
Am 29. Januar fand der erste Austausch von Leichen zwischen Russland und der Ukraine in diesem Jahr statt. Der Ukraine wurden 1000 Leichen von ukrainischen Gefallenen übergeben, Russland erhielt 38. Das Verhältnis ist grotesk, auch im Vergleich mit dem Austausch von Kriegsgefangenen, der in der Regel 1:1 erfolgt. Seitdem der im Mai 2025 in Istanbul vereinbarte Austausch von Leichen praktiziert wird, hat sich an dem grotesken Verhältnis nichts geändert. Beim ersten Austausch im Juni 2025 wurden sogar 6000 Leichen von ukrainischen Toten einseitig an die Ukraine übergeben.
Die Ukraine hatte erst einmal von einem 1:1-Verhältnis gesprochen, was aber bei den folgenden nie eingehalten wurde. Auffällig ist, dass auf ukrainischer Seite zwar die Annahme der Leichen bestätigt wird, aber niemals gesagt wird, wie viele russische Gefallene übergeben wurde. Das ist auch im aktuellen Fall so. Zuletzt wurden 1000 gegen 26 Leichen getauscht. Vor der Istanbul-Vereinbarung fanden auch bereits 2023, 2024 und Anfang 2025 wechselseitige Übergaben statt. Feststellen lässt sich, dass das Missverhältnis seitdem angestiegen ist. 2023 wurden beispielsweise gleich viele (81:80 und 81:79) und zweimal sogar deutlich mehr russische als ukrainische Leichen (160:62 und 160:44) ausgetauscht. Ab Sommer 2024 steigt das Missverhältnis deutlich zu Ungunsten der Ukraine an. Als ein Grund wird die verlustreiche Kursk-Offensive genannt. Aber die ist längst vorbei. Unbekannt ist, wann die Soldaten gefallen sind.
Wenn man sich die kürzlich in einem CSIS-Bericht veröffentlichte Schätzung der Opferzahlen auf beiden Seiten ansieht, ist man schon irritiert. Ausgewertet wurden westlich orientierte Quellen, von denen man annehmen kann, dass sie keineswegs nur absichtlich, sondern getrieben von einem antirussischen oder proukrainischen Bias die ukrainische Situation besser darstellen. CSIS bettet seinen Bericht in den Frame einer „untergehenden Macht“ ein, als Quellen für die Zahlen dienen neben eigenen Schätzungen das britische Verteidigungsministerium, Gespräche mit amerikanischen, europäischen und ukrainischen Regierungsangehörigen und Daten des russischen Oppositionsmediums Mediazona und des BBC Russian Service. Auffällig ist in der Tat, dass es für die ukrainischen Opferzahlen keine Quellen angeführt werden, abgesehen davon: „CSIS estimates based on several trips to Ukraine and multiple interviews with U.S., European, Ukrainian, and other government officials.“ Dabei ist nicht klar, ob sich das auf die ukrainischen oder auf die ukrainischen und russischen Opferzahlen bezieht.
Nach Schätzungen von CSIS hat Russland seit Beginn des Krieges bis Dezember 2025 1,2 Millionen Verluste erlitten, darunter 325.000 Tote. Ob die übrigen Verletzten nicht mehr einsatzfähig waren bzw. wie viele wieder zur Truppe zurückgekommen sind oder vermisst werden, erfährt man nicht, dafür aber, dass seit dem Zweiten Weltkrieg kein Land in einem Krieg höhere Verluste hatte.
Der ganze Bericht widerspricht übrigens der in Deutschland geäußerten Befürchtung der großen russischen Militärmacht, die demnächst auch die Nato bzw. die EU angreifen könnte. Russland erziele kaum Geländegewinne, schleiche „historisch langsam“ wie eine Schnecke mit 70 Meter und hohen Menschen- und Materialverlusten voran und gehe ansonsten auch technisch und wirtschaftlich den Bach runter. Kurz gesagt: Das ist kein wirklicher Gegner, soll wohl die Botschaft sein, die beinhaltet, dass bei einer Fortsetzung des Kriegs Russland immer schwächer werden wird. Die USA und Europa sollten zusammenarbeiten, um Russland zu schwächen und die Ukraine aufzurüsten.
Dagegen verzeichne die Ukraine „nur“ 500.000-600.000 Tote, Verwundete und Vermisste, darunter 100.000-140.000 Tote. Deserteure werden auf beiden Seiten nicht genannt.
Erstaunlich, dass Medien wie die New York Times nur am Rande auf die schwierige Quellenlage eingehen, aber ansonsten mit den von CSIS geschätzten Daten hantieren: „Während des gesamten Krieges war es schwierig, die Opferzahlen zu ermitteln, da Russland seine Toten und Verletzten vermutlich regelmäßig zu niedrig angibt und die Ukraine keine offiziellen Zahlen veröffentlicht. Die Studie stützte sich unter anderem auf Schätzungen der amerikanischen und britischen Regierung.“ In der Süddeutschen Zeitung heißt es, die „Denkfabrik“ habe Schätzungen auf der Grundlage der Quellen für russische Opfer vorgelegt. Die Leerstelle für die Quellen ukrainischer Quellen wird umgangen, indem auf andere Quellen verwiesen wird, die höhere Opferzahlen als CSIS verwenden. Aber anstatt damit den CSIS-Bericht kritisch zu hinterfragen, wird mit dessen Zahlen weiter gehandelt.
Kein Wort im CSIS-Bericht über den Austausch der Toten und das erstaunliche Missverhältnis. CSIS erklärt die hohen Verluste Russlands so: „Dafür gibt es mehrere mögliche Erklärungen, darunter Russlands Unfähigkeit, kombinierte Waffen und gemeinsame Kriegsführung effektiv einzusetzen, schlechte Taktiken und Ausbildung, Korruption, niedrige Moral und die effektive Strategie der Ukraine, in einem Krieg, der die Verteidigung begünstigt, auf eine tief gestaffelte Verteidigung zu setzen.“ Da drängt sich eben die Frage auf, warum die Verteidiger nur die Hälfte der Verluste verzeichnen, aber das Zehnfache an Gefallenen?
Wie könnte man das Paradox erklären? Die Russen sind seit langem in der Offensive. Verluste der Angreifer sind immer höher als bei den Verteidigern. Die russischen Truppen könnten im Vorrücken hohe Verluste kassieren, aber sie könnten die gefallenen Ukrainer beim Vorrücken einsammeln, während die ukrainischen Truppen ihre Toten zurücklassen und beim Rückzug keine getöteten Russen mitnehmen wollen oder können. Ob das zutrifft und das Missverhältnis der ausgetauschten Leichen und der hohen Verluste der Russen erklärt? Eine andere Erklärung ist eher abwegig. Natürlich nutzt Russland die höhere Zahl an ukrainischen Gefallenen propagandistisch, aber das kann es nur, weil die Ukraine nicht genügend Leichen von Russen herbeischaffen kann, was sie selbstverständlich im Potlatch-Wettstreit machen würde, wenn sie dies vermöchte.
Es könnte auch sein, dass die Schätzungen der Quellen von CSIS übertrieben und die Verlustzahlen auf ukrainischer Seite untertrieben sind. Zwar werden die zu Festungen ausgebauten ukrainischen Städte bei den Angriffen und der Verteidigung zerstört. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Russland keinen wirklichen Vernichtungskrieg führt und Städte flächendeckend bombardiert wie dies in Grosny oder von Amerikanern in Raqqa oder Mossul gemacht wurde, sondern in der Regel bestimmte Ziele angreift. Mehr als Spekulationen gibt es für beide Seiten nicht. Klar ist, dass man von der Zahl der ausgetauschten Leichen nicht auf das Verhältnis der wirklichen Verluste schließen kann. Aber selbstverständlich sollte man auch nicht von den Verlustzahlen ausgehen, die die ukrainische Seite und interessierte Quellen machen.
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Das ist was gerade in Gaza passiert (Samstag 31.01.2026):
Samstag wurden bei Angriffen mindestens zweiunddreissig Menschen ermordet.
Darunter sind mindestens acht Kinder, mindestens acht Frauen und ein Älterer.
Bei einem Luftangriff auf ein Wohngebäude in Gaza-City wurden drei Kinder und zwei Frauen getötet. Bei einem Luftangriff auf das Sheikh-Radwan-Police-Center westlich von Gaza-City wurden fünf Polizisten (darunter mindestens vier Polizistinnen) und fünf Gefangene getötet.
Es befand sich Osama Shrain, der ebenfalls getötet wurde, im Moment des Angriffs in dem Center um den Diebstahl seines Fahrrads zu melden. Die Polizistinnen sind Najoud Al-Madhoun (Vorgesetzte der Abteilung) , Nafisa Al-Arabid, Sara Al-Khatib und Sundus Al-Qouqa. Aus den Trümmern wurden Tote geborgen.
Es gab Angriffe in der Nähe der Jabalia-Kreuzung, Abbas-Kreuzug und auf die Viertel Al-Remal und Al-Nasr. In Beit Lahia gab es mindestens ein verletztes Kind bei Beschuss (Schusswunde am Kopf und Blut im Gesicht). Und eine Dreijährige wurde mit einem Nackenschuss getötet.
Durch Beschuss des Militärs vom Meer aus wird auf Höhe des Al-Nuseirats Flüchtlingslagers ein vertriebenes Mädchen aus dem Viertel Al-Shujaiya erschossen (Hala Ahmad Abu Dhalfa). Das ist ein Viertel in dem die Wohngebäude zerstört werden.
Das Verwaltungsgebäude des Ghaith-Flüchtlingslagers in Al-Mawasi (in Gaza-Süd, wo alle am Meer zusammengepfercht sind) wurde mit einer Drohne angegriffen. Es gab sieben Tote bei einem Angriff auf ein Zelt in dem Vertrieben wohnten. Es wurden sieben Mitglieder einer Familie ermordet. Unter den Toten ist der Grossvater, drei seiner Kinder und drei Enkelkinder.
1- Ribhi Hamad Mohammed Abu Hadayed (Grossvater)
Seine Söhne:
2- Mohammed Ribhi Hamad Abu Hadayed
3- Hazem Ribhi Hamad Abu Hadayed
4- Hajar Ribhi Hamad Abu Hadayed
Seine Enkelkinder:
5- Liya Mohammed Ribhi Abu Hadayed
6- Sham Hazem Ribhi Abu Hadayed
7- Jibril Hazem Ribhi Abu Hadayed
Die Kollaborateure in den Milizen bekommen Captagon Pillen unter deren Einfluss sie agieren.
Obwohl noch ein Völkermord stattfindet wird eine Arbeitslosenquote von achtzig Prozent von den Medien bekanntgegeben.
Wer will das die Europäische Union ein Handelsabkommen aussetzt damit die Palästinenser ihre Menschenrechte bekommen kann unter folgendem Link mitmachen:
https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home
Von der UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas Fr.Albanese gibt es das Buch
The Status of Palestinian Refugees in International Law. Mit ISBN-13:978-0198784050 und sechshundert-siebundneunzig Seiten als Paperback für 68,53 Euro.
Den Report mit zweiunddreissig Seiten vom 1.Oktober 2024 kann man umsonst von den Vereinten Nationen runterziehen:
Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967. Genocide as colonial erasure.
https://digitallibrary.un.org/record/4064517?v=pdf
Drei belgische Universitäten wollen ihr am 2. April einen gemeinsamen Ehrendoktor verleihen. Die Vrije Universiteit in Brüssel, Universität von Antwerpen und Universität von Ghent [1].
Darüber haben die Juden vor Ort sich schon beschwert. Sie beschweren sich darüber dass sie das Land der Juden mit den Nazis vergleicht [2]. Aber nicht darüber dass die palästinensischen Frauen und Kinder von ihnen daheim weil sie Palästinenser sind ermordet werden.
[1] Three Flemish universities honour UN Rapporteur Francesca Albanese with joint honorary doctorate. https://www.vub.be/en/news/three-flemish-universities-honour-un-rapporteur-francesca-al
[2] „Belgian Jews this week protested the announcement by three universities that they would give an honorary doctorate to Francesca Albanese, an Italian anti-Israel U.N. official who has been accused of antisemitic hate speech.“ Das französischsprechende Coordinating Committee of Jewish Organizations in Belgium (CCJOB) und das niederländischsprechende Forum of Jewish Organizations. (FJO). https://www.jns.org/belgian-jews-call-on-universities-to-revoke-honor-to-albanese/
Belgische Juden sind nicht „die Juden vor Ort“, wie Termolo behauptet. Solange er diese Formulierungen verwendet, ist er klarer Antisemit und ich trauere keinem Toten dieser Art nach.
Das gilt auf der anderen Seite ebenso.
Wenn das Missverhältnis am russischen Vorrücken liegt, müßten die Russen bereits vor Paris stehen.
Fakt ist allerdings eins: sämtliche Zahlen, die wir hier von unseren Stellen präsentiert bekommen, sind Kriegspropaganda. Heißt laut Ponsonby, die eigenen Verluste werden stark untertrieben, die des Feindes stark übertrieben. Und oh Wunder, schon wird ein Schuh aus diesen Zahlen.
Kriegstechnisch entscheidend sind Verluste nur dann, wenn man sie nicht (mehr) ersetzen kann.
Wie dumm und unfähig professionelle Journalisten oft sind, zeigt schon der Umstand, dass sie unlogische Sachverhalte nicht in Zweifel ziehen.
Aber Offiziere sind oft genauso verblödet. Man braucht nur den Schluchtenscheisser Markus R. als Beispiel nehmen.
Oder die ach so gut ausgebildeten und „zertifizierten“ auch in unserem Lande, welche mal behauptet hatten, Russland könne die Ukraine in 4 Tagen erobern. Einen ausgearbeiteten Operationsplan dafür hatten sie aber niemals. Fähige Journalisten hätten darauf aufmerksam gemacht. Aber wo gibt es diese, welche bereit sind, mit dem Messer im Mund ihre Erkenntnisse zu verteidigen?
Die Ukraine „muss“ an die Hinterbliebenen von an der Front gefallenen Soldaten Entschädigung zahlen, hat aber kein Geld dafür. Natürlich hätte sie genug, würden die Abermilliarden, die Deutschland und der Rest der EU an die Ukraine abdrückt, nicht in korrupten Löchern versickern. Aber festzustellen ist, dass Kiew die Hinterbliebenen nicht wie versprochen entschädigen kann. Von daher kann der Grund sein, warum Russland jedes mal mehrere 10er-Potenzen mehr an gefallenen Soldaten an die Ukraine zurückgibt, als sie selbst erhält, dass man Kiew so im Inneren unter Druck setzen will. Denn würde man die Leichen nicht zurückgeben, gäbe es ja keinen Beweis, dass sie Gefallene sind und somit könnte sich Kiew herausreden…
Ein weiterer Grund: die russische Armee geht sehr personalschonend vor, hat die modernste Kriegsführung mittlerweile, die der NATO überlegen ist, schon allein anhand praktisch gemachter Erfahrungen und die fließen direkt in neue Taktiken und Techniken ein. Nicht umsonst sind von 13 gelieferten Abrams der USA bereits 10 ausgeschaltet worden und die ukrainische Armee hat mittlerweile einen miserablen Ausbildungsstand, wenn zunehmend „Kanonenfutter“, das man auf den Straßen „busifiziert“ und nach 2 Wochen Schnellkursus an die Front wirft.
Muss korrigieren: von 31 gelieferten M1 Abrams sind mittlerweile 27 zerstört worden.
Anmerkung zu einem Sachverhalt, der mglw. nicht ganz bewußt ist. Eine zurückweichende Armee kann einen weitaus größeren Anteil ihrer Gefallenen (gemeint sind die für die Interessen anderer Gemeuchelten) nicht bergen.
Ach! “ während die ukrainischen Truppen ihre Toten zurücklassen und beim Rückzug keine getöteten Russen mitnehmen wollen oder können“
Die Verluste liegen jetzt in einem Verhältnis von 1:10 zu Gunsten der Russen.
Am Anfang war es etwa 1:5.
Rücksendung der Toten Seelen zwecks Überdehnung des Ukrainischen Staatsetats ist nicht nur typisch russisch sondern auch am wahrscheinlichsten. Das Problem ist nur, die Leichen müssen zugeordnet werden können, also echte Soldaten gewesen sein. Die fieseste Methode sind infiltrierende russische Agitatoren, die geschwächte Trupps der Ukraine zum Absetzen überreden. Diese würden dann nach Gefangennahme getötet und als gefallene Kämpfer beim Austausch zurückgegeben.
– Man kann nur hoffen, daß solcherlei später rauskommt, sollte sowas überhaupt geschehen sein. (und nochwas: Nur weil etwas so fieses drohte, heißt nicht, daß man nicht doch darüber sprechen sollte)
🐟
Leute, wir tun wieder Mal Grad so. Als wüssten wir alles ganz genau und die Kriegsbeteiligten seien alle bloß Propagandisten. Mag ja sein, dass die Kriegsparteien Propaganda machen. Aber unsere Seite ist genauso propagandistisch unterwegs die Daten stammen nicht aus russischen Quellen. Also warum sollten sie lügen? Es ist doch eigentlich scheiß egal, wie das Verhältnis ist. Es sterben verdammt noch Mal viel zu viele Menschen auf beiden Seiten. Und das, weil die NATO den Hals nicht voll kriegt. Und nur, weil diese unbedingt Russland vernichten will. Das ist ein Verbrechen, und die Täter werden wieder einmal nicht verfolgt. Solange diese Unmenschen Macht haben, wird das Sterben immer weiter gehen. Sie allein gehören ein für alle Male entmachtet.
„Und das, weil die NATO den Hals nicht voll kriegt. Und nur, weil diese unbedingt Russland vernichten will“
Wow, die NATO hat dafür Luftlandemanöver auf Flughäfen auf Kiew durchgeführt und ist gleichzeitig mit Panzerkolonnen auf Kiew vorgestoßen?
Raffinierte Taktik, die du natürlich sofort durch schaust.
Die Azteken haben ihre gefallenen Feinde einfach zubereitet und gegessen. Ich will hier keine finsteren Andeutungen machen, aber irgendwohin müssen die toten Russen ja verschwunden sein.
Allmählich scheinen hier zunehmend Langzeitbewohner geschlossener Anstalten zu posten
Das Offensichtliche wird einfach übersehen. Die Russen haben einfach weniger Tote. Schon
aus vielen Berichten ist bekannt, dass in den letzten Monaten speziell der Drohnenkampf von
Russland perfektioniert wurde. Dazu kommt auch der Einsatz nur kleiner Trupps bei den Eroberungen
von Städten und Dörfern. Die tatsächlichen Zahlen der toten Ukrainer werden immer wieder durch
Satelitenaufnahmen von Friedhöfen genannt. Da die Ukraine aber für jeden Gefallenen zahlen müßte,
ist es durchaus möglich, dass viele Soldaten einfach verscharrt werden. Verantwortlich für das Sterben
seit Mai ´22 ist allerding ein Mr. Boris Johnson, der den Friedensvetrag damals boykotierte. Auf Anweisung
der USA !!
Auf jeden Fall kann eins von beiden nicht stimmen: die Ukraine erobert Gebiete zurück UND Russland erleidet viel höhere Verluste. Beides wird in der Ukraine wie im Westen gebetsmühlenartig verlautbart, doch beides zusammen kann nicht stimmen. Höchstwahrscheinlich stimmt sogar beides nicht.
Russland rückt tatsächlich vor, jedoch sehr langsam. Zudem bewegt sich die Front oft hin und her, mit großen Grauzonen.
Ausserdem kämpft Russland nach wie vor mit Elitetruppen, während die Ukraine alles rekrutiert, was bis zwei zählen kann. Das berichtet inzwischen sogar die WELT. Warum das so ist, liegt an der einfachen Arithmetik. Selbst bei gleichen Verlusten braucht die kleinere Armee ihre zuerst kämpfenden Berufssoldaten viel schneller auf als die größere und muss fortan mit Rekruten kämpfen. Bei der Ukraine sind diese inzwischen zumeist über 50 Jahre alt.
Das erklärt aus meiner Sicht auch das immer gravierendere Missverhältnis in den Gefallenenzahlen. Berufssoldaten wissen zu kämpfen und sich zu schützen, während eiligst in die Schlacht geworfene Rentner verheizt werden wie die sprichwörtlichen Lemminge.
Hatten wir das Problem nicht vor ein paar Monaten schon mal erörtert? Ich erinnere mich dunkel, damals schon mal eine Meinung geäußert zu haben, finde aber den Beitrag nicht mehr. Also hier noch mal mein Kenntnisstand:
Leichen der gegnerischen Truppe findet man auf eroberten Flächen, weil der Gegner beim Rückzug keine Zeit mehr hatte, seine eigenen Toten zu bergen, oder bei vernichteten Gruppen von Infiltrationsoperationen im eigenen Hinterland. Deshalb fallen diese Toten an den Besitzer/Eroberer der Fläche, und DER sammelt sie ein
Nun kann man einfach annehmen, daß bei etwa gleicher Anzahl von Gefallenen (streng genommen wäre es die Anzahl pro Flächeneinheit) das Verhältnis der eroberten Flächen (auch der nur kurzzeitig eroberten) dem Verhältnis der gefundenen Leichen von Gegnern entspricht. Wenn beide Parteien sich mit technisch ähnlichen Vernichtungsmitteln und gleicher Truppendichte bekämpfen würden, wäre die Flächendichte der Verluste auch etwa gleich. Das ist jedoch ganz klar nicht der Fall. Das Ungleichgewicht bei der Anzahl der großkalibrigen Kampfmittel, die den entscheidenden Anteil bei Verlusten haben, führt schon mal zu einem Ungleichgewicht bei der Zahl der Verluste, dann zum Ungleichgewicht bei den eroberten Flächen, und somit zum Ungleichgewicht bei der Anzahl der aufgefundenen gegnerischen Verluste. Einfache Militärlogik.
Warum tauscht Russland 1000 Leichen ukr. Soldaten gegen 38 Leichen russischer Soldaten?
Weil Russland auch mehr Leichen ukr. Soldaten hat. Und die ukr. Seite nicht bereit ist, mehr als 1000 Leichen gleichzeitig zu übernehmen! Die russischen frontnahen Kühlhäuser sind überfüllt mit den Überresten tausender ukr. Soldaten.
In diesem Artikel ist die Zahl der ausgetauschten Leichen aufgelistet: https://simplicius76.substack.com/p/sitrep-13026-putin-flatters-trump
Und was die „Berichte“ von diverse Medien und „thinktanks“ betrifft, gehe ich davon aus, das sie wie üblich lügen.
Wie hoch waren eigentlich die Verlustzahlen der „Russen“ von 1941 – 1945?
Laut damals offziellem „Wehrmachtsbericht“ (ganz sicher) auch um das mehr als Tausendfache höher als die Verluste der Wehrmacht, und der verbündeten Achsenmächte, sowie anti-russischen Kollaborateure, an der „Ostfront“ gegen Stalins UDSSR und „die Russen“ 😉
Nix Neues also unter der (Kriegspropaganda-) Sonne –
oder
„Wenn das der Führer….oder gar Stalin… wüßte“….. 🙂
Sarkastische Grüße
Bernie