
Die Trump-Regierung wird beherrscht von rigoroser Machtpolitik und nationalem Interesse, sowie von einem paranoiden Vernichtungskreuzzug gegen alles, was sie als woke ansieht. Man kann an Teufelsaustreibung denken. Dazu gehören alle Formen der Förderung von und der Hilfen für gesellschaftlich Benachteiligte. Alles, was irgendwie Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion beinhaltet, wird verbannt.
Gelten soll angeblich nur das Leistungsprinzip und der ungebremste Egoismus, als ethisch gilt die buchstäbliche und sippenhafte Nächstenliebe, also zuerst man selbst, dann die Familie, dann die Region und die Nation. Darüber hinaus verliert sich die Nähe zur Gleichgültigkeit bis Feindschaft, wie sich das an der brutalen Praxis der Massenabschiebung oder der Exekution von angeblich Drogenschmuggelverdächtigen sehen lässt.
Der anti-woke Impetus nimmt durchaus groteske Züge einer Teufelsvertreibung an. Selbst Passagen aus Platons Dialog Symposion, eine gewisse Zeit vor den Woken verfasst, sind ihm jetzt zum Opfer gefallen und sollen nicht mehr an der Texas A&M University, eine der größten öffentlichen Unis, von Philosophieprofessor Martin Peterson gelehrt werden. Bei den beanstandeten Stellen handelt es sich um die Ausführungen von Diotima über den Eros und den Mythos von Aristophanes, nachdem Zeus die ursprünglichen Kugelmenschen mit vier Händen und Füßen und zwei Gesichtern, die es in Form von drei Geschlechtern gegeben hat, in zwei Hälften geteilt hat, die dann homo- oder heterosexuell. Das ist einfach zu viel Wokeness für die USA im 21. Jahrhundert.
Kristi Sweet, Vorsitzende der Philosophischen Fakultät, schrieb an Peterson wenige Tage vor Beginn des Semesters und stellte ihn vor die Alternative, entweder aus seinem Kurs (PHIL 111) die Module über „Rassen- und Genderideologie und die Lektüre von Platon, die diese enthalten“, zu streichen oder den Kurs „Ethics and Engineering“ (PHIL 482) übernehmen zu müssen, der die „Entwicklung von Techniken der moralischen Analyse und ihre Anwendung auf ethische Probleme, mit denen Ingenieure konfrontiert sind“, lehrt. PHIL 111 (Contemporary Moral Issues) ist ein Kerncurriculum-Kurs, in dem die anrüchigen Themen gar nicht vorkommen dürfen, PHIL 482 ist kein Hauptkurs, hier müsste die Thematisierung genehmigt werden.
Nach einer Beschreibung des Kurses geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen Themen, die auch aus dem Blick antiker Philosophie betrachtet werden. Eigentlich ziemlich harmlos: „Die Studierenden bewerten die Behauptungen, Vorannahmen und Argumentationen verschiedener Positionen, einschließlich ihrer eigenen, zu aktuellen sozialen Problemen und analysieren diese Probleme anhand ethischer und sozialer Theorien. … Die Studierenden üben sich in respektvoller und durchdachter Auseinandersetzung mit kontroversen Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe, Todesstrafe, dem Verhältnis von Ethik und Religion, Gewalt und Krieg, Tierethik, Sexualmoral, Geschlechterfragen, Gesundheitsethik, Gleichberechtigung und Diskriminierung, Biotechnologie und Bioingenieurwesen, wirtschaftlicher Ungerechtigkeit, Klimaethik sowie globalem Hunger und Armut.“ Aber man findet wohl für die Konservativen Reizthemen wie Abtreibung, Sexualmoral, wirtschaftliche Ungerechtigkeit oder Klimaethik und eben Race and Gender Ideology an vier Tagen.
Wissen muss man – es ist Texas, wo auch sonst Zensur geübt und akademische Freiheit begrenzt wird, unter stramm rechter Führung -, der „Board of Regents“ – Hochschulrat – marschiert Maga-konform und hat im November 2025 neue Leitlinien zur Beschränkung der akademischen Freiheit paradoxerweise unter dem Titel „Civil Rights Protections and Compliance“ (Schutz der Bürgerrechte und deren Einhaltung) beschlossen. Hinweise auf Verletzungen können auch anonym eingegeben werden.
Der argumentative Trick dabei ist, dass davon ausgegangen wird, dass in einer ungleichen Gesellschaft jeder dieselben Chancen haben soll (und entsprechend selbst am Versagen, Armut, Bildung, Leistung, Karrierehemmnissen etc. schuld ist) und deswegen nicht wegen „Ethnie, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, nationale Herkunft, Alter, Behinderung, genetische Informationen, Veteranenstatus oder jede andere Klassifizierung, die durch Bundes-, Landes- oder lokale Gesetze geschützt ist“, diskriminiert oder eben auch gefördert werden kann.
Dazu gehört, alles im Übrigen hoch bürokratisch, wie das für Zensur typisch ist, Rule 08.01 mit der Vorschrift: „Kein akademischer Kurs des Systems wird Ideologien in Bezug auf Rasse oder Geschlecht oder Themen im Zusammenhang mit sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität vertreten, es sei denn, der Kurs und die entsprechenden Kursmaterialien wurden zuvor vom CEO des Mitglieds genehmigt.“ Nur ausnahmsweise unter eng begrenzten Umständen dürfen die Themen Rasse (Ethnie), Gender-Ideologie, sexuelle Orientierung oder Gender-Ideologie behandelt werden. Definiert wird, was nicht vertreten oder eher thematisiert werden darf:
„Gender Ideologie – bezeichnet ein Konzept der selbstbestimmten Geschlechtsidentität, das die biologische Kategorie des Geschlechts ersetzt und von dieser losgelöst ist.
Rassenideologie – bezeichnet ein Konzept, das versucht, eine bestimmte Rasse oder ethnische Gruppe zu beschämen, sie als Unterdrücker in einer rassischen Hierarchie oder Verschwörung zu beschuldigen, ihnen aufgrund ihrer Rasse oder ethnischen Zugehörigkeit einen geringeren Wert als Beitragende zur Gesellschaft und zum öffentlichen Diskurs zuzuschreiben oder ihnen aufgrund der Handlungen ihrer vermuteten Vorfahren oder Verwandten in anderen Teilen der Welt eine intrinsische Schuld zuzuweisen. Dazu gehören auch Kursinhalte, die eher Aktivismus in Fragen der Rasse oder ethnischen Zugehörigkeit fördern als akademische Bildung.“
Offenbar soll schon die Auseinandersetzung mit bestimmten Begriffen und Konzepten unterbleiben, um die wehrlosen Studenten nicht zu gefährden. Wird es bald zensurangepasste Ausgaben von Platon und anderen Philosophen geben. Oder wird das Symposion aus den texanischen Bibliotheken verbannt, weil es da nicht züchtig zugeht? Es ist natürlich grotesk, dass ausgerechnet die Trump-Regierung so tut, als würde sie für die Meinungsfreiheit eintreten, und dass Trump und die Seinen fortlaufend selbst gegen die „Rassenideologie“ verstoßen, wenn es gegen Somalier, Haitaner, Puerto Ricaner etc. geht. Von Freunden wie Epstein und seinen „Symposien“ auf der Insel muss man nicht sprechen.
Ähnliche Beiträge:
- Trump will amerikanische KI-Dominanz, aber mit Austreibung des woken Bösen
- Woker Anti-Rassismus
- Strikte Befolgung der Anti-Wokeness-Politik Trumps an Hochschulen wäre schlecht für Männer
- Wokeness: Was Psychologie erklären kann
- »Vielleicht hat jede Zeit ihre speziellen Neurosen«




OT der Link zum neuem Buch im Autorenprofil
https://www.buchkomplizen.de/in-der-wueste-der-gegenwart.html?noloc=1
funktioniert nicht
danke, ist korrigiert
Aber anti-woke gilt doch bei den „Erwachten“ in den Alter_naiven Medien als vorbehaltslos gut?
Zumindest hat man den Erlöser, der mit orangem Lichtschwert alles Woke zerschlägt, immer wieder dafür abgefeiert – freilich ohne zu realisieren, dass das Lichtschwert lediglich ein oranger Laserpointer ist, der permanent nur auf Trump himself zeigt.
Einige, die langsam verkatert aus ihrer Verklärung des Gottgleichen erwachen, erkennen stückweise, dass Trump mit seiner MAGA-Sekte nur die carotingelbe Seite derselben Medaille ist, die sich die „demokratischen“ Ideologen der letzten Regierungen aus dem anderen Lager so gerne um den Hals hängten.
Merke: immer hübsch beobachten.. und ja nie glauben, die AfD, die grossteils immer noch in trumpscher Verzückung deliriert, würde es dereinst anders handhaben.
Leider gibts keine Alternative, die Woken mussten gestoppt werden, das Risiko war unvermeidbar. Sehe ich bei der AfD ähnlich, wenn alle in die falsche Richtung rennen, bleibt keine andere Wahl als denjenigen zu stärken, der nicht mitrennt (oder in die Gegenrichtung).
Gefällt mir nicht, aber Demokratien, die den Namen verdienen, haben wir ja leider nicht.
tldr: Zensur ist die Kunst, die eigene Unsicherheit und (Freiheits)Angst mit ordentlich Moralin als Wahrheit zu verkaufen. Willkommen in der algophoben Gegenwartsgesellschaft – hier wie auf der anderen Seite des großen Teichs. 🤷♂️
Soweit ich sehe, richtet sich das Verbot (?) doch gar nicht gegen Platon, sondern gegen einen Kurs über Genderismus. Ob da Platon oder irgendein anderes Märchen gelesen wird, spielt doch keine Rolle.
Dass die Theorie, es habe Kugelmenschen gegeben, die von einer höheren Macht in homo- und heterosexuelle Menschen mit jeweils der Hälfte der ursprünglichen Extremitäten und Köpfe geteilt wurden, evolutionsbiologisch nicht haltbar ist, dürfte doch hoffentlich Konsens sein?
Sie sollten sich das mit den Kugelmenschen noch mal genauer durchlesen dann verstehen Sie es vielleicht.
Da Heute ein guter Tag ist werde ich ne Erklärung versuchen: Es handelt sich um eine rein Metaphysische (romantische) Erklärung warum sich 2 Menschen (Geschlecht egal) zu einander hingezogen fühlen bzw. warum sich der Mensch alleine allein fühlt.
Hat also mit Evolution nichts zu tun.
Ironie ist nicht so Ihr Ding, oder?
es geht, wie ich ja zitiert habe, gegen Passagen aus Platons Symposion
Hallo Herr Rötzer,
Chapeau für die Teilnahme an den Kommentaren!
Sie haben geschrieben:
„Kristi Sweet, Vorsitzende der Philosophischen Fakultät, schrieb an Peterson wenige Tage vor Beginn des Semesters und stellte ihn vor die Alternative, entweder aus seinem Kurs (PHIL 111) die Module über „Rassen- und Genderideologie und die Lektüre von Platon, die diese enthalten“, zu streichen […]“
Also nicht „Platon streichen, weil Platon zu woke ist“, sondern „Gender streichen, auch mit Platon“. Es ist doch ein Unterschied, ob man „Platon“ streicht oder „alles mit Gender“.
[+]
Ferner möchte ich ergänzen: Daß man den Leuten viele jahre immer übergriffiger Gender/DEI/Wokeness in den Rachen stopfte führt halt erwartbar zu Widerstand und gewissermaßen allergischen Reaktionen bei jedem, der seinen Verstand nicht mit beliebigem Blödsinn vergewaltigen lässt. Bei manchen früher, bei anderen später. Daß da ein Text von Platon unter die Räder kommt ist dann Kollateralschaden.
Muss ausgerechnet das Thema „Rassen- und Genderideologie und die Lektüre von Platon“, behandelt werden, ginge nicht auch „Klimawandel und CO²-Emission und die Lektüre von Platon“?
Ich musste übrigens in der Schule Platon lesen und erkannte, dass ich nichts weiß.
Hinterher immer noch nicht?
Es war sowas von absehbar, dass das Pendel jetzt gewaltig in die entgegengesetzte Richtung ausschlägt, nachdem man es mit der woken Ideologie dermaßen auf die Spitze getrieben hat. Beides ist scheiße! Man muss aber auch erkennen, dass beide Seiten daran die Schuld tragen. Es ist ja nicht so, dass man vorher nicht auch gegen Professoren vorgegangen ist, die es beispielsweise wagten zu behaupten, es gäbe nur zwei Geschlechter.
Bevor man das nicht erkennt, wird dieser Bullshit immer weiter gehen.
Völlig richtig. Die Wokisten haben es einfach dermaßen übertrieben.. Jetzt schlägt das Pendel zurück, möglicherweise auch zum Teil in übertriebener Form.
Hab mal was gelesen über einen gemäßigten demokratischen Politiker gelesen. Der hatte in der Öffentlichkeit gesagt, dass ihm nicht wohl ist, dass seine Tochter im Sport gegen Männer antreten muss. Sofort haben mehrere seiner Mitarbeiter gekündigt. Und eine Uni mit der er eine Praktikantenvereinbarung hatte, hat diese aufgekündigt.
Ich denke mal sogar dass der Wokismus sehr zu Trumps Wahl beigetragen hat. Viele, die nicht so auf ihn ansprachen, haben ihn gewählt , weil er diesen Irrsinn beenden will.
Man kann sicher den antiwoken und rassistischen Ausschlag unter Trump kritisieren, in alternativen Medien allemal. Aber alle, die sich derzeit hinter die meisten europäischen Regierungen und Organisationen stellen, haben keinerlei Recht, sich darüber zu echoffieren, solange die noch einmal eine Stufe schlimmer agierenden Zionisten und Banderisten mit unseren Steuergeldern vollgepumpt und als Verteidiger der Freiheit gefeiert werden. Das die USA ein Rassenproblem hatten und haben, ist nun wirklich keine Neuigkeit, auch wenn es Sinn macht, immer wieder einmal darauf hinzuweisen, für Neuankömmlinge das indoktrinierte Jungvolk, was sich eventuell hierher verläuft.
Das macht doch nichts. Ich bin 2 x ins Amiland gereist. Ist schon länger her. Jeder Haushalt hatte da in jedem Zimmer 24/7
einen Fernseher laufen. Ich gehe davon aus daß sich daran nicht viel geändert hat. Vermutlich halten die meisten da Platon für eine Zahnpastamarke.
Ich hatte in Amiland mal eine Intensivstation besichtigt. Der Fernseher läuft selbst noch im Koma 24/7.
Das glaube ich sofort. Vielleicht legen sie ihren Verstorbenen noch einen Fernseher mit ins Grab….
Fantastisches Bild, Feuerbach hat jeden Raum genutzt um noch Kleinigkeiten unterzubringen und das Bild lebendig zu machen. Auch interessant wie sich die Vergangenheit die noch ältere Vergangenheit vorgestellt hat. Und der Höhepunkt sind Platons (oder Sokrates?) 6 Finger 😉
A ja fast vergessen die Yankees können sterben gehn.
Sehr gut!
🙂
Schwul, lesbisch und hetero hat doch eigentlich nichts mit 64 Geschlechtern zu tun. Es bleibt bei Platon bei 2 nur Geschlechtern.
Was soll daran woke sein?
Oder geht unter Trump auch gegen den Eros an sich, wenn er nicht dem Gelderwerb dient? Studenten sollen schließlich auf der Uni lernen worauf es später einmal ankommt.
@Trux
„Studenten sollen schließlich auf der Uni lernen worauf es später einmal ankommt.“
In der Trump-Ära sollen Studenten lernen worauf es Trump ankommt und Gleiches wird sich auch in Deutschland abspielen wenn die rechte AFD an die Regierung kommt. Möge dieser Kelch an uns vorübergehen!
Die Maske der AFD wird immer durchsichtiger!
Im Fall Venezuela ist die AFD bereits auf Trump´s Kurs und so berichtete selbst RT:
„Notwehr“: AfD äußert Verständnis für US-Angriff auf Venezuela “
„Zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dem Vorgehen Washingtons argumentierte Baumann mit dem vorgeblichen US-Kampf gegen Drogenhandel: „Das Haupteinfallstor ist Venezuela“, behauptete er. Kritik an der US-Begründung, wonach es inzwischen offen um Ölinteressen gehe, wies Baumann zurück: Die USA hätten das „so nicht gesagt“.
Klasse. Hier sehen wir wieder mal historischen Alzheimer par excellence. Auf einmal existiert nur noch Trump, vorher hat es offensichtlich keine imperialistisch-völkerrechtsfeindliche Vorgehensweise des Hegemons gegeben, oder? Einfach mal die Auflistungen der auswärtigen US-Militärinterventionen und Regimechangeoperationen (CIA u.ä., nicht immer Militär) seit Anbeginn ihrer Staatshistorie vergleichen mit der Liste der US-Präsidenten…
Und wer noch nicht sein eigenes Gedächtnis durch die digitalen Denkersatzmaschinen ersetzt hat – und natürlich alt genug ist – wird sich vielleicht auch daran erinnern, dass ein Obama schon vor seiner Wahl zum Präs. (2008) laut davon rumgetönt hat, die Drohnenkriegführung gg ‚Islamisten‘, zu denen später dann auch Kräuter pflückende Großmütter mit ihren Enkelkindern oder ganze Hochzeitsgesellschaften zählten, zu intensivieren. Und das sofort umgesetzt hat, jede einzelne Drohnenmordaktion während seiner Präsidentschaft abgesegnet. Da muß eine einzigartige Dokumentation kriegsverbrecherischen Handelns durch ein Staatsoberhaupt entstanden sein, die es in sich hat. Sowas gibt es bestimmt nicht mal vom Gröfaz. Allerdings ist der Barrack so ein smarter, nicht wahr, und nicht so ein trumpeliger und lautsprecherischer wie der Donald. Und kann sich irgendeiner auch nur an die leiseste Kritik an Trump durch die Dems erinnern, wenn er während seiner ersten Amtszeit irgendwas kriegerisches veranstaltet hat (z.B. Mord an Quassem Soleimani 3.1.20)? Ja, höchstens die, dass seine „Reaktion“ immer zu schwach ausgefallen sei… Übrigens hat Trump auch erst seit dem 3.1. d.J. Obamas Interventionsrekord gebrochen mit 8 mil. Angriffen!
Der stürzende Hegemon hat derzeit genau den Präsidenten, den es braucht, um die Vorherrschaft mit möglicherweise (fast) allen Mitteln erhalten zu wollen. Für mich ist es nicht ausgeschlossen, dass die Dems die letzte Wahl dort höchst absichtsvoll vergeigt haben, um hinterher mit einem strahlenden „Retter“ die gewünschten Ziele weiter verfolgen zu können. Insofern macht also gerade Trump die Drecksarbeit im Merz’schen Sinne. Da kann sich bestimmt auch die AfD mit anfreunden. Klar!
Ich halte es schon seit sehr langer Zeit mit der Aussage von Gore Vidal: „Amerika hat ein Einparteiensystem mit zwei rechten Flügeln.“ Und finde das immer wieder bestätigt.
Der ideologische Kern des Wokismus liegt meiner Meinung nach in der Leugnung des Beobachtbaren. Ich habe selbst erlebt, wie mir der Hinweis, dass sich kleine Kinder, Jungen und Mädchen, sehr für die Beschaffenheit des anderen Geschlechts interessieren und es ersichtlich eine kindliche Sexualität gibt, den Vorwurf eintrug, pädophil zu sein.
Der Wokismus in seiner extremsten Form, der die Existenz des männlichen und weiblichen Genoms/Geschlechts leugnet und aus der Verkleidung oder operativen Umwandlung den Schluss zieht, dass es diese Zweiheit nicht gäbe, zielt darauf, die Schere an einer der fundamentalsten Beobachtungen des Menschen anzusetzen. Wer diese Wokismus Erzählung verinnerlicht, wird auch für alle anderen Schandtaten benutzbar sein – das hat uns die Erfahrung ja auch schon gelehrt. Dieser Zusammenhang ist wichtig, denn er erlaubt einem die Vehemenz, mit der von oben nach unten diese Wokismus-Ideologie durchgesetzt werden soll, zu verstehen.
Jetzt zu Trump und dem Anti Wokismus: Sicher könnte der Anti-Wokismus dem alten Hass gegen die Homosexualität einen neuen Auftrieb verschaffen – aber dafür ist der irrationale Wokismus selbst mit verantwortlich!
Die Platon-Erzählung, vergleicht man sie mit der Schöpfungsgeschichte des Christentums, ist dieser in ihrer Humanität und der Ablehnung des antisexuellen Schuldgefühls „himmel“weit überlegen, sehr wahrscheinlich kommt das Antiplatonische auch aus dieser finsteren christlichen Ecke. Im Übrigen fehlt im Artikel leider der wichtigste Punkt zu Platon: Weil sie früher eins waren, streben die jetzt geteilten Wesen immerfort zueinander und versuchen, ihre frühere Einheit als Kugelwesen wieder zu erlangen. Soviel zum Trieb, zum Verlangen…
Folglich: Müsste ich mich zwischen zwei Alternativen entscheiden: den Wokismus würde ich nie und nimmer wählen.
Routard
Es gibt keine kindliche Sexualität.
Das, was sie beobachten, ist nicht das Interesse am „anderen Geschlecht“, sondern das Interesse an Unterschieden. Sexualität hat eine Funktion, die ich hier nicht zu erörtern brauche. Den Nymphen (Wasserlarven der Eintagsfliege) wird auch keine Sexualität nachgesagt, weil es sie nicht gibt und für diese Entwicklungsphase schlicht irrelevant ist.
Wenn es eine kindliche Sexualität geben würde, dann müsste sich das auch im überwiegenden Interesse einiger Kinder an gleichgeschlechtlichen Merkmalen niederschlagen. Das aber wurde noch nicht beobachtet. Warum wohl nicht?
Beobachtbar ist übrigens auch das Verhalten der Kinder beim Anblick von Sex zwischen Erwachsenen: es wird als überwiegend gewalttätig empfunden und massiv abgelehnt.
Ich habe mir angewöhnt, mit Menschen, die die Existenz kindlicher Sexualität ablehnen, nicht zu diskutieren. Sie mögen ihre Gründe haben, meist ähnlich denen der Wokisten (s.o.). Andere Speise, aber ein Topf.
Derartiges Negieren der Sexualität ist meist religiös konnotiert und zeigt ganz allgemein die Entfremdung unserer Zivilisation durch eine völlig verfehlte Konditionierung.
@motonomer
Da bist du der Pädophilenfraktion aber gehörig auf den Leim gegangen.
Oh nee, auch wenn ich keine Kinder mag, hatte ich es oft mit Damen zu tun die, meist mehrere Kinder hatten.
Früher in den Kommunen und später in vielen, teilweise sehr unterschiedlichen kulturellen Ausprägungen auf der ganzen Welt.
Eben, weil es mir selbst immer wieder aufgefallen ist.
Was das mit Pädophilie zutun haben soll ist mir schleyerhaft, denn, ich habe nirgendwo über eine sexuelle Interaktion mit erwachsenen einen Zusammenhang gebildet.
Pädophile verwenden die Behauptung „kindlicher Sexualität“ zur Rechtfertigung ihrer Taten.
Routard
Ich lehne die „Existenz kindlicher Sexualität“ nicht ab, es gibt sie nicht.
Was ist das überhaupt für eine Formulierung („ablehnen“) in diesem Zusammenhang?
Eine Diskussion grundsätzlich auszuschlagen wird ihnen auch in Zukunft den Vorwurf der interessegeleiteten Sichtweise bescheren. Und ich werde ihnen auch sagen warum: Menschen haben im allgemeinen kein Interesse daran, ob es sowas wie die „Existenz kindlicher Sexualität“ gibt oder nicht gibt, es ist ihnen rundweg schnuppe. Nicht jedoch derjenigen, die ein Interesse daran haben.
Das gilt umgekehrt genauso. Wer meint, Kinder hätten schon die passenden Hormone, um „Sexualität“ zu empfinden, mit dem muss man nicht diskutieren.
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und die Pubertät ist nicht umsonst eine Phase großer Veränderungen.
Zitat: „Es gibt keine kindliche Sexualität.“
Damit hast Du dich ja nun mal völlig von allen wissenschaftlichen Erkenntnissen verabschiedet.
Schon nach ein paar Monaten fangen Babys an zu Masturbieren und das zieht sich durch die gesamter Vorpubertäre Phase.
@motonomer
Den wissenschaftlichen Erkenntnissen von einigen Exemplaren der Soziologie?
Es sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern Zuschreibungen.
Wenn du meinen Beitrag gelesen hast, dann ist dir sicherlich aufgefallen, dass Sexualität eine Funktion hat, die es bei Kindern nicht gibt.
Vergiss es einfach..hat eh keinen Zweck. 😦
Genau das, @motonomer, war, was ich vorausgesehen habe. Ich bin allerdings schon etwas verblüfft – hätte @Dan für intelligenter gehalten. Aber dass er genau mit der „Pädophilenfraktion“ um die Ecke kommt, zeigt, wes projektiven Geistes Kind er ist. Wir leben eben im Jahr 2026, Restauration, Rückschritt, Resignation.
Es ist nicht nur die Funktion von Sexualität, sondern die biologische Fähigkeit.
Jetzt sind wir schon bei „masturbierenden Babys“ …
Säuglingen fehlen nicht nur Hormone für sexuelles Interesse, sondern auch noch Nerven für die Empfindungen und Feinmotorik für die Ausführung. Menschen sind nicht „fertig“, sobald sie Luft atmen.
Das muss ich aus eigener Erfahrung aus meiner Kindheit widersprechen.
@ the great Mute
Dem kann ich mich anschliessen
@TheGreatMute
@bonnie
Wie sieht es denn mit ihren Erinnerungen bezüglich der Pubertät aus? Oder können sie sich daran nicht mehr erinnern?
Ich erinnere mich an Kindheit und Pubertät.
Aber ich verstehe nicht worauf Sie damit hinaus wollen.
Dann werden Sie sich daran erinnern, dass sich ihr Verhalten in Bezug auf Sexualität zu anderen Menschen grundlegend änderte. Beispielsweise waren sekundäre Geschlechtsmerkmale plötzlich keine bloßen Körperteile mehr.
Ja, richtig… aber…
Das dumme ist, um dieses „aber“ zu diskutieren, müsste ich intime Details hier preisgeben. Ich weiß leider nicht wie dieses Dilemma zu lösen ist.
Das Einzige was ich nur nochmals wiederholen kann ist, daß sexuelle Erregung und eben sogar ein Orgasmus schon lange vor der Pubertät möglich ist.
Das sollte doch mehr als ausreichen um von so etwas wie einer „kindlichen Sexualität“ zu sprechen.
»Eine durch Selbststimulation der empfindenden Nervenzellen an den Sexualorganen initiierte Reaktion bei Kindern in der Vorpubertät« ist keine »kindliche Sexualität«.
So wie das Gebrabbel eines Säuglings kein Referat über „die Langeweile zwischen den Mahlzeiten“ ist.
Sorry.
…wie auch immer Sie Ihre Selbststimulation nennen wollen.
Sogar aus dem Gebrabbel wird ja – oh Wunder – einmal eine Erwachsenensprache. Kein Mensch würde das Gebrabbel nicht als kindliche Sprache bezeichnen, nur bei der Sexualität machen sich alle (glückliche Ausnahmen ausgenommen) in die Hose.
Ich hätte wirklich gedacht, dass man diesen grotesken Unsinn in unseren nichtislamischen Kreisen überwunden hätte – so kann man sich täuschen.
Auch sorry.
Ich könnte Ihnen jetzt natürlich mein zugehöriges Kopfkino aus meiner Kindheit schildern, welches zum großen Teil heute immer noch dasselbe ist.
Aber aus sicher nachvollziehbaren Gründen werde ich das nicht tun.
Aber nochmals: Bestimmte Fantasien sind mit 43 heute dieselben wie mit 6 Jahren.
@Routard
Aber, aber, nicht doch…
Es geht doch nicht darum, dass sich jeder Mensch jeden Alters, überall am eigenen Körper bespaßen darf. Bitte, sollen alle machen, Kinder, Greise und dazwischen. Und einige sollten es unbedingt öfter machen, es wäre ein entspannteres Miteinander.
Es geht um die Konnotationen und den daraus möglichen Projektionen auf Kinder.
Und Sie sagen es richtig: »…aus dem Gebrabbel wird…« und nicht »Das Gebrabbel ist«.
@TheGreatMute
Glückwunsch für diese Kontinuität Ihrer Fantasie.
Meine verändert sich ständig und meine erste Erektion hatte ich mit 11 Jahren.
Vielleicht bin ich ein rastloser Spätzünder.
Doch darum geht es nicht, siehe meinen Post davor.
TheGreatMute
Der Begriff „Sexualität“ ergibt nur dann Sinn, wenn er im biologischen Sinne der Geschlechtlichkeit angewendet wird.
„Sexualität (sinngemäß „Geschlechtlichkeit“, von spätlat. sexualis; aus lateinisch sexus „Geschlecht“) bezeichnet im engeren biologischen Sinne die Gegebenheit von (mindestens) zwei verschiedenen Fortpflanzungstypen (Geschlechtern) von Lebewesen derselben Art, …“ Wiki
Bei Kindern von „sexueller Erregung“ zu sprechen, geht am Kern vorbei. Das kindliche Gefühlsleben bei solchen Erregungen richtet sich ausschließlich auf sich selbst.
Was oft unterschlagen wird ist die Tatsache, dass Studien (inclusive umstrittene) die Prävalenz der Masturbation bei Kindern zwischen 10 – 50 % festgestellt haben (wollen). beispielsweise hier
Die – verzwickte – Studienlage mal beiseite, fällt sofort auf, dass offenbar nicht alle Kinder „masturbieren“. Es kann also Bestandteil des kindlichen Gefühlslebens sein, muss aber nicht.
Es gibt also große Unterschiede, die eine generalisierte Zuschreibung in Form von „kindlicher Sexualität“ a priori ausschließt.
👍
Diese Diskussion erinnert mich ein bisschen an die Tatsache dass die Existenz von luziden Träume früher bestritten wurde, weil diese natürlich schwierig nachzuweisen sind.
Als luzider Träumer hätte man da auch gegen die Wand geredet.
Aber glauben Sie was Sie wollen. Ich kenne meinen Kopf und meine Sexualität.
Und mein Kopfkino bezog auch damals schon andere Personen ein.
@TheGreatMute
Ihre Gefühlswelt ist weder betroffen noch wurde diese bestritten. Aber es ist ihre eigene Welt, die nicht ohne weiteres übertragbar ist.
Interessante Aussage, gibts dazu Studien? Ich hätte es wahrscheinlich eher als eklig und abwegig empfunden, aber gewalttätig finde ich seltsam… abgesehen von bestimmten Praktiken, versteht sich.
Ich kann (aus eigener Erinnerung) bestätigen, dass es kein sexuelles Verlangen bei Kindern gibt, allenfalls Neugierde auf das andere Geschlecht, allerdings habe ich keine Ahnung, wie repräsentativ ich da bin 🙂
Wie schon unten gesagt: Bleiben Sie dabei, alles in Ordnung, solange Sie psychisch gesund sind und nicht anderen Leuten ihr freie(re)s Leben missgönnen.
Sollte es anders sein, können Sie sich gerne bei mir melden – wird aber teuer! ,,😂“
Hast du kein Interesse an einer ernsthaften Diskussion?
Und was meinst du mit „ihr freieres Leben missgönnen“? Ich habe kein Problem damit, wenn Kinder untereinander Doktorspiele machen, auch wenn ich es selbst nie getan habe und auch noch nie beobachtet. Das Problem beginnt da, wo Erwachsene sich einmischen und glauben da mitspielen zu können, denn Erwachsene haben definitiv sexuelle Interessen.
@motonomer
++++
Weiß nicht, ich tendiere da eher zu @Dan, entspricht auch eher meinen Erinnerungen an meine Kindheit: Prinzipielle Neugier, „Doktorspiele“ und „Mama & Papa spielen“ hatten da eher was mit Nachahmung zu tun. Nun, meine Erfahrung.
Wobei es auch schräg ist, Menschenverhalten mit Insekten (»Nymphen«) zu vergleichen oder herzuleiten.
Was die kindliche Masturbation angeht: Einige Kinder bohren sich unentwegt in der Nase, andere spielen sich bei jeder Gelegenheit an den Füßen oder kauen an den Fingern (das ist nicht ironisch), und ich würde hier auch nicht von natürlichem vs. Zwangsverhalten sondern eher von Eigenart sprechen.
Weiter ist »Kind« auch sehr weit gefasst: Vorschule? Grundschule? Bei 10+ Jahren gibt es sicherlich schon Unterschiede in der individuellen körperlichen Entwicklung.
Was den Umgang mit Sexualität in den US angeht, gibt es den Spagat zwischen christlicher Prüderie & Puritanismus einerseits und andererseits die weltweit größte Porno- sowie Cheerleader-Industrie und ähnliches. Auch ein gutes Mittel, die Gesellschaft zu spalten, vor allem beschäftigt zu halten und Aufmerksamkeit zu kontrollieren, wie überhaupt das ganze Woke|Unwoke mit den zu breiten extremen Rändern, welche auch hierzulande zu viel Beachtung erhalten.
@EL-G
zwischen „eher“ und „gleich“ liegen Welten. Nur so viel: die frühkindliche Sexualität ist nicht genital, sie durchläuft mehrere Phasen, ist anal, oral, dann erst genital. Erst später verlieren sich diese sog. Partialtriebe, jedoch nie ganz. Insofern ist Ihr Beispiel „Nasenbohren“ lustig.
Der Sexualtrieb ist mächtiger als viele denken, durchzieht unsere Wahrnehmung, Emotionen…
Aber ich habe mir, wie schon gesagt, angewöhnt, nicht ernsthaft darüber zu diskutieren, wenn jemand diese vielfach belegte Tatsache für harmlos (moralisches Urteil), bloße Nachahmung (Ursachenvermutung), wofür auch immer, hält – und gar nicht darüber zu sprechen, wenn jemand sie leugnet.
Das ist doch so eine freudsche Interpretation, oder nicht? Ich kann mich an keine anale Phase in meinem Leben erinnern (oder ist damit gemeint, den Stuhldrang zu kontrollieren?), als orale Phase bezeichnet man m.W. die Phase, in der man alles in den Mund steckt, eine genitale wäre mir jetzt auch nicht erinnerlich.
Nichts davon ist (bzw. war bei mir) eindeutig „sexuell“ konnotiert, von daher stellt sich die Frage wieso man das irreführend als „kindliche Sexualität“ bezeichnet. Das erscheint mir eher wie so ein freudsches Problem, der alles immer auf irgendwelche Triebe zurückführen musste und da scheinbar recht großzügig interpretierte…?
Es dürfte, davon abgesehen, tatsächlich eines der Hauptargumente von Pädophilen sein. Ich habe keine Ahnung, inwiefern Kinder sexualisierbar sind, etwa bei Missbrauch in der Lage, sexuelle Erregung zu empfinden, aber ich glaube, darüber muss man auch nicht diskutieren, es dürfte Konsens sein, dass sich sowas verbietet.
Dann ist doch alles in der besten Ordnung!
Nein, eben nicht, weil ihr euch darum streitet, es da also offensichtlich ein Missverständnis hinsichtlich der Begriffe gibt, oder nicht?
An was erinnerst du dich denn, in deiner Kindheit?
Jetzt werden auch noch psychologische Entwicklungsphasen sexualisiert …
In einem haben Sie recht: Bei manchen scheint der Sexualtrieb tatsächlich jede Ratio zu überlagern.
Wau, Wau, Wau.
@ Routard
Ich denke auch, dass der Sexualtrieb mächtiger ist als viele denken.
Doch nicht bei Kindern. Das glaube ich nicht. Das ist wirklich nur Spielerei und Nachahmerei.
Ich habe es so verstanden, dass sich die Nervenzentren, die für Sexualität zuständig sind, bei Kindern noch gar nicht entwickelt haben. Die können echte Sexualität gar nicht fühlen.
Sie können wohl die vorhandenen Nerven ein wenig reizen, wenn sie an ihren Geschlechtsteilen rumspielen, was vielleicht der ein oder andere angenehm findet. Aber das ist keine Sexualität!
Zustimmung, mich würde mal interessieren, an was sich die „frühkindliche Sexualität“-Vertreter in ihrer Kindheit erinnern, daran macht sich das doch letztendlich fest, wir waren immerhin alle mal Kinder, wir müssen darüber nicht diskutieren, als wären das Wesen von einem anderen Planeten. Vielleicht gibts ja tatsächlich persönliche Unterschiede?
Ich kann zumindest aus meiner eigenen Kindheit Folgendes sagen: Masturbation mit Orgasmus (selbstverständlich ohne Ejakulation) ist etwa ab spätestens 5 bis 6 Jahren möglich.
Deshalb verlangten ja die Eltern oft, dass ihr Kind mit den Händen über der Bettdecke einschlafen sollte.
Bitte?
Das ist schon ungünstig wenn Sie Ihre Antwort nachträglich ändern, wenn ich schon darauf reagiert habe.
Aber jetzt ist Ihre Antwort zumindest verständlich.
ich wusste nicht, dass man den Kommentar sieht, obwohl er noch im Korrekturmodus ist.
Also gut, weil Sie es sind @Two Moon: Haben Sie noch nie ein Kind erlebt, das sich mit großem Vergnügen für Kaka, für Pupsen interessiert; wie es sich freut, wenn man Witze übers Pupsen macht? Schauen Sie sich doch die Bilder an, die Kinder malen! Du lieber Himmel, was soll denn schlimm daran sein, Sexualität gehört zu unserem Leben. Viele sind hier ja päpstlicher als der Papst!
Und an alle weiteren evtl. Kommentatoren: Es gibt wahrlich wichtigeres zu debattieren: Schaut auf den Iran, schaut auf die Ukraine, schaut darauf, was mit J. Baud passiert.
Hat Pupsen was mit Sexualität zu tun? (Ist wohl eher anale Phase) Wäre mir neu. Ok es gibt ja Praktiken von denen auch ich keine Ahnung habe 😀
Aber muss man denn jedes sinnliche Erleben von Kindern auf Sexualität beziehen? Darin kann ich keinen Sinn erkennen.
Ich kann mich noch erinnern, dass meine Schwester als wir beide 4-5 Jahre alt waren, gerne ihr Kissen zusammen gerollt hat und darauf geritten ist, also hin und her gerutscht. Sie hat das „Jucken“ genannt und fand das angenehm. Damals habe ich natürlich nicht verstanden womit das zu tun hatte.
Für Sie wäre das jetzt wohl ziemlich eindeutig, oder?. Doch das war natürlich keine echte Sexualität.
Warum sollte man das überhaupt Sexualität nennen? Man könnte einem Kind auch an bestimmten Nervenpunkten die Ohrläppchen massieren und das wäre ähnlich angenhem. Oder die Fußsohlen.
Ja dann nennen Sie es doch Eros, Libido, oder wie auch immer sonst, wenn Ihnen Sexualität zu erwachsen klingt, um „es“ zu bezeichnen, die erogenen Zonen – zu denen auch die Haut, der Mund, bei manchen der Fuß, die Hand – individuell sehr verschieden stark ausgeprägt – gehören, inklusive.
Alles zusammen wäre dann so rund wie bei Platon unsere ursprüngliche Gestalt.
„Eros, Libido“ sind sexuell konnotierte Begriffe, Eros könnte man bei großzügiger Definition durchgehen lassen, aber es wäre ebenso missverständlich, weil es ugs. nicht in dem Sinne benutzt wird.
„bezeichnet in der Psychoanalyse jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist“
https://de.wikipedia.org/wiki/Libido
Kinder streben nach Körperkontakt, das ist menschlich, aber sie streben m.W. nicht nach sexuellem Kontakt. Keine Ahnung, weshalb du das nicht trennen kannst oder magst.
Routard
Ach guck mal an, nun ist die „kindliche Sexualität“ etwas völlig anderes als die der Erwachsenen.
Ja, dann sollte das auch anders benannt werden, oder? Vorschlag?
Zustimmung, so stellt sich das für mich auch dar. Das hat mit Sexualität im ugs. Sinne nichts zu tun, ich finde daher schon die Begriffsvergabe „kindliche Sexualität“ grob irreführend.
Sexualität basiert auf sexuellem Verlangen und das haben m.E. Kinder nicht. Nicht nur für mich liegt daher der Verdacht nahe, dass damit die Grenze zwischen kindlicher sensorischer Selbstentdeckung und erwachsener Sexualität verwischt werden sollte.
@Routard
Tatsächlich, 3 x „eher“ in sechs Sätzen. Ogottogottogott.
Zeigt wohl, dass es ein ziemlich sensibles Thema für mich ist.
El-G
Ich habe das Verhalten von Menschen nicht mit Insekten verglichen oder hergeleitet, sondern darauf hingewiesen, dass es Entwicklungsphasen gibt, in denen Sexualität biologisch nicht ‚vorgesehen’ ist. Die Fortpflanzung findet bei der Eintagsfliege bekanntlich als flugfähiges Insekt statt. Das mag beim Menschen sehr viel komplizierter als bei Insekten sein, aber evolutionär ergibt eine Sexualität bei Kindern keinen Sinn. Und die Pubertät ist nicht dafür da, den Menschen eine tiefere Stimme zu bescheren.
@Dan
Ich habe Ihnen auch nichts unterstellen wollen. Und ich hätte schreiben sollen: „Bei der Beschreibung menschlichen Verhaltens sollte es bei den Menschen bleiben.“ (Oder darüber nichts schreiben; der Begriff »Nymphe« hat mich wohl so früh am Morgen irritiert…)
Wie die Resonanz in diesem Thread zeigt, gibt es nicht einmal eine annähernd gemeinsame Definition von „Sexualität“.
Das sagen Sie lieber nicht meiner Nachbarin. (Scherz, aber nur halb…)
À propos Diotima: Ist der „Mann ohne Eigenschaften“ MAGA-konform?
Musil?
Der Spitzname des Autors für Frau Tuzzi.
Das Resultat entsprach nicht den Erwartungen, deshalb muss kräftig nachgelegt werden.
Wer ist jetzt alles enttäuscht?
–
Androgyne Merkmale als drittes Geschlecht?
Muss ich das wirklich kommentieren?
Dass Trump diesen Wokismus-Mist bekämpft, begrüße ich außerordentlich.
ok. kann sein, dass es dabei Übertreibungen gibt.
Es ist höchste Zeit, dass Männer im Frauensport verboten werden, ebenso Genderindoktrination von Kindern und Jugendlichen, Pubertsblocker, Geschlechts ‚“umwandlungs“ Operationen und anderes mehr.
Hab es auch sehr begrüßt dass er diesen Regime-Changes-mist beenden wollte.
bin sehr enttäuscht dass er es doch wieder , wie seine vorgänger betreibt-
Sehe ich genauso.
War ein Stück weit aber leider erwartbar (MAGA enthält diese doppeldeutige Zielsetzung ja schon), dummerweise war die Wahl von Trump alternativlos, die Woken haben es mit ihrem Totalitarismus einfach hemmungslos übertrieben und direkte Demokratien, die Fehlentwicklungen präzise stoppen könnten, gibt es im Westen ja nicht.
@Bert Huber
„Hab es auch sehr begrüßt dass er diesen Regime-Changes-mist beenden wollte.
bin sehr enttäuscht dass er es doch wieder , wie seine vorgänger betreibt-“
Sorry, aber das war klar von vornherein. Es ging nur um das wie, nicht um das ob. Alles Ablenkungsmanöver!
Oder wie es sein früherer Buddy am Ende der ersten Amtsperiode 2020 im Hinblick auf Bolivien so dezent verdeutlicht hat:
Elon Musk am 25.7.2020 – »Wir putschen wen immer wir wollen«
https://youtu.be/NglJ4J2rMEA?t=166
Das Ganze ist lächerlich.
Das Verbot…. und die Aufregung genauso.
Platon wird überbewertet …
Antisthenes, Friedrich Nietzsche und 42 anderen gefällt das.
😂🤣
Der Mann gefällt mir. Zu Lebzeiten war er laut Westipedia wohl auch berühmter als Platon. Leider ist sein Werk ja fast gänzlich verloren gegangen.
Auch Antisthenes berühmtester Schüler stand seinem Meister in nichts nach… bis heute hallt das Gelächter noch nach, als dieser Platons Definition des „Menschen“ mit einem gerupften Hahn der Lächerlichkeit preisgab^^
Ja, so einer fehlt. Wird Zeit, dass einer wie er mit der Maglite in einen Konsumtempel oder den Bundestag geht und nach einem Menschen sucht…
@altlandrebell
gefallen hat mir nur Epikur, von dem es aber auch so gut wie nichts gibt. Wobei ich nicht glaube, dass es echte Originaltexte gibt. Alles Abschriften, die kaum älter als tausend Jahre sind. Alles unter Kirchenaufsicht abgeschrieben und dann sind die Originale seltsamerweise verschwunden….
Wo liegen denn die griechischen/römischen Originaltexte?
Ich habe kein Philosophiestudium absolviert, mich nur privat ein paar Jahre mit Philosophie beschäftigt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die alten Texte durch die Bank recht flach sind. Keine Tiefe. Schwer zu erklären, was ich meine. Die Neueren, Spinoza, Hume, Schopenhauer oder auch Popper et., geben mehr her.
Ja, bei dem mochte ich auch einiges, der war mein Sternchenthema im Lateinunterricht. Ansonsten natürlich Diogenes.
Alle Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, aber vieles deutet darauf hin, dass sie sich in dieser Benediktinerabtei im Ligurischen Apennin hier befunden haben könnten…
Es wurden freilich aber nicht alle von der Kirche überliefert / aufbewahrt, einiges sammelten die pösen Araber und Perser…
Ich habe auch kein Philosophiestudium absolviert. Ich wüsste freilich auch nicht, ob es so viel Sinn ergibt ein solches Unterfangen anzugehen, zumal in heutiger Zeit – da wird ja Philosophie nur creditpoint-gerecht und in Bullimielernhäppchen vermittelt. Im Rahmen von politischer Theorie bekam ich es mit Autoren wie Rawls, Butler, Kant zu tun – das war mir zu trocken und verschnörkelt, ich suchte immer praxisnahes Zeug, das man auch ohne Duden Elfenbeintürmerisch-Deutsch – Deutsch-Elfenbeintürmerisch einem einfachen Menschen an die Hand geben konnte. Also ohne eigenes Proseminar zur Erläuterung. Demgemäß waren mir lebenskünstlerische Autoren immer näher. Epiktet beispielsweise sagte (oder soll gesagt haben):
Das erscheint mir sehr brauchbar und erklärt vielleicht auch das Folgende:
Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass viele Autoren wie Diogenes und Epiktet gar keine Schriften hinterlassen haben, sondern ihre Lehren von Schülern (oder den Schülern von Schülern der Schüler) weitergetragen wurden. Demgemäß wirkten deren Aussagen auf mich mitunter sehr abgespeckt oder Stille-Post-mäßig. Ist auch so bei chinesischen Autoren wie Zhuangzi, deren Kanons ja auch über die Jahrhundert x-fachen Verwandlungen unterlagen…
Ansonsten ist es vielleicht auch Geschmacks- und Stilfrage. In einer Zeit ohne Papier und Buchdruck schrieb man vielleicht auch anders, kp.
Wenn auf der anderen Seite Gendern in der Mathematik gelehrt wird oder die Mathematik als „rassistisch“ gleich ganz abgeschafft werden soll, weiß ich nicht, worüber ich mehr lachen soll….
Tucholsky hat es schon vor langer Zeit auf den Punkt gebracht, als der die USA als „das Land der unmöglichen Beschränktheiten“ verballhornte.
Ja, mag sein, nicht OK.
Aber im Iran wird die Bevölkerung massenhaft gemetzelt, von Mullahs, muslimischen Irren, die jeden erschießen würden, der Aufklärung und Philosophie auch nur erwähnt.
Komisch, da gibt es kein Geschrei von wegen Zensur, Genozid usw.
Aber klar, Kopf-ab-Islamisten dürfen eben alles, ist halt deren „Kultur“ alles blutig zu metzeln, was auch nur im Entferntesten eine andere Meinung haben könnte.
Wo bleibt die Kritik, die internationale Unterstützung?
Ihr kotzt mich an mit euren einseitigen Scheuklappen.
Zensur haben wir genug hier. Wir brauchen gar nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Genozid liegt auch nicht vor.
an den Protesten mischen andere mit, denen es überhaupt nicht um das Wohl der Bevölkerung , sondern
nur um ihre Eigeninteressen geht.
Ex-Us-Aussenminister Pompeo hat ein Grußwort an die Demonstranten geschickt, und an die Mossad-Mitarbeiter, die sie begleiten.
in vielen Kommentar-Spalten wird schon wieder nach Regime-Change im Iran geschrien.
hat ja anderswo so toll geklappt.
Danach geht es der Bevölkerung noch viel dreckiger.
Danke für das Beispiel für das völlige Fehlen von Bewusstsein für Verhältnismäßigkeiten.
Ja, wir haben hier Zensur, aber du stellst das Erschießen von hunderten Menschen, die einfach nur ihr Recht ausüben auf der Straße ihre Meinung zu sagen mit morgendlichen Polizeibesuchen und dem Wegnehmen von Computern in Deutschland gleich?
Und war klar, dass an irgendeiner Stelle kommen musste, dass „die Juden schuld“ sind.
Die Nazis haben ganze Arbeit geleistet, Judenhass überlagert bei Manchen wieder alles.
Diese Besessenheit ist genauso bekloppt wie Putin die Schuld an allem zu geben.
Diese Fascho Blasen kotzen mich an. Seien es nun in alter Nazi Tradition Judenhasser Blasen, die nichts anderes sehen oder in alter Tradition Russenhasser-Blasen.
Beides führt nirgendwohin – außer Affirmation herrschender Verhältnisse.
Denn darum geht es den Kadavergehorsamen genau wie vor 80 Jahren: Rechtfertigungen, um die größten Ungerechtigkeiten direkt vor ihren Augen geschehen zu lassen.
„Begründet“ damit, dass sowieso nie was klappt. Nach dem Nazireich war es genauso wie im Nazireich?
Selten so einen Unsinn gehört. Und Regimes wie beispielsweise das von Gaddhafi mit den Menschenrechts-verachtenden Mullahs in Iran gleichzusetzen, ist auch nur dumpf.
Aber so kann man sich weiter auf dem Sofa in Selbstgerechtigkeit suhlen ohne jemals etwas Sinnvolles beigetragen zu haben, schmarotzend von den Leistungen derer, die für Menschenrechte kämpfen.
Genau wegen diesem fehlenden Bewusstsein wird es auch hier schlimmer und schlimmer.
Zitat: “ … Aber so kann man sich weiter auf dem Sofa in Selbstgerechtigkeit suhlen ohne jemals etwas Sinnvolles beigetragen zu haben, schmarotzend von den Leistungen derer, …“
___________________
Projektion?
Da hat sich „niemand“ selbst erkannt: Fauler gehts nicht. Immerhin hat er noch geschafft „Projektion“ zu schreiben. Für Argumente hats dann nicht mehr gereicht )
Hallo Thomas,
du stellst einfach Mossad und Aman, Dienste des israelischen Staates, mit DEN Jüdinnen und Juden gleich. Durch die Verwendung dieses Totschlagarguments gehst du gar nicht auf die Einmischung dieser Dienste zur Vorbereitung einer Revolte ein… (Frage zwischendurch: geht es der ukrainischen Bevölkerung seit der Maidanrevolte, neben den 2 Millionen gefallenen Männern jetzt besser, zumal aktuell viele der großen Städte weder Gas, Strom und damit auch kein (Trink-)wasser mehr haben?) Jene, die diese Einmischung beanstanden, nennst du schlicht „Faschos“ in ihrer „Fascho-Blase“ und entwertest dadurch gar den Begriff (Frage-kannst du den Begriff definieren? Sagen wo ein solcher zuerst als Protofaschismus in Europa entstand? Ist dir klar, dass es derer weltweit sehr viele Bewegungen gab? Mehr als 2,3 ihrer Denker benennen, alles so aus dem Stegreif und ohne Suchmaschine??)… das ist also deine-keine „argumentative“ Auseinandersetzung….weder mit dem Faschismus noch mit dem Thema Iran (kennst du Perserinnen und Perser? Falls ja, wem standen sie/ihre Eltern politisch nahe?).
Das Nazireich – wurde auf jeden Fall einmal nicht von innen zu Fall gebracht. Dafür war der Widerstand in der großen Mehrzahl nicht potent genug und die Ängste zu groß, bei vielen die Hosen zu voll… nachzulesen u.a. in „Die Kirschen der Freiheit“ einem Bericht von Alfred Andersch.
Unterscheidest du dich also tatsächlich, hast du also schon lange das deine Sofa verlassen, bist losgezogen um zum Beispiel gegen die Daesch zu kämpfen, den Jesiden und Kurden beizustehen? So wie einst eine Simone Weil, Willy Brandt, George Orvell, … all jene die sich dem Faschismus entgegengestellt hatten und wo viele ihr Leben ließen? Darfst daher zurecht die anderen, welche noch auf der Couch hocken, zurechtweisen? Bist du wenigstens so solidarisch, stets ein Zehntel deines Einkommens für die gerechte Sache abzugeben?
Vermutlich würdest du dich noch nicht mal auf eine Schlägerei mit Faschos einlassen (so offen und auf der Straße…eigene, x-fache Beobachtung meinerseits) und ebenso versagen, wie die allermeisten Maulheldinnen und Helden der „Szene“ mit ihren Spagettiärmchen und Zahnstocherbeinen.
Hast du dich wie einst die Narodniki in ein Leben für, mit und unter die Unterdrückten begeben und die Brücken zur Bürgerlichkeit und dem Szenemilieu wie jene, hinter dir abgerissen? Wie die obengenannte Simone Weil ins Proletariat begeben und bestreitest deinen Lebensunterhalt nun als Paketbote, Pflegehilfskraft, Schichtarbeiter?? Lass es mich wissen… wo du „ etwas Sinnvolles beigetragen (hast), (nicht) schmarotzend von den Leistungen derer, die für Menschenrechte kämpfen.“
Ah, „beim Thema bleiben“ ist das neue »Scheuklappen«; man lernt nie aus.
Komisch ist auch, dass die »Kopf-ab-Islamisten« keine Drohnen verwenden, obwohl sie diese doch exportieren?
Naja, die Demonstranten werden auch nicht mit Öl übergossen und angezündet.
Ist wohl so ein Wirtschafts-Dings…
Trump und seine TechBros haben eine ziemlich verengte Vorstellung von Bildung. Studenten, die sich eine breitere Wissensbasis aneignen passen da nicht gut rein. Anders gesagt: Es werden Leute gesucht, die in Ihrem Fachgebiet Spitzenleistungen erbringen aber keine Ahnung davon haben, was außerhalb von diesem geschieht. Zu Eros und Aufklärung meint man anscheinend, dass es zu sehr ablenke. Jedenfalls wird es als „schädlich“ betrachtet. Das trifft besonders Geisteswissenschaften. Man setzt dort verstärkt auf „patriotische Erziehung“.
Der in den Epsin-Files dokumentierte Missbrauch passen eigentlich ganz gut ins systemische Muster. Beides hat auch Zweck der Bestätigung der eigenen Macht. Ob sexueller Missbrauch besonders häufig bei Reichen vorkommt kann man wohl nur schwer sagen. Aber auch insgesamt gibt es in den USA im internationalen Vergleich eine auffällig hohe Zahl an Vergewaltigungen und sexueller Gewalt. Das Verdrängte sucht sich immer seinen Weg.
Dieser Artikel gehört wohl in die Kategorie ‚Lückenfüller‘. Oder ‚Clickbaiting‘. Mit ‚Woke‘ kriegt man sie doch immer.
Dann noch Trump und Platon (nein, nicht mit Doppel-O) dazugemixt und schon hat man Aufmerksamkeit.
Daß das Ergebnis dann dem berühmten Sack Reis aus Fernost ähnelt, who cares ?
„What clock is it ?“
„Ten clock.“
„Such much ?“
Wie, das passt gar nicht hier rein ?
Na und ?
Vor dem Hintergrund, dass „The american way of life“ zum den mächtigsten „Exportgütern“ der USA zählt, und Europa tiefgreifend mitgeprägt hat, sollte man das nicht unterschätzen, was da vonstatten geht. Der kulturelle und ideologische Einfluss, aber auch die direkte politische Einmischung haben auch hier gesellschaftliche, und wirtschaftliche Auswirkungen.
Wer sich von dem teils kranken Wahn, der heutzutage an vielen US-Unis abgeht (siehe die als „wissenschaftlich“ verkauften, bösartigen Geistesstörungen von Judith Butler), anstecken lässt, hat sowieso keine Tasse mehr im Schrank.
Wirtschaftliche Auswirkungen sind etwas völlig Anderes als irgendein völlig überflüssiger Genderquatsch, der nur vom Wesentlichen ablenken soll.
Die Beachtung und das Hochhängen dieses Genderquatschs gibt ihm erst gefährliche Macht. Deshalb ist die „who cares“ Einstellung des Vorredners gesünder.
Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass man in den USA unter Trump einer Agenda folgt, die das Zeil eines systematischen Umbaus der Gesellschaft hat, und Repression wesentlicher Bestandteil bei der Umsetzung ist. Man kann auch davon ausgehen, dass auch die dann umgebaute Gesellschaft durch Repression geprägt sein wird, wenn es so weiter geht. Und selbstverständlich hat so etwas auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen.
Stimmt, »Clickbaiting«, ich habe zwischen den ganzen Ads den Artikel nicht gefunden.
Das las ich vor ein paar Tagen auf RT.de
„Tauchen Sie ein in die Welt der unmöglichen Möglichkeiten“ – Erich von Däniken verstorben
Ja das mit der Bildung war und ist immer unter staatlicher Führung kontrolliert, das verhindert natürlich das denken.
Z. B. der Kommentator THEO sich gerne auf die deutsche Grammatik beruft, aber niemals angibt, aus welchem Zeitalter diese definiert wurde!
Es gibt keine deutsche Grammatik, da die deutsche Sprache sich von vielen anderen Sprachen abgeleitet ist.
Die Bildung die ich damals erhielt mit der Moral und Ethik von heute, sind Welten entfernt. Die heutige Realität wird auf den Kopf gestellt.
Ja, ich bin dafür.
Ich bin dafür, die Relativitäts- und die Evolutionstheorie zu verbieten und den Urknall und meinetwegen auch die Gravitation mitsamt Newton, Euklid, Pythagoras und Einstein. Und natürlich Hegel und Kant und Marx sowieso und überhaupt die ganze Philosophie. Das versteht eh kein Mensch und überhaupt, solche überkomplexen Dinge gehören allesamt verboten. Und Mobbing wird Lehrfach in der Schule, Schusswaffenbesitz für jedermann verpflichtend und jeder mit einem IQ, der höher ist als der von Trump, wird hingerichtet, es sei denn Trump erkennt ihn zum Idioten ehrenhalber.
Genau, das nenne ich
angewandten Pragmatismushandfeste Alltagstauglichkeit.„Gravitation ist die universelle Anziehungskraft zwischen allen Körpern…“
Hui, sehr heikles Thema!
Anziehungskraft?
Ich meine mich da an so etwas wie Raumkrümmung und so zu erinnern und dass das mit der „Kraft“ vor Einstein gewesen wäre., so Newton im 17. .Jh.
Aber ok, daß war lange vor Gendern und dem Speicheren von Elektrizität im Netz.
Bin ja auch nur ein alter weißer toxischer Mann.
Dieses Abgrenzungsbedürfnis von einem amerikanischen Präsidenten,
das auch diesem Artikel innewohnt, obwohl man in einem ganz anderen Land lebt,
hat etwas Zwanghaftes, dem man sich offensichtlich nicht entziehen kann.
Wenn z.B.
„Gelten soll angeblich nur das Leistungsprinzip und der ungebremste Egoismus, als ethisch gilt die buchstäbliche und sippenhafte Nächstenliebe, also zuerst man selbst, dann die Familie..“
als ein Alleinstellungsmerkmal dabei herhalten soll,
dann wird es offensichtlich: Die Unterschiede sind kleiner als hysterisch herbeigeredet.
Immer ein bisschen schwierig das aus der Ferne zu beurteilen, zumal bei Personen, die man nicht kennt.
Zu klären wäre, inwiefern das auf die Kurse zugetroffen hätte, die Anweisung ist ja ziemlich spezifisch: “ Ideologien … vertreten“ und sie macht nach den woken Verblödungsprozessen in den letzten Jahren absolut Sinn. Universitäten sollten generell keine Ideologien vertreten, weil das unwissenschaftlich ist. Und wehrlos (im intellektuellen Sinne) scheinen viele Studenten tatsächlich zu sein, sonst wären sie nicht auf den Schwachsinn hereingefallen und nicht nur das: hätten anderen verboten und sie bedroht, darüber zu diskutieren.
Ein Kurs der vorurteilsfrei und kritisch Ideologien diskutiert oder vergleicht, sollte davon nicht betroffen sein. Die Tücke liegt natürlich im Detail, in der Auslegung und der Person des Dozenten.
Texas ist nicht die USA. Und eine Uni ist nicht das Bundesland.
Die Bundesländer sind in den USA erheblich stärker autonom als in D.
Sowas gabs auch schon zu Zeiten von Biden.
Texas war einst ein Teil von Mexiko, von daher kann dieses annektierte Land, überhaupt nicht von Unabhängigkeit fantasieren.
Die Menschheit heute, erlebt diese Welt, wie diese propagandistisch erzeugt wurde. Hat aber nichts mit der heutigen Gegenbenheit gemeinsam, da die Menschheit die gelebte Lüge, verinnerlicht hat.
Wir die Menschen müssen uns, unsere angezogenen Lügen ablegen…, das ist schwierig.
Für mich stellt sich die Trump’sche Politik als „Anti-Spiegel“ zur vorherigen der Wokeisten dar.
Was Trump und seine Anhänger propagieren, wurde halt von den Wokeisten verteufelt und dämonisiert. Wer sagte, es gibt nur 2 biologische Geschlechter war ein rechter Nazi. Wer die Familie als gesellschaftliche Institution hoch hielt und ihr Vorrang vor exterritorialen Interessen einräumte, war ein rechter Nationalist, der faschistisches Gedankengut pflegte.
Somit sehe ich die momentan zu beobachtende Trendwende in den USA als logische Gegenreaktion auf das, was wir in den 2 Jahrzehnten vorher dort erleben durften, zu uns herübergeschwappt ist, wie alles aus den USA und nun hier auch noch eine Weile andauert, wobei sich hier die Trendwende, wie immer zeitlich versetzt, auch einstellen wird.
Die letzten Olympischen in Paris waren der skurrile Höhepunkt der Wokeisten, als lupenreine Männer gegen Frauen boxen durften, weil sie sich als „Mann lasen“ LOL
[+]
Entwicklungen als bloße „Gegenreaktion“ darzustellen, ist ein Merkmal, das in autoritären und faschistischen Bewegungen immer wieder auftaucht.
In den USA zählt nur ein Buch:
Die Bibel.
Amen.