Ukraine: Bürgerkrieg oder Destabilisierung der Gesellschaft bei Rückkehr der Veteranen von der Front

Soldaten des III. Armeekorps
III. Armeekorps von Asow, Korpskommandeur ist Andrij Bilezkyj. Was machen die harten Helden im friedlichen Alltag?

Nach einem Ende des Kriegs und verstärkt nach einem Friedensabkommen, das den Vorstellungen vieler ukrainischer Soldaten und Veteranen ebenso wie den Familien von Gefallenen und Schwerbehinderten zuwiderläuft, stellt sich die Frage, wie Regierung und Gesellschaft vor allem die Soldaten, die an der Front mitunter jahrelang  gekämpft haben oder dazu gezwungen wurden, wieder in den zivilen Alltag aufnehmen kann. Bei den ukrainischen Streitkräften wurden die 2014 mit und nach dem Maidan entstandenen Freiwilligenverbände integriert, deren Mitglieder seitdem im Krieg waren, den Umgang mit Waffen und das Töten gelernt und die Kriegsmentalität nicht abgelehnt haben.

Eben hat der frühere, von Selenskij geschasste Oberkommandierende Saluschnyi die Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt und auf dem Forum „Veteranen als neues politisches Subjekt: Interaktionsregeln für die Nachkriegsukraine“ vor einem möglichen Bürgerkrieg gewarnt. Die Veteranen seien zwar „das größte Kapital unseres Staates“, sie könnten mit entsprechenden staatlichen Maßnahmen „zum Motor des wirtschaftlichen Aufschwungs der Nachkriegszeit und zur Basis neuer Eliten werden“. Aber es könnte, vor allem in einer Ukraine, die wenig Geld zur Verfügung hat oder vor der Pleite steht, auch anders kommen, wenn auf einen Schlag Zehn- oder Hunderttausende von der Front zurückkehren und dann nicht mehr den relativ hohen Sold erhalten, sondern finanziell abstürzen und mit Alltags- und Beziehungsproblemen konfrontiert sind, die sich militärisch nicht lösen lassen. Die Gewaltbereitschaft ist unter Kriegsteilnehmern höher, da im Kampfgeschehen erfordert, die Verführung, durch Kriminalität und Gewalt schnelles Geld zu machen, ist ebenfalls stärker ausgeprägt. Auch die Neigung zum Alkohol- und Drogenkonsum und zum Selbstmord.

Es geht nicht nur darum, dass körperlich und psychisch (u.a. PTDS) schwer geschädigte, an Gewalt und Befehlshierarchie gewöhnte Menschen ins Leere stürzen und mit der zivilen Lebenswelt schlecht zurechtkommen, sondern auch um diejenigen, deren Leben im Kampf gegen den „ewigen Feind“ bestand, die den Krieg als Abenteuer und Lebensinhalt verstehen und einen Friedensschluss auf Kosten der Ukraine als Verrat empfinden. Schon länger gibt es den Konflikt zwischen Soldaten, die den Krieg führen, und den Menschen im Hinterland, die ihrem gewohnten Alltag nachgehen. Die Gesellschaft ist zerrissen, auch innerhalb der Familie. Mitunter sind die Familienangehörigen nicht mehr da, sondern im Ausland, das Haus kann zerstört sein, es gibt keinen Arbeitsplatz mehr.

Saluschnyi geht von mehr als einer Million Veteranen aus. Im April sprach das Ministerium für Veteranenangelegenheiten von mehr als 1,2 Millionen Veteranen, von denen 800.000 an Kampfhandlungen teilgenommen haben. Yulia Laputina, Leiterin des Ministeriums für Veteranenangelegenheiten, erklärte allerdings im Juli, dass es sich einschließlich von Familienangehörigen von Gefallenen um bis zu 5 Millionen Menschen oder 10 Prozent der Bevölkerung handeln soll. Viel Geld über längere Zeit wäre zur Integration erforderlich, das die Ukraine schon jetzt nicht hat. Fraglich ist, wie lange westliche Staaten weiter Milliarden zahlen werden und ob es Konflikte bei einer schnellen Aufnahme in die EU geben wird, da viel Geld in die Ukraine abfließen wird und wohl die meisten Netto-Empfänger der EU zu Nettozahlern werden.

Zehntausende von Soldaten wurden Arme oder Beine amputiert, seit Beginn des Krieges sollen um die 100.000 Amputationen notwendig gewesen sein – bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Die Zahl der Amputationen ist bei den ukrainischen und russischen Soldaten mit dem Drohnenkrieg und der Todeszone gewachsen. Verwundete können oft nicht schnell zur Versorgung hinter die Front gebracht werden, weil die Fahrten oft zu gefährlich sind. 2024 machte das Center for European Policy Analysis (CEPA) auf die „Epidemic of Limblessness” in der Ukraine und die “Limbless Generation” in Russland aufmerksam.

„Der Krieg ist leider noch nicht vorbei, und jemand hat uns bereits zu Feinden gemacht. Das ist die Realität von heute. Zweitens: Was mag morgen geschehen? Wir müssen verstehen, dass Menschen mit Kampferfahrung und Waffen in der Hand, angesichts von Einkommensverlusten, Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und dem Verlust der Möglichkeit, sich selbst in der Gesellschaft und in ihren Familien zu verwirklichen, anfällig für Provokationen und die Verlockung des schnellen Geldes sind“, warnte Saluschnyi, der kürzlich schon mal den Vorschlag machte, schnell Frieden zu schließen, auch wenn dies erst einmal eine Niederlage bedeutet (Saluschnyj, Konkurrent von Selenskij, drängt mit Friedensvorstellungen auf die politische Bühne).

Die Destabilisierung durch eine Rückkehr der Veteranen würde durch „die Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Krieg in Afghanistan mit seinen ‚wilden Neunzigern‘“ bestätigt, meint er. Die Warnung wurde von der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform nicht berichtet.  „All das könnte zu Risiken einer politischen Destabilisierung des Landes und einer Bedrohung der nationalen Sicherheit führen. Zum Beispiel zu einem Bürgerkrieg.“ Das führte er nach Medienberichten nicht weiter aus, aber denkbar wäre, dass unterschiedliche militärische Formationen gegeneinander kämpfen, beispielsweise reguläre Truppen gegen Freiwilligenverbände, die den Krieg fortsetzen und einen militärisch orientierten Staat durchsetzen wollen.

Selenskij hatte 2024 schon mal den Vorschlag gemacht, doch die ukrainischen Soldaten anstatt der amerikanischen nach Deutschland zu verlegen (Selenskijs irrealer, teils verrückter „Siegesplan“). Davon ist derzeit nichts zu hören. Allerdings könnte sein, dass manche aus der Ukraine nach Aufhebung des Kriegsrechts auf der Suche nach einem besseren Leben auswandern und vielleicht zu Tausenden nach Deutschland oder anderen europäischen Städten kommen könnten. Hingegen wird in Deutschland gewarnt, dass bei einer Niederlage der ukrainischen Truppen viele weitere Ukrainer fliehen könnten.

Kämpfer des Freiwilligenverbands Bratstvo Battalion, das zum Militärgeheimdienst GUR gehört und demonstrativ auf offiziellen Fotos das Abzeichen der SS-Division Totenkopf präsentiert.

Bei der Gelegenheit muss man auch daran erinnern, dass tatsächlich unter den Freiwilligenverbänden rechtsextreme Formationen zu finden sind, die nicht nur mit den Nazi-Kollaborateuren wie Bandera, sondern mit Nazi-Verbänden kokettieren und das ganz offen zeigen. Unter Poroschenko und Selenskij wurden diese Freiwilligenverbände dem Militär oder der Nationalgarde eingliedert. Zweck war einerseits eine größere Kontrolle, andererseits verschwimmen so wahrscheinlich beabsichtigt die Grenzen zwischen regulärem Militär mit Freiwilligenverbänden, was die Aufmerksamkeit auf die Neonazi-Gruppen aus dem Ausland getrübt hat, obgleich sie ihre Identität und Struktur wahrten.

Ein Fall ist das 2022 gegründete Bratstvo Battalion, das Teil der Spezialeinheiten des Militärischen Geheimdienstes (GUR) unter dem Chef Budanov ist.  Hervorgegangen ist das Battalion aus der gleichnamigen rechtsextremen Partei “Bruderschaft” von Dmytro Korchynsky („Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass etwas Schönes entweder rassistisch, faschistisch oder bestenfalls intolerant ist? Umgekehrt ist alles politisch Korrekte meist hässlich“). Das ist die “Partei von Jesus Christus, Nationales christliches Netzwerk – eine revolutionäre christliche Gemeinschaft“.

Das Abzeichen ist unzweideutig dasselbe wie das der SS-Division Totenkopf.

Man gibt sich betont kämpferisch und martialisch. Dazu gehört offenbar auch das demonstrative Tragen eines unzweideutigen Nazi-Symbols, nämlich des Kennzeichens der SS-Division „Totenkopf“, die auch in der Ukraine zugange war.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Von 1996 bis 2020 war er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis. Von ihm erschienen sind u.a. „Denken, das an der Zeit ist“ (Suhrkamp 1988), „Die Telepolis“ (1995), „Vom Wildwerden der Städte“ (Birkhäuser 2006), „Smart Cities im Cyberwar“ (Westend 2015), „Sein und Wohnen“ (Westend 2020) oder „Lesen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ (Bielefeld 2023)
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81 Kommentare

  1. Mit heutigen Statements auf dem Gipfel (der I…, ich lass es ) scheinen die Probleme dahingehend noch nicht groß genug zu sein, um sie einschränken zu wollen. Es soll mit unserem den Kindern und Rentnern sowie Russlands geklautem Geld dafür gesorgt werden, dass es gar keine friedferigen Menschrn mehr zwischen Lissabon und Dnepr gibt, man ist, auch in Deutschland, mit den bekannten Protagonisten, auf dem bessten Weg dahin. Wie oft soll man eigentlich noch davor warnen, dass die Goebbelsmasche „wollt ihr den totalen Krieg“ ins Verderben führt. Scheinbar ist der neuerliche Untergang in Stein gemeißelt.

    1. Money rules…..
      Völlig egal, worauf man sich in Brüssel einigt- klar ist, dass noch möglichst lange -oder auch ganz schnell-, möglichst große Geldsummen verballert werden müssen.
      Ohne Finanzsystem-Kollaps, keine „Heilslösung“ in Form von digitalem Zwangsgeld samt Totalüberwachung.
      Alles zu unserer Sicherheit, versteht sich…
      Und hier ziehen alle Weltmächte an einem Strang – egal ob das „kommunistische“ China, oder der „freie Wertwesten“.
      Denn die supranationale Finanzmafia hat weder ideologische, noch geographische Scheuklappen.

      Ordo ab chao ☝

  2. Der Hass von den faschistischen Ukrainern wird sich verschieben. In dem Augenblick wenn sie den Verrat und die Nutzung der Ukrainer als das ansehen was von vorne herein geplant war vom Wertewesten (habe mich eben schwer getan dieses Wort zu schreiben) und zwar Russland zu schwächen oder gar zu besiegen, was von vorneherein unmöglich war, wird der Terror an der EU ausgelassen. Das wird schlimmer als LKW`s in Weihnachtsmärkte. Da die Waffen schon da sind und Kriegserfahrene Banderisten ihre Netzwerke in der ganzen EU haben.
    Gnade uns Gott wenn es soweit kommt.
    Es ist nur meine persönliche Meinung. Nicht mehr.

    1. @ Pete: Diese Feststellung habe ich hier schon ein paar Mal geschrieben. Man wird
      unsere eigenen Waffen gegen uns erheben. Die Ammis haben damit ja schon reichlich
      Erfahrung. Vielleicht halten die sich deshalb jetzt zurück.

      1. Es ist keine Zurückhaltung im Sinne von Selbstbeschränkung der Amis. Sie haben hier einfach nichts mehr zu tun. Das Ding ist in Schwung gebracht und zum Selbstläufer geworden. Ihre hirnlosen Lakaien werden es bis zur Selbstzerstörung weiter betreiben, sicher sehr zum Amüsement der USA. Sie können Sich anderen Sachen zuwenden wie z.B. den Bodenschätzen in ihrem Hinterhof oder den Chinesen.

    2. „Es ist nur meine persönliche Meinung. Nicht mehr.“
      Gut, dass Sie uns das sagen, sonst wären wir nicht darauf gekommen.
      Jeder Untertan weiß, er hat nichts zu wollen. Seine Meinung muss unmaßgeblich bleiben. Alles andere wäre Aufmucken. Das gehört sich nicht!

      1. Jeder Untertan weiß, er hat nichts zu wollen. Seine Meinung muss unmaßgeblich bleiben. Alles andere wäre Aufmucken. Das gehört sich nicht!

        Ganz richtig. Meinungsfreiheit besteht darin, dass die Meinung absolut frei von irgendeiner Relevanz ist. Sonst wäre sie keine Meinung, sondern ein Verbrechen jenseits der freheitlich-rechtlichen Grundordnung.

    3. Die Sorge hab ich auch schon mehrfach geäußert. Vor allem wenn man bedenkt, auf was für Waffen diese Verrückten Zugriff haben. Wenn irgendwann die wahren Verluste und Schäden für das Land offenbar werden und denen dämmert, wie sehr sie vom Westen als „nützliche Idioten“ über den Tisch gezogen wurden, dann können wir eigentlich froh sein wenn die Ukraine dann Russlands Problem ist und sie den Deckel draufhalten. Gewisse Erfahrung haben sie ja, vom Westen gegen Russland aufgestachelte Extremisten unter Kontrolle zu bekommen. Siehe z.B. die Islamisten in Tschetschenien.

      1. Russland wird den Deckel aber nur über die Regionen halten, für die die
        Sonderopperation bestimmt war. Es wird noch wahrscheinlich für ein entwaffnen
        der Nazis reichen, aber die Kontrolle über die zigtausenden Ex-Soldaten wird man
        sich nicht antun. Das wird man dem“Westen“ überlassen, denn die wollen doch die
        Restukraine kontrollieren. Gerade die Deutschen schlittern auf ein Szenario zu, was
        die meisten überhaupt nicht begreifen können. Einmal das „enger Schnallen der Gürtel“
        was Klingbeil gerade prognostiziert hat und dann der Versuch, die Ukrainer in den Griff
        zu bekommen. Immerhin sollen ja schon min. 1,5 Millionen in Deutschland sein, die wir
        großzügig bewirten. Dazu dann noch einmal 200 tausend, möglichst noch schwer bewaffnete
        und mit einem ordentlichen Knax an der Waffel, zuströmende Ex-Landzer. Glauben unsere
        Politikdarsteller speziell der Herr Dofbrint, der als Verkehrminister schon völlig überfordert war,
        diese Mannen an der Grenze aufhalten zu können?

  3. Ukrainische Nazis mit militärischer Ausbildung und Kriegstrauma, die uns die Schuld für ihre Niederlage geben … was kann da schon schiefgehen.

    1. Keine Sorge. Da neben den Ukro-Nazis große Teile der Söldnereinheiten in der Ukraine aus Mitgliedern des IS besteht, gibts neben Schusswaffen und Sprengstoffanschlägen auch gute Handarbeit (durchgeschnittene Hälse)
      Also für Unterhaltung und Abwechslung wird gesorgt sein……

      Und immer dran denken. Slava „feministisch-wertegeleitete Ukraine!“

      1. nix feministisch, auch nix muslimisch
        – das war und ist der ganz „normale“ doidsche Mainstream,
        der die Russen HASST
        und auch sonst zu nix zu blöde ist.

  4. Wie es aussieht, wird aus der Ukraine wieder ein „Wildes Feld“. Der eine Teil der Restbevölkerung, der noch arbeitsfähig ist, wird abwandern. Für die Alten und die Verkrüppelten werden sich notdürftig irgendwelche NGO kümmern. Die Nazimilizen ( „Asow“ und co.) werden sich als Söldner bei westlichen Staaten verdingen. Gut möglich, das von denen dann einige auf die Idee kommen, die Reichskanzlei in Berlin zu besetzen und ihr „Hetmanat Germanistan“ ausrufen. Diejenigen von den „Allah Akbar“ – Rufern, die damit nicht einverstanden sind, wird man etwas Blei verpassen. Der Rest kuscht….
    Und von den helleren Köpfen, die begreifen, wie sie vom „Westen“ verarscht wurden, wird der eine oder andere an Rache denken…. Kein gutes Ende für NATO- Stan in Sicht.

  5. Vielleicht ist das der Grund, wieso „die Europäer“ der Ukraine zugesichert haben, daß deren Armee in Friedenszeiten (!!!) bei 800.000 Mann gehalten werden soll? Diese Zombies zu entlassen, ist vielleicht die größere Gefahr? Auch wenn kein Mensch weiß, wie man dieses riesige stehende Heer überhaupt finanzieren soll. Irgendwann ist schließlich auch mal „der Russenschatz“, den Brüssel „heben“ soll (O-Ton Spiegel!) alle.

    Wobei… laut Antispiegel sieht es aktuell gar nicht gut aus mit dem Diebstahl. Zuviele Länder sträuben sich – aus gutem Grund. Aktuell soll der Punkt sogar von der Tagesordnung gestrichen worden sein. Aber man wird weitere Versuche unternehmen, den Raub von Weihnachten noch durchzuziehen. Und sollten sie den Raubzug wirklich beschließen, dürfte es ungemütlich werden. Wenn China, die ja auch schon am eigenen Leib erfahren haben, was die Eigentumsrechte in der EU noch taugen (Fall Nexperia in den Niederlanden) beschließt, sich aus Euroclear zurückzuziehen, gehen hier wohl etliche Lichter aus. Die ziehen im Zweifelsfall mehr Milliarden aus der EU ab, als Russland überhaupt in der EU liegen hat.

    Aber der Koksclown aus Kiew tönt schon mal, daß es „Europa Geld oder Blut kosten würde“, den Ukrainekrieg (nicht) weiter zu finanzieren. Das nennt man üblicherweise Erpressung.

  6. Den Ärger und die desaströsen Umwälzungen, die der dämliche Versuch Russland über eine Bedrohung mit der Ukraine zu destabilisieren und zu zerschlagen bringen wird, kann man in den katastrophalen Auswirkungen noch gar nicht abschätzen.
    Die EU hat sich damit militärisch, finanziell und politisch ruiniert.
    Die kommenden Jahre werden ein Alptraum.
    Und eine Rechenschaft der Verantwortlichen werden wir niemals sehen.

    1. das war auch die Absicht
      „Michael Hudson: Im Grunde ist es Washington egal, ob Russland den Krieg [in der Ukraine] gewinnt, denn den USA ist es gelungen, ihre Konkurrenz in Europa, vor allem Deutschland, auszuschalten.“
      mit der Hilfe der Atlantiker (Landesverrat?)

  7. Das passt. Auf dem Anti-Spiegel findet man einen Artikel, der über den Waffenschmuggel aus der Ukraine berichtet. Unsere großherzig gespendeten Waffen für die Ukrainer dürften tatsächlich irgendwann einmal unsere Polizei vor Probleme stellen.

    1. Genauso ist doch in Jugoslawien überall was vom Laster gefallen. Und Jugoslawien war vor den Kriegen nicht halb so korrupt wie die völlig im Kern verrottete Ukraine.

      1. In Deutschland fällt so etwas nicht vom Laster. Es werden wahrscheinlich schon
        Unmengen an Waffen über die deutschen Straßen kutschiert und dann in den
        unzähligen ehemaligen Firmengeländen die leer stehen zwischengelagert. Und
        da unsere Gesetzeshüter lieber morgens um 5 Uhr bei den Rentnern und Kindern
        klingeln, die Habeck, Merz oder Flack-Zimmer-Knall beleidigt haben sollen, da die
        sicher nicht mit schweren Waffen Widerstand leisten, bleiben diese Waffen ungesehen,
        bis sie benötigt werden.

  8. Derweil destabilisiert sich die EU auf spektakuläre Weise. Entweder der Klaugipfel platzt und sie blamiert sich bis auf die Knochen oder sie kann das Ding drehen und Belgien wird in China gepfändet. 🍿🥳🤡

    1. Nach mühsamer Suche wurde mir inzwischen auch die belgische Angst klar – kristallklar. Russland wird Belgien nämlich in Russland verklagen und die Klage wird dort natürlich erfolgreich sein. Na und? würden die deutschen Mainstreammedien sagen. Nix na und! Es ist nämlich schon im Kalten Krieg festgelegt worden, dass sich die Länder weltweit an solche Gerichtsentscheidungen halten müssen.. Notfalls kann dann also weltweit gepfändet werden, in China, Saudi Arabien, Singapur und – wer weiß – vielleicht auch in den USA.
      Bevor das nun jemand als unrealistisch abtut: Es gab bereits Präzedenzfälle! Mehrere von der EU enteignete russische Milliardäre haben auf diese Weise ihr Vermögen bereits zurückbekommen.

      1. Gerade heute noch gehört, dass gerade Singapur wohl sehr heikel werden könnte, da dortigen Gerichte in der Vergangenheit wohl immer sehr strikt im Sinne der Unantastbarkeit staatlicher Vermögen entschieden haben. Das wird wohl spannend – obwohl es deutlich unterhaltsamer wäre, wenn ich nicht zu denen gehören würde, die am Ende mit ihren Steuern für den Schaden aufkommen müssen. Z.B. um Euroclear zu „retten“ (wie konnte das nur passieren!!!??).

        Was wohl der lustigste Ausgang wäre (auch wenn mir das Lachen im Halse steckenbliebe): Wir überweisen das Geld an die Ukraine, Ukraine kollabiert, Russland kann mit seiner Besatzungs-Administration über das Geld verfügen UND gewinnt dann noch vor einem asiatischen Gericht: Euroclear-Konten werden gepfändet und Europa muss für deren Rettung einspringen. Fazit: Russland hat das Geld 2 mal bekommen und wir zahlen alles. Einmal für die Euroclear-Rettung und einmal für die Bürgschaft des geplatzten Ukraine-Kredit. Als Sahnehäubchen ist dann auch noch der Ruf Europas als Finanzstandort im Eimer. Toller Plan! Was soll da schon schiefgehen?

        1. Inzwischen sieht es wieder nach Direktüberweisungen aus, die Märzlaien haben sich wohl gründlich blamiert. Allerdings war Geld nie der Knackpunkt: Die EU könnte den Krieg notfalls über viele Jahre finanzieren, auch wenn sie dann die eine oder andere Revolte verkraften müsste. Die Ukraine verliert den Krieg schließlich nicht wegen Geldmangels, sondern wegen militärischer Unterlegenheit – etwas, dass Geld nicht so schnell beheben wird. Der geplante Klau hat wohl eher das Ziel gehabt, einen möglichen Krieg gegen Russland näher rücken zu lassen („Russland hat unprovoziert xy beschlagnahmt“).

          1. Indirekt schon. Gäbe es die Gerichte nicht, könnte ma nicht klagen und die Risikobewertung für Euroclear wäre eine andere 😉

            Aber ja, man muss eventuell nicht einmal ein urteil abwarten, bevor der laden in Bedrängnis gerät. Das sagt auch einiges über die Erfolgsaussichten Russlands mit so einer Klage aus. Vor allem wenn die belgische Regierung, die EZB und Euroclear selbst eindringlich vor dem Schritt gewarnt haben. Selbst die USA haben klargemacht, dass sie das für eine Wahnsinnige Idee halten (auch wenn man aufgrund deren eigener wahnsinniger Ideen nicht viel darauf geben kann).

      1. Zitate:

        Das Bundeskanzleramt möchte dem BND erlauben, zur Landes- und Bündnisverteidigung durchaus hemdsärmeliger tätig zu werden, mit „operativen Anschlussmaßnahmen“, wie es im Gesetzesentwurf heißt. Gemeint sind damit laut Entwurf „insbesondere solche, die die gegnerischen Angriffsfähigkeiten schwächen“. Demnach können „zum Beispiel heimliche Sabotagehandlungen im Ausland erforderlich sein, um eine Bedrohung durch gegnerische Streitkräfte oder durch sonstige Handlungen eines anderen Staates (…) zum Nachteil der Bundesrepublik Deutschland abzuwehren.“

  9. Was wäre, wenn das Parlament entscheidet, dass nicht mehr „bussifiziert“ wird? Es würde sich nichts ändern, denn die, die das machen, denken nicht daran, sich an einen Parlamentsbeschluss zu halten. Schon auf den Bildern zu sehen. Wären sie reguläre Truppen, müssten sie Feldjägeruniformen tragen. Nein, es sind die Nazitrupps, die das machen. Und genau mit denen wollen die Frontsoldaten abrechnen. Die, die gewaltsam in einen Bus gezerrt wurden, werden Revanche suchen, bei denen, die sich 2014 das Gewaltmonopol unter den Nagel gerissen haben.
    Vor 2014 hatten die Faschisten beachtliche Wahlerfolge. Um Ternopil herum kamen sie auf 44 Prozent. Was dann nach 2014 rapide abnahm. Auf die jetzt oft zitierten zwei Prozent. Die Ukerainer wollen keinen Faschismus, das ist eindeutig. Wenn die Soldaten gegen die Faschisten vorgehen, werden sie klatschen. Diese wiederum müssen weiterhin bussifizieren, um genau das zu verhindern. Krieg also als Absicherung der Terrorherrschaft von Azow & Co. Wissen sie das in Berlin? Ja, das wissen und billigen sie. Und wollen es mit russischem Vermögen verlängern.

    1. (Rest)Nazitrupps, (Rest)Azov-Battalione, traumatisierte Frontheimkehrer, 100.000e Versehrte und Invaliden, ein verschuldetes Land mit grossteils zerbombter Infrastruktur, 100.000e Frauen in den Westen geflüchtet…
      Mir scheinen die Aussichten für die Ukraine in Friedenszeiten nicht sonderlich rosig,
      Und jetzt kommt Merz‘ Clou: noch mal 2 x 45 Mrd, (klauen und) in die Ukraine stecken (abzgl. gewisser Verluste) damit das Land den Krieg 2026 und 2027 überhaupt fortführen kann.
      D.h.: für einen (etwaigen) Wiederaufbau werden die Milliarden dann ja fehlen!?
      Aber vielleicht plant man in Berlin, Warschau und Brüssel ja bereits, die russisch-ukrainische ,SMO‘ in einen grösseren militärischen Konflikt münden zu lassen.
      Vor einem solchen müsste die Ukraine natürlich nicht wieder aufgebaut werden.
      Und das Problem der (Rest)Nazitrupps und (Rest)Azov-Battalione wäre mithin auch gelöst.

      1. „2 x 45 Mrd, (klauen und) in die Ukraine stecken“

        Wenn es nur so wäre, aber das Geld kommt nicht den Ukrainer zugute, damit werden Kredite abgezahlt , bei Kreditgebern die mit Sicherheit nichts mit der Ukraine zu tun haben . o))

        1. Doch, dem ist so, die Ukraine wäre sonst ab dem 1.4.26 pleite!
          Allerdings hält sich die EU selbst auch schadlos, und plant tatsächlich – da haben Sie recht – aus dem Rest ihre eigenen (ansonsten faulen) G7-Kredite zu tilgen…

      2. Klar, das russische Geld wäre zur Verlängerung des Krieges benutzt worden. Eigentlich hätte gestern darüber entschieden werden sollen. Aber es kam nichts. Laut Orban gecancelt. Wenigstens das.

        1. „Ein schwarzer Tag für Friedrich Merz“ titelt die Welt… 👍
          Na gut, nun macht man halt noch mehr Schulden, Das kann Fritz ja, wie keiner vor ihm.

  10. Der Autor schreibt :
    „Dazu gehört offenbar auch das demonstrative Tragen eines unzweideutigen Nazi-Symbols, nämlich des Kennzeichens der SS-Division „Totenkopf“ “

    und posieren damit vor dem Bild des Gekreuzigten !

    Demnächst gibt es so was wie die „Lord’s resistance Army“ auch auf unserem Kontinent; Hut ab vor EU-Europa und seiner Chefin, reife Leistung !

  11. Ist schon ein Fall bekannt wo Kapitalismus sich um die wirklich gekümmert hat, die Ihre Gesundheit für Volk und Vaterland geopfert haben ?
    Es wird denen gut gehen, die genügend geraubt und gebrandschatzt haben. Alle anderen werden sich wie immer wünschen, auf einem anderen Fleck auf diesen Planeten geboren zu sein. o((
    Als Stift bei mir im Haus wohnte DDR damals einer dem Stalingrad alle Finger abgefroren waren, Er war Musiker vorher, Schlagzeug, und Er erzählte mir immer aus dieser Zeit wenn Wir uns im Haus getroffen haben , und seine Augen leuchteten dabei und seine Hände bedienten ein Luftschlagzeug dabei . Seine Frau war blind, ich bewunderte seine Bescheidenheit.
    Mit der Zeit nervten mich aber seine Geschichten, aber ich fand es wichtig Ihn zuzuhören, eben weil seine Augen dabei leuchteten, es machte Ihn einfach Freude spüren zu können auch für andere noch wichtig zu sein .. o))
    Seine Rente war auch DDR nicht groß. aber Er kannte keine Ängste in Sachen Wohnung verlieren, oder Lebensmittel zu teuer usw .. o(
    Die meisten Ukrainer dürfte es ähnlich gehen wie vielen US Soldaten die in Vietnam im Einsatz waren. o((

  12. Machen wir uns doch nichts vor. Der Ukrainekrieg wird weiter gehen. Wir hätten längst eine andere Politik wenn etwas anderes auch nur in Erwägung gezogen würde.

  13. Der neue Schlachtruf ist dann:

    Somalia Ukraini!

    Ein failed state mitten in Europa. Toll.

    Aber ich vermute die ganzen Veteranen dieses Krieges werden ihr Auskommen im organisierten Verbrechen suchen ähnlich wie das mach dem Ende der Kriege in Jugoslawien war und überall die jugoslawischen Gangster sich brutalst breit machten und die Geschäfte übernahmen.

    1. Organisiertes Verbrechen ist wohl das „Best Case“-Szenario. Gruselige Alternativen wären mit den ganzen Javelins und Stingers in die EU, die ihnen den Endsieg versprochen aber nur eine monumentale Niederlage unter herben Verlusten geliefert haben. Obwohl – bei deren Korruptionsaffinität und den Schwarzmarktpreisen für die Dinger werden die wohl eher vertickt. Schwein gehabt 😉

  14. Allein die Zeile „…bis zu 5 Millionen Menschen oder 10 Prozent der Bevölkerung …“ müßte eigentlich bei den hier länger Lebenden in Schlandi-Land ihr Nachtlager per Nachtschweiss in ein Wasserbett mutieren lassen. Wer allein heute Abend der Stuhlrunde bei Maybritt glaubte zuhören zu müssen, der weiß, was programmierte Gallenkolik zu bedeuten vermag. Grinsemann Laschet der Einzige hie und da mit der ein oder anderen Zehntelsekunde rudimentärer Vernunft, mit mehr als ernsten Gesichtszügen begleitet immerhin.

    Für die nächsten Jahrzehnte dürften „wohl“ die Generationen potentieller Grundsicherungs- oder Renternbezieher wohl kaum mehr Allzuviel Zeit für Pfandflaschensammeln aufbringen können. Ach ja, Oma’s klein Häusken nur noch ein Fass ohne Boden. Wie das? Nun, die Zinsen dür den Kredit um die fällige Ukro-Notopfer-Ergänzungsabgabe abzustottern zu können dürften reichen, um auch dem ein oder anderen Besserverdienenden finale Genickschläge zu verpassen. Erfreulicherweise konnten ja gerade noich rechtzeitig die Grundsteuermeßbeträge verdoppelt bis verdreifacht werden. Klaro, die Grundsteuer – versprochen – hat sich erstmals nicht geändert. Hehe, aber die Bemessungsgröße für Erbschafts- und Schenkungssteuer schon und damit wohl auch die – eben – für Ergänzungsabgaben.

    Gewiß doch, es wird lustig werden und lustig bleiben. Es gab ja auch gerade diverse Jahresrückblicke im Schlandi-Tiiiwii, Lanz z.B. und besonders zukunftsheischend ein Nuhr. Und wie haben sie die ganze Zeit geklatscht im Sportpalast bei jeder von Dieters Weisheiten. Gut so, Bewegung ist immer gut, jedenfalls so lange, wie noch das Fell nicht über die Ohren gezogen werden mußte. Dann nämlich dürfte es eher weh tun, aber jammern hilft dann nicht.

    Und überhaupt keine Rettung in Sicht? Klammheimlich darf ja noch Hoffnung keimen aber bloß nicht laut sagen. Die Hoffnung heißt eigentlich Wladimir-Wladimirowitsch. Fragt sich nur, ob der nicht langsam die ganzen Faxen dicke haben dürfte. Dann nämlich … Wie war das dereinst beim Gordischen Knoten, niemand konnte ihn aufdröseln … und dann kam der wahre Größte Feldherr aller Zeiten und mit einem Hieb …

  15. Was soll denn in der noch verbleibenden Ukraine aufgebaut werden?
    Es sind mehrheitlich die ’neuruschichen‘ Gebiete zerstört.
    Der ‚Westen‘ suggeriert etwas, das diese übrig gebliebene Ukraine zerstört ist, ist aber falsch.
    Die demographische Situation in der Ukraine ist angeblicher Statistiken so, das diese noch Ukraine zur Hälfte einer ’40 Millionen Bevölkerung‘ halbiert wurde. Denn etliche Ukrainer sind auf der ganzen Welt verteilt.

    Der Westen hat mit den Veteranen ein Problem geschaffen, wie die westlichen Gesellschaften das täglich erleben, Mord, Vergewaltigung und etlich andere Obszönnitäten. Diese Politik hat ihre Politik auf ihre Gesellschaft übertragen und diese erschaffenen Probleme muss eben die Gesellschaft tragen.

  16. Wenn Kiesewetter, Spahn oder die Schnösel von der Jungen Union endlich mit ihrem Traumpartner, nämlich der AfD, durchregieren können, werden sie dankbar auf das Angebot von Selensky eingehen. Der hat schon vor längerer Zeit angeboten, seine Faschisten nach dem Krieg zur Stabilisierung autoritärer Regierungen im Westen einzusetzen. Dazu braucht man ausgebildete Soldaten, die auch bereit sind, auf Landsleute zu schießen. Wer eignet sich dazu besser als die Asow-Faschisten, um Streiks und Demonstrationen im Vorfeld niederzuschießen. Bürgerkriegsübungen, um drohende Revolten nieder zu knüppeln, haben gerade in Berlin und im Hamburger Hafen stattgefunden. Die Ukrofaschisten werden alle in den Westen kommen und wir werden sie weiterhin durchfressen. Die Pläne dazu sind längst ausgearbeitet.

  17. Während viele Remarques „Im Westen nichts Neues“ kennen, ist sein „Der Weg zurück“ eher unbekannt. Remarque beschreibt darin die aus dem WKI zurückkehrenden Soldaten und deren Sich-Nicht-Zurechtfinden in der unmittelbaren Nachkriegszeit… Was daraus geworden ist, zeigt die deutsche Geschichte.
    Dieser Tropf Selenskiy drohte doch schon vor mindestens einem Jahr, was passieren wird, wenn die Ukraine verliert. Nämlich, dass auch in ‚Schland terroristische Aktivitäten vonseiten eben dieser ehemaligen Kämpfer kommen könnten. Als Rache für zu wenig Unterstützung für die Ukraine. Waffen und Desillusionierte / Traumatisierte gibt es genug, die sogenannte „Koalition der Willigen“ hat doch in ihrer grenzenlosen Dummheit dafür gesorgt.

  18. Während viele Remarques „Im Westen nichts Neues“ kennen, ist sein „Der Weg zurück“ eher unbekannt. Remarque beschreibt darin die aus dem WKI zurückkehrenden Soldaten und deren Sich-Nicht-Zurechtfinden in der unmittelbaren Nachkriegszeit… Was daraus geworden ist, zeigt die deutsche Geschichte.
    Dieser Tropf Selenskiy drohte doch schon vor mindestens einem Jahr, was passieren wird, wenn die Ukraine verliert. Nämlich, dass auch in ‚Schland terroristische Aktivitäten vonseiten eben dieser ehemaligen Kämpfer kommen könnten. Als Rache für zu wenig Unterstützung für die Ukraine. Waffen und Desillusionierte / Traumatisierte gibt es genug, die sogenannte „Koalition der Willigen“ in ihrer grenzenlosen Dummheit hat in ihrer grenzenlosen Dummheit dafür gesorgt.

  19. Für mich zum Verständnis: In den Jahren 2026 und 2027 sollen insgesamt 90 Milliarden Euro als zinsloser Kredit an die Ukraine fließen. Besichert durch russisches Auslandsvermögen, das zur Refinanzierung herangezogen werden soll, allerdings nur dann, wenn Russland, wovon Stand jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden kann, keine Reparationen leisten wird. Wo soll denn da jetzt der von Merz vollmundig gepriesene Durchbruch sein?

    1. Dieses von der EU verschenkte Geld – 90.000 Millionen Euro – ist zumindest insofern ehrlich, als es offiziell als zinsloses Darlehen ausgereicht wird. Unsere aktuellen EU-Eliten haben aber beschlossen nicht selbst für die Rückzahlung des verliehenen Geldes zu sorgen, sondern es ihren Nachfolgern überlassen.

      Dieser Schachzug ist unehrlich.Denn es wird sich wahrscheinlich herausstellen, dass weder die korrupte und bankrotte Ukraine noch das siegreiche Russland die Zeche zahlen werden, sondern internationale Gerichte werden irgendwann feststellen, dass die Europäer den Russen 90.000 Millionen Euro samt Zinsen schulden.

  20. Vielleicht soll die EU deshalb 130 Milliarden Euro an den ukrainischen Staatshaushalt zahlen, damit es nicht zu einem Aufstand dort kommt. (Wieso müssen w i r das zahlen???)

    1. Weil die deutschen Deppen weiterhin 40-50 Std auf die Arbeit rennen als gäbe es kein Morgen und mit ihren Steuergeldern allen Verbrechern dieser Welt Gutes tun.

    1. Nö. Das Resultat des Gipfels an Merz und UvdL’s Wünschen und Ansprüchen zu messen, ist billige Polemik. Heraus kommt ein „Paralleluniversum“ (Berger über Merz Referenzrahmen) aus den Parametern solcher Wünsche und Ansprüche – da ist kein My dessen mehr enthalten, was konkret beschlossen worden ist und getan werden wird.

    2. Sehr guter Kommentar von Jens Berger.

      Allein die Fragen, die er stellt:
      – welche Bank finanziert ohne Sicherheiten einen Kredit für ein bankrottes Land im Krieg?
      – wer zahlt die Kreditzinsen, die der Ukraine nicht belastet werden?

  21. Klar, natürlich pure Putin-Propaganda … 🧐
    „Wie viele Kriegswaffen aus der Ukraine kommen dann in wessen Hände in der EU? Und was wollen „Besteller“ in der EU eigentlich mit Luftabwehrraketen wie Igla oder Stinger aus sowjetischer und US-amerikanischer Produktion? Dass kriminelle Syndikate an Maschinengewehren und Granaten interessiert sind, verstehe ich ja noch. Aber wer will in der EU welche Flugzeuge angreifen und bestellt daher diese tragbaren Flugabwehrraketen?“

    https://anti-spiegel.ru/2025/was-ist-die-groesste-gefahr-eines-eu-beitritts-der-ukraine/

  22. Die ukrainische Armee will bzw. kann nicht mehr kämpfen, jeder dritte Neugezogene desertiert. Die ukrainische Regierung setzt den Krieg auf Drängen des Westens fort, weil sie vom Krieg lebt.

    „Selenskij hatte 2024 schon mal den Vorschlag gemacht, doch die ukrainischen Soldaten anstatt der amerikanischen nach Deutschland zu verlegen.“

    Eigentlich keine schlechte Idee. Die Ukraine hätte schon längst Frieden geschlossen, wenn die westeuropäischen Rgegierungen nicht versprochen hätten, die Ukraine bis zum Sieg zu unterstützen. Entsprechend sollten auch die versehrten Soldaten von der EU-Nato durchgefüttert werden. Ebenso sollten EU-Nato für die Witwen- und Waisenrenten aufkommen.

  23. Gründet Firmen für Prothesen …, Ukrainische Frauen lieben Männer ohne Beine! … Diese können nicht weglaufen!
    „Was hat ein Mann der keine Beine hat? Erdnüsse!“
    Ein Scherz der hier im Umlauf ist!

  24. Ein ehemaliger US-Army-Veteran äußert eine absolut düstere Prognose:

    https://www.video-translations.org/transcripts/2286_Diesen_2025_12_16_de-DE.pdf
    Originalvideo: https://www.youtube.com/watch?v=63U_iZ-YVx0

    # Glenn Diesen
    „(…) Und man hört jetzt eine Menge wirklich beunruhigender Rhetorik aus Europa – Dinge wie: „Nun ja, solange die Ukrainer kämpfen, werden sie die Russen ablenken.“ Oder als der deutsche Geheimdienstchef sagte: „Wir brauchen die Ukrainer, um noch ein paar Jahre weiterzukämpfen, damit wir eine angemessene Abschreckung und Verteidigung vorbereiten können.“ Sogar Personen wie Julija Timoschenko, die, wie man weiß, die Lieblingspräsidentschaftskandidatin der NATO war, traten hervor und sagten, dass dies im Grunde unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt – dass wir nur Kanonenfutter für die Europäer sind, um sie den Russen entgegenzuwerfen, damit sie Zeit gewinnen und den Gegner schwächen können. (…).

    #Stanislav Krapivnik
    Keines der Ländereien, keine der Ressourcen gehören den Ukrainern. Die meisten ukrainischen Oligarchen besitzen diese Gebiete ohnehin nicht mehr. Das war’ s. Es gibt nichts, wofür das ukrainische Volk kämpfen könnte – sie werden ausgenutzt. Und das ist übrigens, denke ich, eine der größten Ängste, eine Art doppelte Angst, unter den westlichen Eliten. Erstens, dass der durchschnittliche ukrainische Soldat das schließlich begreifen wird.
    Er lebt noch, und er wird die Seiten wechseln. Er will Rache – Rache für seine Kumpel, die sinnlos gestorben sind, für das, was er durchgemacht hat. Er will Rache. Und sie werden bereit sein zu kämpfen, den Kampf nach Europa zu tragen. Zweitens gibt es den kriminellen Aspekt. Diese Typen werden nicht einfach verschwinden, besonders wenn die Ukraine in die EU kommt und visafreien Zugang zu ganz Europa hat. Ich meine, diese Spezialeinheiten wie Asow – die werden nicht verschwinden. Die Leute dort werden nicht verschwinden. Man hat versucht, sie auf dem Schlachtfeld aufzureiben, aber sie wurden etwas klüger und sagten: „Nein, wir werden keine Selbstmordangriffe machen. Zum Teufel mit euch. Wir gehen.“ Nun, wissen Sie, einer dieser Typen – hochqualifiziert, kampferprobt, schwer bewaffnet – was werden sie tun? Sie sehen hier den nächsten schlimmsten Albtraum für die gesamte EU. Sie sehen eine Mafia, auf die sie nicht vorbereitet sind. Sie sehen Menschen, die bereit sind, Gewalt auf ein solches Niveau zu bringen, dass die Polizei in weiten Teilen Europas ausgelöscht wird. Ein Großteil der europäischen Gesellschaft steht kurz davor, einen Kriegsschock zu erleben, auf den sie nicht vorbereitet ist. Sie werden die islamischen Dschihadisten in Europa wie Kindergartenkinder aussehen lassen. Im Moment werden diese Leute von den islamischen Dschihadisten, von den Mafias, von den Nazis angeheuert. Aber sie werden in eine Nachbarschaft in Ihrer Nähe kommen, wenn diese Grenzen geöffnet werden, und sie strömen bereits hindurch, während Waffen schon hineinfließen. Europa hat ein Problem – die
    EU, um es genauer zu sagen, hat ein Problem. Sie hat keine Ahnung, was sie dagegen tun soll. Wie ich schon sagte, das wird die islamistischen Dschihadisten, die Weihnachtsmärkte angreifen, wie ein Kinderspiel aussehen lassen. Wenn diese Leute kommen – und wenn sie aus Rache kommen – dann ist Europa am Ende. Und zwar richtig am Ende, denn diese Leute werden viel Blut vergießen wollen. Und es ist nicht einmal so sehr ideologisch, sondern eher persönliche Rache für die letzten drei Jahre, wenn sie wirklich glauben, dass sie hintergangen wurden. (…). „

    1. BlackRock ist „Eigentümer“ der „schwarz Erde“!
      Die EU ist am Ende, die EU gehört aufgelöst. Eine von der Leyen vor Gericht … Merz hat den Auftrag von Laurenz „Larry“ Fink die Verluste auszugleichen! … Nichts ist einfacher als das – über deutsche Sozialkassen …
      Ihr schreibt Euch zu Tode, organisieren niemals!
      Bequeme Sesselfurtzer ….

    2. “ Spezialeinheiten wie Asow “ kommen aus Rache, weil man ihnen den gewünschten Krieg geliefert und so viele Waffen gegeben hat?

      Herr Kapivnik macht in diesem Fall eindeutig ein wenig russische Propaganda.

      1. Lieber Forist Simon,

        lassen Sie uns gemeinsam hoffen, dass Stanislaw Krapivnik Unrecht hat. Er referiert in Ansätzen das irakische Nachkriegsszenario: Nach dem Sturz Saddam Husseins löste der US-amerikanische Verwalter die irakische Armee auf. Auf der Suche nach neuen Einkommensquellen stießen etliche irakische Armeeveteranen zum ISIS (IS), der Irak und Syrien mit Terror überzog. Die Blutspur ging bis nach Frankreich: https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris

        Hoffen wir also, dass sich das nciht wiederholt.

    1. Habe das mal überflogen und abgespeichert.

      Vorläufiger Kommentar:
      Das Horrende an der Lage, die der Autor mehr oder weniger korrekt zeichnet, besteht darin, daß nicht abzusehen ist, wie es in der Ukraine zu einem von Moskau einverlangten „neutralen Status“ kommen können soll. Entweder die RF eignet sich das Territorium nahezu restlos an (vielleicht mit Ausnahme Galiziens und weiterer westlicher Randgebiete), oder das Territorium wird in jeder Hinsicht zum NATO-Protektorat, und sei es nur, um eine Entstaatlichung wenigstens unter Kontrolle zu halten und zu bewirtschaften. Tertium non datur – wie’s ausschaut.

  25. „Yulia Laputina, Leiterin des Ministeriums für Veteranenangelegenheiten, erklärte allerdings im Juli, dass es sich einschließlich von Familienangehörigen von Gefallenen um bis zu 5 Millionen Menschen oder 10 Prozent der Bevölkerung handeln soll.“

    Kleine Korrektur: 5 Millionen Menschen sind 25 % oder ein Viertel von einer verbliebenen Bevölkerung von knapp 20 Millionen.

    Und bei 2 Millionen „gefallenen“ Ukrainern können wir von 2 bis 6 Millionen Verwundeten ausgehen mit einem erheblichen Anteil von Kriegsinvaliden.

    1. Ihr diskutiert um Kopf und Kragen. … bringt es einfach auf den Punkt: Ukrainer bis zu letzten Blutstropfen opfern!
      Ihr habt doch schon soviel investiert … Die Rendite von Rheinmetall muss gesteigert werden … Fragt Merz, dieser Kanzler ist über BlackRock investiert in Rheinmetall. Merz hat den Auftrag die Milliarden Verlust von BlackRock auszugleichen …. Ihr tragt das mit. Von der Leyen fordert ein EU Vermögensregister, erinnert Euch an Zypern, um was zu finanzieren. Na kommt Ihr drauf?
      Was solls – solange Ukrainer selbst nicht gegen dieses korrupte Arschloch Selenskyj vorgehen …!
      EU ist längst „ukrainisiert“ – ist ein durch und durch korruptes System.

      P.S. Lest GlobalBridge und Jaques Baud … Steht endlich auf Ihr sesselfaulen Trottel!

      Ich weiß es ist viel, für Trottel zu viel …
      https://globalbridge.ch/wie-lange-wird-der-westen-den-konflikt-in-der-ukraine-noch-verlaengern/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=globalbridge-updates-3

    2. Ukrainerinnen lieben Männer ohne Beine … ARD & ZDF berichteten daß das als sexy empfunden würde! … Lasst uns Merz, Klingbeil, Kiesewetter, von der Leyen, Strack-Zimmermann, Hofreiter & Co die Beine nehmen … Dann endlich verstehen diese Idioten was sie fordern & fördern ….

  26. Ihr ALLE feiert doch gerade Weihnachten oder bereitet Euch darauf vor.
    Wie kann es sein das sogenannte Christen, Juden dem tausendfachen Sterben in Gaza, Sudan, Ukraine … gefühllos zusehen? Wie kann es sein das Menschen an den mörderischen Waffen Profit machen? Wie verkommen seid IHR? Seht Ihr nicht die verstümmelten Kinder … Seht Ihr nicht was Ihr durch Euer Schweigen anrichtet?
    Ich weiß, werde gleich wieder durch idiotische Israelis/Zionist angefeindet, diese Leute fühlen sich im Recht zu morden … Ihr müsst Selenskyj und Netanyahu zusammen lesen!

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