
Am vergangenen Freitag hatte der US-Präsident die CEOs seiner Erdölgiganten im Weißen Haus versammelt; auf der Tagesordnung stand die künftige Erdölförderung in Venezuela. Eigentlich hatte er für seine Einverleibung der venezolanischen Petro-Industrie Lobpreisungen erwartet. Schließlich wollte er mit der Entführung des Staatschefs Nicolás Maduro den Weg für glorreiche und lukrative Geschäfte ebnen. Big Oil sollte dankbar sein und begeistert erst einmal 100 Milliarden aus der Schatulle holen, um die – nicht zuletzt durch die US-Sanktionen – gebeutelte Industrie wieder auf Vordermann zu bringen. Heute produziert das Land nur noch einen Bruchteil von der Menge von vor zehn Jahren.
So jedenfalls hatte sich das Donald Trump ausgemalt, denn offenbar hatte er irgendwann und irgendwo einmal gelesen, dass in dem Karibikstaat etwa ein Fünftel aller weltweit bekannten Erdölreserven lagern – ein riesiges Vermögen, mit dem er nach seinem Überfall auf Caracas America wieder great machen wollte. Aber dann kam alles anders. Trumps Pläne stießen bei Exxon & Co. auf wenig Gegenliebe – „cool reception“ – titelte die New York Times.
Die versammelten CEOs (Continental, Haliburton, HKN, Valero, Marathon, Shell, Vitol Americas, Repsol, Eni, Aspect Holdings, Tallgrass, Raisa Energy and Hilcorp) waren alles andere als begeistert, denn im Gegensatz zu ihrem obersten Kriegsherrn kennen sie die Realität vor Ort und sind offenbar von Trumps Phantasien überrumpelt worden. Darren Woods, Chef von Exxon Mobil, brachte es auf den Punkt: „Wir sind dort zweimal enteignet worden, und bevor wir ein drittes Mal dort hineingehen, bräuchten wir einige hübsche tiefgreifende Änderungen.“ Im Moment sei Venezuela kein Ort für Investitionen.
Natürlich wurden die „tiefgreifenden Änderungen“ bei der Freitags-Konferenz benannt. Es geht um finanzielle, juristische und politische Fragen. Eine dreistellige Milliarden-Investition muss langfristige Gewinne versprechen, ist also auf mindestens zehn Jahre angelegt. Aber wie will Trump finanzielle, juristische und politische Sicherheit in einem Land wie Venezuela versprechen?
Das venezolanische Erdöl ist schweres Öl, kompliziert in der Förderung und Weiterverarbeitung. Dies ist kostspieliger als etwa die Förderung des texanischen Öls und übersteigt den zu erwartenden Verkaufsgewinn. Die vorhandenen Anlagen sind aufgrund ausgebliebener Investitionen veraltet und müssten rundum erneuert werden. Trumps Energieminister Chris Wright stellte am Freitag bei Fox News in Aussicht, dass die staatliche U.S. Export-Import Bank Kredite an Unternehmen erteilen könnte, die in Venezuela investieren wollen. Trump hatte in der Runde sogar vorgeschlagen, die US-Konzerne mit Steuergeldern zu subventionieren – ein Vorschlag, der politisch nur schwer zu verkaufen ist und den auch die texanischen Firmen ablehnen, bzw. auf eine ähnliche Subvention für sich pochen würden.
Im Moment operiert nur noch Chevron in Venezuela, Exxon Mobil und Conoco Phillips hatten nach ihrer Enteignung durch die Regierung von Hugo Chávez das Land verlassen und vor internationalen Schiedsgerichten auf Entschädigung geklagt. Exxon Mobil will, bevor es – vielleicht – erneut investieren wird, erst einmal 20 Milliarden Dollar von der Regierung in Caracas haben, Conoco Phillips fordert 12 Milliarden. Wer soll das jetzt bezahlen – wo Trump in aller Welt verkündet hat, dass ihm jetzt die venezolanische Erdölindustrie gehört?
Russland hat in Venezuela investiert und kann im Falle einer Enteignung ebenfalls auf Entschädigung klagen. Mit der VR China bestehen vertragliche Lieferverträge über 500.000 Barrel Öl, die China National Petroleum Corp., Sinopec Group und China Concord Resources Corp. täglich von dort importieren. Dazu kommt ein Darlehen von 60 Milliarden Dollar, das in Form von Öllieferungen an die Volksrepublik abgezahlt werden kann; davon sind noch 19 Milliarden offen. Soll Big Oil nach einer möglichen Übernahme von PDVSA diese Verpflichtungen übernehmen?
Außerdem sind sich die US-Unternehmen untereinander keinesfalls einig. Während Exxon Mobil und Conoco Phillips unter Protest das Land verließen, blieb Chevron am Orinoco, in Kooperation mit der staatlichen PDVSA. Während sich die ersten beiden eine komplette Enthauptung der chavistischen Regierung gewünscht und die Ernennung von María Corina Machado als eine Übergangslösung gefordert hatten, setzt Chevron auf Delcy Rodríguez und die Beibehaltung der bisherigen Führungsriege. Nur so könne die politische Situation im Lande unter Kontrolle gehalten werden. Marco Rubio – laut Washington Post der „Vizekönig Venezuelas“ – hatte den Brief an das Nobelkomitee mitunterzeichnet, in dem Machado vorgeschlagen worden war. Trump hat sich – vorerst – gegen sie entschieden, die er als „das Fräulein mit dem Nobelpreis“ bezeichnet. Um ihn zu besänftigen, will die Dame in dieser Woche den US-Präsidenten besuchen und ihm ihren Nobelpreis feierlich überreichen. Das Nobelpreiskomitee hat schon abgewunken, der Preis kann nicht übergeben werden.

Chevron wäre als einzige Firma in der Lage, relativ schnell die Menge des im Karibikstaat geförderten Öls zu erhöhen, da es bereits im Land operiert. Dafür müssten die US-Sanktionen und die Behinderung von Tankern aufhören.
Der interne Markt ist wenig lukrativ, da es die Venezolaner als eine Art Naturrecht ansehen, für einen Dollar ihren Tank zu füllen, und alle Versuche, auch die der chavistischen Regierungen, höhere Preise durchzusetzen, endeten im Chaos. Das hatte mit dem Caracazo begonnen, im Februar 1989. Der christdemokratische Präsident Carlos Andrés Pérez wollte die Preise für den Nahverkehr und für Benzin erhöhen und musste schließlich die Nationalgarde einsetzen, um die Aufstände niederzuschlagen. Mindestens 276 Menschen kamen dabei ums Leben. Auch während der Versorgungskrise 2018 wurde zwar Benzin rationiert, aber der Preis blieb niedrig.
Das ist den CEOs von Big Oil – im Gegensatz zur US-Administration – klar, denn sie waren jahrelang vor Ort tätig. Es ist einfach, ein Land zu überfallen und danach das Weite zu suchen – statt unter den dortigen Bedingungen zu wirtschaften und sogar noch Gewinne zu erzielen. Fest steht: die chavistische Struktur ist nach wie vor intakt. Die rechte Opposition um Machado hat sich im Land nicht gerade beliebt gemacht, als sie offen von Trump eine gewaltsame Intervention forderte – das ging auch anderen konservativen Politikern wie etwa Henrique Capriles zu weit. Und im ganzen Land sind schon seit Jahren bewaffnete Milizen unterwegs, sie kontrollieren die ärmeren Stadtviertel von Caracas und übernehmen dort auch – wie etwa die kubanischen Ärzte – soziale Aufgaben.
Wie wollen Exxon & Co. ihre neuen Mitarbeiter in dieser Umgebung schützen? Oder will Trump seine Marines zur Ölförderung an den Orinoco schicken? Dauerhaft? Bezahlt vom US-Steuerzahler, der in Texas und vielleicht demnächst aus Sibirien viel billigere Energie beziehen kann?
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Vielen Dank Frau Weber für diesen sehr informativen Beitrag.
Dem schließe ich mich vorbehaltlos an,
bitte lediglich darum, vor jeder Benutzung
des Wortes „Überfall“ noch „brutal“ und
„völkerrechtswidrig“ zu ergänzen.
Das geschieht ja bei der Nennung des Wortes
„Russland“ in den MSM reflexartig auch.
*Zwinkersmiley*
Und wo bleibt eigentlich das ‚unprovoked‘. wo es doch einmal stimmen und passen würde?
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Und wo bleibt eigentlich das ‚unprovoked‘. wo es doch einmal stimmen und passen würde?
Gestern wie auch vorgestern war’s- völlig unprovoked – der ‚Mischa‘ der der ‚Gesichtskontrolle‘ zu unterziehen war, weswegen ich dann doch noch einmal auf den ‚im Ruhestand‘ überwechselte. Und gucke doh, es funzte. Heute nun mit „Mischa im Ruhestand“ dann das gleiche Gemähre, Wechsel auf „Mischa“ und siehe da … siehe oben! (Der Satz mit dem ‚Kommentar. wartet auf Moderation‘ ist cut&paste, leicht zu erkennen am Schrifttypus.)
Ja doch, die Einschläge kommen näher. Kann man es noch fassen, Amazonien hat heute sogar alles versucht, um mich daran zu hindern, Umsatz zu generieren. Wollte ein Büchlein, „The free“ von Willy Vlautin ganz normal käuflich erwerben. Zuerst – um nicht weiter aufzufallen – via Gugel ins dort angebotene US-Amazonien. Da gab es dann nur das gebundene Werk zum Preis von über sechzig Dollares und einer Lieferzeit geschätzt von sechs bis sieben Monaten (!). Der Weg über den ‚German account‘ war erfolgreicher: ein Taschenbuch – Restbestand 2 – für stolze 9,99 Euronen oder wares es wieder Dollares, egal. War ja schon lange nicht mehr beim Jeff B., hat mich aber schon irgendwie überrascht, dass der Kassengang – trotz mehrfacher Versuche – wg. allerlei unüberwindlicher Hürden – z.B.auch wg 0,00 $ Rechnungssumme nicht abgeschlossen werden konnte. Na, dann eben nicht.
Was wohl am Buch von Willy V. – dem Objekt meiner Begierde – so verrucht angemutet haben mag? Na, da werden wohl diverse Vorkommnisse ‚vielleicht oder gar wahrscheinlich‘ – aus der Zeit der Niederschrift irgendwann von vor 15 Jahren – bitter aufgestoßen und keinesfalls mehr als Ausbund von ‚political correctness‘ zu werten gewesen sein. Da könnte schließlich die Ähnlichkeit des Auftretens der wilden Purschen der Staatsmacht – der ICE in diesem Falle – mit dem der „Freien“ bei Willy V. unangenehm untergekommen sein.
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/autor=Willy+Vlautin&titel=The+free?sortOrder=preis_euro
Der Artikel belegt im Grunde das die amerikanische Macht in Niedergang ist. Sie geht nur nicht so schnell unter, wie viele von uns das wünschen.
In den Zeiten der totalen Hegemonie der USA über ihren „Hinterhof“ wäre das nicht passiert. Aber spätestens seit den Irak-Krieg – da ging es auch um Öl nicht um Demokratie wie Dummköpfte meinen – ist der Welt klar, die Amis können zwar schwache Länder erobern, hinterlassen dann aber diese Länder den Chaos.
Falls dies bei Trump – den Manager des amerikanischen Niedergangs – ankommt, läßt das für den Iran hoffen. Trump kann womöglich dort Regierungsmitglieder entführen, das Land bombardieren, aber einen geordneten Staat, der US-Interessen. nutzt, dazu sind die Amis nicht in der Lage.
Schwacher Trost. Wie lange soll der Niedergang der USA lt. Experten u. Expertinnen noch gehen? Bis Fastnacht oder nächste Weihnachten, 5 Jahre oder 25? 50?Das kann allerhöchstens die jüngste Generation noch hoffen lassen.
Großmächte sterben langsam, Geduld, Geduld
Hör doch auf immer dieses Copium zu posten, nur weil das bei den „Alternativen“ im englisch-sprachigen Youtube etc. verbreitet wird.
Gerade wenn so Ex-Militärs wie Martyanov, Krapivnik oder in USA McDouglas mit so markigen Ansagen kommen, ist das eher sowas wie BILD-Zeitung für „Pseudo-Linke“, denn diese Herren sind wie unsere deutschen Militärkapser hier bei Overton garantiert KEINE Linken. Das verstehen sie gar nicht, so wurden sie nicht geprägt. Von Wirtschaft haben die alle keine Ahnung. Trump betont die Hard power eben mehr. Wie sehr das zum Blow Back führt, werden wir sehen. Selbst Experten mit marxistischer Schule wie die Professoren Richard Wolff oder Michael Hudson liegen meistens falsch. Wolff sagt seit Ewigkeiten den Untergang des US-Kapitalismus voraus. Wenn man auf dem seine Aussagen setzen würde, würde man ähnlich das Nachsehen haben wie wenn man auf Krall oder irgendwelche andere Aussagen von Goldbugs setzt. Krall hat schon wie viele Male den Crash prophezeit?
Langsam müsste doch mal auffallen, dass all die markigen Versprechen sich nicht groß erfüllt haben. Iran, Venezuela und Kuba verarmen immer mehr durch die jahrelangen, brutalen Wirtschaftssanktionen. Militärisch werden sie dadurch auch immer schwächer. Israel ist nicht zusammengebrochen, trotz einem Mehrfrontenkrieg, weil sie so stark von USA, GB und der EU unterstützt wurden mit stark erweiterten Logistikketten.
Oder auch die Unkerei über die deutsche Wirtschaft zeigt sich als überzogen. Ja, in Deutschland verarmen immer mehr Menschen. Das ist ganz normaler Kapitalismus oder Neoliberalismus. „Die Wirtschaft“ könnte sich aber nach Anpassungsprozessen wieder erholen, bzw. große Konzerne durch entsprechende Subventionen, die ihre Lobbyisten für sie sichern. Das ist natürlich etwas, was die Russen nicht wahrhaben wollen, dass Deutschland auch ohne russische Energie überleben kann. Langfristig wird Deutschland absteigen, vornehmlich wegen den Fehlinvestitionen in Rüstung, statt Soziales und Bildung, aber so etwas geschieht langsamer als sich Viele hier offenbar vorstellen können.
Überhaupt nicht bedacht wird von den meisten Unkenrufern, dass das alles Ölkriege sind, diese Kriege ohne Öl nicht möglich wären, und wir damit noch schneller in die Klimakatastrophe fallen als wenn die Kapitalisten sich wenigstens etwas bemühen würden, diese aufzuhalten. Der Aufschlag wird sehr hart in einigen Jahrzehnten und es wird bis dahin schon viele Opfer geben, die natürlich auch gerne weg geleugnet werden wie die Opfer von Gaza.
Das ist die große Schwäche der Wirtschaftsexperten, dass sie von Ökologie keine Ahnung haben. Entsprechend sind sie in der Hinsicht blind.
Was Sie sehr zutreffend beschreiben, würde ich Option A nennen: langsamer Niedergang.
Option B mit nicht vorhersehbarer, eher katastophaler Entwicklung könnte ganz schnell zum Tragen kommen, wenn es a) zu größere Naturkatastrophen, b) größeren Kriegen (als dzt.) oder c) einem Wirtschaftscrash kommt, gerne auch in Kombination a) – c). Option B halte ich in der heutigen Situation für deutlich wahrscheinlicher.
Übersicht mit KI
Die KI erzählt doch auch nur das westliche Narrativ. Was denn auch sonst, denn damit wurde sie gefüttert.
Die USA erfinden sich nicht neu, sie verkaufen nur ihren alten (schon stinkenden) Wein in neuen Schläuchen.
@garno
Sorry, es ging mir nur darum aufzuzeigen, dass die Prophezeiung des Niedergangs der USA seit Dekaden im Umlauf ist. Ich hätte das kommentieren müssen, mea culpa.
Vielleicht so:
Totgesagte leben länger.
Das Elend des Umgangs mit der KI besteht darin, daß Letztere die Frage nach dem „Niedergang der USA“ nicht mit der Antwort quittiert, die San-Andreas-Verwerfung tauge nicht dazu, die USA in absehbarer Zeit unter die pazifische Platte zu drücken, zumal nördlich davon auch noch die Juan-de Fuca-Platte im Wege ist.
Doch dazu sind sie in der Lage. Sie haben es u. a. mit UK, DE, POL schon lange geschafft (sie brauchten nur die Medien und die rechten Webseiten dafür). Bald ist auch FR soweit. UK, DE und POL folgen der Orange bis in den Tod.
@Naomi:
Korrekt. Nur der letzten Satz zwingt mich zu dieser Frage: Gibt es irgendeinen Staat, in dem die Amis interveniert haben, der anschließend nicht im Chaos, im Faschismus und Terrorismus endete? Bitte die Vasallen der EU außen vor lassen, denn in keinem dieser Länder haben die GI`s gewütet.
Die Intervention in Venezuela ist ein Fehler. Die Republikaner sollten mit Red-Letter-Evangelikalen zusammenarbeiten. Die Rüstungsausgaben müssen gesenkt werden. Und es muss ein Kapitalzinsverbot geben.
Bitte klicke auf „Lebensreformer“.
Spammer kann weg.
Chevron war bei dem Treffen ebenfalls dabei und wird Trumps Angebot nutzen. Interessant, weil bei Chevron zahlreiche Finanzkraken investiert sind:
Hauptaktionäre Chevron (größte Anteilseigner):
The Vanguard Group – ca. 8,5–9 % der Aktien.
State Street Corporation – ca. 6,6–7,6 % der Aktien.
BlackRock, Inc. – ca. 6,9–7 % der Aktien.
Berkshire Hathaway Inc. – ca. 6,7 % der Aktien (Warren Buffetts Holdinggesellschaft).
Was für’n Zufall und doch wieder – wie meistens eigentlich – so zielsicher, die ‚konzertierte Aktion‘! Die 2% und ein paar zerquetschte mehr bei Vanguard ist wohl der gerechte Lohn für den ‚Manager‘ und ‚Abwickler‘?.
Sieht es nur so aus oder könnte es wohl nicht eher so sein, dass diese ‚Vierer-Bande‘ genau die sind, von denen der Motonome uns immer vorjammert bzw. uns – zum Fürchten – den Teufel an die Wand malt?
Ach ja, der nächste Versuch des Wegätzen-Wollens … dumm nur, ich passe ja schon auf, ob ….
„Doppelter Kommentar entdeckt; sieht aus, als hättest du das schon gesagt!“
Wieder ein sehr interessanter Artikel:
Etwas Kritik am Anfang: Das mit dem Nobelpreis ist doch nur Klamauk. Machado wurde offensichtlich kalt gestellt, weil selbst die Amis verstanden haben, dass sie nicht regierungsfähig ist. Ähnlich dürfte es mit dem Schah-Sohn im Iran sein. Das ist auch immer ein Indikator wie kaputt ein Land ist, wenn z.B. Bongbong Marcos oder die Tochter von Fujimori oder in Chile der Nazi-Sohn Kast, der natürlich auch Pinochet-Verehrer ist, an die Macht kommen. Rubio und seine Hntermänner sind wohl schlau genug, das einschätzen zu können, ob das gleich geht oder man über Demokratie den Leuten mit Manipulation langsam immer weiter das „kleinere Übel“ schmackhaft macht.
Außerdem ist die NYT keine gute Quelle im Bezug auf Trump, weil sie sehr Anti-Trump sind und eher den Demokracts gehören, bzw. ihre Owner Democrats unterstützen. Ich hätte mir eher direkte Quellen zur Konferenz gewünscht oder aus den Konzernen.
Ich habe gerade noch einmal die Geschichte der erwähnten Ölkonzerne nachgeschaut:
Exxon, Conoco Phillips und Chevron sind alle Nachfolge-Organisationen von Standard Oil.
https://en.wikipedia.org/wiki/Big_Oil
Die 7 Sisters hatte ich falsch in Erinnerung, da sind auch europäische Konzerne inbegriffen und waren nicht alle Standard Oil, soweit ich das verstanden habe. Das waren die ehemaligen Monopolisten, wobei es in USA eben Standard Oil war, was zerschlagen wurde.
Interessant ist, dass also Exxon und Conoco Philipps einen Regime Change wollen, wohingegen Chevron ein Verrat, was Trump dann „Deal“ nennt, an den Chavisten reichen würde. Wie schon früher angemerkt, hat Venezuela eine Staatsquote niedriger als Frankreich, aber offensichtlich ist die Staatsquote von Venezuela, einer lange ausgebeuteten Kolonie viel zu hoch, und man will ihnen keinen Aufstieg oder soziale Programme gönnen. Darin steckt, neben der kapitalistischen Ideologie auch Rassismus, dass nämlich die vornehmlich arme, farbige Bevölkerung dort, den Weißen zu dienen hat.
Man sieht das auch immer wieder an den ausgewählten Compradoren. Die sind auch meistens weiße Sprösslinge von Oligarchen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Comprador
Ein weiterer Aspekt ist, dass in Venezuela im Gegensatz zu Equador kaum Drogenhandel stattfindet, im Gegensatz zur Propaganda der Trump-Regierung. TheGrayzone hat dazu gute Recherchen, dass der Naboa-Clan einer der größten Drogenschmuggel-Operationen ist, genauso wie der ehemalige begnadigte Militärdiktatur von Honduras und Uribe von Kolumbien, der enge Beziehungen zu Rubio hat. Es wird damit immer klarer, warum Rubio so mächtig wurde: Wegen der exil-kubanischen Lobby, die immer in der Führung aus Mobstern bestand, die auch tief verwickelt sind in den Drogenhandel.
Interessant wäre auch, was die nicht-amerikanischen Konzerne in der Runde sollten?
Außerdem müsste es eine ähnliche Runde geben für andere Bergbaukonzerne gegeben haben, vor allem für kanadische Bergbaukonzerne, die in Venezuela Gold abbauen wollen – und natürlich die Umwelt zerstören und vornehmlich wieder nicht Weiße, sondern Indigene, die da leben, vergiften.
In Deutschland wird so ein Regime Change natürlich auch gefeiert, denn auch deutsche Konzerne (und Politiker) scheißen in Kolonialländern auf das Leben der Menschen dort oder den Erhalt von Ökosystemen.
Es ist der nächste Offenbarungseid nach der Beteiligung am Genozid in Gaza.
Die scheißen auch in Deutschland auf das Leben der Einheimischen und die Ökosysteme, die deutschen Konzerne und Politiker.
Jaja und es gibt natürlich keine Unterschiede, historisch oder gesellschaftlich. Du bist ein echter Schlaumeier.
Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, dass in Ländern wie Deutschland die meisten Bergwerke zu machten. Teils natürlich weil sie unrentabel wurden, schon viel abgebaut ist und es in den ärmeren Ländern reichere Vorkommen gibt, der Bergbau globalisiert wurde.
Man könnte sich mal den Spaß machen, sich vorzustellen, was das bedeuten würde, wenn die größten Bergwerke der Welt in Deutschland wären. Mit Rohstoffen ist das wie mit Land Grabbing, bzw. ist es das Gleiche.
Das sind doch mal nützliche Informationen, mit denen man auch was anfangen kann. Die rechtsextreme Mainstreampresse ist ja zu nichts mehr zu gebrauchen. Danke dafür! Und natürlich freut mich, dass so aussieht, wie es aussieht, sprich es alles nicht so einfach ist wie gedacht. Es gibt dann sogar doch Dinge, an die sich auch Kolonialherren halten müssen, z.B. die Gesetze der Physik, was ja hier zumindest so ähnlich zu sein scheint..
Alte Weisheit: Imperialismus rechnet sich nicht mehr, wenn die N***** sich gegen ihre „Master“-Ausbeuter zur Wehr setzen.
Macht doch nix – Hauptsache man hat Russland und China in die Suppe gespuckt…
Vielen Dank dank auch Frau Weber für den Artikel!
Wie alle Faschisten ist Trump nur an Zerstörung und Rache interessiert. Zusätzlich interessieren in Lobpreisungen, Preise und Medaillen. Ihm wird das Thema Venezuela auch bald langweilig werden, schätze ich.
Honks (Hilfskräfte ohne nennenswerte Kenntnisse) sollten zur Kenntnis nehmen, das sie sich lächerlich machen…aber wahrscheinlich ist selbst der „GBU-57“ zu dumm dafür.
Trump hat auch die Banderafaschisten der Ukraine fallen gelassen. Aber nicht, weil die ihn langweilten. Sondern er hat erkannt, das die keine Zukunft haben.
Und wozu kann man das wunderbare venezolanische Schweröl gebrauchen? “ Caracas did, however, provide a high-sulphur crude that’s used to produce bitumen, which is used for construction and road building,….“ Ach so ist das.
https://www.nakedcapitalism.com/2026/01/washingtons-global-war-against-chinas-oil-suppliers.html
Ja, denn das braucht die USA: Noch mehr Autobahnen und Betonwüste, oder gar einen Hyperloop:
I Visited ALL of Elon Musks FAILED transport projects! (and other fun stuff!!)
https://www.youtube.com/watch?v=6itLTHfJXdw
Das, das Wirtschaftswachstum, ist genau die Vorstellungswelt der US-Oligarchen. Die meinen, sie können die Welt so verändern, dass ihre Untertanen in von ihnen kontrollierten künstlichen und virtuellen Welten leben. Der Trump geht z.B. nicht in ein Naturbiotop, zum Entspannen, sondern auf einen seiner künstlichen Golfplätze. Der hatte mal einen Falkner zu einem Fotoshooting da und hatte so Angst vor dem zahmen Adler auf seiner Schulter, typischer neurotischer Großstädter, dass das nichts wurde.
in der ersten Hälfe des Jahrhunderts haben die Auto- und Öloligarchen öffentlichen Verkehr kaputtgemacht mit Verschwörungen, z.B. in LA gab es mal eine Straßenbahn. Die wurde demontiert. Oder die vielen US-Trucker denken sich nichts dabei, wenn sie 1000km irgendwohin leer fahren, um dann eine landwirtschaftliche Großmaschine abzuholen oder zu liefern und was das bedeutet für die Agrarlandschaft oder was für eine Ökobilanz das hat. Hauptsache die Kasse stimmt.
Ein bisken Recherche schrumpft den Großen Satan auf das mörderische Teufelchen, das es für die Opfer darstellt, welche es für seine Heimatlosigkeit (1) verlangt, wozu es die Recherche übrigens nicht gebraucht hätte.
Derweil ist der Kampf um die NATO, die Hauptkriegsfront, in eine vorentscheidende Phase eingetreten:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/groenland-nato-trump-100.html
Grynkewich (SACEUR), Donahue (Allied Land Command) und Jeffrey Anderson (Kommandeur der 6. Flotte) müssen sich sehr bald entscheiden, wo ihre Loyalität hockt.
Nuja, ich will nicht übertreiben: Vorerst können sie sich auf Marco Rubio und die DOS-Nomenklatura stützen, aber wie lange noch, das wissen sie nicht.
(1) Um die Heimatlosigkeit der amerikanischen Nation, soll heißen: das, was sie nach der Tradition und dem Willen der Vorsteher der Föderationsregierung seit 1949 (NATO-Gründung) sein soll, zu demonstrieren, reicht mein schwacher Kommentar allemal hin:
https://overton-magazin.de/top-story/panam-das-ende-der-europaeischen-illusion/#comment-338852
Na gut, den größten Klops in meinem „Heimatlosigkeits“-Kommentar will ich immerhin bereinigt haben.
Dort steht:
im Föderationsstaat USA [wird ]Nationalismus nahezu ausschließlich negativ buchstabiert, es ist die Abwesenheit von „Antiamerikanismus“.
Das ist nicht völlig falsch, aber die Grundlage davon ist, daß amerikanischer Nationalismus seit dem Unabhängigkeitskrieg einfach heißt: es gibt gute und schlechte Amerikaner.
Das ist übrigens eine wesentlich handlichere Erscheinungsform, als die Nationalismen in der „Alten Welt“ – handlicher für Feinde des Nationalismus.
Eigentlich ist nur erstaunlich, dass Trump nicht endlich ALLE Bodenschätze des Planeten per sé zu US-Eigentum erklärt und dass deren Ausbeutung künftig von Washington zentral reguliert wird…
Dann gibts auch keine unterschiedlichen Umweltstandards mehr – also ein typischer Trump win-win.
Also wenn dann nur als persönliches Eigentum von Trump.
Ist doch klar, dass die Konzerne nicht plötzlich ihr Portemonnaies öffnen und einfach so 100 Milliarden auf den Tisch legen. Das machen Unternehmer nie. Erstmal wird skeptisch in die Runde geschaut. Man will schließlich Geld verdienen und nicht ausgeben. Entschädigung für Investitionen der Vergangenheit gäbe es hingegen schon. Die USA hat genügend Gelder von Venezuela eingefroren die das ermöglichen. Völlig neu sind jetzt aber auch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Mit wem sollen die Konzerne denn jetzt Verträge abschließen. Mit Donald himself oder dann doch mit irgendeiner Regierung von Venezuela? Das müsste dann auch erst einmal geklärt werden bevor der Ölrausch ausbrechen kann.
Kann mir mal jemand erklären wie genau jetzt die usa in venezuela regieren? Sie haben jetzt offiziell das venezuelanische Geld geklaut was eh eingefroren war. von der blockade hör ich irgendwie auch nicht viel. wurden schon nicht sanktionierte/chinesische/russische schiffe(ausser ‚mariner‘) gekapert oder aufgehalten. was sagen die schiffstrackingseiten zum schiffsvekehr von und nach venezuela? wurden die ölverkäufe venezuelas die letzten jahre über amerikanische banken abgewickelt? in yuan? wie wollen die usa das geld aus den öleinnahmen kontrollieren? gibt es meldungen aus venezuela, was sagt die regierung? die meldung von rodriguez bezüglich zusammenarbeit mit den usa, das hätte man auch unter maduro haben können.
bis auf meldungen seitens der usa, das man jetzt venezuela regiert habe ich noch nicht viel konkretes gesehen ausser das der rest der welt diese meldung glaubt.
in meinen augen gibt es hier sehr viele fragen die niemand stellt und die man somit auch nicht beantworten muss.
falls jemand antworten darauf hat wäre ich für informationen sehr dankbar.
Ist ja schön, daß du die Fragen stellst, um die sich die verhetzten Meuten nicht scheren, aber sind die Kommentatoren deine Angestellten? Wen kommandierst du im RL herum, dein Ehegespons?
Zwei piepeinfach zu habende Links, die nicht alle Fragen beantworten, aber die Richtung abstecken, in die es gehen soll:
https://www.cato.org/blog/trumps-ill-control-money-venezuela-oil-claim
https://www.dailysabah.com/business/economy/us-could-lift-more-venezuela-sanctions-treasury-chief
Dazu hat der „Commander in Chief“ verkündet, was ihn hauptsächlich, wenn nicht ausschließlich schert: Die Öllieferungen an Cuba zu hebeln. Nachdem Russen und Chinesen das Spielfeld verlassen haben, bleibt den venezuelanischen Linksnationalisten genau ein auswärtiger Verbündeter, Cuba. Dessen Regierung soll vermutlich noch dieses Frühjahr nach dem in Venezuela begründeten Muster gestürzt und durch Kollaborateure ersetzt werden.
Schön das Du dich rumkommandieren lässt, im RL siehts bei mir anders aus, deswegen muss ich dass hier ausleben;).
Danke für die Links aber sie beantworten leider keine meine Fragen, im ersten gehts um die Verteilung des Fells innerhalb der USA und im zweiten um Ideen innerhalb der US-Adminstration. Wie steht Venezuela dazu(bitte nicht wieder auf die Suche begeben, ausser Du willst).
Und ehrlich gesagt hatte ich ja nach einer Woche(?) erwartet das die Leute die sich Journalisten nennen sich vielleicht auch diese Fragen stellen und sich auf die Suche begeben. Aber anscheinend muss man heutzutage doch alles alleine machen. Danke für Deinen Einsatz.
Wenn du die verlinkten Artikel gelesen hättest, könntest du dir deine Frage selbst beantworten:
Indem die Treasury im Begriff ist, das Sanktionsregime juristisch so umzugestalten, daß es nicht mehr nur als Kriegsregime, sondern als politisches Steuerungsinstrument benutzbar ist, und zwar für die Taschengeld-Teilsumme von 5 Mrd. Dollar, weißt du, „wie Venezuela (sic) dazu steht“.
Es sei denn, du willst es nicht wirklich wissen …
Schade das Du anscheinend nur in beleidigendem Ton schreiben kannst. Und schlauer bin ich trotzdem nicht. Venezuela wird seit 10-15 Jahren von den USA sanktioniert, in dieser Zeit wurden alle externen Guthaben und Vermögenswerte eingefroren -> Geld weg. Trotzdem hat Venezuela in dieser Zeit Handel getrieben in Yuan, Euro, Rubel, w.a.i.. Von Swift sind sie ja auch teilweise ausgeschlossen(lt.KI). Das bedeutet für mich, das Handel aussserhalb des Zugriffs der USA möglich gewesen ist. Und warum sollte sich China jetzt, einer verworrenen Rechtskonstruktion seitens der USA, unterwerfen?
Naja, egal. Wie Du ja schon festgestellt hast, will ich es nicht wissen.
Trotzdem Danke für die Antworten.
Wenn du „beleidigter Ton“ geschrieben hättest, hätte ich das zähneknirschend selbstironisch hingenommen, so aber bestehe ich auf „verdrossenem Ton“.
Ein Blick auf die Karte erspart viele dumme Fragen. Der einzige relevante Nachbar Richtung Pazifik ist Kolumbien, und weil das Anden-Territorium ist gibt es genau eine taugliche Verkehrsverbindung nahe Cucuta. Kolumbien könnte nicht helfen, auch wenn es dem Sanktionsregime nicht beigetreten wäre und nicht haufenweise Zivilisten abknallt, die versuchen nach Kolumbien zu fliehen.
Seit Dezember gibt es eine Hafenblockade, d.h. nichts geht mehr, sofern nicht eine gnädige Atommacht interveniert, den vor der Küste operierenden Trägerverband zu atomisieren, die Zerstörer und Fregatten der 4. Flotte zu versenken, und dann noch sämtliche Luftwaffenbasen im Süden der USA verglast.
Die venezuelanische Regierung braucht jetzt jeden Cent, um wenigstens eine gewisse „Chance“ zu wahren, daß sie sich nicht in noch mehr Plünderer – Meuten auflöst, als in ihr schon operieren.
Ah, so groß ist der Frust? Oder hab ich Dich durch meine Fragen verdrossen?
Mit den Landverbindungen hast Du auf jeden Fall recht. Auch auf den Schifftrackingseiten ist nicht viel los in und um Venezuela. Bleibt nur die Frage wie viele Schiffe mit ausgeschalteten Transpondern unterwegs sind und welchen Bereich die Flotte abdeckt.
Wenn überhaupt keine Schiffe mehr durchkommen, nicht mal Lebensmittel u.ä. dann ist das ja eine Belagerung wie sie die Menschheit seit Jahrtausenden anwendet. Die Sanktionen waren Belagerung light. Da sind wir dann bei dem Punkt: Die Menschheit entwickelt sich nicht weiter, nur die Technik.
Der Frust ist noch größer und hat nur nebenher mit dem Schicksal der Venezuelaner zu tun, und gar nichts mit dir – ich meinte meinen Einleitungssatz ernst.
‚ich meinte meinen Einleitungssatz ernst.‘
Das wollte ich auch nicht in Abrede stellen.
Ich find’s nur schade das Deine Verdrossenheit dazu führen kann das man nicht weiter mit dir schreiben will(hat mich auch überwindung gekostet halbwegs nett zu bleiben:)), zum glück hab ich es. Bin ja nicht dümmer geworden.
Alles Gute
Dass sie Tanker kapern, ist schon eine extreme Eskalation. Venezuela ist eine sogenannte Hafenökonomie. Wenn der Hafen blockiert ist, ist es praktisch nur eine Frage der Zeit bis die Wirtschaft vollständig kollabiert. Kuba dürfte auch sehr abhängig sein von venezolanischem Öl. Es gäbe nur eine Möglichkeit das zu verhindern, nämlich die Wirtschaft umzubauen und von Land aus zu versorgen, was schon mal an sich viel teurer ist und woher sollte das Geld für solche Investitionen kommen? Höchstens von den Chinesen, nur gibt es da wieder die Lieferprobleme, wenn es über See läuft.
Die US-Regierung will den Regime change. Wie viele Menschen dafür sterben, ist ihnen egal. Nur sollen das weniger US-Soldaten sein als z.B. im Irak und Afghanistan und vor allem danach an den Folgen sind die Meisten gestorben. Es kostet sie auch Milliarden die ganze Veteranen zu versorgen. Das soll eben effektiver werden.
Was Konzerne wie Exxon oder Conoco Philipps fordern, ist übrigens gleichbedeutend mit Massenmord wie z.B. bei der Operation Condor oder was schon in Vergangenheit mit tausenden Ermordeten bei vergangenen pro-US-Regimen in Venezuela passierte. In USA nennen die Sioux, die gegen die Pipelines auf ihrem Land demonstrierten, treffend diese Mischung aus privaten Häschern, Milizen, Söldnern und regulärer Polizei, die „oil police“. Früher hießen sie z.B. Pinkertons oder Black Water.
Na ups, nach der Ukraine das nächste schwarze Loch geöffnet.
Hoffentlich ist die Autorin nicht sehr enttäuscht, wenn es doch klappt, denn was Trump unternimmt, klappt früher oder später, selbst die Erstürmung des Kapitols.
Zumindest kann man die ICE-Truppen oder die Militarisierung der Städte als Planung für einen faschistischen Coup sehen. Das Posting ist so bizarr, dass es wirklich nur Sinn macht als versteckte Ironie. Meinste nicht, dass du das überzogen hast?
Im Übrigen könnte man das auch einfach durchrechnen, wenn man genug Daten hätte, wann ein Militärputsch in USA was bringt oder ob der überhaupt was bringt für die Oligarchie dort und nicht die aktuelle Scheindemokratie besser ist?
Wusstest du, dass eh schon viele Ex-Militärs und Gehemdienstler Abgeordnete im Kongress sind? So echte Menschenfreunde wie Dan Crenshaw, Pete Butigieg oder Ron Desantis.
Den Ukrainekrieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, korrekt übersetzt im Handumdrehen, war kein Wahlversprechen sondern eine Ankündigung, und jeder konnte es glauben oder auch nicht. Was es mit 1000 % Preissenkung auf sich hat, weiß ich nicht. Entweder Versprecher oder Fake-News. Es geht auch nicht darum, was Trump noch nicht erreicht hat, sondern um das was er erreicht hat, Das BIP in den USA stieg annualisiert um 4,3% im 3. Quartal 2025 (radingeconomics.com/united-states/gdp-growth), die illegale Einwanderung wurde massiv gestoppt, und die Globalisierung aufgehoben. Denn Trump erledigt unmögliches sofort, nur Wunder dauern etwas länger.
Aber auch die werden abgearbeitet.
Leidest du an Gedächtnisverlust?
Denn ansonsten könntest du einfach alte Wahlkampfreden von Trump noch einmal anhören, was er da alles seinem Publikum versprochen hat und dann überprüfen was daraus wurde. Okay sry, das wäre zu viel Arbeit und könnte dich verunsichern. Mein Fehler. Dann lieber noch weitere Jahre hier shitposten über den Wunderheiler Trump.
Ach und die Spaltung der Magas ging auch an dir vorüber, z.B. wegen dem Genozid in Gaza und den Zionisten? Kriegst du das nur übersetzt von so obskuren deutschen Esoterikern oder woran liegt das?
Ich habe dazu ja eine Theorie, die sich aus der Anti-Trump-Propaganda speist:
Wenn Trump alles das angestellt hätte, was ihm die Gegenseite unterstellt, müsste er ein Halbgott oder gar Gott sein. Denn er kann als normaler Mensch niemals überall gleichzeitig sein, wo er was angestellt haben soll. Das gilt auch für Putin oder andere weltberühmte Bösewichte oder z.B. Joe Biden. Und dann kommst du mit dem zitierten Satz, der nicht einmal als Zynismus erkennbar ist. Es gibt eben keinen Herrn, der Hirn regnen lassen kann. Entweder man hat kritisches Denken gelernt oder nicht.
Das wird eben nicht der Trump, Superman oder irgendein Gott für dich erledigen.
Du bist ein Genie! Noch blöder und unsachlicher geht einfach nicht. kein vernünftiges Wort in dem ganzen Gesabber. Lass mal ein NMR machen, wenn du weist, was das ist.
Ob sich die Autorin grämen würde, vermag ich natürlich nicht zu sagen und es scheint mir in diesem Zusammenhang auch nicht von Bedeutung. Allerding vermute ich auch, dass der Raubzug letztendlich gelingen wird. Dafür wird er auch, ohne irgendwelche Skrupel zu haben, Steuergeld einsetzen. Er ist da gegenüber den Erdölkonzernen ein keiner gute Verhandlungsposition. Die müssen garnichts machen, wenn sie nicht erwarten können, reichlich Gewinn zu machen, während Trump in seinem wahnhaften politischen Projekt feststeckt und nicht mehr rauskann. Schätze, die bekommen die Staatsknete, die sie haben wollen und werden, wenn der Laden Gewinn abwirft, diesen einbehalten. So sind die Regeln und wenn sich die Investitionen nicht amortisieren, ist es halt schlecht für den amerikanischen Steuerzahler. Ist auch nicht schlimm. 1.000.000.000.000 für Rüstung stemmt der auch. Ob da noch 100.000.000.000 für Ausbeutung des Erdöls, gestreckt auf zehn Jahre, eine Rolle spielen?
@ 1211
Ich vermute Ähnliches. Seit dem parteiübergreifenden 9/11-Putsch der NeoCons wurde das grundsätzliche Drehbuch des öfteren forciert. Nur die variablen Opferländer und Begründungen wurden, anlassbezogen, angeglichen. In Venezuela gibt es wohl nicht nur Erdöl zu stehlen.
„pretty“ heisst hier nicht „hübsch“, sondern „ziemlich“ (tiefgreifende Veränderungen)