
Der Roboter Phantom von Foundation Future Industries, Eric Trump ist Investor, soll alle Waffen bedienen können, mit denen Menschen ihre Gegner bekämpfen, und sich in der für Menschen ausgelegten Umwelt bewegen und handeln zu können.
Das 2024 gegründete Startup Foundation Future Industries kommt erwartungsgemäß aus Kalifornien und will die Welt mit humanoiden Robotern verändern, die alles können sollen, was Menschen machen. Die Pläne sind groß. Die Roboter sollen nicht nur Menschen in allen Bereichen ersetzen, sondern auch dazu dienen neue Städte zu bauen und den Mond und Mars zu besiedeln. Die Mission: „Technologien entwickeln, die ein selbsttragendes Leben auf der Erde und darüber hinaus ermöglichen.“
2026 will man schon 10.000 Roboter auf den Markt bringen, 40.000 in 2027. Es gibt Hunderte von Unternehmen auf der Welt, die humanoide Roboter für alle möglichen Zwecke bauen. Foundation setzt, was in diesen Zeiten naheliegt, wie viele andere stark auf das Militär als Geldgeber, das den Roboter Phantom als Ersatz für Soldaten einsetzen soll. Phantom soll nämlich alle Waffen bedienen können, mit denen Menschen ihre Gegner bekämpfen, und sich in der für Menschen ausgelegten Umwelt bewegen und handeln zu können. Das ist ganz praktisch-ökonomisch gedacht: Für die Humanoiden lassen sich die vorhandenen Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände verwenden. Trump-Sohn Eric ist nicht nur Investor, sondern auch strategischer Chefberater von Foundation. Da passt es gut, dass sein Vater die von Biden auferlegten Beschränkungen für KI durch ein Dekret aufgehoben hat, um die weitere Entwicklung zu entfesseln. Und dass das Pentagon sich von Anthropic getrennt hat, weil das Unternehmen nicht will, dass sein KI-Modell Claude zur Massenüberwachung und zur Entwicklung von ganz autonomen Waffensystemen verwendet wird.
Im Februar wurden zwei der Roboter in die Ukraine geschickt, um sie dort unter Kampfbedingungen zu testen. Man steht in Verhandlungen mit dem Heimatschutzministerium, um Roboter zur Sicherung der Grenze im Süden einzusetzen.
Phantom (MK1) ist 1,80 cm groß und 80 kg schwer, kann 40 kg tragen und sich mit einer Geschwindigkeit von 1,7 m/s (6 km/h) fortbewegen. Natürlich ist er nach der Foundation-Werbung sehr beweglich, robust, leise, dauerhaft einsetzbar und für extreme Umgebungen tauglich: „Entwickelt für den Dauerbetrieb in anspruchsvollen Umgebungen, zur Maximierung der Verfügbarkeit und zur Reduzierung von Ausfallzeiten.“ Wie lange die Batterie aushält, konnte ich nicht eruieren.
Gründer und CEO Sankaet Pathak, dessen vorherige Firma Synapse bankrott ging, will dieses Jahr 500 Millionen Dollar an Investorengeldern einsammeln und vor allem das Kriegsministerium als Großkunden gewinnen. Bislang hat man Verträge in Höhe von 24 Millionen mit der U.S. Army, Navy und Air Force. Letztes Jahr sagte er Newsweek: „Von Anfang an war uns klar, dass wir einen Weg finden müssen, diese Roboter im Umgang mit Waffen zu trainieren … Heute gibt es China, Russland und eine Reihe von Gegnern der USA, die bereits damit begonnen haben, Roboter zu bewaffnen, was den Zeitplan in unseren Augen definitiv beschleunigt hat. Angesichts der Tatsache, dass andere es tun, halte ich es für pathologischen Altruismus, es selbst nicht zu tun. Wenn die Leute denken, man sei schwach, werden sie das auch glauben.“
„Moralische Verpflichtung, Roboter anstelle von Soldaten in den Krieg zu schicken“
Zur Rechtfertigung, autonome oder halbautonome Kriegsroboter einzusetzen, wird dieselbe Logik benutzt, die man auch in der Bundesregierung für die massive Aufrüstung nutzt. Sie diene dem Zweck der Abschreckung und damit dem Ziel, nicht eingesetzt zu werden. Sankaet: „Ich glaube, wenn das US-Militär etwa 100.000 Roboter hätte, deren Einsatzfähigkeit es einfach unter Beweis stellen könnte, würde das im Großen und Ganzen viele Kriege beenden, bevor sie überhaupt beginnen.“ Man könnte natürlich auch sagen, dass viele Kriege schneller ausbrechen werden, weil man ja erstmal nur Roboter schickt.
Die Ukraine ist zum Schlachtfeld für Roboter geworden. In schneller Folgen werden Drohnen, Bodenfahrzeuge und Boote entwickelt und bewaffnet. Teilweise bekämpfen sie sich auch untereinander, wenn Drohnen andere Drohnen abfangen oder Bodenroboter zerstören, die Nachschub liefern und Verletzte abtransportieren, aber auch mit Maschinengewehren ausgerüstet sind. Foundation-Mitgründer Mike LeBLanc, ein Ex-Marine Corp, zur Entsendung der zwei Phantom-Roboter in die Ukraine: „Wir sind der Meinung, dass es eine moralische Verpflichtung ist, diese Roboter anstelle von Soldaten in den Krieg zu schicken.“ Das mag die Kriegspartei, die die Roboter schickt, erst einmal weniger Soldatenleben kosten, aber deren Ziel ist nicht nur die Bekämpfung anderer Roboter, sondern die Tötung von Gegnern: „moralische Verpflichtung“.
Die Orwellsche Behauptung scheint bei Politik und Rüstungsindustrie beliebt zu sein, dass mehr Waffen das Kriegsrisiko senken. Der Time sagte LeBlanc entsprechend: „Roboter kennen weder Müdigkeit noch Angst und können unter extremen Bedingungen ununterbrochen im Einsatz bleiben, während sie gegen Strahlung, Chemikalien oder biologische Kampfstoffe immun sind. Darüber hinaus ist LeBlanc der Ansicht, dass riesige Heere humanoider Roboter letztendlich den taktischen Vorteil jeder Seite in jedem Konflikt zunichte machen werden, ähnlich wie nukleare Abschreckungsmittel – wodurch das Eskalationsrisiko exponentiell sinkt.“ Die Idee ist wohl, dass es bei den Kriegen, in denen Roboter in Massen gegeneinander antreten, beiden Seiten zu teuer würde und aus ökonomischen Gründen keine Kriege begonnen oder diese schnell wieder beendet werden.
Vermutlich wird das Gegenteil der Fall sein, wie auch Time anmerkt. Oft werden asymmetrische Kriege geführt, in denen die technisch überlegene Partei, wie das bei dem Krieg gegen Terror der Fall war, die Technik ausspielt, um Gegner ungefährdet zu vernichten, z.B. durch Drohnen oder Kampfflugzeuge. Mit Roboter werden Einsätze möglich, die sonst für zu riskant erachtet würden. Wenn ein paar Roboter draufgehen, stört das im angreifenden Lager wohl niemand. Man könnte sich beispielsweise vorstellen, dass US-Präsident Trump mangels Bodentruppen für den Iran Roboterbodentruppen vorschicken könnte, die autonom Stützpunkte Revolutionsgarde angreifen und ausschalten sollen. Weil dabei keine amerikanischen Soldaten sterben, sondern nur Roboter zerstört werden, würde dies auch weniger innenpolitische Probleme mit sich bringen. Besonders für Stadtkämpfe wären Humanoide geeignet.
Automatisierung der Tötungs- oder Vernichtungskette
Zudem werden autonome Roboter ethische Entlastung anbieten. Wenn jetzt wie in Iran eine Schule durch eine Präzisionsrakete zerstört wird, war das eine Art Unfall, ungenaue oder veraltete Daten und KI-Probleme. Die Tendenz geht bereits im Ukraine-Krieg dahin, Drohnen autonom Ziele angreifen zu lassen. Abgesehen davon, dass das Völkerrecht bereits zerschreddert ist, wer würde dann für Kriegsverbrechen belangt werden? Wobei es natürlich egal ist, wie der Täter aussieht bzw. wie er sich bewegen kann, also ob es sich um eine Drohne, einen Bodenroboter oder einen Humanoiden handelt. Und man tut immer so, als würden Menschen „human“ kämpfen, während autonomen Robotern Moral und Empathie fehlt. Im Krieg werden zwar Regeln befolgt, aber die Menschen killen oder bombardieren einander weitgehend empathielos. Diese auszutreiben, gehört zum Soldatensein. Menschen sind eher brutaler, Maschinen befolgen nur Regeln und machen Fehler, wie die KI-Chatbots demonstrieren.
Die Foundation-Roboter werden vorerst angeblich nur zur Aufklärung an die Front gebracht. Das soll dazu dienen, sie durch Lernen unter realen Kriegsbedingungen zu verbessern. Aufklärung vor Ort ist Teil der Tötungs- oder Vernichtungskette von Freund/Feind-Erkennen über Verfolgen bis hin zur Zerstörung. Dazu gehört auch, dass die Roboter Strategien entwickeln müssen, Angriffen zu entgehen oder sie zu kontern. Gerät ein Roboter in die Hände der Gegner, kann er ebenso wie ein Kriegsgefangener unter Folter Geheimnisse preisgeben. Man wird auch sehen müssen, wie die Logistik, einschließlich Reparatur, Rücktransport, Stromversorgung etc., von nicht auf Kamikaze-Einsätze angelegten Roboterschwärmen, vor allem von so komplizierten Robotern wie Humanoiden, organisiert werden muss.
Ähnliche Beiträge:
- R.U.R. – 100 Jahre mit Robotern
- Ukraine-Krieg: Testfeld für Luft-und Wasserdrohnen und jetzt auch für Bodenroboter?
- China: Humanoide Roboter treten gegen Menschen im Marathonlauf an
- Maschinen an die Macht
- Ukraine-Krieg verschafft autonomen Waffensystemen die erste Kampfbühne




Warum nur setzen sie, die Roboter nicht gegen den Iran ein?
Sie haben nicht mitbekommen das die Roboter zur Zeit nur 6Km/h schnell sind.
Aber keine Sorge, das wird schon.
Glaub nicht das du zu Fuß schneller bist mit 40kg Kampfausrüstung.
Ich bin ja auch kein Roboter und außerdem schon in Rente.
So,so, der Monotone heißt nun Arthur. Da hätte ich dir aber mehr Fantasie zugetraut. Warum nicht Agamemnon oder Nebukadnezar?
Skynet lässt grüßen.
Über all dem kreist der Pleitegeier. Das wird alles unbezahlbar und ist dem Wahn geschuldet, sich unverletzlich zu machen, also absolute Macht zu erlangen. Aber sollte es wirklich soweit kommen, dass keine Soldaten mehr in Griffweite des Gegners sind, wird sich dieser sich eben an Zivilisten halten. Die Unverwundbarkeit wird man nicht erreichen.
Das ist in Gaza passiert (Sonntag 15.03.2026):
Bei einem Angriff auf das Al-Nuseirat Flüchtlingslager wurden ein Mann und seine Frau und ihr Kind ermordet. Die Frau war mit Zwillingen schwanger (Kamal Abdul Nasser Ayyash, 36, Halima Shaker Ayyash, 32 und Ahmed).
Ein Fünfzehnjähriger aus einer anderen Familie starb ebenfalls (Ibrahim Muhammad al-Hasnats, 15)
Bei der Bombardierung eines Polizeiwagens in Gaza-Mitte wurden die acht Insassen ermordet.
Es wurden vierzehn Menschen verletzt.
Und das u.a. in der West-Bank:
Das Militär schiesst in Tammun, südlich von Tubas, in ein Kraftfahrzeug und es wird eine ganze Familie getötet.
Die Erschossenen sind Ali Khaled Bani Odeh, seine Frau Waad Othman Bani Odeh und die Söhne Mohammad, 5 und Othman, 7. Eines der beiden überlebenden Kinder sagt: „Wir waren in dem Wagen als man uns direkt beschossen hat […]“
Das palästinensische Rote Kreuz wurde vom Militär davon abgehalten die Verletzten im Wagen zu behandeln. Sie mussten die Gegend verlassen und haben später die Toten und die beiden überlebenden Kinder geborgen.
Es gab auch Angriffe bei denen einer erschossen und andere mit Messerstichen verletzt wurden.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Bla bla und in China ist ein Sack Reis umgefallen und die Ratten hatten sich total erschreckt…
Empörungskultur as it´s best!
@Arthur Dent: Das Hauptproblem bei diesem Forenten ist, dass er permanent bei jedem sachfremden Thema alles mit seiner Palästina-Obsession vollmüllt.
Außerdem ist er für mich ein Antisemit. Echt zum Kotzen!
“ in China ist ein Sack Reis umgefallen “
Nein , Er beschreibt damit genau das, was der ganzen Menschheit angedacht ist.. Religion ist das schon lange kein Motiv mehr in SAchen Töten..
In der Tat. Skynet läßt grüßen. Diese diabolische Brut hat nur eines im Sinn, Killen, Killen, Killen. Und soviel zu vernichten, wie es nur geht. Ich meine damit die Menschen, die dieses Teufelszeug entwickeln und bauen. Diese scheinen genauso eiskalt zu sein, wie das Metall, aus dem diese Roboter gebaut sein werden. Aber man sollte nicht alles glauben, was aus den USA kommt.
Trump erzählt uns von einem Golden Dome, während der Iron Dome gerade vom Iran zerlegt wird. Es gibt eine Menge Maulhelden drüben auf der anderen Seite des großen Teiches und der größte von ihnen heißt Donald Trump. Ach ja. Die Roboter sind zur Zeit haargenau 6 Kmh/h schnell. Mit diesem Tempo sind sie ein gutes Ziel für jeden Trottel oder Roboter, der sie zerstören will. Sie sollten von Uisan Bolt lernen. Der würde diesen Roboterpfeifen Beine machen.
Ob den so Handelnden die Einsicht kommt, dass sie damit sich selbst als Zielscheibe des Gegners in den Vordergrund bringen?
Die logische Konsequenz wäre ja, die gegnerischen Eliten, die die Roboter einsetzen, zu eliminieren.
Gedanken dieser Art werden sich zunehmend durchsetzen, einzige logische Konsequenz die den Menschen noch machbar erscheint ..Nicht die Maschine ist der Feind sondern Ihre Eigentümer. Der Menschliche Verstand wird das erkennen können, die Maschine aber nicht..
“ Wenn die Leute denken, man sei schwach, werden sie das auch glauben.“
????????
Wenn die Leute glauben, man sei schwach, werden sie das auch denken..
??????
Der Denker ist offensichtlich ein Schwach
kopf.
Der bullshit Generator lässt grüßen.
Wie viel soll er denn kosten? Gibt es bei einer mindestabnahmemenge von 10000 50% Rabatt?
entweder haben Sie Zugriff auf KI, das brauch Datenverbindungen, die man heute auch kappen kann, oder aber locale llm, und da sehe ich noch keine Überlegen gegenüber den Menschen …
Ich sehe das an Gemini, Ich kann das richtig spüren wenn das „Korset “ da „angezogen“ wurde an den Reaktionen ..
Machen Wir Uns nichts vor, Ein Rechtssystem das soetwas hergiebt ist damit zum Sterben verurteilt, weil dieses nur noch von seiner Vergangenheit zehrt…
Was die Eigentümer erzählen , keinerlei Bedeutung, wenn maschinen menschen töten, hat sich die Ausgansbasis geändert auf der Gesellschaften und das Leben an sich, bis heute sich entwickeln konnten..
Mal sehen, ob die Ukrainer irgendwann aufwachen und erkennen, dass sie ein großes Versuchslabor für Kriegstechnik mit dem Ziel der Ausrottung durch den Wertewesten sind. Im Idealfall sollte natürlich Russland auch so weit geschwächt werden, dass es auseinanderfällt und die Teilstücke dann dem Westwolf zum Fraß vorgeworfen werden.
Was freilich kreationistisch-filmverblödeter Ami-Unfug ist. Die menschliche Form hat sich entwickelt, um äffischem Grundmaterial das Überleben in der Savanne zu ermöglichen, nicht jedoch um in modernen Schlachtfeldern zu brillieren. Für ersteres, und um im Alltag zurechtzukommen, ist die humanoide Form bestens geeignet, für letzteres gibt es viel effizientere und einfacher zu realisierende Modelle – nicht anders verhält es sich mit Industrierobotern, wo arbeiten schon Humanoide? Wie gesagt, ohne Hollywood- und Kreationismus-Verblödung würde kaum jemand auf die Idee kommen, so etwas ernsthaft im Krieg einzusetzen. Doch etwas Gutes hat das Ganze auch, werden doch schließlich kriegsgeile Investoren immerhin eines Teils ihres Vermögens entledigt.