Trump: „Wir haben alles eliminiert, wir haben ihre Führer eliminiert“

Iranische Arash-2-Drohnen. Bild: Farsnews

Donald Trump scheint in der Falle zu stecken und würde gerne aus dem Krieg austreten. Er spricht von guten Gesprächen mit den Iranern, die das aber zurückweisen und mit weiteren Raketen- und Drohnenangriffen harte Forderungen äußern, die einen Trump-Deal ausschließen.

 

Donald Trump, der oberste Kriegsherr der Vereinigten Staaten und der mächtigsten Armee, kommt zunehmend ins Straucheln. Er glaubte, den Iran schnell überwältigen zu können, muss aber jetzt erleben, dass er sich wie ein bekanntes gallisches Dorf im Römischen Reich zu wehren versteht. Der Zaubertrank des repressiven Regimes bestand in guter Vorbereitung, die amerikanisch-israelische Übermacht mit Attrappen und immer wieder neuen Nadelstichen, d.h. Raketen und Drohnen, in die Falle zu locken und mit der Blockade der Straße von Hormus und Angriffen auf US-Stützpunkte und Energieinfrastruktur unter Druck zu setzen. Die Angriffe auf Diego Garcia in 4000 km Entfernung und auf die  Nachbarschaft des israelischen Reaktors Dimona haben die Eskalationsbereitschaft und -kapazität demonstriert, während die iranischen Online-Medien Bilder, Berichte und Propaganda weiter um die Welt schicken können, die die Siegerposen von Trump und Netanjahu demaskieren.

Gestern erzählte er ganz entspannt, teils ablesend, aber immer wieder abschweifend, über den Stand der Dinge im Iran-Krieg. Wenn man ihm zuhört, muss davon ausgehen, dass er in einer Informationsblase lebt, weil er sich für die Wirklichkeit nicht interessiert oder sie ihm nicht berichtet wird. Bekannt ist, dass er von seinen Geheimdiensten vor dem Krieg gegen Iran gewarnt wurde, weil ein Regimewechsel unwahrscheinlich sei, was ihm aber egal war und er wahrscheinlich von Netanjahu gedrängt wurde. Jedenfalls blieb in seiner Rede die Wirklichkeit des Krieges ausgespart und wurden nur dieselben Erfolgsmeldungen propagiert, die seit Wochen von ihm und seiner Regierung verbreitet werden.

Er liebe den Namen Operation Epic Fury (epische Wut), da er genau beschreibe, was geschieht. Im Iran, so Trump, habe man die Marine, die Luftwaffe, die Luftabwehr ausgeschaltet, und zwar mit Wut: „Wir haben alles ausgeschaltet.“ Er wiederholte, was von der iranischen Seite abgestritten wurde, dass es Gespräche zwischen der iranischen und amerikanischen Regierung während der letzten zwei Tage gegeben habe. Daher habe er das am Samstag ausgesprochene Ultimatum, Energieanlagen im Iran zu zerstören, um 5 Tage verlängert. Er erwartet einen „sehr guten Deal“. Wenn man das Land nicht vernichten müsste, wäre das doch gut. Netanjahu scheint hingegen von möglichen Gesprächen nicht begeistert zu sein und betonte, man werde „unter allen Umständen die vitalen Interessen Israels“ schützen.

Die Iraner, so fährt Trump ohne wirklichen Zusammenhang fort, hätten eine Rakete für Milliarden Dollar gebaut, die auf dem Boden ankomme, als würde sie aus Staub bestehen.  Was er damit sagen will? Dass die iranische Technik nicht gefährlich sei, die aber gerade vernichtet werden soll, weil sie die USA gefährden soll? Er kommt dann wieder auf die angeblichen Gespräche – „sehr, sehr gute Diskussionen“ -, um zu erklären, dass sein ganzes Leben eine Verhandlung sei, nur mit dem Iran sei lange verhandelt worden. Jetzt aber werde es ein Geschäft, dank der „großartigen Arbeit unseres Militärs“. Die Zuhörer klatschen. Der Iran werde aber niemals eine Atombombe erhalten, das habe das Militär mit überwältigender Feuerkraft unmöglich gemacht und Drohnen, Raketen und Abschussrampen zerstört, letztere zu 90 Prozent. „Wir haben alles eliminiert, wir haben ihre Führer eliminiert.“ Jetzt wolle niemand mehr ein Führer sein: „Mein Job ist gefährlich. Ihr Job ist gefährlicher.“

Trump schwelgt in seinen Erfolgen. Er hätte die Börsenkurse weiter steigen lassen können, aber er sagte seinen Leuten: „Wir haben ein Problem im Nahen Osten. Wir haben ein Land, das als Iran bekannt ist und das seit 47 Jahren ein Terror verbreitet. Und sie sind nahe dran, einen nuklearen Terror zu haben.“ Man hätte zuschauen können und den Dow von 50.000 auf 55.000 Punkte erhöhen können: „Oder wir können anhalten und eine kleine Reise in den Nahen Osten machen und ein großes Problem eliminieren.“

Einen Krieg, der große Zerstörungen anrichtet, Menschen das Leben und die Gesundheit kostet, global die Energiepreise steigen lässt, eine kleine Reise zu nennen, spricht dafür, dass Trump keinen Kontakt mit der Wirklichkeit hat, die er aber mit der Militär- und Wirtschaftsmacht der USA umkrempelt. Trump scheint in einem Blindflug zu navigieren, da er sich in seiner zweiten Präsidentschaft nur mit Speichelleckern umgeben hat und seinen Vorstellungen in einem inneren, narzisstischen Monolog folgen kann, ohne irritiert zu werden.

Für den Iran, dessen militärische Kapazitäten nach Trump weitgehend vernichtet wurden, der aber weiterhin Raketen und Drohnen in die Region und nach Israel abfeuert und die Straße von Hormus kontrolliert, ist Trumps Verlängerung des Ultimatums natürlich ein Erfolg der eigenen Position und der Drohung, die Energieinfrastruktur der Nachbarländer anzugreifen. Die Straße von Hormus sei sowieso offen, es würden auch keine Minen verlegt, aber sie sei geschlossen für die Feinde Irans, heißt es.

Die amerikanisch-israelischen Angriffe haben zudem Proteste im Land verstummen lassen und einen Regimesturz trotz der Eliminierung der politischen und militärischen Führung noch unwahrscheinlicher gemacht. Die Staatsmedien zeigen immer wieder Bilder von Massen, die das Regime stützen. Offensichtlich ist, dass Trump aus dem Krieg möglichst bald aussteigen will, sein Problem ist, dass die iranische Führung nach der erfolgreichen Verteidigung keinen nachteiligen Deal eingehen, sondern einen hohen Preis verlangen wird. General Mohsen Rezai, Berater von Ayatollah Mojtaba Khamenei, erklärte, man werde den Krieg so lange fortsetzen. Bis alle Sanktionen aufgehoben werden, die USA den angerichteten Schaden ersetzen und es Garantien dafür gibt, dass die USA sich nicht länger in Irans innere Angelegenheiten einmischen und keine militärischen Aggressionen wiederholen werden. Dazu werden auch neue Waffensysteme wie Hyperschallraketen präsentiert und neue „Überraschungen“ angekündigt.

Heute startete die Revolutionsgarde nach eigener Aussage die „78. Welle“ von Angriffen mit Emad- und Qadr-Raketen sowie Drohnen auf Dimona, Tel Aviv und Eilat sowie auf US-Militärstützpunkte in der Region. Es gibt Berichte über Schäden in Israel. Gewarnt wird, dass die meisten Kampfeinheiten der Revolutionsgarde und Millionen von Mitgliedern der Basidsch-Freiwilligentruppe noch nicht eingesetzt worden seien.

In Texas hat es eine massive Explosion in einer Ölraffinerie des US-Ölkonzerns Valero Energy gegeben. Die Raffinerie wurde abgeschaltet. Was auch immer die Ursache war, werden dadurch die Preise wohl weiter ansteigen. Die Raffinerie verarbeitet  täglich 380.000 Barrel schweren, schwefelhaltigen Rohöls zu Benzin, Diesel und Flugkraftstoff. Die Ursache wird noch ermittelt. Ob es ein vom Krieg gegen den Iran motivierter Anschlag war, könnte naheliegen, ist aber eher unwahrscheinlich.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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13 Kommentare

  1. Das passierte in der West-Bank (Sonntag den 22.03.2026):
    Die Siedler haben in Jalud, südlich von Nablus, drei Palästinenser geschlagen und verletzt.
    Die Siedler greifen westlich von Salfit ein Kraftfahrzeug mit Steinen an und drei Palästinenser haben dann Blutergüsse und wurden medizinisch behandelt.
    Die Siedler überfallen in Jalud, südöstlich von Nablus eine Moschee, ein Zuhause und besprühen die Wand. Mehrere Kraftfahrzeuge sind am Vortag verbrannt.
    Die Siedler lassen in Atara, nördlich von Ramallah die Schafe auf die Felder der Palästinenser.
    Bei der Palästinenser-Verfolgung soll dadurch das Land beansprucht werden.
    Das Militär begibt sich nach Beit Ummar, nördlich von Hebron, verursacht Schaden bei Wohnungsdurchsuchungen, befragt und fotografiert die Einwohner und nimmt zwei 16-jährige mit.

    Die Siedler versammeln sich am Dorfeingang von Umm Safa, West-Bank-Mitte, um Terror-Angriffe auf Städte und Ortschaften zu verüben,
    Die Siedler verbrennen in Deir Sharaf, nördlich der West-Bank mehrere Kraftfahrzeuge die bei einem Auto-Shop stehen. Eine Gruppe von dreissig maskierten Siedlern zündet in einer nahegelegenen Gegend das Zelt eines Touristen an.
    Das Militär schliesst im nahegelegenen Nablus den westlichen Eingang und in beide Richtungen ist der Verkehr geschlossen.
    Die Siedler greifen Deir Al-Hatab in der Nähe von Nablus an. Es gibt Brandanschläge auf mindestes zwei Wohngebäude. Die Feuerwehr muss löschen. Es werden neun Menschen verletzt.
    Das Militär begibt sich in das Al-Arroub-Flüchtlingslager, nördlich von Hebron und durchsucht mehrere Wohnungen.
    Nach einem Angriff des Militärs auf einen 14-jährigen in Awarta, südlich von Nablus, wird der Verletzte in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Die Siedler greifen in Beita, südlich von Nablus, einen Palästinenser an und zerstören die Wand eines Wohngebäudes. Die Siedler schiessen auf einen Strom-Transformator und der Strom fällt aus.
    Das Militär nimmt am Tayasir-Checkpoint, östlich von Tubas einem Palästinenser sein Pferd weg und ein Siedler nimmt das Tier dann mit. Das Militär räumt in Silwan im Jerusalem-Gouvernorate zwei Wohnungen aufgrund von Eigentumsansprüchen von Siedlern die sich auf einen Zeitraum vor 1948 beziehen. Es wurden die Palästinenser aus über 80 Wohnungen in der Batn al-Hawa Gegend geworfen die den Besatzern vorwerfen die Einwohner in der Gegend austauschen zu wollen.

    Das passierte u.a. in Gaza:
    Das Militär hat Osama Abu Nassar vom Al-Maghazi-Flüchtlingslager festgehalten. Sein einjähriger Sohn wurde gefoltert damit er gesteht. Nach zehn Stunden wurde Karim dem Roten Kreuz übergeben und der Vater ist noch inhaftiert. Das Militär schiesst in Beit-Lahia, Gaza-Nord und es werden zwei Menschen, darunter ein Kind, verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Das Militär verübt einen Luftangriff auf ein Polizeifahrzeug in Al-Nuseirat-Flüchtlingslager und es gibt vier Tote und acht Verletzte. Das Militär schiesst auf Fischerboote an der Küste.
    Nach einem Angriff auf die Sheikh Radwan-Brücke in Gaza-Stadt auf eine Gruppe von Zivilisten wird ein Mensch getötet und mehrere verletzt. Das Militär verübt einen Luftangriff auf eine Wohnung in der Al-Yarmouk-Strasse in Gaza-Stadt.

    Es werden am Tag sechs bis acht Stunden benötigt um einige Liter Trinkwasser zu besorgen. Nach einer Abmachung über einen Waffenstillstand im Oktober sind bisher über 677 Palästinenser getötet worden und mehr als 1.813 wurden verletzt.

    Über den Völkermord sprechen. Jede Stimme zählt.
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] Internationaler Tag gegen Rassismus, 21.03.2026. Die Polizei in Südafrika (Sharpeville) schiesst am 21.03.1960 auf friedliche Demonstranten (69 Tote, 180 Verletzte).

      1. ja DT redet über die Iraner,
        aber eher im Schlaf –
        mit Kamenei, Khomeni, Resa Schah, …
        vielleicht ahnt er schon, dass die ihm bald
        näher sein werden als die Iraner.

    1. Er moderiert das Weltgeschehen als Wrestling-Showmaster.

      Er startet alle möglichen Darstellungsversuchsraketen, weil er das aus seiner Erfahrung als Moderator nicht anders kennt, aber auch weiß, dass seine Idee, fast egal in welche Richtung sie gehen, Wirkung haben, neue Situationen schaffen und wenn ihm welche davon gefallen, er nur zugreifen muss, um dann neue Darstellungsversuchsraketen vom Stapel zu lassen.

      Mit der EU hat das prima funktioniert. Nicht ganz so gut mit China, Indien und Russland. Aber für Deals mit beiderseitigem Vorteil waren und sind sie immer zu haben. Sie lassen sich nur nicht wie die Hühner von einer Ecke in die nächste scheuchen.

      Jetzt mit dem Iran ist er in einer Situation, dass plötzlich er nicht mehr wenigsten genau so gut Karten hat, um mal eins seiner Bilder zu benutzen, wie sein Opponent. Trotzdem hat er das mit 48-Stunden-Ultimatum erst mal typisch nach Trump-Manier gelöst.

      Es wird spannend, was Trump macht, wenn er merkt, dass sein Blatt über die Zeit nicht besser, sondern eher schlechter wird, weil die Logistik (Flugstrecke: 11.773 km) völlig überdehnt ist und der Iran massenhaft tief unten eingelagertes Kriegsgerät hat.

  2. Absurd:
    Während den Verhandlungen USA mit Iran wird einfach von USA SA SS losgebombt und Iraner werden ermordet.
    Dann werden mit Hilfe der Zionisten in Israel sämtlich Führer der Iraner ermordet und jetzt will Trump mit Iran verhandeln.
    Mit wem?

  3. Die libanesische Politologin Marwa Osman:

    Gestern war definitiv kein gewöhnlicher Tag in diesem Krieg. Es war ein Realitätscheck.

    Der Iran zerstörte mit einer Überschallrakete einen ganzen Stadtteil von Arad im besetzten Palästina. Selbst israelische Quellen bestätigen, dass etwa 20 Gebäude zerstört, Hunderte Menschen getötet und verletzt wurden und noch immer Leichen unter den Trümmern liegen. Wenn 1.300 Rettungskräfte in ein einziges Einschlaggebiet entsandt werden, kann man das wohl kaum anders nennen.

    Eine Stunde zuvor gab es einen Angriff auf Dimona. Viele Gebäude wurden zerstört, Dutzende Menschen verletzt, und die Botschaft lautet: Dimona liegt nur neun Kilometer vom israelischen Atomreaktor entfernt. Der Iran agiert nicht länger im Verborgenen. Er verkündet lautstark: Nächstes Mal werden wir unser Ziel treffen.

    Dann folgte die psychologische Kriegsführung. Eine Warnung an Doha wurde ausgesprochen und dann zurückgenommen. „Ein Irrtum“, hieß es. Vielleicht. Oder vielleicht war es eine Botschaft, die genau wie beabsichtigt übermittelt und sehr wohl verstanden wurde.

    Und nun die größte Veränderung: Der Iran erklärt offiziell, den israelischen Luftraum zu kontrollieren.

    Das bedeutet, dass die nächsten Raketen nicht einfach einschlagen werden – sie werden ungehindert eintreffen. Keine Warnungen, keine Abfangversuche, einfach ein Schlag. Eine direkte Folge der systematischen Zerstörung des Radarschildes, der Israel einst schützte. Im Grunde wird der Iran also genauso handeln wie das zionistische Israel gegenüber dem Iran, dem Libanon und dem Jemen.

    Das ändert die Spielregeln. Erinnern Sie sich, als Israel und die USA am 15. Tag erklärten, der Iran sei „neutralisiert“? Der 23. Tag zeigte, wie gefährlich und falsch diese Lüge war.

    1. Sie wissen nicht, wie viele Raketen der Iran besitzt.

    2. Sie kennen ihre tatsächliche Reichweite nicht.

    3. Und angesichts des Angriffs nahe Diego Garcia, für den der Iran immer noch keine offizielle Verantwortung übernommen hat, haben sie ihn [den Iran] die ganze Zeit unterschätzt.

    Dies ist ein Doktrinwechsel. Sehen Sie, der heilige Monat Ramadan ist vorbei. Im Islam ist es uns verboten, in diesem Monat Krieg zu führen. Der Iran verteidigte sich lediglich. Doch nun ist Eid al-Fitr da (herzlichen Glückwunsch 😉), und der Iran beginnt, den Aggressoren zu zeigen, was eine Offensive bedeutet.

    Und wenn sich dieser Trend fortsetzt, wundern Sie sich nicht, wenn die Welt mit etwas noch Größerem konfrontiert wird – wie einem Atomtest, nicht als Erstschlag, sondern zur Abschreckung.

    Denn was gerade geschieht, ist kein lokaler Konflikt mehr. Dies sind erste Anzeichen einer historischen Niederlage [für Israel], die den Jom-Kippur-Krieg [d. h. den Arabisch-Israelischen Krieg von 1973] übertreffen wird.
    @Slavyangrad

  4. Es ist völlig klar: es geht alles um das Öl und den Handel des Öls in Dollar.

    Jede USGBIL-Aktion von Irak, Syrien, Libyen, etc. über Venezuela bis Iran: gegen Völker, die sich der Dollarhegemonie entwinden wollen, und gegen China, der größte Angstgegner der USGBIL.

    Wer das nicht längst geahnt oder gefühlt hat, dem ist nicht zu helfen.

    Hier sind die Fakten und Zahlen gut zusammengetragen:

    h#ttps://tkp.at/2026/03/24/folgt-dem-oel-wie-washington-chinas-energieversorgung-demontiert/

    „Folgt dem Öl – Wie Washington Chinas Energieversorgung demontiert
    24. März 2026von Michael Hollister14,9 Minuten Lesezeit

    Von Syrien über Venezuela und Iran bis Panama: Die Welt erlebt eine koordinierte US-Strategie gegen China Energieinfrastruktur. “

    Alles andere, bis hin zu den religiösen und eschatologischen Tönen ist Beiwerk und PR zur Irritation.

    Der große Schlagabtausch hat begonnen. Nur: China ist nicht auf Schau aus, arbeitet lieber im Hintergrund und hat Zeit. Zumindest so lange, so lange sie nicht in ihren wirtschaftlichen Aktivitäten von außen gedrosselt wird. Dieser Punkt könnte sich aber so langsam abzeichnen.

    Früher oder später wird es aber ganz klar heißen: China oder USGBIL Und zwar aus dem einzigen Grund, weil USGBIL nicht bereit ist, sein weltweite Macht zu teilen. Es gibt keine Verständigung mit diesen Herrenmenschen und Weltbeherrschungs-Phantasten.

  5. Rötzers Darstellung enthält eine häßliche Lücke. Katz hat mehrfach betont, das israelische Hauptquartier kommandiere de facto die amerikanischen Truppen. Das ist gewiß anmaßend formuliert, doch Fakt ist, die zionistische Militäraristokratie erzwingt taktisch und mittels der Prärogative, welche ihre Geheimdiensttätigkeit ihr verleiht, die Hoheit Centcoms über die Entscheidungen des Pentagon, WH und Pentagon haben keinen Sitz im „War Room“. Der letzte Artikel der Jerusalem Post dazu reflektiert diese Lage, auch wenn man gewiß seinen Tenor, dem gemäß Trumps Rolle die eines Hampelmannes am Rande ist, ins Reich der Ideologie zu stellen hat:
    https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-891012
    Fakt bleibt, die Militäraristokratie verspricht, den Krieg bis zu einer formellen Kapitulation des Iran, repräsentiert im Abtransport des angereicherten Urans, fortzusetzen, und falls es in der Centcom-Führung Leute gibt, denen das Bauschschmerzen macht, ist ihr einziges Mittel dagegen, eine taktische Führungsrolle zurück zu gewinnen, und das wird, deutet die JP an, eine Landungsoperation auf Kharg werden. Die vorgesehenen Landungstruppen seien bereits dem CENTCOM-Hauptquartier in Al Udeid unterstellt, behauptet sie.

  6. So langsam hört sich The Donald an wie ein gewisser Gröfaz in seinen letzten Jahren. Und natürlch umgeben von Speichelleckern, Propagandafacharbeitern und ähnlchen Zäpchen der Mächtigen.
    Wenn da nicht so viele Leute sterben würden könnte man über diese groteske Show schon fast wieder lachen, mit der US/Israel sich als Pariastaaten erweisen.

  7. Nun ist das Titelbild ja aus dem Avionik-Museum in Teheran, wo sich die Top-Nazis aus aller Welt die Klinke in die Hand geben. In der Hoffnung, dort die Wunderwaffe zu finden. Das nun muss unbedingt den Artikel anführen. Neutralität darf man da nicht erwarten.
    Schon mal etwas zum Versenken von Flugzeugträgern war nicht dabei. Eigentlich schon, wurde aber abgefangen. Nach Israel verschicken sie fast nur geächtete Streumunition, die sich ganz klar nur gegen Zivilisten richtet. Gegen die uneingeschränkte Luftüberlegenheit der Gegner haben sie nichts.
    Der vielleicht angestrebte Aufstand kommt nicht. Ohne Internet können sich die Aufständischen nicht koordinieren. Aber wie soll das weiter gehen? Ohne Internet bringt man bei uns nicht einmal eine Laugenbrötchen in den Ofen. Wird im Iran kaum anders sein. Heißt, dass man da erst wieder problemlos arbeiten kann, wenn die Mullahs weg sind. Die aber gehen bis zum Äußersten. Dass man ein Regime mit Kerzen vertreiben kann, ist ein Irrtum, der am Ende der DDR aufkam. Aber das waren Kommunisten.
    Aber es wird eng für die Iranfreunde. Wer ist denn noch auf ihrer Seite? Das Volk ganz gewiss nicht. Die arabischen Staaten haben sie jetzt gegen sich. Die Weltgemeinschaft ebenfalls, die den Iran mit 135 Stimmen verurteilt hat.

    Bleibt das Overton-Magazin mit seinem Mullah-Orchester. Auf das ist Verlass.

  8. Westliche Politiker der Epstein-Klasse lügen, wenn sie nur den Mund aufmachen.
    Das haben die Iraner nun endlich mal kapiert…besser spät als nie.

    Der Pedo- ersetzt den Petrodollar (Netzfund).

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