Selenskij schweigt, Trudeau entschuldigt sich bei ihm wegen der Feier des Waffen-SS-Ukrainers

Gedenkmarsch für die SS Waffen-Division Galizien im Oktober 2022 in Lwiw.

Kanada, eifriger Unterstützer der Ukraine,  wurde schon als “Hafen für Nazi-Verbrecher” bezeichnet. Die Geschichte wird vertuscht. Selenskij nimmt keine Stellung, weil er den Einfluss der Bandera-Nationalisten fürchtet.

 

Die Einladung des 98-jährigen Jaroslav Hunka, der im Zweiten Weltkrieg als Ukrainer Mitglied der Waffen SS Galizien war, ins kanadische Parlament, das den ukrainischen Präsidenten Selenskij und seine Frau feierte, führte zu scharfer Kritik. Der Parlamentspräsident Anthony Rota hatte Hunka als „ukrainischen und kanadischen Helden“ bezeichnet und ihn als einen „ukrainischen Veteranen“ vorgestellt, der im Zweiten Weltkrieg „für die ukrainische Unabhängigkeit gegen die Russen kämpfte und weiter die Truppen bis heute unterstützt“. Trudeau klatschte begeistert, Selenskij erhob grüßend die Faust als Siegeszeichen (Im kanadischen Parlament wurde ein Mitglied der Waffen-SS Galizien frenetisch gefeiert).

Nachher will es niemand gewesen sein und niemand gewusst haben. Jetzt sind alle, die Hunka und Selenskij begeistert im antirussischen Furor vereint beklatschten, getäuscht worden, als ob es gänzlich unmöglich ist zu wissen, dass ein Ukrainer, der im Zweiten Weltkrieg „die Russen“ für die Unabhängigkeit bekämpfte, wahrscheinlich dies in Kollaboration mit den Nazis gemacht hatte. Rota entschuldigte sich, nahm alle Schuld auf sich und trat schließlich zurück. Trudeau wäscht sich in Unschuld, während der Oppositionsführer Pierre Poilievre ihn verantwortlich macht und vom „größten diplomatischen Skandal“ spricht.

Interessant ist, dass offenbar weiterhin kein großes Interesse besteht zu erfahren, wie Hunka auf die Gästeliste kam. Wenn beispielsweise seine Familie oder jemand aus der ukrainischen Community um seine Einladung gebeten haben sollte, wäre die Frage, warum nicht kurz einmal nachgeschaut wurde, um wen es sich handelt. Ganz ahnungslos war Rota offenbar nicht. Hunka wurde von Rota ja besonders hervorgehoben, gewissermaßen als Freiheitskämpfer geadelt, ohne auf seine Vergangenheit hinzuweisen, die kein großes Geheimnis war. Die Familie von Hunka ist offenbar auch gut bei Kasse. 2019 spendierte sie dem Canadian Institute of Ukrainian Studies der University 30.000 Dollar. Die Universität hat nun das Geld dem Spender nach dem Vorfall im Parlament zurücküberwiesen.

“Kanada hat eine wirklich dunkle Geschichte mit Nazis”

Nach Kanada, das ist bekannt, hatten sich eine ganze Menge der ukrainischen Nazi-Kollaborateure und Kriegsverbrecher abgesetzt. Angeblich sollen 2000 Angehörigen der Waffen-SS in die Ukraine ausgewandert sein. Kanada wurde als ein „Hafen für Nazi-Verbrecher“ bezeichnet. Darüber gibt es auch die Untersuchung der Commission of Inquiry on War Criminals in Canada bzw. Deschênes Commission, die 1985 eingesetzt wurde, um zu prüfen, ob Kanada ein Zufluchtsort für Nazi-Kriegsverbrecher war. 600 Seiten des Berichts wurden nicht veröffentlicht. Angehörige der Waffen SS Galizien galten nicht pauschal als Kriegsverbrecher.

Einwanderungsminister Marc Miller räumte am Mittwoch schon einmal ein: “Kanada hat eine wirklich dunkle Geschichte mit Nazis. Es gab eine Zeit in unserer Geschichte, als es einfacher war, als Nazi einzuwandern als als jüdischer Mensch.“ Es gibt sogar Denkmäler für die ukrainischen Angehörigen der Waffen SS in Oakville und Edmonton. Die Nachlässigkeit im Umgang mit Nazis, eben auch mit ukrainischen, müsste ein Hinterfragen der Unterstützung der Ukraine nach sich ziehen. Bislang will die Regierung damit nichts zu tun haben. Hunka, der zur Klärung seiner Vergangenheit beitragen könnte, ist mitsamt seiner Familie untergetaucht und schweigt.

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Jetzt wird nach dem Skandal gefordert, endlich den geheimen Teil des Berichts zu veröffentlichen:

„Bis 1949 gab es in Kanada keine Kriterien für die Ablehnung von Nazis oder deutschen Militärs als Einwanderer. Das dann eingeführte Verbot bezog sich auf ehemalige Mitglieder der Nazipartei, der SS (Schutzstaffel, eine Eliteeinheit der Nazipolizei), der Waffen-SS (einer ebenso abscheulichen militärischen Version der SS), der deutschen Wehrmacht oder der regulären Streitkräfte sowie auf Kollaborateure. Das Naziverbot wurde 1950 aufgehoben. Nichtdeutsche, die nach 1942 in die Waffen-SS einberufen wurden, wurden 1951 ausgenommen, ebenso wie 1953 deutsche Staatsangehörige der Waffen-SS, die zum Zeitpunkt der Einberufung unter 18 Jahre alt waren, und Volksdeutsche, die unter Zwang einberufen wurden. Das allgemeine Verbot für Veteranen aller deutschen Militär- und SS-Einheiten wurde 1956 in Fällen außergewöhnlicher Verdienste oder wenn diese Veteranen enge Verwandte in Kanada hatten, gelockert. Spezifische Ausschlüsse wurden 1962 ganz abgeschafft. Es blieb nur der lose Auffangtatbestand derjenigen, die “an der Tötung von Menschenleben beteiligt waren oder an Aktivitäten im Zusammenhang mit Zwangsarbeit und Konzentrationslagern teilgenommen haben.“War Criminals: The  Deschênes Commission, Kanadische Regierung, 1998

In der Regierung ist etwa Christina Freeland, früher Außenministerin, jetzt Finanzministerin und Vizeministerpräsidentin mit ukrainischem Hintergrund. Man sollte meinen, sie müsste wissen, wer Hunka ist, klatschte aber auch fröhlich zu seiner Ehrung mit. Ihr Großvater  Michael Chomiak hatte ab 1940 bis 1945 als Chefredakteur für die ukrainische Nazi-Zeitung Krakauer Nachrichten (Krakivs’ki Visti) und wanderte nach dem Krieg nach Kanada aus. Freeland war mit eine treibende Kraft in der Regierung nach 2015 für eine kanadische Unterstützung der Ukraine. Für sie und die ukrainische Community sind die Naziverbindungen nur russische Desinformation.  In Kanada leben 1,3 Millionen Menschen mit ukrainischem Migrationshintergrund. Bei einer Gesamtbevölkerung von 37 Millionen ist der Einfluss nicht zu vernachlässigen.

Selenskij duckt sich weg, ukrainische Medien und Organisationen betreiben Weißwaschung

Die ukrainische Regierung und Selenskij haben sich zu dem Vorfall nicht geäußert. Selenskij würde wohl Unterstützung durch die ukrainischen Bandera-Nationalisten verlieren, wenn er seine freudige Begrüßung von Hunka bedauern würde. Ukrainische Kreise versuchen sich, wenn sie das Thema überhaupt aufgreifen, an einer Weißwaschung von Hunka und der ukrainischen Division der Waffen-SS. Die in ihrer Verwaschenheit vielsagende Stellungnahme des Ukrainian Canadian Congress (UCC) ist bezeichnend für die Einstellung zur Vergangenheit der nationalistischen Bewegung, die mit den Nazis kollaborierte:

„Viele Jahrhunderte lang litten alle Völker, die auf dem Gebiet der heutigen Ukraine lebten, einschließlich des jüdischen Volkes, unter den aufeinander folgenden Besetzungen durch fremde Reiche und Kolonisatoren, die versuchten, die vielen Völker, für die die Ukraine eine Heimat war, zu unterjochen.

Vor etwa dreißig Jahren, mit der Erklärung der ukrainischen Unabhängigkeit und Staatlichkeit, begann der schwierige Prozess des gegenseitigen Verständnisses und der Verständigung, der bis heute andauert.

Es gibt schwierige und schmerzhafte Seiten in der gemeinsamen Geschichte der Gemeinschaften, die in der Ukraine ihre Heimat gefunden haben. Die UCC erkennt an, dass die jüngsten Ereignisse, die diese Seiten in den Vordergrund gerückt haben, Schmerz und Angst verursacht haben.

Heute führt Russland einen brutalen Eroberungskrieg gegen die Ukraine und versucht, die Ukraine der Tyrannei Moskaus zu unterwerfen. Alle Völker der Ukraine, die in einem pluralistischen, demokratischen Staat leben, kämpfen gemeinsam für die Verteidigung ihrer Freiheit gegen das Gespenst des russischen Völkermords. Die ukrainisch-kanadische Gemeinschaft ist Kanada und allen Kanadiern für ihre unerschütterliche Unterstützung der Ukraine dankbar.“ – UCC vom 28.9.2023

Kenotaph auf dem Friedhof “St. Volodymyr Ukrainian Cemetery” in Oakville mit dem Emblem der Division Galizien und Inschrift: “Für diejenigen, die für die Freiheit der Ukraine gestorben sind.” Zudem gibt es ein “Monument to the Glory of the UPA” für die Mitglieder der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) der OUN. Bild: Lvivske /CC BY-SA-3.0

Gemunkelt wird, so CBC.ca, dass Trudeau am Mittwoch die Parole an die Abgeordneten seiner Partei ausgegeben haben soll, nicht in den Medien über den Vorfall zu sprechen, bis sich die Medienaufregung gelegt hat. Allerdings hat er schließlich selbst zu den Medien gesprochen. „Es ist jetzt sehr wichtig, dass wir uns alle gegen russische Propaganda und russische Desinformation wehren und unsere unerschütterliche und unmissverständliche Unterstützung für die Ukraine fortsetzen“, versicherte er, entschuldigte sich aber gleichzeitig, dass er und das Parlament Hunka zugejubelt haben:

„Dies war ein Fehler, der das Parlament und Kanada zutiefst blamiert hat. Wir alle, die wir am Freitag in diesem Haus waren, bedauern zutiefst, dass wir aufgestanden sind und geklatscht haben, obwohl wir uns des Zusammenhangs nicht bewusst waren. Es war eine entsetzliche Verletzung des Gedenkens an die Millionen von Menschen, die im Holocaust gestorben sind.“

Der kanadische Ministerpräsident, der angeblich ebenso nichts wie die anwesenden Abgeordneten wusste, hat nicht sich, sondern Kanada auch beim ukrainischen Präsidenten Selenskij entschuldigt. „Kanada bedauert zutiefst“, den angeblich gleichfalls unwissenden Selenskij in den Skandal hineingezogen zu haben, der Hunka ebenfalls applaudierte, was „russische Propagandisten“ ausgebeutet hätten. Das berichten ukrainischen Medien, ohne aber auf die Würdigung des Alt-Nazis weiter einzugehen. Dass Selenskij sich zu dem Vorfall und  seiner begeisterten Begrüßung von Hunka nicht äußert, ist beredt. Kaum zu glauben, dass er und seine Begleitung nichts von der Einladung gewusst haben.

Die Logik liegt auf der Hand: Der Feind meines Feindes ist mein Freund, auch wenn er früher mit einem anderen Feind gekämpft hat. Dem haben sich auch die westlichen Staaten im November 2022 angeschlossen. Im Dritten Ausschuss der UN-Generalversammlung wurde wieder einmal über die seit 2012 von Russland und Verbündeten eingebrachte Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation gegenwärtiger Formen des Rassismus, der Rassendiskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und der damit verbundenen Intoleranz beitragen“, abgestimmt. Während sonst nur die USA und ab 2014 die Ukraine, höchstens gefolgt von 1 oder 2 weiteren Staaten, dagegen stimmten, waren es dieses Mal 52 Staaten, die Probleme mit der Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus hatten. Offenbar sah sich der ganze westliche Block 2022 gezwungen, mit den USA und der Ukraine solidarisch sein zu müssen und sich nicht nur enthalten zu dürfen, obgleich die Resolution nicht verbindlich, sondern lediglich eine Willenserklärung ist (Westblock stimmt gegen die UN-Resolution gegen Verherrlichung des Nationalsozialismus).

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43 Kommentare

  1. In der Regierung ist etwa Christina Freeland, früher Außenministerin, jetzt Finanzministerin und Vizeministerpräsidentin mit ukrainischem Hintergrund. Man sollte meinen, sie müsste wissen, wer Hunka ist, klatschte aber auch fröhlich zu seiner Ehrung mit. Ihr Großvater Michael Chomiak hatte ab 1940 bis 1945 als Chefredakteur für die ukrainische Nazi-Zeitung Krakauer Nachrichten (Krakivs’ki Visti) und wanderte nach dem Krieg nach Kanada aus.

    Sie kommt aus einer Nazi-Familie, welche nach dem Krieg zusammen mit anderen Nazis aus der Ukraine nach Kanada auswanderten. Sie ist in diesem Millieau aufgewachsen und wurde in diesem Millieau entsprechend erzogen. Man muss schon sehr naiv sein, um anzunehmen, dass Freeland einen der wenigen heute noch lebenden SS-Veteranen aus diesem Milleu indem sie als Helden verehrt werden nicht gekannt haben könnte.
    Es wäre nicht abwegig zu vermuten, dass die Einladung von Hunka gerade auf Freelands Initiative zurückzuführen ist.

    1. Unabhängig davon, welche Einstellung und Überzeugung Frau Freeland hat, entspricht die Schlussfolgerung, sie ist was sie ist, weil sie aus “diesem Milieu” kommt genau der, welche die Nazis propagiert gaben – Sippenhaft. Als Demokrat und Verfechter der Rechtsstaatlichkeit sollte – bis zur tatsächlichen Klärung – eine Art Unschuldsvermutung gelten.
      Und – nein – ich gebe mich nicht einer “woken” Propaganda hin, es ist nur meine Meinung (dies als Vorwegnahme zukünftiger Belehrungen und Anfeindungen auf diesem Portal. Es ist für mich mittlerweile eine Illusion, dass gerade hier Menschen unterwegs sind, welche diskutieren wollen. Das Level hat im Grund das allgemein übliche Niveau von Hass und Hetze erreicht.)

  2. Herr Rötzer, danke dass sie an dem Thema dran bleiben.
    Ich glaube aber auch es wäre wichtig zu erwähnen, dass die Deutsche Botschafterin in Kanada, Frau Sabine Sparwasser ebenfalls anwesend war und mitjubelte, wie der Sprecher des Auswärtigen Amtes Fischer gestern einräumen musste.

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz/2618678

    Die Ausrede des AA lässt sich wie folgt zusammenfassen: Sie habe nicht gewusst, dass es ein SS-Angehöriger gewesen sei. Man habe es ihr nicht mitgeteilt. Obwohl man doch eigentlich davon ausgehen könnte, dass ein Botschafter der Bundesrepublik über hinreichend politische und historische Bildung verfügen müsste um zu wissen wer gegen wen im Zweiten Weltkrieg kämpfte.

    Der Fall sei abzuhaken, so das AA, da der kanadische Parlamentssprecher Anthony Rota bereits Konsequenzen gezogen habe. Man versucht es also herunterzuspielen und unter den Teppich zu kehren.

    Aber im Fall Aiwanger, gab es eine Beispiellose Rufmordkampagne gegen Aiwanger in Allen Deutschen Mainstream-Medien. Über Wochen wurde das skandalisiert, dass Aiwanger sich vor Jahrzehnten als pubertierender Jügendlicher angeblich (Ich weiß immer noch nicht ob an den Vorwürfen gegen Aiwanger etwas dran ist oder nicht) einen antisemitischen Streich erlaubte. Und das hätte schon ausgereicht um seine politische Karriere zu vernichten, seinen Ruf und Ehre nachhaltig zu beschädigen, und persönlich quasi zu canceln.

    Ich möchte meinen, dass wenn eine Deutsche Botschafterin einem SS-Mann öffentlich Standing Ovations spendiert, oder auch dass sie keine Ahnung hat wer gegen wen im zweiten Weltkrieg kämpfte, das dies doch einen viel größeren Skandalwert hat, als der dämliche Streich den Aiwanger als Jugendlicher angeblich gemacht hat. Aber dem Deutschen Mainstream ist das wohl nicht einmal eine Zeile wert.

    1. Aber im Fall Aiwanger, gab es eine Beispiellose Rufmordkampagne gegen Aiwanger in Allen Deutschen Mainstream-Medien. Über Wochen wurde das skandalisiert, dass Aiwanger sich vor Jahrzehnten als pubertierender Jügendlicher angeblich (Ich weiß immer noch nicht ob an den Vorwürfen gegen Aiwanger etwas dran ist oder nicht) einen antisemitischen Streich erlaubte.

      Da sieht wieder jeder wie mit zweierlei Mass gemessen wird. Ein Kanzler wird nicht belangt für CumEx und G20 Debakel in Hamburg. Auch ein Söder nict für die Maskenaffäre und andere Schandtaten die auf seine Kappe gezählt werden kann. Jedoch wenn ein Lehrer ein Flugblatt hervorkramt das ein Jugenglicher wohl mal geschrieben hat. Plustert man sich auf, wenngleich es nur darum ging ein poliitischen Gegner zu diskreditieren. Das sind immer mehr Zustände wie in der USA, wo im Wahlkampf alles erlaubt ist und damit die eigentliche politische Position für die Allgemeinheit außerhalb der Wahrnehmung geschoben wird. Wer auf solche Art kämpft zeigt doch nur das er selber schwach ist und für das eigentliche Amt nicht der richtige ist.

    2. “einen antisemitischen Streich erlaubte”

      Für jemanden, der das Flugblatt gelesen hat, sollte “Streich” keine passende Bezeichnung sein! Was in dem Blatt steht, ist einfach nur abstoßend!

      1. Zugegeben ich habe es nicht gesehen und wie gesagt ich habe keine Ahnung ob es stimmt oder nicht, dass Aiwanger es getan hat oder nicht, das ist nicht entscheidend. Selbst wenn er es getan hat, und selbst wenn das Flugblatt unterste Schublade ist, das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, wo steht Aiwanger und wo steht die Botschafterin Sparwasser? Im Gegensatz zu Aiwanger repräsentiert sie Deutschland, sie ist sozusagen das Gesicht der Bundesrepublik. Als Repräsentant der Bundesrepublik jubelt sie einem SS-Mann zu und das ist kein Thema in den Medien? Sie bedauert es auch nicht, und es interessiert immer noch Niemanden. Fall Aiwanger ist im Vergleich dazu, selbst wenn er das getan hatte doch bei weitem nicht so skandalträchtig wie das jetzt. Aber wo ist die Rufmordkampagne gegen die Botschafterin? Warum ist das kein Thema? Das ist die entscheidende Frage. Ist es Deutschland als Land egal, wenn ihre Botschafter echten Mitgliedern der Waffen-SS zujubeln, welche damals nicht einfach nur antisemitische Flugblätter verteilten, sondern sich am Holocaust tatkräftig mit eigenen Händen beteiligten? Ist das egal in Deutschland? Das kann doch nicht wahr sein!

    3. Wer sich mit der NS Geschichte auseinandersetzt kommt irgendwann nicht umhin zu sagen:
      Die Zeit nach 45 ist wichtig, denn ab da taten alle so als seien sie Mitläufer, Opfer, nicht dabei gewesen.
      Wie konnte deutsches rotes Kreuz sovielen Nazis zur Flucht verhelfen?
      Warum konnte soviel Rechts-staat die Nazis im eigenen Land ‘übersehen’?
      Und jetzt: an allen Ecken werden Nazis gebacken (kontaktschuld, krude definitionen etc..) aber die echten Nazis übersehen wir!
      Die Reaktionen in und aus Deutschland sind verherrend!

  3. Eine unerwartete Reaktion der kanadischen Zivilgesellschaft. Bei uns in Europa wäre das wahrscheinlich so nicht gelaufen. Als die baltischen Staaten der EU beitraten, machte diese unverständlich klar, dass sie keine Nazi-Umtriebe dulden werde, etwa die Parade der Waffen-SS in Estland. Dann aber, speziell ab 2014, begann man beide Augen zuzudrücken. Wenn sie gegen Putin sind, dann schauen wir weg. Wenn das in Europa keine Proteste mehr hervorruft, dann doch wohl in Kanada noch weniger. Die verschlafenen Kanadier werden wohl nichts merken. Dachte da wohl jemand. Der hat sich nun in erfreulicher Weise getäuscht.

    Warum durften so viele ukrainische Nazis nach Kanada? Die Absicht ist klar, man wollte ihnen einen Stützpunkt bieten, von wo aus sie ihren Partisanenkampf in der Sowjetunion unterstützen konnten. Tatsächlich brauchten die Sowjets bis in die frühen 60-er, bis sie mit ihnen fertig waren.

    Das mit den Stützpunkten hat nicht aufgehört, allerdings ist das bevorzugte Gastland jetzt Deutschland. Wir haben beispielsweise die Köpfe des Kaukasischen Emirats hier. Zur Einordnung: dieses hat im Jahr 2015 dem Anführer des Islamischen Staates, Abu Bakr al Baghdadi, die Treue geschworen:

    https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Flucht-aus-Dagestan-Maedchen-haben-da-keine-Rechte/Keine-Vorgeschichte/posting-41834589/show/

    Dasselbe mit den Uiguren:

    https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Teil-1-Chinas-Uiguren-wie-umgehen-mit-Terror/Zu-90-Prozent-widerlegt/posting-41483472/show/

    Alle bei uns. Finden alle normal.

      1. Diese netten Querdenker haben über Wochen unverhohlen mit einem Staatsstreich gedroht. Denn wenn diese Trucks losrollen, hält sie niemand mehr auf. Begleitet von Gewalttaten gegen Polizisten und Passanten.

        Und, wurde jemand verurteilt? Nö, im Trudeau-Kanada ging man einfach zur Tagesordnung über.

    1. “Tatsächlich brauchten die Sowjets bis in die frühen 60-er, bis sie mit ihnen fertig waren.”

      Nun mal nicht übertreiben. Der größte Teil des Untergrundkampfes der UPA beschränkte sich auf die unmittelbaren Nachkriegsjahre. Um die urspüngliche Dimension zu veranschaulichen: 1944-45 ergaben sich 41 tausend UPA-Kämpfer den sowjet. Sicherheitsorganen im Zuge eines Amnestie-Angebots.
      In Ostpolen wurde im März 1947 der stellv. poln. Verteidigungsminister umgebracht. woraufhin die Polen einen erheblichen Teil der Ukrainer in die ehemaligen deutschen Gebiete an der Westgrenze umsiedelten (“Operation Wisla”). Das brachte den polnischen Arm der UPA so sehr in Zugzwang, dass sie versuchten über die Tschechoslowakei nach Westen durchzubrechen. Schuchewitsch löste den polnischen Arm der UPA im Herbst 1947 mangels Kampfkraft auf.

      Auf der sowjetischen Seite Galiziens konnte man natürlich nicht die gesamte ukr. Bevölkerung umsiedeln; daher dauerte der Kampf länger an. Aber Schuchewitsch soll bereits 1948 “Friedensverhandlungen” ins Auge gefasst haben. 1949 löste er die “Kampfeinheiten” der UPA formell auch auf sowjetischer Seite auf. 1950 wurde er liquidiert.

      Was folgte waren eigentlich nur noch “die Nachwehen”. Ein gewisser Wassilij Kuk übernahm zwar anschließend noch das Kommando (bis zu seiner Festnahme 1954), aber er befehligte eine Organisation, die schon mehr auf dem Papier existierte. Im Jahre 1955 schätzte der KGB die verbliebenen isolierten Gruppen/Kämpfer in der Westukraine auf 82 Mann.

      1. Das sind Zahlen.

        Rechte wenden sich immer wieder rechten Denkfiguren zu. Kriegen sie selber nichts auf die Reihe, ist jemand anders schuld. Im ganzen ehemaligen Ostblock sind das natürlich die Sowjets. Dass viele Menschen während der Zeit ihre beste hatten? Äh!

        Die EU und die USA sowieso unterstützen alles, was ihnen momentan opportun erscheint. Rechte sind zuverlässige Proxy-Kämpfer, egal ob muslimisch als Dschihadisten oder westlich als Neo-Nazi. Wenn sie jemanden haben, der sie mit Geld und Waffen ausrüstet – was sie selber nicht auf die Reihe kriegen würden -, kämpfen sie bis zum bitteren Ende.

        Mit tun die Leute in Afghanistan, Syrien, der Ukraine und andernorts leid, die dem ganzen rechts-imperialen, bestialischen Co-Working-Wahnsinn ausgeliefert sind.

  4. Danke, Herr Rötzer, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, weitere Recherche zu betreiben. In ihrer grenzenlosen Aroganz glauben die westlichen Führungsfiguren offenbar, es sei an der Zeit, den deutschen Faschismus mit all seinen Ausläufern zu historisieren und damit zu relativieren, um ihn so den heutigen propagandistischen Bedürfnissen unterzuordnen. Zeitenwende eben. So gesehen ist die Hunka-Episode ein Testballon. Kommt man damit ungeschoren durch? Ist der antirussische Reflex mächtig genug, um alles, wirklich alles unter sich zu begraben? Die Antwort scheint zumindest nicht positiv. Ausser in der Ukraine äussert sich niemand zustimmend.

    Die einzig andere mögliche Interpretation ist, dass die Westler buchstäblich zu dumm für ihre eigene Propaganda sind, sie in ihrer Polonius-artigen Verblendung selbst als solche sichtbar machen ohne sich dessen bewusst zu sein. Vielleicht dämmerts jetzt, dass es sich bezüglich der eigenen Bevölkerungen zumindest um ein klassisches Eigentor handelt, das die bereits schwer angeschlagene Glaubwürdigkeit weiter demoliert.

  5. Ein gutes hat der Skandal ja – er entlarvt den (angeblich jüdischstämmigen) Selenskij als Lügner und Heuchler vor dem Herrn – und außerdem zeigt Kanada und die Ukraine, dass es schon früher nie gegen alle Völker der UDSSR ging – es ging immer schon um die Vernichtung der Russen und der jüdischen Mehrheitsbevölkerung in Osteuropa.

    Selenskij sollte zurücktreten, auf israelischen Druck – er ist eine Schande für das (jüdische) Volk, dem er angeblich angehören will….als Masochist ehrt Selenskij (angeblich unwissentlich) einen Waffen-SS-Kriegsverbrecher, der Polen, Juden und “Slawen” (= Russen) abschlachten ließ – ebenso UkrainerInnen, die den Bandera-Faschisten nicht in den Kram passten – insofern ist es also nicht nur pro-russische Propaganda, wie der aktuelle Fall zeigt, und der Kanadische Herr Trudeau meint, dass Russland manchen UkrainerInnen (nicht allen, nur der Clique in Kiew um Selenskij herum) Nazitum vorwirft……

    Ach übrigens, die schlimmsten Wachmannschaften in den KZs und – insbesonders – den Vernichtungs- und Todeslagern der Nazis waren eben, neben den deutschen Massenmördern und Menschenschlächtern Heinrich Himmlers, Ukro-Faschisten und Bandera-Leute – jeder Kenner von Shoa-Literatur kann das selber nachrecherchieren……lt. SS-Leuten sollen die sogar noch brutaler als die (massenmörderischen) deutschen Wachmannschaften gewesen sein, aber das ist sicher nur Anti-Nazi-Propaganda *zynisch ausgedrückt*

    Sarkastische Grüße
    Bernie

    1. Selenskij ist tatsächlich Jude, umso widerlicher erscheint sein Anbiedern bei den ukrainischen Nazis.

      Und die israelischen Politiker beweisen wieder einmal die Gültigkeit von Kaiser Vespasians Spruch:
      »Geld stinkt nicht«. Sie haben sich entschlossen ihren Schutzpatron USA nicht zu verärgern.

  6. Mir fiel zu dem SS / Trudeau-Skandal in Kanada sogleich Aiwanger ein – da geht es mir genauso wie dem notorisch Bayerisch / Russischen Hacker in diesem Forum. Nur kommen wir zu entgegengesetzten Schlüssen:

    In beiden Fällen geht es darum, den Nazi- und Antisemiten-Bodensatz des jeweiligen Landes für die jeweilige Regierung (Söder|Bayern und Trudeau|Kanada) als Wählerstimmen zu mobilisieren.

    Aiwanger hat das Flugblatt geschrieben, dafür hat er als Schüler sein Disziplinarverfahren erhalten (sein Bruder war gar nicht beteiligt) und sein Flugblatt war über lange Zeit in der Gedenkstätte des bayerischen KZ Dachau ausgestellt. Aiwanger fordert darin, dass die Schornsteine in Auschwitz wieder brennen sollen.

    Dass sich Aiwanger davon halb distanziert und halb nicht, gehört zum Wahlkampf um den Nazi- und Antisemiten-Bodensatz in diesem Land. Dieses Halb-Distanzier-Spiel hat die AfD tausende Male vorgemacht, wir kennen es alle bis zum Erbrechen. In Bayern wird es auch vom Ministerpräsidenten unterstützt und gehört zur Staatsdoktrin der rechten Bierzelt-Regierung.

    Weil er zwar hoffnungsvoller niederbayerischer Jugend-Polit-Funktionär war, aber noch nicht ganz volljährig, soll über sein Jungnazitum der augenzwinkernde Mantel des Schweigens gehüllt werden (mia wissens scho, aber drüba redn tun mia nur in Andeutungen). Dass im Lebenlauf des Bauern-Millionärs und stellvertretenden Ministerpräsidenten bis zum Alter von 35 Jahren ein schwarzes Loch klafft, interessiert in Bayern niemand.

    Eine alte Wahlverwandschaft: Strauß selig wollte ja einst in Kanada Ananas züchten. Schwarze Löcher machen vieles möglich.

    Aber während Papa Pierre Trudeau ein international hoch angesehener Diplomat war (Premier 1968 bis 1984), ist die Liberale Partei in Zeiten seines Sohnes Justin in schwarzen Löchern des braunen Sumpfs versunken.

    1. Mir ging es gar nicht so sehr um den Fall Aiwanger oder Trudeau, sondern vielmehr um den der Deutschen Botschafterin in Kanada die da mitgejubelt hatte. Warum ist das überhaupt kein Thema? Hat sie sich selbst überhaupt dazu geäußert? Ich habe nichts gehört. Ihre Beteiligung ist wie ich finde doch bei weitem skandalträchtiger als dieser Aiwanger, selbst wenn er hinter dieser Flugblattaktion stehe. Das ist jawohl mal eine ganz andere Liga wenn eine Botschafterin der Bundesrepublik einem SS-Mann zujubelt und hinterher es nicht einmal bedauert und es interessiert keinen Journalisten. Fall Aiwanger ist doch im Vergleich zu dieser Nummer geradezu ein “Kawalliersdelikt”, zumal Aiwanger ja auch nicht die Bundesrepublik repräsentiert. Aber daraus hat man schon über mehrere Wochen ein Skandal gemacht.

      Ich frage mich halt, wenn Aiwanger ein Deutscher Botschafter wäre, hätte man die Flugblattaffäre auch unter den Teppich gekehrt weil er die Bundesrepublik repräsentierte? Oder wenn er in seiner Rolle als stellvertretender bayrischer Ministerpräsident einem SS-Mann zugejubelt hätte, und es hinterher nicht bereute, hätte man dem auch keine Beachtung geschenkt weil es ihm vorher nicht mitgeteilt worden sei?

      1. Ja, die wahren “Nazis” werden in Ruhe gelassen und unter den Teppich gekehrt. Ich schreibe “Nazis” in Anführungsstriche, weil es sich bei einigen, die ich meine, nicht direkt um Nazis handelt, sondern um Leute, die zwar nicht selber einer plumpen Nazi-Ideologie anhängen, sondern dass sie keinerlei Skrupel haben, eine solche zu fördern und mit solchen Nazis zusammenzuarbeiten. Natürlich geht es um Macht und ums Geschäft, wie schon Anno dazumal.

        Die Nachdenkseiten haben übrigens einen Artikel zur deutschen Botschafterin:
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=104463

  7. In D überwacht man eine konservative Partei, da angeblich ‘dort Nazi’ sind. Wurden mit jeder ihrer Äußerungen medial heftig angegriffen.
    Jegliche Äußerungen die vom vorgegebenen Narrativ abweicht, läuft Gefahr in eine bestimmte Denkrichtung gestoßen zu werden und auch diese Ampel Haltung vollzieht extreme Massnahmen die nichts mit freiheitlicher Meinung zu tun hat.
    Apropos Kanada, John Helmer hat einige Artikel zum braunen Sumpf in Kanada geschrieben.

    Demnach kann der WEF Führer in Kanada, diese Aktion wurde bewusst initiiert .Sie ‘arbeiten’ kollektiv zusammen, um die Menschen aufzuklären.
    Die russische SMO hat sehr klare Positionen definiert und daran beteiligen sich wohl auch westliche Darsteller.
    Die Entnazifizierung muss überall ins Bewusstsein kommen, die süffisante Propaganda liegt vor unseren Augen…
    Man sieht diese im Volk und nicht bei den Darstellern.

    1. In Deutschland fand kürzlich eine Kommunalwahl statt. Die Bürger wollten ihren korrupten Oberbürgermeister abwählen, der Kandidat der von dir oben genannten Konservativen Partei wurde flugs zu einem Überwachungsfall des Verfassungsschutzes erklärt. Zudem bemerkte eine Grüne Politikerin die sich öfters mit Ukrainischen Nazikommandanten trifft, die Bürger mögen sich doch angesichts des in der Nähe befindlichen KZ Außenlagers und unterirdischen V2 Produktionsstätte “für die Demokratie” entscheiden. Gewonnen hat die Korruption.

    2. Die “Konservative Partei”, deren Polizei dann beim Erstechen ihrer Feinde “keine Fremdeinwirkung” feststellt, so wie heute schon in Dresden…

  8. Sie sind Schweine, Selenskij, als auch Hunka und die anderen Mörder, aber sie sind unsere. Was soll daran neu sein?
    Der Gipfel der Heuchelei ist Entschuldigung bei Selenskij, dessen vormaliger Fütterer Kolomoiskij, Vorstand einer jüdischen ukrainischen Sekte, den Rechten Sektor, ausgesprochene Antisemiten, erst schlagkräftig machte. Der vorgebliche Druck auf Selenskij ist vermutlich zum Großteil vorgespielt, um einen solchen Eindruck zu erwecken. Beide Seiten brauchen sich existentiell.
    Die Zusammenarbeit dieser Kreise ist kein unbegreiflicher Umstand, sondern gelebte Konsequenz des revisionistischen Zionismus seit fast einem Jahrhundert.

      1. Ich hatte bereits eine Antwort eingestellt, die ist jedoch im Ork verschwunden. Kann sein, daß hier eine Zensur für bestimmte Links wirkt. Darum wiederhole ich meine Antwort extra hier nachfolgend.

      2. Wie ich sehe, ist die 2. Einstellungen mit meinen Links zu Voltairenet.org nach anfänglicher Veröffentlichung in kurzer Zeit wieder verschwunden.
        Scheinbar funktioniert auch hier das allgemeine Verschwindensgebot der CIA, die die Seite aus allen Rohren befeuert, ohne Eingriffsmöglichkeiten der Overnet-Seite.
        Interessant. Aber dabei bleibt es nicht. Meissan, aus alter französischer Sozialistenfamilie überlebte etliche Attentate und konnte, weil ihm die Polizei Personenschutz verweigerte, nur in Damaskus überleben. Er hat excelente Verbindungen in der Welt, die ihm Exklusiv-Informationen beschaffen. Viele seiner Fakten, zunächst als Fake abgestempelt, wurden später von anderen Stellen bestätigt. Darunter waren auch die, die die geheimen Waffenlieferungen der CIA in Kooperation mit Bulgarien und Aserbaidschan mit Orten, Mengen und Uhrzeiten als bisher größte Operation im Umfang von 4 Mrd. Dollar aufzählte.

      3. 3. Versuch, ein Experiment
        Da ich vermute, daß sie Website von Meissan auf der Abschußliste steht und deshalb Links dahin von außen gelöscht werden, Probe aufs Exempel.
        Hier die Links ohne Bezug auf dessen Website. Dies muß nur noch manuell ergänzend vorangestellt werden. KI wird wohl noch nicht soweit sein, alle Nennungen zu erkennen und zu reagieren. Mal sehen.
        Zusammenarbeit von Zionismus und deutschem Faschismus:
        https://socialhistoryportal.org/sites/default/files/raf/0119880600_02_0.pdf
        https://www.amazon.de/Zionismus-Faschismus-unheimliche-Zusammenar eit-Zeitgeschichte/dp/3897068737
        https://www.sozialismus.de/detail/artikel/jakob-moneta-1914-2012-jude-gewerkschafter-sozialist/
        Diese dürften nicht auf der Liste stehen.
        Straussianer
        https://www.spiegel.de/kultur/die-leo-konservativen-a-a083a48d-0002-0001-0000-000028102441
        article188331.html
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        Revisionistischer Zionismus:
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        article214691.htm
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        article179420.html
        article180203.html
        article210002.html
        article218397.html
        Nur noch damit die Links vervollständigen, voran stellen: https: //www. voltairenet. org/
        Denn man tau, aber aus der Adresse die Leerzeichen entfernen!

  9. +++Die grösste Unterstützung erfuhren und erfahren die ukrainischen Rechtsextremisten allerdings nicht aus Kananda, sondern weiterhin aus Deutschland+++

    Der ukrainische Faschisten-Führer und Ideologe der ethnischen Säuberungen, Stepan Bandera, hatte nach 1945 sein Exil in Münschen gefunden und besitzt auf dem dortigen Südfriedhof nach wie vor ein “Ehrengrab”. Banderas Kooperationspartner 1040/41 bei der Aufstellung des in zahlreiche Judenmassaker verwickelten Bataillons “Nachtigall” war der spätere Bundesminister der Vertriebenen, Theodor Oberländer.

    Heute ist Kiews Bürgermeister Klitschko in Deutschland umjubelter Star, obwohl massgeblich er nach dem Putsch 2014 für “problematische” Strassenumbenennungen sorgte, In deren Rahmen wurde dem ukrainischen Holocaust-Täter Nr. 1, Roman Schuchewytsch (ukrainischerseits Kommandeur des Bataillon Nachtigall, Vize-Kommandeur des SS-Schutzmannschafts-Bataillons 201) die bedeutendste linksufrige Strasse Kiews gewidmet. In Kiews Partnerstadt Leipzig verzichtete auf jegliche kritische Anmerkung.

    Heute haben Rechtsextremisten in der Ukraine wichtige Positionen besetzt. Zu ihnen ist auch der Sicherheitsrats-Chef Danilov (“Das Russische muss verschwinden”) zu zählen. Selenskyj ist aufgrund seiner Biografie beständig bemüht, keinerlei Zweifel an seiner nationalen Zuverlässigkeit aufkommen zu lassen und hat in der Begrenzung des rechtsextremistischen Einflusses noch weniger Möglichkeiten als Poroschenko. Obwohl in dessen “Europäische Solidarität” viele Rechtsextremisten, z. B. von der Svoboda, übertraten, zögerte er anders als Selenskyj, das bereits 2018 von der Rada verabschiedete (National-)Sprachengesetz zu unterzeichnen. Poroschenko kniete sogar in Warschau vor dem Wolyn-Denkmal, was bei Selenskyj ausgeschlossen erscheint.

    Im Westen und insbesondere eben in Deutschland weiss man, dass die radikalen Nationalisten den Kern des ukrainischen Militärs darstellen. Deshalb nimmt man die Ehrung von NS-Kollaborateuren, ja Holocaust-Tätern, hin.

    1. Der Unterschied zwischen der Unterstützung der ukrainischen Nazis durch Kanada un Deutschland liegt darin, dass Kanada – bisher – die ukrainischen Nazis offen unterstützt hat, während Deutschlands Unterstützung heimlich und verschämt erfolgt.

      Aber Figuren wie Marieluise Beck meinen, dass man sich heute nicht mehr zu schämen braucht, wenn man Nazis hofiert.

  10. Ich verstehe nicht, inwieweit sich die Einladung von Jaroslav Hunka ins kanadische Parlament von den Treffen von Frank-Walter Steinmeier oder John McCain mit Oleh Tyahnybok in Ukraine unterscheidet.

    Immerhin behauptete Tyahnybok 2004, die Ukraine werde von einer »jüdisch-russischen Mafia« regiert und 2005
    schrieb er offene Briefe, in denen er die Ukraine aufforderte, mehr zu tun, um »kriminelle Aktivitäten« des »organisierten Judentums« zu stoppen.

    Ein Gutes hat aber die Reaktion auf die Einladung von Hunka ins kanadische Parlament, denn dadurch werden endlich die engen Verbindungen der kanadischen Regierungen zu den ukrainischen Nazis seit dem Ende des 2. Weltkriegs, der westlichen Allgemeinheit bekannt gemacht.

  11. @Goerlitzer

    Deshalb nimmt man die Ehrung von NS-Kollaborateuren, ja Holocaust-Tätern, hin

    Holocaust-Täter ist ein wichtiger Aspekt. Die systematische und massenhafte Vernichtung der europäischen Juden begann am 30.6.1941 in Lemberg. Ausführende waren OUN-Einheiten unter dem Befehl von Jaroslaw Stetsko, (der in telefonischem Kontakt mit Bandera stand) und das Bataillon Nachtigall unter dem Kommando von Oberländer. Die “spontanen Aktionen” waren mit dem RSHA koordiniert. Bis Ende Juli waren rund hunderttausen Juden in Galizien ermordet, der Rest (über eine Million Menschen) wurde in die neu errichteten Ghettos getrieben.

    Die OUN kann als Avantgarde der Shoah unter den Kollaborationstätern gelten. Die Vernichtung der “feindlichen Ethnien” in der Ukraine war ihr Programm (siehe Stepan Bandera, “Kämpfe und Aktivitäten”. Mai 1941). Sie stellten Henker und Helfer in grosser Zahl und mit grossem Engagement. Eine ähnliche Rolle spielten nur noch litauische und andere baltische “Nationalisten”.

    1. Vor ein paar Jahren wurde den Gerichten in München ein alter Ukrainer überstellt, der unter den Nazis in Auschwitz Hilfsdienste verrichtete. Jon Demjanjuk. Damals habe ich mich gefragt, warum man den nicht in die Ukraine schickt. Heute stelle ich mir die Frage nicht mehr.

      PS. Scott Ritter berichtet, dass in der Nähe seines Wohnortes in den USA noch heute jährliche Treffen mit öffentlichen Propagandafeiern ukrainischer Einwanderer stattfinden.

    1. Merke: Wenn Elendsky den Nazi selber mitbringt, dann verursacht das deutlich weniger Aufregung! Das sollte er beim nächsten Mal wirklich beachten!

  12. Was genau hat denn nun stattgefunden? Der wahrscheinlichste Ablauf ist doch wohl der, dass alle Protagonisten genau wussten, wem sie da zujubelten, aber alle davon ausgegangen sind, damit durchzukommen?

    Das Emblem der Division Galizien auf dem Friedhof “St. Volodymyr” (<– hihi!) kommt mir doch sehr bekannt vor! Soll ich Fotos von Umgebungen in der Ukraine suchen, in denen Elendsky gewöhnlich gefilmt wird oder ist das nicht erforderlich?

    1. Die Protagonisten wussten wohl, wem sie da zujubelten, aber sie erwarteten, dass der Westen darüber hinweg sieht, wie er bisher immer bei der Huldigung ukrainischer hinweg gesehen hat.

      Aus irgend einem unerklärlichen Grund konnte der Westen diesmal nicht hinweg sehen. Pech gehabt.

    2. Du erinnerst dich an das letzte Jahr als Selensky mit den Aszow Nazi-Helden von Mariupol vor dem US-Senat aufgeschlagen ist? Diesmal wollte der US-Senat Selensky nicht reden lassen und seine Nazihelden waren auch nicht vor dem US-Senat erwünscht. Kanada bot sich als Ersatz an, und einen alten Nazi haben sie gleich mit reaktiviert. The Show must go on – hätte ja auch funktionieren können, schließlich waren die Aszow “Helden” auch kein mediales Problem damals …

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