Warum unterstützte Deutschland die Ukraine, obgleich die Anschläge auf Nord Stream im staatlichen Auftrag geschahen?

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Bojan Pancevski, Reporter beim Wall Street Journal, will nun die „wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte“, in seinem Buch über den Anschlag auf die North Stream-Pipelines vorlegt haben. Er sei in Kontakt mit vielen Beteiligten gestanden, auch mit den Tätern. Die Geschichte hatte er bereits in Kurzform im WSJ dargelegt (Nord Stream-Anschlagspläne: „Beflügelt von Alkohol und patriotischem Eifer“?). Jetzt liefert er Details nach, aber nichts grundsätzlich Neues.

Die Geschichte handelt von dem siebenköpfigen Team aus ukrainischen Tauchern und Militärs, die sich eine Yacht namens Andromeda in Deutschland gemietet, die Sprengsätze an die Pipelines angebracht und drei der Pipelines gesprengt haben sollen. Der siebte Verdächtige ist ein Soldat, der im Krieg nach dem Anschlag gefallen ist. Auftraggeber war eine ukrainische Geheimdiensteinheit, durchgeführt wurde sie laut Pancevski mit Wissen der militärischen und politischen Führung. Auch Selenskij soll informiert gewesen sein, nach Warnung seitens der CIA aber zumindest pro forma befohlen zu haben, die Anschlagsplanung abzubrechen. Offiziell will er aber nichts davon gewusst haben. Militär bis hinauf zum damaligen Oberbefehlshaber Saluschnyi und Geheimdienste hat das offenbar nicht weiter gekümmert. Die Anschlagsorganisation wurde nach Pancevski unter Genehmigung von Saluschnyi fortgesetzt, zumal sie auch kaum Geld kostete. Oliver Schröm und Ulrich Thiele gehen in ihrem Buch „Die Sprengung“ davon aus, dass Selenskij tatsächlich nichts gewusst habe

Bekanntlich gab es im Westen kein gesteigertes Interesse daran, den Anschlag aufzuklären. Letztlich blieb die Bundesanwaltschaft übrig, die die Beweismittel mühsam gesammelt und eine Fahndung nach den ausgemachten Verdächtigen schließlich mit einem Europäischen Haftbefehl eingeleitet hat. Die Ukraine, die trotzdem von Deutschland Geld und Waffen forderte, sowieso nicht, Polen hat die Aufklärung behindert und schließlich Wolodymyr Schurawlew, einen der mit einem Europäischen Haftbefehl gesuchten Verdächtigen einmal ausreisen und dann nach Festnahme gleich wieder freigelassen. Das unter Bekräftigung des polnischen Regierungschefs Tusk, der Deutschland zudem aufforderte, die Ermittlungen einzustellen. Wenn, so der Richter, der Verdächtige an der Tat beteiligt gewesen sein sollte, habe er nichts Illegales begangen, sondern genieße Immunität: „Wenn die Ukraine und ihre Spezialeinheiten, darunter auch der Verdächtige, eine bewaffnete Mission zur Zerstörung feindlicher Pipelines organisiert haben, waren diese Aktionen nicht rechtswidrig. Im Gegenteil, sie waren gerechtfertigt, vernünftig und gerecht.“ (Polnisches Gericht: Zerstörung feindlicher Infrastruktur in einem Krieg ist keine Sabotage)

Italien lieferte den beim Badeurlaub verhafteten Verdächtigen Serhii Kuznietsov, zur Tatzeit Mitglied einer ukrainischen Spezialeinheit, schließlich Deutschland aus. Seine Verteidigung streitet eine Beteiligung am Anschlag ab und verweist gleichzeitig auf funktionelle Immunität, da er, wenn er wirklich beteiligt gewesen sein sollte, im staatlichen Auftrag gehandelt und eine Infrastruktur des Feindes zerstört habe.

Die Klärung dieser Frage ist der Knackpunkt, der politische Folgen haben wird und muss. Die Bundesanwaltschaft geht von einem „Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates“ aus. Funktionelle Immunität wird zurückgewiesen, die Möglichkeit eines Kriegsverbrechens wird hingegen erschwerend ins Spiel gebracht. Funktionelle Immunität könne nicht geltend gemacht werden, weil es sich nicht um einen militärischen Angriff („Kombattantenprivileg“), sondern um einen verdeckt ausgeführten, „geheimdienstlich gesteuerten Gewaltakt“ handeln würde. Zuständig sei die deutsche Justiz, weil die Pipelines eine auch deutsche zivile Infrastruktur seien (BGH sieht Nord Stream-Anschläge als „Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates“).

„Die Ukrainer handeln erst und analysieren später“

Pancevski ist wahrscheinlich wegen seiner Bekanntschaft mit ukrainischen Politikern, Militärs und Geheimdienstlern befangen und nimmt die Täter und ihre Drahtzieher in Schutz, obgleich der sehr doppeldeutig ist: „Nord Stream haben sie als rein russische Pipeline wahrgenommen. Das ist sehr wichtig, die haben das nie als deutsche Infrastruktur betrachtet“, sagt er in einem NZZ-Interview. Das mag vielleicht für die „dummen“ Täter gelten, nicht aber für die Auftraggeber, auch wenn Pancevski gegenüber der NZZ auch denen eine nicht sehr hohe Intelligenz attestiert: „Ich habe viele Bekannte im ukrainischen Militär und in den Geheimdiensten. Ich weiß, wie mutig sie sind und wie wenig sie Dinge durchdenken. Sie handeln erst und analysieren später.“ Pancevski sagte bei Lanz nämliches, schloss aber gleich an, dass die Täter darauf geachtet hätten, die Pipelines nicht in deutschen Gewässern zu sprengen, sondern in den erweiterten Wirtschaftszonen Dänemarks und Schwedens.Wenn das absichtlich war, dann haben sie wohl doch nicht die Pipelines als rein russische betrachtet.

Der WSJ-Reporter wies am 16. April auch jeden Verdacht zurück, die USA könnten etwas damit zu tun haben. Als der damalige US-Präsident Biden im Februar 2022 im Beisein des damaligen Bundeskanzlers Scholz erklärte hatte, dass im Falle eines russischen Angriffs auf die Ukraine die Pipeline zerstört werde, hatte Scholz keine Einwendung gemacht. Für Pancevski ist ganz klar, dass Biden damals nur von Sanktionen gesprochen habe, dass also Seymour Hersh daneben gelegen habe, das als einen Baustein für die amerikanische Verantwortung zu sehen (Seymour Hersh: US-Regierung ließ die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines ausführen). Hersh hat die Andromeda-Geschichte als Cover-Story abgetan, die amerikanische und deutsche Geheimdienste nach dem weiteren Besuch von Scholz bei Biden ausgeheckt hätten. Pancevski sagt, die deutschen Ermittler hätten auch die Verantwortung Russland und der USA untersucht und seien zu dem Schluss gekommen, keiner von beiden sei es gewesen.

Bei Lanz saß am Pancevski zusammen mit dem ehemaligen Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt, der zugab, schon früh von den Anschlagsplänen gewusst zu haben. Deutsche Spitzenpolitiker hätten bereits aufgrund von Informationen des niederländischen Geheimdienstes Hinweise auf die Täter und die „ukrainische Spur“ gehabt. Schmidt gab bereitwillig zu, das damals auch gewusst zu haben. Man habe aber nichts weitergeben können, weil der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen habe. Er habe dann nur dafür gesorgt, dass Geheimdienstinformation „in einer abstrakten Form“ an die Polizei gelangen. Zudem habe man vorsichtig sein müssen, dass die Täter nicht gewarnt wurden.

Gefragt, wie es gehandhabt wurde, dass Deutschland Milliarden und Waffen an die Ukraine liefert, die die Pipelines zu deutschem Schaden zerstört hat, meinte Schmidt, man habe die Ermittlungen eben getrennt von der politischen Dimension. Nach all dem, was Pancevski erzählt hatte, versicherte Schmidt allen Ernstes, dass „die Hinweise so waren, dass es nicht ein staatlicher Akteur war und nicht zu Selenskij zeigt, war das für mich, ich weiß das auch vom Kanzler, emotional kein Problem.“ Nachgefragt wurde von Lanz nicht. Die Bundesregierung setzte offenbar darauf, dass erst dann, wenn es zu Verhandlungen kommt, alles auf den Tisch kommt: „Wir müssen in jedem Schritt ehrlich sein, wir müssen aber nicht alles sagen, was wir wissen, damit wir die Ermittlungen nicht behindern.“

Dazu dient diese Desinformation der Öffentlichkeit dazu, hätte er auch sagen können, dass diese weiter willig bleibt, die Ukraine massiv zu unterstützen. Und obgleich Deutschland die Ukraine massiv unterstützt hat, war es nicht möglich, dass deutsche Ermittler in der Ukraine tätig werden können, was man anscheinend willig hingenommen hat. Jetzt wüssten die Verdächtigen zwar, dass nach ihnen international gefahndet werde, für Taucher sei das ja auch nicht schön, so Schmidt, weil die doch gerne reisen.

Im Widerspruch zu Schmidt sagte Pencevski, die Bundesstaatsanwaltschaft werde in ihrer Anklage wahrscheinlich von einem „staatlichen Auftrag“ sprechen. Das werde den Druck auf den Kanzler erhöhen. Die AfD und vielleicht die Linken, die „einigermaßen prorussisch agieren“, werden sich „aufregen“. Aber er habe mit Leuten im Bundeskanzleramt gesprochen, die meinen, sie könnten das überstehen. Nach ein, zwei Wochen werde wieder Ruhe sein.

Die Journalistin Kerstin Münstermann hielt zurecht dagegen, dass das nach der großen Unterstützung und weil Deutschland der größte Unterstützer in Europa sei eine politische Diskussion auslösen werde, die nicht nach zwei Wochen überstanden sei. Es gebe Wahlen, das sei Sprengstoff. Panjevski sagte, der Kanzler könne gut argumentieren, warum die Unterstützung der Ukraine im nationalen Interesse Deutschlands sei: „Die meisten Menschen werden verstehen, dass das imperiale Vorgehen Russlands gefährlich für Deutschland und die EU ist.“

Schmidt meinte, viele der Elemente über den Anschlag seien schon lange bekannt: „Das Glück für die Ukraine ist, dass Putin das Gas schon vorher abgeklemmt hat, d.h. die Anschläge waren nicht ursächlich für den Anstieg der Preise.“ Zudem sei ein diffuses Bild entstanden, weil die einen die Amerikaner, die anderen die Briten oder die Russen beschuldigten, aber die Ukrainer außen vor blieben. Das Durcheinander war der Bundesregierung damals wie heute wahrscheinlich ganz recht, man wollte die Diskussion weitgehend am Rand halten, um freie Hand für die Unterstützung der Selenskij-Regierung zu haben. „Die Wahrheit, dass das ein ukrainisches Sonderkommando war, staatlich, nicht-staatlich oder halbstaatlich, … seit 2023 wurde (von den Medien) alles berichtet und hat nicht diese Empörung ausgelöst, die es normalerweise ausgelöst hätte. Deswegen bin ich, was die politischen Implikationen anbelangt, nicht ganz so besorgt.“

Schmidt ist also beruhigt, die politische Strategie ist aufgegangen, die politische Führung hat sich weggeduckt, die Bevölkerung blieb willig, die Ukraine zu unterstützen, zumal die Argumentation dann umgeschaltet wurde, dass sie Europa verteidigt und es sich um einen arbeitsteilig geführten Stellvertreterkrieg handelt. Und auch wenn die Sprengung der Pipelines nicht alleine die Ursache für die Steigerung der Preise war, so spielte diese wohl auch der Bundesregierung in die Hände, leichter Washington beim Abklemmen der Gasimporte und der dann ansteigenden Preise zum Schaden der Bürger und der Wirtschaft zu gehorchen. Man muss sich fragen, warum die deutschen Regierungen sich diesen Anschlag auf eine maßgebliche Infrastruktur bieten ließen, stattdessen brav mitspielten und dies jetzt noch immer machen (Unser Krieg – eine neue Epoche in Europa)?

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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21 Kommentare

    1. Das VK oder die VSA haben auf jeden Fall die Fähigkeiten. Wie auch ein paar andere Länder für solche Aktionen ausgebildete Taucher unterhalten. Russland zum Beispiel auch. Ich bezweifele aber, daß die Ukraine dafür ausgebildete und in Übung gehaltene Taucher hat(te). Und dann mit einer Segelyacht über die Ostsee segelt.

  1. Nicht wirklich, nein?

    Diese ausgelutschte Lügen-Story um die Hobbytaucher die von ihrem Segelbötchen mit 2 Tonnen Sprengstoff im Gürtel zu den Pipelinen geschnorchelt sind? Und das kauft Herr Rötzer dem WSJ ab?

    Hochnotpeinlich! Da erübrigt sich jeder Kommentar.

    1. Zustimmung. Aber stete Wiederholung der Lüge macht sie irgendwann zur vermeintlichen Wahrheit. Ich hab kurz nach dem Ereignis aufgrund von Kenntnissen der Taucherei auch kommentiert, warum das so nicht gelaufen sein kann, Hershs Beschreibung aber schon. Und dort kamen eben US Marinetaucher aus Panama City (Florida, USA) drin vor. Einfach mal googln nach „us navy panama city fl military units list“ und bei den Ergebnissen drüber nachdenken, welche davon besonders qualifiziert wären, vorbereitete submarine Bomben der 500 kg Klasse dort zu verlegen. Immer wieder gegen die gleichen Fragwürdigkeiten argumentieren finde ich ermüdend.

  2. Lustig: In Deutschland sind demnächst viele knapp bei Kasse, weil die Wirtschaft weiter abschmiert, weil die Ölprodukte ausgehen, weil die Raffinerie Schwedt kein Öl aus Kasachstan mehr bekommt, weil Russland die Durchleitung stoppt, weil die Infrastruktur dafür repariert werden muss, weil ukrainische Drohnen sie kaputt gemacht haben, weil Deutschland für diese bezahlt hat.

    1. Noch „lustiger“: Selenski hat auf einmal angekündigt, die Druschba-Trasse nach Ungarn und der Slowakei, die seit Januar geschlossen war, zu öffnen, vorausgesetzt, Ungarn gibt vorher (!!!) den Widerstand gegen den 90-Milliarden-Kred… Geschenk auf.

      Stand so mit Datum 21.4. in der Berliner Zeitung. Und ein paar Artikel darunter, ebenfalls mit Datum 21.4. stand zu lesen, daß Kiew die Druschba-Trasse in Russland angegriffen hat….

  3. Heute ist wieder große Märchenstunde bei Overton.
    Onkel Florian erzählt uns eine Geschichte über die Nebel am Sternenhimmel und das kleine Segelboot Andromeda mit seiner großen Fracht und über Talkshows und dem Geschwätz von Geheimdienstlern.

    Aber ehe wir jetzt vollends in die Sagen- und Märchenwelt abdriften, stellen wir uns eine schlichte Frage:
    Von wem ist Deutschland jetzt abhängig, wenn das Gas nicht mehr aus Russland kommt?
    (Kleiner Tipp zur Lösung: Die Antwort hat drei Buchstaben.)

    1. …und im Gegensatz zu „Putin“, der laut dieses Märchens aus 1000 und einer Wall Street, Gas nie als Druckmittel benutzt hat, hat Trump die EU ganz offen erpreßt, den Wisch, den von der Leichen unterschrieben hat (mit Investitionszusagen in hunderten Milliarden Dollar Höhe sowie Kaufverpflichtungen, einseitige Zölle gegen die EU aber keine gegen die USA – etc, Stichwort „Zollabkommen“), sofort umzusetzen, sonst gäbe es dieses Jahr kein LNG für die EU….

      Allein die dreiste Behauptung, „Putin hätte die Pipelines im Moment der Sprengung sowieso schon dichtgemacht“! NS2 war betriebsbereit und hätte nur von Deutschland zertifiziert werden müssen, und die Verdichterturbine von NS1 steht immer noch in Mühlheim an der Ruhr rum….

  4. Ja klar. Ein paar ukrainische Hobbytaucher waren es und Selenskij hat selbstverständlich nicht das geringste davon gewusst.
    8ch finde, eir sollten uns unbedingt aus der NATO verabschieden, denn die ist ja nachweißlich nicht in der Lage, unsere Sicherheit zu garantieren. Die Ostsee ist bekanntlich das am besten überwachte Meer. Wir sparen uns jedes Jahr 100 Milliarden Euro.
    Außerdem, wenn wir solche „Freunde“ wie Polen und Ukraine haben, brauchen wir Feinde nicht mehr.

    1. antwort an dich auf deinen kommentar von 12.10 uhr. dein text steht in keinem zusammenhang mit dem was ich geschrieben habe…

      die ukraine hat bewiesen, daß sie Russland überall treffen kann, tausende km im Landesinneren. Die russen bekommen das nicht in den griff.

      hast du überhauupt eine Ahnung, wie lange es dauert, eine beschädigte Raffinerie wieder in gang zu bringen?

  5. Sollte sich die Geschichte so zugetragen haben wie oben beschrieben und bei Lanz uns erzählt, dann hätte der US-Dienst mit Sicherheit davon Kenntnis gehabt. Die Frage hat er seinen deutschen Partner informiert und dieser den Kanzler? Wie haben die reagiert falls so eine Information erfolgte?

    1. Die CIA soll ja gewarnt und informiert haben, auch die Bundesregierung. Und Druck auf die Ukraine soll ausgeübt worden sein, den Anschlag nicht zu machen. Angeblich waren Saluschnyi und Co. nicht willens zu gehorchen, während, wie Schmift sagte, man sich politisch nicht um die Anschläge kümmerte …

  6. Warum unterstützte Deutschland die Ukraine? Die Frage kann man auch so stellen.
    Russland oder BRD wem geht wirtschaftlich die Puste aus

    Russlands Wirtschaftswachstum nach Beginn des Ukrainekriegs (ab 2022)
    2022 –1,44 % (Sanktionsschock)
    2023 +4,07 %
    2024 +4,92 %
    2025 (Prognose) +0,98 %
    2026 (Prognose) +1,09 %

    Wirtschaftswachstum der BRD nach Beginn des Ukrainekriegs (ab 2022)
    2022: +1,8 %
    2023: –0,3 %
    2024: 0,0 % (Stagnation)
    2025: +0,2 %
    2026: (Prognose) +0,5 %

    Russland hat sich vom Sanktionsschock sofort erholt. Das postdemokratische Deutschland befindet sich aber im Niedergang, und glaubt durch Geldpresse und Rüstung die Führung in Europa zu erlangen. Solche Ansprüche gefallen wohl nicht mal Macron und Starmer. Mit Russland und USA hat es sich die BRD ja sowieso versaut. Quo vadis blinder Affe.

  7. Immer wieder wird die gleiche Sau durchs Dorf getrieben, die arme Sau Andromeda.
    Schlachtet sie endlich, dann hat auch sie ihre Ruhe.

  8. Florian Rötzer betreibt hier Nudging vom feinsten.
    Der möchte hier wieder als Transatlantiker uns von der Schuld der Amis in die Irre führen.
    Allein schon die Überschrift spricht Bände.

  9. … und welche Rolle spielte die von der Bundesregierung seinerzeit nicht lizensierte Durchlaufturbine für Nordstream als angeblich Russland das Gas abdrehte!?

  10. Die Daten für 23 und 24 sind falsch, sie wurden letztes Jahr von destasis um ein halbes Prozent nach unten korigiert.
    Das dürfte auch für 2025 so kommen und über die Schätzung 26 lachen wir mal so richtig.

  11. Nun haben die Deutschen ja alles getan, um diese zwei Verdächtigen zu verhaften. Und jetzt? Eigentlich nichts mehr. Weil sie schon haben, was sie wollen.
    Ob die Geschichte stimmt, ist nicht das Eigentliche. Das Eigentliche ist, wer an der Spitze der Ukraine steht. Der Kandidat der Briten war natürlich Saluzhniy, denn er ist dort Botschafter. Aber S. ist genau der, dem man mit dieser Geschichte einen Strick drehen kann. Oder könnte, denn die Sache hat sich erledigt.
    Da sitzt nun Kyril Budanow an der Stelle, an der der eigentlichze Regierungschef sitzt. Ein gnadenloser Hardliner, der den Krieg unter allen Umständen fortsetzen wird. Das ist der, den sich die Deutschen da wünschen. Die längst anstehenden Neuwahlen sind da einfach kein Thema mehr. Womit Saluszhnyi aus dem Rennen ist.
    Da ist überhaupt kein Druck auf der Leitung, um einen Prozess gegen diese zwei Angeklagten zu beginnen. Wenn sie Pech haben, werden sie in der U-Haft vergessen.

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