
Die Bundeswehr ruft zum Manöver, errichtet ihren Stützpunkt zwischen Schule, Sporthalle und Kindergarten und macht Werbung für sich.
In Kupferzell, einer 7000-Einwohner-Stadt in Baden-Württemberg, veranstaltete die Bundeswehr im September eine fünftägige Übung und errichtete ihren Stützpunkt ausgerechnet auf dem Gelände zwischen Schule, Sporthalle, Spielplatz und Kindergarten. Pünktlich zum Schulbeginn könnte man sagen. Aber vielleicht wollte man ja Publikum haben, auch junges Publikum. Schließlich zählt zur Kriegstüchtig-Werdung, dass die Bundeswehr mit ihren Jugendoffizieren in die Schulen drängt. Doch dort haben sich inzwischen vielfältige Schülerproteste gegen die Militarisierung entwickelt. Schlachtfeld Schule sozusagen.
Das Manöver wurde vom ABC-Abwehrregiment 750 aus Bruchsal durchgeführt. Die erste Mitteilung darüber stand Ende Juli im Amtsblatt der Gemeinde. Darin hieß es: Eine der Kompanien des Regiments werde in der Gemeinde seinen „Verfügungsraum“ beziehen, dabei würden Transportpanzer vom Typ Fuchs und geschützte Fahrzeuge eingesetzt. Die Soldaten würden Tag und Nacht aktiv sein. Sie würden Übungsmunition verwenden. Außerdem würden Rollenspieler eingesetzt. Beim Aufeinandertreffen der Soldaten und Rollenspieler könne es zu Schusswechseln und erhöhter Geräuschentwicklung kommen.
Der Bürgermeister sagte Ende Juli, er könne noch nicht wirklich über die Übung Auskunft geben, Einzelheiten seien nicht bekannt, man stehe in Absprachen mit dem Territorialen Führungskommando in Stuttgart und dem Landratsamt. Im Übrigen findet er solche Übungen völlig normal. Zehn Jahre lang war er als Zeitsoldat bei der Bundeswehr und hat es bis zum Hauptmann gebracht.
Der Presseoffizier des Territorialen Führungskommandos in Stuttgart, ein Oberstleutnant, antwortet schriftlich auf Fragen zu der Übung. Es handle sich um eine sogenannte „freilaufende Übung“, geübt werde nicht nur auf Übungsplätzen oder in Kasernen, sondern auch im „öffentlichen Bereich“. Insgesamt seien im Übungsraum von Idar Oberstein über Karlsruhe bis Nördlingen mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten beteiligt. Aufgabe der ABC-Abwehrtruppe sei es sicherzustellen, dass die Streitkräfte auch unter atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen erfolgreich „unser Land und die Verbündeten“ verteidigen könne.

Kupferzell, das in der Nähe von Schwäbisch Hall liegt, ist Standort eines überregionalen Stromspeicherwerks für den süddeutschen Raum, neudeutsch „Netzbooster“ genannt, gegen den es vor Jahren Proteste in der Bevölkerung gab.
Frage: Spielt das bei der Übung auch eine Rolle, also Abwehr von C-Gefahren? Die Bundeswehr verneint.
Frage: Steht die Übung im Zusammenhang mit dem Operationsplan Deutschland?
Antwort Bundeswehr: „Ein klares Nein. Der OPLAN regelt die logistische Unterstützung von NATO-Streitkräften auf ihrem Marsch durch Deutschland im Zuge einer möglichen Verlegung z.B. an die Ostflanke der NATO.“
Nachfrage: Meines Wissens regelt der OPLAN auch die zivil-militärische Zusammenarbeit in Deutschland, unter anderem gemeinsame Übungen von Bundeswehr, zivilen Behörden und Blaulichtorganisationen. So jedenfalls verschiedene Vertreter der Bundeswehr.
Antwort Bundeswehr: „Der OPLAN ist ein weites Feld… Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist in erster Linie im Art. 35 GG definiert und davon abgeleitet. Der militärische OPLAN Deutschland gewährleistet die Funktion Deutschlands als logistische Drehscheibe der NATO im Falle eines Aufmarsches an den Bündnisgrenzen. Das ist der Kern. Im Zuge dessen KANN es dazu kommen, dass die Bundeswehr ‚Amtshilfe‘ von zivilen Behörden und Unternehmen einfordern muss, z.B. für die Versorgung der Truppen während einer Rast. Das wird auch geübt in enger Abstimmung mit den Innenministerien. In dieser Zusammenarbeit liegt die zweite Säule des OPLAN. Das hat aber nichts mit der Übung des ABC-Abwehrregiments zu tun.“
Ende August weiß der Bürgermeister immer noch nicht mehr über das Unternehmen in seiner Gemeinde. Anfang September, eine Woche vor Manöverbeginn, erscheint im Amtsblatt mehrerer baden-württembergischer Gemeinden, auch in Kupferzell, ein Artikel, den die Bundeswehr verfasst hat, Überschrift: „Regimentsübung Badischer Sturm“. Darin heißt es unter anderem, es müsse mit einem erhöhten Aufkommen militärischer Fahrzeuge gerechnet werden; Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ausreichenden Abstand zu den Kolonnen zu halten und nicht zwischen die Fahrzeuge zu fahren. Genauere Informationen zu den Bewegungen und Einsatzorten der Truppe würden aus Gründen der militärischen Sicherheit nicht veröffentlicht. Am Ende formuliert die Bundeswehr noch ein besonderes Anliegen: „Um den militärischen Übungsbetrieb zu gewährleisten, bitten wir darum, von Besuchen oder Presseanfragen abzusehen. Die Übung ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.“
Wir behalten diese Bitte für das, was folgen sollte, einmal im Hinterkopf.
Am 19. September, Samstag, beginnt die Übung in Kupferzell. Und zwar auf dem Schulgelände. Das wurde zum Stützpunkt. Die Truppe bekommt einen Teil einer Doppelhalle, wo die Soldaten logieren können. Ein Parkplatz direkt daneben wurde mit Gittern, verhängten Zäunen, Flatterbändern und Natodraht abgesperrt. Im Laufe des Tages rollen gut zwei Dutzend Militärfahrzeuge auf das Gelände, kleinere Jeeps und größere Transportlastwagen.
Ein Unteroffizier sagt, sie haben die Räumlichkeiten von der Gemeinde zugewiesen bekommen. Man mache das Ganze in zivil-militärischer Zusammenarbeit. Der Bürgermeister sagt, er habe erst an jenem Samstag einen Anruf der Bundeswehr erhalten, dass sie diese Räumlichkeiten nutzen möchte. Das sei schon „überraschend“ gekommen. Am Sonntagnachmittag informierte er den Schulleiter über das, was am Montag früh die Schüler erwarten sollte.
Am Sonntag ist das Gelände von spielenden Kindern und spazierenden Eltern gut besucht. Die mobile Kaserne daneben ist auch da bereits eine Attraktion. Viele wissen von der Übung nichts. Kinder stellen sich an das Zufahrtstor und fragen die Soldaten alles Mögliche. Ein Uniformierter geht zu einem spielenden Kleinkind, das mit Oma und Opa da ist, und schenkt ihm eine Banane.
Drei Zivilisten mit gelben Armbinden, die sie als Mitspieler kennzeichnen, schreiten auf die Zufahrt zu und rufen irgendetwas von „Frieden“. Die gegnerischen Rollenspieler stellen also Friedensdemonstranten dar. Nach ein paar Minuten ziehen sie wieder ab. Es ist im Übrigen die – subjektiv wahrgenommen – einzige Auseinandersetzung im Rahmen der Übung, Schießereien oder Knallereien wurden nicht gehört. Man hat nicht den Eindruck, dass die Bundeswehr groß trainiert. Geht es eher darum, Präsenz zu zeigen?
Filmen und Fotografieren ist verboten. An den Sichtschutzzäunen hängen entsprechende Zettel. Ein Mitglied des Gemeinderates macht mit seinem Handy Aufnahmen und muss sie wieder löschen. Die übende Truppe unterliegt hier einem fundamentalen Missverständnis: Sie trainiert Krieg und erhebt das Szenario zu allgemeinen Realbedingungen. Sie verlangt, dass die zivile Bevölkerung ihre Regeln akzeptiert, obwohl sie nicht einmal Teil der Übung ist. Doch wenn sich die Bundeswehr in die Öffentlichkeit begibt und in einem Ort breit macht, ist es das Mindeste, das dokumentieren zu können, seitens Presse, gewählten Gemeinderäten, aber auch von jedem Bürger. Es ist sein Dorf. Ein Schild, auf dem „Fotografierverbot“ steht, muss fotografiert werden können. Das Militär legt nicht einseitig die Regeln des Zusammenlebens fest, auch wenn es das glaubt und ihm das neuerdings aus Politik und Medien vermittelt wird.
Montagvormittag, große Pause. Die Jungen und Mädchen stürzen regelrecht aus ihren Klassenzimmern und rennen zu einem kleinen Hang, von wo aus sie einen guten Blick auf die Soldaten und die seltsamen olivfarbenen Fahrzeuge haben. Man winkt, die Kinder, die Soldaten. Es ist ein Schauspiel, so und so, wie in einem Amphitheater.

Die Schüler drängt es, ganz nach vorne an den Zaun zu gehen. Die Lehrer halten sie davon ab. Eine Lehrerin antwortet auf die Frage, wie sie die Schüler auf diese Situation vorbereitet haben, man habe nicht viel vorbereiten können, sie sei überrascht gewesen und habe auch nur in der Zeitung etwas darüber gelesen. Ein Schüler fragt die Lehrerin, warum man nicht fotografieren dürfe. Sie kann oder will das nicht beantworten. Ein Mitschüler meint, vielleicht wollten die Soldaten nicht aufs Bild kommen.

Ein Jugendlicher fragt seine bei ihm stehenden Klassenkameraden: „Warum üben die hier?“ Betonung auf „hier“. Einer meint: „Wahrscheinlich, damit die Menschen der Bundeswehr näher kommen.“ Eine Armee betritt die Bühne.
Der Bürgermeister meint später zu dem Journalisten: „Die Bundeswehr war ja aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden. Hier war sie wie auf dem Präsentierteller. Wenn man das nicht will, geht man nicht in ein Wohngebiet oder in eine Schule.“
Und die Bundeswehr? Anruf am Tag nach dem Manöver. Die Pressesprecherin sagt launig: „Wir feiern gerade das Übungsende.“
Frage: Haben Sie denn einen Grund zum Feiern? Wie ist die Bilanz?
Antwort: „Das will ich ungern beantworten, ohne erst Rücksprache zu halten?“
Frage: Sie haben sich in Kupferzell auf dem Schulgelände stationiert. War das so vorgesehen?
Antwort: „Auch das will ich später per Email beantworten.“
Eine Antwort kam nicht.
Sollte der Auftritt der Bundeswehr so etwas wie eine Revanche gewesen sein für die zahlreichen Schülerproteste gegen Wehrpflicht, Zwangsmusterung oder die Besuche von Offizieren im Unterricht? Wie war das? „Wir bitten, von Besuchen abzusehen.“ Stattdessen erstattete hier die Bundeswehr einen Besuch.
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Ziel des Manövers sei es, dass die Streit-kräfte Deutschland und seine Verbünde-ten bei atomaren, biologischen und che -mischen Bedrohungen erfolgreich vertei-digen können“.
Selbst die Schwätzer in den Streitkräften haben keine Ahnung, was denn das be –
deutet. Sie haben keine blasse Ahnung von Krieg . > Die Überlebenden werden die Toten beneiden <
Nein – Selbst solche, die KEINE Schwätzer sind haben Ahnung darüber was bei ABC Einsatz noch lohnt zu tun –
außer sich verkriechen, weglaufen, überlaufen (?) . . .
Die Eltern hätten ihre Kinder geschlossen für diese Zeit aus der Schule nehmen müssen. Hätte man halt die Sommerferien verlängert!
Was hier abläuft ist nur noch krank!
Waren 2 Weltkriege nicht genug? War das Elend nicht groß genug?
Die werden uns alle in den Krieg führen.
Bis Mitte 2027 ist es dann soweit.
Hurrah, hurrah hurrah…
Meine Güte, was für ein Bohei um diesen Vorgang. Als Schüler in den Sechzigern habe ich lebhaftes Interesse an der Bundeswehr gehabt und war bei jeder Übung in unserer Region „dabei“. Weihnachten gab’s auch schon mal einen Panzer, oder ein 8,8 cm Geschütz unterm Baum. Leider ist das heute nicht mehr üblich, wir sind eine Gesellschaft von Jammerlappen geworden. Unter Honecker gab’s auch noch eine anständige militärische Einführung für Schüler.
Allzeit zum Kampf bereit sollte die Devise lauten. und nicht etwa: Unsere Ehre heißt Reue.
Mit Verlaub, was sie da erzählen, scheint Sie ja nachhaltig traumatisiert zu haben. Da haben Sie ja richtig Pech, in eine zumindest in Europa eher friedliche Zeitspanne hineingeboren worden zu sein und begrüßen vermutlich die neueren Entwicklungen. Was Sie jetzt als „Bohei” beklagen, dürfte in Kürze von etwas abgelöst werden, was auch Sie trotz verbaler Affinität dafür nicht verschonen wird.
Apropos Jammern. Ja das Jammern um die verlornen Ostgebiete, nachdem der Raubzug mißglückte und der Traum von Weltherrschaft ausgeträumt war, war groß. Bei andern sinds verlorene Kolonien oder auch der Verlust von eingebildeter Größe. Gibt noch viele weitere vermeintliche Jammertäler der Kapitalfaschisten damals wie heute. Gehört ja auch mit dazu, Tränen, Krokodilstränen, Opfer zu Tätern, Täter zu Opfern, usw.. Das Rad wird ja auch nicht stets neu erfunden. Eigentlich ist diese vorsätzliche Blindheit und Agitprop recht antik.
Aber egal und nebenbei erwähnt, selbst angesichts der absolut bösartigen Natur des Gegners erfolgten die Aktionen des Ostblocks stets reaktiv. Jemand hier im Forum bemerkte ein paar mal, „den Grad der Gewalt bestimmt die Gegenseite.“
@Dr. Klöbner Werter Herr „Dr.“ Klöbner, ich weiß nicht, in welcher Ecke Deutschlands Sie zur Schule gegangen sind. In meiner Heimatstadt gab es seinerzeit zwei Kindergärten, drei Sporthallen, vier Spielplätze, eine Grundschule, eine Hauptschule, eine Realschule, eine Handels-/Berufsschule und ein Gymnasium. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass irgendwann einmal Panzer zwischen den Schulen, Sporthallen, Spielplätzen und Kindergärten standen und ich habe ein sehr gutes Gedächtnis.
Und die Kaserne, die es dort gab, die wurde 1994 nach dem Mauerfall und der Auflösung des Warschauer Paktes aufgelöst. Mit der Auflösung des Warschauer Paktes 1991 hat die russische Führung damals ganz offenkundig einen geopolitischen und strategischen Fehler gemacht. Schon die alten Indianer in Nordamerika wussten: der weiße Mann aus Washington spricht mit gespaltener Zunge, er lügt, er betrügt, er bricht Verträge und stiehlt den Indianern das Land. Aber darüber darf man in Deutschland nicht reden.
PS: Mir persönlich ist ein friedlicher Jammerlappen lieber als ein gewalttätiger Soldat, der im Gaza palästinensische Männer, Frauen und Kinder erschießt. Oder kommt jetzt das Märchen, dass es bei diesem Krieg um die „Verteidigung“ gegen Terroristen geht❓ Man stelle sich vor, dieser Putin aus Russland würde behaupten, er würde die russische Bevölkerung, die es in der Ukraine gibt, gegen wertewestliche Terroristen und die feindliche Übernahme durch Black Rock verteidigen. Markus Landser vom ZETT-DE-EFF würde vermutlich Schnappatmung bekommen und das monatelang.
Was ich auf den spärlich vorhandenen Bildmaterial vermisse ist das Grünzeug auf dem Kopf, mit dem sich Bundeswehrsoldaten gerne schmücken. Ich habe solches Verhalten noch nie bei irgendeiner anderen Armee der ganzen Welt gesehen – also früher als ich noch Tageschau etc. geschaut habe. Auch die Bundeswehr-typischen russgeschwärzten Gesichter sind nicht auszumachen. Bei aller Ernsthaftigkeit des Anliegens Mädchen- und Knabenschulen vor Beschuss durch ABC-Waffen zu schützen, sollte man den Kleinen doch ab und an auch ihren Spaß gönnen.
Trilex: Mit „Grünzeug“ auf dem Helm und mit dem Rußschwärzen des Gesichts, wird
sich für den Kampf im Gelande getarnt. Diese Art der Tarnung praktiziert fast jede
Armee der Welt. Angepasst an die Landschaft. Wenn sie das noch nie bei einer anderen
Armee gesehen haben, sollten sie endlich einmal mit wachem Auge die Umwelt registrieren.
Sich mit Zweigen und Büschen inkl. mit dem Verrußen des Gesichts auf einem Schulgelände
zu tarnen, ist dann eher ein sich deutlich präsentieren, weil es dort kaum Grünzeug gibt.
Es ist schon richtig, dass man die Männer und Frauen vor einem Einsatz beim Millitär mustert.
Ein Rekrut mit ihrer Intelligenz wäre für ein Battalion oder einer Kampanie eine Katastrophe.
Der Militarismus – dieses dumpfe geistlose Ungeheuer, der schrecklichste und zugleich effektivste Diener der Herrschaft der räuberischen Klasse, wurde wieder geweckt, kommt wieder aus dem Loch bodenloser Dummheit ans Licht gekrochen und versucht sich die Jungen zu holen.
Das ist doch echt das Letzte. Da könnten die Lehrer ihren Schülern angesichts dieser Tarngefleckten vermitteln, dass diese nur deshalb diese komischen Klamotten tragen müssen und bei diesem sinnlosen Verein ihr Dasein fristen, weil sie in der Schule zu dumm waren und nichts anständiges gelernt haben…..
Da sollten die Lehrer ihren Schülern angesichts dieser Gestalten wenigstens vermitteln, dass diese nur deshalb diese komischen Klamotten tragen müssen und bei diesem sinnlosen Verein ihr Dasein fristen, weil sie in der Schule nicht aufgepasst und nichts anständiges gelernt haben…..
das kommt dabei heraus, wenn die sch…. KI erst stundenlang überlegen muss, ob sie einen Beitrag freigibt oder nicht. Der zweite erschien übrigens sofort. Den Schwachsinn werde ich wohl nie verstehen….
Macht aus Pflugscharen Schwerter!
Das ist das neue tägliche Motto der Kriegsbegeisterten in diesen Land.
Krieg hört erst auf, wenn auch die Kinder der Kriegsgewinnler und Politiker in den Schützengräben verbluten. Ganz vorn im ersten Graben, dort wo die Luft besonders blei- und eisenhaltig ist und die Schreie der Verwundeten und Sterbenden besonders laut und deutlich zu hören sind!
Ich höre sie heute noch, 35 Jahre nach dem Kosovokrieg, den ich hautnah erleben durfte.
Wenn die Kinder eines Tages bis zum
Scheitel im Senfgas stehen, freuen sie
sich über die Ankunft des „ABC-Abwehrtrupps“. Ihr Interesse ist Teil
der Simulation.
„ABC-Abwehrtrupps“ kommen zur Seuchenprävention und heben Massengräber aus. ABC-Angriffe
sind nicht abzuwehren.
hm… was hier im Artikel und auch in den Kommentaren völlig vom Radar gerutscht ist: mit der Stationierung militärischer Einrichtungen zwischen einer Schule und einen Kindergarten in einem Wohngebiet wird dieser samt dem Kindergarten, der Schule und dem Wohngebiet zu einem legitimen militärischen Ziel. vom Prinzip trainierte die Truppe da ein Kriegsverbrechen… entweder sind Kommandeure und Soldaten im Kriegsrecht schlecht unterrichtet und man hat „ausversehen“ ein Kriegsverbrechen eingeübt oder trainiert man bewusst eine verbrecherische Taktik die sich in aktuellen Konflikten ja so schon bewährt hat… Fall der Gegner die Position angreift muss die dann herbeieilende Presse beim Filmen der Kinderleichen halt nur aufpassen dass nix grünes ins Bild huscht.
Nicht nur die überhebliche Kommunikationspolitik ist furchtbar sondern die Übung an sich („warum üben die HIER?“) an diesem Ort ist definitv verachtungswürdiger Vorgang.
MB
Das ist natürlich richtig und die KI ist jetzt auf dieses Ziel angelernt. Aber den Vorwurf ans Publikum mag ich so nicht stehenlassen, die Mädchenschule wurde explizit erwähnt.
„Drei Zivilisten mit gelben Armbinden, die sie als Mitspieler kennzeichnen, schreiten auf die Zufahrt zu und rufen irgendetwas von „Frieden“.“
Sieht es nicht aus wie eine Drohung an die Demonstranten?
Ich finde das ganz gut!
Eingängige Bilder, welche das Straßenbild des Spannungsfalles zeigen!
Da kann ein Jeder dann schon mal sehen, wie die Zukunft aussehen könnte;
Bewaffnete Soldaten, NATO-Draht auf der Straße, fehlt nur noch der obligatorische Panzer!
Panzer sind grad Mangelware, wurden (fast) alle nach Osten verschenkt, und dort von Leuten noch weiter östlich demilitarisiert.
Da waren die auch schon viel besser: In Ramstein auf dem Flugtag mit den tollen Fliegern 1988 z.B. – 70 sofort tot, hunderte Leute mit schweren Verletzungen und lebenslangen körperlichen sowie seelischen Schäden. Als kleine Panne dann doch aufschlussreich, was im V-Fall erst so anstehen würde bei den innocent bystanders.
Abhängige Untertanen leiten in ihrem hartgesottenen Realismus daraus aber lediglich den frommen Wunsch ab, dass es nicht sie selbst, sondern den lieben Nachbarn so bös erwischen möge. Damit ist der Spielraum ihres Hoffens im aktuellen gesellschaftlichen Rahmen auch völlig korrekt umschrieben.
Bundeswehr war letztens auch auf dem MMA Oktagon Event, um die Nationalhymne zu spielen. Weird. Die Veranstalter fühlten sich gebauchpinselt. Auf den Ärmeln die Deutschland Flagge, dachte das wäre mittlerweile rechts die zu zeigen. Ein Outdoor YTer dem ich folge wurde letztens jedenfalls dafür als Nazi beschimpft.
Schon komisch die neue Zeit.
Was hat Fritz Meinecke wieder angestellt?
Du weißt, dass solche Influencer oft bezahlt werden von der Bundeswehr mit hohen Geldsummen, um für sie Werbung zu machen. Das verheimlichen sie aber, wer sie bezahlt hat. Auch die MMA-Veranstalter haben sehr wahrscheinlich Geld bekommen. Im Übrigen bemitleide ich eine Person, die mit Outdoor Youtube oder MMA ihre Lebenszeit verschwendet. Warum nicht noch Kriegspiele spielen und dazu entsprechende Streamer schauen, wo dann gleich die nächste Bundeswehrkooperation, total altruistisch mit einer her versendet würde für mehr Opferbereitschaft für das Vaterland.
Ne ging nicht um Fritz Meinecke. Geht nicht immer um ihn. 😉 Der den ich meinte hatte ne ganz normale gekaufte Jacke wo eine Deutschlandfahne am Ärmel klebte, die üblichen Outdoor Designs. Bundeswehr hat denselben Sticker am Ärmel, deshalb kam ich drauf.
> Im Übrigen bemitleide ich eine Person, die mit Outdoor Youtube oder MMA ihre Lebenszeit verschwendet.
Meinst du mich oder den YTer? Ich mach auch Outdoor. Deshalb schau ich mir Sachen an. Wer hätte es gedacht. Der Yter verdient damit Geld. Alles gut oder?
Wenn du meinst Leut bemitleiden zu müssen die Sachen freiwillig machen hast du vielleicht ein Problem?
Vor einigen Tagen wurde der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, in einer Pressekonferenz von einem Journalisten gefragt, warum seine Kinder nicht im Krieg an der Front kämpfen. Die Antwort Klitchko´s war einfach und bezeichnend zugleich. “Weil sie in New York leben“!
Die Gelegenheit ist mehr als günstieg, zumal es dieses Themas eines einzigen Kommentares aber rein gar nicht bedürfen dürfte. Stattdessen – hebe auch dazu bedarfsgerecht beide Hände nebst Zeigefinger nach oben – hier mein Antrag zur Geschäftsordnung!!!
Habe mich von einem Freund diesbezüglich aufklären lassen, woher soll ich in meinem Alter das auch sonst ahnen können. Er (um Jahrzehnte jünger, also bestimmt bald kriegstüchtig) berichtete mir fast begeistert, dass selbst bei der popeligsten Dating-website heuer auf dem – man nennt es Profil – der persönliche Daten-Backgroumd nebst Nutzungsstatistiken des jeweiligen Anzeigenspenders just zum aktuellen Stand der Dinge genaue Angaben bereitgestellt werden. Und zu was? Zu den Zugriffen aller Mitkonkurrenten, Von heute und insgesamt! Sowas wünsche ich mir doch auch hinsichtlich unserer/meiner Kommentare. Schließlich sollte man schon erfahren dürfen, wie der Kontostand denn so sein dürfte.
Und das muß man schließlich wissen, um nicht wertvolle KVA’s (Kommentarver-lautbarungs-Attacken) mittels ein paar Emojis zu verschleudern. Hat denn nicht das Staatsschutz-Departement (LMA/RSK/DSA) noch nicht eingefordert, zumindest täglich über den verheerenden Anstieg von Hass&Hetze informiert zu. werden. Die per solcherlei justiziablen – oder auch nur des Verdachts dessen – Vorfällen an Quarantäne-Zuweisungen, sollen ja auch schon mal von Interesse gewesen sein, vor vier, fünf Jahrem. Auch jetzt – heuer wiederum – wäre eine Einzelfall-Betroffenheitsanalyse durchaus empfehlenswert. Auch für den Betroffenen höchselbst, nicht nur hinsichtlich der ver- bzw. mißbrauchten Kommentarabgaben, sondern mehr noch, wann er denn womöglich mit Besuch zu rechnen hat. Beim neuartigen Virus neulich, soll es ja vorgekommen sein, Quarantänlinge gar auf der Psychiatrischen zu landen hatten.
Achtung, wichtiger Hinweis an das Moderaterium:
Dieser Antrag bleibt gespeichert (zu unser aller Sicherheit auf (noch?) neutralem Gelände) zur allfälligen weiteren und wiederholten Verwendung.
Keine „Pickelhauben & Oberlippen-Bärtchen“ auf Deutschen Schulhöfen. . . .
Die “ Vierer -Bande “ muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden . . . Keine Potentiellen Mörder als Werbetrommel“ an Schulen, Kindergärten oder Universitäten . . . !