
In „Qualitätsmedien” in Deutschland wird so getan, als ob sich der Chef von X, Elon Musk, und andere vor allem darüber aufregen, dass auch Spanien nach dem Vorbild Australiens ein Social-Media-Verbot für junge Menschen unter 16 Jahren einführen will. Doch das ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Vielmehr greift zum Beispiel der Musk ganz tief in die Kiste mit Beleidigungen, da die „Tech-Oligarchen“ zukünftig auch persönlich strafrechtlich für die Inhalte auf ihren Plattformen und für Manipulationen an Algorithmen zur Verantwortung gezogen werden sollen.
„Spanien plant Social-Media-Verbot für Jugendliche“, titelte die Tagesschau. „Kein Tiktok und Instagram für unter 16‑Jährige“, schrieb die Süddeutsche Zeitung (SZ). Und die „alternative“ Taz bläst ins gleiche Horn: „Kein Instagram, Tiktok und Co für Minderjährige“. Man kann, schaut man sich die Artikel dazu an, auch für viele andere Medien feststellen: Knapp daneben ist auch vorbei.
Entweder lassen die Autoren, wie die SZ oder die Taz, in ihren Berichten komplett unter den Tisch fallen, dass es bei dem vom spanischen Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigten Maßnahmenkatalog auch um strafrechtliche Fragen geht. Dass etwas in diese Richtung geplant ist, wird nur in der Tagesschau angesprochen, aber auch nur am Rande. „Strafbar sollen demnach auch die Manipulation durch Algorithmen und die Verstärkung illegaler Inhalte werden“, wird dort berichtet. Das ist nur ein kleiner Teil dessen, was Spaniens Sozialdemokraten tatsächlich planen und wogegen Musk ausfällig auf die Barrikaden geht.
„Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und Verräter am spanischen Volk“, hatte Musk auf seiner Plattform X nach den Ankündigungen des spanischen Regierungschefs getwittert. Die geplanten Maßnahmen hatte der Ministerpräsident in einer englischsprachigen Rede auf einer Konferenz in Abu Dhabi verkündet. Es ist schon Realsatire, wenn ausgerechnet Musk, der bisweilen sogar den Hitlergruß zeigt und Teil der autoritären und brutalen Trump-Regierung war, in einem weiteren Post sogar erklärte: „Sánchez ist der wahre faschistische Totalitarist.“ Auf einen derartigen Unsinn muss an eigentlich nicht weiter eingehen.
Aber es ist kaum anzunehmen, dass der Mann so aufdreht, nur weil Spanien nach dem Vorbild Australiens ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren einführen will, wie uns viele Medien vormachen wollen. Denn schließlich wird das auch in vielen anderen Ländern debattiert. In Frankreich ist man sogar schon weiter. Dort hat die Nationalversammlung kürzlich sogar schon ein solches Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren mit großer Mehrheit auf den Weg gebracht. Stimmt demnächst auch der Senat zu, könnte das Verbot sogar schon am 1. September in Kraft treten. Die Grenze von 15 Jahren schlägt auch die dänische Regierung vor, in Slowenien wird daran schon gefeilt. Portugal plant eine gestaffelte Freigabe. Der Zugang von Kindern unter 13 Jahren soll gesperrt sein, Eltern von 13‑ bis 15‑Jährigen können entscheiden, ob sie diesen den Zugang erlauben.
Warum gibt es keine Ausfälle von Musk gegen den französischen Präsidenten Emanuel Macron oder den neuen Regierungschef Sébastien Lecornu. Ist das Land zu groß und Musk meint, er könne sich nur mit dem kleineren Spanien anlegen, das auch sein einstiger Chef im Zielfernrohr wegen der Einwanderungspolitik oder dem zaghaften Widerspruch gegen Nato-Ziele hat? Warum zieht er nicht gegen das kleine Dänemark, Slowenien oder Portugal ins Feld? Diese Fragen stellt man sich in einer oberflächlichen Betrachtung in vielen Medien offensichtlich nicht einmal, sonst würde man nicht solche Artikel verfassen.
Strafrechtliche Konsequenzen für die Chefs von Social Media
Tatsache ist, dass Musk sich bestenfalls am Rande über das Social-Media-Verbot für junge Menschen unter 16 Jahren echauffiert, das auch in Spanien kommen soll. Real geht er gegen das auf die Barrikaden, was in diesen Artikeln nicht oder nur ganz am Rand benannt wird. In seiner Rede hat Sánchez nämlich den CEOs von Plattformen wie X mit persönlichen strafrechtlichen Konsequenzen für Vorgänge und Inhalte darauf gedroht. Das ist es, was Musk auf die Barrikaden treibt. Denn sollte das Schule machen, wie der Vorstoß Australiens mit dem Social-Media-Verbot für junge Menschen, dann könnte es unangenehm für die Tech-Milliardäre werden.
„Die soziale Medien sind zu einem gescheiterten Staat geworden, in dem Gesetze ignoriert und Verbrechen toleriert werden“, erklärte Sánchez seinen Vorstoß und sprach in einem nachgeschobenen Video für das spanische Publikum davon, dass sich „die sozialen Medien in einen digitalen Wilden Westen“ verwandelt haben. Er warnte davor, dass die großen Tech-Unternehmen schon reicher und mächtiger als viele Länder seien, „darunter auch mein eigenes“. Doch man sollte sich von deren Macht und ihrem Einfluss nicht einschüchtern lassen, meint er. Deshalb will er nun als Avantgarde den Techno-Oligarchen die Stirn bieten.
Er kündigte einen Gesetzesvorstoß an, mit dem die Formen der algorithmischen Verstärkung und die Manipulation von Algorithmen unter Strafe gestellt werden sollen, mit denen sich die Techno-Oligarchen „eine goldene Nase verdienen“. Die Strafandrohung gilt auch für die Verbreitung illegaler Inhalte. Das ist etwas ganz anderes als „Netzwerke nach ihrem Gehalt an Hass und Falschinformationen zu bewerten“, wovon die SZ spricht. Tatsächlich soll, so die zweite der fünf angekündigten Maßnahmen, „ein System“ geschaffen werden, welches Hass und Polarisierung „verfolgen, quantifizieren und aufdecken“ soll. Gezeigt werden soll damit, „wie digitale Plattformen die Spaltung schüren und den Hass verstärken“. Beispiele dazu kennen auch Overton-Leser, wie spanische Ultras die sozialen Medien gezielt nutzen, um rassistische Aufstände über Fake-News zu entfachen.
„Zu lange wurde Hass als etwas Unsichtbares und Unquantifizierbares betrachtet, aber das werden wir mit einem Tool ändern, das die Grundlage für die Festlegung künftiger Sanktionen bilden wird, denn die Verbreitung von Hass muss einen Preis haben“, erklärte Sánchez und meinte neben einem „strafrechtlichen Preis“ natürlich auch „einen wirtschaftlichen und einen ethischen Preis“. Besonders bedrohlich für Musk und Co ist, dass eben nicht nur die Unternehmen strafrechtlich verantwortlich gemacht werden sollen, sondern auch die Chefs der riesigen Konzerne, wenn sie illegale Inhalte nicht entfernen. „Es ist vorbei mit dem Verstecken hinter dem Code und der Behauptung, dass Technologie neutral ist“, meinte Sánchez.
Dass er die Staatsanwaltschaft schon auffordert, in Spanien als Ministerium ein Teil der Regierung, zum Beispiel von Grok begangene Straftaten zu ermitteln, macht Musk wahrscheinlich besonders nervös. Die KI von X geriet erst kürzlich ins Schlaglicht, da über sie zahllose sexualisierte Bilder erzeugt worden waren. Sánchez führt aus, dass von Grok drei Millionen sexualisierte Bilder, darunter 23.000 von Minderjährigen, produziert worden seien. Sogar die EU-Kommission hat deshalb schon eine Untersuchung eingeleitet. und am vergangenen Dienstag ließ die Staatsanwaltschaft in der französischen Hauptstadt Paris schon die Büros von X durchsuchen. Dort wurde Musk schon vorgeladen, um ihn zur Manipulation von Algorithmen zu befragen.
Wird Sánchez umsetzen, was er verkündet hat?
Das ist, was die spanische Regierung offiziell plant. Was davon dann real umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Leserinnen und Leser von Overton wissen, dass die Sánchez-Regierung alle Jahre wieder entsprechende Ankündigungen macht. So hatte Sánchez schon vor einem Jahr einen entsprechenden Vorstoß angekündigt, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Im Januar 2025 hatte er von einer „Technokaste“ gesprochen, die sich „nicht mehr damit zufriedengibt, fast die gesamte wirtschaftliche Macht zu besitzen“. Sie wollten nun „auch die politische Macht“. Er sprach davon, dass sie digitale Plattformen in „Waffen zur Demontage unserer Demokratien verwandeln“ wollten.
Passiert war allerdings seither rein gar nicht. Wie wir damals berichtet haben, ging der Vorstoß auch schon stark in die Richtung, die Anonymität im Netz abzuschaffen. Der Präsident der Verbraucherschutzorganisation Facua bezeichnete das Vorhaben gegenüber Overton schon bei einem Vorstoß ein halbes Jahr zuvor sarkastisch als „brillante Idee“. Der Journalist Rubén Sánchez verwies darauf, dass diejenigen in Spanien gut bekannt sind, die über ihre Accounts Fake-News zu Hass und Rassismus anstacheln.
So stellt sich die Frage, warum nicht längst der bestehende Gesetzesrahmen genutzt werden, um gegen Hassprediger vorzugehen. Warum sollen neue noch weitergehende Gesetze geschaffen werden, wenn bestehende Gesetze noch nicht einmal eingesetzt werden. Die bekannten Hetzer sind weiter aktiv, Pseudo-Journalisten haben sogar noch Akkreditierungen im spanischen Parlament, wo sie Parlamentarier und Kolleginnen angreifen und bedrohen. Dabei ist es mittlerweile nach einer Veränderung längst möglich, sie ihnen zu entziehen. Passiert ist aber seit mehr als einem halben Jahr nichts.
So muss man sich fragen, ob Sánchez nicht eine andere Agenda hat und genau die über diese Debatte nun voranzutreiben versucht. Geht es ihm real um etwas ganz anderes, als um den Schutz von Kindern und um Tech-Milliardäre zur Verantwortung zu ziehen? Bekannt ist schließlich auch, dass auch durch seine Regierung die allgemeine Kontrolle im Land ausgeweitet wird und nicht nur im Internet. Wir haben über die beschlossene Ausweitung und umfassende Datenerhebung berichtet, die auch als „Big Brother-Überwachung von Touristen in Spanien“ gebrandmarkt wurde.
Kontrolle über die Bürger im Allgemeinen und das Internet im Besondern
Bekannt ist auch, dass viele Vorhaben über die in Deutschland debattiert wird oder wurde, wie anlasslose Personenkontrollen, im post-Franquistischen Spanien längst möglich sind. Es war auch Spanien unter dieser sozialdemokratischen Regierung, das einen Vorstoß gemacht hat, um in der EU die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu verbieten, damit die Sicherheitskräfte Messenger-Dienste wie Telegram, Signal und WhatsApp kontrollieren können.
Bekannt ist auch, dass in Spanien massiv politische Gegner, Journalisten, Politiker bis hin zu Regionalpräsidenten und Aktivisten über Pegasus und andere Programme wie Candiru oder Pegasus massiv ausspioniert wurden. Das galt zum Teil auch für deren Anwälte wie Gonzalo Boye, die dann selbst zum Teil über erfundene Anschuldigungen auf der Anklagebank landen, wie dieser renommierte Anwalt des katalanischen Exilpräsidenten Carles Puigdemont. Gegen Aktivisten und Journalisten wurden so sogar Anschuldigungen wie „Terrorismus“ herbeifabuliert, für die es keinerlei Grundlage gab.
Und statt das Maulkorbgesetz der rechten Vorgängerregierung wie versprochen zu streichen, wurde es in sieben Jahren nicht einmal reformiert. Das erlaubt auf administrativer Ebene der Polizei, hohe Geldstrafen zu verhängen, wenn man Polizisten zum Beispiel bei Übergriffen auf Demonstranten fotografiert oder filmt. Das trifft auch Journalisten bei ihrer Arbeit. Der Pulitzer-Preisträger Javier Bauluz bekam wegen „Respektlosigkeit gegenüber der Polizei“ eine Geldstrafe.
Das Maulkorbgesetz greift auch schwer in die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein. Es wurde deshalb auch als „Vorzimmer des Faschismus“ kritisiert. Sogar eine Richter-Vereinigung sah sich an die Zeiten der „Franco-Diktatur“ erinnert.
Doch statt es zu streichen, wie in zwei Wahlkämpfen versprochen, wurde es sogar von der Sozialdemokratie und den linken Partnern noch auf das Internet ausgeweitet. So sind schon seit 2019, wie in China oder dem Iran, Internetsperren sogar ohne Richterbeschluss möglich, das gilt auch für Webseiten. Das wurde per Not-Dekret durchgedrückt und ist ein Werkzeugkasten für die digitale Repression. Die Regierung erhielt weitreichende Befugnisse, in bestimmten Fällen die Telefon- und Internetnetze zu kontrollieren oder dort zu intervenieren.
Es ist also eine klare Tendenz auch bei der selbsternannten „progressivsten Regierung“ der spanischen Geschichte zu erkennen, die Kontrolle über die Bürger im Allgemeinen und das Internet im Besondern zu erreichen. Deshalb ist es einigermaßen schwierig zu glauben, dass die neuen Vorstöße nicht weiter in diese Richtung gehen. Man darf sich fragen, ob das Narrativ vom Schutz junger Menschen nur für ganz andere Vorhaben bedient wird.
Es erstaunt auch, dass sich der Ministerpräsident Pedro Sánchez ganz besonders an einem Schreiben des Telegram-Chefs hochzieht, der anders als Musk nicht zu absurden Vorwürfen und Beleidigungen gegriffen hat. Pavel Durov hat vielmehr angegriffen, dass seiner Meinung nach die Regierung nach „totaler Kontrolle“ strebe. Und dafür gibt es längst Hinweise, wie wir schon gesehen haben. In seinem spanischen Video hat der Ministerpräsident dann doch tatsächlich erklärt, dass „etwas Unvorstellbares in unseren Demokratien“ passiert sei. Mit Blick auf Durov, ohne ihn zu benennen, führte Sánchez aus, „Ein Techno-Oligarch hat sich in die Telefone von Millionen spanischer Bürger eingeschlichen, um ihnen zu sagen, was sie zu denken haben.“
Das ist schlicht hanebüchener Unsinn, zumal auch behauptet wurde, die Nachricht mit der Kritik an dem Vorgehen der Regierung, sei an alle User in Spanien verschickt worden. Der Autor benutzt Telegram und hat sie nicht erhalten, sie ist aber auch hier nachzulesen. Da die User den Messenger nutzen, erhalten sie immer wieder Mitteilungen von Telegram, weshalb sich auch niemand in deren Telefone „eingeschlichen“ hat, anders als Geheimdienste und Polizeien über Pegasus in Telefone und Computer. Offenbar ist eine Kritik an ihren Vorgehen für die Sozialdemokraten auch schon eine Vorgabe an die Bürger, „was sie zu denken haben“. Gilt das auch für die Verlautbarungen der Regierung über alles Kanäle?
Schauen wir den Inhalt von Durov einmal an, wenn Sánchez sich anhand der Kritik als getroffener Hund zeigt und bellt. Durov führt aus, dass über die angekündigten Maßnahmen Spanien unter dem „Deckmantel“ des Jugendschutzes „in einen Überwachungsstaat“ verwandelt werden könnte. Und er begründet das auch. Er weist darauf hin, dass schon für das Social-Media-Verbot junger Menschen strenge Kontrollen nötig sind. Es werde also ein „Präzedenzfall“ für die Identitätserfassung „ALLER“ Nutzer geschaffen. Die Anonymität werde aufgehoben und es werde „Tür und Tor für die massenhafte Datenerfassung“ geöffnet. „Was mit Minderjährigen beginnt, könnte auf alle ausgeweitet werden und den offenen Diskurs ersticken.“ Diese Kritik ist jedenfalls nicht einfach von der Hand zu weisen. Dass bisweilen Anonymität auch für Journalisten nötig ist, auch um die Quellen zu schützen, hatte auch der wenig verdächtige Präsident der spanischen Verbrauchervereinigung Ruben Sánchez schon bei früheren Vorstößen vorgebracht und der ist wahrlich kein Tech-Milliardär oder Tech-Oligarch.
Durov führt in Bezug auf die strafrechtliche Verfolgung an, dass dies „zu übermäßiger Zensur führen wird“, da „Plattformen alles löschen werden, was auch nur im Entferntesten kontrovers ist, um Risiken zu vermeiden.“ Damit würden politische Dissidenten, Journalisten und alltägliche Meinungen zum Schweigen gebracht, bringt der Telegram-Chef ein Argument ein, dass angesichts der längst zu beobachtenden Cancel-Culture und der Verengung des Meinungskorridors bedenkenswert ist. Schließlich führt hier schon jetzt eine kritische Nachfrage von Journalisten zur Kündigung.
Letztlich weist Durov auch auf die Frage hin, was denn mit der Verstärkung „schädlicher“ Inhalte durch Algorithmen gemeint sein soll. Schließlich soll auch das zukünftig ein Verbrechen werden. Er sieht die Gefahr, dass Regierungen diktieren werden, was man sehen darf und dabei würden , gegensätzliche Meinungen unterdrückt, also würfen „vom Staat kontrollierte Echokammern geschaffen“. Der freie Austausch von Ideen werde durch „kuratierte Propaganda“ ersetzt, meint er. Diese Kritiken sollten ernsthaft debattiert werden, statt mit Schnellschüssen zu agieren.
Was letztlich in Spanien umgesetzt wird, bleibt ohnehin fraglich. Sánchez ist schließlich Ankündigungsmeister. Bei der Umsetzung der von Ankündigungen und Versprechen sieht es dann in der Rückschau ganz anders aus. Was die Strafverfolgung der Tech-Oligarchen angeht, die Sánchez einigermaßen populistisch ins Feld führt, schiebt ihm die EU-Kommission schon jetzt einen Riegel vor. Als Reaktion auf die Sánchez-Vorstöße hat der EU-Sprecher für technologische Souveränität schon den Digital Services Act (DSA) angeführt, mit dem die großen Online‑Plattformen reguliert werden sollen. Man werde „nicht gegen Einzelpersonen“ vorgehen, kündigte Thomas Regnier an. „Wir konzentrieren uns auf die Plattformen”, erklärte er auf die Frage ob auch deren Chefs wie Musk, Zuckerberg oder Durov verantwortlich gemacht werden können.
Für Brüssel sei das keine strafrechtliche Frage: Wenn ein Netzwerk gegen die Vorschriften verstößt, ist das Unternehmen verantwortlich, nicht sein oberster Geschäftsführer persönlich. „Maßnahmen zu ergreifen oder zusätzliche Verpflichtungen gegenüber Plattformen (…) aufzuerlegen ist ein klares No-Go, weil dies durch die DSA geregelt wird“, sagte Regnier. Warnend in Richtung Spanien fügte er an: „Es besteht kein Grund, der DSA in die Quere zu kommen.“
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Musk hat wenigstens begriffen das ein Dauerbad im der Öffentlichkeit auch stinkende Spuren hinterlassen kann, bei seinem 🍊en Freund ist auf diese Einsicht leider nicht zu hoffen.
Musk hat gar nichts begriffen, ist ein dummer Nazi. Der denkt wirklich nur an Geld und Macht.
Ich bin voller Neid ob Ihres extrem engen Verhältnisses zu Elon, das Sie befähigt solche Schlüsse zu ziehen. Wow.
Bevor ich auf den Artikel eingehe…. Ich sehe hier folgendes Problem: auf der einen Seite haben wir jene, die über autoritäre Maßnahmen die Meinungsfreiheit einschränken wollen (vor allem in der EU; in den USA aber auch; das berichten immer wieder diverse kritische Stimmen), die also eine eigene Agenda verfolgen, um ihre Macht zu erhalten. Auf der anderen Seite stehen die CIA-Assets, die sog. „sozialen Netzwerke“, die zum wichtigsten Instrument der CIA geworden sind, um in anderen Ländern (wie jüngst z.B. im Iran) die Menschen zu manipulieren und zu Unruhen zu bewegen, die nicht den Menschen dient, sondern den Machtinteressen der CIA.
Es sind beides Kreise, die vor allem ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht etwa die des einfachen Bürgers. Der soll nur gelenkt werden.
Wie sich das Problem lösen lässt? Schwer zu sagen. Ich kann beide nicht leiden. Beide sind eine Gefahr für die Demokratie.
Update: kurz zum Artikel… alles in allem ein vernünftiger Artikel. Vor allem hat Durow recht. Von diesen Leuten geht eine ganz große Gefahr für die Demokratie aus. Sie sind deren größter Feind, möchte ich meinen.
Spanien aufteilen in Asturien, Kastilien, Katalonien, Aragon.
„Das große ist einfacher zu kontrollieren als das Kleine, denn im Kleinen ist Widerstand einfacher zu organisieren als im Großen.“
Hans-Jürgen Geese
Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. also die Macht wieder aufteilen das ist doch gar nicht schwe. Oder doch oh ja unendlich schwer!
Schmutz geteilt durch 1000 = Sauber!
Du hast das Baskenland vergessen, die ja seit Jahrzehnten für ihre Unabhängigkeit von Espanistan kämpfen. Aragon dagegen kaum. Asturien ein bißchen, dafür Galicien deutlich stärker. Aber du hast Recht. Das gilt natürlich auch für Frankreich.
So ist es. Danke für die Ergänzungen 👍
es gilt für Frankreich Deutschland, Italien, Großbritannien, Polen, Rumänien und die Ukraine.
Karte hierzu:
https://regionen-europas.work/images/visioneuropas.jpg
Das Problem ist nicht Spanien. Das ist ein generelles Problem. Ich schrieb ja auch EU, falls Du lesen kannst. Und auf der anderen Seite Spanien in kleine Stämme auteilen… nunja… die USA wissen wie man sich genau so etwas zunutze macht. Genau das betreiben sie ja die ganze Zeit. Siehe z.B. Irak, Syrien, Afghanistan. In Afrika läuft es sowieso schon immer so.
Gerade kleine Länder sind größten Gefahren ausgesetzt von den USA gefressen zu werden / den USA schutzlos ausgeliefert zu sein (ok in einer von US-Marionetten regierten EU sieht es auch kaum besser aus).
Stämme? Die haben eigene Sprache und die Basken die älteste Europas. Wenn Spanien unfähig ist den „Stämmen“ rin vernünftiges Angebot zu machen, wie die Schweiz… Ciao Die Leute nur aufzunehmen, schau dir Katalonien an, geht schief.
Wir Europäer müssen erstmal auf uns schauen. und damit zunächst erstmal jeder für sich. dänemark hat kein Problem mit der sozialen Größe, Norwegen, Finnland auch nicht. die großen Nationalstaaten haben Probleme verursacht durch ihre soziale Größe. Das mit den Stämmen kannst du sofort vergessen. Es geht um Regionen die es schon einmal gab und mit denen sich die Bevölkerung sehr stark identifiziert. Daraus entsteht Widerstandsfähigkeit und Kraft meinentwegen auch Energie.
Die Schweiz soll unser Vorbild sein. direkte Demokratie und 26 unabhängige Staatsgebilde, den Kantonen, die sich in einer Eidgenossenschaft zusammengeschlossen haben und deswegen stark sind. das ist das Gegenteil eines zentralistischen Monsters in Brüssel.
die Analogie das kleine Länder schwach seien zieht nicht, da kleine Länder sich zu einem Bund zusammenschließen können. Alle Kleinen haben die Fähigkeit Bündnisse einzugehen. Wirtschaftsbündnisse, Verteidigungsbündnisse und Währungsbündnisse. Das macht sie stark und resilient gegenüber den Kranken Riesen auf tönernen Füßen.
Alle Staaten die sich in einer zukünftigen Föderation zusammenschließen sind annähernd gleich groß. deshalb muss man die Großen aufteilen, denn sonst entsteht wieder eine Hegemonie der großen über die kleinen. Das erleben wir ja gerade in der EU.
Die Staatsidee der Schweiz auf europäische Ebene gebracht:
die europäische Eidgenossenschaft!
wenn Du diese Idee vertiefen willst, empfehle ich Leopold Kohr und sein Aufsatz mit dem Titel:
Teilung jetzt!
Englischer Titel: Disunion Now!
***** Ebent!
Nicht zu vergessen, der ganze Kinderporno-Müll, die widerlichen Tierquälereien und andere Sadismen, die auch Kindern in ihre Smartphones geschaufelt werden.
Gegen Tierquälerei, offen in Arenen, hat dieser Sanchez-Troll ja auch nichts, der auch live im Fernsehen übertragen wird. Ist ja nationales Kulturgut.
Unsere Eliten beschweren sich über Kinderpornografie, treffen sich aber auf Epstein Island um defacto Kinder zu missbrauchen. Dass die sich für das einsetzen, was sie von sich behaupten, kann im Großen und Ganzen komplett ausgeschlossen werden.
Das ist auch eines der bizarren Dinge, über die zu sprechen wäre. Man wird nicht alles glauben dürfen, was in den letzten Tagen verbreitet wurde. Aber schon vorher sind Maxwell und Epstein ins Gefängnis gesteckt worden, weil sich nicht mehr alles unter den Tisch kehren ließ. Angesichts des Umfanges und der Beteiligten, die auf der Insel zu Gast waren, kann kaum davon die Rede sein, dass es im Geheimen ablief. Die Schamlosigkeit, mit der Frauen und Kinder sexuell ausgebeutet wurden, ist nur mit dem Bewusstsein der Täter zu erklären, über dem Gesetz zu stehen. Und sie werden damit im übrigen recht behalten. Jedenfalls die Meisten.
Wenn dann aus dem Kreis dieser „Herren der Welt “ erklärt wird, man müsse und wolle jetzt Kinder schützen, wird gelogen.
Ansonsten war die sexuelle Ausbeutung von Kindern in den meisten Ländern schon immer verboten und es ist auch gelogen, wenn behauptet wird, das Internet wäre ursächlich dafür, dass die nicht aufgeklärt und sanktioniert wird. Würden zur Untersuchung und Aufklärung solcher Taten die Kapazitäten eingesetzt, die zur Verfolgung von „Urheberrechtsverstößen“ zur Verfügung zu stehen scheinen, würden auch Ergebnisse erzielt werden. Täter können ermittelt und bestraft werden und man darf darüber spekulieren, warum das nicht ausreichend entschlossen passiert.
Was aber Menschen veranlassen könnte, den Worten von Stamer, Leyen, Sanches oder Musk – ja, auch wenn sie im Konflikt zueinander zu stehen scheinen, ist es eine Blase mit zur Zeit unterschiedlichen Interessen – ist kaum zu verstehen.
Ja, stimmt. Wieder mal ein guter Streck-Artikel.
mit der Einführung von Smartphones wurde Kommunikation auf eine andere Ebene verschoben:
Meinungen / Diskurse werden mittlerweile doch hauptsächlich in den sog. sozialen Plattformen, oder in Kommentarfunktionen ausgetauscht oder verbreitet.
Wenn Leute der Auffassung sind, ihre politische Meinung würde etwas bewirken wenn sich in den digitalen Medien ausgetauscht oder aufgeregt, wird (statt Präsenz auf den Straßen zu zeigen, zu protestieren), haben die Regierungen mit Hilfe der Tech-Giganten doch schon alles erreicht was sie wollten: Die Menschen sind nicht sichtbar auf der Straße und gehen den entsprechenden Protagonisten nicht durch lästige Vor-Ort-Demos auf den Keks.
Diese ganze Digitalisierung hat nur den Zweck, Menschen mit Mist zu beschäftigen, von den wichtigen, Lebensinhalten fernzuhalten und letztlich besser zu kontrollieren / zu kanalisieren.
Nicht umsonst gelten Smartphones und dieser ganze Social-Media-Kram – für die totalitaristische Elitenkaste als spätkapitalistisches Indoktrinations-Werkzeug. Frei nach dem Motto: Halt du sie dumm (z.B. TikTok, Streamingdienste etc.) – ich mach sie arm (Konsum / immer die neueste Technik etc.).
Die kriegen uns alle – wegen unserer Bequemlichkeit.
korrekt!
Wer ist denn strafrechtlich verantwortlich, wenn ich die Beleidigung „Idiot“ auf ein Blatt Papier schreibe?
Der Hersteller des Kugelschreibers?
Der Erfinder der Tinte?
Der Hersteller des Papiers?
Wieso sollten Musk oder Durov für Nachrichten auf X oder Telegram verantwortlich sein?
++++
Jetzt kommen Sie hier bloß nicht mit analogen Analogien. Das überfordert die Haltungszeiger*innen und außen.
[+]
Versenkt!!+++
Man hat den Geist aus der Flasche gelassen und kriegt ihn nicht mehr rein.
Auf die Gefahr, daß diese unverschämten Techmilliardäre durch ihren obszönen Reichtum zuviel Macht erlangen, wurde seit vielen Jahren immer wieder hingewiesen.
Auf der anderen Seite ist das Gejammere der Sancheze ebenso lächerlich. Gerade Spanien war ja über die letzten 6 Jahre ganz vorne mit dabei Minderjährige weiter und weiter in die Fangarme der Plattformen zu treiben. Ich sage nur Lockdown und Onlineschooling.
Im Prinzip finde ich es absolut richtig Jugendliche von diesen Kraken fernzuhalten. Wenn nur nicht alles so doppelstandardistisch und doppelmoralistisch wäre. Auf X dürfen sie nicht mehr, aber sobald sie 18 sind werden sie zum Dienst an der Waffe gerufen.
Ich denke es geht tatsächlich darum noch mehr Überwachung einzuführen, nicht um den Schutz der Kinder. Es ist immer so, wie es gerade gebraucht wird.
Genauso isses. Dass sie ausgerechnet jetzt Heranwachsenden den Zutritt zu sozialen Netzwerken verbieten wollen, liegt vermutlich daran, dass sie nicht wollen, dass die Kleinen sich informieren und organisieren gegen die „Wehrpflicht“ (eher Wehrzwang; das ist ja kein Gottgegebenes „Gesetz“, auch wenn unsere braunen Eliten es gerne so aussehen lassen wollen). Den Kindern muss früh genug vermittelt werden, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung nur in nett klingende Sonntagsreden gehört aber nicht ernst gemeint ist (aus Sicht der Eliten).
Ja das sehe ich auch so, aber ich denke auch daß die so mehr personenbezogene Daten kriegen, denn die Konsequenz ist ja, daß man dann vermutlich einen Ausweis hochladen muß, um das Internet zu nutzen.
Stimmt
Leider werden diese Typen sehr alt.
Es wäre das Beste, der Marsflug würde gelingen. Er kann den pädophilen Gates, Zuckerberg, Bezos und Co mitnehmen.
Ihr Geld können sie hier lassen. Damit können die 99,9% der Weltbevölkerung entschädigt werden.
Geld ist bei den Superreichen viel weniger da, als Sparwissende, (korrekt gegendert, oder?) wie Sie glauben. Und deswegen werden auch nur Almosen als Entschädigung für die 99,9% verbleiben. Aber Sie können ruhig weiter rumschwurbeln. Ist Slapstick und gerade wegen ständiger Wiederholung lustig.
Wie gut, dass „Tech Oligarch“ Musk noch andere Firmen besitzt als X, z. B. Starlink, und den pädokriminellen Politmarionetten klarmachen kann, dass sie ihre schmutzigen Pfoten von den Kindern lassen sollen, und den Versuch aufgeben sollen, sie zu indoktrinieren und zu verderben.
Nein, Musk zeigte keinen Hitlergruß.
Meine Fresse… Da kommt der Wille zur Empörung wirklich vor der Wahrnehmung.
Oder rief Hitler: „My heart goes out to you!“?
Ach nan kann das nicht sagen und trotzdem den Hitlergruss zeigen? Dass der Mann ein rechter Ultra ist, willst du uns auch verkaufen? Mann o Meter welche mörderisch-rassistische ICE-Politik macht denn die Regierung in der er saß, bis er sich persönlich mit dem anderen Egomanen Trump überwarf?
Wenn ich als alter Mensch also die Hose runterlassen muß um zu beweisen daß ich keine 14 mehr bin, soll das also Kinder schützen….. ah ja…. vielleicht glaubt das der Osterhase ja.
Ansonsten stimme ich jasmina weiter oben zu.
Die ganze „Tech“- Bande sollte auf den Mars, so schnell wie möglich!
Stimme zu.
ich weise einfach nochmal auf den Artikel in Globalbridge hin. Darin wird das eigentliche Problem verdeutlicht:
https://globalbridge.ch/das-eu-zensur-system-so-unterdrueckt-bruessel-die-freie-rede-weltweit/
Auszug:
„Die zentrale Anklage
Der Bericht dokumentiert drei Hauptvorwürfe gegen die EU-Kommission:
Erstens: Die EU-Kommission hat Social-Media-Plattformen systematisch gezwungen, ihre globalen Content-Moderation-Regeln zu ändern, um wahre Informationen zu zensieren, die „politisch unbequem“ waren. Diese Änderungen betrafen nicht nur EU-Nutzer, sondern Nutzer weltweit – einschließlich amerikanischer Bürger.
Zweitens: Die EU-Kommission hat in mindestens acht europäische Wahlen eingegriffen, indem sie Plattformen vor Wahlen unter Druck setzte, bestimmte politische Inhalte zu unterdrücken – fast ausschließlich zum Nachteil konservativer und populistischer Kandidaten.
Drittens: Die EU-Kommission hat gezielt amerikanische Inhalte und amerikanische Bürger zensiert, indem sie Plattformen zwang, US-Debatten über COVID-19, Impfungen und die US-Präsidentschaftswahl 2024 zu moderieren.
Alle drei Vorwürfe werden durch die internen Dokumente belegt. Schwarz auf weiß.“
_____________________________________________
Die Altersbeschränkung dient lediglich dazu das Internet über Ausweiskontrolle zu zensieren. Punkt.
Dazu muß man den Elon übrigens gar nicht mögen, man kann ihn sogar für einen dreckigen Faschisten halten, der seine eigenen Ziele rücksichtslos verfolgt , aber – wo er recht hat, hat er recht…..
+++++
Den Artikel habe ich auch gelesen. Das Fazit war, dass die Dokumente und Aussagen, die Grundlage für den Kongress waren, vor jedem Gericht als zulässige Beweismittel gelten würden.
Dem ist nur schwer zu widersprechen und in der Reaktion und in den hiesigen offiziell lizensierten Wahrheitsmedien wird das auch nicht mal ansatzweise versucht, inhaltlich zu argumentieren sondern nur gekeift – mit sinnbildlichem Schaum vorm Maul- dass alles gar nicht wahr sei.
Nun mache ich mir keine Illusionen über die Motive der Tech-Konzerne, die hinter der Aktion stehen. Der Schutz der Meinungsfreiheit gehört nicht dazu. Das aber ändert nichts daran, dass die erhobenen Vorwürfe erkennbar wahr und fundiert sind.
Das ist astreine Hassrede, die Sie hier präsentieren. Mit plumpen Lügen garniert ist dieser Stil kennzeichnend für linksdumpfe Debattenkultur und linke Meinungsfreiheit. Eine sachliche Auseinandersetzung mit Person und Ansichten von Musk ist möglich. Allerdings nicht für Sparwisser mit Haltung, wie Sie einer sind.
Lassen Sie mich in Ruhe, sonst melde ich Sie. Ich hab die Nase voll von den Beleidgendenden in diesem Forum!
Ist das korrekt gegendert?
Schwurbeln Sie selbst gerne weiter. Was sind denn bitte „Sparwissende?“ Was für ein Schwachsinnswort.
uBlockOrigin Blockliste:
overton-magazin.de##b.fn:has-text(Jasmina):nth-ancestor(3)
overton-magazin.de##b.fn:has-text(Nescobar A Lop-Lop):nth-ancestor(3)
Und Tschüss…
In Europa gibt es keine Demokratie.
Niemand muss also darum fürchten, dass demokratische Rechtsstaaten verloren gehen. Es kann nichts verloren gehen, was es nicht gibt.
Sanches ist wie Merz oder von der Leyen, Musk oder Trump eine Marionette, eine, die wir sehen dürfen. Die meisten anderen sind uns verborgen und die Puppenspieler kennen wir weder von Bildern noch kennen wir deren Namen.
Europa ist eine totalitäre Diktatur, die Menschen ohne Gerichtsverfahren, ohne Anklage und ohne sie angehört zu haben, ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Sie in einem Land einsperrt und uns dafür bestraft, wenn wir diesen Menschen helfen.
Europa, die EU, ist ein Gebilde, in dem zehntausende von Menschen in Gefängnissen sitzen, oder zu Geldstrafen verurteilt wurden, weil sie ihre Meinung öffentlich kundgetan haben.
Ich könnte mit der Aufzählung fortfahren, doch wozu?
Niemanden interessiert das. Und alle, die es interessiert und die auch noch drüben reden, laufen Gefahr, als (günstigstenfalls) rechtsradikal, verrückt oder terroristisch bezeichnet zu werden.
Jemand, der einen Behindertenausweis aufgrund starker Alltagseinschraenkung wegen einer dauerhaften psychischer Stoerung besitzt,, haette dann wohl etwas miehr Meinungsfreiheit. Viele neurodivergente Menschen besitzen so einen Behindertenausweis – unter Neurodivergenz fallen z.B. z.B. Autisms, Schizoaffektive Stoerung, Aufmerksamkeitsstoerung, Konzentrationsstoerung.
Unter Hitler gab es die Feindsender und in der DDR das Westfernsehen. Wer in die Medienfreiheit eingreift, ist entweder Nazi oder Stalinist.
Schade. An dieser Stelle bin ich dann zum oberflächlichen Überfliegen des Rests übergegangen.
Man mag ja zu Musk stehen, wie man möchte. (Disclaimer: Ich persönlich mache mich regelmäßig in meinem Bekanntenkreis unbeliebt, wenn ich Musk in Schutz nehme, hinsichtlich einiger seiner Aspekte). Ist halt ein schräger Vogel, aber wer sich unvoreingenommen mal ein paar längere Interviews mit ihm ansieht (goto YouTube), bekommt vielleicht ein anderes Bild von ihm. Worauf beruht eigentlich diese Ablehnung? Ein Linker ist er nicht, das ist wohl war.
Hinter den aktuellen Kampagnen gegen Soziale Medien und insbesondere gegen Musk und X/Grok steckt auch nicht Musk als Mensch, sondern die Tatsache, dass er auf seinen Plattformen die freie Meinungsäußerung zulässt, was den EU-Offiziellen und insbesondere der Kommission ein fürchterlicher Dorn im Auge ist. Hier kollidiert dann auch die europäische/deutsche Bedeutung des Begriffs „Meinungsfreiheit“ mit der US-amerikanischen Vorstellung bzw. Rechtsauffassung von „Meinungsfreiheit“ (free speech). Die „Meinungsfreiheit“ (free speech) dort ist was ganz anderes als Meinungsfreiheit hier. Bei uns wird viel stärker gegen Menschenwürde, Persönlichkeitsrechte, öffentlicher Frieden usw. abgewogen. Demgegenüber sind in den USA, solange nicht unmittelbar zu Gewalt aufgerufen wird, auch extreme, beleidigende oder demokratiefeindliche Äußerungen geschützt. Sogar die Holocaustleugnung ist dort (noch) zulässig. Unser § 188 StGB („Politikerbeleidigung“) stößt in den USA auf Unverständnis. Wenn also ein J. D. Vance auf einer Sicherheitskonferenz Europa kritisiert oder Musk auf seinen Plattformen bestimmte, aus der EU kommende Kontrollvorgaben nicht umsetzen möchte, dann liegt das nicht an einem Extremismus dieser Persönlichkeiten, sondern daran, dass sie eine andere Rechtsauffassung haben. Wollen wir ihnen diese nicht zugestehen? Weil unsere Rechtsauffassung besser ist?
Okay, man kann argumentieren: Wenn ihr Amis eure Produkte hier bei uns anbietet, dann müsst ihr euch auch an unsere Gesetze halten. Eine mögliche Gegenrektion bestünde dann darin, dass diese bösen Dienste als Träger und Übermittler von – aus unserer Sicht – bösen Inhalten bei uns eingestellt werden. Würde mich ja wirklich mal interessieren, was los wäre, wenn eine Woche lang X, Google, Instagram, WhatsApp usw. für Europa gesperrt wären. Die Leute würden irre werden, jede Wette. Da gibt es abertausend quasi-Abhängige, die dann in eine Entzugssituation geraten. Da meine ich wörtlich, genau das wären Auswirkungen. Aber gut: „W“, der neue tolle und vor allen Dingen sehr saubere Messengerdienst aus Europa, der soll ja schon Ende des Jahres kommen. Aktuell bereiten sich wohl lediglich die Trusted Flagger dort auf den drohenden Ansturm der Masen vor, hust, hust.
Vermutlich ist der europäische Markt dann aber doch zu lukrativ für die großen Plattformen.
Ach komm, der Mann ist ein weißer Rassist aus Südafrika und seine Algorithmen pushen auf X genau den Sektor, für den der Hitlergruss steht. Das ist ein Faschist der übelsten Sorte. Ja, du machst dich zu Recht unbeliebt, wenn du solch gefährliche Typen verteidigt. Der argumentiert ja auch nicht einmal, anders Durov, hättest du halt mal richtig lesen müssen.
Musk ist kein Rechter, sondern ein Transhumanist, dem sind solche Dinge wie Ethnien völlig egal, was ihn wesentlich gefährlicher macht.
@Annando
Da gebe ich Ihnen Recht. Musks Geste war eher der misslungene Versuch, dem Publikum sein Herz zuzuwerfen; formvollendet ist diese Geste zu beobachten in einer Werbesendung zu einem Parfum, dessen Namen ich gerade nicht im Kopf habe, sowie in einer SciFi-Serie namens Andromeda, als am Ende von Staffel 3 sich Tyr Anasazi von Captain Dylan Hunt verabschiedet.
Ob Musk ein Rassist ist, würde ich nicht prinzipiell ausschließen, würde es aber an dieser Geste nicht festmachen wollen.
Da ich im Geschichtsunterricht nicht so richtig aufgepasst hatte, wuerde ich mich freuen, wenn mir mal jemand etwas Nachhilfeuntrricht darin gibt wie ich echte Demokratien – wie z.B die Staaten in der EU – von unechchten Demokratien (also defakto Diktaturen) – wie z.B die untergegene DDR – unterscheiden kann.
Danke im Voraus.
Es gibt keinen Unterschied zwischen der DDR-Demokratie und der heutigen Europa- Demokratie. In beiden Gebilden gewinnt die Wahl immer der, der gewinnen soll.
Und falls nicht, wird die Wahl annulliert.
Dafür braucht es keinen Geschichtsunterricht, sondern nur jemanden, der aufmerksam die Welt, in der er lebt, beobachtet.
Wenn Dich die Demokratietheorie interessiert, hat Ingeborg Maus darüber ein empfehlenswertes Buch geschrieben.
Solltest Du, irgendwo, auf diesem Planeten über eine echte Demokratie stolpern, lass es mich wissen.
„Demokratie“ ist die Antwort auf die Frage „Wie stelle ich sicher, dass sich die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung in der Regierungspolitik niederschlägt.“.
„Pseudodemokratie“ ist die Antwort auf die Frage „Wie VERHINDERE ich, dass sich die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung in der Regierungspolitik niederschlägt.“.
Letztlich muss man sich die konkreten Mechanismen ansehen, mit denen dafür gesorgt wird, dass der Wählerwille weitgehend egal ist.
Lest mal das
https://globalbridge.ch/das-eu-zensur-system-so-unterdrueckt-bruessel-die-freie-rede-weltweit/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=globalbridge-updates-3
Ja, danke. 💪👍
Schöne Zusammenfassung
Das ist ja gut und richtig so. Ich nehme mal an, dass – falls ihr Kommentar nicht Teil eine perfekt durchgefuehrt Desinformationskampagne sein sollte – die Massnnahmen vor allem dazu dienen um die Entscheidungstraeeger, Geheimdienstenmitarbeiter und sonstige Berater vor Desinformation zu schuetzen. Ich moechte mir gar nicht vorstllen, was passieren koenntte wenn diese Menxchen Fehlentxheidungen aufgrund von Falschiformation treffen wuerden. Nur mal ein Beispiel: Stellt eich nur mal vor, wenn z.B.. aufgrund von Desinformation die Entscheidungstraeger davon augehen wuerden, dass der Russe kein Interesse an einer militaereischen Eroberung der EU hatte – dann wuerden erst gar keine Massnahmen gegen diesen Ernstfall getroffen.- wie etwa Steuegelder der Leiztungstraeger sinnvollerweise fuer Hochruestung und Heimatschutz zu verwenden. Und, schwuppdiwupp, wuerde vielleicht ein Russe in meinem Keller hocken.
Also das war nur mal EIN Beispiel dafuer, wie ohne strengen Schutz vor Desinformation grosseer Schaden entstehen koennte. Theoretisch gaebe es bestimmt noch ganz viele aehnliche Beispiele.
Danke, dass die EU-Regierung sich selbst- und gerne auch gleichzeigig mich selbst – vor Desinformation effektiv schuetzt.
Das ist für mich auch immer das Beruhigende in diesen so unruhigen Zeiten, dass in Europa so gut für uns gesorgt wird. Da können Xi, Trump und Putin und Musk schon überhaupt nicht, garnichts ausrichten.
Doch, tut gut, das zu wissen.
@Marcus
„Danke, dass die EU-Regierung sich selbst- und gerne auch gleichzeigig mich selbst – vor Desinformation effektiv schuetzt.“
Na, damit möchtest du wohl deine Bewerbung als grosser „Erklär-Bär“ für die Narrative unserer ach so um uns besorgten Zunft der Märchenerzähler des Mainstreams und deren Einflüsterer einreichen – leider hier an völlig verkehrter Stelle!
@Willy
Och Mist ,Sie haben mich entlarvt. Ich konnte ja nicht ahnen, dass hier jemand dazu klug genug sein weurde.
Uebrigens denke ich, dass ich – soweit ich mich einigermassen richg einschaetze – iein schlechter „Erklaer-Baer“ waere.
Bananien wieder diese rechten Kontrollfans getarnt im rosaroten Gewand.
Zum Glück wird daraus vermutlich auch nix.
„Bananien“ ist mir aus deiner Feder bereits öfter aufgefallen…
Hat man dir in 🇪🇸 bereits zu verstehen gegeben, was man von dir oder deiner Anwesenheit dort hält?
Oder hast du wahrhaft hehre Motive, wie eine waschechte Abfuhr seitens einer holden Latina?
Wohin begründet sich dein Hochmut?
Nicht ungewöhnlich.
hier mal etwas von der Reisekultur in den schönen Norden. Kult!
https://www.youtube.com/watch?v=CH7G1wXu2ls
@Egbert Quirl
Danke für den vergnüglichen Link!
Habe gerade einer hier im Forum vertretenen Dumpfbacke einen thematisch sehr ähnlichen Link angeboten, um sich von sich selbst zu erholen, 😁
https://www.urlaubsguru.de/reisemagazin/san-sebastian-trendstadt/
Werde deinen Link in mein Repertoire aufnehmen, obwohl San Sebastian sicher keine Werbung mehr benötigt.
Ist das jetzt Satire? Doch das muss Satire sein! 😎
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ungläubiger Thomas ähh Markus fasse in meine Wunde:
Der Staat schützt dich nicht vor Desinformation, er nutzt „mutmaßliche“ „Desinformation“ zur Einführung und Etablierung autoritärer Strukturen.
Das Erreichen dieser Ziele ist dann keine Demokratie mehr. Darum geht es. Das ist die Gefahr die vor unserer Haustür steht.
Mehr hierzu:
https://www.youtube.com/watch?v=1XcJ1DoMZkM
Zeitdokument hierzu:
https://www.youtube.com/watch?v=ca_cKWWzZgs
noch ein zeitdokument:
https://www.youtube.com/watch?v=tAGnKpE4NCI
@Einar von Vielen
> ungläubiger Thomas ähh Markus fasse in meine Wunde…
So etwas wuerde wohl nur ein Verrueckter verlangen. Und nur ein Verrueckter oder ein Arschloch wuerde der Aufforderung vielliecht Folge leisten.
Ich jedenfalls moechte nicht in deine Wunde fassen. Trotzdem koenne ich verrueckt oder ein Arschloch sein.
Ich moechte inhinblick deines Links aber zu allgemeiner Vorsicht raten und auf ‚gesunden Menschenverstand‘.
Wir sind auf der Suche. Wir alle sind auf der Suche. Wenn wir kein Ziel finden, sieht es ganz schlecht für uns aus, aber es wird werden! glaubt an Euch! es wird werden!
Das Böse hat keine Chance!
https://www.youtube.com/watch?v=Bhk7cjjLVXI