Venezuela: US-Militärmaschine führt perfekten Coup aus, Pläne für danach gab es nicht

Trump und Co schauen beim Militärcoup zu. Offenbar sollte das berühmte Bild von Mitgliedern der Obama-Regierung bei der Ermordung von Osama bin Laden (Foto) nachgeahmt werden. Aber der Versuch ist gescheitert. Bild: Weißes Haus

 

Der Überfall auf Venezuela und die Verschleppung des Präsidentenpaares war sicherlich ein militärtechnisch brillanter Coup. Aber davon und vom Völkerrecht abgesehen ist der neokoloniale Gewaltstreich, der, wie Trump ganz offen zugibt, auf die Aneignung des gewaltigen Ölvorkommens des Landes abzielt, nur auf den Moment ausgerichtet. Während der Pressekonferenz nach dem Überfall festigte sich der Eindruck, dass niemand Pläne geschmiedet oder Vorbereitungen getroffen hat, wie es nach der „Köpfung“ der venezolanischen Regierung weitergehen soll. Die Militärmaschine war nur auf den günstigen Augenblick eingestellt, an Politik wurde nicht gedacht und für Deals fehlen die Partner.

Die Nobelpreisträgerin Machado hatte sich schon als Nutznießerin gesehen und sich für die Machtübernahme mitsamt Privatisierung und Ausverkauf der Ressourcen angeboten. Trump, der sie als Nachfolger von Guaido zum Sturz der Maduro-Regierung aufgebaut hatte, kam aber offenbar zu dem Schluss, dass sie ebenso wenig wie der gescheiterte Guaido genügend Rückhalt im Volk hat, zumal der größte Teil der Opposition im Ausland sei. Wie die Washington Post berichtet, könnte Trump aber verärgert gewesen sein, dass sie den Nobelpreis angenommen hat, der doch ihm gebührt. „Hätte sie sich geweigert und gesagt: ‚Ich kann das nicht annehmen, weil es Donald Trump gehört‘, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela“, sagte ein Informant. Das kann man sich vorstellen, zeigt aber auch auf welchem Niveau in Washington Politik stattfindet.

Politik im Sinne von Trump. Botschaft des US-Außenministeriums: „President Trump is a man of action. If you don’t know, now you know.“

Trumps Blick fiel auf die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, vermutlich weil er dachte, dass sie ihren Kopf retten und ihre Macht behalten wollte. Rubio habe mit ihr telefoniert, sie sei zur Kooperation bereit, erklärte Trump. Aber das war offenbar Wunschdenken. Sie traf eine schnelle Entscheidung, wurde vom Verfassungsgericht als Übergangspräsidentin bestätigt und erklärte, Venezuela werde keine Kolonie werden und sich verteidigen. Aber sie gab sich auch diplomatisch und erklärte sich zur Zusammenarbeit bereit.

Offenbar hat aber die US-Regierung keine Alternative, um das Land in den Griff zu bekommen (run the country), in dem es wohl noch Millionen von Anhängern des Chavinismus und wahrscheinlich viele gibt, die einen Regimewechsel von außen aus der Geschichte Lateinamerikas heraus ablehnen. Man sieht sich abhängig davon, dass der Regierungsapparat mitspielt und sich aus den USA lenken lässt, was gleichzeitig Teile der Opposition frustrieren wird, die auf einen Sturz gehofft haben, nicht nur auf einen Austausch der Köpfe. Trump drohte in einem Atlantic-Interview Rodriguez: „Wenn sie nicht macht, was richtig ist, dann wird sie einen hohen Preis zahlen, wahrscheinlich höher als Maduro.“ Das kann/muss man als Morddrohung verstehen. Außenminister Rubio sagte dazu: „Wir erwarten mehr Compliance und Zusammenarbeit als bisher.“ Ansonsten werde es mehr Druck geben. Die Armada bleibt vorerst vor der Küste, vermutlich will man das Land weiter isolieren. Und Gewalt macht gefügig: „Ich versichere Ihnen, dass die Menschen, die jetzt in Venezuela zurückgeblieben sind und für die Polizei und alles andere zuständig sind, wahrscheinlich viel gefügiger sein werden als Maduro es war.“

Präsidentin Rodriguez am Sonntag umgeben von Regierungsmitgliedern bietet den USA Kooperation bei Achtung des Völkerrechts an. Bild: prensa presidencial

Am Sonntag versuchte Rodriguez das gewünschte Verhältnis der Regierung von Venezuela mit den USA so zu verdeutlichen, dass Washington entgegengekommen wird, aber die Macht verhältnissse im Land bestehen bleiben: „Wir legen Wert auf ausgewogene und respektvolle internationale Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela sowie zwischen Venezuela und anderen Ländern der Region, die auf der Grundlage der souveränen Gleichheit und der Nichteinmischung bestehen. Diese Grundsätze leiten unsere Diplomatie gegenüber dem Rest der Welt. Wir laden die US-Regierung ein, mit uns an einer Agenda der Zusammenarbeit zu arbeiten, die auf eine gemeinsame Entwicklung im Rahmen des Völkerrechts ausgerichtet ist, um ein dauerhaftes Zusammenleben der Gemeinschaft zu stärken.“ Sie sprach aber auch ihr Beileid für die 32 „kubanischen Brüder“ aus, die bei der „kriminellen militärischen Aggression“ gegen Venezuela „ermordet“ wurden.

Neben der diplomatischen Haltung der Interimspräsidentin ist in Venezuela wenig an Zustimmung zu den USA zu bemerken, die Minister, allen voran der Verteidigungsminister, bleiben bei der Stange, das Militär ist trotz der Niederlage (noch?) nicht zum Putsch bereit, die Opposition traut der Situation nicht, schließlich sind die Sicherheitskräfte der Maduro-Regierung noch an den Schalthebeln. Und nach den gewaltsamen Abschiebungen von Venezolanern aus den USA ist die Trump-Regierung auch nicht sonderlich beliebt.

Es hieß zwar, es würde am Konzept für eine Übergangsregierung für die Zeit gearbeitet, in der Venezuela von den USA gesteuert wird, um die Ölkonzerne an ihre Tröge zu führen und eine Marionettenregierung zu installieren. Trump sagte, er selbst wolle sich darum kümmern, die Amerikaner und die Venezolaner reich zu machen. Kein Wort fiel, wie denn ein Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung in offenen Wahlen stattfinden könne. Das dürfte dem Geschäftsmann Trump und seiner Entourage auch ziemlich egal sein.

Außenminister Rubio verschob das Thema Demokratie denn auch in die Zukunft, jetzt stünden die nationalen Interessen der USA im Vordergrund. Rubio strickt auch weiter daran, dass der Überfall auf Venezuela eine Strafverfolgungsmaßnahme gewesen sei, bei der das Militär nur sekundiert habe. Deswegen sei auch keine Bewilligung des Kongresses notwendig: „Das war kein Krieg gegen Venezuela“, man sei nur im Krieg gegen Drogenhandelsorganisationen. Das sowieso durchsichtige Konstrukt wird aber schnell endgültig zerfallen, wenn das Militär, wie Trump schon erklärt hat, einen zweiten Angriff starten oder Bodentruppen einsetzen wird, wenn die Dinge nicht in seinem Sinne laufen.

Rubio ist sehr deutlich, spricht den lateinamerikanischen Staaten und Kanada die Souveränität ab und gibt auch gleich eine Vorlage für andere Staaten, die Ansprüche auf „ihren“ Kontinent haben: „Wir würden gerne alle möglichen Veränderungen sehen. Aber die dringendsten Veränderungen sind diejenigen, die im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten liegen. Deshalb engagieren wir uns hier, weil es die Vereinigten Staaten betrifft und direkte Auswirkungen auf sie hat, okay? Wir können in unserer Hemisphäre kein Land zulassen, das zu einem Knotenpunkt für die Aktivitäten all unserer Gegner auf der ganzen Welt wird.  Das können wir einfach nicht zulassen. Wir können kein Land haben, in dem die Verantwortlichen für das Militär und die Polizei offen mit Drogenhandelsorganisationen zusammenarbeiten. Das können wir nicht – das werden wir nicht zulassen. Das sind direkte Bedrohungen für die Vereinigten Staaten, und wir beabsichtigen, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um sicherzustellen, dass sich das ändert.“

Russland kann sich jedenfalls gedeckt durch die US-Regierung sehen, wenn Rubin sagt: „Dies ist die westliche Hemisphäre. Hier leben wir, und wir werden nicht zulassen, dass die westliche Hemisphäre zu einer Operationsbasis für Gegner, Konkurrenten und Rivalen der Vereinigten Staaten wird. So einfach ist das.“

Erinnerung an Mission Completed

Man hat den Eindruck, nach dem gelungenen Coup herrscht Konfusion. Das erinnert an den von George W. Bush unmittelbar nach 9/11 geplanten Irak-Krieg. Versprochen wurde, dass die Kosten Peanuts seien, während die großen Öl- und Gasvorkommen des Irak beim Wiederaufbau für volle Kassen bei amerikanischen Konzernen und denen der Koalition der Willigen führen werde.  Man dachte sich, dass der Sturz des Diktators Hussein von allen begrüßt würde, die Menschen den USA dankbar sein würden, schnell eine US-nahe Regierung entstünde und es dann auch in den anderen Nahost-Staaten nach der propagierten Domino-Theorie zu einem Regime Change zugunsten der USA komme. Stattdessen kam es nach der Ausrufung „Mission completed“ zu einer blutigen Besatzung, die Hunderttausenden, wenn auch nur wenigen US-Soldaten, das Leben kostete, der aus Afghanistan stammende Islamismus fand im Irak eine neue Heimat, der Wiederaufbau scheiterte, auch an der Korruption der Amerikaner. Ein Fiasko, das sich dann in Syrien und in Afghanistan wiederholte, von Jemen und Somalia zu schweigen.

Der fehlende Plan, wie nach der Verschleppung von Maduro und seiner Frau Venezuela regiert werden soll, könnte in ein Weiterexistieren des Chavismus mit besseren Wirtschaftsbeziehungen zu den USA und einer teilweisen Privatisierung der Ölinfrastruktur führen. Aber es könnte auch zu einem Bürgerkrieg führen, wobei das Land im Chaos versinkt. Um ein Land in der Größe von Venezuela zu unterwerfen, müsste Trump ein massives Aufgebot an Bodentruppen schicken und mit einem längjährigen Guerillakrieg rechnen. Ölkonzerne werden nicht Milliarden in ein Land investieren, das instabil ist und für Jahre  ins Chaos versinken könnte.

Die Gefahr ist groß, dass Trump die Lust an Venezuela und den Mühen der Ebene verliert, und seinen Blick auf andere Länder wirft, denen auch bereits gedroht wird: Kolumbien, Kuba und Mexiko stehen neben Iran und Grönland an der Spitze der Liste („Mit Mexiko muss etwas unternommen werden“). Dort könnte man mit der Militärmaschine, die unterwürfig bereit ist, alles mitzumachen, was Präsident und Kriegsminister befehlen, neue, schnelle Erfolge erzielen und eine Spur von failed states hinterlassen, was schon länger amerikanische Politik mit ihrem destruktiven Charakter und ihrem Versagen beim Nation Building zu sein scheint.

Die Europäer haben mit ihren feigen Kommentaren à la Merz: „Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex“ ihre doppelte Moral wieder einmal vor Augen geführt und sind damit auch im Hinblick auf Russland und die Ukraine völlig unglaubwürdig geworden.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Von 1996 bis 2020 war er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis. Von ihm erschienen sind u.a. „Denken, das an der Zeit ist“ (Suhrkamp 1988), „Die Telepolis“ (1995), „Vom Wildwerden der Städte“ (Birkhäuser 2006), „Smart Cities im Cyberwar“ (Westend 2015), „Sein und Wohnen“ (Westend 2020) oder „Lesen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ (Bielefeld 2023)
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161 Kommentare

  1. Das ist am Freitag den 02.01.2026 in der West-Bank passiert:
    Nach einem Angriff mit Tränengas in Khalayel Al-Louz südlich von Betlehem (im Süden der West-Bank) von Siedlern und dem Militär litten fünfzehn Palästinenser inclusive sechs Kinder unter Erstickung.

    Es werden weiter Wohngebäude im Nur-Shams Flüchtlingslager mit Bulldozern zerstört.

    Das Militär stürmt die Ortschaft von Dura südlich von Hebron. In Dura und Halhul (Hebron Gouvernorat) wurden mehrere Wohnungen durchsucht/durchwühlt aber keiner festgenommen. Im Hebron Gouvernorat wurden drei Palästinenser festgenommen.
    Die Siedler stürmen die Al-Sadd Gegend des Dorfes Beit Al-Roush in Dura um die Palästinenser zu belästigen.
    Es wird von den Siedlern die Ortschaft von Beirin östlich von Hebron angegriffen. Die Siedler randalieren bei den Wohngebäuden der Palästinensern herum.
    Das Militär fährt in das Al-Arroub Flüchtlingslager nördlich von Hebron.
    In Idhna, westlich von Hebron greift das Militär an.
    Die Siedler randalieren zwischen den Behausungen der Khallet Al-Sadra-Gemeinschaft in der Nähe der Stadt Mikhmas nordöstlich von Jerusalem.
    Im Dorf Attara nördlich von Ramallah lässt ein Siedler seine Schafe auf palästinensisches Land. Das geschieht um durch Landnutzung das Land zu beanspruchen. (Dadurch entsteht Schaden an Obstbäumen und auch zwischen den Olivenbäumen von Palästinensern wird das Vieh getrieben).

    In Turmus Ayya, nördlich von Ramallah, hat das Militär landwirtschaftliche Nutzfläche mit dem Bulldozer bearbeitet und dutzende von alten Olivenbäumen entwurzelt. Die Abu Awwad Familie wohnt dort.
    In den vergangenen drei Monaten wurden um die viertausend Olivenbäume entwurzelt und tausende von Quadrakilometer wurden für eine Siedler-Kolonie gepflügt.

    Die Siedler haben in Khalayel al-Lawz, südöstlich von Betlehem Steine auf die Wohngebäude von Palästinenser geworfen. Das Militär hat ihnen dabei geholfen und Blendgranaten und Tränengas auf die Wohngebäude geworfen.
    In Khalayel al-Lawz wurde schon öfters von den Siedlern das Land besetzt, die Bäume abgeschnitten und die palästinensischen Landwirte davon abgehalten auf ihre Felder zu gehen. Diese Angriffe sollen nahegelegenen Siedler-Kolonien durch Vertreibung einen Vorteil verschaffen.

    Im Nordwesten von Ramallah wurden am Morgen die Eingänge der Dörfer Nabi Saleh and Aboud geschlossen. Es handelt sich um Eisenschranken mit denen der Personen- und Kraftfahrzeugverkehr unterbunden wird. Es konnten fünfzehntausend Menschen durch diese Blockade die Gegend nicht betreten oder verlassen.
    Die Strassen- und Dorfeingänge werden mit den Eisentoren geschlossen um der palästinensischen Bevölkerung in den Gegenden die Beschäftigung, medizinische Versorgung und Bildung vorzuenthalten. Die Notlage der Palästinenser in den Gegenden wird dadurch verschlechert.

    In Jenin, im Norden der West-Bank hat das Militär einen Krankenwagen angehalten.
    Am Eingang des Khalil Suleiman Hospital wurde der Transport eines Kranken der medizinische Versorgung benötigte aufgehalten.

    Ein Angriff von Siedlern in Farkha in Salfit wird von den Palästinensern abgewehrt.
    Die Siedler schiessen in Wadi Al-Ain, südlich von Deir Ballut, westlich von Salfit, auf Palästinenser. Das Militär begibt sich nach Tuqu’ und Za’tara im Gouvernorat Betlehem.
    Es wurde geschossen um die Palästinenser einzuschüchtern und davon abzuhalten auf ihre Felder zu gehen.
    In Deir Ballut stürmen die Siedler eine Moschee und haben diese durchwühlt oder geplündert.
    Im Salfit Gouvernorat werden die palästinensischen Einwohner und ihr Eigentum und die religiösen Einrichtungen vermehrt von den Siedlern gewalttätig angegriffen.

    Im Dorf al-Jiftlik, nördlich von Jericho, haben die Siedler die Ka’abneh Familie angegriffen und geschlagen. Das Militär hat dann die Einwohner Hassan Salem Ka’abneh and Mousa Odeh Ka’abneh festgenommen.

    Im Dorf Khirbet Ibziq, nordöstlich von Tubas, gab es einen Siedler-Angriff bei dem ein Palästinenser am Kopf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurde.

    In Sinjil, nördlich von Ramallah, gab es einen Siedler-Angriff beim dem einem palästinensischem Einwohner die Fenster mit Steinen eingeworfen, Eigentum gestohlen, und das innere der Wohnung zerstört wurde. In Sinjil werden vermehrt Palästinenser angegriffen und ihr Eigentum beschädigt. Diese Angriffe und Provozierungen haben stark zugenommen.

    In Idhna, westlich von Hebron hat das Militär scharf geschossen und Schallbomben geworfen. Es wurde ein Jugendlicher leicht verletzt.
    In der Stadt Adh Dhahiriya, südlich von Hebron kam das Militär in die Innenstadt und hat scharf geschossen. Ein Jugendlicher mit einer Kugel im Fuss wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

    Das ist am Freitag den 02.01.2026 im Libanon passiert:
    Es gab Luftangriffe auf die Rehan Heights im Süden des Libanons obwohl ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde. In Ayta Al-Shaab wurde ein Bulldozer bei einem Angriff zerstört.

  2. Das ist am Freitag den 02.01.2026 in Gaza passiert:
    Viele palästinensische Familien sind in Wohngebäuden die von den Bombardierungen und Beschüssen beschädigt sind. Obwohl es schon Tote gab.

    Es werden weiter Wohngebäude vom Militär zerstört. Es gab über einhundertsechzig Bombenangriffe und Explosionen.

    Es wurden vierhundertachtzehn Menschen getötet seitdem dieser Waffenstillstand angefangen hat.
    Es gibt mehr als eintausendeinhundert Verletzte.

    Der Winter hat die Krise verschlechtert. Die Zelte sind überflutet, die Wohngebäude fallen in sich zusammen und Ersatz-Unterkünfte werden nicht reingelassen. Das war schon bei einem vorherigen Waffenstillstand dass diese Abmachung von den Juden nicht erfüllt wurde.
    Der Zivilschutz meldet dass es fünfundzwanzig Tote gibt. Unter den Toten sind sechs Kinder.

    Die meisten Kinder befinden sich in einer akuten Hungersituation. Es befinden sich 77% der Bevölkerung, darunter 800.000 Kinder, in einem Zustand der Ernährungsunsicherheit.
    Es gibt so wenig Benzin dass Intensivstationen, Notaufnahmen und Entbindungsstationen geschlossen werden.

    Ahmad Abu Saada heisst der Palästinenser dessen Frau von einer umfallenden Mauer getötet wurde.

    In Gaza-Nord wohnen Vertriebene in Trümmern und Behelfszelten und benötigen offene Feuer.

    Ein Quadcopter bombardieret ein Zelt in Beit Lahia und verletzt vier Palästinenser schwer.
    Es gibt auch Artilleriebeschuss. Bei einem Angriff mit Artilleriebeschuss auf Zelte von Vertriebenen in der Nähe der Al-Faluja-Strasse werden drei Palästinenser verletzt.

    Im Yarmouk Vertriebenenlager bei Gaza-Stadt hat das Zelt von Amal Abu Al-Kheir am Vortag Feuer gefangen und sie und ihren fünfjährigen Enkel Saud Mohammad Abu Al-Kheir getötet. Sie wollten sich wärmen. Am Vortag ist auch Malak Ghneim erfroren.
    Überflutete Zelte gibt es in Al-Mawasi und Deir Al-Balah. Die Sanitäranlagen sind nicht vorhanden, die Vertriebenen gehen ins Meer. Ein Schwerbehinderter, Bassam Obaid (Verletzung am Rücken), nimmt eine Tätigkeit an die ihm Schaden kann um seine Familie zu ernähren.

    1. Schon bedauerlich, dass die Selbstverteidigungsumtriebe im ‚Freizeitpark Gaza-al-mare‘ so in den Hintergrund treten mussten. Das hat Mileikowsky wahrlich nicht verdient. Wo er doch mit seinem Besuch kurz zuvor – vor dem nächsten völkerrechtswidrigen Unterfangen – im Oval Office, falsch – in Mar-al-Lago schon mal putativ mindestens moralische Unterstützung für das anlaufende Verfahren geleistet haben dürfte. Das andere Projekt von Onkel Wolod aus 404 scheint ja auch gehörig gehandicapt geworden zu sein,, weswegen er jetzt wohl auch die Schlagzahl bei seinen Klingelbeutel-Touren kräftig erhöhen musste. Nein, zuhause ist er bis auf Weiteres nicht mehr anzutreffen, was allerdings andere Gründe haben dürfte. Aber das sein andere Baustelle. Jedenfalls: Termolo sei dank für seine steten Bemühungen, uns à jour zu halten über die Vorkommnisse im Rahmen der Selbstverteidigiungs-Oper!

      Übrigens … (frei nach Lesch) …
      auf dem Venezuela-thread von gestern ging heuer noch mal die Post ab bei den Kommentaren, nicht nur aber auch wg. Beiträgen von meiner Wenigkeit , ja – will es nicht leugnen. Aber es lohnt sich dennoch, dort noch mal vorbeizuschauen, derzeit 157 Kommentare warten und das in einer fast völligen ‚troll-free-zone‘. https://overton-magazin.de/top-story/venezuela-es-geht-ums-oel-nicht-um-recht/#comments

    2. @Termolo: To be honest: deine Kommentare in jedem beliebigen Blog hier, sind erheblich störend für einen Diskurs, der thematisch eingeleitet ist. Besser und für deine ‚Mission‘ eher zielführend wäre es, Du versuchtest, selbst einen redaktionellen Beitrag im overton-magazin unterzubringen. Mit deiner Vorgehensweise konterkarierst Du jedes Interesse auch an deinem Thema. Schade doch, oder?

    3. Glauben Sie bloß nicht, dass hier irgendwer die Hand gegen den jüdischen Staat erheben wird.
      Die genetisch unterwürfigen Deutschen haben ihren ewigen Herren gefunden und werden ihm mehr nachsehen und ihm tiefer hineinkriechen als sogar den Amerikanern. Auch die abscheulichsten Taten.
      Das geschundene Volk der Palästinenser muß woanders nach Freunden suchen

  3. Ich lese immer wieder, auch in alternativen Medien, von doppelter Moral. Nein, es ist keine doppelte Moral, sondern gar keine. Wurden in Venezuela Millionen von dort lebenden und beheimateten US-Amerikaner drangsaliert und bombardiert, wie die ethnischen Russen in der Ukraine? Natürlich nicht, und diese Spezies gibt es dort, von ein paar Exxon-Mitarbeitern abgesehen, auch gar nicht. Der Vergleich mit der Ukraine ist komplett falsch. Und die Bodenschätze des Donbass mögen zwar Russland gefallen, aber Russland hätte auch ohne die existieren können, zumal die Kriegslasten und Wiederaufbaukosten die Erlöse aus Kohle& Co des Donbass sicher mindestens wettmachen. Der Hegemon hat, wieder einmal, die Maske fallen lassen. Die Brutkastenlüge lässt grüßen. Schade, dass auch Vance sich der Lügengeschichten verpflichtet fühlt. Damit gibt es wieder einen Hoffnungsträger weniger. Aber es gibt ein paar Hoffnungsschimmer: Vance heimst auf X Antworten ein, die seine Falschargumentation widerlegen, und, die Welt hat sich seit der Brutkastenlüge geändert. Da nutzt es auch nichts, wenn weltweit Demos gegen die USA in Venezuela durch Google & Co wegzensiert werden, die sind ja trotzdem da, auch wenn massiv Madurogegner (häufig ausgewanderte) in allen Mefien vorgeführt werden. Der Wertewesten hat in seiner derzeitigen Ausprägung fertig, es ist nur noch das Umsichschlagen eines sterbenden Gebildes. Nur eine 180°-Wende hin zur Kooperation könnte den Westen noch retten.

      1. LOL Spiegel Artikel aus2015
        „Die Milizionäre (Aidar) sind im Osten des Landes im Kriegseinsatz und wollten mit ihrer Aktion gegen die ihrer Meinung nach drohende Auflösung ihrer Truppe demonstrieren. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen den 5600 Mann starken Truppen vor, für Entführungen und Morde an Gefangenen verantwortlich zu sein.“

        „Wir werden Renten haben, sie keine. Bei uns werden die Kinder in die Schule gehen, bei ihnen werden sie in den Kellern sitzen. So, und nur so gewinnen wir den Krieg.“

        „Denn rund ein Jahr nach der Maidan-Revolution ist die Macht dubioser Oligarchen und korrupter Klans in weiten Teilen der Ukraine ungebrochen. Dazu zählt mit dem Bankier und Gouverneur von Dnipropetrowsk, Igor Kolomoiskij, auch ein Finanzier der „Aidar“-Milizen. “

        https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-warum-kiew-den-krieg-nicht-gewinnen-kann-a-1016567.html

        1. Ich habe in Ihrem Kommentar die folgenden Wörter nicht gefunden: „Russen“, „Millionen“, „drangsaliert“, „bombardiert“.

          1. Roman, es ist wirklich hart, dass es noch erlaubt ist, über irgendwas anderes zu reden als über das, was du gerne hättest. Könnte noch ne Weile dauern, bis es so ist, wie es dir richtig gefällt. Geh doch solange nach Russland – da werden so pöse Leute ja sofort aus dem Fenster geschmissen, das sollte voll dein Ding sein.

          2. Also, Fascho-Milizen nach Osten zu schicken, die gern mal so nach Lust und Laune Mörser-Granaten in Städte und Dörfer des Donbass knallen, wobei der Donbass nebenbei eine Millionenbevölkerung hat, und den Kindern dort zu wünschen, in Kellern hausen zu müssen dürfte schon unter ‚bombardieren‘ und ‚drangsalieren‘ fallen.

            1. Der eine machts mit Fischen, andere vielleicht zur Trollbewertung/-benchmarking – so wie meine Wenigkeit – mit IQ-Stufen auf der nach unten offenen Skala von Plus 1 bis (vorerst) derzeit Minus 99!

              Und hinsichtlich der „Doppelten Moral“, da hat @Wunderlich sicherlich recht, die gibt es nicht, die kann es nicht geben.

              1. Was ich meine: „meine – die von mir in Anspruch genommene, keinesfalls deine“ – das ist nach Adam Riese eine – ob man das allerdings Moral nennen sollte?! Dumm nur, wenn der mit der seinigen (Moral) permanent dem Gegenüber die reziproke Moral gepredigt hat und weiterhin auch predigen wird!

      2. @Signor Rossi wird bisschen weiter unten den Ball nochmal aufnehmen. Weiß zwar nicht in welchem Keller zu Kiew @Roman derzeit logiert, aber wenn es bei ARD&ZDF für die in der ersten und zweiten Reihe mal wieder zu heißen hat, dass Millionen von der ein oder anderen Drohne drangsaliert und bombardiert worden sei, dann … nun gut, 2,9 Mio vs. 0,9 Mio. Midem umzu vzw. drum herum bis zur russischen Grenze ehem. dürften die Millionen nicht ganz unberechtigt sein. Ja, ich weiß, Grundrechenarten beherrscht nicht jeder.

        Nach dem – wie eingangs berichtet – halben Tag Aufenthalt in der ‚troll-free-zone‘ ist das allerdings mal wieder ein treffliches Vergnügen, auf einen von außerhalb zu treffen. Ach ja, Premiere für die Troll-IQ-Stufenbewertung: nur ein „-1“ , da Minderperformance bei IQ-Holder bedingt bzw. gehandicapt durch verringerte Rechen- und/oder Geographie-Kenntnisse.

    1. Welche Probleme hast du eigentlich mit dem Begriff „doppelte Moral“ ?
      Und natürlich zeigt eine „Zensur (Kontrolle) der
      öffentlichen Meinung“ durch die Medien eine ausschlaggebende Wirkung. Du selbst bedienst dich ja genau dieses Mediums, um „uns“ Leser darüber zu erreichen.
      Du versuchst also gerade darüber Einfluss zu nehmen. In der „FrankFurzer Rundschau“ hätte man deinen Kommentar erst gar nicht veröffentlicht, also von vornherein blockiert. Und das nicht mal ungeschickt. Und dieses Rotzbl..t hat eine große flächendeckende Wirkung (Macht). Deine Argumentation ist ziemlich wackelig.

    2. @Wunderlich:
      Es geht um eigene Moral vs. Moralisten…
      Moral ist eine leise Angelegenheit. Sie entsteht im Inneren, wächst aus Erfahrung, Zweifel und dem Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit. Moral fragt nicht nach Applaus, sie stellt keine Zertifikate aus und sie braucht kein Publikum. Moral ist unbequem, weil sie ambivalent ist und keine einfachen Antworten liefert. Wer moralisch handelt, weiß meist sehr genau, dass er sich irren kann. Genau deshalb bleibt er gesprächsbereit.

      Der Moralist hingegen kennt keinen Zweifel. Er hat die Wahrheit gepachtet und trägt sie wie ein Abzeichen vor sich her. Moral wird bei ihm nicht gelebt, sondern verwaltet. Sie dient nicht der Orientierung, sondern der Abgrenzung. Der Moralist unterscheidet nicht zwischen Argument und Irrtum, sondern zwischen Gut und Böse – und natürlich steht er selbst immer auf der richtigen Seite. Wer widerspricht, ist nicht anderer Meinung, sondern verdächtig, unsolidarisch oder gleich unmoralisch. Diskussion wird so überflüssig, denn Moralismus braucht keinen Diskurs, sondern Gefolgschaft.

      Besonders attraktiv ist Moralismus in unsicheren Zeiten. Er entlastet vom Denken, ersetzt Komplexität durch Parolen und belohnt Konformität mit moralischer Überlegenheit. So wird Moral zur sozialen Währung: Wer die richtigen Worte benutzt, gehört dazu, wer sie infrage stellt, fliegt raus. Das Ergebnis ist eine Gesellschaft, die ständig von Werten redet, aber immer weniger aushält.

      Das Paradoxe daran: Je lauter Moralisten auftreten, desto mehr beschädigen sie die Moral selbst. Was als Mitgefühl beginnt, endet als Zwang. Was Haltung sein will, wird zur Keule. Moral ohne Zweifel verkommt zur Ideologie – und Ideologien haben noch nie Menschen besser gemacht, sondern nur gehorsamer. Moral hingegen beginnt dort, wo man dem anderen widerspricht, ohne ihn zu entmenschlichen. Alles andere ist bloß moralische Selbstinszenierung.

  4. „Der Überfall auf Venezuela und die Verschleppung des Präsidentenpaares war sicherlich ein militärtechnisch brillanter Coup.“

    Allein darin drückt sich schon eine widerliche Bewunderung des Autors für dieses Kidnapping und die Militärmaschine USA aus, daß ich mir den Rest des Textes erspare.
    Genau dasselbe Gerede vom „Coup“ liest man in allen anderen Zeitungen, wie FR, Tagesspiegel etc.

    1. Und dann bemängelt der Autor noch, dass die USA keinen „Plan für danach“ hat. Wie würde denn dem Autor ein perfekter imperialistischer Angriff zusagen?

    2. Bei diesem grandiosen Coup wurden etwa 70 Menschen ermordet. Dazu noch die angeblichen
      Drogenschmuggler, denen man auf offener See keinerlei Chance gegeben hat. Na und? Es sind
      doch die Ammis die das machen. Maduro steht jetzt vor einem 92jährigen Juden als Richter.
      Da kann er ja nur hoffen, dass das kein Zionist ist.

      1. @ Träumer:
        Nur zur Ergänzung: Von den 70 ermordeten kommen 32 aus Kuba. Die waren auf Wunsch der venezolanischen Regierung dem Sicherheitsdienst Maduros zugeteilt. Ob sie erschossen, oder durch die Bombardierung starben ist noch ungeklärt. Und – aber das ist meine Spekulation – zu dieser, von Rotzer so hoch gelobten Aktion, – kann es nur durch Verrat innerhalb der Regierung gekommen sein. Wie gesagt, Spekulation.

        1. Das war mir nicht bewusst. Vielen Dank für diese Information.
          Siebzig Ermordete, davon 32 aus Kuba. Unfassbar. So etwas wird natürlich verschwiegen, denn es muss ja der „militärtechnische Coup“ gefeiert werden.
          Ich gehe auch von Verrat innerhalb der Regierung bzw. des Sicherheitsapparates aus.

          1. Der kubanische Präsident ordnete eine zweitägige Staatstrauer für die 32 getöteten Kubaner an, die Maduro vor einer Entführung durch US-Truppen verteidigt hatten. Es gibt Forderungen, sie in Santa Clara beizusetzen, der Ruhestätte von Ernesto „Che“ Guevara und seinen 29 Kameraden, die im bolivianischen Dschungel starben.

      2. Was glaubt der Träumende denn, warum Don Don ausgerechnet das Bezirksgericht in NYC und dann noch mit diesem Richter gewählt hat?. Einmal um den neuen Bürgermeister zu triezen und bzgl. … na ja, man siehe die Erklärung zuvor. Mandami Moslem, the first ever! Ob das Nicolas M. M. zu Schaden oder zu Gute kommt. Normalerweise sind ja auch Richter dieser Sorte so wie in allenn blue-states eher so wie Bernie Sanders eingestellt, aber – ehrlich – haben wir denn außer der Positionierung zum Thema von Bernie gestern oder vorgestern hier aus dem demokratischen Flügel des Kongresses schon etwas Vergleichbares hören dürfen? Nee, ne!

    3. @ Eric Meyer:
      Danke für diesen Kommentar. Ich habe nach der von dir angegebenen Zeile sofort Schluss gemacht. Der Rötzer sollte die Punkte über dem „o“ entfernen.

      1. >Danke für diesen Kommentar. Ich habe nach der von dir angegebenen Zeile sofort Schluss gemacht.<

        Schade, es gab noch wahre Perlen wie: "Die Gefahr ist groß, dass Trump die Lust an Venezuela…verliert,"

        Na dann wollen wir hoffen, dass Trump's imperialistische Lust nicht nachlässt, sonst droht noch Ungemach.

    4. Wie oft muß ich das denn noch sagen oder schreiben? Lasst doch dem Flo seine Bücklinge, seine Hut-Lupfereien vor dem Gessler-Hut der Landesmedienanstalt. Einfach die Frustrationsgrenze etwas höher setzen, kann ja sowieso nicht schaden, dem eigenen Hirn wie auch dem Herz. So angenehm sind Schlaganfälle und Herzkasper auch wieder nicht. Und derzeit heißt es da ja obacht geben, nicht nur bei Ungeimpften …

    5. Du scheinst das Haar in der Suppe regelrecht zu suchen. Der Vergleich mit der “FrankFurzer Rundschau“ ist mehr als abwegig. Schlicht widerlich, um in deiner Sprache zu bleiben. Außerdem grenzt du einfach mal so aus, in welchem weiteren Kontext diese Aussage steht. Du machst der “FrankFurzer Rundschau“ alle Ehre. Dein Kommentar ist nichts als reine Wichtigtuerei.
      O Wichtigkeit, O Wichtigkeit, wie groß ist deine Nichtigkeit. Das charakterisiert dich ziemlich treffend.

  5. Wtf?
    Pläne?
    Thiel, Vance, Yarvin, Land, etc. machen doch schon ewig keinen Hehl mehr daraus, wie es nach dem Hard Reset, also dem „grossen Zusammenbruch“ weitergehen soll.
    #Akzerlationismus

        1. Brille kaputt? Oder ist dann auch egal, ob da Tür, Teer, gdgtvftr oder Ronald Mc Donald steht, kommt ja jeweils ein r vor und Suchmaschine regelt.

          1. Dummer Tippfehler in Kombination mit dummer Autokorrektur.
            Mea culpa 😇
            Das mit der „Akzeleration“ ist auch im Hinblick auf die Spiel- /Systemtheorie, sowie der Kybernetik interessant.
            Vom Einfachen zum immer Komplizierteren hin, also gemäß dem Gesetz der Entropie, incl exponentieller Beschleunigung, führt das zu immer mehr “ dissipativen Strukturen“ bis hin zum finalen Systemkollaps, aus dem wiederum ein neuer (höherer?) Grad der Ordnung entsteht.
            „Ordo ab chao“ eben.
            Zumindest theoretisch 😉

  6. Es war in erster Linie wohl ein Machtdemonstration, die anderen das Fürchten lehren soll. Wenn man Maduro einfach nur entführen wollte, um ihn vor Gericht zu stellen, hätte man wohl nicht so ein riesiges Spektakel veranstalten müssen.

  7. Trump steht auf derselben Stufe wie Biden, Obama und Bush.
    Er ist ein imperialistischer Kriegsverbrecher und gehört der organisierten Kriminalität an.

    1. In unseren deutschen Medien ist aber Maduro der Böse. Und überall auf unseren Straßen
      jubeln jetzt die Exil-Venezolaner. Ob die dann aber nach einer Machtübernahme durch die
      Ammis doch vorsichtshalber in Deutschland bleiben, wie die Syrer, die beim Sturz Assads
      so gejubelt haben?

      1. Die Venezolaner im Land stehen an der Seite Maduros. Die einfachen Menschen, die Landbevölkerung, die Arbeiter, die Besitzlosen. Maduro steht ja in der Tradition von Hugo Chavez, der das Land aus der Umklammerung der USA und der Großgrundbesitzer befreit hat. Das haben sie nicht vergessen.
        Die USA haben Venezuela mit den Wirtschaftssanktionen stranguliert und zahlreiche Putschversuche durchgeführt.
        Es wundert mich nicht, daß Maduro hier als der Böse dargestellt wird. Diese Exil-Venezolaner sind wie die Exil-Kubaner in Miami, extrem reaktionär und rachsüchtig.

          1. Diese sogennanten Flüchtlinge (Exilanten) sind meistens die radikalsten US-Unterstützer.
            Merke: die, die in die USA „flüchten“ sind beste US-Vasallen und Verräter.

            Bei den Kubanern am auffälligsten.

            1. Absolut.
              Diese Exilanten arbeiten i.d.R. eng mit der CIA und mit dem Vatikan zusammen. Sie sind erzkonservativ, erzreligiös und erzreaktionär.
              Ausserdem sind es kriminelle Verbrecher, die Mordanschläge befürworten und durchführen.
              Es sind Mörder.

  8. „Stattdessen kam es nach der Ausrufung „Mission completed“ zu einer blutigen Besatzung, die Hunderttausenden, wenn auch nur wenigen US-Soldaten, das Leben kostete, der aus Afghanistan stammende Islamismus fand im Irak eine neue Heimat, der Wiederaufbau scheiterte, auch an der Korruption der Amerikaner. Ein Fiasko, das sich dann in Syrien und in Afghanistan wiederholte, von Jemen und Somalia zu schweigen.“

    Es geht bei dieser Doktrin ja nicht darum Staaten aufzubauen, sondern darum seine „Gegner“ durch Chaos und Gewalt schwach zu halten, was ja auch gut funktioniert.
    Das bisschen Terror federt Europa ab, und obendrauf werden noch die Flüchtlinge versorgt, was Europa ebenfalls schwächt (schwächen von Staaten durch Flüchtlingsströme). Alles nachzulesen und zu hören. Die Amis reden ja meist relativ offen über Vieles. Nur hört kaum jemand zu.

    Und in Venezuela geht es ums Öl. Was ja auch ganz offen kommuniziert wird.

    1. Nicht zur Rüge, nur zu Richtigstellung. Nicht dass wieder einer kommt, das habe es nie geheißen bei dem Meeting auf dem aircarrier mit Tschordsch dabbel juh anno 2003. „Mission accomplished“ – und wie haben sie gejubelt, die us-boys im gleichen Drillich wie ihr oberster Vorturner. Dabei heißt es doch, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Was sich allerdings auch Don Don zu Herzen nehmen sollte. Ewig werden sich Wlad, Xi und vielleicht sogar noch Modi nicht so ruhig verhalten können, wenn sie ihr Kind ‚BRICS‘ über die aktuellen Wehen hinüberretten wollen. Wie wir von den ersten beiden zumindest zu wissen glauben, handeln sie immer sehr bedacht. Aber irgendwann haben sie dann doch die Faxen dicke. Und so viel braucht es ja nicht. Onkel Wlad braucht ja nur mal ein zwei Filmchen auf YouPorn zur Verfügung zu stellen. Goldige Zeiten zumal – Liebesübungen aus Moskau!

  9. Zumindest hat ein großer Teil der Demokraten in Deutschland und anderswo den Überfall der Yankees konsequent dazu genutzt, nochmals in aller Deutlichkeit klarzustellen, dass sie im Kern dann doch bloß die kleinen widerlichen braunen Dreckschweine sind, für die man sie auch schon vorher halten musste.

    Auch was wert.

    1. Stimmt.
      Mehr als ein Pieps (wenn ueberhaupt) war da nicht zu hoeren. Was nach der ebenso ausgesprochenen Absicht, sich Groenland einzuverleiben, noch einmal grotesker erscheint.

      1. Wenn der orange Mafiosi sich Grönland krallt, wollt ich die Verrenkungen der europäischen, speziell der deutschen Politikdarsteller sehen wenn sie die Zunge in den eigenen Hintern stecken um den Mafiosi nicht zu ärgern.

  10. Ach ja, es geht ums Öl – das versteht ja jeder so gut und es beruhigt so sehr. Wie, wenn es aber so wäre, dass alles, was auch nur im entferntesten nach „Sozialismus“ aussieht, z.B. wenn das gemeine Volk von der Erlösen des Erdölverkaufs einen Teil abbekommt (das ist Chavismus – schon gehört? Schon mal festgestellt, wie es vor Chavez aussah in Venezuela?), wenn es kostenlose Krankenversorgung wie in Lybien gibt, ganz zu schweigen von dem, was in Kuba erreicht wurde, in Grund und Boden gebombt werden soll, und zwar mit oder ohne Trump?
    Was, wenn von 30 Tage Urlaub einfach 25 zu viel sind, wenn statt 40 m2 Wohnfläche auch 10pro Person reichen? Wenn es 15 Minuten Städte geben soll mit feinen bargeldlosen Zahlungs- und Überwachungssystemen. Was wenn dies und noch vieles mehr geplant wäre? Oh, ihr Ölexperten dieser Welt!

  11. So so Trump droht Kolumbien?

    Hat er etwa vergessen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/FARC-EP

    Ergo:

    Das Land ist nur oberflächlich befriedet – soll Trump seine GIs also gerne da rein schicken – gegen Venezuela wird das aber erst Recht kein Zuckerschlecken 😉

    Die GIs werden es Trump dann danken wenn er sie in ein Vietnam 2.0 = Kolumbien geschickt hat.

    Ein Land, dass erst kürzlich – wie gesagt nur oberflächlich – befriedet wurde 😉

    Zynische Grüße
    Bernie

      1. Solange das Öl aus zuverlässig aus Venezuela (oder Libyen oder dem Irak oder Syrien) fließt, ist es doch egal, ob das Land ein „shithole country“ ist, um es mal mit den Worten von Trump zu sagen.

        1. @H.L.

          Mag ja alles so sein wie Sie schreiben, aber bei Kolumbien könnte Trump seine GIs in einen – wie schon gesagt nur oberflächlich befriedeten – Bürgerkrieg schicken.

          In Washington D.C. hat man darüber wohl nicht nachgedacht?

          Zynische Grüße
          Bernie

    1. „Sollten amerikanische Truppen in Venezuela einmarschieren, würden sie auf einen Aufstand treffen, der sich als besser organisiert, erfahrener und nicht weniger tödlich erweisen könnte als der im Irak. Die kolumbianische marxistisch-leninistische Rebellengruppe, die Nationale Befreiungsarmee (ELN), ist antiamerikanisch, kampferprobt und tief in regionale Schmuggelnetzwerke verwoben. Anders als die islamistischen Kämpfer im Irak verfügt die ELN über jahrzehntelange Kampferfahrung in unwirtlichem Gelände und eine disziplinierte Kommandostruktur. Die Gruppe genießt zudem grenzüberschreitendes Asyl in Kolumbien und Venezuela und pflegt enge Kontakte zu den Sicherheitskräften von Nicolás Maduro. Ein amerikanischer Einsatz auf venezolanischem Boden würde mit hoher Wahrscheinlichkeit einen langwierigen und verheerenden Aufstand der ELN und ihrer Verbündeten auslösen.“

      „Im Januar 2025 startete die ELN eine Großoffensive in Catatumbo, einer der wichtigsten Kokainregionen Kolumbiens, und nahm dabei die Überreste der FARC ins Visier. Die Kämpfe zwangen rund 50.000 Zivilisten zur Flucht aus dem Gebiet, die um ihr Leben fürchteten.

      Während die Trump-Regierung den Druck auf Caracas erhöht, blieb die ELN nicht untätig. Als Reaktion auf die zunehmende ‚imperialistische Intervention‘ kündigte die Gruppe einen 72-stündigen ‚bewaffneten Streik‘ in Kolumbien an. Im ganzen Land verübte die ELN Angriffe auf Polizeistationen und Militärstützpunkte. Bei diesem Angriff der Rebellen, die mit Sprengstoff beladene Drohnen einsetzten, kamen sechs kolumbianische Soldaten ums Leben. Der Angriff verdeutlichte die zunehmende technologische Kompetenz der Gruppe.“

      https://tkp.at/2026/01/02/was-bedeutet-der-krieg-der-usa-gegen-venezuela/

      1. Danke für den Hinweis Phineas – sehe ich ähnlich, die GIs werden Trump noch verfluchen Sie in einen kaum befriedeten Bürgerkrieg geschickt zu haben – wie schon mehrfach erwähnt.

        Ein Enthauptungsschlag bringt gar nix, und in Kolumbien könnte ein solcher nach hinten losgehen, wenn die US-Regierung D. Trump die erwähnten Tatsachen lapidar herunterspielen will.

        Gruß
        Bernie

    2. In Kolumbien gab/gibt es um die 15’000 FARC.
      In Venezuela gibt es rund 300’000 Angehörige der „Collectivos“ – und sie sind bewaffnet, gut bewaffnet.
      Dagegen sind die FARC dann eine kleine Truppe.
      Die Blutkosten der Amerikaner, sollten sie am Ende in dieses Land reingehen wollen, werden so gross sein, dass der gesamte politische US-Apparat davon weggefegt werden kann.

      Aber es wird kommen, wie es kommt – man darf den (heutigen) Amerikanern einfach keine langfristige Strategie mehr zutrauen – diese Denker haben sie nicht mehr, bzw. sie sind nicht mehr in der Politik.
      Allerdings, in der EU und speziell in Deutschland ist das ja noch schlimmer – nur, immerhin, momentan überfällt Deutschland keine anderen Länder – wobai auch das sich ändern kann, wenn der dünne lange kanzlernde Narzisst seine grösse Arnee Europas bekommt.

      1. „…nur, immerhin, momentan überfällt Deutschland keine anderen Länder …“
        Stimmte, dieses mal ist es – ausnahmsweise -mal das eigene!

  12. „Der Überfall auf Venezuela und die Verschleppung des Präsidentenpaares war sicherlich ein militärtechnisch brillanter Coup“

    So so, „militärtechnisch brilliant“ oder MAGA „at its best“…

    Und da spielt es doch am Ende auch wirklich keine Rolle, ob ein paar (hundert?) Unschuldige, Unbeteiligte und zur falschen Zeit am falschen Ort Gewesene mit Ins Gras beißen mussten.

  13. a) Trump hat bereits angekündigt, dass man die Hoheit über die Ölreserven des Landes übernehmen wird. Marco Rubio hat drauf hingewiesen, dass man NICHT das Öl brauche, sondern verhindern will, dass China und Russland Zugriff bekommen. (Nochmal: hier gehts um BRICS+)

    Marco Rubio wörtlich: „Wir brauchen das Öl aus Venezuela nicht. Wir haben genug Öl in den Vereinigten Staaten“…..“Hier leben wir, und wir werden nicht zulassen, dass die westliche Hemisphäre als Operationsbasis für Gegner, Konkurrenten und Rivalen der Vereinigten Staaten dient“

    https://www.n-tv.de/politik/Rubio-will-Venezuelas-Oel-vor-Gegnern-der-USA-sichern-id30202189.html

    Da hat Trump auch kein Problem damit, dass er selbst erst vor ca. 4 Wochen den ehemaligen Präsidenten von Honduras, Hernández, aus der Haft entlassen hat. Dieser soll weit über 400 Tonnen Drogen in die USA geschmuggelt haben.

    https://www.deutschlandfunk.de/frueherer-praesident-von-honduras-nach-trumps-begnadigung-wieder-frei-104.html

    https://www.youtube.com/shorts/jhupfrmpE5I

    Um Drogen gehts bei Venezuela aber ganz sicher nicht. Es geht um den Raub der Bodenschätze; genau das gleiche miese Spiel wie in der Ukraine.

    Bin aber mal gespannt, was die verlogenen Heuchler in Berlin dazu sagen

    https://www.berliner-zeitung.de/news/medwedew-nennt-trumps-vorgehen-in-venezuela-illegal-und-bringt-entfuehrung-von-kanzler-merz-ins-spiel-li.10012595

    Die aktuelle weltpolitische Lage ist die beste Seifenoper, die ich je erlebt hab………..

    Donald „The Duck“ Trump als „Dallas“-Bösewicht J. R. Ewing

    1. Heuchlerische Lügner hätte auch gereicht und in Schlandistan wird eben nach Vorschrift massakriert und nicht, indem man den größten Diktator aller Zeiten verunglimpft. Verunglimpfe niemals den größten Diktator aller Zeiten, wenn du es nicht mit der CDU zu tun bekommen möchtest.

  14. Am Wochenende habe ich mir drei Interviews von Judge Andrew Napolitano angeschaut: Mit Larry Johnson, Col. Douglas Macgregor und Scott Ritter. Und alle diese vier Herren gehen davon aus, daß der Angriff auf Venezuela nur das Vorspiel zum bevorstehenden Krieg gegen den Iran ist. Wenn die Straße von Hormus geschlossen wird, dann wird das venezuelanische Öl gebraucht – das wäre doch ein Thema …

    1. Ja, das ist auch meine Vermutung. Das Öl Venezuelas wird gebraucht wenn der Iran angegriffen wird und die Straße von Hormus dann vom Iran gesperrt wird.

    2. Nur zuuuu blöd, die vorhandenen Oelförderungsanlagen geben das nicht her und diwe, die das tun stammen aus Russland und/oder China.

  15. Der Kern des Problems besteht im Unterschied zwischen schierer Dummheit und absolutistischer Ignoranz.
    Beschützt die Hilflosen, statt sich ihre Habe anzueignen, wie es tollwütige Hyänen tun (gottgesandter Erlöser Schlandistans , 13. Jahrhundert).

  16. Dasselbe geht mir seit heute Morgen durch den Kopf.
    Sehr gut zusammengefasst.
    Als Plan B bliebe dann wohlmöglich nur die ganze Region, oder gar den halben Kontinent in Flammen aufgehen zu lassen.
    Angeblich sollen in der Hauptstadt alles andere als Freudenkundgebungen für die USA stattfinden. Ich hoffe sehr das stimmt und bleibt dann auch so. In einem gutbürgerlichen Viertel (keine Gated Community) haben sich aber einige Bewohner (der rechten Opposition nahe stehend) regelrecht eingeigelt und sich seit dem Angriff auch nicht blicken lassen. Auch ihre Karren sollen seit den Ereignissen noch alle unbewegt vor der Tür stehen (so zumindest meine Quelle). Die haben Schiss vor Teilen der Bevölkerung, die sich in die besseren und höher gelegenen Viertel der Reichen bewegen könnten, um sich zu holen, was sie zum überleben gut gebrauchen könnten. Was in der Vergangenheit auch schon mehrmals passiert sein soll.

    1. >>Auch ihre Karren sollen seit den Ereignissen noch alle unbewegt vor der Tür stehen<<
      Besser ihre Karren stehen unbewegt vor der Tür als ihre Knarren dahinter. Im ungünstigsten Fall liegen ihre Knarren schon in der Karre.

      1. Hinter 80% der in diesem Land befindlichen Haustüren befinden sich Knarren (ähnlich wie in Mexiko oder El Salvador). Dasselbe gilt diesbezüglich auch für die Karren (besonders die der Reichen).

        1. Dann kann ja nichts mehr schief gehen bei der Invasion, zumal die Reichen meistens auch über fettesten Karren und Knarren verfügen. Ein Bürgerkrieg wie aus dem Bilderbuch, falls der Potissimus nicht sofort mit harter Faust durchregiert.

  17. „Die Europäer haben mit ihren feigen Kommentaren à la Merz: „Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex“ ihre doppelte Moral wieder einmal vor Augen geführt und sind damit auch im Hinblick auf Russland und die Ukraine völlig unglaubwürdig geworden. „

    den Vogel abgeschossen hat Jens Spahn auf X mit einem Kommentar, der unter aller Kanone ist…..
    „Maduro hat seinem Volk Frieden, Freiheit und Wohlstand verwehrt, er war kein legitimierter Präsident, sondern ein Autokrat und Krimineller. Ja, das Vorgehen der USA wirft komplexe Fragen auf, die mit Washington besprochen werden müssen. Gleichzeitig darf das Völkerrecht kein Schutzschild für terroristische Aktivitäten sein. Dass ausgerechnet der Iran und Russland sich nun „kritisch“ äußern, spricht Bände. Fest steht: Für Venezuela gibt es nun eine Chance für eine bessere Zukunft. „

    1. „Maduro hat seinem Volk Frieden, Freiheit und Wohlstand verwehrt“

      Na, wenn das für Jens Spack die zwingenden Gründe für die USA sein sollten andere Länder zu überfallen und ihre Führungsfiguren zu verschleppen, sitzt demnächst auch sein Koks-Kanzler im US-Flieger gen New York.

  18. Die USA sind im Abstieg. Überschuldet, deindustrialisiert, innerlich tief gespalten. Den Krieg gegen Russland haben sie verloren. Trump und seine Hinterleute haben den Plan, globale Hegemonie zu erkämpfen, da zu kostspielig, vorerst aufgegeben. Sie wollen sich auf die „Festung Amerika“ zurückziehen. Dazu brauchen sie die Kontrolle/ den Besitz über Kanada und Grönland. Die Staaten in ihrem Hinterhof sollen von Marionettenregimen regiert werden. Die sicher stellen, das diese Staaten keine Beziehungen zu anderen Staaten aufbauen, die irgendwie gegen die „Interessen“ der USA sein könnten. Die Idee, die venezolanischen Ölreserven kurzfristig zu nutzen, ist irrig. Es braucht Jahre und viel Geld, um die marode Ölindustrie Venezuelas wieder leistungsfähig zu machen…
    Und in Sachen Maduro war sicher Verrat mit im Spiel… „Auch die beste Festung ist mit einem Esel, beladen mit Gold, zu erobern“…
    Ich empfehle, sich mal ernsthaft mit der „NSS 2025“ vertraut zu machen: https://anti-spiegel.ru/2025/was-in-der-neuen-sicherheitsstrategie-der-usa-steht-und-was-es-bedeutet/
    Da steht alles drin. China wird zwar weiterhin als Rivale betrachtet, aber die USA lehnen dessen Vernichtung ab. Sie akzeptieren die entstehende multipolare Welt. Und wollen darin die bedeutendste Rolle spielen….ob es ihnen gelingt?
    Für Europa( EU und NATO) hat der „Anti- Spiegel“ einen Überblick gegeben: https://anti-spiegel.ru/2025/was-die-usa-in-ihrer-neuen-nationalen-sicherheitsstrategie-ueber-europa-schreiben/
    Die NSS 2025 ist erst Anfang Dezember erschienen. Das Trump mit Venezuela so schnell handelt, hat auch den Hintergrund, das er bis zu den Wahlen im November 2026 die wichtigsten Dinge erledigt haben muss. Trump löst die Reste des transatlantischen Imperiums auf.
    Da die EU in der neuen geopolitischen Konfiguration keinen Platz hat, wird diese wohl zerfallen. Bisher versuchen die EU- Staaten, Russland aus dem Reigen der großen „Drei“ zu verdrängen und selbst dessen Platz einzunehmen. Dazu soll die USA in einen noch zu provozierenden heißen Krieg gegen Russland gezogen werden…und damit auch weiter geschwächt werden. Aber es kriselt in der europäischen Phalanx. Ungarn, Tschechien, Slowakei, wahrscheinlich auch Österreich, Italien… machen nicht mit. Jetzt hat auch Macron einen Dialog mit Moskau angesprochen. Selbst der finnische Russenfresser Stubb, der am liebsten jeden Russen eigenhändig umbringen würde, schlägt ängstlich andere Töne an. Auf der Liste der Hardcore- Kriegstreiber bleiben noch GB, De und die baltischen Köter sowie Schweden. Die Mette Frederiksen hat plötzlich andere Probleme….und Polen hat auch schon nach einem Notausgang gesucht…Das Jahr 2026 hat gut angefangen und wird sicher noch spannender…

    1. Genau so ist es!
      Aber nicht nur die USA, das Staatengebilde, das man den „Westen“ nennt, ist im Abstieg. Die EU will nur noch nicht einsehen, das sie sich im Abstieg befindet. Trump ist der Manager des amerikanischen Abstiegs während die EU hilflos und kopflos dies nicht erkennen will.
      Wo es Abstieg gibt, da gibt es Aufsteiger. Der Aufsteiger heißt China. China ist eine stabile Gesellschaft mit einer Wirtschaft, die nach den neuen Fünfjahrplan auch die technologische Unabhängigkeit von den USA anstrebt. China besitzt hochmoderne Waffen, die allerdings nur dazu da sind seine nationale Sicherheit im südchinesischen Meer zu sichern und sich friedlich mit Taiwan – nach den Modell Hongkong- wiedervereinigen will.

      Die multipolare Weltordnung, die unter heftigen Geburtswehen besteht, setzt sich aus den Mächtedreieck USA – China – Russland zusammen. Europa spielt keine Rolle mehr.

      Wir hier in der BRD müssen erkennen, realisieren, das wir in einer Abstiegsgesellschaft leben. Unseren Kindern wird es schlechter gehen als uns. Was wir tun müssen ist diesen Abstieg so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.
      Wir zahlen nicht für die Krise der verrückten europäischen Eliten

    2. „Dazu brauchen sie die Kontrolle/ den Besitz über Kanada und Grönland.“

      Damit stünden ihre Besitzansprüche auf die Arktis (und deren Schätze) den russischen wohl in nichts mehr nach.

  19. Mit Mexiko muss unbedingt was unternommen werden. Mexiko ist ein gescheiterter Staat und ein Unruheherd.
    „In einigen Landesteilen Mexikos haben die Kartelle das Gewaltmonopol des Staates faktisch außer Kraft gesetzt; Experten stuften den Konflikt als innerstaatlichen Krieg ein.“ innerstaatlichen Krieg = Bürgerkrieg
    „Im Jahr 2011 kämpften 50.000 Angehörige der mexikanischen Streitkräfte und 35.000 der mexikanischen Bundespolizei gegen schätzungsweise 300.000 Angehörige der – untereinander verfeindeten – mexikanischen Drogenkartelle und ihre paramilitärischen Einheiten.“
    Zwischen 2020 und 2024 kamen 150000 Menschen um. In derselben Zeit gab es 52000 vermisste.
    „Da in Mexiko nur etwa zwei bis sechs Prozent aller begangenen Straftaten aufgeklärt werden, herrscht faktisch Straflosigkeit. Dies liegt auch daran, dass nur etwa 12 Prozent aller Straftaten angezeigt werden, weil die Polizeien in manchen Gegenden selbst von Kartellmitgliedern unterwandert sind bzw. mit der organisierten Kriminalität zusammenarbeiten“
    „Laut UNO-Bericht 2017 ist Mexiko für Frauen besonders gefährlich. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Rate sexueller Gewalt gegen Frauen außerhalb von Beziehungen die höchste in der Welt ist.“
    „Die Bundespolizei besteht aus ungefähr 34.500 Polizisten. Weil auch jeder Gliedstaat und jede Gemeinde ein eigenes Corps hat, gibt es über 2000 Einheiten. Die von Präsident Calderón angestrebte Vereinheitlichung der Polizei stieß indessen im Parlament auf Widerstand der kommunalen Behörden und der Gouverneure der Bundesstaaten.“
    Nicht mal gutes Trinkwasser gibt es genügend. „In vielen Gegenden Mexikos fließt das Wasser nur einmal in der Woche oder seltener, oder es ist durch rissige Leitungen verunreinigt“ Es haben „etwa zehn Prozent der Einwohner Mexikos (zwischen 12,5 und 15 Millionen Menschen) keinen eigenen Trinkwasserzugang.“(Zitate aus Wikipedia)

  20. Ohne die Vorgänge gut zu finden, es ist erfrischend wie offen und ehrlich die aktuelle US Führung ihre imperialistischen Bestrebungen offen benennt.
    Kein Geschwurbel von Menschenrechten und Demokratie, sondern ein wir brauchen das, Punkt.
    Ich denke, das ist das größte Problem für den Wertewesten.

    1. Mal angenommen, der Wertewesten würde die vielen Bodenschätze brauchen: Glaubst du, das Trampomat freiwillig oder unfreiwillig etwas davon abgibt? Wenn jemand auf (Ost)schlandonesien oder was auch immer pfeift, dann doch er. Ist das nicht auch das derzeit größte Problem für uns? Was sollen wir denn machen, wenn der Gröfritz zu all dem nur einmal wieder einen ratlosen Rechtspopulismus proklamiert und seinen Wackelkopf anbietet? Ab sofort keine Menschenrechte oder Demokratie mehr und dafür wieder mehr Arbeitslager?

      1. Ich sehe es eher so, das die Vorwände Menschenrechte, Demokratie und Klima-/Umweltschutz entzaubert wurden. Es geht immer um die Kohle/Moneten/Macht/Einfluß.
        Die Leute vor Ort und die Umwelt interessiert einen Dreck.
        Was soll man machen? Als erstes wäre es gut sich nicht mehr selber zu belügen und immer wieder Ausflüchte zu suchen um solch ein Verhalten zu rechtfertigen aber anzuerkennen, das es nun mal so rau in der Welt zugeht.
        Als Zweites wäre es gut mal eigene Interessen zu benennen und zu vertreten.
        Als Drittes, sollte man darauf verzichten unnötig auf anderen rumzutrampeln und sich ständig in die Angelegenheiten anderer einmischen, solange die eine ähnliche Zurückhaltung zeigen.
        Als Viertes, wäre es wichtig sich selbst zu stärken, so das man gegen solche Provokationen auch anstinken kann. Aktuell geht das ja nicht. Dazu gehört, das der ganze selbstzerstörerische Blödsinn, der die aktuelle Politik bestimmt. Damit meine ich sowohl den neoliberalen Schwachsinn von Rechts, wie auch die ganzen Spinnerideen von links. Mit klassischen linken Positionen die durchaus konsensfähig wären ist da ja nicht mehr viel. Alle müssen anerkennen, das nur das verteilt werden kann was wirklich real an Produkten und Dienstleistungen da ist. Die müssen aber erarbeitet werden. Da muss sowohl für die Arbeitnehmer wie für die Arbeitgeber ein Anreiz da sein sich ins Zeug zu legen. Zwang und Kontrolle sowie immer höher steigende Steuer und Abgabenlasten sind da nicht hilfreich. Da scheint es auf beiden Seiten der Debatte Verständnisprobleme zu geben.
        Vermutlich werden wir aber eine Synthese der bescheuertesten Ideen aus beiden Lagern als gefeierten Kompromiss bekommen. Wir leben schließlich in Deutschland.

    2. Genau so sehe ich das auch.
      „Dank“ Trump – möchte man durchaus sagen – hört man nun endlich ehrliche Worte aus Washington und kein intelligenzbefreites Dummgeschwurbel von Demokratie und Menschenrechten mehr, die ja so gerne von unseren Presstitudes aufgesogen und unters Volk verbreitet wurden, um das Märchen von uns „Guten“ zu erzählen und dass man pöse Autokraten und Menschenschlächter ja schließlich stoppen müsse. Das war schon derart peinlich, dass es ein Angriff auf die Intelligenz der Rezipienten darstellte.
      Nun stehen sie vor einem Dilemma: wenn wir, also die „Guten“, auch nur andere Staaten überfallen, Meinungen zensieren, Propaganda betreiben und uns den Resourcen anderer souveräner Staaten bemächtigen, dann sind wir ja auch nicht besser, als all die sogenannten Autokraten, Diktatoren und Imperialisten dieser Welt, nicht wahr?

  21. Interessant ist auch, dass die USA überhaupt nicht gesagt haben, was sie konkret eigentlich wollen. Die zuvor hochgelobte Exil-Opposition wurde für untauglich erklärt, Neuwahlen ausgeschlossen und auch beim „Regieren“ von Venezuela wurde zurückgerudert. Stattdessen gab es Morddrohungen gegen die Vizepräsidentin.
    Am Ende wissen wohl auch die USA, dass sie Venezuela nicht ohne Krieg „übernehmen“ können. Das eigentliche Ziel ist also nicht einmal ein Regime Change, sondern einfach die Kontrolle über die Rohstoffvorkommen.
    Damit bricht natürlich die gesamte Argumentation der Bundesregierung wie ein Kartenhaus zusammen, wenn sie von der „Entfernung eines Diktators“ (das Regime bleibt erst einmal dasselbe) oder von der „Zerschlagung internationaler Drogenringe“ (Venezuela spielt hier eine untergeordnete Rolle) faselt.
    Abschließend sollte ausserdem erwähnt werden, dass die Entführung (bislang mindestens) 80 Tote gefordert hat.

    1. Ein Vasall, in ganz klassischer Art.
      Man mischt sich solange nicht ein, solange man bekommt was man will.
      Versiegen die Tributzahlungen, schickt man eine Strafexpedition und setzt einen neuen Verwalter ein.
      Wenn es funktioniert, sehr geringe Kosten, großer Nutzen für den dominanten Part und Ausbeutung und Unterdrückung für die Verlierer. Egal wie man das nun als Partnerschaft oder mit Demokratie und Menschenrechten schönredet.
      Wird vermutlich schiefgehen und in Chaos enden. Wegen dem Teil mit der Ausbeutung und Unterdrückung. Also wie immer.

  22. Schon klar, das ist in Völkerrechtsbruch und überdies eine Unverschämtheit. Die Venezolaner müssten zu Hunderttausenden auf der Straße sein, um dagegen zu protestieren. Aber was war? Eine Winzdemo, wahrscheinloich von Apparatschiks. Das heißt schon, dass Maduro keinerlei Anhänger mehr im Volk hat und die Bezeichnung Diktatur von daher wohl richtig ist.
    Das Schlechte über Trump ist gesagt, aber ich muss an manchen Punkten eben doch etwas korrigieren. Ohne Trumpfan zu sein. Bewahre.
    Seine MAGA-Basis will keine Interventionen mehr. Aber was dachten die, für was der Militärhaushalt nochmal so erhöht wurde? Damit das Militär nur herum sitzt? Das konnten sie sich ausrechnen, dass das nicht der Fall sein würde. Trump vermeidet aber stets Boots on the Ground. Kein Vietnam und kein Irak. Und militärisch ist es tatsächlich eine Meisterleistung. Soweit bekannt ohne einen Verletzten. Beachtlich.
    Warum lässt er Rodriguez im Amt? Er sagt damit, dass der ganze Beamtenapparat im Amt bleiben kann. Wohl aber den Kurs ändern muss. Wäre Machado an die Macht gekommen, hätte sie den Beamtenapparat gegen sich gehabt. Ist so vermieden worden. Trump ist nicht immer unelegant. Nicht einmal darauf ist Verlass.
    Überhaupt keinen Demonstranten findet die Regierung in Teheran. Keinen einzigen Islamisten, der für die Mullahs demonstrieren will. Ist aber Tabu auf Overton. Hatte ich erwartet.

    1. >>Die Venezolaner müssten zu Hunderttausenden auf der Straße sein, um dagegen zu protestieren. <<

      Machen sie bisher nicht, weil sie noch zu paralysiert sind von der freundlichen Übernahme und Demonstrationen in dieser instabilen Lage zu unangenehmen Verletzungen führen könnten. Die Bevölkerung verhält sich daher bisher vorbildlich. Es ist ihr sehr wahrscheinlich auch überwiegend gleichgültig, wer ihnen ihre Löhne, Renten oder so weiter auszahlt – Hauptsache es fließt überhaupt ein Existenzminimum. Pecunia non olet.

      1. Nun ja, Maduro hatte lange die Armenviertel hinter sich. Wo er bewaffnete Anhänger hatte. Dass die sich überhaupt nicht blicken lassen, konnte man so nicht erwarten.

    1. Florian hat aber auch nicht behauptet, dass er weiß, wie es weiter gehen soll, sondern nur beschrieben, wie es derzeit ungefähr abläuft und verhält. Die US haben zweifellos einen detaillierten Plan die Weltherrschaft betreffend aber Schlandonesien scheint darin bisher kaum eine Rolle zu spielen.

  23. Ich schätze den völkerrechtswidrigen Überfall der USA auf Venezuela ähnlich ein wie wilhelmine, Routard und H.L..
    Zunächst mal, es geht nicht mehr um Nation Building, Es geht seit Afghanistan nur noch um die Erzeugung von relativem Chaos. Abgesehen davon, das Konzept des Nation Building war nur eine neue Bezeichnung für einen alten brutalen Kolonialismus. Es hat sicherlich seine Gründe, dass J. Fischer einer der rüdesten Vertreter dieses Konzeptes war.

    Insbesondere im nahen und mittleren Osten hat sich das Konzept Chaos für die USA und seine wertewestlichen Vasallen doch sehr bewährt. Mit dem Einsatz geringer ökonomischer Mittel und einem relativ kleinen Einsatz militärischer Mittel und wenigen eigenen soldatischen Opfern kontrolliert man den Staat, den man vorher mit Sanktionen und Bomben und nützlichen Idioten wie den Islamofaschisten zerstört hat. Siehe auch Libyen, Irak …
    Das eigentliche Machtinstrument ist das „divide et impera“. Haben die nützlichen Idioten die „Drecksarbeit“, um mit unserem verehrten Kanzler zu sprechen, erledigt und sie fordern die Umsetzung der Ziele, für die sie mit der Hilfe des Wertewesten gekämpft haben, von der jetzt installierten wertewestlichen Marionettenregierung ein, dann werden sie kurzerhand zum IS erklärt und vom Wertwesten weggebombt, dabei ist man dann auch nicht pingelig mit den Kollateralschäden. Da dann meist keine wirkungsvolle Luftabwehr mehr vorhanden ist, dürfen dann auch mal die Briten und Franzosen dran mit ihren Kampfflugzeugen. Ob die Deutschen da klammheimlich mitmachen, das weiß ich nicht, aber mich würde es nicht wundern.

    Ganz aktuell ist das oben Beschriebene wie unter einem Brennglas in Syrien zu bewundern. Übrigens, die syrischen Flüchtlinge wurden hier nicht so enthusiastisch aus Menschenfreundlichkeit aufgenommen, das war ein Teil des Regime Change Konzeptes, perfekt woke getarnt. Gleichzeitig hat man mit den Sanktionen den einfachen Menschen dort in Syrien unglaubliches Leid zugefügt, das war auch das Ziel dieser Menschenfreunde. Aber das war ja im Irak auch so,. Wir wissen ja wie großzügig die Albright mit den Leben von irakischen Kindern umsprang.

    Eigentlich ist das Konzept von Sykes Picot. Grenzen der Kolonien aus dem Erblass des osmanischen Reiches nach dem Prinzip divide et impera wurden von ihnen festgelegt. Dass nach der offiziellen Beendigung des Kolonialismus nach dem 2. Weltkrieg selbständige und dann auch noch teilweise erfolgreiche Nationalstaaten entstanden, wenn auch mit autoritärer Führung, wie denn auch sonst bei dieser konfliktreichen Vorgabe durch Sykes Picot, das ist aus der Sicht des Wertwestens eigentlich ein Unfall gewesen, der geostrategisch respektiv auf die SU bzw, Russland und China nicht wünschenswert war und ist und der gleichzeitig die Ausbeutung dieser Staaten erschwerte.

    Von daher, Chaos ist das strategische Ziel. Das haben die mit Russland und China im Großen auch vor, auch wenn es mit Atommächten nicht so einfach ist. Aber erstmal ist Venezuela dran und dann der Iran. Wie weit das Teile und Herrsche in Venezuela greift und notwendig ist, vermag ich noch nicht zu sehen.

    Regime Change mit „teile und herrsche“ ist eigentlich das einzige Mittel um Atommächte mittel- bis langfristig zu knacken, ohne dass man selber untergeht. Dazu muss man aber die Ökonomie der Zielstaaten so stark stören, dass die Wohlfahrt der einfachen Bevölkerung über ein gewisses Maß hinaus leidet. Davon hat wohl auch die Grüne vom Außenamt gefaselt als sie Russland ruinieren wollte. Mal sehen! Vielleicht will man den Chinesen deswegen auch das venezuelanische Öl nehmen?

    Ob es so oder so ähnlich für Venezuela und den Iran kommt, das bleibt abzuwarten. Die Geschichte ist ja manchmal für Überraschungen gut, wie Vietnam und Afghanistan eindrucksvoll gezeigt haben. Afghanistan sollte auf jeden Fall Bagram nicht aus den Augen lassen. Die Kubaner sollten auch heftig Wahrschauen.

    1. Perfide, wie wir es vom Imperium und den steuernden Financiers gewohnt sind.
      Ja, so dürften die Hintergründe aussehen.
      Denn um die öffentliche Wirkung schert man sich schon lange einen Dreck, da alles beliebig verkaufbar ist und die kognitive Dissonanz nur dazu dient, noch mehr Verwirrung zu stiften.

  24. Wie die Washington Post berichtet, könnte Trump aber verärgert gewesen sein, dass sie den Nobelpreis angenommen hat, der doch ihm gebührt. „Hätte sie sich geweigert und gesagt: ‚Ich kann das nicht annehmen, weil es Donald Trump gehört‘, wäre sie heute Präsidentin von Venezuela“, sagte ein Informant. Das kann man sich vorstellen, zeigt aber auch auf welchem Niveau in Washington Politik stattfindet.

    Vor allem sieht man hier das TDS des Herrn Rötzer.
    Nehmen wir diese Sätze doch mal auseinander:
    …. könnte Trump aber verärgert gewesen sein,
    … Hätte sie sich geweigert
    … wäre sie heute Präsidentin
    … Das kann man sich vorstellen,
    Also ganz viel könnte, hätte, wäre …
    Dann aber ganz klar und definitiv
    >>>Das kann man sich vorstellen, zeigt aber auch auf welchem Niveau in Washington Politik stattfindet.

    Aha.
    Man kann sich etwas vorstellen, und darauf basiernd zeigt es, wie es ist.
    OMG – Pippi Langstumpf – schlimmer gehts nimmer, hier nehmen TDS und Wunschvorstellungen überhand.

    Es ist ja nun nicht so, dass ich diess ganze handeln der USA gut fände – aber man sollte doch Gerüchte und Fakten auseinanderhalten.

    1. Scheinbar bist du kaum in der Lage, Aussagen von Trump richtig zu interpretieren, gleichgültig wie bescheuert sie erscheinen mögen.
      Trump könnte eben nur verärgert gewesen sein. Das ist das, was wir glauben sollen. Was ist falsch an dieser Einschätzung ?
      Du solltest dich nicht von persönlichen Einstellungen leiten lassen. Das machen nur Dummköpfe.
      Es kommt auch nicht nur darauf an was Trump sagt, sondern auch, warum er was sagt. Eines zeigt Trump immer – nämlich, dass er vollkommen unberechenbar ist.
      Unberechenbarkeit, wie sie ein Idiot an den Tag legt. Das schürt Ängste.
      Wenn du kein Idiot bist, dann benimm dich wie einer. Die Wirkung auf andere ist die gleiche.
      Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Machado dennoch als Präsidentin Venezuelas installiert wird. Und das von Trump.

  25. Sicher haben die einen Plan. Und zwar nicht nur einen.
    Dort gibt es ganze Stäbe die nichts machen als planen und Pläne.
    Pläne für alles und jeden Fall. Jahrzehnte an Planung.

    Das ist nicht wie in Schland wo auf allen Ebenen die Verschwörung der Mittelmässigen herrscht.

  26. Trump sitzt offenbar genauso ratlos da, wie seinerzeit die so genannten Putschisten im amerikanischen Capitol. Wie geht´s weiter, ist die Frage.

    Dass Venezuela das Land mit den größten Erdölvorräten der Welt ist, mag ja stimmen. Nur einfach zu heben ist der Schatz nicht, wie Yves Smith hier nachweist:
    https://www.nakedcapitalism.com/2026/01/even-the-wall-street-journal-doubts-the-trump-seize-venezuela-oil-scheme.html

    Da sind wohl langwierige und teure Investitionen fällig. Das sind so Details, die den kühnen Gewaltherrscher wenig interessieren.

  27. Einen Plan für Danach? Was haben Sie denn erwartet? Soviel Gehirnschmalz hat die gesamte Trump-Administration nicht, um einen Plan für Danach zu entwerfen. Aber das war noch nie eine der Stärken der US-Politiker.

  28. Das könnte lustig werden: Die nächste Gerichtsverhandlung für Maduro ist 2027. Die Amstzeit von Maduro dauert bis 2031. Wenn die Venezuelaner ihn nicht absetzen. dann ist er noch im Amt, wenn Trumps Amtszeit ausläuft.

    Die Venzuelaner haben dann einen lebendigen Märtyrer und die USA einen politischen Gefangenen. Das könnte ein Problem werdem für Trump mit seiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne.

  29. Der Angriff auf Venezuela und die Entführung seines Staatschefs scheint mir in erster Linie gegen China gerichtet.

    Die venezolanische Ölwirtschaft möglicherweise unter US-amerikanische Kontrolle bringen zu können scheint mir eher ein „Kollateralnutzen“ zu sein. Die Ölförderung massiv zu erweitern bedingt hohe Investitionen und jahrelange Vorbereitung. Daher überzeugt mich die Argumentation mancher Analysten nicht, der US-amerikanische Aggressor wolle die Kontrolle über das venezolanische Öl als Ausgleich für eine Schließung der Strasse von Hormuz nach dem nächsten US-amerikanischen Angriff auf den Iran gewinnen.

    Das Hauptziel scheint mir zu sein, die Öllieferungen nach China zu unterbinden gefolgt von Angriffen auf andere chinesische Energieimporte. Und dafür ist es im Grunde egal, ob es einen kürzeren oder längeren Krieg gegen Venezuela gibt, ob es eine längerfristige Seeblockade gibt, ob das Land im Chaos versinkt oder ob US-amerikanische Marionetten die Macht an sich reißen oder auf dem Tablett überreicht bekommen können.

    Wer glaubt, dass diejenigen die die US-amerikanische Politik steuern keine klaren Pläne und – wie Andrey Martyanov immer wieder behauptet – keine Strategie hätten, unterschätzt meiner Ansicht nach die US-amerikanische Führung. Und dafür ist es auch unerheblich in welchem Umfang die Trump-Administration eigene Politikvorstellungen verwirklicht und in welchem Umfang sie Vorlagen des großen Geldes inklusive ihrer persönlichen „Donors“ umsetzt.

    Was die Kämpfe in Caracas betrifft gibt es Informationen, dass sowohl kubanische wie auch russische Kräfte für die Verteidigung des venezolanischen Staatschefs gekämpft haben – und zwar gegen venezolanische Kräfte die offenbar vorab von US-Amerikanern zum Marktpreis eingekauft worden sind. Genaueres dazu dürften wir im Laufe des Monats erfahren.

    1. …die die US-amerikanische Politik steuern […] keine Strategie hätten…

      Nunja, nicht jede Strategie ist klug oder gar erfolgversprechend.

      …die Öllieferungen nach China zu unterbinden gefolgt von Angriffen auf andere chinesische Energieimporte.

      Interessante Perspektive, ist sicherlich auch eingepreist. Wird sich zeigen, ob da China nicht unterschätzt wird.

      1. In den US-Amerika gibt es eine Reihe von Denkfabriken / Think Tanks die im Auftrag des „großen Geldes“ Strategiepapiere erarbeiten. Aufgabe jeder US-Administration ist es, die Strategiepapiere zumindest der einflussreicheren Denkfabriken umzusetzen. Dafür werden die Administrationen schließlich installiert. Die Aufgabe von Donald Trump – weshalb er von „den Eliten“ meiner Ansicht nach für die letzte „Wahl“ auch ausgewählt wurde – ist genau das mit seinem ganzen Zirkus so weit wie möglich zu verschleiern.

        Wer sich die Mühe macht jene Papiere zu lesen und mit der tatsächlichen Politik der einzelnen Administrationen abzugleichen wie das Brian Berletic und zumindest bei RAND auch Thomas Röper seit Jahren machen, wird feststellen, dass „die Ähnlichkeiten“ frappierend groß sind.

        Diejenigen die sich vorrangig mit Trumps Zirkus beschäftigen und sich in der Hauptsache an den teils absonderlichen oder gar sensationellen „Kunststücken“ abarbeiten haben das offenbar noch nicht verstanden.

        Darüber ob Strategien klug oder erfolgversprechend sind, kann man geteilter Meinung sein und sollte man diskutieren. Es dürfte jedenfalls wesentlich zielführender sein, diese Strategien herauszuarbeiten und sich mit ihren Chancen und Folgen zu beschäftigen als stattdessen die Zirkusvorstellung mit großen Augen und klopfendem Herzen zu verfolgen und dann möglichst die ganze Welt wissen zu lassen wie begeistert oder angewidert man darüber ist.

        Wenn Herr Rötzer „Man hat den Eindruck, nach dem gelungenen Coup herrscht Konfusion.“ und ähnliches schreibt, dann ist das meines Erachtens eine Kritik an der Zirkusvorführung und geht am eigentlichen Thema, der US-amerikanischen Kriegsführung gegen Russland, China und ihre Partner vorbei. Und selbst falls es tatsächlich einmal oder auch gelegentlich zu Konfusionen in der US-amerikanischen Administration kommen sollte, dürfen wir sicher sein, dass Herr Trump schon von den übergeordneten Interessensgruppen (dem „großen Geld“) gesagt bekommt, wie weiter vorzugehen ist.

      2. Und wenn Herr Rötzer möglicherweise mit Überzeugung titelt: „(US-Militärmaschine führt perfekten Coup aus,) Pläne für danach gab es nicht“, dann zeigt er damit seine Begeisterung für die Zirkusvorführung und seine offenkundige Enttäuschung darüber, dass es vor dem nächsten Akt nun erst einmal eine Pause gibt. Dass es Aufgabe nicht nur der US-amerikanischen Politik ist (siehe oben), „das Volk“ mit „Spektakel“ und anderen Mitteln von den eigentlichen Plänen abzulenken scheint dem Autor während des Verfassens des Artikels nicht bewusst gewesen sein.

        Allerdings soll dabei nicht unerwähnt bleiben, dass Herr Rötzer seit längerem jeden Tag einen Artikel meist über komplexe außenpolitische Themen mit oft unklarer Informationslage schreibt und es dadurch schlicht nicht möglich ist, die fertigen Texte über Nacht oder noch etwas länger liegen zu lassen und sich dann in Ruhe an den „Feinschliff“ / die Überarbeitung / das Nach-Recherchieren zu machen.

        Und wenn ich oder wir seine journalistische Arbeit nicht schätzen würden, dann würden wir seine Artikel ja auch nicht lesen…

        1. Ah, zum Schluss doch noch die Kurve genommen. 🙂

          Ich sehe da keine „Begeisterung“ seitens Herrn Rötzer, wie es auch andere Kommentatoren wahrgenommen haben.

          Sie haben natürlich recht, es ist die Zirkusebene, aber auch die muss behandelt werden, wenn man da draußen mit weniger informierten Menschen diskutieren und bestenfalls sogar etwas aufklären und deren Horizont erweitern möchte. Ist mir unverständlich, warum hier einige Kommentierende da persönlich beleidigt sind.

          Und auch wichtig – sie schreiben es ja gleichfalls -, tiefere Analysen brauchen auch mehr Zeit und hier bei OT gibt es nun einmal auch ein „Tagesgeschäft“.

          Jedenfalls nehme ich auch Rötzers Artikel oft genug zum Anlass, selbst woanders weiter zu recherchieren.

    2. Der Anteil von Venezuela am gesamten Ölimport Chinas liegt zwischen 4 und 5%. Der Hauptölimporteuer Chinas ist der Iran, gefolgt von den Saudis. Den Ausfall venezuelanischen Öls kann China durch andere Importeure leicht ausgleichen, nicht zuletzt durch Russland. Da es Rohöl in rauhen Mengen gibt, wird China keine Probleme haben, zumal China langsam, ohne eigene Schäden (also anders als die EU) auf alternative Energien umsteigen will. Die USA selbst ist nicht auf Öl,aus Venezuela angewiesen. Es sucht dort vorteilhafte Öl-Geschäfte für seine Konzerne zur Reindustrialisierung der USA selbst.

      1. In der Strategie der US-amerikanischen Kriegsführung gegen China scheint es ein zentraler Punkt zu sein, chinesische Energieimporte zu sabotieren. Wenn aus Venezuela 4 bis 5 % des Ölimports wegfallen dann ist das keinesfalls wenig. Man stelle sich nur vor, Deutschlands Gasimporte sinken ab morgen durch Ausfall einer Lieferquelle um 4 bis 5 % und weitere LIefernaten sind auch nicht mehr so sicher wie bislang eingeschätzt. Und Venezuela ist nur ein ja nur ein energieexportierendes Land, das bei den US Amerikanern auf der Liste steht. Der Iran ist ein weiteres und andere werden wahrscheinlich auch noch folgen.

        „Den Ausfall venezolanischen Öls kann China durch andere Importeure leicht ausgleichen, nicht zuletzt durch Russland. Da es Rohöl in rauen Mengen gibt, wird China keine Probleme haben…“

        Das mag in friedlichen Zeiten so sein. Heute ist es aber so, dass wir uns bereits in einer Art „vorsichtig geführten“ Weltkrieg befinden und die US-Amerikaner sowohl gegen Russland wie auch gegen China auf allen Ebenen inklusive der Militärischen eskalieren.

        Die US-Amerikaner verfügen, wenn sie denn wollen über die Mittel, weltweit viele Öltransporte per Schiff als Kriegsakt zu unterbinden. Selbst ein Staat wie die Restukraine verfügt darüber punktuell.

        „nicht zuletzt durch Russland.“

        Auch Pipelines sind angreifbar. Und was russische Pipeline-Öllieferungen nach China betrifft, kann natürlich nur durch Pipelines gepumpt werden, die auch vorhanden sind und nicht erst nach Plan in ein paar Jahren fertiggestellt sein werden.

  30. Wird man, oder wann wird man zum Fall US Staatsterrorismus vom ICJ bzw. ICC etwas hören? (Gibt es diese Institutionen überhaupt noch nach Verhängung der US Sanktionen? Oder seit Einleitung der Untersuchungen gegen Chefankläger Khan?)

  31. Bernhard von Moon of Alabama hat es wie ich finde ganz gut auf den Punkt gebracht, indem er die Strategie der USA als „underpants gnomes business plan“* bezeichnet hat. Und wenn ich genau drüber nachdenke, komme ich zu dem Schluss dass alle Pläne der Neocons so gestrickt sind. Oder gab es da irgendwann auch mal eine „Erfolgstory“? 😉

    * https://www.youtube.com/watch?v=WpnM37A4P_8&t=93s

  32. Die Zeit wird es zeigen. Aber ich gehe mal davon aus, daß Trump nicht öffentlich zugeben wird, mit wem im Vorfeld Verhandlungen geführt wurden um diesen Putsch zu ermöglichen. Angeblich gab es da ja Kontakte zwischen Trump-Regierung und Rodriguez….Ansonsten ließe sich auch nicht erklären, warum das bestochene Militär sich plötzlich hinter eine Figur aus der Maduro-Regierung stellt, während es Maduro widerstandslos ausgeliefert hat.Das Volk muß ruhig gehalten werden, während alles nach US-Plan läuft.

    Die Machado ist dem Donald wohl zu machtgeil und deshalb schwieriger zu führen. Ich schätze mal, man hat sie mit den berühmt-berüchtigten Donald´schen Versprechungen ruhig gestellt. Weshalb sie sich schon als „Führerin“ sah. Ich hätte ja Mäuschen sein mögen, als ihr klar wurde wie doof sie war….

    1. Genau, wie kommt es, das sie Maduro einfach so entführen konnten, aber trotzdem irgendwie Widerstand gegen die US Regierung sein soll?

    2. Zu dem ‚angeblich‘: man muss auch schauen, von wem solche Gerüchte (Kontakte zu Rodriguez oder Delcy) gleich weit verbreitet werden. Waren in diesem Fall US-Medienhäuser, das spricht dann schon wieder für FUD (fear, uncertainty, doubt) und Verleumndung.
      Wobei ich die aktuelle Version der Heli-Aktion auch skeptisch betrachte.

      1. „Ein venezolanischer General wird nicht die totale Zerstörung des eigenen Landes riskieren, um einem Partner am anderen Ende der Welt einen geopolitischen Vorteil zu verschaffen.“

        Das scheint dann aber venezuelanische von ukrainischen Generälen zu unterscheiden, oder? Und das Beispiel Ukraine widerlegt die folgende Aussage:

        „Angesichts einer existenziellen Konfrontation werden die Beschützten letzten Endes in ihrem eigenen nationalen Interesse handeln. Das kann bedeuten, sich zurückzuziehen und keinen aussichtslosen Krieg für das Prestige eines fernen Gönners zu führen.“

        Das schließt aber ja auch nicht aus, dass man aus reiner Verbohrtheit und Vernichtungswillen einen aussichtslosen Krieg führt. Halten wir also fest, dass die venezuelanischen Militärs nicht so verpeilt sind wie die ukrainischen.

        Der verlinkte Beitrag leuchtet mir auch sehr ein. Danke für den Link.

  33. @Roman
    Schreib mal Roman wo hier Millionen erwähnt werden „ob es nicht an der Zeit ist“ ebenfalls Wolodymyr Selenskyj und seine Frau Olena Selenska in New York wegen der Korruption in der Ukraine anzuklagen?

    Stichwort „Gastransit“

  34. Dumpfbacke hat keinen Plan?

    Nein!? – Doch!! – Ohh!!!

    Ich bin mir allerdings nicht sicher ob wir mit Dumpfbacke im Moment besser fahren als mit dem Mietmaul von Peter Thiel.

  35. Liste der wichtigen Ölimporteure Chinas nach ChatGPT:

    Top-Öllieferanten an China (Crude-Oil-Importe)
    1. Russland – größter Lieferant Chinas. China importierte 2024 etwa 2,17 Mio. bpd russisches Rohöl. 
    2. Saudi-Arabien – zweitwichtigster Lieferant, ca. 1,57 Mio. bpd im Jahr 2024. 
    3. Irak – bedeutender Lieferant mit über 1,2 Mio. bpd. 
    4. Vereinigte Arabische Emirate (VAE) – mehrere hunderttausend bpd. 
    5. Kuwait – niedrigere, aber relevante Mengen. 
    6. USA – kleinere, aber vorhandene Exporte nach China. 
    7. Kanada – ebenfalls ein Lieferant, wenn auch deutlich kleiner. 
    8. West- und Zentralafrika (Region) – mehrere Lieferländer zusammen. 
    9. Lateinamerika (inkl. u. a. Brasilien/Venezuela) – kleinere Mengen im Vergleich, aber China bezieht auch von dort Öl.

    Fazit, China ist nicht von Öl aus Venezuela abhängig

    1. China bezieht kein Öl aus dem Iran?

      Und wenn die Straße von Hormus gesperrt wird, weil Israel, USA und GB den Iran angreifen? Dann fällt das Öl aus dem Golf weg!

    2. @ Naomi
      „Fazit, China ist nicht von Öl aus Venezuela abhängig“

      Noch nicht. Aber das ist, denke ich, nicht das aktuelle Ziel der USA. Die venezolanische Produktion macht nicht einmal ein Prozent der weltweiten Ölförderung aus. Gelänge es den USA, in welcher rechtlichen Konstallation auch immer, den Ölmarkt mit venezolanische Öl zu „überschemmen“, dann fällt der Preis ins bodenlose und trifft Russland am heftigsten. Dann wird sich China auch dem venezolanischen Öl zuwenden. Vorausgesetzt ihnen gelingt es, die Ölförderung in den Griff zu bekommen.
      Wir sollten nicht verkennen, Trump ist von den alten Falken schon längst eingefangen worden. Das zeigt sich u.a. in der völlig planlosen Intervention in Venezuela. Das ist doch nichts anderes als wir schon bei Bush, Obama und Biden sahen.

      1. Glaube ich jetzt nicht, der Oel-Preis-Fall ins Bodenlose.
        Die USA wuerden sich mit einem niedrigen Oelpreis selbst schaedigen, ausserdem sind da noch andere Oel-Staaten wie
        >Algerien, Äquatorialguinea, Gabun, Iran, Irak, die Republik Kongo, Kuwait, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate …… Kosten fressen Gewinne auf>!
        Wenn die alle auf ihrem Oel sitzen bleiben dann koennen sie nix aber auch gar nix mehr investieren, weder in den USA noch in der EU oder sonstwo, sie wuerden keine Waffen kaufen und ihr Geld nicht mehr in den westlichen Staaten anlegen.
        Das waere kein guter Plan! Ausserdem ist es, wie ich schon oefters gelesen habe, gar nicht so einfach das venezolanische Oel zu foerdern, das verschlingt Unmengen von
        Dollars und das Ergebnis wird eine Kostenexplosion sein. Da Oel-Konzerne ungern,
        ihre Kosten selber tragen, wird wohl Venezuela auf ihre Gewinne verzichten muessen,
        denn >Kosten fressen Gewinne auf>!
        Venezuela wird erst was von seinem Oelreichtum haben, wenn die Gewinne die Kosten uebersteigen und das werden sie, solange die USA die Kontrolle darueber haben NIE!

  36. Und wenn Frau Vize eine Schlange ist, die gekonnt Venezolaner in Schock-Starre versetzt? Geschickt eingefädelt wurde der proletarische Dickkopf entsorgt. Mit einer wohl gesonnenen Diktatur kann die USA gut leben, Hauptsache man bekommt was man will. Für die Bevölkerung gibt es dann süße Riegel, Cola und Konfetti.
    Eine „Verhaftung“ mit 60 Toten durch Ermordung kann nicht als Erfolgreich bezeichnet werden. Obwohl das Land von der Seeseite belagert wurde befanden sich die Verteidigungskräfte nicht einmal in Gefechtsbereitschaft!

  37. Ich denke eher, dass der Plan existiert, aber nicht publiziert wird. Was ja zB erstaunlich ist, dass es angeblich keinen einzigen toten US-Soldaten gab. Venezuela verfügt durchaus über eine funktionierende Luftabwehr, die in mehreren Stufen arbeitet. Von einer Abwehr mit S 300, also einer Reichweite von 200 bis 300km bis zu tragbarer Luftabwehr gegen Tiefflieger.

    Wenn man es schafft in der Hauptstadt keinen Hubschrauber mit einer tragbaren Luftabwehr abzuschießen, dann hat das wohl einer nicht gewollt – also eine strukturelle Mittäterschaft muss es gegeben haben.

    Wenn es nun aber keine weiteren öffentlichen Pläne gibt, Venezuela zu regieren, dann muss man das vielleicht auch so lesen: es gab einen Deal und Teil des Deals war die Luftabwehr still zu halten, die Vizepräsidentin übernehmen zu lassen, Maduro wird verurteilt, die US-Ölkonzerne dürfen kommen, Sanktionen werden ggfs. bald aufgehoben und alle sind eine glückliche Familie.

  38. „In zwei Monaten kümmern wir uns um Grönland“ titelte die Berliner Zeitung
    und Mette stellt daraufhin das Ende der
    Nato in Aussicht.
    Da ist jetzt guter Rat teuer,
    einerseits wäre die Natoauflösung verlockend….und notwendig!
    Andererseits muss die Trump-USA
    gestoppt werden, sonst ist der Gewalt Tür und Tor geöffnet.
    Mit Sanktionen gegen die USA wird bei
    der EU nicht gerechnet, wo kämen die denn auch hin, wenn sie nach Russland auch noch versuchen würden, die Kriegkasse der USA
    auszutrocknen, wo doch gerade Frau vd Leyen Milliarden an Investitutionen Trump
    versprochen hat.
    Was die EU-Granden wie aus dem Effeff beherrschen ist die Doppelmoral, die Feindpflege und die Gabe, sich in den Fallstricken, ausgelegt für andere, zu verheddern.

    1. Grönland könnte Trump sich kaufen: Man verspricht den Grönländern viel Geld. Die erklären sich für unabhängig und treten dann den USA bei. Völkerrechtlich unproblematisch. (Außer auf der Krim und im Donbass, wo der Westen dann „Annektion“ geschrien hat. Ist aber Blödsinn, das Selbstbestimmungsrecht geht vor.)

      1. Dänemark (+EU)will nicht verkaufen und die Grönländer wollen nicht verkauft werden, wenn schon Veränderung, dann die Unabhängigkeit.
        Das wird noch spannend, ob die USA das wirklich durchziehen oder nur drohen weiss niemand so recht aber Donald ist nicht zu trauen, einen Stützpunkt haben sie ja schon auf Grönland.
        Ein leichtes die dortige Regierung festzusetzen, die Nato/EU wird nicht zu Hilfe eilen, der Oberbefehlshaber der Nato ist ein Amerikaner und die Sprechpuppe leidet in dem Augenblick an einer Stimmbänderentzündung.

        1. Hohe Einmalzahlungen, rechtliche und steuerliche Sonderrechte und prozentuale Anteile an den Umsätzen der Bergbauindustrie. Also so ähnlich wie in Alaska und die Regelungen für die Indigenen in der USA.
          Aufgrund der geringen Einwohnerzahl durchaus machbar.
          Da kann der ein oder andere Inuit schon schwach werden.
          Und, die Dänen sind aus deren Sicht auch nur Besatzer.

    2. I had a dream: jægerkorpset und frømandskorpset, diese wilden dänischen Spezialeinheiten, setzten auf einer Auslandsreise des amerikanischen Präsidenten den Donald Trump fest, brächten ihn nach Nuuk und machten ihm dort einen Strafprozess…

  39. Zur Diskussion über die langfristigen Pläne von Trump, oder deren Nichtvorhandensein:

    ob und was Trump im Kopf hat ist nicht die Frage. Da ist wahrscheinlich neben Größenwahn und Hirngespinst nichts. Aber die Kräfte, die an Trump die Weltsicht herantragen, besser gesagt, ihm infiltrieren, und ihm die Handlungsanweisungen geben (ohne dass er merkt, dass es Anweisungen sind und vielmehr glaubt, es wären seine Ideen und Pläne), die wissen ganz genau, was sie wollen.
    Letzlich geht alles nur darum, die Welt in den Klauen der Finanzaristokratie zu halten, jede Chance auf ein Entkommen zu unterbinden. Die Vielfalt der Methoden, umschmeichlerisch, gewaltsam, mittels falscher Analysen und Ideologien, mit Wahrheit und Lüge, mit Zuckerbrot und Peitsche, die angepasst wechselnden Fokusse, Angriffspunkte und und die ständige Analyse der Gegebenheiten und schier unmittelbare Reaktion auf alle Entwicklungen machen das Erkennen dieser Akteure und deren Handeln so schwer. Aber wer die Börsenspekulationsgeschäfte ansieht sollte verstehen können, dass dort schon die ersten Ansätze vorgezeichnet sind. Man muss sich nur vorstellen, wie die Analysen noch breiter angelegt werden, noch mehr Lebensbereiche und Parameter einbezogen werden, noch mehr Daten in Statistiken, Studien und Befragungen und soziologischen Erhebungen erfasst und integriert werden. Die Digitaltechnik macht es möglich, zum einen Stimmungen und Entwicklungen zu erfassen, lange bevor sie überhaupt allgemein wahrgenommen werden, andererseits auch Stimmung zu schaffen, Meinungen zu manipulieren, und all diese Faktoren auszuwerten und zu integrieren und in Handlungspläne umzusetzen.

    Man hört manchmal von diesen Dingen. Aber die Vorstellung, dass das ganz konkret gegen uns eingesetzt wird, ist natürlich bei Strafe des Verschwörungstheoretiker-Geschreis (und rechtsrechtsAlertaAntisemitissimus!!!!) strengstens verboten. Nicht einmal daran denken!!!!

    1. All das propagiere ich schon seit ™1974.
      Denn es geht um die Beseitigung der herrschenden Klasse, die uns ganz unmissverständlich und eigentlich für jeden nachvollziehbar im Frühjahr 2020 die Vernichtung angedroht hat.

    2. Gehen wir mal von dieser völlig naheliegenden, nein, wenn man schon einmal was von Palantir oder Aladdin gehört hat sich aufdrängenden Annahme aus, dann haben deren Analysen zum einen denen ein Zeitfenster gezeigt, dass solch ein nur als reiner Wildwest-Akt anzusehendes Vorgehen der US-Regierung zu relativ geringen Kosten zu haben ist (internationale Reaktionen, Widerstand, Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und Börse, US-innenpolitische Folgen, …), zum anderen in geeigneter Weise die „politische Landschaft“ in eine gewünschte Richtung weiterentwickelt (zB dass die Vasallenstaaten sich noch mehr ducken, noch gefügiger werden, dem Schläger noch mehr Gefolgschaft erweisen) und zum dritten die Chancen auf die Einhegung, Schwächung oder gar Integration von Gegner wie etwa China oder Russland erhöht. Also insgesamt das Ziel der Finanzaristokratie befördert, seine Machtposition weltweit zu festigen und wenn möglich noch auszubauen.

  40. Einige Forenten hier vermuten es ginge darum China Öl vorzuenthalten. ich wage mal zu sagen: Nein!
    Ganz im Gegenteil, meiner bescheidenen Ansicht nach geht es darum China UND allen Anderen eben ÖL zu verkaufen!

    Auf Trumps Liste stehen Länder (incl. Grönland), die reich an Öl und Bodenschätzen sind. Könnten die USA sich den Löwenanteil davon sichern, wäre dies ein Billiardengeschäft, bei dem die USA weitestgehend die Preise diktieren könnten, und obendrauf auch noch die CO2 Steuern, die dann direkt an die US-Regierung gingen. Und nicht vergessen, Trump war u. ist der Kandidat der Kochbrüder -Clique (nur einer lebt noch).

    Dabei wird sicherlich nicht immer militärische Gewalt angewendet werden, sondern die entsprechenden Personen willfähriger Regierungen könnten auch mit „angenehmen “ Wahlergebnissen rechnen. Und natürlich – falls dies doch schiefgeht – mit einer außerordentlich lukrativen Anschlußverwendung. Ein wenig Kompromat ist sicher immer mit dabei. Ich sage da nur Dänemark, welches empört auch nur den Gedanken an eine Annexion Grönlands verurteilt, aber dessen Mette gar nicht so sehr abgestoßen scheint von einer „Zusammenarbeit“ mit den USA in Grönland.

    Sollte Trump etwa den Russenhaß und die permanenten Pilgerfahrten nach Kiew mithilfe seiner Geheimdienste als etwas sehr „Unschönes“ entlarven können ?

    Im Grunde also nix anderes als was wir schon immer von den USA bekommen haben, nur scheint diesmal ( ganz im Gegensatz zu Florians Meinung) ein sehr großer Plan dahinter zu stecken: Weitestgehendes Monopol auf die grundlegenden Rohstoffe dieses Planeten mit der Möglichkeit zu Preisdiktaten und Verkaufsboykotten falls der Kunde nicht pariert. Insofern sehe ich Venezuela als den Anfang, der den nachfolgenden Kandidaten so richtig erstmal in Panik versetzen soll um bessere Gefügigkeit zu erreichen.

    Wobei bei diesem Plan die individuelle Situation in Venezuela eher vernachlässigbar ist….

    Aber wie gesagt, dies ist nur meine Meinung, bzw. Vermutung aufgrund der Nachrichten die ich lese….

    1. Schamfreie »Monopolisierung« also, um endgültige und hegemoniale Fakten zu schaffen?

      Ein einfacher wie bestechender Gedanke und als langfristige Strategie alles andere als abwegig. Darunter liegen noch einige Layer mit unterschiedlichen Substrategien und Zeitrahmen bzw. Zielvorgaben, die scheinbar, weil oberflächlich betrachtet nichts miteinander zu tun haben.

      Bleibt eigentlich nur die marginale Frage, ob der operative Teil (Trump resp. US Regierung) wirklich planlos ist oder einfach nur der Eindruck des Chaotischen und Erratischen erzeugt werden soll, damit Dritte angstvoll in die Defensive gehen. Ist aber auch egal, weil es so oder so widerlich und entmutigend ist.

    2. @ Luisa
      ……wäre dies ein Billiardengeschäft, bei dem die USA weitestgehend die Preise diktieren könnten, ……

      Da gibt es ja noch die OPEC Laender und ob die sich das gefallen lassen, glaube ich jetzt nicht!
      Kann mir nicht vorstellen, dass die freiwillig dem Donald die Oel-Buchhaltung ueberlassen, um nicht in NY vor dem Richter zu landen.
      Koenig Salman aus SA bekommt von Donald den Oelpreis diktiert? Also nein das wird nicht passieren!
      Und wie gesagt die Oelfoerderung in Venezuela verursacht immense Kosten, die
      sehr wahrscheinlich Venezuela aufgebrummt werden, denn Oel-Konzerne moegen keine Kosten die Gewinne auffressen!

      1. The Organization of the Petroleum Exporting Countries (OPEC) was founded in Baghdad, Iraq, with the signing of an agreement in September 1960 by five countries namely Islamic Republic of Iran, Iraq, Kuwait, Saudi Arabia and Venezuela. They were to become the Founder Members of the Organization.

        These countries were later joined by Qatar (1961), Indonesia (1962), Libya (1962), the United Arab Emirates (1967), Algeria (1969), Nigeria (1971), Ecuador (1973), Gabon (1975), Angola (2007), Equatorial Guinea (2017) and Congo (2018).
        https://www.opec.org/member-countries.html
        Also, Venezuela ist opec-mitglied, genau wie Nigeria. Wo war der Donald grad eben erst in Afrika? Wie sind gleich nochmal die Zustände in Irak u. Lybien ? Saudi Arabien ist ein strammer US-Verbündeter. Iran steht auf der Abschußliste, und was dann noch bleibt sind ein paar unbedeutende Entwicklungsländer.

        Über Rußland muß ich jetzt nix erzählen, oder?

        Ich würde mal behaupten, der Donald bzw. sein Nachfolger werden den Sauds sehr wohl den künftigen Ölpreis diktieren können…..

        1. na ja, wir schreiben heute das Jahr 2026, die Saudis haben sich weiterentwickelt, auch sie sehen den Wandel. Ich denke, die beobachten die Situation ganz genau,
          sie sind Araber…..wenn die Ölvorräte gedrosselt werden, weil Donald den Preis diktieren will und in Folge der Geldsegen kleiner ausfällt, dann werden an anderer Stelle die Waffen geölt. Ich kenne Leute, die in Riad gearbeitet haben, solange der Reichtum gehalten werden kann ist alles in Butter aber wehe man muss sich einschränken, dann wird verstärkt nach Allah gerufen.
          Bis der Ölfluss aus Venezuela so richtig fliesst, läuft noch viel Wasser den Rhein runter, die Welt dreht sich
          immer schneller, das können weder die REP’s noch die DEM’s aufhalten.

  41. 🇺🇸🇶🇦🇻🇪Geheimdeal von Katar: Sturz Maduros, aber kein Regimewechsel

    ⚡️Zwei Tage nach Trumps Razzia in Caracas kommen die ersten Details ans Licht. Eine Schlüsselrolle spielte wohl Maduros Vize Delcy Rodríguez. Sie verhandelte mit den Amerikanern in Katar und entwarf ein Szenario ohne Maduro.

    ⚡️Es geht um den Erhalt des jetzigen Regimes und seine Anpassung. Die Rückkehr von Chevron und anderen Konzernen mit Lizenzen zur Förderung der Bodenschätze wäre denkbar. Caracas braucht Investitionen aus dem Ausland.

    ⚡️Bereits im August kamen getarnte CIA-Agenten nach Venezuela, um Maduro auszuspionieren. Freiwillig zurücktreten wollte Maduro nicht; er wurde daraufhin entführt.
    Den kompletten Sturz des Regimes fürchten die Amerikaner, da die Folgen nicht kalkulierbar sind. Es ist nicht auszuschließen, dass die Drogenkartelle an die Macht kommen, eine humanitäre Krise folgt und Flüchtlinge die US-Grenzen überfluten. Deshalb unterstützt Trump nicht die Opposition.

    ⚡️Rodríguez pflegt gute Beziehungen zu Trumps Berater Erik Prince (Blackwater-Gründer) und zum Sondergesandten Richard Grenell.

    ⚡️Die USA werden von Venezuela verlangen, sich von Kuba und China loszusagen, und mit Eskalation drohen, falls Venezuela nicht nachgibt.

    Quelle: https://www.dailymail.co.uk/news/article-15434827/The-inside-job-toppled-Maduro-Venezuelas-vice-president-offered-replace-dictator-months-ago-secret-US-talks-conspiracy-theorists-claim-American-helicopters-werent-shot-at.html

    Räuberpistole????
    Warum durchgestochen?

      1. @ Ivo Genc
        Danke für den Link. Würde passen.
        Wie viele teilen sich Maduros Kopfgeld? Frau Rodriguez hält sich anscheinend gerne in Spanien auf. Nun denn, Marbella aufgepasst. Bananrepublikaner drohen mit Kapitalanlagen.

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