„Tötung in Kauf genommen“

Screnshot aus heute-show-Video über den Vorfall

Sollten mit der Gewaltaktion gegen das ZDF-Team Corona-Proteste kriminalisiert werden?

Der schwere Überfall auf ein Kamerateam der heute-show am 1. Mai 2020 in Berlin wurde jetzt in nur drei Stunden vor Gericht abgehandelt. Vier der Täter, die aus dem „linken“ Milieu kommen wollen, bekamen Bewährungsstrafen. Die Hintergründe sind weiterhin ungeklärt.

 

Der Vorfall, der jetzt vor Gericht kam und damit zugleich zu den Akten gelegt wurde, führt weit in die Corona-Jahre zurück zum Mai 2020. Es war einer der schwersten Übergriffe auf Pressevertreter in diesem Land. Die Täter bestanden aus etwa 20 Personen, die sich selbst dem „linken Milieu“ zurechnen. Verantwortlich gemacht wurden damals seitens der Politik und der etablierten Medien allerdings Corona-Demonstranten. Der Fall war in gewisser Weise prägend für die Auseinandersetzungen um die autoritären Corona-Maßnahmen und ein Exempel für den stigmatisierenden Umgang mit den Protesten dagegen. Er steht aber auch für das Maß an Gewalt und sprachliche Gift, das die Corona-Manager und Medien während dieser Jahre in die Gesellschaft getragen haben.

Um die Bedeutung zu begreifen, muss man mit dem Tatgeschehen beginnen, das den Charakter eines Anschlags hatte, bei dem auch Todesopfer in Kauf genommen wurden. Die Tat geschah am 1. Mai 2020 gegen 16:30 Uhr auf einem kleinen, unbelebten Platz in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin. Ein Kamerateam des ZDF, das für die Satiresendung „heute-show“ unterwegs war und den bekannten Satiriker Abdelkarim begleitete, wurde in einer Drehpause von einer etwa 15-20-köpfigen Gruppe junger Leute zwischen 25 und 35 Jahren, Männer und Frauen, ohne Vorwarnung, aber mit Rufen wie: „Jetzt kriegt ihr aufs Maul!“ angegriffen.

In Kleingruppen von je etwa drei Personen stürmten sie auf die einzelnen Mitarbeiter des ZDF-Teams zu. Neben Regisseur, Kamera- und Tonmann waren drei Security-Kräfte dabei. Aufgrund der Überzahl der Angreifer hatte keiner der Angegriffenen eine Chance. Abdelkarim rannte weg, um bei der Polizei in der Nähe Hilfe zu holen.

Die Angreifer schlugen mit Fäusten sowie Gegenständen wie Teleskopschlagstöcken und Metallstangen auf die Geschädigten ein. Außerdem traten sie mit Füßen gegen die Köpfe von Personen, die bereits am Boden lagen. Das Tatgeschehen dauerte wenige Minuten. Dann erfolgte der Ruf „Rückzug!“ Zwei der Opfer wurden bewusstlos, eines musste mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen. Die Verletzungen waren zahllose Prellungen, Hämatome, Schürfungen am ganzen Körper vom Kopf bis zu den Beinen, Nasenbrüche. Manche der Opfer leiden noch heute unter Beschwerden.

Wer so vorgeht, riskiert Menschenleben. So gesehen könnte man den Angriff auch als einkalkulierten Mord bezeichnen.

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Corona-Kritiker wurden mit der Tat in Verbindung gebracht

Das war der erste Akt des Ereignisses, dem sofort ein zweiter Akt folgte: die Darstellung durch Politik und Medien. Die brachten schnell Corona-Kritiker mit der Tat in Verbindung oder suggerierten es zumindest. Der Übergriff sei „am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen“ geschehen, hieß es zum Beispiel. Das ZDF-Team habe zuvor „bei einer Demo Stimmen corona-kritischer Verschwörungsideologen eingefangen“.

Am deutlichsten kam diese Denunziationsabsicht vielleicht im Bericht der ARD zum Ausdruck: „Viel ist noch nicht bekannt über die Hintergründe des Angriffs auf das Team der heute-show. Doch fest steht: Ein beispielloser Fall von Gewalt gegen Medienvertreter. Das Team hatte zuvor bei einer Demonstration von Verschwörungsideologen am Rosa-Luxemburg-Platz gedreht, ein Zusammenhang gilt als wahrscheinlich.“

Dieses Framing wird bis heute gepflegt: „ZDF-Team bei Corona-Demo brutal attackiert: Anklage gegen vier Verdächtige“, so die Überschrift eines Blattes nach der Anklageerhebung Anfang 2023 gestützt auf dpa. Selbst die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sprach in ihrer Pressemitteilung zur Anklageerhebung vom Januar 2023 ebenfalls davon, dass die ZDF-Mitarbeiter „zuvor bei einer Demonstration der sogenannten ‚Querdenkerbewegung‘ gefilmt“ haben.

„Ein Zusammenhang gilt als wahrscheinlich“? Tatsächlich lässt sich das Gegenteil sagen: Die Täter kamen nicht aus den Reihen der Corona-Kritiker, sondern von deren Gegnern, der sogenannten Antifa. Ein Missgeschick hatte am 1. Mai 2020 den Plan durchkreuzt: Mehrere Angreifer wurden von der Polizei gefasst und identifiziert. Bei den folgenden langjährigen Ermittlungen, die aus Staatsschutzgründen vom LKA Berlin geführt wurden, stellte sich heraus, dass die Angreifer dem sogenannten „linken Milieu“ zuzurechnen sind, beziehungsweise, dass sie sich selber dem linken Spektrum zurechnen.

Die Tat geschah am Rande einer Antifa-Kundgebung

Am 1. Mai 2020 gab es noch einen Sachverhalt, der im Kontext des Anschlags von Interesse ist: Bis dahin hatten die Corona-Demonstrationen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne stattgefunden. Begonnen Ende März wurden sie Woche für Woche größer. Ende April 2020 kamen schon 2000 Demonstrationswillige zusammen. Der Schauplatz wurde zur Herausforderung für die Hauptstadt-Polizei. Auch verdeckt arbeitende Beamte in Zivil wurden eingesetzt.

Am  1. Mai war die Szenerie gegenüber dem vergangenen Wochenende wie ausgewechselt. Der Platz war weiträumig mit Polizeigittern an mehreren Stellen abgesperrt und so gut wie menschenleer. Vor der Volksbühne standen etwa ein Dutzend Personen, darunter eine riesige Gummiechse. Und daneben das Kamerateam der ZDF-„heute-show“ mit seinem groß gewachsenen Reporter Abdelkarim, das in dieser Szenerie wie verloren wirkte.

Das „heute show“-Team wollte zwar bei der wöchentlichen Anti-Lockdown-Demonstration am Rosa-Luxemburg-Platz filmen und Corona-Kritiker – der Begriff Querdenker war damals noch nicht gebräuchlich – interviewen. Was das Team und die ZDF-Redaktion aber nicht wussten: Sie hatten nicht etwa Corona-Hygiene-Demonstranten vor sich, sondern deren erklärte Gegner, eine Berliner Antifa-Gruppe.

Wenn schon, dann geschah die Tat „am Rande einer Antifa-Kundgebung“.

Die Polizei hatte am 1. Mai zu einem Manöver gegriffen und mit der Antifa-Gruppe vereinbart, ihr den Platz exklusiv den gesamten Tag für eine Kundgebung zu überlassen. Damit waren die „Hygiene“-Demonstranten ausgesperrt, die sich stattdessen mehrere hundert Meter nordwestlich davon auf dem Schendelplatz versammelten. Sie bekamen von dem ZDF-Team nichts mit und das ZDF-Team umgekehrt nichts von ihnen.

Ein Kollege und ich machten noch eine eigenartige Beobachtung. An einer der Polizeiabsperrungen rund um die Volksbühne wurde eine achtköpfige Gruppe junger sportlicher Leute, Frauen und Männer, zunächst aufgehalten. Sie trugen an ihrer Bekleidung zum Teil Antifa-Embleme. Nach einem kurzen Gespräch zwischen Beamten durfte die Gruppe passieren. Mein Kollege schnappte die Worte auf: „Die dürfen durch. Das sind unsere Leute.“ Wurden wir Zeugen eines weiteren Kapitels aus dem Stück „die Antifa und die Polizei“?

 

Abdelkarim und sein Team verließen bald die Örtlichkeit an der Volksbühne südwärts Richtung Bahndamm und führten dabei noch das ein oder andere Gespräch, vermutlich mit Anwohnern. In der Sendung „heute-show“ schilderte er, dass die Interviews alle ganz zivil und entspannt gewesen seien. Mit wem er tatsächlich gesprochen hatte, schien er immer noch nicht verstanden zu haben.

Das siebenköpfige Team entfernte sich weiter vom Luxemburg-Platz und machte jenseits des Bahndamms auf einem kleinen Platz Pause, etwa 500 Meter von der Volksbühne weg. Offensichtlich wurde es verfolgt, denn dort kam es unmittelbar danach um etwa 16:30 Uhr zu dem gewalttätigen Angriff.

Sechs der Angreifer konnten gefasst und identifiziert werden. Zwei von ihnen sollen in der Vergangenheit bei „links-motivierten Taten“ polizeibekannt geworden sein. Einer soll einen „linken Aufkleber“ getragen haben. Zwei der Beschuldigten waren in Baden-Württemberg gemeldet: Ein Geschwisterpaar aus einem Ort in der Nähe von Heilbronn.

Im Januar 2023 erhob die Generalstaatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen vier der Angreifer. Gegen zwei weitere Beschuldigte wurde das Verfahren eingestellt, weil nicht ausgeschlossen werden könne, so die Behörde, dass sie erst nach dem Tatgeschehen zu der Tätergruppe gestoßen seien. Strafrechtlich allerdings widersprüchlich, wenn man von der gemeinschaftlichen Tat einer Gruppe ausgeht.

Die übrigen Angreifer konnten laut Staatsanwaltschaft nicht identifiziert werden.

Angeblich Mitarbeiter des ZDF mit Rechtsradikalen verwechselt

Dritter Akt: Gegen die vier gefassten und angeklagten Täter begann am 8. Januar 2024 vor einem Schöffengericht des Amtsgerichtes Berlin-Tiergarten der Prozess. Er war ursprünglich auf acht Verhandlungstage bis Mitte März terminiert und sollte eigentlich am 15. Januar eröffnet werden. Kurzfristig wurde er um eine Woche vorgezogen, aus „organisatorischen Gründen“, wie es hieß. Und dann ging er obendrein am selben Tag zuende, an dem er begann.

Zuvor war es zu einem Deal zwischen Staatsanwaltschaft, Angeklagten und Gericht gekommen. Eine Verhandlung vor der Hauptverhandlung sozusagen und anstelle von ihr. Ergebnis dieser „Verständigung“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Die Angeklagten zeigten sich geständig, entschuldigten sich förmlich bei den Verletzten, bestritten aber zugleich, dass sie die Presse angreifen wollten. Sie hätten die sieben Mitarbeiter des ZDF mit Rechtsradikalen oder Leute aus dem rechten Spektrum verwechselt, so ihre wortgleichen Einlassungen, die von ihren Anwälten vorgetragen wurden.

Die Geschichte von der angeblichen „Verwechslung“ wurde auch von den etablierten Medien bereitwillig aufgegriffen, als sich herausgestellt hatte, dass die Täter eben keine Corona-Kritiker, sondern Antifa-Leute waren. Sie diente deren Entlastung. Teil der Verwechslungsgeschichte war auch, dass die Angreifer das Kamerateam des ZDF für ein Team von Russia Today oder von Ken Jebsen gehalten haben sollen. Das haben die Angeklagten mit ihrer Entschuldigung, sie hätten keine Presse angreifen wollen, nun selber kassiert.

Nach der Einigung der Prozessparteien gab es eine Inszenierung von Rechtsstaat

Die Tat muss jedenfalls lange vorher geplant worden sein. Das Motiv ist bis heute unklar. Wer waren die Angreifer genau, woher kamen sie und was wollten sie? Hatten sie eventuell einen Auftrag? Warum war das ZDF-Team das Ziel? Steht die Attacke in einem Zusammenhang? Am 1. Mai 2020 gab es auf dem Rosa-Luxemburg-Platz eine Inszenierung, an der die Polizei im Zusammenspiel mit der Antifa beteiligt war. Könnte das beim Anschlag auf das ZDF-Team nicht auch so gewesen sein? Und brauchte es für den Skandal gerade einen Angriff auf Journalisten von ZDF oder ARD?

Nach der Einigung der Prozessparteien blieb vom offiziellen Prozesstag am 8. Januar lediglich ein Justiztheater. Es war die Inszenierung von Rechtsstaat, was zugleich veranschaulicht, wie sehr die Corona-Verhältnisse auch rechtsstaatliche Prinzipen und Strukturen beschädigt haben. Drei Zeugen (Security-Männer) durften der Verhandlung fernbleiben, ein Zeuge erschien nicht, der Schauspieler Abdelkarim wurde nicht einmal als Zeuge geladen.

Das Gericht verurteilte die vier Angeklagten wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu Bewährungsstrafen von zwei Jahren Haft, mit einer Bewährungszeit von drei Jahren. Außerdem zu jeweils 5000 Euro Geldbuße, die aber auf einen möglichen Schmerzensgeldanspruch der Verletzten angerechnet werden, also gar keine tatsächliche Buße darstellen.

Ein Urteil wie von der Stange. Wie wenig es mit Gerechtigkeit zu tun hat, zeigte die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung selber. Sie erklärte, bei dem Überfall habe es sich um eine „konzertierte Aktion“ gehandelt. Die Tätergruppe habe sich zu der Tat verabredet, sie habe sich aufgeteilt und durch Zurufe koordiniert. Die Aktion sei lange geplant worden und keine Spontansache gewesen. Sie zeigte sich „entsetzt“, wie mit politischen Gegnern umgegangen werde. Sie habe in 30 Berufsjahren selten eine derart geplante Geschichte erlebt. Und sie wüsste gerne, warum das so war. Das aber könne man „hier“, im Gerichtssaal, nicht aufklären.

Das allerdings war purer Zweckpessimismus. Denn die Richterin war maßgeblich für das Zustandekommen des Deals, mit dem ein wahrhaftiger Prozess verhindert wurde, verantwortlich. Warum beraumt sie acht Verhandlungstage an und gibt sich dann mit drei Verhandlungsstunden zufrieden? Zugute gehalten wurde den Angeklagten vor allem ihre „Geständnisse“. Streng genommen waren es keine. Es war die Vortäuschung von Geständnissen. Ein wahrhaftiges Geständnis hätte beinhaltet zu erklären, wer alles, ab wann wo wie den Anschlag vorbereitet hat; wer alles, wann wo wie an der Ausführung beteiligt war; und auch, warum das ZDF-Team überhaupt ausgesucht wurde.

Der Justiz-Deal verhinderte die Aufdeckung dieser Hintergründe

Die Nebenklage, sprich: die Vertretung der Opfer, konnte dem Geschacher nur passiv zusehen. Die Anwältin des schwer verletzten Kameramannes sagte in ihrem Plädoyer, die große Frage, was der Hintergrund der Tat war, sei ungeklärt geblieben. Der Anwalt des betroffenen Regisseurs erklärte, der Deal sei für die Angeklagten „nicht unvorteilhaft“. Er sprach von „lebensbedrohlicher Gewaltanwendung“, bei der auch die „Tötung“ eines Menschen in Kauf genommen wurde. Er zeigte sich verwundert, dass die Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen ein mögliches Tötungsverfahren nicht einmal in Erwägung gezogen habe.

Für das Protokoll: Die Richterin heißt Ulrike Hauser, der Staatsanwalt Tim Kaufmann, die Angeklagten waren Kevin G., Johannes F., Miriam S. und Simon S..

Zwei Schlussbemerkungen: Seltsam ist, wie das ZDF dem Fall gegenübersteht. Sein Team wurde Opfer von Gewalt und der Sender interessiert sich nicht einmal sonderlich für den Prozess. Er schickte kein Reporterteam zum Kriminalgericht in Berlin.

Die ARD-Webseite Tagesschau.de wiederum berichtete über den Prozess unter den Hashtags „#ZDF-Team“, „#Kamera“ sowie „#Querdenker“. Die wahren Täter werden verschwiegen, stattdessen wird weiterhin suggeriert, Corona-Kritiker hätten damit zu tun gehabt. Das ist wie eine indirekte Bestätigung dessen, was anzunehmender weise die Absicht des Anschlags war.

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45 Kommentare

  1. Die vermeintlich gewaltbereiten Corona Demonstranten, die hier konstruiert werden sollten, habe ich übrigens bei dutzenden Demos nicht ansatzweise entdecken können. Ganz im Gegenteil war es immer sehr friedlich. Im Gegensatz zu Berlin habe ich hier im Ruhrpott auch keine brutalen Polizeieinsätze mitbekommen.
    Im Gegenteil wurden aber auf die Demozüge häufig Dinge geschmissen. Mal war es nur ein fauler Apfel, andererseits aber auch tennisballgroße Steine und Flaschen. Und Reifen wurden auch fleißig und häufig zerstochen.
    Und einen derart sanfter Umgang der Staatsanwaltschaft mit den hier im Artikel beschriebenen Tätern, durften die angezeigten Demoteilnehmer auch nicht erwarten.

    Staatsanwaltschaften überall im Land haben vermeintliche Straftäter unter den Demonstranten teilweise durch mehrere Instanzen gejagt bei oft lächerlichen Anschuldigungen. Da gab es null Milde oder Gesprächsangebote…

    Diese ganzen Doppelstandards und -moral kann denen, die sich damals und heute im richtigen Lager wähnen und den Staat maximal für ihre Interessen verbiegen, um die andere Seite zu bestrafen, schnell auch auf die eigenen Füße fallen, wenn der Wind sich mal dreht. So ein funktionierender Rechtsstaat wäre schon was nettes… leider haben wir den nicht.

    1. Ich habe mal ein Video gesehen von der Corona-Demo Anfang August 20 in Berlin. Das war die, einen Monat vor dem „Sturm auf den Reichstag“. Gefilmt im Tiergarten, und alles war sehr ruhig und friedlich.

      Und dann tauchte in der Ferne eine Truppe auf, die an langen Stangen Reichsfahnen schwenkten. Es stellte sich heraus, daß diese Truppe das ZDF-Team von Dunja Hayali begleitete. Man sah beim Näherkommen deutlich den Mikrofon-Puschel über den Köpfen.
      Einen Tag später „berichtete“ dann die „Journalistin“ in ihrer Sendung, wie viele schlimme Rechte es doch gegeben hätte, daß sie bedrängt worden wäre, und so weiter.

      Kann sein, muß aber nicht! Für mich sah das eher gestellt aus. So als Neuauflage von „Rent a Nazi“ bei RTL, die ja auch schon mal in den 90ern Nazidarsteller für einen Fernsehbeitrag „gebucht“ hatten. Denn wie wahrscheinlich ist es, daß in der großen Menge im weitläufigen Tiergarten (rund um die Siegessäule) die kleine „Nazi“-Truppe ausgerechnet das Fernsehteam des ZDF erwischt?

      1. Solche komischen Nummern habe ich auch ein paar Mal beobachtet, mal sehr offensichtlich und mal weniger. Aber was solls? Das funktioniert nur, wenn man sich auf das Kontaktschuld Argument einlässt. Mir war das immer egal, aber die Orgas haben sie damit teilweise ganz gut vor sich hergetrieben. Die kamen manchmal aus der Distanziererei gar nicht mehr raus.

    2. Als aller TP-leser erinnerst du dich vielleicht der Artikel, die in den Anfangstagen dort publiziert wurden ? Es ging um die erste große Demo im Tiergarten und die wirklich absurden Meldungen über die Teilnehmerzahl. Die Kolportierten Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf. Die vollkommen lächerlichen Zahlen am Anfang wurden sehr schnell auf immer noch lächerliche 17.000 korrigiert und auf tp hat irgendwer mit irgendwelchen Fotos erläutert, dass das jetzt aber stimmt.
      Ich hatte mich damals noch überhaupt nicht so richtig für das Thema interessiert, wusste auch nicht, dass die Demo angesetzt war. Ich hätte es damals auch albern gefunden, gegen eine Impfung und gegen Versuche, eine weltweite Krankheit einzudämmen, zu protestieren. Aber ich kam tatsächlich durch Zufall vorbei, weil ich mit dem Rad nach Wilmersdorf wollte. Und es war kein Durchkommen. Einfach zu viele Menschen und ich habe dann einen weiten Bogen gemacht, weil ich auch nicht durch den Tiergarten kam.
      Was dann folgte, war schon mal merkwürdig. In Berlin werden im Jahr fast 5.000 Demonstrationen angemeldet, von denen die wenigsten medial auch nur am Rand wahrgenommen werden. Üblich ist es dann zu schreiben, dass laut Angaben der Polizei xytausend und nach Angaben der Veranstalter sonstwas viele Menschen teilnahmen. Und wenn die ersten Zahlen nicht so absurd gewesen wären und die Angaben der Veranstalter nach altem Brauch kommuniziert worden wären, hätte kein Hahn mehr danach gekräht.
      Ich fand es einfach nur lächerlich, da mir klar war, als ständiger Fußballzuschauer halt , dass es etliche Zehntausende waren. Sehr sicher viel mehr als 17.000. Besonders ernst nahm ich es nicht. Ich hätte schon damals angesichts der Vehemenz, mit der die offiziell lizenzierten Mehrheitsmedien den Unfug verteidigten, misstrauisch werden sollen. Dann fing das auch mit diesen ganzen Zuweisungen wie „rechts“ “ rechtsoffen“ an. Um das rauszukriegen musste man in der Redaktion am Rechner bleiben , vor Ort konnte man solche Erkenntnis nicht gewinnen. Das haben die meisten, wahrscheinlich auch die Autoren auf tp, so gemacht. Wenn welche vor Ort waren, haben sie sehr schnell verstanden, was zu berichten war.

      Ich habe in all den Jahren, und auch schon vor der Seuche, die Behauptung, wir würden in Echtzeit die Umwandlung in einen totalitären, zumindest autoritären Staat miterleben, nicht ernstgenommen. Sieht so aus, als wenn die Schwarzseher dichter als ich an der Realität waren als ich, der ich nun wirklich kein sonniges Gemüt habe.
      Was soll man zu Mosers Text sagen? Ich habe nur noch ein zusammenfassendes Fazit: „Sie“, mag man sie tiefer Staat oder die Herrschenden oder sonst wie nennen, haben ihre Medien voll im Griff, die Justiz pariert ausgezeichnet, nur bei der Polizei scheint es noch nicht alles so zu sein, wie sie es brauchen. Fast hätte die diese, so schön inszenierte, Geschichte von rechter coronaleugnender antisemitischer Gewalt gegen die Pressefreiheit platzen lassen.
      Aber wie ich bei Moser lese, wetzen die offiziell lizenzierten Wahrheitsmedien die Scharte wieder aus.

      Sieht so aus, dass die Zeiten noch übler werden. Moser schreibt noch….

      1. Vom Demozug gab es eine Standaufnahme, die den gesamten Zug zeigte, wie er daran vorbeizieht. Markus Fiedler hatte sich damals die Mühe gemacht, dass mal zu analysieren und zu zählen. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, dann kam er auf irgendwas um die 40.000 Teilnehmer im Zug. Da ich im Zuge von Corona mittlerweile auch ein paar Erfahrungen mit Demos und Teilnehmerzahlen habe, würde ich ihm da rein aus meiner Intuition heraus zustimmen, zumal wir hier in meiner Stadt sogar tatsächlich mal manuell die Teilnehmer gezählt und damit ein paar Annahmen selbst eingeordnet haben. Wieviele dann hinterher noch dazu kamen, ist natürlich eine andere Frage, aber so wie bis heute teilweise aus der Blase der Maßnahmenkritiker behauptet, dass es eine halbe Millionen Teilnehmer waren, ist wohl definitiv auszuschließen.
        ABER: Auch 40.000 Menschen sind bereits eine gewaltige Menge. Zur Hochzeit der Demonstrationen haben wir hier in meiner Stadt ca. 20.000 Teilnehmer erreicht und das alleine ist wirklich schon eine sehr beeindruckende Menge, die eine durchschnittliche deutsche Stadt wahrnehmbar für ein paar Stunden lahmlegt.

          1. Für mich war das auch immer klar. Aber es hat die Menschen aus ihrer Vereinzelung geholt. Und viele waren wirklich am Tiefpunkt ihrer Verzweiflung und da waren die Demos ein absoluter Push an positiver Energie. Mögen viele nicht nachvollziehen können, aber so habe ich es halt mehrfach wirklich real mitbekommen.

  2. Ich denke die haben im Auftrag der US devoten Politik gehandelt und die Falschen schwer verletzt. Das nächste mal morden sie vielleicht sogar und kommen damit davon, weil sie niemand verfolgt. Ich persönlich denke, dass unsere schlimmste Tod-Feinde als Schergen der anglozionistischen Finanzmafia und ihrer Agenda 2030 bei uns in der Politik sitzen.

      1. Eher das hier, als Beispiel:
        Wie wurde die US-Fed gegründet?

        Im Jahre 1910 haben sich die großen Bankenvertreter der damaligen Zeit zusammengesetzt. Initiiert hat das der Senator von Rhode Island, J. P. Morgan und Teilhaber Aldrich. Da waren noch Vertreter von Rothschild, Bank of New York, First National Bank, Kuhn & Loeb, usw. dabei.

  3. Vielen Dank für den ganz außerordentlichen Artikel, Herr Moser. Das erinnert mich an etwas, was Mitte der Neunziger Jahre in Berlin stattgefunden hat. Damals war der Senat gerade dabei die Hausbesetzerszene zu „befrieden“. Man bot den Willigen großzügigeste Wohnbedingungen an, wenn sie nur bestimmte „Verträge“ unterschrieben. Die meisten stimmten zu. Es gab aber ein Haus in der Kreutzigerstrasse in Friedrichshain, das nach echter Anarchoart keinerlei EInmischung von Außen wünscht und auch nicht gewillt war, Verträge zu unterschreiben. Es war ein diszipliniertes Kollektiv (z. B. wurden harte Drogen nicht geduldet und Dealer aus der Straße verjagt), das keinen Vorwand zum Einschreiten bot.
    Bis 100 Meter vom Haus entfernt auf der Boxhagenerstrasse die Fahrgäste einer Straßenbahn aus dieser komplementiert und dieselbige dann in Brand gesetzt wurde. Die Täter waren zwar vermummt, brüllten aber linksradikale Parolen und waren vom Aussehen her als „Linke“ identifizierbar. Die Presse berichtete von dieser unfassbaren Tat und wenig später wurde das Haus in der Kreutzigerstrasse gewaltsam geräumt. Natürlich wurden die Täter nie gefasst und ich habe nie auch nur davon gehört, dass ermittelt wurde. Jedem, der die Berliner Hausbesetzerszene kannte, war klar, dass die Täter nicht aus diesen Kreisen gekommen waren. Seitdem sind 25 Jahre vergangen, aber die Methoden, mit denen man in Berlin mit Andersdenkenden fertig wird, haben sich offensichtlich nicht geändert.

    1. Das derartige Aktionen beim Links blinken um Rechts zu überholen helfen ist klar.
      Warum sonst sollte man einer SA-Truppe den Namen Antifa anheften.

    2. In der Mainzer Straße – das war aber schon im November 1990- demonstrierte der erst ein paar Wochen zuständige Berlins Gesamtsenat, dass er auch Recht und Ordnung kann. Hat ihm aber nichts genutzt, da der Rot-Grüne Senat abgewählt wurde. Übrigens, das ganz am Rande, wurde das „linksgrün versiffte“ Berlin eigentlich fast nie von Grünen mitregiert. Das war damals unter Momper zum ersten Mal, dann erst wieder jetzt bis vor Kurzem.

      Man soll sich aber über die Schlacht in der Mainzer Straße auch keine romantischen Illusionen machen. Die Häuser wurden schon in der auslaufenden DDR besetzt und es gab keine mir bekannt gewordenen Probleme. Dann sickerte nach und nach aus dem Westen das Personal ein, das, lautstark und szeneerprobt, den vorgefundenen Zonis den Marsch blies und anfingen die Häuser zu befestigen. Die wollten den Krieg genauso sehr, wie der (West) Berliner Senat. Der hat dann den Anlass wie gewünscht organisiert. Tage vor der Räumung wurde ein Polizeieinsatz in der Lichtenberger Weitlingstraße, angeblich gegen Nazi- WGs angeordnet. Das Aufgebot fuhr durch die Mainzer Straße und wurde angegriffen. Dass man, egal woher die Einsatzkräfte kamen, keinen logischen Grund für die Entscheidung findet, da durch zu fahren, bedarf keiner Ortskenntnis, sondern nur eines Blickes auf den Stadtplan.
      Aber wie schon geschrieben – da wurde ein Westberliner Spiel gespielt.

      Die Kreuziger wurde damals nicht geräumt und von einer Räumung von Häusern in den späteren Jahren weiß ich nichts. Aber da war ich nicht mehr in Berlin und hatte den Kopf mit ganz anderen Dingen voll. Habe das nicht mehr so verfolgt.

  4. Danke Thomas Moser für diesen Bericht.
    das kann aber noch nicht das Ende sein: es müssten doch jetzt die Nebenklagen der Geschädigten beginnen? Könnte man da noch mehr herausbekommen oder gar erzwingen, dass die Hintergründe etwas klarer werden?
    Ggf. ein Interview mit einem Nebenkläger?
    Aber ne irre Geschichte ….

  5. ‚Bananenrepublik‘ bezeichnet sich als Rechtsstaat.
    Die Krone wird bald vom Bundespräsident aufgesetzt, indem er die höchste staatliche Auszeichnung Bundesverdienstkreuz erster Klasse an einem Herr von RKI und Herr von PEI Institut vergeben wird.
    Die Bürger zahlen Milliarden Verträge und mit ihrer Gesundheit für diese „Politik“.
    Da macht die kurze 3 Stunden Verhandlung auch Sinn, bloss nichts aufklären.
    Die brdgmbh verkommt zusehends und hat überhaupt nichts mehr mit Rechtsstaatlichkeit am Hut.

  6. Komisch. Darüber macht der pausbackige VerWelke mit dem nach oben offenen Gesicht gar keine dümmlichen Witzchen mehr. Warum wohl nicht? Die Linksextremen wissen bestimmt, wo sein Haus wohnt. Über angebliche Rechtsextreme kann man dagegen ja ungestraft und angstfrei lästern.

  7. Da hat Herr Moser aufgepasst: dieser „Prozess“ ist mehr als merkwürdig. Mindestens einer der Angeklagten hat sich der schweren Körperverletzung schuldig gemacht. Habe mich ein wenig eingelesen, das gibt zwischen 1 und 10 Jahren Haft,

    „Wer die Körperverletzung durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen, mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs, mittels eines hinterlistigen Überfalls, mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begeht, macht sich einer Gefährlichen Körperverletzung schuldig.“

    Da ist alles dabei, außer dem Gift. Das Gericht hätte also Urteile sprechen und dabei die Namen der Verurteilten nennen müssen. Dann müssten wir hier nicht so herumrätseln. Dass das Gericht all das nicht tat, kann man sehr wohl als Versuch der Vertuschung werten. Das Einzige, was aus diesem vertuschenden Gericht heraus dringt, ist die Behauptung, es seien Linke gewesen. Man kann zu Herrn Mosers Verdacht sehr wohl auch die Gegenthese formulieren. Was ich hiermit tun will. Dass nämlich, wenn Klarnamen genannt würden, die im AfD-Umfeld zu finden wären.

    Och ja, die Antifa mit der Polizei unter einer Decke. Klar doch. Wichtiger wäre ja das, was da in den Ländern mit der gesichert rechtsextremen AfD sich abspielt. Sie versucht massiv, ihre Leute bei den Sicherheitskräften unterzubringen. Einen davon kennen wir, diesen „Hutbürger“. Dann droht das, was die SA in den frühen 30-eern tat: sie erpresste Schutzgelder von ihren Gegnern und die Polizei bekam davon einen Obulus, damit sie wegsieht. Die einzige Kraft, die da noch gegenhält, ist die Antifa.

    Die meint Moser nun diffamieren zu müssen. Großartig.

    1. Sie haben wohl noch nie was von Agents provocateurs gehört. Die waren schon in Heiligendamm tätig und auch bei G20 in Hamburg, In Heiligendamm verübten sie Gewalt und versuchten, die Teilnehmer aufzustacheln, wurden aber z.T. enttarnt und in Hamburg liefen sie vermummt im schwarzen Block mit und legten die Vermummung nach Aufforderung der Polizei NICHT ab, so dass die dann unter diesem Vorwand dort brutal die Demo mit vielen Verletzten zerschlug.
      Erstens. Und zweitens: diese „Antifa“, die da bei den Maßnahmendemos auftrat, die hat offensichtlich ihr Vorbild in der SA, weil sie nämlich tatsächlich regierungsfromm agiert.
      Glauben Sie ernsthaft, Verfassungsschutz und Polizei würden nur die Rechten unterwandern?
      Und schon mal was von Strategie der Spannung gehört? Leute aufeinander hetzen, teile und herrsche und so?!
      Aber eigentlich werde ich Sie zukünftig lieber ignorieren.

      1. Meine Rede seit Langem: unter der Kutte des Schwarzen Blocks stecken Polizisten.

        „Glauben Sie ernsthaft, Verfassungsschutz und Polizei würden nur die Rechten unterwandern?“

        Unterwandern? Der Verfassungsschutz hat die Vorläufer des NSU (Thüringer Heimatschutz, Blood and Honour, Marschner-Gruppe) gegründet, finanziert und geleitet. Lies mal die Artikel von Herrn Moser auf TP. Etwas Vergleichbares auf der Linken war nicht ansatzweise zu sehen.

        „Und schon mal was von Strategie der Spannung gehört? Leute aufeinander hetzen, teile und herrsche und so?!“

        Aber ja. Die Anschläge auf dem Oktoberfest und in Bologna, beispielsweise. Täter waren Rechte, was versucht wurde, den Linken in die Schuhe zu schieben. Ich habe für meine These handfeste Belege.

        „Aber eigentlich werde ich Sie zukünftig lieber ignorieren.“

        Das würde mich aber empfindlich treffen.

  8. Auch wenn es der Forist Arthur_C. nicht wahrhaben will:die Antifantentruppe ist nicht nur von den Schlapphutvereinen unterwandert.Offenbar werden auch deren Aktionen von den „Geheimen“gesteuert.Zumindest in Thüringen gibt es mehr als hinreichende Indizien dafür.
    Und wenn die Antifantentruppe mal aus dem Ruder läuft,dann gibt es auch mal Haue.

    1. Frage ist halt wie geeint „die“ Antifa ist. Zu Corona Zeiten wirkte das schon so, dass die ein wenig Narrenfreiheit hatten. Dafür müssen sie auch gar nicht mit der Polizei zusammenarbeiten, denn hierfür reicht schon, wenn die Regierungen von oben den Polizeibehörden auftragen milde mit denen umzugehen. In sofern würde ich eher sagen: gemeinsame Sache mit der Exekutive

      1. Würde mich mal interessieren wes Geistes Kind die sind, die sie dann doch geschnappt haben.
        Versehen oder gibts noch Menschen in der Behörde?

  9. @ronald

    Der Genozid-Verharmloser und Hasbara-Troll Artur_C Seyß-Inquart weiß sehr genau, dass das wahr ist. Und er will es auch wahrhaben und immer und überall wahrmachen.

    Denn der Genozid-Verharmloser und Hasbara-Troll Artur_C Seyß-Inquart wird selbst vom Inlandsgeheimdienst gesteuert.

    Wer Belege sucht, wird in jedem Auswurf von Artur_C Seyß-Inquart fündig – hier und bei TP.

    1. Mhm, ja. Und du fliegst täglich über das Kuckucksnest. Da du ja bekennender Pfaffe bist: heute schon ein paar Kinder unsittlich berührt? Ich hörte, dass Pfarrer das gerne mal machen.

      1. Schöner hätten Sie gar nicht bestätigen können, dass Pfarrer Nolte neben Artur_C Seyß-Inquart auch Sie so richtig bei den Eiern gepackt hat.

  10. Favorisiere die Variante des Autors, dass agent provocateurs in Absicherung durch Polizei aktiv wurden, ein alter Hut besonders in Frankreich. Auch die Entschuldigung der Verwechslung weist darauf hin, sie ist logisch. Auch das konkrete Ziel der Aktion (ZDF-Team) war vermutlich so angelegt, passt bestens in die Diskriminierungsabsicht der Coronamaßnahmen-Gegner, könnte allerdings operativ kurzfristig entschieden worden sein, die Gelegenheit war günstig.

  11. Der einfachste und unumstößliche Beweis für verursachendes Links-Gesocks ist immer, dass der Öffentlich-Rechtliche-Drecks-Zwangsfinanzier-Funk nur knapp bis gar nicht berichtet.

    Die Einheits-Langgesichter mit großen Ohren und Brille in der Tagesschau(24)redaktion oder Rund-Glatzköpfe im sonstigen System, gern ohne jegliche Behaarung auf der gesamten Fett-Murmel, sind sonst ja die ERSTEN zusammen mit dem ZWEITEN, die sich keine Desinformation gegen „Regierungspersonal“kritiker entgehen lassen.

    1. Und schon wieder einer der sich durch den Links gesetzten Blinker beirren ließ.
      Linke sind nicht Kriegs-geil und sie versuchen nicht alles Geld den Oligarchen zuzuschustern.

      1. Und schon wieder einer, der reflexhaft nichts Produktives zu sagen hat. Geschenkt.

        Diese Einteilung ist nicht von mir. Die Drecks-Medien bezeichnen alle Kritiker als „rechtsextrem“. Ergo ist alles andere zwangsläufig „links“.

        Und kriegsgeile Grünsektierer, Spezialdemokraten, Antifa und Linksparteigänger halte ich persönlich nicht für links sondern nur für strunzdumm. Und die, die nicht kriegsgeil und oligarchenfreundlich ausgerichtet sind, können und dürfen für die Zwangs- und Springer-Medien auch nicht „links“ sein. Ist halt alles „rechtsextrem“, weil kritisch. Wahrscheinlich waren Marx und Engels ex post also auch rechtsextrem.

    2. Das soll wohl witzig klingen, belegt aber nur den bescheidenen intellektuellen Stand des Schreibers.
      In bestimmten Kreisen ist diese Sprache üblich, aber hier nicht angebracht. Sie soll einen allgemeinen Rundschlag gegen links, also alle, die nicht der gleichen Meinung wie solche medialen Randalierer sind, bewirken.

  12. „Dieses Framing wird bis heute gepflegt: „ZDF-Team bei Corona-Demo brutal attackiert: Anklage gegen vier Verdächtige“, so die Überschrift eines Blattes nach der Anklageerhebung Anfang 2023 gestützt auf dpa.“

    Dieses Framing wird auch vom DLF gepflegt. In einer Sendung über die Urteile wurde die Darstellung nur insofern korrigiert, als explizit gesagt wurde, dass die Angreifer aus dem linken Milieu stammten und ihre Brutalität damit begründeten, dass sie die Angegriffenen für Rechte gehalten hätten.

    Weder wurde klar gestellt, dass es keinen Zusammenhang zu den Coronademonstrationen gab, noch das die ursprüngliche Behauptung, die Täter stammten aus diesem Umfeld, falsch wahr. Wer die Hintergründe nicht kennt, wird die ursprüngliche falsche Darstellung weiter für wahr halten.

  13. Es ist sicher keine haltlose Spekulation, zu vermuten, dass Polizei und Dienste vor Ort waren. Beim Prozess gegen die NPD wurde deutlich, was und wie sie es machen. Letztendlich scheiterte deshalb das Verbot. Das BVG beschied den Klägern, dass man eigentlich nicht mehr unterscheiden könne, was dem Prozess der politischen Willensbildung der verklagten Partei und was dem Kläger -also seinen Leuten in der NPD – zuzuordnen wäre.

    Trotzdem scheint es mir nicht so einfach zu sein, so etwas auch im vorliegendem Fall zu erkennen. Dass die Polizei selbst mit Beamten in „szenetypischer “ Aufmachung tätig ist, darf als bekannt gelten. Man kann sich vorstellen, dass der Autor beobachtet hat, dass solche Beamte die Sperrung passieren durften. Fragt sich, warum man so Kostümierte -also solche Schwarzen- zur Corona-Demo schickt, wo sie sicher nicht als die ihren wahrgenommen werden würden. Das macht keinen Sinn, außer man wollte Zusammenstöße provozieren, gegen die man hätte einschreiten können. Ist mir schon zu sehr um die Ecke gedacht. Vielleicht, das war ja alles noch sehr neu, war man sich über das neue Klientel noch nicht klar und hat sich in der Gewohnheit vieler anderer Demos verkleidet. Man sollte die Raffinesse der Berliner Polizei nicht zu hoch einschätzen.

    Auch gegen die Annahme einer false flag Aktion gibt es den gleichen Einwand. Warum sollten die Dienste im schwarzen Outfit oder unter „Benutzung“ inbeziller Straßenschläger, die sich Antifa nennen, agieren , wenn sie den Anticoronistas den Angriff zuschustern wollten ? So blöd können selbst unsere Dienste nicht sein. Es spricht schon einiges dafür, dass die aufgehetzten Dummköpfe auf eigene Rechnung handelten, dabei die Falschen erwischten und erst danach die Pressenutten den Zusammenhang mit den Coronaleugnern erfanden. Ich denke, das die verprügelten Z D F-Leute von Anfang an wussten, dass es nicht die Anticoronistas waren, die sie angriffen. Es spricht für ihr Pflichtbewusstsein, dass sie, die ja wussten, was ihre Aufgabe vor Ort war, das Spiel mitmachten und duldeten, dass der falsche aber gewünschte Eindruck erweckt wurde. Das nenne ich mal wirklich energischen Einsatz gegen die antisemitischen, das Grundgesetz missbrauchenden, verschwörungsgläubigen bösen Coronaleugner. Geradezu unter Einsatz des eigenen Lebens. Vorbildlich!

  14. „Er steht aber auch für das Maß an Gewalt und sprachliche Gift, das die Corona-Manager und Medien während dieser Jahre in die Gesellschaft getragen haben.“

    Wie kann man nur so offen und peinlich seine Scheuklappen herzeigen. Nein, nicht (nur) Corona-Manager und Medien haben das sprachliche Gift und Gewalt in die Gesellschaft getragen – sondern insbesondere das, was sich „links“ nennt – von der ehemaligen „Arbeiterpartei“ und ihren Saskia Eskens und Co, Lallebachs und anderen Hetzern, die Grünen, die Kretschmanns, die Hofreiters, (natürlich inklusive der selbsterklärte „Mitte“, die Söders und Co), bis hin zur SA-„Antifa“, der „Zero-Covid-Linken“, „linke“ Gegendemonstranten gegen Querdenken- und Aufklärungs-Bewegungen, „Omas“ und sonstiges gesteuertes, verstrahltes Aktivistenvolk „gegen rechts“.

    Es ist das „Links“ das an vorderster Front den Corona-Wahnsinn agitatorisch getragen und durchgeprügelt hat. Es sind die, „die sich selbst dem „linken Milieu“ zurechnen“, also genau die, die auch hier die größten Töne spucken (wie etwa das Artur_C, einer der pseudo“linken“ Stammtrolls von TP und OT), die absolut antisozial, spalterisch, Menschen-verachtend agierten und agitierten.

    Jeder der sich heute noch als „links“ bezeichnet und ausgibt, gehört damit mit zu den (Mit-)Tätern.

      1. Ach nee. Und wie erkennt man dann „echte Linke“? Sie deuten ja an, das es doch sowas schließlich gäbe, oder nicht? Aber heute ist doch jeder „links“ der sich so nennt, oder Marx-Quark faselt, oder angeblich „gegen rechts“ sei. In Wahrheit nichts als eine Blase von Idioten die gegen eine andere Blase von Idioten aufgestellt sind.

        JEDER der „links“ daherkommt ist nur eine Marionette im „links-gegen-rechts“-Theater der Ausbeuter.

        (Ebenso JEDER, der dezidiert als „rechts“ daher kommt.)

        Spalte und herrsche – und ihr seid die willfährigen, verblödeten Marionetten im Spiel. Die Ausbeuter schauen von ihren Tribünenplätzen in Davos und anderswo amüsiert zu … Hauptsache das Pack verkloppt sich gegenseitig aufgrund lächerlicher, von den Ausbeutern und deren Bütteln formulierten „Weltbildern“.

        Den „Linken“ fällt noch nicht einmal auf wie sie in fast allen Beurteilungen ‚komischerweise‘ mit der Mainstream-Reichen-Presse (wer angeblich „rechts“ sei und angeblich die Demokratie (wie bitte? welche denn aus „linker“ Sicht?) gefährde) und WEF-Agenda (fast in jedem Punkt von Migrationsförderung, „Klimagerechtigkeit“, über Globalisierung und Digitalisierung bis hin zu Genderquark) übereinstimmen. „Linke“ wollen fast exakt das Gleiche wie die Superreichen – nur angeblich mit etwas anderem Personal. „Linke“ sind die ewigen und andauernden, schmarotzenden Verräter aller friedlichen produktiv Schaffenden.)

  15. „…der Schauspieler Abdelkarim wurde nicht einmal als Zeuge geladen.“

    Es waren offenbar schon genügend Schauspieler im Gerichtssaal anwesend.
    Ausserdem wäre es sicher schwerer gefallen, eine Verwechslung mit „Rechtsradikalien“ glaubhaft darzustellen. Abdelkarim ähnelt ja nun nicht gerade auffallend einem arischen Neonazi, nicht wahr?

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