Selenskijs Macht bröckelt

Der als Verteidigungsminister junge Mykhailo Fedorov konnte sich inszenieren und setzte ganz auf digitale Technik. Im Westen waren sie wegen seiner angeblichen Erfolge im Drohnenkrieg angetan. Screenshat aus Video von Fedorov, in dem er seine Erfolge und seine Pläne präsentierte.

In der Ukraine hat der in Europa gehätschelte Präsident Selenskij mit der Entlassung der Regierung und vor allem der des wegen des von ihm verstärkten Drohnen- und Roboterkriegs populären Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov eine Protestwelle ausgelöst. Täglich finden Kundgebungen für Fedorov in vielen Städten statt, wie es sie letztes Mal im Sommer des letzten Jahres gegeben hatte, als Selenskij mit einem Gesetz und mit der Hilfe des Geheimdienstes SBU die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden NABU und SAPO abschaffen und diese ihm unterstellen wollte, weil die Korruptionsermittlungen in seine engste Umgebung führten und wahrscheinlich auch gegen ihn gerichtet werden konnten.

Selenskij musste, auch aufgrund des Drucks der Unterstützerstaaten, die eine solche Affirmation der Korruption nicht an ihre Bürger verkaufen konnten, auch wenn sie ansonsten unter leisen und nachsichtigen Ermahnungen nicht wirklich Druck ausüben, um Selenskij, den langen Arm der EU, während des  Krieges, nicht zu beschädigen.

Klar ist mittlerweile allen, dass Selenskij systematisch versucht, alle politischen Konkurrenten auszuschalten und ein autoritäres Regime zu etablieren, das, wie es aussieht, auch Korruptionsnetzwerke der „Familie“, wie manche Machtclub unter Selenskij nennen, enthält. Das wurde mit Mindich und Jermak, dem mächtigen Leiter des Präsidialbüros, deutlich. Zu dessen Schutz und dem eigenen schien Selenskij versucht zu haben, die Antikorruptionsbehörden unter seine Kontrolle zu kriegen.

Gegen die Konkurrenten, die ihm gefährlich werden könnten, werden Entlassungen und Versetzungen ausgeübt, ein Werkzeug dabei sind willkürlich verhängte Sanktionen gegen Personen, um deren Handlungsfähigkeit einzuschränken, wie bei Poroshenko, oder sie aus dem Land zu treiben.

So hatte er den ukrainisch-jüdischen Oligarchen Vadym Yermolayev 2023 mit Sanktionen belegt, der schon 2010 –  zu Beginn von Selenskijs Präsidentschaft? – aus Angst vor Verfolgung oder Repression seine ukrainische Staatsbürgerschaft niedergelegt hatte und nach Monaco gezogen war. Dort wurde ein Sprengstoffanschlag von einer ukrainischen Frau auf ihn ausgeübt, durch den er, sein Sohn und seine Freundin schwer verletzt wurden. Die Attentäterin wurde zurückgekehrt in die Ukraine von einem GUR-Offizier und einem Ex-Polizisten ermordet, die sie für die Tat angeleitet und bezahlt hatten. Offenbar wurde eine Überwachungskamera installiert, um zu bestätigen, dass die Tat ausgeführt wurde. Das gelöschte, aber wiederhergestellte Video vom Anschlag wurde vom Generalstaatsanwalt veröffentlicht. Es sieht so aus, als würde die Staatsanwaltschaft sich damit begnügen, die Täter zu bestrafen und gar nicht nach den Drahtziehern und Geldgebern zu suchen. Gerüchteweise wollte der Oligarch vor dem Europäischen Parlament über die Korruption in der Ukraine sprechen.

Vermutet wird jetzt, dass Selenskij mit der Entlassung von Fedorov nicht nur einen Konkurrenten ins Abseits stellen wollte, wie er dies mit Poroshenko oder Saluschnyi gemacht hat, sondern auch die Konflikte zwischen Verteidigungsministerium und Generalstab beenden und die Korruption in seinem Umkreis schützen wollte. Ein Aufhänger ist, dass Fedorov die gewaltsame Mobilisierung (Busifizierung) auf den Straßen nicht beendet hat. Selenskij hatte diesen Auftrag gegeben, damit die verstörenden Bilder von der Jagd auf ukrainische Männer die europäischen Unterstützer nicht abschryecken.

Fedorov hatte nicht nur „erfolgreich“ den Drohnenkrieg auf eine neue Ebene gehoben und Umstellungen in der Kriegsführung sowie Veränderungen im Beschaffungswesen des Militärs eingeleitet, weswegen er mit dem Selenskij treu folgenden Oberkommandierenden Syrsky aus der alten Schule in Konflikt geriet, sondern sich auch damit hervorgetan, gegen die Korruption im Verteidigungsministerium und beim Militär, etwa bei der Beschaffung, vorzugehen. Aber damit hat er wahrscheinlich nur die Einnahmen der einen Seite bedroht (das Selenskij-Lager wird eher mit Fire Point verbunden, während er mit seinem Berater Serhij Sternenko enge Beziehungen zu dem Drohnenhersteller SkyFall (z.B. Vampir- oder Baba Yaga-Drohnen) und dessen Chef Alexander Konotopsky hatte. Das soll dazu geführt haben, dass das Verteidigungsministerium große Mengen an Drohnen von Skyfall gekauft hat. Zudem wurde erst vor kurzem ein Großauftrag mit dem amerikanisch-europäischen Unternehmen Auterion zur Lieferung von 50.000 Kampfdrohnen mit KI-Steuerung zur automatischen Zielverfolgung im Wert von 90 Millionen Euro an das ukrainische Militär geschlossen. Finanziert wird der Deal von der Bundesregierung.

Senelskij sprach auch mit Asow-Kommandeuren, hier Denys Prokopenko. Mit Andrii Biletskyi traf er sich mehrmals. Könnte er Verteidigungsminister werden? Bild: x.com/ZelenskyyUa

Ein System, das aufhört, sich selbst die Wahrheit zu sagen, wird früher oder später den Bezug zur Realität verlieren“

Ziemlich einmalig war, dass Fedorov, der durchaus Unterstützung von Militärs hat und die angeblich hohen russischen Verluste wegen seines Drohnenkriegs propagierte, an der Entscheidung von Selenskij zu seiner Person öffentlich Kritik übte und forderte, Syrsky zu entlassen, Repräsentant eines hierarchischen Führungssystems. Er kritisierte, dass Loyalität im Militär wichtiger als Professionalität geworden sei. Es würden Reformen blockiert, das Problem sei nicht ein Mangel an Waffen, sondern die militärischen Führungsstrukturen, allen voran Oberfehlshaber Syrsky, der loyal gegenüber Selenskij ist. Darauf gehe für ihn auch das Problem mit der Mobilisierung zurück: „Wir verkaufen keine neuen Verträge. Wir verkaufen Chaos, Verantwortungslosigkeit und Lügen.“

Unterstützt wird Fedorov etwa vom Stabschef des 11. Armeekorps der Streitkräfte der Ukraine, Serhij Sobko. Er kritisiert ebenfalls das System der Loyalität im Militär, allen voran auf höchster Ebene zu zu Selenskij: „Professionelle Diskussionen werden oft als Illoyalität und Eigeninitiative als Bedrohung wahrgenommen. In einem solchen Klima hören Kommandeure auf, Risiken um des Erfolgs willen einzugehen, und beginnen, Risiken nur noch für ihr eigenes Überleben innerhalb des Systems einzugehen.“ Das wirke sich auch auf den Informationsfluss aus: „Wenn Informationen beschönigt, abgeschwächt oder an die Erwartungen der Führungsebene angepasst werden, sind Fehlentscheidungen unvermeidlich. Ein System, das aufhört, sich selbst die Wahrheit zu sagen, wird früher oder später den Bezug zur Realität verlieren.“

Selenskij mit Oleksandr Poklad. Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

Die Neubesetzung der Regierung dient dem Zweck, die Macht von Präsident Selenskij zu sichern. Dabei spielt eben in Kriegszeiten das Verteidigungsministerium eine große Rolle. Mit der Entlassung von Fedorov ergab sich die Möglichkeit, eine Rochade vorzunehmen. Selenskij ernannte  Yevhenii Khmara, zuvor Kommandeur der Alpha-Einheit des Geheimdienstes SBU, der im Januar zum amtierenden Chef des SBU wurde. Khmara war zuletzt verantwortlich für Deep Strikes gegen Russland und hatte die spektakuläre Operation „Spinnennetz“ geleitet.Er soll Selenskij gegenüber loyal sein und folgte auf den Rücktritt von Vasyl Malyuk, der sich weigerte, gegen die Antikorruptionsbehörden vorzugehen. An seine Stelle trat General Oleksandr Poklad als kommissarischer SBU-Chef. Er gilt als führende Person hinter einem nach Bekanntwerden des Korruptionsskandals Mindichgate geplanten, aber von Malyuk unterbundenen Schlags gegen die Führungskräfte und wichtigen Mitarbeiter des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAPO). Als wenn auch nur kommissarischer Chef des Geheimdienstes könnte er im Auftrag von Selenskij erneut versuchen, die Antikorruptionsbehörden auszuhebeln, die in seine Kreise eingegriffen haben und ihn womöglich bedrohen.

Am Wochenende sprachen Selenskij und Fedorov mehrere Stunden miteinander, nachdem der Präsident sich die letzten Tage bereits mit Kommandeuren getroffen hat. Selenskij ging es offenbar darum, Fedorov einzubinden, aber vom Verteidigungsministerium fernzuhalten. Er bot ihm einen Posten im Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat an. Die Financial Times will erfahren haben, dass er durchaus einflussreiche Kompetenzen gehabt hätte. Er hätte „die Verteidigungstechnologieprogramme und die Bemühungen zur Steigerung der Produktion von Langstreckenwaffen“ beaufsichtigen und ausländische Investitionen für die ukrainische Rüstungsindustrie gewinnen sollen. Wenn es Anteile bei Geschäften ginge, wäre dies durchaus lukrativ gewesen. Doch Fedorov lehnte diesen und andere Vorschläge ab und würde nur im Verteidigungsministerium arbeiten wollen.

Offen bleibt die Frage, ob Selenskij Syrsky absetzen wird. Die Forderungen werden lauter. Aber auch wenn er dem Druck nachgibt und einen jüngeren Kommandeur mit einem anderen Führungsstil einsetzt, wird das Militär gespalten und verunsichert sein und bröselt die nationale Einheit weiter, die bislang noch einigermaßen aufrechterhalten werden konnte. Noch setzt Selenskij auf Zeit und will die Stimmung erkunden.

Syrsky hat zwar eine anerkannte Rolle zu Beginn des Krieges bei der Verteidigung von Kiew gespielt, aber er ist schnell nach Übernahme des Postens als Oberbefehlshaber von Saluschnyi kritisiert worden, weil er den Aufträgen von Selenskij zu Einsätzen folgte, die vielleicht symbolische Bedeutung hatten, aber zu großen Verlusten wie in Bachmut oder Kursk führte, weswegen er auch „Schlächter“ genannt wurde, weil ihm das Leben der Soldaten wenig wert war. In den letzten Wochen kam zudem durch Recherchen des Online-Magazins Babel auf, dass in dem ihm direkt unterstellten 425th Separate Assault Regiment (Skelia) Soldaten gefoltert, misshandelt und getötet wurden. Der Kommandeur wurde abgesetzt.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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20 Kommentare

  1. Der bisherige ukr. Kriegsminister Fedorow hat die Einnahmen des Selensky- Clans gefährdet. Auch bestand die Gefahr, das die Armee zunehmend politisiert wird. Das hätte die Macht Selenskys weiter erodieren lassen. Und Fedorow stand unter dem Einfluss der US- Oligarchen/ der CIA…
    Mit der Absetzung Fedorows hat Selensky nicht nur die Einnahmen seines Clans gerettt, er hat auch verhindert, das ein Ehrgeizling die Armee zu einem Machtfaktor gegen ihn machen kann. Und er hat den Einfluss der USA/ der „Sorositen“ auf die Ukraine reduziert. Der neue SBU-Chef Poklad (der Würger) ist Selensky treu ergeben. Und der Mann fürs „Grobe“, wie am jüngsten Bombenanschlag in Monaco zu sehen war.
    Alles in Allem hat Selensky, wohl beraten von seinem „ehemaligen“ Bürochef Jermak, den inneren Machtzirkel stabilisiert, den US- Einfluss reduziert und die faschistischen Kräfte in der Ukraine engeran sich gebunden…die Ukraine zu einem faschistischen Polizeistaat gemacht.

  2. mögliche Einnahmensquelle sind ja auch after-market Produkte,
    wie etwa nachhaltig produziertes Menschenfleisch, direkt vom
    Schlachtfeld, tiefgefrorene Arme und Beine.
    Da fehlt nur ein Gesetz zum erlaubten Verzehr in Notzeiten in nur
    einem einzigen EU-Land, also z.B der Ukraine, dann gibts das bald
    auch bei uns.
    Also, ich würds mal probieren…
    wenn da nicht das Problem wäre, daß die DNA von Russen und
    Ukrainern zu ähnlich wäre – nicht auszudenken was dann in den
    Strassen der Ukraine los wäre.

  3. Sehr gut wenn es in der Ukraine einen echte Auseinandersetzung über den richtigen Weg gibt die Russen wieder vor die Tür zu setzen.
    Und genauso wie Selensky letztes Jahr bei der Antikorruptionsbehörde dem Druck der Bevölkerung nachgeben musste, gibt es auch in diesem Fall nicht nur einen big Boss, der den Karren in der Regel noch tiefer reinreitet, sondern viele verschieden Interessengruppen die alle ein Wörtchen mitzureden haben um das Beste für die Ukraine raus zu holen.
    Keine Diktatur zu haben ist eben verdammt anstrengend.

    1. 🔖 „sondern viele verschieden Interessengruppen die alle ein Wörtchen mitzureden haben um das Beste für die Ukraine raus zu holen.“ 🔖

      Ja, wenn es dann vorbei ist, haben sich die Interessengruppen in ihre Luxus-Immobilien im Ausland zurueckgezogen und ueberlassen das Beste den zurueckgebliebenen Ukrainern.

  4. Das geilste ist natürlich mal wieder das Framing unter dem Bild. Die „angeblichen Erfolge“. 😂
    Die russischen Milbloggern ko… im Strahl, wegen der „angeblichen Erfolge“ der ukrainischen Drohnenoffensive. Und das sind alles Hardcore-Nationalisten und russische Imperialisten vom Feinsten. Die sind sicher schlechter unterrichtet als die deutsche Journalie. 👍

  5. Was da stattfindet ist der seit Trump’s Amtsantritt statt findende Kampf, Teile des US Deep State (CIA) mit dem MI 6 gegen Pentagon und die Trump Administration.
    Außerdem mischen korrupte EUrokraten und der MIC im Kampf um Europas Steuermilliarden mit. Der capo tutti capi ist zur Zeit noch sakrosankt, da er es virtuos versteht die widerstreitenden Parteien in Kiew finanziell bei Laune zu halten und gleichzeitig die Ukrainer zur Schlachtbank führt. Business as usual.

  6. Boah, was die Foristen und Autoren hier wieder alles wissen.
    Am geilsten war hier neulich dieser Militär der nicht wusste wie CH-101 gestartet werden.

    Einbildung ist eben auch eine Bildung.

    1. Na, Du kennst das ja bestimmt aus eigener Erfahrung, wenn man all Deine hier veröffentlichten gesammelten Werke einbezieht .

    2. Ich dachte das „Geilste“ wäre das was Ottono weiter oben geschrieben hat. Streitet ihr euch etwa darüber, wer von euch beiden das „Geilste“ diagnostiziert hat und „geilt“ auch daran gegenseitig auf?
      „Geile“ Grüße an die „Obergeilsten“.

      1. Wenn nur noch inhaltlich Leere vorhanden ist und Argumente Mangelware sind, dann sollten Foristen besser spazieren gehen und die sozialen Medien aus der Hand legen.

  7. Es ist des Guten zuviel, die Proteste als Volkswillen aufzuwerten.
    Vielmehr sind diese gesponsert im Kampf der Schweine um den besten Platz an der Futterkrippe.
    Das hat Tradition und war schon am Maidan erkennbar. Ein Bekannter war zufällig Zeuge als Gast bei Bekannten zu der Zeit. Eines Morgens brach der Sohn des Gastgebers zum Maidan auf. Der Vater erklärte, er ginge “ zur Arbeit“, denn er hätte eine Familie zu ernähren, sonst wäre er arbeitslos und ohne Einkommen.
    Auf einer Demo gegen Janukowitsch sprach ein „Aktivist“ von einer Tribüne herab, viele Gruppen älterer Menschen standen sichtbar uninteressiert umher, in Gespräche vertieft. Als die Rede endete, kam Bewegung in die Gruppen. Je ein Vertreter aus ihnen ging zur Tribüne, empfing ein Kuvert und kam zurück. Danach verteilte er Geldscheine an die Rentner, die damals übliche Aufstockung der erbärmlichen Renten, und alles zerstreute sich in verschiedene Richtungen in Windeseile.

  8. Wenn am Ende der Menschheitsgeschichte solche Figuren wie Trump, Selenskij oder Merz ( Liste total unvollständig! ) als Endprodukte einer politischen Evolution existieren, dann sehe ich das als Beweis dafür an, das mit der Menschheit etwas ganz grundsätzlich nicht stimmen kann!

  9. Der Konflikt resultiert wohl aus der unterschiedlichen Art der Kriegsführung: Vom Armee-Chef, der alles daran setzt den von Russland beanspruchten Donbass zu halten und dem Verteidigungsminister, der den Krieg ins russische Kernland treibt. Daraus lassen sich ganz unterschiedliche Interessen-Lagen erkennen und man muss nicht auf das übliche Korruptionsgelaber herumreiten.

    Das Interesse der Demonstranten dürfte sein nicht mehr an die Front geschickt zu werden, denen gefällt der Drohnenkrieg ins russische Hinterland besser. Die würden vermutlich auch auf den Donbass verzichten wenn damit Frieden erreicht werden würde.

    Das Interesse des Westens ist bekanntlich Russland zu schwächen und klein zu kriegen, der Donbass ist dem egal. In dem Punkt dürfte sich die Interessenlage vom Westen und den Demonstranten decken.

    Indem der Präsidenten den Verteidigungsminister, der den Krieg nach Russland trug, entließ, war ihm anscheinend die Verteidigung ukrainischer Erde wichtiger als die Angriffe ins russische Hinterland, was weder dem Westen noch den Demonstranten gefiel – aus unterschiedlichen Gründen: Die Demonstranten wollen Frieden, der Westen will Russland klein kriegen.

  10. „Ziemlich einmalig war, dass Fedorov, der durchaus Unterstützung von Militärs hat und die angeblich hohen russischen Verluste wegen seines Drohnenkriegs propagierte, an der Entscheidung von Selenskij zu seiner Person öffentlich Kritik übte und forderte, Syrsky zu entlassen, Repräsentant eines hierarchischen Führungssystems.“

    Ich glaube ja, weder Selenskij noch Fedorov sind Repräsentanten eines egalitären Führungssystems. Das ist Quatsch. Der Unterschied und damit Grund des Streits zwischen Syrsky und Fedorov ist deren Auffassung von der Kriegsführung.

    Fedorov und mit ihm die westlichen Unterstützer glauben inbrünstig an die Fähigkeiten des modernen Drohnenkriegs, der auch im Hinterland des Gegners geführt werden kann. Auch die Medien glauben an den Erfolg des Drohnenkriegs, weil er schöne Bilder und Videos liefert. Und wo haben die Ukrainer denn heute sonst noch Erfolge? Syrsky dagegen glaubt, dass der Krieg an der Front entschieden wird und die Ressourcen in diesen Teil der Auseinandersetzung gehen sollten.

    1. Es werden hier auch unterschiedliche Interessenlagen sichtbar: Die Ukrainer wollen ihr Land verteidigen, der Westen will Russland klein kriegen. Syrsky geht es um die Verteidigung der Ukraine, wohingegen Fedorov der Mann des Westens ist, da er den Krieg nach Russland tragen will.

  11. Gerade Trum hat bwiesen, was viele Spezialisten seit Jahren sagen, nämlich:

    ALLE US-PRÄSIDENTEN WERDEN VOM DEEP STAT GELENKT!

    An Anfang seiner Amtszeit hatte er noch viele Friedensinititaven mit Russland aus den Weg gebracht, die jedoch seit 2026 alle im Sand verlaufen sind, ja jetzt sogar abgelehnt werden!

    Man lese zum Beispiel (English) 5 Giganten, die die Wall Street revolutionierten: Gates, Soros, Icahn, Rockefeller, Morgan

    https://www.investopedia.com/articles/07/feared-figures.asp

    Die Machthaber stecken alle hinter den ganzen Kriegen die von den USA am LAUFENDEN BAND vom Zaun gebrochen werden!!

    Unser Politiker sind NUR bezahlte Banditen dieser schlimmsten Bande auf der ganzen Welt, natürlich auch Selenskyj!!

    Nur Präsident J.F. Kennedy hat sich dem DEEP STATE verweigert und wurde ermordet!

  12. Sobald einer anfängt mit „westlichen Werten“ oder hier dem „westlichen Wertefundament“, rollen sich die Zehennägel auf, weil ein Hirnwäscheopfer seine erfolgreiche Hirnwäsche darbietet.

    Die „westlichen Werte“ = Alleinherrschaft der USA / Tiefen Staates / NWO über die ganze Welt, in der niemand irgendwelche Rechte hat, sondern zeitweise Privilegien, die nach Bedarf sofort nichtig werden und die Lüge überall ist.

    Ohne das jetzt zum millionsten Male darzulegen, was die NWO im Alltag alles bedeutet (Selbst-Haß der Weißen / Deutschen, Umvolkung, Corona, wertloses Fiat-Geld, Neo-Marismus, Gender, Trans, Verschwulung, Klimaidiotie, …):

    Ich scheiße auf eure „westlichen Werte“, macht euch endlich mal von der Gehirnwäsche frei, die euch seit 1945 verpaßt wurde und kommt in der echten Welt an die bei uns von Wahnsinnigen beherrscht wird!!

  13. @Overton Redaktion/Moderation

    Was denkt sich die Overton Moderation eigentlich dabei, uns trotz angeblicher Regeln solche Kommentare zuzumuten, aber jegliche Kritik an solchen abwürgt? Siehe…

    „mögliche Einnahmensquelle sind ja auch after-market Produkte, wie etwa nachhaltig produziertes Menschenfleisch, direkt vom
    Schlachtfeld, tiefgefrorene Arme und Beine.
    Da fehlt nur ein Gesetz zum erlaubten Verzehr in Notzeiten in nur einem einzigen EU-Land, also z.B der Ukraine, dann gibts das bald auch bei uns. Also, ich würds mal probieren… wenn da nicht das Problem wäre, daß die DNA von Russen und Ukrainern zu ähnlich wäre, etc…“
    Zitat: @Modulation

    Ist das der neue Overton-Standart, Minderheiten bzw. Minderbemittelte zu schützen? Der Rest hat das über sich ergehen zu lassen? So wie wir die aktuelle Marschroute der Regierung über uns ergehen zu lassen haben? Fragen über Fragen…

  14. @Overton Redaktion/Moderation

    Was denkt sich die Overton Moderation eigentlich dabei, uns trotz angeblicher Regeln solche Kommentare zuzumuten, aber jegliche Kritik an solchen abwürgt? Siehe…

    „mögliche Einnahmensquelle sind ja auch after-market Produkte, wie etwa nachhaltig produziertes Menschenfleisch, direkt vom
    Schlachtfeld, tiefgefrorene Arme und Beine.
    Da fehlt nur ein Gesetz zum erlaubten Verzehr in Notzeiten in nur einem einzigen EU-Land, also z.B der Ukraine, dann gibts das bald auch bei uns. Also, ich würds mal probieren… wenn da nicht das Problem wäre, daß die DNA von Russen und Ukrainern zu ähnlich wäre, etc…“
    Zitat: @Modulation

    Ist das der neue Overton-Standard, Minderheiten bzw. Minderbemittelte zu schützen? Der Rest hat das über sich ergehen zu lassen? So wie wir die aktuelle Marschroute der Regierung über uns ergehen zu lassen haben? Fragen über Fragen…

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