Ukraine: Heldentag, Verklärung der Nazi-Kollaborateure und Waffenausbildung in den Schulen

GUR-Propaganda zum militaristischen Heldentag

GUR-Chef Budanow sieht die Ukraine im Kampf gegen den „ewigen Feind“, dessen „ultimatives Ziel sei „die Liquidierung des Moskauer Reiches und eine neue gerechte Ordnung auf seinen Ruinen“.

 

Am 23. Mai wurde in der Ukraine der Tag der Helden begangen. Gemeint sind nicht nur die Soldaten, die im Krieg gegen Russland starben, sie sind als Kämpfer die Nachkommen der Helden, die seit dem Mittelalter und der Kiewer Rus „ihr Land“ verteidigt haben und die, wie GRU-Chef Kirill Budanow erklärte, zu einem „starken Schild des ukrainischen Willens, zu einer Säule seiner Souveränität und Unabhängigkeit“ wurden. Vielleicht denkt da auch Budanow an sich und will in die Nationalgeschichte eingehen: „Die Menschen sollten die Namen der Helden kennen. Wir kennen oft nicht die Namen unserer Helden oder wissen nicht, was sie getan haben. Auf diese Weise zerstören wir teilweise unsere Geschichte und unsere Identität.“

Dmitro Jarosch, ehemals Rechter Sektor, jetzt Chef der Ukrainischen Freiwilligenarmee, freut sich: „Noch vor ein paar Jahren feierten nur Nationalisten den Heldentag… Jetzt ist ein Feiertag aller Ukrainer. Taktische und operative Siege führen früher oder später zu strategischen: Erwerb und Durchsetzung des unabhängigen ukrainischen Kathedralenstaates – des Staates der ukrainischen Nation auf unserem gottgegebenen Land. Hauptsache jetzt dem Druck von äußeren und inneren Feinden standhalten, dann – Gegenangriff und Traumstaat gewinnen.“ Er zählt auch die Helden auf, zuletzt Andriy Melnyk, Stepan Bandera und Roman Schukhewitsch: „Die ukrainische Nation wurde geboren, als der erste Tropfen rotes ukrainisches Blut auf den schwarzen ukrainischen Boden fiel.“

Schüler sollen ein „hohes Maß an Verteidigungsbewusstsein“ erwerben

Nicht zufällig wurde am Tag zuvor von der Rada beschlossen, eine militärische Grundausbildung an die Schulen zurückzubringen, denn sie gab es auch schon während der Sowjetunion. Von dem Erbe will man ansonsten bei den ukrainischen Nationalisten nicht viel wissen. Der Gesetzentwurf Nr. 11092 wurde in zweiter Lesung mit 297 Stimmen angenommen. Damit sollen auch die patriotische Erziehung und Nationalbewusstsein sowie ein „hohes Maß an Verteidigungsbewusstsein“ gestärkt werden. In Russland geschieht spiegelbildlich ähnliches, man richtet sich auf den Krieg ein, auf die Kriegsertüchtigung, wie Verteidigungsminister Pistorius sagte.

Das Fach „Verteidigung der Ukraine“ gibt es bereits, es wird jetzt aber erweitert, um „die für jeden Bürger der Ukraine notwendigen Grundkenntnisse erwerben, um ihr Leben und ihre Gesundheit zu schützen und zum Widerstand bereit zu sein“, wie die Abgeordnete Iryna Borzova sagt. Jungen und Mädchen werden nun „gleichberechtigt“ und zusammen ab der 10. Klasse den Umgang mit Waffen lernen.

Der Abgeordnete Roman Hryschuk muss demonstrieren, dass man sich irgendwie schon von Sowjetunion unterscheidet, schließlich gehörten „alle Überreste der Sowjetunion, etwa Militäreinheiten, der Vergangenheit an. Jetzt wird mehr Wert auf Technologien gelegt, auf die innere Motivation eines Bürgers, seinen Staat zu schützen“.

Gesucht werden Lehrer, die Ausbildung soll mit „Schießsimulatoren, Trainingsdrohnen, Erste-Hilfe-Kästen und medizinischen Schaufensterpuppen“ stattfinden. Das ist auch eine Beschäftigungsmöglichkeit für „Verteidiger der Ukraine, die bereit sind, zu lernen, wie man Kinder unterrichtet und ihre Fähigkeiten an sie weitergibt“.

Vorbilder sind die Helden, die am 23. Mai gefeiert werden: „Kämpfer für die Freiheit des Landes, von den Rittern der Zeit der Kiewer Rus über die Teilnehmer der Revolution der Würde, Kämpfer der ATO/OOS im Donbass bis hin zu den aktuellen Verteidigern der Ukraine.“ Budanow präsentiert ein Video zum Heldentag, das vor allem mit der „Geschichte unseres Widerstands gegen die Moskauer Horde“ eine Gleichsetzung der Kämpfer im Zweiten Weltkrieg mit den jetzigen Soldaten zum Ziel hat. Jahrhundertelang hätten die Feinde vergeblich versucht, „die Idee der ukrainischen Nation der Krieger und Helden zunichte zu machen“.

Vermutlich will GUR-Chef Budanow selbst in die Helden-Ahnenreihe aufgenommen werden.

Verklärung der Nazi-Kollaborateure

Zur Erklärung wird ganz offen auf die mit den deutschen Nazis verbündeten Nationalisten hingewiesen: „Die Idee eines Gedenkdatums, das die Kämpfer-Helden ehren sollte, entstand in der nationalen Befreiungsbewegung während des Zweiten Weltkriegs. Es wurde durch den Beschluss der zweiten Großen Versammlung der OUN im April 1941 eingeführt. Anschließend wurde der Tag der Helden von der ukrainischen Diaspora gefeiert.“ Damals wurde auch der nationale, bekennende Gruß Ehre oder Ruhm der Ukraine (Slava Ukraine!) beschlossen, der offiziell von der ukrainischen Regierung verwendet wird und den historischen Anschluss an die OUN demonstriert. Die EU-Kommission hat ihn auch übernommen. Als Antwort auf slava ukraini wird gesagt oder soll gesagt werden: “Heroiam slava!“ (Ehre oder Ruhm den Helden).

Bekannt ist, dass die ukrainischen Nationalisten ähnlich wie die Nazis auch Rassisten waren. Sie bildeten mit den Deutschen kooperierenden Einheiten wie das Bataillon Nachtigall, später mit der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) auch SS-Divisionen. Die UPA kämpfte zwar auch gegen deutsche Truppen, hat aber vor allem Massaker an Polen, Russen und Juden begangen. Davon hört man natürlich bei der Heldenfeier nichts. Die Geschichte wird verklärt und die für Massaker Verantwortlichen werden zu Helden der „revolutionären Befreiungsbewegung des ukrainischen Volkes“, die immer schon gegen das „Kolonialreich Russland“ gekämpft haben – mit dem „ultimativen Ziel des Kampfes – die Liquidierung des Moskauer Reiches und eine neue gerechte Ordnung auf seinen Ruinen“.

Budanow erklärt Russland zum „ewigen Feind“ der Ukrainer, was auch in der völkischen Tradition heißen soll, dass das ukrainische Volk eben seit Jahrhunderten nicht gegen Putin oder die russische Regierung kämpft, sondern gegen das russische Volk: „Seit den Tagen der Kiewer Rus und der Kosaken haben ukrainische Ritter ihr Land bewacht. Sie schlugen Eindringlinge nieder und führten siegreiche Raubzüge in das Gebiet des ewigen Feindes. Die Ukrainer wurden während des nationalen Befreiungskampfes im 20. Jahrhundert zu einem Beispiel für unzerbrechliche Widerstandskraft und setzten die Tradition der Entwicklung des Staates fort. Dieser Weg muss vollendet werden. Es liegt an uns, dies zu tun.“

Im Westen werden hier weiterhin die Augen vor der seit der Orangenen Revolution sich verstärkenden Entwicklung eines militanten Nationalismus geschlossen. Gerade die Bundesregierung müsste mahnend intervenieren, wenn Geschichtsklitterung betrieben und mit den Nazis kollaborierende, an Massakern mitwirkende militante Nationalisten offiziell verklärt werden.

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66 Kommentare

  1. Ach,
    Heldentum Gedenktag in der Ukraine und ich hab mich schon gewundert, warum der Ottono am Keyboard weiter mit den Tasten kämpft.

  2. Derartige Esoterik-Kulte und alternative Welt-Erklärungen sind typisch, wenn ein System vor dem vollständigen Kollaps steht. Offenbar wird man sich in der Ukraine immer mehr (unter)bewusst, dass in der Realität nicht mehr zu holen ist, weshalb man sich in immer abstrusere Fantasien flüchtet.

    1. Schwülstig, schwülstiger, am schwülstigsten. Bitte schleunigst unserer Aussenministerin zur Anregung mitteilen. Zusätzlich Verkaufsangebote für Kotzeimer beifügen.

  3. „Die UPA kämpfte zwar auch gegen deutsche Truppen, hat aber vor allem Massaker an Polen, Russen und Juden begangen. “
    Die Realität war eine andere. Wehrmachtskommandeure weigerten sich oft, die Schleudertruppe in die Front einzubeziehen, da sie sich als unzuverlässig erwiesen. Was sollte man auch von Mördern und anderen Schwerverbrechern halten, die direkt aus dem Knast zur „Partisanenbekämpfung“, also Ausrottung der Bevölkerung, rekrutiert wurden. Dies fand übrigens unter direktem Befehl der Nachrichtenoffiziere statt, die dann, sie konnten noch bis 10 zählen, Hitler beseitigen wollten, um nicht selbst am Galgen zu enden. Das waren die heute noch gefeierten Widerständler, die nicht mal eine Bombe zünden konnten.
    Daß die Ukrainer dann auch mal gegen die Rote Armee kämpfen mußten, lag nicht an ihrem Kampfeswillen, sondern sie hatten schlicht das Napoleon -Gedächtnis-Rennen verpasst und suchten Zuflucht in den Wäldern, zusammen mit Versprengten der Wehrmacht und der SS.

      1. echt gut. schöner Beitrag und gleich en passant mal den ganzen offiziellen Widerstandszirkus entlarvt , dessen einziger Zweck es ist vom tatsächlichen Widerstand abzulenken – schön. Wir Gedenken bei der Gelegenheit an Georg Elser, Ludwig Aßner u.a.
        -Auch nach den Erinnerungen meines seeligen Vaters waren die Ukros die bei weitem übelste Schleudertruppe.

  4. Wen oder was meint der Budanow eigentlich, wenn er von dem „ukrainischen Volk“ spricht?
    Sind die Ukrainer ein “ homogenes Volk“? NEIN sind sie nicht und waren es auch NIE.
    Das Gescheiteste waere, die Ukraine zu teilen und zwar in West und Ost/Sued, denn nur so kann verhindert werden, dass ein „militanter ukrainischer Nationalismus“ sich in der ganzen EU breit macht, bei Frau von der Leyen
    hat das schon Spuren hinterlassen. Das „Slava Ukraini“ bruellen kann sie schon sehr gut, mal sehen wie die
    Heldenverehrung gehaendelt wird.
    Frau von der Leyen will auch nur mit Parteien kooperieren, die
    „pro-europaeisch, Anti-Putin bzw pro Ukraine und rechtsstaatlich sind“
    Die Frau ist nicht mehr tragbar!

    1. das ganze hat mit der Ukraine nichts zu tun…
      es geht den USA/Atlantikern nur darum Deutschland zu schwächen und von den russischen Energien abzukoppeln und Russland aus dem „Wertewesten“ raushalten… am Anfang war auch von Schwächen die Rede…
      weil die USA den Westen Europas für sich beanspruchen …wieso weiss eigentlich keiner so richtig… oder er will es gar nicht wissen?

      1. Primär geht es vor allem darum, die marode US-Wirtschaft von Deutschland als Hauptsponsor finanzieren zu lassen, im konkreten Fall vor allem dem MIK. Die Abermilliarden, die der Ukraine als „Unterstützung“ versprochen werden, landen zu über 80% im Rachen des Militärisch-Industriellen-Komplexes der USA. Und wer finanziert diese Abermilliarden? Natürlich zum größten Teil der deutsche Steuerzahler. Aber weiterhin geht es natürlich auch darum, Deutschland von billiger Energie abzuschneiden, was ja gelungen ist und eine absolut US-hörige Vasallentruppe in Berlin und in Brüssel zu installieren.

        Zu Frau v.d.L. : sie wird ja zur Zeit wegen Korruption im Fall von Pfitzer / Corona-Impfstoffen verklagt und es wird gegen sie ermittelt. Es bleibt aber schwer anzuzweifeln, dass dies zu Konsequenzen für sie führen wird. Wäre sie von einer Partei, die den transatlantischen Eliten ungenehm ist, wäre sie längst weg vom Fenster.

      2. Ich weiß nicht, ob die USA wirklich so viel Denkkraft für Deutschland aufwendet oder ob wir tatsächlich die dümmste Regierung der Welt haben, die bei jeder Schwachsinnsidee der USA, wie sie Russland und China bezwingen können, einfach mitmacht, ohne zu überlegen, dass Deutschland dabei selber großen Schaden nimmt.

        1. @Müsli zum Fest
          Wenn ich das so lese, dass wir die dümmste Regierung der Welt haben, ist das nur die halbe Miete. Wir haben auch das dümmste Parlament und eine skrupellose 4.Gewalt die , mit Unterstützung der Atlantiker, versucht die Bevölkerung für den anstehenden shoutdown zu begeistern.

      1. Himmler hat auch die Vergangenheit der Germanen im prähistorischen Nepal vermutet und suchen lassen. Die Ukros sind zweifelsohne die Erben der dümmsten und ideologischsten Strömung des Hitlerfaschismus.

      2. Himmler hat auch die Vergangenheit der Germanen im prähistorischen Nepal vermutet und dort suchen lassen. Die Ukros sind zweifelsohne die Erben der dümmsten und ideologischsten Strömung des Hitlerfaschismus.

  5. Noch richtet sich das nationalistische Heldentum ausschließlich gegen Russen, wie bekannt, auch seit mindestens 10 Jahren auch im eigenen Land. Wenn wir kräftig mithelfen, den Nationalismus in der Ukraine zu stärken (und unseren zu schwächen), werden wir Dank der unendlichen Hilfe für die Ukraine vielleicht auch mal in den Genuss kommen, dass die Banderas über allen stehen. Einzelne Forenerfahrungen hierzu habe ich schon. Aber genauso wie die Zionisten gottgewollt ganz Palästina einnehmen werden, wird wohl auch die Ukraine, wenn sie denn erfolgreich ist, über allen andern stehen, über Russen sowieso, aber auch über Ungaren und auch Deutschen. Nichts besseres kann den USA passieren. Eine Mehrheit der Deutschen möchte das so, nach civey life-Umfrage zu militärischer Unterstützung der Ukraine. Ich suche nach nach einem Fluchtweg.

    1. Hier ein interessanter Artikel dazu, von TheGrayzone

      Eine typisch ukrainische Form des Neonazismus breitet sich in ganz Europa aus, die offen Gewalt gegen Minderheiten befürwortet und gleichzeitig nach neuen Rekruten sucht. Angesichts des Zusammenbruchs der Kiewer Armee und der zunehmenden Verbreitung des Narrativs vom Verrat des Westens könnte der Schrecken, der den Bewohnern des Donbass ein Jahrzehnt lang zugefügt wurde, sehr bald auch eine Stadt in Ihrer Nähe erreichen.
      https://thegrayzone.com/2024/04/07/centuria-ukraines-western-neo-nazi-army/

      Da stellt sich die Frage, wo sind die ganzen Waffen die nie in der Ukraine angekommen sind?

    2. Man braucht nicht lange zu suchen, Belitzki, orientierte noch während der Aufstellung des Rechten Sektors auf die zu vernichtenden Feinde der Ukraine: Russen, Polen, Juden und Deutsche. Können alle noch drankommen.

  6. gerade die (deutsche) Bundes-
    Regierung musste da (in Kiew?)
    intervenieren, wenn (dort) Ge -schichtsfälschung betrieben wird und sich die neuen ukr. Nazis auf die alten berufen.

    Bitte, was soll dieser komplette
    Schwachsinn, Herr Rötzer.Diese
    Kriegstreiber Regierung ? Die seit Jahren selbst dieGeschichte umschreibt bzw. umschreiben lässt ?

    1. Dass die aktuelle deutsche Regierung mit Faschisten und Neo-Nazis paktiert ist ja allgemein bekannt. Ich nehme an, dass Herr Rötzer nur darauf hinweisen will, was eigentlich ihre Aufgabe wäre in Anbetracht der deutschen Vergangenheit bezüglich Russlands.
      Aber so lange es den Faschos Nuland, Kagan und dem MIK dient (mit der Marionettenregierung im Weißen Haus), spielt der Vasall Deutschland gerne auch mal wieder den Hitler, man hat ja eine gewisse Tradition mit „Ostfeldzügen“.

  7. „Zur Erklärung wird ganz offen auf die mit den deutschen Nazis verbündeten Nationalisten hingewiesen: „Die Idee eines Gedenkdatums, das die Kämpfer-Helden ehren sollte, entstand in der nationalen Befreiungsbewegung während des Zweiten Weltkriegs. Es wurde durch den Beschluss der zweiten Großen Versammlung der OUN im April 1941 eingeführt. Anschließend wurde der Tag der Helden von der ukrainischen Diaspora gefeiert.“ Damals wurde auch der nationale, bekennende Gruß Ehre oder Ruhm der Ukraine (Slava Ukraine!) beschlossen, der offiziell von der ukrainischen Regierung verwendet wird und den historischen Anschluss an die OUN demonstriert.“

    Das nenne ich mal wunderbare, ukrainische Kulturnation. Da könnten wir Deutschen uns tatsächlich ein Stück abschneiden. Und in Brüssel wird die AfD rausgeschmissen. Haha,

    1. Man muß aber konstatieren das der AfD-Spitzenkandidat ein wirklich selten dämliches Exemplar ist. Die SS war eine „verbrecherische Organisation“ (festgelegt in den Potsdamer Beschlüssen und in den Nürnberger Urteilen) da gibt es wenig Spielraum für „einzelne waren nicht so“ wie es Herr Krah gegenüber der Republicca ausgedrückt hat.

      Das war auch der Grund, das Günter Grass, SPD-Mitglied und Literaturnobelpreisträger, seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS zeit seines Lebens verschwiegen hat. Andererseits könnte man natürlich sagen das Jugendliche unter und um die 18 Jahre die kurz vor Kriegsende in diese Organisationen (zu denen ja die anderen Naziorganisationen von der NSDAP angefangen gehören) mehr oder weniger zwangsweise eingetreten sind einen gewissen Bonus haben sollten, sie konnten damals 1944-1945 in diesem alter kaum abschätzen was sie da tun und der Druck der auf sie ausgeübt wurde war sicher enorm. Grass ist als 18 Jähriger 1944 in die Waffen-SS mehr oder weniger unfreiwillig eingetreten.

      Solche Differenzierungen und Reflektierungen haben jedoch in einem Wahlkampf sehr wenig Platz. Ein eindeutiges Bekenntnis das die SS ohne wenn und aber eine Verbrecherorganisation gewesen ist, währe die richtige Antwort gewesen (auch wenn das am ganz rechten Rand ein paar Stimmen gekostet hätte)

      Nun hat er jedoch all jenen die in der AfD eine Nazipartei sehen, Munition geliefert und das zwingt die anderen Rechten Parteien dazu sich von der AfD zu distanzieren, um nicht selbst in diesen Strudel mit hineingerissen zu werden.

      1. Da hast du ja durchaus recht. Das Problem ist halt nur, daß mit ukrainischer Naziverehrung völlig anders umgegangen wird, als mit solchen SS-Sprüchen eines Herrn Krah, auf den sich die Medien in Deutschland offenbar nur deshalb eingeschossen haben, weil sie wenigstens diesem Menschen intellektuell gewachsen sind. Mit einer Frau Weidel machen sie sowas nicht.

        Warum sage ich das? Nun, der von uns allen hochverehrte Verteidiger von Freiheit und Demokratie, Followdymyr Selenski hat vor noch gar nicht so langer Zeit einem echten (!!!) SS-Verbrecher öffentlich gehuldigt! Und mit ihm zusammen das ganze kanadische Parlament!

        Jaroslaw Hunka heißt der Mann:

        https://anti-spiegel.ru/2023/kanada-als-sicherer-hafen-fuer-nazi-kriegsverbrecher/

        Und gerade mal 5 Tage später zieht derselbe Selenski eine Propaganda-Show in Babyn Jar ab, dem Ort eines monströsen Verbrechens deutscher „Polizeieinheiten“, die bei diesem Massenmord von genau diesen ukrainischen Nationalisten vom Schlage Hunko/Hunka/Grunko unterstützt wurden, die heute in Kiew hochverehrt werden, und denen in Kanada auch die deutsche Botschafterin applaudierte.

      2. Bis in die 1980er konnte man das auch aus den Reihen von CDU/CSU und FDP so hören. Aus naheliegenden Gründen, die sich mittlerweile ‚überlebt‘ haben…

      3. Natürlich war das selten dämlich, besonders weil so ziemlich alle Medien auf einen derartigen Patzer hoffen. Man fragt sich, wie so einer Spitzenkandidat werden konnte. Das schadet der AfD aber gar nicht.

        Was die Gesamtheit der SS-Leute angeht, muss man sicherlich ein wenig differenzieren. Denn jemand wie Grass, der bei seinem Eintritt 18 Jahre alt war, war nicht nur jung, sondern hatte auch 12 Jahre Gehirnwäsche hinter sich. Aber das ändert am Urteil über die Gesamtorganisation der SS nichts.

        Man fragt sich aber, warum das Urteil über die Spiessgesellen der SS, die OUN in der Ukraine, anders ausfällt.

        1. Na ja…. „Spitzenkandidat“ ist ja bei EU-„Wahlen“ relativ. Genau genommen gibts da nur eine Handvoll, nämlich die der Fraktionen im „Parlament“, und dazu gehört Krah sicher nicht.

          Ansonsten sind solche „Wahlen“ immer eine willkommene Gelegenheit, politisches Personal, das zu Hause nicht willkommen ist, nach Brüssel abzuschieben, wo sie prinzipbedingt in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Deshalb ja auch Zack-Zack-Zimmermann bei der FDP! Das ist keine Beförderung!

    1. @Ronald
      naja, wir bekommen doch auch unseren Veteranentag.
      „Leider können nicht mehr so arg viele alte Kameraden mitmarschieren“.

      1. Veteranentag eingeführt von SPD und Grünen. Vor wenigen Jahren hätten diese jedem Veteranen ins Gesicht gespuckt und Mörder genannt. Willi Zwo und Hitler hat man den Militarismus noch geglaubt. Bei Rotgrün ist der etwas unauthentisch.

        1. @ Alfred Nonym
          Die „Genossen“ lernen das nie. Das Anbiedern an die Bourgeoisie bringt auf Dauer nichts, sobald nicht nicht mehr brauchbar sind werden die „hingehängt“. Und das ist auch Gut so.!!
          Verrat sollte in der Regel ja nicht noch belohnt werden
          Wer einmal, und wenn es nur für kurze Zeit war, sein *Herz entdeckt hatte, den wird die Entdeckung irgendwann später einholen.
          frei nach W. Busch
          Wenn einer der mit Mühe
          kaum
          geklettert ist auf einen Baum
          schon denkt, dass er ein Vogel wär
          so irrt sich Der !

          *schlägt bekanntlich links

  8. Tot den Ukronazis! Das Konstrukt „Ukraine“ basiert historisch auf nichts anderem als den Massenmorden der OUN, der Bandera-Faschisten. Wer in der ehemaligen „Ukraine“ lebt und kein Nazi ist, sehnt sich nach der Befreiung durch die Russische Föderation. Für den Rest gibt es nichts als die Neuauflage von Nürnberg.

    1. Also bitte!

      Das „Konstrukt Ukraine“, wie du dich ausdrückst, basiert historisch auf einer über mehrere Jahrhunderte getrennten Entwicklung des russischen Volkes unter sehr verschiedenen Umständen. Die Russen, die heute „Russen“ heißen, sind Nachfahren jener Russen, die von der Kiewer Rus aus das Land nördlich davon bis an Skandinavien heran besiedelten und später auch den Rest des heutigen Russlands bis nach Kamschatka einnahmen. Wobei den regionalen Völkern nie die Eigenständigkeit genommen wurde. Auch im Zarenreich nicht.

      Die, die sich heute „Ukrainer“ nennen, sind dagegen jene Nachfahren des russischen Ur-Volkes aus der Rus, die über mehrere Jahrhunderte unter Fremdherrschaft kamen. Erst Polen-Litauens, später dann Österreich-Ungarns. Dadurch entwickeln sich natürlich verschiedene Identitäten. Jedoch sind die Russen intelligent und gebildet genug, in den Ukrainern ihr „Brudervolk“ aus der Zeit der Kiewer Rus zu erkennen, während in der Ukraine Nationalisten das Sagen haben, die im Stil der Nazis ihr eigenes „tausendjähriges Reich“ basteln, und dazu analog der „Arier“ natürlich auch ein eigenes Volk definieren müssen, das dem Rest der Welt genetisch überlegen ist.

      Passiert ja nun nicht zum ersten Mal.

  9. Gerade die Bundesregierung müsste mahnend intervenieren, wenn Geschichtsklitterung betrieben und mit den Nazis kollaborierende, an Massakern mitwirkende militante Nationalisten offiziell verklärt werden.

    Mahnende Intervention? Das wäre schön! Tatsächlich passiert das Gegenteil: Seit Jahren kooperieren die Grünen mit nationalistischen Extremisten in Osteuropa, das reicht von publizistischer Unterstützung durch die taz über Seminarprogramme der Heinrich-Böller Stiftung bis zur geradezu fanatisch betriebenen Kollaboration des Zentrums „Liberale Moderne“, welches unser Aussenministerium offiziell berät… verräterisch die Sprechzettel, die unserem Aussendesaster in aller Naivität immer wieder aus dem Gesicht fallen.

    Das gesamte politische Berlin goutierte die herrische Dreistigkeit des ukrainischen Botschafters Melnyk im Stile eines Genrealfeldmarschalls – es brauchte die freundliche Beharrlichkeit eines Thilo Jung, um das Offensichtliche zum Skandal zu machen, dass nämlich dieser Melnyk ein bekennender Verehrer des Stepan Bandera ist, also ein Faschist.

    Die Spezialdemokraten sind keinen Deut besser, von nachdenklichen Stimmen wie der eines Rolf Mützenich mal abgesehen. Der angeblich bei Waffenlieferungen so zurückhaltende Bundeskanzler beschloss neulich seine Rede vor der Rada in Kiew mit dem Ruf „Slava Ukraini“ – diese Grußformel fiel mir bereits vor Jahren im Kontext mit der ukrainischen SS-Freiwilligen-Division „Galizien“ auf: eine kleine Googelei hilft schnell weiter, auch wenn die deutsche Wikipedia sich nicht entblödet, den „Euromaidan“ und gar den „Russischen Überfall () 2022“ in die braune Brühe zu rühren.

    Was also Olaf Scholz und andere deutsche Politiker, besoffen von patriotischem Mitgefühl, in Kiew so von sich geben, hat Petra Erler am 5. März dieses Jahres bei Telepolis treffend so formuliert: Es ist falsch verstandene Solidarität mit der Ukraine, „Слава Україні“ nachbeten, denn es ist deren historisches ‚Heil Hitler.‘“

    Auf diesen Hintergrund geht Florian Rötzer im Abschnitt „Verklärung der Nazi-Kollaborateure“ ausführlich ein – man sollte ihn unseren Politikern täglich ins Gesicht massieren, damit sie sich nicht länger mit einer Ahnungslosigkeit herausreden können, die ich ihnen ohnehin nicht abkaufe.

  10. Wladimir Wladimirowitsch, bitte übernehmen sie…..

    …..Dmitri Peskow als Sprecher des russischen Präsidenten erwähnte gegenüber der Agentur, Russland habe wiederholt deutlich gemacht, dass es für einen Dialog zur Erreichung seiner Ziele offen sei und keinen „ewigen Krieg“ wolle. Peskow betonte jedoch, dass eine Übergabe der neuen Regionen, die Russland in sein Territorium eingegliedert hatte, an die Ukraine nicht(!!) infrage komme…..

    Die Erwartungen an den bevorstehenden Ukraine-Gipfel auf dem Bürgenstock (Schweiz) wurden von den westlichen Mainstream-Medien massiv hochgeschraubt, doch die Realität sieht da eher düster aus. Eine große und millionenschwere PR-Show, die mittlerweile zu einer bloßen Farce zu verkommen scheint.

    Selbst die Teilnahme von Präsident Selenskij steht nun unter Fragezeichen. Die überraschende Vormachtstellung der russischen Armee hält ihn in Atem, und es wird sicherlich ein schlechtes Zeichen für seine Generäle setzen, wenn er sich im luxuriösen Spa-Resort in den Schweizer Alpen mit Champagner auskurieren lässt.

    Quelle: Feindsender

  11. Das Pipi-Langstrumpf Prinzip scheint ja im Westen sehr en vouge. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt, Historie eingeschlossen.
    Man man man.

  12. Gerade die Bundesregierung müsste mahnend intervenieren, wenn Geschichtsklitterung betrieben und mit den Nazis kollaborierende, an Massakern mitwirkende militante Nationalisten offiziell verklärt werden.

    Herr Rötzer möchte die „geopolitische“ Rolle der ukrainischen Nationalisten/Faschisten anscheinend mißverstehen.
    Weil die Ukraine und Russland eine jahrtausendealte gemeinsame Geschichte eint und sich die beiden ostslawischen Gebiete kulturell so nahe sind _muss_ jede Macht aus dem Westen, die die Ukraine aus dieser Verbundenheit lösen will, auf eine innerukrainische Kraft zurückgreifen, die radikal antirussisch ausgerichtet ist. Also auf die genannten ukrainischen Nationalisten. Daraus resultiert wiederum deren Einfluss.

  13. Die deutsche Regierung interveniert, wenn in einem Club auf Sylt dumme, fremdenfeindliche Sprüche gegrölt werden. Damit ist sie voll ausgelastet…

  14. Die AfD bekämpfen, weil sie rechtsextremistisch sei, und offen faschistische Kräfte in der Ukraine unterstützen, das ist ein Spagat, den nur westliche, transatlantische Kräfte zuwege bringen. Der Kunstgriff ist die Transatlantische Mathematik: Handlungen der Guten sind gut, egal, wie sie daherkommen und welche Ergebnisse sie haben, Handlungen der Bösen sind böse, egal wie sie daherkommen und welche Ergebnisse sie haben. Wer gut und wer böse ist, bestimmen wir.

    1. Richtig. Und wenn „die Bösen“ öffentlich einen Spruch bringen, von dem nicht mal ich als recht gut allgemeingebildeter deutscher Linker wußte, daß der einst ein Schlachtruf der SA gewesen sei, werden sie vor Gericht gezerrt. Wenn dagegen echte Nazis mit echten Hakenkreuzen und SS-Runen posieren und Schlachtrufe skandieren, die dem deutschen „Sieg Heil“ bzw. „Heil Hitler“ entsprechen, bekommen sie Waffen, Geld und die volle propagandistische Unterstützung der deutschen Regierung. Und wehe, man sagt, daß das Nazis sind! Dann ist man „Putin-Versteher“. Im besten Falle..

    2. Ich hab gestern noch „Wir sind die guten“ von Volker Pispers geguckt. Ist zwar alt, kurz nach dem Maidan Putsch, aber absolut aktuell.
      Wenn uns Westwertvollen Außerirdische beobachten würden….peeeeinlich.
      Klappsmühle

  15. „Die Ritter der Kiewer Rus“, aha…..
    Ob die überhaupt wissen, daß das damals noch das Stammgebiet inklusive Stammvolk des heutigen Russlands war, zu dem jene Menschen, die sich heute „Ukrainer“ nennen, ebenfalls gehörten?

    Völlig verrückt! Aber vielen Dank für diesen historischen Exkurs:

    „Es wurde durch den Beschluss der zweiten Großen Versammlung der OUN im April 1941 eingeführt. Anschließend wurde der Tag der Helden von der ukrainischen Diaspora gefeiert.“ Damals wurde auch der nationale, bekennende Gruß Ehre oder Ruhm der Ukraine (Slava Ukraine!) beschlossen, der offiziell von der ukrainischen Regierung verwendet wird und den historischen Anschluss an die OUN demonstriert.“

    Das all den deutschen (!!) Politikern von Göring-Eckart über Scholz, Kiesewetter, Harms, etc. ins Stammbuch geschrieben, die diesen ur-faschistischen Gruß regelmäßig skandieren!

  16. Wow!

    Overton verwendet Wort-Filter!
    Da ist dann wohl jedes weitere Posten überflüssig, wenn man nicht weiß, welche Worte hier „Pfui bah“ sind?

    Das hat was von Telepolis!

    1. Frage an die Redaktion: Werden zu unrecht ausgefilterte (also gesperrte) Beiträge hier eigentlich irgendwann freigegeben, oder … ?

    1. Meissan hat eine ganze Reihe von Artikeln veröffentlicht, die die Zusammenhänge zwischen integralen Nationalisten und Revisionistischen Zionisten in Vergangenheit und Gegenwart sehr gut analysiert. Sehr zu empfehlen, auch da hierzulande wenig bekannt. Auch die Ausführungen zu Hamas und Co sind Erkenntnisgewinn. Er hat den Blick aus Nicht-Eurozentrismus, der hier unterentwickelt ist, da immer noch kolonialistische Ideen dominieren. Auch zu europäischen Vorgängen ist seine Sicht ungewöhnlich, aber erfrischend, nicht von der Hand zu weisen.

  17. Spätestens ab dem 9. Mai 1945 verwandelten sich die Deutschen auf eine wundersame Weise in Antifaschisten.
    …und wollten dann von „Blut und Boden“ und ihren einstweiligen „Helden“ plötzlich nichts mehr hören.

  18. „Deutschland hat seine demokratische Reifeprüfung bestanden.“
    – Amy Gutmann, scheidende US-Botschafterin in der BRD, lobte im Gespräch mit der Rheinischen Post vom Freitag, dass die Bundesrepublik »nach den USA die meiste Hilfe für die Ukraine« leiste und »mehr als eine Million Flüchtlinge« aufgenommen habe.

    Falls sich noch mal jemand frägt, was denn eigentlich diese ‚Demokratie‘ sei, von der sie immer wieder reden…

    1. Ich habe immer gedacht Demokratie sei die Herrschaft des Volkes. Doch der Genosse Roosevelt, hat mir einleuchtend erklärt, dass die Demokratie – die Herrschaft des amerikanischen Volkes ist.

      – Joseph Stalin

      1. Und nicht einmal das stimmt, denn der Elitismus setzt sich konsequent fort, bis er bei einer Handvoll Individuen und Dynastien endet.

          1. Wenn der Nebel der Ideologie endlich fiele, wäre die Konstellation so deutlich: 50 US-Oligarchen mit ihren 20 Millionen Lakaien gegen 8 Milliarden Menschen.

  19. Das generelle Problem ist doch, dass der Westen im Konflikt mit Russland auf „all in“ gesetzt hat und jedes militärische Ergebnis, das von ihm als zu vorteilhaft für den Kreml angesehen werden muss – selbst Verhandlungen auf Augenhöhe – nur als Niederlage zu betrachten ist.

    Der Westen steckt in einer Sackgasse, aus welcher er nur sehr schwerlich herauskommen dürfte, ohne sein Gesicht zu verlieren. Was die Idee anbelangt, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, die ist als deutlich gescheitert anzusehen. Der Westen hat auch kein Rezept dafür, wie er aus einem Zermürbungskrieg herauskommen soll, der selbst bei einer festgefahrenen Position und einer „statischen“ Front zur Niederlage der Ukraine führen wird, da ein Gegner, der um ein Vielfaches schwächer ist (die Ukraine hat derzeit höchstens ein Fünftel der Einwohnerzahl Russlands), unweigerlich diese Auseinandersetzung verlieren wird.

    Der Westen scheut sich zwar nach wie vor, selbst direkt in den Ukraine-Konflikt einzugreifen, aber dies ist eben auch begründet. Die Option, seitens NATO & Co eine direkte militärische Konfrontation anzustreben, und nicht wenige Stimmen im Westen trommeln in geistiger Umnachtung bereits dafür, die wird mMn unweigerlich zu einem Atomkrieg führen.

    1. ich seh das auch so. Der Westen hat sich ,und die Ukraine in eine Sackgasse manövriert, aus der er nicht mehr rauskommt.
      Und er hat auch alle Türen zugeschlagen, damit es ja, kein zurück gibt. zb. dass Merkel öffentlich zugegeben hat,
      dass sie mit MInsk 2 Putin getäuscht haben, hat sicher den Zweck gehabt Verhandlungen zu verhindern .
      Sie hätte ja auch , dass es ein Fehler war , nicht mit mehr nachdruck auf die Umsetzung von Minsk2 zu arbeiten.

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