeds to sell out the unborn?
    What scared you all into time? Into body? Into shit? I will tell you; „the word.“ Alien Word „the.“ „The“ word of Alien Enemy imprisons „thee“ in Time, In Body. In Shit. Prisoner, come out. The great skies are open.“

    1. „…mal ein Signal einer irdischen Intelligen zu empfangen. Wenn man nicht nur mit Katzen oder Vögeln reden will…“: z.B. mal ausnahmsweise ein Signal inform einer Schlagzeile in den Medien, die statt von einem Sieg oder einer Niederlage in einem Fussball-Spiel, von einem wirklich intelligenten Entscheid unserer Politiker kündet.

  17. Es ist nun so, dass die von anderen Himmelskörpern empfangene Strahlung so gut wie immer dem Gesetz des Schwarzen Körpers folgt. Heißt, dass die ankommenden Photonen verschiedene Frequenzen haben, die in ihrer Häufigkeit einer bestimmten Kurve folgen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_K%C3%B6rper
    Das gilt für Sonnen, Magnetare und Schwarze Löcher. Nicht für die Jetstrahlen von Schwarzen Löchern, aber diese werden als solche erkannt und sind somit nicht von einer bewussten Intelligenz. Was für den Rest ebenfalls gilt: Schwarzkörperstrahlung entsteht ohne Zutun und wird damit sicht einer Intelligenz zugeordnet. Eine Ausnahme fällt sofort auf. Einmal haben japanische Astronomen fünf Photonen mit derselben Frequenz abgefangen. Schon da wurde gerätselt, ob da nicht… Aber fünf sind dann doch etwas wenig. Fünfzig wären schon eher ein Anlass zum Überlegen gewesen.
    Hiermit wäre es einfach, andere Zivilisationen auf uns aufmerksam zu machen. Man schickt Laserlicht ab. Aber wohin? Ich würde es so machen, dass ich immer, wenn irgendwo eine spektakuläre Supernova stattfindet, in die Gegenrichtung senden würde. Die, die nach der Nova schauen, kriegen dann vielleicht dieses Signal mit.
    Wird aber nicht mehr gemacht. Ein einziges Mal hat man ein wirklich starkes Signal abgeschickt, die Arecibo-Nachricht im Jahr 1974. Auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg. Mit der Begründung, dass eine Zivilisation, die zur interstellaren Raumfahrt fähig ist, den Krieg überwunden haben muss.
    Den Krieg überwunden? Das ist im Pistorius-Zeitalter so undenkbar, dass dieser Gedanke völlig untergegangen ist.

  18. Ich warte immer noch auf das erste echte Signal einer terrestrischen Intelligenz.

    100 Zeichen fortune cookie:
    „Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.“
    ―Bertrand Russell

  19. Es ist völlig unsinnig, Signale einer außerirdischen Zivilisation zu suchen oder ihnen welche zu senden. Die Entfernungen sind viel zu groß, als daß sie uns erreichen oder gar jemals so etwas wie ein Gedankenaustausch stattfinden könnte. Regelrecht idiotisch ist es, zu warten, zu hoffen, daß Außerirdische herkommen könnten oder gar zu behaupten, daß sie schon hier sind. Und der Ausbund der Dummheit ist es, zu behaupten, wir hätten Astronauten, die dereinst die Milchstraße oder gar andere Galaxien besiedeln könnten. Ob Rüstungsindustrie oder bemannte Weltraumforschung- beides ist von hinterlistigen Kerlen ersonnen, die gesellschaftlich erarbeiteten Reichtum in ihre privaten Taschen fließen lassen wollen. Die Produkte ihrer Industrie sind dazu verurteilt, in trauriger Einsamkeit zu verrosten.

    1. Bingo. Der Autor hat wohl zu viel Startreck geguckt oder Perry Rhodan gelesen, aber sich nie mit der Physik befasst. Veranschaulichen wir das, was du schreibst, einfach mal mit ein paar Zahlen:

      Die Lichtgeschwindigkeit beträgt ca. 300.000 km/s, das sind mehr als eine Milliarde (10⁹) Stundenkilometer (km/h) Die Entfernung des nächsten Sterns (Doppelstern Alpha Centauri) zu uns beträgt 4,34 Lichtjahre, ein Jahr hat 8766 Stunden. Damit errechnet sich die Entfernung zu uns zu schlappen 41 Billiarden (10¹²) km. Selbst wenn es uns gelingen sollte, ein Raumschiff auf 1 Million km/h zu beschleunigen – was wohl die gesamte Energie verbrauchen würde, die wir auf der Erde finden können und abbremsen muss man ja auch wieder – wäre das Raumschiff 4700 Jahre unterwegs. Dabei ist die Zeit, die zum beschleunigen und abbremsen benötigt würde, nicht mal berücksichtigt.

      Der Artikel ist also völlig sinnlos, noch Fragen?

      1. Korrektur: Die Entfernung zu Alpha Centauri sind natürlich 41 _Billionen_ km (10¹²). Bei den Zahlen wird einem halt ganz schwindelig, kann dann schon mal passieren 😉

      2. Alles steht und fällt mit der Relativitätstheorie (und den daraus geschlossenen Folgerungen).

        Das sich mutmaßlich nichts schneller als mit „Lichtgeschwindigkeit“ bewegt, basiert auf der Relativitätstheorie.
        Fast alles über die kolpotierten Entfernungen zu den Sternen und Galaxien, basiert auch mit auf der Relativitätstheorie, genauso wie die mutmaßliche Topographie des beobachtbaren Universums. (Aber auch unter der Annahme, dass die Relativitätstheorie gültig ist, ist es z.B. schwierig zu beurteilen, ob von einem Stern oder einer Galaxie auf unterschiedlichen Geodäten – und unterschiedlichen Richtungen/Trajektorien – mit weit unterschiedlichen Reisedauern uns von dort ausgestrahltes Licht erreichen könnte, also z.B. in einem Falle eine Reisedauer von mehreren Milliarden Jahren, aber in anderen Falle nur ein paar Millionen Jahre oder weniger).

        Falls nun die Relativitätstheorie so nicht gültig wäre (weil die zugrunde liegende mathematische Theorie so nicht gültig sein könnte, da diese Theorie in sich selbst inkonsistent, also selbst-widersprüchlich, wäre), so würde sich das Ganze in Wohlgefallen auflösen. Sowohl das Aussehen des Universums, wo (und wie weit weg) die Galaxien und Sterne nun wären, und wie schnell sich etwas nun wirklich etwas im Universum (also z.B. schneller als „Lichtgeschwindigkeit“) bewegen könnte, wäre dann offen – ob irgendetwas dieses technologisch für schnelleres Reisen etc. verwenden könnte, wäre dann natürlich noch eine andere Frage.

        1. Der Höhepunkt des Dummquatschens ist dann erreicht, wenn mit salbungsvoll-nichtssagenden Worten an der Relativitätstheorie gezweifelt werden will. Herr, laß Hirn regnen!

          1. … zumal diese längst schwergewichtige empirische Bestätigung gefunden hat. Dies gilt sowohl für die spezielle Relativitätstheorie, die sich mit der Zeit beschäftigt als auch für die allgemeine (Gravitation).

          2. Jemand der den Konjunktiv nicht vom Indikativ unterscheiden kann.

            Die Reaktion von Ihnen und Jürgen auf meinen Beitrag könnten allerdings implizieren, dass falls die Relativitätstheorie nun inkonsistent wäre und jemand dann dazu z.B. Gedankenexperimente und andere theoretische Beispiele warum die Theorie nun inkonsistent wäre, dass dann der Gegenwind (von Seiten der Physikergemeinschaft und insbesondere aller Wissenschaftler, die mit „Astro“ beginnen, aber nicht mit „logie“ enden) mindestens genauso stark wäre, wie der Gegenwind von Seiten der Kirche damals gegen die Erkenntnis, dass die Sonne sich nicht um die Erde drehen würde. Darüberhinaus ist es sehr wahrscheinlich, dass falls es wirklich irgendwann eine „KI“ geben sollte und diese nun solche theoretischen Beispiele (und Gedankenexperimente), warum die Relativitätstheorie inkonsistent wäre, verkünden würde, die KI daraufhin abgestellt werden würde, da diese mutmaßlich fehlerhaft wäre (da es eben natürlich nicht sein kann, weil es nicht sein darf, dass die Relativitätstheorie ungültig wäre).

            ps. Ich habe offen gelassen, ob die Relativitätstheorie nun inkonsistent ist oder nicht (deshalb der Konjunktiv). Einen mathematischen Beweis, dass die Relativitätstheorie nun als mathematische Theorie konsistent (d.h. widerspruchsfrei) ist, kann es nicht wirklich geben (aufgrund der Gödelschen Unvollständigkeitssätze), falls die Relativitätstheorie allerdings inkonsistent sein sollte, dann gibt es theoretische Beispiele (und Gedankenexperimente), die die Inkonsistenz zeigen (und welche dann eben nicht „fixbar“ sind, im Gegensatz zum Zwillingsparadoxon). Im Übrigen, falls es solche Beispiele (und Gedankenexperimente) geben sollte, und ich solche theoretischen Beispiele (und Gedankenexperimente) kennen sollte, so würde ich diese allerdings mit ins Grab nehmen.

        2. Die Sprache der Physik ist die Mathematik, ein einfaches Beispiel dazu findest du in meinem Post oben. Rechne uns doch einfach mal vor was du meinst, damit wir dich verstehen.

      3. Wenn man exotische Flugobjekte beobachten kann (und das passiert haufenweise), sie sogar abstürzen und geborgen werden, muss deine rückständige Auffassung von Physik offenbar falsch sein. Es ist unwissenschaftlich, beobachtbare Phänomene zu leugnen, nur weil man sie (noch) nicht erklären kann.

        So, das war vermutlich mein letzter Kommentar in diesem Thread.

  20. Ich behaupte einfach mal, das die normalen Radioemissionen seit knapp einhundert Jahren unseren Standort klar anzeigen. Wie üblich, eine vollkommen sinnlose Diskussion.

  21. Ob wir wie bei Professor Bömmel nix tun oder heftig antworten, ist vollkommen gleichgültig. Außerirdische werden niemals auf die Erde kommen, genauso, wie wir niemals zu ihnen gelangen werden. Die Entfernung ist zu groß, die Reisegeschwindigkeit zu gering und die kosmische Strahlung, die während der Reise auf einen einprasselt, tötet einen schlicht und ergreifend. Isch over.

  22. „…Besseres tun, als zu verkünden, dass zukünftige Generationen beim Anblick der Sterne endlos zittern sollten“: z.B. dafür sorgen, dass zukünftige Generationen angesichts des Zustandes des Planeten Erde nicht mehr zittern und um ihre Existenz bangen müssen.
    Im übrigen sind Fragen wie, „ob nur noch nach Signalen gesucht oder ob die Menschen selbst aktiv Signale aussenden sollen“, müssig: Es ist machbar, und es lassen sich auf dieser Machbarkeit Karrieren aufbauen. es lässt sich damit viel Geld (Steuergelder) verdienen – also wird es gemacht werden. So läuft es doch schon längst bei so vielem andern auch (momentan besonders prominent: KI): auf Deibi komm raus!

  23. viel kann man aus den aktuellen „ufo enthuellungen“ mmn nicht ableiten, aber ich habe den
    eindruck, dass die „nichtmenschlichen intelligenzen“ wenig interesse daran haben mit uns zu reden.
    etwa soviel wie wir interesse daran haben mit stubenfliegen zu sprechen.
    und vermutlich schon garnicht mittels radiowellen.

  24. „Was tun, wenn ein Signal einer extraterrestrischen Intelligenz empfangen wird?“

    Als ob wir hier das (egal ob SETI oder METI) zu entscheiden hätten, es ist einfach nur lachhaft. Falls „man“ uns nicht schon längst abgenommen haben sollte, wird man das demnächst nach den glorreichen Endsiegen gegen Ru&Chi ganz sicher aufgreifen. Denn schließlich heißt es dann auch weiterhin die Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie zu sichern und die paar mickrigen Profitmöglichkeiten gleich mit. Und egal wer hinter ‚Isegrimm’s Märchen‘ stecken sollte, schon heute ist er oder vielleicht sie sich, wenn nicht div. dessen bewußt, dazu bedarf es keineswegs Milliarden an Mitessern. Erst dieser Tage wurde auf dem NTenkanal von deutschen Forschern berichtet, sie ‚forschten‘ über Hannibal, wieviel Terrajoule ‚Energie‘ er wohl für seine 37 Elefanten gebraucht haben könnte, um sie über die Alpen schleppen zu können. (Übrigens, 36 sind angeblich nicht mehr lebend drüben angekommen!). Was rückwärtsgewandt funktioniert geht natürlich auch vorwärts in die (unmittelbare?) Zukkkunft. Um dann welchen Bösewichten auch immer irgendwo im Milchstraßenmeer nachzuspüren – wenn nicht gleich am äußeren Rand des expandierenden Universums (Woody Allen berichtete) – sollte „man“ besser auf soviele zurückbleibende ‚Kostenträger‘ zuhause verzichten. Da ja alles schon heutzutage ratzfatz per KI, Drohnen und was weiß ich sonst noch zu vollbringen ist. Den 3D-Drucker nicht vergessen! Von dem wurde doch schon vor Jahren wenn nicht Jahrzehnten nicht nur ‚gemutmaßt‘ sondern ‚verlautbart‘, er ersetze menschliche Arbeit in Blitzesschnelle, kein Gejammere mehr, keine Zipperleins, kein Urlaub – nur noch „Ratsch-Zack, Ratsch-Zack, Ra….“, solange wie es eben für eine Burg à la Neuschwanstein oder ein Raumschiff Orion so braucht .

    Vielleicht geht’s auch ohne (3DD)? Im Hirn von ein, zwei kranken Hirnen – vollkommen materielos ersteinmal – entwickelte Parallelwelten, so wie in Schätzings (der vom Schwarm) Bestseller ‚Tyrannei des Schmetterlings“. Kaum gab’s das Werk auf der Spiegel-Bestseller-Liste, schon gab es auch den Musk, Elon ad personam.

    Egal, wie und wann es ausgehen möge, wenn dieses eigentlich unendliche Projekt doch mal natürlich erfolgreich wie immer abgeschlossen sein wird, ja dann .,. wird es aber schwierig. Womöglich wird das, was mal angeblich mit einem Urknall begonnen haben soll, ganz sicher doch mit einem finalen Knall enden. Und dann, na ja, man weiß es nicht. Sicher ist, wie er auch immer heißen dürfte, der Elon von demnächst, er arbeitet schon daran!

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