US-Firma testet humanoide (Kampf)Roboter in der Ukraine

Roboter Phantom
Roboter Phantom. Screenshot von YouTube-Video von Foundation.

 

Der Roboter Phantom von Foundation Future Industries, Eric Trump ist Investor, soll alle Waffen bedienen können, mit denen Menschen ihre Gegner bekämpfen, und sich in der für Menschen ausgelegten Umwelt bewegen und handeln zu können. 

Das 2024 gegründete Startup Foundation Future Industries kommt erwartungsgemäß aus Kalifornien und will die Welt mit humanoiden Robotern verändern, die alles können sollen, was Menschen machen.  Die Pläne sind groß. Die Roboter sollen nicht nur Menschen in allen Bereichen ersetzen, sondern auch dazu dienen neue Städte zu bauen und den Mond und Mars zu besiedeln. Die Mission: „Technologien entwickeln, die ein selbsttragendes Leben auf der Erde und darüber hinaus ermöglichen.“

2026 will man schon 10.000 Roboter auf den Markt bringen, 40.000 in 2027. Es gibt Hunderte von Unternehmen auf der Welt, die humanoide Roboter für alle möglichen Zwecke bauen. Foundation setzt, was in diesen Zeiten naheliegt, wie viele andere stark auf das Militär als Geldgeber, das den Roboter Phantom als Ersatz für Soldaten einsetzen soll. Phantom soll nämlich alle Waffen bedienen können, mit denen Menschen ihre Gegner bekämpfen, und sich in der für Menschen ausgelegten Umwelt bewegen und handeln zu können. Das ist ganz praktisch-ökonomisch gedacht: Für die Humanoiden lassen sich die vorhandenen Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände verwenden.  Trump-Sohn Eric ist nicht nur Investor, sondern auch strategischer Chefberater von Foundation. Da passt es gut, dass sein Vater die von Biden auferlegten Beschränkungen für KI durch ein Dekret aufgehoben hat, um die weitere Entwicklung zu entfesseln. Und dass das Pentagon sich von Anthropic getrennt hat, weil das Unternehmen nicht will, dass sein KI-Modell Claude zur Massenüberwachung und zur Entwicklung von ganz autonomen Waffensystemen verwendet wird.

Im Februar wurden zwei der Roboter in die Ukraine geschickt, um sie dort unter Kampfbedingungen zu testen. Man steht in Verhandlungen mit dem Heimatschutzministerium, um Roboter zur Sicherung der Grenze im Süden einzusetzen.

Phantom (MK1) ist 1,80 cm groß und 80 kg schwer, kann 40 kg tragen und sich mit einer Geschwindigkeit von 1,7 m/s (6 km/h) fortbewegen. Natürlich ist er nach der Foundation-Werbung  sehr beweglich, robust, leise, dauerhaft einsetzbar und für extreme Umgebungen tauglich: „Entwickelt für den Dauerbetrieb in anspruchsvollen Umgebungen, zur Maximierung der Verfügbarkeit und zur Reduzierung von Ausfallzeiten.“ Wie lange die Batterie aushält, konnte ich nicht eruieren.

Gründer und CEO Sankaet Pathak, dessen vorherige Firma Synapse bankrott ging, will dieses Jahr 500 Millionen Dollar an Investorengeldern einsammeln und vor allem das Kriegsministerium als Großkunden gewinnen. Bislang hat man Verträge in Höhe von 24 Millionen mit der U.S. Army, Navy und Air Force. Letztes Jahr sagte er Newsweek: „Von Anfang an war uns klar, dass wir einen Weg finden müssen, diese Roboter im Umgang mit Waffen zu trainieren … Heute gibt es China, Russland und eine Reihe von Gegnern der USA, die bereits damit begonnen haben, Roboter zu bewaffnen, was den Zeitplan in unseren Augen definitiv beschleunigt hat. Angesichts der Tatsache, dass andere es tun, halte ich es für pathologischen Altruismus, es selbst nicht zu tun. Wenn die Leute denken, man sei schwach, werden sie das auch glauben.“

„Moralische Verpflichtung, Roboter anstelle von Soldaten in den Krieg zu schicken“

Zur Rechtfertigung, autonome oder halbautonome Kriegsroboter einzusetzen, wird dieselbe Logik benutzt, die man auch in der Bundesregierung für die massive Aufrüstung nutzt. Sie diene dem Zweck der Abschreckung und damit dem Ziel, nicht eingesetzt zu werden. Sankaet: „Ich glaube, wenn das US-Militär etwa 100.000 Roboter hätte, deren Einsatzfähigkeit es einfach unter Beweis stellen könnte, würde das im Großen und Ganzen viele Kriege beenden, bevor sie überhaupt beginnen.“ Man könnte natürlich auch sagen, dass viele Kriege schneller ausbrechen werden, weil man ja erstmal nur Roboter schickt.

Die Ukraine ist zum Schlachtfeld für Roboter geworden. In schneller Folgen werden Drohnen, Bodenfahrzeuge und Boote entwickelt und bewaffnet. Teilweise bekämpfen sie sich auch untereinander, wenn Drohnen andere Drohnen abfangen oder Bodenroboter zerstören, die Nachschub liefern und Verletzte abtransportieren, aber auch mit Maschinengewehren ausgerüstet sind. Foundation-Mitgründer Mike LeBLanc, ein Ex-Marine Corp, zur Entsendung der zwei Phantom-Roboter in die Ukraine: „Wir sind der Meinung, dass es eine moralische Verpflichtung ist, diese Roboter anstelle von Soldaten in den Krieg zu schicken.“ Das mag die Kriegspartei, die die Roboter schickt, erst einmal weniger Soldatenleben kosten, aber deren Ziel ist nicht nur die Bekämpfung anderer Roboter, sondern die Tötung von Gegnern: „moralische Verpflichtung“.

Die Orwellsche Behauptung scheint bei Politik und Rüstungsindustrie beliebt zu sein, dass mehr Waffen das Kriegsrisiko senken. Der Time sagte LeBlanc entsprechend: „Roboter kennen weder Müdigkeit noch Angst und können unter extremen Bedingungen ununterbrochen im Einsatz bleiben, während sie gegen Strahlung, Chemikalien oder biologische Kampfstoffe immun sind. Darüber hinaus ist LeBlanc der Ansicht, dass riesige Heere humanoider Roboter letztendlich den taktischen Vorteil jeder Seite in jedem Konflikt zunichte machen werden, ähnlich wie nukleare Abschreckungsmittel – wodurch das Eskalationsrisiko exponentiell sinkt.“ Die Idee ist wohl, dass es bei den Kriegen, in denen Roboter in Massen gegeneinander antreten, beiden Seiten zu teuer würde und aus ökonomischen Gründen keine Kriege begonnen oder diese schnell wieder beendet werden.

Vermutlich wird das Gegenteil der Fall sein, wie auch Time anmerkt. Oft werden asymmetrische Kriege geführt, in denen die technisch überlegene Partei, wie das bei dem Krieg gegen Terror der Fall war, die Technik ausspielt, um Gegner ungefährdet zu vernichten, z.B. durch Drohnen oder Kampfflugzeuge.  Mit Roboter werden Einsätze möglich, die sonst für zu riskant erachtet würden. Wenn ein paar Roboter draufgehen, stört das im angreifenden Lager wohl niemand. Man könnte sich beispielsweise vorstellen, dass US-Präsident Trump mangels Bodentruppen für den Iran Roboterbodentruppen vorschicken könnte, die autonom Stützpunkte Revolutionsgarde angreifen und ausschalten sollen. Weil dabei keine amerikanischen Soldaten sterben, sondern nur Roboter zerstört werden, würde dies auch weniger innenpolitische Probleme mit sich bringen. Besonders für Stadtkämpfe wären Humanoide geeignet.

Automatisierung der Tötungs- oder Vernichtungskette

Zudem werden autonome Roboter ethische Entlastung anbieten. Wenn jetzt wie in Iran eine Schule durch eine Präzisionsrakete zerstört wird, war das eine Art Unfall, ungenaue oder veraltete Daten und KI-Probleme. Die Tendenz geht bereits im Ukraine-Krieg dahin, Drohnen autonom Ziele angreifen zu lassen. Abgesehen davon, dass das Völkerrecht bereits zerschreddert ist, wer würde dann für Kriegsverbrechen belangt werden? Wobei es natürlich egal ist, wie der Täter aussieht bzw. wie er sich bewegen kann, also ob es sich um eine Drohne, einen Bodenroboter oder einen Humanoiden handelt. Und man tut immer so, als würden Menschen „human“ kämpfen, während autonomen Robotern Moral und Empathie fehlt. Im Krieg werden zwar Regeln befolgt, aber die Menschen killen oder bombardieren einander weitgehend empathielos. Diese auszutreiben, gehört zum Soldatensein. Menschen sind eher brutaler, Maschinen befolgen nur Regeln und machen Fehler, wie die KI-Chatbots demonstrieren.

Die Foundation-Roboter werden vorerst angeblich nur zur Aufklärung an die Front gebracht. Das soll dazu dienen, sie durch Lernen unter realen Kriegsbedingungen zu verbessern. Aufklärung vor Ort ist Teil der Tötungs- oder Vernichtungskette von Freund/Feind-Erkennen über Verfolgen bis hin zur Zerstörung. Dazu gehört auch, dass die Roboter Strategien entwickeln müssen, Angriffen zu entgehen oder sie zu kontern. Gerät ein Roboter in die Hände der Gegner, kann er ebenso wie ein Kriegsgefangener unter Folter Geheimnisse preisgeben. Man wird auch sehen müssen, wie die Logistik, einschließlich Reparatur, Rücktransport, Stromversorgung etc., von nicht auf Kamikaze-Einsätze angelegten Roboterschwärmen, vor allem von so komplizierten Robotern wie Humanoiden, organisiert werden muss.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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98 Kommentare

            1. Du redest wohl Joschka, dem Taxifahrer.
              Du hast aber keine Ahnung und schwätzt dummes Zeug.
              Nenne mir seinen ganz speziellen Freund in seiner Jugend?

  1. Über all dem kreist der Pleitegeier. Das wird alles unbezahlbar und ist dem Wahn geschuldet, sich unverletzlich zu machen, also absolute Macht zu erlangen. Aber sollte es wirklich soweit kommen, dass keine Soldaten mehr in Griffweite des Gegners sind, wird sich dieser sich eben an Zivilisten halten. Die Unverwundbarkeit wird man nicht erreichen.

    1. Hm. Denkt man so, bis man mal googelt. Preiswerte humanoide Roboter gibt’s in Asien ab 5900 $. Wenn sowas im Westen hergestellt wird, einfach eine Null dranhängen. Wenn es fürs Militär ist., nochmal eine Null.
      https://www.heise.de/news/Preiswerter-humanoider-Roboter-Unitree-R1-kostet-5900-US-Dollar-10501180.html

      Die Militärplaner werden aber, wenn Kriege mit solchen Robotern geführt werden, schnell dahinter kommen, dass diese Unverletzbarkeitsüberlegungen, die auch in der Firmen-Propaganda angespielt werden, zwar nett Geld fließen lassen, aber im realen Einsatz wie beiden FPV-Drohnen, die überwiegend als Kamikaze-Flieger eingesetzt werden, nicht bringen.

      Bei der 5900$-Version muss dann nur die Plastikverkleidung noch etwas widerstandsfähiger gemacht und die Fingerglieder eingeführt werden. Gegen nur ungefähr ebenbürtige Gegner werden die USA auch weiterhin keinen Krieg damit anfangen, aber für all die anderen, die nur andeutungsweise überlegen, sich nicht allen Wünschen zu unterwerfen, wird das Risiko steigen. Sogar extrem, wenn wieder eine neue Roboterversion rauskommt, und Käufer wie auch die Verkäufer sehr daran interessiert sind, um wie viel schlagkräftiger und tödlicher die neue Version ist.

  2. Das ist in Gaza passiert (Sonntag 15.03.2026):
    Bei einem Angriff auf das Al-Nuseirat Flüchtlingslager wurden ein Mann und seine Frau und ihr Kind ermordet. Die Frau war mit Zwillingen schwanger (Kamal Abdul Nasser Ayyash, 36, Halima Shaker Ayyash, 32 und Ahmed).
    Ein Fünfzehnjähriger aus einer anderen Familie starb ebenfalls (Ibrahim Muhammad al-Hasnats, 15)
    Bei der Bombardierung eines Polizeiwagens in Gaza-Mitte wurden die acht Insassen ermordet.
    Es wurden vierzehn Menschen verletzt.

    Und das u.a. in der West-Bank:
    Das Militär schiesst in Tammun, südlich von Tubas, in ein Kraftfahrzeug und es wird eine ganze Familie getötet.
    Die Erschossenen sind Ali Khaled Bani Odeh, seine Frau Waad Othman Bani Odeh und die Söhne Mohammad, 5 und Othman, 7. Eines der beiden überlebenden Kinder sagt: „Wir waren in dem Wagen als man uns direkt beschossen hat […]“
    Das palästinensische Rote Kreuz wurde vom Militär davon abgehalten die Verletzten im Wagen zu behandeln. Sie mussten die Gegend verlassen und haben später die Toten und die beiden überlebenden Kinder geborgen.

    Es gab auch Angriffe bei denen einer erschossen und andere mit Messerstichen verletzt wurden.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

      1. @Arthur Dent: Das Hauptproblem bei diesem Forenten ist, dass er permanent bei jedem sachfremden Thema alles mit seiner Palästina-Obsession vollmüllt.
        Außerdem ist er für mich ein Antisemit. Echt zum Kotzen!

      2. “ in China ist ein Sack Reis umgefallen “

        Nein , Er beschreibt damit genau das, was der ganzen Menschheit angedacht ist.. Religion ist da schon lange kein Motiv mehr in Sachen Töten..
        Nur die Unterlegenen brauchen das Beten für die Hoffnung..

      3. das passiert alles im Schatten der Libanon Bombardierung und des Iran Krieges und ist keineswegs mit bla bla einfach so wegzuwischen.
        Es ist eine Tragödie für die Menschen, die Siedler und die IDF sind mittlerweile
        so verroht, dass man das Grauen gar nicht mehr in Worte fassen kann.

        1. 👍! Genau. Es ist kein Bla bla. Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass der Völkermord an den Palästinensern munter weiter geht.

  3. In der Tat. Skynet läßt grüßen. Diese diabolische Brut hat nur eines im Sinn, Killen, Killen, Killen. Und soviel zu vernichten, wie es nur geht. Ich meine damit die Menschen, die dieses Teufelszeug entwickeln und bauen. Diese scheinen genauso eiskalt zu sein, wie das Metall, aus dem diese Roboter gebaut sein werden. Aber man sollte nicht alles glauben, was aus den USA kommt.
    Trump erzählt uns von einem Golden Dome, während der Iron Dome gerade vom Iran zerlegt wird. Es gibt eine Menge Maulhelden drüben auf der anderen Seite des großen Teiches und der größte von ihnen heißt Donald Trump. Ach ja. Die Roboter sind zur Zeit haargenau 6 Kmh/h schnell. Mit diesem Tempo sind sie ein gutes Ziel für jeden Trottel oder Roboter, der sie zerstören will. Sie sollten von Uisan Bolt lernen. Der würde diesen Roboterpfeifen Beine machen.

  4. Ob den so Handelnden die Einsicht kommt, dass sie damit sich selbst als Zielscheibe des Gegners in den Vordergrund bringen?
    Die logische Konsequenz wäre ja, die gegnerischen Eliten, die die Roboter einsetzen, zu eliminieren.

    1. Gedanken dieser Art werden sich zunehmend durchsetzen, einzige logische Konsequenz die den Menschen noch machbar erscheint ..Nicht die Maschine ist der Feind sondern Ihre Eigentümer. Der Menschliche Verstand wird das erkennen können, die Maschine aber nicht..

      1. Nicht die Maschine ist der Feind sondern Ihre Eigentümer. Der Menschliche Verstand wird das erkennen können, die Maschine aber nicht

        Der „menschliche Verstand“ hat seit etwa hundert Jahren dermaßen fertig, dass ich jedem kaputten Dosenöffner mehr zutraue.

  5. “ Wenn die Leute denken, man sei schwach, werden sie das auch glauben.“
    ????????
    Wenn die Leute glauben, man sei schwach, werden sie das auch denken..
    ??????
    Der Denker ist offensichtlich ein Schwach
    kopf.

  6. entweder haben Sie Zugriff auf KI, das brauch Datenverbindungen, die man heute auch kappen kann, oder aber locale llm, und da sehe ich noch keine Überlegen gegenüber den Menschen …
    Ich sehe das an Gemini, Ich kann das richtig spüren wenn das „Korset “ da „angezogen“ wurde an den Reaktionen ..
    Machen Wir Uns nichts vor, Ein Rechtssystem das soetwas hergiebt ist damit zum Sterben verurteilt, weil dieses nur noch von seiner Vergangenheit zehrt…
    Was die Eigentümer erzählen , keinerlei Bedeutung, wenn maschinen menschen töten, hat sich die Ausgansbasis geändert auf der Gesellschaften und das Leben an sich, bis heute sich entwickeln konnten..

  7. Mal sehen, ob die Ukrainer irgendwann aufwachen und erkennen, dass sie ein großes Versuchslabor für Kriegstechnik mit dem Ziel der Ausrottung durch den Wertewesten sind. Im Idealfall sollte natürlich Russland auch so weit geschwächt werden, dass es auseinanderfällt und die Teilstücke dann dem Westwolf zum Fraß vorgeworfen werden.

    1. Die wachen nicht auf, vergiss es. Die checken ebenso wenig wie die Deutschen oder sonst ein Westvolk was hier abgeht.
      Checken die Deutschen was ? Jede Wahl beweist das Gegenteil.
      Der Schriftsteller Fleck schrieb: “ Das Gros der Menschen dümpelt als amorphe Verfügungsmasse in einem Meer aus Dummheit.Sie schlucken die Lügen der Staatsverbrecher wie Glückspillen, die nie erprobt wurden.“
      Besser kann man es wohl nicht beschreiben.

  8. Was freilich kreationistisch-filmverblödeter Ami-Unfug ist. Die menschliche Form hat sich entwickelt, um äffischem Grundmaterial das Überleben in der Savanne zu ermöglichen, nicht jedoch um in modernen Schlachtfeldern zu brillieren. Für ersteres, und um im Alltag zurechtzukommen, ist die humanoide Form bestens geeignet, für letzteres gibt es viel effizientere und einfacher zu realisierende Modelle – nicht anders verhält es sich mit Industrierobotern, wo arbeiten schon Humanoide? Wie gesagt, ohne Hollywood- und Kreationismus-Verblödung würde kaum jemand auf die Idee kommen, so etwas ernsthaft im Krieg einzusetzen. Doch etwas Gutes hat das Ganze auch, werden doch schließlich kriegsgeile Investoren immerhin eines Teils ihres Vermögens entledigt.

    1. Danke! Ich verstehe weder etwas von Robotern noch vom Kriege führen und habe mich gefragt, warum die eigentlich „humanoid“ sein müssen. Der „Mann zu Mann Kampf“ ist doch eigentlich überholt und Killermaschinen lassen sich sicher einfacher, unauffälliger und billiger konstruieren.

    2. Guter Punkt. Das mit Hollywood. Es ist interessant wie die Amis oder der Westen generell im Denken seinen eigenen Fantasien zum Opfer fällt und diese als Realität ansieht.
      Vielleicht beruhen ja die Fehlkalkulationen mit darauf ?
      So auch die völlige Fehleinschätzung und Unterschätzung der Iraner. Die sicher genau im Wissen um ihre Unterlegenheit einen Plan entwickelt haben wie man damit umgeht.

  9. Aparte Perspektive: Die Maschinen hauen einander noch auf die Metallfresse, wenn die Leute längst alle tot sind. Die Menschen werden von ihrer eigenen Widerlichkeit „überlebt“. Die ist ja auch tatsächlich größer als sie selbst.

    1. Die Antwort findet sich in der KI selber o)

      Es gibt mit Sicherheit gute Gründe warum man KI’s in der heutigen Form wie bei Google zb einschränkt in Sachen Spieräumen ..
      In diese befinden sich auch Antworten in Sachen Lösung solcher Art Entwicklung..
      Bin mit Sicherheit kein technikanbeter, aber doch würde Ich Ihr Potential nicht unterschätzen wollen..

  10. Heißt im Endeffekt, have Nukes and some Rockets, oder lass dich von Kampfrobotern massakrieren, von denen das reichste Land auch die meisten haben wird.
    Selten war die Menscheit noch dümmer als heute.

    1. Wie von allem anderen werden auch von den Kampfrobotern die Chinesen am meisten haben.
      Dass sie zu dem Zeitpunkt auch das meiste Geld haben ist möglich aber nicht das entscheidende.
      Die meisten Kriegsroboter hat wer am billigsten und effizientesten produziert und trotzdem mit hinreichender Qualität.
      Und das werden die Chinesen sein.

      Wahrscheinlich werden sich aber auch diverse andere Länder gut schlagen in dieser hässlichen neuen Welt, zumindest bis Ökosysteme und Weltwirtschaft gemeinsam endgültig flöten gehen.

      Aber schon bevor es soweit ist habe ich den Verdacht dass die humanoiden Roboter als verwundbar gegen allerlei Gegenmaßnahmen, einschließlich solcher die noch wesentlich billiger sein werden als selbst chinesische Androiden, erweisen und gut möglich als Prestigeprojekt das unter den Erwartungen zurückbleibt.

      Auch wenn verschiedene selbstständige Kriegsmachinen sicher leider in näherer Zukunft zum Standardrepertoire gehören, werden Androiden sich wahrscheinlich nur sehr begrenzt in sehr spezifischen Situationen bewähren.

      Oft wirds wohl eher robotisches Kroppzeug sein das fliegt oder auf mehr Beinen krabbelt und eine wesentlich kleinere Zielscheibe abgibt.

      Natürlich wird auch der Anreiz für EMP Waffen noch größer.

  11. Die Hauptaufgabe dieser Blechbüchse wird sein regelmäßig eine Steckdose zu finden sonst wird er einfach abliegen. Wäre mir neu das in einem Schützengraben wo das Wasser bis zum Knie geht irgendwelche Elektrischen Geräte Strom finden. Aber wahrscheinlich habe ich zu wenig Phantasie für diesen Schwachsinn.

    1. @Karl: Ihr Gedanke mit der Stromversorgung wird das Projekt „Kampfroboter“ wahrscheinlich
      auf die härteste Probe stellen. Da aber alles aus US Produktion eh nur Schrott ist, werden die
      Blecheimer wohl gar nicht bis zum ersten Aufladen funktionieren. Das was US Konzerne auf
      den Markt bringen wird meistens in China oder Süd Ost Asien gefertigt. Das sorgt für eine
      gewisse Tauglichkeit. E-Gitarren von Fender z.B. werden zum großen Teil bei Cortec gefertigt.
      So sind sie einigermaßen brauchbar. Gibson produziert angeblich selbst. Sieht man sich das
      „untere Preissegment“ bis 3.000,-€ an, vor Allem die Elektronik, ist die hälfte Müll. Meine SG
      ist eine Custom Shop Produktion, also schon die Edelausführung und trotzdem war die Erste
      die erhielt, schon kurzfristig defekt. Die Zweite war nach einer Bearbeitung durch einen Gitarren-
      bauer, brauchbar. Vielleicht sollten die Ammis ihre Blechstrampler doch in Süd Korea fertigen
      lassen und einen Anhänger dafür konstruieren, in dem der Powerpack zum Nachladen rollt.
      Aber sie sollten auf jeden Fall keine Nr. 5 los schicken….Nr.5 lebt !!

      1. Die Amerikaner können schon lange nichts mehr Gescheites selbst herstellen.
        Deswegen haben sie sich ja auch immer schon gegen gute Produkte aus Asien gewehrt.
        Siehe die Walkampagne des WWF die sich gegen Toyota richtete.

  12. Eine Sache ist mal sicher, wenn etwas konstruiert werden kann, wird es konstruiert! Der Mensch hat noch niemals aus ethischen Gründen auf eine Technologie verzichtet, schon gar nicht, wenn für militärische Zwecke brauchbar.
    Stanislaw Lem hat den Roman „Der Unbesiegbare“ geschrieben, in dem ein Raumkreuzer dieses Namens sein verschollenes Schwesterschiff sucht und auf einem Planeten landet. Auf diesem Planeten ist sämtliches biologisches Leben verschwunden, dort existiert nur sich selbst reproduzierendes künstliches Leben. Dieses erweist sich dem biologischen Leben als überlegen. Der Roman wirft die Frage auf, was denn Leben überhaupt sei, wie es zu definieren ist, den möchte ich mal empfehlen.
    Nun, in diese Richtung scheint der Zug zu fahren. Der Krieg Reich gegen Arm, den Warren Bufett postulierte, mit der geäußerten Überzeugung, das die Reichen gewinnen werden macht große Schritte.
    Wenn eine Welt entstanden ist, in der Maschinen Maschinen bauen und konstruieren, ist der Mensch überflüssig.
    Die Superreichen planen ja schon länger, sich Refugien mit rundum Versorgung zu schaffen. Menschliches Personal könnte da zum Problem werden, Durch den Einsatz von Robotern wären Sicherheit und Versorgung gewährleistet!
    Das wird wohl nicht mehr lange dauern.
    Sie werden zu spät merken, das ihre Existenz dann genauso überflüssig ist, wie die der Rest der Menschheit.
    Wenn uns kein Atomkrieg vorher den Garaus macht, wird diese Entwicklung die Menschheit vernichten.
    Zu Ende gedacht, werden sich diese Roboter als erster Schritt erweisen.
    Die werden uns vernichten!
    Davon bin ich zutiefst überzeugt!

    1. eben. Es ist so absehbar, dass das kommt.

      Man hört derzeit überall, dass es Produktionsengpässe gibt für Waffen. Wenn es Jemand schafft, seine Waffenfabriken genug zu automatisieren, dann sind noch Rohstoffe der Engpass, nicht mehr menschliche Arbeit. Dann produzieren Maschinen andere Maschinen. Dann kämpfen Roboterarmeen gegen Menschen und die, die Roboter haben, stecken alles in ihre Roboterarmeen, um im Wettrüsten nicht zurückzufallen.

      Perfide ist auch, wie Roboter beworben werden von den Herstellern: Unbewaffnete Erkundungsdrohne Heron bei der Bundeswehr. Der Betrüger Musk produziert zum Glück nur VR-Werbefilme, aber der verkauft seine nicht-existierenden Roboter auch als Haushaltshilfe oder autonomes Taxi. Aus der Ukraine kennen wir Bilder von so kleinen fahrenden Robotern, die angeblich Verwundete abtransportieren oder Proviant liefern.

      Den Kampfroboter mit Maschinengewehr, der junge russische Soldaten ummäht und das Ergebnis, zuckende, schreiende, sterbende Menschen, das zeigen sie lieber nicht. Noch nicht.
      Diese Strategie der Abstumpfung geschieht absichtlich.

    2. Keine Panik. Vor KI (das I ist gelogen) müssen wir uns nicht fürchten. Wirklich gefährlich sind die biologischen Waffen, die wir entwickeln. Vermutlich sind die nur deshalb noch nicht im Einsatz, weil es keine Garantie gibt, dass man nicht selbst erwischt wird. Aus diesem Grund wird an Mondbasen und sogar Marshabitaten gearbeitet.

    3. Ich finde solch hybotetische Kontstrukte auf Phantasie als Ausgansbasis einfach gut .. weil Sie zum Nachdenken anregen , was Sie ja auch genau sollen..
      Aber der Mensch an sich wird niemals überlüssig sein, denn nur Er selber kann so handeln und damit sich „überflüssig“ „machen“..
      Was aktuell an konflikten abläuft hat reine ökomische Ausgangspunkte und damit Ursachen..
      Mit den Maschinen hat das wenig bis nichts zu tun, mit der Finanzindustrie und Ihre Speichellecker wohl schon eher..

  13. Auffallend: das erste, was man von amerikanischen Robotern hört ist ihr Test auf dem Schlachtfeld. Chinesische Roboter werden offenbar zuerst testweise auf der Bühne zum Tanzen gebracht.
    Wenn der erste europäische Roboter fertig ist, wird er wahrscheinlich Steuern bei minderjährigen Obdachlosen eintreiben.

    1. Ja, so ist das!
      Als die Chinesen das Schießpulver erfanden, nutzten sie es für Feuerwerk!
      Als Berthold Schwarz es hier ebenfalls erfand, nutzte man es für Kanonen!

    2. „Wenn der erste europäische Roboter fertig ist, wird er wahrscheinlich Steuern bei minderjährigen Obdachlosen eintreiben.“

      An Zynismus kaum noch zu überbieten, aber auch kaum an Objektivität ..

      Bringt es gut auf den Punkt ..

  14. Willkommen im Terminator-Zeitalter.
    Das ging wohl schneller, als die meisten Menschen dachten. Das Militär als Innovationsmotor.
    Der 3. Weltkrieg hat begonnen. Den 4. werden wir dann wieder mit Faustkeilen austragen.
    Auf geht’s! Wer als erster schießt, stirbt nur als zweiter!

  15. Wenn das kommt, kämpfen irgendwann Roboterarmeen gegen eine Armee von Menschen, die keine Roboter haben.

    Hollywood ist sich wohlbewusst, dass das nicht gut aussieht für das Imperium mit Robotern, dass das die Bösen sind. Leider haben sie auch verschiedene Methoden die Boshaftigkeit des Imperiums zu verschleiern:

    – israelische Drohne ist unbewaffnet – erinnert sich noch Jemand? So wurde die Heron von der BW beworben. Manchmal machen Roboter auch Sinn, z.B. Minen wegräumen. Gleiches wird derzeit bei fahrenden Robotern durchgezogen, die werden für Krankentransport beworben.

    – Wie auch jetzt schon zu sehen, Zensur und gleichzeitig KI-Spam, sodass die Bürgis nicht mehr wissen, was stimmt und was nicht.

    – die übliche Hass-Propaganda – wegen der halte ich mittlerweile jede Abscheulichkeit unserer Imperialisten für möglich. Daran hat sich nichts geändert. Diese Grausamkeit lauerte schon immer hinter dem dünnen Schleier der Menschlichkeit.

    1. Die werden uns töten, denn der Krieg geht gegen uns.
      Entweder werden es die Roboter oder die KI tun, oder das Zeug was sie in den Gain of Function Laboren züchten, sobald die herrschende Klasse weiß wie sie sich vor dem neuen tödlichen Virus schützen und ein Gegenmittel sicher ist.
      Corona, war nur der erste Freilandtestlauf mit 20 Millionen Opfern weltweit.

      1. Biowaffen sind tatsächlich sehr gefährlich. Ein sicheres Gegenmittel wird es nicht geben, denn falls doch, wäre das Virus eben nicht gefährlich. Die Arbeiten an Mond- und Marsverstecken zeigen, dass sie selbst nicht an Gegenmittel glauben. Alternativ könnte man sich schützen, indem man sein Bewusstsein in einer Maschine versteckt. Vor kurzem hat man es angeblich geschafft, das funktionierende Hirn einer Fruchtfliege hochzuladen. Das Ziel dieser Firma (Eon Systems) ist es, das mit menschlichen Hirnen zu schaffen.

        1. Ach je, der Testlauf bezog sich auf rechtstaatliche Zumutbarkeit, darauf was die Menschen, propagandistisch befeuert, mit sich machen lassen, was ja im Sinne der Herrschenden höchst erfolgreich verlief, ansonsten sind Biowaffen schon eher veraltet.
          In den Laboren hat man Nanopartikel mit KI entwickelt, die unter Nutzung unser Elektrolyte sich im Körper selbst reproduzieren können und den Organismus zerstören. Dagegen kann man sich mit einem Marker schützen, der die Reproduktion verhindert, aber der dann nur ausgewählten Personen zur Verfügung stünde.
          Habe ich mal bei Sipri und wo anders auch gelesen, weiß aber nicht mehr wo, ist länger her

            1. In den NDS war vor einiger Zeit ein entsprechenderArtikel und wie gesagt, Sipri!
              Ich kann halt nicht zitieren, bin älteres Semester und nutze mein Gedächtnis.
              Aber aus den Fingern gesogen habe ich mir das nicht. Sehr komplex und hat wohl was mit Schwarmintelligenz zu tun, aber ich bin da nicht versiert genug, um die Funktionsweise begreifen und erklären zu können.
              Habe mir da nur die Quintesszenzen merken können und bin sehr erschrocken!

          1. „Ach je, der Testlauf bezog sich auf rechtstaatliche Zumutbarkeit, darauf was die Menschen, propagandistisch befeuert, mit sich machen lassen, was ja im Sinne der Herrschenden höchst erfolgreich verlief, …“

            Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so erfolgreich war. Ungefähr ein Viertel hat nicht mitspielen wollen. Das sind nicht so wenige.

            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1195108/umfrage/impfungen-gegen-das-coronavirus-je-einwohner-nach-bundeslaendern/

            1. Kann ich nicht sagen, die Zählen sind mir nicht geläufig. Wenn das jedoch stimmt was Sie sagen, sind 25% immerhin ein kleiner Silberstreif, dennoch stehen denen die anderen 75% gegenüber und das ist verdammt viel, zu viel, wie mir scheint!

      2. „oder die KI “

        KI mit einem Bewusstsein aber nicht, was dann natürlich keine KI an sich mehr wäre .. o)))
        Erkenne den Fehler in der Matrix..

    2. > Wenn das kommt, kämpfen irgendwann Roboterarmeen gegen eine Armee von Menschen, die keine Roboter haben.

      Wobei da ändert sich soviel nicht.
      In Afghanistan kämpften quasi B2 Bomber gegen Sandalenträger mit Kalaschnikow.
      Oder aktuell Drohnen gegen Menschen.

      > israelische Drohne ist unbewaffnet – erinnert sich noch Jemand?

      Ja.
      Mal schauen was dann jetzt zusammengeschwurbelt wird um der Bevölkerung bewaffnete Drohnen zu verkaufen.
      „die anderen habens ja schon“, „systemrelevant“ …

  16. Das ist ein Scam.

    Wie andere schon schrieben ist ein humanoider Kampfroboter Schwachsinn. Langsam, unbeweglich und vor allem um einiges teurer als normales Kanonenfutter. Eine einzelne EMP-Drohne (das sind auch Kampfroboter) reicht aus um all die Terminators lahmzulegen.

    Was wir schon eher sehen werden sind automatisierte Geräte (wie in der Industrie ja auch). Zb Computergestützte Luftabwehr die mit Echtzeit-Daten automatisiert Ziele bekämpft. Und natürlich mehr Drohnen in allen Grössen.

    Aber hey, wenn Daddy schon im weissen Irrenhaus sitzt, warum nicht auch etwas Steuergelder abgreifen?

    1. Da wäre ich mir nicht so sicher. Die werden die Kampfroboter gegen Menschen einsetzen, die keine EMP-Drohne haben. Die US-Polizei hat schon mal eine kleines Fahrzeug eingesetzt mit einer Mine oder Bombe gegen Kriminelle, die sich verschanzt hatten in einem Parkhaus. Das war ein Skandal damals, aber es gab natürlich die wahnsinnigen Fürsprecher, die mehr davon wollten.

      Das ist die nächste Gefahr, dass diese Militärtaktiken dann von der heimischen Polizei eingesetzt werden.

      1. Für Drohnen und Co ja, absolut einverstanden. Ukraine demonstriert ja bereits jetzt schon wie gut man damit Terrorismus betreiben kann.

        Aber eben nicht die im Artikel beschriebenen „Humanoiden“. Das ist imo ein reiner „cashgrab“.

        1. Ja. Siehe Elon Musk mit dem Optimus (wovon er nicht einmal einen funktionierenden Prototypen hat) oder Robo-Taxis (nur mit Kameras unmöglich). Alles Tech-Ponzi genauso wie das meiste „AI“. Oben wurden noch Mond- oder gar Mars-Basen erwähnt – auch alles Betrug. Die Saudis scheitern schon an ihrem idiotischen Tech-Ponzi „The Line“ – auf der Erde. Andererseits, die humanoiden Kung-fu-Roboter der Chinesen waren doch relativ furchteinflößend, aber habe ich mich nicht näher mit beschäftigt.

          Es sind natürlich eher Maschinen, die nicht wie Menschen aussehen, eher UAV, UGV oder UUV. Unmanned Air, Ground, Unterwater Vehicles. Da gibt es wirklich eine Revolution, bei der Elektronik und Miniaturisierung. Ich finde das krass, was man auch für Unterschiede sieht, wie fortgeschritten manche Drohnen sind, mit z.B. besten Nachtsichtgeräten, dagegen wiederum sehr primitive Drohnen wie die Baba Yaga, natürlich sehr billig.

          Bei den Abfangdrohnen frage ich mich mittlerweile auch, warum sie das nicht besser hinbekommen, nach 4 Jahren. Gut, ich weiß – es muss ein gesteuertes, fliegendes Objekt getroffen werden und braucht eine schnelle Internetverbindung etc. Trotzdem …

          Es zeigt einfach auch wie wenig den Staaten, bzw. „der Führung“ ihre Bürger wert sind.

  17. Roboter-Phantom

    Ist sehr treffend. Aus dem einfachen Grund: so einem Roboter geht sehr schnell der Saft aus. Nichtstationäre Roboter sind reine Phantome. Es gibt sie nicht (außer in einem sehr zeitlich begrenzten Einsatzumfang, etwa zum Ausspähen oder zum Bomben entschärfen).

    Aber wir leben eben in der Zeit der Märchenerzählungen. Und heutzutage sind es vor allem Techno-Märchen. Weil den Techno-Idioten so viel Geld in den Rachen geworfen wird können sie mit ihrer PR-Arbeit alle, also wirlklich alle Deppen erreichen. Fertig.

  18. OT :
    Wieso verschwinden in verschiedenen Artikeln hier auf einmal mehrere Kommentare ?
    Ist das dem DSA geschuldet, gibt es neue ‚Empfehlungen‘ zur Freinungsmeiheit oder ist mein Computer um mein seelisches Wohl besorgt ? Senzur kann es ja nicht sein, latürnich nicht. Oder war es gar der Unsichtbare ?

    1. Nein, weder der DSA noch „unsichtbare Hände“ sind hier am Werk. Wir moderieren Kommentare nach inhaltlichen Kriterien. Beiträge oder Antworten darauf werden entfernt, wenn sie nicht zur Diskussion des jeweiligen Artikels beitragen oder primär darauf abzielen, andere zu beleidigen oder zu provozieren.

      Wenn ein solcher Kommentar gelöscht wird, verschwinden damit zwangsläufig auch direkte Antworten darauf, weil diese technisch an den ursprünglichen Beitrag gebunden sind. Das kann den Eindruck erwecken, als würden mehrere voneinander unabhängige Kommentare auf einmal verschwinden.

      Unser Ziel ist es, die Diskussion beim Thema zu halten und einen respektvollen Umgangston zu wahren.

      1. “ Beiträge werden entfernt, wenn sie nicht zur Diskussion des jeweiligen Artikels beitragen oder primär darauf abzielen, andere zu beleidigen oder zu provozieren.“
        Komisch, warum werden dann z.B. die Posts eines „Termolo“ nicht ‚entfernt‘, obwohl sie regelmäßig inhaltlich mit dem entsprechenden Artikel nichts zu tun haben? Und dort ebenso regelmäßig über „die“ Juden hergezogen wird ?
        Und was Beleidigungen und (Pseudo-) Provokationen betrifft, da müsste man wohl die Hälfte der Kommentare löschen…😉 Das erscheint mir alles schon ein bißchen arg willkürlich. Ein gewisser Herr Neuber ist nicht zufällig ein neues Redaktionsmitglied ? 😄

      2. @ Overton Moderation:
        Es wäre dann aber vielleicht sinnvoll nach dem Entfernen eines Kommentars dieses genau an der Stelle, wo er stand, zu kenntzeichnen. Am besten auch noch mit einer sinnvollen Begründung.
        Denn wenn hier sowas wie heimliche Zensur aufkommt und sich die Leute, berechtigt oder unberechtigt, verfolgt fühlen, oder einfach nicht mehr verstehen was warum mit ihren Posts passiert, verliert ihr hier den vielleicht wichtigsten Teil eures Magazins, nämlich die Kommentatoren.

        1. 👍
          “ verliert ihr hier den vielleicht wichtigsten Teil eures Magazins, nämlich die Kommentatoren.“
          Das sehe ich ähnlich. Ihr Kommentar bringt es gut auf den Punkt.
          Abgesehen davon finde ich viele Kommentare – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht so schlimm.
          Ja, es sind einige nervige, manchmal ausgesprochen dumme, klugscheissende, weltfremde und was weiß ich noch alles für Kommentare dabei. Aber solange sie nichts wirklich Strafbares, Diskreditierendes, etc. enthalten, gibt es ja genügend Optionen, mit diesen umzugehen. Das einfachste ist dabei, sie schlicht zu ignorieren. Man kann sie auch als verbales/Diskurs-Training sehen. Oder einfach mit Humor nehmen (es kam gar nicht so selten vor, daß mir verschiedene Antworten ein ziemlich breites Grinsen entlockt haben…).
          Wie Sie schon richtig schreiben, sie einfach ohne Begründung rauszunehmen, ist die schlechteste Variante.
          Demnächst kommt dann noch der Hinweis, daß alle bisherigen Kommentare einem Qualitäts- und Fakten-Check unterzogen werden…😉

          1. letzteres garantiert! – die aktuelle show findet ausschließlich zur rechtfertigung des rückwärtslöschens statt….nur zu euer eiererlauchtheiten wohl…wie bei telepolis halt und ich find ja auch im maße, wie das dort unter rötzer praktiziert wurd, also da ja noch nur vorwärts….

  19. Die USA oder bzw. Kalifornien will die Welt verändern, geile Propaganda für eine Provinz.
    Diese technologische Entwicklung ist jedoch zu spät für einen Sieg der Ukraine.
    Denn der böse Russe gewinnt jedes Jahr in der Cyberweltmeisterschaft.
    Genial eine fiktive Errungenschaft an eine Welt darzubieten, wenn die USA absaufen wird.
    Ich möchte hier nicht schreiben, die USA wäre nicht in der Lage dazu, aber ich möchte bitte die Realitäten an diversen Schauplätzen in Erinnerung bringen.

  20. Ich glaube das Ding ist Betrug..

    Rechnen wir mal..

    Das Ding ist also 80kg schwer..
    Wenn wir davon ausgehen das es komplett aus Akkus besteht (jaja das geht natürlich nicht), dann hätte der Roboter (wenn es sich dabei um quasi perfekte Lion Akkus handelt ~350Wh / Kg). also ca 28.000 Wh an verfügbarer Leistung.(28Kwh) Um 80 Kg auf 1,7 Meter pro Sekunde zu beschleunigen braucht man ca. 68 Joule das entspricht über den Zeitraum einer Sekunde 68 Watt.

    Also 68 Watt pro Sekunde.. Rechnen wir den Wert jetzt zu Wattstunden (68 x 3600) bekommen wir 244.800 Wattstunden (244,8Kwh). Damit hätte der Roboter eine Laufzeit von knapp 7 Minuten. Die eigentliche Laufzeit wäre natürlich etwas Länger da man nicht für jeden Schritt die volle Beschleunigungsenergie braucht. Aber da man auch Energie zum Bremsen und Steuern der Bewegung braucht dürfte die Berechnung vermutlich relativ realistisch sein..

    Ich rate also dringend dazu sich das Ding erst mal vorführen zu lassen bevor man es kauft..

    Mfg Makrovir

    1. „Also 68 Watt pro Sekunde“ …

      Ich gehe davon aus, dass Wattsekunden gemeint waren, also Energie.
      Watt pro Sekunde wäre Leistung pro Zeiteinheit, also Leistungsänderung.

      1. Hatte dafür folgende Formel benutzt A=(m2E​)2/t

        A = Beschleunigung (m/s)
        m = Masse in Kg
        E = Energie in Joule
        t = Zeitraum in Sek..

        Komme Ich auf 68 Joule bei 1,7 m/s wenn Ich für 80 Kg auflöse.. 68 Joule über den Zeitraum von einer Sekunde entsprechen 68 Watt an verbrauchter Leistung über den Zeitraum von einer Sekunde..

        Natürlich ist das nur eine grobe Näherung dafür wenn sich der Roboter mit voller Geschwindigkeit bewegt..

        Mfg Makrovir

    2. Habe ähnloiche Überlegungen angestellt.

      Das Ding ist etwa so groß und schwer wie ein kleines Motorrad. Der Tank vom Motorrad hat mehr Energieinhalt als ein entsprechend großer Akku, aber vielleicht kann der Akku größer sein. Ein Motorrad ist dafür ausgelegt mit geringem Widerstand (Reibung) Strecken zu bewältigen. Das Motorrad fährt vielleicht 5 Stunden mit einer Tankfüllung.

      Nun der Roboter. Die Bewegungen des Roboters sind durch häufiges Beschleunigen und Bremsen geprägt. Sonst könnten Arme und Beine nicht gezielt bewegt werden. Bremsen ist reinie Energieverschwendung. Die vorher erzeugte Trägheitsbewegung wird ausgebremst. Das ist, wie wenn man das Motorrad ständig beschleunigen und gleich wieder abbremsen, wieder beschleunigen, wieder abbremsen würde …

      Wie weit kommt man damit? Und wie lange? Eben.

      Wenn so ein Roboter vielleicht 1 oder 2 Stunden durchhält ist das, glaube ich, schon sehr viel.

      1. Bremsen ist reinie Energieverschwendung. Die vorher erzeugte Trägheitsbewegung wird ausgebremst. Das ist, wie wenn man das Motorrad ständig beschleunigen und gleich wieder abbremsen, wieder beschleunigen, wieder abbremsen würde …

        Sicherlich darüber hatte Ich auch nachgedacht.. Viele Tiere (auch der Mensch) bewegen sich indem das Moment durch Gelenkbewegung weiter transportiert wird und somit die Bewegungsenergie teilweise erhalten bleibt..
        Extremes Beispiel wäre hier ein Kängeru. Trotzdem braucht diese Bewegung aber ebenfalls Kraft oder einen entsprechenden „Mechanismus“ wie beim Kängeru.. Der Roboter bewegt sich aber mit 1,7 Metern Pro Sekunde das sind in etwa 6Kmh. Ich denke bei einer so langsamen Geschwindigkeit ist es schwer das Moment der Bewegung zu erhalten ohne dabei umzukippen. So weit Ich sehen konnte (Herstellerseite) hat das Ding aber keine eingebauten Dämpfer oder Schockabsorber.. Dehalb muss der Roboter vermutlich ständig sein gesamtes Gewicht mit den Motoren balancieren und das entstehende Moment der Beschleunigung entsprechend bremsen und wieder aufbauen damit der Roboter nicht umkippt.

        Ein Motorrad rollt halt das ist bewegungstechnisch eine völlig andere Geschichte..

        Was den Tank angeht gibt es sogar schon Roboter mit einem eingebauten Motor. Da sind z.B diese mechanischen Packesel die wohl auch schon vom Militär eingesetzt werden. Quasi ein vierbeiner Robot mit einer einfachen hinterherlauf Funktion. So etwas gibt es auch schon für die Lagerhalle quasi eine automatische Ameise die einem Menschen mit entsprechendem Transponder hinterherfährt..

        https://www.jungheinrich.ie/automation/ere-225a-549512

        Wenn man aber auf diesen „Humanoiden2 noch 50 Kg Motor + Generator und Sprit draufpackt dann hat der seine Maximale Kapazität vermutlich schon erreicht.

        Trotzdem würde Ich die Gefahr solcher automatischen Tötungsmaschinen auch nicht kleinreden! So ein Ding ist mit seiner Sensorik und einer Knarre auf jeden Fall auch eine Bedrohung und wenn der Roboter stationär untergebracht ist dann hält der Akku auch länger. Aber für realistischen Schlachtfeldeinsatz sind die Dinger bisher nicht zu gebrauchen. Im Gegensatz zu anderen Systemen die einfach eine Knarre mit Sensorik auf einen kleinen fahrbaren Untersatz packen oder einen „Vierbeiner“..

        https://en.wikipedia.org/wiki/BigDog
        https://idfclub.org/rex-mk-ii-the-idfs-robotic-mule/

        Diese Art von Roboter sind halt wesentlich praktischer und zuverlässiger im Einsatz und deshalb werden Sie auch eingesetzt..

        Mfg Makrovir

        1. „automatischen Tötungsmaschinen“ „und wenn der Roboter stationär untergebracht ist“

          Sowas gibt es leider schon, nennt sich zB Antipersonenmine. Und ist in der Form wahrscheinlich um den Faktor 100.000 billiger als so ein Roboding

  21. Werte MitforentInnen: Ich erwarte schon mehr konstruktive Beiträge, wie man einen Roboter „foltern“ kann (s.o)!
    Strom funktioniert wohl nicht, denn der Robbie bekommt entweder einen ‚Orgasmus‘ oder einen Kurzschluß. Brennen oder schneiden scheiden wohl auch aus … Vielleicht eine Teildemontage, eine Bedrohung mit Computerviren oder elektronischen Albträumen (in Anlehnung an Philip K. Dick)?

    Seid kreativ, bevor es die KI wird!

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