
Für viele ist Israels Regierung das schiere Böse. Doch sie agiert nach anerkannten Prinzipien. Diese gelten Staaten als gute Gründe für ihren Erhalt. Und das ist wirklich brutal.
Wann hört das endlich auf? Seit dem Angriff der Hamas im Oktober 2023 überzieht Israel die gesamte Region mit einem Krieg: zuvorderst in Gaza, aber auch im Libanon, in Syrien, im Iran und im Jemen. Außerdem betreibt die Regierung die Ausbreitung von jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Häuser von dort lebenden Palästinensern werden zerstört, das Militär sichert dies ab.
Ein Staat wütet gegen alles um ihn herum. Er schert sich nicht um Völkerrecht, Menschenrechte, Genfer Flüchtlingskonvention, schießt und bombardiert auf alles, was seiner Meinung nach den Angriff der Hamas ermöglicht oder unterstützt hat und dies vermeintlich weiter tut. Die Liste der Ziele dieser Gewalt scheint endlos. Im Prinzip gerät alles ins Visier, was die Aufschrift „Palästina“ tragen kann oder auch nur könnte.
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bezeichnet den Gaza-Krieg als Kampf um die Existenz der Nation: „Bei dem Krieg geht es darum: Es sind entweder wir, Israel, oder sie, die Hamas-Monster.“ Ein Sieg werde „unsere Existenz und unsere Zukunft sichern“. Der Preis sei jedoch sehr hoch.
Ein Nadelstich gefährdet die Existenz Israels? Wohl kaum
Ernsthaft? Sicher, die Hamas hat die Grenze zu Israel überwunden und ein Massaker angerichtet. Aber weder hat sie israelisches Gebiet erobert noch dauerhaft besetzt. Am Bestehen des Staates hat sie nicht gerüttelt. Vielmehr hat sie sich sofort nach ihrer Attacke wieder zurückgezogen. Nach Gaza – und mit rund 200 israelischen Geiseln.
Wie kann ein solcher militärischer Nadelstich die Existenz eines Staates infrage stellen? Eines Staates, der in mehreren Kriegen zuvor gegen arabische Anrainerstaaten obsiegte, das Westjordanland Jordanien entriss, die syrischen Golanhöhen annektierte und über die unbestritten stärkste Streitmacht im Nahen Osten verfügt, sogar mit Atomwaffen? Offenbar begreift die Regierung Netanjahus den Überfall der Hamas als Angriff auf etwas Prinzipielles.
Die Grenze des israelischen Staates ist so wertvoll, dass sie mit aller Gewalt verteidigt werden muss. Das meint nicht nur dieser Staat. Alle Staaten achten mit Argusaugen darauf, dass ihr Herrschaftsgebiet nicht von anderen Herrschaften angetastet wird. Ja, was denn sonst? fragt sich dabei der aufgeklärte Zeitgenosse. Natürlich gelte es, das Staatsgebiet abzusichern. Und dazu brauche es nun einmal ausreichende Gewalt, also Militär in allen nötigen Abteilungen. Denn die Gegner auf der anderen Seite der Grenze klopfen sicher nicht höflich an und überreichen Blumensträuße…
Staaten gründen sich mit Gewalt und gründen auf ihr
Was daran stimmt: In dieser Welt konkurrieren die Staaten um den Erfolg ihrer Unternehmen und nutzen dafür all ihre Macht, gehen also potenziell kriegerisch gegeneinander vor. Die einflussreicheren unter ihnen können für das eigene Kapital einträgliche Bedingungen erpressen. Mit dem ökonomischen Erfolg und entsprechender militärischer Gewalt im Rücken üben sie Druck auf andere Staaten aus: Ihrem Vorgehen gegen Konkurrenten sollen sie sich anschließen. Anderenfalls drohen wirtschaftliche Nachteile oder Schlimmeres.
Bei alldem ist unterstellt: Die Nationen verfügen über die exklusive Gewalt über ihr Gebiet und ihr Volk. Die Grenzen markieren deren Reichweite. Wer diese Grenzen infrage stellt, attackiert die Souveränität der Herrschaft – und damit die Herrschaft selbst. Die Staatsgrenze ist eben eine Gewaltfrage. Die Geschichte der Staatengründungen legt darüber ein beredtes Zeugnis ab: Eine Gewalt setzt sich in einem Gebiet durch, definiert es als ihren Herrschaftsbereich und zieht die Grenze zu den anderen Herrschaften, sichert diese mit ihrer Streitmacht ab.
Staaten gehen nun einmal in der Regel aus Kriegen hervor, nicht aus freien Abstimmungen einer Menschenmenge. Das Deutsche Reich bildeten Fürsten und Könige 1871, als sie Frankreich besiegt hatten. Und die Bundesrepublik Deutschland entstand nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg, weil die USA ihre Besatzungszone als Frontstaat gegen die Sowjetunion aufbauen wollte. Nur zwei Beispiele von vielen.
Jüdische Terroristen gründeten Israel
Auch der Staat Israel entstand bekanntlich nicht friedlich. Mit Terror gegen die britische Besatzungsmacht und gegen die Entscheidung der Vereinten Nationen, wie das Gebiet zwischen Juden und Palästinensern aufzuteilen sei, gründeten jüdische Politiker 1948 ihren Staat. Die auf dem neuen Staatsgebiet lebenden bisherigen Einheimischen wurden größtenteils vertrieben, Grenzen zu den arabischen Anrainern gezogen. Was diese Staaten sofort mit einem Krieg beantworteten – den Israel gewann, wie die folgenden Kriege 1967 und 1973 auch.
Seither haben sich bekanntlich die einstigen Feinde Israels zwar nicht zu Freunden gewandelt, aber ihre Gegnerschaft weitestgehend eingestellt. Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien haben die Übermacht Israels akzeptiert, auch dank der Ansagen aus den USA, pflegen diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen. Syrien fällt seit dem Sturz von Präsident Assad als Gegner endgültig aus.
Israels Botschaft an die verbliebenen Feinde: Widerstand ist zwecklos
Bleiben noch der Iran, die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gaza-Streifen. In allen drei Fällen hat Israel – mit Unterstützung beziehungsweise Duldung der USA wie auch der Europäischen Union mit Deutschland an der Spitze – unter Einsatz umfassender militärischer Gewalt klargestellt: Widerstand gegen seine Existenz, seine Grenzen und damit die Souveränität seiner Herrschaft ist zwecklos.
Staaten greifen einander an, um sich gegenseitig ihren Willen aufzuzwingen, ihre Herrschaftsgebiete auszudehnen, neu zu definieren oder sich gegen solche Vorhaben anderer Staaten zu verteidigen. Unser „aufgeklärter Zeitgenosse“ von vorhin würde vielleicht mit den Achseln zucken und abwinken: „So geht es halt zu! Was interessiert es mich. Hauptsache hier passiert kein Krieg.“ Da täuscht er sich.
Deutschland „übernimmt Verantwortung“: Einmischen und Mitmachen
Denn erstens beteiligt sich sein Staat, Deutschland in unserem Fall, an den Konflikten in der Welt, schürt sie, mischt sich ein, gibt den „Vermittler“ und installiert eine „Ordnung“, die auf den Regeln basiert, die ihm nützen – die vielzitierte „regelbasierte Weltordnung“. Israel hat in Deutschland – neben den USA – seinen treuesten Unterstützer. Schließlich „ordnet“ dieser Staat den Nahen Osten im Sinne des Westens, zuletzt durch einen Krieg gegen das böse iranische „Regime“. Auch die Rüstungskooperation hat Tradition.
Zweitens kommt Deutschland diese Rolle nicht aufgrund einer vermeintlich humanitären und selbstlosen Politik zu. Sondern da geben seine wirtschaftliche Stärke und seine Mitgliedschaft im mächtigsten Militärbündnis der Welt, der Nato, den Ausschlag.
Was drittens nur dadurch zu haben ist, dass unser „aufgeklärter Zeitgenosse“ brav bei allem mitmacht: Arbeiten gehen für den Profit des Kapitals, Steuern zahlen für die Staatsausgaben, die Folgen der horrenden Schulden für die Aufrüstung mittragen, Familie gründen für den nötigen Nachwuchs an Staatsbürgern und nicht zuletzt bereitstehen, wenn der Staat zu den Waffen ruft.
Letzteres wird angesichts der Kriegsertüchtigung gegen den ausgemachten Feind Russland immer wahrscheinlicher. Es geht der EU mit der Führungsmacht Deutschland um die Vorherrschaft in Europa. Dafür werden Kapital und Volk hergenommen, dafür werden die Bürger als Soldaten und Backup verplant. Von wegen der Staat schütze sein Volk. Es verhält sich umgekehrt: Die Bürger haben mit ihrer Habe und ihrem Leben für die Ziele der herrschenden Politik gerade zu stehen – und auf Befehl zu töten.
Israel will den Willen für einen palästinensischen Staat ausmerzen
Was Israel treibt – Grenzverletzungen nicht zu dulden – ist noch jedem anderen Staat bestens vertraut, erntet entsprechendes Verständnis. Und doch verhält es sich bei seinem Vorgehen nach der Grenzüberschreitung der Hamas etwas anders. Die Regierung Netanjahu verstärkt nicht einfach die Grenzen und versucht, die Geiseln zu befreien. Vielmehr führt sie Krieg gegen alles, was in Gaza lebt und steht: Die Bevölkerung wird unterschiedslos bombardiert und beschossen, vertrieben und ausgehungert. Die Behausungen und die Infrastruktur des schon zuvor ärmlichen Gebiets werden zerstört.
Natürlich wissen Netanjahu & Co, dass die Existenz Israels durch den Angriff der Hamas nicht in Gefahr geraten ist. Aber dass der Wille, diese permanent um sich schlagende Existenz zu bestreiten, sich so gewaltig äußern konnte: Das ist der Skandal. Und der darf sich unter allen Umständen nie mehr wiederholen. Also soll allen Menschen der Garaus bereitet werden, die diesen Willen personifizieren.
Gleich ob diese aktiv im Widerstand sind, den Widerstand unterstützen oder einfach nur ihren kargen Alltag fristen: Es genügt, ein Angehöriger der palästinensischen Bevölkerung zu sein. Denn sie repräsentiert durch ihr bloßes Vorhandensein den Anspruch auf einen eigenen Staat. Und dieser Anspruch wird von Israel nicht akzeptiert. Mehr noch: Allein die Tatsache, dass es ihn gibt, wird als Angriff auf die jüdische Nation begriffen. Deshalb muss dieser Anspruch ausgemerzt werden. Eine „Zwei-Staaten-Lösung“ lehnt die israelische Politik daher ab, auch die Vorgängerregierungen blockierten Initiativen der USA und der EU.
Die Heimstatt der Juden definiert ihre Grenzen immer wieder neu
Die Palästinenser im Gaza-Streifen zu töten und auszuhungern, den überlebenden Rest zu vertreiben, auch aus dem Westjordanland, ist in dieser brutalen Logik tatsächlich „vernünftig“. In Israel kommt die Besonderheit hinzu, dass dieser Staat seine endgültigen Grenzen gar nicht festgelegt hat. Im „Nationalstaatsgesetz“ heißt es:
„Das Land Israel, in dem der Staat Israel gegründet wurde, ist die historische Heimat des jüdischen Volkes. Dieser Staat Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes, in dem es sein Recht auf nationale, kulturelle, historische und religiöse Selbstbestimmung ausübt. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung ist im Staat Israel einzig für das jüdische Volk.
Dieser Staat ist nach eigener Definition noch nicht fertig. Wie weit die „historische Heimat“ reicht, ist ziemlich dynamisch zu verstehen. Entsprechend selbstverständlich erscheint Israel daher die Annexion von Gebieten wie den Golanhöhen, die Besiedlung des Westjordanlandes, die Besetzung des Süden Libanons und das Vorhaben, den Gaza-Streifen nach der Vertreibung der dortigen Bevölkerung ins Staatsgebiet einzuverleiben. Das ist alles irgendwie „historisch“.
Hinzu kommt die „Diaspora“: Israel versteht sich als Heimstatt aller Juden der Welt und lädt sie dazu ein, ihre Diaspora im Ausland zu verlassen und sich in der für sie vorbehaltenen Nation anzusiedeln. Dieser Staat ist demnach auch, was sein Volk betrifft, noch nicht vollendet. Dem permanenten Volkswachstumsprogramm stehen palästinensische Bevölkerungsteile gegenüber, die erstens per Definition gar nicht dorthin gehören, zweitens prinzipiell des Widerstandes verdächtig sind und drittens den Raum wegnehmen, den man doch für das „richtige“ Volk braucht. So verschafft sich Israel seine Feinde zuverlässig selbst (siehe auch: Israel verstehen).
Völkermord oder nur Vertreibung? Das ist nicht die entscheidende Frage
Betreibt Israel mithin einen Völkermord, wie es unlängst der UN-Menschenrechtsrat festgestellt hat? Oder handelt es sich nur um eine Vertreibung, nicht um eine Vernichtung der Palästinenser (vgl. Ronen Steinke: Ein Genozid? Nein, in: Süddeutsche Zeitung, 5. September 2025)? Gleichviel: Das Ziel der israelischen Regierung lautet auf endgültige Auslöschung jeglichen politischen Willens für einen palästinensischen Staat.
Ob eine Vertreibung reicht oder Israel doch die Vernichtung betreibt – das ist nicht die entscheidende Frage. Vielmehr zeigt dieser Staat, wie unerbittlich er seine Herrschaft über Land und Volk behauptet und ausdehnt. Und wie er jeglichen Widerstand vernichtet, sei er auch noch so aussichtslos. Darin stellt er keine Ausnahme in der Staatenwelt dar. Noch jeder Staat wendet alle ihm zur Verfügung stehenden Gewaltmittel an, um seine Souveränität und seine Interessen gegen die anderen Nationen durchzusetzen sowie innere Widerstände zu beseitigen. Grenzfragen sind Gewaltfragen, wie gesehen.
Das Spezielle an Israel: Es hat seit seiner gewaltsamen Gründung mit der Gegnerschaft der seinerzeit Vertriebenen, ihrer Nachkommen und deren Unterstützer in den Nachbarstaaten zu kämpfen. Verblieben sind nach deren zahllosen Niederlagen und der Ausweitung Israels nur noch Hamas, Hisbollah und der Iran. Erst wenn es die nicht mehr gibt, einschließlich der palästinensischen Bevölkerung, ist nach Auffassung der Regierung der Staat Israel sicher. Die ganz „normale“ gewaltträchtige Konkurrenz der Staaten in der Region hört damit aber nicht auf. Gegenüber dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten oder Saudi-Arabien hat Israel weiter viele „Fragen“ zu „klären“…
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Alle Nazilügen auf einmal. Welche ich natürlich nicht alle widerlegen kann. Aber fangen wir mal 1948 an. Israel wurde gegründet, nachdem dies vom Völkerbund genehmigt wurde. Nach einer Stunde hatte es fünf Kriegserklärungen auf dem Tisch, die allesamt völkerrechtswidrig waren. Entgegen allen Erwartungen haben die fünf auf die Fresse gekriegt. Und dabei mussten dann dire Kombatanten der Gegenseite fliehen. Nur die, es war keinesfalls eine Totalvertreibung. Ganz großes Gejammer deswegen und die Weltgemeinschaft muss die seither durchfüttern. Wieso das? Wenn man einen völkerrechtwidrigen Angriffskrieg verliert, kommt es hernach zu Vertreibungen. 15 Millionen Deutsche mussten das im gleichen Jahr auch erfahren. Wo ist da der Unterschied?
Die Hamas hat sich zurückgezogen? Weil sie musste. Die wollten bis Tel Aviv und sie werden das weiter versuchen. Soll Israel das nun tolerieren, dass hier ständig die Gefahr von Terrorangriffen besteht? Im Rest der Welt gilt das nicht. Überall werden Terroristen niedergekämpf, bis sie keinen Quadratmeter mehr beherrschen. Nur wenn Israel das macht, ist das Geschrei groß. Antisemitismus? Was denn sonst.
Zu dieser Greta. Da ist eine Seeblockade, stimmt. Um zu verhindern, dass da Waffen hereinkommen. Ohne diese stünden da am nächsten Tag türkische Haubitzen und iranische Abschussrampen. Genau das will diese Greta aufbrechen. Entweder direkt mit Waffen an Bord, oder über das Durcheinander, das sie schafft. Passt mal Obacht, was da noch kommt.
„auf die fresse gekriegt“… Aha…
Bist du mutig genug, nach Gaza zu reisen, und das mit einem Palästinenser zu diskutieren?
Warum läßt du beim Thema Israel/Palästina immer das menschenverachtende Arschloch raushängen?
„Warum läßt du beim Thema Israel/Palästina immer das menschenverachtende Arschloch raushängen?“
Weil er keine vernünftigen und wahrhaftigen Argumente hat.
Deshalb muss er ständig provozieren und lügen und das Arschloch geben.
Es kann natürlich auch sein, daß er ein von Israel bezahlter Influenzer oder Agent ist, der dafür sorgen soll, in deutschen Diskussionsforen ordentlich proisraelisch zu provozieren, damit hier keine ruhige und sachliche Diskussion entstehen kann. Denn genau das macht er und erreicht er.
Und das passiert oft genau dann, wenn Israel besonders massiv in Gaza zuschlägt. Das ist absolut auffällig.
Deshalb bringt es nichts, sich von sowas wie ArturC provozieren zu lassen. Wir sind halt hier im Internet und sitzen uns nicht gegenüber. Denn dann würde es anders zugehen.
Die Zionisten haben viele bezahlte Influecer im Ausland. Das sieht man am Publikumsvotum beim europäischen Song Contest. Da haben viele dieser Influencer mehrmals angerufen und haben ihre Anrufe von Israel bezahlt bekommen. Aber auch das funktioniert nicht mehr. Ein paar deutsche Trottel haben natürlich auch umsonst für Israel gestimmt. Beim nächsten Song Contest ist wahrscheinlich Israel nicht mehr dabei. Ansonsten ist Israel keine große Sportnation und muß nicht von der WM ausgeschlossen werden, die schaffen die Qulifikation nicht. Die sind so mit Kriegen und Mord beschäftigt, das sie für Leistungssport keine Zeit mehr haben
Ja klar, ALLE, die beide Seiten verstehen wollen und nicht nur einseitig Islamfaschismus unterstützen, sind „bezahlt“, lol.
Wenn man keine Argumente hat, muss man sich eben realitätfremden Quatsch ausdenken oder denen mit anderer Meinung Gewalt androhen.
Das ist der Geist des Islamfaschismus: Gewalt statt Argumente.
Und wenn dann eine entsprechende Antwort (die ich auch verurteile) auf die Gewalt kommt, die gefordert wurde, wird hysterisch gekreischt.
Versucht es doch mal mit rationalen Argumenten, versucht doch mal zu begründen, weshalb ihr Islamfaschisten unterstützt, obwohl die euch bei erster Gelegenheit als „Andersgläubige“ metzeln würden.
Ich will das wirklich verstehen.
Und vielleicht könnt ihr dann auch friedliebende Menschen überzeugen.
Was zahlen eigentlich die israelischen Halbaffen für solch einen Quark? Wir könnten das Geld dringend brauchen. Erfahrungsgemäß ist das ja nicht wenig, klauen sie doch den Nicht-Israelis, wo sie nur können.
Rassistische Beleidigungen taugen als Antwort auf diese Hetze aber auch nicht.
+1
Sie mögen ekelerregend sein und lösen Abscheu aus, aber sie sind immer noch Menschen. Genauso wie Pol Pot, Lenin, Amin, Hitler oder sonst ein Schlächter alles Menschen waren oder sind. Leider ist das Teil des menschlichen Verhaltensspektrums u d noch nicht einmal einzigartig für homo sapiens. Schimpansen zum Beispiel veranstalten auch Genozide an Nachbargruppen von Affen.
Wobei bezugnehmend auf den Artikel die Auslöschung der Palästinenser zwingend für Israel ist mittlerweile um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Eine friedliche Lösung sehe ich als spätestens verunmöglicht an seit Rabin ermordet wurde von einem extremistischen Israeli. Auf Seiten der Palästinenser sehe ich auch niemanden prominentes der Frieden und Ausgleich bringen könnte. Dafür hat Netanjahu und sein Club schon gesorgt durch Spaltung und Förderung der Hamas gegen die anderen Paliorganisationen. Jetzt bleibt nur noch die Endlösung der Palästinenserfrage. Und das ist offenbar so gewollt. Auf der Gegenseite hat Israel auch Leute die derselben Meinung sind, das es eine Endlösung geben solle.
Gut, fangen wir damit an:
Warum hätten die Palästinser und Araber dem Diktat der Kolonialmächte zustimmen sollen?
Zionistischer Landbesitz 47
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Map_of_Jewish_settlements_in_Palestine_in_1947.png
Teilungsplan
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:UN_Partition_Plan_For_Palestine_1947_de.svg
Eine Genehmigung durch den Völkerbund genügt Dir nicht? Es hätte der Mufti von Jerusalem noch zustimmen müssen? Klar doch.
Durch den Völkerbund sowieso nicht. Aber dem üblichen kolonialherrschaftlichem Dünkel folgend wurden sie nicht gefragt, die Sandneger. Und so wehrten sie sich gegen die Eindringlinge so gut sie konnten. Die Karten, die ich Dir verlinkt habe belegen deutlich, dass die Teilung Landraub war.
Angewandten Terrorismus betreffend waren ihnen allerdings die Zionisten um einiges voraus, wie auch die Briten erfahren mussten.
Was den Mufti, die Zionisten und die Nazis betrifft, empfehle ich Dir Klaus Polkehn.
wir täten gut daran, die Worte von Moshe Dayan, einem der Gründerväter Israels, zu berücksichtigen, der 1956 sagte:
„Welchen Grund haben wir, uns über ihren heftigen Hass uns gegenüber zu beschweren? Seit acht Jahren sitzen sie in ihren Flüchtlingslagern in Gaza, und vor ihren Augen verwandeln wir das Land und die Dörfer, in denen sie und ihre Vorfahren gelebt haben, in unser Zuhause.“ … Wir sind eine Generation von Siedlern, und ohne Stahlhelm und Gewehrlauf werden wir nicht in der Lage sein, einen Baum zu pflanzen oder ein Haus zu bauen. …
und jetzt nach 77 Jahren hat sich gar nichts geändert… wie viele UN Resolutionen wurden ignoriert?
[+]
Menschlich erbärmlich, psychisch krank und seelisch kaputt…mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
@Artur_C: Leute, mit Schaum vorm Mund, Artur mit viel Shaumc (!) kann man nicht ernst nehmen
So lange es Israel gibt, wird es keinen Frieden geben!
Das schrub ich schon 1974!
Und, ja, die Zionisten haben sich immer alles rausgenommen was ihnen gerade gepasst hat und werden bei und immer noch geradezu hofiert siehe Bubis, Rosen und Konsorten.
@Arthur_C
Erklärungen der israelischen Politik, die nicht als moralische Heiligsprechung derselben daherkommen, können Sie offensichtlich gar nicht leiden.
In der recht sachlichen Darstellung und Begründung der israelischen Kriegsschlächtereien sehen Sie lauter „Nazilügen“, die Sie aber hier nicht weiter widerlegen können – warum eigentlich nicht? -; Sie belegen im Folgenden allerdings erneut, dass Sie eben genau die im Artikel beschriebene israelische Staatslogik und ihr kriegerisches Vorgehen, die eben noch „alle Nazilügen auf einmal“ war, nun für vollkommen gerechtfertigt halten.
Was denn nun? Alles „Lügen“, die aber genau so wie beschrieben umgesetzt werden müssen? – Es passt schlecht zusammen, die Vertreibungs- und Vernichtungspolitik des Staates Israel zu leugnen oder als „Nazilüge“ hinzustellen und sich gleichzeitig um die Legitimation zu bemühen, dass die Palästinenser eben auch gar nichts anderes verdient haben als mit Stumpf und Stiel beseitigt zu werden, weil sie ja alle böse „Nazis“ sein sollen, die sonst niemals Ruhe geben werden. Jedenfalls nie genug für die absurd illusionäre Vision einer völlig ungestörten israelischen Herrschaft.
DAS ist doch mal eine „Rationalisierung“ von staatlichen „Greueltaten“ zu einer angeblich alternativlosen Notwendigkeit, wie man sie übrigens sowieso schon fast täglich von israelischen, amerikanischen und deutschen Politikern frei Haus über die Medien geliefert bekommt. Obgleich die sich noch nicht mal dazu versteigen brauchen Hamas und Palästinenser ständig als „Nazis“ abzustempeln, weil ihnen der Titel der „legitimen Terrorbekämpfung“ für Israels Krieg um unbestreitbare Vormacht im Nahen Osten – inklusive Erledigung „unserer Drecksarbeit“ – völlig ausreicht.
Die strafrechtliche Bedrohung und Verfolgung eines neu definierten „Antisemitismus“, der in traditionell rechtslastigen Staaten wie den USA und Deutschland hauptsächlich auf „linksextreme“ Freunde eines palästinensischen Staates – zu denen Merz und Wadephul mit ihrer „Zweistaaten-Lösung“ natürlich nicht gehören -, israelkritische Juden und sonstige Proteste gegen Völkermord zusammengestrickt wurde, ist mehr auf deren innenpolitische Unterdrückung ausgerichtet. Anders als mit Androhung von Strafen lässt sich sonst ja auch keine „Glaubwürdigkeit“ dieses „Antisemitismus“-Vorwurfs herstellen.
Aber schön für Deutschland, dass es sich nach 100 Jahren endlich mal auf „linken Antisemitismus“ fokussieren kann.
Zu den „Waffenlieferungen dieser Greta“ bleibt mir nur noch die Empfehlung irgendeiner Therapie …
wenigstens einer, der argumentiert. Sonst nur die üblichen Phrasen.
Dass nun Israel militärisch gewonnen hat, war alles andere als selbstverständlich. Da war der Iran mit der zehnfachen Bevölkerung, der jeden Cent in Waffen und Terroristen steckt. Alles gegen Israel und das aus Nazirassismus. Muss man das wirklich debattieren? Dass nun Nordisrael komplett evakuiert werden musste und dass Israel von 150.000 iranischen Raketen bedroht war, das lässt der einfach weg. Das sind Lügen und Lücken im Naziformat. Ich bleibe dabei.
Frei erfundene, bodenlose Behauptungen, die einfach mal überall reingepostet werden, vielleicht schon, oder sind die nur zum Auswendiglernen gedacht?
Die „iranische Bedrohung“ wird nicht auführlicher thematisiert, stimmt.
Im Artikel geht’s hauptsächlich um die staatlich souveränen Berechnungen Israels bei der Zerstörung Gazas, nicht um die Bedrohungen durch die angrenzenden Staaten, die Netanjahu mit seinem Schaubild bei der UNO-Rede so bildlich vorgeführt hat, und nicht um die Feindschaft zum oder vom Iran, die Sie jetzt als die eigentliche Haupt-Bedrohung vermissen und mit der Israel seinen Gaza-Krieg ja zusätzlich begründet.
Es sollen nicht nur palästinensische Terroristen sein, die für die Gründung eines eigenen palästinensischen Staates kämpfen, sie werden auch noch von einem anderen staatlichen Konkurrenten um die Macht in der Region, dem Iran, unterstützt.
Der Iran, und wie lange Zeit immer wieder „gemutmaßt“ wurde, auch die anderen arabischen Nachbarländer, haben solche nationalistischen Gruppen wie die Hamas, Hisbollah, u.a., dosiert mit Waffen und Raketen unterstützt, damit diese in eher symbolischen Angriffen auf Israel überhaupt noch einen politischen Anspruch aufrecht erhalten können, sei es aus den Überresten eines früheren arabischen Einheitsgedankens oder nur zur demonstrativen Torpedierung der ansteigenden israelischen und US-amerikanischen Ansprüche die arabischen Länder im geo-strategischen Rahmen des Ost-West-Gegensatzes zunehmend ihrer ausschließlichen Kontrolle zu unterwerfen.
Als souveräne Staaten hatten sich die arabischen nämlich aus westlicher Sicht ganz unrechtmäßig eingebildet, sie könnten ihre Ölfelder für ihre nationalen Zwecke nutzen und bei negativen Bescheiden des Westens auch mal ein bisschen auf sozialistische Freundschaft zur Sowjetunion machen. Genau solche „sozialistischen Experimente“ liefen der Eindämmungspolitik der USA entgegen und so wurde Israel zum sogenannten „Kettenhund“ ausstaffiert, dem an Rechten so ziemlich alles vom Herrchen zugebilligt wurde, was die Araber unter volle westliche Kontrolle bringt. Israelische Kriege, Strafaktionen und Völkerrechtsverstöße waren deshalb immer abgesegnet, weil sie weitgehend mit dem Dienst an amerikanischen Interessen zusammenpassten und dafür ja auch reichlich unterstützt wurden. Ein freundschaftliches oder wenigstens tolerantes Verhältnis der arabischen Staaten zu Israel ist dabei erwartungsgemäß nicht entstanden.
In neuerer Zeit haben manche der alten arabischen Feinde die Lektionen verstanden, akzeptieren die US-geschützte israelische Überlegenheit bei der militärischen Gewalt und mucken auch gar nicht mehr groß auf, wenn Israel Palästinenser killt oder ein paar Raketen auf ihr eigenes, souveränes Territorium abfeuert. Selbst der Iran, als der letzte große Hauptfeind, hatte zuletzt – zur Verwunderung der Medien – mit eher symbolischen, vorangekündigten Raketen auf vorherige Bombardierungen Israels (von „Hauptquartieren“) im Iran reagiert. – Von den genannten „150.000 Raketen“ können es jedenfalls nicht so viele gewesen sein.
Ein Teil des im Vergleich zum israelischen offenbar sehr rückständigen, aber „bedrohlichen iranischen“ Atomprogramms wurde neulich in Kooperation von USA und Israel zusammengebombt, nach Medienberichten ebenfalls mit „obligatorischer“ aber „mäßiger“ Gegenreaktion des Iran, so dass man sich bei der bedrohlichen Masse von 150.000 Raketen schon irgendwie fragt, warum die iranischen Nationalisten die bisher nur so sparsam eingesetzt haben, wo sie doch schlimmste „Nazis“ sein sollen, die Israel, bzw. „die Juden“, immer schon vernichten wollten.
Und warum sie – zurück zum Gaza-Krieg – die Hamas und andere nur zu so relativ „bescheidenen“ Terror-Aktionen ausgerüstet haben, die zwar mit einem grauenhaften Festival-Massaker für eine brutale symbolische Machtdemonstration der Hamas gesorgt haben, mit ihren Para-Glidern und ein paar Löchern im Sicherheitszaun aber eher ein bizarres Bild von einem „Angriff auf Israel“ abgegeben haben, im Vergleich zu den staatlich üblichen Gewaltmitteln.
Der Artikel charakterisiert diese Angriffe vielleicht etwas lasch, aber in Bezug auf die israelische Machtfülle zurecht als „Nadelstiche“ gegen die Souveränität. Nur spielt die Größe einer Bedrohung für Staaten kaum eine Rolle. Früher galten schon steinewerfende Jugendliche als terroristische „Bedrohung für Israel“ und an studentischen Protestcamps, Klimaklebern oder mangelhaften Trauerbekundungen für einen patriotischen Trump-Influencer machen heute auch andere Staaten schnell klar, dass sie schon beim Hauch eines potenziellen Angriffs auf ihr rechtmäßiges Gewaltmonopol keinen Spaß verstehen.
Wenn die Hauptbedrohung Israels nun eigentlich bei den „Nazis“ im Iran angesiedelt wird , fragt sich weiterhin, warum das denn nun den Krieg gegen die Palästinenser legitimieren soll. Die Verschiebung bringt also dafür nichts. Da müsste Israel doch gleich Krieg gegen die Unterstützer und „Drahtzieher“ im Iran geführt haben, statt Gaza kaputt zu bomben, massenweise Palästinenser zu töten, zu vertreiben und die Westbank komplett für sich zu annektieren, bzw. für attraktive neue Immobilienprojekte internationaler Investoren, – laut Smotrich und Kreisen um Trump und UK-Blair.
Alles wegen „iranischer Bedrohungen“?
Ich vermute mal, die ganzen Anschuldigungen über ewige iranische Vernichtungsabsichten gegen Israel, wie sie manchmal auch von deutschen Politikern in Unterhaltungssendungen vorgelabert werden, haben ungefähr den gleichen Beweischarakter, wie die immer schon angeführten, traditionellen „Tod Israel“-Parolen und das Verbrennen israelischer Fahnen, und dienen, genau wie der „Nazi“-Vorwurf, nur der ideologischen Markierung des Iran als störende „Unrechtsherrschaft“, mit der die grenzüberschreitenden Angriffe Israels gegen jegliche „Bedrohung“ seiner berechtigten Ansprüche legitimiert werden soll – mitsamt den verschiedenen US-amerikanischen und europäischen Interessen an einer ihnen genehmen nah-östlichen Ordnung, in der Israel der erwählte Ansprechpartner und Aufpasser für stabile und kontrollierbare Verhältnisse bleibt.
In der pro-israelischen (oder „pro-zionistischen“) Denkweise ist wahrscheinlich nach dem demonstrativen Verlassen zahlreicher Staatsvertreter bei der UN-Rede Netanjahus, nicht mehr nur Gueterres ein verbrecherischer „Unterstützer der Hamas“ und „Antisemit“, sondern ungefähr die halbe Welt, die Israels total berechtigte Expansionspolitik „bedroht“.
Von dieser Rechtshaltung abhalten wird das auch die israelische Regierung absehbar nicht, solange die Gewaltmittel und Unterstützungen eben reichen.
Du betreibst unsachliche Propaganda schon in deinem ersten Satz in dem Du ohne Nachweise den Autor vorwirfst, das Lügen der Nazis verbreitet. Auf den Rest gehe ich nicht ein. Dafür ist mir meine Zeit bei einem transatlantischen Troll wie Dir zu Schade. Du schreibst ja beim nächsten Artikel wieder den selben unbelegten Quatsch wie ein blindes Huhn auf Körnersuche.
du kranke scheisse du. punkt
Die Nakba war schon vor der Staatsgründung geplant gewesen.
Ebenso der Einsatz biologischer Kriegführung gegen die arabische Zivilbevölkerung (Operation „Cast Thy Bread“).
Das Votum für die Teilung Palästinas in der UN-Vollversammlung (nicht: „des Völkerbundes“) kam nur durch Erpressung v. a. der USA zustande.
Abstimmungen der UN-Generalversammlung sind völkerrechtlich nicht bindend.
Mehr muss man zu den hassgetriebenen und rassistischen Hirnabsonderungen des zionistischen Brüllaffen (um mal sein eigenes Wort zu verwenden) Artur_C eigentlich nicht sagen.
„Aber fangen wir mal 1948 an. Israel wurde gegründet, nachdem dies vom Völkerbund genehmigt wurde.“
– Wer in Geschichte aufgepaßt hatte, weiß dass der Völkerbund 1948 nicht mehr existierte!
Er hatte sich 1946 selbst aufgelöst.
– Ein Staat braucht keine Genehmigung vom Völkerbund oder der UNO, um gegründet zu werden.
– Die UNO hatte 1947 die nicht rechtsverbindliche Resolution 181 zur Teilung des ehemaligen Völkerbundmandatsgebietes Palästina verabschiedet.
„Mehr werde ich nicht sagen“: Selenskyj bestätigt Patriot-Lieferung aus Israel
https://www.n-tv.de/politik/11-20-Mehr-werde-ich-nicht-sagen-Selenskyj-bestaetigt-Patriot-Lieferung-aus-Israel–article23143824.html
Sollte man die nicht lieber an dänischen Flughäfen aufstellen, wegen der …. Schulungsflugzeuge, die da vom Weg abkommen….? 😉
Nein, „normal“ ist das nicht und es ist schlicht gelogen dass alle Staaten so handeln würden und sich als Prinzipien Theokratie und völkischen Rechtsextremismus auf die Fahnen schreiben. Das ist eben die ganz große Ausnahme.
„Israel“ ist eine Ausgründung des britischen Imperiums, dessen antisemitisches Vorzeigeprojekt und nach dem endgültigem Scheitern der Imperien (Algerien, Vietnam) das letzte der offen betriebenen europäischen Kolonialprojekte.
Für Deutschland natürlich auch die letzte Chance auf Normalisierung und Fortsetzung des Faschismus, durch eine kosmetische Vorzeichenkorrektur hat man viele der üblichen Verdächtigen wieder an Bord geholt.
Dem stimme ich zu. Dass die Politik Israels „normale“ Politik wie die jedes anderen Staats sei, ist eine steile Behauptung, und man muss den Artikel darauf hin ansehen, wie er das begründen will. Der Trick ist: In dem Absatz „Die Heimstatt der Juden…“ wird das erst 2018 verabschiedete Nationalstaatsgesetz so zitiert, als würde es ganz gewöhnliche Dinge, die in ähnlicher Weise auch in der Verfassung jedes anderen Staats stehen könnten, zum Inhalt haben, und dann wird gesagt: Genauso wie auch jeder andere Staat mit allen Mitteln sein Territorium verteidigt, tut das auch Israel. Es ist aber nicht normal, sondern ein Spezifikum des Staats Israel, einen großen Teil seiner Bevölkerung (i.e. die Palästinenser) einfach per Gesetz für Rechtlos zu erklären und deren Entfernung vom Staatsgebiet (mit welchen Mitteln auch immer) zur verfassungsmäßig gebotenen Politik zu erklären und – wie man es jetzt sieht – das auch durchzuführen.
Es lässt einen erschaudern, wie in der BPK der Sprecher des AA den Sonderbericht der UN Kommission, in dem in 4 von 5 Punkten der Genozid Israels herausgearbeitet und damit bewiesen wird, durch rhetorisch/juristische Spitzfindigkeiten mal eben abtut und die deutsche Beihilfe beim Israelischen Völkermord an den Palästinensern weiter legitimiert.
Die deutsche Rationalität ist zurück – war nie weg: es muss halt alles nur juristisch formell korrekt zugehen, bzw. dem Anschein nach zurechtgebogen werden, dann ist IN und MIT Deutschland uA durch regelmäßigen Bruch des Völkerrechts alles möglich.
Kennen wir…..
Recht und Gerechtigkeit waren schon immer zwei verschiedene Dinge. Da ist nicht neues daran. Und Politiker wanden sich schon immer wie glitschige Aale in legalistischen Spitzfindigkeiten. *schulterzuck*
Ist also eher die Frage zu stellen, warum Israel unterstützt wird.
Die Frage ist grundsätzlicher, warum uns Deutsche Menschen-und Völkerrechte seit jeher einen Dreck interessieren….
Israel muss weg, da helfen auch keine Verträge von irgendwelchen Imperialisten.
„Sicher, die Hamas hat die Grenze zu Israel überwunden und ein Massaker angerichtet.
Hat sie das? Wo liegen denn die legalen Grenzen Israels laut Teilungsplan?
https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina#/media/Datei:1947-UN-Partition-Plan-1949-Armistice-Comparison.svg
Anders gefragt, wer hat hier wessen Gebiet annektiert?
Massaker beginnt wohl erst ab 1.500 Toten an einem Tag.
1.200 sind dann…. ein Ereignis?
Wie üblich hast den Text mal wieder nicht verstanden.
Noch mal zur Schule gehen?
Ich habe sehr gut verstanden, dass mit der Diskussion über die Grenze, das Massaker an sich in Frage gestellt wird.
Als ob es einen Unterschied macht, ob vor, hinter oder auf der Grenze. Wer keine genauen Grenzen hat muss wohl damit leben.
Ein Massaker ist und bleibt eins, auch wenn es noch so oft relativiert werden soll.
Die hätten da nie sein dürfen!
De jure mag das so sein, aber de facto sieht die Wirklichkeit anders aus und die Grenze des Gazastreifens wird durch Zäune und Wachtürme markiert.
Ich sage jetzt etwas, was viele anders sehen werden:
Die Staatsgründung Israels ist eines der vielen Verbrechen von Josef W. Stalin.
Die Sowjetunion hatte sich 1947 in der UNO zunächst für die Einstaatenlösung eingesetzt, ist dann aber umgeschwenkt und hat der Teilungsresolution 181 vom 29.11.1947 zugestimmt. Die USA stimmte dieser Resolution auch zu, aber etwas widerwillig, hauptsächlich auf Druck der zionistischen Lobby. Eigentlich wollte es sich die USA nicht mit den arabischen Ölmonarchien verderben. Sie schwenkte erst so gegen 1956 voll zugunsten Israels um. Da hatte der westdeutsche Adenauerstaat schon längst mit Israel gedealt.
Die Westmächte, aber auch die Sowjetunion, wollten die über 3 Millionen Displaced Persons in Richtung Palästina loswerden. Das gefiel der britischen Mandatsmacht nicht und sie lies nicht alle Flüchtlinge rein. Merkt ihr etwas, wir haben es hier mit einen Flüchtlingsproblem zu tun. Die Briten, die sehr prozionistisch eingestellt waren, enthielten sich bei der Teilungsresolution der Stimme, kannten sie doch ihre zionistischen Pappenheimer, die in Terroranschlägen viele Briten getötet hatten.
Teile der Linken, wohl auch Stalin, glaubten anfangs mit den Kibbuzimen entstehe sowas wie ein sozialistischer israelischer Staat. Schon damals erkannten Linkszionisten wie Jakob Moneta, daß das zionistische Projekt von Anfang an rassistisch war, die Araber als minderwertig (wie „Neger“) betrachtete. Bemerkt ihr hier die eurozentrische Arroganz der Linkszionisten?
In Krieg gegen die arabischen Staaten lieferte die Sowjetunion Israel Waffen. Die CSSR, damals noch unter bürgerlicher Regierung, bildete die Luftwaffe Israels aus.
Die hier angeführten Fakten sind einer der zahlreichen Gründe, warum es auch heute noch einige Linke, wie der unsägliche Ramelow, mit Israel halten.
Soviel, so kurz zur mittäglichen Geschichtsstunde
Aha… Wenn die SU dem Teilungsbeschluß „zugestimmt“ hat, dann hart den doch wohl jemand anderes entworfen, oder?
Kann es sein, daß die BRITEN hier die Hauptrolle spielten?
Ich gebe dir in einem Punkt recht: Die Teilung des Gebietes in zwei (separat nicht lebensfähige!) Staaten war ein Verbrechen. Es hätte EINEN Staat geben müssen für alle Menschen dort.
Nö, die Britten wollten nur raus aus den Schlamassel, hatten die Schauze voll von Palästina. Dort wurden von Irgun, Haganah und den Sterngruppe-Terroristen doch viele Briten ermordet, britische Offiziere als Geiseln genommen. Die Geiselnahme hat also Tradition in Palästina und die Zionisten fingen damit an
Den Teilungsbeschluss hat eine Kommission der UNO entworfen, da war die SU auch mit von der Partie
Ah ja!
Und diese Kommission war die UNSCOP. Da war die SU noch nicht mal Mitglied:
https://de.wikipedia.org/wiki/UNSCOP
GB zwar auch nicht, aber die hatten als „Mandatsmacht“ (ergo Kolonialherr) das größte Interesse an einer „Lösung“, um sich vom Acker zu machen. Und das Problem aus Sicht der westeuropäischen Staaten waren die jüdischen Flüchtlinge in den „DP-Lagern“, die dorthin wollten. Die einheimischen Araber und Angehörigen anderer Völker in Palästina spielten da keine Rolle.
@Naomi
„Die Staatsgründung Israels ist eines der vielen Verbrechen von Josef W. Stalin.“
Junge, Junge, da werd ich nicht wieder 🙂
Bei Ihrer Geschichtsstunde ist Ihnen wohl entgangen was Adolf Eichmann mit jüdischen Vertretern viel früher in Ägypten verhandelt hat.
Aber klar doch, passt ja ins heutige Narrativ: „Der Russe war es“
@otto0815
Sie überraschen mich immer wieder!
Wollen Sie mich provozieren indem Sie mir unterstellen ich sei russophob?
Wie sehen Sie den Fakt, das die Sowjetunion Waffen an den frisch gegründeten israelischen Staat lieferte? Das die Zionisten mit Hitler kollaborierten, ist mir gekannt.
https://books.google.de/books/about/Zionismus_und_Faschismus.html?id=q9huAAAACAAJ&redir_esc=y
Mir ist auch bekannt, daß das putinistische Russland nicht mit der stalinistischen Sowjetunion gleichgesetzt werden darf. Stalin ist übrigens für mich ein Verbrecher. Das sehen nicht wenige Russen genauso.
Welche Argumente, außer Polemik, können Sie gegen meine obige These vortragen?
Ja Stalins Sowjetunion hat dem zugestimmt und das frühe Israel unterstützt. Wurde mich mal interessieren warum eigentlich? Weil eigentlich hätte es Moskau auch völlig egal sein können, was die Briten dort so treiben. Dauerhaften Krisenherd anheizen um die proletarische Revolution in der Levante vorzubereiten? Was haben die sich dabei gedacht? Mit den Zionisten hatten die Kommunisten ja auch nix zu tun. Jüdische „displaced persons“ gab es in der Sowjetunion und den besetzten Gebieten auch nicht. Also wozu Israel unterstützt?
Hat da mal jemand in die geöffneten Archive geguckt in dem 90ern?
Das möchte ich auch gern wissen, habe aber bisher keine vernünftige Quelle gefunden. Selbst die Trotzkisten, die Stalin abgrundtief hassen, haben dazu nichts geschrieben.
Deshalb bleiben mir nur persönliche Vermutungen. Stalin „der Vater aller Werktätigen“ (Vorsicht bittere Ironie) war 1948 mit soviel anderen wie Deutschland, China, Korea beschäftigt, das er Palästina einfach übersah/überfordert und dies seinen Außenminister überließ. Den Gedanke für die Juden eine Sowjetrepublik zu gründen, hat er ebenfalls fallengelassen. Er kalkulierte eher, das der neue israelische Staat, wenn er ihn von Anfang an unterstützt, er dann mit den Sowjetblock sympathisieren würde. Und tatsächlich, viele zionistisch/israelische Generäle weinten bitterlich, als der Tyran/großer Führer der Weltrevolution, starb. Dazu hab ich Belege gefunden. Sozialistische Kibbuzime jedenfalls waren den Tyrannen scheißegal, das kann nicht sein Motiv gewesen sein.
Freilich, der Linkszionismus war bei Kommunisten/sozialistischen Juden verbreitet, siehe Jakob Moneta, der spätere Chef der IG Metall-Mitgliederzeitung
https://jacobin.de/artikel/der-judische-internationalismus-des-jakob-moneta-ig-metall-vierte-internationale
Ich lernte mal einen MdB der Linkspartei kennen, Wolfgang Gehrke, der war zwar israelkritisch, aber doch linkszionistisch eingestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Gehrcke
sein Buch dazu
https://www.perlentaucher.de/buch/jutta-von-freyberg-wolfgang-gehrcke-harri-gruenberg/die-deutsche-linke-der-zionismus-und-der-nahost-konflikt.html
Trotz lauwarmer Israelkritik, waren große Teile der Linkspartei immer linkszionistisch eingestellt, auch weil sie im Kibbuz ein sozialistisches Modell sahen und sich gemüßigt sahen, irgentwie die Sowjetunion zu verteidigen
Dass Israel schon deshalb mit Argwohn zu betrachten ist, weil es „ein Produkt Stalins“ sei, hast du schon mehrfach verbreitet. Ein origineller Versuch, sich bezüglich Israels an den „common sense“-Antikommunismus anzulehnen.
Tatsächlich geschah die Staatsgründung Israels folgendermaßen: Die Briten überließen es der neugeschaffenen UNO, was mit ihrem Mandatsgebiet geschehen sollte. Die UNO bildete im Mai 1947 das United Nations Special Committee on Palestine (UNSCOP) und entschied, dass diesem Kommitte nur „neutrale“ Staaten angehören sollten, also nicht die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates inklusive der Mandatsmacht. Kommissionsmitglieder wurden Australien, Kanada, die Tschechoslowakei, Guatemala, Indien, Iran, die Niederlande, Peru, Schweden, Uruguay and Jugoslawien. Die Briten verfügten also über Kanada und Australien durchaus noch über Einfluss.
Diese Kommission diskutierte lediglich zwei Varianten: Einen „Staatenbund“ oder „Bundesstaat“ auf dem Territorium des Mandatsgebiets (die zugespitzten Bezeichnungen stammen von mir).
– Der „Staatenbund“-Vorschlag sah die Aufteilung des Mandatsgebiets in zwei Teilstaaten vor, die eine Wirtschaftsunion mit Zollunion und Währungsunion („joint currency system“ !) eingehen sollten. Jerusalem sollte unter UN-Verwaltung bleiben.
– Der „Bundesstaats“-Vorschlag sah eine jüdisch-arabische Föderation mit gemeinsamer Hauptstadt in Jerusalem vor.
Der Staatenbund-Vorschlag wurde von 7 der 11 Mitgliedsstaaten des Kommittees (Kanada, Tschechoslowakei, Guatemala, Niederlande, Peru, Schweden, Uruguay) favorisiert und deshalb der UNO-Vollversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Indien, der Iran und Jugoslawien favorisierten Plan B (Bundesstaat) und stimmten deshalb dagegen. Australien enthielt sich in der Kommission.
Die UN-Vollversammlung bestand damals aus 57 Mitgliedsstaaten. Für die Annahme des Plans war eine 2/3-Mehrheit nötig. 13 Staaten stimmten dagegen (28%), 11 Staaten enthielten sich oder waren abwesend, 33 stimmten dafür (72%),
https://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Partition_Plan_for_Palestine
Wer waren die 33 Staaten, die dafür stimmten? Ganz Westeuropa, die britischen Commonwealth-Staaten Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika sowie der amerikanische Hinterhof in Lateinamerika. Die Briten konnten sich sogar eine kecke Enthaltung leisten, weil die Mehrheit gesichert war.
Dazu die SU mit drei Stimmen sowie Polen und die CSR, auf die die SU zweifellos Einfluss ausübte. Ja, wären diese 5 Stimmen gegen den Teilungsplan abgegeben worden, so wäre er bei ansonsten gleicher Stimmabgabe knapp gescheitert (61%).
Aber zu welchem Zweck hätte man ihn verhindern sollen? Es wurde doch nicht darüber abgestimmt, ob 750.000 Palästinenser vertrieben werden dürfen, sondern über einen Teilungsplan mit engster Wirtschaftsunion der Teilstaaten, wobei die Rechte der Bewohner im jeweils „anderen“ Staat gewahrt bleiben sollten.
Und worin sollte eine machbare politische Alternative bestanden haben? Der alternative „Bundesstaats“-Plan war doch bereits in der Kommission gescheitert.
Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass in Mitteleuropa 3 Millionen Juden den Holocaust überlebt hatten.
Ergänzung
Wir „die Jugend der DDR“, bekamen von den anfänglichen Sympathien Stalins für den Zionismus nichts mit. Auch war die DDR nicht so stalinistisch, wie Wessis glauben und entstalinisierte sich natürlich. Außerdem hatten damals DDR-Bürger andere Sorgen.
Von Anfang an standen viele Jugendliche der DDR einen freien Palästina aufgeschlossen gegenüber, schließlich unterstützte die DDR den antikolonialen Kampf. Die PLO erhielt in der DDR eine offizielle Vertretung. Zu Juden, die antizionistische eingestellt waren (wie Markus Wolf) hatten wir ein ungezwungenes Verhältnis. Uns war von Anfang an glasklar, Judentum und Zionismus haben nicht miteinander zu tun und wunderten uns später, das Wessis diesen Unterschied nicht bemerkt hatten. Der Linkszionismus ist erst nach der Wende so richtig (durch Gysi und Co,) zu uns rübergeschwabt. Wie schon ausgeführt, die Kollektivschuld/deutsche Erbschuld, lehnten viele DDR-Bürger ab. Die Wessis hat man aber dazu erzogen und auch deshalb unterstützen auch heute noch zuviele Wessis das zionistische Apartheitsregime
Naomi: „Die Staatsgründung Israels ist eines der vielen Verbrechen von Josef W. Stalin.“
Stalin konnte doch bei Israels Gründung nicht wissen, dass daraus ein Apartheitsstaat wird. Aber auf einem vorgeführten Bösewicht lässt sich leicht herumtrampeln. Sie deuten ja damit an: Stalin sei Schuld am israelischen Völkermord, das ist schon eine ziemlich tiefe Schublade, die Sie hier aufmachen. Sie waren schon mal besser.
@Naomi
„Wir „die Jugend der DDR“, bekamen von den anfänglichen Sympathien Stalins für den Zionismus nichts mit. Auch war die DDR nicht so stalinistisch, wie Wessis glauben und entstalinisierte sich natürlich. “
Deswegen liefen sie auch bei Aufmärschen immer mit Stalinplakaten rum, stellten Denkmäler auf und benannten die Stalinallee nach ihm, ja aber nur weil es keinen Stalinismus in der DDR gab.
Als Ossi muß ich mich dazu auch äußern: Die DDR hat sowohl die Stalinverehrung wie auch die Chruschtschowsche Entstalinisierung klaglos mitgemacht. Stalinstadt wurde in „Eisenhüttenstadt“ umbenannt, Die Stalin-Allee in „KArl Marx“, und so weiter. Stalin wurde aus der Geschichte getilgt, so wie der zuvor seine Konkurrenten tilgte. Und der Personenkult wurde in der DDR durch den Parteienkult ersetzt. Nicht mehr Stalin, Ulbricht oder Honecker wurden über alles gestellt, sondern „die Partei“.
Wirklich aufgearbeitet wurde der Stalinismus zwar nie, aber Stalin wurde definitiv nicht mehr verehrt. Und auch die folgenden Peinlichkeiten wurden später einfach nicht mehr erwähnt. Das Lied „Die Partei hat immer recht“ etwa, lernte ich erst nach der „Wende“ kennen. Vorher kannte ich das nur als sarkastischen Spruch von Erwachsenen, aber der Hintergrund war mir unbekannt.
Viele aus unserer „alten Führungsschicht“ waren viel informierter und gebildeter als ihresgleichen im Westen. Dazu zähle ich Klaus Polkehn, der sich natürlich mit der SED-Führung überwarf.
https://socialhistoryportal.org/sites/default/files/raf/0119880600_02_0.pdf
Jepp. 👍
Gute Beiträge von Naomi.
Wenn ich an dich denke, denke ich an unseren „roten Baron von Dresden“, den Ardenne, der ganz oben am Elbhang von Dresden wohnte….gewisse Adelige können durchaus Klassenbewußtsein entwickeln, wenn sie ihre alte Klasse verraten
„Uns war von Anfang an glasklar, Judentum und Zionismus haben nicht miteinander zu tun und wunderten uns später, das Wessis diesen Unterschied nicht bemerkt hatten.“
Oh ich denke sie haben diesen Unterschied durchaus gekannt, nur ließ er sich nicht so toll instrumentalisieren.
„Das Recht auf nationale Selbstbestimmung ist im Staat Israel einzig für das jüdische Volk.“ siehe Nationalstaatengesetz!
„Einzig für das Jüdische Volk“….!
So definiert sich ein Apartheid-Staat ohne wenn und aber!
Man will keine Araber im Land haben und wenn’s geht auch keine anderen religiösen Menschen, die die jüdische Bevölkerung womöglich noch indoktrinieren, gegen den „rein“ jüdischen Staat aufzustehen. Was man will, sind bewegliche Grenzen, denn Erez Israel ist das Ziel, um das zu erreichen müssen noch ein paar Mossad-Agenten in Syrien, Libanon, Jordanien, Irak, Saudi Arabien, Ägypten arbeitslose Männer und Frauen von einem Aufstand gegen die eigene Regierung überzeugen. (Iran soll nicht vergessen werden.)
Das kann dauern.
Teilweise hat das schon in Syrien und im Libanon geklappt.
Ägypten und Jordanien sind die ganz heissen Kandidaten für einen Bürgerkrieg, wenn erst
die israelische Vertreibung aus Gaza nach Ägypten und die Vertreibung aus dem Westjordanland nach Jordanien mit Gewalt Fahrt aufnimmt.
So lange es den Staat Israel ™1974 gibt, wird es keinen Frieden auf der Welt geben!
Mann Motonomer, der Staat Israel ist da und er wird auch so leicht nicht
aus dem Nahen Osten verschwinden und sich in Luft aufloesen.
Es muss eine Loesung her, die Zweistaatenloesung ist Makulatur, wuerde nicht funktionieren, beide Voelker koennen nicht nebeneinander und schon gar nicht miteinander leben, jedenfalls nicht jetzt und auch nicht in naher Zukunft!
Es gibt Moeglichkeiten aber das wird a)Israel nicht zulassen und b) auf der anderen Seite die arabischen Nachbar-Staaten nicht!
Was bleibt ist die Ausrottung und Vertreibung der palaestinensischen Bevoelkerung in Gaza, vom Saeugling bis zum Greis, Israel behandelt sie wie Tiere, die zur Schlachtbank gefuehrt werden, die Zionisten wollen nicht zwischen der Bevoelkerung und der Hamas unterscheiden….zu gross ist die Rache und der Hass!
Der Konflikt besteht seit 1948, das zionistische Ziel, die Palaestinenser in Gaza zu vernichten und die Ueberlebenden zu vertreiben, haette ich nicht fuer moeglich gehalten!
Widerlich, abscheulich! Die Buerger in Israel sollten sich von dieser Regierung, von diesen Siedlern und allen Faschisten im Land distanzieren, bevor es zu spaet ist!
Was will der Autor sagen, dass Staaten grundsätzlich von Übel sind und darin auch die Ursache israelischer Politik liegt? Das ist Unsinn, denn es ist doch die spezielle Ideologie dieses Staates und dieser Regierung auf dem sich die israelische Politik beruft.
Es ist natürlich, dass Staaten wie auch alle sonstigen Kollektive Gewalt auf das Individuum ausüben, das liegt in der Natur der Sache. Hier zeigt sich die bei Westlern so häufig vorzufindende Verteufelung von Staat und Gewalt. Sie ist das Resultat liberal-individualistischer Sozialisation, die den Staat grundsätzlich als Gegner des Individuums ausgibt und die Freiheit des Individuums stets an erster Stelle sieht, die von allen möglichen Kollektiven bedroht sei. Was letztlich die Funktion hat zu verhindern, dass sich ein kollektives Klassenbewusstsein bildet.
Gewalt (und Zwang) ist übrigens allgegenwärtig und auch natürlich (vorausgesetzt man versteht darunter mehr als nur die rohe körperliche Gewalt). Die sogenannte Gewaltlosigkeit bedeutet nur, dass Gewalt zivilisiert wurde und damit erträglicher oder nicht mehr spürbar ist. Die funktionellen Werkzeuge dafür wären Moral und Ideologie einer Gesellschaft und auch das Rechtssystem des Staates bis hin zur Vertragsfreiheit. Kurz: Es ist der ideologische Überbau, der die Gewalt und den Zwang erträglicher gestaltet und weniger spürbar macht. Das gilt im Übrigen nicht nur für die kapitalistische (oder liberale) Demokratie sondern grundsätzlich für alle Gesellschaftsformen.
Das ist der übliche GSP-Sprech: „Alle sind schlecht, nur wir haben das Wissen“. Auf die Dauer ermüdend.
Staaten gehören sowieso alle abgeschaft, das ist doch wohl inzwischen bei allen angekommen, oder etwa nicht?
Unsinn, die Menschen benötigen ihre Staaten. Wer sollte sonst für Recht und Ordnung sorgen? Wenn du keinen Staat brauchst, dann kannst du dich ja als Einsiedler irgendwo zurückziehen. In Sibirien oder auf Grönland findest du sicher eine Höhle und kannst deine Anarchie praktizieren.
Hier, wieder die ganz typischen reaktionären Argumente der „Law and Order“ Beführworter.
Oder auch: „Wir brauchen die Reichen, wer gibt uns sonst die Arbeit?“!
Solche Leute, wie sie einer sind, werde ich immer bekämpfen..Eisern!
Was meinst du was du mit deinem Kampf gegen „Law and Order“ erreichst? Ist doch nur ein infantiles Aufbegehren (à la Frankfurter Linke, einer davon hats ja bis zum Außenminister geschafft und dann für „Law and Order“ in Jugoslawien gesorgt).
Erich Mühsam hatte sich das vielleicht auch gefragt, als er ins KZ wanderte und dort ermordet wurde.
Der Kampf verleiht meinem Leben eine gewisse Struktur und macht mich mit meinem Wesen als subversiver Mensch und Misanthrop halt einfach aus.
Ich wurde schließlich in den besetzten Häusern bei den 68ern konditioniert und mit der Entmietung meiner Eltern durch Bubis fing halt alles an.
Als autonomer Anarchist und überzeugter Atheist habe ich so einigen Leuten auf die Füße getreten und eben auch so einiges bewirkt.
Misanthrop nehme ich dir sofort ab, mit anderen Worten: du führst eine destruktive Existenz, die sich auf Zerstörung, statt auf positiven Wandel oder gar Aufbau konzentriert. Ja, passt, wenn man das weiß, kann man deine Kommentare gleich viel besser ignorieren.
Für einen zu-spät-Geborenen: was heißt „Entmietung meiner Eltern durch Bubis“? Muss man das wissen? Ich finde nichts dazu.
Und solltest du in deinem Alter nicht langsam mit den alten Sachen abschließen? Deine Eltern dürften längst unter der Erde sein, oder nicht? Und deine Rezepte, egal wie gut sie gemeint sein mögen, funktionieren nicht, denn zum analytischen Denker scheintst du mir gar nichts zu taugen…
@ Motonomer
Sie meinen, die Menschen sollten sich wie die alten Germanen zusammentun und dort siedeln wo es Ihnen gefaellt?
Regionen statt Staaten? Das wuerde aber einiges in der Arbeitswelt durcheinander bringen.
Fest steht, jedenfalls, dass wir alle draufgehen, wenn wir nach dem kapitalistischen Verwertungsprozess weiter wirtschaften.
das mag sein aber was koennen Sie und ich jetzt daran aendern? Ausser, dass wir uns ein Magengeschwuer anaergern?
Endlich eine waschechte Revolution organisieren!
Die Reichen aus ihren Villen treiben und den ganzen Politzirkus einsperren!
Das macht nur Sinn, wenn danach was Besseres kommt und du bist nicht in der Lage, was Besseres zu organisieren, was dich treibt ist HASS.
Na, schön, haben wir wieder die Antigrenzenfraktion gefüttert, als ob es ohne Staaten ginge:
Macht die Aussage Sinn? Aus Sicht der Menschen: nein! Kriege stellen eine außerordentliche Belastung dar und verringern den Wohlstand der Bevölkerung. Was uns direkt auf unser gottverdammt undemokratisches Lügensystem hinweist, es gibt keine Notwendigkeit für Krieg, nicht im Kapitalismus und nicht zwischen Nationalstaaten, es profitieren immer nur einzelne! Das muss man explizit so sagen, weil viele es sonst nicht kapieren und „no border no nations“-Blödsinn verzapfen oder gleich den Kapitalismus abschaffen wollen.
Es ist die Trutzburg in groß und ein außerordentlich sinnvolles Konzept, zumindest für die europäischen Volker (in vielen Entwicklungsländern mag das anders aussehen), die (mehr oder weniger) monosprachlich organisiert sind und durch ihre jeweilige Kultur geeint. Weil Linke das hassen, versuchen sie es zu zerstören und begreifen nicht, dass es ein lokales Optimum darstellte und alle erreichbaren Alternativen schlechter funktionieren….
Der Versuch, das asoziale Verhalten Israels wieder allen überzuhelfen, dieser linke Verallgemeinerungswahn, regt mich auf!
Es gab auch für Israel keinen Grund Krieg zu führen, es wäre dort jetzt friedlich, wenn nicht der Psychopath Nethanjahu diese LIHOP zugelassen hätte, um das Gebiet Israels auszudehnen. Dass die Juden (teilweise) so aggressiv sind, liegt an ihrer Geschichte, in der sie immer wieder um ihre Existenz als Abstammungs- und Religionsgemeinschaft ringen mussten und Dank dessen sie sich in ihr „alle hassen uns“ reinsteigern, wer sich von allen gehasst fühlt, hat kein Mitleid und nimmt auch keine Rücksicht, wer alle als Feind sieht, macht sie sich auch automatisch zu welchen.
Last but not least ist es die abgrundtiefe Blödheit der „internationalen Gemeinschaft“, dass sie das Vertreibungsproblem nicht umgehend und konsequent gelöst hat, was in den Anfangsjahren noch leicht möglich gewesen wäre. Stattdessen Ghettoisierung unter israelischer Kontrolle, bei einem Volk, das fruchtbar ist, wie kein zweites. Außerdem müssten die Grenzen gesichert werden, damit Israel sich nicht immer weiter ausbreitet, aber nichtmal dazu findet und fand man sich bereit. Die Entwicklung ist nur konsequent und noch längst nicht zu Ende, der nahe Osten ist und bleibt ein Pulverfass, in dem es noch zu unglaublichen Grausamkeiten kommen wird!
Natürlich, geht es ohne Staaten, ging viele Jahrtausende sogar so!
Ein Kommentar ganz auf deinem Niveau. Wenn du Verstand für 10 Cent hättest, wäre dir klar, dass das, was heute Staat ist, früher halt Königreich und davor Stammes- und Jagdgebiet war, allenfalls umherziehende frühmenschliche Horden hatten keinen Bedarf ihre Lebensgrundlage derart zu sichern, einfach weil es damals noch viel zu wenige Menschen gab.
Die Gründung ethnischer Nationalstaaten war ein Fortschritt und hat aufgeklärte Gesellschaften mit ausgeprägtem Rechtssystem und funktionierender Wirtschaft überhaupt erst möglich gemacht! Aber was erzähle ich, das willst du ja auch alles in Anarchismus ersäufen, wer nicht weiß, was er hat, schätzt es gering…
„Liebe Leserinnen und Leser, unser hochwertiger Journalismus lebt auch nicht nur vom Wasser und Brot – deshalb haben wir uns entschlossen, Sie mit Werbung zu stören.“
Nun, denn – wenn es eben so zu sein hat, schaun’mermal. Aber seien Sie sich dessen versichert, es nervt, es nervt ungemein. Zumal ja auch noch – so wie heute – pure shit of Hasbara-Propaganda dem Leser den Sonntagsfrieden vergällt.
Wenn dann auch noch Anzeigen für Datteln, Orangen und sonstiges Obst&Gemüse fürderhin auftauchen sollten, aus der Westbank noch dazu – Gaza dürfte wohl kaum noch in Frage kommen für ’ne Weile … dann würde die Werbung aber mehr als kontrapunktiv …. bitte bedenken!
Wären die Palästinenser clever gewesen, hätten sie sich nicht auf eine 2 Staaten-Lösung eingelassen. Stattdessen für ganz Palästina ein Bundesstaat ähnlich der Schweiz als einzige Lösung vorgeschlagen. Mit der Anlage eines Katasters wären Ankauf und Verkauf von Grundbesitz ermöglicht. Eine willkürliche Vertreibung nach Art der Raubritter hätte es nicht gegeben. Heute würde es Kantone geben mit einer Bundes-Verfassung und einer Hauptstadt. Über die Zeit hätte sich die Bevölkerung sortiert oder gegenseitig akzeptiert. Ein von der UNO gepäppeltes Gaza wäre nicht entstanden.
Aber bis heute haben es die nicht jüdischen Palästinenser geschafft einen funktionsfähigen Staat zu errichten, stattdessen wollen sie etwas was es so nicht geben wird.
Die Anerkennung Palästinas als Staat durch Regierungen des „Werte-Westens“ spricht für sich. Offensichtlich hätte man es auch gern ohne Wahlen in einem Dauerzustand des Krieges zu regieren zu können.
Wurden sie denn gefragt?
Darauf darf man nicht warten. Sie hatten weder einen Rat noch ein Sprecher dafür ein Mufti, Muslimbruder und Hitlers arabischer Freund.. Es hätte auch 1946 ein Staat Palästina gegründet werden können aber nicht mit den Muslimbrüder, die die dort lebenden Juden vernichten wollten. So wie heute auch.
Ein Ende des Krieges dort kommt erst mit der Liquidierung der Muslimbrüder und ihrer Gruppierungen. Im Moment sieht es so aus als wollte das Israel zumindest in Gaza erreichen.
Dem üblichen kolonialherrschaftlichem Dünkel folgend wurden sie nicht gefragt, die Sandneger. Und so wehrten sie sich gegen die Eindringlinge so gut sie konnten.
Angewandten Terrorismus betreffend waren ihnen allerdings die Zionisten um einiges voraus, wie auch die Briten erfahren mussten.
Der Mufti war nicht so ganz der Große Zampano, als den man ihn gern hinstellt. Den Mufti, die Zionisten und die Nazis betreffend empfehle ich auch Dir Klaus Polkehn.
Ach, und Sie gehen dagegen auf die Sache ein? Ich sehe nur den abstrakt rein rhetorischen revi-zionistischen Knüppel schwingen. Da hat weitere Diskussion keinen Sinn.
Im Übrigen, die Strafbarstellung von anti-revisionistisch-zionistischer Politikmeinung auf Basis einer perversen Anti-Semitismus-Definition, auch gegenüber jüdischen Personen und Organisationen ist bereits eine präventive Verfolgung.
Hilferuf zu einem anderen Thema:
Hallo, suche ein Video über den Auftritt des estnischen Aussenminister vor der UN-Sicherheitssondersitzung Luftraumverletzung Estland.
Bisher gefunden nur Ausschnitte von westlichen Ministern.
Und dies hier:https://youtube.com/watch?v=vkqITdd8Cjk&si=t1e1QpGbFajrNbMW
Wer kann mir Links über die Rede UNO-Rede des estn. AM geben.
Danke!
Auf YT sind es die afrikanischen Kanäle die die UN sehr genau verfolgen und dokumentieren.
Danke
Mit der französischen Revolution wurde das Modell, das der Autor beschreibt, beendet.
Die Vorstellungen die er vertritt stammen aus der Zeit des Feudalismus. Heute ist das Kapital/ Großbürgertum international aufgebaut, und nutzt die Konstruktion von Nationalstaaten zum Zweck des “ teile und herrsche“
Verschiedene Politik und Rechtssysteme werden genutzt um die in den Nationalstaaten eingehegten Bevölkerungen( Proletarier und Gläubige der Sozialpartnerschaft plus Selbstständige, die denken sie wären „Unternehmer“. Real sind sie nur nützliche Arbeiter in der Funktionselite und Anwärter auf baldige Insolvenz) nach Belieben vor die weichen Wände der Gesetze und Regularien prallen zu lassen, in Erwartung eines Lottogewinns.
Und wenns kritisch wird, lässt man sie Krieg gegeneinander führen, bis sie sich zu beliebigen Bedingungen wieder in ihr Sklavenparadies zurückkehren.
Israel ist aber ein gewisse Ausnahme. Trotz gebildeter und gut bewaffneter Bevölkerung ist der Staat als solches zu klein, ohne Bodenschätze und ausreichende Ackerflächen, um souverän sein zu können. Nur ihre globale Vernetzung, entstanden aus ihrer 2 Jahrtausende in der Diaspora, stellt den nötigen Rückhalt der Existenz ihres Staates dar.
Nethanjahu ist wahrscheinlich einer der ganz wenigen, denen ich ein Stück Brot verweigern würde, stünde er klopfend an der Haustür. Aber da die israelitische Elite weiss, das das westliche Imperium in den letzten Krieg um Ihre Hegemonie und Existenz zieht, versuchen sie verzweifelt ihr Einflussgebiet für eine gewisse Souveränität zu erweitern, und möglichst viele Feinde, imperial und ethnisch/religiös zu vernichten. Sie wissen genau, das ihre “ Schutzmächte“ den Schutz in Kürze nicht mehr gewähren können, und Ihr jüdisch/ zionistisches Netzwerk global auf die Flucht gehen muß.
Dann braucht Israel Fläche, Bodenschätze und Nahrungsanbau um diese aufzunehmen.
Innerhalb dieser Logik handelt der Staat Israel völlig rational. Sie versuchen eine mit Gewalt befriedete Insel zu werden, in einer Welt der Gewalteskalation.
Israel durfte nie existieren!
die normative Kraft des Faktischen.
3 x O im namen ist verdächtig! Sieht nach PR Agentur aus
„Die auf dem neuen Staatsgebiet lebenden bisherigen Einheimischen“
Wo denn ist ein Staatsgebiet definiert? In der Verfassung von Anfang an jedenfalls nicht. Die Grenzen wurden bewusst offen gelassen, ein Hinweis auf die Eroberungsabsichten. Objektiv kann also Israel keine Staatsgrenzen verteidigen, aber andere Gebiete beanspruchen. Israel ist wohl das einzige Land, das so aggressiv seine Herrschaft ausdehnen will und das nicht erst jetzt.
„…. gründeten jüdische Politiker 1948 ihren Staat. “
Es waren führend Mitglieder von paramilitärischen jüdischen Organisationen, die 1939 vom SD eingesammelt, ausgerüstet, trainiert und geheim nach Palästina verschifft wurden, um die andere Variante des Umgangs mit Juden zu realisieren. Ansiedlungspläne im Interesse des „Reiches“ gab es ja einige.
Die Gründung des Staates Israel ist Ergebnis eines Nazi -Planes, der die Eroberung des Nahen Ostens beinhaltete.
Dazu sei auf die Dokumentation (Vernehmungsprotokolle von dem Bach-Zelenskis, SD-Chef von Warschau) im Tatsachenroman von Wolfgang Schreyer „Unternehmen Thunderstrom“ aufmerksam gemacht.
Die USA übernahmen die Planung im Wesentlichen.
@OberstMeyer
+++++
Vor der Staatsgründung lebten Juden und Araber so friedlich zusammen wie andere auch, oder auch nicht.
Moshe Dayan erzählte einmal, er sei in einem Dorf mit gemischter Bevölkerung aufgewachsen und könne sich nicht an religiöse Auseinandersetzung erinnern.
Was ihn aber nicht davon abhielt, als Kommandeur später Araber auszurotten. Karrieremöglichkeiten muß man eben nutzen.
Indonesien will 20.000 UNO-Soldaten in
Gaza stationieren. Wenn dann auch noch
Pakistan u.a. Staaten mitmachen, ist in Gaza sofort Ruhe.
nicht nur in Gaza, in Israel auch!
Overton bringt in Bezug auf dieses Thema nur noch einseitige Artikel. Andere Positionen in Artikeln gibt es nicht mehr. Die Hamas Propaganda wird ausgeweitet: Jetzt wird schon das blutige Metzeln tausender unschuldiger Frauen und Kinder verharmlost und schöngeredet. Mitgefühl und Verständnis für Juden, die von allen Seiten angegriffen werden, soll es nicht mehr geben.
Overton verspielt seinen journalistischen Status und wird zum Hamas Propagandakanal. Das geschieht wahrscheinlich nicht zufällig, ursprünglich freiheitlichere Medien sind Hauptangriffsziel. Taz und Spiegel wurden komplett übernommen und zu neoliberal faschistoiden Propagandaorganen umgebaut, Süddeutsche, Tagesspiegel sowieso, auf Telepolis wurden kritische Artikel gelöscht und jetzt ist Overton dran: einseitige Propaganda statt Journalismus.
Dass die Förderung radikalislamischer Grundeinstellung brandgefährlich ist, wird offensichtlich nicht verstanden.
Wie soll man jemanden ernst nehmen, der angeblich für Menschenrechte eintritt und gleichzeitig die Geisteshaltung von Radikalislamisten bewirbt.
Tragisch.
Nun, dann kann man Ihnen nur empfehlen, auf die Seiten von BILD und WELT zu wechseln, oder gleich zur rechtsradikalen Jüdische(n) Allgemeine(n) Zeitung.
Da wird Ihnen anheim gebracht, dass die Bilder von zerstörten Städten, von vielen Toten, die Aussagen der rechtsextremen Minister im israelischen Kabinett alles pure Lüge ist und der Gazastreifen in Wirklichkeit ein Erholungsort ist.
Auschwitzlüge? Gazalüge!
Gleichsetzung des Gazakriegs mit dem Holocaust wäre Relativierung des Holocausts.
Das stimmt, weil der Holocaust ein industrieller geplanter Mord an Millionen Menschen war. Gaza ist es nicht. Nichtdestotrotz sind die Taten der Israelis in Gaza ein Kriegsverbrechen. Dem Kommentator ging es aber vermutlich eher um den Vergleich der Propaganda. In beiden Fällen wurde und wird ähnliche Propagandatechniken eingesetzt, um die Kriegsverbrechen zu vertuschen.
Es wurden auch eine Menge Juden händisch, erschossen und hingerichtet, sozusagen handwerklich im Gegensatz zu industriell. Der Einsatz in Arbeitslagern bei gleichzeitigem Entzug der Lebensmittel sollte sozusagen eine natürliche Auslese simulieren, die beweisen sollte, dass das jüdische Volk nicht überlebensfähig und mit dem deutschen Arier nicht auf der selben Stufe steht – Untermenschen eben. Da sehe ich schon Gemeinsamkeiten zu Gaza. Krankenhäuser werden weggebombt, Wasser und Nahrung werden abgeschnitten, die Städte werden zerstört, die Menschen werden ständig von einem Ort zum anderen getrieben.
Ich vermute, die Israelis sind nicht ganz so krass wie die Nazis drauf. Wenn die Palästinenser einfach davongehen würden, wären Sie glücklich und würden Sie nicht verfolgen. Sie wollen nur das Land.
Bei Einigen der Nationalsozialisten mit ihrer Untermenschentheorie war die Tötung des unwerten Leben das eigentliche Ziel. Die Tötung von Kommunisten, Sozialisten, Juden, Asiaten, Slawen, Schwule, Zigeuner etc. war das Ziel.
Israel ist nicht das NS-Regime und die Zahal nicht die SS., gewiss. Aber wenn die Palästinenser nicht „davongehen“, werden sie eben ausgehungert, in Pogromen ermordet wie auf der Westbank, oder mit Bomben und Granaten wie in Gaza, wo die Zahl der Umgekommenen im Verhältnis zur Bevölkerung die Grössenordnungen nationalsozialistischer Vernichtungspolitik in Osteuropa erreicht. Es gibt daher keinen Grund, den israelischen Terror gegen die Zivilbevölkerung klein- oder schönzureden.
Was die Untermenschentheorie angeht, bezeichnen nicht wenige in Regierung, Militär, Klerus und Gesellschaft Israels die Palästinenser als „Amalektiter“. Das waren in der Bibel (Buch Josua) den Hebräern feindliche Stämme, gegen die ein Vernichtungsfluch ausgesprochen wurde: gegen Männer, Frauen, Kinder, Knechte und Vieh*). Palästinenser sind danach vernichtungswürdige Untermenschen.
*) Shlomo Sand (Die Erfindung des jüdischen Volkes) vertritt die Auffassung, die Genoziddarstellungen des Buchs Josua seien historisch unbelegt und vermutlich masslos übertrieben. Das nur am Rande.
Die Tötung von Kommunisten und Sozialisten wird ja auch nicht als Holocaust bezeichnet, sondern nur die Judenvernichtung. Meines Wissens sind die Grenzen dicht. Die Palästinenser können nicht in ein anderes Land fliehen. Nein, Israel will nicht nur das Land, sondern die potentielle Repräsentanten eines palästinensischen Staates vernichten bzw. dezimieren.
„nicht ganz so krass“ – Vergleiche sind immer nicht so gut, weil darin dann bloß ein mehr oder weniger vorkommt und das Urteil der Sache zu kurz kommt. Moralisten könnten sagen es sei eine Relativierung des Israelterrors gegenüber den Palästinensern. Ist gegenüber den Taten der Nazis nicht alles andere „nicht ganz so krass“. Vielleicht wäre der Vergleich mit der Blockade von Leningrad durch die Nazis passender. 1 Million Tote Russen für Lebensraum im Osten für das deutsche Volk. Ist das jetzt „nicht ganz so krass“ weil keine Juden betroffen sind, sondern bloß Russen, Slawen und gegen die geht es ja demnächst wieder.
„Israel“ wir fallen und ich freu mich seit über 50 Jahren schon darauf!
Noch so ein proisraelischer Influenzer.
Wie viele gibt es von ihrer Sorte eigentlich mittlerweile hier?
ArturC, Kalsairgendwas etc.pp…..
Ich halte Ihnen zugute, dass Sie in der proisraelischen deutschen (!) Blase gefangen sind, da ist schwer rauszukommen.
Es gibt Einschätzungen, dass weltweit die Mehrheit der Juden die israelische Politik auch gegenüber den Palästinenser verurteilt und die übrigen Teile der Weltbevölkerung und Staaten ebenso. Das hat gar nichts mit Antisemitismus zu tun. Hierzulande dominiert die unsägliche Antisemitismus -Definition, wonach jede Kritik an Israel als solcher verfolgt wird.
Die Aktion der Hamas war die Antwort auf israelische Aktionen gleicher und schwererer Art, die dutzendfach seit Jahren durchgeführt werden, also eine „normale“ militärische. Einmal gegen hundertemal! Noch heute liegen 1000e entführte Palästinenser in israelischen Gefängnissen. Ich weiß, wovon ich rede, kenne mich bisschen aus.
Wenn Sie sich etwas über den Tellerrand gewagt hätten, hätten Sie mitgekriegt, dass die Toten auf dem Musikfestival in Mehrheit dem Vorgehen der israelischen Armee zugerechnet werden müssen, denn es galt der Befehl, keine Rücksicht auf die Geißeln zu nehmen und zu schießen. Das erfolgte auch so und es war (ich glaube) Haaretz, das diese Toten als „Befreiungsopfer“ und nicht Hinrichtung durch Hamas zählte.
Die heutigen israelischen Faschisten an der Regierung, ich übernehme die Einschätzung wichtiger jüdischer, auch israelischer unabhängiger Experten, waren gar nicht böse über die Hamas -Aktion, sie hatten sie wohl herbei gewünscht und die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um ihre Groß Israel -Pläne radikal anzugehen.
Wenn jemand das Existenzrecht Israels riskiert, dann ist es diese Regierung.
Völlig realitätsfremd: Wo wird denn „jede“ Kritik an Israel „verfolgt“?
Und auch die alte Nazi-Parole, dass es eigentlich nur „die Juden“ selbst waren, die ihresgleichen ermordet hätten und die Täter eigentlich gar nichts dafür könnten, kennt man nicht erst seit 80 Jahren.
Wenn radikale Islamisten in Deutschland in Märkte reinfahren, sind dann auch die Opfer schuld?
Aber vermutlich ist das schon die totale Unterwerfung: Sind nicht eigentlich alle, die deshalb ermordet werden, weil sie nicht an den radikalen Islam glauben (oder irgendwie „abweichend“ glauben), selbst schuld?
In so einer Welt wollen sie leben?
Aha, weil radikale Islamisten in Europa hochkommen, muss Israel die Palästinenser massakrieren.
Geht’s noch dämlicher?
Wieso gehen Sie nicht auf das ein, was ich schreibe?
Immerhin bewerten Sie Ihre eigenen „Rückschlüsse“, die nichts mit dem zu tun haben, was ich schreibe als das, was sie sind: „dämlich“.
Hier ein aktueller Artikel, welcher die Geschichte über das Verhältnis der Nazis zu Juden ein wenig ausleuchtet un d vor allem nicht die x-te Kopie einer Kopie ist:
https://www.voltairenet.org/article222827.html
https://socialhistoryportal.org/sites/default/files/raf/0119880600_02_0.pdf
„Ein Nazi in Palästina.“
Dieser praktische Befund ist aber nicht die Erklärung von Staaten, denn sie ist tautologisch, wenn man sagt Staaten gehen aus Staaten hervor oder aus Auseinandersetzungen zwischen Staaten. Das setzt ja immer schon Staaten voraus. Als Erklärung dessen was ein Gewaltsubjekt ist, taugt das nicht. Staatliche Gewaltkollektive unterstellen einen kollektiven Willen, dessen Mittel das staatliche Gewaltsubjekt ist und das ist nicht dasselbe wie die Polemik, dass Staaten nicht aus freien Abstimmungen einer Menschenmenge entstehen. Mit Menschen hat es zu tun, aber durch Abstimmung entsteht kein Staat. Er entsteht aus dem Willen von Nationalisten ein gemeinsames (nationales) Gewaltsubjekt auf die Beine zu stellen und diesem sich unterzuordnen, um sich damit gegen andere Gewaltsubjekte durchzusetzen (oder allgemeiner ohne tautologischen Verweis auf ein anderes Gewaltsubjekt,) um damit die exklusive Verfügung über ein Territorium als Voraussetzung der Reichtumsproduktion sicherzustellen.
Huuch. Politiker, die ohne Staat Politiker sind? Um dann – etwa durch Abstimmung? – einen Staat zu gründen. Ich dachte Staaten entstehen aus Kriegen. Ah „in der Regel“ – dann haben die israelischen Politiker also irregulär einen Staat gegründet. Und wie haben sie das gemacht? In dem sie eine Armee, also ein Gewaltsubjekt gegründet und ausgestattet haben, das sich ein Territorium sichert.
„Er [der Staat] entsteht aus dem Willen von Nationalisten ein gemeinsames (nationales) Gewaltsubjekt auf die Beine zu stellen und diesem sich unterzuordnen ..“
Das ist kompletter Stuss. Nationalismus ist bestenfalls ein Produkt des ausgehenden 18., verbreitet eher der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.Staaten gibt es seit ein paar tausend Jahren.
Heute nennt man sie Nationalisten und der Staat heute ist ein bürgerlicher Staat. Der Punkt ist, dass ein staatliches Gewaltsubjekt einen kollektiven Willen unterstellt, dem dieses Gewaltsubjekt dient und der auch den Zweck und die Zielrichtung des staatlichen Gewaltsubjekts bestimmt. Das muss auch nicht das gesamte Volk sein, sondern eben wesentlich Teile die personell und ökonomisch zur Schaffung so eines Gewaltsubjekts in der Lage sind.
Gemeint ist m.E., dass, wenn der hintere Teil des Satzes stimmig ist, der vordere die Konsequenz daraus ist. Der sog. „Gesellschaftsvertrag“ ist die Ideologie zur Staatsgründung, freie Individuen treffen sich auf der grünen Wiese und beschließen künftig eine Gesellschaft, ein Staat zu sein. Sie finden sich wegen ihrer Gemeinsamkeiten zusammen und da fragt man sich schon, wieso eigentlich? Was haben denn Menschen gemein, die sich erst zusammenschließen wollen, womöglich hunderte Kilometer von einander entfernt leben?
Staaten sind – wie du selber sagst- Gewaltsubjekte, sie entstehen durch Gewalt. Am Falle Israels ist es die übergeordnete Gewalt der Weltmächte, die gegen den Willen der angrenzenden Staaten beschließt, dass in dem Mandatsgebiet künftig ein Staat Israel existieren soll. Und hier haben wir wirklich eine Gemeinsamkeit (die Religion), die Hunderttausende Juden veranlasst hat, im neu gegründeten Staat ihre Heimat zu sehen.
Wenn jemand Geschehnisse und deren Umstände argumentativ abstrahiert, kanalisiert, verlügt, umlügt, um für ein „gemeines Publikum“ eine Wahrheit zu illustrieren, nenne ich das nicht allein „übel“, es ist in meinen Augen eine Todsünde, denn ich akzeptiere nur eineinhalb „Gebote“: Du sollst nicht lügen und du sollst nicht töten, es sei denn, Letzteres sei unbedingt erforderlich.
That said, habe ich nachzuweisen, daß Hendrigs Artikel in die umschriebene Kategorie fällt.
Doch zunächst ein Wort zur Methodik des Umschriebenen: Es ist die der Bibel. Jawoll, denn auch in diesem Machwerk kommen eine Menge Wahrheiten zu stehen – allerdings nicht deren Zusammenhang – an deren Bebilderung sich mehr oder minder gekonnt tausende von Autoren zu schaffen gemacht haben, hierzuland Luther nicht zu vergessen.
Nö. Ich bin nicht genug Historiker, um mit Gewißheit behaupten zu können, seit wann das so zugeht, aber mit diesem caveat sage ich mal: Seit Ende des Suezkrieges, nachdem Stalin und Eisenhower in einmaliger Einmütigkeit dem zionistischen Kampfhund Ketten angelegt hatten.
Das ist nicht vernachlässigbar, alle Akteure berufen sich auf eine Geschichte tatsächlichen wie vermeintlichen „antijüdischen Terrors“, um die laufende Phase der zionistischen Kriegführung zu beurteilen, sei es rechtfertigend, oder verurteilend. Deshalb ist der allen zählenden Inhalt vorweg nehmende Teaser:
schon im Ansatz gelogen.
Abgesehen davon: systematisch Kinder zu massakrieren sei „nicht wirklich“ brutal, oder wie soll der Leser den Quatsch verstehen?
Dies Detail ist von Belang, weil dergleichen außerhalb Israels auf den Territorien des vollendeten Weltmarktes, dem Heimatreich des Imperialismus gewordenen Kapitalismus, nicht (mehr) vorkommt, es ist dort zweckfrei.
Das gilt halt nicht für (Siedler-)Kolonisten. Deshalb waren Briten, Amerikaner, Australier Belgier, kaiserliche Deutsche und später deutsche Nazis weltmeisterliche Profis im Kinderschlachten, bevor sie sich in dieser Hinsicht „zivilisierten“. Und deshalb kommt dergleichen bis auf den Tag noch regelmäßig auf dem afrikanischen Kontinent südlich der Sahara vor.
Seit dem Suezkrieg spätestens haben sich die regierenden Zionisten systematisch zu einer Entität aufgebaut, die in anderen Zusammenhängen staatsterroristisch geheißen wird. Seit längerer Zeit schon rühmen sie sich der tausende von Morden, die sie auf dem ganzen Globus zur Bekämpfung realer oder vermeintlicher antijüdischer Umtriebe begangen haben, nicht zu reden von der unaufhörlichen Geschichte von Massakern an der arabischen Zivilbevölkerung, von denen „Sabra & Shatila“ dank einer von Ronald Reagan ausgestellten Lizenz ikonographisch werden durfte.
Der „eigentliche“, der idealtypische Punkt des zionistischen Staatsterrorismus wird allerdings in der Öffentlichkeit systematisch der Aufmerksamkeit entzogen, das ist nämlich die nukleare Bewaffnung Israels.
Warum nenne ich die idealtypisch staatsterroristisch?
Nun, ganz einfach, weil sie zweckfrei im Sinne einer Territorialverteidigung ist, es sei denn, man nehme zur Kenntnis, daß sie gegen die nominellen Schutzmächte Israels gezielt hat und zielt, nämlich die USA und das UK, nachfolgend auch Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien usw. Tatsächlich sind und bleiben Israels Nuklearwaffen auf den imperialistischen Weltmarkt gerichtet, auch wenn die Ölfelder in Irak, KSA und Iran, auf die sie u.a. zielen, nicht mehr ganz den Belang haben, wie 1973.
So. Das war der Auftakt. Mehr evtl. für den Fall, daß dies nicht gelöscht wird, und ich halbwegs diskutable Reaktionen hierauf bekomme.
Ergänzung @Krim 16:01
Einwände, die ich teile. Allerdings halte ich dies:
für schwer daneben. Spielt hier aber keine Rolle, denn dein Schlussbefund ist korrekt und völlig hinreichend:
, wenn man „Armee“ durch „Bandenwesen“ ersetzt. Alle Territorialherrschaft beginnt mit einem Bandenwesen, das von der existenten bzw. vorgängigen Produktion auf nämlichem Territorium lebt und zunächst davon schmarotzt, bevor es sich zu einem institutionellen Bestandteil der Arbeitsteilung gemacht hat.
Na z.B. sagen die Katalonier, wir wollen nicht mehr zum spanischen Staat gehören. Das sind Nationalisten ihrer neuen oder neuen alten Nation, wenn es Katalonien schon mal als selbständigen Staat gab. Aus dem neuen souveränen Staat wird aber nur etwas, wenn sie ein Gewaltsubjekt auf die Beine stellen können, das in der Lage ist den Anspruch auf das katalonische Territorium dauerhaft exklusiv zu beanspruchen. Wenn sie das nicht selbst schaffen, werden sie vielleicht von außen unterstützt. Zum Beispiel von potentiellen Gegnern Spaniens. Das ist die materielle Seite. Voraussetzung ist jedoch der Wille zumindest beträchtlicher Teile des Volks der alten (fremden) Nation abzuschwören und der neuen eigenen Nation zur Durchsetzung zu verhelfen.
Guter Beitrag, ja die Atomwaffen Israels verschweigen hier viele. Israel ist für mich der amerikanische atomare Flugzeugträger gegen China. Der nächste Krieg um die neue Weltordnung findet mit den Iran statt, den China verdeckt unterstützt. Mit neuen chinesischen Waffen und chinesischer elektronischer Aufklärung brennt beim nächsten Mal Tel Aviv. Die Jugend der Welt singt schon dieses Lied:
https://www.youtube.com/watch?v=iuMMoEFRNMU
„Boom, boom Tel Aviv“ Zitat Ende
Natürlich sind die Chinesen so schlau diese Operation sehr verdeckt durchzuführen. Sie kennen schließlich die 36 Strategeme
„Auch der Staat Israel entstand bekanntlich nicht friedlich. Mit Terror gegen die britische Besatzungsmacht und gegen die Entscheidung der Vereinten Nationen, wie das Gebiet zwischen Juden und Palästinensern aufzuteilen sei, gründeten jüdische Politiker 1948 ihren Staat.“
Also ist Israel ein Terrorstaat und alle die ihn unterstützen ebenfalls.
Diverse Fehlprämissen liegen diesem Text zugrunde. Etwa die, dass man Äusserungen von Exponenten der israelischen Regierung zum Nennwert nehmen müsse. Natürlich ist alles was Netanjahu und seine Minister von sich geben, im Rahmen der Absicht zu verstehen, ihre imperialistische Politik zu rechtfertigen. (Sich ernsthaft mit biblischen Begründungen auseinander zu setzen ist lächerlich.) Die Hamas wurde im Rahmen seiner machiavellistischen Pläne von Netanjahu und seinen Vorgängern buchstäblich gepäppelt, teile und herrsche heisst das hier offensichtlich angewendete Prinzip. Darüber hinaus wird streng manichäisch argumentiert.
Eine weitere Hendrig’sche Fehlprämisse ist das Wörtlichnehmen des Genozidbegriffs, der dadurch so weit eingeengt wird, dass er nicht einmal mehr auf den Holocaust anwendbar ist. Schliesslich gibt es ja noch Juden. Selbstverständlich reicht das, was die Israelis tun, bei weitem, um von Genozid zu sprechen – Zerstörung der Lebensgrundlagen, rücksichtslose Tötung von Zivilisten. Genozid setzt ein grosses Machtgefälle voraus, das in den deutschen Fällen – Hereros, Juden -, aber auch in den usa – sogenannte Indianer – oder eben in Palästina – Palästinenser – gegeben war bzw. ist. Ein grosses Machtgefälle und einen absolut gesetzten Willen zur Macht, der nicht nur über Leichen geht, sondern menschliches Leben unter willkürlich gesetzten Voraussetzungen zur Vernichtung freigibt, sogenannten Schädlingen, die eignen Ziele störende Arten, gleichsetzt.
Die westliche und damit auch deutsche Einstellung zu Israel ist nicht ethisch bestimmt, oder gar von Schuldgefühlen – das ein Schuldbewusstsein sein müsste -, sondern von geostrategischen Überlegungen. Israel ist der im Nahen Osten eingepflanzte unsinkbare Flugzeugträger, der die westliche Machtprojektion auf die Region erst eigentlich absichert. Eine vorgeschobene Kolonie, die ähnliche Funktionen hat, wie im römischen Reich des Altertums die in Limes-Nähe angesiedelten germanischen Stämme. Eine über das in diesem Sinn Wünschbare hinausgehende Selbstermächtigung ist aufgrund der schmächtigen Landbasis leicht verhinderbar. Daher werden allzu forschen zionistischen Ausdehnungsbestrebungen durchaus Zügel angelegt. Da soll sich ja nicht ändern.
Dumm nur, dass die eigne Machtposition, genannt Weltordnung, erschüttert ist. Das erhöhte Aggressionsniveau des zionistischen Ablegers des Westens kann daher auch als Emmanzipationsbestrebung aufgefasst werden, in einer Zeit, in der nicht mehr sicher ist, dass die feindliche Umgebung westlich in Schach gehalten werden kann.
Ich denke, der Autor hat es recht verständlich dargestellt.
Saaten gibt es nur, weil sich eine Gruppe von Psychopathen das Gewaltmonopol aneignet, oder erschafft.
Staaten gab es lange bevor es Kapitalismus oder Sozialismus gab.
Schon vor 5000 Jahren baute man die Stadtmauern nicht, um Feinde draußen zu halten, sondern um die Bevölkerung drinnen zu behalten.
Immer sind Staaten nur dazu da, eine größere Menge Menschen in Grenzen einzusperren, um sie für die Bedürfnisse ihrer Peiniger, Verwalter, Beherrscher etc. arbeiten zu lassen.
Sie werden gezwungen, Überschüsse zu produzieren, damit die oben genannten selbst nicht arbeiten müssen.
Bei so einigen Foristen hier kann man dann das, sogenannte Stockholmsyndrom, gerade live beobachten, wenn sie versuchen, uns zu erklären, warum wir Staaten benötigen.
Oder diese Menschen gehören traditionell, also von ihrer Sozialisation her, zu den Unterdrückern. Stammen also aus Politiker-, Polizei-, Beamten- oder sonst welchen Familien, die seit Generationen davon leben, freie Menschen in Grenzen einzusperren.
Ausnahmsweise muss ich dem Motonomen einmal zustimmen: Staaten sind überflüssig.
Ich möchte sogar noch weitergehen und sagen: Staaten sind das größte existierende Übel.
Die meiste Zeit seiner Existenz lebte der Mensch ohne Staaten. Die geschichtlich als dunkle, chaotische Zeiten beschriebenen Jahre, waren Zeiten der Freiheit.
Zum Schluss noch eine Frage: Warum sollten Menschen freiwillig anfangen, mehr zu produzieren, als sie benötigen, um damit andere zu unterhalten, die selbst zu faul sind, um zu arbeiten?
Freiwillig wurde noch nie ein Staat gegründet.
Patriotismus ist ebenso eine Geisteskrankheit wie Kollektivismus.
Individualismus ist die Voraussetzung für soziales Verhalten innerhalb der Gruppe, in der der Mensch lebt.
Ein Gewaltmonopol ist abzulehnen.
Und auch damit, dass Israel rational handelt, hat der Autor recht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es unschuldige Kinder und Frauen tötet.
Wie man mit Menschen, die Kinder und Frauen bombardieren, um sie auszulöschen, sympathisieren kann, ist schwer verständlich.(damit meine ich nicht den Autor des Artikels).
off topic
Da möchte ich gerne noch nachschieben, dass ich diesen Post mit Cyberghost VPN nicht absenden konnte. Habe ich 6 mal probiert. Auch nicht, wenn ich Overton neu geladen hatte. Dann fiel mir ein, dass Cyberghost ja vom Mossad ist und ich neulich gelesen habe, dass die viele Seiten und Postings blockieren. Nun habe ich nach weiteren versuch den VPN ausgeschaltet und konnte sofort posten. Scheiße, dass ich den Mist gerade vor einem Monat noch mal verlängert habe. egal, ich wechsle den VPN-Anbieter.
ich habe den Opera Browser installiert und da funktioniert VPN problemlos, auch die kostenlose Version.
Danke für den Tipp, bis heute hatte ich auch noch nie Probleme.
Wenn ich nicht vor ein paar Tagen einen Artikel drüber gelesen hätte, hätte ich geglaubt, was die Seite gesagt hat; dass der Server vorübergehend nicht zu erreichen ist.
„Freiwillig wurde noch nie ein Staat gegründet.“ Na doch – sonst würde er ja nicht gegründet werden. Wie soll das sonst gehen? Durch eine Spore aus dem All, die alle Willen unterwirft? Diejenigen, die den Staat gründen, wollen ihn auch.
Das ist falsch. Zu einem Staat gehören auch seine Bürger, und die werden vorher nicht gefragt.
Im Übrigen hast du entweder nicht gelesen, was ich geschrieben hatte, oder nicht verstanden.
Ich sagte nicht, dass die Bürger gefragt werden, oder ein Formular unterschreiben müssen, „willst du einen Staat Ja – Nein.“ Auch wenn sie das nicht tun, wollen die Bürger den Staat. Wie soll man sich das denn sonst vorstellen. Wenn der Staat gegründet wird gibt es ihn noch nicht. Aber Bürger gibt es, die nicht gefragt werden, ihn also nicht wollen. Also es gibt niemand der den Staat will und dann gibt es ihn plötzlich und er knechtet seine Bürger. Der ploppt quasi in die Existenz, wie durch Zauberhand. Das kann nur die Unterwerfungsspore aus dem All sein. Oder Strahlung aus dem All, die den Willen außer Kraft setzt.
„Oder diese Menschen gehören traditionell, also von ihrer Sozialisation her, zu den Unterdrückern. “ Genau. Die Unterdrückerkaste ist schuld am Staat. Niemand will ihn außer halt die bösen Unterdrücker. Noch besser als die Spore aus dem All.
@Krim
„Ich sagte nicht, dass die Bürger gefragt werden, oder ein Formular unterschreiben müssen, „willst du einen Staat Ja – Nein.“ Auch wenn sie das nicht tun, wollen die Bürger den Staat. Wie soll man sich das denn sonst vorstellen. “
Da hast du den Punkt getroffen. Deine Vorstellung reicht nicht aus, um dir vorzustellen, dass freie Bürger niemals einen Staat wollen.
Dabei benötigt der Mensch dazu kaum Vorstellung, es reicht, sich historisch mit dem Thema zu beschäftigen.
Du solltest den Artikel noch mal lesen.
Deine Vorstellung reicht nicht, um zu verstehen, dass der Staat immer nur verwalten kann, was er vorher gestohlen hat. Gestohlen unter Androhung von Gewalt, wenn nicht gezahlt wird. Früher in Naturalien (Getreide), heute in Form von Steuern.
Es gibt den Staat nicht plötzlich, der Staat entsteht durch die Versklavung der Menschen, die er seine Bürger nennt.
Der Prozess hat vor 5000 Jahren begonnen und ist noch nicht beendet.
In dieser Zeit hat eine kleine Minderheit der Menschheit es geschafft, den Rest nahezu geschlossen in Grenzen einzupferchen und ihn dazu zu zwingen, für den Unterhalt dieser ihn verwaltenden und unterdrückenden Menschen zu sorgen.
An Sporen aus dem All, oder an Staaten, die von selbst entstehen, zu glauben, steht dir frei.
Eine ernsthafte Debatte kannst du mit solchen Sätzen nicht im Sinn haben.
Du fällst einer menschenverachtenden Propaganda zum Opfer, wenn du denkst, Menschen wären nicht in der Lage, ohne staatliche Organisationen friedlich zusammenzuleben.
Das Gegenteil ist der Fall.
„Deine Vorstellung reicht nicht aus, um dir vorzustellen, dass freie Bürger niemals einen Staat wollen“
Ohne Staaten in der Welt gäbe keinen einzigen freien Bürger (das sind die, welche die staatliche Herrschaft nicht nur erdulden, sondern sich dieser (frei)willig und ganz selbstbewusst unterwerfen (sollen), also zukünftig wollen was sie sollen. Und bis ein Neugeborener zukünftiger Bürger soweit und reif für den jeweiligen Freiheitsstall ist, dazu brauchts da schon auch noch knapp 2 Jahrzehnte Zeit für Bildung, Schulung, Unterweisung und Erziehung. Dann kanns dann endlich losgehen, mit ihrer (freien) Bürgerexistenz, in einer längst staatlich eingerichteten und freien Welt.
Staaten sind Gewaltsubjekte und fragen die Bürger nicht, ob sie den Staat wollen.
Du machst hier ein Henne/Ei Problem auf, dass es in der Realität so nicht gibt.
Praktisch kann es vorkommen, dass Nationalisten einen „eigenen“ Staat gründen wollen und das dann auch tun. Auch das ist dann ein Akt der Gewalt, nach innen wie nach außen.
Ergänzung:
https://www.theguardian.com/world/2025/sep/25/washington-backing-plan-for-tony-blair-to-head-transitional-gaza-authority
Klingt nach Kosovo.
Das Grundproblem scheint mir doch zu sein, dass der zionistische Staat Israel gar nicht in Frieden leben will! Sonst müsste er sich selbst in Frage stellen, seinen Gründungsumständen (Vertreibung, Enteignung, Besatzung, Apartheid) abschwören, seine faschistische und rassistische Religion meinetwegen privatim weiterbetreiben und seine Vernichtungsabsichten unterlassen. Ebenso müssten die Anrainer, wenn sie denn auch in Frieden leben wollen, ihren etwas anders gestrickten religiösen Unsinn innerhalb ihrer 4 Wände behalten, und sich in einem (!) gemeinsamen laizistischen Staatswesen “ from the river to the see“ zusammenfinden. Tertium non datur!
Leider gehen (mal wieder) ein paar sehr schöne, weil bedenkenswerte, Argumente des Autors unter, oder werden empört zurückgewiesen.
Der Autor verweist zurecht darauf, dass Staaten prinzipiell so verfahren, wie man es aktuell an Israel studieren kann, was eben nicht dasselbe ist, dass sie tagtäglich so verfahren.
Die Besonderheit von Israel besteht weniger in der Gewalt, mit der dieser Staat seinen Nachbarn gegenüber agiert, sondern darin, dass Israel immer noch einen Staatsgründungskrieg führt (nach innen wie nach außen).
Zum Staatsgründungskrieg: Mir fällt dazu die Frage ein, ob nicht sämtliche Staaten dauernd einen Staatsgründungskrieg führen. Zum Beispiel die USA: Den Golf von Mexiko haben sie schon umbenannt, Kanada und Grönland sollen angeschlossen werden. Das hängt doch ziemlich stark vom imperialistischen Anspruch ab, ob sich die Nation als fertig betrachtet oder als unfertig. Also ist das objektiv überhaupt festzumachen, unabhängig von den imperialistischen Ansprüchen einer Nation. Eine wirkliche Existenzgefährdung des Staates Israel lag bei dem Angriff der Hamas ja nicht vor. Ist die Unterscheidung zwischen Staatsgründungskrieg und der „ganz „normale“ gewaltträchtige Konkurrenz der Staaten in der Region“ dann überhaupt sinnvoll? Übernimmt man nicht ein Stück weit den israelischen Standpunkt, wenn man zugesteht, dass es bei den israelischen Kriegen um Staatsgründung geht? Dann würde Israel ja tatsächlich seine Existenz verteidigen.
Israel betrachtet sich jedenfalls als noch nicht fertig. Nicht nur, dass noch nicht das gesamte beanspruchte Staatsgebiet erobert ist, es befindet sich mit seinen Nachbarn in einem dauernden Konfliktzustand. Wie der Autor ausführt, sind einige der Widerstände gebrochen, aber noch nicht alle.
Ich würde sagen, es hängt davon, in welchem Zusammenhang man auf die Besonderheiten Israels verweist. Ich finde ja umgekehrt den Einstieg gut, weil er eben das Allgemeine an Staaten festhält, dass im Falle Israels nur besonders gut sichtbar wird.
„Staatsgründungskrieg“ – ja, richtig, aber die Parole reicht nicht. Ich hab mich bemüht, das ein wenig aufzudröseln.
Die staatliche Antisemitismus und-rassismus- Behörde Amadeo Antonio klärt sicher auch den Autor auf und erzieht ihn zur Klarsicht:
https://nichts-gegen-juden.de/
Besonders interessant ist der Teil über „Kindermörder Israel“.
In Fortsetzung von 17:07
Zum Attribut „vernünftig“.
Wenn einer kein Mönch ist, nicht einer Dogmensammlung gehorcht, dann darf er wohl zur Kenntnis nehmen, was die Leute, deren Taten und Absichten er kommentiert, zu „analysieren“ vorgibt und beurteilt, zu ihren Taten und Absichten zu sagen haben, ja, er muß es tun, wenn er wahrhaftig vorgeht.
Das trifft auf den Umstand, daß Netanyahu und seine Clique, schon erst recht sein Gefolge, ihr Tun ausdrücklich nicht für „vernünftig“ ausgeben. Man nehme dazu nur Moshe Zuckermanns Aussagen zu einer kürzlichen Rede Netanyahus („Israel als Super-Sparta“), die ich nicht selbst beurteilen kann, weil ich es ablehne, mich auf windige automatische Übersetzungen zu stützen.
Es ist vielmehr ganz im Gegenteil so, daß die heimischen Kritiker dieser Clique oder „Clique“ – ich lasse offen, inwieweit die Bezeichnung trifft – die aktuelle zionistische Kriegführung unvernünftig nennen, und dazu haben sie jede Menge Gründe, zu denen einer sie nicht einmal selbst hören muß.
Da ist als erster und übergreifender Punkt zu nennen, daß Israel sich aus dem Munde ihres obersten Heerführers zu einem endlosen Krieg bekennt. Ja, nicht nur in jener Rede, sondern auch vor zwei Tagen vor der UN. Den Volltext gibts in der „Times Of Israel“. Es kommt dort ein wenig verdeckt daher, aber klar genug: Netanyahu beansprucht, daß der zionistische Krieg weiter gehen müsse, solle und werde, bis Libanon, Syrien, Jemen und der Iran der zionistischen Staatsraison unterworfen seien.
Kann Israel, kann die israelische Armee das leisten?
Nein, kann sie nicht.
Netanyahu hat sich folglich zu einem staatsterroristischen Dauerkrieg bekannt, der nicht allein die genannten Länder im Visier hat, sondern – wie seit jeher gehabt – alle politischen Opponenten dieses Kriegsprogrammes weltweit, welche die zionistische Militäraristokratie für bedeutsam und würdig genug hält, zu killen. Falls sie nicht mit anderen Mitteln „kalt gestellt“ werden (können).
Was macht denn das aus der verfassungsgemäßen „sicheren Heimat des jüdischen Volkes“?
Richtig, es macht das Trumm kaput.
Auf durchaus ähnliche Weise, wie die Militärherrschaft über die Ukraine, gestützt von NATO, die Ukraine in jeder erdenklichen Weise als ein bürgerlich kapitalistisches Staatswesen vernichtet – nur a weng langsamer.
Ich will das aus einschlägigen Gründen nicht ausufern, deshalb ohne weitere Begründung:
Diese potentiell vernichtende Beanspruchung des zionistischen Staatswesens hat keinen ideologischen Grund, wie einer vorschnell schließen kann, sondern sie ist dem eigentlichen Feind geschuldet, das sind die USA aufgrund ihres Festhaltens an einer „Zweistaatenlösung“.
Nebenbei: Die Parallele zwischen Netanyahu und Putin ist absolut grotesk. Putin will von den USA die Anerkennung des russischen Anspruches auf einen strategischen Pufferstaat auf dem Territorium der Ukraine herbei schlachten, Netanyahu will den Zuschlag von „Judäa und Samaria“ zum international anerkannten Staatsgebiet Israels durch „den Westen“ herbei schlachten.
Schauen wir jetzt, was Hendrig dazu zu sagen hat.
Das ist banal falsch. Alle zählenden Akteure auf der Welt haben den Angriff der Hamas, und das überwiegend von wildernden palästinensischen Zivilisten begangene Massaker an rund 400 Israelis (von den restlichen rd. 800 sind mindestens 600 Kombattanten gewesen, der Rest fiel israelischer Luftwaffe und Panzerartillerie zum Opfer) zumindet auch einer „ausstehenden Lösung der Palästinenserfrage“ auf der Basis der einschlägigen UN-Resolutionen angelastet, und das gefährdet „die Existenz Israels“, so, wie die Mehrheit der Zionisten zuzüglich etlicher anderer Juden „Israel“ definiert, resp. „verstehen“ und „verstanden haben“ will. Lest dazu die UN-Rede!.
(„sic“ – plötzlich weiß Hendrig, was er weiter oben unterschlagen hatte …) „Skandal“ – Ja, zum Skandal biblischen Ausmaßes wurde es gemacht, aber ist das der Kriegsgrund? Nö, ist es nicht, und jeder weiß es, Hendrig voran, der ja andeutet, er weiß, und kann begründen, daß der zionistische Krieg irrational ist, wenn man ihm Gründe und Absichten einer „Anti-Terror-Operation“ unterstellt. Doch schon im Folgesatz kassiert er dies Wissen und Urteil:
Und um diesen kriegsidealistischen Schwachsinn zu plausibilisieren, fängt er an, biblisch zu lügen.
Reine Märchenerzählerei. Selbst die brutalsten Schlächter in der Zionistenfraktion wissen, wenn sie sich ernsthaft dran machten, solch eine „Endlösung der Palästinenserfrage“ – im Kontrast zu der Endlösung, die Netanyahu der UN vorgestellt hat – zu betreiben, würden sie voraussichtlich ihre Nuklearwaffen einsetzen müssen. Das Israelische Staatswesen ist fast konkurrenzlos labil. Die Blockade zweier Häfen reicht, ihm ein Ende zu setzen.
Blödsinn. Die dankenswerte Darstellung der „politischen Ökonomie der Westbank“ vom Genossen Werner in der jW vor etwa zwei Jahren hätte Hendrig hindern können, ihn zu verbreiten. Die Metöken (resp. Heloten) Israels sind dank vorzüglich europäischer Alimentierung mehrheitlich saturiert genug, daß Netanyahu höchst wahrscheinlich mit der Behauptung recht hat, sie wollten gar kein eigenes Staatswesen – schon ihrer Erfahrungen halber, die sie in zwei Generationen mit den Aspiranten der Macht auf diesem Gebiet gemacht haben. Und plötzlich:
Plötzlich weiß er es, nur ist er jetzt rhetorisch dort angelangt, wo er hinwollte: Zu einem völkischen Argument.
F… U, Björn!
Der nächste Satz konsolidiert das Urteil, völkischer Nationalismus sei Grund UND Zweck der Schlächterei, und das sei in der Staatenwelt mehr oder minder generell der Fall:
Nö. Grund UND Zweck des Krieges ist der Erhalt der Herrschaft der zionistischen Militäraristokratie über das israelische Territorium, und die ist noch nicht mal besonder „jüdisch“.
„Selbst die brutalsten Schlächter in der Zionistenfraktion wissen, wenn sie sich ernsthaft dran machten, solch eine „Endlösung der Palästinenserfrage“ – im Kontrast zu der Endlösung, die Netanyahu der UN vorgestellt hat – zu betreiben, würden sie voraussichtlich ihre Nuklearwaffen einsetzen müssen. Das Israelische Staatswesen ist fast konkurrenzlos labil. Die Blockade zweier Häfen reicht, ihm ein Ende zu setzen.“
Bisher klappt das doch auch ohne Atombomben ganz gut. Einfach aushungern, von einem Ort zum anderen treiben, die Städte zerstören. Nuklear hat den Nachteil der Unkalkulierbarkeit. Nachher weht die radioaktive Wolke in die falsche Richtung. Wer soll denn Israels Häfen blockieren, wenn die USA hinter Israel steht?
Ich finde das Argument oben richtig: „Denn (die palästinensische Bevölkerung) repräsentiert durch ihr bloßes Vorhandensein den Anspruch auf einen eigenen Staat.“ So sieht die israelische Regierung das. Es ist völlig egal was die Palästinenser wollen. Als Teil des Israelischen Staatsvolks will Israel sie nicht, also sind sie nur weil sie existieren ein Angriff auf Israel. Sie könnten einen eigenen Staat wollen – das reicht.
Machterhalt zum Machterhalt ist immer ein schwaches Argument.
„Ich (wir) haben nichts gegen eine palästinensische Eigenstaatlichkeit – nur nicht auf jüdischem Heimatland, westlich des Jordan“. Netanyahu, paraphrasiert.
Den rezenten Grund dafür habe ich in allem nicht erwähnt und werde mich aus taktischen Gründen auch in Erwiderung deiner komischen Erfindung („Machterhalt zum Machterhalt ist immer ein schwaches Argument“ – als ob nicht immer und überall ein (gelebtes) Dasein Motive und Zweck seiner Erhaltung lieferte) daran halten. Er liegt offen genug zu Tage, wenngleich ich nicht die Formel Moshe Zuckermanns meine, die jetzt auch die „Tagesschau“ ironischerweis‘ übernommen hat: „Netanyahus Krieg“ (Titel).
Es ist nicht entbehrlich, den Blick von vergangenen Gewißheiten und aus der eigenen Bibliothek (mental oder real) auf die Ereignisse und Gegebenheiten zu richten, andernfalls wird man mit Zombiereden zum Zombie. Das geht auch an Besdomny (unten).
Meine erste Antwort ist auch für mich unbefriedigend, aber ich steh da zwischen Baum und Borke. Wenigstens noch ein Hinweis:
In Björns Teaser heißt es, „Für viele ist Israels Regierung das schiere Böse.“
Hoi, ja, warum eigentlich?
Haben die Ukrainer mit den „Volksrepubliken“ nicht 7 Jahre das Gleiche gemacht, wenn auch nicht dasselbe? Gibt es nicht gleichartige Schlachtfeste seit Jahrzehnten im Sudan und anderswo in Afrika?
Gewöhnlich lautet die Antwort „wg. Antisemitismus“ oder – das nimmt neuerlich Fahrt auf, ist es jetzt doch offizielle Rechtfertigung des Regimes Netanyahu – wg. „islamistischer Subversion und Unterwerfung“ der westlichen Länder.
Ich habe im ersten Teil meiner Darstellung versucht, das richtig zu stellen: Israels Krieg ist, gemessen an der brutal durchgesetzten Verfaßtheit des Weltmarktes, an die alle gewöhnt sind, unzeitgemäß.
Fortsetzung mit dem Teaser:
„Doch sie agiert nach anerkannten Prinzipien. Diese gelten Staaten als gute Gründe für ihren Erhalt.“
Da hockt schon der ganze, üble Schwachsinn, denn knapp daneben ist auch vorbei:
Es ist nur EIN Prinzip. Abstrakt lautet es: Es kann nur einen geben, nur einen der herrscht, der „das Sagen hat“; konkret lautet es: Selbsterhaltung der Staatswesen, Durchsetzung ihres Gewaltmonopols gegen jedwede Konkurrenz.
Und dies Prinzip braucht selbstredend keine „Gründe“, es ist „der Grund“ im Sinne des Alpha und Omega: Grund PLUS Zweck.
Der Autor kann nicht mal zwischen der Netanjahu Regierung und dem Staat Israel unterscheiden.
Die Position der israelischen Bevölkerung, der israelischen Opposition und der Bevölkerung versucht der Autor nicht mal zu verstehen.
Israel wird von Anfang an von allen Seiten angegriffen. Von Islamfaschisten, die alle Juden in dem Gebiet ausrotten wollen. Nach so vielen Jahrzehnten Geduld trotz dauernder Anschäge von Islamfaschisten kommt nach dem genozidalen Massaker der Hamas an Frauen und Kindern jetzt die Antwort mit der zu rechnen war.
Nur dass im Gegensatz zum Irak und zahllosen anderen Kriegen, bei denen Millionen Zivilisten getötet wurden, jetzt die verlogene Hysterie losgeht.
Die Radikalreligiösen auf beiden Seiten wollen Krieg und Gemetzel. Angesichts der Massenmorde und Greuel von Islamfaschisten weltweit, ist es schwer zu verstehen, weshalb ausgerechnet Massenmörder und deren Unterstützer jetzt so hysterisch in Schutz genommen werden.
Je schneller Israel die Kontrolle übernimmt, desto besser für die Bevölkerung. Die Hamas hat im Gazastreifen geherrscht und es wurde mehr als klar: mit denen wird es niemals Frieden geben.
Jetzt kann Israel die Chance bekommen dort die Kontrolle zu übernehmen.
Und hätten die Waffenhändler, deren Handlanger in den Medien und hirnfreie Islamfaschisten-Unterstützer nicht ein so großes Interesse an ewigem Krieg, hätte Israel längst übernehmen können und es wäre längst Frieden.
„Und hätten die Waffenhändler, deren Handlanger in den Medien und hirnfreie Islamfaschisten-Unterstützer nicht ein so großes Interesse an ewigem Krieg, hätte Israel längst übernehmen können und es wäre längst Frieden.“
Mit dieser Bemerkung stellen Sie nur Ihre Dummheit und Borniertheit unter Beweis.
Interesse an einem „ewigen Krieg“ haben nur Netanjahu und seine Koalitionspartner/Handlanger und keine „Islamfaschisten“ (was auch immer das sein soll).
Israel kann diesen Krieg beenden (natürlich nur, wenn die USA mitziehen).
Versuchen Sie es mal mit Argumenten statt Beleidigungen.
Was verstehen Sie denn nicht an islamischen Faschisten/Islamfaschisten? Totalitäre, anti-liberale, Grundrechte ablehnende Anti-Demokraten, die Menschen wegen anderer Meinungen und aufgrund von Merkmalen, für die sie nichts können ermorden wollen.
Wenn die Hamas nicht so massiv von Hirnfreien unterstützt würde, hätten sie vermutlich längst die Geiseln freigelassen und der Krieg wäre beendet.
Thomas sagt:
gestern 01:19 Uhr
„Versuchen Sie es mal mit Argumenten statt Beleidigungen.“
„Wenn die Hamas nicht so massiv von Hirnfreien unterstützt würde,“
Von wegen Argumente statt Beleidigungen 😉
„Je schneller Israel die Kontrolle übernimmt, desto besser für die Bevölkerung. Die Hamas hat im Gazastreifen geherrscht und es wurde mehr als klar: mit denen wird es niemals Frieden geben.
Jetzt kann Israel die Chance bekommen dort die Kontrolle zu übernehmen.“
„Kontrolle“ durch Genozid und ethnische Säuberung.
Vielen Dank liebe Politik für die vielen komplett Durchgeknallten, die uns beschert werden.
Staaten achten auch mit Argusaugen darauf, dass ihre „kritische Infrastruktur“ nicht von anderen Herrschaften angetastet wird. Manchmal kann man aber auch Pipelines sprengen ohne dass was passiert.
Björn Hendrig führt uns den Schluss vom Allgemeinen auf’s Einzelne vor, die Deduktion, die in der mittealterlichen Scholastik so beliebt war: „Männer führen Kriege“ (Grönemeyer), Björn Hendrig ist ein Mann, also führt auch Björn Hendrig Kriege.
Genau das nennt man abstraktes Denken. Man konzentriert sich auf ein isoliertes plausibles Moment und lässt alles übrige außer acht – typisch in Forendiskussionen. Staaten achten nämlich nur dann „mit Argusaugen“ darauf, dass ihr Herrschaftsgebiet nicht angetastet wird, wenn sie es können, also andere Staaten es erlauben. Gebietsabtretungen, um bei diesem Beispiel zu bleiben, sind bei weitem keine Seltenheit in der Weltgeschichte, kamen in den letzten 35 Jahren in Europa nicht selten vor. Und da kommen wir zu den „anderen Staaten“, die in unserem Fall eine entscheidende Rolle spielen.
Nichts, aber auch gar nichts von dem, was wir in den letzten zwei Jahren in Gaza mit ansehen mussten, wäre ohne „andere Staaten“, die Israel nach Kräften unterstützen, möglich gewesen. Die schweren Bomben beispielsweise, mit denen die israelische Armee die Häuser und sonstigen Körper in Gaza zermalmt, mussten von den Amerikanern bereits nach einem Monat nachgeliefert werden!
Also, warum tun die Amerikaner und andere Westmächte das? Ja, weil Israel schon immer als westlicher Vorposten im ölreichen Nahen Osten funktionierte – als „bad cop“ – und insofern natürlich nicht geschwächt werden darf.
Merz hat’s doch vor kurzem erst erneut ausgesprochen: Israel macht „für uns“ dort die Drecksarbeit. Womit wir also beim Begriff Imperialismus – oder auf Amerikanisch: the Empire – angelangt wären und eine produktive Diskussion beginnen könnten.
Glauben Sie, dass nur US-Imperialisten die Welt erobern wollen?
Islamismus ist auch Imperialismus.
Nicht nur Saudi-Arabien ist ein schwerreiches islamistisches Land, in arabischen Ländern gibt es sogar noch Sklaven: Brutalste Ausbeutung.
Nicht nur in Afrika werden heutzutage zahlreiche Gebiete von Islamisten erobert und tyrannisiert, von superreichen Islamisten finanziert.
[Islamisten erobern[, mit Hilfe von ukrainischen Nazis, die Islamisten ausrüsten. Mit Wissen und Billigung von USA und NATO.
Deine Islamisten sind ein Buhmann.
Für mich ist der Palästinenser-Staat historisches Recht, da die alten Juden allesamt Palästinenser waren, die um 1000 nach zum Islam konvertieren.
Israel hingegen, hat kein historisches Existenzrecht, denn es ist ein von den Zionisten brutal erbeuteten Stück Land, dessen Existenz durch das Hawarabkommen (Vertreibungsabkommen) der Zionisten mit der NS begründet wurde.
Das bedeutet die Juden die heute in Israel leben sind genetisch Europäer.
Und es bedeutet auch, dass historisch die schlimmsten Feinde der Juden, die eigenen Zionisten sind.
Ich denke deshalb haben die Zionisten auch die NS Finanziert und aufgebaut.
Seltsame Argumentation.
Das
https://de.wikipedia.org/wiki/Ha%E2%80%99avara-Abkommen
diente doch nur der reibungsloseren Übertragung von Vermögen.
Palästina war britisches Mandatsgebiet und (im Ggs. zu heute) ziemlich dünn besiedelt.
Juden heiraten für gewöhnlich nur untereinander und sehen sich als Religions- und Abstammungsgemeinschaft. Da sie in der „Diaspora“ lebten, weil ja selbst vertrieben:
https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/geschichte_des_juedischen_volkes/pwiediaspora100.html
würde ich deine Aussage mal vorsichtig bezweifeln.
Nun, bevor sie von den Babyloniern vertrieben wurden, hatten die da einen Staat. Keine Ahnung, welche Nachfahren die Palis sind, mit der islamischen Expansion hat sich da ja so ziemlich alles vermischt, was noch da lebte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion
Laut Bibel war „das gelobte Land“ aber vorher auch schon besiedelt, die damaligen Einwohner wurden m.W. auch vertrieben bzw. ermordet (siehe z.B. Jericho), als die Juden aus Ägypten vertrieben wurden. Viel Spaß dabei, die historische Erstbesiedlung herauszufinden. Es gibt bei historischen Fragen i.d.R. keine Gerechtigkeit! Das Einzige was möglich ist, ist den Status Quo anzuerkennen und so zu sichern, dass er für alle erträglich oder am besten sogar profitabel ist (so wie Deutschland es mit seinen verlorenen Ostgebieten getan hat, was auch nicht „gerecht“ war)
Und warum haben sie dann versucht, die Nazis zu boykottieren (das „Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Juden“ war m.W. eine Antwort auf den Versuch, ein Boykott-Abkommen zu erzielen). Deine Verschwörungstheorie ist ein bisschen verrückt, bevor ich sowas für möglich halte, bräuchte ich mehr Belege (dass es einzelne Juden gab, die die Nazis unterstützten ist m.W. bekannt, aber m.W. ist das die berühmte Ausnahme von der Regel).
Andererseits sind es heutzutage auch viele Juden, die die Zuwanderung von Muslimen nach Europa unterstützen (Soros, Yascha Mounk, Sarkozy, Daniel Cohn-Bendit usw.) obwohl das gar nicht im Sinne der hier lebenden Juden sein dürfte. Also vollkommen unplausibel ist es nicht.
Wenn dann: die schlimmsten Feinde von im Exil lebenden Juden. Aber wie gesagt, sowas müsste noch wesentlich genauer untersucht werden, um glaubwürdig zu werden. Ich gehe eher davon aus, dass es nicht so war.
Der Autor schreibt:
Offenbar? Für mich ist eines offenbar: wenn es um Verbrechen in größerem Umfang geht, dann sollte man bei der Erklärung eine Grundregel befolgen:
FOLGE DER SPUR DES GELDES!
Also schauen wir doch mal in jüngster Vergangenheit, wo es in der nächsten Umgebung um ganz viel Geld ging:
war da nicht was mit der Entdeckung größerer Erdgasvorkommen direkt vor der Küste von Gaza? Die nun tatsächlich im Eigentumsbereich der Palästinenser liegen würden? Und das bleibt als mögliches Motiv sowohl für den Zeitpunkt als auch den Umfang der gesamten israelischen Operation hier im Artikel und dem Forum völlig unbeachtet?
Man sollte manchmal einfach ein bisschen über den Tellerrand schauen und 1 und 1 zusammenzählen…
Denn solange nur EIN Palästinenser in Gaza lebt, kann er die Eigentumsansprüche in der ganzen Welt durchsetzen. Ausreichend Grund für die spezielle Art des Vorgehens der israelischen Regierung? ich würde meinen, mehr als ausreichend. Mehr als offenbar.
Und auch die Rolle der Hamas und ihrer Verbündeten im arabischen Raum wäre unter diesem Blickwinkel noch mal zu beleuchten.
Darum
Es ist einer von vielen Rohstoffkriegen im Nahen Osten. Machen doch schließlich alle (außer denen, die die Rohstoffe haben, natürlich).
Wie der Autor ja schön ausführt, es werden Staaten prinzipiell, wenn es um ihre Souveränität und ihr Gewaltmonopol geht.
Mit Geld hat das nichts zu tun.
Ach ja? Das Gewaltmonopol richtet sich nach innen und dient der Durchsetzung und dem Erhalt der Profitordnung. Die gewaltsame Erhaltung der Souveränität nach außen in Form von Kriegen dient dem Erhalt des Staates und damit der Profitordnung.
Das hat alles nichts mit Geld zu tun, sicher.
oder hattest Du den Sarkasmus-Tag vergessen?
Staaten bestehen auf ihrem Gewaltmonopol, um ihre Staatsräson nach innen durchzusetzen – ganz gleich worin die besteht. Es ist das prinzipielle Verhältnis von Staat zu Bürger.
Im Falle einer Staatsgründung hat der entstehende Staat auch nach innen nicht unbedingt das Gewaltmonopol. Die Bevölkerung steht nicht unbedingt geschlossen hinter dem Staatzweck, vielleicht herrscht Bürgerkrieg, usw..
Staaten werden in Fragen ihrer Souveränität so prinzipiell, dass sie glatt ihre Ökonomie ruinieren. Die massive Aufrüstung in Europa schafft zwar an einigen Stellen ein paar sog. Kriegsgewinnler, aber schon der Begriff deutet darauf hin, dass Krieg allgemein kein Geschäft ist.
Die „Profitordnung“, wie du es nennst, verschafft Staaten die Mittel für die Verteidigung ihrer Souveränität, und wenn es dann dazu kommt, dass sie ihre Souveränität gegen ihresgleichen verteidigen müssen), opfern sie die Wirtschaft – die ist eben nur Mittel und nicht Zweck.
„…dass Krieg allgemein kein Geschäft ist.“
Das sehe ich anders, namhafte Ökonomen haben es erklärt und unterfüttert.
Kriege werden heutzutage nicht mehr geführt, um zu gewinnen, sondern um zu verdienen. Das geht natürlich nur, wenn die Kosten und die Verluste von den Bevölkerungsgruppen getragen werden, die NICHT daran verdienen.
Beispiele auch aus jüngster Zeit lassen sich leicht finden. Afghanistan: schmählicher Abzug, Krieg verloren, vorgebliche Kriegsziele nicht annähernd erreicht (wo wurde Bin Laden geschnappt?). Aber beim Rückzug wurde Militärausrüstung im Wert von fast 10 Mrd. US$ einfach stehen gelassen, quasi den Taliban geschenkt. Nicht mal zerstört (obwohl 100g Sprengstoff im Wert weniger Dollar pro Waffeneinheit und wenige Minuten Arbeitszeit eines Soldaten ausgereicht hätten).
Die Rüstungskonzerne waren sehr zufrieden damit, weil das Material jetzt. nachgekauft werden musste – auf Kosten des Steuerzahlers. Der Steuerzahler hat auch die Toten und die Versorgung der Kriegsversehrten bezahlt.
Irak: die US-Ölkonzerne haben die Ölquellen, wer bezahlt die Toten?
Liste erweiterbar.
„…verschafft Staaten die Mittel für die Verteidigung ihrer Souveränität,“
Erklär doch mal, wie die Taliban die Souveränität der USA bedroht haben.
Indem sie behaupteten, daß sie Bin Laden nicht im Lande hätten?