Selenskij droht Belarus mit Angriff und setzt ein Ultimatum

Durch einen Drohnenangriff auf einen Bus mit belarussischen Kindern in der Region Brjansk verstärkt sich der Konflikt zwischen der Ukraine und Belarus. Bild: belta.by

Am 4. Juni hatte der ukrainische Präsident Selenskij einen offenen Brief an den russischen Präsidenten Putin geschrieben, indem er diesen zu direkten Gesprächen mit ihm aufforderte. Den Brief zu veröffentlichen, war schon ein Zeichen, dass es Selenskij nicht um Diplomatie ging. Der ganze Brief zeugte davon, dass Selenskij sich auf der Siegerseite sieht und die Russen im Niedergang. Entsprechend machte er Putin nieder und wiederholte die seit einiger Zeit laufende Kampagne der ukrainischen Überlegenheit. Am Schluss schrieb er etwas gönnerhaft:

„Wenn Sie nicht selbst zu dem Schluss kommen, dass es an der Zeit ist, diesen Krieg zu beenden, wird die Ukraine weiter um ihre Existenz kämpfen. Wir werden diejenigen haben, die uns unterstützen. Aber auch Sie werden viel härter um Ihre eigene Existenz kämpfen müssen – nicht um die Russlands, sondern um Ihre eigene. Und das ist keine Drohung von mir oder von der Ukraine. Es ist eine Tatsache der russischen Geschichte, die Sie nur zu gut kennen: Wenn Russland müde wird, kommt der Wandel.“

Natürlich wusste man in Kiew, dass Putin auf diesen Brief nicht reagieren und er ihn als unverschämt betrachten würde. Man muss davon ausgehen, dass die Selenskij-Regierung dies auch wollte, um vorzugeben, für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen einzustehen, aber eigentlich den Krieg mit den europäischen Verbündeten fortsetzen zu wollen. Das kristallisierte sich als Muster des mit den europäischen Unterstützer- oder Kriegsparteienstaaten gemeinsamen Vorgehens heraus, zu dem auch die Drohnen-Angriffe auf die Energie-Infrastruktur Russlands in St. Petersburg, Moskau und anderen weit von der Grenze zur Ukraine entfernten Orten gehören. Die Luftabwehr beider Seiten wird überwältigt von massenhaften Drohnenangriffen, es kann nicht verhindert werden, dass einige durchdringen und ihr Ziel erreichen. Die Unterstützerstaaten haben die weitreichenden Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur, gemeinsam mit Donald Trump, auch zuletzt auf dem G7-Gipfel begrüßt und sind auch nicht auf die vermutlich gezielten ukrainischen Angriffe kürzlich auf einen Bus und eine Schule eingegangen, durch die 8 bzw. 32 Menschen starben. Das war kurz vor dem Brief an Putin geschehen (Deep Strikes und vermehrte zivile Opfer auf beiden Seiten eskalieren den Krieg).

Dabei wurde auch auf angeblich direkte Angriffe auf zivile und kulturell wichtige Orte wie das Höhlenkloster in Kiew verwiesen. Dessen Dach wurde wahrscheinlich durch herabfallende Teile von Drohnen oder von Abfangraketen in Brand gesetzt, aber suggeriert und vielfach von Medien übernommen wurde, es habe sich um einen beabsichtigten Angriff auf die ukrainische Kultur und Identität gehandelt. Russische Drohnenangriffe auf Zivilisten und zivile Fahrzeuge werden von beiden Seiten durchgeführt. So wurde etwa nach ukrainischen Berichten ein Sanitätsfahrzeug und einen Bus am 16. Juni in Cherson von russischen Drohnen angegriffen. Berichtet wurde von einem Toten und sechs Verwundeten.

„Wenn er (Lukaschenko) das nicht abschaltet, werden wir das machen“

Seit einiger Zeit scheint Kiew auch zu versuchen, Belarus in den Krieg hineinzuziehen. Washington hat seine Sanktionen gegen das Land aufgehoben, was Kiew nicht gefällt. So wird behauptet, Russland plane eine Offensive gegen die Ukraine von Belarus aus. Robert “Magyar” Brovdi, der provokative Kommandeur der ukrainischen unbemannten Streitkräfte, sagte Ende Mai, man hätte 500 Ziele in Belarus des „Gauleiters“ Lukaschenko im Visier.

Eine Bedrohung der Ukraine durch Belarus selbst ist unwahrscheinlich, zumal Lukaschenko versucht, Belarus möglichst aus dem Konflikt herauszuhalten und die Beziehungen mit den USA auszubauen. Lukaschenko antwortete auf die Frage, ob die Ukraine etwas von Belarus zu befürchten habe: „Absolut nichts. Absolut nichts. Und das wissen sie, das Militär weiß es. Das ukrainische Volk weiß es. Diese Angelegenheit wird von politischen Ambitionen geschürt.“ Es gab auch bislang keine Anzeichen für eine russische Truppenverlegung nach Belarus oder für Vorbereitungen einer Invasion durch die belarussische Armee, die im Übrigen viel zu klein wäre, einen ukrainischen Angriff abzuwehren, ohne eine Massenmobilisierung vorzunehmen. Das könnte aber schnell geschehen, was die Ukraine, unter Personalmangel leidet, vor das Problem stellen würde, eine weitere, 1000 km lange Grenze zu sichern.

Gestern bezichtigte Selenskij Belarus, den Russen bei Drohnenangriffen auf die Ukraine zu helfen. Er stellte das Ultimatum, dass Belarus innerhalb einer Woche Kommunikationsausrüstung (Repeater), die angeblich zur Koordination russischer Angriffe auf zivile Orte, nicht auf Ziele an der Front dienen, entfernen müsse. Ansonsten würde die Ukraine selbst tätig werden, was auf einen bewaffneten Konflikt hinausliefe: „Wenn er (Lukaschenko) das nicht abschaltet, werden wir das machen.“ Selenskij beschuldigte Belarus zudem, den russischen Truppen Treibstoff zu liefern. Beides Vorwürfe, die Selenskij als Legitimation für Angriffe auf Belarus sieht, was allerdings Russland umgekehrt auch die Legitimation bieten würde, die europäischen Unterstützerstaaten anzugreifen.

Selenskijs Warnung folgte auf eine Entschuldigung von Lukaschenko in einem Interview am 15. Juni für harsche Worte. Er habe auf Drohungen reagiert, etwa dass 500 Ziele festgelegt worden seien und man wisse, wo sich Lukaschenko aufhalte:  „Ich schwieg. Alle waren überrascht, dass ich schwieg. Ich verstand: Dieser Mann steht unter enormem Druck, ein junger, unerfahrener Mann, kein Militär. Vielleicht hat etwas in seinem Kopf nicht funktioniert. Ich schwieg. Aber als sie anfingen, mich zu bedrohen, war ich gezwungen zu reagieren. Falls sich Wladimir Alexandrowitsch beleidigt fühlte, entschuldige ich mich für diese Worte.“

Drohnenangriff auf Bus mit belarussischen Kindern

Die Entschuldigung wies Selenskij zurück, überdies war es am 17. Juni zu einem Drohnenangriff auf einen mit 48 Personen besetzten Bus in der Region Brjansk gekommen, der eine belarusische Kinderfußballmannschaft aus Gomel (Belarus) in ein Sommercamp nach Gelendschik in der Region Krasnodar bringen sollte. Viktoria Goroshko, eine gebürtige Luhanskerin und Frau des Trainers, wurde getötet, sechs weitere Personen, darunter vier Kinder, wurden verletzt. Lukaschenko bezeichnete den Angriff als Verbrechen und beschuldigte die Ukraine: „Und das ist nicht einmal ein Terrorakt: Das ist offener Faschismus, wenn sie Kinder angreifen. Wir ziehen keine voreiligen Schlüsse, aber wir stellen klar fest, dass es sich um eine Drohne ukrainischer Herkunft handelt. Das ist eine ukrainische Drohne.“

Der Bus sei zusammen mit einem weiteren unterwegs gewesen, wird von Belarus betont. Beide seien deutlich mit dem Hinweis auf „Kinder“ markiert gewesen, es habe keine militärischen Stellungen oder Soldaten in der Nähe gegeben. Vladimir Pertsov vom belarussischen Präsidialbüro sagte, dass nach dem Angriff auf den Bus weitere Drohnen über diesem gekreist seien: „Die Drohne war mit Splittergeschossen bestückt, die nicht den Bus in die Luft sprengen, sondern den Menschen im Inneren möglichst viele Opfer zufügen sollten. In dem Gebiet waren zahlreiche Drohnen im Einsatz. Dies deutet darauf hin, dass die Operation von menschlichen Bedienern koordiniert wurde und nicht von künstlicher Intelligenz. Es handelte sich nicht um eine Drohne, deren Akku fast leer war und die einfach wahllos irgendwo einschlug (wie einige sogenannte Oppositionsmedien behaupten).“ Nach Lukaschenko habe dies der Busfahrer berichtet.

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst sieht eine russische „Sonderoperation“ hinter dem Angriff

Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte wies in einer Stellungnahme jede Schuld von sich. Es seien zu der Zeit keine Drohnen gegen Ziele in Brjansk eingesetzt gewesen, man greife nur „legitime militärische Ziele“ an, während Russland zivile Orte systematisch angreife: „Wir betrachten solche Berichte als eine weitere vom Kreml inszenierte Informationsprovokation. Da die Russische Föderation ihre erklärten Ziele auf dem Schlachtfeld nicht erreichen kann und erhebliche Verluste erleidet, greift sie zunehmend auf Informationsmanipulation und die Erfindung von Anschuldigungen gegen die Ukraine zurück.“

Das klingt so, als habe es den Angriff nicht gegeben oder als hätten ihn die Russen als eine False-Flag-Aktion selbst ausgeführt. Diese geläufige Argumentation ist absurd, wird aber dennoch in Kiew unverdrossen vertreten und im Westen stillschweigend akzeptiert. Tatsächlich behauptet der ukrainische Geheimdienst SBU, er habe ein „offizielles“ russisches Dokument der Regionalabteilung der Einsatzzentrale des gemeinsamen Nationalen Zentrums“ abgefangen, nach dem in der Nähe des Vorfalls keine Drohnen gesichtet worden seien. Auch ein Offizier des Radarbataillons in Suponevo habe keine Anwesenheit von Drohnen bestätigen können.

Der wenig verlässliche Geheimdienst folgert, was auch die privaten ukrainischen Medien mehr oder weniger wörtlich wiedergeben: „Folglich hat der SBU Grund zu der Annahme, dass der Anschlag auf den Bus mit belarussischen Staatsbürgern in der Region Brjansk (Russland) eine von den russischen Geheimdiensten durchgeführte Sonderoperation war.“ Das würden die Russen immer wieder machen, „um ihre Informations- und psychologischen Operationen durchzuführen und auf internationaler Ebene Druck auf die Ukraine auszuüben“.

Dem schließt sich auch Selenskij an, der natürlich darin den Versuch sehen will, dass Russland Belarus in den Krieg hineinziehen will: „Was den Drohnenangriff auf den Bus mit den belarussischen Kindern angeht, so haben es alle bereits zugegeben, internationale Experten und, wie ich meine, auch die ‚Russen‘, geben zu, dass es nicht unser Angriff war. Die ‚Russen“ werden viele verschiedene Provokationen durchführen, um die Bevölkerung von Belarus in diesen Krieg hineinzuziehen. Dies ist eine davon.“

Man hat den Eindruck, Selenskij sieht sich im Augenblick im Höhenflug – gestärkt durch die Rückendeckung und neue Milliarden (Bundeskanzler Merz: „Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen“). Er könnte Belarus provozieren wollen, um den Konflikt zu eskalieren und Friedensgespräche aufzuschieben, nachdem die Unterstützerstaaten sich weiter hinter die Ukraine und eine militärische Lösung gestellt haben und die Donald Trump sich dem wieder angeschlossen hat. Nach Mitteilungen des ukrainischen Grenzschutzes  wird der Schutz der Grenze zu Belarus hochgefahren, auch wenn es dort noch keine Konflikte gibt.

Ein Angriff auf Belarus würde allerdings die Ukraine vor erhebliche Risiken stellen. China hat im Rahmen der militärischen Kooperation Unterstützung im Falle eines Angriffs aus der Ukraine zugesagt. Es gibt ein Freundschaftsabkommen mit Nordkorea und Minsk und Moskau haben gedroht, im Falle eines Angriffs auf Belarus auch Atomwaffen gegen den Angreifer einzusetzen. Raketen und Drohnenangriffe auf Kiew aus Belarus wären gefährlich, weil geringere Entfernung.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
Mehr Beiträge von Florian Rötzer →

Ähnliche Beiträge:

70 Kommentare

  1. Das Muster ist doch jedesmal das Gleiche wenn von Selensky ‚Verhandlungsvorschläge‘ kommen: Angriffe auf zivile Ziele, bei denen Vorsatz sehr wahrscheinlich ist. Ist mit den Angriffen auf die Busse jetzt so, war mit Angriffen durch FPV-Drohnen auf beliebige Autos an einer Ampel in Belgorod oder anderen nahe der Ukraine liegenden Städten genauso.

  2. Russische Drohnenangriffe auf Zivilisten und zivile Fahrzeuge werden von beiden Seiten durchgeführt. © Florian Rötzer

    Das passt gut: Auch auf das von Russ-land besetzte AKW werden Angriffe von beiden Seiten durchgeführt : von ukr.
    Seite, von russischer Seite, oder auch von
    Biden Seite, das meint mal wieder das Schreibprogramm.

  3. Selenski ist verzweifelt, an der Front läufts miserabel. Er sieht wohl seine einzige Chance darin, den Krieg auszuweiten, die Europäer den Rubikon definitiv und offiziell queren zu lassen. Mit ihrem Verhalten ermutigen die Europäer solche Fantasien. Teufels Küche ist ganz in der Nähe und Merz möchte da unbedingt hin.

  4. Dem Selensky- Regime geht das Kanonenfutter aus. Die Kumpane des Koksers können zwar noch Propaganda- Angriffe mit Drohnen auf Moskau pünktlich zum G7 Gipfel bestellen ( und bezahlen). Aber den bevorstehenden Zusammenbruch des Bandera- Regimes können sie bestenfalls verzögern.
    In ihrer Verzweiflung setzen die Besitzer von Selensky auf offenen Terror, Kriegsverbrechen und Piraterie. Inzwischen wird in den Mainstream- Medien schon jegliches Versagen der westlichen Regierungen „dem Russen“ oder „dem Putin“ zugeschrieben….Die allgegenwärtige Russophobie fährt zur Höchstform auf.
    Die westlichen Regierungen sind im Hysterie-Modus. Alles, was denen helfen könnte, ihre Macht( und wahrscheinlich ihre Freiheit) zu behalten, wird erwogen und möglichst auch umgesetzt. Und wenn Merz, Starmer, Macron,… eine Chance von 1% darin sehen, Weißrussland anzugreifen und in den Krieg zu ziehen, dann tun sie es. Und die europäischen NATO-Generäle sind heiß darauf, Kalingrad, St. Petersburg….mitsamt deren Einwohnern auszulöschen.
    Die Frage ist nicht ob, sondern wann die Eskalation, einschließlich des Angriffs auf Weißrussland, durch den „Westen“ oder sein Proxy in Kiew erfolgt!
    Wenn der EU- Ratsvorsitzende Costa, der bestimmt kein „Russenfreund“ ist, vorsichtig versucht, Kontakte zum Kreml aufzunehmen, von Merz, VdL …in den Senkel gestellt wird, dann sagt das eigentlich Alles über dies Figuren aus. Bestenfalls Ultimaten für die russischen „Untermenschen“. Einen Dialog wollen sie nicht führen. Dazu gehört auch der Druck auf „Politico Europe“, den vereinbarten Grundsatzartikel von Lawrow doch nicht abzudrucken. Das zukünftige europäische Kanonenfutter soll nicht wissen, warum es geopfert wird…

  5. Wenn es die Absicht Russlands wäre Weißrussland am Krieg zu beteiligen, dann wäre es längst so. Das bedürfte auch keiner Anschläge auf Schulkinder. Aber es macht für Russland strategisch gar keinen Sinn den Krieg auszuweiten. Man hält den Krieg möglichst lokal und setzt dabei konsequent auf die Abnutzung der Ukraine. Wie viel von der Ukraine dabei übrig bleiben wird, entscheidet übrigens der Westen. Und je später sich der Westen für eine neutrale Ukraine durchringen kann, desto kleiner wird der Rest der Ukraine dabei werden. Da der Westen für diese Erkenntnis aber sehr viel Zeit braucht, geht Russland entsprechen langsam dabei vor.

    1. Was die Beteiligung Weißrusslands am Krieg angeht, so besteht kein Zweifel, daß das Land zumindest am Anfang der russischen Invasion mittelbar beteiligt war. Nicht mit eigenen Truppen, aber dadurch, daß russische Truppen auch über Weißrussland in die Ukraine eingefallen sind.

      Man sollte schon genau bleiben.

  6. Als Thema schon abgelutscht und halb so wild. Seit Wochen versucht Putin, Lukaschenko in den Krieg hineinzuziehen -Luka soll die zweite Front im Norden eröffnen. Bis jetzt aber ohne Erfolg. Die ukrainische Staatsführung hat Luka schon vor Wochen unmissverständlich klar gemacht: die kleinste Verletzung der ukrainischen Grenzsouvereniät im Norden und Luka müsse mit einem massiven Drohnenangriff auf Minsk und seine Privatresidenz als notwendige Reaktion rechnen. Luka ist zwar nur ein alter Sowchoznik, aber nicht regime- und lebensmüde. Diese neuerliche false flag operation der Russen wird daran nichts ändern -alle seriösen Kommentatoren und Analytiker sind sich darin einig.

    1. Falsch, Lukaschenko hat Verträge mit China und Putin weiß dass er Weißrussland deswegen nicht in diesem Krieg hineinziehen darf. China wird aber Weißrussland militärisch unterstützen wenn es angegriffen wird. Selenski riskiert sehr viel mit seinen Angriffen auf weißrussische Kinder. Aber er kann nicht anders, seine westlichen Chefs wollen dies so, denn der Krieg muss auf Weißrussland übergreifen. Die Ziele des Westens von 2000 und 2005 (Bratislava) sind nicht aufgegeben.

      1. „China wird aber Weißrussland militärisch unterstützen wenn es angegriffen wird.“

        Es besteht zwischen China und Belarus kein militärischer Beistandspakt im Falle eines Angriffs durch einen Drittstaat auf Belarus. Der Autor verbreitet wie üblich Fake News.

        1. Ein solches Abkommen besteht jedoch zwischen Russland und Belarus.
          Der Vertrag zwischen der Russischen Föderation und Weißrussland über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Bündnisstaates geht sogar weit über ein militärisches Bündnis hinaus. Es ist ein Abkommen, mit dem ein gemeinsamer Verteidigungsraum beider Länder geschaffen und der gemeinsame Einsatz der Streitkräfte vereinbart wurde. Der Vertrag wurde am 6. Dezember 2024 in Minsk im Rahmen einer Sitzung des Obersten Staatsrats des Bündnisstaates zum 25. Jahrestag des Abschlusses des Vertrags über die Gründung des Bündnisstaates unterzeichnet.
          Am 13. März 2025 trat der Vertrag über die gegenseitige Sicherheit zwischen Russland und Weißrussland in Kraft.

          Das heißt, Putin müsste Lukaschenko einfach nur bescheid geben, dass der Einsatz der Belarusischen Armee erforderlich sei.

          1. Genau so ist es. Wer das von Anfang an verfolgt hat, weiß wie die Dinge laufen.
            Was mich jedoch ehrlich gesagt wirklich verwundert hat ist, daß Lukaschenko sich beim
            Kokser für seine “ Beleidigungen“ ihm gegenüber entschuldigt hat. Was wollte er damit erreichen ?
            Es sollte ihm doch wirklich langsam klar sein, mit wem er es da zu tun hat.

            Selenski stellt Lukaschenko ein Ultimatum und droht mit Angriff auf Belarus!
            https://www.youtube.com/watch?v=YkGwhRVeTZQ

          2. Hallo @Hacker, „Putin müsste Lukaschenko einfach nur bescheid geben,“ Und Sie meinen, Luka ist bereit, für den russischen Imperialismus einen nationalen Suicid zu begehen? Luka wird den Kiewer Regenten noch um Vergebung bitten, dass er es wagte, an die zweite Front von Belarus aus zu denken und den Kreml-Zaren weiterhin mit warmen Worten täuschen, wie er das schon immer gemacht hat.

            1. Niemand in Russland und auch nicht in Weißrussland zweifelt an der gegenseitigen Loyalität. Dieses Bündnis ist noch um Einiges fester als NATO Länder es sich träumen lassen könnten. Die beiden Völker verbindet sehr viel mehr. Lukaschenko persönlich hat Putin Alles zu verdanken. Putin hat seinen Arsch gerettet als ihr dort einen Putschversuch gemacht habt ähnlich wie in der Ukraine. Nur dank Putin ist es nicht gelungen wie in Kiew. Er würde nicht zögern wenn er gebraucht werden würde.

              Der Punkt ist – er wird nicht gebraucht. Jetzt Jedenfalls noch nicht. Es scheitert nicht an ihm, sondern daran, dass Putin Weißrussland raushalten und nicht reinziehen will und es auch nicht braucht. Ich erinnere daran, im Zweiten Weltkrieg war Russland in der Lage 30 Millionen zu mobilisieren. Im Moment haben wir in Russland noch nicht einmal eine Mobilisierung. Es kämpfen nach wie vor ausschließlich Berufssoldaten und Freiwillige unter Vertrag. Wir haben noch noch nicht einmal einen besonderen politischen Zustand ausgerufen, geschweige denn einen Kriegszustand oder Kriegsrecht ausgerufen. Selbst Wahlen finden ganz normal statt im Gegensatz zur Ukraine wo eine brutale Zwangsmobilisierung stattfindet und wegen Kriegszustands Sonderregeln gelten und unter anderem Wahlen längst ausgesetzt sind.
              Russland kämpft noch lange nicht aus Aller Kraft. Erst würde Putin alle seine eigenen Möglichkeiten ausschöpfen, bevor er die Weißrussen um Hilfe bitten würde. Und die Möglichkeiten Russlands sind noch bei weitem nicht erschöpft, auch wenn du es dir gerne wünschen würdest. Russland teilt seine Kräfte ein, weil wir wissen, dass nicht die Ukraine ist unser Feind ist, sondern dass das ihr seid, die die hinter der Ukraine die Strippen ziehen und die Ukraine gegen uns benutzen. Wenn wir wieder nach Berlin marschieren, um euch wieder eine Lektion zu erteilen, dann werden wir unseren „Dschihad“ schon ausrufen, und Alles mobilisieren. Und die Weißrussen, werden mit uns Seite an Seite sein, daran kann es keine Zweifel geben. Aber ob die Amerikaner wegen euch einen Atomkrieg mit der größten Atommacht der Welt riskieren werden – daran kann gezweifelt werden.

              1. „Lukaschenko persönlich hat Putin Alles zu verdanken. Putin hat seinen Arsch gerettet als ihr dort einen Putschversuch gemacht habt ähnlich wie in der Ukraine.“

                Lukaschenko ist lediglich ein Typ von den 10 Millionen die dort wohnen.
                Man muss schon ziemlich Führergeil sein wenn nur dieser eine dicke Typ wichtiger ist als die restlichen 10 Millionen.

                „Und die Weißrussen, werden mit uns Seite an Seite sein, daran kann es keine Zweifel geben.“

                Ach, und warum sollten die Weißrussen ausgerechnet für das Land in die Bresche springen was regelmäßig am Gashahn und den Gaspreisen dreht wenn die Weißrussen nicht nach Putins Pfeife tanzen?

                1. Belarus bekommt russisches Gas langfristig zu einem politisch rabattierten Sonderpreis, der deutlich unter dem EU-Großhandelsniveau liegt. Der Preis orientiert sich am ermäßigten russischen Binnenpreis. Nix mit „Spielerei“ am Gashahn.

          3. „Es ist ein Abkommen, mit dem ein gemeinsamer Verteidigungsraum beider Länder geschaffen und der gemeinsame Einsatz der Streitkräfte vereinbart wurde. Der Vertrag wurde am 6. Dezember 2024 in Minsk im Rahmen einer Sitzung des Obersten Staatsrats des Bündnisstaates zum 25. Jahrestag des Abschlusses des Vertrags über die Gründung des Bündnisstaates unterzeichnet.“

            Ach, und die Nachbarn wurden nicht um Erlaubnis gefragt?

            1. Belarus und die Russländische Förderation SIND Nachbarn UND Teil eines gemeinsamen Bündnisstaates. Dessen oberstes Gremium hat den Beistandsvertrag beschlossen. Wird es Ihnen nun klar? Oder meinen Sie äußere Nachbarn des Bündnisstaates? Warum sollte man die fragen?

        2. Weißrussland und China unterhalten eine umfassende strategische Partnerschaft, die durch zahlreiche Verträge und Abkommen in den Bereichen Wirtschaft, Rüstung, Militär und Logistik gefestigt ist. Neben gemeinsamen Manövern an der NATO-Ostgrenze arbeiten Weißrussland und China eng in der Rüstungsindustrie zusammen. Die vertiefte militärische Zusammenarbeit schließt auch die Ausbildung von Militärpersonal und Technologietransfer ein. Es geht nicht um einen Beistandspakt, sondern um Lieferung modernster Militärtechnik, die im Fall eines Angriffs auf Weißrussland stark erhöht werden wird.
          Echte Beistandspakte bestehen zwischen Weißrussland und Russland sowie der Demokratischen Volksrepublik Korea.

    2. Ich vertraue mehr den Worten von Herrn Rötzer als Ihren Blick in die Glaskugel. Sie reihen sich ein in die Weissagungen von Strack-Panzerrohr und Kiesewetter.

    3. „Als Thema schon abgelutscht und halb so wild. Seit Wochen versucht Putin, Lukaschenko in den Krieg hineinzuziehen -Luka soll die zweite Front im Norden eröffnen. Bis jetzt aber ohne Erfolg.“

      Können sie noch etwas anderes, als Märchen erzählen?

      Weissrussland mit seiner Miniarmee soll von Russland aufgefordert werden, mitzumachen.
      Ein Witz aus ihrer Wunschwelt.

      Wenn die Ukraine – wie seit 4 Jahren – wieder einmal Zivilisten ermordet, weil sie militärisch der russischen Armee einfach nicht beikommt, dann muss es Russland gewesen sein:
      ihre Tirade gegen Russland könnte 1:1 aus der Ukraine stammen.

    4. „-alle seriösen Kommentatoren und Analytiker sind sich darin einig.“

      Wer soll das sein? britische Geheimdienst-Propagandisten? Bild? Nius?

      1. Ukrainischer Geheimdienst, Präsident und Generalstab, alle EU-Geheimdienste, alle US-Geheimdienste, besonders die Analysten aus den baltischen Staaten, deutsche Regierung….

    5. Blöd, Russland wird nie Weißrussland mit in den Krieg ziehen. Es ist umgekehrt, die Faschistische Westukraine mit dem Kokser, Starmer, Magron und Pinocchio wollen und brauchen den Krieg um nicht unterzugehen. Es sollen doch die in den Krieg ziehen die ihn bejubeln samt Familie.

  7. Zitat: „Der ganze Brief zeugte davon, dass Selenskij sich auf der Siegerseite sieht und die Russen im Niedergang. Entsprechend machte er Putin nieder und wiederholte die seit einiger Zeit laufende Kampagne der ukrainischen Überlegenheit.“

    In diesem Brief ging es nicht um „die Russen“. Dieser Brief war nicht mal an den russischen Präsidenten adressiert, auch wenn die beglaubigte Abschrift an jenen geschickt worden ist. Er war eine schlichte Remonstranz an den Westen, weil Wladimir Selenskij genau weiß, wie es wirklich bestellt ist. Kiew versucht, dem Westen, insbesondere Berlin, ein Bild von Handlungsfähigkeit und Dringlichkeit zugleich zu vermitteln. Es handelt sich also nicht etwa um eine militärische Machtdemonstration gegenüber Moskau, sondern eine *politische Kommunikations(dienst)leistung* gegenüber den entscheidenden Finanz- und Unterstützerzentren.

    Diese Verschiebung der Adressierung ist zentral, wird vom Autor aber ausgeblendet. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild, in dem rhetorische Elemente unmittelbar als strategische Selbstüberschätzung gegenüber Russland gelesen werden, statt als Teil eines gen Westen gerichteten Legitimationslogikversuchs.

    Ansonsten fünf Thesen.

    These 1: Die Drohnenangriffe auf Moskau sind eine PR-Operation, kein taktischer oder gar strategischer Erfolg

    Die massiven Drohnenangriffe auf Moskau werden im Artikel implizit als militärisch relevante Eskalationsstufe gelesen. Tatsächlich spricht jedoch vieles dafür, dass ihr Effekt vor allem im Bereich des Symbolischen lag. Die Angriffe fielen zeitlich auch wieder auffällig mit den letzten westlichen Gipfeltreffen zusammen und erzeugten vor allem die benötigten Bilder einer handlungsfähigen Ukraine.

    Hinzu kommt, dass ihr operative Nutzen mehr als nur begrenzt war: ein erheblicher Teil der eingesetzten Drohnen diente offenbar weniger präzisen militärischen Schlägen als der Erzeugung großflächiger Sichtbarkeit (Rauchentwicklung, Flächenwirkung, psychologische Präsenz). Der tatsächliche Zerstörungsgrad war sehr gering, der PR-Wirkungsgrad (im Westen) dafür umso höher.

    These 2: Die Isolation der Krim ist ein Mythos.

    Der Autor referierte bereits in der Vergangenheit die Vorstellung einer zunehmenden ukrainischen strategischen Wirkung auf die Krim-Infrastruktur. Tatsächlich hat Russland zentrale Versorgungsprobleme schnell kompensiert. Statt der behaupteten „Isolation“ oder gar eines „strategischen Hebels“ konnte allenfalls ein temporärer Störungseffekt beobachtet werden, der bereits reduziert worden ist. Parallel dazu nehmen Berichte zu, dass ukrainische Drohnenerfolge in diesem Raum sinken.

    Vor diesem Hintergrund wird klar, warum Operationen wie der PR-Drohnenangriff auf Moskau zwingend werden: Wo der operative Effekt begrenzt bleibt, gewinnt die kommunikative Verstärkung an Bedeutung.

    These 3: Berlin wird immer wichtiger für Kiew.

    Ein Aspekt, der im Artikel m.E. nicht ausreichend gewürdigt wird, ist die strukturelle
    Abhängigkeit der Ukraine von fortgesetzter Mobilisierung und Finanzierung durch europäische Staaten – insbesondere von Deutschland als zentralem Unterstützungsakteur und Aufnahmeland vieler ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter.

    Die laufende Diskussion über die Ausweisung geflüchteter ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter zeigt, dass nicht nur die finanzielle, sondern gerade auch die demografische und personelle Belastung für Kiew enorm zugenommen hat. Den Abfluss wehrfähiger Männer nach Westen zu begrenzen, ist für Berlin daher imminent, damit sein Zögling den Stellvertreterkrieg zumindest noch für eine geraume Zeit allein fortsetzen kann. Zumindest bis die deutschen Kriegsvorbereitungen abgeschlossen sind.

    These 4: Das weißrussische Theater ist weniger ein weiterer Eskalationsraum als ein weiteres kommunikatives Mittel.

    Die Darstellung der weißrussisch-ukrainischen Spannungen als rein militärische Eskalationslogik greift zu kurz. Die Drohkulisse gegenüber Minsk muss vielmehr als Versuch gelesen werden, neue Eskalationsachsen zu eröffnen, um die Aufmerksamkeit und Unterstützung durch die westlichen Donatoren zu erhöhen.

    Die Logik dahinter ist somit ebenfalls stärker als strukturell kommunikativ zu bewerten: Eine Erweiterung des Konfliktraums erzeugte neue politische Dringlichkeit, gibt Möglichkeit für neue PR-Erzählungen und legitimiert sowohl neue Finanz- und Militärpakete als auch erweiterte Richtlinien für die „EU-Ostflanke“.

    Als Treppenwitz bleibt dabei bestehen: Die Ukraine nutzt konsequent westliche Infrastruktur (Aufklärung, Satelliten, Luftüberwachung im NATO-Raum), während vergleichbare russisches Handeln in Weißrussland scharf kritisiert wird. Diese Asymmetrie wird im Artikel auch nicht reflektiert, ist aber für die Gesamtbewertung zentral.

    These 5: Die Front ist nicht eingefroren und dies ist ein zentraler Grund jener Kommunikationsstrategie

    Der Artikel betont einzelne spektakuläre Aktionen, blendet jedoch die strukturelle Frontentwicklung aus. Mehrere Indikatoren deuten darauf hin, dass Russland in bestimmten Abschnitten wieder stärker Tempo aufnimmt und lokale Vorstöße konsolidiert.

    In einer solchen Lage haben PR-Aktionen wie der Drohnenangriff allgemein stützende Funktion: Sie sollen den Kollaps des in den vergangenen Monaten wieder stärker gesetzten „Narrativs“ einer gewinnenden Ukraine verhindern.

    Ich wiederhole mich, doch genau hier liegt der entscheidende Punkt: Wenn operative Fortschritte schwer zu kommunizieren sind, steigt der Wert von symbolisch wirksamen Operationen proportional.

    Das sind nur fünf Aspekte, die man bei diesem Thema hätte mitbedenken können.

    1. Also, ich denke nicht, dass hier der Schwanz mit dem Hund wedelt. Selenskiy muss seine Strippenzieher im Westen nicht motivieren. Er ist ihre Marionette und tut das was von ihm erwartet wird. Den Präsidenten der Ukraine darstellen. Das ist schließlich auch sein Beruf – Darsteller.

      Die Schläge gegen Russland würde ich auch nicht runterspielen. Diese entfalten schon eine gewisse Wirkung. Das Kalkül ist jetzt die russische Bevölkerung durch Terror zu verunsichern. Das soll das Misstrauen der russischen Bevölkerung in ihre Führung schüren. Die Message: Eure Regierung ist nicht in der Lage euch zu schützen. Sie ist schwach und zum entschlossenen Handeln nicht fähig. Ihr braucht eine andere Führung. Durchaus klever – zu mindestens aus der Sicht der Britten, deren Handschrift hier deutlich erkennbar ist. Jedoch kann ich gleich sagen wird dieses Kalkül in Russland nicht aufgehen und nur das Gegenteil bewirken. Das wird die Entschlossenheit der Russen nur verstärken und dazu führen, dass sich noch viel mehr Freiwillige einschreiben.

      Man muss das ganze auch in einem größerem Kontext sehen.
      Die westlichen Strippenzieher wissen, dass sie die Atommacht Russland militärisch in einer direkten Konfrontation nicht besiegen können. Sie wissen, dass Russland nicht von außen, sondern nur von innen heraus besiegt werden kann. So wie 1917, so wie 1991. Indem das Vertrauen der Bevölkerung in deren Führung erschüttert wird und das Land so politisch destabilisiert wird. Und dann stehen deren Marionetten schon bereit um die Führung zu übernehmen.

      Die erste Phase war der Euromaidan. Die Idee: Nazis kommen in Kiew an die Macht und führen eine ethnische Säuberung durch. Insbesondere die russischstämmige Bevölkerung der Krim und des Donbasses flieht nach Russland. Russland wird mit einer gewaltigen Flüchtlingswelle konfrontiert. Und wird das Schwarze Meer zum in ein Binnenmeer der NATO verwandelt. NATO Stützpunkte entstehen in Sevastopol. Ausgerechnet Sevastopol, wofür Russen in der Vergangenheit sehr viel Blut vergossen hatten. Das wäre eine unerträgliche Schmach für Russen. Das Kalkül: Putin zögert und traut sich nicht militärisch durchzugreifen. Das Volk nimmt es ihm übel und zieht ihn mit den Mistgabeln aus dem Kreml heraus. Nawalny ergreift die Macht, wenn es sein muss auch blutig.
      Diese Phase scheiterte – Putin hatte sich doch getraut.

      Putin wollte den ethnisch begründeten inneren Konflikt in der Ukraine, welcher durch Euromaidan ausgelöst wurde eindämmen und ließ sich auf Minsk ein. Daraufhin wurde die zweite Phase eingeleitet.
      Die Idee: Russland hinhalten so lange wie möglich, gleichzeitig die Ukraine militärisch aufpumpen und in eine militärische Bedrohung für Russland zu verwandeln, welche Russland nicht ignorieren könnte. Gleichzeitig Russland provozieren durch das Überziehen der Donbass-Bevölkerung mit militärischen Terror um Russland dazu zu zwingen im Donbass einzumarschieren. Das Kalkül: Russland wird international isoliert, scheitert wirtschaftlich, der Kühlschrank siegt über den Fernseher, die Russen ziehen Putin mit den Mistgabeln aus dem Kreml.
      Das ging auch nicht auf. Zwar gelang es in der Tat Russland zum Einmarsch zu nötigen, aber die internationale Isolierung scheiterte und der Versuch Russland wirtschaftlich zu erdrosseln scheiterte.

      Dritte Phase: Großangelegte Konteroffensive im Sommer 2023. Die Ukraine wurde jetzt mit großen Mengen an schweren militärischen Gerät versorgt und mobilisierte eine Million Soldaten. Die militärische Stärke der Offensive überstieg das von Russland in der Ukraine eingesetzte Kontingent. Diese Faust war nicht nur zahlenmäßig überlegen, sondern war auch technisch beinahe auf das Nievau von NATO Ländern gebracht worden. Das Kalkül: Russland wird eine militärische Niederlage zugefügt. Die russischen Truppen werden aufgerieben und vom Territorium der Ukraine (einschließlich der Krim) verdrängt. Ein Fluss aus silbernen Särgen, Empörung, Putin wird mit Mistgabeln aus dem Kreml gezogen.
      Das ging auch nicht auf. Die Aufstellung dauerte gut ein halbes Jahr. Das war Russland nicht entgangen, und schließlich wurde daraus ja auch gar kein Hehl gemacht. Die Großoffensive wurde lange vorher angekündigt. Russische Armee hatte Zeit sich darauf vorzubereiten, großangelegte Befestigungsanlagen zu errichten und sich einzugraben. Die Offensive scheiterte kläglich. Sie zerschellte an russischen Befestigungen unter verheerenden Verlusten. Die ausgebrannten NATO Panzer stapelten sich zu bergen. Es gab vielerlei militärische Gründe für das epische Scheitern. Gute Vorbereitung der Russen. Fehler bei der militärischen Führung in der Ukraine (mehrere Richtungen statt konzentrierter Durchbruch). Unzureichende Vorbereitung der ukrainischen Soldaten die in kürzester Zeit lernen mussten NATO Technik zu bedienen.

      Phase Vier: Stellungs und Zermürbungskrieg. Kalkül: Den anschließenden Vormarsch der Russen weitestgehend eindämmen und möglichst einen Stellungskrieg zu erreichen. Große Verluste auf beiden Seiten während die Front weitestgehend statisch bleibt. Warten bis sich Russland militärisch verausgabt da der Westen vermeintlich über größere Kapazitäten verfügte. Russischer Armee geht die Puste aus, die Logistik bricht zusammen, silbernen Särge, Empörung, Mistgabeln.

      Ging auch nicht auf. Es gelang nicht das Vorrücken der russischen Armee zu stoppen. Russland setzte dabei nicht auf ein Blitzkrieg und schnellen Vorstoß zur Hauptstadt, sondern ein langsames kräfteschonendes Vorrücken. Nur so schnell wie nötig um keine Schwierigkeiten mit der Versorgung zu bekommen. Zum entsetzten der westlichen Strippenzieher war Russland in der Lage militärische Kriegsmitteln schneller bereitzustellen, als es dem Westen möglich gewesen ist.

      Nun also die Phase Fünf. Deep Strikes und Terrorkrieg. Wieder mit dem gleichen Ziel. Putin soll mit Mistgabeln aus dem Kreml gezogen werden.
      Auch dieses Kalkül wird wie schon gesagt nicht aufgehen. Die westlichen Strippenzieher vergessen dabei, was die Russen in ihrer Vergangenheit schon Alles überstanden hatten. Auch Terrorkrieg war schon dabei gewesen, in einem noch viel schlimmeren Ausmaß. So etwas führt in Russland nur dazu, dass die Russen sich noch mehr um die Flagge scharren und noch entschlossener kämpfen.

      Man

      1. Kannst du mal bitte darlegen womit dieses „die Ukraine militärisch aufpumpen und in eine militärische Bedrohung für Russland zu verwandeln“ bestanden haben soll?
        Etwa aus den 37 Javlin Startgeräten und den 210 Raketen dazu die von Trump seit 2018 geliefert wurden?

        1. Im Jahr 2014 war die Ukraine ein militärischer Zwerg gewesen. Deren s.g. Armee war nicht die Rede wert. Zum Beispiel der ukrainische Abgeordnete der Fraktion „Batkivschtschina“, Hennadiy Moskal, war im März 2014 in einem Interview der Ansicht, dass die diplomatischen Spannungen mit Russland ausschließlich auf dem Verhandlungsweg gelöst werden müssten, da sich die ukrainische Armee in einem desolaten Zustand befand.

          Zitat:
          „In den letzten 22 Jahren haben wir keine ukrainische Armee aufgebaut. Vielleicht verrate ich Ihnen ein Staatsgeheimnis: Bei uns hebt nichts ab und läuft nichts an. Was sollen wir mobilisieren? Was sollen wir den Soldaten in die Hand geben? Höchstens Schlagstöcke und Gesichtsmasken. Wir müssen realistisch sein und diese Frage auf friedlichem Wege lösen.“

          Im Dezember 2022 räumte die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel offen ein, dass das Minsker Abkommen dazu genutzt wurde die Ukraine „wehrhaft zu machen“.

          Zitat:
          „Das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben. Sie hat diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht.“
          Darüber hinaus äußerte sie in diesem Zusammenhang, dass die Ukraine von 2014 bis 2022 Zeit gehabt habe, sich zu einem Land zu entwickeln, „das wehrhaft ist“. Sie fügte hinzu: „Und die Ukraine von 2014/2015 ist nicht die Ukraine von heute.“

          Die Ukraine selbst – das mit Abstand ärmste Land in Europa, hatte dazu freilich keine Mittel. Dies geschah mit offener und massiver Unterstützung des Westens, woraus eigentlich auch nie ein Geheimnis gemacht wurde. Insbesondere nicht in der Ukraine selbst.

          Die Ukrainische Armee in den ukrainischen Medien und von offiziellen Vertretern der Ukraine einschließlich Selenskiy persönlich immer öfter als die „mächtigste Armee der Welt“ bezeichnet. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: der Ukrainische Fernsehkanal „24. Kanal“ zeigte Reportagen über die Entwicklung der Ukrainischen Armee seit 1991 über 2014 hinweg bis hin zur aktuellen Zeit.

          https://24tv.ua/ru/kak-izmenilas-armija-ukrainy-s-1991-po-2024-god-24-kanal_n2619288

          Daraus einige Ausschnitte

          [i]
          Vor Beginn der Besetzung der Krim und Teilen der Oblasten Donezk und Luhansk im Jahr 2014 belief sich die Stärke unserer Armee auf lediglich 166.000 Soldaten, und die Ausgaben im Verhältnis zum BIP lagen bei nur 1 %.

          In den folgenden Jahren stieg die Zahl der Soldaten von Jahr zu Jahr an und erreichte zu Beginn der groß angelegten Invasion Russlands im Februar 2022 ihren Höchststand – mehr als 800.000 Soldaten.

          Zudem ist die ukrainische Armee von der Reparatur sowjetischer Ausrüstung zur Modernisierung und Anpassung an ihre Bedürfnisse übergegangen.

          Neue Modelle von Waffen und militärischer Ausrüstung aus ukrainischer Produktion wurden in unserem Land in Dienst gestellt. Dazu gehören insbesondere die gepanzerten Mannschaftstransporter BTR-3E, BTR-4 und „Dozor-B“, die Panzer „Bulat“ und „Oplot“ sowie die Panzerabwehrraketensysteme „Stugna“ und Ähnliches.

          Im März 2016 begannen die Tests des taktischen Raketensystems „Olcha“, und im Januar 2018 die des berühmten Schiffsabwehr-Raketensystems „Neptun“.

          Die Luftstreitkräfte erhielten modernisierte Su-25M1-Kampfflugzeuge, MiG-29MU1-Kampfflugzeuge, MiG-29MU2, Su-27S1M, Su-27P1M, Su-27UB1M, Trainingsflugzeuge vom Typ L-39M1 sowie Hubschrauber vom Typ Mi-8MSB-V und Mi-24PU1.

          [b]Seit 2014 verfolgt unser Staat zudem einen entschlossenen Kurs der Integration in das Nordatlantikbündnis und hat die entsprechenden Vorschriften gesetzlich verankert. Seitdem ist die Zusammenarbeit der Ukraine mit der NATO im Rahmen des Programms „Partnerschaft für den Frieden“ zu einem der wirksamen Instrumente zur Abwehr der russischen bewaffneten Aggression geworden.[/b]

          Im Jahr 2018 verabschiedete die Werchowna Rada ein neues Gesetz zur nationalen Sicherheit, um sich den NATO-Standards anzunähern.

          [/i]

          All das wäre ohne westliches Engagement, über welches auch Angela Merkel sprach, nicht möglich gewesen. Die Ukraine wurde mit aller Kraft von einem militärischen Zwerg in die nach eigener Einschätzung „stärkste Armee der Welt“ verwandelt. Unter anbetracht der extremistisch anti-russischen Rhetorik seitens der Führung der Post-Maidan Ukraine, konnte diese Bedrohung von Russland nicht weiter ignoriert werden. Das wäre schlicht fahrlässig gewesen.

    2. Genau so ist es. Die drei Gestalten Starmer, Macron und der deutsche Pinocchio sind Kriegstreiber im Sinne von Finanzkracken wie Black Rock und da rührt Blackrock-Merz gewaltig die Trommel. Westeuropa kann nur weiter bestehen wenn die Ukraine siegt, Russland zerstört und deren Ressourcen vereinnahmt werden. Das wird Russland, China und andere Länder verhindern.

  8. Um sich abzugrenzen, haben die Polen Selenski schon mal einen Orden weggenommen. Die unsäglichen Ausfälle ukrainischer Offizieller zum II WK hatten die ja vorher auch nicht gestört.
    Auch ein Beistandspakt mit Deutschland scheint nicht so richtig in deren Interesse zu liegen.
    Wollen die so sicherstellen, das der Kelch an Denen vorübergeht?
    Deutschland wird mit (konventionellen) Haselnüssen beworfen und Polen sichert sich Lemberg?

    1. Sehr schön, wie gestern die Propagandamedien (also das ZDF) das zu erklären versuchten. Da war von einem Namen eines ukrainischen Verbandes die Rede „der in Polen mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht würde“. Was nicht genannt wurde, war der Name selbst (soll ja keiner anfangen, selbst zu recherchieren) und der Hintergrund sowie das kürzliche Ereignis der Umbettung und Heimführung der Gebeine des Nazis, Verbrechers und Massenmörders (vor allem an Polen und Juden) und Mitbegründer der SS-Division Galizien Andrij Melnik im Rahmen eines Staatsaktes mit Selenski an der Spitze, um in Kiew eine Art ukrainisches Nazi-Walhall zu errichten. Auch dagegen hatte Polen protestiert, und das Ereignis als Grund für die Aberkennung des Ordens genannt.

    2. Warum haben die Polen Selenski überhaupt zuerst einen Orden verliehen? Es war doch von Anfang an abzusehen wo das hingeht mit dem „Diener des Volkes“.

  9. Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Samstag 20.06.2026) :
    Die Siedler sind nach Beit Furik, östlich von Nablus. Das Militär und die Siedler lassen die Palästinenser nicht auf ihre Felder. Und das Militär wirft mit Tränengas. Die Siedler werfen in der Wadi Al-Shaer-Gegend östlich von Salfit die Seiten- und Windschutzscheibe von mehreren Kraftfahrzeugen ein (und schlagen z.B. oben auf ein Kraftfahrzeug). Es werden bei den Angriffen drei Palästinenser verletzt. Die Siedler greifen in Iskaka, östlich von Salfit an und es gibt drei Verletzte (blutende Wunde am Kopf). Die Siedler zerstören einen Geflügelzuchtbetrieb in Arraba, südlich von Jenin. Und lassen ihre Schafe auf dem Gelände der Zuhause der Palästinenser rumlaufen. Durch die Nutzung durch das Vieh soll ein Anspruch auf das Land abgeleitet werden (Vertreibung).

    Das Militär wirft in Dura, südlich von Hebron mit Tränengas auf die Journalisten. Die Siedler greifen die Palästinenser an und werden vom Militär beschützt (Freitag). Die Siedler (Yitzhar-Siedlung) stehlen auf der Strasse nach Ramallah der Journalistin Heba Katana zwei Smartphones, einen Ausweis und den Führerschein . Die Siedler haben in Deir Abu Mash’al in der Nähe von Ramallah mindestens einen Fernseher und ein Sofa eines Palästinensers kaputt gemacht. Das Militär begibt sich in das Al-Fawwar-Flüchtlingslager, südlich in Hebron.
    Es stehen zwei bewaffnete Siedler mit dem Finger am Abzug in Sinjil und Jaljilya, Ramallah auf der Strasse. Die Palästinenser haben keine Waffen. Zwei jüngere Siedler sagen zu den Palästinensern sie sollen gehen. Es kommt ein Militärfahrzeug und vier Militärs stellen sich dazu. Sie lassen die Palästinenser nicht nach Hause fahren.

    Es wird in Silwan, Jerusalem das Land vom Griechischen Orthodoxen Patriarchen beschlagnahmt.
    Es gab in der Woche vom 12. bis 18. Juni vom Militär 230 Durchsuchungen in Städten, 135 Siedlerangriffe und es wurden 45 Palästinenser verletzt. Das Militär zerstört in der Atouf-Ebene dutzende Gewächshäuser und Bauernhöfe. Man sieht die Einwohner gehen und wie Lastwagen beladen werden. Es werden die Palästinenser vertrieben.

    Zu dem was in Gaza passiert:
    Das Militär verletzt bi einem Luftangriff auf Gaza-Stadt vier Palästinenser. Unter den Toten sind Zeina Al-Safadi, 4, Lana Al-Safadi, 14, eine Frau und der Vater (es gibt drei Verletzte und die Mutter ist schwer verletzt).
    Das Militär tötet Ahmad Munir Al-Thatha in Gaza-Nord bei einem Angriff. Das Militär beschiesst in Beit Lahia und es wird eine Palästinenserin und ein Palästinenser erschossen (evtl. Fr. Taghreed Zomlot). Es gibt bei einem Luftangriff auf das Al-Sheikh Radwan-Viertel in Gaza-Stadt mehrere Verletzte. Es wird bei einem Luftangriff auf Khan Younis ein Mensch getötet und es gibt acht Verletzte. Das Militär tötet bei einem Luftangriff auf ein Wohngebäude im Al-Bureij-Flüchtlingslager mindestens drei Menschen. Es wird Ahmad Samir Washah (Journalist) getötet (dessen Bruder, ebenfalls ein Journalist, vor zwei Monaten getötet wurde).

    Das Militär war diese Woche sehr beschäftiget. Es gab viele Angriffe. Die Wohngebäude werden zerstört. Die Schüler haben angefangen ihre Abiturprüfungen online abzulegen. Das dritte Jahr weil bei dem Völkermord die Schulen entweder zerstört wurden oder Unterkunft für Vertriebene sind. Die Anzahl der Fehlgeburten hat sich mehr als verdreifacht (Überbevölkerung, keine Hygiene, Wasserverschmutzung, keine Inkubatoren, Dämpfe und Splitter von den Explosionen). Bei der Hälfte aller Schwangerschaften gibt es ernsthafte Schwierigkeiten. Es sind über 5.800 Menschen auf jedem Quadratkilometer. Seit dem Waffenstillstand im Oktober wurden mehr als 1.010 Palästinenser ermordet. Es wurden mehr als 265 Kinder getötet und mehr als vierhundert verletzt.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Tun Sie bei der Unterschriftenaktion mitmachen und an andere rumschicken.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    1. Das ist ein Forum zur Situation in der Ukraine und nicht zu Palästina.
      Immer wieder missbrauchst Du Foren anderer Themen, um mit deren Reichweite Deine persönlichen Botschaften zu platzieren.
      Kannst Du das einfach mal lassen?
      Und nein, es geht nicht um die Relevanz des Themas Palästina und auch nicht darum, das Leid der Palästinenser kleinzureden. Es geht einzig und allein um die Unverschämtheit Deiner Vorgehensweise.
      Ich verstehe Overton hier nicht, Dich ständig gewähren zu lassen.

      1. Sofern sie derselbe hdwinkel wie im Telepolis-Forum sind sollten sie sich gegen Kommentarium nicht so aufspielen – ich habe sie dort nämlich nie so deutlich gegen Trollverhalten von den crassen nullen äußern hüren.
        Warum hier dann der Tacheles?

      2. Da die Ukraine sich noch an jedem unprovozierten völkerrechtswidrigen amerkanischen Angriffskrieg der letzten Jahre beteilgt hat, so auch gegen den Irak und den Iran, passt das schon hier rein

    2. Ich hatte noch etwas vergessen:
      Ein Siedler sprüht in Masafer Yatta, südlich von Hebron einem Palästinenser der neben ihm geht mit Pfefferspray ins Gesicht. Der Sohn von Dr. Safiya hat seinen 25. Geburtstag. Der Vater wird weiter im Gefängnis einbehalten (unter „harten Haftbedingungen“ und Einzelhaft, ohne ärztliche Versorgung und Behandlung). Das Militär beschiesst vom Meer aus (Freitag).

      1. Ich habe auch etwas vergessen… es soll wieder sehr warm werden.
        Darum viel trinken und bei Aufenthalten im Freien Sonnencreme verwenden.

  10. Wenn Selensky UND Putin Männer von und mit Ehre wären, dann würden sie persönlich gegeneinander kämpfen wie das bei den alten Römern oder bei den Rittern war. Der Sieger bekommt das Land, der andere eine würdige Grabstelle mit Gedenkstein aus Marmor und der Krieg hat ein Ende.

    Das wäre nicht nur sozialer, was die vielen getöteten Menschen angeht, sondern auch viel effizienter für die Volkswirtschaft, wenn man sich die vielen Milliarden Euro/Dollar anschaut, die inzwischen verpulvert wurden und immer noch verpulvert werden. Ein Gewinn für die Umwelt und das Klima wäre es auch noch. Die einzigen Verlierer dabei wären die Aktionäre der Rüstungsindustrie.

    Aber diese Ehre haben die beiden Ehrenmänner nicht. Das ist aber bei den Deutschen, den Amerikanern und in Israel nicht anders.

    1. @DIRTY OPERATING SYSTEM

      Weder bei den alten Römern, noch bei den Rittern haben die »Häuptlinge« selbst gegeneinander gekämpft, allerdings wurden vorher manchmal politische Nullen zur Verantwortung gezogen.

      Mir missfällt auch deine Gleichsetzung von Selensky und Putin, während Putin sich für sein Land einsetzt denkt Selensky nur daran den Krieg möglichst in die Länge zu ziehen, denn ein Ende des Krieges würde auch Slenekys Ende als Präsident bedeuten.

  11. »… und Moskau haben gedroht, im Falle eines Angriffs auf Belarus auch Atomwaffen gegen den Angreifer einzusetzen.«

    So weit ist Moskau noch lange nicht; erst werden Ziele von Nato-Staaten , in denen Waffen für die Ukraine bereit gestellt werden, aufs Korn genommen, und Deutschland wird eins der ersten Zeile sein.

    Atomwaffen kommen erst dann zum Einsatz, wenn Russland Gebietsverluste drohen.

  12. Da bricht die russische Flugabwehr um Moskau zusammen und hier wird über das Nebenthema Belarus fabuliert.
    Das ist echt witzig. Na gut, klar, die Blase will bedient werden.
    Aber vermutlich haben die russischen Angestellten wieder nur an den falschen Stellen geraucht.
    OK, hab’s verstanden, Russland hat gar kein Treibstoffproblem, dann macht mal weiter mit dem Ablenkungsartikel.

    1. Habe heute bei Lukoil für 75,83 rubel pro Liter A-95 (super) getankt. Das sind umgerechnet 0,90 €.
      Was kostet denn bei euch der Sprit eigentlich?

      Das sind jetzt vielleicht 5 Rubel mehr wie sonst, aber weißt du wir haben in Russland schon oft viel Schlimmeres überstanden. Nicht einmal eure Hungerblockade von Leningrad konnte uns brechen.

      Apropos, wann werden die Deutschen eigentlich den Genozid an den Völkern der Sowjetunion als solchen anerkennen? Morgen am 22 Juni jährt sich der Beginn eures Vernichtungskrieges zum 85. mal, wäre eine passende Gelegenheit.

      1. Vergleichbar mit einem erzwungenen Eigentor im Fußball.
        Oder mit einer extrem risikoreichen Positionierung der Flugabwehr.
        Kann sich jeder raussuchen, was er/sie lieber mag.

      2. Welch intelligenter Post!
        Reaktion:
        „Der Zugriff auf video.twimg.com wurde verweigert
        Du bist nicht zum Aufrufen dieser Seite autorisiert.“

        1. Auf YouTube postet jeder zweite Kanal den fliegenden Tankdeckel. Da braucht es keine Minute um den Vorgang zu finden.
          Wenn man will.
          Stichwort: Eigeninitiative

    2. Wie kann es der Artikel bloss wagen, den kurz bevorstehenden Endsieg anzuzweifeln? Furchtbar. Blasphemie!

      Aber auf die Logik muss man erstmal kommen: Luftangriffe und grosse Verluste an der Front stärken nur den Durchhaltewillen der heroischen Ukraine! Wenn wir den Russen die Versorgung mit Treibstoff etwas erschweren, dann stürzen sie sofort Putin und kapitulieren!

      Und das nachdem diesselbe PR bereits letzten Sommer abgespult wurde.

    3. Hallo Ottono,

      sie liegen zwar meist ziemlich falsch, aber schön von ihnen zu lesen.

      Ich wuesste nicht, dass Herr Rötzer es nötig hat, von etwas abzulenken, er wird sich einfach Themen suchen, über die er schreiben kann, und zu denen es etwas zu schreiben gibt.

      Wenn sie meinen, die russische Flugabwehr um Moskau sei zusammengebrochen, dann entspricht das doch wohl eher ihrem Wunschdenken: soweit ich gehört habe, ist es schier unmöglich, alle anfliegenden Geschosse / Fahrzeuge abzuschiessen, wobei ich hoffe, dass Russland das irgendwann hinbekommt:
      weder Russland, noch die Ukraine, noch der Iran, noch Israel, noch die US-Basen im Nahen Osten, haben das zuletzt / bisher geschafft, immer ist etwas durchgekommen.

      Insofern versuchen sie hier ein Fass aufzumachen zu einem Thema, das ausschliesslich für sie wichtig ist: wie soll Herr Rötzer das denn wissen? Und ist er dazu da, sie zu bedienen?

      1. Jetzt versuchen sie doch nicht einem Selenskj-Fanboy etwas über die Effektivität von Flugabwehr beizubringen – vollkommen sinnlos. 😉 Die Ukrainer zählen doch bei jeder detektierten Iskander den Gefechtskopf und die Täuschkörper als ‚abgefangen‘ und für Typen wie ihn zählt auch ein nicht publizierter russischer Treffer nicht, als hätte er nie stattgefunden. Da muss man schon die NATO-Ukraine Seite bewundern, wie effizient diese Informationen unterdrückt oder leitet. Da kann der ‚autokratische‘ Putin noch einiges lernen.
        Vor allem erstaunt mich, wie wenig generell auf die Ineffektivität der israelischen Luftabwehr eingegangen wird. Bei der ganzen Hilfe, die Israel zur Verfügung hat und der Konzentration so vieler System auf so kleinem Raum kamen selbst bei kleinen iranischen Salvos etliche Sprengköpfe durch.

  13. Alles, absolut alles in einem schreit
    nach Erlösung. Erlösung von diesem
    Geschwätz eines unwichtigen
    Selensky. Nichts entscheidet oder macht
    „die Ukraine“ alleine. Das sind alles Entscheidungen der NATO. Alles Andere
    ist Nebel. Wer will das?

  14. Was sie versuchen eine Relativierung der russischen Streitmacht herbeizureden ist nichts weiter als ein Witz.
    Die Russen sind nicht zu besiegen und wer das glaubt macht sich mitschuldig an dem Niedergang nicht nur deutscher, sondern auch aller europäischen Interessen,

    1. Jawoll, und die Titanic kann nicht sinken.
      Es ist nicht was nicht sein darf.

      Natürlich haben die Russen immer jeden Krieg gewonnen, egal ob sie ihn begonnen haben oder ob er ihnen aufgezwungen war. Egal ob es auf eigenem oder russischen Boden war.

      Russland gewinnt immer, ausnahmslos.

      Tatsächlich hat auch schon Russland in der Niederlage Gewinne einstreichen können.
      Einen Gewinn an Erfahrung.

      1. Sie widern mich an!

        Aber mal Butter bei die Fische! Wie, glauben Sie, kann eine Atommacht einen Krieg um die eigenen Existenz, und um die geht es ja bei der vom Westen offen geplanten Zerschlagung („Dekolonisierung“) Russlands „verlieren“? Und wäre das dann ein Gewinn für uns?

  15. Inwiefern ist eine Einschätzung eines Kriegsbeteiligten Geheimdienstes auch nur irgendetwas wert?
    Sie ist nicht das Papier wert, auf dem sie steht, Basta!!!
    Wenn der ukrainische SBI behauptet, Russland war es, dann ist das so wahr, als würde die Mafia behaupten, die Morde wären von der Polizei begangen worden.

      1. Sie rechtfertigen den gezielten Mord an Kindern? Das ist nicht Ihr Ernst?
        Fanden Sie die Bombardierung der Berufsschule auch „ok“?

  16. Am 4. Juni gab es keinen ukrainischen Präsidenten! Erst recht nicht diesen Machthaber Selenski, der das Land mit Terror und Dekreten beherrscht. Dessen Amtszeit lief vor etwa anderthalb Jahren aus, eine Verlängerung im Kriegsfall sehen die ukrainische Verfassung und die Gesetze des Landes nicht vor.

  17. Der Präsident bleibt im Kriegsfall legitim im Amt, da das ukrainische Kriegsrecht die Abhaltung von Wahlen untersagt. Seine Amtszeit endet offiziell mit der Wahl eines Nachfolgers – frühestens nach Aufhebung des Kriegsrechts.

    Seit Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 gilt das Kriegsrecht, das alle nationalen Wahlen verbietet und alle 90 Tage verlängert wird. Selenskyjs fünfjährige Amtszeit endete zwar im Mai 2024, doch Artikel 108 der Verfassung sichert die Kontinuität der Staatsgewalt, indem er dem Präsidenten erlaubt, sein Amt bis zur Vereidigung des Nachfolgers auszuüben.
    · Politische Unterstützung: Das ukrainische Parlament hat mit 268 Stimmen ausdrücklich bestätigt, dass Selenskyj bis zum Ende des Kriegsrechts legitimer Präsident bleibt.

    Sehr lustig übrigens, dass der Aggressor der Ukraine vorschreiben möchte, wie Demokratie funktioniert aber selbst nur eine Diktatur ist.

    1. Sie reden Unsinn!

      Das Parlament und der Ministerpräsident samt seiner Regierung bleiben im Kriegsfall Amt. Die Amtszeit des Präsidenten ist laut ukr. Verfassung jedoch klar begrenzt und wird nicht verlängert, wenn (aus welchen Gründen auch immer) keine Wahlen stattfinden.

      Und das „schreibt nicht der Aggressor“ der Ukraine vor, das ist geltendes Recht! Die Amtsgeschäfte des Präsidenten übernimmt in der Zeit der Vakanz der Parlamentspräsident.

      …wo Sie in der Ukraine allerdings eine „Demokratie“ sehen, bleibt Ihr Geheimnis….

      1. „Und das schreibt nicht der Aggressor der Ukraine vor, das ist geltendes Recht! “

        Rechtsbestimmungen im Ausnahmezustand des Kriegsrechts

        Artikel 19.

        Unter Kriegsrecht sind folgende Handlungen verboten:

        1) Änderung der Verfassung der Ukraine;

        2) Änderung der Verfassung der Autonomen Republik Krim;

        3) Durchführung der Wahlen zum Präsidenten der Ukraine sowie der Wahlen zur Werchowna Rada der Ukraine, zur Werchowna Rada der Autonomen Republik Krim und zu den Organen der lokalen Selbstverwaltung;

        4) Durchführung gesamtukrainischer und lokaler Referenden;

        1. Und weiter?
          Du hast jetzt brav zitiert, daß im Krieg keine Wahlen stattfinden. Das hat auch niemand bezweifelt.

          Aber wo ist die Bestimmung, daß die Amtszeit des Präsidenten verlängert wird? Für Parlamente und Regierung/Ministerpräsident gibt es die! Ausdrücklich! Für den Präsidenten nicht! Was daran liegt, daß der Präsident in der Ukraine formell kaum mehr Rechte hat als der deutsche Bundespräsident. Das hat sich allerdings unter Poroschenko und erst recht Selenski geändert, indem diese sich immer mehr Macht anmaßten, die ihnen als Präsident aber rechtlich nicht zusteht. Sie umgehen das Parlament, als eigentliches Machtzentrum mittels ungültiger Dekrete.

          Warum gab es denn die von Ottono angeführte Abstimmung der Rada, daß sie Selenski weiterhin das Vertrauen als „Präsident“ aussprechen? Was übrigens im ersten Anlauf noch grandios scheiterte, und somit Selenskis Show anläßlich des Besuches vd.Leyens verdarb. Das wäre doch völlig unnötig gewesen, wenn es nicht berechtigte Zweifel an der Legitimität gegeben hätte?

          Man nennt sowas in der Kriminalistik auch „überspezifisches Dementi“.
          Übrigens: Artikel 103 ist eindeutig:

          “ Der Präsident der Ukraine wird von den Bürgern für eine Amtszeit von fünf Jahren auf der Grundlage allgemeiner, gleicher und direkter Wahlen bei geheimer Stimmabgabe auf fünf Jahre gewählt.

          Es gibt dann noch Regeln für ein vorzeitiges Ende der Amtszeit, aber eben keine für eine Verlängerung über die 5 Jahre hinaus. Es müssen wieder Wahlen stattfinden, oder es gibt keinen Präsidenten.

          1. „Du hast jetzt brav zitiert, daß im Krieg keine Wahlen stattfinden. Das hat auch niemand bezweifelt.“

            Sie bezweifeln nicht etwas, Sie fordern Neuwahlen in einem anderen Land, dessen interne Angelegenheiten Sie als Deutscher nichts angehen. Der Forist @Ottono hat Ihnen die aktuelle Rechtslage dargestellt, ich habe es -im Worlaut- um den Artikel 19 ergänzt, der u.a. die beiden Punkte a) Präsidenschaftswahlen und b) Parlamentswahlen klar regelt. Nach Kriegsende wird im Parlament das z.Zt. geltende Kriegsrecht aufgehoben, ab dem Zeitpunkt greift wieder die Verfassung in vollem Umfang und es gibt Neuwahlen.

            1. Mittlerweile fordere ich diese Neuwahlen in der Ukraine auch, denn solange der Staatsapparat und das Militär der Ukraine so großzügig aus Deutschland alimentiert werden wie bisher, habe ich als Deutsche ein berechtigtes Interesse daran, dass diese Daueralimentation aufhört. Und mein Unverständnis für ukrainische „Flüchtlinge“, die mit Bandera-Parolen für die Weiterführung des Krieges gegen den Donbass und Russland werben, aber nicht selbst dafür einstehen wollen, wird auch nicht weniger. Ganz im Gegenteil: Die beiden wohlsituiert wirkenden Ukrainerinnen forderten im Brustton der Überzeugung, Europa müsse in den Krieg mit eigenen Soldaten einsteigen. Jenes Gespräch ereignete sich am orthodoxen Osterfest 2026.

    2. Das Subjekt an der Spitze der Ukraine, hatte vor den Wahlen zu seiner Präsidentschaft versprochen, das selenski den Ukraine Konflikt beenden möchte.
      Heute zig Jahre später, steht die bankrotte Ukraine mit ihren über verschuldeten Dienern ihrer Nation vor einem finanziellen Problem.
      Die Diener ihrer Völker schütten Mrd an den zu unterstützenden Staat, um zeitgleich, ihre strukturellen Probleme im gesamten EU Bereich zu lösen.
      Wie kann diese Politik eine solche irrationale Politik betreiben, wenn diese Politiker angeblich ihrem Staat verpflichtet sind über Eid?

  18. Das Zitat aus dem oberen Drittel vom Artikel, besagt was?
    Der ‚illegale Präsident‘ aus der Ukraine bettelt, das Russland endlich die ‚SMO‘ beendet.
    Ist das möglich, daß Russland eine Revanche vollbringt, für alle Verbrechen durch den Westen?
    Ja, das ist möglich, da der Räuber viel zu lange straffrei davon kam!

  19. „Selenskij droht Belarus mit Angriff und setzt ein Ultimatum“

    Wird er nach Belarus Polen mit seiner Nazitruppe angreifen weil die ihm den Orden entzogen haben???

    Wie soll man seine Aussage bewerten die Ukraine verfügt über die zweitgrößte Armee der NATO???

    Ist er schon Mitglied und keine hat es mitbekommen?

  20. „Er stellte das Ultimatum, dass Belarus innerhalb einer Woche Kommunikationsausrüstung (Repeater), die angeblich zur Koordination russischer Angriffe auf zivile Orte, nicht auf Ziele an der Front dienen, entfernen müsse.“

    Ich bin davon überzeugt, das Weißrussland hier nur zu dem Zweck in den Krieg hinein gezogen werden soll, weil nach einem möglichen Gegenschlag dann die europäischen NATO-Zwerge auf Seiten der Ukraine eingreifen sollen. Motto: Guckt mal, jetzt werden wir armen Ukrainer auch noch von den Hilfstruppen Putins angegriffen und wo bleibt eure Hilfe? Jetzt müsst ihr auch Soldaten schicken. So könnte das Kalkül Selenskiys aussehen.

    Sieht offenbar vollkommen aussichtslos aus für die Ukraine.

  21. Selenskiy muß ziemlich fertig sein, wenn er Weissrussland in den Krieg hineinziehen will. Er lanciert selbst Angriffe auf weissrussische Kinder in einem Bus und schiebt das dann den Russen in die Schuhe. Das ist die Strategie einer Person, die weiß, das sie am Ende ist. Wer stellt diesem Selenskiy endlich mal das Mundwerk ab? Der Westen krallt sich an die Ukraine wie ein Ertrinkender an einen Strohhalm. Ist die Ukraine in der NATO? Nein. Ist sie EU-Mitglied? Nein.
    Was soll dann das Theater, das der Westen veranstaltet? Noch mehr Waffen, noch mehr Geld. Haben wir es? Nein. Dem Bürger wird das Fell abgezogen, derweil die Rüstungsindustrie sich freut.
    Merz ist ein Kriegskanzler. Wie will er gegen eine Atommacht gewinnen? Das ist unmöglich. Vielleicht dämmert es ihm noch, aber zutrauen muß man ihm alles.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen