Selenskij: „Jeder hält die Tür zu Russland einen Spalt weit offen“

Präsident Selenskij beim NYT-Gespräch. Screenshot von Video von Facebook-Account von Selenskij

Brütet der ukrainische Präsident eine Verschwörungserzählung aus, wenn er von Verrat der Unterstützerstaaten spricht? Soll die Schuld angesichts eines möglichen militärischen Scheiterns den Nato-Staaten zugeschrieben werden?

 

Vor wenigen Tagen gab der ukrainische Präsient Selenskij der New York Times ein langes Interview. Natürlich ging es darum, dass er mehr Waffen wie Patriot-Batterien und das schnell sowie die Nutzung der westlichen Waffen gegen Ziele in Russland und das Abschießen von Raketen über ukrainischem Territorium fordert. Aber er entwickelt auch eine Art Verschwörungstheorie, die offensichtlich den Zweck hat, die Schuld für ein mögliches militärisches Scheitern des Stellvertreterkriegs den Unterstützerstaaten zuzuschieben.

Man muss zugeben, dass aus der Sicht von Kiew manche der roten Linien der USA und anderer europäischen Staaten kaum nachzuvollziehen sind. Die Ukraine wird von Russland aus angegriffen, warum sollte sie aufmarschierende Truppen, Waffenlager und -transporte und andere militärische Logistik zur Verteidigung nicht mit westlichen Waffen  angreifen?

Dass Unterstützerregierungen der Ukraine vermeiden wollen, in den Krieg durch Eskalation hineinzurutschen, ist für Selenskij kein stichhaltiges Argument. Es gebe sowieso keine Eskalation mehr, sie sei bereits mit dem Krieg gegen die Ukraine eingetreten.  Die Partner der Ukraine würden ganz harte Sanktionen deswegen vermeiden, weil sie keinen totalen wirtschaftlichen Bruch wollen. So werde das russische Kapital in der EU nur eingefroren. Es werde nicht für eigene Interessen verwendet, man gebe es aber auch nicht der Ukraine. Auch diplomatisch sei Russland nicht isoliert worden: „Haben alle ihre Botschaften geschlossen? Nein. Haben alle die russischen Diplomaten aus ihren Ländern nach Hause geschickt? Nein. Haben sie ihre Botschafter aus einem Staat, der ein Terrorist ist, zurückgerufen? Nein. Und wurden die diplomatischen Sanktionen zu 100 Prozent angewandt? Nein.“

Bei den Waffen sei es dasselbe: „Warum kann man der Ukraine nicht die Möglichkeit geben, sie zu nutzen? Man wird sagen, dass dies eine Eskalation ist. Nein. Es ist ein völliger Abbruch der Beziehungen zur Russischen Föderation. Jeder hält die Tür zu Russland einen Spalt weit offen. Leicht angelehnt. Nicht so offen wie nach 2014, als ein großer Fehler gemacht wurde. Aber jeder der Staats- und Regierungschefs hat sie ein wenig offen gelassen. Nicht alle, aber viele. Nur einen Spalt. ‚Was ist, wenn die Ukraine verliert? Wir sollten die Türen zu Russland nicht ganz schließen.‘“

Das mag trotz des ganzen Kriegsaufrüstungs- und Kriegsgefahrgeraunes durchaus der Fall sein, wobei Selenskij wohl bald erreichen wird, dass westliche Waffen auch gegen Ziele in Russland eingesetzt werden können. Seine Forderung, von Nato-Flugzeugen russische Raketen im ukrainischem Luftraum abzuschießen, dürfte hingegen nicht erfüllt werden. Wahrscheinlich aber werden offiziell Nato-Ausbilder in die West-Ukraine verlegt, die man dann nach und nach verstärkt und so auch das Risiko für einen Zwischenfall erhöht, der zu einer Eskalation führen kann.

Dass sich die USA oder Deutschland bei der Lieferung bestimmter Waffensysteme zurückhalten, könnte auch einen anderen Grund haben. Bekannt ist, dass die Nato-Artillerie und -Raketen von den Russen immer besser gestört werden können. Beispielsweise die Ground-Launched Small Diameter Bombs (GLSDB) mit einer Reichweite von 150 km, Excalibur-Artilleriegeschosse, Joint Direct Attack Munition oder HIMARS-Raketen. Die Genauigkeit von Excalibur soll von 70 auf 6 Prozent gefallen, wie die Washington Post berichtete. Das könnte bei einer möglichen Konfrontation mit Russland, aber auch mit China, das vermutlich militärisch wichtige Informationen über Nato-Waffensysteme von Moskau erhält, zum Problem werden. Der Krieg in der Ukraine und der Einsatz von Nato-Waffen liefern Russland jedenfalls viele Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten (umgekehrt natürlich auch den Nato-Staaten über russische Waffen und Taktiken). Das könnte auch ein Grund sein, warum die Ukraine kaum Patriot-Systeme erhält, natürlich auch keine neuen Kampfflugzeuge, aber eben auch keine THAAD-Systeme oder Taurus-Raketen. Man will sich nicht bei allen Systemen in die Karten sehen lassen.

Doch der ukrainische Präsident äußert noch andere Vermutungen, die einen schon staunen lassen. Ausgangspunkt seiner Gedanken ist, dass Putin irrational sein müsse, wenn er einen Krieg beginnt, oder er habe gewusst, dass der Krieg für ihn keine Konsequenzen haben werde: „Das bedeutet, dass es Gespräche mit anderen Ländern gegeben hat. Ich will nicht einmal daran denken, denn das wäre keine Partnerschaft, das wäre hinter dem Rücken aller anderen zu spielen, und es wäre Verrat, voller Verrat.“

Vielleicht spielt er damit auf Länder an, die an der Konferenz zu seiner Friedenformel, der ein Unterwerfungsplan für Russland wäre, in der Schweiz, nicht teilnehmen, auch dem US-Präsidenten ist der Wahlkampf wichtiger als ein absurder Friedensplan, der noch dazu ohne Teilnahme von Russland stattfinden soll. Sicherheitshalber hat Kiew schon einige Punkte wie den Rückzug der russischen Truppen hinter die Grenzen von 1991 oder die Zahlung von Reparationen gestrichen, wie Selenskij in dem Interview auch sagt. Vermutlich geht es aber eher darum, angesichts der schwierigen militärischen Lage schon einmal die Schuld auf die Unterstützerstaaten zu schieben, weil die nicht voll hinter der Ukraine gestanden hätten und so für militärische Niederlagen verantwortlich wären. Das wäre besonders innenpolitisch wichtig. Auch jetzt, wo ukrainische Männer teils mit Gewalt zum Militär eingezogen werden.

Aber Selenskij nimmt die Unterstellung allerdings wieder auf eine seltsame Art zurück: „Nehmen wir also an, dass er (Putin) keine Vereinbarungen getroffen hat und einfach ein irrationaler Mensch ist, der beschlossen hat, dass niemand die Ukraine verteidigen wird und er einmarschieren und uns vernichten kann.“ Man weiß nicht, meint er es ernst, geht es ein wenig wirr in seinem Kopf zu, will er suggerieren, dass Putin nicht so dumm sein kann? Er fährt fort:

„Dann hätte er also Atomwaffen einsetzen können. Als es ihm nicht gelang, uns im ersten Jahr des Krieges zu erobern, hat er sie nicht eingesetzt – weil er vielleicht irrational ist, aber er liebt sein eigenes Leben sehr und versteht, dass die Türen vollständig geschlossen werden, wenn er Atomwaffen einsetzt. Denn der Einsatz von Atomwaffen ist keine rote Linie. Es ist eine andere Ebene. Das war’s also. Das ist der Dritte Weltkrieg.“

Seine Vermutung, dass Russland mit Unterstützerstaaten vor dem Krieg Gespräche über diesen geführt haben könnte, passt zu seiner Einschätzung, die er Mitte Mai geäußert hatte, dass Partnerstaaten Angst hätten, dass Russland den Krieg verliert, weswegen sie sollen, dass Kiew „so gewinnt, dass Russland nicht verliert“. Die Partner würden fürchten, dass dann, wenn Russland verliert, es zu „unvorhersehbaren geopolitischen Veränderungen“ käme: „Ich glaube nicht, dass es so funktioniert. Damit die Ukraine gewinnt, muss uns alles gegeben werden, mit dem wir gewinnen können.“

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72 Kommentare

  1. Woloddymir Selenskij ist nach der Ukrainischen Verfassung kein Präsident mehr. Sie könnten in In Ihrem Artikel höchstens „der Ex Präsident“ nennen.

    1. Elenski ist er, seit seine Reden keinen Hehl mehr daraus machen, dass die Ukraine ohne massive Unterstützung von anderen außer übelstem Chauvinismus gar nichts kann.

      Eine russischsträmmige Minderheit im eigenen Land zu delegitimieren und an die Wand zu drücken ist halt einfacher, als sich mit Russland selbst anzulegen. Wobei schon die Unterdrückung nicht gut funktionierte, weil 2015 in Debalzewe die Regierungstruppen unterlagen und sich die Nach-Putsch-Regierung nur deswegen zum Schein auf die Minsk-Vereinbarung einließ.

  2. Offenbar entgleitet Selensky inzwischen die Realität ein wenig. Woraus Leiter er einen Anspruch der Ukraine auf all das ab? Ist ein Treueschwur geleistet worden?

    Oder hat vielmehr die Ukraine per Gesetz unmöglich gemacht, Minsk umzusetzen und die Aggression gegen die Ostukrainer intensiviert?
    Es ist beschämend, welche Rolle Selensky spielt. Entweder er ist ein skrupelloser Menschenfeind, der sein Volk einer westlichen Elite opfert, oder er ist ein Totalausfall als Präsident bei der Aufgabe, sein Land und Volk zu führen.
    Ob Inkompetent oder korrupt ist für die Toten natürlich ohne Relevanz, sie bleiben tot…

    Hat er wirklich geglaubt, alle marschieren mit immer geößerem Hurra einig Seit an Seit und rollen Russland auf?
    Das wäre wirklich schlimm…

  3. Nachdem die ukrainische Armee praktisch aufgerieben wurde, liegen die Nerven bei der Ukraine und den Neocons blank. An sich gibt es jetzt nur noch die Wahl zwischen (verschiedenen Schattierungen) der Niederlage der Ukraine und dem Dritten Weltkrieg.
    Bleibt nur zu hoffen, dass das Ganze noch „glimpflich“ zu Ende geht, auch wenn es keineswegs gesichert ist und mit immer gefährlicheren Verzweiflungstaten seitens der „Ukraine“ gerechnet werden muss, wie der jüngste Angriff auf das russische atomare Frühwarnsystem eindrücklich demonstriert:
    https://www.bundesheer.at/aktuelles/detail/drei-fragen-zum-angriff-auf-das-russische-atomraketen-fruehwarnsystem-oberst-reisner-antwortet

    1. ich 82. finde es erschütternd wie mit diesem Thema umgangen wird…im Prinzip geht es nicht um die Ukraine, die ist bzw. ihre „Führung“ irelevant, und sowieso schon vor 2008 „am pleite Boden gewesen“
      es geht nach den Worten von Joe Biden um= Russland in die Knie zu zwingen…
      finde es schon eine Sauerei, ein Staat in die Knie zu zwingen… oder China zu Räson zu bringen …
      eine Mafia Boss Sprache, hat mit Demokratie überhaupt nichts zu tun… und die NATO wird dafür missbraucht
      oder wurde die NATO erst dafür gegründet und aktiviert?

  4. Statt immer wirrere Thesen aufzustellen, sollte sich Selenksi einfach mal die Frage stellen, wie es seinem Land heute ginge, wenn er gegen den Befehl aus London und Washington das vorbereitete Waffenstillstandsabkommen vom April 2022 unterzeichnet hätte.

    Also ja, die westlichen Staaten haben eine große Schuld (an hunderttausenden Toten) auf sich geladen, indem sie diese Chance zum Frieden ablehnten. Aber es wäre an Selenski selbst gewesen, den Krieg zu einem für die Ukraine extrem günstigen Zeitpunkt und zu absolut annehmbaren Bedingungen zu beenden.

    1. Das hätte er nicht überlebt, das haben ihm die einschlägig bekannten westlichen Hilfstruppen ja bereits kurz nach seiner Wahl anlässlich eines Frontbesuchs im Donbass klargemacht. Und selbst wenn die nicht gewesen wären, aufgrund der Weigerung vor allem der Angelsachsen, als Garanten des Abkommens zu fungieren, hätte er die Validität des Abkommens wohl kaum vermitteln können. Der Zug war längst in voller Fahrt, der Zeitpunkt zum Absprung definitiv verpasst.

  5. Man kann sogar Kadyrow verstehen, der den bösen Clown in seinen Keller sperren möchte. Hoffentlich bilden sich aus der Ostukraine Organisationen, die dafür sorgen, dass der im Exil den Rest seines Lebens 24 Std täglich in Angst leben muss. Er hat sich das redlich verdient.

    1. Eigentlich ist es ebenso müßig wie widerlich, sich weiterhin mit diesem illegitimen Horrorclown, zu befassen. Bedauerlich ist, dass es bislang nicht gelungen ist, diesen bekifften größenwahnsinnigen Zwerg, zu liquidieren. Egal, welche Plattform man einschaltet, überall wird einem das Ponem von diesem widerlichen Schnorrelensky zu aller erst aufgedrängt.

      Ja, wenn er endlich in einen Keller gesperrt wird, dann bitte mit ordentlichen Kaltwasserkuren und Elektroschocks – und zwar gleichzeitig!

    2. Das wird nicht nötig sein.Zelensky wird von den Bandera-Nazis erledigt.
      Entweder das Militär putscht und macht dem Clown den Prozess oder Z. wird von den Banderas gejagt.
      Da Z. aus Angst vor den Militärs gerade 60% des Generalstabes an die Front geschickt hat,dürfte das mit dem Putsch etwas unwahrscheinlicher werden.
      Präsident Putin hat dem Z. jede Legitimation nach dem 21.Mai abgesprochen . Daher gibt es auch keine Hindernisse für Herrn Kinshsal und Kameraden,bei Z. vorbei zu schauen…

  6. Rationalität und Humanität in Bezug auf UA und Gaza ist westlich des Dnepr nirgends zu erkennen. Es gibt kein Argument, das es rechtfertigen würde, Verhandlungen per Dekret auszuschließen, noch dazu, weil ein Basisdokument bereits vorhanden war. Was in Butcha wirklich geschah, werden wir Älteren nie erfahren, Merkwürdigkeiten hierzu gibt es jedenfalls genug, die größte dazu ist, dass Russland selbst den Sicherheitsrat dazu einberufen hat. Und nun sollen wir weiter zahlen, weil den Banderisten die Felle davon schwimmen? Ich habe keinen Einfluss, was mit meinen Steuern geschieht, aber das, was ich selbst noch verwalten darf, wird nur für meine Familie eingesetzt. Spenden wurden abgeschafft, weil damit mit hoher Wahrscheinlichkeit Schindluder getrieben wird und auch erkärtermaßen nicht mehr alle Bedürftigen in den Genuss kommen, sondern nur noch diejenigen, die das Amilied singen. Ja, die Spenden nach Palästina wurden wieder aufgenommen, aber die Militärhilfe an Israel dafür in der bekannten verzehnfachten Höhe bleibt, also ist es nur Symbolpolitik zum Reinwaschen. Es scheint derzeit nur 2 Zukunftsoptionen zu geben, die erste wäre, dass es ordentlich atomar knallt, und die zweite wäre, dass BRICS und Freunde so stark werden, das wieder so etwas wie friedliche Koexistenz Einzug halten kann. In 5 Jahren wissen wir mehr, sofern wir noch am Leben sind.

    1. Was in Butscha geschah, weiß der, der den Fakten folgt. Die haben McGregor, Ritter und Baud zusammengestellt. Eindeutig false-flag-Geschichte, sagen sie. Die müssen es wissen als Spezis auf der Gitarre. Absperrung der Straße für etliche Tage durch Asow und Geheimdienst, Verscheuchen der Anwohner, Antransport von Leichen (gefesselte Arme), Drapieren des „Ereignisortes“, Rankarren einer Unzahl von westlichen Reportern und damit Verhindern einer fachgerechten Bestandsaufnahme, Verscharren der Opfer im Massengrab für 14 Tage, Wiederaufnahme zur großen internationalen Show, Ablehnung internationaler Untersuchung, eigene Untersuchung (Ergebnis der ersten 10: keine Schußwunden) ohne Fortsetzung, Weigerung der Bekanntgabe der Namensliste. Das reicht zu den Fakten.
      Eine andere Frage ist, ob es in „unsere“ Geschichtsschreibung eingeht. Eher nicht, bei dem Niveau des Geschichtsrevision, das bleibt. Gleiches kann man für die Medien erwarten.

      1. Ich habe mich auch mit diesem Thema beschäftigt und glaube, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Dass es dort zu schweren Kriegsverbrechen durch die Russen gekommen ist, kann mit Blick auf die Recherchen von New York Times und Meduza als gesichert gelten (Erschießung von Kriegsgefangenen, Einheimischen etc.). Allerding habe ich bisher nichts zu der Identität der Leichen, die über die Jablunska-Straße verstreut waren, in Erfahrung gebracht. Gäbe es nicht die Satellitenbilder von Maxar, die zeigen, dass mindestens 11 von ihnen seit dem 11. März 2022 dort lagen, also als die Russen noch nicht Butcha verlassen hatten, würde ich in Bezug auf diese Opfer auch eher von einer False-Flag Aktion ausgehen.

        1. Die Recherchen der NYT?
          Das ist doch wohl ein Witz.
          Viele Indizien sprechen dagegen, dass das überhaupt die Russen waren.

        2. Und warum trugen ALLE Opfer weiße Armbinden??? Nachdem offiziell verkündet wurde, die Stadt von russischen Kollaborateuren zu „säubern“. Und warum gibt es immer noch keine Namen?

        3. Meduza?
          Dieses Propagandablatt aus dem Dunstkreis des Milliardenbetrügers und Mordauftraggebers Chodorkowski?

          Also bitte!

          Und Maxar arbeitet mit dem Pentagon zusammen. Soviel dazu.

  7. Tja, wer im Geschichtsunterricht nicht gepennt hat, der kennt ja noch die berühmt-berüchtigte „Dolchstoßlegende“, die nach dem 1. Weltkrieg den Aufstieg von A.H., und des Dritten Reiches befördert hat 😉

    Frei nach dem Motto „Im Felde unbesiegt, aber man hat uns den Dolch in den Rücken gestoßen….“ *sarkasmus*

    Selenskij ist vielleicht kein zweiter A.H., aber er bastelt an einer ukrainischen „Dolchstoßlegende“……

    Geschichte wiederholt sich eben doch, aber beim 2ten Mal als Farce 😉

    Zynische Grüße
    Bernie

    1. Die erwähnten ersten 10 Obduktionen ergaben laut (einmaliger Pressemitteilung des O-Teams) keine Schoßwaffenverletzungen, alle hatten Granatsplitter abbekommen.
      Warum die Russen, die ja nicht zur Eroberung Kiews dort waren, sondern zu einer „Spezialoperation“ (Stützpunktbildung als drastische Warnung) und noch am Abzugstag Essen dort verteilten, Zivilisten umbringen sollten, bleibt das Geheimnis der „Deuter“, zumal eine große Anzahl weiße Armbinden trugen. Wer die Aufnahmen von Leichen manipuliert hat, obwohl nach russischen Angaben da keine waren, wäre auch interessant. Jedenfalls trauen die genannten Experten der ukrainischen Darstellung nicht über den Weg.

      1. Auf YouTube war zu sehen, dass die abrückenden russischen Soldaten massiv von Haubitzen beschossen wurden. Der ukrainische Kommentator erzählte dazu, dass nur wenige Russen dies überlebt hätten, aber auch nicht lange (wurden wohl nach Gefangennahme erschossen?). Video wurde schnell gelöscht.

  8. Im Felde unbesiegt.

    Loyalität ist für die ukrainischen Nationalisten ein Fremdwort. Die (in Kiev) verbündeten sich zb 1920 mit Polen, nichtmal ein Jahr nachdem diese ihre Unionspartner in Galizien annektiert hatten. Sie gaben dafür sogar ihre Ansprüche auf Galizien und Volhynien auf.. um das 20 Jahre später den Polen, Ungaren und Juden furchtbar heimzuzahlen.

    Wenn ich Selensky wäre würde ich extrem gut aufpassen was ich so sage. Die Chancen stehen gut dass er, im Versuch die Nationalisten zu pudern, von eben diesen im Auftrag der Amis weggeputscht wird ala Diêm.

    Edit meint ich soll weniger schreiben, dann wäre Bernie nicht schneller 😉

    1. Viele Grüße an Edit.
      Für mich ist Selensky einfach nur ein armer Hampelmann, der Krieg schreien muß wenn jemand an der Schnur zieht.
      Natürlich haben wir keine Ahnung, wie sie ihn an den Eiern kriegten, aber am Ende wirds halt heisen:
      ich wars nicht, Selensky ists gewesen.

      1. Es ist völlig egal, ob nun Schnorrilensky ein armer Hampelmann, ein autochthoner Irrer, oder was auch immer sein mag: Tatsache ist, er bleibt ein Ärgernis, das beseitigt gehört.

        Er hat sich auf ein teuflisches Spiel eingelassen, hat seine „Seele“ dem Teufel verkauft, folglich wird ihn „Mephisto“ auch ordentlich fisten.

      2. Ich denke, er dachte er sei durch die Rückendeckung von Kolomoisky sicher. Er hat ja auch durchaus versucht die ATO zu beenden: „I’m the president of this country. I’m 41 years old. I’m not a loser. I came to you and told you: remove the weapons.“

        Dann har er aber gelernt wer die wahren Herren der Ukraine sind, die via ihrer Schutzstaffel (erinnert an Gladio) klar machte das er das nicht überleben wird. Die bekannteste Drohung stammt von Yarosh (Rechter Sektor), aber es gab noch einige andere: „Zelensky said in his inaugural speech that he was ready to lose ratings, popularity, position… No, he would lose his life. He will hang on some tree on Khreshchatyk.“

        Seither ist er die Aufziehfigur der Faschisten.

        1. Es wird jetzt endlich Zeit, dass die Ukraine abgewickelt und aufgelöst wird. Etwas Geheimdiplomatie, ein paar kleine, miese Deals mit den Polen, auf Vermittlung Russlands, und man lässt ihnen freie Hand. Sie sollen sich nehmen, was sie sich immer schon an Gebietswünschen erträumt haben. Ebenso stacheln wir noch Rumänen und Ungarn auf, sich zu bedienen. Die Ukraine, hat ohnehin keine Zukunft mehr.

  9. Wolodimir wird dem alten Adolf in seinen letzten Tagen immer ähnlicher.
    Sein größenwahnsinniger Plan, Russland zu vernichten geht genauso als Schuss nach hinten los, wie anno ’45.
    Wobei der größenwahnsinnige Plan ja in Washington bzw. Langley ausgebrütet wurde und nicht in Kiew.
    Wolodimir ist nur der Comical-Ali, der dem westlichen (ab)geneigten Sponsor in Form des Steuerzahlers als Opfer der „unprovozierten russischen Aggression“ (LOL) präsentiert wird.

    1. Aber nicht doch: Wolodimirs Größenwahn macht nur einen Bruchteil desjenigen Putins aus und selbst Putin ist propagandistisch betrachtet im Vergleich zu Adolf nur ein etwa halb so großes Armloch. Allen ist aber gemein, dass sie als rassenhygienisch reine Armlöcher gerne den Diktator gebe, womit ihre Völker im Großen und Ganzen offenbar auch konform gehen. Warum drücken wir denen nicht einfach ein paar Knüppel in die Hand, damit sie sich gegenseitig erschlagen? Das machen die doch sowieso schon andauernd stellvertretend mit ihren Untertanen.

      1. Der eine verteidigt die Zukunft seines Landes,das von den Angelsachsen zum „balkanisieren“vorgesehen ist.Der andere verhökert sein Land an Blackrock und Co
        und schickt seine Untertanen auf Wunsch der Angelsachsen zur Schlachtbank…

  10. Selensky scheint über die Motive und Interessen der Nato bzw. der USA nicht im Bild zu sein. diese Motive haben mit einem „Sieg“ der Ukraine nichts zu tun.

  11. Selenskyj will einfach nicht verstehen dass er bzw. die Ukraine nur das Bauernopfer ist im Abstiegskampf der USA als Hegemonialmacht! Warum sonst reist nicht einmal Biden zum sog. Friedenszirkus in die Schweiz? Weil er dort niemanden hat mit dem er reden könnte – außer zu sich selbst!

    1. Ergänzung: nicht nur die Ukraine ist das Bauernopfer, auch Deutschland ist dazu mit seiner untertänigen Vasallenregierung auserkoren worden. Zum Glück und hoffentlich auch weiterhin nur in wirtschaftlicher, finanzieller Hinsicht. Aber die Finanzierung der Abermilliarden $ Aufträge an die US-Waffenindustrie wird vor allem vom deutschen Vasall geleistet.
      Eine F-35 (die mittlerweile sogar vom Pentagon als umstritten gesehen wird wegen ihrer Unzuverlässigkeit) kostet das Pentagon ca. 65 Mio $ das Stück. Für Polen verlangt man dann schon ca. das doppelte und für die deutsche Luftwaffe soll das „gute Stück“ dann fast das vierfache, nämlich 230 Mio US $ kosten. Der deutsche Vasall zahlt jeden Preis, der aufgerufen wird.

  12. Selenskyj scheint glauben machen zu wollen, dass er Anlass hatte auf bedingungs- bzw. kompromisslose Unterstützung durch den Westen zählen zu können, was schon etwas sehr irrationales hätte, sollte er das tatsächlich geglaubt haben. Er ist Schauspieler und Geschäftsmann, und Politik und Diplomatie zählen nicht unbedingt zu seinen Kernkompetenzen. Als Geschäftsmann sollte er aber wenigstens verstanden haben, dass es bei Krieg auch immer um wirtschaftliche Interessen geht. Neu sind die Argumentationen zum Thema Ukraine eigentlich alle nicht. Nur der Ton ändert sich. Der (latente) Vorwurf des Verrats ist aber so ziemlich das schärfte Schwert, das Selenskyj schwingen kann. Die Schuld gibt man anderen wenn man mit der eigenen Verantwortung überfordert ist.

    Ich verfolge die Entwicklung in der Ukraine eigentlich nur noch sporadisch, lese meist nur noch die Überschriften von zwei Videobloggern, die tägliche Updates zum Kriegsgeschehen machen: Russland rückt in der Region X vor, Russland nimmt Ort Y ein, Ukraine zieht sich bei Z zurück….. . Nix von wegen Stellungskrieg wie es oft heißt. Es bewegt sich langsam aber zusehends schneller. „Früher“ waren es immer nur ein paar hundert Meter, die eine Meldung wert waren. Jetzt sind es nicht selten mehrere km. Die Ukraine hat dieses Jahr mehr verloren als sie bei ihrer Großoffensive letztes Jahr mit Schwerpunkt Robotyne und Ziel Asowsches Meer gewonnen hat. Auch Robotyne selbst hat schon wider den Besitzer gewechselt.

    Dass man in der Ukarine verzweifelt ist und auch den Überblick verloren hat, wurde aber eigentlich spätestens klar, als Selenskyj von einem „bedeutenden und dringend benötigten Ergebnis“ geredet hat, als das 50-Seelen-Dorf Andriivka südlich von Bachmut eingenommen wurde. Das „Beweisvideo“ zeigte übrigens eine Flagge mit Schwarzer Sonne und Wolf, inmitten einer Trümmerlandschaft mit ein paar abgestorbenen Bäumen, unterlegt mit einer im Chor gesungenen Parole, die sich sehr nach Nazi-Sprech anhörte, nicht etwa die ukrainische Flagge und das eher gemäßigte, für mich aber auch suspekte „Slawa Ukrajini“. Man muss schon sehr verzweifelt sein, ein solches Ereignis so hervorzuheben. Ach ja, Andriivka ist anscheinend auch wider unter russischer Kontrolle.

  13. Apropo Selenkskij – hier lass ich mal die von ihm verfolgte ukrainische Opposition zu Wort kommen:

    „[….]Ukrainische Journalist: Selenskjy ist kein Präsident – er ist ein korrupte Diktator!

    8.848 Aufrufe 27.05.2024

    Wir haben für euch, mit Erlaubnis des Autors, Video von Anatolij Scharij übersetzt. Anatolij Scharij ist eine von Bekanntesten kritischen Journalisten aus Ukraine, hat auf seine Seiten und Kanälen Millionen von Zuschauer. Und wird von SBU verfolgt und gesucht. […]“

    Quelle und komplettes, sehr aufschlußreiches Statement des ukrainischen Journalisten:

    https://www.youtube.com/watch?v=9Lz35yCTr0o

    Warum erwähnt das keiner beim Overton Magazin?

    Dies ist keine russische Propagande sondern ein ukrainischer Journalist, und Oppositioneller, der von Selenskij mit dem Tode bedroht wird – auf seiner „Todesliste“ im Web….Selenskij ist eben kein Deut besser als Putin – ein Diktator eben, aber um mal einen ehemaligen Herrn namens Henry Kissinger (?) zu zitieren – aus einem anderen Zusammenhang – „Er ist ein Bastard, aber er ist UNSER Bastard“….

    Zynischer Gruß
    Bernie

  14. Wolodement zeigt deutlich psychische Auflösungserscheinungen.

    Langsam wird ihm wohl klar, dass, wenn der Krieg anders ausgeht als gefordert, er den Rest seines Lebens nicht nur den FSB, sondern auch die ASOW auf den Fersen hat und der Rest seines Lebens sehr sehr kurz werden wird……

    Witzigerweise schaffen wir vor unserer Haustür ein eigenes Afghanistan, das uns die kommenden Dekaden an der Backe kleben wird

  15. Belgien beabsichtigt offenbar 30 der Ausmusterung anheimfallende F-16 in die Ukraine zu exportieren aber das reicht natürlich bei Weitem nicht. Die Ukraine braucht JETZT sofort ALLE F-16, die auf diesem wunderschönen Planeten noch im Umlauf sind oder kurzfristig nachproduziert werden können, mindestens aber 1000 Stück, also 1000 und keine 30. 30 sind so nutzlos wie ein toter Wellensittich und was Belgien sich dabei gedacht hat? Belgien hat eben gedacht, o.k., wir sind ein kleines Land – da reicht es doch, wenn wir 30 F-16 liefern aber nein: Wer nicht mindestens 1000 davon liefert, hat keine Vorstellung davon, wie viele davon inklusive den darin befindlichen Kampfpiloten jede Nacht feindlichen Flugabwehrraketen zum Opfer fallen können. Da die Ukraine aber, was die Drohnentechnologie anbelangt, sich nicht schamhaft wegducken muss vor ihren internationalen Vorbildern, werden die diese genialen Flugmaschinen eher zu unbemannten Kamikazedrohnen mit integrierter Flugabwehr umfunktionieren, als Gleitbombenersatz…

    1. Diese Forderungen sind nichts Neues. Schon nach Beginn des Krieges forderte der unverschämte „Ex Botschafter“ Melnik die gesamte Ausrüstung der Bundeswehr. Damals wurden deutsche Politiker übelst beleidigt und verleumdet. Der Bundespräsident ausgeladen und sogar die Schuld am Krieg Deutschland zugeschrieben. Unsere Politiker haben sich alles gefallen lassen und in guter deutscher Gewohnheit geschwiegen. Der Bundestag hat dem Selensky zugejubelt. Ich habe mich für Deutschland geschämt Kein anderer Staat hätte sich das gefallen lassen.
      Für mich war die Ukraine ab da gestorben. Dieses unterwüfige Verhalten war für die anderen „Ukraine Verbündete“ der willkommene Anlass so viel wie möglich auf die deutschen Steuerzahler abzuwälzen. Damaliger Standard Satz: „Deutschland hat die Verantwortung.“

      1. Nein, Deutschland hat KEINE Verantwortung, die große, weite Welt, im Alleingang zu retten. Die einzige „Verantwortung“, die Deutschland hätte ist jene, sich für DEUTSCHLAND und seine Bevölkerung einzusetzen. Und nicht eine völlig korrupten Staat, ewig und „so lange wie nötig“, deutsches Vermögen in den Arsch zu schieben.

        Gerade wieder traf der „Führer der Wehrsportgruppe Pi-SS-torius“ in der Welthauptstadt demokratischer WErte ein, um locker flockig, neuerlich mit 500 Millionen das Wohlwollen der edlen wikinger-Recken zu erkaufen.
        Aber klar: Wir hams ja.

    1. Du kannst praktisch jede Art Batterie nutzen aber um Himmels Willen keine Lithium-Ionen Akkumulatoren. Wenn diese (was sie immer früher oder später tun) explodieren, kann das in einer Kettenreaktion eine komplette Tiefgarage in Schutt und Asche legen. Diese Zellen sind definitiv eher Teufelszeug und es ziemt sich daher auch nicht, so etwas in ein Kraftfahrzeug zu implantieren. Mercedes Benz hat da schon gegengesteuert.

        1. Wenn da normale Blei-Akkumulatoren verbaut sind und nicht diese Radionuklidbatterien. Ansonsten kannst du deine patriotischen Batterien natürlich uneingeschränkt nutzen, selbst wenn es sich um Grauimporte handelt. Aber fackel damit nicht dein Auto ab und gefährde nicht das Leben der dir anvertrauten Personen.

  16. „Vermutlich geht es aber eher darum, angesichts der schwierigen militärischen Lage schon einmal die Schuld auf die Unterstützerstaaten zu schieben, weil die nicht voll hinter der Ukraine gestanden hätten und so für militärische Niederlagen verantwortlich wären.“

    Keine Sorge, die Unterstützerstaaten stehen voll hinter der Ukraine und vor allem voll hinter ihrem eigenen Ruf, den sie zu verlieren haben. Sie können aber nicht liefern, weil sie nichts mehr haben. Keine Artilleriegranaten, keine Patriot + Raketen oder das, was sie liefern könnten, können die Ukrainer nicht bedienen.

    Und da sagen die Russen zurecht, erst zettelt ihr einen Krieg an, dann schenkt ihr unserem Gegner Waffen und dann wollen eure Soldaten im Sold des Gegners mit euren Waffen unser Land unter der Flagge der Ukrainer beschiessen. Und wir sollen dann so tun, als wäret ihr nicht Kriegspartei?

    Ich versteh die Verständnisprobleme des Westens nicht. Und ich verstehe nicht, warum man Selenskij nicht als jemanden sieht, der aufgrund falscher Ideen über die Überlegenheit des Westens sich auf diese Politik eingelassen hat, als er den Friedensgespräche abgebrochen hat.

    1. Es wäre andererseits ein Leichtes für Putin zu sagen: O.k., wir ziehen uns jetzt erst mal hinter den Ural zurück und frieren uns da im nächsten Winter den Hintern ab. In der Ukraine (und insbesondere in Spanien) ist es dagegen auch im Winter relativ warm und wenn ich als russischer Imperator Karriere machen wollte, würde ich auch erst mal die komplette Schwarzmeerküste zerbomben.

    2. Klar haben die Unterstützerstaaten noch jede Menge Munition, während Putin bereits ca. 500000 Frontsoldaten verheizt hat, die er auf veralteten Blecheimern in den Tod schickte, ganz zu schweigen von den vielen toten Zivilisten, zerschossener Infrastruktur oder so weiter. Tiefer als euer Putin kann niemand sinken, nicht mal die Ukraine.

      1. Tiefer als Putin sinken zur Zeit ganz viele im Westen. Du gehörst auch dazu.

        PS: Warum werden immer die Zahlen für die toten Ukrainer für die Russen genommen?

      1. Ihre Sekte westliche Werte verliert immer mehr.
        Tja, da kommen auf Daueropfer harte Zeiten zu.
        Gefühlte Opfer.
        Mein Mitleid

  17. Ich versteh nicht wieso sich manche jetzt auf seine abgelaufene Präsidentschaft versteifen. Glaubt ihr wirklich der von der CIA installierte Koks Clown war etwa vorher Präsident der Ukraine?

  18. das Problem ist nicht Selenskyj… der ist mit seinem Wahlprogramm „Frieden mit Russland“ zu vereinbaren mit überwältigenden Mehrheit der Ukrainer im Ost und West gewählt worden…oder doch??? er durfte es nicht…
    statt Gesicht zu wahren und zurückzutreten hat er das „angloamerikanische Spiel“ auf Kosten seiner Bevölkerung mitgemacht… waren es die tausenden toten Ukrainer für die Villa in Italien wert???
    tja die 500.000 toten irakischen Kinder waren es auch Wert…
    das sind die westlichen demokratischen Werte…christlich??? das bezweifle ich

  19. Wissen wir, was Selenskyj womöglich von Seiten der NATO/ einzelner NATO-Länder alles versprochen wurde, als er seine Nato-Beitritts-Idee anfing zu verfechten? So naiv zu glauben, dass Russland nicht reagieren würde, war er wohl kaum.. Also denkbar scheint mir durchaus, dass da Versprechen stattfanden, die dann nicht eingehalten wurden. Und ein ganz wesentlicher Vorwurf ihm gegenüber könnte sein, dass er so dumm war, darauf hereinzufallen.
    In diesem Krieg haben vermutlich alle direkt und indirekt Beteiligten alle erdenklichen Arten von Dreck am Stecken. Und es braucht dringend Persönlichkeiten , die den Mut zu einer Art von einfachem und an der Wertschätzung von Menschen- und allem Leben orientiertem Denken aufbringen , die frei sind von Eitelkeiten und Geltungswahn, die laut und deutlich sagen: Dieser Krieg muss enden! Jetzt! Wie kriegen wir das hin? Und diese Frage sollte sich nicht nur an Verbündete richten, sondern vor allem an den jeweiligen Gegner.
    Naiv? Nur, wenn man meint, die üblichen Macht-Spielchen, deren „Erfolge“ wir in diesem Krieg seit mehr als zwei Jahren miterleben dürfen , seien das einzige, was menschliches Denken ausmachen könnte. Die sind aber in Wirklichkeit ein Armutszeugnis und beruhen letztlich auf der Feigheit zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen.

  20. Selenski ist ein Produkt von CIA und MI6. Sagte zu Beginn seiner politischen Karriere nach meiner Erinnerung Scott Ritter. Und das ist er heute noch. Er sagt und schreibt nichts, was nicht vorher von diesen Instanzen abgenickt wurde. Wenn die ihn fallen lassen, ist er morgen tot. Er kennt sein Drehbuch, und er folgt dem bis zum bitteren Ende. Sein Packt mit dem Teufel wird für ihn böse enden…

    1. Genau so sieht es aus.
      Er spielt im wahrsten Wortsinn um sein Leben.
      Zum Abschluss gibt’s den Oscar oder etwas anderes metallisches/legiertes…

  21. Im Westen spricht oder schreibt man gerne im JETZT!
    Dabei wird der ganze vorherige Vorgang ausgeblendet, so geschieht das seit Jahrzehnten.
    Der äusserst lächerliche Antrag der deutschen bei der UN, zu der Genozid Frage der Serben, wird das ganze Ausmaß der Verkommenheit deutlich.
    Die Dauer Propaganda infiziert die Gedanken.

  22. „Brütet der ukrainische Präsident eine Verschwörungserzählung aus, wenn er von Verrat der Unterstützerstaaten spricht? Soll die Schuld angesichts eines möglichen militärischen Scheiterns den Nato-Staaten zugeschrieben werden?“

    Was genau soll daran von Interesse sein?

    1. Eigentlich braucht Selensky den NATO-Partnern z.B. beim nächsten Staatsbesuch „Die letzte Weltmacht“ von Brezinsky um die Ohren zu hauen. Was steht da nicht alles drin und wie verlockend muß das aus ukrainischer Perspektive sein: „Vorposten des Westens“, „Ohne Ukraine keine Russische Supermacht“, „Fällt die Ukraine ändert sich das geopolitische Spiel“, „die USA als letzte Weltmacht“ usw. Nur in der Welt der Welt des Jahres 1997 leben wir inzwischen nicht mehr. Die Welt ist inzwischen eine anderere, da kann der Diktator aus Kiew der seine Politische Karriere auf das Sachbuch eines US-Präsidentenberaters gebaut hat noch so sehr schimpfen.

    1. Klar – und „Alete“, liefert zu jedem Mutterkreuz, eine komplette Babynahrungsbox gratis, dazu. Denn Boris braucht stramme Jungens für die Ostfront.

  23. „Man muss zugeben, dass aus der Sicht von Kiew manche der roten Linien der USA und anderer europäischen Staaten kaum nachzuvollziehen sind“

    Keine Ahnung, warum Rötzer es für irgendwie wichtig erachtet. die wirren Gedankenspiele der in die Ecke getriebenen, vollgekoksten und kriegsreibendenden US Marionette „journalistisch“ evaluieren oder diese gar – wenn auch nur rhetorisch – rechtfertigen zu müssen.
    Das ist allenfalls BILD – Niveau a la „Neustes aus dem Führerbunker ’45.
    Vlt. mal mit dem Schmierfinken Ronzheimer kurzschließen… der hats ähnlich drauf…

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