Ukrainische Nationalisten: Großukraine und die „totale Militarisierung der ukrainischen Gesellschaft“

Großukraine wie man sie sich bei Asow vorstellt
Großukraine wie man sie sich bei Asow vorstellt. Bild: Rainshouse

Am 22. Januar wurde in der Ukraine der Tag der Einheit gefeiert. Auch an diesem Tag fanden die Jagdszenen der Rekrutierungsagenten auf Männer statt, die man im Westen lieber nicht wahrnehmen will, weil sie die Kriegsunterstützung in Frage stellen. Die ukrainische Regierung, die unter Druck der verbliebenen europäischen Geldgeber den Krieg fortsetzen will oder muss, um Russland zu schwächen oder zu binden, und daher kriegsbeendende Kompromisse hinausschiebt, braucht mehr Soldaten zum „heldenhaften“ Widerstand bzw. zum Opfern für das Vaterland und die europäischen Interessen . Aber die gibt es nicht mehr, also müssen diejenigen, die nicht aus dem Land flüchten oder sich anderweitig freikaufen oder drücken können, mit Gewalt an die Front geschleppt werden

Die Eliteeinheiten der ukrainischen Streitkräfte sind die zahlreichen Freiwilligenverbände, die es teilweise wie etwa Asow ablehnen, Zwangsrekrutierte in ihren Reihen aufzunehmen. Die stürzen sich nicht in die Kämpfe, untergraben die Kampfmoral oder desertieren. Die meist nationalistischen Freiwilligenverbände sind zwar pro forma in die regulären Streitkräfte oder in die Nationalgarde integriert worden, weswegen sie auch Gelder und Waffen erhalten, aber sie haben eine gewisse Selbständigkeit behalten und die Möglichkeit, eigenständig Soldaten zu rekrutieren und auszubilden sowie Gelder über Spenden einzutreiben.

Für die Zukunft der Ukraine nach einem Ende des Kriegs mit territorialen Kompromissen stellen die mit allen verfügbaren Waffen ausgerüsteten nationalistischen Verbände ein hohes Risiko für einen Putsch oder einen Bürgerkrieg dar. Sie wollen nicht nur einen vom Militär geprägten Staat, sondern hegen territoriale Eroberungspläne für eine Großukraine, die Teile vom heutigen Russland umfassen soll. Es wird auch nach einem Friedensabkommen weitergehen.

Am Tag der Einheit (Sobornist) wird die am 12. Januar 1919 erfolgte Ausrufung der Vereinigung der Ukrainischen Volksrepublik (Hetmanat) und der Westukrainischen Volksrepublik (Galizien, Bukowyna, Ungarische Rus) erinnert und wiederbelebt. Die Ukraine Volksrepublik bzw. der Ukrainische Staat war ein von Deutschland und Österreich-Ungarn unterstütztes Gebilde unter dem Großgrundbesitzer und General Pawlo Skoropadskyj, der ähnlich wie später Stepan Bandera in Deutschland Zuflucht fand. Die Unterstützung ukrainischer Nationalisten ist mithin kein neues Phänomen deutscher Politik. Die nur wenige Wochen existierende Groß-Ukraine oder die wiederbelebte Ukrainische Volksrepublik umfasste bzw. beanspruchte auch größere Teile Russlands und Weißrusslands.

Ich hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass der imperialistische Traum von der Großukraine nicht nur bei nationalistischen Freiwilligenverbänden, sondern auch etwa bei Dmitri Jarosch, Kommandeur der Ukrainischen Freiwilligenarmee, und Kirill Budanov, bis vor kurzem Chef des Militärgeheimdienstes und von Selenskij befördert zum einflussreichen Chef des Präsidialbüros, also zur Spitze der Regierung, herumgeistert. Im Oktober 2022 hatte Jarosch erklärt: „Es ist an der Zeit, geopolitische Ansprüche auf die von den Russen besetzten ukrainischen Gebiete zu erheben: Ukrainischer Kuban; die ehemaligen Gebiete der Kosakentruppen von Don und Tersk; die Gebiete des Grünen Keils im Fernen Osten der Ukraine; Gebiet Woronesch; Gebiet Belgorod; südliches Gebiet Kursk; Gebiet Starodub, usw. Sobornist ist Sobornist!“ (Jarosch und der Rechte Sektor: Worüber man im Westen nicht mehr sprechen will).

Bei einem Gespräch mit Journalisten in seinem Büro hatte Budanov demonstrativ eine Karte an der Wand aufgehängt und abfotografieren lassen, auf der die Großukraine in dem von Jarosch genannten Umfang, aber auch ein in Teilen zerfallenes Restrussland zu sehen war. Auf die Frage „Wir haben in Ihrem Büro eine Karte des „zerstückelten“ Russlands gesehen. Darauf sind die Regionen Kursk, Belgorod und Kuban als Teil der Ukraine mit einem schwarzen Marker eingekreist. Ist dies die nächste Stufe nach dem Erreichen der Grenzen von 1991?“ antwortete Budanow ausweichend, aber suggestiv bejahend: „Jeder sieht, was er sehen möchte. Vielleicht ist es nur eine breite Markierung. Oder vielleicht nicht.“ (Der ukrainische Geheimdienstchef und die Eroberung russischer Gebiete).

Karte der Großukraine und des geteilten Russlands, die in Budanovs Dienstraum hing. Bild: Liga.net

Das ist beispielsweise Oleksiy Rains („Consul“), ein Asow-Freiwilliger, der jetzt auch als Soldat in der 3. Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte, eine Asow-Brigade, kämpft, bezeichnet sich als „Ideologe des ukrainischen Nationalismus“ und hat zur Verbreitung der Ideologie den Verlag Rainshouse gegründet. Dort wird „Literatur zur Geschichte und Praxis des ukrainischen Nationalismus“ angeboten, aber auch Bekleidung und andere Dinge „mit einer stark rechtsextremen Ästhetik“, wie es auf der Website des Verlags heißt. Als Logo dient ein Umriss der Großukraine, eben ist das Buch „Ukrainischer Imperialismus“ erschienen: „Es legt die historische, geopolitische und ideologische Rechtfertigung für die Notwendigkeit des ukrainischen Imperialismus als einzige Existenzform der Ukraine in der modernen Welt dar. Im Kern ist es ein Manifest des Irredentismus“, heißt es zur Werbung. Und Rains hat zahlreiche Karten der Großukraine gesammelt und die von ihm präferierte präsentiert. Bandera ist natürlich ein Idol.

Zum Tag der Einheit schreibt der „0ffizielle Kanal des 1. Korps der Staatlichen Asow-Universität“: „Der Kampf für eine vereinte und souveräne Ukraine begann und endete nicht 1919. Er wurde stets fortgesetzt: in den dunkelsten Zeiten, trotz des Klirrens der Ketten und der Gewalt der Repression; in scheinbar friedlichen Zeiten, als den Ukrainern begrenzte Freiheiten gewährt wurden, die ihnen bei Ungehorsam jederzeit wieder entzogen werden konnten. Er endete nicht 1991 mit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine. Der Kampf für die Einheit der Ukraine dauert bis heute an.“ Zusammen mit Rainhouse wird für die Großukraine geworben.

Das Buch „Ukrainischer Imperialismus“ mit der Großukraine.

 

Das nach dem 1941 mit ukrainischen Freiwilligen gegründete und an Pogromen beteiligte Nazi-Bataillon benannte Nachtigal-Bataillon, das dem Kommando von Yevhen Karas, dem Führer der NeonazigruppeC14, unterstand, wurde kurz nach dem Tag der Einheit in das Asow-Korps aufgenommen (Selenskij verleiht bekanntem Neonazi Yevhen Karas hohen militärischen Orden). Das Emblem von Asow ist die Wolfsangel, das Zeichen der Waffen-SS, was aber damit angeblich gar nichts zu tun haben soll. Gleichwohl bekennt sich das Bataillon zum Nazi-Bataillon und dessen Führer: „Wir tragen ehrenvoll den Namen der Einheit, die Roman Schuchewytsch anführte. Wir halten die Stellung, verherrlichen seinen Namen und besiegen denselben Feind, gegen den er uns zum Kampf befahl.“ Geografisch gibt man sich bescheidener: An diesem Tag im Januar 1919 „erklärten wir unser Recht, Herren unseres eigenen Landes zu sein – von den Karpaten bis zu den Müllhalden des Donbass, von den Wäldern Polissyas bis zur Küste der Krim. Wir sind die Nachkommen jener, die von einem vereinten Staat träumten, dafür kämpften und ihn aufbauten, und wir sind es, die ihn nun schützen müssen.“

Obgleich Selenskij auf eine möglichst schnelle Aufnahme der Ukraine in die EU drängt, sind die ukrainischen Nationalisten, die der Präsident ehrt, über die er aber nicht spricht, nicht von der verweichlichten, kriegsunwilligen und liberalen EU angetan. Das hat Jarosch zum Tag der Einheit wieder einmal in seinen „geopolitischen Gedanken“ betont: „Die Europäische Union in ihrer heutigen Form ist für uns Ukrainer völlig unnötig. Unser Staat Ukraine könnte im Falle eines Waffenstillstands zum Zentrum einer neuen militärisch-politischen Allianz werden.“

Nach dem Krieg sieht Jarosch die Stunde der Freiwilligenverbände, aus denen Militärunternehmen entstehen, die sie bereits mehr oder weniger sein: „Die Streitkräfte der Ukraine sind die Grundlage eines neuen europäischen Militärbündnisses. Zukünftige ukrainische private Militärunternehmen unter der Kontrolle der ukrainischen Geheimdienste sind ein wichtiger Faktor für die geopolitische Entwicklung des Staates.“ Die „totale Militarisierung der ukrainischen Gesellschaft“ ist das angestrebte Ziel. Dafür muss Russland der Feind bleiben, der vernichtet werden müsse: „Solange Ерефія (Erefia oder die Russische Föderation) existiert, werden wir gezwungen sein, zu kämpfen oder uns auf den Krieg vorzubereiten. … Erefia muss vernichtet werden.“

Das sind Fantasien von Rechten, die vor allem seit 2014 ausgebrütet werden und sich durch den offenen Krieg in den Kreisen um die zahlreichen Freiwilligenverbände verstärkt haben. Die westlichen Unterstützerstaaten fördern diese mit rechten Parteien und Bewegungen in Europa vernetzten Strukturen, weil sie entscheidend für die Aufrechterhaltung des erwünschten Kampfeswillens sind. Aber es ist schon lange absehbar, dass die von Rechtsnationalisten und Neonazis angestrebte Militarisierung der Gesellschaft zu Konflikten führen wird, zumal wenn die Ukraine in die EU aufgenommen werden sollte (Bürgerkrieg oder Destabilisierung der Gesellschaft bei Rückkehr der Veteranen von der Front).

 

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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133 Kommentare

  1. Zu dem was gestern in der West Bank passiert ist:
    Im Video im Link können Sie sehen wie Hr.Abu Ayoub in Fakhit von den Siedlern mit Stöcken geschlagen wird. Es wurde eine Notfalloperation durchgeführt. Er liegt mit Schädelbruch im Krankenhaus.

    „Hören wir auf, es Siedlergewalt zu nennen. Es ist Siedler-TERROR. Diese Kriminellen treiben ungestraft ihr Unwesen im Westjordanland, und die Welt schweigt dazu.“
    Francesca Albanese
    https://x.com/FranceskAlbs/status/2016637010417533233

  2. „Am Ende wird nicht die EU die Ukraine europäisch machen, sondern die Ukraine wird Europa ukrainisieren.“
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=145515

    Sobald sie die Mitgliedschaft der EU in der Tasche haben, werden die ukrainischen Nationalisten aus ihren Löchern kriechen und ihre Forderungen auf den Tisch legen.
    Ich hoffe, dass die EU-Staaten noch soviel Restverstand haben (die Balten mal ausgenommen), dass sie ihr Vero gegen die
    ukrainische Mitgliedschaft einlegen.

      1. Haben den Artikel jetzt auch ganz gelesen.
        Ich gehe mit der ungarischen Quelle
        d’accord: Dass die Russen einer Aufnahme
        in die EU zustimmen, wäre geostrategisch
        für sie selbst ein fataler Fehler.

        Die EU ist nur der zivile Zubringer für
        die NATO. Man sieht das in Moldawien und Georgien auch. Die Russen müssen also
        aus Ihrer Sicht auch die EU Ausdehnung stoppen. Die Aufnahme der Ukraine sowieo.

        1. ich stimme Ihnen zu, die EU Mitgliedschaft der Ukraine ist für Russland genau so gefährlich wie die Natomitgliedschaft.
          Ich denke die Russen wissen das und werden in den anschliessenden Verhandlungen darauf reagieren.
          Die Ukraine muss entnazifiziert, entmilitarisiert und NEUTRAL werden, da führt kein Weg dran vorbei.

    1. Nichtsdestotrotz: Für die ukrainische Bevölkerung wäre eine EU-Mitgliedschaft auf jeden Fall vorteilhaft, solange die Wiederaufbauhilfen fließen. Und rechtlich sicherlich auch.

  3. Es wäre doch so langsam besser, keine Waffen mehr in die Ukraine zu schicken. Es wird uns
    sonst so gehen wie den Ammis in Afghanistan, die nach der Übernahme durch die Taliban
    mit den US Waffen selbst beschossen wurden. Es scheint, dass die Russen schon genau
    wußten, warum sie die Sonderoperation gestartet haben. Wenn der Westen glaubt, dass
    es einen Frieden mit der Ukraine gibt, ohne das die entmillitarisiert und von den Nazis befreit
    ist, dann wird er, wenn er weiter alles an Waffen liefert, bis bis die letzte Oma ihr Erspartes
    dafür verpulvert hat, wieder auf den Stand der Anfänge der Industriellen Revolution zurückkehren.

    1. Die „Omas“, sicherlich meist gut versorgte Beamtenehefrauen, sagen gar nichts dazu. Ihnen fehlen die geistigen Voraussetzungen für kritische Betrachtungen.

  4. Ach, die Ukreiner sind schon Witzfiguren. Auch das 1919 bzw. ihre Staatsgründung überhaupt haben sie nicht aus eigener Kraft geschafft.

    1. „Die Ukrainer“ gibt es nicht, das ist so wie JEDER Nationalismus eine ideologische Phantasterei! Die vielbeschworenen Kosaken wollten nie einen zentralistischen Nationalstaat, weil sie ein loser Zusammenschluss von Clans waren, die ihre (lokalen) Führer selbst wählten! Die ukrainischen Nationalisten biegen sich alles sehr abenteuerlich zusammen.

    2. @Auf EU? Nein, danke!
      „Ach, die Ukreiner sind schon Witzfiguren. Auch das 1919 bzw. ihre Staatsgründung überhaupt haben sie nicht aus eigener Kraft geschafft.“

      Die Deutschen, welche diesen Kriegsgeifer finanzieren, auch; insbesondere jene, welche ihre Grammatikstunden geschwänzt haben und darüber hinaus nichtmal „Ukrainer“ zu schreiben in der Lage sind!

  5. Wie soll es jemals zu einer „gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur“ kommen,

    https://www.youtube.com/watch?v=3creQClHIhQ
    Dmitry Poljanskiy: Frieden erfordert eine gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur

    solange EUropa

    den ‚baldigen‘ Beitritt der Ukraine, möglicherweise schon 2027, als Joker im Ärmel behandelt?

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=145515
    Wird die EU-Mitgliedschaft der Ukraine Russlands größte Niederlage?
    „Ist die angestrebte Mitgliedschaft der Ukraine in der EU in Wahrheit eine „NATO durch die Hintertür“? Angesichts der militärischen Neuausrichtung Brüssels warnt der ungarische Diplomat und Botschafter a. D. György Varga vor einer massiven Fehlkalkulation Putins, der die EU-Mitgliedschaft Kiews bislang als zweitrangig einstufte. In einer Ära, in der sich die USA finanziell zurückziehen, droht Russland laut dem langjährigen Experten für den postsowjetischen Raum die dauerhafte politische und wirtschaftliche Isolation durch ein militarisiertes Europa.“

    Die Russische Föderation wird ein Szenario „dauerhafter, politischer und wirtschaftlicher Isolation“ so oder so nicht verhindern können, selbst wenn sie den Krieg bis zur völligen territorialen Übernahme der Ukraine und vor allem bis zur völligen ‚Unschädlichmachung‘ der na(z)ionalistischen Bataillone führte. Das würde paradoxerweise die EU-Finanzen vor unkalkulierbaren Beitrittskosten bewahren, etwas, das eigentlich im Sinne der EU-Landwirte und Steuerzahler sein müsste, andererseits der EU einen finanziellen Spielraum für beispiellose Aufrüstung schaffen.

    Auch ein auseinanderbrechendes EUropa wäre kaum für eine „gesamteuropäische Friedensarchitektur“ zu gewinnen, zu groß die Versuchung in FR und D plus UK, mit Aufrüstung ein ökonomisches Restüberleben sicherzustellen.

    Wie man es auch drehen und wenden möchte, die geopolitischen Zukunftsaussichten auf dem europäischen Kontinent sind mit dem vorhandenen politischen Personal zappenduster.

    b)

    1. „In einer Ära, in der sich die USA finanziell zurückziehen, droht Russland laut dem langjährigen Experten für den postsowjetischen Raum die dauerhafte politische und wirtschaftliche Isolation durch ein militarisiertes Europa.““

      Das ist ja furchtbar, Russland droht die wirtschaftliche Isolation von Europa. Dann haben sie ja gar keine Kunden mehr und müssen schrecklich verhungern. Oh mein Gott. Was machen sie dann mit all ihren billigen Rohstoffen?

    2. „Wie soll es jemals zu einer „gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur“ kommen,“
      Vermutlich nur oder erst nach völliger endgültiger Vernichtung all derer, die derzeit in der Ukraine und Europa das sagen haben. Dann wäre ja noch deren Fußvolk da, das müsste wohl ebenfalls ausgerottet werden, sonst hat man lauter Warlords samt deren Söldnern an der Backe. Haiti, Somalia, Syrien lassen grüßen.
      Realistisch betrachtet wird das nicht gehen. Also muss ich ihnen leider recht geben:
      „Wie man es auch drehen und wenden möchte, die geopolitischen Zukunftsaussichten auf dem europäischen Kontinent sind mit dem vorhandenen politischen Personal zappenduster.“
      Europa hatte echt mal viel Potential, man denke nur an die Aufklärung und vieles andere. Vorbei. alle Chancen verspielt.

  6. In gewissem Sinne ist der gegenwärtige Krieg eine Fortsetzung des russischen Bürgerkriegs. In Russland ereignet sich eine demografische Katastrophe. Russland wird bald zum Rückzug gezwungen sein.
    Bitte klicke auf „Lebensreformer“.

    1. Ach, so einfach geht das? Mit einem Klick zwingt man Russland zum Rückzug? Funktioniert das auch bei den USA? Ich verstehe gar nicht warum die seit 4 Jahren so ein Theater vollführen.

    2. Da klicke ich lieber auf Wikipedia oder die Website des Vatikans.
      Auf „Lebensreformer“ zu klicken, ließe meinen Finger verdorren!

    1. Die Sprüche wurden auch immer größenwahnsinniger je schlechter der Krieg für den Adolf lief. Asow und Konsorten klingen hier mehr nach dem Aufruf zum totalen Krieg im Sportpalast. Das Land ist schon drei Jahre fast vier im offenen Krieg mit Russland und jetzt erst soll die Ukraine militarisiert werden? Bisschen zu spät, oder?

      Die Ansprüche auf Gebiete weiter östlich wollen die Asows wie genau durchsetzen gegen ein Land mit tausenden Kernwaffen aller Art? Das ist ja noch nicht einmal mehr größenwahnsinnig.

      Ich nehme das als Anzeichen für das letzte Aufbäumen.

  7. Mit der Ukraine in der EU ist der wirtschaftliche Kollaps Europas unabwendbar. Es mag dann noch ein paar Investoren aus anderen Kontinenten geben, die den Rest aussaugen, aber das Gebilde EU mit der Ukraine wird dem 3. Reich ähneln, allerdings ohne dessen damals durchaus vorhandener Wirtschaftskraft. Und weil das auch unsere „Demokraten“ wissen, werden bereits die Vorkehrungen mit Abschaffung von Arbeitnehmerrechten und Vertiefung von Zensur geschaffen. Mit Asov & Co. als Kämpfer und Rheinmetall & Co. als Waffenlieferanten malt man sich Chancen aus, Russland zu zerschlagen und die BRICS niederzuringen. Die Betonung liegt bei „ausmalen“, also so etwas, was Kindergartenkinder auf Papier tun und was dann irgendwann doch mal im Papierkorb landet. Europa hat fertig, weil es die Europäer mehrheitlich so wollen.

  8. MAGA(Groß Amerika)
    Groß Israel
    Jetzt die große Ukraine.
    Wo bleibt eigentlich Großdeutschland?
    Haben wir unseren Traum schon aufgegeben?

    1. Haben wir unseren Traum schon aufgegeben?

      Das „wir“ bitte ohne mich!

      Ansonsten: Möchten täten sie schon wollen, aber dürfen trauen sie sich (noch) nicht.

    2. Richtig 👍

      „Der Bösewicht der Geschichte ist weder der Deutsche, noch der Amerikaner, noch der Russe, noch der Engländer. Der Bösewicht ist der zu mächtig gewordene: der Großdeutsche, der Großbrite, der Großrusse, der Großnarr.“

      Zitat von Leopold Kohr, das Ende der Großen

    3. Großdeutschland ist Deutschland plus Österreich (manchmal noch weitere deutschsprachige Gebiete). Die jetzige BRD ist ein Kleindeutschland. Oder ein Großpreußen. Der Bismarck wollte die lästige Konkurrenz in Wien draußen halten.

      1. Es ging Bismark nicht um Konkurenz. Es gab keine Konkurrenz. Wien war geschlagen. Ein Einmarsch der preußischen Armee und die besetzung und Absetzung des Österreichischen Kaisers wäre nur noch reine Formsache. Der preußische Kaiser trängte Bismark auch, dies zu tun, um seinen Sieg offen zu vervollständigen. Bismark handelte aus der Erkenntnis, das ein Großdeutschland, also Preußen, Norddeutscher Bund und der Vielvölkerstaat Österreich, Preußen überfordern würde und nicht beherrschbar wäre.

        1. Das auch, aber er wollte Kakanien sich als evtl. Bündnispartner warm halten!
          Schreibt er ja auch in seinen Gedanken und Erinnerungen!

    4. Ich hoffe nicht!
      Aber da ich es gut mit Dir meine, möchte ich Dir doch ein neues Lebenskonzept empfehlen!
      Wie wäre es mit Wehrbauer in der Ukraine?

  9. Vermutlich wird es ein böses Erwachen für die Ukrainer geben. Der Stubentiger der bei mir lebt, kann sich für einen Schäferhund halten, er wird stets ein Stubentiger bleiben. Das gleiche gilt für die Ukrainer, sie können sich für was auch immer fühlen sie bleiben stets Kleinrussen. Das ist ja das Problem, da kämpfen Russen gegen Russen die sich für was anderes halten.

    1. Niemals „unsere Ukrainer“ behaupten sie wären Österreicher Dabei sind die Schluchtenscheisser und die Piefkes bei genauer Betrachtung ein Volk. Wir haben dazugelernt und nach zwei Kriegen erkannt das wir jetzt militärisch die Ziele nicht erreichen können. Die EU ist der wirtschaftliche Versuch gewesen und das klappt nicht wirklich. Weswegen eiinige meinen aller Guten Dinge sind Drei.

  10. Der Autor schreibt :
    „Aber es ist schon lange absehbar, dass die von Rechtsnationalisten und Neonazis angestrebte Militarisierung der Gesellschaft zu Konflikten führen wird, zumal wenn die Ukraine in die EU aufgenommen werden sollte “

    Herr Rötzer geht anscheinend noch immer davon aus, dass die von Deutschen dominierte EU-Elite eine EU-gemäße Zivilisierung der Ukraine anstrebt; ich vermute eher, dass die BRD-EU auf eine Ukrainisierung der EU hinarbeitet.

    1. Es gibt bezüglich der EU zwei „Träume“ ein Europäisches Deutschland oder ein deutsches Europa letzteres ist ein Alptraum der zur Wirklichkeit wird.

      1. Deutschland ist nichts….gar nichts. Uns wurde nach dem II. Weltkrieg genehmigt eine
        Wirtschaft aufzubauen, weil sich ein paar Milliardäre in den USA Vorteile davon versprachen.
        Der eigentliche Plan, mit Zustimmung der anderen Siegermächte war, Deutschland in einen
        reinen Agrarstaat zu verwandeln. Es gibt aber eine Sache, die schon vor gut 135 Jahren von
        einer Handvoll der reichsten Menschen der USA festgelegt wurde: Deutschland darf nie mit
        Russland zusammenarbeiten. Das hätte die Folge, dass mit deutschem Ingenieur- know how
        (was es tatsächlich ja einmal gab) und den russischen Bodenschätzen, eine Supermacht
        entstehen könnte. Als Schröder mit Putin Best-Freund wurde und es eine Annäherung gab
        und dann Merkel auch noch Nord Stream ins Leben half, zog man bei den Siegermächten die
        Notbremse. Merkel bekam eine Rüge, mußte zurückstecken und helfen den Krieg in der
        Ukraine herbeizuführen. Minsk 2 war dafür gemacht, der Ukraine Zeit zum Aufrüsten zu geben,
        wie Merkel und Hollande ja später auch zugaben. Dann wurde mit der Ampel eine Regierung
        aus Rekrutierten gebildet. Alle waren vom WEF und der CIA geschult. Gezielt wurde Deutschand
        heruntergewirtschaftet und in ein Überwachungsstaat überführt. Merz lutscht jetzt noch den Rest
        aus Deutschland und schiebt es den Reichen, hauptsächlich in den USA und in Israel zu.
        Solange wir uns ohne Friedensvertag und nur mit einem Waffenstillstand eigentlich noch immer
        im II. Weltkrieg befinden, werden uns immer die Siegermächte erzählen wo es lang geht.
        Daraus könnten uns tatsächlich nur die Russen befreien. Die haben das Spiel nicht mitgemacht!!

        1. Wir waren das Vorzeige-Deutschland, gegen das Deutschland des ebenfalls ideologischen Systemgegners. KDW als Land, sozusagen.
          Nach dem Wegfall des gegnerischen Systems, konnte man endlich auch die eigenen Bürger ausbeuten.

        2. Deutschland ist für die Faschisten nicht mehr wichtig, was zählt ist die EU. Folgend ein Auszug aus einem Artikel den ich weiter oben verlinkt habe:
          ___________________________________________________
          https://www.regenauer.press/das-vierte-reich

          Der Krieg war für Deutschlands Industriekonglomerate ein profitables Geschäft. Unbeeindruckt von sechs Jahren Gemetzel, massiven Bombardements durch die Alliierten und Reparationszahlungen überstieg der Wert des industriellen Anlagekapitals im Jahr 1948 bereits die Werte des Jahres 1936. »Erhard überlegte, wie die deutsche Industrie ihren Einfluss auf dem zerstörten europäischen Kontinent ausweiten könnte. Die Antwort lag im Supranationalismus – der freiwilligen Abgabe nationaler Souveränität an eine internationale Institution«, so Adam Lebor.
          Bevor diese supranationale Struktur Fuß fassen konnte, mussten allerdings die Nazi-Industriellen begnadigt werden. Und genau das tat John McCloy, Hoher Kommissar der USA und damit höchster Vertreter der Alliierten auf dem Gebiet der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland gegen alle Widerstände aus der eigenen Heimat im Rahmen der Nürnberger Prozesse. Am 31. Januar 1951 verkündete er die Entscheidungen zu Gnadengesuchen und reduzierten Haftstrafen – wovon insgesamt 89 der verurteilten Kriegsverbrecher profitierten. Darunter auch Friedrich Flick, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach und Fritz ter Meer, der von 1925 bis 1945 Vorstandsmitglied der I.G. Farben war.
          _____________________________

          Deshalb sitzt die Uschi auf ihrem Thron, deshalb formieren sich jetzt wieder die alten Seilschaften, z.B. Deutschland -Italien, (Deutsch-)EU-Ukraine, und in Japan kriecht´s auch wieder aus allen Löchern….
          Macron träumt noch von Führerschaft, er hat nicht begriffen was seine eigentliche Aufgabe ist….

          1. Deshalb braucht es auch die Ukraine in der EU mit einem stehenden Heer von 800 000 Mann und einer Militarisierung Resteuropas. SIE SIND WIEDER DA ! Und Trump hat das begriffen….

      2. otmars schreibt :
        „Es gibt bezüglich der EU zwei „Träume“ ein Europäisches Deutschland oder ein deutsches Europa letzteres ist ein Alptraum der zur Wirklichkeit wird.“

        Ja, es ist ein Alptraum was sich da entwickelt : Das Einzige was Merz und Konsorten aus der grauenhaften, teutschen Geschichte gelernt zu haben scheinen ist, dass Deutschland allein Rußland nicht besiegen kann, weshalb die Genannten sich eine Schar von Vasallenvölkern heranzüchten, welche beim heiß ersehnten Rachefeldzug mithelfen dürfen – Ekelhaft !

  11. Ein Treppenwitz. Die ukrainische Bevölkerung ist in den letzten 20 Jahren von 50 auf 20 Millionen geschrumpft, die Geburtenrate die zweitniedrigste der Welt (nach dem Vatikan) und zudem wird aktuell die männliche Bevölkerung in atemberaubenden Tempo verheizt. Schon jetzt ist davon die Rede, dass nach Kriegsende eine massive afrikanische Einwanderung notwendig sein wird, um die Zivilgesellschaft am Laufen zu halten und die Geburtenrate auf ein einigermaßen stabiles Niveau zu heben. Die dummen Fantasien der „Großukrainer“ sind da schlichtweg nicht von dieser Welt.

    1. Krieg ist außerdem was für Reiche und nicht für Hungerleider in einem Pleiteland. Mit wessen Geld und Waffen wollen die denn ihre Eroberungen durchführen? Und mit welchen Soldaten – sie selbst sind sich ja für die Front zu schade.

  12. Was von deutschen Politikern und Medien überhaupt nicht hinterfragt wird ist, welche Rolle den ukrainischen Nazis nach Abschluß eines Friedensvertrags vorgesehen ist, denn diese Nazis gibt es und sie üben massiven Einfluß in der ukrainischen Öffentlichkeit aus.

    Die deutschen Politiker und Medien fordern einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine, Russland hat aber unmissverständlich klar gemacht hat, dass ein Waffenstillstand nicht in Frage kommt, weil der nur von der Ukraine für eine Atempause und eine Wiederaufrüstung genutzt worden würde, wie das Minsk II Abkommen, Russland ist aber nur an einer umfassenden Friedensvereinbarung mit der Ukraine interessiert.

    Und hier kommen die ukrainischen Nazis ins Spiel: Wie soll ein Frieden funktionieren, wenn den ukrainischen Nazis nicht das Handwerk gelegt wird? Die ukrainischen Nazis wären ein ständiger Unruheherd und der Westen würde ihrer Existenz leugnen order bestenfalls verharmlosen.

    Eine Friedensregelung, die Bestand haben soll, ist ohne die Beseitigung der ukrainischen Nazis und ihrer Unterstützer im Westen nicht möglich und daher sinnlos.

    Noch eine Bemerkung: Eine besonders widerliche Rolle spielen jüdische Organisationen, die sich bei den Nazis einzuschleimen versuchen und die vergessen, dass die Anhänger Banderas zu den bestialisten Handlangern der Nazis beim Holocaust gehörten und dass sie mit den Morden auch nicht nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufgehört haben.

    1. neueste Meldung, Putin hat einer einwöchigen Pause in der Ukraine auf Bitten von Trump zugestimmt. ( Kältepause?)
      Werden die Stromleitungen repariert, die westlichen Waffen verteilt oder wird Kiew
      evakuiert?

      1. Ich halte das für einen der üblichen Trump-Tricks: Etwas behaupten und den Anderen bei Widerspruch/Berichtigung als den „Bösen“ dastehen lassen. Bin mal gespannt, wann sich Russland dazu offiziell äußert.

          1. irgendwo habe ich gelesen, dass das nur für Angriffe auf Energieanlagen gelten soll, nicht für die Frontabschnitte oder
            die Waffenlager bzw die Transporte.

    2. Russland ist aber nur an einer umfassenden Friedensvereinbarung mit der Ukraine interessiert.

      Das genügt ihnen auch nicht, Putin hat kürzlich noch mal nachgelegt; ein Frieden in der Ukraine ist nur im Rahmen einer neuen umfassenden Sicherheitsarchitektur in Europa möglich.

  13. UNO Guterres hat aktuell verkündigt, „dass das Selbstbestimmungsrecht der Völker im Fall der Krim und des Donbass nicht anwendbar sei.“ Quelle Tass.com
    ich fass es nicht, was geht z.Zt in der UNO vor sich, ist ein Deal zwischen Guterres und Trump in Sicht?
    Na da können sich die Kosovo-Albaner ja freuen, dass es in ihrem Fall so „problemlos“
    über die Bühne ging.

    1. Die UN hat sich genauso erledigt wie weiland der Völkerbund, gestorben an der selben Krankheit, nur dass die totalitären Staaten dieses mal im Westen liegen. Wenn Russland und China jetzt auch noch ihre Zahlungen einstellen, dürfte die UN Geschichte sein, halt genauso jämmerliche Geschichte wie der Völkerbund.
      Zum Glück gibt es als einzige Weiterentwicklung Atomwaffen, damit lässt sich dann endlich ein Weltkrieg richtig Nachhaltig führen, endlich entfällt diese ganze Scharade mit dem Nie wieder und solchen leeren Parolen. Schön kaputt und für die nächsten 1000 Jahre garantiert Desinfiziert.

    2. Rubis schreibt :
      „Na da können sich die Kosovo-Albaner ja freuen, dass es in ihrem Fall so „problemlos“
      über die Bühne ging.“

      Für den Westen sind die Völker nicht alle gleich, als Menschen nicht und nicht als Reich !

  14. Zum Glück bleibt die Großukraine nur ein feuchter Nazitraum. Gerade sieht es nach einer immer kleineren Ukraine aus und da kommt damit wohl eher eine kleine oder keine Ukraine dabei heraus. Auch die Unterstützung durch die Nazifreunde der EU wird da keine Veränderung bringen. Anschließend dürfen sich die Nazifreunde in EUropa dann ihren Wählern stellen, wird bestimmt lustig für die Kriegsgeile Mischpoke.
    Ansonsten, wenn es am Golf etwas lauter kracht, wird man den Zusammenbruch der Ukraine vielleicht gar nicht so schnell wahrnehmen.

  15. Ein sehr guter Artikel von Florian Rötzer, Kompliment!

    Als Ergänzung und zum Vertiefen, möchte ich noch auf das Archiv von Voltairenet.org verweisen. Übrigens Thierry Meyssan wurde von unabhängigen Medien, zum wiederholten Male zum besten geopolitischen Analysten gewählt.

    Ich verlinke hier einmal ein paar Beispiele:

    Wer sind die ukrainischen integralen Nationalisten?
    von Thierry Meyssan
    https://www.voltairenet.org/article218397.html

    Der Westen und der Konflikt in der Ukraine
    von Thierry Meyssan
    https://www.voltairenet.org/article221823.html

    Netanjahu und der Nationalsozialismus
    von Thierry Meyssan
    https://www.voltairenet.org/article222827.html

    1. „Die westliche Presse weiß nichts über die Diktatur, die errichtet wurde: Beschlagnahmung aller Medien durch den Staat, Verhaftung von Oppositionellen, Beschlagnahmung des Eigentums von Menschen, die an die historischen Verbrechen der Banderisten und Nazis erinnern, usw.“

      mehr hier:

      Ukraine: Missverständnisse, Irrtümer und Unverständlichkeiten
      von Thierry Meyssan
      https://www.voltairenet.org/article217176.html

  16. Der Nationalismus ist und war immer schon ein die Hirne vernebelndes Gift!
    Skoropadski war eine von Deutschland abhängige Figur, eine Marionette.
    Das diese Typen vollkommen realitätsfremd sind, liegt klar auf der Hand.
    Ich muss da an unsere Sieg-Heil-Redner und Endsieg-Schreier kurz vor Kriegsende denken. „Der Bolschewismus wird die größte Niederlage der Geschichte vor den Toren Berlins erleiden „, ja sicher!
    Der Kriegsverlauf scheint diese Vögel nicht zu beeindrucken, die leben in einem Wolkenkuckucksheim!
    Das die Mitglied der EU werden will ich erst mal sehen! Das kommt mir eher vor wie die Mohtrübe, die man dem Esel vor die Nase hält, damit er weiter läuft!
    Worüber ich am meisten den Kopf schütteln muss, sind die Forderungen der Europäer, ein Kriegsende betreffend.
    Da soll dies und jenes geschehen, diese und jene Voraussetzung erfüllt sein, erst Waffenstillstand dann verhandeln, blabla
    , Russland soll Reperationen zahlen und, und, und.
    Das Russland dabei ist, den Krieg zu gewinnen und die Europäer keiner mehr ernst nimmt, Russland nicht, die USA nicht und auch sonst fällt mir auf Anhieb niemand ein, der das tun würde.
    EU legt Bedingungen fest, obwohl sie nicht mit am Tisch sitzen werden und wohl auch keine Rohstoffe abgreifen.
    Irgendwie scheint das in Brüssel und Berlin nicht anzukommen.
    Da trifft man sich, hält Konferenzen ab und tritt mit gewichtigen Mienen und starken Worten vor die Presse!
    Eigentlich zum tot lachen, wenn diese Afterpolitik nicht täglich Menschenleben fordern würden!
    Die EU und die Ukraine, da paart sich Illusion mit Wunschdenken.
    Die Ukronazis und die Großukraine, das ist in etwa so, als würden wir von China die Kolonie Tsingtau zurückfordern oder Tantiemen einfordern, weil die dort Bier nach deutschem Reinheitsgebot brauen!
    Die scheinen alle in einer Art Paralleluniversum zu leben!
    Man kann nur hoffen, das die endlich das Wurmloch finden, das die in die Realität zurück holt.
    Das ist alles einfach nicht mehr zu fassen!
    Ich fühle Schmerz zwischen meinen Ohren!

    1. gut gebrüllt. löwe, die besessenen finden nicht alleine heraus, dafür haben sie keine zeit und selten das interesse. man muss sie therapieren, damit sie ihre besessenheit erkennen können. sie haben eine besessenheit erkannt, der nation. aber wie redet man jemand den nationalismus aus? geht das überhaupt? reicht dafür die beschreibung der kapitalistischen wirklichkeit, glauben die einem das oder ist das auch schon ein idealismus? man merkt ja bei diversen menschen im forum, dass sie das finanzkapital nicht verstehen wollen, lieber daran als feindbild festhalten wollen, und reicht es dann diesen sachverhalt zu erklären, bzw. was hat man damit gewonnen? kann man vielleicht den motor, der diese feindbildpflege antreibt, irgendwie abstellen?

      1. „Vor dem Heiligen verliert man alles Machtgefühl und allen Mut: man verhält sich gegen dasselbe ohnmächtig und demütig. Und doch ist kein Ding durch sich heilig, sondern durch Meine Heiligsprechung, durch Meinen Spruch, Mein Urteil, Mein Kniebeugen, kurz durch Mein – Gewissen.
        Heilig ist Alles, was dem Egoisten unnahbar sein soll, unberührbar, außerhalb seiner Gewalt, d.h. über ihm: heilig mit Einem Worte jede – Gewissenssache, denn „dies ist Mir eine Gewissenssache“ heißt eben: „ dies halte Ich heilig“. “
        „Aber Feinde bleiben beide und liegen immer auf der Lauer: sie lauern einer auf die Schwäche des andern, Kinder auf die der Eltern, und Eltern auf die der Kinder (z.B. ihre Furcht), der Stock überwindet entweder den Menschen oder der Mensch überwindet den Stock. „

  17. Was machen die ganzen Helden, wenn der Krieg vorbei ist?
    Wiederaufbau? Das ist doch nichts für die Nachkömmlinge der tapferen Kosaken.

  18. Nehmts sportlich. Menschen sind nun mal scheisse, – aeh, triebgesteuert. Ich kann Triebsteurung auch an mir selbst erkennen . Zumindest meinen Trieb, leben zu wollen.

  19. Wer hatte schon Mal eine Vision von einem Großreich? Und wie endete die?
    Genauso passiert es mit den Träumen der ukrainischen Faschisten.

    1. „Der Bösewicht der Geschichte ist weder der Deutsche, noch der Amerikaner, noch der Russe, noch der Engländer. Der Bösewicht ist der zu mächtig gewordene: der Großdeutsche, der Großbrite, der Großrusse, der Großnarr.“

      Zitat von Leopold Kohr, das Ende der Großen

  20. Falls es noch Niemanden aufgefallen ist, die Ansprüche der Nazis richten sich nicht nur nach Osten, sondern auch nach Westen und betreffen unter anderem Teile Polens, Ungarns und Rumäniens.
    Gibt es also noch bei irgendjemanden irgendwelche Zweifel darüber, dass in Banderastan eine Entnazifizierung sowie eine Demilitarisierung sehr wohl erforderlich sind?

    Was deren Streben in EU und NATO angeht. Sie verachten den liberalen Westen. Sie verachten Polen, Ungarn und die EU sowieso. Sie wollen euch einfach benutzen. Sie wissen, dass sie selbst Russland nicht besiegen können. Sie wollen, dass Sie, also die Europäer und die Amerikaner Russland besiegen. Und dann werden sie euch besiegen. Das ist deren Kalkül. Alleine deshalb wollen sie in die NATO und die EU. Der Plan ist einfach. Bündnisverpflichtungen oder wenigstens „Sicherheitsgarantien“ bekommen, und dann den Dritten Weltkrieg provozieren, bei dem ihr euch nicht mehr raushalten könnt weil ihr euch dann verpflichtet habt.

    Wollt ihr also immer noch eure „Friedenstruppen“ dort platzieren? Seid gewiss, sie werden schon dafür sorgen, dass es so aussieht, als hätte Russland diese „friedlichen Europäer“ ermordet.

    1. Ist es nicht so, das Polen seine ehemaligen Gebiete im Westen der Ukraine wieder zurück haben will?
      Da tut sich auch ein Konflikt zwischen Polen und der Ukraine auf. Die Polen haben die Massaker der ukrainischen Faschisten in Wolhynien 1943 noch nicht vergessen und fordern Vergeltung.
      Soviel Geschichtskenntnisse darf Manager heutzutage nicht erwarten

    2. Und ich wiederhole es nochmals.
      Dieser Plan wird nicht klappen mit der EU. (Obwohl man sich bei diesen politischen Tieffliegern in der EU bei nichts sicher sein kann.)
      Und dann wird sich der Hass bei diesen Neonazis auf die EU und USA konzentrieren.
      Und das wird hässlich sodass eine Bus in den Weihnachtsmarkt wie ein Jungenstreich aussehen wird. (Hiermit will ich nicht die Opfer des Breitscheidplatzes und die grausame Brutalität dieses Anschlages Verharmlosen.)
      Und wenn nur ein 1/2 Prozent der 1.3 Millionen bei uns lebenden Ukrainer sich gegen uns wenden und ich rede hier nur von DE, dann reden wir von 6`500 gewaltbereiten Neonazis bundesweit. Welche Waffen haben kampferprobt sind und höchstwahrscheinlich logistisch vernetzt.

    3. Wer ist „Ihr“?
      Ich schließe mich aus diesem „Ihr“ schon lange aus, eigentlich seit ich denken kann!
      Und da lege ich gesteigerten Wert drauf!

  21. Ganz wie erwartet kommt jetzt die maximale Eskalation mit Budanow, den man als eigentlichen Regierungschef betrachten darf. Völlig irre Expansionspläne nach Osten, aber wie der russische Hacker richtig feststellt, auch nach Westen. Guckt mal, was ich mir alles erlauben kann. Das will er damit sagen.
    Budanow weiß Bescheid. Er kennt alle Geheimdienstinformationen und ist über alle Akteure informiert. Wenn er auspackt, ist das wie wenn in einer Jauchegrube eine Bombe hochgeht. Amerikaner und Europäer werden Spritzer abbekommen. Aber die wirklich Durchnässten wird man in Deutschland sehen.

    1. Er wird sich aber sowohl Russland als auch dem Westen gegenüber diplomatischer verhalten als Zelensky, um das nächstliegenden Ziel – EU-Mitgliedschaft – zu erreichen.

  22. Diese „Grossukraine“ existierte in dieser Form notabene gar nie. Das sind die Ansprüche der Nationalisten (damals wie heute), nicht das Gebiet das sie kontrollierten.

    Kiev zb war 1919 Frontlinie und wechselte mehrmals den „Besitzer“ (im Februar 1919 die Bolschewiken, im August dann die Weissen welche die Stadt im Dezember erneut an die Bolschewiken verloren).

    West-Ukraine existierte 1919 afaik gar nicht mehr, da sie den selbst angezettelten Krieg mit Polen verloren. Ost-Ukraine (mehr oder weniger Kiev plus Umgebung) verbündete sich 1920 mit Polen und gaben dafür die Ansprüche auf Galizien und Volhynien auf. Polen gab aber bereits im April 1921 auf, durfte im Gegenzug zur Anerkennung der sowjetischen Republik Ukraine aber Galizien und Volhynien behalten (Ungarn und Rumänien erhielten auch Gebiete).

    Und das war dann auch das Ende des turbulenten Falls zweier Imperien (Österreich-Ungarn und Russland) nach/während des ersten Weltkriegs. Die ukrainischen Nationalisten nahmen dann als Gehilfen der Nazis blutige Rache (auch an Polen und Ungaren), ihre Fieberträume von einem Staat der niemals existierte machte sie zum perfekten Handlanger der deutschen als auch heute der us-amerikanischen Faschisten.

  23. Die Gründung der „Ukraine“ wurde nicht von Deutschland „unterstützt“, die „Ukraine“ wurde von der Obersten Heeresleitung des Deutschen Kaiserreichs gegründet.
    Erfinder der „Ukraine“ war der baltische Pfaffe Paul Rohrbach, der als inoffizieller außenpolitischer Sprecher des Nationalsozialismus im wilhelminischen Deutschland firmierte. Er stand, zusammen mit seinen Kumpels Friedrich Naumann und Max Weber, für die Vorstellung, dass Deutschland nur überleben kann, wenn es die Weltherrschaft erringt, und dieses Ziel nur erreichbar ist, wenn man die ganze Bevölkerung, v.a. die Arbeiterklasse für eine begeisterte Zustimmung gewinnt. Die Zerstückelung Russlands, mit dem Kernstück der Gründung einer „Ukraine“, war ein wesentlicher Teil dieser Politik. Eine „Ukraine“ ist überhaupt nur als nationalsozialistisches Projekt möglich. Jeder „Kompromiß“, der eine „Ukraine“ übriglässt, kann also niemals eine Lösung sein, sondern wäre nur eine Verschnaufpause vor dem nächsten Krieg, denn sie werden wieder aus ihren Löchern kriechen.
    Umso unverständlicher Zugeständnisse der Russischen Föderation, wie jetzt, wo die Kältetherapie erste erzieherische Wirkung zu entfalten scheint und vielleicht der eine oder andere „Ukrainer“ soweit runtergekühlt wird, dass er versteht, dass er kein „Ukrainer“ ist, sondern ein Russe, der zu viel westlichem Einfluss ausgesetzt war.

      1. Nein, nur die Großen, die dann wiederum in kleinere Staatsgebilde aufgeteilt werden.

        https://regionen-europas.work/images/visioneuropas.jpg

        Warum sollte man Dänemark abschaffen mit 6 Millionen Einwohnern oder Norwegen mit 9 Millionen Einwohnern? Oder Kroatien mit 3 Millionen Einwohnern oder Andorra? Das Problem sind die GROẞEN Nationalstaaten!

        Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien, Spanien, Polen, Rumänien und auch die Ukraine. (Natürlich müsste Russland auch in kleinere Staatsgebilde aufgeteilt werden wenn wir einen nachhaltigen Wirtschaftsraum haben möchten der von Lissabon bis Wladiwostok reicht, in dem sämtliche zu vereinigende Teile annähernd gleich groß sind. Aber das lassen wir jetzt mal außen vor. Europa muss erst mit guten Beispiel vorangehen.)

        Übrigens die Schweiz ist kein Nationalstaat die Schweiz ist ein Nationalitätenstaat. Die Schweiz besteht nicht aus Nationen, sondern aus Staaten – ihren 26 unabhängigen Kantonen.

        Größe bedeutet übrigens nicht die Fläche eines Landes, sondern die soziale Größe, das heißt die Anzahl ihrer Einwohner

        1. warum wollen das die Machthaber, die sogenannten Eliten nicht?

          Das Große ist einfacher zu kontrollieren als das Kleine. Denn im Kleinen ist Widerstand einfacher zu organisieren als im Großen.

          „niemand bestreitet die Idee eines vereinigten Europas. darum geht es nicht. es geht um folgendes: wenn die Einigung Europas erreicht wird, ist das zu machen, ohne dass irgendeine großmacht es beherrscht und lenkt? das ist die Frage die gelöst werden muss.‘
          Ernest Bevin, ehemaliger Außenminister von Großbritannien

  24. Give them an inch and they will take a mile.

    Klein und bescheiden soll es sein,
    das kleinste der fünf Fingerlein.

    Doch kommt man schnell auf den Geschmack,
    wenn man ganz große Helfer hat.
    Dann schämt sich die Bescheidenheit
    und drängt dazu auch groß zu sein.

    Den Kleinsten fasst der größte Mut,
    der alles für sich selbst gern tut.
    Hat er es schließlich dann vollbracht,
    hat selbst er sich zum Herrn gemacht.

    Nur geht das leider oft nicht gut,
    erfasst einen der Übermut.

  25. Der Autor hat bewusst darauf verzichtet, die Popularität der Idee einer „Großukraine“ in der modernen ukrainischen Gesellschaft zu erörtern.
    Diese Ideen finden sich nicht in der offiziellen Position der Ukraine wieder.

    1. Stimmt, aber in der inoffiziellen und zwar bei dem Anteil den die Ultra Nationalisten bilden.
      Nicht mehr und nicht weniger sagt der Author.

      1. Und diese Ultra Nationalisten bestimmen in der Ukraine die Politik, indem sie den Präsidenten bei Bedarf mit dem Tod bedrohen, sodaß er am Ende kuschen muss. Es hilft ihm nämlich kein Wertewestler.

        1. Ihre Behauptung, „diese Ultra Nationalisten bestimmen in der Ukraine die Politik“, ist haltlos. Diese „Ultra Nationalisten“ spielen im politischen Leben der Ukraine lediglich eine untergeordnete Rolle.

          1. (…) „Diese „Ultra Nationalisten“ spielen im politischen Leben der Ukraine lediglich eine untergeordnete Rolle.“

            Wer hat ihnen das denn eingetrichtert? Katrin Eigendorf vom deutschlandfunk? die tagesschau?ZDF heute? der Spiegel? die Süddeutsche Zeitung? die Zeit? die Frankfurter rundschau? die Frankfurter allgemeine Zeitung? hinterfragen Sie bitte ihren Medienkonsum dann finden Sie vielleicht eine Antwort.

            1. Es gibt keine „Ultra Nationalisten“ im ukrainischen Parlament; sie standen zwar zur Wahl, konnten aber keine breite Unterstützung in der Bevölkerung gewinnen. Diese Gruppen spielen in der ukrainischen Gesellschaft eine Randrolle.
              Die aufeinanderfolgenden ukrainischen Präsidenten waren mit den Grenzen von 1991 sehr zufrieden.
              Darf ich Ihnen eine ähnliche Frage stellen: Wer hat ihnen das denn eingetrichtert?
              Margarita Simonyan von RT?

              1. die hatten damals auf eigene faust den krieg gegen den donbass losgetreten und sich vom präsidenten nichts befehlen lassen, was ein standgericht erfordert hätte. aber sonst hast du recht, die sind nicht grossartig im parlament, allerdings aber sehr wohl im staat, im gegensatz zu den verbotenen parteien. die fassung von mikrowelle stimmt schon, für einen krieg reicht nationalismus allemal: die heilige ukrainische erde verbraucht die menschen, die sie bestellen.

                1. Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wer den „Krieg im Donbas“ begonnen hat. Beispielsweise gab es eine bewaffnete Einheit unter der Führung von Strelkow (Girkin), einem russischen Staatsbürger, der sich derzeit in russischer Haft befindet. Diese Einheit war auf der Krim und im Donbas aktiv.
                  Die russische Regierungspropaganda bezeichnet jeden ukrainischen Soldaten als „Nationalisten“.

                  1. und auf wen hatte denn der girkin geschossen? ich hatte damals auf youtube videos direkt mitgeschaut von den scharfschützen, die sich auf eigene faust richtung donbass aufmachten, und das waren definitiv privatleute. mit nationalismus meine ich vollumfänglich das, was du mit patriotismus meinst: „vaterlandsverteidigung“.

              2. „Darf ich Ihnen eine ähnliche Frage stellen: Wer hat ihnen das denn eingetrichtert?
                Margarita Simonyan von RT?“

                …aber nicht doch, so einseitig würde ich mich niemals informieren 😎

    2. @ Roman

      „Diese Ideen finden sich nicht in der offiziellen Position der Ukraine wieder.“

      Was ist denn die offizielle Position der Ukraine? Ich meine nicht die, die in London und Brüssel diktiert wird.

    3. Dass die Neonazis selbst schon an der Macht seien, hat der Autor auch nicht behauptet.

      Als die Ukraine im kursker Oblast einfiel, da gab es sogar ukrainische Musiker, die Jubellieder veröffentlichten. In den Kommentaren meinten manche Ukrainer, dass Kursk und Belgorod sowieso ukrainisch seien.
      https://www.youtube.com/watch?v=YRKlpS9qhZY

      So wenige dürften das doch nicht sein, die Großmachtträume haben. Selbst die Krim, wo Ukrainer nie ansatzweise eine Mehrheit hatten, sondern stets tartarisch besiedelt war, wird von Ukrainern als deren Eigentum betrachtet (im Rahmen eine Fahrgemeinschaft fuhr ich 2014 mit Uk

      1. In Ihrem Kommentar behaupten Sie, dass einige Ukrainer 2014 die Krim als Teil des ukrainischen Staatsgebiets betrachteten. Ich glaube nicht, dass die 2014 geäußerte Zustimmung zu den Grenzen von 1991 die Idee einer „Großukraine“ innerhalb der im Artikel dargestellten Grenzen unterstützt.
        Der Autor erwähnt nicht einmal die Verbreitung des Buches „Ukrainischer Imperialismus“. Ich vermute, er verschweigt bewusst Informationen über die tatsächliche Verbreitung der Idee einer „Großukraine“.

  26. > Zum Tag der Einheit schreibt der „0ffizielle Kanal des 1. Korps der Staatlichen Asow-Universität“: „Der Kampf für eine vereinte und souveräne Ukraine begann und endete nicht 1919. Er wurde stets fortgesetzt: in den dunkelsten Zeiten, trotz des Klirrens der Ketten und der Gewalt der Repression; in scheinbar friedlichen Zeiten, als den Ukrainern begrenzte Freiheiten gewährt wurden, die ihnen bei Ungehorsam jederzeit wieder entzogen werden konnten. Er endete nicht 1991 mit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine. Der Kampf für die Einheit der Ukraine dauert bis heute an.“

    1990 wurde der Ukraine von Russland, damals wahrscheinlich noch Sowjetunion, auf Wunsch die Autonomie geschenkt Kurz danach 1991 sagte die Krim, mit Volksentscheid, wir sind aber mehrheitlich russisch und wollen in Russland verbleiben oder quasi wieder anschliessen. Damals sagte die Ukraine njet, ein Volksentscheid steht euch nicht zu. Sprich uns ja aber euch nicht. Eine nationalistische Grundhaltung seit Gründung der jetzigen Ukraine.

    1. >1990 wurde der Ukraine von Russland, damals wahrscheinlich noch Sowjetunion, auf Wunsch die Autonomie geschenkt
      Auf welche Ereignisse genau beziehen Sie sich? 1990 waren „Russland“ und „Sowjetunion“ unterschiedliche Konzepte. „Russland“ konnte der Ukraine keine „Autonomie“ gewähren; es handelte sich um zwei gleichberechtigte Sowjetrepubliken. Und die „Sowjetunion“ gewährte der Ukraine 1990 keine Autonomie, die über die bereits seit Jahrzehnten innerhalb der Sowjetunion bestehende hinausging.

      1. > „Russland“ und „Sowjetunion“ unterschiedliche Konzepte

        Ich schrieb doch bereits.
        „Russland, damals wahrscheinlich noch Sowjetunion“

        Wikipedia schreibt:
        „Mit dem Zerfall der Sowjetunion erlangte die Ukraine im Dezember 1991 nach einem Referendum mit 90,3 % Zustimmung ihre staatliche Unabhängigkeit.“

        Auf dieses Ereignis bezog ich mich.
        Wobei Zerfall etwas irreführend ist, schließlich ist nicht die ganze Sowjetunion zerfallen, sondern irgendjemand hat sein Einverständnis gegeben das die Ukraine und andere Teilrepubliken aus dem Verbund herausdarf, wahrscheinlich Jelzin.

        Was ist daran nicht zu verstehen?

        1. Auch Russland ist aus der Sowjetunion ausgetreten. Das ist daran nicht zu verstehen.
          Russland ist nicht die letzte verblieben Teilrepublik in der Sowjetunion und der ganze Rest ist ausgetreten.
          Alle sind ausgetreten. Niemand hat einem anderen Land dies verboten oder gewährt.

          Die Russen erklärten ihre staatliche Souveränität sogar ein Jahr vor der Ukraine.

          Jetzt kapiert?

          1. Die Geschichtsversion, in der „Russland der Ukraine die Unabhängigkeit gewährte und die undankbare Ukraine ihre Versprechen nicht einhielt“, ist in der deutschen und sogar in der russischen Gesellschaft weit verbreitet.

            1. „Am 1. Dezember 1991 sprach sich in einem Referendum eine überwältigende Mehrheit der Ukrainer für die vollständige Unabhängigkeit aus, nachdem im Referendum zuvor noch eine Mehrheit für den neuen Unionsvertrag zustande gekommen war.“ WP
              Ein Referendum was man seinerseits der Krim verweigert !

          2. Sorry aber so wie du das schreibst stimmt das nicht. Wir habens leider mit Doppelbedeutungen zu tun. Russland heisst zum einen der aktuelle Staat und so wird teils die ehemalige Sowietrepublik bezeichnet.
            Ausgetreten sind tatsächlich nur 6, der Rest hat sich quasi einen neuen Vertrag gegeben. Das Referendum der Ukraine war btw davor.

            Und agiere mal nicht mit kapiert, das ist keine Diskussionskultur.

            1. Um es klarzustellen: Russland (bzw. die Russische Föderation) gewährte der Ukraine nicht die Unabhängigkeit, weil sie eine gleichberechtigte Sowjetrepublik wie die Ukraine war. Und die Sowjetunion gewährte der Ukraine nicht die Unabhängigkeit, weil die Sowjetukraine einer der vier Gründungsstaaten der UdSSR im Jahr 1922 war. Als die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit wiedererlangte, erhielt sie dafür keine Zustimmung der UdSSR. Die Ukraine, Belarus und Russland lösten die UdSSR auf, und die Zustimmung von Präsident Gorbatschow war nicht erforderlich.
              Diese drei Staaten waren die Gründungsstaaten der UdSSR. Sie gründeten die Union 1922 und lösten sie 1991 wieder auf. Das ukrainische Referendum im Dezember wurde ohne Zustimmung der Zentralregierung in Moskau organisiert.
              Die kurze Zusammenfassung der Ereignisse erklärt, warum Ihre Aussage „1990 wurde der Ukraine von Russland, damals wahrscheinlich noch Sowjetunion, auf Wunsch die Autonomie geschenkt“ falsch ist.

              1. Laut WP
                „Die Auflösung der UdSSR im Winter 1991 verlief weitgehend friedlich, da Gorbatschow den Willen der Führer der Republiken, insbesondere Jelzins, akzeptierte“
                Die Ukraine hat also nicht einen Vertrag aufgelöst sondern wurde in die Selbständigkeit entlassen, wie ich bereits im OT schrieb.

                Lustig das du schreibts:
                „Das ukrainische Referendum im Dezember wurde ohne Zustimmung der Zentralregierung in Moskau organisiert.“
                also das was man der Krim nicht zubilligte,
                und weiter oben behauptest:
                „Der Souverän hat das Ermessen und die Möglichkeit, Volksabstimmungen zuzulassen oder nicht zuzulassen.“
                Vielleicht solltest du selbst dir erstmal eine konsistente Meinung für dich bilden. 😉

                1. Der Ablauf der Ereignisse war genau folgender: Die Ukraine erklärte am 16. Juli 1990 ihre Souveränität, Russland am 12. Juni 1990. Im Anschluss daran bereiteten die souveränen Staaten den Abschluss eines neuen Unionsvertrags vor. Letztendlich wurde der vorherige Unionsvertrag jedoch aufgehoben, und ein neuer kam nie zustande. Präsident Gorbatschow wurde bewusst seines Amtes enthoben.
                  Das ukrainische Referendum am 1. Dezember 1991 entschied über die Unabhängigkeitsfrage, und die Souveränität war zu diesem Zeitpunkt bereits etabliert. Die Zentralregierung in Moskau erhob keinen Einspruch und konnte dies auch rechtlich nicht, da die Verfassung der UdSSR das Recht auf bedingungslosen Austritt aus dem Unionsvertrag garantierte. Weder die Zustimmung der anderen Vertragsstaaten noch die der Zentralführung war erforderlich.
                  Insgesamt verlief alles sehr schlüssig/konsistente.

                  1. Präsident Gorbatschow wurde bewusst seines Amtes enthoben.

                    Interessant diese ukrainische Geschichtsschreibung. Gorbatschow ist nie des Amtes enthoben worden. Der hat vielmehr am 25. Dezember 1991 vor laufenden Kameras seinen Rücktritt erklärt:
                    https://www.youtube.com/watch?v=q0VNoAIts6M

                    Müsste man eigentlich wissen, wenn man aus der Ex-UdSSR stammt und damals älter als 10 Jahre war.
                    Gorbatschows Verbleiben im Amt war ja ungeheuer wichtig, denn das verweiste Präsidentenamt wäre sofort neu besetzt worden und der neue Präsident hätte seinen Amtseid womöglich befolgt, nämlich für den Erhalt des Staates zu sorgen.

                    Die Ukraine erklärte am 16. Juli 1990 ihre Souveränität, Russland am 12. Juni 1990. Im Anschluss daran bereiteten die souveränen Staaten den Abschluss eines neuen Unionsvertrags vor.

                    „Im Anschluss daran“ ist erstmal überhaupt nichts passiert.
                    Zunächst einmal solltest du deinen Lesern vielleicht erklären, was diese „Souveränität“ 1990 zu bedeuten hatte. Damit behielten sich die Unionsrepubliken vor, bestimmte Unionsgesetze nicht anzuerkennen.

                    Das nächste wichtige Ereignis nach den diversen Souveränitätserklärungen war das Referendum über den Erhalt der UdSSR vom März 1991, das selbstverständlich jeder ukrainische Nationalist unterschlägt, weil 70% der Ukrainer für den Erhalt stimmten (nur die drei galizischen Oblasten stimmten dagegen).

                    Und bevor „das ukrainische Referendum am 1. Dezember 1991 über die Unabhängigkeitsfrage entschied“, genauer: bevor Kiew es wagte, der ukrainischen Bevölkerung, die soeben für den Erhalt der SU gestimmt hatte, die Frage der Unabhängigkeit vorzulegen, musste noch eine ganze Menge passieren.

                    Nämlich: _Nach_ der dreitägigen Verhängung des Ausnahmezustandes (19. bis 22. August 1991 – bis heute bekannt als „der Putsch“) durch die Unionsregierung putschte defacto die russische Jelzin-Regierung, nahm die Unionsregierung fest, verbot die KPdSU und übernahm defacto die Regierungsgeschäfte in der Union. Außerdem wurde der Föderationsrat aufgelöst und durch einen „staatlichen Rat der UdSSR“ ersetzt, der nicht in der Verfassung stand. Etc. pp.
                    Dann ging’s eine Weile drunter und drüber – bis schließlich die Ukrainer so sehr die Nase voll hatten, dass man sie im Dezember über die Unabhängigkeit abstimmen lassen konnte.

                    Und am 6. Dezember 1991 trafen sich die Präsidenten/Parlamentspräsidenten der russ., ukrainischen und weißruss. Teilrepublik in Weißrussland nahe der polnischen Grenze (für alle Fälle) und kündigten bei viel Wodka den Unionsvertrag. Jelzin rief noch von dort US-Präsident Bush an, um Vollzug zu melden, der sofort fragte: „Hast du den Koffer?“.

                    1. Ihre Einstufung meines Kommentars als „Diese ukrainische Geschichtsschreibung ist interessant“ ist irreführend. Mein Kommentar ist völlig unabhängig von der „ukrainischen Geschichtsschreibung“.
                      Als Sie schrieben, dass die Ukrainer „im Dezember über die Unabhängigkeit abstimmen könnten“, verschweigen Sie ausdrücklich, wer ihnen diese Abstimmung ermöglicht hat. Die Abstimmung wurde weder von Russland noch von der UdSSR erlaubt.

              2. Was bedeutet „wiedererlangen“? Die Ukraine gab es in dieser Form vor der Sowjetunion nie. Die Ukraine ist ein Kostrukt der Sowjetunion. Die zwei kleinen kurzlebigen ukrainischen Nationalstaaten nach dem WWI beziehen sich auschließlich auf die ehemaligen österreichischen Kronprovinzen.

                1. Die Ukraine war einer der vier Gründungsstaaten der UdSSR. Sie war vor der Gründung der UdSSR unabhängig und erlangte ihre Unabhängigkeit nach deren Auflösung wieder.

  27. „Trump erklärte, er habe Wladimir Putin gebeten, für eine Woche keine Angriffe auf Kiew und andere Städte durchzuführen, wegen der starken Fröste. Sofort riefen Propagandisten von der Bankowa dazu auf, diese Zeit „effektiv“ zur Vorbereitung auf weitere Kampfhandlungen zu nutzen.

    „Na also, jetzt werden wir ja sehen, wie Putin seine Versprechen gegenüber Trump einhält. Ich hoffe, die ukrainische Macht nutzt diese Zeit mit maximalem Nutzen für die Vorbereitung auf zukünftige Schläge“, schrieb der Kiewer Journalist Denis Kasanskyj ohne den Hauch eines Zweifels an seiner Logik.“

    https://t.me/nachrichtenaufde/35549

    Ich glaube keinen Moment, daß Putin eine solche Zusage gemacht hat. Trump will sich einfach als Friedensfürst und Putin als unzuverlässig darstellen. Putin hat allenfalls etwas bis zum nächsten Treffen zugesagt.

  28. „Das sind Fantasien von Rechten, die vor allem seit 2014 ausgebrütet werden und sich durch den offenen Krieg in den Kreisen um die zahlreichen Freiwilligenverbände verstärkt haben.“ (aus dem Artikel)

    2014 sind die „extremen“ rechten Freiwilligenverbände und Para-Militärs wie Asow noch etwas mehr ins Blickfeld geraten, bei Linken unter dem Gesichtspunkt, ob man das als berechtigten ukrainischen Verteidigungskampf des kleinen Volkes gegen den großen „Aggressor“ einordnen kann, aber damals auch noch in den Normal-Medien, weil „Wolfsangeln“ und andere Nazi-Symbolik in den deutschen Kriegsunterstützungsberichten nicht so gut aussehen. PR-mäßig wurde das deshalb ausgeblendet und ein wichtiger Zug war ja, diese „Nazi“-Verbände in die reguläre ukrainische Armee zu integrieren, so dass der kleine, auffällige Unterschied sozusagen „demokratisch“ glattgebügelt wurde. In und von den hiesigen Medien wenigstens. Da wurde die Ukraine vorübergehend zum „sehr demokratischen“ Land, so ähnlich wie Israel.

    Mittlerweile fragt man sich, was die Unterscheidung von „Nazis“ und Nationalisten da noch soll, wenn die „Asows“ doch gleichermaßen zu unterstützenswerten Nationalisten „normalisiert“ wurden. Auch wenn vielleicht nicht jeder Ukrainer solche Großmachtansprüche pflegt, die Überschrift „Ukrainische Nationalisten …“ trifft es sicherlich besser als sowas immer nur auf „extreme“ Nationalisten in den kämpfenden Truppen zu reduzieren. Nur bei prominenteren Amtsinhabern sehen solche Überschneidungen eben nicht gut aus.

    Der Rückgriff (mancher) ukrainischer Nationalisten auf Nazi-Symbolik und „Nazi“-, bzw. ritualisierte Staats-Ideale wie zurechtgebogene kulturelle Identität und historische Erzählungen, Ehre, Stolz, Opfer für das Heimatland und seine Werte, usw. … , ist kein Zufall. Solche irrationalen, nationalistischen „rechten Fantasien“ braucht es ja gerade zur Legitimierung von Krieg.
    Und wenn die Nation schon ökonomisch nicht mehr viel für einträgliche Außengeschäfte hergibt, weil sie bereits zu Beginn zu den Verlierern gezählt wurde, deren wertvolle Agrargüter und Rohstoffe nach Berichten inzwischen weitgehend und langfristig „verpfändet“ sind, dann sind Interessen zur territorialen Machterweiterung nur konsequent, besonders, wenn die bislang noch anhaltende Unterstützung der westlichen Sponsoren zum Teil in den Aufbau einer ansehnlichen lokalen Rüstungsindustrie geflossen ist.

    Bei der ukrainischen Enttäuschung darüber, dass die westlichen Unterstützer nur eingeschränkt Waffen zur Verteidigung, nicht aber zum totalen Sieg über Russland geliefert haben, ist es nicht verwunderlich, dass der Nationalismus dort auf das Mittel des Rüstungssektors setzt, inklusive gesammelter Kriegserfahrung und eigener Entwicklung von modernster Drohnen-Technologie, für die Selenskyj neulich Werbung machte.

    Zum nationalistischen Biotop für Ansprüche gegen Europa trägt schießlich die „Resignation über europäische Hilfe“ bei, über die die Kriegsreporter zuletzt zunehmend berichteten, bzw. die enttäuschte Wut darüber, dass die „verweichlichten“ West-Europäer keinen so absoluten Kriegswillen gegen Russland bewiesen haben, wie ihn sich Selenskyj und Co. erwünscht hatten. Die EU hatte eben von Anfang an ihre eigenen Berechnungen für einen größeren Krieg und wollten sich nicht durch ihren Stellvertreter bestimmen lassen, dass der für die Ukraine sofort zu führen sei.
    Der EU reichte es erstmal aus, dass das russische Militär an den ukrainischen Fronten gebunden und dort möglichst effektiv verschlissen wird, während sie selbst ihre Vorbereitungen in Sachen Sanktionen, Aufrüstung, Truppen-Stationierungen, Manöver, Kontrolle über Gebiete, Geo-Politik, usw., von allen Seiten vorantreibt. Ukrainisches Heldentum mit Nazi-Folklore ist da nicht besonders wichtig.

    Den ukrainischen Nationalisten aber schon. Abgesehen davon, ob sie für ihre Großmacht-Vorstellungen als neues Machtzentrum gegen das „in der heutigen Form unnötige Europa“ genügend Mittel und Unterstützung zusammenkratzen können, eine Absage an ihre bisher vorgesehene und unter Selenskyj erfüllte Rolle als nützliches Bauernopfer würde das schon darstellen.

    Polen hatte ja auch schon versucht sich als die neue europäische Nato-Führungsmacht zu profilieren – und damit an den bestehenden EU-Konkurrenzverhältnissen herumrühren wollen … Wie es damit weitergeht bleibt offen.

  29. Wie entschuldigen imperialistische Faschisten den Eroberungskrieg ihres Zaren?
    Sie fantasieren davon, dass eine Nichtatommacht einer Atommacht in einem konventionellen Krieg Teile ihres Staatsgebiet abknöpft.
    Dümmer geht’s nümmer.

    Verschwörungstheoretiker unter sich. 👏👏👏

    1. Der Autor verfügt über überzeugende Beweise für die Gefahren des ukrainischen Imperialismus – dies ist das Buch „Ukrainischer Imperialismus“, das Bilder enthält.

  30. Es sind die westlichen Kapitale, die davon träumen, Russland zu zerstückeln, um es leicht ausbeutbar zu machen. Die ukrainischen Faschisten dienen als Mittel zum Zweck. Wie man weiss, wedelt aber manchmal dann der Schwanz mit dem Hund und frisst sich der Rechtsextremismus in die ach so liberalen EU-Staaten.

    Die einzige Lösung ist wahrscheinlich das totale Verschwinden des ukrainischen Staates, eine Aufteilung zwischen Russland, Polen und Rumänien, je der nahestehende Teil. Bis es soweit ist, sterben weiterhin Tausende täglich, davon der überwiegende Teil Ukrainer. Das ist aber denjenigen, die in der EU der Ukraine ‚helfen‘, sehr herzlich egal.

  31. An sich können wir über die Kleinräumigkeit und Enge in Deutschland in gewisser Weise froh sein.
    Auf einem weitläufigem wenig besiedeltem Territorium hätten sich sehr wahrscheinlich einzelne deutsche Stämme wie Weißrussen und Ukrainer mental so weit entfernt, dass sie sich als eigene Völker verstanden hätten.
    Dann wären vielleicht die Bayern unsere Ukrainer geworden, die auf alle anderen mit Verachtung blicken, ihren Dialekt zur amtlichen Schriftsprache erhoben hätten und ganz sicher abstritten Deutsche wie die Hessen oder Mecklenburger zu sein . Nur ein Gedankenexperiment, wenn es stört beliebigen anderen Stamm einsetzen.

  32. Die ukrainische Soziologin Marta Havryshko erzählt in diesem Video mit dem ehemaligen britischen Botschafter Ian Proud

    https://www.youtube.com/watch?v=4E1WS5vVxYI

    ihr Aufwachsen in einer nationalistischen Familie und wie sich in den 1990er Jahren bereits dieser Nationalismus in allen Lebensbereichen bemerkbar machte. Sie heiratete einen ethnischen Russen und wurde in Familie und Gesellschaft zur Ausgestoßenen. In Europa hat sie mit ihrer Ukraine-Forschung keine Chance, sah sich von ukrainischen Nationalisten-Netzwerken hier bedroht und übersiedelte in die USA. Aus sicherer Entfernung hält sie Europa den Spiegel seiner Ukrainisierung vor.

  33. Die Nazi-Resterampe . . .
    . . . die auch heute wieder das Volk mit Propaganda verblödet und in den nächsten Krieg hetzt, hat die Realität völlig verkannt.
    Wer glaubt, mit Hilfe der Anglo-Amerikaner, Russland zu zerschlagen,ist auf dem Holzweg.
    Wer nicht ganz schnell den Korrupten Ukrainischen Faschisten das Handwerk legt, wird in einer mafiosen Rechtsradikalen EU aufwachen.

    Das Ende von allem , was mal eine Demokratie auszeichnete, wird dann im Sumpf der Ukrainischen Mafia
    verschwunden sein.

    Wehret den Anfängen . . .!

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