
Das eigenartige Genre der „Zukunftskriegserzählung“ hat in Deutschland auf dem Buchmarkt und bei Experten Konjunktur. Praktisch, so weiß man gleich, an welchem Datum der Russe (wahlweise der Chinese) kommt.
„Alarm! Der Russe kommt“ – so heißt ein Beitrag, der gerade im FriedensForum, der Zeitschrift der Friedensbewegung, im Schwerpunktheft „Russland“ (Nr. 6/26) erschienen ist, das sich mit dem aktuellen Stand von Feindschaftserklärung und Feindbildproduktion gegen den neuen/alten Kontrahenten im Osten auseinandersetzt. In dem genannten Artikel geht es um detailliert ausgearbeitete Szenarien, die sich mit dem Ablauf des künftigen europäischen Weltordnungskrieges befassen und deren Tenor immer der gleiche ist, auch wenn es Variationen bei Details oder Datum (2029 oder schon 2028?) gibt: Russland greift „uns“ an, worauf „wir“ nicht vorbereitet sind, also in ziemliche Kalamitäten geraten. Für bare Münze braucht man keins der verschiedenen Modelle zu nehmen, die dort vorgestellt werden. Das vermelden deren Urheber bei Gelegenheit selber; um ernsthafte Analysen, etwa des Kräfteverhältnisses, handelt es sich ja nicht, gefragt ist vielmehr das Vorstellungsvermögen.
Aber ernst gemeint ist das schon: Die angesprochene Problematik soll ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Es geht um publizistische Unterstützung bei der Herstellung von „Resilienz“. Zur Aufrüttelung einer pazifizierten Bevölkerung werden die ausgedachten Szenarien verbreitet; eine „postheroische Gesellschaft“ (Münkler), die sich die Verabschiedung vom soldatischen Ethos auf die Fahnen geschrieben hat, soll in ihrem Kurs korrigiert und zu einer opferbereiten Gemeinde gemacht werden, „eingeschlossen das größte, das des Lebens“ (Münkler). Dass darüber heftig diskutiert wird und die Phantasieprodukte als seriöser Beitrag gelten, ist schon der halbe Erfolg. Und der Konstruktion weiterer Modelle wird damit die Bahn eröffnet – mit der klaren Ansage: Die Tugend der Wehrhaftigkeit, die besagte Resilienz, muss endlich gesamtgesellschaftlich verankert werden.
Kriegstüchtig allerorten
Zu dem Themenkomplex ist jetzt auch das Buch „Kriegstüchtig an allen Fronten“ des Politikwissenschaftlers und Historikers Jürgen Wagner erschienen, der zum Leitungsteam der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) gehört und schon zahlreiche Veröffentlichungen zu Rüstungsfragen vorgelegt hat. IMI hat auch zur aktuellen Ausgabe des FriedensForums eine Information zu den deutschen Rüstungsanstrengungen beigesteuert.
Wagners Buch umreißt in 14 Kapiteln die Maßnahmen, die den neuen Imperativ Kriegstüchtigkeit in BRD und EU umsetzen (sollen), und widmet ein 15., abschließendes Kapitel „Kriegsuntüchtig: Proteste an allen Fronten!“ der Gegenwehr. Es bewertet die von Kanzler Scholz seinerzeit prompt ausgerufene „Zeitenwende“ als Übergang zu einer auf Angriffsoperationen ausgerichteten Bundeswehr – in die Wege geleitet über die (tendenzielle) Umstellung auf Kriegswirtschaft oder die Einführung eines neuen Wehrdienstes bis hin zur systematischen Einbeziehung ziviler Akteure in die Kriegsvorbereitung gegen Russland via Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU). „Kaum ein Bereich“, so resümiert Wagner, „der inzwischen nicht von einer umfassenden Militarisierung durchdrungen ist. Der Hintergrund: Im EU-Verbund will sich Deutschland als militärische Führungsmacht gegenüber Russland, China und zunehmend auch den USA in Stellung bringen.“
Diesen deutschen Anspruch, die daraus folgenden strategischen Weichenstellungen und die eigenartige „Kriegsunion: MAGA vs. MEGA“ behandeln die ersten beiden Kapitel. Es folgt ein genauerer Blick auf die deutsch-französische „Rüstungsfreundschaft“, die bekanntlich eher durch Konkurrenz gekennzeichnet ist, sich zur Zeit aber im Blick auf eine eigene nukleare Option der EU wieder enger gestaltet. Dem schließen sich vier Kapitel zu Kriegsbudget, -armee, -doktrin und -gerät an, also zu der im engeren Sinne militärischen Implementierung des deutschen Vorhabens, zur Weltmacht aufzusteigen, sowie zwei Kapitel zu der Kriegswirtschaft, die im Anmarsch ist.
Die folgenden drei Kapitel sind dem „Kriegsdienst: Aufwuchs – Rekrutierung – Wehrpflicht“ gewidmet, dem Prozess der Erfassung und Kasernierung sowie der „Kriegslogistik“, d.h. der zivil-militärischen Kooperation, einschließlich der Planungen, die die Repression von Protest betreffen. Bevor dann das 14. Kapitel unter dem Titel „Kanonen statt Butter – Aufrüstung als Klassenfrage“ die sozialen Konfliktlinien des Hochrüstungskurses herausstellt, geht das 13. auf die Beschwörung bzw. Inszenierung einer Kriegsgefahr ein, wobei auch das Genre der „Zukunftskriegserzählung“ gewürdigt wird.
Das ominöse Jahr 2029
Unter dem Titel „Russland und die Nato: Wie 2029 zum Datum der Aufrüstung wurde“ hat Wagner jetzt bei Telepolis einen Auszug aus dem besagten Kapitel veröffentlicht, das der fixen Idee einer Vorabdatierung des nächsten Weltkriegs nachgeht. „Ein möglicher Angriff wird zum politischen Zeitplan“, schreibt er und fragt: „Wie belastbar ist das Szenario – und was rechtfertigt es?“.Die detaillierte Rüstungsanalyse stellt diese Kriegsphantasien in den Kontext der propagandistischen Bemühungen um Rüstungsakzeptanz: Die gebetsmühlenartig beschworene Bedrohung durch Russland habe eben als zentrale Rechtfertigung für den aktuellen Rüstungsschub herzuhalten. Im Zentrum stehe dabei die Behauptung, „Russland sei im Jahr 2029 sowohl willens als auch in der Lage Nato-Territorium anzugreifen“.
Man müsste sich hier natürlich als Erstes fragen: Wo kommt diese Aussage her? Und vor allem: Wie plausibel ist sie? In den deutschen Leitmedien wurde sie dagegen gleich als wichtige Meldung kolportiert, wie Wagners Überblick zeigt. Offiziell bekannt gemachte wurde das Angriffsdatum im Jahr 2024 von Verteidigungsminister Pistorius, basierend auf einer NATO-internen Bedrohungsanalyse, die von etwa einem Dutzend Nato-Staaten erstellt worden sein soll. Dabei wurde dieser Kontext aber erst ein Jahr später bekannt, öffentlich zugänglich gemacht wurde das Papier nicht. Bekannt wurden später einige Details, z.B. die Tatsache, dass in dem Szenario das Datum 2029 fehlt, dass eher über Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten der nächsten Jahre spekuliert wird oder dass sich dort auch folgendes Resümee findet: Es gäbe keine Hinweise auf eine „unmittelbar bevorstehende russische Konfrontation mit der Nato“ (was sich übrigens mit Äußerungen des NATO-Oberbefehlshaber Grynkewich auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin vom Juni 2026 deckt, Russland sei „nicht auf einen Konflikt aus“).
Wagner schließt daran eine Übersicht zu den – etwa traditionellerweise von Friedensforschungsinstituten erarbeiteten – Analysen des Kräfteverhältnisses an. So zitiert er die Studie von Greenpeace, die Ende 2024 erschien und festhielt: „Die Ergebnisse der statistischen Auswertung belegen eindeutig, dass es in keinem der klassischen Bereiche von Großwaffensystemen einen Nachholbedarf für das Nato-Bündnis gibt, selbst wenn man die Kapazitäten der USA nicht berücksichtigt. Die jahrzehntelange Aufrüstung in der Nato hat für ein deutliches Übergewicht gesorgt, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ. In fast allen Bereichen verfügt die Nato über wenigstens dreimal so viele Waffensysteme wie Russland. Zudem sind die verfügbaren Großwaffensysteme der Nato in der Regel moderner (im Sinne der Fähigkeiten und Leistungsfähigkeit) als die russischen.“
Hinweisen kann man auch auf die zahlreichen westlichen Einschätzungen des Geschehens im Ukrainekrieg, die – hoffnungsvoll – die Schwächung der russischen Militär- und Wirtschaftsmacht hervorheben. Vor diesem Hintergrund müsste es eigentlich ausgeschlossen sein, dass Russland, auch nach einem Kriegsende in der Ukraine, den Westen „totrüsten“ können sollte. Es ist eben „schwer nachvollziehbar, wenn teils im selben Atemzug auf die zur Neige gehenden sowjetischen Bestände hingewiesen und dennoch gleichzeitig vor einem möglichen russischen Nato-Angriff gewarnt wird.“ So Wagner, der auch das beliebte „NARWA-Szenario“ vom „begrenzten Angriff“ thematisiert: Dessen Urheber hatten sich einen Überraschungsangriff auf einen oder mehrere baltische Staaten ausgedacht, deren Besetzung plus anschließende Absicherung durch eine russische Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen Nachdruck erfahren würde.
Bei den einschlägigen Experten war das Szenario eine Zeit lang sehr angesagt, wurde dann aber wegen des neuen Schlagers von der „hybriden Kriegführung“, derzufolge die BRD bereits von Russland angegriffen wird, wieder in den Hintergrund gerückt. So haben die Bedrohungsphantasien ihre eigenen Konjunkturen! Wagners Resümee lautet: „Am Ende lässt sich mit den verfügbaren Informationen natürlich nicht zweifelsfrei sagen, was Russland im Schilde führt. Was sich aber sagen lässt ist, dass ein Angriff angesichts der Kräfteverhältnisse überaus unwahrscheinlich – oder sagen wir, verrückt – wäre.“
Wir spielen Krieg
Bleibt ein Punkt nachzutragen, der auch in den Analysen der Zeitschrift FriedensForum angesprochen wird, wo etwa im Blick auf die Bundeszentrale für politische Bildung die Rede davon ist, dass sich die Behörde „geschmeidig in einen Zeitenwende-Diskurs (einfügt), bei dem militärische Logiken zum unhinterfragten Normalfall werden“: Militärs wiegeln, wenn es passt, bei solchen Szenarien auch wieder ab und verweisen darauf, dass es sich hier um übliche Planspiele handelt, wie sie etwa bei Manövern zum Einsatz kommen. Da heißt es aus der Bundeswehr beispielsweise, „dass die Betrachtung unterschiedlicher Szenarien, und seien sie auch extrem unwahrscheinlich, zum militärischen Alltagsgeschäft gehören, insbesondere in der Ausbildung.“ Diese nachträgliche Verharmlosung, die auch die staatstreuen BRD-Experten (Masala!) beherrschen, ist aber kein Grund zur Beruhigung.
Als Erstes ist festzuhalten, dass Politiker wie Scholz, Merz und Co. mit den Datumsangaben in der Öffentlichkeit hantieren und die Gedanken- und Planspiele ihrer dienstbeflissenen Sicherheitsbehörden – deren klandestiner Wirkungsgrad in der BRD gerade massiv erweitert wird – als objektive geopolitische Lagebeschreibung verkaufen. Natürlich immer unter der Betonung: Wir sehen daran, dass der Feind (d.h. der Russe, wahlweise auch der Chinese) uns mit seinen eindeutig offensiven Maßnahmen dazu zwingt, militärpolitisch zu reagieren.
Zweitens ist damit im Blick auf das „Resilienz“-Erfordernis das Wesentliche geleistet, auch wenn immer mal wieder nachgeschoben wird, der Bürger brauche keine Angst zu haben, weil der Russe sich seine Siegessicherheit gar nicht leisten könne. Bestärkt wird auf jeden Fall der Glaube an die eigene, westliche Überlegenheit und damit die Bereitschaft, einen solchen Krieg auf dem Kontinent zu führen. Der alte friedensbewegte Appell „Stell Dir vor, es ist Krieg!“ wird so aus der Warnung bzw. Absage ins Gegenteil verkehrt: Stellen wir uns einmal vor, wie wir reagieren müssen, um zu gewinnen, und welche Aufrüstungsschritte – auch in unserem Gemütshaushalt – vorher zu leisten sind.
Drittens erfolgt damit ein entscheidender Übergang: Das Undenkbare wird denkbar – der Atomkrieg. Er ist in den Szenarien natürlich nicht das Thema, wie das FriedensForum an den einzelnen Beispielen erläutert: Das Genre der „Zukunftskriegserzählung“ behauptet vielmehr, es wüsste, wie es los geht, nämlich als Eroberung unserer Heimat durch ein expansives Russland. Aber ausgeschlossen ist damit die nukleare Katastrophe nicht. Dass man es beim Gegner mit einer atomar bestückten Großmacht zu tun hat, ist klar; aber das soll kein Hinderungsgrund sein, sich mit ihm auf ein militärisches Kräftemessen einzulassen – im Gegenteil, bei kluger Vorbereitung wird man ihn besiegen können.
Das Ganze verbleibt natürlich bei der hiesigen Kriegspropaganda im Rahmen der üblichen Abschreckungsideologie: Wir machen uns als deutsche Führungsmacht im Rahmen von NATO und EU so überlegen, dass der Russe kapituliert, zumindest unserer hegemonialen Rolle auf dem Kontinent nichts mehr entgegenzusetzen weiß. Nur heißt das in der aktuellen Lage, dass wir auch glaubwürdig drohen müssen, dass also bei uns der Wille zum Krieg vorhanden ist und dass wir bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Vordenker wie Münkler bestehen ja auf äußerster Opferbereitschaft; verlangt ist eine Haltung, man könnte auch sagen: eine Verrohung, die es auf die Konfrontation ankommen lässt, statt ein Drückebergertum zu praktizieren, das im letzten Moment dann doch wieder den Schwanz einzieht.
Das Undenkbare denken
Eine Zukunftskriegserzählung, die noch vor der legendären Zeitenwende erschien, hatte sich übrigens an diesem heißen Eisen versucht und ebenfalls ein genaues Datum für den Kriegsbeginn angegeben (in dem Fall durch China verursacht): „2034“. So hieß der Roman, den der der pensionierte US-Admiral Stavridis, bis 2013 Alliierter Oberkommandierender der NATO in Europa, im Jahr 2021 vorlegte und den Overton damals als „Politainment“ zum soldatischen Ethos im Atomzeitalter würdigte. Der nukleare Holocaust wird hier als volkspädagogischer Nervenkitzel geboten – mit der doppelten Botschaft: einmal als Warnung, wie weit es kommen könnte, wenn die NATO nicht massiv genug aufrüstet, und das andere Mal als Verklärung des soldatischen Opfermutes, im Falle des Falles bis zum Äußersten zu gehen und sich mit der Atombombe selber in den Tod zu stürzen.
Selber ausdenken musste sich der General dabei nicht viel, er brauchte bloß auf seine Berufserfahrung zurückzugreifen, auf die Szenarien aus dem NATO-Hauptquartier. Deren Programm ist ja eindeutig. Derzeit findet z.B. in Europa das Atomkriegsmanvöver „Steadfast Noon“ statt, in dem auf Basis geheimer Nato-Planspiele „Übungen für ein Kriegsverbrechen“ durchgeführt werden. Martin Singe, einer der Organisatoren der Proteste gegen das Manöver in Büchel und Nörvenich, hat im Junge-Welt-Interview darauf hingewiesen, dass sich die Manöverplanung zur „nuklearen Teilhabe“ einen feuchten Kehricht um die hehren Bestimmungen des Völkerrechts kümmert: „Ein Atomkriegsmanöver bedeutet ja die Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen im Ernstfall.“
Und genau diese Bereitschaft wird eingeübt. Hier natürlich vom professionellen Personal, das im Rahmen des militärischen Planspiels übt, ob das Anbringen von Atombomben am Flieger reibungslos klappt und ob keiner aus der Mannschaft (sind auch Pilotinnen dabei?) Hemmungen hat, am Schluss auf den roten Knopf zu drücken. Genau diese Hemmungslosigkeit steht – nach der subjektiven Seite des Manövers – auf dem Prüfstand. Und wenn sie gegeben ist, war „Steadfast Noon“ ein Erfolg. Dieselbe Bereitschaft, bisherige Hemmungen zu überwinden und das Projekt der Profis mitzutragen, soll mit den phantasievoll ausgeschmückten Szenarien beim breiten Publikum erzeugt werden. Die Datumsangaben, die jetzt schon zirkulieren, muss man da nicht für bare Münze nehmen. Wichtig ist die Lektion: Das genaue Datum, wann es losgeht, wird einem die Obrigkeit im gegebenen Fall mitteilen.
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•Wann genau kommt derRusse?“
Kann man sich bitte darüber einig werden, ob er entweder seit vielen Jahrzehnten (mittlerweile vergreist oder eher mumifiziert) bereits vor der Tür steht oder doch erst definitiv kommen werden muss will?!
Off
Flamingo-Bar geschlossen, Lager zerstört
Ziele vom 18. auf den 19.10
– In der Stadt Kiew wurde ein Rechenzentrum der Datagroup getroffen.
– Auch russische Truppen trafen ein Fire Point Logistikzentrum in Kiew, das für die Produktion und Lagerung von Komponenten für Langstrecken-, Festflügel-Angriffsdrohnen sowie Motoren für bodengestützte FP-5 Flamingo-Marschflugkörper verwendet wurde.
– Darüber hinaus wurde Khimvolokno, ein in Kiew ansässiges Industrieunternehmen, das Sprengkopfkomponenten für Lang- und Mittelstreckendrohnen herstellte, getroffen.
– Außerdem haben die russischen Streitkräfte das Kiewer Lokomotivdepot getroffen, das als Lager für bodengestützte FP-5 Flamingo-Marschflugkörper und Komponenten für ballistische FP-9-Raketen diente.
– Darüber hinaus wurde Planeta Plastik, ein Industrieunternehmen, das Polymermaterialien für den militärischen Gebrauch herstellte, in Irpen in der Region Kiew getroffen.
– Außerdem trafen die russischen Streitkräfte ein Massengutfrachtschiff, das militärische und doppelt genutzte Fracht auf See transportierte, 130 km südwestlich des Hafens von Odessa.
https://tass.com/politics/2203979
Schrödingers Russe. Kaum zu besiegen, ohne daß man alle Ressourcen in Rüstung investiert, und gleichzeitig kurz vor der vollständigen Niederlage. Letzteres, im aktuellen Konflikt regelmäßig seit mindestens Mai 2022.
Leute die sowas erzählen hätte man früher zu einem guten Psychiater geschickt. Etwas zynischere Mitmenschen würden Leuten, die sowas glauben Grundstücke auf dem Mars verkaufen.
„Das eigenartige Genre der „Zukunftskriegserzählung“ hat in Deutschland auf dem Buchmarkt und bei Experten Konjunktur.“
Dazu
„Kulturaustausch mit »Asow«
Aufstellen, Wolfsangel zeigen und lächeln: Der Leiter des Goethe-Instituts Ukraine lässt sich mit Kämpfern der 3. Sturmbrigade ablichten“
https://www.jungewelt.de/artikel/531743.goethe-institut-auf-der-buchmesse-kulturaustausch-mit-asow.html
Es gab Gerüchte, dass die Bundeswehr es genau wüsste und ab März 2027 bereits eine Urlaubssperre verhängt hätte. Verschwörungstheorien, weiter nix …
Ähnliches habe ich über eine Bundeswehrangehörige der Luftwaffe gehört.
Urlaubssperre bis zum Einsatz. Sie soll aber keine Kenntnis davon haben wann es konkret losgeht und wohin.
Alles nur ein Zufall?
Währenddessen versuchen ukr. Terroristen im Nahenosten unter flascher Flagge Ölanlagen anzugreifen. Offenbar wurden sie aber verhaftet.
Iraq detains Ukrainian nationals on suspicion of plotting attack on Gulf oil facilities
https://thecradle.co/articles/exclusive-iraq-detains-ukrainian-nationals-on-suspicion-of-plotting-attack-on-gulf-oil-facilities
Das Jahr 2029 ist das Jahr politischer Richtungsentscheidungen, insbesondere bei den wichtigsten Kriegstreiberländern.
– Großbritannien: Wahlen zum Unterhaus
– Deutschland: Bundestagswahl
– EU-Europawahl
– Frankreich: reguläre Parlamentswahl (Präsidentschaftswahl schon 2027)
– USA: Beginn der nächsten Amtsperiode mit neuem Präsidenten (November 2028: Wahlen)
Da die Eliten dieser Länder aktuell zum dritten Mal versuchen wollen, Russland niederzuwerfen und zu zerteilen, könnte ich mir vorstellen, dass zu diesem Termin 2029 in Europa Verteidigungsfälle oder Notsituationen ausgerufen werden, um solche Wahlen zu verhindern. Deren Kriegslust übersteigt vollständig jeden Willen zu demokratischen Prozessen. Stimmen, die gegen die vollumfängliche Konfrontation sind, müssen verstummen, Hass muss kultiviert werden.
Ich vermute, diese Typen sind davon überzeugt, dass für die Zukunft Europas ein Sieg in diesem Konflikt alternativlos ist. Wie immer sie sich diesen auch vorstellen. Also hält nicht nur Russland ihn für existenziell, sondern auch die europäischen Führungsschichten. Da treffen zwei Konfliktparteien aufeinander, denen es ums Ganze geht und die auch aufs Ganze gehen werden.
Ich denke, Europas geballte Führungsintelligenz ist zu gering, zu verstehen, dass es sich von den USA vor den Karren spannen lässt. Oder sie sind nicht dumm, sondern Globalisten, deren Herzen nicht für Europa schlagen. Der Krieg jedenfalls wird abermals weit ab von den USA geführt und geführt werden, auf europäischen Boden, die USA ziehen sogar Truppen hier ab und sagen, Europa müsse sich selbst verteidigen. Denn sie selbst wollen erneut nicht aktiv in den Krieg hineingezogen werden. Auch bereits im Zweiten Weltkrieg blieb das US-amerikanische Festland weitgehend verschont. Es werden 10.000 zivile Todesopfer genannt, andere Quellen nennen sogar weniger, in Europa waren es ca. 35.000.000, also 3500-mal so viele. Wenn es tatsächlich sowas wie eine Kriegserklärung geben wird, dann zwischen Russland und Europa, nicht zwischen Russland und den USA.
Dann werden sie und wir erleben, wie es sich anfühlt, wenn andere die Drecksarbeit leisten und man selbst der Dienstleister ist.
Die Wagenknecht hat aber gesagt das der Russe eben nicht kommt, dann isser aber doch gekommen bzw. er war vorher schon da.
Genau. Der war vorher schon da, aber dann wurde er von seinem Nachbarn der einen anderen Dialekt spricht wegen der Diakektunterschiede angezündet und mit Artillerie beschossen, immer mit freundlicher Unterstützung von Menschen wie Ihnen.
Mal wieder die Probe:
Erstens ist Russland immer in der Lage, NATO-Territorium (wusste gar nicht, dass das der NATO gehört, egal) anzugreifen, die Frage wäre, welche entsprechenden Erfolgsaussichten und Konsequenzen zu erwarten sind, also welcher Sinn oder Vorteil bestünde.
Zweitens ist selbstverständlich jegliche NATO-Rüstung seit 2022 in den unbegrenzten Betriebsferien, nur so konnte, kann und wird Russland den enormen Rüstungsvorsprung der NATO einstellen.
Drittens ist der 1.9.2029 der 80. Jahrestag, so eine Fete will vorbereitet sein.
(partielle Ironie Ende)
4. bis 1001. ist das Propaganda und bevorreitende PsyOp sowie reine Zeitverschwendung, hier Partikel von „Wahrheit“ zu suchen. Den Krieg auch für die NATO/EU auf eine kinetische Ebene zu bringen, ist wegen der tatsächlichen Vulnerabilität Europas ausgeschlossen. Das gilt vice versa für die RF.
Also lautet die Frage: Wozu das ganze, was wird eigentlich vorbereitet?
Zu den Punkten 4-1001: Das galt auch für die Ukraine, und dennoch hat man das Land in diesen Krieg hineingeritten. Was macht dich so sicher, dass das Projekt „bis zum letzten Ukrainer“ nicht auf „bis zum letzten Europäer“ ausgeweitet werden soll? Es wird sich ja bereits alle erdenkliche Mühe gegeben, z.B. mit Drohnenangriffen über baltisches Territorium und Plänen zur Blockade Kaliningrads Russland zu einer „unprovozierten“ Reaktion zu provozieren.
Nicht dass du mich falsch verstehst, ich halte das ebenfalls für eine absolut hirnverbrannte Fehlkalkulation. Nicht hinsichtlich Europas, dessen Vernichtung dabei wahrscheinlich einkalkuliert ist, sondern einen solchen Konflikt gewinnen geschweige denn überhaupt unter Kontrolle halten zu können. Viel wahrscheinlicher ist, dass die ganze Welt dabei draufgeht.
Vielleicht sollten sie bis zum 1.9.2039 warten, das wäre doch mal ein „Knaller“ zum richtig runden 100sten…oder lieber bis zum 22.6.2041? Dann hätten wir als morituri noch ein paar Jahre mehr…
…Steuergelder in die privaten Aktienmärkte umschichten.. wie auch das US Finanzsystem funktioniert… und deshalb haben wir einen Vertreter von BlackRock als Bundeskanzler bekommen… und
nach der kapitulation der Ukraine wurde schon entschieden Deutschland trägt den größteil der Kosten und BlackRock verwaltet…
interessant auch die Geschichte- Stalin wollte ein wiedervereinigtes neutrales Deutschland- die Westmächte mit Adenauer lehnten ab…
https://www.nationalarchives.gov.uk/education/resources/cold-war-on-file/operation-unthinkable/
„interessant auch die Geschichte- Stalin wollte ein wiedervereinigtes neutrales Deutschland- die Westmächte mit Adenauer lehnten ab…“
.
Die diesbezügliche sog. „Stalin-Note“ hat Moskau 1952 ins Spiel gebracht, nachdem Moskaus Plan ganz Berlin unter die sowjetische Kontrolle zu bringen mit dem Ende der Blockade West-Berlins 1949 gescheitert war. Der zentrale Punkt in der „Stalin-Note“ war der von Moskau geforderte Abzug sämtlicher Streitkräfte der Alliierten binnen eines Jahres aus dem Westteil Deutschlands. Damit wäre Westdeutschland eine leichte Beute für Moskau. Der bekannte von Putin Ende 2021 präsentierte Plan orientierte sich an der „Stalin-Note“ von 1952 -Putin hat nur dessen Geltungsbereich auf ganz Ost-Europa erweitert. Nach der von Putin Ende 2021 geforderten „Selbst-Neutralisierung“ Ost-Europas sollte Moskau in die Lage versetzt werden, Ost-Europa ohne Krieg unter die eigene Kontrolle zu bringen.
„Vordenker wie Münkler bestehen ja auf äußerster Opferbereitschaft; verlangt ist eine Haltung, man könnte auch sagen: eine Verrohung, die es auf die Konfrontation ankommen lässt, statt ein Drückebergertum zu praktizieren, das im letzten Moment dann doch wieder den Schwanz einzieht.“
Schon die us-amerikanischen Eliten stellten nach dem verlorenen Vietnamkrieg das sogenannte „Vietnam-Syndrom“ fest. Norman Podhoretz diagnostiziert bei seinen Mitbewohnern in den USA eine „krankhafte Hemmung gegenüber der Anwendung militärischer Gewalt“. Gegen diese „krankhafte Hemmung“ wurden erfolgreich Propagandastrategien eingesetzt, was dann auch Jahrzehnte funktioniert.
Ich würde ihn gerne zum Kaffee einladen .Die Russen sollen ganz nett sein .
Natürlich ohne Militärpräsenz habe keinen Parkplatz.
„Alarm der Russe kommt“……
Fragen an die Autokraten in EUropa:
„warum sollte der Russe kommen“?
Haben die EU-Staaten was Leckeres anzubieten ausser Schulden?
Der Russe will aber nicht kommen, er hat einfach keine Lust, sich mit Trotzköppen abzugeben, die nicht zuhören wollen sondern meinen, sie wären der Nabel der Welt.
Der Westen und sein Russe, der nicht kommt aber immer wieder vor der Tür platziert wird und das seit den 50er Jahren.
Lasst euch was anderes einfallen, der Russe
erschreckt niemanden mehr aber ihr seid zum Fürchten!
wenn überhaupt, dann kann der Grund eigentlich nur sein, dass sie uns Entwicklungshilfe leisten wollen
Das die datierte Behauptung, „der Russe“ ( da ist er wieder, selbst Adenauers „Soffjetts“ waren doch irgendwie nicht das richtige, oder? Bin mal gespannt, wann „der Iwan“ wieder fröhliche Urständ feiert ) „käme“ 2029 in dieser Plötzlichkeit auftrat, scheint mir der gleiche Mechanismus zu sein, wie das girieren von Geld.
Eine die Realität bestimmende und überlagernde Luftnummer!
Die „vierte Gewalt“, eine Journaille, die zum „Haltungsjournalismus“ verkommen ist, befeuert dies mit konzentrierter und konsequenter Eloquenz.
Diese Luftnummer ist die Grundlage des gesamten Umbaus der Gesellschaft nach den Wünschen des Kapitals.
Willige Gehilfen werden in dem regierenden Teil der dauerhaften großen Koalition, die seit Jahrzehnten die Geschicke des Landes bestimmt, Parteienoligarchie genannt, leicht gefunden.
Die neueste innenpolitische Entwicklung wird nur zur Erweiterung der Oligarchie führen, die große Koalition wird also größer werden.
Ich frage mich dann immer: Glauben die eigentlich, was die uns da erzählen?
Klar ist, man muss die Politik gegen die Interessen der Bevölkerung schließlich irgendwie eingängig begründen.
Da kommt „der Russe“ grade recht! Mit 2029 wird die Luftnummer zur gesellschaftspolitischen Realität!
Oligarchie und Journaille nehmen die Bevölkerung unter Dauerfeuer!
Wenn die das alles, was uns da so öffentlich-rechtlich serviert wird, wirklich glauben, dann sind sie naiverweise ihrer eigenen Propaganda zum Opfer gefallen!
Wenn sie es nicht glauben und dennoch so handeln…tja, was sind sie dann??
Odessa am 2. Mai 2014: Ein Schlüssel zum Verständnis dieses Krieges
https://hinter-der-fichte.blogspot.com/search?q=Donbass
Die Mehrzahl der Deutschen versteht diesen Krieg nicht. Seit Jahrzehnten werden sie russophob indoktriniert.
Die militaristische und geheimdienstliche Infiltration der Ukraine ist ihnen von den Medien verschwiegen worden.
Selbst offenen faschistische Symbolik wird in harmlose Vaterlandsliebe umgedeutet.
Deshalb sind die überwiegend gutmeinenden und gutgläubigen Deutschen leichte Beute für die – man muss es so und nicht anders nennen – faschistische Propaganda in den deutschen Massenmedien.
Das wissen die deutschen Medienopfer nicht
Einer der Schlüssel zum Verständnis des heutigen Krieges in der Ukraine liegt in Odessa. Heute vor acht Jahren, am 2. August 2014 verübten die widerrechtlich an die Macht gelangten Faschisten ein grausames Massaker.
Eines von vielen in Kiew, Odessa, Mariupol, Slawjansk und anderen Städten, nicht nur in der Ostukraine. Hier im Blog sind die schrecklichen Vorgänge von Odessa dokumentiert. ALLES LESEN !!
Ich sage: ABHÄNGIGKEITEN VON DER NAZI-UKRAINE HAT ÜBERHAUPT KEINEN SEINN; DENN DIES IST WEGGEWORFENES GELD UND KRIEGSRISIKO!!
Tatarenmeldungen sibd seit Jahrhunderten immer wieder in Gebrauch, egal ob sie in der Nähe waren oder nicht.
Aber ich hab einen Russen, ein kleines grünes Männel, muss ja ein Russe geween sein, gestern auf der Straße gesehen! Und er lief tatsächlich Richtung Leipzig (Flughafen?).
1943, stalingrad, kaufhaus univermag, Hauptquartier der sechsten Armee, letzter funkspruch:
„Russe steht vor der Tür. Wir bereiten Zerstörung vor.“
Was kann man tun, damit der Russe nie wieder vor der Tür steht?
Der Russe kommt nicht. Aber wenn man den Russen weiter eindeckt mit Raketen- und Drohnenbeschuss, dann wird irgendwann die Antwort kurz und endgültig sein.
Informativer Artikel, vielen Dank – aber was mE in der Analyse fehlt, ist Russlands derzeitiger uneinholbarer Vorsprung bei hyperschnellen Raketensystemen, die – sehr wichtig – konventionell bestückt werden können, mit einer Zerstörungskraft, die an einen Nuklearschlag heranreicht, aber ohne dessen radioaktiven Fallout. Da wäre als allererstes die Oreschnik („Haselnuss“) zu nennen, die in der Ukraine bereits zweimal „erprobt“ wurde. Gegen diese Waffe ist jedes westliche Abwehrsystem hilflos. Als Ziele bieten sich laut advocatus diaboli Rüstungsfabriken, Kommandozentralen und Regierungssitze an.
Damit hat Russland eine bedeutende Lücke in der Hierarchie zerstörerischer Waffensysteme geschlossen und die strategische Eskalationsdominanz erreicht. Wenn eine Oreschnik eine Drohnenfabrik pulverisiert, nachts und ggfs. mit Ankündigung, werden wenige Tote zu beklagen sein und die Umgebung ist nicht verseucht. Vor einem Nuklearschlag würden wohl selbst die meistbekoksten westlichen Führer zurückschrecken. Und diese Waffen könnte es jetzt schon einsetzen, nicht erst 2029. Insofern, aber nicht nur deshalb, ist das ganze Gerede von „wenn die mit der Ukraine fertig sind, marschieren sie in Polen ein“ Schwachsinn.
Leide traue ich es den derzeitigen Machthabern im Westen zu, es so weit zu treiben, dass die Oreschnik irgendwann kommt.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Russen sind gegangen. Haben sich friedlich zurückgezogen und den Deutschen äh die „Wiedervereinigung“ ermöglicht.
Die Voraussagen erinnern sehr an die „Pandemie.“ Weihnachten laufen die Intensivstationen voll, nee Ostern, nein doch nicht, Pfingsten ist es aber wirklich soweit….
Wenn man‘s so will kommen die Russen seit 150 Jahren.