
US-Präsident Trump bekräftigte in einem Interview mit Newsmax seine Abneigung gegen Selenskij. Er sei nicht gerade ein Fan des ukrainischen Präsidenten. Mit ihm sei schwieriger zu verhandeln als mit Putin: „Er will sich nicht einigen. Er sagt zwar, er wolle sich einigen, aber das tut er nicht. Nein, ich bin kein großer Fan von Selenskij.“
Das ukrainische Militär hat nach einer kurzen Unterbrechung wieder die Angriffe auf russische Raffinerien aufgenommen. Trump hatte gefordert, dies zu unterlassen, und auch erklärt, es gäbe eine von der US-Regierung vermittelte Vereinbarung, dass Russland und die Ukraine die Angriffe auf Energieanlagen beenden. Weder Moskau noch Kiew gaben an, dass sie dem zugestimmt hätten. Russland führte die Angriffe fort, Kiew zog nun wieder nach, auch wenn die Ukraine weiter ohne Patriot-Raketen Raketen- und Jetdrohnen-Angriffe kaum abwehren kann. Selenskij erklärte allerdings, die Ukraine würde eventuell die Angriffe einstellen, wenn man ausreichend Patriot-Abfangraketen erhalte. Das sei aber von Washington abgelehnt worden.
Ganz offensichtlich versucht Trump durch Druck auf Selenskij einen Waffenstillstand noch vor den Midterm-Wahlen zu erreichen. Als Drohung diente wahrscheinlich, keine Geheimdienstdaten mehr zu übermitteln, so dass eine Frühwarnung vor gestarteten Raketen nicht mehr möglich war. Zudem wurde die Nutzung des Starshield-Programms von Starlink für die Ukraine vorübergehend auf Anweisung aus dem Weißen Haus eingeschränkt bzw. verlangsamt, was die Drohnenkriegsführung beeinträchtigte. Selenskij bestätigte dies und sagte, deswegen habe man Shahed-Drohnen mit Düsenantrieb nicht mehr abschießen können. Die Geschwindigkeit sei jedoch inzwischen wieder höher. Musk stritt ab, daran beteiligt zu sein, forderte aber auch wie Trump Selenskij auf zurückzutreten.
Trump, der einen ersten Deal mit Moskau über eine vorübergehende Beendigung der Sanktionen für Diesel abgeschlossen hat, ist sauer, weil die Angriffe auf russische Raffinerien die Spritpreise verteuern. Und er will offenbar zur Wahl und zum Ausgleich für die Folgen seines verunglückten Krieges gegen den Iran die Preise in den USA senken oder zumindest nicht ansteigen lassen. Im Newsmax-Interview sagte er: „Wenn Sie mir jetzt erzählen, dass Selenskyj wieder auf Raffinerien schießt, dann treibt er damit nur den weltweiten Ölpreis in die Höhe. Nun, ich halte das für eine Schande. Es gibt jede Menge andere Ziele. … Aber wenn man auf Dieselraffinerien schießt, in denen, wie man weiß, Dieselkraftstoff hergestellt wird – und den brauchen wir, und die Welt braucht ihn –, dann erweist er der Welt keinen guten Dienst.“
EU stellt sich weiter hinter Selenskij
Nachdem sich Selenskij Rückendeckung mal wieder bei der britischen Regierung, dann auch in der EU geholt hat, wurde sein Ton gegen Trump forscher, zumal die EU auch die Wiederaufnahme der Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur unterstützte und der Ukraine unter Tamtam als Zeichen der Solidarität weitere 2,86 Milliarden Euro für Raketen und Drohnen freigab. Schon nach Anchorage holte sich Selenskij erfolgreich die Hilfe der Europäer, um die Forderungen der amerikanischen Seite abzuwehren. EU-Präsident Costa sagte heute, es sei jetzt notwendig, den Druck auf Russland zu erhöhen, um es zum Verhandlungstisch zu bringen. Von der Leyen betonte, man stehe weiter zu Selenskij, unterstützte die Ukraine im Winter und: „We will overcome.“ Die EU werde den Druck erhöhen und keine Sanktionen aufheben, bevor Russland nicht den Krieg beendet. Selenskij bedankte sich für die Unterstützung der EU und der Regierungschefs.
Selenskij weiß natürlich, dass die ukrainischen Truppen auf die Daten der Amerikaner und Starlink angewiesen sind. Dennoch warf er Trump Schwäche und Verrat vor und machte klar, dass er Trumps Aufforderung, als Präsident zurückzutreten und Wahlen abzuhalten, nicht nachkommen werde: „Ich werde nicht zurücktreten: Dieser Krieg ist meine Verantwortung. Einige einflussreiche Persönlichkeiten wollen mich ersetzen, weil ich ukrainisches Gebiet niemals als russisch anerkennen werde… Weder Trump noch Musk noch irgendjemand sonst auf der Welt kann einen Präsidenten für die Ukraine wählen. Das können nur die Bürger der Ukraine. Es ist unmöglich, die von Trump angekündigten Wahlen in der Ukraine abzuhalten: Unter diesen Umständen werden die Bürger keinen neuen Präsidenten wählen.“
Das richtet sich auch an die Ukrainer und vor allem an seine politischen Gegner wie Ex-Verteidigungsminister Fedorov. Selenskij signalisiert, dass er bis zum Ende des Krieges an der Macht bleiben und damit auch über das Ende des Krieges und den Beginn von Verhandlungen entscheiden will. Und er machte erneut deutlich, dass er keine territorialen Zugeständnisse machen wolle, was bedeutet, dass der Krieg mit der fortgesetzten Unterstützung Europas weitergehen soll.
Was für Trump auf dem Spiel steht
Ein Hintergrund, warum sich Selenskij gegenüber Trump nicht unterwürfig zeigt, dürfte sein, dass er darauf setzt, dass der US-Präsident auch seine Haltung wieder verändern könnte, zumal er unter Druck auch in der republikanischen Partei von transatlantischen, antirussischen Hardlinern steht. Der Diesel-Deal kam in diesen Kreisen nicht gut an. Dazu sind in drei Wochen Wahlen, durch die sich die politische Lage zugunsten der Ukraine verändern könnte, wenn die Demokraten im Kongress eine Mehrheit erreichen, was derzeit gut möglich scheint.
Tatsächlich fragt sich, ob Trump den Druck auf Selenskij erhöhen wird, die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu beenden. Dieser „Erfolg“ könnte Trump ermöglichen, mit Russland über eine Beendigung des Krieges sprechen. Gehen die Angriffe weiter, wird Trump auch aus dem Blick des Kerml als schwach dastehen. In Frage würde dann auch der Friedensplan von Kushner und Witkoff für die Zeit nach dem Krieg stehen, der vier Komponenten vorsieht: einen von der Weltbank und Blackrock organisierten Finanzplan zum Wiederaufbau des Landes, Sicherheitsgarantien für die Ukraine, aber auch für Russland, ein Energieabkommen zwischen Russland, der EU und der Ukraine, an dem amerikanische Investoren verdienen sollen und das beispielsweise eine Pipeline beinhalten könnte, die billige Energie nach Europa bringt, während die Ukraine an den Gewinnen beteiligt wäre. Der Knackpunkt wäre die vierte Komponente: ein Waffenstillstand an der Front, der einschließt, dass Russland die Kontrolle der eingenommenen Regionen zugesprochen würde. Das lehnt Selenskij ab, aber auch der Kreml, der zudem den Zugriff auf die noch nicht eingenommenen Gebiete des Donbass verlangt (und möglicherweise auch von Saporischschja und Cherson). Washington würde auch gerne über das eingefrorene russische Vermöglich verfügen, um damit Russland zu einem Friedensabkommen zu bringen, was die EU, allen voran Bundeskanzler Merz, strikt ablehnt.
Russland lehnt weiter einen Waffenstillstand ohne langfristigen Friedensabkommen ab, zeigt sich aber Friedensverhandlungen nicht abgeneigt, wobei es bei den alten Forderungen bleibt: Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass, Anerkennung der russischen Kontrolle der besetzten Gebiete und eine Beendigung der Sanktionen.

„Wir brauchen von Ihnen mindestens weitere 70 Milliarden Euro“
Das wiederum lehnen die Selenskij-Regierung und Europa ab, die einen „gerechten“ Frieden fordern und den Zermürbungskrieg fortsetzen wollen. Das machte Selenskij in Brüssel auf einer Pressekonferenz noch einmal klar. Er verwies darauf, dass die EU geschlossen hinter der Ukraine stehe, weil man die Risiken kenne, die nicht nur für die Ukraine bestünden. Er verwies auf die russischen Drohnen, die den europäischen Luftraum verletzen und auf den Drohnenvorfall in Leipzig:
„Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, einen Bodenkrieg zu führen. Schon die Verletzung des Luftraums gilt als Invasion. Russland stellt uns auf die Probe. Fünf oder sechs Länder wurden bereits von Drohnen angegriffen. Europa ist sich also bewusst: Solange die Ukraine durchhält, wird es zu keiner weiteren Eskalation mit Russland kommen. Das ist ein Fakt. Das erkennt heute jeder zu 100 % an.“
Europa, so das vielfach strapazierte Argument, werde nicht nur in der Ukraine und mit dieser verteidigt, sondern der Krieg in der Ukraine schützt auch Europa, solange er anhält. Überdies betonte Selenskij, dass mit einem Abzug aus dem Donbass die Existenz des ukrainisches Staates gefährdet sei. Putin wolle die Ukraine vernichten. Es muss also weiter gekämpft werden, die Europäer müssen mit Waffen und Geld zahlen, die mittlerweile vorwiegend zwangsrekrutierten Ukrainer mit ihrem Leben. Und wenn Russland gewinnen sollte, wiederholte Selenskij die bekannte Drohung, würde Europa eine Masseneinwanderung drohen (Würde das Ende der Militärunterstützung der Ukraine zur „Auslösung weiterer Flüchtlingströme“ führen?). Weil sie die Ukrainer nicht im eigenen Land haben wollen, so suggeriert Selenkij, wäre es doch besser, ihn und den Krieg weiter zu unterstützen, zumal „wir das Schlachtfeld beherrschen“, behauptet er:
„Wir halten stand und kämpfen. Was bleibt uns sonst übrig? Wir würden vernichtet werden. Nicht jeder empfindet das so, weil die Ukraine durchhält. … Und wenn er [Putin] gewinnt, wie viele Ukrainer werden dann nach Europa kommen? 20 Millionen werden nach Europa kommen., weil er uns vernichten und vertreiben will.“
Jetzt würde man nicht in der Nato laut sprechen, man würde nicht eskalieren wollen. Das sei verständlich, Putin schicke nur einzelne Drohnen zum Testen. Das wäre aber anders, wenn Marschflugkörper, Raketen und Tausende von Drohnen kämen.
Selenskij verbindet seinen Besuch in Brüssel mit weiteren Geldforderungen. Die von der EU bewilligten 90 Milliarden Euro für 2026 und 2027, um die Existenz des Staates zu sichern und das Militär zu unterstützen, reichen nur für dieses Jahr, weil die Militärausgaben durch die Decke gingen. Daher fordert Selenskij unverblümt, weil ja Europa in der Ukraine verteidigt wird: „Nächstes Jahr wird der Krieg 155 Milliarden Euro kosten. Und wir brauchen von Ihnen mindestens weitere 70 Milliarden Euro – für Verteidigung, Waffen und unsere Widerstandsfähigkeit. Das ist eine realistische Summe. Ich bitte Sie daher, diese Unterstützung zu leisten. Sie wird uns helfen, Russland einzudämmen.“
Update: Mit den Milliarden scheint man es nicht so genau zu nehmen. Finanzminister Sergii Marchenko sagte den G7-Finanzministern, dass die Militärausgaben für 2027 70 Milliarden Euro betragen würden. Benötigt würden 40 Milliarden. Allerdings sollten diese keine Kredite sein, die Ukraine dürfe sich nicht weiter verschulden.
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Die EU braucht diesen Krieg, um hier weiter deindustrialisieren zu können, um vor allem den Spannungsfall zu deklarieren um dann schärfere Gesetze zu erlassen.
Der Krieg geht ja gegen uns und nicht gegen Russland, aber ihr habt das wohl alle immer noch nicht verstanden
„Nächstes Jahr wird der Krieg 155 Milliarden Euro kosten. Und wir brauchen von Ihnen mindestens weitere 70 Milliarden Euro – für Verteidigung, Waffen und unsere Widerstandsfähigkeit. Das ist eine realistische Summe. Ich bitte Sie daher, diese Unterstützung zu leisten. Sie wird uns helfen, Russland einzudämmen.“
Je teurer es wird, umso deutlicher kann die EU unterstreichen, wie wichtig ihr der Krieg ist.
Schon jetzt Win-Win und Russland hat noch gar nicht verloren.
Die „Ukraine“ hat vom Beginn ihrer Selbstständigkeit an stets für Ärger und Unfrieden gesorgt.
Und wie man sieht, wird dieses von uns mehr oder weniger erfolgreich von Russland abgetrennte Stück Staatsgebiet das auch bis in alle Ewigkeit tun.
Die Geschichte der ukrainischen Unabhängigkeitsbewegung ist bekannt, sie ist an Unappetitlichkeit kaum zu überbieten.
Aber auch das war unserer Politik keine Mahnung. Jetzt stehen sie da und müssen sich zu immer höheren Zahlungen erpressen lassen.
Das wird weder für sie, noch für die Ukraine ein gutes Ende nehmen.
Garantiert.
Im Jiddischen nennt man das, was der Machthaber aus Kiew da von sich gibt „,Chuzpe“. Man muss wohl Schauspieler und Komiker sein, um die tiefsitzenden Russophobie der europäischen „Eliten“ in bares Geld, noch dazu in immenser Höhe, umzumünzen. Selbstverständlich werden die ukrainischen Bürger und die Zahlesel in der EU nichts davon haben…Mich würde interessieren, wie viel von den geschnorrten Milliarden an Kickback in die EU zurückfliessen…
Man könnte es natürlich auch „Schutzgelderpressung“ nennen, wenn Don Schlawinskyi mit der „Bitte“ um weitere 70.000.000.000 € (ich habe uns mal die vielen Nullen gegönnt) die Warnung vor weiteren 20.000.000 ukrainischen Flüchtlingen verbindet, falls die Ukraine den Krieg verlieren sollte:
https://www.berliner-zeitung.de/article/bei-einem-sieg-russlands-selenskyj-warnt-europa-vor-20-millionen-fluechtlingen-10503017
Wenn ich diesen Politkasper recht verstehe, dann will er seinen EU/NATO-Sponsoren mit diesem Argument die Milliarden abluchsen: Solange wir als Nation heldenhaft im Kampf krepieren, geratet ihr nicht in die peinliche Lage, dass es zum Schwur kommt: Dann müsstet Ihr Eure unverbrüchliche Feinschaft und Euren laut vorgetragenen Willen zum Sieg über die Russische Föderation in der direkten Konfrontation bewähren. Eine immerwährende Agonie eines Millionenvolkes im Trümmerfeld – so buchstabiert sich „перемога“ derzeit auf Ukrainisch
Was rechnet Selenski da ? Die Bevölkerungszahl der Ukraine hat sich ab Kriegsbeginn bis heute etwa halbiert, auf ca. 25 Mio..Etwa zwei Drittel der Flüchtlinge gingen bisher nach Russland. Ein Drittel nach England und in die EU. Wenn angeblich 20 Mio. flüchten, ist die Ukraine fast leer und Russland freut sich wegen schrumpfender Bevölkerungszahl über Neubürger. Irgendwie haut das als
Drohpotential nicht hin.
Was macht Selenski mit 2,86 Mrd. Euro
Waffenhilfe ?
Alle Patriotabschussrampen wurden in
der Ukraine zerstört. Kämen neue Patriotraketen durch das Sperrfeuer der Russen, müsste er sie auf dem Schwarzmarkt verscheuern.
Wegen der Drohnen von den 2.86 Mrd.
Was ist eigentlich aus den Drohnen-Joint-Ventures zwischen der EU und der Ukraine geworden. Die Ukrainer
sollten Flamingos, Drohnen und Raketen
in Lizenz auf eigenem Boden bauen, damit der Westen nicht in Gefahr gerät, offiziell Kriegsteilnehmer zu werden.
Die Wahrheit ist, dass die Russen die
Flamingo-Bar geschlossen haben. Alle
Fabriken und Zulieferer sind platt.
Was die Ukrainer jetzt noch nach Russland feuern, lag auf Halde.
Die Wahrheit ist, dass die Ukraine bankrott, ein failed state ist und die EU zerbrechen wird.
Hier ist ein ganz hervorragendes Interview von Daniel Davies mit Michael von der Schulenburg (von gestern auf Englisch) über den Stand des Krieges, die Verantwortung für das Desaster, den Weg aus dem Krieg, die Folgen für uns in Nato-/EU-Europa und die Kosten: https://www.youtube.com/watch?v=pP77VEN5yCM
Von der Schulenburg gehört mit seiner ganzen Erfahrung, seinen realistischen Einschätzungen und seiner Empathie ohne Zweifel zu der kleinen Gruppe erstklassiger Stimmen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Nato-/EU-Europa.
Danke für den Hinweis. Das Ausmaß der Realitätsverweigerung scheint im Europäischen Parlament unfassbar.
Genauso wichtig wie seine Darstellung der allgemeinen Situation, fand ich aber die Schilderung seiner Begegnung mit einer SPD-Abgeordneten im Fahrstuhl. Genau wie AfD-Leute wird er von einer Politikerin wie Luft behandelt, was viel aussagt über die Bereitschaft zu Verhandlungen, zum Nachdenken, zur Diplomatie oder zum Innehalten. Da ist keine Möglichkeit der Kommunikation – nicht mal mit einem langjährigen Diplomaten, der Deutschland hochrangig bei der UN vertreten hat.
Die Mainstream-Abgeordneten sind offenbar in einer irrealen Phantasiewelt eingefroren und müssen jeden, der ihnen die Realität näher bringen will, ignorieren. Das schlimmste, was Europa bevorstehen wird, ist der Umgang mit den militanten, bestens bewaffneten Gruppen, die in der Ukraine übrig bleiben werden.
Nun ja, irgendwo in Europa werden demnächst mal wieder demokratische Wahlen anstehen, deren Ergebnis mal wieder so rein gar nicht ins Narrativum passen wird…
Ob sich der „Conseil constitutionnel“
in Paris allerdings traut, im Namen der
Brüsseler Autokraten den ersten Wahlgang
für ungültig erklären zu lassen, (der RN mit Le Pen liegt vorne) kann ich mir nicht vorstellen.
Bei einem Sieg Mélenchon kann ich mir vieles vorstellen.
In jedem Fall würde das Ergebnis der französischen Wahlen den Brüsseler Autokraten schwer im Magen liegen.
schwer Magen liegen würden ihnen wenn nach dem ersten wahlgang Belang Chong und le pen übrig sind. solche Szenarien ließen sich mit aus dem Boden gewachsenen Parteien, bei denen man gar nicht so ganz genau weiß wie sie plötzlich zu so viel Geld und Einfluss gekommen sind, bislang immer sehr gut verhindern. warum sollte sich das jetzt plötzlich ändern? egal wer da neben dem Vertreter der angeblichen Mitte mit den zweiten Wahlgang kommt, den kann man vor der Macht fernhalten, indem man Kampf gegen Rechts oder gegen Kommunismus ausruft. das Spiel funktioniert doch ganz hervorragen, auch ohne dass man zu rumänischen Verhältnissen übergehen muss.
„Und wenn er [Putin] gewinnt, wie viele Ukrainer werden dann nach Europa kommen? 20 Millionen werden nach Europa kommen., weil er uns vernichten und vertreiben will.“
Dann wissen wir jetzt, wieviele Ukrainer noch übrig sind. Die geschätzten 25. Mio sind dann wohl richtig.
Und was die 70 Mrd € angeht, die müsste Merz ja noch im Sparschwein haben. Jedenfalls fehlt nach seinen Worten kein Euro, der in die Ukraine geht, in unserem Wohlfahrtsstaat. Wahrscheinlich hat es andere Gründe, dass unsere Ministerien sparen müssen und die Rente mit 63 nicht mehr geht.
70 Milliarden zusätzlich in 2027? Und wer ist der größte Nettozahler in der EU?
Dabei fing es mit ein paar Schusswesten und alten Stahlhelmen an …
Mal klar gefragt – was haben WIR damit zu tun, wenn sich zwei vormalige Sowjetrepubliken bekriegen?
All die Milliarden wären besser investiert in Bildung, Forschung, Soziales und vernünftige Diplomatie!
Mit dieser Einstellung stehe ich zwar gegen die offizielle politische Lesart, aber bestimmt nicht allein.
Keinen Cent für Kiew oder Moskau und keinen für Krieg!
Wir haben damit nichts zu tun und wir haben auch nichts zu sagen.
Die die uns regieren haben auch nichts zu sagen und die, die das Sagen haben machen eben diesen Krieg um davon zu profitieren.
Alles verständliche Argumente, doch die ziehen nicht bei denen, die diesen Krieg geplant haben und durchführen.
Und ja, diese Milliarden fehlen uns und by the way , das sind auch Deine und Meine.
Doch wie oben aufgeführt: Wir haben nichts zu sagen. Deswegen plündern die unsere Steuermilliarden für ihren Krieg.
Wie sagt ein Mitforist aus Frankfurt mit 68er-Historie und blaublütig: Wenn wir nur verarmen, können wir von Glück reden.
„Jetzt würde man nicht in der Nato laut sprechen, man würde nicht eskalieren wollen. Das sei verständlich, Putin schicke nur einzelne Drohnen zum Testen. Das wäre aber anders, wenn Marschflugkörper, Raketen und Tausende von Drohnen kämen.“
Die Sätze verstehe ich erstens inhaltlich nicht. Und dann, sagt wer? Noch Selenskyj oder ist das schon Florians Meinung?
Stand by Ukraine
Schon auf Grund der Grammatik kann es nicht Rötzer sein (Konjunktiv= indirekte Rede). Für mich ist, im Zusammenhang gelesen, klar, dass Selendski wiedergegeben wird. Bei inhaltlichen Fragen müsstest du dann also am ihn wenden.
Ja, da hast du sicher Recht. Dann meint Selenskyj mit den paar Drohnen zum Testen usw. nicht sein eigenes Land, sondern die NATO-Staaten. Da macht das dann auch Sinn. (Und wegen der Grammatik dachte ich, – eben genau aus diesem, meinem Missverständnis heraus -es wäre Floris freie Interpretation, von dem, was der ukrainische – in freien Wahlen gewählte – rechtmäßige Präsident , wirklich gesagt hat.)
PS: An Herrn Rötzer habe ich mich schon mehrmals gewandt. Aber der gute Mann scheint – neben seiner Sorge um die Ukrainer, – zu viel damit beschäftigt zu sein, Werbung für rechtsextreme Propagandamedien aus seinem Laden fernzuhalten und antwortet demzufolge auch nur ganz selten.
Schönen Tag noch! Und lassen Sie sich nicht ärgern!
„der ukrainische – in freien Wahlen gewählte – rechtmäßige Präsident“. Gut so, man kann gar nicht oft genug auf dieses erhellende und zugleich abschreckende Exempel hinweisen: Was man sich einhandeln kann, wenn man in freien Wahlen einen rechtmäßigen demokratischen Führer bestimmt. Dem – garantiert rechtsmäßig angeordneten – Opfergang an die Front ist dann nicht mehr zu widersprechen. Aber man wird ja mit dem beliebten „Слава героям“ großzügig entschädigt…
Gut das es Selenskij gibt und seine Durchhalteparolen.Da brauch ich ja keine Angst zu haben und fühle mich sehr beschuetzt.Auch wenn dadurch die Gefahr eines Weltkrieges besteht ,die atomare Aufrüstung boomt und unsere Gelder fließen ins Unglück.
Madame Zelenskaya ist übrigens die große Gewinnerin des Krieges „in der Ukraine“.
Ihr Mann hat nach Ende des Krieges gezeichnet vom jahrelangen Drogenmissbrauch und gejagt von allerhand Leuten mit offenen Rechnungen wohl nicht mehr allzulange zu leben. Ihr dagegen als Verwalterin des mehrere Milliarden starken zusammengestohlenen Vermögens stehen alle Wege offen.
Sicher, einen Teil davon wird sie zur Legalisierung des anderen Teils abgeben müssen, doch denke ich, es wird ihr genug bleiben, so dass Bild und Bunte uns keine Sorgen machen müssen, sie würde nach dem Tod ihres Mannes im Winter hungern oder frieren.
Bin mal gespannt, wann wir einen „Ukraine-Soli“ zahlen sollen!
Mich wundert eigentlich nur, das bisher noch niemand auf die Idee gekommen ist!
Wecken Sie bitte keine schlafenden Hunde! Das fehlt mir wirklich noch zu meinem Glück! Ein Ukraine Soli!
Wenn die „Ukraine-Unterstützer“ in unserem Land und hier im Forum nur ein Drittel ihres Besitzes und ein Drittel ihrer Einnahmen dafür zur Verfügung stellen würden, wäre zumindest einmal ein Anfang gemacht!
Ser UIkraineSoli wird zum Teil bereits von den Pflichtbeitragszahlern der GKV geleistet. Andere Teile für die Grundsicherung im Alter, oder das Bürgergeld wird per Gemeindesteuer fällig. Der Strom und Gasverbraucher zahlt diesen Soli ebenso, wie die folgenden Generationen, die die Sondervermögen samt Zinsen abzutragen haben… und weil das alles noch nicht ausreicht zahlen wir demnächst auch Zuckersteuer. Zum Ausgleich des kriegsbedingten CO2 Ausstoßes werden die Raucher zur Kasse gebeten und die Entlastungzahlungsversprechen für die erhobene CO2-Abgabe wird stillschweigend vergessen. Obendrein zahlen wir mit unserem EU-Beitrag für die freundliche Unterstützung ukrainischer Befindlichkeiten.
Wenn nun noch eine ausdrückliche Soli-Abgabe kommt, könnten das die Bürger irgendwie bemerken. Also lieber leise treten und unauffällig mit Scheinargumenten die nötigen Mittel abgreifen.
In schwer durchschaubarer Lage kann es gut sein sich einen aussagekräftigen Indikatorwert zu suchen, an dem man summarisch die Situation einschätzen kann.
Ein solcher Indikatorwert ist die Anzahl der Drohnen, di die Ukraine täglich starten kann.
Den kann man täglich z.B. hier nachlesen:
https://russiatoday.ru/
Der ist derzeit relativ konstant bei ca 600. Erst wenn dieser Wert dauerhaft sinkt, würde ich auf Besserung hoffen.
Ukrainer können nicht „nach Europa kommen“, weil sie schon in Europa sind. Vielleicht sollte der Zelenski nochmal die Schulbank drücken.
Messerstecherei im Altenheim in NRW:
In einem Seniorenheim im Münsterland hat ein 72-Jähriger drei hochbetagte Greisinnen mit einem Messer angegriffen. Eine 86-Jährige starb, eine andere ist in Lebensgefahr, die dritte schwerverletzt.
‚Meines Wissens gibt es keine Altersbegrenzung die regelt, innerhalb welchen Alters man sich gegenseitig das Leben (verbal, psychisch, physisch) zur Hölle machen darf oder nimmt!
Zum dritten:Meines Wissens gibt es keine Altersbegrenzung die regelt, innerhalb welchen Alters man sich gegenseitig das Leben (verbal, psychisch, physisch) zur Hõlle machen darf oder nimmt!
Das Gegenteil ist ja immer wahr: es wird weiter eskaliert, so lange die Ukraine durchhält.
Buchstaben.
Trump hat mit Putin eine gestaffelte Lieferung von größeren Mengen Diesel vereinbart.
Ein großer Teil davon muss wohl noch in russischen Raffinerien erzeugt werden.
Trump müsste schon sehr dumm sein, wenn er der Ukraine weiterhin Zieldaten zur Verfügung stellt,
damit Selenskyi im Auftrag „der Europäer“ genau diese Raffinerien zerstören kann.
Während sich die USA pragmatisch zeigen, sind „die Europäer“ wild entschlossen,
ihren Krieg gegen Russland unter allen Umständen weiter zu führen.
In einem bekannten Lied der füheren größenwahnsinnigen Russlandhasser Deutschlands
wird diese Haltung treffend beschrieben:
„… und wenn alles in Scherben fällt …“
Wenn sie („die Europäer“) so weitermachen werden sie das bald erreicht haben.
Es ist doch komplett lächerlich. Es gibt keinen Streit zwischen Trumpete und Kokensky.
In den USA sind bald Zwischenwahlen.
Das ist alles! Es ist alles eine Schau. Und wer das nicht versteht hält eine Farce für ein ernstes, sachliches Stück.
Dass die Dieselpreise in den USA hoch sind halten die Trumpete-Wähler zurecht für eine Folge der Trumpetenpolitik. Also macht Trumpete einen großes Tamtam um lächerliche Dieselankäufe und Aussetzungen von Sanktionen.
Aber Sanktionen sind nichts anderes als Strafaktionen gegen alle Bürger dieser Welt, egal auf welcher Seite der Konfliktlienie stehen. Denn alle Sanktionen machen ALLEN Menschen nur das Leben teuerer – und sonst nichts.
Aber die Supereichen profitieren natürlich – wie immer.
«Wir helfen, die Ukraine zu zerstören»: EU-Parlamentarier Fernand Kartheiser rechnet mit Brüssel ab
https://weltwoche.ch/daily/wir-helfen-die-ukraine-zu-zerstoeren-eu-parlamentarier-fernand-kartheiser-rechnet-mit-bruessel-ab/
Die Politik der EU ist zu einer Lebenslüge geworden!
Man muss die Verteufelung Russlands vorantreiben um nicht das Gesicht zu verlieren!
Man will die leute von der eigenen Politikeinschüchtern was vollkommen undemokratisch ist.
Russland ist vielleicht in der Demokratie perfekt, aber was ist mit unserer Demokratie!?!?
Ich habe eigentlich immer erlebt das die Gespräche mit Russland vernünftig verlaufen und freundschaftlich !! ALLES ANHÖREN !!
Sachsen-Anhalt stimmt für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland – Regionalparlament
https://t.me/neuesausrussland/31796
▪️ Der Landtag des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt hat auf einer Sondersitzung mit Stimmenmehrheit eine Resolution verabschiedet, in der gefordert wird, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland unverzüglich aufzuheben und die Militärhilfe für die Ukraine einzustellen.
▪️ Das Dokument wurde gemeinsam von den Fraktionen der oppositionellen Volksparteien „Alternative für Deutschland“ (AfD) und „Bündnis für soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft“ (BSW) ausgearbeitet.
Die verabschiedete Resolution verpflichtet die Landesregierung, im Bundesrat – der Vertretung der deutschen Bundesländer – eine Friedensinitiative einzubringen.
▪️ Der Co-Vorsitzende der AfD-Fraktion, Ulrich Siegmund, betonte, dass dies die erste derartige Initiative sei, die von einem deutschen Landesparlament ausgehe.
Er wies darauf hin, dass die Bundesrepublik Deutschland rund 28 Milliarden Euro für Sozialleistungen an ukrainische Flüchtlinge und 23 Milliarden Euro für Militärhilfe bereitgestellt habe und damit den eigenen Bürgern diese Mittel vorenthalte.
Ja, ja, bei der Allianz da macht die Alina Lipp vor Freude Luftsprünge.
Aber seit wann ist das BSW eine Volkspartei? Das sind die nicht mal in S-A.
PS: „Was AfD und BSW da veranstalten, ist schamlos“, sagte Ralf Mützenich. (Kennen Sie? Das ist der, der immer mit Putin „reden“ will und in der Ukraine auf der „schwarzen Liste“ steht.)
Ceterum censeo: Stand by Ukraine!
Denker sagt
–
Premierminister Boris Johnson sabotierte das Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland.
https://uncutnews.ch/premierminister-boris-johnson-sabotierte-das-friedensabkommen-zwischen-der-ukraine-und-russland/
September 4, 2022
Wir sind erneut getäuscht worden. Anfang April war ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine nahezu abgeschlossen.
Dann wurde die Vereinbarung auf mysteriöse Weise torpediert.
Russland sollte sich auf die Positionen zurückziehen, die es im Februar innehatte, als es die Kontrolle über einen Teil des Donbass und der Krim übernommen hatte.
Die Ukraine würde ihrerseits versprechen, keine Annäherung an die NATO zu suchen.
Nach Angaben der Internetzeitung Ukrainska Pravda stattete der britische Premierminister Boris Johnson dem ukrainischen Präsidenten Zelenski einen Überraschungsbesuch ab, um das Friedensabkommen zu sabotieren.
Auch US-Außenminister Blinken war nicht für das Abkommen.
Drei Tage nach Johnsons Überraschungsbesuch war das Friedensabkommen vom Tisch.
Der Krieg – und all das damit verbundene Elend – hätte also schon nach wenigen Wochen vorbei sein können. ALLES LESEN !!
Werden Sie eigentlich von RT, COMPACT und den ganzen Quefront-Verschwörungsmedien wenigstens ordentlich bezahlt, die Sie hier inflationär verlinken?
Ich frage nur, weil Sie immer auffordern, den Müll komplett zu lesen.
(Overton: Versuch ist es wert.)
Selenskij: „20 Millionen werden nach Europa kommen“
Na wunderbar, so eine Menge an Facharbeitern wünscht man sich doch herbei. Vor allem weil wir doch den fast verzweilelten Hilfeschrei der Wirtschaft oft genug vernehmen. Endlich preisgünstigere Löhne, um die energiebedingte Wettbewerbsschwäche auszugleichen, Beitragszahler in Hülle und Fülle für die marode Rentenkasse… Wir müssen da nur für genügend Arbeitsplätze sorgen und mit einem ukrainischen Wiederraufbauprogramm bei uns daheim, lauert ein neues Wirtschaftswunder. Die ganzen Milliarden die aus der EU dann zu uns fließen, um die Ukraine hier neu aufzubauen und heimisch zu machen wären eine Wohltat. Ja bitte Herr Selenskij, sorgen Sie dafür das diese Märchen wahr wird. Wir nehmen auch die Frontsoldaten gern, um uns, wie bereits geplant, zur stärksten Militärkraft in Europa zu entwickeln. Alles was wir dazu tun müssen, ist uns Polen als Vorbild zu nehmen: Nur wer arbeitet hat Einkommen und Auskommen.
„Mit den Milliarden scheint man es nicht so genau zu nehmen. Finanzminister Sergii Marchenko sagte den G7-Finanzministern, dass die Militärausgaben für 2027 70 Milliarden Euro betragen würden. Benötigt würden 40 Milliarden. Allerdings sollten diese keine Kredite sein, die Ukraine dürfe sich nicht weiter verschulden.“
Ja, so lange diese Milliarden vom dummen Stimmvieh, hauptsächlich dem deutschen, aufgebracht werden, nimmt man es in Kiew nicht so genau und solange in Berlin ein sogenannter Bundeskanzler sitzt, der sich Kiew, aber ganz sicher nicht Berlin verschrieben hat. LOL
Klar, dass es keine Kredite sein dürfen, sondern Schenkungen. Dafür, dass (nach offizieller Verschwörungstheorie zumindest) die Ukraine unsere wichtigste Energieinfrastruktur in die Luft bzw. in die Ostsee gejagt hat, damit zur Deindustriealisierung Deutschlands DEN wesentlichen Beitrag geleistet hat und dazu noch das Klima geschädigt hat, wie es 40 Millionen deutsche PKW-Fahrer mit Verbrenner nicht in 10 Jahren geschafft hätten.
Nochmals LOL. Eine Irrenanstalt.