
Angesichts des geplanten Abzugs von 5.000 US-Militärs aus Deutschland wird von der Politik auch deren angeblich wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft behauptet. Propaganda und Realität klaffen hier jedoch weit auseinander.
Wenngleich der angekündigte US-Truppenabzug vor allem den Stationierungsort Vilseck in der Oberpfalz treffen wird, hat dieses auch für den Großraum Kaiserslautern und den Standort Wiesbaden einige Unruhe in der Landes- und teilweise auch Kommunalpolitik ausgelöst.[1]
So heißt es im Koalitionsvertrag vom April 2026 der neuen CDU-geführten Landesregierung in Rheinland-Pfalz:
Wir stehen fest zur transatlantischen Partnerschaft. Die US-Stationierungsstreitkräfte sind für unser Land von herausragender nicht nur sicherheitspolitischer, sondern auch wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Sie sind Ausdruck einer über Jahrzehnte gewachsenen engen Freundschaft und prägen die Regionen in besonderer Weise. Gemeinsam mit den Stationierungsgemeinden setzen wir uns für gute Standortbedingungen ein. Zugleich unterstützen wir die Atlantische Akademie in Kaiserslautern als zentrale Institution in diesem Bereich.
Ähnliche Töne sind anderswo zu vernehmen. So heißt es zum US-Standort Wiesbaden unter der Überschrift „Truppenabzug der USA: Hessens Regierung hofft auf Umdenken“ (Hessenschau.de vom 30.4.2026):
[Hessens Minister für Internationales] Pentz betonte, dass rund um den Wiesbadener Standort insgesamt rund 20.000 Menschen lebten, die entweder als Familienangehörige von US-Soldaten, Ortskräfte oder Pensionäre vor Ort zu „Nachbarn und Freunden“ geworden seien. Die Anwesenheit der Amerikaner in der Region sei aber auch Wirtschaftsfaktor.
Warum die Großregion Kaiserslautern für die US-Kriegsführung wichtig ist
Unabhängig von den stets schwankenden Kopfzahlen kann man festhalten, dass von den aktuell noch ca. 36.000 US-Militärs in Deutschland etwa die Hälfte im Bundesland Rheinland-Pfalz und davon wiederum die Hälfte im Stadt- und Landkreis Kaiserslautern, mit Schwerpunkt in Ramstein, stationiert ist.
Dabei ist zu beachten, dass keine Vermischung und Verwechselung in der Addition von US-Militärs, zivilen US-Dienstleistern und familiären Angehörigen von US-Militärs erfolgt. Diese bilden zusammen die Kaiserslautern Military Community (KMC), die auf ca. 45.000 bis 50.000 Personen geschätzt und damit die größte Community des US-Militärs außerhalb der USA ist.
Stichwortartig können nachfolgend nur die wichtigsten militärischen Funktionen im Überblick benannt werden.
Kaiserslautern: Sitz von Nachschubbrigade der US Army und US Defence Logistic Agency mit vielen dort vorhandenen Logistikflächen
Ramstein: Mehrere Stabsstellen von US Air Force und NATO-Luftwaffe mit Satellitenstationen, Abwicklung Lufttransporte (nach Osteuropa, Westasien und Afrika), Flotte für Luftbetankungen
Landstuhl: US-Hospital als größtes dieser Art außerhalb der USA (bis zu Umzug in direkter Nähe der Air Base in 2027)
Gekoppelte Standorte im weiteren Umfeld: Munitionsdepot Miesau (15 km von Ramstein) als größtes seiner Art außerhalb der USA, das Langzeitlager für medizinische Hilfsgüter in Pirmasens und das Depot der US Defence Logistic Agency in Germersheim
Gekoppelte Standorte überregional (der US-Army Nachschubbrigade in Kaiserslautern unterstellt bzw. zugeordnet): Mannheim, Dülmen, Grafenwöhr, Dülmen und Powidz in Polen
Wer profitiert vom US-Militär?
Mit ca. 6.000 Zivilbeschäftigten im Landkreis Kaiserslautern ist das US-Militär natürlich ein relativ großer Arbeitgeber. Für Rheinland-Pfalz gesamthaft werden 12.000 zivile Beschäftigte genannt.
Dabei handelt es sich aber größtenteils um Jobs im Niedriglohnsektor. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass am 12. März 2025 die Gewerkschaft ver.di zu einem eintägigen Warnstreik an den US-Standorten in Rheinland-Pfalz aufgerufen hatte, um ihren Tarifforderungen Nachdruck zu verleihen. Wie fragil und unsicher diese Beschäftigungsverhältnisse sind, zeigte sich auch an einem anderen Beispiel. Am 21.10.2025 berichtete die Zeitung Rheinpfalz unter der Überschrift: „Trifft US-Shutdown die Pfalz?“ von den Konsequenzen der Haushaltssperre in den USA und den Optionen bei ausbleibenden Gehaltszahlungen.
Profitabel ist das US-Militär mit Sicherheit für Vermieter von Wohnungen, deren Inneneinrichtung sogar häufig nach US-Standards vorzufinden ist. Allein in der Verbandsgemeinde Ramstein Miesenbach leben angeblich fast 8.000 US-Amerikaner mit ihren Familien. Nicht verwunderlich ist deshalb, dass auf kommunaler Ebene vor allem der Bürgermeister von Ramstein-Miesenbach sich für das US-Militär ins Zeug legt. Auf Tagesschau.de vom 30.4.206 kann man dazu nachlesen:
Neben sicherheitspolitischen Aspekten sind die Standorte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die jeweilige Region, etwa durch die Beschäftigung Deutscher oder den Konsum durch US-Streitkräfte. Das zeigt das Beispiel Ramstein: „Die Wirtschaftskraft der US-Militärpräsenz lässt sich pro Fiskaljahr auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar beziffern“, sagt Ralf Hechler (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Ramstein nahe dem riesigen US-Stützpunkt. Inbegriffen sind etwa Löhne, Mieten und Aufträge für lokale Firmen.
Merkwürdig daran ist, dass in der personell gut bestückten Tagesschau-Redaktion niemand diese offensichtlich völlig überhöhte Zahl hinterfragt hat. Selbst die IHK Pfalz geht lediglich von einer jährlichen gesamthaften (!) Kaufkraft der dort lebenden US-Amerikaner von 1,4 Mrd. Euro aus. [2]
Die Effekte für lokale Bau- und Handwerksbetriebe dürften auch eher begrenzt sein. So entsteht zwar aktuell der Neubau des US-Hospitals in Weilerbach direkt neben der Air Base Ramstein, jedoch erfolgt die Ausführung bei diesem Projekt mit einem Volumen von aktuell ca. 1,5 Mrd. Euro durch einen Generalunternehmer mit vielen überregionalen Subunternehmern und Billiglöhnern aus Südosteuropa.
Reale Zahlen

In dem Rheinpfalz-Artikel „Die Wirtschaftskraft in Zahlen“ vom 30.12.2021 wurden detaillierte Kaufkraftschätzungen für das US-Militär angestellt.
US-Zivilisten investieren geschätzt 40 Prozent ihres Gehaltes in die deutsche Wirtschaft, genauso wie Angehörige des US-Militärs, die außerhalb der Air Base leben. US-Angehörige, die auf der Base wohnen, bringen 15 Prozent ihres Gehaltes in die deutsche Wirtschaft ein.
Diese Zahlen dürften stimmen, da auf dem Gelände der Air Base als „Little America“ [4] die komplette Infrastruktur für Geldausgaben vorhanden ist, angefangen von dem riesigen Einkaufszentrum bis hin zu den diversen Freizeiteinrichtungen.
Erhebliche Steuerausfälle ergeben sich jedoch dadurch, dass im örtlichen Einzelhandel für US-Bürger ein mehrwertsteuerfreier Einkauf möglich ist, worauf nach Meinung der IHK in Kaiserslautern die Geschäfte auch für Werbezwecke hinweisen sollen.[2]
Zu ergänzen ist, dass die zahlreichen US-Pkw auf den Straßen in der Region ebenfalls steuerbefreit sind.[5]
Externe Kosten durch massive Umweltbelastungen
Kaum thematisiert werden die Langzeitfolgen einer militärischen Nutzung von Liegenschaften. Prägnante Beispiele sind in Rheinland-Pfalz die früheren Standorte der US Air Force in Bitburg und Sembach. Die Altlasten im Boden und im Grundwasser führen bis heute zu hohe Aufwendungen für die Sanierung und schränken eine zivile Nachnutzung erheblich ein. Dies gilt vor allem für schwer entfernbare PFAS-Stoffe, die aus früherer, exzessiver Nutzung von Feuerlöschschäumen bei Übungen zurückgeblieben sind. Als einzig verbleibende, pragmatische Lösung wird dabei eine großflächige Versiegelung angesehen, um zu verhindern, dass diese Schadstoffe nicht durch Versickerung nach Regenwassereintrag den Weg in das Grundwasser und letztlich in die menschliche Nahrungskette finden.
Während unterirdisch vor allem die Altlasten relevant sind, sind oberirdisch gesundheitliche Dauerbelastungen zu verzeichnen, die monetär kaum fassbar sind. Einerseits ist dafür die Fluglärmbelastung verantwortlich, die sowohl durch die sehr lautstarken Transportflugzeuge über Ramstein, als auch durch die in der Westpfalz und dem Saarland vorhandenen Luftraumübungszonen für Kampfjets verursacht werden. Zudem verursacht der militärische Flugbetrieb eine erhöhte Gesundheitsbelastung durch Luftschadstoffe. Lösungsmittel, Treibstoffe und Schwermetalle. Diese können große Probleme für Kreislauf und Stoffwechsel, aber auch Nervenschäden hervorrufen.[6]
Diese externen Kosten der Militärpräsenz bleiben unsichtbar, fließen aber in die Gesamtkosten des Gesundheitswesens und damit in das BIP ein.
Regionalentwicklung zwischen Konversion und Gegenkonversion
Eine besondere Rolle spielt die aktuelle Flächenbelegung durch das US-Militär. Die Überführung von militärisch genutzten Flächen in eine zivile Nachnutzung war und ist trotz der teilweise enormen Aufwendungen zur Sanierung von schadstoffbelasteten Böden eine Erfolgsgeschichte für Kommunen. Zuletzt galt dieses vor allem für Mannheim und Heidelberg nach dem dort von 2012 bis 2015 erfolgten Abzug des US-Militärs und dessen Umzug nach Wiesbaden. Wobei in Mannheim die mit Abstand größte Liegenschaft zurückbehalten wurde. Die früheren Coleman Barracks haben seitdem zwar ca. 70 leerstehende Wohngebäude für Mannschaftsunterkünfte, jedoch wird ein großer Teil der Gesamtfläche von über 200 ha als Abstellfläche für Panzer und andere Militärfahrzeuge genutzt. Etwa 500 überwiegend zivile Beschäftigte sind hier seit 2015 als Instandhaltungsfachkräfte tätig, nachdem die bereits geplante Rückgabe des Areals an die Stadt Mannheim gestoppt wurde.
In Kaiserslautern besteht ein Bedarf von ca. 160 ha, die beim dortigen Gewerbeamt angemeldet sind. Diese Zahl muss man in Relation setzen zu den insgesamt 3.000 ha an genutzten Flächen des US-Militärs im Landkreis Kaiserslautern.
Allein durch den für nächstes Jahr geplanten Umzug des US-Hospitals von Landstuhl in den Neubau Weilerbach (direkt an der Air Base Ramstein) würden 60 ha Fläche frei. Bereits vor mehreren Jahren hat allerdings das US-Militär klargestellt, dass diese Flächen auch künftig in Beschlag genommen werden.
Welche Entwicklungschancen sich hingegen ergeben können, zeigt die zivile Nachnutzung einer relativ kleinen Fläche von 12 ha in zentraler Lage in Kaiserslautern, die durch die Stadt Kaiserslautern von 2001 bis 2024 entwickelt wurde. In einer dazu herausgegebenen Broschüre „Gewerbe- und Dienstleistungspark ‚Europahöhe“ heißt es:
Durch die Umwandlung von ehemaligem Militärgelände wurde ein städtebaulich untergenutzter Bereich hochwertig neustrukturiert.
Kaiserslautern verfügt u. a. durch seine Universität und die Hochschule, aber auch durch eine Reihe privater Hightech-Unternehmen über geeignete forschungs- und umsetzungsorientierte Einrichtungen, die als Impulsgeber für den Gewebepark fungieren können.
In der Broschüre heißt es zu gewünschten Weiterentwicklungen:
Aufgrund der starken Nachfrage nach Ansiedlungsmöglichkeiten wurde bereits während der Gebietsentwicklung des PRE-Parks über Erweiterungsmöglichkeiten nachgedacht und ausgehend von der nördlich der BAB 6 liegenden „Quartermasterkaserne“ eine Entwicklungsmaßnahme des Umfeldes eingeleitet.
Seit kurzem wird diese Fläche jedoch vom Bundesverteidigungsministerium als eine von ca. 200 Liegenschaften beansprucht, die für das Wachstum der Bundeswehr benötigt werden.[7] Wie auch in vielen anderen Kommunen sind damit bereits erfolgte Konversions-Planungen mit entsprechenden Kosten, die bundesweit einen zweistelligen Millionenbetrag erreichen, in den Sand gesetzt.
Nochmals ein Zitat aus dem aktuellen Koalitionsvertrag der Landesregierung in RLP:
Die Bundeswehr genießt unsere vollumfängliche Unterstützung, auch bei der Reaktivierung von Liegenschaften und stillgelegten Kasernen …
Fazit
Bedrohlich für die zivilen Beschäftigten an US-Stationierungsorten ist weniger ein „drohender“ Abzug von US-Militär, als vielmehr das Fehlen von Strategien für eine gemeinwohlorientierte und umweltverträgliche Wirtschafts- und Wohnraumentwicklung. Dazu müsste aber die Flächenblockierung durch das US-Militär ebenso thematisiert werden wie die anstehende Gegenkonversion durch Flächenansprüche für eine wachsende Bundeswehr.
Kaiserslautern ist deshalb nur ein prägnantes Beispiel dafür, wie dringend notwendige Flächenentwicklungen behindert werden. Umweltverträglich und im Sinne zeitnaher Realisierungen ist dies nur auf bereits (teilweise) versiegelten Bestandsflächen möglich. In Kaiserslautern und Landstuhl wäre eine kurzfristig mögliche Flächenfreigabe als Türöffner für die Schaffung neuer und hochwertiger Arbeitsplätze zu sehen, wie z.B. durch Ausgründungen von der Universität Kaiserslautern. Die Hebelwirkung für lokale Bau- und Handwerksbetriebe, verbundene Dienstleistungen und letztlich Kaufkraft der Bevölkerung wären ein Vielfaches gegenüber dem Istzustand mit dem US-Militär.
Auch Kommunalpolitiker müssen deshalb zum Widerstand gegen die aktuelle Militarisierungs- und Aufrüstungswelle aufgerufen werden.
Früherer themenbezogener Beitrag des Autors:
Ramstein und Kaiserslautern: zentrale Orte der Militarisierung und Kriegsführung
Fußnoten:
Der Beitrag beruht auf mehreren Vorträgen und früheren Beiträgen des Verfassers zur US-Militärpräsenz in der Westpfalz in den letzten Jahren.
[1] siehe dazu auch https://www.wochenblatt-reporter.de/ramstein-miesenbach/c-lokales/us-truppen-auf-dem-pruefstand-unruhe-rund-um-air-base-ramstein-waechst_a764953
[3] Für eine Gesamtübersicht der regionalen Kaufkraft (bzw. lokal bei kreisfreien Städten) siehe die aktuelle Deutschlandkarte unter https://mb-research.de/media/?file=88_mbr-kaufkraft_de_2025_kreise.pdf
[4] Den Begriff „Little america“ hat vor allem der Wissenschaftler David Vine in seinem Buch „Base nation“ geprägt.
[5] Detaillierter behandelt wurden die Darstellungen der Rheinpfalz bereit hier:
Segen oder Fluch? – Das US-Militär in der Großregion Kaiserslautern
https://umwelt-militaer.org/kmc-rheinpfalz-artikelserie/
[6] Interview mit dem niedergelassenen Arzt Dr. Eike Heinecke
https://umwelt-militaer.org/umwelt-erkrankungen-in-der-militaerregion/
[7] Gegenkonversion: Reaktivierung von Kasernen statt Wohnungen
https://umwelt-militaer.org/gegenkonversion-reaktivierung-von-kasernen-statt-wohnungen/




Kommunalpolitiker sind aufbauorganisatorisch die unterste Stufe, wenn man die politische Hierachie der Bundesrepublik betrachtet. Der Wegfall einer US-Militärpräsenz trifft vor allem sie bzw. ihre Gemeinde/Stadt und nicht den Bezirksbürgermeister des Regierungsviertels in Berlin mit den Bundestagsabgeordneten.
Diese Bundestagsgeordneten bzw. die Regierung in Berlin entscheiden aber über die „große“ Politik. Viele Kommunalpolitiker sind auch in derselben Partei wie die Mitglieder der Regierungsparteien und die Mitglieder der Regierung.
Wenn die Regierung dann 100 Milliarden Euro oder noch viel mehr für die Aufrüstung, die Finanzierung von NGOs, die für den Krieg gegen Russland trommeln, und den Kauf von Rüstungsgütern aus den USA ausgibt (als „Sondervermögen“ getarnt), dann sollte bzw. darf man sich aber nicht beklagen. Ihre Parteikolleginnen und Parteikollegen im Bundestag und in der Regierung könnten das Geld auch für den Bau von Kindergärten, für die Einstellung von Erzieherinnen/Erziehern, den Unterhalt von Jugendzentren, die Renovierung kommunaler Wege/Straßen und Toiletten in den kommunalen Schulen und neue Duschen im versüfften städtischen Schwimmbad (falls es nicht schon lange geschlossen wurde) usw. ausgeben. Könnte man, wenn man wollte. Wollen sie aber.
Eine einzige Milliarde Euro, das sind 1.000 Millionen Euro. Viele kleine Kommunalpolitiker, aber sogar große Oberbürgermeister würden einen mehrmonatigen Freudentanz aufführen, wenn sie ein paar Millionen Euro mehr zur Verfügung hätten.
Wo hat der Autor bloß die neunziger Jahre verbracht? Dem Photo nach sollte er diese Zeit bewusst erlebt haben.
Damals gab es dieses Thema schon mal.
Hansi, was ist Dein Anliegen? Welchem Foto nach? Welches Thema gab es?
Leider verstehe ich weder Inhalt noch Motiv Deines Kommentars.
Dasselbe wie in den USA. Die lokalen Politiker wollen unbedingt Militär da haben, in der Hoffnung auf Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Wobei die Arbeitsplätze stets überschätzt werden. Aber es ist eben die einzige verbleibende Industrie.
Indes, ist das nicht eine Fehlkalkulation? Denn die US-Army wird ihre Leute zumindest zum Teil aus den USA versorgen. Die wollen im Ernstfall nicht auf den deutschen Aldi angewiesen sein. Verständlich.
Man muss da ja mal gegenrechnen. Wenn die Amerikaner abziehen, wird da Wohnraum frei. Hier in Mannheim sind da fünf neue Stadtteile entstanden, von denen der größte die Franklin-Siedlung ist. Da standen alte Kasernen aus der Zeit der Wehrmacht. Diese hat man renoviert und ein Vielfaches von deren Kapazität hinzu gebaut. Da ist jetzt viel mehr Konjunktur als zur Zeit der Belgung durch das Militär. Die Nachfrage war riesig, kein Wunder bei den Immobilienpreisen. Das hat ein junges Publikum angezogen, tatsächlich sind zehn Prozent der Bewohner unter drei Jahren. Eben das könnten die Pfälzer auch haben. Sollte man ihnen sagen.
Kontaminierungen? Das Erwartbare eben, um die Werkstätten herum fabd man Ölderivate. Nichts Ernstes. Ähnlich wird es in der Pdalz sein.