„Sonderstab Ukraine“, auch „Guerilla-Abteilung“ genannt, liefert mit Tricks auf verkürztem Entscheidungsweg Waffen an die Ukraine

Selenskij und Pistorius in München zur Feier des ersten deutsch-ukrainischen Ventures für Drohnenproduktion Quantum Frontline Industries im Februar 2026. QFI ist wesentlich durch die Initiative „Build With Ukraine“ mit deutschem Geld finanziert, die Drohnen werden vom Sonderstab gekauft und an die Ukraine geliefert. Bild: president.gov.ua/CC BY-ND-NC-4.0

Die Bundesregierung will bekanntlich die Ukraine weiter stützen, so lange dies nötig ist. Mittlerweile ist Deutschland der größte Unterstützer, was Finanzen und Waffen betrifft. Die Bundesregierung hat es geschafft, die Ausgaben für militärische Dinge von jeder Schuldengrenze zu befreien. Auch Waffen für die Ukraine können so mit unbegrenzter Verschuldung gekauft und weitergegeben werden, was vielleicht noch nicht allen Bürgern klar ist.

Um nicht alles öffentlich zu machen, wurde vom Verteidigungsministerium, wie die Financial Times berichtet, eine Arbeitsgruppe unter dem Namen „Sonderstab Ukraine“ eingerichtet. Sie koordiniert die Waffenbeschaffung für die ukrainischen Streitkräfte. Dabei können offenbar die normalen Vorschriften zur Beschaffung umgangen werden, um das Verfahren zu beschleunigen.

Das Team besteht nach der FT aus weniger als 20 Mitgliedern, ihr Büro liegt in einem gesicherten Bereich des Ministeriums. Weil alles hoch geheim sein soll, wird die Gruppe auch als „Guerilla-Abteilung“ bezeichnet. Geleitet wird der Sonderstab von Brigadegeneral Joachim Kaschke, der seit Ende Oktober 2025 auch Leiter des Steuerungsstabes der Leitung im Bundesverteidigungsministerium ist (Wer ist Joachim Kaschke?).

Zunächst hatte der Sonderstab die Aufgabe, die Lage im Krieg in der Ukraine zu beobachten und darüber die Regierung zu informieren. Später erhielt er die Erlaubnis, Waffen direkt von deutschen Herstellern für die Lieferung in die Ukraine zu kaufen. Dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Jährlich soll der Sonderstand Waffen für durchschnittlich 11,5 Milliarden Euro an die Ukraine liefern. Welche Waffen geliefert werden, geht aus einer Liste hervor, die das ukrainische Militär erstellt. Gekauft werden sie von deutschen oder ukrainischen Rüstungsfirmen.

Die Gruppe arbeite „überraschend undeutsch“, sagte ein Informant der FT. Der Trick, mit dem die normalen Beschaffungswege umgangen werden können, besteht darin, dass die Verträge nicht von der Bundesregierung, sondern von Kiew unterschrieben werden. Deutschland bezahlt nur. Deswegen gibt es nach Kaschke kurze Entscheidungsketten, so dass Waffen für die Ukraine auch schon innerhalb von zwei Wochen gekauft werden können. Man darf annehmen, dass damit die Kontrolle auch „verkürzt“ wird, was Korruption gerade in der Ukraine erleichtern würde, der gerade für das zweite Halbjahr 23 Milliarden Euro für das Militär fehlen sollen. Kaschke versichert allerdings, dass alle Verträge sorgfältig geprüft, die Preise mit den marktüblichen Sätzen verglichen und Liefertermine festgvelegt würden.

Geheim arbeitet der Sonderstab allerdings nicht. Erst Ende Juli hatte die Bundeswehr ihn als „zentrale Schaltstelle für alle militärischen Ukraine-Hilfen der Bundesregierung“, die es sei Beginn des Krieges gebe. Weiter heißt es dort: „Um den ukrainischen Bedarf an Militärgütern zu decken, gibt die Bundeswehr eigenes Material ab, wenn sie die Abgabe verantworten kann und das die eigene Verteidigungsfähigkeit nicht gefährdet. Rüstungsgüter werden inzwischen aber überwiegend bei der deutschen, aber auch der ukrainischen Industrie eingekauft. Finanziert wird die Hilfe überwiegend über den Ertüchtigungs-Titel im Bundeshaushalt.“ Gemeint ist damit die „Ertüchtigung von Partnerstaaten im Bereich Sicherheit, Verteidigung und Stabilisierung“, in deren Rahmen auch die Ukraine unterstützt wird. Dafür sind laut Finanzministerium 2027 11,6 Mrd. Euro für die Unterstützung der Ukraine vorgesehen.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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23 Kommentare

  1. Ich hörte neulich, daß die Kinder hierzulande im Kindergarten kein Mineralwasser mehr zu trinken bekommen (zu teuer) sondern Leitungswasser. Naja das passt ja dazu, denn diese Kinder und deren Kinder und Kindeskinder werden ja auch diese Schulden zurückzahlen müssen! So fügt sich alles zusammen. Slava Dingsdabumsda!

    1. @Jasmina

      Wenn Figuren wie Pistorius die Wahl haben zwischen, Geld für Mineralwasser in Kindergärten zur Verfügung zu stellen, oder Geld für die ukrainischen Marionetten, dann wählt Pistorius die Ukraine.

      Die Verteidigung der »Demokratie« -was der Westen darunter auch immer verstehen mag – durch die Ukraine ist eben wichtiger als Mineralwasser für Kinder.

    2. Hätte mich irritiert, wenn der 1.Versuch erfolgreich gewesen wäre;darum nochmals:
      Diese, sich zunehmender Beliebtheit erfreuende, Praxis, findet längst in Pflegeheimen Anwendung.
      Statt Wasser in Flaschen, gibt es dieses aus dem Hahn.
      Da die Alten, die Schlimmen/für jedes Elend zuständigen, ohnehin zu wenig trinken, ist eine Dehydration ein üblicher Alltagsbegleiter.
      Eng wird’s nur, wenn es zu einem Stromausfall käme, der diese Quelle versiegen lässt.
      Vorteil dabei: Plätze werden frei!
      Noch besser jedoch die Tatsache, dass die Insassen diese Art der Einsparung (an ihnen selber) über Investkosten* finanzieren:
      „Die Investitionskosten können prinzipiell auf die Bewohner:innen von Pflegeheimen umgelegt werden. Dies geschieht, indem ein monatlicher Betrag errechnet wird, den alle gemeinsam tragen. Da sich die Investitionskosten in den vergangenen Jahren zu einem großen Kostenfaktor entwickelt haben, spricht man oft von einem „zweiten Heimentgelt“ neben den sogenannten „Hotelkosten“ für Unterkunft und Verpflegung.“

      *Invvestitiœnskosten sind die Ausgaben eines Heimbetreibers für die Immobilie, also vor allem für Herstellung, Anschaffung oder Instandsetzung von Gebäuden und technischen Anlagen darin.“(dazu zählt auch die Anschaffung von Wasserfiltern zum „Zapfen“)

    3. Leitungswasser ist ein Lebensmittel und unterliegt einem wesentlich höheren Standard als Mineralwasser.

      Washington hat im Auftrag von Wall Street der Nibelungenregierung den Auftrag erteilt, Russland zu schaden, um jeden Preis. Das schließt den Bruch bestehender Gesetze und die Zerstörung der deutschen Gesellschaft natürlich mit ein.

      Wenn diese Regierung weitermacht, der Wähler also nicht reagiert, wird es keine Schulden geben, weil es kein Deutschland mehr geben wird. Diesen letzten Krieg wird nichts überstehen.

      1. omikron: Sie waren auf dem richtigen Weg bezüglich der Trinkwasseranforderungen.
        Leitungswasser wird allerdings nach der Trinkwasserverordnung und nicht nach den Lebensmittel-
        kriterien getestet. Ich muß jetzt raten: Bei Lebensmitteln gibt es etwa 25 Kriterien, bei
        Trinkwasser über 120. Dem Mineralwasser fehlen für den Menschen wichtige Elemente, beinhaltet
        aber dafür einen Anteil an Mikroplastik und andere Stoffe, die es aus der Kunstoffflasche aufnimmt.
        Leitungswasser sollte man auch nicht mit irgendwelchen Apparatun zum Sprudeln
        bringen. Damit kann man schnell Keime ins Trinkwasser bekommen.

        1. Kleiner Hinweis:
          „•Mineralwasser
          Mineralwasser ist ein natürliches Wasser, das aus unterirdischen Quellen stammt und in Flaschen abgefüllt wird. Dafür gibt es spezielle Vorschriften und Maßnahmen, um Reinheit und Qualität des Wassers zu gewährleisten. In Deutschland muss Mineralwasser offiziell als solches zugelassen werden und die besonderen Anforderungen der Mineral- und Tafelwasserverordnung erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass das Wasser aus einer anerkannten Quelle stammen muss, die vor Verunreinigungen geschützt ist.
          Mineralwasser ist durch seinen natürlichen Ursprung in der Regel !!!reich an Mineralstoffen!!!, wie zum Beispiel Calcium, Magnesium oder Natrium. Diese Mineralstoffe haben viele positive Eigenschaften und sind für den menschlichen Organismus essentiell. Allerdings kann auch der Gehalt dieser Mineralstoffe zwischen verschiedenen Mineralwässern variieren.

          •Leitungswasser
          Leitungswasser, also das Wasser, das aus der heimischen Wasserleitung kommt, wird aus verschiedenen Quellen gewonnen, beispielsweise aus Flüssen, Seen und Grundwasser. In Deutschland unterliegt Trinkwasser strengen gesetzlichen Vorschriften und Kontrollen, um eine möglichst hohe Qualität und Sicherheit für den Verbraucher zu gewährleisten. Die Trinkwasserverordnung gibt dabei Grenzwerte für bestimmte chemische und mikrobielle Substanzen vor, die nicht überschritten werden dürfen.
          Im Vergleich zu Mineralwasser enthält Leitungswasser meist !!!weniger Mineralstoffe!!!. Jedoch ist es auch eine (Anm.:hier die erzieherische Komponente) umweltfreundliche Alternative zu abgefülltem Wasser, da durch den Verzicht auf Flaschen unnötige Müllberge und der damit verbundene ökologische Fußabdruck vermieden werden können. Daher gilt Leitungswasser als sinnvolle und kostengünstige Alternative zu Flaschenwasser, wenn man sichergehen kann, dass die örtliche Wasserqualität den gesetzlichen Anforderungen entspricht.“

          Aber selbstverständlich ist der Anteil gesundheitsschädlichen Mikroplastiks (in wasserabgefüllten [Glas]Flaschen) ein absolutes No-Go!
          Speziell vor dem Hintergrund, dass sich Menschen heutzutage keineswegs hauptsächlich (und freiwillig), noch gezwungenermaßen von zunehmend und (gefördertem/alternativlosem) Müll ernähren müssen.
          Also wirklich – es sind tatsächlich die ernährungstechnisch besten Zeiten angebrochen, wenn Leitungswasser, zum „gesundheitlichen Wohle“ aller angepriesen wird.
          Bietet zusätzlich die Möglichkeit (durch steigenden Wasserverbrauch/uuuups: gibt’s nicht bereits Sparzwänge wegen Wassermangels) die „umlegbaren“ Kosten (ausschließlich für Endverbraucher) nicht nur konstant, sondern mal – wir packen das an – ordentlich und fortschreibend zu erhöhen.
          Dient ja schlussendlich nur der Gesundheit, die auch mal was kosten darf!

    4. Darin ist nichts Schlechtes, also am Leitungswasser. Alles Andere ist auch ökologisch zweifelhaft. Trinke auch nur Leitungswasser.

      Das heisst jetzt aber nicht, dass man das Geld
      nicht für die Kinder ausgeben sollte!
      Nur eben nicht für Flaschenwasser..
      ..oder anderen Dummfug der Volkszertreter…

  2. Entweder funktioniert das wie beschrieben inklusive allen Kontrollen vor allem hinsichtlich der Kosten, was hieße, daß die ganze bundesdeutsche Beschaffungsbürokratie praktisch überflüssig wäre. Oder es funktioniert eben nicht und arbeitet nach dem Kiew-erprobten „Koste es, was es wolle!“. Beides gleichzeitig geht nicht!

  3. Warum pumpt der Werte-Westen seit ca. 30 Jahren ich weiß nicht wie viele Milliarden Euro/Dollar in die Ukraine und lehnt, wie hier die EU, jegliche Form der Diplomatie ab? Etwa für Freiheit und Demokratie? Schwerlich vorstellbar, denn der Kapitalismus erstrebt nur ein Ziel: Profits, Profits, more Profits!

    Wenn man der Spur des Geldes folgt, so könnte man also wohl fündig werden. Es dürften handfeste finanzielle Interessen des Kapitals hinter all den ganzen Machenschaften stecken. Der Kapitalismus ist keine Wohltätigkeits-Veranstaltung, es drehte sich mit großer Wahrscheinlichkeit darum, hier mit der Ukraine ein gutes Investment getätigt zu haben, dass künftig auch entsprechende Renditen abwerfen sollte. Zudem hielt man Russland für schwach und der Werte-Westen war sich sicher, dass die USA und die EU gemeinsam Russland per Sanktionen wirtschaftlich erdrosseln und ruinieren zu können und um das Land anschließend unter Kuratel zu nehmen.

    Dieses Bild eines schwachen und schwindenden Russlands mag zwar den vorgefassten Meinungen zahlreicher westlicher Politiker entsprechen bzw. entsprochen haben, aber es steht im grundlegenden Widerspruch zur Realität. Erst jetzt wird immer deutlicher, dass die Einschätzungen der westlichen Regierungen in Bezug auf den Ukraine-Krieg falsch waren. und so wie es derzeit aussieht, wird der Winter in der Ukraine ein Albtraum werden.

    Die Ursache für die Haushaltsprobleme der Ukraine ist laut ukrainischen und westlichen Analysten ein Krieg, der mittlerweile immer teurer wird und dessen Kosten aus dem Ruder laufen. Russische Angriffe auf ukrainische Städte sind aufgrund fehlender Luftabwehr immer heftiger und tödlicher geworden, während Russlands Offensive gegen die ukrainische Schifffahrt im Schwarzen Meer eine wichtige Getreideexportroute lahmgelegt hat.

    Fakten dazu: Die täglichen (!) Kosten des Krieges stiegen in diesem Jahr auf etwa 190 Millionen US-Dollar (!!), verglichen mit 140 Millionen US-Dollar im Jahr 2024, was auf die Inflation, die Aufstockung der Truppenstärke, steigende Sozialleistungen für die Familien gefallener Soldaten und einen höheren Munitionsverbrauch zurückzuführen sei, fügte Roksolana Pidlasa, Vorsitzende des Haushaltsausschusses des ukrainischen Parlaments, hinzu.

    „Leider ist der Krieg in diesem Jahr so teuer geworden, dass wir nicht einmal unseren Anteil an den Kosten decken können“, sagte sie auf der Konferenz.

    https://www.reuters.com/world/ukraine-braces-harsh-winter-russian-attacks-hit-economy-2026-09-12/

    Es war schon eine wirklich irrsinnige Idee der Ukraine, das Spiel „Wer zerstört mehr Infrastruktur?“ mit Russland zu spielen, wenn man selbst überhaupt keine adäquate Luftverteidigung hat und der Gegner mächtige Angriffswaffen besitzt.

    Derzeit versucht Brüssel, eine erneute Debatte über neue Finanzmittel zu vermeiden, da man die politischen Folgen fürchtet. Offiziell lautet die Linie, dass die Zahlen noch ausgearbeitet werden und es noch keine neue Bedarfsanalyse gibt.

    Zelensky verkündete kürzlich, Kiew benötige ad hoc 30 Milliarden Euro von den europäischen Geldgebern. Hinter verschlossenen Türen räumen europäische Beamte jedoch ein, dass sie möglicherweise nicht alle Forderungen der Ukraine in diesem Jahr erfüllen können, und warnen, dass im nächsten Jahr mit ziemlicher Sicherheit erneut weitere Mittel benötigt werden.

    Wobei der Druck auf Europas Lebensmittel- und Energiesektor kontinuierlich steigt, Düngemittelkosten, Dürre und unterbrochene ukrainische Exporte die Notlage noch verschärfen werden.

    Wie will Europa seinen Sozialstaat, seine grüne Agenda, die Fortsetzung der Ukraine-Unterstützung und eine endlos massive militärische Aufrüstung gleichzeitig finanzieren?

    Aha, sieh an, als nur allzu logische Folge nimmt daher die Europäische Kommission aktuell wieder die Arbeit an „rechtlich tragfähigen Möglichkeiten“ für den Zugriff auf das eingefrorene russische Zentralbankvermögen in Höhe von 210 Milliarden Euro auf, während sich die Finanzkrise in Kiew weiter verschärft.

    Die Ukraine hängt wirtschaftlich komplett am EU-Tropf und eine Änderung ist keinesfalls in Sicht, wobei mir zu dieser Situation unwillkürlich einfällt: „Wenn du glaubst, dass du Kalkutta retten könntest indem du halb Kalkutta aufnimmst, nein, du wirst dadurch selbst zu Kalkutta.“ (Peter Scholl-Latour). Europas Weg ist entsprechend vorgezeichnet!

    Günter Sautter, der außenpolitische Berater von Bundeskanzler Merz, skizziert das „Bis zum Endsieg-Szenario“ aktuell wie folgt: „Wir halten es für äußerst wichtig, dass Moskau versteht, dass diese Unterstützung nicht halbherzig ist, sie wird nicht verschwinden und so lange dauern, wie es dauert“, sagte der Berater von Merz. Er betonte jedoch, dass die Unterstützung der Verteidigungskräfte der Ukraine auch ein nationales Interesse Deutschlands selbst sei.

    https://www.eurointegration.com.ua/news/2026/09/12/7245352/

    Wäre es nicht besser für das große nationale Interesse Deutschlands solche Typen wie Sautter so schnell wie möglich von Hof zu jagen?

    Denn niemand kann bestreiten, wer die Rechnung zahlt und wer verdient: Die EU finanziert den Krieg gegen Russland und kauft die dazu nötigen Waffen in den USA, die an dem Krieg Geld verdienen. Und die EU hat billiges russisches Gas gegen teures US-Gas getauscht, wovon die USA sogar doppelt profitieren, denn erstens verdienen sie daran Milliarden und zweitens schwächt die viel zu teure Energie den wirtschaftlichen Konkurrenten EU.

    Bei weiterer Eskalation wird der Krieg in der Ukraine mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Ende der EU als historisch-politisches Projekt besiegeln.

    1. „Bei weiterer Eskalation wird der Krieg in der Ukraine mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Ende der EU als historisch-politisches Projekt besiegeln.“

      Aber nicht doch! Hat doch der Herr Sikorski gerade erst wieder erklärt, Polen* „would defeat Russia quickly if Moscow attempted an attack on the alliance amid an increasing number of hybrid attacks on Europe. “
      Und dafür brauche man auch keine US-Unterstützung (wie nach seiner seinerzeitigen Meinung noch bei der Nordstream-Sprengung).

      https://www.independent.co.uk/news/world/europe/nato-russia-poland-attack-ukraine-b3049709.html

      *wahrscheinlich meinte er NATO, aber ganz sicher war er sich „Poland could knock out half of Russia’s refining capacity in a matter of weeks.“ Aber was soll dann die ganze Hysterie über einen evtl. russischen „Angriff“, wenn man den Sieg über Russland ganz ohne die USA schaffen würde?

  4. Kurt Tucholsky rief einst seinen Lesern und Mitbürgern provokant zu, ob sie denn „nischt merkten“
    Ganz Deutschland wird zum Umerziehungslager umgebaut! Wir schützen die Demokratie indem wir sie abschaffen, soll verantwortungsbewußtes Regierungshandeln sein?
    Der Deutsche merkt allerdings schon lange nichts mehr (falls er überhaupt jemals etwas gemerkt hat), deshalb marschiert er auch immer stramm mit in seinen eigenen Untergang

  5. Im Prinzip und überhaupt: Wir können so viel heulen und schluchzen und unter dem Tisch oder hinterm dem PC mit der Faust drohen, es wird sich nichts in dieser Welt ändern, wenn nicht eine erkleckliche Menge von aufrechten Menschen aufsteht und sagt „Schluss!! Nicht mit uns. Haut ab, ihr Strassenköter, verschwindet im Dickdarm eurer Auftraggeber“. Und es wird sich nichts ändern, wenn die halbe Menschheit ihr Gesicht hinter dem Smartphone verbirgt und darauf baut, dass die „demokratisch gewählten“® Volksvertreter (= kommt von „treten“) alles für uns schon richten werden.

  6. > „Sonderstab Ukraine“ eingerichtet. Sie koordiniert die Waffenbeschaffung für die ukrainischen Streitkräfte. Dabei können offenbar die normalen Vorschriften zur Beschaffung umgangen werden, um das Verfahren zu beschleunigen.

    Als Bürger ist man ja gegen die ständig zunehmenden Vorschriften. Der Staat pocht aber drauf. Erstaunlich dann da wo man mal dafür wäre das die Vorschriften eingehalten werden der Staat sich selbst eine Ausnahme gewährt. Corona lässt grüßen. Es häuft sich.

  7. Und wieder einmal zeigt dieser Staat das es hier definitiv keinen Rechtsstaat gibt, sondern nur eine Rechtlose Bananenrepublik mit einer Justiz die einzig und allein als Mittel zur Herrschaft fungiert. Als Terrorinstrument gegen die Untertanen wird diese vom 3 Reich geerbte Justiz weiterhin funktionieren und dem jeweiligen Regime und Anhang eine Pseudolegalität verschaffen. Halt bis der mit Volldampf Angesteuerte Krieg dem ein Ende setzt natürlich nur. Man kann schon sagen, Nazideutschland ist wieder da, nur diesesmal unter Faschistischer und nicht Nationalsozialistischer Herrschaft.
    Eben ein extrem Rechter Staat, der permanent Recht mit Rechtsradikal verwechselt.

  8. Führt Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg?

    https://kammerspartakus.wordpress.com/2023/02/04/fuhrt-russland-einen-volkerrechtswidrigen-angriffskrieg/

    „Heute sagen viele, Russland verstoße gegen das Völkerrecht. Ich glaube, dass dies in keiner Weise der Realität entspricht.

    Wer hat den Krieg im Irak ohne Erlaubnis der Vereinten Nationen begonnen?

    Wer hat Jugoslawien unter fadenscheinigen Vorwänden zerstört? Wer war das?

    Wer hat mit der Bombardierung von Belgrad einen Krieg im Zentrum Europas entfesselt?

    Niemand wollte sich damals an die Grundsätze des Völkerrechts erinnern.

    Ich werde eine einfache, auf das Völkerrecht bezogene Argumentation vortragen, um die Gültigkeit russischer Handlungen zu beweisen:

    Die UN-Charta enthält eine Bestimmung über das Recht der Nationen auf Selbstbestimmung.

    Ist die Situation mit der Republik Donezk und der Republik Lugansk nicht das Gleiche? Es ist das Gleiche.

    Da sie dieses Recht haben – und sie haben es gemäß der UN-Charta und dem Recht auf Selbstbestimmung – haben sie davon Gebrauch gemacht und ihre Unabhängigkeit erklärt.

    Haben sie dieses Recht nach internationalem Recht und UN-Charta?

    Das haben sie, und dieses Recht wird durch das entsprechende Urteil des UN-Gerichtshofs in Bezug auf den Kosovo bestätigt. ALLES LESEN !!

  9. Wie Deutschland Waffen für Ukraine beschafft: Haarsträubend?

    https://tkp.at/2026/09/16/die-financial-times-berichtet-wie-deutschland-waffen-fuer-ukraine-beschafft-haarstraeubend/

    von Jochen Mitschka

    Ein Financial-Times-Artikel beschreibt den Sonderstab Ukraine im deutschen Verteidigungsministerium als eine kleine, abgeschottete Einheit von weniger als 20 Personen.

    Sie koordiniert inzwischen einen erheblichen Teil der deutschen Militärhilfe für die Ukraine – laut FT rund 11,5 Mrd. € pro Jahr.

    Wie, wird sie in Erstaunen versetzen.

    Das Ziel war, schnell und mit möglichst wenig Bürokratie Waffen für den Krieg der Ukraine gegen Russland zu beschaffen.

    Heraus kam ein System, welches Korruption im Prinzip die Tür weit öffnet.

    Zusammenfassung

    Deutschland finanziert den Krieg der Ukraine gegen Russland mit einer zweistelligen Zahl von Verwaltungsmitarbeitern, die Aufträge nach Vorgabe der Ukraine mit deutschen Steuergeldern in zweistelliger Milliarden Euro Höhe innerhalb kürzester Zeit nach Antragstellung vergeben.

    FT kann keine Korruption erkennen, und die Bundesregierung erklärt nach wie vor, nicht im Krieg mit Russland zu sein. ALLES LESEN !!

  10. Hier: Der Brigadegeneral Joachim Kaschke ist auch auf dem transatlantischen Yes-Treffen und hält dort große Kriegsreden

    “We can talk about the will to fight. Personally, yes, for sure, we would fight if we need to. In a strong alliance, one of the most powerful alliances in the world.” Joachim Kaschke, Chief of Central Management Staff and Head of Special Staff on Ukraine, German Federal Ministry

    https://x.com/yes_ukraine/status/2099854934057336891

    1. name: Interessant wäre es auch noch zu wissen, wer neben diesem General noch
      über unser Geld entscheidet. Sitzen da vielleicht gleich die Vertreter der Rüstungsindustrie
      oder von Blackrock mit am Tisch?

  11. Jede Bombe weniger in deutschen Händen ist ein Beitrag zum Frieden in Europa & der Welt !!

    Bild: Drei Viertel der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland arbeiten nicht, erhalten aber Leistungen.

    https://t.me/ukr_leaks_de/16081

    Insgesamt erhalten fast 500.000 Personen Leistungen!

    Es wird darauf hingewiesen, dass die Beschäftigungsquote der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland (27 %) niedriger ist als in einigen Nachbarländern!!

    In der Bundesrepublik Deutschland arbeiteten 2024 31 % der in dem Land lebenden Ukrainer.

    Derweil arbeiten in Polen 78 %, in Litauen 72 % und im Vereinigten Königreich 69 %

    Daher ist auch die Angst vor der AfD so groß.

    Es geht bei dieser Partei keineswegs um Rechtsextremismus oder Verfassungsfeindlichkeit, sondern man befürchtet, dass sie in solchen Fällen den Finger tief in die Wunde legt!!

  12. AfD will eine komplette Normalisierung des Verhältnisses zu Moskau

    https://t.me/ostnews_faktencheck/23883

    Nach Informationen der „Bild“ hat der AfD-Arbeitskreis Außen am vergangenen Wochenende ein Grundsatzpapier zu Russland beraten und beschlossen.

    „Unser Arbeitskreis für Auswärtige Angelegenheiten ist sich vollkommen einig über die Grundsätze unserer Außenpolitik, die eine Realpolitik im deutschen nationalen Interesse ist“, sagte der AfD-Außenpolitiksprecher Markus Frohnmaier.

    Als Ziele nennt das Papier die Wiederaufnahme des Handels und der Energieimporte aus Russland sowie eine Verbesserung der Beziehungen zu Moskau.

    Zugleich soll die militärische Unterstützung der Ukraine eingestellt werden.

    Die abschließende Vorstellung des Dokuments soll laut Frohnmaier noch im September erfolgen.

  13. Das witzige dabei ist – dass es absolut nichts bringt. Auch das wird das kommende epische Fiasko nicht abwenden können. Einfach zum Fenster hinausgeworfene Milliarden.

  14. Das sind so die „politischen Spielchen“ der politischen Raubgemeinschaftspatzeien in Berlin. Entweder die haben alle zu viel „Halal“ oder gekifft oder sie wurden und werden von der Ukraine bezahlt. Ich bin jetzt gerdae sehr unsicher!

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