
Bulgarien deklariert US-Flugzeuge auf zivilem Flughafen in Sofia zur Militärübung.
Nach vorherrschender Rechtsauffassung verstößt auch die passive Beihilfe zu einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen das Gewaltverbot der Charta der Vereinten Nationen (UN), selbst wenn dies Art. 2 Nr. 4 der UN-Charta nicht explizit ausführt. Staaten, die einen Angriffskrieg durch Bereitstellung von Infrastruktur logistisch unterstützen, verletzten das Völkerrecht.
Als einziger EU-Regierungschef scheint sich Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez in seinem politischen Handeln von diesem Rechtsverständnis leiten zu lassen. Seine Regierung forderte die USA unmittelbar nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe zum unverzüglichen Abzug ihrer Militärflugzeuge von den spanischen Luftwaffenstützpunkten Rota und Morón auf. Madrid machte Washington unmissverständlich klar, die Nutzung spanischer Basen durch die USA für die Operation Epic Fury verstoße gegen das US-spanische Verteidigungsabkommen und internationale Recht. US-Präsident Donald Trump zahlte Sánchez seine Prinzipientreue mit der Drohung des Abbruchs der Handelsbeziehungen heim.
Sieben der aus Spanien vertriebenen, zur Betankung von Kampfflugzeugen in der Luft fähigen Boeing KC-135 Stratotanker suchten auf der Ramstein Air Base in Deutschland Zuflucht. Sie beherbergt sowohl das Hauptquartier der NATO-Luftwaffe als auch das der US-amerikanischen Luftstreitkräfte für Europa und Afrika.
Bereits im Jahr 2019 protestierte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen gegen „völkerrechtswidrige Tötungen“ durch die USA mittels ihrer in der Ramstein Air Base installierten Satelliten-Relaistation zur Steuerung von Kampfdrohneneinsätzen in Afrika und dem Nahen Osten. Heute aber nutzen die Vereinigten Staaten Ramstein als logistischen Stützpunkt für ihren Krieg gegen den Iran.
Wie die außenpolitische Sprecherin des Bündnisses Sarah Wagenknecht (BSW), Sevim Dağdelen, im Overton-Magazin dargelegt hat, handelt es sich bei der NATO- und US-Militärbasis Ramstein de facto um eine Enklave auf bundesdeutschem Territorium. Gemäß Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts von 2025 obliege der BRD de jure dennoch eine Schutzpflicht zur „Einhaltung des anwendbaren Völkerrechts zum Schutz des Lebens“. Sie umfasse auch Gefährdungen, „die von einem anderen Staat ausgehen“.
Im Gegensatz zu seinem spanischen Amtskollegen verfügt Bundeskanzler Friedrich Merz über eine verschwommene Vorstellung vom Völkerrecht. In seiner Reaktion auf den Beginn des Iran-Kriegs vermochte er nurmehr ein „Völkerrechtsdilemma“ zu erkennen. Immerhin erwirkte er damit Donald Trumps ausdrücklichen Dank an die Deutschen, die es der USA „einfach so angenehm wie möglich machen“.
Noch vor den ersten US-israelischen Angriffen warnte der Ständige Vertreter des Irans bei den Vereinten Nationen, Amir Saeed Iravani, in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat vom Februar 2026, dass im Falle eines US-Angriffs „alle US-Stützpunkte und regionalen Einrichtungen zu legitimen Zielen“ würden.
Westeuropäische Stützpunkte wie Rota, Moron und Ramstein liegen außerhalb der Reichweite iranischer Raketen und Drohnen. Vor terroristischen Rache-Attacken sind aber auch sie künftig nicht gefeit. Die US-Militärbasen in Südosteuropa sind aber bereits jetzt für iranische Langstreckenraketen wie Fattah-1 und Shahed-136-Drohnen erreichbar.
So könnten die in einem Radius von rund zweitausend Kilometern vom Iran gelegenen US-Stützpunkte in Griechenland, Bulgarien und Rumänien zum Ziel iranischer Luftangriffe werden. Der britische Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri auf Zypern wurde bereits von einer vermutlich aus dem Libanon abgeschickten Shahed-Drohne getroffen, zwei weitere wurden vor dem Einschlag abgefangen.
Im türkischen Luftraum haben NATO-Luftabwehrsysteme bereits drei iranische Raketen neutralisiert. Nachdem der Iran aber bestritt, dass die Raketen die Türkei zum Ziel gehabt hätten, stellt sich die Frage, welches ihre eigentlichen Ziele waren?
Als potenzielles Angriffsziel für den Iran kann die ca. 1 500 km vom Iran entfernte US Naval Support Activity Souda Bay (NSASB) auf Kreta gelten. Außer Boeing KC-135 Stratotanker sind auf ihr auch F-35 Kampfjets stationiert. Zwar beteuert Griechenlands Regierung von Kyriakos Mitsotakis ihre Neutralität, überlässt aber den USA den Marinestützpunkt zur Nutzung. Dagegen gab es bereits Proteste der Kreter, die um ihre Sicherheit fürchten, da ihre Insel für iranische Raketen und Drohnen bequem erreichbar ist.
Mit Radar- und Überwachungssystemen zur Erkennung von Bedrohungen durch Raketen und Drohnen und Patriot-Flugabwehrsystemen zu ihrer Abwehr verfügt Griechenland immerhin über ein System zur Verteidigung seines Luftraums. Seinem nördlichen Nachbarn Bulgarien fehlt ein solches. Das Balkanland ist für den Schutz seines Territoriums und seiner Bürger vor möglichen iranischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Unterstützung Griechenlands, Rumäniens und der Türkei im Rahmen des NATO Integrated Air and Missile Defence System (NATINAMDS) angewiesen.
Für Bulgarien bestehe „keine Gefahr, zum Ziel einer iranischen Attacke zu werden“
Den wenigsten Flugreisenden, die dieser Tage auf dem Vasil Levski-Flughafen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia landen, dürfte bewusst sein, dass sie dies in unmittelbarer Nähe von US-Militärflugzeugen tun und sich potenziell im Fadenkreuz eines iranischen Raketen- und Drohnenangriffs befinden.
Am 17. Februar 2026 entsprach die damals noch regierende bulgarische Regierung von Ministerpräsident Rossen Zheljaskov einem Ersuchen der USA nach Stationierung von fünfzehn US-Militärflugzeugen auf dem zivilen Flughafen. Bei ihnen handelt es sich um Boeing KC-135 Stratotanker, Frachtflugzeuge vom Typ C-17 Globemaster III und C-130 Hercules sowie eine Boeing 747 für Truppentransporte. Ein fünfhundert Mann starkes Truppenkontingent zu ihrer Nutzung und Wartung ist auf dem nebenan gelegenen Militärflughafen Vrazhdebna untergebracht.
Die Soldaten und Flugzeuge, so erklärte Bulgariens Verteidigungsminister Atanas Zaprijanov einige Tage später, seien „entsandt zu militärischen Übungen für die verstärkten Wachsamkeitsaktivitäten der NATO an ihrer Ostflanke“. Einen genauen Namen der NATO-Militärübung vermochte der Minister zwar nicht zu nennen, beteuerte aber, der Einsatz der US-amerikanischen Flugzeuge und Soldaten stünde „in keinem Zusammenhang mit laufenden Militäroperationen in Nahost“. Es bestehe für Bulgarien „keine Gefahr, zum Ziel einer iranischen Attacke zu werden“.
Bei seiner Behauptung handelte es sich um pure Desinformation. In Antwort auf eine journalistische Anfrage informierte die Pressestelle des NATO Headquarters Allied Air Command auf der Ramstein Air Base (NATO AIRCOM), dass an der seit September 2025 laufenden „bislang größten alliierten Luftstreitkräfte-Kooperation im Bereich C-A2AD für Eastern Sentry, vom Baltikum bis Rumänien“ französische und spanische Tankflugzeuge teilnehmen, jedoch keine US-amerikanischen.
„Zu Ihren konkreten Fragen bezüglich der US-Operationen in Sofia: Es gibt keine laufende NATO-Mission mit den von Ihnen in Ihrer vorherigen E-Mail erwähnten US-KC-135. Ich empfehle Ihnen, sich direkt an die US-Behörden zu wenden“, teilte ein NATO AIRCOM-Mitarbeiter mit, der als „NATO-Official“ zitiert zu werden wünschte.
Seit ihrer Stationierung sind die sogenannten fliegenden Tankstellen KC-135 mehrfach vom Flughafen Sofia abgeflogen. Da sie dies mit ausgeschaltetem Transponder taten, war ihre Flugroute nicht nachzuvollziehen, so kann nur vermutet werden, dass ihre Mission darin bestand, im Einsatz befindliche US-Kampfflieger im Nahen Osten zu betanken.
Dass das Kabinett Zheljaskov zwei Tage vor dem Ende seiner Regierungszeit den USA die Stationierung zusätzlichen Militärgeräts – und Personals klammheimlich und ohne Zustimmung des Parlaments erteilt hat, erregte Kritik. Demonstrationen forderten den sofortigen Abzug der US-Militärflugzeuge, da sie Bulgarien dem Risiko aussetzten, Ziel eines militärischen Angriffs durch den Iran zu werden.
Versuchte die bulgarische Regierung, die Stationierung US-amerikanischer Truppen und Flugzeuge ihrem Volk unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als Übung an der NATO-Ostflanke schmackhaft zu machen, so wählte Rumäniens Staatsführung in der vergangenen Woche im Gegensatz dazu eine vollkommen transparente Kommunikationsstrategie.
Mit großer Mehrheit billigte das rumänische Parlament die Entscheidung des von Präsident Nicosur Dan geleiteten Obersten Nationalen Sicherheitsrats (CSAT), dem Ersuchen der USA nach Entsendung eines zusätzlichen Militärkontingents samt Flugzeugen auf rumänisches Territorium zu entsprechen. Der CSAT erlag nicht der Versuchung, die Bestimmung der zu erwartenden US-Flugzeuge und Soldaten, die amerikanischen Operationen im Iran-Krieg logistisch zu unterstützen, zu verschleiern.
Erst im Oktober 2025 hatten die USA ihr in Rumänien stationiertes Kontingent an Streitkräften und militärischem Gerät halbiert. Es war dies eine Folge der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Europäer sollten künftig ihre Verteidigung und die Unterstützung der Ukraine in eigene Hände nehmen. Nun wollen die USA für einen Zeitraum von neunzig Tagen bis zu 500 Militärangehörige sowie Flugzeuge und Überwachungssysteme auf dem Luftwaffenstützpunkt Mihail Kogălniceanu in der Nähe des Schwarzmeerhafens Konstanza stationieren.
Bei der „vorübergehenden Stationierung amerikanischer Militärausrüstung und -kräfte in Rumänien“ gehe es „um die Betankung von Flugzeugen und um Überwachungstechnik sowie Satellitenkommunikationsausrüstung im Zusammenhang mit dem Schutzschild Deveselu“, erklärte Präsident Nicușor Dan in Anschluss an die CSAT-Sitzung. Die zu stationierende Ausrüstung sei „rein defensiver Natur und nicht mit echten Waffen bestückt“. Technisch gesehen handle es sich bei ihr um „nicht-kinetische Geräte“, die Rumäniens Sicherheit erhöhe.
Danach gefragt, ob die Stationierung des zusätzlichen US-Militärkontingents Rumänien zu einem potenziellen Angriffsziel des Iran mache, gab Dan zur Antwort: „Rumänien war sicher, Rumänien ist sicher, und sobald diese amerikanischen Kapazitäten, Ausrüstung und Militär, in Rumänien sind, wird Rumänien noch sicherer sein“.
Damit bekennt sich Rumänien zum zweiten Mal nach 2003 ganz offiziell zur Unterstützung der USA in einem von den Vereinten Nationen nicht autorisierten Krieg. Dem Irak habe damals „die Kapazitäten zur Reaktion gefehlt“, kommentierte dies Rumäniens früherer NATO-Repräsentant in Brüssel, General Virgil Bălăceanu, gegenüber Europa Liberă România (ELR) „Heute aber hat sie der Iran. Das ist der Unterschied.“
Ähnliche Beiträge:
- Ramstein und Kaiserslautern: zentrale Orte der Militarisierung und Kriegsführung
- Verteidigungsminister Janev empfiehlt Abgeordneten, „zu entspannen und aufzuhören die ausländische Presse zu lesen und zu spekulieren“.
- Warum setzt ausgerechnet Bulgarien die größte Ausweisung russischer Diplomaten aller Zeiten in Europa ins Werk?
- Bulgarien nach den Wahlen
- Russlands „bulgarische Spur” weckt Zweifel an seiner Version zur Sprengung der Krim-Brücke




Es ist genau so gekommen, wie ein inzwischen gesperrter Kommentator es vorausgesehen und auch hier immer wieder geschrieben hatte.
„Israel führt uns in den 3. Weltkrieg“
Es gab hier mal einen wahnhaften, unterkomplexen Antisemiten, der diesen Quark hier permanent breit getreten hat, ja. Der wurde aber, wie damals in Frankfurt schon, nicht für voll genommen, weil er ein infantiler Schwätzer war.
Sie haben immer noch keine Argumente.
@ Arthur Dent
Nicht Israel führt uns in den 3. Weltkrieg sondern unsere Politiker!
Das sehe ich ganz anders, denn selbst die USA ist fest im Griff der Zionisten, deren Hauptsitz sich wohl immer noch in Israel sich befindet.
Israel wurde nur zu diesem Zweck von den Briten gegründet um diese Region zu destabilisieren.
Das sollte man nicht vergessen.
OT
Der „Geistliche Operationsplan Deutschland“ (GOD): Im Kriegsfall sollen wir Todesnachrichten überbringen, uns um die Witwen und Waisen, mit dem Militär zusammenarbeiten und ansonsten für „Ruhe und Ordnung“ sorgen.
https://www.militaerseelsorge-abschaffen.de/news/okumenisches-rahmenkonzept-seelsorge-und-akutintervention-im-spannungs-bundnis-und-verteidigungsfall/
@Otto0815: Der Geistliche Operationsplan erinnert mich irgendwie an den allgemein Tip
zur Bootsführerschein – Prüfung: Ruhe bewahren, Sog- und Wellenschlag vermeiden!
Auch wenn ich selbst gedient habe, würde ich mich heute vor der Zusammenarbeit mit
dem Millitär sträuben. Insbesondere mit dem US Millitär. Es wäre einmal interessant, was
die Ammis der rumänischen Führung für ihre Dienste versprochen, oder womit sie gedroht
haben. Die Bevölkerung, wenn sie denn in Kenntnis gesetzt wird, ist sicherlich nicht begeistert,
dass ihre Führung ihnen quasi eine Zielscheibe aufgemalt hat.
Hätte wir eine funktionierende Justiz, dann stünde Merz längst wegen Beihilfe zum Völkermord und Unterstützung eines Angriffskrieges unter Anklage. In der BRD ist das Völkerrecht verbindlich.
Ihr mit eurem Völkerrecht…
Das war von vornherein nur Druidentee für die breite Masse.
Das ist genau so nutzlos wie die gesamte UN.
@Athur Dent: Auch wenn es nur „Druidentee“ war, sollte das Völkerrecht in Deutschland
eigentlich eine verwendbare Rechtsgrundlage sein. Wenn unser Regime uns jetzt mit
schrägen Paragraphen jegliche Kritik an ihm und seinen Koriphähen untersagt, dann sollten
wir ihm auch das Völkerrecht um die Ohren hauen. Was fehlt ist ein „Klagendes“ Keine
Ahnung wie man sonst Kläger / Klägerin vernünftig gendert. Wenn man dann auch noch
etwas Belastendes über die potentiell wirkenden Richter zur Motivation um ein gerechtes
Urteil zu fällen findet, könnte es mit einer Verurteilung des Merz klappen.
@Arthur Dent
„Ihr mit eurem Völkerrecht…
Das war von vornherein nur Druidentee für die breite Masse.
Das ist genau so nutzlos wie die gesamte UN.“
Wie sieht Ihr alternativer Vorschlag aus?
Oder sind Sie der Fischverkäufer aus Frankfurt höchstselbst?
Nein, aber ich mache mich jetzt sozusagen zu seinem Anwalt, zwar, ohne das er mich beauftragt hätte und ohne ihn wirklich zu kennen.
Das liegt einfach daran, dass das Völkerrecht von Imperialisten für Imperialisten gemacht wurde.
Es gibt keine Lösung, da sich im Zweifel (Kapitalismus) niemand daran hält…ganz einfach.
Kapitalismus ist das Problem.
Denn, ansonsten hätten wir diese Fragestellung gar nicht.
solange in Deutschland der Justizminister über die Staatsanwälte wacht, wird das nix mit Fritzchen auf der Anklagebank.
Völkerrecht hin oder her.
Herr Merz hat keine „verschwommene Vorstellung vom Völkerrecht“. Er ist bloß der Meinung, dass wir uns nicht an unser Völkerrecht halten müssen, wenn andere es auch nicht machen. Und was die Frage der Sicherheit betrifft, von der Präsident Nicușor Dan, ein von der EU bevorteilter Politiker, schwafelt, daran haben die Golfanrainer auch mal geglaubt.
Jetzt haben sie keine Abfangraketen mehr und es heißt: Helft euch selbst, wir haben nichts. Dabei funktioniert das Zeugs eh nicht, sagt Prof. Postol. Aber Rettung naht in Gestalt der ukrainischen Drohnenabwehr. Die bringen schon mal mehr als 100 % der iranischen Angriffsraketen zum Absturz. Mehr geht nicht. Da können sich wieder alle gemütlich an den Strand legen.
„Aber Rettung naht in Gestalt der ukrainischen Drohnenabwehr.“
Damit haben sie es schon mal auf die Liste der iranischen evtl. Kriegsziele geschafft.
Michael Hollister
UPDATE – USA UND ISRAEL GREIFEN IRAN AN – 15.03.2026
Upddate-Meldung * Aktualisiert: 15. März 2026 – Aufbauend auf meinem Update vom 04., 08., 09. und 11. März 2026
https://michaelhollister.substack.com/p/update-usa-und-israel-greifen-iran-e84?utm_source=post-email-title&publication_id=6743720&post_id=191012443&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1lcxf1&triedRedirect=true&utm_medium=email