Trump, der Iran-Krieg und die Enthauptungsstrategie

Mit Grok generiertes Bild einer gezielten Tötung. Die gibt es, Grok lässt die Darstellung zu, ChatGPT schiebt die Ethik vor die Darstellung der Wirklichkeit: „Dabei kann ich nicht helfen. Eine Darstellung einer realen Person – wie Ali Khamenei – im Fadenkreuz/Zielkreuz würde eine Gewalttat gegen eine reale Person darstellen oder implizieren.“ Nur dumm, dass die Person durch eine Gewalttat getötet wurde.

Werden mit Enthauptungen des angegriffenen Staates rote Linien der Kriegsführung überschritten? Werden Enthauptungen, also Mordanschläge zur gängigen Praxis. Gerade erst hat der ukrainische Präsident Selenskij dem ungarischen Präsidenten Orban damit gedroht. Warum hält sich Russland gegenüber Selenskij und dem Regierungsviertel in Kiew zurück?

Die USA praktizieren ebenso wie Israel bei Angriffen ganz offen die Strategie, das angegriffene Land zu „enthaupten“, d.h. möglichst den Präsidenten oder höchsten politischen Führer sowie die Führungsriege durch einen gezielten Angriff zu töten, um den Gegner führungslos zu machen. Das kann man auch einen Mordanschlag nennen. Im Irak-Krieg wurde dies mit dem Shock-and-Awe-Angriff versucht, letztlich war es auch die von Trump, Bush und Obama befolgte Strategie, die Rebellen- oder Terroristenführer wie Sarkawi, Bin Laden, al-Awlaki, al-Baghdadi … zu beseitigen.

Im Kalten Krieg hat man das gerne die CIA machen lassen, Israel hat schon früh damit begonnen, aber mit den Drohnen und Präzisionsraketen lässt sich das einfacher bewerkstelligen, auch wenn dabei Angehörige und Kinder beim Anschlag auf Chamenei wie zum Auftakt des Irankriegs mitsterben müssen. Klar aber muss sein, dass gezielte Tötungen von Staatschefs, also wenn sie nicht im Kampf getötet werden, den Wilden Westen in die Politik holen. Wenn Trump den iranischen Führer chamenei gezielt in der Hauptstadt töten lässt – und die Europäer das gutheißen bzw. dazu schweigen -, dann sind auch die westlichen Staatschefs zum Abschuss freigegeben. Damit wird auch die Diplomatie getötet. Das ist auch Zweck der immer häufiger umgreifenden Haltung, Gegner als Terroristen zu bezeichnen, mit denen man nicht reden, sondern die man nur mit „Stärke“ bekämpfen oder töten kann.

Donald Trump hat zumindest die Eigenschaft, ohne Schnörkel sein Denken, wenn man das so nennen will, offen zu präsentieren. Man darf in seinen kognitiven Maschinenraum hineinsehen, wenn er nicht eine Rede abliest. Nach Khameinis Tod erklärte er in einem Telefongespräch: „Ich habe ihn erwischt, bevor er mich gekriegt hat. Sie haben es zweimal versucht. Gut, ich habe ihn zuerst erwischt.“ Da scheinen zwei „große Männer“ im Duell zu sein. Das erinnert an Western, an High Noon, wer schießt zuerst und trifft. Eine absolute Personalisierung der Machtfrage, die sogar ohne Moral auskommen kann.

Chamenei ist Nummer drei, mit ihm wurde eine Reihe weiterer hoher Mitglieder aus dem Regierungs- und Militärapparat getötet. Zuvor wurde Venezuelas Maduro in einer Softversion lebendig geschnappt und in die USA entführt, „nur“ ein paar Kubaner starben. In seiner ersten Präsidentschaft ließ er 2020 den iranischen Quds-Kommandeur General Qasem Soleimani mit einer Drohne im Irak töten.

Kritik am Vorgehen der Supermacht USA und mit ihrem Superpräsidenten gibt es kaum, ist der Getötete doch ein Böser und das angegriffene Land ein Terrorstaat. Da muss das Völkerrecht zurücktreten oder wird ach Merz komplex. Das dachte sich auch der ukrainische Präsident Selenskij, der am ersten Tag des Iran-Kriegs diesen begrüßte und sich damit wohl ein wenig bei Trump einzuschleimen versuchte. Iran habe schließlich Russland Drohnen und andere Waffen geliefert: „Daher ist es nur fair, dem iranischen Volk die Chance zu geben, sich von diesem Terrorregime zu befreien.“ Dass nun der Iran, wie repressiv das Regime auch immer ist, völkerrechtswidrig wie die Ukraine angegriffen wurde, ist Selenskij offenbar egal.

Selenskijs Morddrohung gegen Orban

Vielleicht war er von Chameneis Tötung angeregt, als er im Streit mit Ungarn über die unterbrochene Druschba-Pipeline und den von Orban deswegen blockierten EU-Milliardenkredit dem ungarischen Präsidenten drohte, ohne ihn beim Namen zu nennen. Wenn Ungarn bzw. die verantwortliche Person nicht den Kredit freigibt, damit die Ukraine Waffen kaufen kann, werde er „die Adresse dieser Person unseren Streitkräften, unseren Leuten, geben. Sollen sie ihn anrufen und in ihrer Muttersprache mit ihm kommunizieren.“ Das wurde zurecht als versteckte Drohung verstanden, militärisch gegen Orban vorzugehen. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó nutzte die Gelegenheit, um im Wahlkampf aufzutrumpfen: „Das ist die Art von ‚Kultur‘, die aus Kiew kommt. Und das ist der Mann, den Brüssel bewundert und dessen Land sie schnell in die Europäische Union aufnehmen wollen. Niemand kann Ungarn oder seinen Ministerpräsidenten bedrohen. Niemand kann uns erpressen, nur weil wir uns weigern, den Preis für den Krieg in der Ukraine zu zahlen und höhere Energiepreise wegen der Ukraine zu akzeptieren.“

Peter Magyar, Chef der Tisza-Partei, der gute Chancen hat, die anstehende Wahl zu gewinnen, sah sich ebenfalls zu harscher Kritik genötigt. Er forderte die EU auf, „alle Beziehungen zur Ukraine abzubrechen, bis Präsident Selenskij seine Äußerungen präzisiert und sich bei allen ungarischen Bürgern für seine Aussagen entschuldigt“. Selbst die Ukraine-treue EU-Kommission sah sich genötigt, Selenskij zu rügen: „Insbesondere in Bezug auf die Äußerungen von Präsident Selenskij: Wir als Europäische Kommission sind uns ganz klar darüber, dass eine solche Ausdrucksweise nicht akzeptabel ist“, sagte der stellvertretende Sprecher der Kommission, Olof Gill. „Es darf keine Drohungen gegen EU-Mitgliedstaaten geben.“

Bei dem Trubel fällt auf, dass sich Selenskij und andere Regierungsangehörige mitsamt ihren Besuchern aus dem Westen recht frei seit vier Jahren Krieg in der Ukraine bewegen können. Es scheint hier für Russland ein Tabu zu gelten, auch nicht  den Versuch zu unternehmen, das Regierungsviertel oder die Orte anzugreifen, an denen sich Selenskij aufhält. Es hieß zwar zu Beginn des Krieges, dass in Kiew Gruppen unterwegs seien, die Selenskij töten sollten, er sei „das Ziel Nummer 1“ gewesen, meinte der Präsident. Präsidentenberater Podolyak erklärte am 24. Februar: „Russlands Hauptziel ist es, die oberste Führung des Landes zu entfernen, maximale Panik zu schüren und zu versuchen, eine eigene Marionettenregierung zu etablieren.“ Immer wieder wurde von Killerkommandos gesprochen, von Tschetschenen oder Wagner-Söldnern. Aber mehr als Behauptungen waren das nicht. Zumal eben auffällig war, dass die Russen dazu keine Drohnen oder Raketen einsetzten.

Budanow: Enthauptung wäre die Überschreitung einer roten Linie, die auch im Krieg beachtet werden muss

Kurz vor Beginn des amerikanisch-israelischen Angriffskriegs mit der „Enthauptung“ sagte der frühere Militärgeheimdienstchef und jetzige Leiter des Präsidialbüros Kirill Budanow, dass selbst im Krieg, auch in einem „ungerechten“,  bestimmte roten Linien nicht überschritten werden sollen. Dazu gehörten neben Angriffen auf Krankenhäuser und Geburtskliniken, kulturelle Stätten und Zivilisten, vor allem Kinder und ältere Menschen, die sich nicht wehren können, aber eben auchauf  Orte, an denen sich politische Führer aufhalten. Krieg sei „ein schreckliches Ereignis, das Tausende von Menschenleben fordert, Städte zerstört und Schicksale zerbricht. Aber auch hier muss es bestimmte Grenzen geben, die unter keinen Umständen überschritten werden dürfen.“ Es dürfe auch keine Angriffe auf politische Entscheidungszentren und die Standorte nationaler Führungskräfte geben: „Es spielt keine Rolle, ob wir über Kiew oder eine Situation wie in Valdai sprechen.“

Nach russischen Angaben soll es Ende Dezember 2025 vor einem Treffen von Selenskij mit Trump den Versuch gegeben haben, den Präsidentenpalast in Valdai mit Drohnen anzugreifen. Selenskij hatte dies als Falschmeldung abgetan, die CIA hat nach Medienangaben aber den Angriff mit Dutzenden von Drohnen bestätigt. Er sei aber gegen die Präsidentenresidenz gerichtet gewesen, sondern gegen ein militärisches Ziel (CIA bestätigt ukrainischen Drohnenangriff, allerdings auf ein militärisches Ziel in Novgorod).

Budanow ist aber nicht auf einmal von einem Falken zu einem Schaf mutiert, seit er seinen Posten gewechselt hat. Er sieht die Einhaltung von roten Linien wegen der Friedensverhandlungen für wichtig an. Wenn die Führung einer Seite getötet würde, wäre es in der Tat wohl schwieriger, in Verhandlungen dauerhafte Lösungen zu finden.

Das ukrainische Militär hat bislang auch nicht die Möglichkeiten, Putin gezielt mit Drohnen oder Raketen anzugreifen. Möglicherweise steht das im Hintergrund der Forderungen nach Langstreckenwaffen. Abwegig ist das nicht, Selenskij hat Ende 2023 erklärt, die Ukraine habe das Recht, Putin zu töten.

Warum verschont Russland das ukrainische Regierungsviertel und Selenskij mit Raketenangriffen?

Aber Russland hatte von Beginn an die Möglichkeiten, das Regierungsviertel oder Orte anzugreifen, an denen sich Selenskij aufhielt. Möglicherweise geht die russische Zurückhaltung nicht nur darauf zurück, keinen Aufschrei auch der mit Russland verbündeten Staaten zu evozieren, sondern auch auf die Friedensverhandlungen, die zu Beginn des Krieges geführt wurden.

Ich hatte darüber schon einmal geschrieben, als letztes Jahr Selenskij auf einer Buchmesse demonstratives Interesse an einem Buch über Tyrannenmord zeigte: Der israelische Ex-Regierungschef Naftali Bennett, der am Beginn des Krieges zwischen der Ukraine und Russland vermitteln wollte, hat, was sich später als zutreffend herausstellte, in einem Interview deutlich gemacht, dass Kiew und Moskau kurz vor einem Waffenstillstand gestanden haben. Nach Bennett hätte Putin versprochen, Selenskij nicht zu töten, dieser habe auf einen Beitritt zur Nato verzichtet, die territorialen Themen seien noch in Verhandlung gewesen.

Muss man davon ausgehen, dass es eine Übereinkunft zwischen Moskau und Kiew oder zwischen Moskau und Washington gibt, das Regierungsviertel, die politischen Gäste und die Zugverbindung zwischen Polen und Kiew nicht anzugreifen? Hat etwa die Biden-Regierung damit gedroht, in diesem Fall in den Krieg einzusteigen, bzw. versprochen, sich herauszuhalten, solange dies nicht geschieht? Oder vermeidet dies Moskau, um nicht auch bei den Partnerländern unten durchzufallen?

Um noch einmal auf die USA zurückzukommen, haben frühere Präsidenten nach dem Exzess der Mordanschläge während des Kalten Kriegs, wozu womöglich auch die Kennedys gehört haben, gezielte Tötungen von Politikern durch ein Dekret verboten. Zuerst verbot Geralf Ford 1976 „politische Anschläge“, Jimmy Carter bekräftigte es – und auch sogar Ronald Regan unterzeichnete 1981 die Executive Order12333, in der es heißt: „Keine Person, die bei der Regierung der Vereinigten Staaten beschäftigt ist oder in deren Auftrag handelt, darf sich an einem Attentat beteiligen oder sich zu einem Attentat verschwören.“

Allerdings hat eben keineswegs erst  Trump das Verbot der gezielten Tötung durchbrochen. Spätestens mit dem Krieg gegen den Terror wurden nach dem Vorbild Israel und als Spiegelung des Terrors vornehmlich mit Drohnen massenhaft Verdächtige, die keine unmittelbare Bedrohung darstellten, mitsamt Anwesenden in vielen Ländern aus der Ferne getötet. Mit der Ausbreitung der Drohnen und den in Kriegen wie in der Ukraine eingeübten Fertigkeiten wird das auch den Westen durch Terroristen und Kriminelle oder auch Revoltierende einholen, einschließlich Enthauptungen von Politiker und Staatschefs.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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59 Kommentare

  1. Michel Elefteriades

    We all agree this war is asyrnmetrical. How could it not be?

    On one side you have people like:
    Dr. Ali Larijani (Secretary of thesupreme National Security Council of Iran)
    author of three essays on Immanuel Kant, his writings are studied in
    Western universities:
    The Mathematical Method in Kant’s Philosophy
    Metaphysics and the Exact Sciences in Kant’s Philosophy
    Intuition and the Synthetic A Priori Judgments in Kant’s Philosophy
    And:
    Dr. Abbas Araghchi (Minister of Foreign Affairs of Iran) PhD from the University of Kent.
    His doctoral thesis:
    „The Evolution of the Concept of Political Participation in Twentieth-Century Islamic Political Thought.“
    And on the other side?
    Donald Trump.
    A man whose vocabulary barely exceeds 200 words.
    Most famous quote: „Grab ‚ern by the pussy.“

    1. And the conclusion is: I’d rather prefer an authoritarian government made up of wise men and women, than a so-called democracy led by dumb people and idiots.

    1. Na wohl dem, für den die Linkspartei das größte Problem darstellt!
      Für alle anderen ist diese Wahl eher ein weiterer Sargnagel für die Demokratie. 41,5 Prozent der Wähler sind überhaupt nicht im Parlament vertreten, 13 Prozent werden hinter der Brandmauer stillgelegt und vom Rest – der damit bereits keine Mehrheit mehr ist – haben 90 Prozent das „weiter so“ gewählt.

  2. Warum dürfen hunderttausende Soldaten und Zivilisten getötet werden, aber die Anführer nicht. Ich finde, gerade die Anführer müssen ein Kriegsrisiko tragen. Russland hätte so viele Opfer vermeiden können, wenn es den Ukronazis die Köpfe abgeschlagen hätte und die ganze Verwaltungsinfrastruktur einschließlich Finanzämtern vernichtet hätte. (Möglicherweise gibt es da wirklich ein Abkommen mit den USA.) Gerade autoritäre Systeme sind anfällig für die Folgen von Enthauptung. Hoffentlich erledigen die Amis den neuen Obersten Führer Modschtaba in Bälde. Sonst gibt es eine Chamenei-Dynastie. Offensichtlich benötigt der Iran eine solche, um innere Rivalitäten zu vermeiden. Die Enthauptung des Führungspersonals ändert überhaupt nichts am Ausgang des Krieges. Der stärkere gewinnt trotzdem. Aber die Kriege werden jedenfalls verkürzt. Wäre es gelungen, Hitler umzubringen, wäre der Zweite Weltkrieg danach wohl viel schneller zu Ende gewesen, und Millionen Menschenleben wären gerettet worden.

    1. Warum dürfen hunderttausende Soldaten und Zivilisten getötet werden…

      Hunderttausende Zivilisten dürfen eben auch nicht getötet werden, das ist, wie die Immunität von Staatsoberhäupten, eine Frage des Völkerrechts. Und Russland zB gehört, mit ua China, einem Verein an, der sich ‚Freunde der UN-Charta‘ nennt, wohlgemerkt nicht der UNO, aber ihrer ‚Verfassung‘.

    2. @Törwächter: Es wäre doch erheblich sinvoller die Männer zu eleminieren, die für den
      mörderischen Angriff auf den Iran verantwortlich sind und nicht noch einmal die Opfer.
      Hätte man gleich auf die US Präsidenten in den letzten 90 Jahren verzichtet, gäbe es heute
      wahrscheinlich einen wirklich friedlichen Planeten Erde. Israel hätte keine 2 Jahre existiert.

  3. J. Sachs ist der Meinung, dass wir uns im 3. Weltkrieg befinden. So sehe ich das auch, nur die körperliche Zerstörung ist noch nicht überall angekommen, die geistige jedoch dauerhaft präsent. Was den Iran betrifft, gibt es 2 Richtungen, die offen deklariert werden: Hegseth und Israel möchten den Iran in seiner Ausprägung, inclusive der Zivilisten, kurzfristig beseitigen und Scott Ritter z.B. geht davon aus, dass Israel mittelfristig verschwinden wird. Die Ukraine wurde zum Nebenschauplatz, gut möglich ist, dass Deutschland wegen seiner unerschütterlichen Unterstützung Amerikas und Israels zu einem weiteren Hauptschauplatz entwickelt, schließlich läuft einiges über Ramstein & Co.. Meine persönliche Hoffnung besteht darin, dass es möglichst wenige Unschuldige treffen mag, das sind in Deutschland derzeit grob geschätzt etwa 20%, der Rest befürwortet den Krieg der Amis, Israelis und Banderas (denn die haben angefangen und wollten und wollen auch nicht aufhören). Aber das wird wohl eine Utopie bleiben, die Mörder zielen auf alles, was sich bewegt und nachwuchsfähig ist. Mögen die übrig bleibenden superschlauen gottnahen Zionisten sich dann irgendwann gegenseitig ins Nirvana schicken.

    1. Na, klar, sind wir schon lange im 3.Weltkrieg.
      Nur weil hier noch keine entsprechenden Bombentrichter zu sehen sind und Kriegserklärungen eben nun mal aus der Mode gekommen sind , haben das si einige noch nicht so ganz mitbekommen.

  4. Mein Kommentar zu dem was in Gaza am Dienstag den 03.03.2026 passiert ist:
    Es werden schon seit Freitag nicht mehr die Hilfslieferungen der Vereinten Nationen reingelassen. Die Kinder tun schon nach den Sachen im Müll schauen. […]

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Mehr Hungertote verhindern.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

  5. Vor allem war Ajatollah Khamenei allerdings kein ausschließlich politischer, sondern ein relogiöser Führer. Damit sind jegliche Verhandlungen ausgeschlossen. Politisch kann immer alles irgendwie geregelt werden, religiös nicht. Die Trump-Mischpoke wird also alles dran setzen, alle Iraner zu eliminieren, die sie eliminieren kann. Aus eigener Angst. Doch es wird nichts nützen – in 10, 20, 30 Jahren kann immer irgendwo ein Auto vorfahren. Wer weiß?

    1. Ich vermute, dass die Gemeinden der Exil-Iraner hier wie auch anderswo unter intensiver Beobachtung stehen. Wenn sich unter denen nur 0,01%, also einer von 10.000 finden, die bereits sind, ein wenig Knall und Peng zu machen, dann reicht es. Deutschland ist über Ramstein in den Krieg involviert und wie, ich glaube es war Hegseth sagte, in diesem Krieg gibt es keine Regeln.

    1. OFF TOPIC: WTI UND BRENT CRUDE STEIGEN EXPLOSIONSARTIG. WTI USD 107 BRENT USD 108. ZEIT 0:50.

      Schönes Kurs Feuerwerk made in Teheran !

      Ein Mullah mehr oder weniger oder auf Durchreise zu den 72 Jungfrauen ist hingegen börslich völlig schnurz.

      Nur Bahres ist Wahres !

      (Dieser Beitrag des Zynikers enthält Zynismus)

  6. Ich finde die jetzt endgültige Normalisierung dieser Praxis durchaus hilfreich.
    Ich hätte da auch sofort eine Liste möglicher Kandidaten im Kopf.
    Da ich aber keinen (noch) keinen Bademantel besitze, behalte ich sie vorerst für mich.
    Viele Grüße an die sich heute ihres Lebens erfreuenden Politiker in den westlichen Hauptstädten!

  7. Es müsste jetzt jedem e n d l i c h klar
    sein, dass die usa, egal welche Regierung
    egal welcher Prasident, sich an kein Ab-
    kommen, keinen Vertrag, kein Gesetz hal-
    ten. Heute diese Position, morgen, wenn es passt, die gegenteilige. Ein monströser
    Schurkenstaat

  8. Oh wahrlich eine Ausarbeitung, die sogar weit über die Jahrtausendgrenze reicht. Aber ist sie deswegen gut? Aus der Geschichte die Wahrheit herauszusuchen ist immer gut, ich möchte sogar sagen, sehr gut. Aber gerade die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts außenvor zu lassen, birgt die Gefahr nicht aus dem geistigen Morast herauszukommen. Die deutsche Geschichte, 1990 mit unheilbaren Widersprüchen im Einigungsvertrag http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/09/opelt-recht-01-130501.pdf dazu der sog. 2+4 Vertrag, der aus seinem eigenen Wortlaut heraus nicht in Kraft treten konnte http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/11/opelt-recht-11-Wortlaut-24-nicht-in-Kraft-treten.pdf
    Der 2+4 Vertrag, die Grundlage der Pariser Charta, die die Ordnung nach dem Kalten Krieg regeln sollte; der 2+4 rechtlich nicht in Kraft getreten, damit der Pariser Charta dasselbe Schicksal zugefügt. Dann die Nato-Russland-Grundakte des Jahres 1997 ohne rechtlich in Kraft getretene Pariser Charta, einfach ein Schleier, um den ganzen Lug und Trug den Menschen nicht sichtbar zu machen. Wenn man als Deutscher und dazu noch als alternativer Medienbetreiber diese Geschichte außenvor lässt und dabei noch einen völkerrechtswidrigen Angriff der Russen auf die Ukraine betont, dann brauche ich mich nicht zu fragen, warum man die russische Spezialoperation nicht als Verteidigungskampf anerkennt, denn man hat wahrscheinlich kein Wissen, dass die Sieger des WK1 während der Versailler Verhandlungen im Jahr 1919 die Westgrenzen Russlands auf die sog. Curzonlinie https://www.welt.de/geschichte/article204109100/Polens-Curzon-Linie-beschwor-Kriege-und-millionenfaches-Leid.html
    festgelegt hat und dass diese Grenze 1945 von Roosevelt und Churchill bestätigt wurden https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/konferenz-von-jalta.
    Dann weiß man wahrscheinlich nicht, dass auf dem Gebiet Kiews vor reichlich 1000 Jahren der Stamm der Rus entstand, aus dem Russland hervorging und deswegen Kiew Mutter der russischen Städte genannt wird. Ja, ihr vermeintlichen Aufklärer, tiefer reingehängt ins Völkerrecht mit dem Blick auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker aus den beiden Menschenrechtspakten, reingeschaut in die Geschichte insbesondere in die der Deutschen und das im Jahr 1990. Wann fand der verfassungsgebende Kraftakt des deutschen Volks, mit dem es sich das Grundgesetz gegeben habe, statt? Hier einen kleinen Hinweis – dieser hat nicht stattgefunden. Erstens, wäre ein solcher Kraftakt/Volksentscheid im BGBl. von 1990 zu finden und zweitens gibt es im Organisationsstatur der Modalität einer Fremdherrschaft (Carlo Schmid) umgangssprachlich als Grundgesetz bezeichnet, keinerlei Bestimmung für einen Volksentscheid auf „Bundes“ebene. So bleibt also der deutsche Staat nach wie vor mangels Organisation (fehlende Verfassung) handlungsunfähig, wie es das Grundgesetzgericht unter besatzungsmächtlicher Aufsicht mit seiner Entscheidung 2 BvF 1/73 aufzeigte http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/09/opelt-recht-05-Entscheidung-2-BvF-1-73-mit-Orientierungssatz.pdf . Aufklärung nach Kant https://www.projekt-gutenberg.org/kant/aufklae/aufkl003.html bedeutet aus der bequemen Unmündigkeit herauszutreten und weiß Gott wird es inzwischen mehr als Zeit denn die Unmündigkeit wird immer unbequemer, deswegen mein Aufruf zu einer wahren und vom deutschen Volk tatsächlich in Kraft gesetzten Verfassung. Das ist der Hebel mit dem das deutsche Volk von Krieg auf Frieden stellen könnte.

  9. Ich denke, dass die Vermutungen und Erwägungen des Autors ziemlich nahe an der Realität sind. Anders lässt sich der muntere Tourismus westlicher Politiker in Richtung Kiew nicht erklären.

  10. Man muss sich nur die Empörung vorstellen, wenn Putin das amerikanische Verhalten mal kopieren würde. Z.B. Selenskyj, Starmer, Macron und Merz zu „Friedensverhandlungen“ nach Moskau einladen und die vier dann am nächsten Baum aufknüpfen lassen würde.

    Allein Medwedews sarkastischer Vorschlag, Merz als „Karnevalsscherz“ im Maduro-Stil entführen zu lassen, wurde in den westlichen Medien als ernstzunehmende Drohung verkauft.

  11. Es wäre doch ein großer Fortschritt für die Menschheit, wenn diese Herrschaften, anstatt ihre Völker in einen Krieg zu verwickeln, sich ausschließlich nur noch gegenseitig ermorden würden.

  12. Während NYT und WSJ die Ermordung Chameneis auf monatelange Beobachtungen der CIA und des Mossad zurückführten, wird in anderen Medien berichtet, der Kommandeur der Spezialeinheiten der Revolutionsgarden, Ismail Qaani habe ihn verraten. Er hat nicht nur kurz vor dem Angriff die Residenz Chameneis verlassen, sondern dieses „Glück“ bereits 2x zuvor bei später zerstörten Gebäuden gehabt.
    In Russland wird berichtet, der chinesische Militärgeheimdienst habe die abgefangenen Kommunikationsprotokolle, die beweisen, daß er auch Informationen über die Bewegungen der Hisbollahführung und Treffen der Revolutionsgarden verriet, an die iranischen Kollegen weitergegeben.

    Wer braucht „monatelange Beobachtungen“, wenn er die Infos kaufen kann?

    https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/03/04/the-commander-who-keeps-surviving-mystery-deepens-around-irans-qaani-and-the-spy-question/

    1. Das tönt nach einer Ente. Wenn ich nach dem Suche finde ich eine Liste von westlichen PR-Outlets, die spekulieren ob man den wegen Verrat exekutiert hat: Meine Erfahrung sagt mir, man kann vom Gegenteil ausgehen.

      Khamenei wurde afaik in seinem Büro umgebracht, da ist keine grosse Spionage notwendig.

    2. In Russland wird berichtet, dass der Angriff überhaupt keine Überraschung gewesen ist. Khamenei habe sich trotzdem nicht versteckt. Alle wussten man würde ihn töten und er wurde bewusst zum Märtyrer, erhobenen Hauptes dem eigenen Tod entgegen, mit Beispiel voran – nach alter schiitischer Tradition. Mit seiner Tötung hat der Aggressor gar nichts erreicht, außer die Iraner konsolidiert. Selbst die Regime-Gegner und Kritiker von Khamenei haben einen riesigen Respekt vor ihm.

      1. „…außer die Iraner konsolidiert“
        Nicht nur die; als geistiges Oberhaupt konsolidiert durch sein Märtyrertum alle Schiiten in der Region, so dass sie sich bestenfalls gegen die sunnitisch geführte Diktatoren erheben. Siehe die aktuelle Entwicklung in Bahrain.

  13. NEUESTES OFF TOPIC: WTI UND BRENT CRUDE STEIGEN EXPLOSIONSARTIG. WTI USD 107 BRENT USD 108. ZEIT 0:50.

    Schönes Kurs Feuerwerk made in Teheran !

    Ein Mullah mehr oder weniger auf der Durchreise zu den 72 Jungfrauen nebst Potenz für 72 Jungfrauen ist hingegen börslich völlig schnurz.

    Nur Bares ist Wahres !

    (Dieser Beitrag des Zynikers enthält Zynismus)

    1. Das mit den 72 Jungfrauen gibt es ausschließlich im sunnitisch geprägten radikalen Islamismus. Das gibt es nur bei IS, Al Qaida usw.

  14. Die Befürchtung, jemand könne Planspiele mit nuklearen Enthauptungsschlägen in die Realität umsetzen, war ja eine der Triebkräfte der militärischen Sonderoperation. Welcher souveräne Staat würde schon Atomraketen 400km von seiner Hauptstadt entfernt tolerieren, wenn er weiß, daß der Besitzer dieser Atomraketen solche Planspiele durchführt und überdies als einziger Staat der Welt bereits Atombomben auf die zivile Bevölkerung abgelassen hat? Dafür sollte die Ukraine herhalten.
    Und als MH17 abgeschossen war, hatte Russland dies wohl auch als Beweis interpretiert, daß die Gegenseite auch durchaus geneigt sei, den russischen Staatschef gewaltsam abzuräumen. Hat nicht geklappt, aber der gescheiterte Versuch lieferte wohl schon ausreichend Beweismaterial. Dessen Veröffentlichung die russische Seite einige Druckpunkte kosten dürfte, daher ist man dazu nicht geneigt (was wieder als Schwäche ausgelegt wird – oder gab es einen Deal?)

    Enthauptungsschläge sind also nichts Neues – aber ihre unverfrorene Anwendung gegen sämtliche diplomatische und völkerrechtliche Gepflogenheiten schon. Bei Saddam hat man wenigstens noch so tun müssen, als ob es ein völkerrechtlich relevantes Gerichtsverfahren gegeben hätte – das scheint man jetzt nicht mehr zu brauchen, nackte Gewalt regiert, und wer dieser keine Gegengewalt entgegensetzen kann, ist eben tot. Das ist eine der Errungenschaften, die uns Trumps Regierungstätigkeit gebracht hat: Keine Verhandlungen, nur noch offene nackte Gewalt zählt, und das kann jetzt auch der letzte Sepp mit eigenen Augen sehen. Wie ich schon mal erwähnte – Diplomatie nur noch als die Kunst, dem Gegner solange fest die Hand zu schütteln, bis die eigene freie Hand das Messer herausgekramt hat.

    1. Ich wiederholemichungerne, aber Ziel der herrschenden Klasse ist es uns zu dezimieren und einen kleinen Rest zu versklaven.
      Denkt mal darüber nach.
      Und bezieht auch bitte die Tatsache mit ein, das für die Zionisten und ebenso die Evangelikaner, die Apokalypse quasi eine Erlösung darstellen, sie also mindestens billigen, das es eine nukleare Eskalation geben wird.

    2. Also in Russland wurde zu keiner Zeit angenommen, dass der Abschuss der MH-17 ein Versuch gewesen sei den russischen Präsidenten zu töten. Das sind dann doch eher Gerüchte aus dem Westen. Nur weil das Präsidentenflugzeug ähnliche Streifen hat, das ist eine relative dünne Grundlage zu dieser Annahme. Wohl kaum würde Putin mit seinem Flugzeug ausgerechnet über den Donbass fliegen. Wohl kaum hätte die Ukraine den Überflug genehmigt und wohl kaum wäre Russland auf die Idee gekommen einen solchen Überflug überhaupt zu beantragen. Zudem unterliegen die genauen Routen der Präsidentenmaschine strengster Geheimhaltung und werden erst unmittelbar vor dem Abflug festgelegt.

      1. Zumindest zeigt MH-17, dass westliche Geheimdienste nicht davor zurückschrecken, ihre eigenen Bürger abzuschießen und das dann erst medial und später in einem Schauprozess „den Russen“ in die Schuhe zu schieben.

      2. Das ist sicher alles komplett richtig, und ein fähiger Personenschutz muss das alles so machen, wie Du das beschrieben hast. Und noch ein bisschen mehr.

        Die Frage ist jetzt: hat der russische Geheimdienst das auch den Ukrainern in allen militärischen und geheimdienstlichen Strukturen ganz genau erklärt?
        Ich vermute mal, eher nicht. Weil das nämlich im Detail Staatsgeheimnisse sein dürften.
        Und so haben sich womöglich einige dumme Ukrainer Chancen ausgerechnet…
        Aber Du hast schon recht: die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um eine gut geplante Provokation handelte, ist einiges höher. Hat aber den Russen (hoffentlich) klargemacht, daß der Gegner vor nichts zurückschreckt.

  15. grok über khameneis schuld oder unschuld

    „The US government has not filed formal criminal charges or an indictment against Ali Khamenei (Ayatollah Ali Khamenei, the former Supreme Leader of Iran) in a court of law, such as through the Department of Justice for specific crimes like terrorism or murder. No evidence from US official sources indicates any active criminal prosecution, arrest warrant, or trial against him personally in the US judicial system.“

    Dann noch zu Selenskys Schuld oder Unschuld

    „Russian state media (TASS, etc.) and the Interior Ministry database listed him as wanted under an unspecified article of the Russian Criminal Code.
    No detailed public charges or indictment text have been released by Russian authorities explaining the exact accusations (e.g., no explicit claims of terrorism, genocide, or war crimes against him personally in open sources“

    Na
    Alle Klarheiten beseitigt ?

    1. Alle Klarheiten beseitigt ?
      Witzbold! Klar wäre es wenn in verständlicher Sprache geschrieben. Oder schreiben Sie hier für ein angelsächsisches Publikom?

      1. Nicht explizit aber ich dachte es wäre keine schlechte Idee auf English zu prompten.
        Die Antwort ist Amerikanisch.

        Und nein ich schreibe weder für Publikum noch Publikum.

        Versuche nur durch Kommentieren etwas auf die Fragen von Hr. Rötzer einzugehen.

        Für alle Fragen hatte ich keine Zeit.

  16. „völkerrechtswidrig wie die Ukraine angegriffen wurde“
    Och nee ! muss das wirklich immer wieder sein ?

    Zum Thema. An sich ist der sogenannte Tyrannenmord richtig. Es muss nur die Richtigen treffen. Und das wären in erster Linie die eindeutig verbrecherischen Führungskräfte im Westen und zwar alle nicht nur politisch auch wirtschaftlich, Medien usw. Zum anderen die ganzen Warlords und Bandenchefs in den vielen failed states-
    Warum Russland und China das nicht praktizieren. Ich halte denen zugute, dass sie wirklich ehrlich eine Rechtsordnung aufrecht erhalten wollen. Zum anderen müssen sie ja mit Gegenmaßnahmen rechnen. Also auch Selbstschutz. Das ganze kann schnell unkalkulierbar werden.
    Grundsätzlich ist es aber richtig immer zuerst auf das Führungspersonal los zu gehen. Amis und Israelis machen das, weil sie sich unangreifbar fühlen. Dabei ist Trump ein Spezialfall, er wurde vermutlich schon mal angegriffen.
    Vermutlich, weil jedenfalls ich nicht beurteilen kann ob es echt oder inszeniert war.

    1. Graham erinnert mich eher an Himmler als an Göring. Ähnliches unheimliches grinsen.

      Immerhin ist auf ihn Verlass: Seit über 25 Jahren eine Konstante wenn es darum geht mit Lügen gegen andere Völker zu hetzen um Angriffskriege zu starten.

  17. BaWü bleibt in den Händen der grünen Mullahs.

    Zusammen mit ihren rechtsdrehenden Schwesterparteien CDU und AfD hat eine deutliche Mehrheit der Menschen dort sich für den Kriegsbeginn 2029/30 entschieden.

    Die Rüstungsindustrie hat bereits Präsentkörbe versendet

  18. Die Enthauptungstrategie ist in der westlichen DNA implantiert.
    Das ist wohl daß was die Bürger erlernen müssen, da diese seit der Demokratie, ihre Enthaupter ’selbst‘ gewählt haben.

  19. Laut NDS will Rutte wegen Iran Artikel 5 aktivieren!
    Deutschland muss raus aus der NATO!!
    Wird natürlich nicht passieren!
    Ganz im Gegenteil werden unsere Hochmögenden da mit tun, die Gelegenheit nutzen, den Spannungsfall auszurufen!
    Ist alles nur noch krank!
    Das Wahlvolk in BW hat mal wieder bewiesen, das auf die deutsche Bevölkerung im Regierungssinne Verlass ist!
    Bei uns im Pott sagt man:
    Da sind wir jetzt endgültig am Arsch des Propheten!

  20. „Enthauptungsstrategie“? – Ich nenne derlei US-systemische Mordstrategie(n) eines Schurkenstaates. Und Deutschland hilft dabei durch Ramstein tatkräftig mit.

  21. Könnte Russland Selenskij eliminieren? Kein Problem mit den Hyperschallraketen, die in beliebig tiefe Bunker eindringen können. Machen sie aber nicht. Nicht ihr Stil. Hingegen bei diesem Budanow könnten sie das anders sehen. Der ist Chef der Nazibataillone. Ausgerechner er gibt sich plötzlich kosmopolitisch. Nicht ohne Eigennutz.
    Nachmal zurück zum März 2022. Die Russen waren dabei, Kiew einzunehmen. Selenskij selbst meldete, sie seien schon in der Institutskaya-Straße, in der die Regierungsgebäude stehen. Er erwäge, mit einer Maschinenpistole an den Kämpfen teilzunehmen. Ein Gedanke, den er dann offenbar schnell wieder verwarf.
    Innerhalb des Kessels wurden tschetschenische Kämpfer gesichtet. Diese haben eine spezielle Audsbildung im Anti-Terror-Kampf. Unbemerktes Eindringen hinter der Front ist ihre Spezialität. So also die Lage Ende März 2022. Eigentlich überhaupt kein Zweifel, dass die Russen in der Lage waren, den winzigen Rest auch noch einzunehmen. Aber dann kam es anders.
    Die westliche Erzählung sagt, dass die Belagerten plötzlich Wunderkräfte bekamen und die Russen in die Flucht schlugen. Die Russen hingegen behaupten, es sei ein Akt guten Willens gewesen, um einen Vertrag zu unterschreiben. Es sollte nicht aussehen wie Versailles.
    Zumindest von der militärischen Lage her ist die russische Version deutlich wahrscheinlicher. Und dann? Die Russen behaupten, es sei dann Butscha inszeniert worden, um den Krieg weiter zu führen. Das ist in sich stimmig. Eine eindeutige Motivlage.

  22. > Warum hält sich Russland gegenüber Selenskij und dem Regierungsviertel in Kiew zurück?

    Die Truppen standen ja damals 2022 an der Stadtgrenze in Kiew. Die hätten einfach nur reingehen müssen. Die hatten grad erst die halbe Ukraine durchquert ohne nennenswerten Widerstand. Kann man sich mal zurückerinnern.

    Selensky hatte damals aber die Bürger zur Verteidigung aufgerufen, so wurden dann Barrikaden gebaut. Nach dem Motto Kiew ist in Gefahr. Dabei war „nur“ Selensky selbst in Gefahr. Deshalb hat Russland wahrscheinlich, wurde auch mal gesagt, dann wegen zu hoher möglicher Verluste bei Zivilisten das Ganze abgebrochen.

    Soviel auch zum Thema die wollten die Ukrainer ausrotten. Hätte man gewußt wieviel Zivilisten im nachhinein sterben, nebst den Soldaten, hätte man wahrscheinlich anders entschieden.

    edit: seh grad so ähnlich wurde schon über mir geschrieben, naja egal

  23. „muss eine Übereinkunft geben“, das denke ich auch.
    Seit dem Beginn der SMO, wurden so viele roten Linien überschritten und nicht ein einziges Mal, war eine gravierende Antwort zur roten Linie.
    Auch das treffen in Alaska zwischen Trump und Putin, eine mediale Blendung,von der möglichen wahren Dialog.
    Denn Trump hat seine Aktionen seit diesem treffen, wahrlich geändert. Das könnte bedeuten, das Herr Putin ihm klargemacht hat, ‚wer bestimmt‘.

    Parallel dazu erlebt D seit „10Jahren“ eine Politik, getragen von allen Parteien, die Selbstzerstörung vollzieht.
    Also, wem wollen die Staatsführer wirklich enthaupten?
    Ganz gewiss nicht das in den Medien präsentiert wird.

  24. Ein leichtes Davonkommen wird nicht der Plan vom Kreml sein. Außerdem muss jemand die Kapitulation unterschreiben. Dann wird es Prozesse in Kiew geben, mit oder ohne Anwesenheit der Angeklagten. Danach erfolgt irgendwann, irgendwie die Liquidierung. So viel Zeit für die notwendige Ordnung muss sein.

  25. re: Israel aus Sicht eines Bloglesers auf nakedcapitalism.com, mit vielen Bekannten in Israel:

    „(…)
    March 8, 2026 at 1:03 pm
    Ok this is what Iran needs to be doing to drive Netanyahu to the bargaining table (visible strikes in civilian areas that can’t be obscured by censorship). In the last few days of the 12 days last summer it was the residential blocks getting hit in Allenby (upper class neighborhood in central Tel Aviv) that led to normal Israelis accepting maybe they were out of their depth. They didn’t know about the lack of interceptors. Netanyahu was under serious pressure to stop the strikes after it was clear civilians were not safe
    +
    March 8, 2026 at 5:26 pm
    On a personal level I absolutely agree. But as an observer with more familiarity with Israel itself and the current political climate, right now I don’t see a clear path to getting there from here. If you believe (as I do) that much of what is driving Netanyahu’s actions is staying out of prison due to his ongoing corruption trial that keeps getting delayed by war-driven states of exception (I think it was telling that on day 3 or 4 Trump was bleating at Herzog again to pardon Netanyahu immediately “so he could focus on the war”), then I see only a handful of routes for Israel to stop:

    – Jerusalem is flattened, including the Temple Mount/al-Aqsa and the Knesset: extremely unlikely IMHO
    – Netanyahu is assassinated: 40%, either by Iran before the end of hostilities or by the Kahanist/settler faction shortly after if he cuts the war short
    – Netanyahu is arrested: 30%, requires significant military backing in addition to factional cohesion by the non-Kahanists in power, something that has not yet been in evidence the last 5+ years (but Bennett appears to be maneuvering)
    – Netanyahu is removed in a military coup: 10%, may be possible if there are enough high ranking officers who refuse to follow orders to preemptively use the nukes
    – Enough civilian infrastructure (not necessarily casualties) is destroyed to destroy the fantasy of Israeli air defense during wars on seven fronts: 90%, it was how the war last summer ended (it will be spun as some form of victory or blaming the Iran populace for not rising up when given the option to lay the foundation for a future round)
    (…)“

  26. Ich habe gerade eine Stellenanzeige der US-Botschaft gesehen: man sucht „brave young Muslims for Trump“. Und „job satisfaction guaranteed“, kann hier jemand Englisch?

    1. Wie schon zig mal erwähnt sind die Gespritzen (75%) völlig ahnungslos.
      Auf Leute, die sich freiwillig auf eine gentherapeutische Behandlung mit ungewissem Ausgang einlassen, würde ich nicht all zuviel geben.

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