Stepan Bandera und Daniel Kapustin: Die Ukraine nach rechts ganz weit offen

Bandera-Verehrung am 1. Januar in Lwiw
Bandera-Verehrung am 1. Januar in Lwiw. Bild: Maksym Kozytskyi, Chef der Militärverwaltung der Region Lwiw

Nazis in der Ukraine sind kein russisches Narrativ, sondern politische Realität, wie sich dieser Tage am Umgang mit Stepan Bandera und Daniel Kapustin zeigte.

Am 1. Januar war es wieder soweit. In zahlreichen Städten in der Ukraine wurde dem Nationalistenführer Stepan Bandera gedacht, der am 1. Januar 1909 geboren wurde. Die Veranstaltungen, oft unterstützt von Priestern in der Soutane, Soldaten in Uniform  und Politikern sind gut dokumentiert. Auf den Fotos sieht man außerdem sehr gut die Bandera-Denkmäler, die in verschiedenen ukrainischen Städten in den letzten 12 Jahren aufgestellt wurden. Der Zeitraum ist gut zu klassifizieren, weil erst mit dem inner-ukrainischen Umsturz im Jahr 2014 diese landesweite Verehrung für Bandera und seine nationalistischen Mitkämpfer in der Ukraine möglich war.

Es gab bereits unter der Ägide des prowestlichen Präsidenten Wiktor Juschtschenko in den Jahren 2005 – 2009 Versuche, Bandera und seine Anhänger zu rehabilitieren, doch das stieß damals auf massiven Widerstand der diversen innenukrainischen Opposition. Die hatte sehr unterschiedliche Gründe, sich gegen die Rehabilitierung von Bandera und Co. zu wenden.

Bandera-Verehrung am 1. Januar in Lwiw. Bild: Maksym Kozytskyi, Chef der Militärverwaltung der Region Lwiw

Die Ultranationalisten kämpften nicht nur gegen die Sowjetunion, sondern auch gegen die polnische Minderheit in der Ukraine. Zu ihren Hauptfeinden aber zählten die Juden. Deswegen fanden sich viele dieser Nationalisten bereit, mit Hitler-Deutschland gegen Juden und Bolschewisten zu kämpfen. Doch die NS-Herrschaft wollte keine unabhängige Ukraine, so dass auch Bandera und Co mit den Nazis in Konflikt gerieten. Bandera war sogar zeitweise in Sachsenhausen inhaftiert, worauf seine Anhänger heute immer wieder verweisen. Doch nachdem er aus der KZ-Haft entlassen wurde, setzte er seine Kooperationsbemühungen mit den Nazis fort, und als die Rote Armee immer weiter vorrückte, flohen Bandera und seine Anhänger ins Deutsche Reich.  Er lebte bis zu seinem Tod wahrscheinlich durch einen Anschlag des sowjetischen Geheimdienstes 1959 in München und arbeitete für das CIA-finanzierte Radio Free Europe. Er war da nur einer von vielen ehemaligen NS-Verbündeten, die im Kalten Krieg ihre Erfahrungen im Kampf gegen die Sowjetunion den westlichen Verbündeten zur Verfügung zu stellen.

Es gab also gute Gründe, warum sich sehr unterschiedliche Gruppen in der Ukraine vor 20 Jahren noch gegen die neue Bandera-Verehrung wehrten. Da waren jüdische Gemeinden ebenso dabei wie polnische Interessenverbände und natürlich auch die prorussischen Teile des ukrainischen Nationalismus. In der Regierungszeit Wiktor Juschtschenko gab es noch eine sehr agile Opposition, die sich gegen die Ehrung dieser alten Rechten zur Wehr setzte.

Kampf um die Denkmäler nach 2014

Mit dem Maidan-Umsturz wurde diese Opposition ausgeschaltet. Jetzt gab es keine legalen Möglichkeiten mehr, sich gegen die Bandera-Ehrungen in der Ukraine zu wehren. Wie wichtig der Kampf um die Denkmäler damals war, zeigte sich bei der heute weitgehenden vergessenen Anti-Maidan-Bewegung. Sie entstand mit russischer Unterstützung in den ostukrainischen Gebieten als Antwort auf die Maidan-Bewegung. Zu ihren Aktionen gehörten Kundgebungen vor Denkmälern von Personen mit einer kommunistischen oder sowjetischen Geschichte, die so vor dem Verschwinden bewahrt werden sollten.

Doch sie hatten keine Chance gegen die auch von Deutschland unterstützte neue Macht, die sich nach dem Maidan-Umsturz von 2014 in der Ukraine etablierte.  Sie hatte aus der schnellen Abwahl von Wiktor Juschtschenko gelernt, dass man vorher die Opposition ausschalten muss, dass sie gar nicht wieder zu Wahlen antreten und womöglich Wahlen gewinnen kann. Seitdem sind in der Ukraine nicht nur nominal sozialistische und kommunistische Parteien und klerikale Organisationen verboten, sondern auch konservative, die mit der neuen Macht aus unterschiedlichen Gründen nicht einverstanden sind.

Bandera-Feier am 1. Januar. Radekhiv City Library, Lwiw Region.

Nach Rechts weit offen

Die Macht, die sich nach 2014 in der Ukraine etabliert hat, machte auch schnell klar, dass nach rechts ganz weit offen ist. Die Ehrung für Bandera war da ein wichtiger Bestandteil. Das gab auch seinen alten und jungen Anhängern in aller Welt Auftrieb. In diesem Jahr fanden auch in Wien und anderen Städten in aller Welt Kundgebungen für den ukrainischen Nationalisten und Antisemiten statt.

In Berlin blieb es bei martialischen Plakaten, die eine Kundgebung am 1. Januar ausgerechnet am Denkmal für den sowjetischen Sieg gegen den NS 1945 im Treptower Park ankündigten. Dieses Denkmal ist in den letzten Jahren zunehmend zum Streitpunkt verschiedener Nationalisten geworden. Auch Putin nahe russische Gruppen zieht es zu diesen Ort. Für viele Antifaschisten war es aber lange Zeit der Ort, an dem die Niederlage des NS gefeiert wurde. Wer für die Plakatwerbung verantwortlich ist, bliebt offen. Doch es gibt auch in Deutschland Neonazigruppen wie Der Dritte Weg, die zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen den gemeinsamen russischen Feind aufrufen. Sie beziehen sich damit auf alte historische Verbündeten. Auch die ukrainischen Nationalisten sahen ja in Nazideutschland einen Verbündeten im Kampf gegen Juden und die Sowjetunion.

Wenn nun bis in linke Kreise so emphatisch der Befreiungskampf der Ukraine beschworen wird, muss diese historische Geschichte verdeckt werden. Das ist auch ein Grund, warum vor allem viele Linke und Linksliberale so ablehnend reagieren, wenn sie auf die alten und neuen Nazis in der Ukraine angesprochen werden. Sie reden dann von russischen Narrativen. Natürlich nutzt der Kreml die Rechten in der Ukraine für seine Propaganda aus. Aber wäre dann nicht die richtige Antwort von Menschen, die sonst so sehr den Kampf gegen Rechts beschwören, sich gegen Rechte überall zu wenden, egal, ob sie auf russischer oder ukrainischer Seite auftreten?

Der ukrainische Geheimdienst hat ein Fake-Video erstellt, das angeblich die Russen überzeugt haben soll, dass Kapustin durch eine Drohne getötet worden ist.

Daniel Kapustin – ein Neonazi und Freund der Ukraine

Die offenen Neonazigruppen haben hingegen kein Problem, sich in die historische Tradition von Bandera und Co zu stellen, und auch sie bekommen die Unterstützung von Politik und Militär in der Ukraine. Ein aktueller Fall ist der lange Zeit in Deutschland lebenden Neonazi Daniel Kapustin, der mit seinem Russischen Freiwilligenkorps (RDK) auf Seiten der Ukraine kämpft und sogar im Verfassungsschutzbericht NRW auftaucht (Europarat: Das rassistische „Russische Freiwilligenkorps“ soll auf die „Plattform demokratischer Kräfte Russlands“).

Vor einigen Tagen hatten RDK und  der ukrainische Geheimdienst gemeldet, Kapustin wäre einer russischen Drohne zum Opfer gefallen. Wenige Tage später beglückwünschte der HUR-Chef Kyrylo Budanow, der gerade zum Leiter des Präsidialamts ernannt wurde,  Kapustin zu seiner „Rückkehr ins Leben“. Der Militärgeheimdienst teilte in einer schriftlichen Erklärung mit, dass russische Spezialkräfte die Ermordung Kapustins angeordnet hätten. Durch eine „umfassende Spezialoperation“ sei es daraufhin gelungen, dessen Leben zu retten und die Beteiligten an dem Attentatsplan zu identifizieren. Kapustin habe inzwischen seine Bereitschaft bekundet, weiterhin Kampfeinsätze und “Spezialaufgaben » auszuführen, erklärte Budanow.

Damit wird allerdings von ukrainischen Behörden offiziell bestätigt, dass ihre Kooperation mit Neonazis eben kein „russisches Narrativ“ ist, wie es immer wieder heißt. Unter den Alias-Namen Denis Nikita hatte der Neonazi auch in internationalen Medien für Schlagzeilen gesorgt.

Kapustin in Pose. Bild: RDK-Telegram

Vom rechten Kampfsportler zum Kämpfer für die Ukraine

Die Bundeszentrale für politische Bildung widmete Kapustin alias Nikitin ein eigenes Kapitel.  Dabei geht es um seinen Einfluss auf rechte Kampfsportgruppen. Dort heißt es:

„Das europäische Vorbild für die Veranstaltung ist das russische Label „White Rex“ und seine Kampfsportreihen. Die Marke – zu Deutsch „Weißer König“ – wurde 2008 vom Moskauer Hooligan Denis Nikitin gegründet und begann mit kleineren Kampfsportveranstaltungen – 10 Kämpfer vor 20 Zuschauern – jenseits der russischen Großmetropolen. Später kamen die Turnierreihen „Birth of a nation“ und „Jungsturmleague“ hinzu, welche zum Teil als Qualifikationsturniere für Hauptevents in Moskau dienten. Daran nahmen auch deutsche Hooligans, u.a. aus Dortmund teil. Es sind Turniere für extrem rechte Schläger.“

Zitiert wird aus einem Interview, dass Kapustin/Nikitin einer ukrainischen Hooliganseite gab, in der er auch über seine Kontakte  zu rechten Hooligans nach Deutschland redet: „Mit den Jungs aus Köln und Dortmund ist eine echte Männerfreundschaft entstanden. Uns verbinden die nationalistischen Ideen.“ Diese Ideen verbinden ihn wohl auch mit maßgeblichen ukrainischen Behörden.

Nicht nur die dunklen Seiten der Geschichte

Das zeigt einmal mehr, dass die Ehrung von Bandera eben keine Nostalgie ist, die mit der aktuellen Politik nichts zu tun hat. Das funktioniert nirgends. Antifaschisten setzten sich seit Jahren mit Vehemenz für das Verschwinden von Denkmälern von Person mit NS-Hintergrund ein. Was in Deutschland und Österreich richtig ist, sollte auch für die Ukraine gelten. Da müssen sich doch die  subjektiv antifaschistischen Freunde der Ukraine fragen, warum sie über diese Denkmäler so nonchalant hinweggehen. Die EU, die immer wieder den großen Freiheitskampf der Ukraine beschwört, muss sich auch fragen lassen, warum der Abbau dieser Denkmäler von ihren Freunden in Kiew nicht ebenso  klar gefordert wird wie die Verhaftung von Kapustin/Nikitin. Schließlich soll es doch immer so vehement um die Durchsetzung ukrainischer Werte gehen. Gehören Bandera und Nikitin also auch zum EU-Wertekanon?

Es sind eben nicht nur „Die dunklen Seiten der Geschichte“, wie der Titel eines aktuellen Buches über Bandera und seine Bewegung heißt. Es ist die dunkle Seite einer 2014 an die Macht gebrachten Fraktion des ukrainischen Nationalismus, die Faschisten von Anfang an mit an Bord hatte. Da bleibt natürlich am Ende die Frage, ob der Maidan-Umsturz, ohne den es auch keinen russischen Einmarsch gegeben hätte, nicht ein großer Fehler war. Denn vorher war die Ukraine ein Staat mit autoritären Herrschern, politischer Repression und viel Korruption, daran hat sich heute wenige geändert. Nur Bandera-Denkmäler gab es vor 2014 nicht und ein Daniel Kapustin wäre nicht von Kiew unterstützt worden.

Peter Nowak

Peter Nowak ist freier Journalist für verschiedene Zeitungen und dokumentiert sie auf seiner Homepage. Mit Clemens Heni und Gerald Grüneklee gab er im Juni 2022 das Buch „Nie wieder Krieg ohne uns … Deutschland und die Ukraine“ im Critic Verlag heraus.
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50 Kommentare

  1. „Also wenn das der Führer“ noch miterleben dürfte – „Zu vernichtende, oder als Sklaven zu haltende, slawische Untermenschen“ (Zitat A.H. „Mein Kampf“) auch UkrainerInnen genannt führen sich seit 2014 als „neue Herrenmenschen“ auf.

    Sarkastische Grüße
    Bernie

    1. Als Bandera nützlich war für die originalen Nationalsozialisten hat man dem erzählt Ukrainer seien so etwas wie Wikinger also Arier wegen der Kiewer Rus. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das man Bandera und seine OUN(-B) in einer weiteten Nacht der Langen Messer abgemurkst nach dem Endsieg. Das deutsche Volk brauchte ja den Raum im Osten. Da stören so ein paar blöde Ukrainer nur.

    1. Die Briten haben ja nach 1945 etwa 8000 Angehörige der Waffen – SS aus der Westukraine nach Kanada in Sicherheit gebracht. Dort wurden etliche Denkmäler mit Duldung der kanadischen Behörden für Bandera und Co. errichtet. Im September 2023 hat das kanadische Parlament den Massenmörder und KZ- Aufseher Jaroslaw Hunko mit Standing Ovations begrüßt und ihn für seinen Kampf gegen die „russischen Untermenschen“ mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet . Eben Brüder im Geiste….
      https://en.wikipedia.org/wiki/Yaroslav_Hunka_scandal

  2. Wenn die Ukraine verliert, werden die ganzen neuen Banderas ihrem verstorbenen Führer nach Deutschland, ihrem gelobten Land, folgen – mit allen möglichen Waffen im Gepäck und dem ganzen Kriegstrauma im Kopf. Werden die dann brav zu Hungerlöhnen auf den Baustellen und in der Landwirtschaft arbeiten? Oder wird Deutschland zum Schauplatz arabischer und ukrainischer Gangsterclans? Das ist wohl langfristig die wahrscheinlichere Option.

    Aber das Unheil kommt vielleicht schon schneller. Nächste Woche ist das russische-orthodoxe Weihnachtsfest vorbei, da wird Russland wohl wieder mit Väterchen Frost im Rücken über den gefrorenen Boden marschieren. Wenn es weiter so kalt bleibt, sind Ende Februar bei uns die Gasspeicher leer. Wenn wir uns mit den USA oder den VAE anlegen, geht es auch schneller. Und wenn Merz dann sagt: „Wir frieren lieber, als Gas aus Russland zu kaufen“, dann wird auch der letzten Schlafmütze die Hutschnur platzen. „Ich hab vom Feeling her kein gutes Gefühl.“

    1. Wenn wir diese Leute nicht bekämpfen, gehen wir alle den Bach runter.
      Und wenn nicht, dann bekommen wir so wieso einen Bürgerkrieg.

      1. Der Bürge*rieg in der BRD ist sic*er. So sic*er wie in jed*m Land der W*lt.
        Die eigentliche Frage ist : Wann?

        Solche Fragen gehen bestimmte Leute im! Rüstungsin*ustrie, Gehe*mdienste zum eigenen Vorteil etc..

        Wer hat nutzen, wann und wo?

        Hulu

    2. Seien Sie nicht so pessimistisch. Deutsche und ukrainische Arier kooperieren schon länger und bauen nicht nur an ihren Netzwerken, sondern an Netzwerken mindestens in ganz Europa
      (sicher auch an alten Verbindungen in die USA. Bitte nicht vergessen, dass Joe Biden Sohn beste Verbindungen zu den lokalen Oligarchen und den Nazis hatte).

      Muss man aber auch verstehen. Mehr als die Hälfte der Bodenschätze befinden sich im Boden unter den befreiten Gebieten. Weder die EU noch die Ukros werden darauf je wieder Zugriff bekommen (außer sie kaufen sie legal)

    3. In Berlin wird das Frieren ja schon geübt. Wenn dann das Gas ganz weg ist, wissen
      wenigstens die Kinder wie sie sich warmhalten können. Das hat „Mutti“ ihnen schon
      erzählt, als sie im Winter bei offenem Fenster den „Corona Geist“ erfrieren lassen
      mußten. „Hüpfen und in die Hände klatschen!“ Im Freien sollte man bei dieser neuen
      Heizmethode allerdings Brücken meiden. Es könnte zu einer Schwingungskatastrophe
      kommen.

  3. Die Frage für mich ist, wie man dem fanatisierten, indoktrinierten ukrainischen Volk die Nazi-Verehrung austreibt. Die ist ja nicht einfach nur geduldet, sondern politisch gewollt als Nation Building. Aber nein, kann ja gar nicht sein, wo doch Selenski selbst Jude ist. Mag sein, dass der Jude Selenski gerade noch als Korrektiv nach außen herhält. Wenn diese Bande ganz offiziell an die Macht kommt, wogegen nicht viel spricht, dann herzlich willkommen in EUropa! Dann beginnt ein völlig neues Kapitel. Ich kenne einige Ukrainer im beruflichen Umfeld und bin über deren Nationalismus und ihre Bandera- und Schuchewitsch-Verehrung verstört und entsetzt, weshalb ich keine Kontakte mehr zu ihnen pflege. Zurück nach dorthin, wo deren Denkmäler stehen.

    1. Aufklärung.

      Wie bei jedem Thema auch.

      Von mir aus sollen sie Geld von Mer* nehmen und Aufklärungsbüros in Städten haben.

      Und am besten auch Bildungszentren im Ausland die wirksam erzählen das durch Umweltzerstörung verursachte Gendefekte welche zu Missbildungen führen keine Gottheiten sind.

      (Land mit Feudalis*us und Hind*ismus)

      Bildung und Aufklärung.

      Am besten wenn man es auch selbst finanzieren kann!

      Es braucht nicht viel.

      Es ist nicht schwer.

      Einfach mitdenken.

      Hulu

  4. Herr Nowak. In Lemberg/ Lwow gab es schon 2012 ein Bandera- Denkmal. Selber gesehen. Und der 2004 vom Westen an die Macht gebrachte Viktor Juschtschenko („Orange Revolution“) hat diesen Stepan Bandera und Gesinnungskumpane postum den Titel „Held der Ukraine“ verliehen …
    Diese faschistischen Kräfte wurden von den westlichen Politikern, die ab Herbst 2013 massenhaft in der Ukraine einfielen, nicht nur toleriert, sondern auch massiv finanziell und organisatorisch gefördert. Wie auch von den ukrainischen Oligarchen, die fast Alle einen israelischen Pass haben…
    Und wenn sie nicht ideologisch verblendet durchs Leben laufen würden, wäre ihnen schon längst aufgefallen , das die „Eliten“ der BRD nach dem 8. Mai 1945 ihre schwarze oder braune Uniform ausgezogen und den Mantel der „Demokratie“ übergezogen haben. An der Gesinnung hat sich seitdem nichts geändert. Und die Nachkommen der „alten Kameraden“ sind auch heute die eifrigsten Unterstützer der Bandera- Faschisten. Eben Brüder im Geiste!

    1. „Herr Nowak. In Lemberg/ Lwow gab es schon 2012 ein Bandera- Denkmal.“

      Es gibt in Lviv 1 Bandera-Denkmal -das auf dem Photo. Planung Anfang der 90er, Bauarbeitenbeginn 2003, Fertigstellung 2007. „Nur Bandera-Denkmäler gab es vor 2014 nicht.“ Nowak verbreitet Lügen.

    2. Wie wollen Sie sonst Waffen verkaufen?

      Ein normaler Mensch kauft sich keine Waffe.

      BIG BUSINESS.

      Sie indoktrini*ren zuerst einige, dann eine Gruppe, dann ein Battalion etc…

      Nash Gleichgewicht.

      Mit den richtigen Menschen und Ressourcen übernehmen Sie ein ganzes Land.

      Verkaufen noch mehr Waffen.

      Es fängt klein an.

      Vielleicht kommen ukrainische Millioneare nach BRD und eröffnen Firmen die groß werden in Zukunft?

      Alles möglich!

      Wenn Sie den Krieg hinter sich lassen können?

      Vielleicht werden es deren Kinder die hier Großes leisten?

      Alles ist möglich!

      Nicht alles negativ sehen.

      Einfach mitdenken.

      Hulu

  5. „Narrativ“ ist bildungssprachlich und heißt „Erzählung“ oder „Geschichte“. Es ist nicht automatisch etwas Anrüchiges oder Erfundenes oder gar Gelogenes.
    Die Ukraine wurde im Zuge weiterer NATO-Osterweiterungen zum Vorposten westlicher Interessen aufgebaut. Neben der ausufernden Korruption waren dafür die dort vorhandenen und auch vom Westen nach Kräften geförderten ultranationaslistischen und antirussischen Bestrebungen ausgesprochen nützlich. Das Ignorieren postsowjetischer, russischer Bemühungen eine europäische Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die auch die durchaus legitimen und historisch nachvollziehbaren russischen Sicherheitsinteressen berücksichtigt, beruht auf dem zunächst gescheiterten Plan des Westens sich die Ressourcen der ehemaligen Sowjetunion unter den Nagel reisen zu können. Hatten sie die doch – so schien es – mit Jelzin so gut wie im Sack. Es war sein Nachfolger Putin, der dies verhinderte und ihm den Groll transatlantischer Rackets einbrachte.

    1. Es gibt bedauernswerterweise heute eine Fülle von Worten, die von den falschen Leuten mit problematischer Motivation verschlissen, abgenutzt, entwertet wurden. Das Wort _Narrativ_ ist leider ein solches und wird seinen Geruch („anrüchig“) wohl nicht wieder loswerden.

    2. Korrupt*on ist überall auch in Deu**chland.

      Länder hinter dem eisernen Vorhang besonders betroffen von Armut. Andere Umgangsformen mit Geld.

      Die Frage ist warum Regierungsbeamte besonders ko**upto sind. Die leben nicht vom Hungerhaken.

      Das ist die Frage!

      Weil es keine Selbsteuerumg, kein selbsregulierendes System gibt welches das verhindert.

      Menschen denen ETWAS an der Demokratie liegt sollten ueber sowas nachdenken.

      Wie man als ANWALT sowas rechtlich umsetzen kann!

      Tipp: In Technik abkupfern.

      Ausdenken, durchsetzen als erster Anwalt und weltweit Ruhm und Ehre und Eintrag in Geschichtsbücher sichern.

      Oder aber weiterhin dick Kohle für einen alten Verbrennen diggen*

      Hulu

  6. „Gehören Bandera und Nikitin also auch zum EU-Wertekanon?“ – Eindeutig ja, wenns dem Kapital und den geopolitischen Interessen nützt…

  7. Die Unterstützung dieser Kräfte der Ukraine, die seit ca. 20 Jahren unverhohlen durch die wertewestlichen Europäer erfolgt, gleicht einem Aushub für das eigene Grab. Nun versucht man noch mit horrender Schuldenaufnahme um dieses ausgehobene Grab herumtutänzeln, wenn auch dieses Geld verpulvert ist, sind die Europäer dann so schwach, dass sie von allein in dieses Grab fallen werden. Aber die Mehrheit möchte das so und läst sich mit einer Plane, auf der „Demokratie“ steht begraben.

  8. Die EU unterstuetzt die Ukraine, die einzelnen EU Laender ebenfalls aber sie wissen im Einzelnen nicht was sie tun,
    J. Baud weiss welches Land ihn auf die Liste hat setzen lassen….. FRANKREICH…..!
    Nazis duerfen in ganz EUropa und in der Ukraine Fackelmaersche veranstalten…..EUropa muesste dringend „entnazifiziert“ werden oder soll mit den ukrainischen Nationalisten der Faschismus in der EU wiederbelebt werden?
    https://www.youtube.com/watch?v=-62UrB2Nyl0

    1. Eventuell ist das Projekt Multi*Ulti durch bei einigen EU buerojraten und jetzt kommt der Nationalismus wieder

      Oder

      Das war von Anfang an das Ziel und die anderen waren ebenfalls waffenbrueder gegen die kommis

      Oder

      Es wurde versucht beides wurde gefahren um ein Ergebnis zum Vorteil der EU parallel gefahren als Plan c

      Hoert sich nach einem langen Zeitraum an. Heisst Regierung oder Geheimdienste

      Hulu

  9. Nochmal der Text eines Flugblatts, das Thilo Koch dem Botschafter Melnyk vorlas: „Volk, Du musst wissen: Moskowiter, Polen, Ungarn und Juden sind Deine Feinde. Vernichte sie“. Also erst Moskowiter, heißt ethnische Russen und dann erst an vierter Stelle die Juden. Ist das denn eine Überraschung, dass die Banderisten genau das machen? Eben deswegen will Putin das vor dem Internationalen Gerichtshof untersucht haben. Der Anti-Maidan war für die ethnischen Russen eine Notwendigkeit, um zu überleben. Darauf Melnyk, das meine er nicht. Er meine den anderen Bandera. Nur, den gibt es nicht. Bandera ist aggressiver Rassismus, sonst nichts.
    Nun muss man sich diesen neuen Leiter des Präsidialamts, Budanow, etwas genauer ansdehen. Sein Vorgänger Jermak war auf diesem Platz der eigentliche Regierungschef, während Selrenskij eher fürs Schaufenster war. Unser jüdischer Präsident, der Nazitum nicht dulden wird. Budanow ist mit Sicherheit nicht mit weniger zufrieden. Meiner Meinung nach haben die Naziregimenter in der Ukraine das Gewaltmonopol und Budanow ist ihr Kopf. Der geht aufs Äußerste. Ich beobachte den schon länger, er ist derjenige, der die äußerst riskanten Kommandounternehmen wie in Krynky oder Kursk befohlren hat, sowie die versuchten Durchbrüche mit Leopard-Panzern. Alles gescheitert, was ihn aber keineswegs bremst.

    Meiner Meinung sind es die Deutschen, die ihn da sehen wollen. Salushnij ist der Mann der Briten und der ist damit draußen. Die Deutschen wollen Kampf bis zum letzten Ukrainer sehen und mit Budanow bekommen sie ihn.

    1. Gibt es schon laender in denen die ganzen deutschen auswandern wollen, zwecks geringer Staatsschulden?

      Argentinien, Chile?

      Weil deren Nachfahren
      ..

      Die Staatsverschuldung.

      Ich bin mir unsicher ob es ein zweites, dritte es Wirtschaftswunder geben wird?

      Wie lange wollen die das abbezahlen?

      250 Jahre.

      Das wird die Bürger des Landes…

      Ich meine der Mittelstand investiert nicht mehr, Stagnation,… Demografie.

      Immer weniger können noch richtig lesen und noch weniger beherrschen Rechtschreibung 😉

      Hulu

    2. Der Budanow lässt sich von seinem „Betreuer“ vom MI-6 ficken. Der MI- 6 mit seiner neuen Chefin Blaise Metreveli( Dobrowolski) ist der Chef der ganzen Nazischeisse in der Ukraine. Die Briten hatten nie Skrupel, wenn es um die Interessen der „City of London“ ging. So haben sie die Kriminellen der Waffen- SS nach 1945 geschützt. Und bis weit in die 1950e Jahre mit dem Bandera- Abschaum zusammengearbeitet. Das war selbst der CIA zu eklig.

      1. Ist die CIA unabhängig vom MI6?

        Die Flagge der *East Indian Company* sieht aus wie die US Flagge.

        Und die CIA wird immer als die Company, die Firma bezeichnet.

        Ein User auf Moon of Alabama hat Das mal angemerkt..

        Hulu

  10. In der Ukraine sind Lenin-Denkmäler nicht mehr öffentlich zu sehen. Nach der Logik von P. Nowak sollten die Linke und die Linksliberalen Russland unterstützen, weil es in Russland Tausende von Denkmälern für Lenin und andere kommunistische (d.h. linke) Führer gibt.

    1. Das ist dann doch weniger die Logik von P. Nowak als die von Roman.

      Das heißt: eigentlich auch das nicht. Weil es keine Logik ist bzw. hat …

    2. Nein, so wie ich ihn verstehe, sollten alle anständigen und verständigen Menschen gegen die Ukraine sein, weil die von bestialischen Nazis, eleminatorischen Antisemiten und Rassisten dominiert wird.
      Aber du brauchst dir deshalb keine Sorgen machen, anständige und verständige Menschen sind eine verschwindende Minderheit, so dass die Unterstützung der Banderazis ungefährdet ist.
      Wirkliche Sorgen musst du dir nur wegen einer Kriegsbeteiligung Deutschlands machen, da unser Land seit seiner Gründung 1872 ausnahmslos jeden Krieg gegen Gegner, die sich wehren konnten, also nicht gegen aufständige Hereros oder chinesische Boxer, verloren hat. Glaub es oder glaub es nicht, genauso wird es auch diesmal sein. Eben wie immer. Vielleicht wird es diesmal niemanden mehr geben, der die Niederlage bedauern wird: „Wenn wir doch nur gewusst hätten…“ Jenseits von Deutschland wird sich solches Bedauern nicht finden lassen. Eher ein kollektives Aufatmen, wenn man uns endlich los ist. Und insofern ist das eine gute Nachricht, wenn auch weniger für uns. Aber was soll es. Unsere Selbstabschaffung ist dann endlich unser ultimativer Beitrag zur Schaffung einer besseren Welt und wir könnten stolz auf uns sein, wenn wir nicht, jedenfalls die meisten von uns, ziemlich tot wären.

  11. „Doch die NS-Herrschaft wollte keine unabhängige Ukraine, so dass auch Bandera und Co mit den Nazis in Konflikt gerieten. “

    Bandera hat sich Zeit seines Lebens mit allen seinen Anhängern und Partnern zerstritten. Zuletzt mit dem damaligen US-Geheimdienst, die nicht mehr mit ihm arbeiten wollten, weil er sich nicht an Vereinbarungen hielt. Und den Nazis wollte er auf der Nase rumtanzen, dafür bekam er dann einen Zwangsaufenthalt unter besonders fürsorglichen Bedingungen im KZ spendiert.

    1. Es ist immer so, dass die offiziell lizenzierten Wahrheitsmedien, wenn sie überhaupt noch über den Banderakult der Ukrazis berichten, was vor zehn Jahren noch anders war, seinen KZ-Aufenthalt unkommentiert so darstellen, als wäre er in einem Vernichtungslager gewesen. Dem war, und du schreibst es, keineswegs so. Er wurde unter Vorzugbedingungen für kurze Zeit interniert. Das war es.

  12. Bandera war zeitweise in Sachsenhausen inhaftiert, weil die NS-Herrschaft keine unabhängige Ukraine wollte und nicht weil Bandera und seine Anhänger die NS-Ideologie ablehnten.

    Das kann nicht von Banderas Morden an Polen und an Juden ablenken, ebenso wenig wie die Tatsache dass Selensky ein Jude ist davon ablenken kann, dass in der Ukraine Nazis an der Regierung teilhaben.

    Die Anhänger Banderas hörten übrigens auch nach der deutschen Kapitulation nicht mit den Morden auf.

    Dass die Nazis an den Maidan-Unruhen und am anschließenden Putsch maßgeblich beteiligt waren und dass sie dabei vom Westen massiv unterstützt wurden, das müssen zumindest die führenden deutschen Politiker gewusst haben, aber damit haben die deutschen Politiker weniger Probleme als mit der AfD, was kein wunder ist, denn die ukrainischen Nazis nehmen den etablierten Parteien bei Wahlen keine Stimmen weg.

    Noch eine Bemerkung, egal worauf man sich bei Kriegsende einigt, wenn man die Bandera-Anhänger nicht eliminiert, dann wird es nie einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine geben, die Nazis werden immer weiter zündeln, denn das ist ihre einzige Existenz-Berechtigung.

        1. Ich sehe in diesem Kommentar eine weitere Entwicklung: Die imaginären „Nazis“ sind nicht mehr Teil der ukrainischen Regierung, sondern „sie die Regierung beherrschen“. Da Sie die Anwesenheit von „Nazis“ in der ukrainischen Regierung nicht eindeutig nachweisen können (sie sind nicht da), müssen Sie auf eine Verschwörungstheorie zurückgreifen, dass „sie die Regierung beherrschen“.

  13. Ban*era war gar nicht so groß.

    Auf Wikipedia gibt es ein Bild von dem.

    Der war eh*r ein…

    Schaut selbst
    https://en.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera

    https://en.wikipedia.org/wiki/Stepan_Bandera#/media/File%3AStepan_Bandera_in_cossack_uniform.jpg

    Sagt ja schon viel ueber junge Leute die in SUVs bei dchrottmusik rumfahren und lediglich Jogginghose tragen

    „An der Gesellschaft eines Mannes erkennt man seinen Charakter. “ – Japanisches Sprichwort

    Germania

    Hulu

  14. Ich habe Zwecks Arbeit mal mit ukrainischen Studenten gesprochen.

    In mehreren Ländern nicht nur in der BRD.

    Diejenigen welche in der westli*hen Sphäre ueber dem Atlantik in speziel*en ukraini*chen Schulen waren und Ukr*iner in Deuts*hland KE*NEN keine histori*chen Zusammenhänge.

    Diese Leute kennen nur ein Narrativ.

    Dort Wissenschaftliche Beispiele aus bestimmten Epochen zu geben ist sinnlos.

    Mehr Sein als Schein.

    Hulu

  15. Kill a mercenary Auf telegram.

    Ich glaube jemand hat dies hier mal gepostet

    Viele Der Söldner, besonders aus Europa und Kanada, dort nutzen so Bilder in Trenches mit Waffen um irgend etwas auf social media zu verkaufen.

    Ich erinnere mich an einen Bodybuilder aus Dänemark der jetzt Pullover und Sportnahrumg verkauft und natürlich dort irgendwo mit einer Waffe fotografiert wurde um Publikum anzusprechen

    Anscheinend weiß der russische Geheimdienst genau wo die sind.

    Ich erinnere mich ebenfalls das eine andere Rechtsextremisten Gruppe von einer Hyperschallrakete getroffen wurde.

    Einer überlebte weil er Abends rauchen war draußen.

    Danach kam direkt ein Bericht welcher sagte das eine gewisse Deutsche Partei der russischen Föderation klar gemacht hat wer da ausgereisdt sei

    Hu
    Lu

  16. Ich habe gelesen auf Newsbar das die Ukraine jetzt einen 34 jaehrige Verteigungsminister hat.

    Wieso so jung?

    Vielleicht ein Artikel über die Person?

    Hulu

  17. Annahme :

    Kin*er welche in der Ukrai*e jetzt geb*ren werden und auch in ukrainis*chen Schulen ob inne*halb oder auß*rhalb der Uk*aine zur Schule gehen und von Ki*w nach 1990 eine besti*mte Schu*ung bekommen.

    Können diese Kinder eine andere realtitaet kennen?

    Gibt es dort Holocaust Informationen?

    Dasselbe mit G*za wo Ham** die Schule kontrollieren…

    Oder dieses arme finnische Kind mit den Zöpfen die nie auf der Schule in Schweden war und auf der Straße saß

    Einfach mitdenken…

    Das ist nichts das man nicht kennt.

    Trennung, Separation

    Sekten trennen die Mitglieder

    Hier eine Definition von Sekten

    Merkmale einer Sekte sind oft eine autoritäre Führung mit Personenkult, rigide Regeln, die alle Lebensbereiche kontrollieren, Isolation von der Außenwelt, die als negativ abgewertet wird, ein absoluter Wahrheitsanspruch und Schwarz-Weiß-Denken, finanzielle Abhängigkeit sowie starke emotionale Manipulation und die Schürung von Ängsten, was zu kritikloser Gefolgschaft und Opferbereitschaft führt.

    Hulu

  18. Paris 6.1.’26 – a new NATO was born.

    Die Truppen, die Frankreich und UK nach Beginn eines Waffenstillstands in der Ukraine zu stationieren sich verpflichtet haben, und denen andere europäische Länder Kontingente beizufügen erwägen sollen (plus evtl. Kanada und ?Australien?) werden selbstredend personell und technisch gemäß NATO-Standards der Interoperabilität ausgestattet werden.
    Trump, Selenskij oder irgend ein anderer ukrainischer Repräsentant können folglich ab heute, dem 7.1., nicht mehr über eine „Neutralisierung“ der Ukraine reden / verhandeln, denn keine ukrainische „Nachkriegsregierung“, kein ukrainisches Parlament werden sich einem Stationierungsbegehren ihrer finanziellen und finanzpolitischen Kuratoren widersetzen können.

    Für die Behauptung, daß es so kommen wird und muß, habe ich selbstverständlich in den vergangenen Monaten hier nichts als Beleidigungen und Herabsetzungen kassiert. „Neu“ ist der Subsch streng genommen nicht, aber etwas anderes ist neu:

    Die Selbstverpflichtung der „Koalition der Willigen“ bindet ab heute die USA an den Russlandkrieg in der Ukraine, wie sie einst Deutschland an die MENA Kriege und den Afghanistan-Feldzug gebunden hat, sofern und solange diese Entscheidung in den USA keine überparteiliche („bipartisan“) Debatte über eine Trennung aus der NATO zur Folge hat, was wohl jeder, der noch alle Tassen im Schrank hat, ausschließen wird.

    Neu ist ferner, daß Starmer das UK mit dieser Entscheidung den militärpolitischen Verbund mit den USA dem militärpolitischen Verbund mit der EU untergeordnet hat, was übrigens meinen seinerzeitigen Befund realisiert, daß „Brexit“ fake war und ist. „Brexit“ war und ist nie etwas anderes gewesen, als ein kostspieliges Manöver, das UK in einer europäischen „Führungsrolle“ zu halten, von der es im sogenannten „Normandie-Format“ und im Wechsel von der Kommission Barroso zur Kommission Juncker während der ersten Phase des Russlandkrieges 14/15 ausgeschlossen worden war.

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