Über die Versuchung, Atomwaffen zur Vernichtung des Feindes einzusetzen

Licorne-Atomwaffentest 1970. Bild: CTBTO/CC BY-2.0

Staaten, die über Atomwaffen verfügen, können sich einigermaßen sicher sein, nicht angegriffen zu werden. Das hat Nordkorea demonstriert, während Staaten, die nicht nuklear bewaffnet sind, in der Gefahr schweben, von Großmächten überfallen zu werden, wenn geopolitische Interessen berührt sind: Irak, Syrien, Iran und Ukraine belegen dies in jüngster Zeit.

Die Versuchung besteht aber auch, wenn Kriege sich hinziehen, schnell eine Atomwaffe einzusetzen, um eine Kapitulation zu erzwingen. Vorbild sind die USA, die am Ende des Zweiten Weltkriegs noch schnell mit Atombomben, den schlimmsten Massenvernichtungswaffen, die Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet und buchstäblich zur verbrannten Erde gemacht haben.

Donald Trump drohte gestern dem Iran an, seine Zivilisation auszulöschen, was unmittelbar zu Vorstellungen über den Einsatz von Atomwaffen führt: „A whole civilization will die tonight, never to be brought back again.“ Er ging dann aber einen Waffenstillstand unter Bedingungen ein, die sehr zugunsten des Iran sind. Man könnte sich aber vorstellen, dass Trump durchaus bereit sein könnte, taktische Atomwaffen weit entfernt von den USA einzusetzen, wenn er eine Niederlage fürchten müsste oder einen langen Krieg zu seinen Gunsten beenden will.

Im November 2023 schlug ein religiös getriebener, rechter Minister der Netanjahu-Regierung vor, doch schnell Schluss mit dem Problem der Palästinenser zu machen. Amihai Ben-Eliyahu von der rechtsextremen, kahanistischen und religiösen Partei Otzma Jehudit unter Ben-Gvir ist seit 2022 mit einer kurzen Unterbrechung 2025  Minister für religiöses und kulturelles Erbe. Er forderte,  die „Monster von Gaza“ nach Irland oder in die Wüste zu vertreiben oder auch an eine Lösung durch eine Atombombe zu denken. Die Befürwortung der Verwendung einer Atomwaffe war von einem israelischen Minister natürlich ein grober Fehler, schließlich hat Israel offiziell keine Atomwaffen.

In Russland gibt es schon lange Stimmen, endlich dem Krieg in der Ukraine ein Ende zu setzen und dafür eine Atomwaffe einzusetzen. Gerne droht auch mal Medwedew damit. Einer der Befürworter des Einsatzes von Atomwaffen in der Ukraine ist der russische religiös-nationalistische Oligarch Konstantin Malofeev, Gründer des Tsargrad-Fernsenders, der im Umkreis des Kreml stehen soll, die Separatisten im Donbass unterstützt hat und letztlich das Zarenreich und traditionelle orthodoxe Werte wiederherstellen will. Den Einsatz einer Atomwaffe in der Ukraine sieht er gedeckt von der 2024 veränderten Nukleardoktrin, nach der Angriffe nichtnuklearer Staaten, die von Atommächten unterstützt werden, mit Atomwaffen beantwortet werden können.  Schon zuvor schlug er vor, mit taktischen Atomwaffen eine unpassierbare, radioakziv verstrahlte Zone in Analogie zum Tschernobyl-Sperrgebiet herzustellen, um den Krieg zu beenden.

Jetzt hat er auf Tsargrad eine neue Kolumne mit dem Titel „Es ist Zeit, diesen Krieg zu beenden“ veröffentlicht. Und er meint, er könnte innerhalb von vier Wochen beendet werden, wenn Russland taktische Atomwaffen einsetzt. Es handelt sich um eine Reaktion auf die Äußerungen von Denys Shtilierman, dem Gründer und Leiter des 2022 gegründeten Drohnen- und Raketenherstellers Fire Point. Das schnell zu einem der größten Rüstungskonzerne der Ukraine gewachsene Unternehmen, produziert die Flamingo-Marschflugkörper (FP5) mit einer Reichweite von 3000 km und Langstreckendrohnen. Fire Point will mit europäischen Unternehmen Abfangraketen anbieten, die billiger als die Patriot-Raketen sind, deren Bestände rar geworden sind. Und man befinde sich in den letzten Entwicklungsphasen für zwei Hyperschall-Marschflugkörper. FP7 soll eine Reichweite von 200-300 km haben, FP9 mit einem Sprengkopf von 800 kg von 850 km. Damit liege Moskau in Reichweite, sagte Shtilierman. Angriffe auf die russische Hauptstadt, die bislang gut geschützt durch Luftabwehr ist, würden ein „massives Umdenken in der russischen Bevölkerung und bei den Spitzenpolitikern in Russland“ bewirken.

Die Ankündigung, Moskau anzugreifen, sieht Malofeev als Eskalation seitens Kiews. Nur der Einsatz taktischer Atomwaffen könne den Kriegsverlauf entscheidend verändern, da die Fortsetzung mit konventionellen Waffen zu noch größeren Verlusten führen werde.  Sein Vorschlag: Russland solle die Zivilisten in der Ukraine warnen und ihnen 72 Stunden Zeit geben, aus den Zielgebieten zu fliehen. Dann würde ein Angriff mit einer Atombombe mit 20-25 Kilotonnen Sprengkraft erfolgen, die größere Zerstörung verursachen und Panik auslösen würde. Der Krieg wäre in einem Monat beendet, sagt er. Little Boy, die Hiroshima-Atombombe, hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen. Das ist auch der Bezugspunkt seiner Argumentation: „Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki retteten nach fast vier Jahren Krieg im Pazifik Zehntausende amerikanische und, nicht zu vergessen, sowjetische Soldaten.“ Was er nicht sagt: auf Kosten des Lebens von vielen japanischen Zivilisten.

Der religiöse Oligarch meint sogar, dass die darauf folgende „Entnazifizierung“ Rückhalt bei der ukrainischen Bevölkerung finden würde, die mit der Regierung unzufrieden sind. Möglicherweise würden sie nachträglich den Einsatz von Atomwaffen gegen ihr Land auch würdigen, wie das kürzlich die  japanische Premierministerin Sanae Takaichi demonstriert habe, als sie auf dem Nationalfriedhof Arlington am Grab des unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegte. Allerdings ist der Oligarch auch in Russland ein Extremist und dürfte den Kreml nicht entscheidend beeinflussen können. Schon gar nicht zur Entscheidung über den Einsatz einer Atomwaffe. Aber seine Argumentation zeigt die Versuchung, die der Besitz von Atombomben ausübt.

Allerdings hat Putin den Einsatz von Atomwaffen nicht ausgeschlossen und gäbe es jetzt ein Fenster für Russland, massiver anzugreifen, da die USA mit dem Iran beschäftigt sind und sich aus der Nato zurückziehen wollen, während durch den Krieg gegen den Iran sich die russische Kriegskasse füllt. Sollte Russland eine taktische Atomwaffe einsetzen, könnte dies den USA und Israel ermöglichen, gleichfalls eine zu verwenden, um den Iran zu unterwerfen. Das gilt auch umgekehrt natürlich. Die überall praktizierte Missachtung des Völkerrechts lässt viele ungute Szenarien zu.

Malofeev schrieb jetzt auch darüber, warum die USA und Iran einen Waffenstillstand eingehen konnten, während dies zwischen Russland und der Ukraine nicht geschieht. Er meint, die USA und Iran seien keine „existentiellen Feinde“, der Iran stelle für die USA im Unterschied zu Israel keine Bedrohung dar, die Ukraine für Russland aber schon: „Doch wir haben existenzielle Differenzen mit unserem feindseligen Nachbarland (Ukraine). Solange dieses antirussische Projekt existiert, sind wir in Gefahr. Der Westen, Epsteins Globalisten, werden die Ukraine nutzen, um Russland zu ukrainisieren.“ Und dann führt er das manichäische Weltbild aus, das auch den ukrainischen Nationalisten eigen ist, die davon träumen, Russland, den Erzfeind, zu vernichten: „Der ukrainische Staat hat keinen Existenzgrund. Die Ukrainer sind Russen ohne orthodoxen Glauben oder die Idee eines Imperiums. Also entwickelten sie eine Mission: Russland zu hassen. Deshalb können wir keine Einigung mit ihnen erzielen. Sie sind unser Gegenpol. Es gibt nur uns oder sie. Sollte sich die Lage beruhigen, wird der Kampf in unseren Köpfen weitergehen. Bis zur vollständigen Entnazifizierung. Bis zum Sieg des Guten über das Böse.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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50 Kommentare

  1. Mal ein paar Anmerkungen: Bei dem Atomwaffenabwurf 1945 ging es nicht darum, den Krieg zu verkürzen. Vielmehr war er verlängert worden, um den Atomwaffeneinsatz, als Signal an die UdSSR, überhaupt zu ermöglichen. Den Kapitulationsbedingungen hatte Japan bereits Wochen zuvor zugestimmt, der blocking point war die Absetzung und Verfolgung des Tenno als Kriegsverbrecher. Das liessen die USA fallen, nachdem sie ihr Ziel, den Atomwaffeneinsatz, erreicht hatten.
    Was die „Flamingo“ angeht, ist das der Schrottnachbau eines britischen Marschflugkörpers, teilweise wurden die Teile aus UK nur noch umlackiert. Auf Grund der regelmässigen Zerstörung der Fertigungs- und Lagerstätten spielen die keine Rolle im Krieg, die Prahlereien über Reichweiten sind Stuss. Viele der wenigen abgefeuerten Exemplare stürzen ohne Feindeinwirkung ab, teils noch innerhalb der Ukraine. Das Projekt erfüllt gleichwohl seinen Zweck, die Taschen seiner Betreiber zu füllen. Wie üblich.
    Zu Malofejew ist nicht viel zu sagen, ausser dass es Stuss ist, dass er der russischen Regierung nahesteht.

    1. Es ging den USA außerdem darum, die Waffe am Menschen zu testen.

      Die ersten Angebote einer Kapitulation wurden von Japan schon im Frühjahr 1945 über Moskau (damals noch neutral) lanciert. Dies wurde von den USA unterbunden, indem man die SU in den Pazifikkrieg einband mit der Verpflichtung, spätestens 3 Monate nach Kriegsende in Europa dort ebenfalls einzugreifen, Daraufhin kündigte Moskau den Nichtangriffspakt mit Japan.

      Japan machte auch später weitreichende Zugeständnisse, die von den USA mit der Begründung abgelehnt wurden, man verlange eine „bedingungslose Kapitlation“. Die erklärte Japan schließlich nach den Atombomben auch, aber das Ergebnis, das dann Realität wurde, war weit weniger als das. Nicht nur der Tenno blieb unbehelligt, auch die Armee. Dieses Ergebnis hätte die USA auch schon im April 1945 haben können.

      Übrigens lehnte die Militärführung der USA auch den Vorschlag einer Gruppe von Wissenschaftlern des „Manhattan Projects“ ab, die Bombe zur Demonstration über nahezu unbewohntem Gebiet in Japan abzuwerfen. Man wollte sie am Menschen testen, und da vor allem die zweite Bombe, die mit dem modernen Plutonium/Implosionsdesign. Und die war erst im Sommer 1945 fertig. Daher erfolgt der zweite Abwurf auch umgehend nach dem ersten, ohne Japan Zeit für eine Reaktion zu lassen.

      Nach den Abwürfen kamen dann umgehend US-Mediziner und Wissenschaftler in die Städte, nicht um zu helfen, sondern um die Auswirkungen zu prüfen.

      Übrigens war das spaltbare Material nach dem Trinity-Test und den beiden Abwürfen auch praktisch alle. Auch aus diesem Grund wurde bspw. die erste Bombe (Uran-Gunshot-Prinzip) vor ihrem Abwurf nicht einmal getestet.

  2. Wieso kann man den Artikel von Jeffrey Sachs nicht kommentieren?
    Ich sehe das jetzt mal als rein technische Panne und deshalb erfolgt meine Kritik an dem Artikel „Trump und Netanjahu: Zwei Verrückte, die Gott spielen“ jetzt hier:

    Zweifelsohne sind Trump und Netanjahu durch und durch böse Menschen.
    Aber sind sie auch verrückt?

    Jeffrey Sachs übersieht, dass die meisten US Präsitenten nicht viel anders handelten und das Israel schon immer von Terroristen regiert wurde.
    Jeffrey Sachs verschleiert hier einen systemischen Fehler, indem er die Aufmerksamkeit auf die Personalebene verschiebt.

    Herr Sachs, meine Antwort darauf:
    Kranke Systeme bringen kranke Führungspersönlichkeiten hervor.
    Nur mit einem Personalwechsel ist die Sache nicht zu beheben.
    Und bitte tun sie nicht so, als wüssten sie das nicht ganz genau.
    Mit ihren Wissen und Intellekt sollte eine Analyse weiter reichen.

    Verrückt sind weder Trump noch Netanjahu. Repräsentieren sie doch beide geradezu idealtypisch die kranken Gesellschaften denen sie vorstehen.

    1. Jetzt mal kurz & ernsthaft zum Sachs-Artikel (@Red.: ja, offtopic):
      Ich sah die Headline, ich sah das Teaserbild und dachte s o f o r t:
      Hier hätte ich die Kommentare auch offline gesetzt.

      Eine niederschmetternde Erkenntnis für alle Beteiligten, mich eingeschlossen.
      Alle können sich verbessern, die wenigsten wollen es.

    2. So sehe ich das auch. Trump ist sicher unbeholfen und typisch amerikanisch in seinen Äußerungen, wie man es von einem US-Cowboy erwarten würde.
      Aber der Irankrieg hat einen ganz profanen, ökonomischen und machtpolitischen Hintergrund, so viel ist sicher.
      Die Sperrung der Meerenge von Hormus ist ebenfalls einkalkuliert. Schließlich macht die USA mit ihrem Öl/Gasgeschäft zur Zeit gerade traumhafte Profite….

      1. Die USA dürften bei all ihren Aktionen immer China im Blick haben, das sie schwächen möchten. Aber die Chinesen wissen das und haben entsprechend vorgesorgt (speziell Trump hat natürlich auch seine innenpolitische Macht im Blick).

        Die Öl- und Gas-Multis machen zwar „zur Zeit gerade traumhafte Profite“, allerdings verteuern sich dadurch auch die Lebenshaltungskosten in den USA, fraglich ob das gut für Trump ist.

  3. Mal abgesehen von historischen Ungenauigkeiten, hat der Iran-Krieg auch ganz existenzielle Gefahren für die USA, ganz speziell für den Petrodollar und damit deren Finanzsystem, das ohne Petrodollar zusammenbrechen würde. Die aktuellen Bedingungen des Iran für die Passage von Hormuz – nur Tanker, die ihr Öl in Yuan bezahlt haben, dürfen passieren – ist genau das: ein existenzieller Angriff. Welchen natürlich diejenigen zu verantworten haben, die den Krieg vom Zaun gebrochen haben.
    Kein Wunder, daß Trump die stärkste Drohung aussprach. Die Iraner wussten, daß es so kommen musste. Jetzt können sie gute Bedingungen stellen. Man darf gespannt sein. Und Trump hat den großen Sieg, den er wollte…🤣

    1. … hat der Iran-Krieg auch ganz existenzielle Gefahren für die USA, ganz speziell für den Petrodollar und damit deren Finanzsystem, das ohne Petrodollar zusammenbrechen würde.

      Eine kleine aber entscheidende Korrektur scheint mir hier notwendig: Nicht der Staat USA sah sich in „existenzieller Gefahr“, sondern das US-Imperium, das den Petrodollar benötigt um seine weltweite Herrschaft zu bewahren und auszubauen. Der Staat USA hat auch vor der Einführung des Petrodollars sehr gut existiert. Eine Existenzbedrohung für die USA ist schlicht Unsinn. Bedroht war und ist nur die imperialistische Herrschaft der USA.

      1. Da hast Du sicher recht, das wäre eine präzisiere Formulierung von Dir.
        Auf der anderen Seite könnte der Zusammenbruch des Finanzssytems, das auf dem Petrodollar beruht, durchaus auch die Staatlichkeit der USA bedrohen. Du hast sicherlich schon von den separatistischen Tendenzen in einigen Südstaaten gehört? Ansätze sind also jetzt schon da. Darauf wollte ich auch anspielen.

        1. Das wäre dann aber eine rein innenpolitische Angelegenheit der USA, die nicht von fremden Mächten vorangetrieben wird wie das im umgekehrten Fall mit Iran, Russland oder China der Fall wäre. Wo es ja neben Bestrebungen von Regime-Wechseln auch Pläne zum Zerstückeln der Staaten gibt um keine zukünftigen Konkurrenten wieder aufkommen zu lassen.

          Aber wie es aussieht, passiert im Westen genau das. was man sich für den Osten wünscht: Zwietracht und Uneinigkeit wachsen – und werden noch ungeahnte Dimensionen erreichen. Das richtige Hauen und Stechen beginnt erst noch wenn die Ressourcen knapp werden.

  4. ich hätte da mal eine Frage, WO befindet sich der Rüstungskonzern Fire Point in der Ukraine und das seit 2022?
    Und warum wird dieser von den Russen nicht ins Visier genommen?
    Und, dass die Israelis heute im Libanon mehr
    als nur ein Blutbad angerichtet haben, ist auch keine Schlagzeile mehr wert. IDF wütet
    in ganz Libanon, Waffenstillstände werden von den Zionisten nicht akzeptiert….gruselig.
    Und Fritze will die Strasse von Hormus mit
    sichern helfen, „16 Staaten sollen sich an der Sicherung beteiligen, unter Macrons Führung versteht sich, was haben die vor?

    1. Fire Point ist 90% PR und Gelder abschnorcheln, 9% britischer Import und 1% Fertigung in der Ukraine. Die paar Dinger, soweit sie gestartet werden, wurden regelmässig abgeschossen, wenn sie nicht von selbst abstürzten.

      1. Meinen Sie etwa jüdische Waffen sind heilig und töten nicht und….
        Putin lässt sich mit den koscheren
        Waffen Moskau zerdeppern??

  5. In Russland herrscht Putin! Das ist ein sehr rationaler, berechenbarer Regent. Dasselbe kann man von Trump und Netanjahu nicht behaupten. Folglich wird Russland in der Ukraine keine Atomwaffen einsetzen, auch wenn das einige Meinungsmacher dort fordern. Es gehört allerdings zum Geschäft westlicher Meinungsmacher den traditionellen westdeutschen Russenhass weiter zu schüren.

    Sehr real ist die Gefahr das Netanjahu – der in die Enge getrieben wie ein wildgewordener Papiertiger um sich schlägt – Atomwaffen einsetzt. In diesen Fall wird Israel endgültig zu Paria der Menschheit. China würde sofort das winzige Land mit seinen 10 Millionen Einwohnern boykottieren. Victor Gao hat für diesen Fall den Untergang des Staates Israel angekündigt.

    1. Ihrer Prognose hinsichtlich Israel stimme ich zu. Ich nehme an, dass Israel (verkürzt: „Netanyahu“) ALLES daran setzen wird, den eingeschlagenen Weg, nämlich alleinige Macht im Nahen Osten zu werden, durchzusetzen. Die Vorgehensweise spätestens seit Oktober 2023 weist darauf hin, dass dazu alle Hebel, seien sie noch so unmenschlich und schmutzig, in Bewegung gesetzt wurden. Motto: Alles oder nichts.

      1. Zur Lage siehe auch

        https://tkp.at/2026/04/08/40-tag-im-us-israelischen-angriffskrieg-gegen-den-iran-14-tage-waffenruhe-von-trump-und-iran-verkuendet-ticker-1600/

        Ich vermute die 14 tägige Atempause nutzt der Iran sein Waffenarsenal wieder aufzubauen. Wir wissen mittlerweile das China über Schattenfirmen den Iran mit Informationen unterstützt. Ein zionistischer Atomwaffeneinsatz ist auch für das zurückhaltende China eine rote Linie. Russland unterstützt den Iran offener. Israel spielt mit seiner Existenz. Schon heute Nacht wird der Iran Vergeltung üben für die israelischen Terrorangriffe auf den Libanon. Wie lange kann dies das winzige Land mit nur 10 Millionen Einwohnern noch durchhalten? Weltweit würde der Untergang Israels Freudentränen auslösen, denn die Mehrheit der Menschheit haßt Israel! 13 Länder lassen Menschen mit israelischen Pass nicht mehr einreisen, darunter Pakistan.

    2. Von einem Papiertiger geht keine Gefahr aus, und er kann auch nicht wild werden. Ist es wirklich so schwer, Metaphern zu benutzen? Seltsamerweise blamieren sich ja unsere Journalisten (und zwar alle, mit extrem wenigen, die Regel bestätigenden Ausnahmen) auch mit schöner Regelmäßigkeit, wenn sie es versuchen. Dabei würde es doch reichen, kurz nachzudenken, was man sagen will, und das mit dem zu vergleichen, was man tatsächlich sagt.

  6. Angesichts des Verhaltens der EU warte ich nur noch folgende hierzu konsistente BLÖD-Schlagzeile:
    „Baut Putin heimlich an der Atombombe? Strack-Zimmermann warnt!“ 🤡

  7. Ich könnte mit übrigens – ohne es beweisen zu können – gut vorstellen, dass Pakistan angedeutet hat, Israel bei einem eventuellen Einsatz von Atombomben gegen den Iran von der Landkarte zu fegen.

    1. Ich hatte das Gleiche von China in nur einem einzigen Artikel gelesen, den ich nicht mehr auffinden kann.
      Eine solche Drohung wäre tatsächlich denkbar, wenn sie inoffiziell mit Israel kommuniziert wird, um Israel davon abzuhalten die Atombombe einzusetzen.

    2. Den haargenau gleichen Gedankengang hatte ich auch. Wobei mir spontan noch iwie Nordkorea in den Sinn kam, deren Atomare Raketen angeblich 15.000km fliegen können. Dafür bräuchten die aber Chinas Rückendeckung….

  8. Hätte eine persische Atombombe den amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran verhindert? Ich bin mir nicht sicher …

    Die russischen Atombomben haben ja den Westen auch nicht abgeschreckt, im Jahr 2008 einen Regime-Change in Georgien und im Jahr 2014 in der Ukraine durchzuführen. Und dann im Jahr 2008 einen Krieg gegen die russische Minderheit in Süd-Ossetien durchzuführen und ab dem Jahr 2014 einen Bürgerkrieg in der Ukraine anzufangen. Der dann im Jahr 2022 zu einem Krieg Russland-Ukraine erweitert wurde. Dazu kommen dann noch ein weiterer Regime-Change-Versuch in Belarus und aktuell wird wieder in Georgien gezündelt.

    1. Der Angriff auf den Iran ist eindeutig eine persönliche Entscheidung Trump´s unter israelischem (Netanyahu) Einfluß gewesen. Israel versucht schon seit Jahrzehnten die USA zum Angriff zu bewegen aber selbst der bisher dümmste US-Präsident vor Trump (Bush junior)hat diesem Ansinnen nicht nachgegeben, sondern auf seine Berater gehört. Genau aus diesem Grund konnte der alte Ayatollah eine Fatwa gegen eine iranische Atombombe aussprechen.

      Meine Meinung: Der Ayatollah war ein Depp u. hat nicht mit der zunehmenden Blödheit der US-Präsidenten gerechnet. Hätte Iran eine Atombombe , hätte Israel schon längst den Schwanz eingekniffen und Ruhe gegeben. Schließlich ist es eine Sache von den USA in einem konventionellen Krieg unterstützt zu werden, aber eine ganz andere Sache als etwas überdimensionierter Parkplatz zu enden und gar nicht erleben zu dürfen wie die USA den Iran dann niedermachen – oder auch nicht……

  9. „Vorbild sind die USA, die am Ende des Zweiten Weltkriegs noch schnell mit Atombomben, den schlimmsten Massenvernichtungswaffen, die Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet und buchstäblich zur verbrannten Erde gemacht haben.“
    Noch so eine unsterbliche ( westliche) Legende.
    Der Krieg war bereits so gut wie zuende. Die Quantung-Armee, größte japanische, hatte bereits kapituliert und die Verhandlungen mit der SU liefen.
    Ziel war eher das zu neutralisieren und in die Kapitulation vor den USA umzudirigieren.
    Heute noch werden Legionen von Behauptungen unkritisch reflektiert, um das Märchen von der Befreiung durch die USA am Leben zu halten.

    1. Ich meine auch, dass Leute, die sich als Redakteure und Artikelschreiber betätigen, es besser wissen könnten und sollten.
      Siehe auch aquadrahts Anmerkung, dass der Krieg verlängert wurde, um den herrlichen Segen auch ja noch abwerfen zu können.
      Wann immer eine Machtinstanz behauptet, es ginge ihr darum, irgendwelche Menschen zu beschützen, kann man getrost davon ausgehen, dass das eine Lüge ist, um irgendwas zu überkleistern, das so widerlich ist, dass die Machtinstanz um ihren Ruf/Einfluss/… (jedenfalls um SICH) fürchtet.

        1. Jedenfalls kleidet Putin seine Dummheit nicht in hirnrissige kurze Fragesätze. Neidvoll muss er auf andere blicken, die diese Kulturtechnik meisterhaft beherrschen…

        2. Ist Putin zu dumm die Konsequenzen seiner Handlungen zu erkennen?

          Genau, ist er etwa zu dumm, um zu erkennen, dass er am Wetter in Garching schuld ist, an der US-Regierung, an der israelischen Regierung, an Murgs Hamorrhoidenproblem, an der roten Welle in Wuppertal Oberbarmen letzte Woche, daran, dass der Mond kackendreist die Erde bremst, an den Warzen aller Warzenschweine? Ich glaube nicht – so dumm kann ja keiner sein, das liegt doch alles auf der Hand?

  10. Man könnte sich aber vorstellen, dass Trump durchaus bereit sein könnte, taktische Atomwaffen … einzusetzen, wenn er eine Niederlage fürchten müsste …

    Iran hat nicht kapituliert, sondern einer Waffenruhe zugestimmt. Da die von us-amerikanischer Seite deklarierten Kriegsziele nicht erreicht wurden, ist dies faktisch eine Niederlage für den US Präsidenten Trump. Die Logik, Trump könnte bei einer drohenden Niederlage Atombomben werfen, obwohl er bei einer faktischen Niederlage einer Waffenruhe zustimmt, erschließt sich mir nicht.

    Allerdings hat Putin den Einsatz von Atomwaffen nicht ausgeschlossen und gäbe es jetzt ein Fenster für Russland, massiver anzugreifen, da die USA mit dem Iran beschäftigt sind …

    Russland hat eindeutig und unmissverständlich den Einsatz von russischen Atombomben definiert: Wenn der russischen Nation die Auslöschung droht!

    Jegliche Spekulation über den Einsatz taktischer oder sonstiger Atombomben seitens Russlands ohne eine solche Bedrohung sind folglich keine Spekulation, sondern ..?

    Tip: Das gesuchte Wort reimt sich auf Spekulation

    1. Russland hat eindeutig und unmissverständlich den Einsatz von russischen Atombomben definiert: Wenn der russischen Nation die Auslöschung droht!

      sachte… das ist so nicht ganz korrekt. Jedenfalls nicht mehr nur das. Seit 2014 gab es mehrere umfassende Änderungen und Ergänzungen in der russischen Nukleardoktrin. Inzwischen gibt es zusätzliche Bedienungen, welche unter anderem auch einen Erstschlag regeln.

      1. Ok. Damit habt ihr jetzt einen Russlandversteher weniger, wenn der Wahnsinn Einzug in den Kreml genommen hat. Hoffentlich werden die Bedingungen nur einmal pro Tag um 12 Uhr Mittags geändert, sonst wirds schnell unübersichtlich.

  11. Liebe Vergasergenossen und Genossinnen,
    Werte Gaznossen und Genozzinnen,

    dank Donalds Drohungen hat der Iran klein beigeben, die Atomwaffe ist völlig abwegig.

    Auch das israelische Heer richtet ohne Atomwaffe in Beirut Verheerung an.

    Schon ist der Ölpreis stark gefallen !

    Bald schon wird der Liter Diesel nur 1 Euro kosten und billiger als eine Kugel Eis !

    Wovon Robert H träumt, macht der grösste Feldherr aller Zeiten, Donald T wahr !

    Daher volle Fahrt voraus auf der Autobahn, brummen muss der Vergaser und der Motor !

    Wie wär’s Pfingsten mit Shopping in Neapel oder Sightseeing am Nordkap ?

    Der deutsche Kraftwagen eilt behende durch Europa !

    Ein Volk, ein Glaube, eine Vergasung !

  12. „Gerne droht auch mal Medwedew damit.“ Medwedew hat noch nie empfohlen, auf die Ukraine eine Atombombe abzuwerfen, um den Krieg schnell zu beenden, wie Sie hier nahelegen, Herr Rötzer. Bitte passen Sie besser auf, was so aus Ihrer Feder quillt.

    1. Der Folgesatz bezog sich nicht auf eine Aussage des stellvertretenden Leiters des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, zum Einsatz von Atomwaffen zur Beendigung des Krieges, sondern es war ein eingeschobener Satz der darauf hinwies dass Dmitri Anatoljewitsch Medwedew auch schon, unter bestimmten Voraussetzungen, mit dem Einsatz von Atomwaffen drohte. Hätte Florian Rötzer eindeutiger formulieren oder strukturieren können um solche Missverständnisse zu vermeiden.

      Anbei der Eintrag:

      Antwort auf die Frage von RT zu den Plänen Frankreichs und Großbritanniens, Atomwaffen an die Ukraine zu liefern:

      Ich sage es ganz deutlich:

      Die Informationen des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR über die Absicht Frankreichs und Großbritanniens, Nukleartechnologie an das Kiewer Nazi-Regime zu liefern, verändern die Situation grundlegend. Dabei geht es nicht um die Aufhebung des Atomwaffensperrvertrags oder anderer völkerrechtlicher Bestimmungen. Es handelt sich um eine direkte Lieferung von Atomwaffen an ein Land im Krieg.

      Angesichts dieser Entwicklung besteht kein Zweifel daran, dass Russland gezwungen sein wird, alle verfügbaren Atomwaffen, einschließlich nicht-strategischer, gegen Ziele in der Ukraine einzusetzen, die eine Bedrohung für unser Land darstellen. Und, falls nötig, auch gegen Lieferländer, die sich in einen Atomkonflikt mit Russland verwickeln. Dies ist die angemessene Reaktion, zu der die Russische Föderation berechtigt ist.

      https://t.me/medvedev_telegram/635#

      Zuvor stand aber bereits die Drohung der nuklearen Eskalation im Raum. Auf russischer Seite diverse Manöver der Nuklearstreitfräfte und auf US-amerikanischer Seite der Abschuss einer Minuteman-Rakete.

      Natürlich besteht diese Gefahr und sie wird gerne als Schreckgespenst vorgeführt, um die Leute in eine Angststarre verfallen zu lassen die sie allein auf das fokussiert, denn sonst ist ja alles bestens. Und so verfährt man unbekümmert weiter wie bisher, unterhalb diesen Niveaus das die Herren ohnehin nicht erreichen wollen, denn dann wäre es vorbei mit der angestrebten Herrlichkeit, in Ewigkeit, Amen.

  13. Der zweite Absatz zum Atombomben-Angriff der USA auf Japan, Hiroshima und Nagasaki ist schlicht FALSCH. > Die USA wussten, dass die japanische Kapitulation schon „beschlossene Sache“ war. Der Abwurf der Atombombe war eine Macht- demonstration und eine Drohung an die UdSSR.

  14. Im Koreakrieg gab es mehrere Monate in denen die USA den Einsatz von A-Waffen nicht mehr ausschlossen, hätte Stalin der Welt nicht den Gefallen getan, abzutreten, ist unklar wie gefährlich die Situation noch geworden wäre. Es gab sogar die Forderung, China mit 30 Atombomben einzudecken.
    Im Vietnamkrieg gab es etwa zwei Wochen wo der nukleare Einsatz erwogen wurde.
    In der Kubakrise waren es sowohl Castro als auch einige rechte amerikanische Generale die den großen Krieg führen wollten, Atomschlag inklusive.
    Im Kalten Krieg der 80er gab es ernsthafte Planspiele der Amerikaner zu einem auf Europa begrenzten Atomkrieg.
    Solche Äußerungen gab es immer wieder, was noch lange nicht heißt daß sie eine Chance auf Durchsetzung hätten.
    „Es gibt keine Wege aus der (atomaren) Gefahr, es gibt nur Wege in der Gefahr“
    (Carl Friedrich von Weizsäcker)

    1. Inzwischen geht er offenbar doch weiter.
      Der Iran hat die Straße von Hormuz so eben wieder geschlossen.
      Es scheitert an Israel. Israel will sich nicht nehmen lassen weiter den Libanon zu bombardieren. Die Einstellung aller Kampfhandlungen – einschließlich auf dem Gebiet von Libanon, war eine Schlüsselbedingung des Irans gewesen, unter welcher der Iran dem Waffenstillstand und vorübergehende Öffnung von Hormuz zustimmte. Israel will davon nichts hören und setzt seine s.g. „Operation“ dort einfach fort. Dies führte zum Platzen des Agreements.

      Es ist bemerkenswert, wie der Iran die USA und Israel wieder mal vorführt. Es ist offensichtlich geworden, dass der Konflikt zwischen Trump und Netanjahu unüberwindlich geworden ist. Denn offenbar hat Netanjahu andere Ziele im Sinn als Trump, sonst hätte er ja Trump nicht so offen in die Parade gefahren? Diese schallende Ohrfeige ist ein weiterer diplomatischer Punktesieg für den Iran. Offensichtlich ist auch geworden, dass der Iran es mit seinen Forderungen (einschließlich von Reparationszahlungen) sehr ernst meint. Und darüber hinaus, zweigt diese öffentliche Demütigung von Trump, durch Netanjahu, dass der Iran nicht einfach nur das Ziel anstrebt, dass die Angriffe von USA und Israel aufhören, sondern darüber hinaus sie auch bestraft sehen will. Also eine s.g. „strategische Niederlage“ zufügen.

  15. Man muss schon so ehrlich sein, daas es da einen erheblichen Unterschied gibt zwischen dem Krieg in der Ukraine und dem Krieg mit dem Iran.

    Den Russen wurde der Krieg aufgezwungen. Und westliche Politiker erklären auch immer wieder, dass sie Russland substanziell schädigen wollen. Das geht sogar soweit, daas sie das Lans zerschlagen wollen. Uns die Lehren des zweiten Weltkriegs aber auch aller Kriege dabach, dass es dem Westen um physische also genozidale Vernichtung von Völkern geht. Die Deutsche haben damals zwischen 25 und 30 Mio Russen ermordet (die Japaner in China mW 20 Mio). Dass die USA die gleiche Einstellung wie Hitler vertreten haben sie in ihren vielen Kriegen nach 1945 bewiesen, zB Vietnam mit 3,5 Mio Toten. Nun auf die Idee zu kommen, daas Russland die Atombombe leichtfertig einsetzen könnte, um sich in der Ukraine durchzusetzen zeugt von tiefem Hass und typisch westlicher Überheblichkeit, also Ignoranz der Fakten.

    Russland hat mehrfach die Erfahrung gemacht, inklusive des Umgangs des Westens mit anderen Völkern, zB aktuell auch dem Versuch das palästinensische Volk auszulöschen, um deren Land vollständig zu vertilgen, dass es dem Westen um die Vernichtung der Existenz Russlands geht. Sollte es da zum Einsatz der Atombombe kommen, so ist das etwas vollkommen Anderes als wenn die USA sie im Iran einsetzen. In beiden Fällen ginge es um totale Vernichtung. Im einen Fall, um diese als ultima ratio gegenüber Russland abzuwenden. Im anderen Fall, um diese im Iran herbeizuführen, damit der Westen – wie er sagt – seine „Macht“ zu „sichern“, eine Macht, die auf permanentem Völkermord, Lügen etc basiert.

    Wir sehen… Nicht Russland ist hier der Elefant im Raum, der Westen und nur der. Russland macht sicher auch nicht alles richtig. Eine abschließende Bewertung ist diesbezüglich jedoch nicht möglich, solange die Provokationen und Lügen des Westens nicht aufhören.

    Achja… Ich sehe auch kein Russland welches die Indianer Amerikas beinahe ausgerottet hätte. Das heißt…. Das was Russland unterstellt wird, entspricht überhaupt gar nicht der russischen Natur, sondern ist vielmehr Projektion. Der Westen will seine eigene Gewalt mal wieder nicht sehen oder dadurch relativieren, indem er sie auf seine Gegner zu übertragen versucht, nach dem Motto „die verhalten sich genauso“. Russland ist nicht aus imperialen Gründen in die Ukraine gegangen. Diese Behauptung ist reine Projektion des Westens. Er hat die Ukraine 2014 mittels Putsch aus imperialen Grübden annektiert und dann aus den gleichen Gründen einen Krieg gegen den aufmüpfigen Teil der Bevölkerung begonnen.

  16. „… Was er nicht sagt: auf Kosten des Lebens von vielen japanischen Zivilisten.“
    —-
    Von vielen japanischen Zivilisten. Warum nicht gleich: Einige Zivilisten verloren durch den Einsatz der A-Bombe allerdings ihr Leben.
    Herr Rötzer, es waren Hunderttausende Zivilisten, die den Tod fanden. Ein derart unfassbares und unsägliches Verbrechen, darf man nicht auf diese Weise verharmlosen.

  17. Es gab mal eine Zeit im kalten Krieg, da hatten die Atommächte zwar beide den Finger am Knopf, aber zumindest waren die Politiker damals so verantwortungsvoll, diese nicht für kleinliche Kriege bzw. ihren Machterhalt einzusetzen. McArthur hätte auch schon in Korea gerne Atomwaffen eingesetzt. Die Politik hat das verhindert.

    Heute stehen mit Trump und Putin Personen in vorderster Front, die für ihren Narzissmus die ganze Welt verbrennen würden. Die wöchentlichen Atom-Drohung aus Moskau sind schon legendär, die totale Vernichtung die Trump androht genauso verwirrt und verrückt.

    Dieses Verhalten, kombiniert mit imperialistischen Bestrebungen die für Russland wie auch für die USA gelten, werden dafür sorgen, dass sehr viel mehr Staaten zu Atomwaffen streben werden.
    Die Technik ist bekannt und kein Geheimnis mehr. Finanziell ist das auch keine Riesenherausforderung. Dort hinzukommen ist also nur eine Frage der Zeit. Die Auslöser für diese Entwicklung sind in Russland und in den USA zu suchen. Spätere Regierungschefs werden die heutigen Führer, für diese Fehler noch verfluchen.

  18. Existiert eine Atombombe?
    Nagasaki oder Hiroshima wurden kurz danach wieder aufgebaut und belebt…
    Wie kann so eine mediale Verwüstung durch die Atombombe, einige Städte zurückführen zu einer Normalität?
    Die USA drohen heute, aber die Medien vergessen zu erwähnen, das daß Hitler Regime unter der USA Namens Clinton den Uran Skandal auslöste…
    Was soll die ganze Atomangstmache, wenn die Menschheit überhaupt keine realen Belege über solche Verwüstungen besitzt?
    Warum agieren Regierungen staatsfeindlich gegenüber andere Staaten oder Führer, wenn ‚WIR DOCH ALLE SO DEMOKRATISCH‘ sind?
    Fällt niemandem auf, wie jede Illusion jeden Menschen gegen Menschen aufbringt?
    Ist diese Menschheit wirklich zu dumm, um elementare Dinge der Menschheit zu erkennen?

    1. Wir sollten auch die ganzen Atomwaffen Experimente berücksichtigen, die damals stattgefunden hatten, demnach müssten etliche Teile dieser Welt für unbewohnbar gelten.
      Aber alle Teile dieser Welt sind bewohnbar, warum?

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