
Am 1. Mai erschien von Eric Gujer, dem Chefredakteur der NZZ, in seiner Zeitung ein Meinungsbeitrag, den man sich eigentlich hätte schon längst in Deutschland gewünscht hätte. Gujer fragt sich, warum Deutschland, Regierung und der Großteil der Bevölkerung, „vor Kiew kuscht“, obwohl mit den Nord Stream-Pipelines wahrscheinlich eine wichtige, für die deutsche Wirtschaft folgenreiche Infrastruktur in die Luft jagte. Auch wenn der Generalbundesanwalt vermutlich demnächst Anklage gegen einen Ukrainer erheben wird, der im staatlichen Auftrag gehandelt hat, behandelt Deutschland die Ukraine, vielmehr die Selenskij-Regierung, wie ein bedürftiges unschuldiges Kind und steckt mehr Milliarden in das bis zur obersten Spitze der Regierung korrupte Land als jede andere Regierung, die von ukrainischem Staatsterrorismus verschont blieb.
Gujer kontrastiert das Kuschen vor Kiew mit der Annahme, amerikanische Geheimdienste hätten die Pipelines, „ein zentrales Element der deutschen Energieversorgung“, in die Luft gesprengt. Das wurde ja auch diskutiert, vor allem nachdem Hersh behauptet hat, Biden habe den Anschlag befohlen und dann gemeinsam mit Scholz den Plan ausgeheckt, die Andromeda-Story, der der Generalbundesanwalt und der WSJ-Journalist Bojan Pancevski anhängt, als Deckmantel für die eigentlichen Täter zu benutzen.
Gujer sagt diese Reaktion voraus, wenn Washington hinter dem Anschlag stecken würde: „Nicht mehr nur der rechte und der linke Rand, sondern der Mainstream der deutschen Politik würde einen Austritt aus der Nato und überhaupt ein Ende der transatlantischen Beziehungen fordern. Kurzum, die Empörung wäre grenzenlos.“ Das wäre vielleicht in der Schweiz so, nicht aber in Deutschland, wo man traditionell Washington gegenüber meistens kuscht. Das war beim Krieg gegen Serbien so, auch gegen Afghanistan und im Globalen Krieg gegen den Terror, bei der Osterweiterung der Nato und der EU oder der Ausdehnung der Nato in den Pazifik, eine Ausnahme war die Nicht-Beteiligung am Irak-Krieg. Als der Lauschangriff über Echelon um 2000 auf Politiker und Wirtschaft bekannt wurde, gab es ein wenig Aufregung, die aber schnell wieder weggepackt wurden. Gleichermaßen als über Edward Snowden bekannt wurde, deutsche Politiker bis hinauf zur Bundeskanzlerin belauscht. Merkel: „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht.“ Dabei blieb es im Wesentlichen.
Der Verdacht ist nicht ganz beiseite zu wischen, dass der Anschlag auf Nord Stream mit Wissen und zumindest Duldung der Bundesregierung oder des Kanzlers geschah. Damit folgte man den Drohungen von Biden (und zuvor Trump), die vor allem die russische Konkurrenz verdrängen wollten, konnte aber auch vermeiden, dass in Deutschland eine Diskussion über die Wiederaufnahme der russischen Gaslieferung entsteht, die die transatlantische und europäische Einheit gefährdet hätte. Man schaute lieber weg, wie auch später. Der ehemaligen Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt machte dies ziemlich deutlich klar und sagte, die Sprengung habe keine große Empörung ausgelöst und werde dies auch nicht, wenn die Ukraine vom Bundesgeneralanwalt angeklagt werden sollte (Warum unterstützte Deutschland die Ukraine, obgleich die Anschläge auf Nord Stream im staatlichen Auftrag geschahen?)
Würde Deutschland die Ukraine empört zur Rede stellen wollen, könnten letztlich auch Dinge zu Tage treten, die man vermeiden will: Man hat auf das falsche Pferd beim Kuschen unter Biden gesetzt, die Unterstützung des Kriegs war ein Fehler, Kiew könnte Hintermänner benennen, vielleicht auch deutsche Mitwisser, die Energiepolitik mit dem Abbruch der russischen Importe hat vor allem Deutschland geschadet, den Deutschen ist kaum zu vermitteln, warum sie dem Staat, der einen Angriff auf wichtige Infrastruktur ausgeführt hat, weiter mit Milliarden kritiklos und huldigend unterstützen soll, nicht zuletzt könnte die europäische Einheit zusammenbrechen, denn es gibt Länder wie Polen, die unverhohlen den Anschlag richtig finden … Es könnte viele Gründe geben.
Ich denke, dass Gujer jedenfalls falsch liegt, wenn er meint, die Deutschen und die Bundesregierung hätten den Anschlag verurteilt, wenn er von Washington ausgeführt worden wäre. Gekuscht hat man vermutlich auch weniger vor Kiew, sondern eben vor Washington unter Biden, der die Forderungen von Moskau nach Anerkennung der Sicherheitsinteressen ins Leere laufen ließ und die Front des Westens mit der Ukraine als Stellvertreter im Krieg gegen Russland aufbaute. Mit Trump hat sich die Lage stark verändert, deswegen wird von den Kriegsunterstützern immer stärker das Argument vorgebracht, Russland wolle die Nato angreifen, solange der Krieg in der Ukraine herrscht, wäre man aber relativ sicher. Man lässt die Ukrainer kämpfen und sterben, bis man so weit aufgerüstet ist, es mit den Russen aufnehmen zu können.
„Obwohl die Deutschen nicht zum Patriotismus neigen, wird der ukrainische Heroismus nirgends so verklärt wie in der Bundesrepublik“
Zurück zu Gujer, der schreibt: „Niemand respektiert ein Land, das sich selbst so wenig respektiert, dass es sich nicht einmal gegen eine flagrante Verletzung seiner nationalen Interessen wehrt. Um Protest zu äussern, gibt es genügend diplomatische Möglichkeiten. Wer der Hauptfinancier der Ukraine ist, verfügt zudem über handfeste Druckmittel, um Selenski eine Entschuldigung abzuringen. Die Bundesregierung und – noch erstaunlicher – die deutschen Medien aber schweigen.“
Nach Gujer herrscht in Deutschland ein moralischer Manichäismus gegenüber Freunden und Feinden: „Zum einen sind die Ukrainer die Guten, und die Guten können nichts Schlechtes tun. Der Moralismus in der deutschen Aussenpolitik lässt für Grautöne wenig Platz. Dieses Schwarz-Weiss-Denken führt auch dazu, dass man ernsthafte Probleme in der Ukraine wie die endemische Korruption nur verhalten anspricht.“
Allerdings konstatiert er, dass diese Moral umschlagen kann, wenn der Verbündete Fehler begeht, wie dies bei den USA und Israel der Fall war. Dann ufere die Kritik aus Enttäuschung zu Antiamerikanismus und Antisemitismus aus. Das sei bei der Ukraine anders, die, was er allerdings nicht sagt, ein Vorbild für die erwünschte Militarisierung des Landes ist, das wieder zur stärksten Militärmacht Europas werden will. Man will ja „Verantwortung“ übernehmen: „Bei der Ukraine führt der psychologische Mechanismus zum Gegenteil: zu stellvertretendem Hurrapatriotismus. Obwohl die Deutschen nicht zum Patriotismus neigen, wird der ukrainische Heroismus nirgends so verklärt wie in der Bundesrepublik.“
Zum Schluss präsentiert Gujer noch einige weitere völker- und individualpsychologische Erkenntnisse. In der Außenpolitik herrsche „das Unvermögen, seinen Standpunkt offen und ehrlich auszusprechen“, deswegen spreche man in den Vereinten Nationen vom „German vote“. Deutschland wolle nicht anecken und kaschiere die eigenen Interessen. Das ist teilweise so, wenn es ums Geld oder die eigene Wirtschaft geht, eher nicht. Es fehle eine Außenpolitik, „die über den Tag hinausgeht“. Deswegen führe Merz einen Zickzackkurs auf. Gujer schließt damit: „Insofern ist die Funkstille beim ukrainischen Staatsterrorismus nur konsequent. Wer so rumeiert, schweigt am besten.“
Wissen wir jetzt, warum Deutschland gegenüber der Ukraine kuscht, während gegenüber den USA und Israel ein Zickzackkurs herrscht? Es ließe sich von nationalistischer Perspektive sagen, Deutschland habe keine positive Identität ausgeprägt, um seine Interessen offen durchsetzen zu können, notfalls auch militärisch. Aber was sind die Interessen aller Deutschen? Warum schauen die meisten Politiker und Medien bei der Ukraine nicht genauer hin: Korruption, Zwangsmobilisierung, autoritäre Regierung und Fixierung auf Krieg und Heroismus, teilweise auch mit direktem Bezug auf den deutschen Faschismus und die nationalistischen Kollaborateure?
Ähnliche Beiträge:
- Die Anschläge auf die Nordstream-Pipelines – wer ist dafür verantwortlich zu machen?
- Nord Stream-Anschläge: Was wusste der Bundeskanzler oder die Bundesregierung?
- Seymour Hersh: Vertuschen Scholz und Biden den Anschlag auf Nord Stream durch Cover Stories?
- Seymour Hersh: »Der Elefant im Raum«
- Weiter so nach den Haftbefehlen des Generalbundesanwalts für die mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteure?



Lt. https://www.transparency.de/cpi/cpi-2025 ist Russland korrupter als die Ukraine.
Und ob man so ein Käseblatt wie die NZZ zitiert das sich unter seinem neuen Chef dem Kulturkampf und dem fossilen Lobbyismus verschrieben hat muss jeder für sich selbst entscheiden.
“Transparency” hat selbst ein nicht gerade kleines Korruptionsproblem. Wer etwas gegen die Machenschaften der Pharmamafia sagt, fliegt raus.
Murg schreibt :
„Lt. https://www.transparency.de/cpi/cpi-2025 ist Russland korrupter als die Ukraine.“
Ich kann Ihre schwarz-grüne Sichtweise nicht nachvollziehen :
Wir „bestrafen“ Russland für seine Korruptheit mit nie dagewesenen Sanktionen und Waffenlieferungen, die dazu genutzt werden um Russen zu töten;
die ebenfalls schwerstkorrupte Ukraine wird von uns mit milliardenschweren Geld- und Waffengeschenken gesponsert;
finde den Unterschied !
Was soll daran „schwarz-grün“ sein?
Ist das jetzt irgendwas kindisches mit ich mache immer alles anders als X oder Y?
@ Murg 21 Uhr 54 : Teppfehler, Murg ? Müsste es nicht heißen Murks ? Oder Murcks ? Oder
Murx ? Oder sonstwie ?
@Lichtenberg
„Teppfehler, Murg ? Müsste es nicht heißen Murks ? Oder Murcks ? Oder
Murx ? Oder sonstwie ?“
„Teppfehler“? Wer im Glashaus sitzt…
Murg schreibt :
„Ist das jetzt irgendwas kindisches mit ich mache immer alles anders als X oder Y?“
Dann müssen wir wohl – ganz kindisch – bei Adam und Eva anfangen , nun denn :
Russland und die Ukraine haben ein Korruptionsproblem; wie sollte die BRD mit diesen Phänomenen umgehen ?
Bei uns heißt die Korruption Lobbyismus. Vielleicht sollten wir zuerst vor unserer eigenen Tür kehren, bevor wir beurteilen, wer korrupter ist. Und wie war das mit VonderLeyen und den Beraterverträgen, oder ihre Machenschaften bei der Impfstoffbeschaffung? Die Spendenaffären, die Nebeneinkünfte der Politiker, CumEx…. Wir haben bei uns wohl genug zu kehren, oder? Und im Zuge der Aufrüstung wird noch eine Menge dazukommen. Wetten wir?
Und der fossile Lobbyismus der NZZ und dessen Chefs ist Teil dieses Problems.
Aber Klima, CO2 und so sind ja Mainstream und deswegen falsch und man dann kann nur dagegen sein.
Und die Geldsäcke lachen sich weiter über diese nützlichen Idioten tot.
O.t…..und Andrea Tandler sitzt immer noch nicht im Knast .obwohl zu vier Jahren Haft verurteilt wegen gieriger Steuerhinterziehung bei ihrem 38 Mio. Euro Maskendeal. Hätte auch gerne Beugehaft für die Mineralöl Manager die unser Steuergeld in aller Öffentlichkeit klauen.
„Laut Kiew ist Russland korrupter als sonstwer auf der Welt“…
War es das, was du schreiben s..wolltest?
„Man lässt die Ukrainer kämpfen und sterben, bis man so weit aufgerüstet ist, es mit den Russen aufnehmen zu können.“ – Korrektur: bis man glaubt, es mit den Russen aufnehmen zu können.
Und ganz fest glauben muß man das wohl, denn die Ergebnisse des ausgeschütteten Füllhorns von Sondervermögen manifestieren sich derzeit eher in verschwundenem Geld, wie das eben so üblich ist, in der Kleptokratie.
Es ist gut, wenn die Ukrainer sterben, solange das eigene Kanonenfutter noch nicht bereit ist. Frieden mit Russland wollen die deutschen Blackrock-Eliten auf keinen Fall. Sondern endlich die Revanche.
Beim dritten Mal klappts bestimmt. Da hilft nur Augen zu und ganz feste dran glauben!
Naja, die ganze Idee der schleichenden Ukraine-Nato-Integration war, so wie das all die Jahre zuvor nach der Auflösung der Sowjetunion praktiziert wurde, dass Russland keine große Wahl hat und falls es sich doch auf die Hinterbeine stellen sollte, hatte schon Obama nach dem Minsker Abkommen begonnen, die Ukraine nach Nato-Vorstellungen um- und aufzubauen, so dass sich Russland zusammen mit den Finanzsanktionen schnell erschöpfen würde.
Das ist immer noch so. Tenor: Wir führen Krieg gegen (das schwache) Russland. Wir werden (das schwache) Russland noch weiter schwächen.
Das ist tiefe Überzeugung, die bisher von der realitätsseitigen Entwicklung noch nicht merkbar erschüttert wurde. Die ganze „Krieg gegen Russland ab 2029“-Rhetorik ist für die Rückhaltsgewinnung in der Bevölkerung eben notwendig.
Die Feindschaft gegen Russland in Westeuropa hat geschichtliche Tradition. Die „Lebensraum im Osten“- und dann die ganze Kalter-Krieg-Rhetorik hat sich da schon wunderbar angeschlossen. Die in Aussicht befindliche weitere Aufteilung und der Ausverkauf Russlands, den Putin ab 2000 verhindert hatte, sind sicherlich Hauptgründe, dass bisher noch beste Aussichten besteht, dass, so lange die EU-Länder noch irgendwie ein paar Milliönchen zusammenkratzen können, weitere Darlehen gegeben werden. Im Zweifelsfall sind es eh Nachfolgeregierungen, die sich mit dem Schuldenberg für die nicht rentierenden Investitionen in die Ukraine als Schwächungswerkzeug auseinandersetzen müssen.
Frankreichs Bürgen-Anteil steht, was das 90-Milliarden-Darlehen angeht, Deutschland kaum nach. Es hat sich, was die bisherige Unterstützung angeht, aber etwas zurückgehalten. Also glaubt man auch dort, dass Russland zu Reparationszahlungen gezwungen werden kann, also den Krieg politisch verliert.
Wie realistisch das mit dem mächtigsten Atomstaat auf der Gegenseite ist, der seine Atomdoktrin bereits angepasst hat, muss sich noch zeigen. Vor allem würde es, wenn es sich in diese Richtung bewegt, dazu führen, dass nicht mehr Putin Präsident ist, sondern einer, der versprochen hat, die Ehre Russlands wieder herzustellen und gewählt wurde, weil er angekündigt hat, auch die dafür zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu nutzen.
Oder die Russen haben bei der Wahl einfach keine Lust mehr auf Krieg und wählen einen, der sagt, dass der Anschluss der neuen Provinzen überhastet war und rückabgewickelt wird. Natürlich inklusive der Krim, denn sonst hören die Ukrainer nicht mit dem Krieg auf.
Wer weiß.
Ach Gottchen. Was für eine dämliche Frage.
Wer war den der letzte Arbeitgeber von Herr Schmerz? Black Rock. Wer hat am meisten Geld in die Ukraine investiert? Black Rock. Wer will diesen korrupten Staat wieder aufbauen um noch mehr Geld zu verdienen? Black Rock.
Merz hat ja nicht gekündigt sondern Black Rock seine Dienste als Bundeskanzler Deutschlands zur Verfügung gestellt.
Warum Deutschland gegenüber der Ukraine kuscht? Die Ziele des Westens, die NATO bis an die Grenzen Russland auszudehnen müssen erreicht werden. Nur so kann die Dekolonisierung Russlands gestartet werden. Die Unterstützung des Krieges war kein Fehler und wird weitergehen bis zum Untergang einer Seite. Unser Kanzler hat ja den Untergang Russlands bei Miosga beschrieben. Pro Tag verliere der Russe über 1000 Soldaten und die Wirtschaft schmiert in einem solchem Tempo ab, welches man nicht beschreiben kann. Ob er daran glaubt oder?
Ich denke nicht, daß die NATO damit zufrieden wäre, nur bis _an_ die Grenzen Russlands vorzustoßen.
Obiges waren schon 99 Zeichen 😉
Es ist nicht nur Deutschland, das vor der Ukraine kuscht, sondern vor allem die EU und die Nato tun das, die ihren neuen Mitgliedern im Osten Stärke und Zuverlässigkeit zeigen müssen. Deshalb halten sie verzweifelt am Krieg fest, denn eine Niederlage in der Ukraine könnte in den Ostländern die Illusion zerstören, von EU und Nato Schutz und Wohlstand zu bekommen, und zum Abfall von diesen Institutionen führen, zumal dann offensichtlich würde, dass diese den Karren nicht aus dem Dreck ziehen, sondern im Gegenteil sie mit in den Dreck ziehen.
Genau UK, Frankreich, die Skandinavier, die Balten, Polen und auch Südeuropa sind auch alle auf Pro-Ukraine-Kurs. Und Ungarn vielleicht jetzt auch.
Und die Schweiz hat mehr Russlandsanktionen in Kraft als die meisten europäischen Länder. Und die NZZ ist/war auch immer auf Kurs. Stellt sich die Frage, warum nun diese kritischen Töne?
Na ja, den männlichen Nachwuchs in einem sinnlosen Krieg verheizen und sich Agrarland und Rohstoffvorkommen unter den Nagel reißen, sind jetzt keine so prallen Aussichten.
Liebe Leute, warum versteht ihr nicht, dass es nicht um die Ukraine geht, sondern um eine geopolitische Neuordnung durch Megareiche, für die Russland und China auf dem Speisezettel stehen. Diese Leute haben ihre Statthalter in der EU, in der UNO, in der NATO Jahrzehnte lang aufgebaut, platziert, durch NGOs sekundiert. Jetzt wollen sie es wissen.
Trumps Amtszeit ist nur eine Atempause, ein Interregnum, danach wird es richtig losgehen, die EU ist ihr Ausweich, ihre Parallelaktion, wenn man so will.
Herr Rötzer neigt dazu, Konflikte isoliert zu betrachten, auch was den Iran betrifft, war das und ist das sein Fehler – von Israel ganz zu schweigen.
Als Ergänzung zu meinem Kommentar zu lesen die hervorragende Analyse bei RT:
Karaganow: Wie Russland im neuen Weltkrieg gewinnen kann
https://de.rt.com/meinung/279171-karaganow-wie-russland-im-neuen/
Das Ding habe ich mir auch reingetan. Mein Fazit: Ziehen wir uns schon mal warm an. Vorher aber wird es eine dritte Oreshnik geben. Auf _den_ Einschlagsort bin ich doch echt gespannt …
Kuschelbilder am laufenden Band…..🤮
nun hört endlich auf, den Komiker aus Kiew zu umarmen, das ist mittlerweile so was von peinlich, am Ende weiss der nicht mehr ob er männlich, weiblich oder diverse ist, wenn die EU implodiert kennt ihn keiner mehr, hat ihm das noch keiner gesteckt?
Zumindest scheinen die blaugelben Profile, Fahnen und Maskeraden zuletzt deutlich weniger geworden zu sein…
„Kuscht“ Deutschland bzw. die deutsche politische Klasse vor den USA und der Ukraine?
Ich möchte da widersprechen, denn die Wortwahl „kuscht“ suggeriert ja, dass man nur aus Ängstlichkeit und eigentlich wider eigenes Wollen etwas Bestimmtes tut.
Dem ist aber nicht so.
Herr Gujer in der Schweiz kann sich vermutlich selbst heute noch nicht ausreichend vorstellen, in welch hohem Maße der gesamte politisch-mediale Komplex in Deutschland seit vielen Jahrzehnten über transatlantische Netzwerke auf die US-Linie der Präsidenten vor Trump eingeschworen ist.
Von daher „kuscht“ die deutsche Regierung auch gar nicht, sondern sie tut bloß weiterhin das, wovon sie selbst – als hiesige Vertretung von US-Interessen – überzeugt ist.
Sie versteht sich eben als hiesige Vertretung der Eine-Welt-Ideologie der US-Demokraten sowie der Neocons und handelt so, wie sie auch handeln würde, wenn der US-Präsident Biden, Harris oder Clinton hieße.
Dass das kläglich ist, wissen wir.
Ein Adenauer, ein Willy Brandt und auch noch ein Helmut Schmidt und Helmut Kohl waren in der Lage, auch innerhalb der westlichen Bündnisverpflichtungen explizit deutsche Interessen zu vertreten. Alle Regierungen nach Schröder konnten und können das nicht mehr. Und nun haben sie sich so vollständig daran gewöhnt, dass ihnen alles andere als gefährliche Ketzerei gilt. Im Grunde ist „1945“ erst jetzt vollständig geworden, denn die Regierung ist noch nicht mal mehr in der Lage, spezifisch deutsche Interessen auch bloß zu denken.
Die Verlogenheit – ‚kuschen‘ vor der usa – ist Mittel zum Zweck, der Zweck ist Revanche. Eine solche kann man naturgemäss nicht öffentlich als Movens angeben, so gibt man eben das an, was man seit ’45 angibt – die moralische Reinheit, die man sich durch tonnenweise Asche aufs deutsche Haupt für den Holocaust – und nur für diesen, die übrigen Schlächtereien des Zweiten Weltkrieges hat man immer schon unter den Tisch fallen lassen – , u. a. in der ARD-Tagesschau ca. alle zwei Tage aufs Neue zelebriert. Die deutsche Vergangenheit wird bewältigt, live im Staatssender. Nie wieder, nie wieder, nie wieder… während man seinen einstigen Opfern zusieht, wie sie genozidal zugange sind. Nihil nise bene de Israeli… und rüstet auf, auf vielseitigen Wunsch der restlichen EU-Staaten, die antirussische Hysterie, die man massgeblich selbst angefacht hat, tüchtig verstärkend. Die Ukrainer – Mittel zum Zweck, sie müssen für den deutschen Wiederaufstieg über die Planke, man unterstützt sie zutode.
„Warum kuscht Deutschland vor Kiew?“
Deutschland kann gar nicht vor Kiew kuschen.
„Kiew“ ist überhaupt kein entscheidungsfähiges Objekt in diesem Krieg, sondern eine seit dem Maidan-Putsch 2014 von US/NATO eingesetzte Kriegsmaschine zwecks Schwächung/Ruinierung/ Niederwerfung Russlands.
Deutschland kuscht da ausschließlich vor seiner eigenen und selbstgebastelten Notlage, nämlich ohne einen NATO-Sieg über Russland komplett abzukacken, oder dieses wenigstens mittels „Kriegswirtschaft“ und „Dauerkrieg“ noch eine Weile in die Länge zu ziehen.
Ja, Deutschland kackt ab. Ist aber nicht das schlimmste, was der Welt passieren könnte.
Tut mir Leid, aber ich sehe keine andere Ursache für die Russophobie vieler deutscher Politiker, als den Wunsch, es Russland für die Niederlage in Stalingrad endlich heim zu zahlen.
Wie sonst ist der Wunsch von Kiesewetter »Russland muss verlieren lernen wie Deutschland 1945« zu erklären
oder von Fischer und Lambsdorff: »Russland dort treffen, wo es wirklich wehtut!«
oder von Christian Lindner: »Wir konzentrieren uns auf die Maximierung des Schadens für die russische Wirtschaft«
oder von Joachim Gauck: »der Ukraine so viel und so schnell und so moderne Waffen wie nur möglich zu liefern, um Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen«.
Darüber hinaus kann man sich auch fragen, warum in Deutschland(s Regierungen) unendliches Verständnis für die Idiosynkrasie Israels (und den resultirenden ,Massnahmen‘ gegen seine Gegner und Feinde) besteht, aber andererseit Null Toleranz gegenüber Russlands Befindlichkeiten und deren Massnahmen gegenüber Azov und weitere rechts-nationalistische Bandera Konsorten.
Letzte wurden ja (dankenswerter weise) hinreichend thematisiert (hier bei Overton!).
Und wieder gleich am Anfang vom Rötzer die Mär das die Ukrainer Nordstreampipeline gesprengt hätten.
Merz tut genau das, wozu er von der CDU/CSU aufgestellt und gewählt wurde – und zwar ziemlich erfolgreich!
— Verschiebung von Geldern zu den Bläckrock- und Atomtod-Konzernen in bisher unerreichter Höhe, wie noch kein Kanzler vor ihm: Merz nutzt die Chance seines Lebens, denn als berufsmäßiger Schattenbänker (Bläckrock) und Schwarzgeldwäscher (= Vorstand der HSBC-Bank, die größte Bank Europas, die Schwarzgeldbank) hat er nichts anderes gelernt als Geldverschiebung.
— Im Unterschied zu seinem bisherigen Auftraggeber (Bläckrock nimmt nur Klienten ab 50 Millionen Dollar Vermögen) hat die CDU ein Herz auch für arme Millionäre: Dem Bundeskanzler Merz sind alle 2,7 Millionen Einkommensmillionäre in Deutschland willkommen!
— 2,7 Millionen Millionäre in Deutschland + ihre Angehörigen und Abhängigen = Je 3 Wähler pro Millionär = macht fast die Hälfte der Wählerstimmen, die die CDU bei der letzten Wahl insgesamt erreichte.
Auf ernsthaften Widerstand stößt die CDU/CSU bisher nicht.
Die Konsequenz einer neu und transparent gewählten Regierung MÜSSTE sein:
1.) Lastenausgleich für die Schäden, die Merz durch die schlagartigen Geldverschiebungen am Volksvermögens angerichtet hat – nach dem Verursacherprinzip: siehe oben die 2,7 Millionen Vermögensmillionäre
2.) Die Vergesellschaftung der gefährlichen, den Staat und die Verfassung durch ihre Macht zersetzenden, US-gesteuerten Finanzindustrie nach Artikel 15 des Grundgesetzes. – Dafür war dieser Artikel von den Verfassungsvätern des Grundgesetzes vorgesehen!
Weiterlesen:
Zu 1:) Milliardärsvermögen erreichen historischen Rekordwert:
— https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2026-01-19-so-schnell-nie-so-gross-nie-milliardaersvermoegen-erreichen
Zu 2:) Einführung in das Grundstudium: Die Vergesellschaftung nach Art. 15 GG
— https://www.degruyterbrill.com/de/document/doi/10.1515/jura-2024-2034/html
Zu den Motiven des Beutezugs gehörte auch bei den von uns geschätzen Ethnien der Frauenraub. Nun muss heute niemand mehr Frauen verschleppen, es genügt die Grenzen zu öffnen. Die Männer werden aber weiterhin möglichst alle eingefangen und getötet. Wenn alle Frauen hier sind und nicht mehr zurück wollen (Umfrageergebnis) oder können, werden die Grenzen wieder geschlossen, alle Männer hier – vom Jugendlichen bis zum Greis – eingefangen und ebenfalls versendet um getötet zu werden. Dann teilen die Bigchiefs die erbeuteten Frauen unter sich auf. Einen Anteil erhalten die Staatsbediensteten. Einen weiteren Anteil erhalten die immer noch verbliebenen Friseure.
Die Ukrainer halten ein imperialistisches Russland unter einem Zaren in Schach, der immer noch der alten Sowjetunion nachtrauert und keine Probleme damit hat Hunderttausende Russen und Ukrainer für seinen Traum zu opfern.
Kuscheln ist ein völlig sinnentleertes Wort in diesem Zusammenhang.
Länder haben Interessen, keine Freunde. Es ist im deutschen Interesse, dass in Europa keine Grenzen militärisch verschoben werden. Also ist es im deutschen Interesse, dass die Ukraine als souveräner Staat nicht untergeht.
Dazu muss die Ukraine nicht in Moskau einmarschieren. Es reicht völlig die Russen langsam weichzukochen und diesen Krieg nicht zu verlieren. Die Ukraine muss nicht gewinnen. Siehe Vietnam, Afghanistan, Iran und ähnliche Konflikte.
Was soll die Aussage „… der alten Sowjetunion nachtrauern …“ während man gleichzeitig die alte NATO ohne Rüchsicht auf Verluste ausbaut und weiter tut. Nach dem Mauerfall wurde geschwafelt “ Ende des Kalten Krieg, Auflösung der Ost- Westblöcke“ etc. – das Gegenteil wurde real vom US-dominierten Westen gemacht. Da macht wahrscheinlich Goebbels neidische Augen in seinem Grab – oder?
Es gibt so etwas wie Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Polen, die baltischen Staaten, Südosteuropa haben sich freiwillig der EU und der NATO angeschlossen.
Warum:
Freiheit, Wohlstand, Demokratie und nicht Despotie, Armut, Redeverbot.
Diese Länder des Ostens wussten nach dem Verfall der Sowjetunion, trotz der Schwäche der RF, was für einen östlichen Nachbarn sie haben.
Kaum hat der wieder ein bisschen mehr als das Schwarze unterm Fingernagel, fängt er wieder an seine Nachbarn zu drangsalieren und zu erobern.
Wäre Russland nicht die Diktatur die sie nun mal ist, es wäre nicht möglich vier, jetzt fünf Jahre Eroberungskrieg mit Hunderttausenden von eigenen Toten zu führen.
Wer will mit den Russen und ihrer Diktatur schon tauschen? Die Osteuropäer nicht und deshalb haben sie sich der EU und der NATO angeschlossen, freiwillig.
Eigentlich ein Wiederkäuen von selbst bereits seit fast 4 Jahren Gesagtem mit den unvermeidlichen Begriffen Zar und Sowjetunion. Absolut nicht Neues. Eigentlich reicht es, wenn Sie nur ein Kürzel, z.B. „AR-38“, einstellen. Jeder weiss sofort welcher Inhalt gemeint ist.
Dass Sie hier nicht der einzige sind, der mit solchen Stereotypen arbeitet, ist doch tröstlich.
Wenn Sie inhaltlich irgendetwas beitragen wollen, bitte tun Sie sich keinen Zwang an.
Da Sie aber scheinbar keine anderen Argumente außer „Das gleiche sagt der immer.“ haben, werde ich wohl schon ziemlich richtig liegen.
Vielen Dank für die Bestätigung.
@Autonomer
„Und wieder gleich am Anfang vom Rötzer die Mär das die Ukrainer Nordstreampipeline gesprengt hätten.“
Schade, das du jetzt derart weichgespülte Kommentare abgeben musst…
@“obwohl mit den Nord Stream-Pipelines wahrscheinlich eine wichtige, für die deutsche Wirtschaft folgenreiche Infrastruktur in die Luft jagte.“
Ist das nicht schnurzpiepenhagen?
Deutschland hat doch schon im Vorfeld mitgeholfen kein Gas mehr aus Russland zu importieren.
Die GRÜNEN haben dann zugunsten der USA dafür gesorgt das Gas teuer von dort zu kaufen um schließlich gar kein Gas mehr nutzen zu wollen.
Was soll dann die Aufregung über die Sprengung einer Pipeline die eh keiner mehr nutzen wollte und die daher ziemlich nutzlos war?
Gut, die Option für eine eventuell spätere Nutzung für den Fall das Deutschland mal wieder eine Regierung bekommen könnte die nicht auf Kriegskrawall sondern auf Frieden gebürstet ist wurde damit für lange Zeit verhindert.
Da wir derzeit aber mit Volldampf auf Kriegskurs in den Untergang fahren habe ich da eh keine Hoffnung mehr auf einen Kurswechsel.
Ein Kanzler dem das Wohl der Ujraine mehr am Herzen liegt als das der eigenen Bevölkerung für die er nur Beschimpfungen übrig hat wie, zu faul, zu oft krank, zu gut gelebt, signalisiert doch nur eins: Es muss allen in Deutschland zum Wohle ukrainscher Oligarchen schlechter gehen.
Die Ukraine ist ein korruptes, faschistisches Land. Dieses Land positioniert sich gegen Russland. Allein das würde schon ausreichen und lässt Deutsche in Verzückung geraten. Deutschland steht IMMER auf Seiten derer, die den Faschismus glorifizieren. Das war in Bezug auf Argentinien während der faschistischen Militärdiktatur genauso zu beobachten wie das euphorische Bejubeln der chilenischen Pinochet Mörderbande. In der Zeit des griechischen Faschismus war Deutschland einer der größten Handelspartner Griechenlands.
Bandera, der ukrainische Nationalheld lebte nach 1945 unbehelligt in München bis er dann endlich 1956 einem Attentat zum Opfer fiel. Unter seiner Führung hatten die ukrainischen, faschistischen Kollaborateure der deutschen SS zugearbeitet und zehntausende Menschen bestialisch ermordet.
Das hier ist nur ein kleiner Ausschnitt warum die deutschen Eliten feuchte Augen kriegen, sobald es gegen das „barbarische“ Russland geht.
Also, die NZZ hätte es sich einfacher machen können in dem sie geschrieben hätte: Deutschland und Faschismus das passt und ist kompatibel. Auf Faschisten lässt die deutsche Elite nichts kommen – egal was die auch anrichten.
Ich fürchte, es ist alles viel banaler: Deutschland kuscht vor der Ukraine, weil unsere selbsternannte Elite keinerlei diplomatische Fähigkeiten hat und leichtgläubig wie Kleinkinder ist.
Der Ukraine-Krieg wurde von Biden inszeniert: Ukraine aufrüsten, dann Russland so lange reizen, bis es endlich angreift, dann Ukraine gerade so weit unterstützen, dass Russland sich aufreibt. Russland wird geschwächt, EU wird geschwächt, Biden hat den kalten Krieg endlich gewonnen.
Dem Schauspieler hat er eingeredet, er könnte den Krieg gewinnen – und natürlich jede Möglichkeit eines frühzeitigen Friedens torpediert. Selenski gegenüber hat er so getan, als wären es wirklich dessen ständige Forderungen nach „mehr“, die über die Lieferungen entscheiden …
Und die EU mit Deutschland an der Spitze hat diese Schmierenkomödie geglaubt – außer Scholz, der streng nach Drehbuch präzise die US-Vorgaben befolgt hat, verkleidet mit der passenden Begründung für sein Publikum „Eskalation vermeiden“. Alle anderen sind reingefallen, haben Russland den Krieg erklärt, haben Selenskis Forderungen nachgeplappert, träumen von Russlands Alleinschuld und planen schon mal, zurückzuschießen wie damals.
Nach Biden kam Trump, der verzweifelt versucht hat, EU und Selenski wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Anders als Biden, der gegen Ende seiner Amtszeit den Krieg offenbar sich selbst überlassen wollte, wollte Trump ihn wenigstens beenden – wenn auch nur, um den Kopf für seine eigenen Kriege frei zu haben …
Aber die dummen Europäer haben es nicht begriffen.
Trump hat seine Versuche aufgegeben, die EU macht weiter – und unsere Top-Diplomaten und Spezialexperten glauben weiter an Bidens Lügen, von der Waffenbruderschaft mit der Ukraine bis zur Abhängigkeit von LNG statt langfristigen Verträgen mit Russland.
Deswegen sind sie dankbar für die Sprengung von Nordstream, damit der Pöbel keine Diskussionen anfängt. Deshalb schenken sie der Ukraine Milliarden. Deshalb keilen sie immer wieder gegen Russland: Wenn Putin endlich die NATO angreift, hören vielleicht auch endlich die Fragen auf, wer eigentlich der Feind ist – Russland, die Ukraine oder die eigene Regierung.
Hat man keinen eigenen Patriotismus, borgt man sich einen ausländischen (psychologische Übertragung). Deutschland ist und bleibt ein Staat unter Tutelage sowie unter dem steten Zwang einer Sache („für die gute Sache“).
Warum Schland vor den Machhabern in der Ukraine kuscht? Weil „die Familie“ sehr reiche und einflussreiche Besitzer hat. Selensky, Jermak, Mindytsch, Shtilerman( FirePoint), Kolomoisky, Pintshuk….
haben alle eine israelischen Pass. Auch der Völkermörder Netanyahu, im Nebenberuf Ministerpräsident eines Apartheidstaates, hat die gleichen Besitzer. Larry Fink von BlackRock, die Besitzer von Wells Fargo(der Warburg- Clan), der Rothschild-Clan, die Besitzer von KKR….Vanguard….
„All wars are Bankers wars!“
Wenn Schland nicht mitspielt, dann werden die Daumen gesenkt. Und nicht nur die 280 Milliardäre und 2,8 Mill. Millionäre in Schland sind sauer!
Ist das ist die alte, stinkende Mär von der jüdischen Weltverschwörung? Die, wie schon 1930 ff den wirklich Verantwortlichen die Last der Schuld ab- und einer Religion aufbürdet?
So praktisch:
Das tausendjährige christliche Verfolgen, Verdammen und Verbrennen ist noch immer als Antisemitismus, manchmal ins Gegenteil verkehrt, virulent – wie im tausendjährigen Reich, das zwar nur 12 Jahre dauerte, aber…(s.o.).
„All wars are Bankers wars!“ Was ist dran nicht zu verstehen?
Meine Großmutter, die das Elend des 20.Jahrhunderts erlebt und erlitten hat( vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, das 1000jährige , die DDR und zuletzt die BRD) pflegte zu sagen: „Weltkrieg ist Geldkrieg!“
Und wenn ihnen das noch nicht reicht: Yurie Slezkine „ Das jüdische Jahrhundert“ von 1998…
Yuri Slezkines Gleichsetzung von Modernismus mit Judentum ist auf erschreckende Weise oberflächlich. Er schwadroniert von der besonderen Intelligenz der Juden von deren Hang zum Kommunismus (klar, er lebt ja in den USA). Die Juden hätten Marxismus und Kommunismus erfunden, um gegen den Nationalismus zu opponieren.
Was ist das andres als das alte Gerede von der jüdisch bolschewistischen Revolution?
Das Werk ist infam, indem es aus wirklichen Zusammenhägen eine Erzählung baut, die historische Ereignisse den Juden, einer Religion, zuschreibt. Warum so viele Juden der Befreiung zuneigten, versteht er dagegen nicht, oder er will es nicht verstehen.
Die beschworenen Traditionen zu den USA gibt es nur in Westdeutschland – also der BRD.
Im Osten sieht man das alles völlig anders. Man ist hier nicht russophob und religiös verblendet.
Rötzer sollte nicht immer Deutschland schreiben, wenn er die BRD meint. Wir Ossis distanzieren uns eindeutig von diesem ganzen Zirkus, den die Wessis veranstalten.
@ Ossi
Gut geschrieben!
Und sooo klein ist der Osten ja nun nicht. Das von Herrn Rötzer gemeinte Milieu findet sich natürlich in Berlin und den Zentren der alten Bundesrepublik in weitaus höherem Maße.
Außerdem kuscht dieses Milieu eben nicht, denn es identifiziert sich vollständig mit dem Hegemon.
Wenn ich einen Nagel einschlagen möchte, dann kusche ich nicht vor dem Hammer, wenn ich ihn benutze. Das Wort passt da nicht. Die Menschen in der Ukraine werden als Mittel zum Zweck benutzt. Der Geist der Aufklärung geht verloren, Europa hat seinen Zenit erreicht, von nun an geht’s bergab. Zurück in alte bräunliche Gedankenwelten mit Bewegungsdrang nach Osten. Die Welt sollte das hier genau beobachten, mit Deutschlands Wiederaufrüstung zur stärksten Militärmacht. Aber auch unsere Jugend sollte genau hinschauen, um sich dieses Mal vielleicht nicht verheizen zu lassen. Wird allerdings schwierig, wenn es zunehmend keine Jobs mehr gibt, außer bei der Armee. Man könnte fast befürchten, der wirtschaftliche Zusammenbruch wird billigend in Kauf genommen, weil er hilflose Menschen in die gewünschte Richtung lenkt.
Wenn den in der Ukraine verbliebenen Menschen irgendwann so richtig klar wird, was mit ihnen gemacht wurde, wird sich ihr Ärger nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen den Westen richten. Möglicherweise werden sie das als funktionierender Staat aber nicht überleben. Dann haben wir ein verärgertes Niemandsland vor der Tür, vollgepumpt mit Waffen. Keine schönen Aussichten.
Einen Sieg über Russland, so sehr ihn sich viele wünschen, halte ich nicht für realistisch durchsetzbar. Ein erhoffter Regierungswechsel dort könnte den Konflikt sogar verschärfen, er würde vermutlich nicht so ausfallen, wie man ihn sich wünscht. Ich glaube nicht, dass sich in Russland pro-westliche Marionetten platzieren lassen, denen ihr eigenes Land egal ist. Sowas gibt es nur hier, bei uns: Staatsmenschen, denen ihr eigenes Land vollkommen wurscht ist, solange ihre eigenen persönlichen Interessen und dass ihrer gesellschaftlichen Kaste zufriedenstellend bedient werden. Dient vielleicht auch der unbewussten Behandlung ihrer tiefen persönlichen Traumata, zum Leidwesen aller anderen, manche rufen ja fast schon hysterisch nach Krieg und Zerstörung.
Es ist nicht «unser» regelbasiertes Wertesystem, es ist das der Angelsachsen.
Unsere Poltitiker der Altparteien sind doch nur deren Vasallen und deren Kriegshunde, wenns drauf ankommt. Sieht man doch täglich.
Die wollen unbedingt Rußland überwältigen und ausrauben, wie sie es schon mit dutzenden anderen Ländern getan haben und ihre Hegemonie absichern.
Das hätten sie aber vor 30 Jahren machen müssen, da wäre es noch möglich gewesen.
Jetzt ist der Zug abgefahren, sie haben die Gelegenheit verpaßt wie man auch im Iran sieht und sind jetzt – zu unser aller Glück – selber am absteigenden Ast!
Wenn die von der Weltbühne endlich abgetreten sein werden,
kann sich Eurasien frei und ungehindert entwickeln!!
SCHOCK MOMENT: Wladimir Putin nennt Alice Weidel „Kanzlerin“ – Friedrich Merz reagiert!
https://www.youtube.com/watch?v=9IS2bsWpj1Y
HOFFENTLICH WIRD DIESER MERZ-BANDIT BALD ABGELÖST VON AfD !!
@Walter Nikolaus Gerhartz: „HOFFENTLICH WIRD DIESER MERZ-BANDIT BALD ABGELÖST VON AfD !!“
Na klar, mit der Goldman Sachs-Lobbyistin Alice Weidel vom Regen in die Traufe, was für eine verheißungsvolle Aussicht, mon Dieu…!
Vergleichbar wie die deutsche Polit-Kaste und ihre Hofschranzen-Medien den ukrainischen „Heroismus“ anhimmeln, wurde ja auch schon einmal bei ähnlich gelagerter Situation der „Heroismus“ der Waffen-SS, der deutschen Flieger-Asse und generell des deutschen Soldaten, der zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und schnell wie ein Windhund ist gefeiert.
Und dass man dem mitunter korruptesten Regime auf diesem Planeten in Kiew nun unsere erarbeiteten Steuermilliarden in Höhe von mehreren 100 Milliarden € in den Hintern schiebt, damit diese sich noch ein paar weitere Bentleys in die Garage stellen, ein paar weitere Luxusyachten und -häuser erwerben können und an der Cote Azur sich ausbreiten wie ein Schimmelpilz passt dann nur perfekt ins Bild des „stupid german money“ – wie es die Amis vor einiger Zeit mal nannten und damit das Geld meinten, das Deutsche in Fonds der Filmindustrie Hollywoods investierten.
Der Artikel spricht aus, was viele längst spüren: Deutschland wirkt außenpolitisch nicht mehr wie ein souveräner Gestalter, sondern wie ein Verwalter fremder Interessen innerhalb von NATO und Europäische Union. Besonders beim Umgang mit der Zerstörung der Nord Stream Pipelines zeigt sich diese Schwäche deutlich. Ein Angriff auf zentrale europäische Infrastruktur bleibt bis heute politisch ohne erkennbare Konsequenz oder selbstbewusste Aufarbeitung. Statt klarer Interessenvertretung dominieren Schweigen, Ausweichen und Bündnislogik. Deutschland verliert damit schrittweise seine strategische Eigenständigkeit – und genau das ist das eigentliche Problem.