
Am 1. Mai erschien von Eric Gujer, dem Chefredakteur der NZZ, in seiner Zeitung ein Meinungsbeitrag, den man sich eigentlich hätte schon längst in Deutschland gewünscht hätte. Gujer fragt sich, warum Deutschland, Regierung und der Großteil der Bevölkerung, „vor Kiew kuscht“, obwohl mit den Nord Stream-Pipelines wahrscheinlich eine wichtige, für die deutsche Wirtschaft folgenreiche Infrastruktur in die Luft jagte. Auch wenn der Generalbundesanwalt vermutlich demnächst Anklage gegen einen Ukrainer erheben wird, der im staatlichen Auftrag gehandelt hat, behandelt Deutschland die Ukraine, vielmehr die Selenskij-Regierung, wie ein bedürftiges unschuldiges Kind und steckt mehr Milliarden in das bis zur obersten Spitze der Regierung korrupte Land als jede andere Regierung, die von ukrainischem Staatsterrorismus verschont blieb.
Gujer kontrastiert das Kuschen vor Kiew mit der Annahme, amerikanische Geheimdienste hätten die Pipelines, „ein zentrales Element der deutschen Energieversorgung“, in die Luft gesprengt. Das wurde ja auch diskutiert, vor allem nachdem Hersh behauptet hat, Biden habe den Anschlag befohlen und dann gemeinsam mit Scholz den Plan ausgeheckt, die Andromeda-Story, der der Generalbundesanwalt und der WSJ-Journalist Bojan Pancevski anhängt, als Deckmantel für die eigentlichen Täter zu benutzen.
Gujer sagt diese Reaktion voraus, wenn Washington hinter dem Anschlag stecken würde: „Nicht mehr nur der rechte und der linke Rand, sondern der Mainstream der deutschen Politik würde einen Austritt aus der Nato und überhaupt ein Ende der transatlantischen Beziehungen fordern. Kurzum, die Empörung wäre grenzenlos.“ Das wäre vielleicht in der Schweiz so, nicht aber in Deutschland, wo man traditionell Washington gegenüber meistens kuscht. Das war beim Krieg gegen Serbien so, auch gegen Afghanistan und im Globalen Krieg gegen den Terror, bei der Osterweiterung der Nato und der EU oder der Ausdehnung der Nato in den Pazifik, eine Ausnahme war die Nicht-Beteiligung am Irak-Krieg. Als der Lauschangriff über Echelon um 2000 auf Politiker und Wirtschaft bekannt wurde, gab es ein wenig Aufregung, die aber schnell wieder weggepackt wurden. Gleichermaßen als über Edward Snowden bekannt wurde, deutsche Politiker bis hinauf zur Bundeskanzlerin belauscht. Merkel: „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht.“ Dabei blieb es im Wesentlichen.
Der Verdacht ist nicht ganz beiseite zu wischen, dass der Anschlag auf Nord Stream mit Wissen und zumindest Duldung der Bundesregierung oder des Kanzlers geschah. Damit folgte man den Drohungen von Biden (und zuvor Trump), die vor allem die russische Konkurrenz verdrängen wollten, konnte aber auch vermeiden, dass in Deutschland eine Diskussion über die Wiederaufnahme der russischen Gaslieferung entsteht, die die transatlantische und europäische Einheit gefährdet hätte. Man schaute lieber weg, wie auch später. Der ehemaligen Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt machte dies ziemlich deutlich klar und sagte, die Sprengung habe keine große Empörung ausgelöst und werde dies auch nicht, wenn die Ukraine vom Bundesgeneralanwalt angeklagt werden sollte (Warum unterstützte Deutschland die Ukraine, obgleich die Anschläge auf Nord Stream im staatlichen Auftrag geschahen?)
Würde Deutschland die Ukraine empört zur Rede stellen wollen, könnten letztlich auch Dinge zu Tage treten, die man vermeiden will: Man hat auf das falsche Pferd beim Kuschen unter Biden gesetzt, die Unterstützung des Kriegs war ein Fehler, Kiew könnte Hintermänner benennen, vielleicht auch deutsche Mitwisser, die Energiepolitik mit dem Abbruch der russischen Importe hat vor allem Deutschland geschadet, den Deutschen ist kaum zu vermitteln, warum sie dem Staat, der einen Angriff auf wichtige Infrastruktur ausgeführt hat, weiter mit Milliarden kritiklos und huldigend unterstützen soll, nicht zuletzt könnte die europäische Einheit zusammenbrechen, denn es gibt Länder wie Polen, die unverhohlen den Anschlag richtig finden … Es könnte viele Gründe geben.
Ich denke, dass Gujer jedenfalls falsch liegt, wenn er meint, die Deutschen und die Bundesregierung hätten den Anschlag verurteilt, wenn er von Washington ausgeführt worden wäre. Gekuscht hat man vermutlich auch weniger vor Kiew, sondern eben vor Washington unter Biden, der die Forderungen von Moskau nach Anerkennung der Sicherheitsinteressen ins Leere laufen ließ und die Front des Westens mit der Ukraine als Stellvertreter im Krieg gegen Russland aufbaute. Mit Trump hat sich die Lage stark verändert, deswegen wird von den Kriegsunterstützern immer stärker das Argument vorgebracht, Russland wolle die Nato angreifen, solange der Krieg in der Ukraine herrscht, wäre man aber relativ sicher. Man lässt die Ukrainer kämpfen und sterben, bis man so weit aufgerüstet ist, es mit den Russen aufnehmen zu können.
„Obwohl die Deutschen nicht zum Patriotismus neigen, wird der ukrainische Heroismus nirgends so verklärt wie in der Bundesrepublik“
Zurück zu Gujer, der schreibt: „Niemand respektiert ein Land, das sich selbst so wenig respektiert, dass es sich nicht einmal gegen eine flagrante Verletzung seiner nationalen Interessen wehrt. Um Protest zu äussern, gibt es genügend diplomatische Möglichkeiten. Wer der Hauptfinancier der Ukraine ist, verfügt zudem über handfeste Druckmittel, um Selenski eine Entschuldigung abzuringen. Die Bundesregierung und – noch erstaunlicher – die deutschen Medien aber schweigen.“
Nach Gujer herrscht in Deutschland ein moralischer Manichäismus gegenüber Freunden und Feinden: „Zum einen sind die Ukrainer die Guten, und die Guten können nichts Schlechtes tun. Der Moralismus in der deutschen Aussenpolitik lässt für Grautöne wenig Platz. Dieses Schwarz-Weiss-Denken führt auch dazu, dass man ernsthafte Probleme in der Ukraine wie die endemische Korruption nur verhalten anspricht.“
Allerdings konstatiert er, dass diese Moral umschlagen kann, wenn der Verbündete Fehler begeht, wie dies bei den USA und Israel der Fall war. Dann ufere die Kritik aus Enttäuschung zu Antiamerikanismus und Antisemitismus aus. Das sei bei der Ukraine anders, die, was er allerdings nicht sagt, ein Vorbild für die erwünschte Militarisierung des Landes ist, das wieder zur stärksten Militärmacht Europas werden will. Man will ja „Verantwortung“ übernehmen: „Bei der Ukraine führt der psychologische Mechanismus zum Gegenteil: zu stellvertretendem Hurrapatriotismus. Obwohl die Deutschen nicht zum Patriotismus neigen, wird der ukrainische Heroismus nirgends so verklärt wie in der Bundesrepublik.“
Zum Schluss präsentiert Gujer noch einige weitere völker- und individualpsychologische Erkenntnisse. In der Außenpolitik herrsche „das Unvermögen, seinen Standpunkt offen und ehrlich auszusprechen“, deswegen spreche man in den Vereinten Nationen vom „German vote“. Deutschland wolle nicht anecken und kaschiere die eigenen Interessen. Das ist teilweise so, wenn es ums Geld oder die eigene Wirtschaft geht, eher nicht. Es fehle eine Außenpolitik, „die über den Tag hinausgeht“. Deswegen führe Merz einen Zickzackkurs auf. Gujer schließt damit: „Insofern ist die Funkstille beim ukrainischen Staatsterrorismus nur konsequent. Wer so rumeiert, schweigt am besten.“
Wissen wir jetzt, warum Deutschland gegenüber der Ukraine kuscht, während gegenüber den USA und Israel ein Zickzackkurs herrscht? Es ließe sich von nationalistischer Perspektive sagen, Deutschland habe keine positive Identität ausgeprägt, um seine Interessen offen durchsetzen zu können, notfalls auch militärisch. Aber was sind die Interessen aller Deutschen? Warum schauen die meisten Politiker und Medien bei der Ukraine nicht genauer hin: Korruption, Zwangsmobilisierung, autoritäre Regierung und Fixierung auf Krieg und Heroismus, teilweise auch mit direktem Bezug auf den deutschen Faschismus und die nationalistischen Kollaborateure?
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Lt. https://www.transparency.de/cpi/cpi-2025 ist Russland korrupter als die Ukraine.
Und ob man so ein Käseblatt wie die NZZ zitiert das sich unter seinem neuen Chef dem Kulturkampf und dem fossilen Lobbyismus verschrieben hat muss jeder für sich selbst entscheiden.
“Transparency” hat selbst ein nicht gerade kleines Korruptionsproblem. Wer etwas gegen die Machenschaften der Pharmamafia sagt, fliegt raus.
Murg schreibt :
„Lt. https://www.transparency.de/cpi/cpi-2025 ist Russland korrupter als die Ukraine.“
Ich kann Ihre schwarz-grüne Sichtweise nicht nachvollziehen :
Wir „bestrafen“ Russland für seine Korruptheit mit nie dagewesenen Sanktionen und Waffenlieferungen, die dazu genutzt werden um Russen zu töten;
die ebenfalls schwerstkorrupte Ukraine wird von uns mit milliardenschweren Geld- und Waffengeschenken gesponsert;
finde den Unterschied !
Was soll daran „schwarz-grün“ sein?
Ist das jetzt irgendwas kindisches mit ich mache immer alles anders als X oder Y?
@ Murg 21 Uhr 54 : Teppfehler, Murg ? Müsste es nicht heißen Murks ? Oder Murcks ? Oder
Murx ? Oder sonstwie ?
„Man lässt die Ukrainer kämpfen und sterben, bis man so weit aufgerüstet ist, es mit den Russen aufnehmen zu können.“ – Korrektur: bis man glaubt, es mit den Russen aufnehmen zu können.
Und ganz fest glauben muß man das wohl, denn die Ergebnisse des ausgeschütteten Füllhorns von Sondervermögen manifestieren sich derzeit eher in verschwundenem Geld, wie das eben so üblich ist, in der Kleptokratie.
Es ist gut, wenn die Ukrainer sterben, solange das eigene Kanonenfutter noch nicht bereit ist. Frieden mit Russland wollen die deutschen Blackrock-Eliten auf keinen Fall. Sondern endlich die Revanche.
Beim dritten Mal klappts bestimmt. Da hilft nur Augen zu und ganz feste dran glauben!
Ach Gottchen. Was für eine dämliche Frage.
Wer war den der letzte Arbeitgeber von Herr Schmerz? Black Rock. Wer hat am meisten Geld in die Ukraine investiert? Black Rock. Wer will diesen korrupten Staat wieder aufbauen um noch mehr Geld zu verdienen? Black Rock.
Merz hat ja nicht gekündigt sondern Black Rock seine Dienste als Bundeskanzler Deutschlands zur Verfügung gestellt.
Warum Deutschland gegenüber der Ukraine kuscht? Die Ziele des Westens, die NATO bis an die Grenzen Russland auszudehnen müssen erreicht werden. Nur so kann die Dekolonisierung Russlands gestartet werden. Die Unterstützung des Krieges war kein Fehler und wird weitergehen bis zum Untergang einer Seite. Unser Kanzler hat ja den Untergang Russlands bei Miosga beschrieben. Pro Tag verliere der Russe über 1000 Soldaten und die Wirtschaft schmiert in einem solchem Tempo ab, welches man nicht beschreiben kann. Ob er daran glaubt oder?
Ich denke nicht, daß die NATO damit zufrieden wäre, nur bis _an_ die Grenzen Russlands vorzustoßen.
Obiges waren schon 99 Zeichen 😉
Es ist nicht nur Deutschland, das vor der Ukraine kuscht, sondern vor allem die EU und die Nato tun das, die ihren neuen Mitgliedern im Osten Stärke und Zuverlässigkeit zeigen müssen. Deshalb halten sie verzweifelt am Krieg fest, denn eine Niederlage in der Ukraine könnte in den Ostländern die Illusion zerstören, von EU und Nato Schutz und Wohlstand zu bekommen, und zum Abfall von diesen Institutionen führen, zumal dann offensichtlich würde, dass diese den Karren nicht aus dem Dreck ziehen, sondern im Gegenteil sie mit in den Dreck ziehen.
Genau UK, Frankreich, die Skandinavier, die Balten, Polen und auch Südeuropa sind auch alle auf Pro-Ukraine-Kurs. Und Ungarn vielleicht jetzt auch.
Und die Schweiz hat mehr Russlandsanktionen in Kraft als die meisten europäischen Länder. Und die NZZ ist/war auch immer auf Kurs. Stellt sich die Frage, warum nun diese kritischen Töne?
Na ja, den männlichen Nachwuchs in einem sinnlosen Krieg verheizen und sich Agrarland und Rohstoffvorkommen unter den Nagel reißen, sind jetzt keine so prallen Aussichten.
Liebe Leute, warum versteht ihr nicht, dass es nicht um die Ukraine geht, sondern um eine geopolitische Neuordnung durch Megareiche, für die Russland und China auf dem Speisezettel stehen. Diese Leute haben ihre Statthalter in der EU, in der UNO, in der NATO Jahrzehnte lang aufgebaut, platziert, durch NGOs sekundiert. Jetzt wollen sie es wissen.
Trumps Amtszeit ist nur eine Atempause, ein Interregnum, danach wird es richtig losgehen, die EU ist ihr Ausweich, ihre Parallelaktion, wenn man so will.
Herr Rötzer neigt dazu, Konflikte isoliert zu betrachten, auch was den Iran betrifft, war das und ist das sein Fehler – von Israel ganz zu schweigen.
Als Ergänzung zu meinem Kommentar zu lesen die hervorragende Analyse bei RT:
Karaganow: Wie Russland im neuen Weltkrieg gewinnen kann
https://de.rt.com/meinung/279171-karaganow-wie-russland-im-neuen/
Kuschelbilder am laufenden Band…..🤮
nun hört endlich auf, den Komiker aus Kiew zu umarmen, das ist mittlerweile so was von peinlich, am Ende weiss der nicht mehr ob er männlich, weiblich oder diverse ist, wenn die EU implodiert kennt ihn keiner mehr, hat ihm das noch keiner gesteckt?
Zumindest scheinen die blaugelben Profile, Fahnen und Maskeraden zuletzt deutlich weniger geworden zu sein…
„Kuscht“ Deutschland bzw. die deutsche politische Klasse vor den USA und der Ukraine?
Ich möchte da widersprechen, denn die Wortwahl „kuscht“ suggeriert ja, dass man nur aus Ängstlichkeit und eigentlich wider eigenes Wollen etwas Bestimmtes tut.
Dem ist aber nicht so.
Herr Gujer in der Schweiz kann sich vermutlich selbst heute noch nicht ausreichend vorstellen, in welch hohem Maße der gesamte politisch-mediale Komplex in Deutschland seit vielen Jahrzehnten über transatlantische Netzwerke auf die US-Linie der Präsidenten vor Trump eingeschworen ist.
Von daher „kuscht“ die deutsche Regierung auch gar nicht, sondern sie tut bloß weiterhin das, wovon sie selbst – als hiesige Vertretung von US-Interessen – überzeugt ist.
Sie versteht sich eben als hiesige Vertretung der Eine-Welt-Ideologie der US-Demokraten sowie der Neocons und handelt so, wie sie auch handeln würde, wenn der US-Präsident Biden, Harris oder Clinton hieße.
Dass das kläglich ist, wissen wir.
Ein Adenauer, ein Willy Brandt und auch noch ein Helmut Schmidt und Helmut Kohl waren in der Lage, auch innerhalb der westlichen Bündnisverpflichtungen explizit deutsche Interessen zu vertreten. Alle Regierungen nach Schröder konnten und können das nicht mehr. Und nun haben sie sich so vollständig daran gewöhnt, dass ihnen alles andere als gefährliche Ketzerei gilt. Im Grunde ist „1945“ erst jetzt vollständig geworden, denn die Regierung ist noch nicht mal mehr in der Lage, spezifisch deutsche Interessen auch bloß zu denken.
Die Verlogenheit – ‚kuschen‘ vor der usa – ist Mittel zum Zweck, der Zweck ist Revanche. Eine solche kann man naturgemäss nicht öffentlich als Movens angeben, so gibt man eben das an, was man seit ’45 angibt – die moralische Reinheit, die man sich durch tonnenweise Asche aufs deutsche Haupt für den Holocaust – und nur für diesen, die übrigen Schlächtereien des Zweiten Weltkrieges hat man immer schon unter den Tisch fallen lassen – , u. a. in der ARD-Tagesschau ca. alle zwei Tage aufs Neue zelebriert. Die deutsche Vergangenheit wird bewältigt, live im Staatssender. Nie wieder, nie wieder, nie wieder… während man seinen einstigen Opfern zusieht, wie sie genozidal zugange sind. Nihil nise bene de Israeli… und rüstet auf, auf vielseitigen Wunsch der restlichen EU-Staaten, die antirussische Hysterie, die man massgeblich selbst angefacht hat, tüchtig verstärkend. Die Ukrainer – Mittel zum Zweck, sie müssen für den deutschen Wiederaufstieg über die Planke, man unterstützt sie zutode.
„Warum kuscht Deutschland vor Kiew?“
Deutschland kann gar nicht vor Kiew kuschen.
„Kiew“ ist überhaupt kein entscheidungsfähiges Objekt in diesem Krieg, sondern eine seit dem Maidan-Putsch 2014 von US/NATO eingesetzte Kriegsmaschine zwecks Schwächung/Ruinierung/ Niederwerfung Russlands.
Deutschland kuscht da ausschließlich vor seiner eigenen und selbstgebastelten Notlage, nämlich ohne einen NATO-Sieg über Russland komplett abzukacken, oder dieses wenigstens mittels „Kriegswirtschaft“ und „Dauerkrieg“ noch eine Weile in die Länge zu ziehen.
Ja, Deutschland kackt ab. Ist aber nicht das schlimmste, was der Welt passieren könnte.
Tut mir Leid, aber ich sehe keine andere Ursache für die Russophobie vieler deutscher Politiker, als den Wunsch, es Russland für die Niederlage in Stalingrad endlich heim zu zahlen.
Wie sonst ist der Wunsch von Kiesewetter »Russland muss verlieren lernen wie Deutschland 1945« zu erklären
oder von Fischer und Lambsdorff: »Russland dort treffen, wo es wirklich wehtut!«
oder von Christian Lindner: »Wir konzentrieren uns auf die Maximierung des Schadens für die russische Wirtschaft«
oder von Joachim Gauck: »der Ukraine so viel und so schnell und so moderne Waffen wie nur möglich zu liefern, um Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen«.