Überall angeblich von Russland abgelenkte ukrainische See- und Luftdrohnen

Explosion einer ukrainischen Marinedrohne im Hafen von Constanta. Bild: Defense Romania

 

Allmählich tauchen an vielen Orten außerhalb der Ukraine ukrainischen Luft- und Wasserdrohnen auf. Das lässt den Verdacht entstehen, dass die Ausflüge der ukrainischen Drohnen nicht nur russische Ziele außerhalb der Ukraine und Russland angreifen oder bedrohen sollen, sondern dass damit bezweckt werden könnte, durch Vorfälle, die etwa als False-flag-Aktionen Russland in die Schuhe geschoben werden oder die Russland zu Gegenschlägen provozieren, Nato-Länder direkt in den Krieg hineinzuziehen.

Immer wieder wurden ukrainische Drohnen in Finnland und den baltischen Staaten entdeckt. Russland beschuldigt diese, den ukrainischen Drohnen den Überflug zu Zielen an der russischen Ostseeküste zu gestatten oder zu dulden. Beim Umweg über die baltischen Staaten wären die Drohnen nicht möglichen Angriffen der russischen Luftabwehr ausgesetzt. Allerdings hat Russland meines Wissens keine Beweise dafür vorgelegt, dass Drohnenangriffe auf St. Petersburg oder russische Häfen aus den baltischen Staaten erfolgt sind. Aus der Ukraine wird hier wie bei anderen Gelegenheiten gesagt, die Drohnen seien wegen der elektronischen Kriegsführung vom Weg abgekommen.

Allerdings war in der Nacht vom 28. auf den 29 Mai eine russische Geran 2-Drohne in einem Gebäude in der rumänischen Stadt Galati an der Donau abgestürzt, wobei zwei Menschen verletzt wurden. Wurde sie dieses Mal von ukrainischen Truppen abgelenkt?

Schon Anfang Mai war eine gestrandete und bewaffnete ukrainische Wasserdrohne des Typs Cossak Mamei des Geheimdienstes SBU auf der griechischen Insel Lefkada gefunden worden. Die griechische Regierung beschwerte sich bei der Ukrainischen Botschaft in Athen und beim Außenministerium in Kiew, angeblich ohne bislang eine Antwort zu erhalten. Auch bei der EU und beim Nato-Generalsekretär sowie beim Treffen der Außenminister während des EU-Gipfels in Zypern habe man auf den Vorfall hingewiesen. Offenbar wird dieser in Griechenland sehr ernst genommen.

Nach dem griechischen Außenministerium gefährdete die Drohne den Schiffsverkehr erheblich und hätte zum Tod unschuldiger Zivilisten führen können. Sie hätte auch große Umweltschäden verursachen können, wenn mit ihr beispielsweise ein Tanker angegriffen worden wäre. Überdies sagt das griechische Außenministerium: „Durch die Verlagerung der Militäroperationen ins Mittelmeer, weit entfernt von der eigentlichen Front des Krieges, wird unsere nationale Sicherheit gefährdet und unsere Volkswirtschaft erleidet einen entscheidenden Schlag. Das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung kann solche Aktionen nicht rechtfertigen. Griechenland protestiert entschieden gegen die illegale Präsenz des bewaffneten unbemannten Überwasserschiffs in griechischen Hoheitsgewässern und fordert die Ukraine auf, künftig ähnliche Aktionen zu unterlassen und die ungerechtfertigte Verlagerung militärischer Operationen ins Mittelmeer zu unterlassen.“

Schwerer Vorfall mit explodierenden  Marinedrohnen in Rumänien

Am Freitag um 10:30 ist eine ukrainische Wasserdrohne des Typs Sea Baby in Dana 78 im Hafen von Constanța, nicht weit entfernt von einem Ölterminal und einem Stickstoffdüngerlager, explodiert. Sie sei selbst durch einen Zeitzünder explodiert, berichtet das rumänische Verteidigungsministerium, nachdem sie bereits gesichert und die Umgebung evakuiert worden war. Verletzt wurde niemand. Die nicht gekennzeichnete Marinedrohne besaß gut sichtbar angebrachte Videoüberwachungssysteme und Satellitenkommunikationsantennen. Sea Baby-Drohnen haben eine Reichweite bis zu 1000 km und können eine Sprengladung von bis zu 850 kg transportieren. Mit den Marinedrohnen wurden russische Tanker und Kriegsschiffe angegriffen.

Schon gegen 5:50 Uhr sei sie beobachtet worden. Zudem tauchten drei weitere ukrainische Marinedrohnen an der rumänischen Küste auf, die ebenfalls selbst explodierten. Die Ukraine hatte den „Kontrollverlust“ über vier Drohnen erst gegen 10:00 Uhr morgens berichtet und gesagt, dass die Drohne im Hafen demnächst explodieren werde. „Dies gab uns 10 bis 15 Minuten Zeit, bevor die Einsatzkräfte vor Ort abgezogen wurden“, sagte Verteidigungsminister Radu Miruță.Er wundert sich, warum nicht schon früher gewarnt worden sei.

Um 13:30 berichtete die ukrainische Marine: „Bei der Durchführung von Einsätzen im Einsatzgebiet am Schwarzen Meer verlor eines der unbemannten Marineboote der ukrainischen Streitkräfte unter dem Einfluss feindlicher elektronischer Kampfführungsmittel die Steuerung und geriet vor die Küste Rumäniens. Die Seestreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine haben den rumänischen Seestreitkräften die erforderlichen Informationen zur Verfügung gestellt, um Verluste unter der Zivilbevölkerung zu verhindern.“ Wenn die Drohne durch Jammen der Russen vom Weg abgekommen ist, müsste dies bei den drei anderen auch der Fall gewesen sein. Dann hätte das russische Militär die Mittel, Marinedrohnen auch über große Entfernungen zu jammen. Das kann man bezweifeln, zumal es die übliche standardisierte Ausrede ist.

Der rumänische Präsident Nicușor Dan argumentierte etwas vorsichtiger mit der  mittlerweile in Nato-Kreisen üblichen Entlastung der Ukraine und erklärte „solche besonders ernsten Situationen sind die direkte Folge des von Russland gegen die Ukraine begonnenen Angriffskrieges.“ Er machte trotz der weiter aufrechterhaltenen Weißwaschung dennoch darauf aufmerksam, dass die ukrainischen Drohnen im Rahmen einer militärischen Operation unterwegs gewesen waren: „Die Marine-Drohne, die heute Morgen im Hafen von Constanța explodierte, war zusammen mit anderen ähnlichen Kampfmitteln Teil einer von der Ukraine geführten Militäroperation gegen die russische Aggression. Die ukrainischen Streitkräfte verloren die Kontrolle über die betreffenden Mittel infolge von Maßnahmen der elektronischen Kriegsführung seitens Russlands.“ Man beachte die Unterschiede der Bewertung durch die griechische und die rumänische Regierung.

Die russische Botschaft in Bukarest reagierte schnell mit einer Mitteilung: „Angesichts der vom rumänischen Verteidigungsministerium absichtlich unvollständig verbreiteten Informationen über die im Hafen von Constanța explodierte maritime Drohne sowie über drei weitere ähnliche Drohnen, die in Richtung rumänischer Hoheitsgewässer treiben, teilt die russische Botschaft in Rumänien der rumänischen Öffentlichkeit mit, dass es sich um unbemannte ukrainische Seefahrzeuge handelt, die vom Regime in Kiew zur Verübung terroristischer Handlungen gegen zivile Schiffe und zur Schaffung von Gefahren für die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer eingesetzt werden. Jegliche Versuche, diese Drohnen direkt oder indirekt mit Russland in Verbindung zu bringen und Russland die Verantwortung für den betreffenden Vorfall zuzuschreiben, entbehren jeder Grundlage.“

Erst am späten Freitagabend nach dem Vorfall in Rumänien entschuldigte sich der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums Heorhii Tykhyi auf Telegram bei der griechischen Regierung. Keine Stellung bezog er auf die schweren Vorwürfe aus Griechenland, sondern entschuldigte den Vorfall lediglich mit dem vertrauten Mantra, dass die Russen schuld seien: „Die ukrainische Seite entschuldigt sich für den Vorfall und betont, dass dieser auf Umstände zurückzuführen ist, die durch die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine verursacht wurden. Die ukrainische Seite ist überzeugt, dass dieser Vorfall, ähnlich wie ähnliche Ereignisse in anderen Regionen, zeigt, dass die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine nicht nur eine Bedrohung für unser Land darstellt, sondern auch für benachbarte befreundete Staaten, Europa und die Welt insgesamt.“

Rumänische Experten weisen darauf hin, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Drohne zufällig in den Hafen gelangte, da sie mehrere Kurven fahren musste und zuvor mehrere Kilometer im Hafengebiet unterwegs war. In Defense Romania wird die Frage gestellt, aber suggeriert, dass es nur die Russen gewesen sein könnten: „Welche Gründe hätten die Ukrainer, eine Marinedrohne nach Rumänien zu entsenden, wohl wissend, dass alle Spuren (Radar, Satelliten, Abhörmaßnahmen) zu ihnen führen werden? Welche Gründe hätten die Russen, eine Marinedrohne zu stören und sie auf Rumänien zu lenken, wohl wissend, dass die Störung kaum nachweisbar ist?“

Es gab noch einen weiteren Vorfall im Schwarzen Meer. In der Nacht zum 5. Juni wurden die Frachtschiffe „Natra“ und „Zirkon“ in der Bucht von Taganrog im Asowschen Meer von Drohnen angegriffen, berichtete das aserbeidschanidsche Außenministerium. Die Schiffe seien nicht von Aserbeidschan, aber es wurden fünf Aserbeidschaner getötet und drei verletzt.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
Mehr Beiträge von Florian Rötzer →

Ähnliche Beiträge:

44 Kommentare

  1. Fällt unter das Thema: Der „böse“ Russe war es.
    Es ist so einfach wie genial um Bevölkerungen aufzuhetzen und kriegswillig zu machen.

    So ganz scheint die Rechnung von Selenskij und seiner westlichen Konsorten aber nicht aufzugehen denn mindestens ein paar Tage später stellt sich alles als westliche Propagandamasche heraus.

    Selenskij lässt St Petersburg während des Wirtschaftsgipfels angreifen und schickt dem russischen Präsidenten ein vergiftetes Friedensangebot das aber eher wie eine Attentatsdrohung klingt.

  2. Seltsam, dass europaeische Haefen so ungeschuetzt gegen Angriffe (durch wen auch immer) sind. Wieso wurde die Seedrohne nicht vor dem Einlaufen in den rumaenischen Hafen zerstoert?
    Seltsam fiinde ich auch, dass die NATO so ungeniert zivile Ziele wie das tuerkische Fischerboot oder die mit aserbaidschanischen Seeleuten bemannten Schiffe angreift und keiner einen Piep macht. Denn bei den BEKs kann man nun wirklich von NATO-Angriffen sprechen, so stark wie diese bei Technik und Leitung involviert ist

    1. Das ist eine False-Flag-Aktion, bei der die Russen nicht begriffen haben wie es funktioniert. Deshalb beschiessen sie ja auch das Atomkraftwerk Saporischia, obwohl sie es selbst besetzt haben. Russen sind einfach doof.

      Aber wahrscheinlich gilt das auch für die Urkrainer und würde diese Frage beantworten: „„Welche Gründe hätten die Ukrainer, eine Marinedrohne nach Rumänien zu entsenden, wohl wissend, dass alle Spuren (Radar, Satelliten, Abhörmaßnahmen) zu ihnen führen werden?“ Auch die Ukrainer brauchen bei False-Flag noch Nachhilfe.

  3. Hat jemand die beiden Fragen von Defense Romania beantwortet? Schließlich sind die Gründe der Ukraine, nämlich einen Zwischenfall zu inszenieren, um die NATO tiefer in ihren Krieg zu zerren, deutlich gewichtiger, als die Gründe der Russen, die … ähm, ja, welche könnten das überhaupt sein?

    1. Die Ukrainer haben doch selbst Videoaufnahmen vom Angriff auf die mit Getreide beladenen Schiffe veröffentlicht und wie sie die Drohnen ins Ziel lenken.
      Da ist noch nicht die Rede davon das es die Russen waren.
      Jetzt soll mit Fakes einen Krieg vom Zaun gebrochen werden.

      Kriegs- und Größenwahn nehmen weiter zu.
      Im Kriegsfall: Bundeswehr rechnet mit tausenden russischen Kriegsgefangenen
      https://www.pressenza.com/de/2026/06/im-kriegsfall-bundeswehr-rechnet-mit-tausenden-russischen-kriegsgefangenen/

    2. Hm. Die Russen sind natürlich ziemlich genervt von den ukrainischen Drohnen zu Land, zu Wasser und in der Luft. Wenn man aktuell Nato-nahe Medien anschaut, sind sie dabei zu überlegen, dass sie bald aufgeben wollen. Bis dahin versuchen ihre Militärs, verzweifelt sich zu erwehren. Aber weil sie bei den Wasserdrohnen, weil die hunderte Kilo Sprengstoff enthalten können, nicht auf eigenem Terrain experimentieren möchten, wie man ihnen Herr wird, machen sie das eben in Rumänien.

  4. – Wo und von wem wurden diese Drohnen gestartet?
    – Durch wen und mit wessen Hilfe wurden sie gesteuert?
    – Was war das Ziel dieser Drohnen?

    Hier ist investigativer Journalismus gefragt!
    Kommt aber leider nichts.

    Von Staaten wie Deutschland, die es ja unterstützen, dass solche Drohnen in Russland Schaden anrichten, ist keinerlei Aufklärung zu erwarten. Die werden diese Vorkommnisse nur benutzen, um verstärkt Kriegsbereitschaft zu fordern.

    1. Investigativer Journalimus – von westlichen Gleischrittmedien?

      Da müssen wir schon auf Thomas Röper und andere alternativ-Medien-Journalisten warten….

      Warum sollte A.. H… denn seine eigene Propaganda sabotieren?

  5. Russland hat beobachtet, dass einige der Drohnen aus den baltischen Staaten gestartet wurden, blieb aber Beweise schuldig. Das hat seinen Grund. Sobald feststeht, dass diese Drohnen mit Wissen der dortigen Regierung gestartet wurden, ist das eine Kriegserklärung. Auf die Russland gemaß der eigenen Militärdoktrin reagieren muss. Ja, muss.

    Zusammenfassend beobachte ich ein Zündeln an allen möglichen Fronten, um den großen Krieg zwischen NATO und Russland zu entfachen. Wer zündelt? Budanow, der de facto Regierungschef.
    Er hat die Mittel, um Russland endgültig zur Reaktion zu zwingen. Gut möglich, dass er die Deutschen damit schon erpresst. Was zahlt ihr, wenn ich dies und jenes nicht mache?
    Da hat uns nun die Zeitenwende hingeführt.

    1. Natürlich muss Russland die Regeln die es sich selbst gibt NICHT zwanghaft befolgen. Schon gar nicht, wenn ein Autokrat an der spitze steht.

      Einfach mal die Grundregeln des gesunden Menschenverstandes einsetzen, dann klappt es auch mit den logischen Schlussfolgerungen.

      1. @Ottono

        Dir muss furchtbar langweilig sein. Zu nahezu jedem Artikel und speziell jenen von Herrn Rötzer musst du das Gegenteil in Szene setzen und dabei verhält es sich mit deinen Kommentaren wie folgt: Einen gelesen, alle gelesen. So interessant wie die Tagesschau…

      2. @Ottono

        „Einfach mal die Grundregeln des gesunden Menschenverstandes einsetzen, dann klappt es auch mit den logischen Schlussfolgerungen.“

        Hierzu nur eine Frage: Weshalb befolgst du deine Tipps nicht selbst? Mehr ist hier zu deinen Kommentaren leider nicht mehr an kritischen Anmerkungen möglich, weshalb auch immer…

  6. Die Ukraine will mit allen Mitteln sämtliche EU-Staaten in den Krieg voll umfänglich hineinziehen.

    Wenn ich mir Idiokraie Deutschland anschaue …

    Nachtgedanken, Heinrich Heine (1797-1856)

    Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen.

    Die Jahre kommen und vergehn!
    Seit ich die Mutter nicht gesehn,
    Zwölf Jahre sind schon hingegangen;
    Es wächst mein Sehnen und Verlangen.

    Mein Sehnen und Verlangen wächst.
    Die alte Frau hat mich behext.
    Ich denke immer an die alte,
    Die alte Frau, die Gott erhalte!

    Die alte Frau hat mich so lieb,
    Und in den Briefen, die sie schrieb,
    Seh ich, wie ihre Hand gezittert,
    Wie tief das Mutterherz erschüttert.

    Die Mutter liegt mir stets im Sinn.
    Zwölf lange Jahre flossen hin,
    Zwölf Jahre sind verflossen,
    Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.

    Deutschland hat ewigen Bestand,
    Es ist ein kerngesundes Land!
    Mit seinen Eichen, seinen Linden
    Werd ich es immer wiederfinden.

    Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
    Wenn nicht die Mutter dorten wär;
    Das Vaterland wird nie verderben,
    Jedoch die alte Frau kann sterben.

    Seit ich das Land verlassen hab,
    So viele sanken dort ins Grab,
    Die ich geliebt – wenn ich sie zähle,
    So will verbluten meine Seele.

    Und zählen muß ich – Mit der Zahl
    Schwillt immer höher meine Qual,
    Mir ist, als wälzten sich die Leichen
    Auf meine Brust – Gottlob! sie weichen!

    Gottlob! durch meine Fenster bricht
    Französisch heitres Tageslicht;
    Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
    Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

  7. Selbst wenn die Drohnen zur Explosion kommen ist danach immer feststellbar, woher sie kamen, aus Russland oder aus der Ukraine.

    Daher macht ein False-Flag-Operation gar keinen Sinn.

    Bei der Masse an Explosivkörpern die von den beiden Ländern jeden Tag gestartet werden ist der Verlust einiger Drohnen völlig normal. Im Gegenteil, man müsste sich wundern, wenn es nie passiert, vor allem bei den Abwehrmassnahmen die wiederum die Gegenseite einsetzt.

      1. Erstens das und zweitens gehen in der Ukraine genügend unbewaffnete Drohnen nieder, denen einfach der Sprit ausgegangen ist. Russland setzt sie ein, um die Luftabwehr zu überlasten, so daß die bewaffneten Drohnen und Raketen in größerer Zahl ihr Ziel erreichen. Die Gerbera ist so eine Täuschdrohne. Von denen dürfte die Ukraine inzwischen tausende eingesammelt haben. Und ja, da kann man sicher aus mehreren eine funktionierende zuaammenbasteln, wieder auftanken und nach Rumänien weiter schicken. Oder nach Polen, wo etliche solche ja mal aufgeschlagen sind, worüber man sich im Westen laut echauffierte und den Bündnisfall ausrufen wollte.

        Auch da gab es ja keine unabhängigen Untersuchungen, denn diese hätten wohl als Ergebnis erbracht, daß die, obwohl russischer Bauart, nicht aus Russland gekommen sein konnten, weil deren Reichweite dafür einfach zu gering ist.
        Und jetzt in Rumänien spricht auch alles für eine unbewaffnete Drohne, deren Sprit sich beim Aufschlag entzündet hat. Ein Sprengsatz hätte wohl mehr Schaden angerichtet.

    1. Es wäre durchaus denkbar, dass Russlands elektronische Kriegsführung bei einem Angriff der Drohnen auf Russland die Seedrohnen gehackt und umprogrammiert hat. Eine bloßes „Ablenken“ wird es da wohl nicht geben.

    2. Ja natürlich ist das feststellbar, aber gewisse ’neutralen Dienste‘ für die digitale Genesung der Menschheit, möchten nicht auf dem Altar ihrer Verantwortung sitzen.

  8. Der ganze Krieg wird von als Ukrainer verkleideten Russen geführt um die EU finanziell zu ruinieren und zu spalten. Auch diese Drohnen sind in Wahrheit Russische Drohnen, die als fehlgeleitete Ukrainische Drohnen getarnt, unschuldige EU Staaten solange terrorisieren sollen bis dies friedliebenden Länder dazu bereit sind in den Krieg zu ziehen, was Russland sofort ausnutzen wird um diese zu zerstören.
    Erinnern wir uns, Selenskijs Muttersprache ist Russisch, nicht Ukrainisch. Die echten Ukrainer befinden sich alle schon längst in Polen oder Deutschland.
    In seinem teuflischen Plan, hat Putin sogar schon den lieben Bundeskanzler Friedrich Merz dazu gebracht, Deutschland derartig mit der Subventionierung der Ukraine zu ruinieren, dass bis 2030 Konkurs angemeldet muss, noch bevor überhaupt der erste Schuss fallen kann.
    Gegen Putin und seine hybride Kriegsführung muss endlich klare Sache gemacht werden. Bewaffnen wir uns atomar, spannen wir den atomaren Schutzschirm über NATO-Europa auf und sprengen uns anschließend selbst in die Luft. Nur so kann die hybride, teuflische russische Gefahr für immer gestoppt werden.

  9. Die Bellizisten in der EU und in der Ukraine haben es einfach, die westlichen Medien, insbesondere die deutschen, nehmen alle Behauptungen aus der Ukraine für bare Münze, egal ob es um russische militärische Vergehen gegen Nato-Staaten geht oder um die »Absicht« Russlands geht, demnächst in die Nato einzufallen. Von allen anderen Nachrichten werden Europäer abgeschirmt.

    Obwohl ich keine handfesten Daten vorweisen kann, habe ich aber eine Ahnung, dass Russland die Ukraine bald massiv angreifen wird und wenn die EU sich weiter an dem Konflikt beteiligt, dann wird auch die EU nicht verschont.https://zwilachs.wixsite.com/zwi-lachs

    1. Also Heino, du hast tatsächlich eine Ahnung, dass Russland die Ukraine demnächst massiv angreifen wird?
      Und das nach vier Jahren Krieg…
      Wow, woher nimmst du diese Erkenntnis. Die ist ja wirklich bahnbrechend. Das hätte niemand gedacht.
      Gegoogelt?
      Mach weiter so, du bist einer ganz großen Sache auf der Spur.

    2. Die West Medien publizieren nahezu ausschließlich Datenmüll. Die Koordinierung ist schon bemerkenswert. Zumal diese ja sowohl den öffentlichen Rundfunk als auch Private Medien einschließt, also über eine erhebliche vielfältige Breite von Personal und Organisationsstrukturen scheinbar perfekt funktioniert.
      So haben nach den Nachdenkseiten nur 2 von dutzenden Medien in Deutschland den offenen Brief von Sachs an Merz erwähnt. https://www.nachdenkseiten.de/?p=151538
      Dabei wäre das doch durchaus eine relevante Meldung. Auch scheint niemand die Frage zu interressieren wie ukrainische Drohnen ins Mittelmeer kommen. Über den Bosporus oder werden sie von der Küste eines NATO Staates gestartet oder von einem US-Kriegsschiff ? Trump labert der Iran hätte nur noch ca. 20 % seiner Raketen und Startrampen, nach dem er selbst vor Wochen sagte er habe gar keine Startrampen mehr. Niemand fragt nach. Die Disziplin mit der bestimmte Fragen von NIEMANDEN und NIE gestellt werden ist schon faszinierend.
      Es wäre eine interessante Diplom- oder Doktorarbeit mal zu erforschen wie es kommt, dass sich eine so vielfältige Medienlandschaft fast komplett in eine Öffentlichkeitsstelle der ukrainischen Armee verwandelt hat.

  10. Irgendwann sagt eine Politikerin oder ein Politiker in Deutschland oder im Wertewesten:
    Jetzt ist aber Schluss damit. Seit 05:45 Uhr wird zurückgeschossen.

    Hatten wir das nicht schon mal? Das ist aber lange her. Offenkundig viel zu lange. Der Vorteil im Vergleich zu damals wäre, man müsste nicht erst Tschechien und Polen überfallen, man könnte ohne Umwege direkt nach Leningrad über Putingrad bis nach Stalingrad (Wolgograd) durchmarschieren. Die Problem dabei ist nur: Wie viele mit nuklearen Sprengköpfen bestückte Raketen und Drohnen kommen entgegengeflogen?

    Der Wertewesten sollte den Russlandfeldzug aber nicht Operation „Barbarossa“ nennen. Wie wäre es mit „Operation Putinorossa“? Aber vermutlich wäre auch das inzwischen vollkommen egal, weil eine aktuelle Umfrage der „Initiative Kriegstüchtigkeit Deutschland“ in Zusammenarbeit mit der NATO-olivgrünen NGO „Mehr Waffen, weniger Sozialstaat“ ergeben hat:

    47,2 Prozent der Wählerinnen/Wähler haben noch nie etwas von der Operation „Barbarossa“ gehört,
    19,4 Prozent halten das für ein brandneues PC-Adventure-Videospiel,
    12,1 Prozent der Wählerinnen/Wähler glauben, dass Putin auch den Zweiten Weltkrieg angefangen hätte,
    10,8 Prozent der Wählerinnen/Wähler glauben fest daran, dass es diesmal mit dem „Endsieg“ gegen Russland klappen wird. Und der Rest wird mundtot gemacht. Wir schaffen das.

    PS: Ob das Ergebnis dieser fiktiven Umfrage repräsentativ ist, das weiß ich nicht. Aber so unplausibel ist es nicht oder?

  11. Was soll denn der Blödsinn, da von einem Zeitzünder zu fantasieren? Das ist doch völliger Blödsinn, den die einschlägigen Medien da wieder phantasieren. Erst zockelt das Ding 1000km durch die Weltgeschichte, um dann um eine ganz bestimmte Uhrzeit hoch zu gehen? Und kein Mensch weiß, wo sich das Ding dann exakt befinden wird? Humbug….

  12. Aktuell soll wohl Russland „endlich“ zu einem Gegenschlag außerhalb der Ukraine provoziert werden? Auf Orte, woher die Drohnen kamen? Aber doch wenigstens zu einer irgendeiner Art von Extrem- oder Überreaktion, die „wir“ dann zu unseren Gunsten auslegen können: »Jetzt greifen sie an, haben wir euch ja immer gesagt!«
    Russland weiß das natürlich, wissen genau um diese Provokation, muss aber auch zunehmenden Druck der Bevölkerung zähmen, die Antworten verlangt auf Provokationen. Ein bewusst herbeigeführtes Dilemma. Wird so weitergehen, sich intensivieren.

    Russland hat sich vom Westen in eine Zwickmühle führen lassen, würde ich sagen. Manche wird’s freuen. Denn selbst wenn alle Länder Europas ab morgen ihre Wirtschaft auf Drohnenproduktion umstellen, tausende Drohnen täglich vom Fließband fallen, diese anschließend zigtausendfach in die Ukraine verfrachtet werden, wo sie in riesigen Schwärmen aufsteigen und gegen Russland schwirren: Es wäre immer nur die Ukraine, die sich gegen russische Angriffe wehrt. Man würde ihr immer nur helfen. Und der unterkomplex denkende Kriegsliebende würde sagen: »Ja, selbstverständlich! Was denn sonst? Wer ist denn der Aggressor? Die Ukraine hat ja wohl das Recht, sich zu wehren!«
    Ist ist nicht einfach, diesem Narrativ etwas zu entgegnen, stimmts? Jedenfalls dann, wenn dem Krieg seine Vorgeschichte genommen wird und das weite Feld des Wortes „Aggression“ bewusst auf rein physische Gewalt reduziert wird.

    Die Ukraine ist wie ein übergroßer Blasebalg: Hinten auf dem Balg hüpft die komplette Mannschaft einer sommerlichen Grillparty herum, den Auslass vorne führt nur einer, bringt mit dem gemeinsam produzierten Luftstrom die Kohle (oder St. Petersburg) zum Glühen. Ein falsches Bild jedoch und auch ein zynisches. Denn dort vorne steht nicht nur einer. Dort vorne wird unaufhörlich gestorben und ersetzt, während die Gesellschaft hinten, das Glas in der Hand, denen vorne dabei zuschaut.

    So wird der Krieg vermutlich weitergehen, möglicherweise noch viele Jahre, während sich zwei Wirtschaften gegenüberstehen und darum wetteifern, wer länger durchhält. Wer wird den Krieg am Ende „gewinnen“? Na? Wenn die Ukraine nicht verlieren darf, bedeutet das auch, dass sie gewinnen muss? Wie genau sähe dieser Sieg aus? Wie genau führt sie ihn herbei? Was täte der fast Besiegte zuletzt? Wie sehen die Szenarien dieser Zukunft aus? Denkt darüber überhaupt mal jemand nach?

    Wäre Russland in seiner Existenz bedroht, denkt man: Ach was, die schicken schon keine Atomraketen. Wir haben ja auch welche. Demnächst noch viel mehr davon, wollen die Amis ja hier aufstellen. Das sichert uns. Denn wenn wir mehr davon haben, gewinnen wir besser, selbst wenn sie alle abgefeuert werden. Wäre umgekehrt die Ukraine in ihrer Existenz bedroht, auch das ist ja möglich, was machen „wir“ dann, wozu sind „wir“ bereit? Was werden die, die uns dienend führen, von uns verlangen?

    Wird Russland irgendwann zerbrechen, die Wirtschaft kollabieren, die Regierung ausgetauscht werden gegen eine westlich orientierte? Ist das der Traum, ist das realistisch? Wird schließlich der Westen freundlich diese neue Regierung umarmen, gemeinsam Gedenktafeln für die Verstorbenen aufstellen, eine wunderbare Freundschaft beginnen? Das riesige russische Gebiet aufteilen, jeder bekommt eine kleine Portion, die Polen, die Deutschen, die Balten, die Schweden, die Finnen, alle. Dann fahren die Bagger und Rammen los in die neuen Rohstoffgebiete, die Ölpumpen werden repariert, die Wirtschaft des Westens blüht auf, plündern und ausbeuten, und doch sind alle Menschen wieder Brüder. Kommt das so – oder anders?

    Ist eigentlich irgendjemandem klar, was hier läuft? Kann es vielleicht sein, dass die Amis wieder mal einen Krieg brauchen, um sich zu entschulden? Vielleicht ziehen sie ihre Truppen hier nur ab, zur Schonung, tauschen sie gegen Raketen, weil sie wissen, was hier in Europa demnächst abgeht? Sie schützen ihre eigene Industrie zu Hause, locken weitere aus der Ferne ins Land. Man kommt gerne, Energie zu teuer, Zukunft zu unsicher. Die Amis schonen die eigenen Produktionsstätten, schaffen und erobern neue Quellen, während sie zuschauen, wie diese bei den anderen, die auswärts Krieg gegeneinander führen, zerstört werden. Ein immens profitabler Zustand, schlau herbeigeführt, mit dem ein Imperium seinen Abstieg verhindern möchte.

    Die Europäischen Führungseliten sind zu überheblich, zu unreflektiert, zu verblendet und vielleicht auch selektiv zu blöd, das zu erkennen. Hmmm… Kurze Verschnaufpause. Bilde ich Wurm mir hier am Schreibtisch einer Mietswohnung etwa ein, mehr oder es gar besser zu wissen? Ist das nicht ebenfalls überheblich und anmaßend? Vielleicht sind die ja gar nicht so, vielleicht geschieht das alles voll bewusst. Vielleicht halten die das alles für erforderlich. Vielleicht gehören sie ja gar nicht zu uns.

    Während andere globalpolitisch strategisch-taktisch vorgehen, agieren sie auf dieser Ebene jedenfalls zu moralistisch, zu emotional. Sie denken, ihre eigenen Interessen zu vertreten, während sie tatsächlich den Interessen anderer dienen. Weil sie sich einlullen und bauchpinseln lassen. Super, wieder eine Führungsrolle übernehmen, ha! Wieder. Wir wissen ja, wohin das jedes Mal führt. Die merken nicht einmal, dass sie Werkzeug sind. Sie lassen sich an der Nase herumführen und fehlinterpretieren diese Bewegung als eigenständige Führung. Was sie aber gut können, ist entsetzlich beleidigt sein, wenn man ihnen solche Sachen ins Gesicht sagt.

    1. Danke sehr guter Kommentar, schön, dass er durchgekommen ist. Besonders, dass sie das dekadente Verhalten der westlichen Bevölkerung erwähnen, die wie das Publikum in der Arena beim Gladiatorenkampf dem Ganzen zuschaut.
      Ich bin aber der Ansicht von Kommentator henio weiter oben. Die scheinbare Ruhe Russlands verheißt nicht gutes. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Ob das die Eliten wissen ?. Ihr Wähler jedenfalls in ihrer Naivität wissen es nicht. Die freuen sich über jede neue ukrainische Provokation wie Kleinkinder den man ein Kunststück vorführt

      1. Tja, den anderen beim Krieg zuschauen.

        Goethes Faust I (in der Szene Vor dem Tor):

        Nichts Besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
        Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
        Wenn hinten, weit, in der Türkei,
        Die Völker aufeinander schlagen.
        Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus,
        Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
        Dann kehrt man abends froh nach Haus,
        Und segnet Fried und Friedenszeiten.

    2. „Die Europäischen Führungseliten sind zu überheblich, zu unreflektiert, zu verblendet und vielleicht auch selektiv zu blöd, das zu erkennen.”
      Das mag schon stimmen, zumindest beschreibt es einen Teil der möglichen Triebfedern einer solchen scheinbaren Kamikaze-Politik. Eine andere oder ergänzende Ursache der Besetzung „unserer” politischen Eliten könnte das seit Jahrzehnten betriebene gezielte Casting innerhalb diverser transatlantischen Netzwerk-Formaten zum Beispiel „Young Global Leaders” beim WEF oder ähnliches sein. Unsere ehemalige deutsche Außenministerin und der dazu gehörige Wirtschaftsminister sind dort einst auf die Spur gesetzt worden, ein Beispiel dafür, dass die Auswahlkriterien nicht unbedingt die „helleren Kerzen” bevorzugen, sondern diejenigen, die von keinen sich eventuell ändernden Realitäten getrübt den einprogrammierten Auftrag auszuführen stumpf genug sind. Die Seilschaften sind doch immerhin so mächtig, einer gescheiterten Außenministerin einen hoch dotierten Job bei der UN klar zu machen.

  13. Wie gelangt eine gejammte Drohne, die also vom Weg abgekommen ist, in einen bestimmten Hafen oder trifft ein bestimmtes Ziel? War es der reine Zufall?

    Falls nicht und diese Drohne ins Ziel gelenkt wurde, wäre ihre Steuerung im Flug übernommen worden und dann wüssten die Russen ja wissen wie es geht. Dann könnten die Russen jede ukrainische Drohne abfangen und sie jederzeit als eigene Waffe benutzen. Man könnte sie zurücksenden an den Ursprungsort – Return to Sender – oder auf irgendein anderes feindliches Ziel richten. Das würde ihre Materialkosten reduzieren.

    Davon ist weit und breit nichts zu sehen. Andernfalls sollten die Ukrainer sollten schnellstmöglich sämtliche Drohnenangriffe stoppen.

    1. Allein die ukrainische SBU-Drohne in Griechenland müßte ja alle Alarmglocken schrillen lassen. Wie soll die ohne von EU-Staaten gebilligte Startplattformen/häfen ins Mittelmeer gelangt sein? Und was ist eigentlich mit dem russischen LNG/Öl-Frachter geworden, der im Mittelmeer von offenbar genauso einer Drohne beschädigt wurde?

  14. Auffällig ist auch, daß plötzlich Rumänien ins Ziel der Kiewer Terroristen gerät. Zur Erinnerung. In Rumänien wird gerade die größe NATO-Militärbasis aufgebaut, zu deren Bestand man ja auch die rumänischen Präsidentschaftswahlen manipulieren mußte, weil „der Falsche“ sie zu gewinnen drohte.

    Ich bezweifle zudem ausdrücklich, daß die auf einem Wohlblock gestrandete Drohne 1. wirklich russisch war und 2. bewaffnet. Wäre sie das gewesen, hätte es nicht nur ein Feuer auf dem Dach gegeben.

  15. Derweil versucht die Ukraine offenbar einen Super-GAU im AKW Energodar zu provozieren – täglich wird dieses nun von Drohnen angegriffen, deren Herkunft die EU notorisch verschweigt. Doch wie Putin jüngst angemerkt hat, kann der Schuss auch nach hinten losgehen, weil der Wind nunmal ab und zu auch nach Westen weht. Und das ist keine leere Behauptung, ich habe es selbst eben auf Google Wetter überprüft. Mehr noch – demnächst scheint der Wind sogar stärker nach Westen als nach Osten zu wehen.
    Und man muss – wie immer – sehr genau hinhören, wenn der russische Präsident etwas sagt. Denn die Ukraine kann zwar bestimmen, ob es demnächst zum Super-GAU kommt. Den genauen Zeitpunkt bestimmt jedoch Russland, da sich die Explosion mithilfe von Notmaßnahmen zumindest ein paar Tage verzögern lässt – siehe Fukushima. Und die Windrichtung ändert sich täglich.

  16. Finnland hat eine ukrainische Drohne, die in einem Sumpfgebiet niedergegangen ist kontrolliert gesprengt. Wie kommt die dahin?
    Das ukrainische Aussenamt hat sich bei Griechenland entschuldigt für die vor einer Ferieninsel gefundene sprengstoffbeladene
    Drohne. (Wie kommt die Drohne ins Mittelmeer?)
    Wenn das stimmt, was ich gelesen hab, dann werden die Drohnenteile per Lastwagen transportiert und im Baltikum zusammengesetzt.
    In Rumänien sind noch weitere 4 Drohnen
    gefunden worden……
    Brüssel kommt das vielleicht sogar gelegen, eine Warnung für den erfolgreichen Misstrauensantrag des pro-europäischen Ministerpräsidenten?

  17. In Anbetracht der Vorfälle der durch die Ukraine verursachten Schäden auf dem Gebiet von NATO-Staaten, allen voran Deutschland mit dem Terrorakt der Zerstörung der Energieinfrastruktur in der Ostsee -so die Story überhaupt stimmen sollte – tut die Ukraine eigentlich alles, dass die NATO auf der Seite Russlands gegen das Kiewer Terrorrregime kämpfen müsste, sozusagen War on Terror gegen den Failed State Westukraine starten. Man könnte die Operation ja „Resolute Answer“ taufen.

  18. HIER KÖNNT IHR MAL LESEN ALS DIE WESTPRESSE NOCH NICHT SO GELOGEN HAT !!

    Das Bataillon Asow – Schmutziger Kampf in der Ukraine: Neonazis im Dienst der Regierung

    Linda Hinz
    Donnerstag, 14.08.2014,

    https://www.focus.de/politik/ausland/das-bataillon-asow-schmutziger-kampf-in-der-ukraine-neonazis-im-dienst-der-regierung_id_4058717.html

    Im Kampf gegen prorussische Separatisten ist der ukrainischen Regierung offenbar jedes Mittel recht. Der Vorwurf, dass sie mit Neonazis kooperiert, steht seit Monaten im Raum. Jetzt wird bekannt, dass rechtsradikale Milizen an der Seite der regulären Truppen kämpfen. Kann Kiew sie unter Kontrolle halten?

    Sie tragen schwarze Sturmhauben und schusssichere Westen, das Gewehr im Anschlag. Über ihnen weht die gelbe Fahne mit dem Symbol der Wolfsangel, das nicht nur äußerlich an ein Hakenkreuz erinnert, sondern auch von den Nationalsozialisten verwendet wurde. So präsentieren sich die Kämpfer des Bataillons Asow im sozialen Netzwerk vk.

    Das Bataillon Asow ist eine rechtsradikale Miliz. „Die historische Mission unserer Nation in diesem kritischen Moment ist, die weißen Rassen der Welt in einen finalen Kreuzzug für ihr Überleben zu führen“, sagte der Kommandeur Andrij Bilezki der britischen Zeitung „Telegraph“ ALLES LESEN

  19. ukrainische Drohnen in rumänischem Hafen ? – auf tkp gibt es interessante Hinweise zum Ablauf dieser ukr. Mili-
    täraktion – scheint sehr schlüssig

  20. Es wäre durchaus denkbar, dass bei einem Angriff auf Russland die elektronische Abwehr Kontrolle über die Drohnen erlangt und diese umprogrammiert hat. Das wäre aber höchst peinlich für die Ukraine. Vor allem, wenn Russland es geschafft haben soll, gleich 4 Seedrohnen auf einmal zu kapern. Ein einfaches „ablenken“ – von außen verursachtes – der Seedrohnen scheint mir technisch ziemlich unmöglich zu sein.
    Der Hafen liegt jedenfalls 330 km Luftlinie entfernt vom nächsten von Russland kontrollierten Land (Krim). Das näheste ukrainische Küstengebiet ist etwas über 110 km entfernt.

    1. „Es wäre durchaus denkbar, dass bei einem Angriff auf Russland die elektronische Abwehr Kontrolle über die Drohnen erlangt und diese umprogrammiert hat“

      Wenn die Russen wissen, wie man eine fremde Drohne kapert, dann könnten sie es auch viermal machen und schlimmer, sie könnten fremde Drohnen jederzeit übernehmen. Das bedeutet, keine Angriffe mehr auf Russland, dafür mit ukrainischen Drohnen Angriffe auf die Ukraine.

  21. Erstaunlich was sich die Ukrainer inzwischen alles erlauben können und wie es mit frecher PR bei uns verharmlost und unterdrückt wird.
    Sogar das Märchen von den russisch gekaperten Drohnen, die bis fast in die Adria, nach Konstanta oder vor Libyen gelenkt werden. Per Jamming wohlgemerkt.
    Sicher lenken die Russen auch die anderen Drohnen direkt in ihre Raffinerien, um Grund zur Beschwerde zu haben!

    Während gleichzeitig der Präsident dieser Russen, in einer dort sehr beachteten Rede mitten im SPIEF, seiner Armee zurufen muß: Arbeitet, Brüder!
    Ein als Kampfaufruf des Militärs weitverbreiteter Slogan in Russland, der die Ernsthaftigkeit der Lage dramatisch unterstreichen soll.
    Aber die Brüder, wie alle Welt seit dieser Woche sehen kann, saufen wohl lieber, wenn es möglich ist das schwer befestigte St.Petersburg während des SPIEF anzugreifen.

    Es riecht inzwischen rundherum so brenzlig, dass man jeden Moment mit einer Explosion rechnen könnte.
    Aber es kommt nichts. Beste August-1914-Stimmung aber weit und breit nur Maulhelden. Vom finnischen Meerbusen über die Strasse von Hormus bis zur Taiwanstrasse. Sind weltweit die Zeughäuser wirklich so leer? Wohl kaum denke ich.

    Anzunehmen ist eher, jeder wartet auf die beste Gelegenheit der Gegenseite alle Schuld in die Schuhe zu schieben.
    Unabdingbar, denn zur erfolgreichen Kriegführung benötigt man eine wasserdichte moralische Rechttfertigung!
    Jedenfalls aber würde ich wetten, dass wir aus diesem Jahrzehnt nicht mehr ohne den großen Krieg herauskommen werden.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen