
Mit der Fertilität, also dem Kinderkriegen durch Sex oder künstliche Befruchtung, geht es seit einiger Zeit weltweit weiter bergab, wo nicht schon Tiefstände erreicht wurden. Man kann natürlich sagen: Gut so, die Erde ist sowieso schon überbelastet durch das bislang prägende Bevölkerungswachstum, das noch einige Jahre weitergehen soll, bis eine Kehrtwende eingeleitet wird.
Da aber Gesellschaften und ihre Wirtschaft am Wachstum hängen, auch am Bevölkerungswachstum, versuchen Staaten Fertilität und Familienpolitik zu fördern – ohne wirklichen Erfolg. Am größten ist der Umschwung wohl in China, wo die 1980 eingeführte Ein-Kind-Politik aufgrund des massiven Geburtenrückgangs von über 6 Kindern in den 1960er Jahren auf 1,67 im Jahr 2015 beendet bzw. gelockert worden. Dennoch ist die Fertilitätsrate weiter auf jetzt 0,98 gesunken, über 2 wären zum Bevölkerungserhalt notwendig. Ähnlich sieht es in Südkorea, Japan, Singapur oder Taiwan aus. In Malta 1,01, Spanien 1,10, Litauen 1,11, Polen 1,14 oder Italien 1,18 ist es nicht viel anders.
Die große Frage ist natürlich warum. Meist wird gesagt, dass mehr Wohlstand, Bildung der Frauen, die Kosten für Kinder, der Arbeitsdruck, Rückgang der Sexlust und der moderne Lebensstil zum Rückgang der Kinderzahl führen, es wird auch auf zunehmende Unfruchtbarkeit durch Umweltgifte verwiesen. Ein Einbruch erfolgte nach der Einführung der Anti-Baby-Pille und dem Zugang zu anderen Verhütungsmitteln. Seit Ende der 1960er Jahre brach weltweit die Fertilität, die bis dahin bei 5,3 Kindern pro Frau lag, auf jetzt um die 2 ein.
Auffällig ist, dass sich zwischen 2000 und 2010 weltweit noch einmal ein Einbruch der Fertilität feststellen lässt. Wissenschaftler der University of Cincinnati kommen in einer Studie zu dem Schluss, dass der weitere Niedergang der Fertilität mit dem Aufkommen von Smartphones. Zuvor war ein Zusammenhang in Afrika und Asien mit der Verbreitung von Fernsehgeräten festgestellt worden. Man hat weniger Zeit für Sexualität, vermutet wurde allerdings, dass die Inhalte der Filme westlichen oder urbanen Lebensstil transportierte. Das war auch das Ergebnis einer Studie, die zeigte, dass in der DDR der Zugang zum westlichen Fernsehsendern die Fertilität gegenüber den Gebieten senkte, die davon abgeschnitten waren. auch der leichte Zugang zu Pornographie wird als Grund für den Rückgang des Geschlechtsverkehrs und damit der Fertilität vermutet.
Die Autoren der neuen Studie sehen ab 2007 in den USA und Großbritannien einen weiteren signifikanten Einfluss auf die auch aus anderen Gründen sinkenden Fertilität bzw. das Sexualverhalten von Teenagern. 2007 wird das Jahr des Smartphone-Schocks genannt: Die Preise waren gefallen, die Breitbandabdeckung ist gestiegen und die Verbreitung war groß. Die Nutzung der Smartphones ging damit einher, dass die jungen Menschen am Tag weniger Face-to-face-Kontakt mit anderen hatten: In den USA Rückgang von 68 auf 38 Minuten täglich zwischen 2003 und 2019. Tatsächlich fällt bei den 15-19-Jährigen in 19 reichen Ländern die Fertilität viel stärker zurück als bei der Gesamtbevölkerung (in den USA um 71%). Besonderheiten der Länder scheinen dabei keine Rolle zu spielen. Bei den 20-24-Jährigen ist dies auch noch, wenn auch weniger stark zu erkennen. Bei den über 35-Jährigen gibt es praktisch keinen Unterschied.
Die Financial Times schreibt alarmierend über den weltweiten, durch Technik forcierten Trend. Während der Rückgang früher darauf zurückzuführen war, dass Paare weniger Kinder zeugten, soll jetzt der Grund sein, dass es überhaupt weniger Paare gibt – und dann auch noch solche, die keine Kinder wollen. Am stärksten sei der Rückgang der Fertilität ausgerechnet bei den Menschen mit der niedrigsten Bildung und dem niedrigsten Einkommen (das wäre freilich eine massive Veränderungen gegenüber früheren Zeiten). Es gebe aber keine ökonomische Begründungen. Bleibt das Smartphone, so die FT:
„In einem Land nach dem anderen sank die Geburtenrate nach der Einführung von Smartphones drastisch, unabhängig davon, wie sich der Trend zuvor entwickelt hatte. Je jünger die Altersgruppe, desto ausgeprägter war der Rückgang – ein Spiegelbild der Nutzungsgewohnheiten bei Smartphones.“
Sind junge Menschen immer weniger dazu fähig, Bindungen einzugehen oder anzubahnen und dabei Verpflichtungen einzugehen, was Kinder mit sich bringen? Versinken sie bei aller digitaler Kommunikation in Einsamkeit und Isolation? Oder sind die Lust an oder die Fähigkeit zu körperlicher Sexualität mit anderen Menschen geschwunden? Wird Heterosexualität zum Problem? Sind die Erwartungen zu groß geworden, weil die Körper nur optimiert und perfekt aus der Entfernung und ohne sexuelle Erregung mit Schweiß und Flüssigkeiten erscheinen? Sind andere Gelüste entstanden? Müsste man einfach die Nutzung von Smartphones staatlich für Minderjährige regulieren, wie das in einigen Ländern versucht oder angestrebt wird? Und wird die KI alles noch verstärken? Und vor allem: Ist es ein Grund zur Sorge, wenn das Bevölkerungswachstum einbricht?
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Es ist doch wohl ein Witz, zu glauben Smartphones und Umweltgifte wären die Ursache dafür, dass die junge Generation weniger Kinder auf die Welt bringt.
Ursache für den zunehmenden Bedarf an künstlicher Befruchtung ist doch die Entwicklung, dass die Eltern sich erst wenn sie um die 40 Jahre alt sind für die Zeugung von Nachwuchs entscheiden, dann klappt das naturbedingt nicht mehr so einfach ohne Unterstützung von künstlicher Befruchtung. Auch beruflicher Stress beider Ehepartner gleichzeitig wirkt sich hier negativ aus und zusätzlich die Zunahme von Egoismus, bei dem nur das eigene Wohlbefinden, Freizeitspaß und das beruflich Fortkommen im Vordergrund stehen.
Apropos Umweltgifte: In den 60ger und 70ger Jahren war das Umfeld der Menschen sehr viel stärker von Umweltgiften belastet als heute.
Das ist richtig, dass es in den 60igern und 70igern viel dreckiger war, aber ich denke die hormonaktiven Substanzen haben i der Umwelt zugenommen.
Ansonsten wird es wohl ein Zusammenwirken aller genannten negativen Faktoren sein,
„In den 60ger und 70ger Jahren war das Umfeld der Menschen sehr viel stärker von Umweltgiften belastet als heute.“
Das kommt darauf an, was man als Umweltgift definiert. Das Gift = toxische oder gesundheitsgefährdende Substanz schreit auch nicht: Hier bin ich. Man muss gezielt nach dieser Substanz suchen. Manche Gifte wirken innerhalb weniger Sekunden oder Minuten, andere wirken schleichend und die negativen Folgen zeigen sich möglicherweise erst nach zig Jahren z. B. auch bei der Qualität des männlichen Samens.
Sicherlich gab es damals weniger Kläranlagen, weniger Abgasfilter, keine Rußpartikelfilter. Lackreste, Bleibatterien und der alte FCKW-Kühlschrank wurden zusammen mit dem anderen Hausmüll von Opa auf die Deponie am Stadtrand gekippt. Wenn da mal nichts ins Grundwasser sickert.
Tatsache ist aber, dass die Zahl der Schmetterlinge insgesamt und auch die Artenvielfalt in Deutschland seit den 1970er Jahren erheblich geschrumpft sind. Aber wer braucht schon Schmetterlinge, wenn der „Russe“ nur noch ein paar Kilometer vor Berlin steht und demnächst Paris, Brüssel, Rom, London und Washington angreifen wird oder?
Zum dem was u.a. in der West-Bank passiert (Donnerstag den 21.05.2026):
Das Militär begibt sich in die östlichen Gegenden von Nablus, Hebron, Jenin, Al-Mughayyir nordöstlich von Ramallah, Bani Na’im östlich von Hebron, Deir Samit westlich von Dura südlich von Hebron, Tuqu südöstlich von Betlehem, Anabta östlich von Tulkarm. Das Militär wirft Tränengas auf das Gymnasium in Al-Mughayyir (zwei Tote vergangenen Monat in der Schule). Das Militär schiesst in Huwara, südlich von Nablus einen Palästinenser an und der wird verhaftet. Das Militär hat in Nahlin, westlich von Betlehem, mehrere Zuhause und Geschäfte evtl. durchsucht und Schaden angerichtet. Das Militär hat in Jenin einen Palästinenser geschlagen. Das Militär begibt sich nach Anabta, östlich von Tulkarm und nachdem die Insassen in Kraftfahrzeugen befragt wurden wird auf die Einwohner geschossen (1 Verletzter). Es wurde am Freitag Hr. Mohammad Qabha in Barta, südwestlich von Jenin auf seiner Hochzeit festgenommen.
Die Siedler sind in Sinjil, nördlich von Ramallah. Die Siedler stehlen in der Hiraybet Al-Nabi Gegend in Masafer Yatta, südlich von Hebron fünfundvierzig Schafe. Die Siedler lassen Schafe auf palästinensisches Land in Idhna und in Huwara (westlich und südlich von Hebron). Es werden die Olivenbäume von den Siedlern in der Abu Fazaa-Gemeinschaft in Al-Tayba, nördlich von Ramallah zerstört. Es werden von Siedlern in Al-Mughayyir die Schafe aufs palästinensische Land gebracht und die landwirtschaftliche Fläche angezündet (evtl. wird das Getreide der Palästinenser auf dem Feld verbrannt). Es haben dutzende von Siedlern eine Strasse gesperrt, einen Schulbus angegriffen und die Schüler in Panik versetzt. Die Schule liegt in Kisan, östlich von Betlehem und die Schüler sind aus Rashaydeh im Gouvernorat Betlehem. Die Siedler werfen in Beita, südlich von Nablus alle Scheiben eines parkenden Kraftfahrzeuges ein. Es gab dieses Jahr mehr als 870 Angriffe von Siedlern. Seit Oktober 2023 wurden in der West-Bank mehr als 1.000 Palästinenser vom Militär und den Siedlern umgebracht.
Es wurden alle Beschwerden zur Wahl von Fatah geprüft und ein zusätzliches Mitglied wurde als gewählt erklärt aber es gab keine Änderungen am Wahlergebnis des Zentralkomitees (18 Sitze). Die meisten Stimmen hat Marwan Barghouti bekommen mit 1.893 Stimmen der 2002 gefangengenommen und 2004 verurteilt wurde und im Gefängnis misshandelt wird. Es passiert in Jerusalem oft dass in mindestens einen Eingang eines katholischen Gebäudes gespuckt wird. Im Libanon gibt es z.B. Beschuss auf Kfar Dounin, Shoukine und Bombardierungen auf Al-Mansouri, Tebnine, Majdal Zoun, Debaal (1 Toter) und … Deir Qanoun Al-Nahr (11 Tote). Dort hat Ahmad Hariri ein Video von einem Behinderten gemacht der diese Verwandten (darunter seine Eltern) betrauert. Er als ein Paramedic der Verletzten zu Hilfe eilte wurde am Freitag bei einem Mehrfachbeschuss mit anderen Sanitätern ermordet und auch dieses Video kursiert im Internet.
Das passierte in Gaza:
Es wird mindestens ein Palästinenser in Beit Lahia in Gaza-Nord getötet als Granaten auf eine Gruppe von Menschen abgeworfen werden. Unter den Toten ist Joud Mohammed Al-Dweik, 13. Es gibt einen Angriff auf Al-Saftaw, Gaza-Nord. Es gibt einen Angriff auf ein Zelt in Al-Mawasi (1 Toter). Es gab die Woche ein Video auf dem man sieht dass ein Kind in dem Flüchtlingslager einen Wutausbruch bekommt weil die Sachen alle verbrannt sind. Die Menschen werden aus den südöstlichen Gegenden von Deir Al-Balah vertrieben und es werden die verbleibenden Gebäude zerstört. Bei einem Angriff wird Fatima Almaani, 26 getötet. Es gibt Angriffe auf Gaza-Mitte. Das Militär schiesst im Al-Zaytoun Viertel in Gaza-Stadt und es gibt zwei Verletzte. Zwei Lastwagenfahrer die Hilfslieferungen gefahren haben werden erschossen (Al-Mawasi). Es werden an dem Tag mindesten fünf Menschen getötet. Es gibt verstärkt Bombardierungen. Die Wohngebäude werden zerstört.
Stand diesen Montag wurden lediglich 641 Lastwagen mit Hilfslieferungen der Vereinten Nationen reingebracht und 614 Lastwagen dann weitergefahren. Abgemacht waren 500-600 Lastwagen am Tag. Es herrscht wegen der Blockade eine sehr hohe akute Ernährungsunsicherheit.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Dieser Kommentar hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Thema zu tun und wird trotzdem in voller Länge und Farbe gebracht. Mein sachlicher Kommentar hat zum Thema etwas gesagt und wird nicht freigegeben? Was soll das, Overton???
Vielleicht enthielt dein „sachlicher Kommentar“ eine ,enge wüster Beschimpfungen und/oder Obrigkeitsfeindliche Meinungen?
Weder das eine, noch das andere. Weder das eine, noch das andere, weder das eine, noch das andere, weder…. traurig.
Noch ein Versuch; Ich habe weder jemanden beschimpft, noch habe ich „die Obrigkeit“ in Frage gestellt. Ich habe lediglich analysiert.
@ AeaP 20 Uhr39: Dieser Kommentar hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Thema [ israelische Gräuel im Westjordanland, israelische Gräuel in Gaza, israelische Gräuel im Libanon]
zu tun“. – Irrtum. All das Beschriebe- ne ( im Artikel wie im Kommentar) ist Teil der kapitalistischen Mega-maschine [ © Fabian Scheidler]
Das nennt man dann vermutlich „Qualitätsoffensive bei Telep…. Overton?“
Ich verstehe es auch nicht. fast alle meine Kommentare gehen in die Warteschleife. Kurze, lange sowieso. Mal mit Anzeige mal ohne, nur selten geht etwas direkt durch. Aber so ein epischer, themenfremder Text kommt durch alle Kontrollen?
Und selbst wenn das ein Fehler der KU war, der Text ist jetzt 16 Stunden alt!
Die „Regeln“ hier gelten offenbar nicht für alle. Nur für die engagierten Leser, die beim Thema bleiben können. So zerstört man eine „oppositionelle“ Seite.
Arbeitskraft ist eine Ware, die bei zunehmender Automatisierung im Produktionsprozess immer weniger nachgefragt wird. Folglich geht die Produktion dieser Ware zurück, weil diese ökonomisch für niemanden mehr viel Sinn macht. So auf urmarxistische Weise analysiert…
Ja, da haben Sie recht. Dass der Kapitalist den Produktionsprozess optimiert und automatisiert, um die eigene Produktion zu drosseln, dürfte ziemlich „unmarxistisch“ sein.
Hallo Cromwell. Für den Fall, daß du deinen Vorredner missverstanden hast( er schrieb tatsächlich urmarxistisch) lies es nochmal. Falls du aber das Wort “ unmarxistisch“ bewusst geschrieben hast, bist du im Irrtum.
Die Automation und die derzeitige Industrielle Revolution 4.0 beschleunigt den Kapitalismus brachial auf seine Immanente Grenze hin.
Da bei extremer Produktivitätssteigerung gleichzeitig immer weniger “ Arbeitszeit“ benötigt und entlohnt wird , vernichtet dieser senile Kapitalismus Kaufkraft und damit die Basis für die Reproduktion der nicht mehr benötigten Mehrwerterzeuger!
Der Fertilitärseinbruch ist eine Notwendigkeit beim derzeitigen Stsnd der Produktivkräfte.
Marx widerspricht Dieser Entwicklung nicht im mindesten! Aber das Tempo des Pardigmenwechsels muss gesteigert werden, um den unkontrollierten Totalzusammenbruch herauszuzögern( im Interesse der Noch-Wohlstands- Eliten)
Den Krieg brauchts also dennoch.
Bei Fragen Fabio Vighi lesen. Am Besten auf the philosophical salon
@Egoist
„Produktivitätssteigerung gleichzeitig immer weniger “ Arbeitszeit“
Das sieht ein Herr Friedrich Merz sber snders 😉
Der sieht für die restlichen Arbeitnehmer zusätzlich die Arbeitsverdichtung vor. Was mit den nicht mehr benötigten Arbeitskräften geschehen soll da fragen sie mal bei den Techgigsnten nach, die haben ganz bestimmte Pläne zur Reduzierung der Erdbevölkerung. Sollten Kriege dafür nicht aussreichen werden die andere Maßnahmen in Erwägung ziehen, ob Pandemieen dazu gehören vermag ich nicht zu sagen.
Mit Marx hat all das nichts zu tun.
Bei allergien am Besten zum Arzt oder noch besser zum Heilpraktiker. Bei Marxallergie hilft das aber auch nicht. Nur Bildung, Bildung, Bildung. Besser noch lesen. Nur selber denken macht Schlau.
Die Zusammenhänge sind nicht zu leugnen. Hinzu kommt noch die Covid-Impfung die zu einem massiven Knick bei der Rate der lebenden Geburten führte. https://tkp.at/2025/06/30/fruchtbarkeitskrise-nach-impfung/
Und das trotz Lockdown und Homeoffice!
Als das losging, hab ich noch gewitzelt, daß wir dann in 9 Monaten wohl hochschnellende Geburtenzahlen erleben würden. So wie bei den „Blackout Babys“:
https://www.welt.de/vermischtes/article118441707/Neun-Monate-spaeter-Blackout-Babys-die-Kinder-die-Sandy-brachte.html
Aber diese verrückte Zeit ist bis heute für Vorgänge bekannt, die im Widerspruch zur Erwartung stehen. 2020 waren die Krankenhäuser zum Bersten gefüllt, die Intensivstationen liefen über, die Corona-Kranken lagen für die Selektion a la Triage in Fluren rum und vor den Krematorien stapelten sich die Särge.
Jedenfalls in den Artikeln und Beiträgen unserer „Qualitätsmedien“ und bis heute im Kopf diverser Corona-Akteure wie Frau Buyx und Klabauterbach.
Tatsächlich waren die Krankenhäuser so leer wie nie zuvor (teilweise nur 50% Auslastung), mußten sogar staatlich gestützt werden, damit sie nicht pleite gehen, nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz dort waren (trotz des Aufschiebens geplanter OPs!) wegen Corona dort, und es gab kein, ich wiederhole KEIN erhöhtes Sterbegeschehen in dieser Zeit!
…also 2020… Seit 2021 gibt es das, mit einem irrsinnig hohen Peak 2023, als 80.000 Menschen mehr starben, als zu erwarten gewesen wäre. Und was begann 2021? Genau! Und 2023 war das Jahr nach den massenhaften „Boostern“, wo all die Folgsamen sich die 3., 4. oder 5. Spritze geben ließen, und keiner überprüfte, ob die vorangegangenen im Körper noch ihr Unwesen trieben.
Und auch die Fruchtbarkeit ging im selben Zeitraum meßbar (!!) zurück.
So ungefähr. Sich seuchenhaft ausbreitende Austerität. Kriegsaussichten,
Überhaupt schlechte Zukunbftsaussichten wg. „KI“ und so.
Norbert Wiener, Kybernetik,s.49f
nach Wiener verarbeitet das Gehirn die Informationen aus dem Smartphone wie die wirklichen Sinneseindrücke und anscheinend wird der Sexualtrieb durch das Gesehene/Erlebte vollauf befriedigt. Nachwuchs aufziehen zu müssen ist demnach doch kein Trieb?
„Und vor allem: Ist es ein Grund zur Sorge, wenn das Bevölkerungswachstum einbricht?“
Nein, im Gegenteil, die Menschheit ist bereits viel zu gross, ihr weiteres Wachstum trägt zur weiteren Erhöhung der bereits heute viel zu hohen Belastung aller natürlichen Ressourcen entscheidend bei. Natürlich führt eine schrumpfende Bevölkerung zu Problemen, gerade in kapitalistischen Wirtschaften, doch im Vergleich zu den bei weiterem Wachstum eintretenden Katastrophen, sind diese überschau- und vorallem lösbar.
Dass die so called Überbevölkerung Grund aller Miseren sei, ist ein Mythos.
Die ungleiche Verteilung und die absurde Verschwendung wertvoller Ressourcen für industriell gefertigten Dreck ist Hauptursache aller planetaren Verwerfungen einschließlich Klimawandel. Das Sinken der Fertilität jedoch ist für wahrscheinlich bedeutsamere Entwicklungen als die Bevölkerungsanzahl sehr viel signifikanter.
nein es ist kein Mythos. Es ist völlig widernatürlich, dass eine großes Wirbeltier noch dazu ein Fleischfresser in solchen Massen den Planeten bevölkert. In den Nahrungsnetzen nimmt die Anzahl der Individuen und auch die Biomasse nach oben stetig ab. So gibt es mehr Mikroben als Pflanzenbiomasse, mehr große Pflanzenfresser als Fleischfresser (schon die schlichte Tatsache, dass es riesige Antilopenherden gibt aber nur kleine Löwenrudel müsste ihnen das klar machen). Der Zustand mit einer Massenvermehrung von Homo sapiens geht also nur auf Kosten anderer Tiere und Pflanzen und ist langfristig nicht zu halten. Eventuell hat ja diese Verödung der Umwelt auch Auswirkungen auf das Unterbewusstsein, die die Paarungslust dämpfen.
Die von Ihnen genannten Faktoren sind aber richtig benannt. Die verstärken das Problem drastisch, weit über den rein popolationsbiologischen Effekt hinaus.
Zur Erläuterung, siehe das Diagramm
https://www.researchgate.net/figure/Abbildung-4-Vergleich-aller-lebenden-Organismengruppen-basierend-auf-dem_fig1_357158114
Oh was wäre das Geheule groß, wenn man mit der Beschneidung bei den faschistoiden Hobbyeugenikern beginnen würde.
Aber nicht doch, denn dazu sind sie schließlich da, die heuchlerischen und korrupten Schlicht- und Nichtdenker, die sich natürlich selbst gerne das Prädikat besonders wertvoll ausstellen.
Reich hatte schon recht mit seinen Ausführungen zum Faschismus.
Und mal so interessehalber, warum summst Overton permanent für „den Frieden.“ Ist dann wohl nur die Angst um die eigene Haut bei Querschlägern.
Nebenbei bemerkt, die oberen 0,1 Prozent verbrauchen ein Drittel der Ressourcen. Die oberen 10 Prozent verbrauchen die Hälfte und dieser ganze Schwachsinn basiert auf einem Idiotensystem in welchem es nicht genug Ramsch geben kann, der auch noch schnell kaputt gehen soll. Und das basiert wiederum auf jeder Menge blödsinniger sog. Arbeit.
Einerlei, der Hamster soll „arbeiten“ und nicht nachdenken ob das Sinn macht.
Im Gegensatz zu meinem Vor-Kommentator zur Sache sehe ich schon, dass die ubiquitäre Digitalisierung fast aller Lebensbereiche und das Smartphone als das bisher potenteste Gerät, dies bis ins Privateste fortzusetzen, einen Einfluss das Sexualverhalten vor allem junger Menschen beeinflussen kann. Es gleicht auch jenseits der Fragestellung zur Sexualität und Fertilität einem höchst fahrlässigen, gigantischen globalen Feldversuch eine so rasant sich verbreitende Technologie, die sich in der Lebenswelt jedes Einzelnen unentbehrlich macht und gleichzeitig von der Mehrheit der User so wenig verstanden wird, allein den Interessen der Technik-Konzerne überlassen zu haben. Außer den Auswirkungen auf die Fertilität, was natürlich typischerweise besondere Kritik hervorruft, gibt es eine ganze Reihe von beunruhigenden Entwicklungen, die jede für sich genommen schon besorgniserregend genug wäre. Die drastische Reduzierung der Aufmerksamkeitsspanne, das Cyber-Mobbing an den Schulen, die zur Schwachsinnigkeit erziehenden „Social Media -Kanäle, der Rückgang analoger Gesellschaftserfahrungen, Vereinsamung, Depression, …, um einige zu nennen.
Zur sinkenden Geburtenrate könnten aber vor allem die sozialen Bedingungen in den entwickelten Ländern eine große Rolle spielen. Die einfachsten familiären Verhältnisse befinden sich seit Jahrzehnten in Auflösung. Selbst das Kleinfamilienmodell scheint nicht mehr zu funktionieren. Die Zeiten in denen ein Durchschnittsverdiener eine vierköpfige Familie ernähren plus zwei Urlaube finanzieren konnte sind längst perdu. Das soziale Risiko am Ende als alleingelassene Alleinerziehende auf die Gnade frustrierter und feindseliger Sachbearbeiter auf den einschlägigen Ämtern angewiesen zu sein, ist immens. Hat man in diesem Land nicht die Kohle sein eigenes Bullerbü zu finanzieren, ist es mit der Kinderfreundlichkeit ebenfalls nicht gerade weit her.
Geht es um die biologische Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen (Fertilität) oder um die demografische Entwicklung? Für den Autor scheinen das Synonyme zu sein.
Es gibt keine isolierte “ biologische“ Fertilität beim derzeitigen Entwicklungsstand des Homo sapiens sapiens.
Sex, die Vorrausetzung der Entstehung der meisten Babies findet überwiegend im Kopf statt.( Nein, nicht die Boris Becker Variante)
Es gibt keine isolierte “ biologische“ Fertilität beim derzeitigen Entwicklungsstand des Homo sapiens sapiens.
Sex, die Vorrausetzung der Entstehung der meisten Babies findet überwiegend im Kopf statt.( Nein, nicht die Boris Becker Variante)
Ich denke, wie so oft ist es eine Melange aus verschiedenen Faktoren. Einerseits die immer späteren Familienplanung, der ökonomische Druck auf Familien, die extreme Individualisierung, die Abwertung und Kriminalisierung alles Männlichen, soziales Abhängen und Diskriminierung von Jungen, die Überbetonung von Lebensmodellen außerhalb der Norm, Hypergamie der Frauen, Männer ohne gleichwertiges Bildungsniveau werden selten akzeptiert und gehen leer aus. Das Ganze gibt jedoch ein folgerichtiges Bild, wenn man die Neofeudalisierung und Neofaschisierung zu Ende denkt. Es ist so gewollt und mit KI und Co. ist bald alles steuerbar.
Ein wenig Differenzierung ist notwendig:
China hatte historisch denkbar schlechte Voraussetzungen: Armut, Überbevölkerungsangst, brutale Modernisierung, Ein-Kind-Politik, Landflucht und enormen sozialen Druck. Dass daraus heute eine demografische Krise entsteht, ist tragisch, aber nachvollziehbar.
Der Westen dagegen hatte fast perfekte Bedingungen: Wohlstand, Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, medizinische Versorgung und relativ stabile Arbeitsverhältnisse. Man hätte daraus eine Gesellschaft bauen können, in der Menschen gern leben, Familien gründen und Zukunft planen. Stattdessen kamen Privatisierung, Wohnraumspekulation, Prekarisierung, Leistungsdruck, Vereinzelung und Dauerkrisenmodus.
Smartphones sind dabei nicht die eigentliche Ursache, sondern eher ein Verstärker: Sie passen perfekt zu einer Gesellschaft, in der reale Bindungen schwächer, Zukunftsvertrauen geringer und Nähe immer stärker digital ersetzt wird.
Kurz gesagt: China hat aus schlechten Voraussetzungen brutal viel herausgeholt und dabei schwere Schäden produziert. Der Westen hatte beste Voraussetzungen — und hat es mit Anlauf versemmelt.
Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
Jedoch der Westen hat es nicht nur einfach versemmelt. Das „Versemmeln” fortschrittlicher sozialer Entwicklung ist konstituierender Teil seines räuberischen und letztendlich menschenfeindlichen Wirtschaftssystems. Dies kennt keine andere Orientierung als die kurzfristig vielversprechendste Bereicherungsstrategie auch in Konkurrenz der handelnden Entitäten untereinander kennt unter mehr oder weniger permanenter Anwendung der gerne sogenannten Ultima Ratio, vulgo: Krieg.
Insofern ist die chinesische Wirtschaftspolitik als vergleichsweise rational zu bewerten.
Hm, ein Artikel, viele Zahlen und noch mehr steile Thesen. Da mache ich doch mal mit.
Bevor an den einzelnen Punkten entlang gehangelt wird, vielleicht folgende Fragen vorab: Wie viele Menschen sind genug, zuviel, zu wenig und wenn, wofür, zu welchem Zweck und welche sind denn da die Richtigen? Wer meint, da auch nur eine partielle Antwort parat zu haben, lehnt sich bereits sehr weit aus dem Fenster…
Nein. Ich sage es noch einmal: NEIN. Gesellschaften, oder besser gesagt, Gemeinschaften hängen nicht am Wachstum. Die Vorstellung von notwendigem Wachstum ist eine kapitalistische Doktrin, ein Vorurteil, eine pathologische Sicht von Unbegrenztheit auf einen begrenzten Raum (Globus). Damit es auch klar wird: „Wachstum“ und „Weiterentwicklung“ sind nicht synonym, auch wenn es so verkauft wird.
Die Antwort (nach dieser sehr heterogenen Aufzählung) lautet wohl: Man weiß es nicht („aber gebt mir etwas Geld, dann forsche ich noch einige weitere diffuse Gründe heraus“). Mal als Beispiel für die „Unseriösität“ dieses Potpourris die Begründung »Umweltgifte«: Wenn biologische Infertilität angeführt wird, wäre es obligatorisch vorab zu sagen, wie hoch der Anteil eines unerfüllten Kinderwunsches gegenüber den tatsächlichen Geburten ist, um diesem Faktor eine Relevanz zuschreiben zu können. Es sind alles nur Buzzwords.
Aha, Langeweile als Ursache von Sex ist also auf dem Rückzug. So groß kann bei vielen die Leidenschaft oder ein Kinderwunsch ja dann nicht gewesen sein. Vielleicht ist das bei solchen Paarungen vielleicht auch besser so?
Ok, mich juckte zwar das Fell, aber ich hatte nicht genug Phantasie, um es alleine zuende zu bringen, mein Akku war leer, also nahm ich sie/ihn her – und brauche jetzt einen Kinderwagen.
Das würde ich mal als „Grenze der Technologie“ nennen wollen: Likes können Körperkontakt & Penetration nicht ersetzen. Und auch hier brechen wieder die Schwangerschaften weg, die auch als „Unfall“ bezeichnet werden können. So what?
Um Himmels Willen! Könnte das Prekariat wirklich via Smartphone lernen, wie Verhütung funktioniert?!? Oder liegt es doch nur daran, weil sie am meisten ausgebeutet werden und zu erschöpft sind, sich für Zuneigung auch nur zu interessieren?
Uhhh, das ist jetzt wirklich gaaaanz dünnes Eis, es gibt wenige Gesellschaften, in denen frühzeitige Teenager-Schwangerschaften mit einem „Hurra“ begrüßt werden.
Nein, wirklich nicht. Nach der „Bevölkerungsexplosion“, die seit dem Jahr 1.600 unserer Zeitrechnung allmählich an Fahrt aufnahm und sich im 20. Jh. exponentiell entwickelte, wäre ein Einbruch eine gute Nachricht – das Kapital und Herrschaftswütige mögen das anders sehen, weil „mehr“ da immer „besser“ ist –, vor allem, wenn sich das ohne Kriege, Hungersnöte oder sonstig katastrophales Massensterben wieder einpendeln würde.
Man kann wohl davon ausgehen, dass die wenigsten Menschen auf diesem Planeten echte Wunschkinder sind, was nicht heißt, dass sie nicht von den Eltern geliebt wurden und werden, doch zu viele waren unerwünscht und haben einen entsprechend schlechten Start in ihre Existenz erhalten. Soll das gleichgültig sein?
Was irgendeine Produktivität oder Funktionalität bei schrumpfenden Gesellschaften angeht, bewegt sich alles in Richtung „weniger Menschen“. Das ist nicht zu ignorieren. Ich höre die Rufe nach „Überalterung“ und „Pflegekräfte“. Da frage ich mich einerseits, wer denn alles wesentliche Jahre seines Lebens mit Pflege verbracht hat, aber erwartet, selbst gepflegt zu werden, und andererseits, was der oder die Einzelne dafür unternimmt, nicht pflegebedürftig zu werden – durchaus mit den letzten Konsequenzen.
Ich denke, nachfolgenden Generationen werden einen Umgang finden, mit den Merkwürdigkeiten, die „unsere Generation“ hervor gebracht hat, wie Smartphones, globale Vernetzung, urbane Isolation, Landflucht etc., und die wir völlig unvorbereitet und ohne Ausbildung und Verständnis dafür, was da eigentlich getan wird, angezettelt haben, mitgemacht haben, weil ein kurzfristiger Vorteil lockte oder es einfach nur irgendwie neu war. Kommende Generationen werden das auf eine Art bewältigen, den wir uns heute noch nicht vorstellen können. Und beim „Wie“ ist es völlig egal, ob „uns“ das gefällt.
»Schuld« ist ja so eine moralische und käsige Sache und ursächlich sind letztendlich immer Menschen. Aber »junge Menschen« werden irgendwann herausfinden, dass Smartphones nicht schön riechen 😉
zu ihrem vorletzten Satz:
Wenn sie sich an dem Wort „Schuld“ stören so ersetzen sie dieses doch durch die Formulierung „ursächlich mitverantwortlich“ – das halte ich für unstrittig nicht nur hinsichtlich sozialer Mentalität, sondern auch aus medizinischer Perspektive. Unsere Geschlechtsorgane haben im ausgereiften Zustand die größte Empfindlichkeit gegenüber allen anderen Organen bezüglich Exposition von EMF-Strahlung.
Ansonsten liegt im Einfluss von EMF aufs Vitamin D als sprichwörtlich wesendliches Schlüsselhormon für Psyche ebenso wie physisch die im Artikel gesuchte Ursache.
Leseempfehlung: Prof. Karl Hecht: Gesundheitsschädigende Effekte von Smartphone, Radar, 5G und WLAN
kompetenzinitiative.net
2019
Wunderbar ausgeführt. Danke dafür.
Dass kapitalistische Logiken gemeinhin nicht hinterfragt werden, ist einer der großen Erfolge des Systems.
Anscheinend reicht denen in der Regierung und deren Vorbetern die demografische Entwicklung noch nicht. Würden sie sonst Kriege anzetteln? Man scheint eine Bevölkerungsentwicklung wie derzeit in der Ukraine geradezu anzustreben…
Auch ständig auf’s Handy glotzende Mitmenschen verbrauchen schliesslich Recourcen, welche das obere eine Prozent für sich beansprucht…
je weniger von dieser verblödeten spezies unterwegs sind desto besser. mehr platz und weniger zerstörung. die hölle, das sind die anderen. je weniger andere, desto weniger hölle.
Die ständige Hetze gegen die toxischen Männer und die Verspottung anregender Frauen als Sexobjekte umd die Verbreitung widerlicher Pornos und die Unfähigkeit mit Gefühlen umzugehen und der wuchernde Narzissmus begünstigen Kinderlosigkeit.
Die Doktrin des leistungslosen Einkommens, z. B. als Influencer = Einflüsterer irgendeiner digitalen Erregungskreation
ist das Ideal des Spätkapitalismus in seinem Dauer-Online/Awareness-Stadium.
Als wäre das Glasperlenspiel des Hermann Hesse zu dem geworden, was heute die Menschheit zusammenhält.
Nicht nur Libido und Sex lassen nach, sondern bekanntlich auch der gemessene IQ (erstmals seit Beginn der Messungen).
https://www.srf.ch/wissen/mensch/iq-stagniert-wird-die-menschheit-wieder-duemmer
Dauer-Awareness ist ganz klar ein Rückfall in die Steinzeit.
Die Mustervergleiche der „KI“ (= mätsching) entsprechen der Intelligenz eines Kleinkinds, welches einen Gegenstand oder ein Lebewesen wiedererkennt.
Über die vermeidbare politische Verdummung schrieb heute bereits Heiner Flassbeck hier auf Overton.
Die Staaten mit Geburtenraten über 2 sind:
Niger: 5,15, Tschad: 4,81, Somalia: 4,3 Mali: 4,21, Südsudan: 4,09. Es besteht also noch eine geringe Hoffnung für die Menschheit oder mehr Bedarf an Smartphones. Je nachdem wie man die Sache betrachten möchte.
Digital können Kinder nicht gemacht werden. Soviel steht schon mal fest.
@ Trux 21 Uhr 06: „Digital können Kinder nicht gemacht werden“.- Gibt es noch kein Startup, das daran arbeitet und dafür
Gelder einsammelt ?
Seit Jahrzehnten wird in den jungen Leuten das Mantra eingetrichtert, daß Kinder das Armutsrisiko schlechthin sind. Das ist alles. Mit Smartfons hat das nichts zu tun.
An diversen Schulen wurde Experimente durchgeführt, drei Wochen auf das Smartphone zu verzichten. Eines davon lief in Österreich und wurde Filmisch dokumentiert:
Dok 1: Drei Wochen Handy-Entzug – Das Experiment – ORF ON
Bildschirmzeiten von zehn Stunden oder mehr ist bei der Jungend anscheinend nicht ungewöhnlich. Man kann sich schon vorstellen, dass das Spuren hinterlässt.
Ich sag es den jungen Leuten immer wieder: Kinder, wenn ihr euch fortpflanzen wollt, müsst ihr die Scheiß-Dinger mal für ’ne Viertelstunde aus der Hand legen und an was anderem rumfummeln.😆
Die Financial Times schreibt.. Es gebe aber keine ökonomischen Begründungen…
Der war gut.. 🤣
Bei dem Satz dachte Ich mir nur:
Oh der Geldadel befürchtet schon, dass ihm demnächst die „Kaviarschlepper“ ausgehen.. 🙄
Da hätt Ich einen Tipp für euch..
Ihr könnt es ja mal mit nem Humanoiden Roboter probieren..
Oh! Die werden ja immer noch ferngesteuert, so ein Pech aber auch .. 🤣
Naja.. Ich würde mal behaupten, dass der enorme Rückgang der Geburtenraten vor allem auf die schlechten ökonomischen Bedingungen und auf die immer schlimmer werdenden Zukunftsaussichten zurückzuführen ist..
Es gibt genug wissenschaftliche Studien die belegen das äußerer Stress und Bedrohung bei vielen Spezies zu einem Rückgang der Population. Das Smartphone dient dabei vermutlich eher als Rückzugsort, da es den äußeren Stress erst mal ausblendet und man quasi in einer inneren Kammer verschwindet.. (Zumindest solange bis man wieder die Nachrichten liest.. 😡)
Dazu:
Continuous worsening of population
emotional stress globally: universality and variations
Xiangdan Piao1*, Jun Xie2 and Shunsuke Managi2
https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-024-20961-4
Interessant dazu ist auch das hier..
https://en.wikipedia.org/wiki/Behavioral_sink
Mfg Makrovir
„Naja.. Ich würde mal behaupten, dass der enorme Rückgang der Geburtenraten vor allem auf die schlechten ökonomischen Bedingungen und auf die immer schlimmer werdenden Zukunftsaussichten zurückzuführen ist..“ So sehe ich das auch. Wer das eigene Überleben kaum bewältigt, der fragt sich natürlich wie er ein annehmbares Leben für den Nachwuchs bewerkstelligen soll. Und die realistische, nüchterne Antwort heißt: Lieber keine Kinder. Das Smartphone verantwortlich zu machen, ist der Unterschied von Kausalität und Korrelation. Bloß weil etwas korreliert, muss es nicht der Grund sein.
Strukturelle Faktoren statt Sündenbock
Die Verfügbarkeit von Pille und Kondomen hat die Zahl ungewollter Schwangerschaften massiv gesenkt – das ist einer der wichtigsten historischen Brüche in der Fertilität seit den 1960ern.
Gleichzeitig machen hohe Wohnkosten, fehlende eigene Wohnung, unsichere Jobs und generell verschlechterte ökonomische Perspektiven Familiengründung riskant und schieben sie nach hinten.
Kinder sind in reichen Gesellschaften nicht mehr Altersversorgung, sondern finanzielles Risiko: Betreuung, Ausfallzeiten im Job, Karriereknick, später Studienkosten usw. liegen vor allem auf den Eltern.
Kindererziehung ist real Arbeit, die in der politischen Rhetorik glorifiziert, im Alltag aber mit Bürokratie, Stress und wenig Unterstützung „bestraft“ wird – das merkst du in jedem Kommentarbereich schneller als in jeder Studie.
Warum diese Gründe gerne ausgeblendet werden
Ökonomische Ungleichheit, Wohnungsmarkt, Lohnentwicklung, Sozialstaat, Care-Infrastruktur wären politisch veränderbar – also müsste man an Macht- und Verteilungsfragen ran, statt nur Verhaltensappelle an „die Jugend“ zu richten.
Ein technischer Sündenbock („Smartphone“, „Internet“, „Pornos“, früher „Fernsehen“) erlaubt es, das Problem zu moralisieren, ohne an Eigentumsverhältnisse, Arbeitsmarkt oder Familienpolitik zu gehen.
Wenn Medien schreiben „es gibt keine ökonomische Begründung“, obwohl selbst ihre eigenen Grafiken zeigen, wie stark Fertilität nach Einkommen und Bildung differiert, ist das schon fast unfreiwillige Satire.
Der Artikel rahmt die bekannten strukturellen Treiber eher als Hintergrundrauschen und dramatisiert dann die Smartphone-Korrelation, die sich bequem skandalisieren lässt, aber keine echte Umverteilung erfordert
Zudem kommt der geplante Krieg gegen Russland, welchen in erster Linie diese Smartphone-Generation austragen soll. Nachdem diese ganz wie in der Ukraine komplett ausgedünnt ist und eine nächste Generation kaum mehr geboren wurde, können VdL und Merz das Licht in Deutschland hinter sich ausschalten.
Ist das nicht bemerkenswert? Da tauchen Worte wie „Sexualität“ im Titel und Worte wie „Sexualverhalten“, „Sex“, „Sexlust“ im Text auf und innerhalb eines Tages verzeichnet der Artikel 32 Kommentare (Stand 24.05.2026, 05:00 Uhr).
Der Artikel „Propaganda in den Sozialwissenschaften: Der Human-Relations-Ansatz“ vom 19. Mai. 2026 hat gerade einmal 9 Kommentare, der Artikel „Was Einstein erkannte und heute niemand hören will. Über Kriege und die Erde als System.“ ebenfalls vom 19. Mai 2026 nur 20 Kommentare, der Artikel „Im Gleichschritt: Behinderung und Einschränkung gesellschaftlicher Diskurse“ vom 7. Mai 2025 nur 14 Kommentare und der Artikel „Die große Entbehrungsoper“ vom 20. April 2026 bis heute nur 24 Kommentare.
@ DIRTY OPERATING SYSTEM
Ist es das? Bemerkenswert?
Ist es bemerkenswert, dass eine erhöhte Publikums-Resonanz beim „S“-Thema direkt indirekt mit einem Anwurf Richtung BILD-Leser-Niveau oder sex sells konnotiert wird?
Vielleicht äußern sich mehr, weil es ein Thema ist, mit dem jede/r irgendwie (gerne) befasst ist und Erfahrungen aufweisen kann, sich also „kompetent“ geäußert werden kann?
Vielleicht ist es ein Ausdruck dessen, dass der Gegenstand des Artikels den Menschen tatsächlich fehlt? Im Gegensatz zu Krieg, Sprech- & Denkverbote.
Vielleicht liegt es auch nur daran, dass es hier in D die letzten zwei Tage nahezu sommerlich war und entsprechend „das Blut in Wallung“ kommt, „der Hafer sticht“, der Blick aus dem echten Fenster mehr Haut zeigt und an etwas erinnert? (An dieser Stelle, ganz ausnahmsweise: „Gelobt sei dieses Land dafür, dass es ohne verhüllende Scharia für ihn/ihr/andere ist!“)
Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass Wochenende ist und der eine oder die andere nicht von Werktätigkeit (was ein lustig altmodisches Wort) erschöpft ist?
Klären Sie uns/mich auf, wie ist das bemerkenswert?
@ AeaP
Ihren Unmut und Ihre Ungeduld nachvollziehend, ist es wirklich notwendig, Ihren zweiten (& ff.) Post mit einem „der/die darf aber, buähh“ zu verschwenden? Wie Sie wissen, Sie haben nur fünf.
Vielleicht noch einmal kurz zum Prozess: JEDER Post wird von eine KI geprüft. Wenn ein Post für die KI offensichtlich deplatziert, beleidigend, „over the top“ ist, wird er sofort kassiert. Wenn er wegen einer „Unsicherheit der KI“ in der „Moderation“ landet, schaut ein echter Mensch darüber, dieser sitzt wahrscheinlich im Homeoffice. An einem Samstagabend oder nachts ist das mutmaßlich nur eine Person, und ich wäre zu späterer Stunde da eventuell auch etwas nachlässiger.
Ich sage ganz bestimmt nicht, dass ich diese neue Prozessierung goutiere, doch so stellt es sich momentan dar. Die Reaktionszeiten sind für einen spontanen Austausch oder Schlagabtausch absolut hinderlich, leider, aber das ist hier nunmal auch kein Chatroom – egal, vorher war das besser.
Btw. wüsste ich auch nicht, was an Ihrem ersten Post eine Moderation initiierte..?
Steckst’e halt nicht drinnen in so einer lästigen KI.
@ Red.:
ICH BRAUCHE DIE MÖGLICHKEIT ZUR KORREKTUR ZURÜCK!
Die kann dann doch auch von der KI geprüft werden…
(nach »top« bis »Schlagabtausch« ist das Kursive nicht beabsichtigt, sorry)
Selbst zur Fortpflanzung braucht man heute einen Coach. Das Motto „F***U für Deutschland“. Unsere Streit-Kräfte müssen größer werden. Das hat auch etwas mit Erektion in strictu sensu zu tun. Also Leute: Frisch und munter ans Werk. Der Staat fördert diese Aktion im Rahmen der Projekte „Demokratie leben!“ und „Hurra für das Ehrenamt“.
Kann schon sein.
Die Impferei, mit ihren Wirkverstärkern (Stoffe die sonst zurecht verboten sind werden in den Körper gespritzt), sollte man aber auch nicht vergessen.
Auch die ganzen Chemikalien, die hormonähnliche Wirkungen entfalten sind vermutlich nicht ganz unschuldig.
Die moderne Lebenswirklichkeit mit der gewünschten Zukunftsunsicherheit, also Arbeit, Klima und Krieg ist vermutlich ebenfalls nicht hilfreich für eine bewusste Entscheidung für Kinder.
Die gute Nachricht, in DE bricht die Wirtschaft zusammen und damit das Gesundheitswesen, Folge es wird weniger Impfungen geben.
Die gute Nachricht, in DE bricht die Wirtschaft zusammen, die Folge die Leute können sich die ihr persönliches Überwachungsgerät nicht mehr so in dem Umfang leisten (kaum auszudenken das die Leute ihre Überwachung selber bezahlen und das auch noch begrüßen) und werden wieder mehr andere Leute treffen.
Da wird es dann vermutlich auch die eine oder andere Fortpflanzung geben.
Es ist wohl eher die, vielfach transnationale, Mobilisierung von Arbeitskräften, die junge Menschen von Familiengründung und Elternschaft abhält. Dies gilt auch für die EU mit ihrem ausgeprägten Wanderarbeiter-System. Diejenigen, die außerhalb des Heimatlandes und dort vielfach an wechselnden Einsatzorten oder gar als Beschäftigte der Logistik zwischen mehreren Ländern ständig pendelnd arbeiten, sind hochgradig auf Mobiltelefone angewiesen.
Das kleine LItauen z. B., dessen Geburtenrate pro 1000 Einwohner eine der niedrigsten in der EU ist und dessen stationäre Bevölkerung stark schrumpft, verfügt in so gut wie allen westlichen EU-Ländern über eine beachtliche Community von temporären und dauerhaften Arbeitsmigranten. Was wundert es, dass Litauen lt. Wikipedia mit 164 pro 100 Litauern die höchste Mobilfunk-Geräte-Dichte in der EU hat.
Eine großräumige Mobilisierung von Arbeitskräften und eine ausgeglichene natürliche demografische Entwicklung scheinen sich folglich auszuschließen. Auch ein Blick in die Entwicklungsgeschichte der Menschheit zeigt: Familiengründung erfordert vor allem soziale Stabilität und Sesshaftigkeit.
modRNA, Klima Propaganda (Babys seien Schuld an den Umweltschäden und nicht Milliardäre), Unsicherheit welchem Geschlecht man überhaupt angehört, nach 35 Jahren immer noch keine funktionierende Infrastruktur zur Betreuung von Kindern bei gleichzeitiger permanenter Beschwörung daß Mutti und Vati unbedingt beide arbeiten müssen, schlechte Zukunftsaussichten (Arbeiten bis 70, demnächst vielleicht bis 80+…), unbezahlbare Mieten, Wohneigentum zu erwerben ist mittlerweile eine Utopie, der Beruf der Hebamme wird derzeit quasi rückabgewickelt, und ja, sicher spielt der ganze Digitalschrott eine große Rolle. Ich sehe immer öfter die wenigen jungen Familien, die es noch gibt zu dritt, beide Eltern am Handy und das Kleinkind im Wagen auch.
Und Schlussendlich die offene Verachtung für die normale Bürgerin und den Bürger seitens der selbsternannten Eliten, wie zum Beispiel die Blackrock Heuschrecke. Da kann einem der Kinderwunsch vergehen.
Was nun wirklich anders ist als früher: die Jungen kennen die Langeweile nicht mehr. Weil der Apparat, der kleine und daheim der große, bereit ist jede Langeweile zu vertreiben.
Was halt früher anders war. Die Langeweile war drückend und man musste versuchen, sie mit Gleichaltrigen zu vertreiben. Beispielsweise in einer Diskothek. Aber Diskotheken sind so gut wie ausgestorben. Oder wie bei uns ein selbstverwaltetes Jugendzentrum. Das kriegen dire Jungen auch nicht mehr hin. Sie brauchen staatliche Betreuung.
Natürlich ist da die Gefahr, dass Jugendliche in diesem Alter Mist bauen. Was ich zum Beispiel ausgiebig tat. Das vertreibt die Langeweile nachhaltig, hat aber Nebenwirkungen. Trotzdem war der gebaute Mist am Ende doch irgendwie lehrreich.
All das fehlt heute. Man braucht die Gleichaltrigen nicht mehr, um die Langeweile zu vertreiben. Das ist auch eine Mosaikstein zur Erklärung des Beobachteten.
Es soll ja etliche Leute geben, die den Klimawandel nicht befeuern wollen.
Jedes Kind/ Mensch hinterläßt einen CO2- Fußabdruck, welcher natürlich berechnet wurde und auch kostet.
So könnte es sein, dass die Milch (für die Milchschnitte oder Kinderschokolade) ja vllt von einer Kuh stammt,
der man ebenfalls, diesmal mit dem Methanausstoß, rechnerisch zu Leibe rückt.
Falls, sollte es ein Kind geben, dieses überhaupt mit Milch in Berührung kommen darf, von wegen: Vegane Ernährung, zuckerfrei und ohne Fett und Kohlehydrate.
Nun, wo ein regelrechter Abscheu vor allem Fleischlichen herrscht, oder allem,
was mit tierischen Aspekten zu tun hat, scheint schon in der Elterngeneration nicht gerade förderlich sich in fortpflanzungsbedingten Zusammenhängen zu erweisen: Vitamine, Aminosäuren, Proteine, Hormone- das was früher ein gutes Steak brachte, oder Eier mit Speck, das schrumpft auf Null bei Kraut und Rüben.
Nix Testosteron, nix Ovulation- alles geglättet, alles unter der Nachweisgrenze.
So grade eben am Leben erhalten kann man sich selber möglicherweise nur megadünn, den permanentem Sonnengruß auf der Yogamatte exerzierend. Ein Schluck aus der hippen Wasserflasche nehmend.
Nix Sex, wenn zwei Gerippe da sich begegnen.
Auch kein Alk, um locker zu werden (könnte ja die beständige Achtsamkeit trüben).
Sinnenlust? Orgasmen? Orgiastische Gefühle? Fülle? Rauschende Feste? Großzügigkeit? Kontrollverlust? Chaos? Wagnisse? Unvernunft? Leben und leben lassen?
Kann man sich alles nicht mehr leisten. Alles Auslaufmodelle.
Wen wundert’s, wo da Kinder bleiben?
Die Wirkung der Smartphones ist vor allem geistig. Ich brauche das nicht alles aufzuzählen, es ist ja bekannt: kurze Aufmerksamkeitspanne wegen der Kürze der Inhalte; Bilder ersetzen Begriffe, Gefangen sein in der eigenen Blase, keine Zeit Bücher oder auch nur längere Zeitschriftenartikel zu lesen, etc.
Dabei wäre es gerade jetzt wegen der existenziellen Bedrohung durch Klimawandel und Atomkrieg nötig, dass sich die Leute mehr Gedanken dazu machen, wie das von der Politik betriebene „Weiter-so“, das gradewegs in die Katastrophe führt, aufgehalten werden kann.
Und die Fertilität? Ist es da nicht irgendwie egal, wieviel Kinder noch zur Welt kommen, bevor die Erde unbewohnbar wird?
Kleiner Tip: Schauen Sie sich die „Bevölkerungspyramiden“ im Osten Deutschlands an! Ich empfehle vor allem die der 90er Jahre, als die aussahen wie ein Tannenbaum. Oben zwei Einbuchtungen, die noch von den Weltkriegen stammten, die auch bundesweit zu sehen waren. Aber unten ging die „Pyramide“ fast komplett zusammen – wie ein Baumstamm.
Welches Ereignis hatte diese katastrophale Auswirkung, die die der beiden Weltkriege noch um ein Vielfaches übertraf? Es war die „Wende“ resp. „Wiedervereinigung“! Dise Zeit, die bis heute als Glückszeit inszeniert wird, wo die Menschen im Osten „endlich frei“ waren, war nämlich tatsächlich eine auf den Osten begrenzte wirtschaftliche Katastrophe. Alles brach zusammen oder wurde absichtlich zerstört, und in der Folge flüchteten dann auch noch sehr viele gut ausgebildete, nun aber arbeits- und perspektivlose Frauen in den Westen des Landes.
Von dieser demografischen Katatstrophe hat sich der Osten bis heute nicht erholt. Denn die fehlender Geburten in den 90ern verursachte natürlich später weitere Verwerfungen bei den heute 30jährigen.
Der große Stromausfall in New York (1977) soll angeblich für einen Anstieg der Geburtenrate 9 Monate später gesorgt haben. Wurde jedenfalls in den Medien behauptet.
Mit (Bill Gates Giftspr…) der Impfung hat das jedenfalls nix zu tun!!!1!
Ja, Smartphones sind Schuld am drastischen Rückgang von
– Aufmerksamkeit
– Bildung
– sozialen Fähigkeiten
– Grundkomptenzen
und noch einigen anderen Sachen, aber Fertilität, wage ich zu bezweifeln. In der Klasse meiner Nichte(damals18) gaben vor 2 Jahren auf Anfrage 10 von 12 Mädels an, dass sie nicht planen Kinder irgendwann zu bekommen. Warum wohl?
Warum? Ja, weil Zukunft mit Kriegs-, Null-Berufs- und Armutsperspektive so überaus positiv stimmt.
Und ferner: Wenn das Gründen einer Familie so lächerlich, so abgrundtief verteufelt wird, wie von den meisten politischen Parteien der Gegenwart; wenn das Ergattern einer bezahlbaren Mietwohnung in einem sozial intakten Stadtteil Kölns etwa so unmöglich ist; wenn ein Paar, das mehr als zwei Kinder hat, als ‚asozial‘ gilt; wenn Kitas, Kindergärten und Schulen als heruntergekommene, verdreckte Orte daher kommen; wenn … Kinderreichtum führt zur Familienarmut … Familie: auch so ein von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vollkommen desavouierter Begriff …
Noch Fragen?
Fertilität heißt Fortpflanzungsfähigkeit.
Der Artikel verwechselt leider ständig die Begriffe.
„Pornographie wird als Grund für den Rückgang des Geschlechtsverkehrs und damit der Fertilität vermutet.“
Nein das sind 2 verschiedene paar Schuhe.
Beides geht zurück, aber man muss es getrennt betrachten.
Fertilität hängt möglicherweise an Umweltgiften und der Ernährung. Bei weniger Fleisch nimmt man automatisch mehr Antinährstoffe aus Pflanzen auf und weniger essentielle Nährstoffe auf. Männer haben mittlerweile oft eine Unterversorgung mit Testosteron. Was btw auch gesundheitlich schlecht ist. Zu den Umweltgifte sollte man auch Mikroplastik zählen, wird evtl unterschätzt.
Zunächst sollte man zwischen 2 Dingen unterscheiden:
1. Geringerer Wunsch nach Kinder, bzw, geringere Optionen den Wunsch zu verwirklichen. Sprich: Psychosoziale und gesellschaftliche Gründe.
2. Geringere Erfolgsquote bei vorhandenem Wunsch. Sprich: Medizinische Gründe.
Beide tragen sicher zur sinkenden Fertilität bei.
Zu 1,
Neben mehr Wohlstand – und der damit fehlenden Motivation Kinder zur Alterabsicherung zu zeugen – ist gerade im Westen die jahrzehntelange Indoktrination im realerxistierenden Feminismus ein gewichtiger Faktor. Wenn man in den Medien Formate wie „Regretting motherhood“ oder der „Feind im Bett“ oder „Man braucht keinen Mann um Kinder großzuziehen nur einen zum Erzeugen“ propagiert hat dies natürlich gesellschaftlichen Einfluss.
Und heutigen jungen Männer beizubringen, dass sie als „potenielle Vergewaltiger“ bereits eine sexuelle Belästigung begehen, wenn sie „unerwünschte Komplimente“ machen verbessert die Situation nicht wirklich. UND nachdem der jahrzehntelange Kampf der Pseudolinken gegen die Kernfamilien sich in inzwischen in gigantisch hohen Scheidungszahlen manifestiert, haben wir inzwischen eine ganze Generation von jungen Männern und Frauen die in Trennungsfamilien und damit sehr häufig dem Verlust des Väterlichen ausgewachsen und geprägt wurden. Diese Traumata wirken.
Zu 2.
Auch hier gibt es vielschichtige Ursachen. Die kontinuierliche Abnahme der Spermienqualität ist seit einigen Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen. Herausragt hier allerdings der zusätzliche Einbruch seit 2021.
Insbesondere die seitdem ebenfalls deutlich gefallene Erfolgsquote bei künstlicher Befruchtung. Was war ab 2021 nochmal? Der Elefant im Raum …
> „Die kontinuierliche Abnahme der
> Spermienqualität ist seit einigen
> Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen.“
Angeblich schmeckt‘s auch nicht mehr so gut wie früher. 😉
Stell Dir vor, es ist bald Krieg und Nazis haben das Parlament gestürmt. Wenn Du dann noch Kinder haben willst, sicher doch, nur zu!