Selenskij: „Die Russen verlieren mehr Männer auf dem Schlachtfeld, als sie rekrutieren“

Bilder der ukrainischen Drohneneinheit Magyar Birds für demonstrativ und zynisch die Brutalität der gezielten Tötung von russischen Soldaten vor. Hier sieht der Mann der Drohne ins Auge, die ihn gleich töten wird.

Der ukrainische Präsident Selenskij berichtet kaum Glaubliches über die Situation an der Front. Angeblich würden die Russen im Monat 30.000-35.000 Soldaten verlieren. Zu Beginn des Krieges sei das Verhältnis der ukrainischen zu den russischen Verlusten 1 zu 3 gewesen. Seit Ende 2025 liege es bei 1 zu 6, an manchen Orten auch bei 1 zu 8. Das würde bedeuten, dass auf 6000 ukrainische Verluste 30.000 russische kommen. Man bringt diese angeblich hohen Verlustzahlen immer nur schwer mit den Zahlen der wiederholten Leichentausche von Gefallenen zusammen, wenn die Ukraine tausend Leichen erhält, Russland aber nur einige Dutzend (Warum tauscht Russland 1000 Leichen von ukrainischen Soldaten gegen 38 russische Leichen aus?).

Selenskij sagte dies in einem gestern veröffentlichten  Interview mit Le Monde. Das beginnt damit, dass er sich über mangelnde Aufmerksamkeit auf die Ukraine beklagt. Der Iran-Krieg lenkt die Aufmerksamkeit und damit auch die Unterstützung von der Ukraine ab, die Friedensverhandlungen sind eingeschlafen. Selenskij beschwört, dass die Welt, vor allem aber Europa gefährdet sein würden, wenn die Ukraine nicht ausreichend finanziert wird. Das ist eine Wiederholung. Das Massaker am 7. Oktober 2023 und der anschließende Krieg hatten bereits einmal für längere Zeit die Aufmerksamkeit an sich gebunden. Jetzt aber ist die Situation schwieriger, weil Trump die Unterstützung der Ukraine bereits weitgehend eingestellt hat und es sein kann, dass auch die über die Nato-Initiative PURL (Prioritized Ukraine Requirements List) finanzierte Waffenkäufe die Ukraine nicht mehr mit den Waffen versorgen können, die die USA im Nahen Osten verbraucht hat bzw.  selbst benötigt. Um so dringender braucht Selenskij die Europäer, ihr Geld und ihre Waffen:

„Wir alle müssen uns engagieren – und wenn ich ‚wir‘ sage, meine ich ganz Europa und nicht nur die Ukraine –, denn der Krieg im Nahen Osten lenkt die Aufmerksamkeit ab, das ist völlig offensichtlich“, sagte Selenskij. „Und indem er die Aufmerksamkeit ablenkt, rückt er uns in den Hintergrund der Prioritäten, zumal es sich um einen Krieg handelt, an dem die Vereinigten Staaten beteiligt sind, die lange Zeit der wichtigste Geldgeber der Ukraine und später, dank der finanziellen Hilfe der Europäer, ihr wichtigster Waffenlieferant waren.“

Selenskij weist wieder darauf hin, dass die Ukraine angeblich von Golfstaaten gebeten wurden, ihnen bei der Abwehr von Drohnen zu helfen. Man habe bereits Expertenteams geschickt und erwarte, dafür mit Patriot-Abfangraketen und anderen versorgt zu werden. Letzteres ist sicher ein vergeblicher Wunsch, so lange Iran die Golfstaaten weiter angreift. Selenskijy erklärt erneut, dass er sich weigert, den Rest des Donbass gegen Frieden  an Russland zu übergeben. Dabei wird erneut deutlich, dass die Ukraine sich schon lange auf einen Krieg vorbereitet hat, weil die Städte zu Festungen ausgebaut wurden, was auch zur Folge hat, dass bei den Kämpfen diese zerstört werden: „Wir wollen nicht, dass unser Staatsgebiet erneut besetzt wird oder dass unsere Hauptstadt blockiert wird, um unser Land vollständig zu besetzen. Doch genau das könnte passieren, wenn wir uns aus dem Donbass zurückziehen. Warum? Weil wir dort über wichtige Verteidigungslinien und mächtige Befestigungsanlagen verfügen, die im Laufe der Jahre errichtet wurden. Sobald man diese besiedelten Gebiete verlässt, ebnet man den Weg für eine rasche Besetzung durch Russland, falls es dies beabsichtigt.“

Um trotz mangelnder Aufmerksamkeit und der Notwendigkeit, ausreichend mit Geld und Waffen unterstützt zu werden, muss Selenskj natürlich betonen, dass die Hilfe nicht in einen aussichtslosen Krieg versickert. Das ist auch im Interesse der meisten EU-Staaten, die zumindest noch für einige Jahre Russland mit dem Krieg in der Ukraine binden und schwächen wollen. „Alle Verhandlungen gehen davon aus, dass Russland vorrückt und wir zurückweichen. Und leider gelingt es Moskau sehr gut – leider sehr oft –, den Vereinigten Staaten diese Sichtweise zu verkaufen. Sobald wir diese Darstellung widerlegen, vor allem auf dem Schlachtfeld, und die Front so fest wie Zement, wie Stahlbeton, hält, ist das eine Niederlage für Russland, denn es verliert Geld und natürlich auch Menschen.“

Das ist der Zusammenhang, in dem Selenskij von den großen Verlusten der russischen Streitkräfte spricht und von der Notwendigkeit, Gelder zu erhalten, weil sich im Krieg alles ums Geld dreht: „Warum reden wir ständig über finanzielle Fragen? Und warum reagieren wir so heftig auf die Aufhebung der Sanktionen? Weil es um Geld geht. Und Geld bedeutet nicht nur Panzer. Außerdem führt niemand mehr Krieg mit Panzern. Geld bedeutet Drohnen. Geld bedeutet Menschen. Menschen bedeuten Verträge. Und wenn [die Russen] nicht mehr die Mittel haben, die Verträge zu bezahlen, werden sie weniger rekrutieren und über weniger Streitkräfte verfügen. Ihre Armee ist nicht nur schlecht ausgebildet, sondern beginnt auch zu schrumpfen. Sie verlieren mehr Männer auf dem Schlachtfeld, als sie rekrutieren.“

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Man muss immer wieder darauf hinweisen, dass so die Mobilisierung in der Ukraine vor sich geht, was darauf hindeutet – und jeder weiß -, dass den ukrainischen Streitkräften die Soldaten ausgehen.

Die Strategie ist angeblich, die russischen Truppen ausbluten zu lassen

Im Augenblick sieht es so aus, dass sich Russland und die Ukraine gegenseitig mit weitreichenden Drohnenangriffen schwere Schäden zufügen können. An einigen Orten rücken die russischen Truppen im Schneckentempo weiter vor, an anderen haben die ukrainischen Truppen Geländegewinne gemacht. Entscheidende Veränderungen an der Front gibt es nicht. Russlands Kriegskasse füllen sich, während die Ukraine auf Gelder wartet. Mindestens 56 Milliarden Dollar sind, so der ukrainische Finanzminister erforderlich, um das Überleben des Staates und die Finanzierung der Streitkräfte zu ermöglichen, die mit der gewaltsamen Jagd auf Männer, die nicht für die ukrainische Regierung und Nation, schon gar nicht für europäische Interessen kämpfen wollen, die Mobilisierung  betreiben.

Deswegen vielleicht auch die Erfolgsmeldungen über die angeblich hohen Verluste der russischen Truppen.  Robert “Madyar” Brovdi, seit Juni 2025 der Kommandeur der unbemannten Streitkräfte, also der Drohneneinheiten, behauptete so in einem Interview mit The Economist, dass die ukrainischen Truppen größere Verluste bei den Russen erzielen können, als diese neue Soldaten rekrutieren können. Die Strategie sei daher, die russischen Truppen ausbluten zu lassen. Seit Ende 2025 hätten ukrainische Drohnen mindestens 8.776 Soldaten mehr getötet oder außer Gefecht gesetzt, als Russland ersetzen konnte, behauptet er. Und allein die unbemannten Streitkräfte würden 400 Russen für jeden toten Ukrainer auslöschen. Jeder getötete russische Soldat würde 878 Dollar an Material kosten. Man darf sich fragen, wie er zu diesen genauen Verlustzahlen kommt. Die Journalisten vom Economist scheinen aber eher an spektakulären Übertreibungen interessiert zu sein, als am Hinterfragen und Belegen der Behauptungen.

Seine Einheit, die Magyar Birds Brigade, so brüstete er sich weiter, würde für ein Sechstel der russischen Verluste verantwortlich sein, obgleich sie nur 2 Prozent des militärischen Personals darstellt. „Wir sollten [Drohnen] aus Plastik und Metall gegen tote Russen eintauschen. Das ist der beste Wechselkurs“, meinte er zynisch und gibt sich als eiskalter Killer: „Ich habe überhaupt keine moralischen Bedenken. Keines. Ein Mann mit einem Gewehr in der Hand, der auf mein Land kommt, will mich töten. Entweder töte ich ihn oder er tötet mich. Millionen Ukrainer, darunter auch meine Mutter, schöpfen Kraft aus dem, was wir tun.“

Angeblich, so geht aus einem Posting auf dem Telegram-Channel hervor, hätten die Russen vom Dezember bis Februar 80.122 Soldaten mobilisiert, davon seien 88.898 von allen unbemannten ukrainischen Einheiten getötet oder verletzt worden, davon 30.000 durch seine Magyar Birds. „Das vom Verteidigungsminister Fedorow und anderen gesetzte Ziel sind 50.000 getötete oder verletzte feindliche Soldaten pro Monat. Der Mobilisierungsplan der Russischen Föderation sieht über 400.000 Soldaten bis 2026 vor.“

Die Zahlen kommen von einer Online-Zählung für jede einzelne Einheit der unbemannten Streitkräfte („kill board“). Dort werden in Echtzeit die Erfolge aufgelistet, also wie viele Gegner getötet und verletzt und wie viele Fahrzeuge und Waffensysteme zerstört oder beschädigt werden. Es würden nur „bestätigte Daten zu getroffenen und zerstörten Feindzielen“ angegeben, es handele sich um „ausschließlich verifizierte Ergebnisse“. Vermutlich basieren sie auf Meldungen der entsprechenden Teams, die gerne mehr Erfolge melden, als tatsächlich erzielt wurden.

Bei seiner Einheit werden Russen als „Würmer“ bezeichnet, die von den „Vögeln“ gefressen/getötet oder verkrüppelt werden. Auf dem YouTube-Kanal werden Videos gezeigt, wie russische Soldaten gejagt und hinterrücks ermordet werden. Man macht sich lustig über verängstigte und wehrlose Gegner vor der Explosion der Kamikaze-Drohne. Auch im Telegram-Channel reiht sich ein inhumaner Kommentar mit der Lust am Töten auf den anderen.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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69 Kommentare

  1. Blosser Bodycount als Index für den militärischen Erfolg – hatten wir das nicht schon im amerikanischen Krieg in Vietnam? Ausser zynisch auch (vom rein strategisch-analytischen Standpunkt aus) strohdumm (wie in Vietnam eindrücklich bewiesen)! Klar, geht’s dabei nur um PR und nicht um Analyse, aber das macht die Sache nicht besser: man scheint zu glauben, wenn einem die (irregemachte) Öffentlichkeit glaubt, macht das den alles entscheidenden Unterschied. Auch nicht gerade realistisch, sondern höchst trumpisch!
    „…eine Niederlage für Russland, denn es verliert Geld und natürlich auch Menschen.“ So also rechnet Selenski: für ihn ist auf der Verlustseite nur russisches Leben wertvoll, ukrainisches dagegen keinen Dreck wert, und was Geld anbelangt, kann die Ukraine ja keins verlieren, denn sie hat keins: die ukrainische Armee mordet von Anfang an ausschliesslich auf Pump. Daran hat er sich so gewöhnt, dass er sich nichts anderes mehr vorstellen kann, schon gar nicht zurückzahlen – und da hat er ja auch recht: das wird garantiert nie geschehen.

  2. nur mal so am Rande: “ hätten die Russen vom Dezember bis Februar 80.122 Soldaten mobilisiert, davon seien 88.898 von allen unbemannten ukrainischen Einheiten getötet oder verletzt worden“ – finde den Fehler….
    88898 von 80122 sind dann minus 8776 oder wie habe ich mir das vorzustellen?

    1. Der Nachtkönig Putin hat die Gefallenen mittels Handauflegen wiederbelebt. Dann konnten sie weiterkämpfen, Nur die blau leuchtenden Augen verraten sie….

  3. Lohnt es sich überhaupt noch, solche PR-Kampagnien einer durchgeknallen Zionisten-Marionette näher zu beleuchten?
    Natürlich haben die Russen Verluste, human und wirtschaftlich. Und die (Rest-)Ukraine? Wieviel kann der Wertewesten überhaupt noch abzweigen, um nicht selbst bankrott zu gehen? Und das alles wird gesponsert, weil man 1/3 der ukrainischen Bevölkerung, der russischstämmigen, den Garaus machen möchte, und das seit mindetens 2000. Energie scheint die Ukraine auch nicht zu benötigen, das, was man unbedingt braucht, klaut man sich, das war auch schon im Jahr 2000 so, und ansonsten sind die Banderas hart im Nehmen, oder auch Geben, wenn mittellose Familienväter verheizt werden. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, möglicherweise liegt die Wurst gerade zwischen Saporoshie und Hormus.

    1. Nato/EU und die USA wollten ja auch nur das ukrainische Territorium, das eine Grenze mit Russland hat.
      Und davon traeumt Selenski, die Menschen im Donbass koennen ja nach Russland auswandern, soll er mal gesagt haben, der Donbass nur fuer die USA und die Nato, was fuer ein grandioses Geschenk fuer den Westen!
      Wie schnell da ein Nato/US Stuetzpunkt gebaut worden waere, kann man im Kosovo sehen, nach Ende der Bombardierung am 9. Juni 1999 rueckten die Amerikaner noch im Juni 1999 mit ihrer militaerischen Ausruestung fuer das Camp Bondsteel an. So schnell kanns gehen! Die Restukraine waere dann hurtig, auf US-Druck natuerlich, in die EU eingegliedert und die Rechnung dafuer den EU-Buergern praesentiert worden.

    2. @Wunderlich

      Selenski ist Jude, aber muss er deshalb als Zionisten-Marionette bezeichnet werden? Ist also Jude gleichbedeutend mit Zionist und sind daher alle Juden Mörder von Arabern?

      Wenn du das denkst, worin unterscheidest du dich dann von den Nationalsozialisten?

      1. Selenski ist Jude, aber muss er deshalb als Zionisten-Marionette bezeichnet werden? Ist also Jude gleichbedeutend mit Zionist und sind daher alle Juden Mörder von Arabern?

        Alle Juden?
        „Alle“ und „Keine“ sind derart ausschliessliche Begrifflichkeiten, man kann sie nicht auf Menschen anwenden.
        Bei Menschen spricht man deshalb am besten von „mehrheitlich“ – das passt dann besser, denn es gab und gibt es nicht, dass ALLE Menschen einer Meinung sind.

        Deshalb kann man zwar sagen, dass viele, wenn nicht sogar eine grosse Mehrheit der Juden direkt und indirekt genau das sind, was Sie fragen: Landräuber, Diebe, Mörder von Arabern.
        Nicht alle, aber wohl eine grosse Mehrheit.
        Denn immerhin fliesst ja nicht nur staatliches US-Geld, sondern auch viel rein jüdisches Geld nach Israel.
        Und wer den Staat Israel finanziell oder sonstwie unterstützt, unterstützt besagten Landraub und Völkermord.

        Aber viel interessanter als die Beurteilung Selensky’s als Jude ist doch die Beurteilung Israels als Lieferant von Waffen und sonstiger Unterstützung Richtung Ukraine.
        Da haben wir also einen Staat – die Ukraine – welcher staatlicherseits und bevölkreungsseits explizit Neonazi-Truppen unterstützt, ja sie sogar in seine militärischen Strukturen eingebunden hat und sie mit den neuesten und besten Waffen versorgt.
        Und genau diese offiziellen ukrainischen Neonazi-Truppen waren nachweislich verwickelt in die Erschiessung von Zivilisten, um sie an der Flucht zu hindern.
        Und ein Staat wie Israel, welcher sich auf die Fahnen geschrieben hat, niemals mehr eine Shoah zuzulassen, verbündet sich mit einem Staat, welcher offiziell Neonazis unterstützt, auszeichnet, bezahlt, bewaffnet, und damit ermöglicht hat, dass genau diese Truppen auch Juden ermordeten (denn unter den wahllos ermordeten Zivilisten, davon können wir getrost ausgehen, waren auch Juden – und wenn wir denn schon der Theorie der Juden, sich selbst als das auserwählte Volk zu sehen, folgen wollen, dann hat der Staat Israel hier nicht nur versagt, er wurde Mittäter).

        Nun, was sagen solche Verbindungen, Beziehungen zwischen Israel und einem Neonazi-Staat aus?
        Ich denke, wir wissen die Antwort: was immer mit den Juden, speziell denen in Israel, im Laufe der Zeit geschehen ist: irgend etwas hat sie, irgendwann, unbemerkt oder bewusst ignoriert, selbst in Nazis verwandelt – Nazis, Neonazis – egal, lassen wir die Worthülsen beiseite.
        In echte, mörderische Neonazis.
        Und genau das und nichts anderes ist Israel heute: ein Neonazi-Staat voller Neonazis – und einzelne, wenige israelische Abweichler ändern daran wenig, genauso wie einzelne, wenige Abweichler den deutschen Nazi-Staat, das 3. Reich im letzten Jahrhundert, ändern oder an irgendwelchen Verbrechen hindern konnten.
        Und deshalb muss der Staat Israel zerstört werden – so wie damals das 3. Reich – mit allen und denselben Konsequenzen für die Israelis, so wie damals das 3. Reich zerstört wurde mit allen Konsequenzen für alle Deutschen – auch denjenigen, welche Abweichler waren.

        Den üblichen Einwänden, welche kommen, halte ich entgegen: die Zerstörung des Staates Israel umfasst nicht die Zerstörung aller Juden, wenngleich das Judentum ganz offensichtlich eine Triebfeder der israelischen Verbrechen ist. Es wird dabei Kollateralschäden geben, ja, so wie damals im 3. Reich – aber wichtig ist, dass sämtliche israelischen staatlichen Strukturen zerstört werden, auf dass sie sodann neu aufgebaut werden können – sinnvollerweise als Zwei-völker-staat, in welcher die Juden nur Teilhaber sein dürfen.
        Dass dabei auch sämtliches geraubtes Land zurückgegeben und ganz viele Israelis, namentlich die sogenannten Siedler, aber auch die Angehörigen der IDF (welche ich als eine neue SS bezeichnen täte) in Prozessen ähnlich den Nürnberger Prozessen, zu harten Strafen bis zum Tode verurteilt werden müssen, versteht sich von selbst.
        Auf Schuld folgt Sühne, dieses Gesetz muss auch auf Israelis angewendet werden.
        Wichtig ist dabei, dass sämtliche Träume von Gross-Israel für immer ausgemerzt werden.
        Und die verbleibenden Israelis werden dann lernen müssen, mit Palestinensern, mit Arabern, mit Persern zusammenzuleben ohne ihre ansonst zur Schau getragene unerträgliche Überheblichkeit – nur noch Menschen unter Menschen.
        Im Iran leben übrigens auch Juden – die können das, also sollten die Israelis das auch lernen können.

        1. @Enrico

          Was deine israelische Kritik an den gegenwärtigen, israelischen machthabern betrifft, da stimme ich dir zu, besonders darin, dass die israelische Regierung keine Probleme mit den ukrainischen Bandera-Anhängern zu haben scheint.

          Wie aber kommst du darauf, dass viele, wenn nicht sogar eine grosse Mehrheit der Juden direkt und indirekt Landräuber, Diebe und Mörder von Arabern sind? Bist du ein Experte in Fragen die mit Juden zu tun haben?
          Wie viele Juden in Israel hast du überprüft, oder in den USA oder in Russland?

          Was deinen Vergleich von Israel mit Nazi-Deutschland betrifft, kann ich nur sagen: Es gab in der ganzen Geschichte keine Nation – auch nicht Israel – die man mit Nazi-Deutschland vergleichen kann, oder kennst du noch eine Nation die versucht hat fabrikmäßig Ungeziefer-Vertilgung an einem Volk zu praktizieren? Vergleiche von Ländern mit Nazi-Deutschland haben nur das eine Ziel die Nazi-Verbrechen zu relativieren.

          Die Niederlage des Dritten Reichs bedeutete nicht die Zerstörung Deutschlands, und wenn der Staat Israel mit den gleichen Konsequenzen für die Israelis zu rechnen hat, so wie damals Deutschland mit allen Konsequenzen für die Deutschen zu rechnen hatte, dann hätte ich nichts dagegen.

          Dabei hoffe ich aber, dass Israel ebenso eine Chance zu einem Wirtschaftswunder nur wenige Jahre nach seiner Niederlage bekommt wie Deutschland nach seiner Niederlage bekam, weiter hoffe ich, dass die israelischen Abweichler ebenso gut wegkommen, wie die deutschen Mitläufer weggekommen sind.

          1. @henio
            Gerne antworte ich auf Ihre Fragen, sogut ich es kann, wiewohl eine schriftliche Stakkato-Diskussion wie hier immer auch viel Raum für Missverständnisse birgt.

            Wie aber kommst du darauf, dass viele, wenn nicht sogar eine grosse Mehrheit der Juden direkt und indirekt Landräuber, Diebe und Mörder von Arabern sind? Bist du ein Experte in Fragen die mit Juden zu tun haben?

            Sämtliche israelische Siedlier sind direkte Landräuber und Mörder. Das gesamte Fundament des israelischen Staates beruht auf Terror, Mord, Diebstahl!

            https://uncutnews.ch/scott-ritter-warum-ich-nicht-mehr-zu-israel-stehe-und-nie-wieder-werde/
            https://web.archive.org/web/20231030103525/https://www.scottritterextra.com/p/why-i-no-longer-stand-with-israel
            (Seine eigene Webseite ist momentan gehackt)

            Schauen Sie, was gerade in der Westbank passiert. Es gibt – moderner Technologie sei Dank – mittlerweile viele Filme zu sehen, welche solche Verbrechen dokumentieren – Sie geschehen noch immer, heute und jetzt!

            Wie viele Juden in Israel hast du überprüft, oder in den USA oder in Russland?

            Es genügt, die Resultate zu überprüfen. Wenn wir wissen wollen, ob eine Stadt eine Koks-Kloake ist, müssen wir nicht jedes Bewohners Blut oder Haare analysieren.
            Es genügt, die Abwasser zu analysieren – und die zeigen die Wahrheit schonungslos.
            Verstehen Sie die Metapher?
            Wir achen auf Israel, wir schauen, auf Gaza, wir schauen auf die Wetbank, wir schauen auf den Libanon – und wir wissen: Israel ist eine Kloake von Mördern.

            Was deinen Vergleich von Israel mit Nazi-Deutschland betrifft, kann ich nur sagen: Es gab in der ganzen Geschichte keine Nation – auch nicht Israel – die man mit Nazi-Deutschland vergleichen kann, oder kennst du noch eine Nation die versucht hat fabrikmäßig Ungeziefer-Vertilgung an einem Volk zu praktizieren? Vergleiche von Ländern mit Nazi-Deutschland haben nur das eine Ziel die Nazi-Verbrechen zu relativieren.

            Dieses Argument dient aber auch der Relativierung der Völkermord-Verbrechen Israels.
            Wissen Sie, wieviele tausende Tonnen Bomben die israelischen Nazis allein über Gaza abgeladen haben?
            Wissen Sie, dass die Israelis Hunderte von palästinensischen Leichen – ob noch Lebende darunter waren, wollen wir alle nicht wissen – gleich mit ihren grossen Bulldozern im Sand verscharrt haben?
            Na wenn das nicht industriell ist?
            In 20, 30, 40 Jahren werden wir solche Massengräber öffnen – so wie wir Massengräber aus der Nazis geöffnet haben.
            nd was sagen wir dann – so wir dann noch leben?

            100’000 Israelis haben gegen den israelischen Schlächter und Verbrecher Netanjahu protestiert.
            Bei 10 Mio Einwohnern haben also 1% protestiert. Bei 200’000 wären es 2% gewesen.
            Allerdings, gegen Nethanjahu zu sein heisst nicht, gegen den Völkermord, den Landraub an den Palestinensern zu sein – es gab entsprechende Umfragen, welche genau das andeuteten.

            Am Ende ist es aber egal. Israel muss zerstört werden, danach Nürnberger Prozesse, in welchem die Verbrecher hingerichtet werden, und alles geraubtes Land wieder an die ursprünglichen Besitzer bzw ihre Nachfahren rückgeführt wird – mit Entschädigungen natürlich.
            Ja, das wird ein fest für Scharfrichter: wir dürfen damit rechnen, dass allein von den Siedlern, der IDF (wir wissen es seit den Nazis: ein Soldat kann sich nicht auf Befehle berufen, wenn er Verbrechen begeht) wie auch aus dem Regierungsapparat am Ende 10’000e von Hinrichtungen erfolgen müssen !

            Und Israel darf es danach nicht mehr geben, dieser Staat muss komplett vernichtet werden.

            Danach ein Neustart, wie ich es schrieb, mit EINEM neuen Staat, in welchem die Ex-Israelis, die Juden, zwar leben, aber niemals mehr als 40% der Macht und des Landes haben dürfen.

            Und vor allem: so wie man den Deutschen das Nazitum ausgetrieben hat (wiewohl ich mittlerweile am Erfolg zweifle, wenn die die Ex-Aussenkuh, den aktuellen Lügenkanzler sowie einige andere der deutschen Kriegstreiber so ansehe), so muss man den Juden diesen Quark vom auserwählten Volk austreiben.
            Nur so kann es dort wieder Frieden geben.

            Dies wäre dann die Chance für einen Neubeginn für die Juden – und ansonst sollen sie halt ins Pfefferland gehen.
            Würde mich nicht wundern, wenn sie lieber als Vertriebene ins Pefferland gehen, und so einmal mehr an der Legende des unschuldig verfolgten Volkes modellieren könnten.

  4. Der Kokser von Kiew spiegelt die Situation in der Ukraine. Die ukr. Armee hat mehr Verluste als die Menschenfänger Nachschub einfangen können.
    Damit bedient er aber gekonnt die Wünsche und Hoffnungen der fanatischen Russenhasser im „Westen“. Und die zahlen Milliarden an € ….

  5. Das Problem mit diesen FPV-Drohnen sind die Bilder. Wir wissen nicht, was nach dem Aufschlag passiert ist. Da stirbt längst nicht jeder und das gilt für beide Seiten. Das gleiche gilt für Fahrzeuge, Panzer und Häuser, die getroffen werden – auch da wissen wir nichts, solange es nicht von einer zweiten Drohne beobachtet wurde.

    Wir wissen aber, dass Selenskij wie auch Trump wie auch Netanjahu, dass sie alle ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit haben. Die Russen haben auch derartige Spezialabteilungen und die fliegen auch keine Kaffeekränzchenbotschaften in die Schützengräben.

    Das einzige, was ich real aus diesem Beitrag mitnehme, ist, dass der Jargon und das Denken der ukrainischen Soldaten sehr faschistoid klingt.

    PS. Sieht so aus, als ob jetzt auch die IDF vermehrt Probleme mit Drohnen bekommt.

    1. eine Weisheit inZeiten von KI: traue keinen (digitalen) Bildern, solange Du nicht eeisst, dass sie „echt“, also nicht nachbearbeitet oder KI generiert sind.

      1. Wahrscheinlich werden inzwischen echte Videos gefaked, um die Wahrheit zu verschleiern. Diese Vermutung habe ich bei Netanjahu. – Für diese Zwecke biete ein Chinese Hände mit sechs Fingern an, die man bei Videoaufnahmen tragen kann. Praktisch für Pornoaufnahmen.

    1. @“Selenskij: „Die Russen verlieren mehr Männer auf dem Schlachtfeld, als sie rekrutieren“

      Der Kokser benötigt Erfolgsneldungen um mehr Geld für Goldene Toiletten und Luxusautos zu bekommen. Auf Platz 1 in Europa bei den Verkaufszahlen der englischen Luxusmarke Bentley steht laut Hersteller die Ukraine.

    1. Im Krieg verbreiten alle direkt und indirekt beteiligten Kriegsparteien Kriegspropaganda. Und bislang zeigt noch keine echte Bereitschaft für eine Verhandlungslösung. Russland könnte ja auch konstruktivere Vorschläge machen, zumal die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ebenso wie die Mehrheit der russischen Bevölkerung für einen Verhandlungsfrieden ist. Russland hat seit über einem Jahr eine solide Landbrücke zur Krim. Einzig was fehlt ist der Donetzk-Donbas-Kanal für die Wasserversorgung. Ein bisschen mehr oder weniger an ukrainischen Gelände bringt angesichts der vielen Toten und Verküppelten Soldaten, die zur Eroberung notwendig sind, wohl weniger als eine politische Lösung die positive Zukunftsperspektiven für die Bevölkerung eröffnet. Die Kriegstreiber in Politik und Medien sind sowieso zu vergessen …

      1. Wie sollte auch eine Verhandlungslösung mit Faschisten und Rassisten in der Ukraine aussehen? Leute die andere Leute Ermorden weil sie die „falsche“ Sprache sprechen, sind ungefähr so gute Verhandlungspartner wie es die SS auch war. Also erst Aufräumen und die Verhandlungen auf die Gerichte verschieben, später.

      2. Das klingt nicht so, als ob Du die Natur des Krieges in der Ukraine verstanden hättest. Die Kriegsgegner sind nicht die Restukraine und Russland, sondern Nato und Russland, die auf Nato-Initiative hin einen Abnutzungskrieg führen. Die Restukraine stellt lediglich das Schlachtfeld und die Millionen an Toten und Krüppeln.

        Es geht also nicht um „ein bisschen mehr oder weniger an ukrainischem Gelände“, sondern darum, die eine oder andere Seite zum Zusammenbruch zu bringen. Und die Seite, die ums Verrecken nicht verhandeln will, ist die Nato.

    1. Ja, Dummnazi, es ist eine Tragödie, Für Eure Ideologie werden Ukrainer zu Schlachtopfern, und ja, auch russische Soldaten sterben. Nur Perverse wie der Kokser und Du geilen sich daran auf.

  6. Wird Zeit das das ukrainische Volk sich einen neuen vernünftigen Präsidenten wählt und diese Marionette ablöst. Bevor es zu spät ist

    1. Das mit dem wählen ist da nicht so einfach, das letzte mal hatte die Ukraine bis 2014 eine demokratisch gewählte Regierung. Weder der Schokodiktator Poroschenko noch Elendsky sind tatsächlich demokratisch gewählt worden. Außer man hält Entführung und Mord für normale Wahlampfmanöver, aber ich bezweifle sehr dass eine solche Handlungsweise noch unter demokratisch läuft.

  7. Sehr geehrter Herr Rötzer,
    die Ukraine-PR ist schlimmer als jede Farce.
    Ganz ehrlich halte ich dieses Thema für eine Verschwendung der Ressourcen dieses Mediums.
    Es gibt lohnenswertere Blickwinkel, Themen sowieso.
    Die Leserschaft von Overton ist (inzwischen) gewieft genug.
    Leute, die an den Lippen von Lanz bzw. Illner hängen und deren inkompetenten Gästen, werden Sie ohnehin niemals erreichen.

  8. Was sich in letzter Zeit auf dieser Plattform abspielt, kann ich nicht in Worte fassen. Dieser Rötzer – besser dieser Rotz – hier ist das beste Beispiel. Davor dieser Bericht aus Mariupol, keinen Deut besser. Nur noch Hetze. Die Bandera-Fans gewinnen gegen Untermenschen aus Russland, die es nicht schaffen die Faschisten in 4,5 Jahren zu besiegen. Mariupol wird beschissen wieder aufgebaut – wenn überhaupt.
    „Overton“ ist nicht mehr lesbar. So wie von „Telepolis“ verabschiede ich mich auch dieser Seite. Tschüss.

  9. Wie immer, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht lügt Selenski „kaum Glaubliches“ zusammen? ; )
    Die ganzen Abstandszahlungen müssen eben geleistet werden und jetzt fehlen diese 90 Milliarden.
    Und die Amis leiten Waffen für die wir schon 750 mio. abgedrückt haben einfach, Entschuldigung, sozusagen, in den Iran um. Lassen sich also auch nicht mehr zu € und Goldbarren machen. Mist aber auch.

    Wenigstens der Saudiprinz hat nicht kapiert, dass wenn praktisch alle Drohnen und Raketen abgefangen werden, die Fabriken, Kraftwerke etc. nicht in Trümmern liegen würden. Dabei soll er doch so intelligent sein!
    Aber seine Hoheit hat wohl noch nie versucht, bei einem halbseidenen Gebrauchtwagenhändler ein Auto zu erwerben.
    So zahlt er jetzt eben für Selenskis Abfangwunder, viel Spaß dabei.

    Die anderen Golfstaatenfürsten kennen solche Praktiken wohl besser, sie haben ihn zweimal hinauskomplimentiert.
    Und jetzt sterben die Russen also mal wieder wie die Fliegen, damit unser sauer verdientes Geld in ein schwarzes Loch resp. eine goldene Toilette zu werfen auch den erforderlichen Sinn hat?

    Wer immer diesen Artikel beim BND abgeholt hat – Burn after reading – darf mir gerne eine Postkarte schicken, wenn er, leicht verstrahlt, die ukrainische Flagge auf dem Kreml hißt.

    1. @ Ja: Wenn doch die Ammis die Waffen für 750 Mio €, die wir bezahlt haben, tatsächlich
      in den Iran umleiten würden. Dann könnte sich der Iran besser verteidigen. Die Waffen
      werden aber nach Israel geleitet, damit die noch mehr Menschen im Libanon, Gaza und
      im Iran ermorden können.

      1. Du hast ja genaugenommen recht, aber natürlich ist das so gemeint wie der Unterschied, ob ich jemandem ein Gewehr schenke oder nur die Kugeln die vorne rauskommen.
        Das war, angesichts der vielen Liebe die das Imperium dem Iran angedeihen ließ, nicht wirklich mißverständlich.

    2. Selenskis Abfangwunder? Der verkauft einfach die Patriots weiter, die wir ihm bezahlen durften. Das heißt für mich irgendwie, die Ukraine braucht die Dinger gar nicht und ballert sie einfach nur in die Gegend, um den Eindruck zu erwecken, sie wären nötig, damit wir schön weiter Kohle schicken.

  10. Wie schon einer schrieb, das so ziemlich einzige was man entnehmen kann ist die faschistoide Menschenverachtung. Damit sind sie wie die Juden im Wertewesten voll salonfähig.
    Logische Frage, wenn alles so stimmt, Warum haben sie dann nicht schon längst gesiegt und jammern ständig nach mehr Unterstützung passt irgendwie nicht.
    Ebenso ist das notorische Lügen eine Werteausweis für den Westen.
    Was aber leider stimmt ist, dass sie Russland große Probleme machen. Deshalb halte ich auch das Narrativ von den angeblich kriegsmüden und dem bevorstehenden Zusammenbruch für falsch. Sicher gibt es Desserteure, welche die vernünftig sind, die sich ergeben. Die Masse scheinen aber fanatische Russenhasser und Faschisten zu sein.
    Und wenn ich alleine aus eigenen Beobachtungen auf der A 4 schließe haben sie auch ein Nachschubproblem.
    Da haben die Transporte erheblich zugenommen. Alleine schon die Ukrainischen LKW sind deutlich mehr geworden.

  11. Dankeschön für den humorvollen Einstieg am Morgen. Erster Satz:

    „Der ukrainische Präsident Selenskij berichtet kaum Glaubliches über die Situation an der Front. “ *Pruuust*

    Selensky hat noch nie was anderes als „Unglaubliches“ von der Front geliefert…..

  12. Den Phantasien eines totalitären Regimes Raum zu geben ohne die Einschätzungen von internationalen Fachleuten wie Martyanov, MacGregor oder Ritter zumindest zu benennen ist unseriöser „Journalismus“.

  13. Der Führer in Kiew hat gesprochen……….

    Die Wunderwaffen kommen bald……….

    Die arische Rasse ist jedem überlegen……….

    Der Endsieg ist nah………….

    Slava Ukraina*
    (*TM by Ukraine und Ahnenerbe)

  14. Interview mit Wiktor Janukowytsch ((25. Februar 2015)

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/02/interview-mit-wiktor-janukowytsch.html

    Lange ist es still um Wiktor Janukowytsch geworden. Deshalb ist es interessant, sich die Meinung des im Exil lebenden Präsidenten der Ukraine ein Jahr nach dem gewaltsamen Putsch anzuhören.

    Denken wir zurück. Am 21. Februar 2014 wurde eine Vereinbarung zwischen der ukrainischen Regierung und der Opposition in Kiew unterzeichnet, die von den Aussenministern der drei EU-Länder Polen (Radoslaw Sikorski), Frankreich (Laurent Fabius) und Deutschland (Frank-Walter Steinmeier) vermittelt wurde.

    Aber am nächsten Tag war die Vereinbarung schon nichts mehr wert, denn Präsident Janukowytsch musste flüchten, da bewaffnete Nazi-Schergen die Regierungsgebäude gewaltsam gestürmt und übernommen hatten.

    Es kam die von Washington ausgesuchte Marionette Arsenij Jazenjuk als Ministerpräsident danach an die Macht. Im russischen Exil hat der Journalist Alexander Balitsky mit dem gestürzten Präsidenten ein Interview geführt.

    Als ihre eigene Regierung mit Kanonen auf ihre Städte schoss, war ihre einzige Hoffnung die brüderliche Hilfe aus Russland.

    Sie wollten das Gleiche wie die Krim und Hilfe von den russischen Streitkräften.

    Aber wegen der Komplexität einer globalen Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen hat Putin den längeren Weg gewählt, statt einen schnellen militärischen Sieg.

    Kiew schert sich überhaupt nicht um Donbass, nur Moskau tut es. Und die russische Bevölkerung würde Putin es nie verzeihen, wenn er Donbass aufgibt. ALLES LESEN !!

  15. Der Autor zitiert :
    „.. ist das eine Niederlage für Russland, denn es verliert Geld und natürlich auch Menschen.“

    und ich befürchte, dass solange die Ukrainer so erfolgreich Russen töten, der Geldstrom aus der BRD nicht austrocknen wird : Die schwarz-grünen Teutschen sollten sich mal in Selbstbeobachtung üben, denn dann würden sie vielleicht die wahren Motive für ihre „Liebe“ zur Ukraine entdecken : Die Ukrainer töten Russen, und zwar zu Tausenden , und das tut den besagten Teutschen einfach gut, es befriedigt sie !
    Ich erinnere mich an einen Foristen, der sich nach einem deutschen Kriegsgerät benannt hatte, und der hier im Forum gar keinen Hehl daraus machte, dass ihn der Tod hochrangiger Rußland-Militärs extrem erfreute; ich befürchte, so wie dieser besagte Sadist empfindet die Mehrheit der Deutschen : Von historischer Verantwortung keine Spur , dafür jede Menge Rache- und Revanchegelüste ; diese Leute würden vermutlich den wirtschaftliche Niedergang Deutschlands in Kauf nehmen, wenn dies eine notwendige Bedingung für die Befriedigung ihrer Rache-/Revanchelust wäre.

      1. Jasmina schreibt :
        „So sehe ich das auch! Für die vollendet die Ukraine das begonnene Werk vom 22. Juni 1941!“

        Wer die KI bittet : „liste die opferzahlen der sowjetunion im 2 weltkrieg nach sowjetrepubliken
        auf“ , erhält von Chat-GPT folgende Liste :

        Eine oft zitierte grobe Übersicht der Gesamtverluste (militärisch + zivil, meist gerundet) nach Sowjetrepubliken sieht ungefähr so aus:

        Russische SFSR: ca. 13,0–14,0 Mio.
        Ukrainische SSR: ca. 6,0–7,0 Mio.
        Weißrussische SSR: ca. 2,2–2,8 Mio.
        Usbekische SSR: ca. 0,45–0,55 Mio.
        Kasachische SSR: ca. 0,55–0,65 Mio.
        Litauische SSR: ca. 0,3–0,4 Mio.
        Lettische SSR: ca. 0,25–0,35 Mio.
        Moldauische SSR: ca. 0,25–0,35 Mio.
        Aserbaidschanische SSR: ca. 0,25–0,35 Mio.
        Georgische SSR: ca. 0,3 Mio.
        Armenische SSR: ca. 0,15–0,2 Mio.
        Tadschikische SSR: ca. 0,09–0,12 Mio.
        Kirgisische SSR: ca. 0,1–0,15 Mio.
        Turkmenische SSR: ca. 0,08–0,11 Mio.
        Estnische SSR: ca. 0,07–0,1 Mio.

        Wir halten also fest : Kein Kollektiv hat – mit Abstand ! – dem NAZI-Regime einen größeren Blutzoll gezahlt als das russische .

        Wie diese Massentötung russischer Menschen im 2 WK von statten ging, darüber geben Bücher wie z.Beisp. : „Verbrechen der Wehrmacht“, „Soldaten – Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“ , „ein Krieg wie kein anderer“ Auskunft.

        M.M.n ergibt sich für die BRD – als Rechtsnachfolgerin Nazideutschlands – aus diesem Faktum eine große historische Verantwortung.

        Wie jeder einzelne Biodeutsche mit dieser historischen Verantwortung umgeht, muss er selbst entscheiden.

        Der schwarz-grün-gelb-rosa-farbige Bevölkerungsanteil hat sich allem Anschein nach dazu entschlossen, die Nachkommen der Opfer zu hassen, mit allen Konsequenzen die diese Geisteshaltung nach sich zieht.

        Für mich ist es wichtig dem russischen Volk zu signalisieren, dass es außer dem besagten schwarz-grün-gelb-rosa-farbenen noch ein anderes Deutschland gibt, welches auf die dunkle deutsche Vergangenheit mit Demut und Antimilitarismus, mit einem unbedingten Willen zum Frieden und zur Völkerfreundschaft reagiert.

        Die Frage, wie diese beiden „Deutschlands“ friedlich auseinander zu bekommen sind, ist leider noch völlig offen.

    1. Keinen Unsinn verzapfen würde helfen, damit kein Schaum vor dem Mund hängt.
      Die weit, weit überwiegende Mehrheit und ich spreche hier von geschätzt 95%+ der Deutschen hat rein gar nichts gegen die Bevölkerung Russlands, denn sie hat auch nicht den geringsten Grund dazu. Ein paar Altnazis, die das Nazi-Gen von ihren Armhebern während des 3. Reichs geerbt haben, mag es freilich geben, da sehe ich zum Beispiel Röttgen, Hofreiter, Baerbock, Kiesewetter und diverse Chefredakteure der sogenannten „Qualitätspresse“ an prominenter vorderer Reihe, aber von diesen Subjekten kann man keinesfalls auf die Bevölkerung schließen. Ein Teil dieser Bevölkerung ist in der Tat naives Propagandaopfer der schon seit Jahren/ Jahrzehnten unablässig geschürten Russland-Feindlichkeit im „Wertewesten“, ein anderer Teil weiß, was los ist, hält aber wohlweislich lieber die Klappe, um nicht den Job zu verlieren, oder sonst mundtot gemacht zu werden und ein kleiner Teil sagt offen seine Meinung.
      Aber das Gefasel von „erfolgreich Russen töten“ würde „den Deutschen erfreuen“ ist gelogener Bullshit.
      Der Geldstrom wäre längst – längst versiegt, würde „der Deutsche“ das zu entscheiden haben.

      1. Wie erklären Sie sich, dass die Deutschen kriegstreibende Parteien an die Macht gewählt haben, und die einzige ernstzunehmende Antikriegspartei an der 5%-Hürde scheiterte ?

        1. Genau ! Das Wahlverhalten sagt alles über die Menschen aus, da braucht es keine Erklärungen mehr.
          Wenn man sich die Opfer-Zahlen mal genau ansieht dann merkt man wie richtig die oft verurteilte Ansicht ist der Judenmord sei nur eine Nebensache des Weltkrieges gewesen. Aus durchsichtigen politischen gründen wird er seit Jahrzehnten zum zentralen Ausnahmetatbestand hochstilisiert. Nur um nicht an die viel höheren Zahlen ermordeter Russen und anderer Ostvölker, an Krieg gegen Zivilisten in Deutschland und Japan erinnern zu müssen. (lieber tausend Japse tot als einer unserer Boys, so die damalige Äußerung eines Vertreters der Gralshüter universeller Menschenrechte)
          Bizarr ist, dass die Nachfahren dieser jüdischen Opfer nun selber zu 80% einen Vernichtungskrieg gegen andere Völker toll finden.
          An der Realität zerschellen alle Narrative und Behauptungen offizieller Geschichtsschreibung.

          1. Grottenolm schreibt :
            „Wenn man sich die Opfer-Zahlen mal genau ansieht dann merkt man wie richtig die oft verurteilte Ansicht ist der Judenmord sei nur eine Nebensache des Weltkrieges gewesen. “

            Dem möchte ich deutlich widersprechen ! Ich persönlich habe mir die Meinung zu eigen gemacht, die Sebastian Haffner in seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“ geäußert hat ( sinngemäß ) : Die NAZI-Deutschen ( Haffner spricht nur von Hitler ) hatten 2 Großziele : die Weltherrschaft und die weltweite Vernichtung der Juden; das letztere Ziel setzte das Erstere voraus: Ohne eine deutsche Weltherrschaft ist eine weltweiter Holocaust durch Deutsche nicht möglich; nach der Niederlage von Stalingrad war der „Traum“ von der Weltherrschaft ausgeträumt, in dieser Situation wurde von NAZI-Deutschland das Großziel Nr.2 in modifizierter Form in den Fokus genommen : Wenn kein weltweiter Holocaust möglich ist, dann sollten zumindest die europäischen Juden ermordet werden; der Holocaust war mitnichten ein „Nebensache“, sondern das Eine von Zwei Hauptzielen, welches aus taktischen Gründen erst zeitverzögert zum Vernichtungskrieg in Angriff genommen werden konnte !

  16. Hätte Russland solche Verluste, hätte die Ukraine nichts mehr.
    Denn die Waffensysteme jeweiliger Parteien unterscheiden sich und Russland hätte bei solchen Zahlen, ihre Antwort gegeben.
    Da das nicht der Fall ist, sollte der jüdische Präsident sich in einer heiligen Stätte begeben, um Verzeihung zu erbitten, für seine Lügen.

  17. „Der Preis war es wert“: 75 Jahre Chaos und Zerstörung im Namen westlicher Werte

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/513690/der-preis-war-es-wert-75-jahre-chaos-und-zerstoerung-im-namen-westlicher-werte

    Im zweiten Teil seiner großen Analyse zeigt DWN-Kolumnist Rüdiger Tessmann auf, wie die USA nach 1945 eine weltweite Spur der Verwüstung hinterlassen haben – immer in Namen angeblich überlegener Moral.

    Vietnam, Iran, Lateinamerika

    Aber auch in Europa führten die USA einen Regimewechsel herbei – die Maidan-Proteste in der Ukraine konnten wir im Fernsehen beobachten.

    Kenner der Situation in der Ukraine wussten, dass die Ost-Ukraine russisch-sprachig ist und nicht von Russland-feindlichen Politikern aus Kiew regiert werden will, und dass die Krim ohnehin zu Russland gehört.

    Fazit: Kompromisse zwischen drei Gleichberechtigten zu finden, erfordert allerdings Politiker, die den Frieden als Ziel vor Augen haben, und nicht die imperiale Machterweiterung eines einzigen Akteurs.

    Die in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vorgebrachten Gedanken könnten als Leitsterne dienen.

    Sie betonen die Entscheidungsfreiheit der Völker, nicht die Vorherrschaft eines einzigen Staates gegenüber allen anderen – und das ist etwas, was man in den USA überhaupt nicht gerne zur Kenntnis nimmt. ALLES LESEN !!

  18. Münchhausen-Elendsky fliegt mal wieder auf der Kanonenkugel über die US-Vasallen in der EU und verlangt mehr Aufmerksamkeit – äh, besser gesagt Euro-Milliarden von den Bürgern des NATO-Regimes …. LOL
    Das widerwärtigste aber, das mir je in einem Krieg zu Augen gekommen ist, ist wenn man für Propaganda-Zwecke Videos von gegnerischen Soldaten zeigt, die kurz vor der Tötung durch eine Kamikaze-Drone dem Tod ins Auge sehen.
    Da merkt man mal, mit welchen Pappenheimern da unsere Machthaber kuscheln (von den NS-Symbolen überall in der Ukraine mal ganz abgesehen) und uns das Lügenmärchen vom „Kampf für Freiheit und Werte“ vorzubrabbeln.

  19. Die Ukraine ist sowohl Kampftruppe als auch Propaganda-Schleuder der europäischen Nato Staaten. Was die europäische Nato nicht selbst sagen oder tun will, das sagt und tut sie durch die Ukraine.
    Dabei ist diese Post-Maidan Ukraine mit ihren faschistischen Brigaden Asow und Co und ihrer Bandera-Ideologie ganz und gar die Schöpfung der Nato.

    Die Förderung faschistischer Kräfte in der Ukraine geht weit zurück in die frühe Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs, als es im Westen den Churchill zugeschriebenen Spruch gab: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet“.

  20. Mittlerweile vermute ich, dass die Nato bei den Angriffen im russischen Hinterland, insbesondere bei den Angriffen in der Nähe von Petersburg, die wohl aus dem benachbarten Nato-Luftraum des Baltikums erfolgten, die Nato die führende Rolle bei Planung und Ausführung übernimmt. Ebenso beim Angriff auf den russischen Eisbrecher in der Ostsee. Nato-Waffen, militärische Spezialisten der Nato, …
    Ob da überhaupt noch ukrainisches Personal beteiligt ist?
    Offiziell heisst es natürlich im Westen: Die Ukraine war es.

    Was als Stellvertreterkrieg begann, entwickelt sich zu einem Krieg, geführt von Nato-Personal gegen Russland. Russlands Antwort wird nicht lange ausbleiben.

    1. @Coroner

      Das NATO-Truppen in der Ukraine ohne offiz. Mandat handeln steht für mich außer Frage. Spätestens seit 2024 steht fest, dass in der inter. Legion z. B. viele ISIS-Leute kämpfen. Ebenfalls das es Logistik- und Ausbildungsstandorte der NATO in den westlichen Teilen der Ukraine gibt, ist ein Fakt.
      Da ist die Annahme kämpfender Truppen nur logisch. Bei all dem, was z. B. nur die EU in dieses Projekt gesteckt hat sollte klar sein, dass es für die Nazis in der EU „keine Alternative zum Sieg“ gibt. Ober besser „(End)Sieg oder Untergang“

      Und letzteres wird immer wahrscheinlicher …………..

      1. Und letzteres wird immer wahrscheinlicher …………..
        Sagen sie das mal den Hirnamputieren hier. Die freuen sich wie dumme kleine Kinder über jeden Erfolg ihrer Urko-Nazi-Banden und begreifen nicht, dass jeder dieser Erfolge sie einen Schritt näher an die eigene Vernichtung bringt
        Je erfolgreicher die Ukraine, um so näher rückt der Tag X.

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