
Kiew will die Ukraine zu einem Staat machen, dessen Kern das Militär und die Rüstungsindustrie ist – und natürlich die dazu gehörige Militarisierung der Gesellschaft. Präsident Selenskij setzt darauf, dass die Ukraine nicht nur alleine oder in Kooperation mit ausländischen Konzernen entwickelte Waffensysteme, die im Krieg getestet wurden, jetzt und nach einem Frieden exportieren kann, um das Land zu einem der führenden Waffenhersteller zu machen. Auch die Soldaten der Streitkräfte und der Nationalgarde, in die die Freiwilligenverbände integriert, aber nicht aufgelöst wurden, sollen so kriegstüchtig geworden sein, dass sie selbst und ihr Wissen zu einem Exportgut werden.
Manche werden sich noch an Selenskijs großartig gescheiterten „Siegesplan“ vom Oktober 2024 erinnern (Selenskijs irrealer, teils verrückter „Siegesplan“). Die Idee war, nachdem die „Friedenskonferenz“ in der Schweiz gescheitert war und noch bevor Trump antritt, Russland dazu zu bringen, sich zurückzuziehen. Dazu sollten die Unterstützerstaaten in den Krieg mit eintreten, indem sie russische Drohnen und Raketen über der Ukraine abschießen, in die ukrainische Rüstungsindustrie investieren, die Beschränkungen für weitreichende Waffensysteme aufheben und diese zusammen mit Satellitenbildern und Aufklärungsdaten in Echtzeit liefern. Für die Ukraine forderte er ein „umfassendes nicht-nukleares strategisches Abwehrpaket“, um Russland zum Frieden zu zwingen oder militärisch zu besiegen. Den strategischen Partnern bot er dafür Investitionen und die Nutzung des wirtschaftlichen Potentials des Landes an, was letztlich zum Deal über die Ausbeutung von Rohstoffen mit den USA führte.
Ein Punkt war auch, dass man doch nach dem Krieg in Europa stationierte amerikanische Truppen durch ukrainische ersetzen könnte, „die wirkliche Erfahrung in moderner Kriegsführung, den Umgang mit westlichen Waffen und die Kooperation mit Nato-Truppen erworben haben“. Hintergedanke war wahrscheinlich auch die Angst, dass die aus dem Krieg zurückkehrenden bewaffneten Soldaten vor allem der rechtsnationalistischen Freiwilligenverbände ruhig gestellt und weiter finanziert werden müssen, um den Ausbruch von Kriminalität, Gewalt und Unruhen der „Helden“, die wiederum einen Militärstaat für sich wünschen, zu verhindern. Davor hat etwa auch der ehemalige Oberkommandierende Saluschnyi gewarnt: Bürgerkrieg oder Destabilisierung der Gesellschaft bei Rückkehr der Veteranen von der Front. Nicht zuletzt droht dem Machtzirkel von Selenskij auch ein Putsch seitens der schwer bewaffneten Einheiten, was man in Russland mit Prigoschin sehen konnte, wenn sie nicht mehr an der Front gebunden sind und einen Verrat wittern, beispielsweise durch einen Friedensschluss.

Möglichkeiten für „unsere Kämpfer nach dem Krieg“
Jetzt berichtet Selenskij von einem erneuten Vorstoß, die ukrainischen Soldaten zu einem Geschäft zu machen und gleichzeitig für das Land zu neutralisieren. Es habe ein Treffen über Möglichkeiten „für unsere Kämpfer nach dem Krieg“ gegeben. In Afrika und jetzt in der Golfregion wird bereits das Geschäftsmodell solcher Söldnertruppen erprobt.
Selenskij in seiner Abendansprache am Mittwoch: „Die ganze Welt sieht, dass der ukrainische Soldat wirklich stark und wirklich erfahren ist. Unser Sicherheitsexport – nach diesem Krieg und für Veteranen – muss zu einer echten Geschäftsmöglichkeit werden. Das ist richtig und gerecht: damit unser Staat weiterhin ein globaler Akteur sein kann und damit ukrainische Soldaten von den beispiellosen Erfahrungen profitieren können, die sie bei unserer Verteidigung gesammelt haben. Das Innenministerium der Ukraine, die Geheimdienste, zuständige Regierungsbeamte und das Team des Präsidialamtes bereiten den rechtlichen Rahmen für das vor, was weltweit als ‚militärische Unternehmen‘ bekannt ist.“ Nicht ganz klar ist, ob Selenskij ein staatliches oder ein privates Sicherheits- oder Militärunternehmen schaffen will.
Selenskij greift auf einen Gesetzentwurf aus dem Jahr 2024 „über internationale Verteidigungsunternehmen“ (Nr. 11214) zurück, den seine Partei Diener des Volkes dem Parlament vorgelegt hatte. Ermöglicht und geregelt werden sollte damit die „Tätigkeit internationaler Rüstungsunternehmen, die in der Ukraine ansässig sind, an der Durchführung von Verteidigungsmaßnahmen beteiligt sind und Verteidigungsdienstleistungen außerhalb des ukrainischen Territoriums erbringen.“
Eingerichtet werden sollte eine Behörde, die dem Militärgeheimdienst GUR untersteht und die Verteidigungsunternehmen lizenziert und kontrolliert. Gründer und Betreiber müssen Ukrainer sein, die Mitarbeiter können von überall herkommen, müssen aber ein Jahr im ukrainischen Militär gearbeitet oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Rüstungsunternehmen erhalten haben. Genutzt werden kann ein breites Spektrum an Waffen und Ausrüstung nutzen. Auch wenn sie internationale Verteidigungsunternehmen heißen, sollen sie nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland „Verteidigungsaktivitäten“ ausführen. Der Sitz des Unternehmens und die Stationierung der Mitarbeiter/Söldner darf sich „ausschließlich in den Regionen der Ukraine (befinden), die an das Gebiet eines Staates grenzen, der in der Ukraine als Terrorstaat anerkannt ist“, also Russland.

Ob dieser Gesetzentwurf Grundlage für die jetzt geplante Einführung von „militärischen Unternehmen“ bleibt, geht aus Selenskijs knappen Ausführungen nicht hervor. Interessant ist, dass „international“ und „Verteidigung“ nun keine Bedeutung mehr zu haben scheinen. Selenskij macht jedenfalls Druck, dass die „militärischen Unternehmen“, die wahrscheinlich teils aus den Freiwilligenverbänden hervorgehen werden, die selbst bereits nach 2014 als von Oligarchen und Spenden finanzierte Unternehmen entstanden sind, noch in diesem Jahr gegründet werden können. Damit setzt Selenskij vermutlich auch darauf, dass der Krieg 2026 beendet werden könnte und die Kämpfer/Soldaten, die teilweise seit 2014 militärisch aktiv waren und kaum mehr in normales ziviles Leben integrierbar sind, versorgt und zufriedengestellt werden, während der Staat damit Steuern kassieren und eine gewichtige außenpolitische Rolle spielen kann.
„Ich habe angeordnet“, so Selenskij, „dass das für die Ukraine optimale Format entwickelt und das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet wird. Führende Staaten weltweit beschäftigen ihre Bürger in sogenannten privaten Militärunternehmen und in bestimmten anderen Organisationsformen. Es ist wichtig, dass unser Staat auf diese Nische, diese Chance und diese Nachfrage im Bereich des Sicherheitsexports reagiert.“

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Die Ukraine entwickelt sich zur Geheimwaffe des Westens. Z. B. wurden malische Dschihadisten ausgebildet, die kürzlich versuchten, die vom Afrika-Corps Russlands unterstützte Militärregierung des Landes zu stürzen. Bei der Leiche eines Dschihadisten fand sich ein darauf hinweisendes Emblem.
Das „riecht“ direkt nach einem großartig angelegten ukrainischen Blackwater. Da die Ukraine auch mit Israel eng zusammenarbeitet, ist ein großer Komplex aus beidseitigen Killertrupps vorstellbar.
Diese Nazi-Killer-Brut wird die ganze Welt terrorisieren und das auch mit deutschen Steuergeldern.
Ich bin gespannt welche Terrorakte die in Deutschland verüben werden falls die deutschen Steuermilliarden eines Tages nicht mehr gewährt werden.
„Korruption, Geld und Widerstand
Die Westeuropäer setzen alles daran, den Krieg in der Ukraine zu verlängern – auf Kosten der Ukraine. Nach der Abwahl Victor Orbáns in Ungarn wurde unmittelbar der Weg für die Auszahlung des Kredits von 90 Milliarden Euro an die Ukraine freigemacht. Ein deutsch-ukrainisches Joint Venture baut inzwischen in Deutschland Drohnen für die Ukraine. Die Drohnen sind für die Ukraine kostenlos. Deren Präsident Wladimir Selenski bietet diese Drohnen mittlerweile Golfstaaten zum Kauf an. Der Mann versteht, wie man mit minimalem Investment zu Geld kommt.“
Quelle: Rot Fuchs
Was soll der ukrainische Präsident letztendlich auch tun? Sein Land ist auf absehbare Zeit ruiniert. Die Bevölkerung geflohen, oder überaltert oder halt im Krieg.
Auf westliche Hilfe sollte Selenskyj lieber nicht vertrauen. Soo gern werden Überweisungen hierzulande an die Ukraine nach einem Ende des Krieges auch nicht mehr gesehen. Und die ukrainischen Soldaten werden auch bei uns nicht willkommen sein.
Bei diesen Alternativen sind die Gedanken Selenskyjs durchaus realistisch. Macht die Welt zwar nicht sicherer und ist für sich genommen irgendwo ganz unter auf einer Zivilisationsskala, aber wie gesagt – aus dessen Perspektive durchaus rational nachvollziehbar.
Welche Strategien hat den der 3D-Schachspieler parat?
Schließlich plagen den den 3D-Schachspieler die gleichen Probleme.
Im Artikel ging es um Selenskyj und nicht um Schach.
Falls Du aber an den Ländern mit den höchsten Militärausgaben weltweit interessiert bist:
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/militaer–diese-staaten-haben-die-hoechsten-ruestungsausgaben-35731376.html
Da liegt die Ukraine mit 40% des BIP schon ziemlich weit über dem Schnitt.
Russland liegt bei 7,1%, Deutschland bei 2,3% des BIP.
Noch viel schlimmer ist etwas anderes: 30% der Ukrainer lebt mittlerweile unterhalb der Armutsgrenze, die Rente ist perspektivisch so gering, dass die meisten Ukrainer wohl bis zu ihrem Lebensende arbeiten werden müssen:
https://kyiv1.com/de/robota-do-ostannoho-podyhu/
Ja aber….warum sollten die ukrainischen Soldaten hier denn nicht willkommen sein?
Ganz im Gegenteil!
Da die Deutschen ja nicht ganz so dolle wehrfreudig zu sein scheinen, müsste die Regierung nur den Mut finden,
eine Fremdenlegion zu gründen! Da wären die Jungens gleich wieder in Lohn und Brot, kampferfahren und mit dem
richtigen Feindbild versehen! Die muss man nicht erst durch den ÖRR dauerberieseln um die richtige Einstellung hervor zu rufen; das bringen die direkt mit!
Würde doch ganz ausgezeichnet in den derzeitigen öffentlichen Diskurs passen, da wächst zusammen, was zusammen gehört, sozusagen…..
Ich mein, das muss dem Merz doch klar sein, oder?
Also, das sollte dem Wahlvolk dann auch klar sein,…ja sicher, Miete, Strom, Heizung, Lebensmittelpreise….kennt man, schwierig,….aber zum Ausgleich darf man dann stolz sein darauf, das man die stärkste Armee Europas hat, am Besten noch mit ukrainischer Legion und eigenen Kernwaffen!
Daher….warum sollten die ukrainischen Soldaten nicht willkommen sein?
Wie es heißt, kämpfen sie doch eh schon für unsere Werte…….
Kann man machen. So ein paar Spartaner die uns beschützen und die wir im Gegenzug alimentieren bis die Rente alle ist, wären äußerst nützlich. Nur die Römer haben damit schlechte Erfahrungen gemacht. Die grenzschützenden Germanen hatten plötzlich großen Appetit auf den Gastgeber.
Also ich habe den Eindruck das Schicksal dieses Landes und seiner Bevölkerung ist ihm relativ egal. Ihn interessiert viel mehr wie er noch Geldströme aktivieren kann, an denen er uns seine Klique sich weiter bereichern kann.
die USA/Nato/EU hat Selenski nach seiner Wahl zu verstehen gegeben, dass sie nur an dem Territorium im Osten (Westgrenze Russlands) und an der Krim interessiert sind, die Bevölkerung kann entweder nach Russland auswandern (Selenski wortwörtlich), sich unterwerfen oder sich auf dem Schlachtfeld tot schiessen lassen,
(EX-EU-Aussen-Lautsprecher
Josep Borrell
„der Ukraine-Krieg wird auf dem Schlachtfeld entschieden.“)
Bezeichnend wie in der Ukraine Kinder indoktriniert und auf Töten und Sterben für Staat und Kapital eingeschworen werden. Wo ist da noch der Unterschied zu Russland? „Jungpfadfinder“ beim Üben in der Schule für den Wettbewerb „Sokil“.
https://www.youtube.com/watch?v=_1Lz_XbBwQs
Es gibt ja verschiedentlich Stimmen, die vorschlagen, den Staat Ukraine aus der Geschichte zu streichen. Westliche Teile an Rumänien, Ungarn und Polen geben. Die ehemals Neurussischen Gebiete zu Russland, das Gebiet Tschernigow zu Weisrussland. Der Rest ein Agrarreservat unter internationaler Aufsicht. Langsam fange ich an, Gefallen an dieser Idee zu finden.
Wer sich die demographischen Daten zur Ukraine ansieht, wird bemerken, das die Bevölkerung in 50Jahren nicht mehr vorhanden ist. Dann wäre Platz für eine Bevölkerung , die gegenwärtig in Westasien nicht sehr beliebt ist…
Sie übersehen bei Ihrer Rechnung, dass die mittel- und osteuropäischen Länder die Gebiete gar nicht zurückhaben wollen. Das sind nur noch ein paar Alte und Rechtsextreme, die von früheren Zeiten schwärmen – den Mittleren ist klar, was für einen Klotz sie sich damit ans Bein binden würden, und für die Jüngeren stellt sich die Frage nicht mal, weil es für die selbstverständlich ein anderes Land ist.
Ganz in der Tradition vom Führer verschieben Sie Ethnien und Grenzen nach Gutdünken über den Erdball.
Da bleibt sich auch noch Zeit um sich der ein oder andere Gruppe komplett zu entledigen.
Traditionspflege auf ihre Weise.
An den allukrainischen militärisch-patriotischen Spielen „Sokol“ scheinen sich sehr viele Schulen zu beteiligen. (Dürfte Ende April gewesen sein)
https://www.youtube.com/watch?v=_1Lz_XbBwQs
https://www.youtube.com/watch?v=mYeHpopmrrI
https://www.youtube.com/watch?v=yN4fnkpxAVY
https://www.youtube.com/watch?v=TWznvA9AqIE
https://www.youtube.com/watch?v=pNToN7-VrLM
https://www.youtube.com/watch?v=vd1tgJbC8Oc
https://www.youtube.com/watch?v=AOOMpfBoXTU
https://www.youtube.com/watch?v=NAE6sHdOLxI
https://www.youtube.com/watch?v=yijHbxDeHOk
Besonders auf modern:
https://www.youtube.com/watch?v=x34U7XrpgOA
https://www.youtube.com/watch?v=NAE6sHdOLxI
… und viele viele andere (wer Zeit zum recherchieren nimmt, findet allzu vieles, was unsere Medien verschweigen=
Unsere guten Faschisten, wie schön, sie sind ja geopolitisch nützlich als Kanonenfutter …
Wie unsere „Wertemedien“ das bloß nicht anpreisen können/dürfen? (Sarkasmuss off)
Danke für die grotesken Beispiele, die die Unterwerfung unter den Militarismus zeigen. Das möchten wir in Deutschland nicht.
Wie man hört, sollen gut 25 % der von der Bundeswehr angeschriebenen Jungen den Fragenbogen nicht beantwortet haben. Das ist jetzt nicht viel, aber ein guter Anfang.
Das meiste davon gäbe es nicht wenn der blöde Vlaad seine Panzer nicht bei seinen Nachbarn rumfahren lassen würde.
Haha, der russische Waldemar als Geburtshelfer der ukrainischen Nationalisten. Ich glaube Asow und Co gab es schon lange vorher, auch die OUN.
Da lobe ich mir doch den Park Patriot: Russlands militärisches Disneyland.
Hier wird professionell die russische (Putin-)Jugend auf ihre zukünftige Bestimmung vorbereitet.
Ich freue mich schon auf den investigativen Artikel aus ihrer Feder zu dieser „Unterwerfung unter den Militarismus“.
es gab in 2016 oder 2017, also lange vor dem Krieg, eine Reportage von einem amerikanischen Sender über Ferienmilitarismus-Camps in der Ukraine.
Wo Kinder schon „üben“ konnten. Auf youtube müsste sich da noch was finden lassen.
Gruselig, wenn als einleitung ein 10 jähriger schreit „Tod den Moskovitern“.
Tatsächlich gab es in ukrainischen Schulen —in russischen sowieso — auch nach 1991 weiterhin den obligatorischen Unterricht in der sogenannten „Vorwehrausbildung“ (doprizyvna pidhotovka). Jungen lernten dort marschieren, Militärränge erkennen, NATO-Technik als „potentiellen Feind“ identifizieren, Handgranaten werfen und Kampftaktik — zumindest theoretisch. Mädchen lernten, Verwundete zu verbinden und erste Symptome von Kampfgasvergiftungen zu erkennen.
Die Abschlussprüfung bestand aus Schießübungen — ursprünglich mit dem Kalaschnikow auf menschenförmige Zielscheiben (Schüler mit 15–16 Jahren, wohlgemerkt). Später wurde das — aus vermutlich vor allem wirtschaftlichen, kaum ethischen Gründen — auf Luftgewehre und runde Standardscheiben umgestellt.
Entscheidend ist: Genau das fanden die mehrheitlich prorussisch eingestellten Menschen völlig normal, ja begrüßenswert — sie hatten dasselbe in der Sowjetzeit erlebt. Ebenso die Konzerte zum 9. Mai oder 23. Februar, bei denen Kinder in militarisierten Kostümen Lieder über den „Großen Vaterländischen Krieg“ sangen. (Und die Schüler selbst? Die betrachteten das Ganze schlicht als zusätzlichen Sportunterricht — und lachten hinter dem Rücken der „durchgeknallten“ Lehrer. Das waren meistens Militärrentner, Offiziere, die mit 40 in Pension gegangen waren und nun mit todernster Miene erklärten, wie man mit Handgranate (!) feindlische Panzer am besten zerlegen soll. Der Unterricht war weniger Indoktrination als vielmehr unfreiwillige Komödie.)
Was auf den verlinkten Videos zu sehen ist, unterscheidet sich inhaltlich kaum von dem, was in diesen Schulen jahrzehntelang Alltag war.
Der Hysterie-Schalter der russischen Propaganda und ihrer westlichen Echos wurde aber erst nach 2014 umgelegt — als bei denselben ukrainischen Schulübungen plötzlich ukrainische statt sowjetischer Symbolik im Vordergrund stand. Und da — PLÖTZLICH — „entdeckte“ man, dass „Kinder ums Töten gelehrt werden“ und das „dem Nazismus ähnele“.
Und dieselben „Alternativmedien“ und ihre treue Leserschaft „übersehen“ natürlich auch, dass in Russland diese Hysterie rund um Kinder in Militäruniformen — inklusive Kinderwagen in Form von Panzern und Raketenabschussrampen als Babydekoration — bereits vor zwanzig Jahren begann, Mitte der 2000er.
Ebenso wenig fällt auf, dass Russland auf den besetzten ukrainischen Gebieten sofort aggressive Militärpropaganda in den Schulen einführt und versucht, Kinder zu idealen russischen Soldaten „umzuprogrammieren“. Das bleibt nicht bei Marschieren und Liedern. Beim „Stadtfest“ im besetzten Dschankoi beispielsweise präsentierte eine Schulgruppe statt Tanz oder Gesang eine Vorführung von Nahkampftechniken — Teenager demonstrierten realistisch, wie man einen „Feind“ mit dem Pionier-Spaten oder Kampfmesser zerhackt, und hielten sich gegenseitig Waffennachbildungen (ich hoffe, es waren Nachbildungen!) an den Kopf.
https://www.youtube.com/watch?v=W0W1hEYDuIk
Darf man raten, ob das Overton Magazin jemals einen Artikel über die oben genannten russischen Beispiele veröffentlichen wird?
Das Prinzip ist denkbar einfach: Falsch ist, was die Ukraine tut — weil die Ukraine es tut. Dieselbe Handlung, von Russland begangen, ist entweder unsichtbar, verständlich oder schlicht nicht der Rede wert. Das nennt man dann „kritischen Journalismus“…
Ich steig‘ mal auf Deine Satire ein:
Ja, so isser, der Russe. Alle paar Jahrzehnte locken ihn die endlosen Weiten und die unermesslichen Rohstoffe Westeuropas zu seinen unprovozierten, brutalen, völkerrechtswidrigen Überfällen.
Zu Napoleons Zeiten ist er bis Paris gekommen, im ersten Welkrieg nur bis Polen (wissen schon, wegen der Bolschewiken-Misswirtschaft), im zweiten Weltkrieg bis in die Ostzone. Die heldenhaften Amerikaner hatten Westeuropa die Freiheit erhalten, sonst wäre der Russe bis zum Atlantik durchmarschiert.
Und damit die agressive Stimmung dort so bleibt, lernen die Kleinen schon in der Schule, dass der Russe ein Recht auf Lebensraum im Westen hat.
Kanonenfutter Restverwertung, falls bei Kriegsende noch was übrig bleiben sollte vom ukrainischen Volk, wo das Land und Rohstoffe doch schon längst an BlackRock und Trump verhökert wurde.
Die Ukraine : Ein weiterer Staat der danach strebt, ein neues Sparta zu werden : ein beunruhigender Trend; was soll man sagen ? : lasst doch wenigstens eure Kinder und Jugendlichen in Ruhe !
Zur Erinnerung: Ukrainer werden von Russen umgebracht welche das obendrein ohne Zwang tun.
Schon vergessen?
Wie alt werden die Kinder auf dem Titelbild wohl sein ? 10 – 12 Jahre ?
Sind die nicht etwas zu jung um die Rachegelüste von Erwachsenen zu befriedigen ?
Was meinen Sie ?
„Die Sontaraner sind militante Außerirdische, die wie kleine, untersetzte Trolle aussehen. Sie sind eine geklonte Spezies, geschaffen um zu töten. Es wurden Millionen davon erschaffen um die Verluste in einem tauschend Jahre langen Krieg auszugleichen.“
Die Ukrainer werden sicher auch noch die Technik zum Klonen von Menschen perfektionieren, so wie sie absolut alles perfekt machen, was sie anfassen.
Selenskyj lässt sich doch dafür bezahlen, seine eigenes Volk gegen Russland zu verheizen. Was soll daran neu sein?
Ersetze „seine“ durch „sein“ – war‘s der Fehlerteufel oder die Autokorrektur?
Nieder mit der 100-Zei
Geradezu verrückt, wenn man sich überlegt wer die Ukraine dazu gebracht hat in militärischen Dingen wieder Know-How aufzubauen.
Es ist kein anderer als der Zar im Kreml selbst, der mit seinem menschenverachtenden Krieg seit über 4 Jahren die Ukraine in militärischen Sinn immer mehr erstarken lässt.
Der gleiche Stratege der sich in diesen Tage mal wieder im Glanze eines anderen Massenmörders mit Namen Stalin sonnen wird.
Der Stalin, hätte er nicht tatkräftig am Niedergang eines weiteren Massenmörders mitgewirkt, den heute kein normaler Mensch mehr mit der Kneifzange anfassen würde und schon gar nicht als ein Vorbild für ein ganzes Volk wie eine Götze vor der Prozession zur Schau stellt.
Wenn man keine Feinde hat, dann macht man sich eben welche. Wenn die dann auch noch in der gleichen Branche, der Rüstungsindustrie, wilderen, ist das besonders ärgerlich.
Der ein oder andere Kunde wird wohl zukünftig in Kiew einkaufen gehen. Die Expertise über die Fähigkeiten ukrainischer Waffen, lässt sich an den russischen Verlusten ersehen. Nicht umsonst war die Ukraine auch schon in der sowjetischen Ära eine große Waffenschmiede. Dank bzw. wegen Putins Aggression wird sie dies nun unfreiwillig wieder.
Das sich nun Russlands „Freunde“ darüber echauffieren zeigt wieder einmal die russisches Hilflosigkeit.
„Wenn man keine Feinde hat, dann macht man sich eben welche.“
Jahre vor dem Februar 2022 skandierte man auf Fackelmärschen in Kiew: „Russen ans Messer! Russen ans Messer!“ Diese Feinde der Russen waren schon lange da und stammen aus dem Fundus, aus dem sich auch unsere Nazis nähren.
„Selenskij will die Ukraine zum Standort von Militärunternehmen oder Söldnertruppen machen“, aha!
„Selenskij………will—machen“……da musste ich dann doch ein wenig grinsen…..
Denn mir drängte sich die Frage auf: Was ist die Ukraine denn derzeit?
Vielleicht ein Standort von Militärunternehmen und Söldnertruppen?
„Eigentlich“ werden Nationen und ihre Grenzen durch die dort lebenden Menschen ( ALLE!) gegründet. Wer wagt 237 Jahre nach dem ersten theoretisch-philosophisch begründeten Versuch einer Festlagung mal einen Einstieg in dieses Prinzip durch Volksabstimmungen aller aktuell vorhandenen Bewohner, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Haarfarbe, Sprache… . Kennt jemand einen gelungenen friedlichen Versuch?
Mögliche Antworten sind sicher nicht unabhängig von dem als „Klassenfrage“ benannten Problem. Je nachdem ob man die Reichen, die Braunen, die Roten, die Weltsprachler, die Einsprachler… berücksichtigt (alle Wörter definitionsbedürftig!) gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Reihe möglicher Lösungen. Hinsichtlich der Friedlichkeit dieser Prozesse gibt es keine historische Erfahrung, die ein solches Unterfangen stützen würde.
Nationen werden nicht gegründet, sie sind die Folge eines historischen gesellschaftlichen Prozesses. „Eine Nation ist eine große Gruppe von Menschen, die durch gemeinsame Merkmale wie Sprache, Kultur, Geschichte oder Traditionen verbunden sind und oft ein gemeinsames Territorium bewohnen. Sie bildet häufig die Basis für einen Nationalstaat, in dem diese Gemeinschaft politische Souveränität beansprucht.“ (Google-KI)
Mal zu den Bildern:
No. 1: Dachte erst, das wäre wieder KI generiert. Dann habe ich mich gefragt, welches Schul-Theaterstück hier wohl in einer farbenblinde Turnhalle geprobt wird, blieb mir aber eine Antwort schuldig. Dann fragte ich mich, ob der Fahnenträger die einzige Schutzweste trägt, sah aber beim hinein zoomen, dass es ein Sweater ist. Warum? War für den längsten keine passende Jacke mehr da und er wäre sonst zu sexy bauchfrei? Die kindliche Ernsthaftigkeit spiegelt jedenfalls die gemeingefährliche Infantilität jeglicher Kriegstreiber ganz gut wieder.
No. 2: Erster Reflex, KI. Aber es könnten auch eine Rasur verweigernde Flaschensammlertruppe in Duisburg Neumühl sein. Bei dem Typen mit dem vergrößerten Nazisymbol scheint es mir nicht sicher, ob das seine eigene Jacke ist, jedenfalls ist er der einzige, der das Gewehr nicht richtig hält. Und warum zeigt uns der Typ ganz rechts seine Uhr? Wofür ist es Zeit? Für einen neuen Anstrich? Vermutlich ist der gefährlichste Kämpfer die unsichtbare Nummer 7, dem Hasenohren gezeigt werden (2 v.r.).
No. 3: Da wird es schon recht beliebig, hat etwas von einer Wehrsportübung im Harz ohne Waffen, dafür mit brutalen Fahnen. Ich bin immer ganz betreten, wenn in Europa auf Fahnen, Flaggen, Emblemen usf. Löwen abgebildet sind und die Träger dieses Tier sicher nur aus dem Zoo oder Zirkus kennen. Warum nicht mal einen Säbelzahntiger, den gibt es in Europa auch nicht, macht aber erheblich mehr her? Oder die schematische Darstellung eines Corona-Virus..?
So viele Fragen, und dabei „sagt ein Bild mehr als 1.000 Worte“.
Angeblich…
Die Welt ist kein Paradies, obwohl es aus Sicht des reichen Westens fast so aussieht. In der Welt regiert der freie, ungezügelte Kapitalismus, da sind solche martialischen Bilder anscheinend notwendig um staatliche Souveränität und Wohlstand zu wahren. Die Ära Gorbatschow hat den Russen gezeigt was passiert wenn man es unterlässt sich gegen eine kapitalistische Übermacht zu wappnen und dem Kapitalfluss freie Bahn lässt. Dann regieren bald die, die das Kapital besitzen. Diese Lektion haben die Russen gelernt.
Staaten, in denen sich das Kapital konzentriert, sind die Nutznießer des heutigen freien Kapitalismus. Diese Staaten benötigen für ihr Kapital den freien Zugang zu den Ressourcen der Welt (Energie, Rohstoffe und Arbeitskraft). Geht der verloren, so bleibt nur noch die eigene Bevölkerung zur Ausbeutung – oder die Vasallen-Staaten. Das ist der Hintergrund für ein Großteil der Konflikte in der Welt – hervorgerufen durch den liberalen Kapitalismus des Westens.
Wehrhafte Staaten sind die letzte Bastion gegen die alles dominierende Macht des Kapitals.