Selenskij verleiht bekanntem Neonazi Yevhen Karas hohen militärischen Orden

Der ukrainische Präsident Selenskij am 26. Dezember mit Major Yevhen Karas, der im Austausch für den Orden das Abzeichen seiner Einheit dem Präsidenten überreicht. Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

Immer weniger schert sich der ukrainische Präsident Selenskij darum, mit Rechtsextremen aus den Freiwilligenverbänden aufzutreten, selbst wenn Nazi-Symbole präsentiert werden („Der jüdische Präsident und sein ‚Arier‘-Soldat mit SS-Runen“). Seit 2014 haben diese an Gewicht gewonnen, sie wurden. Ohne aufgelöst zu werden und ihre Selbständigkeit zu verlieren, in die Armee und die Nationalgarde integriert und damit offiziell anerkannt und sind wegen ihrer ausgeprägten Kampfbereitschaft seit Kriegsbeginn für Kiew unverzichtbar geworden. Sie können jetzt entsprechende Gehälter zahlen und rühren kräftig die Werbetrommel für Spenden.

Am 26. Dezember hat Selenskij neben anderen gefallenen und lebenden „Helden der Ukraine“ Major Yevhen Karas, den Kommandeur des 413.  Unabhängigen Regiments unbemannter Systeme (Raid) und 2010 Gründer der rechtsnationalistischen oder neonazistischen Gruppe C14 oder S14, mit dem „Kreuz für militärische Verdienste“ ausgezeichnet. C14 war die Jugendorganisation der rechten Partei Svoboda, war maßgeblich am Maidan als Schlägergruppe im Verein mit dem Rechten Sektor beteiligt, fiel durch rassistische Attacken gegen Roma und Sinti auf, organisierte im Staatsauftrag 2018 „patriotische Erziehungsprojekte“ und bezeichnete sich ab 2020 als „Stiftung für die Zukunft“ mit dem Slogan: „Eine patriotische Jugendbewegung mit dem Ziel, eine ukrainische nationale Elite zu schaffen.“

Für das US-Außenministerium unter Trump waren C14 und Asow „nationalistische Hassgruppen“. Polizei in Städten kooperierte mit C14 und anderen militanten rechten Gruppen, die für Sicherheit sorgen sollten. Daraus ergaben sich auch Verbindungen zum Geheimdienst SBU. Aufrüstung und Krieg kamen dann zur rechten Zeit, um die Gruppe zu einer anerkannten Miliz zu machen. Vermutlich wurde der Name wegen des in Neonazikreisen bekannten Satzes mit 14 Worten des amerikanischen Suprematisten David Lane genommen: „We must secure the existence of our people and a future for white children.“ Das wird allerdings von C14 bestritten.

Am 5. Februar, kurz vor Kriegsausbruch, sprach Neonazi Karas während einer Bandera-Veranstaltung in Kiew. Er erklärte, sie würden deswegen so viele Waffen vom Westen, damals vor allem Javelins, erhalten, weil sie vom Westen gesetzten Aufgaben erfüllen und „weil wir Spaß haben zu töten und zu kämpfen“. Ausgebildet von USA und Großbritannien wurden vor dem Krieg bereits Mitglieder von Freiwilligenverbänden. Es gehe nicht darum, Teil einer europäischen Allianz zu werden, sondern neue Allianzen zu schmieden. Und: „Der Maidan war der Sieg der nationalistischen Ideen, die Nationalisten waren die treibende Kraft.“ Manche würden sagen, dass die Neonazis doch nur wenige waren: „Wenn es die Nationalisten nicht gegeben hätte, würde sich das Ganze in eine Gay Parade verwandelt haben.“ Dann doch lieber Krieg und Militarismus, muss man folgern. Und zum Maidan: „Auf dem Maidan ging es nicht wirklich um die europäische Integration. Der wahre Auftrag der Ukraine ist es, die Aufgaben des Westens zu erfüllen, Krieg gegen Russland zu führen und dafür Waffen zu erhalten, die dann gegen die Nachbarländer eingesetzt werden können.“

Kürzlich hatte er in einem Interview gesagt: „Geld, Frauen, kurz gesagt, Ruhm und so weiter – all das habe ich schon.“ Sein Interesse sei jetzt auf die ukrainische Kolonisierung von Planeten und vor allem auf die des Mars ausgerichtet. Und seinen Mitbürgern empfiehlt er: „Ukrainer sollten nicht an Geopolitik denken, sondern das Notwendige tun. Du weißt nicht, was du tun sollst? Bekomm Kinder. Jeder könnte schon vier Kinder haben, zurückhaltend sein und nicht über den CCC jammern, diese Rotzlöffel. Sie wollen sich nicht fortpflanzen, sie wollen auch nicht kämpfen – was seid ihr denn, Schlachtschweine? Wartet ihr darauf, dass Kadyrows Leute kommen und euch am Spieß braten? Kämpft oder pflanzt euch fort. Das Schönste, was passieren kann. Die Ukraine ist ein Paradies.“

Selenskij verlor selbstverständlich während der Ordensverleihung kein Wort über C14 und den politischen Hintergrund von Karas, dafür zählte er groteskerweise die angeblich von seiner Einheit zerstörten Waffensysteme und Fahrzeuge auf, allen voran PKWs: „Major Yevhen Karas. Kommandeur des 413. Unabhängigen Regiments für unbemannte Systeme; Teilnehmer an Kampfhandlungen in den Regionen Kiew, Sumy, Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja. Zwischen August und November dieses Jahres hat seine Einheit mehr als 250 Personenkraftwagen, 100 Lastkraftwagen, 30 Artilleriesysteme, 15 gepanzerte Fahrzeuge, neun Panzer, acht Mehrfachraketenwerfer, selbstfahrende Artillerieeinheiten, eine elektronische Kriegsführungsstation und mehrere Boden-Luft-Raketensysteme zerstört.“

Karas selbst feierte natürlich die Ehre: „Jede Auszeichnung ist Ansporn, Rache zu nehmen. Das Massaker zu vollenden. Und das Ziel zu erreichen. Danke an alle Kosaken, die Schulter an Schulter kämpfen, an alle Unterstützer. An alle, die daran glauben. Wir werden jeden einzelnen ausweiden und die Welt von diesen weißen Teufeln auslöschen.“

Die ukrainische Historikerin Marta Havryshko, derzeit am vom Strassler Center for Holocaust and Genocide Studies,  beschäftigt sich u.a. mit rechtsextremen Tendenzen in der Ukraine. Sie ist von ukrainischen Nationalisten bedroht worden, wird beschuldigt, prorussische Propaganda zu verbreiten und ist auf die berüchtigte Website Myrotvorets gesetzt worden. In einem Offenen Brief haben 400 Wissenschaftler anhand ihres Falls ihre Sorge vor Einschränkungen der akademischen Freiheit und Anfeindungen von ukrainischen Nationalisten zum Ausdruck gebracht. Havryshko kommentiert die Ordensverleihungen zynisch, aber zutreffend:

„Die Ukraine nach dem Maidan sieht so aus: Der jüdische Präsident Wolodymyr Selenskij verleiht dem Neonazi Jewhen Karas, der während Selenskijs Amtszeit bequem die Karriereleiter erklommen hat und nun Major und Regimentskommandeur ist, den „Goldenen Stern“. Karas ist der Gründer der Neonazi-Gruppe C14, die für die Organisation eines Pogroms gegen Roma in Kiew bekannt ist. Seine Kameraden wurden in den letzten Jahren mit mehreren politischen Morden und politischen Gewalttaten in der Ukraine in Verbindung gebracht. Seine Untergebenen haben meinen Freund wegen seiner politischen Ansichten niedergestochen. Und dieser ganze Zirkus wird großzügig vom „zivilisierten“ Europa gesponsert. Fortschritt, Demokratie, europäische Werte – wählen Sie Ihr Lieblingsschlagwort.“

Selenskij ist bei der Kriegsführung angewiesen auf die Freiwilligenverbände und deren teils rechtsextremistischen Mitglieder, und er muss Angst haben, dass nach einem Friedensabkommen und einem Ende des Kriegs diese mit einem Aufstand drohen oder das Land in einen Bürgerkrieg stürzen, wovor auch unlängst der Ex-Oberkommandierende Saluschnyi gewarnt hat (Bürgerkrieg oder Destabilisierung der Gesellschaft bei Rückkehr der Veteranen von der Front). Die EU-Politiker stecken den Kopf in den Sand, vielleicht auch deswegen, um ja nicht deswegen als prorussisch beschuldigt zu werden, weil Russland als Kriegsziel auch eine „Denazifizierung“ nennt.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Von 1996 bis 2020 war er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis. Von ihm erschienen sind u.a. „Denken, das an der Zeit ist“ (Suhrkamp 1988), „Die Telepolis“ (1995), „Vom Wildwerden der Städte“ (Birkhäuser 2006), „Smart Cities im Cyberwar“ (Westend 2015), „Sein und Wohnen“ (Westend 2020) oder „Lesen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ (Bielefeld 2023). Sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat, erscheint demnächst.
Mehr Beiträge von Florian Rötzer →

Ähnliche Beiträge:

122 Kommentare

  1. Seit wann ist Selenski „jüdisch“?

    Seit man es in einer Propaganda nutzen konnte/wollte, weil 2022 in der Nähe von Babyn Jar eine russische Rakete eingeschlagen war. Vorher ist der ethnische Russe (!!) Selenski nie irgendwie mit dem Judentum in Verbindung gebracht worden. Und ich habe ihn auch noch nie mit Kippa oder anderen religiösen Insignien bei der Glaubensausübung gesehen. Es ist reine Propaganda.

      1. Die jüdische Allgmeine als Quelle? Ernsthaft?

        Ich weiß, daß im Judentum eine Blutsdefinition existiert. Die ist aber irre. Denn wenn immer nur die jüdische Mutter „entscheidend“ ist, die ihrerseits auch nur von einer jüdischen Mutter abstammen muß, und der Vater sein kann, was er will, dann ist irgendwann gar kein „jüdisches Blut“ mehr vorhanden. Und überhaupt: eine Blutsdefinition, in einer Religionsgemeinschaft? Aber über den Rassismus der Nazis mit Juden, Halbjuden, Vierteljuden etc. hat sich alles echauffiert?

        Und wie passen eigentlich die Lobeshymnen der Jüdischen Allgeminen auf den“ Juden“ Selenski zu den alljährlichen offiziellen Protesten Tel Avivs zum 1. Januar, an dem in der Ukraine offizielle staatliche Feiern zum Geburtstag von Stepan Bandera abgehalten werden? Oder zu Selenskis Jubel-Geste an den SS-Veteranen Jaroslaw Hunko im kanadichen Parlament?

        https://www.stern.de/politik/ausland/selenskyj-in-kanada–eklat-nach-standing-ovations-fuer-ex-ss-mann-33857588.html

        Zum Thema der Fragwürdigkeit des jüdischen Nationalismus:

        Kennen Sie den Film „Der Sohn der Anderen“?

        https://www.deutschlandfunkkultur.de/neu-im-kino-der-sohn-der-anderen-wie-ein-israeli-zum-100.html

        1. Das passt doch alles bestens zusammen. In der israelischen Regierung amtieren faschistische Minister. Die Verwirrung entsteht, weil in Deutschland immer noch Viele Faschismus und Antisemitismus in eins setzen. Viele heutige Faschisten sind zionistisch, die historische Rolle der Juden als Sündenbock haben längst die Moslems an der Backe.

          1. Richtig. Wobei der ukrainische Faschismus auch explizit antisemitisch ist. Man beruft sich ja auch ausdrücklich auf die Traditionen der deutschen Nazis unter Hitler. Und die Wolfsangel-Nazis beschwören die „Weiße Rasse“ für deren Vorherrschaft sie kämpfen und sterben wollen. Juden gehören da nicht dazu! 😉

            Und das weiß auch Selenski, daß er der Erste sein wird, den die dann an die nächste Laterne hängen, wenn er den Krieg aufgibt….

        2. @ Elberadler
          „Ich weiß, daß im Judentum eine Blutsdefinition existiert. Die ist aber irre. Denn wenn immer nur die jüdische Mutter „entscheidend“ ist, die ihrerseits auch nur von einer jüdischen Mutter abstammen muß, und der Vater sein kann, was er will, dann ist irgendwann gar kein „jüdisches Blut“ mehr vorhanden.“

          „Eine zentrale Quelle hierfür ist die talmudische Stelle Kidduschin 68b, in der erklärt wird, dass die Identität der Mutter eindeutig bestimmbar sei – im Gegensatz zu der des Vaters. Gerade in Zeiten, in denen Jüdinnen systematischer Gewalt und Vergewaltigung ausgesetzt waren, gewährte diese Regel einen Schutz: Kinder jüdischer Mütter wurden als jüdisch anerkannt und in die Gemeinschaft aufgenommen – unabhängig von der Herkunft des Vaters.“
          https://fragemauer.de/userfragen/warum-wird-das-juedischsein-nur-von-der-mutter-vererbt/

          also ich bin keine Juedin aber diese Frage warum nur die Kinder einer juedischen Mutter anerkannt werden, hat mich schon immer interessiert! Vielleicht ist das ja die Erklaerung dafuer?

        3. Die Vorstellung, dass es irgendein jüdisches oder anderes Blut gibt, ist falsch. Letztendlich wurde der moderne Mensch in der letzten Eiszeit fast ausgelöscht und alle heute lebenden Menschen lassen sich wohl auf rund 10.000 Individuen zurückführen. Da lässt sich schwer was von verschiedenem Blut sagen.
          Die Tatsache, dass nur ein Kind einer jüdischen Mutter Jude ist, gilt nicht schon immer als gegeben, sondern wohl erst seit der antiken Vertreibung und Zerstreuung des Volkes. Da waren Programe und Übergriffe aller Art zu erleiden und Vergewaltigungen häufig. Letztendlich war nur die biologische Mutter sicher zu bestimmen.
          Ich halte weder in positiver oder negativer Bestimmung etwas davon. Mir käme das so vor, wie Nürnberger Gesetze. Wer Jude sein will, der soll es sein und umgekehrt.
          Als viele Menschen aus der Sowjetunion nach Israel auswanderten, konnte und wollte niemand prüfen, ob es wirklich Juden waren. Diese Menschen sind in Isreal sehr deutlich wahrnehmbar. Wir haben mal den Gatten einer in Israel lebenden Freundin, einen sehr religiösen Israeli, gefragt, ob es denn sicher sei, dass diese meist russischen Zuwanderer Juden sind und er meinte, dass es sehr sicher sei, dass sie es nicht sind und das wüssten auch alle. Offenkundig spielten bei der massenhaften Einbürgerung andere Gründe als solche des „Blutes“ oder der „Religion“ eine Rolle. Das kann bei SeIenski ähnlich gewesen sein. Die Israellobby in den USA ist stark und sein einstiger Mentor gilt auch als Jude. Vielleicht was es auch für ihn praktisch, als Jude zu gelten, vielleicht ist er es. Das geht mich nichts an.
          Einiges von dem, was für seine Beurteilung wichtig ist, steht im Artikel und, Jude oder nicht, sein Selbstbild hat augenscheinlich kein Problem mit Faschisten und Rassisten.

          Wenn ich bedenke, dass es mal eine Zeit gab, wo in unseren offiziell lizenzierten Wahrheitsmedien ehrlich über die faschistischen Kräfte in der Ukraine geschrieben wurde…..

          1. Um das nochmal klar zu sagen: Ich mache mir die Blutsdefinition ausdrücklich nicht zu eigen! Ich ziehe sie vielmehr explizit in Zweifel, indem ich die Schwächen benenne, etwa aus biologischer Sicht. Denn jeder Mensch, jedes Kind ist nunmal biologisch/genetisch eine Mischung der beiden an seiner Zeugung beteiligten Menschen. Und die Kinder dieses Kindes sind nur noch zu einem Viertel genetisch Nachfahren der Mutter bzw. des Vaters in Generation 1, und so weiter.

            Davon ausgehend, es gäbe eine Art „jüdischen Gencode“, dann würde der also immer weiter „verwässert“ je mehr Personen im Stammbaum ins Spiel kommen, vor allem wenn keine weiteren jüdischen Vorfahren eingekreuzt werden (biologisch gesprochen). Laut Halacha ist aber nur entscheidend, daß die Reihe der Mutter ununterbrochen bleibt. Und das ist numal biologisch Quatsch.

            Mehr hab ich gar nicht gesagt.
            Vor allem, wenn es sich nicht um ein genetisch klar definiertes Volk mit unverwechselbaren biologischen Eigenschaften handelt, sind Juden doch wie Araber Semiten, und haben sich in den vergangenen Jahrtausenden vor allem durch eine andere Religion aus ihnen „herausdefiniert“. Und biologische/biologistische Definitionen haben in einer Religion noch weniger zu suchen, als anderswo.

            Aber man merkt mal wieder, daß man absolut vermintes Gelände betritt, wenn man Juden mit normalen Maßtäben zu messen versucht, an denen sich alle anderen Menschen auch zu orientieren haben. Und daran haben bestimmte Gruppen natürlich ein großes Interesse. Eben jene Gruppen, denen es im vorliegenden Fall auch dient, Selenski als „Juden“ zu vermarkten, wo er doch ethnisch eher Russe ist und mit der Religion Judentum noch nie was am Hut hatte.

            1. Sie haben ja recht, natürlich gibt es keinen „jüdischen Gencode“. Um das „jüdische Volk“ als einzigartig darzustellen kamen die „schlauen“ Rabbiner halt auf die Idee, dass nur die Mutter das „Jüdischsein“ weitervererben kann. (Warum, siehe mein Kommentar oben)
              Heute ist das widerlegt, wie so vieles, allerdings hält sich das
              „wir, die Juden“ sind das „auserwählte Volk“ ziemlich hartnäcking, der Zahn muss noch gezogen werden!

      2. Der russische Präsident Wladimir Putin beantwortete auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg eine Frage zur Notwendigkeit der Entnazifizierung der Ukraine, die ihm der amerikanische Politologe Dimitri Simes, gestellt hatte.

        Laut Simes ruft keine der Aussagen Putins „im kollektiven Westen so viel Empörung hervor wie die Behauptung, dass nazistische Kräfte in der Ukraine eine große Rolle spielen und eine Entnazifizierung erforderlich ist“. Er bat den russischen Präsidenten um eine Stellungnahme dazu, inwiefern dies mit der Tatsache vereinbar sei, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Jude ist.

        „Ich habe seit meiner Kindheit viele jüdische Freunde. Sie sagen: Selenskyj ist kein Jude. Das ist eine Schande für das jüdische Volk. Das ist kein Scherz, keine Ironie, denn heute werden Neonazis, die Anhänger Hitlers, als Helden der Ukraine auf einen Podest der Ehre gestellt“, fügte Putin hinzu.

        Putin erinnerte daran, dass der Holocaust die Vernichtung von 6 Millionen Juden bedeutete. „1,5 Millionen Juden wurden dabei alleine in der Ukraine vernichtet, vor allem durch die Bandera-Anhänger“, fügte der Präsident hinzu. Er erzählte, dass er ein Gespräch zu diesem Thema erwartet habe und am Vorabend in Moskau angerufen und um Materialien mit Aussagen von Nazis in der Ukraine gebeten habe. Danach holte Putin mehrere Blätter hervor und las vor: „Ein gewisser Jaroslaw Stetsko, Anführer der OUN-Fraktion Bandera, 1939: „Moskau und das Judentum sind die größten Feinde der Ukraine. Ich bestehe auf der Vernichtung der Juden und der Zweckmäßigkeit, die deutschen Methoden im Umgang mit den Juden auf die Ukraine zu übertragen.“ Ein weiterer Akteur ist Stepan Lenkavsky, der im Juli 1941, während des sogenannten „Massakers von Lemberg“, sagte: „In Bezug auf die Juden wenden wir alle Methoden an, die zu ihrer vollständigen Vernichtung führen.“ „Was soll man denn davon halten?“, empörte sich Putin.

        Er erzählte, dass er die Nachkriegsaussagen „eines Ungeheuers aus den Reihen der Bandera-Anhänger“ gelesen habe, in denen dieser berichtete, wie er und seine Komplizen eine jüdische Familie erschossen hätten. „Es ist unmöglich, das ohne einen Kloß im Hals zu lesen“, betonte der Präsident. „Der Mann, das Familienoberhaupt, war behindert – ihm fehlte ein Arm. Seine Frau und zwei Kinder, Mädchen im Alter von 7 und 11 Jahren. Sie nahmen sie mit und führten sie zum Erschießen. Alle wussten, dass sie zum Erschießen geführt wurden. Als sie hinausgeführt wurden, umarmte dieser Mann, ein Behinderter, mit seinem einzigen Arm den Hund und weinte. Sie führten sie weg und erschossen sie. Die Kinder, Mädchen im Alter von 7 und 11 Jahren“, erzählte Putin.

        Putin stellte anschließend die Frage, wie man den Holocaust leugnen könne. „Wir sagen immer wieder, dass Bandera ein Antisemit und Neonazi gewesen ist, aber irgendwie will das niemand hören“, bemerkte der Präsident.

        Er erinnerte erneut daran, dass der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, „ein Mensch mit jüdischem Blut“ sei. „Aber mit seinen Handlungen deckt er diese Ungeheuer, diese Neonazis.

        Ich frage mich Herr Rötzer, ob die Redaktion der „judischen Allgemeine“ ein Kommentar dazu abgeben möchte.

        1. Rötzer geht schon an die Grenze dessen, was man in Deutschland als Journalist noch machen kann. Ich habe dafür mehr als einmal meinen Respekt bekundet und werde nicht müde, es zu wiederholen. Wie die Autoren der Jüdischen Allgemeinen, die sich sicher mehrheitlich als Juden verstehen, es fertigbringen so zu schreiben, werde ich nie verstehen. Die könnten und müssten wissen, wer dort die Hegemonie hat, wer Bandera war und was ukrainische Faschisten, denen heute riesige Denkmäler gesetzt wurden, ukrainischen, weißrussischen und russischen Juden angetan haben. Selbst der seit Jahren noch und noch geschönte Wikipedieintrag würde noch immer reichen, dass man mit Menschen, die sich positiv auf sowas beziehen, nichts zu tun haben will. Dazu muss man nicht Jude sein, halbwegs anständiger Mensch reicht.

          1. „Rötzer geht schon an die Grenze dessen, was man in Deutschland als Journalist noch machen kann. Ich habe dafür mehr als einmal meinen Respekt bekundet und werde nicht müde, es zu wiederholen.“

            Diesen Satz sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Dieser eine Satz beschreibt den Zustand dieses Landes und seiner Gesellschaft besser als seitenlange Analysen.

            „Wehret den Anfängen“ – der Drops ist schon seit langem gelutscht….

    1. Wurde doch von Anfang an so kolportiert.
      Ganz viele Leute der Funktionselite und vor allem der herrschenden Klasse sind Juden, oder soll ich sagen Zionisten… 😉

      1. Wie hieß der Nachfolger des vom Westen eingesetzten ukrainischen Ministerpräsidenten Jazenjuk?

        Weiß eigentlich keiner, oder? Obwohl er volle drei Jahre MP war. Der hat auch in der Öffentlichkeit, vor allem der westlichen, nie eine Rolle gespielt, während sein Vorgänger damals in den Medien fast ebenso präsent war, wie heute Selenski.

        Was unterschied die beiden unter anderem? Nun, Hroisman ist Jude.
        Zufall?
        Gut, es läßt sich einwenden, daß Poroschenko damals bereits die Macht an sich riss, denn die Ministerpräsidenten der Ukraine haben seitdem nie wieder eine besondere Rolle gespielt, obwohl die Ukraine formell keine Präsidialrepublik ist. Aber auffällig ist es schon.

      1. Der nicht ganz so beliebte Kommentator Roman, der sehr häufig lügt und faschistische Propaganda relativiert, möchte auch einmal wieder etwas sagen.

      2. Da Selenski sich selbst als Jude bezeichnet, verstehe ich deinen Einwand, wenn Putin das als gegeben annimmt, nicht mal rudimentär. Und er wird damit zitiert, dass er darauf hinweist, dass Selenski mit Menschen paktiert, die sich als Nachfolger bestialischer mörderischer Antisemiten sehen. Das ist ohne den Hauch eines Zweifels richtig. Welches Problem hast du damit?

        1. Hat Selenskiy sich denn jemals als Jude bezeichnet? Ich kann mich nicht daran erinnern. Ich kenne ein Interview mit Gordon wo Selenskiy sich als Atheist bezeichnet und auch darüber berichtet, dass er weder eine Kirche noch eine Synagoge besuche.

          Aber klar, Selenskiy hat schon jüdische Vorfahren. Nicht nur, aber doch. Ob das allein einen schon zu einem Juden macht – ich weiß es nicht. Das ist aber auch nicht der Punkt. Der Punkt ist, auch wenn er jüdische Wurzeln hat, das hindert ihn offenbar trotzdem nicht daran mit seinem Verhalten den Nazis zu dienen. Dass jüdische Wurzeln zwangsläufig eine Immunität gegen Nazismus bedeuten ist natürlich Schwachsinn ohne Grundlage.

            1. Ach ich denke, das ist ein schlecht programmierter Bot. Diese ganzen Einsatzpost nach dem Schema, das ist falsch , jenes schlecht und misslungene Ironie auf Grundschulniveau -welche erwachsene Mensch würde das abliefern? Aber erfreulich, das man sich die Mühe macht, sowas für OM zu programmieren. Das zeugt von einer gewissen Wahrnehmbarkeit, wenngleich noch von einer geringen, weil man da noch nicht die richtig Guten ranlässt.

    2. Lesen Sie bitte Voltaire Net/Thierry Meyssan … Meyssan beschreibt das Geschehen um Selenskyj eindrucksvoll und in allen Facetten – „Steigende Spannungen“ ein Mehrteiler, anbei das Inhaltsverzeichnis …
      MfG
      1.„Russland will die USA zwingen, die UN-Charta zu respektieren“, 4. Januar 2022
      2.„Washington setzt den RAND-Plan in Kasachstan fort, dann in Transnistrien“, 11. Januar 2022
      3.„Washington weigert sich, auf Russland und China zu hören“, 18. Januar 2022
      4.„Washington und London, von Taubheit getroffen“, 1. Februar 2022
      5.„Washington und London versuchen, ihre Dominanz über Europa zu bewahren“, 8. Februar
      2022
      6.„Zwei Interpretationen des ukrainischen Falles“, 16. Februar 2022
      7.„Washington läutet die Kriegsglocke, während die Alliierten sich zurückziehen“, 22. Februar 2022
      8.„Russland erklärt den Straussianern den Krieg“, 1. März 2022
      9.„Ein Haufen Rauschgiftsüchtiger und Neonazis“, 8. März 2022
      10.„Israel fassungslos über ukrainische Neonazis“, 8. März 2022
      11.„Ukraine: die große Manipulation“, 22. März 2022
      12.„Die Neue Weltordnung, die unter dem Vorwand eines Krieges in der Ukraine vorbereitet wird“, 29. März 2022
      13.„Die Kriegspropaganda ändert ihre Form“ , 5. April 2022
      14.„Das Bündnis des MI6, der CIA und der Bandera-Anhänger“, 12. April 2022
      15. „Das Ende der westlichen Vorherrschaft“, 19. April 2022
      16. „Ukraine: Der Zweite Weltkrieg geht weiter“, 26. April 2022
      17. „Washington hofft, seine Hypermacht durch den Krieg in der Ukraine wiederherzustellen“, 3. Mai 2022
      18. „Kanada und die Bandera-Anhänger“, 10. Mai 2022
      19. „Ein neuer Krieg bereitet sich für die kommende Niederlage gegen Russland vor“, 24. Mai 2022
      20. „Die geheimen Militärprogramme der Ukraine“, 31. Mai 2022
      21. „Ukraine: Missverständnisse, Irrtümer und Unverständlichkeiten“ 7. Juni 2022
      22. „Polen und Ukraine“ 14. Juni 2022
      23. „Die Ideologie der Banderisten“ 21. Juni 2022
      24. „Die Sabotage des Friedens in Europa“ 28. Juni 2022
      25. „Der Todeskampf des Westens“ 06. Juli 2022

  2. Danke Herr Rötzer für Ihren unermündlichen journalistischen Einsatz. Dass Sie hinter einer ukrainischen Sonnenblume wieder einmal einen Grund für 2 Mill. Kriegstote gefunden haben.

  3. Widerlich!!!🤮 So etwas wird vom Wertewesten unterstützt. Und unsere Volksvertreter heucheln mit Kippa auf dem Schädel und den Tränen nah etwas von „nie wieder“. Wie psychisch kaputt muss man sein, um so etwas durchziehen?

    1. Man muß so psychisch kaputt sein, dass man Bundeskanzler oder Bundespräsident zu sein
      glaubt. Nur im Film sitzen diese Leute in einer geschlossenen Anstalt!

  4. „Selenskij verleiht bekanntem Neonazi Yevhen Karas hohen militärischen Orden“…… Headline……..
    Ich habe den Artikel nicht gelesen……. er interessiert mich nicht im Geringsten. Allein die Schlagzeile lässt mich kurz antworten:
    Ja, wem den sonst?? Die, die jetzt noch „freiwillig“ an der Front kämpfen, terroristische Anschläge verüben, anderen in den Rücken schießen, sobald die desertieren wollen, diese Typen sind alles Faschisten. So einfach ist das!!
    Auf den Punkt gebracht: ein Faschist heftet einem anderen ein Blechstück an die Jacke. Thats all, Herr Rötzer.

  5. Wenn hier Svoboda erwähnt wird, sollte man nicht diese unsägliche Julija Tymoschenko vergessen, die ja von uns genau wie dies Klitschkos eben auch geradezu hofiert wurde,

    1. Wurde die von uns nicht auch genesen. War nicht da was mit ihrem Kopf…..ach nee, es
      war der Rücken…..angeblich. Aber es war den Steuerzahlern, bzw. denen die Krankenkassen
      Beiträge leisten, wert. Wie wir ja auch für die vielen anderen Ukrainer gern bei der Versorgung
      zurückstecken. Wahrscheinlich rechnen die auch noch Krankenfahrten für ihre SUV´s ab.
      Sei´s drum, wir zahlen ja jetzt demnächst auch wieder höhere Krankenkassenbeiträge.
      Habe gerade eine Freundliche Erinnerung bekommen.

      1. Ja, Rücken, wurde hier operiert, weil in ihrer Ukraine, angeblich keine anständigen Ärzte mehr waren.
        Kein Wunder bei der Korruption an der sie sich maßgeblich beteiligt hatte.
        Die kam in den Knast weil sie sich am russischen Öl gütlich getan hat und jammerte dann herum.
        Das war alles noch vor dem Maidan 2012, aber wie die hier hofiert wurde, war einfach unglaublich.

  6. Der Rechtsfaschist ist immer dann ein Freiheitsheld, wenn es der herrschenden Klasse in den Kram passt. Das war auch bei Hitler so, der zunächst vom damaligen Wertewesten unterstützt wurde. Erst, als er seine Fühler auch nach West ausstreckte, war er dann Feind und man kooperierte mit der Sowjetunion, auch, dass sich deren Einfluss nicht zu sehr nach West ausbreitete.
    Für mich bedeuten Selenskyj und seine Schergen nicht Freiheit, sondern Unfreiheit und zerstörte Zukunft. Vielleicht dämmert es ja auch ganz langsam bei anderen.
    Bei seinem heutigen Besuch in Florida empfehle ich ihm einen entspannten Spaziergang durch die Everglades.

  7. Abgesehen von den typisch Rötzerschen Fehlern wie
    “ C14 … fiel durch rassistische Attacken von Roma und Sinti auf“ („von“, nicht, wie es richtig wäre, „gegen“)
    ein eminent wichtiger Artikel von Rötzer, der aufdeckt, mit wem die West-Mächte in der Ukraine paktieren.

    Ebenso wichtig wäre es, wenn Overton-Artikel veröffentlicht würden, in denen die geo-, macht- und profitpolitischen Interessen aller Beteiligten sowie ihre jeweiligen Allianzen aufgedeckt würden.

    Leider wird die im Wortsinne blödsinnige propagandistische Darstellung der westlichen (einschließlich der ukrainischen) Regierungen als Inbegriff des Guten hier im Forum häufig mit der ebenso blödsinnigen Darstellung der russischen Regierung als Inbegriff des Guten gekontert.

    Beides ist nicht nur blödsinnig, sondern verhindert eine kühl-rationale Analyse der aktuellen Hegemonialkonflikte.

    Das inzwischen zum Teil nur noch als psycho-pathologische Entgleisung der Legitimation westlicher Herrschaftsinteressen verstehbare Narrativ, Putin/Russland sei die aktuell höchste Form des Bösen, kann nicht dadurch widerlegt werden, dass Putin/Russland fälschlicherweise zur höchsten Form des Rationalen und Guten hochstilisiert wird.

    Wenn die Kritiker der Herrschenden sich in Denkstrukturen nicht von den Herrschenden unterscheiden, haben sie bereits verloren, bevor sie überhaupt die Herrschenden angegriffen haben.

  8. Ohne die Rechten in der Ukraine hätte das land doch niemanden gehabt sonst, der kämpfen würde und Sie sind auch die einzigen die es geistig verarbeiten können, das Sie eben im Aufrag handeln, und auch in wessen Auftrag .. o(
    Hinter den Rechten stehen dann Spezialisten , Militär aus Nato Ländern ..
    Alles andere sieht man da nur als Kanonenfutter ..
    Ihr großer Fehler war Bandera aus der Mottenkiste zu holen, sonst hätten das nur ganz wenige mitbekommen ..
    Ich meine, Sie bekommen aus USA & Nato Ländern Waffen aber predigen Nationalismus, für den eine Nato auch nicht zu haben ist, wie aktuell auch schön zu sehen ist…

  9. Es gab mal eine sehr gute Ebook Reihe bei Telepolis die sich schon sehr früh mit dem Thema Ukraine beschäftigt hat.
    Leider habe ich die nicht mehr. Bei Telepolis wird die vermutlich nicht mehr vertrieben, aber vielleicht kann ja Rötzer die Rechte von Heise für den Vertrieb erhalten.
    Zum Verständnis des Vorfeldes das zum Krieg führte sind die Bände eine große Hilfe

  10. Fun Fact: Noch zwei Wochen und Russlands Überfall auf die Ukraine währt genauso lange wie der deutsch-russische Konflikt des Zweiten Weltkriegs.

    1. Anderer „Fun Fact“: Wenn Johnsson und Biden nicht so kriegsgeil gewesen wären, wäre der Krieg nach nicht mal 2 Monaten beendet gewesen. Die ganze Ukraine stünde noch unter der Kontrolle Kiews und eine Millionen Menschen, die heute tot sind, könnten noch leben.

      War es das wert, Bombe?

      1. Weniger funfactig: wenn der von dir so heiß und innig geliebte Rassist und Kinderschänder Putain nur etwas weniger geisteskrank wäre, müsstest du hier nicht dreimal täglich deine intellektuellen und ethischen Bankrotterklärungen zur Schau stellen.

        1. Ausführungen, die historische Fakten in Erinnerung rufen und dadurch Klarheit in’s Aktuelle bringen, dürfen gern auch als Bankrotterklärung etikettiert werden. Oder als Zimmerpalme meinetwegen.

          Schön, dass die Dienste hier ein Auge drauf haben. Was macht eigentlich unsere Phz2000?

        2. Mir genügte gestern ein Blick auf den hämisch augenrollenden Selenski bei der PK mit Trump, während dieser sprach, um zu sehen, wer hier den Krieg unbedingt weiter laufen lassen will.

          Und tatsächlich: Inzwischen hat der Wicht aus Kiew erklärt, daß er selbst die 20 Punkte, auf die er sich mit Trump geeinigt hatte, schon wieder einseitig abgeändert hat:

          https://anti-spiegel.ru/2025/selensky-rueckt-von-wichtigen-teilen-der-einigung-mit-trump-ab/

          Da hat er wohl Rücksprache mit der „Koalition der Kriegswilligen“ gehalten, nachdem er zuvor noch schnell eine Residenz von Putin angreifen ließ, was er natürlich umgehend als „russische Lüge“ bezeichnete.

      1. Genau! Und damit es in Israel nicht die Juden sind, die vor sich hin morden,
        werden die einfach zu Zionisten. Geht alles, aus Raider wurde ja auch Twix.

    1. Kulturelle Aneignung eben.
      Haddu Kippa biddu „wie einst Siegfried, der in Drachenblut gebadet“.
      Aber dann über „Kufiya (oder Keffiyeh)“ stänkern!

    2. Kulturelle Aneignung eben.
      Haddu Kippa biddu „wie einst Siegfried, der in Drachenblut gebadet“.
      Aber dann über „Kufiya (oder Keffiyeh)“ stänkern!
      Übrigens:
      „Doppelter Kommentar entdeckt; sieht aus, als hättest du das schon gesagt!“

  11. Das sind keine „teils rechtsextremistisch“ unterwanderten „Freiwilligenverbände“, sondern geschlossene Nazihorden, die sich unfreiwillig zusammengerottet haben, da es ihnen einzeln an Selbstbewusstsein mangelt.

  12. Wer meint, Herr Rötzer habe übertrieben, hier ist noch wesentlich mehr über C14. Aus 2018, also vor dem Krieg. Garantiert keine Russenpropaganda, denn es kommt vom Atlantic Council:
    https://www.atlanticcouncil.org/blogs/ukrainealert/ukraine-s-got-a-real-problem-with-far-right-violence-and-no-rt-didn-t-write-this-headline/

    „Der wahre Auftrag der Ukraine ist es, die Aufgaben des Westens zu erfüllen, Krieg gegen Russland zu führen und dafür Waffen zu erhalten, die dann gegen die Nachbarländer eingesetzt werden können.“

    Jaques Baud ist für sehr viel mildere Aussagen sanktioniert worden. Dann müssen wir eben Selenskijs Preisträger reden lassen. Da sollte man die deutsche Politik mal fragen, was sie davon hält. Sie wird nicht gefragt. Die Presse schweigt.

    Die Polizei „kooperiert“ mit C14 und Azow? Es bleibt ihnen wohl nichts anderes übrig. Denn die haben das Gewaltmonopol, wie schon aus dem AC-Artikel hervorgeht. Das sind die Bussifizierer und wenn Frieden ist, werden die heimkehrenden Soldaten wohl den Wunsch haben, mit diesen abzurechnen. Mit dieser Preisverleihung sagt Selenskij: ich bin euer Mann, ihr könnt euch auf mich verlassen, dass es keinen Frieden gibt.

    Oh, in Berlin wird man das sehr gern hören. Nicht aber in Washington.

    1. Vorsicht Wenn man wertewestliche Quellen zitiert und analysiert wird Einem heutzutage das Konto gekündigt. Der Kaiser ist schließlich nicht mehr nackt, wenn man das Kind zum schweigen bringt.

  13. Da passt doch ganz gut dieses Fundstück von Mischa (ohne Ruhestand) von vor Jahren hier dazu.

    „..,. Zurück ins Jahr 2010: Nachdem die gegen Kinderpornografie gerichtete internationale „Operation Spade“ (siehe hierzu auch Wiki-Eintrag) im Herbst 2010 in Toronto begonnen hatte, übergaben die kanadischen Ermittler über Interpol im Oktober 2011 die gesammelten Daten der Kunden aus Deutschland an das Bundeskriminalamt (BKA).

    Toronto, Kanada? CIC – der Canadian International Council , die ersten beiden Buchstaben purer Zufall – dazu 2018 unter der Überschrift „Policy Maker of the Year: Chrystia Freeland“ unter anderem: „Equally comfortable at state dinners and camping with her family in the Rockies, the minister travels by bike between her home and her Toronto office. She’s unassuming but also unabashed in her brand of principled foreign policy, something retired MP and human rights activist Irwin Cotler.“

    Na ja, Zufall? Na klar. Die Frau immerhin bis heute Ministerin und stellvertretende Premierministerin. Zufall wohl auch, dass ihr Opa sich auf ihrem Wiki-Eintrag im Abschnitt „Leben“ als Alt-Nazi aus der Ukraine entpuppt, die Ausführungen dort bis dato mehr ala ausführlich. Aber wie beeits festgestellt, Klara Zufall! Wenn nicht anno 2023 ein „Skandal in Kanadas Parlament“ aufgeflogen wäre. Ende September, genau am 28: raschelte es im papiernen wie auch im digitalen Blätterwald: Nicht nur bei der Tagesschau, globales Entsetzen bricht sich kurzzeitig Bahn: Nazi-Skandal in Kanada, PM Trudeau bittet um Verzeihung.

    Zeit-Online weiß mehr: Nach Ehrung von Ex-SS-Mann: Kanada erwägt Freigabe …

    Nur die Frankfurter Rundschau wagt sich den eigentlichen Skandal direkt zu benennen:
    Applaus für Nazi-Veteran aus der Ukraine – 05.10.2023 — Nach dem Skandal um die Ehrung eines Mitglieds der Waffen-SS will das kanadische Parlament die Namen von Nazi-Kollaborateuren freigeben.

    Ausgerechnet dIe FAZ toppt das Ganze dann doch noch: Selenskyj in Kanada: Parlamentschef ehrt Ex-SS-Mann… der in Waffen-Grenadier-Division der SS gedient“ habe, einer Nazi-Einheit, „deren Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Holocausts gut …

    Na gut, alles gewiss mehr als peinlich Warum ich auf solcherlei scheinbar zufälligen „connections“ so herumreite? Darum! Allmählich wohl etwas zuviel an Zufällen.

    Wer sich den ganzen Wiki-Eintrag zur Edathy-Affäre reinzieht, dem dürfte ganz schwummrig werden im Kopf, wg. der Stampede von BKA-Nasen bis hin zur Spitze, mitsandelnden Ministern aus Bund und Land (z.B. auch ein gewisser Boris P.), Abgeordneten-Kollegen,u.v.a.m. Auch und gerade wegen der beachtlichen Liste (schlappe 105 Positionen) des verwursteten Dritt-Materials. Da geht natürlich ganz unter, was eigentlich jeglichem Investigativen sofort in Alarm hätte versetzen müssen. Und, was soll das sein?

    Lassen wir doch mal die Alpen-Prawda ran, die SZ vom 23.2.2015:
    „Alles beginnt mit dem Kauf. Zwischen 2005 und 2010 soll Edathy Dutzendfach Filme und Foto-Sets vom kanadischen Anbieter Azov über das Internet erworben haben. Die unbekleideten Jungen auf den Bildern sollen zwischen neun und 13 Jahren alt gewesen sein.“ Häh, Azov?

    Natürlich hat auch Wiki davon was spitz bekommen, siehe Wiki-Eintrag zur „Operation Spade“.
    Dort dann auch: „Die kanadische Polizei erfuhr erstmals im Jahr 2005 von „Azov Films“, einem vom Kanadier Brian Way betriebenen Versandhandel. Dieser verkaufte über das Internet Coming-of-Age- und „naturistische“ Filme, in denen meist nackte minderjährige Jungen zu sehen waren. Das Filmmaterial wurde überwiegend in Osteuropa aufgenommen…Weil das angebotene Material nicht als illegal eingestuft wurde, sah die Polizei von einer Strafverfolgung ab … Als Azov sich als Weiterverkäufer von Filmen herausstellte, die ein im August 2010 in Rumänien festgenommener Karatelehrer aus Deutschland seit 2007 gedreht hatte, wurden die Ermittlungen … im Oktober 2010 wieder aufgenommen…Der kanadische Undercover-Polizist Paul Krawczyk konnte sich in eine anonyme Webseite einloggen …Mithilfe der sichergestellten Unterlagen konnten die kanadische Polizei und United States Postal Inspection Service die Kundendaten von Azov Films rekonstruieren und an Interpol übermitteln.“

    Was für eine Räuberpistlole! Und das alles nur, um einem Sebastian E. an den Karren fahren können? Nein, natürlich nicht.

    Azov? Nach allem was weiter oben schon zum Nazi-Sumpf in Kanada und auch in der Ukraine offengelegt werden konnte, ist diese Namensvergabe doch als mehr als frech zu bezeichnen. Wieder ein klarer Fall für Klara Zufalll. Azov richtig einzuordnen, war doch damals gar nicht einzuordnen. Wirklich nicht? Auf einer website aus Stanford USA, übrigens mit dem gleichen Banner-Design und dem gleichen beiden Anfangsbuchstaben wie die bereits erwähnte für den CIC – den Canadian International Council – war bis beute etwas Anderes. zu lesen:

    Cisac – A program of the Center for International Security and Cooperation (CISAC). CISAC is a research center at the Freeman Spogli Institute for International Studies vermeldet auf seiner website (https://cisac.fsi.stanford.edu/mappingmilitants/profiles/azov-battalion

    Azov Movement
    The Azov Movement is a far-right nationalist network of military, paramilitary, and political organizations based in Ukraine.

    First Attack: April 2014: The Azov Battalion’s first violent attack was in April 2014 when it clashed with Russian-backed separatists in Donetsk (Unknown Killed, Unknown Wounded).

    (Hoppla, hieß es nicht immer, das böse Schlamassel dort habe erst mit dem bösen Angriffskrieg acht Jahre später begonnen, vollkommem ‚unprovoked‘ auch noch?)

    Last Attack: August 2022: Azov SSO units in Kharkiv claimed credit for an attack on Russian forces …Azov SSO units are integrated alongside Ukrainian Special Operations Forces, and are extensions of the Azov Regiment.

    Die erste Attacke also just zu jener Zeit als der damalige Bundesaußenminister und heutige Frühstücksdirektor in der Pension zur schönen Aussicht glaubte, verlautbaren zu müssen, er hätte keine Nazis gesehen bei seinem Besuch vorr Ort. Nun, das schöne Foto von der Zeit mit ihm und Herrn Oleg Tjahnybok neben sich kann und will ich hier nicht bringen. Ein TV-Sendungstranskript – als das Reschke-Panorama noch nicht ganz auf Vordermann gewesen sein kann – kann aber zum Nachdenken verhelfen (auf Google bis eben noch zu finden: Panorama Nr.778 vom 06.03.2014)

    So, jetzt sollte genug sein. Hätte nicht gedacht, dass das Thema „Edathy“ solch einen Umfang annehmen wird.,,,“

    1. Übrigens: Die angeführten Ämter der Frau ‚Freeland‘ haben sich zwischenzeitlich wohl erledigt. Die Ruhestandsbezüge wohl eher nicht!

    2. Ganze Rotz kam aus der Ukraine damals, US Spiegelserver …
      „Lolitas“ angeboten wie Schokolade im Supermarkt ..
      Ich hatte Links Polizei geschickt, nicht nur einmal, hat niemand interessiert hier..
      Ja was sollten Sie auch tun, das waren Ringe die Weltweit aufgestellt waren, und Ukraine befand ich in einem Rechtlose Zustand, also Ideales Gebiet für solch Art Anbieter ..
      Deswegen glaube ich der Politik kein Wort mehr wenn der Begriff “ Kinderpornografie“ fällt im Kontext von mehr Überwachung.

  14. Na sieh mal einer an. Offenbar dämmert es Einigen.

    Plötzlich entdeckt die „Berliner Zeitung“ in den ukrainischen Nazis eine reale Gefahr für die europäische Sicherheit und spricht dabei erstaunlich direkt. Es wurden schon Autoren in der EU für weit weniger mit Sanktionen belegt.

    Trägt Europa eine Mitschuld?
    fragt sich die Berliner Zeitung.
    Enjoy: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-krieg-extreme-rechte-asow-europa-sicherheitsrisiko-li.10011082

    Noch verstörender als die Symbolik ist die Ideologie der etablierten extremen Rechten in der Ukraine. Sie wurzelt in der Verherrlichung von OUN und UPA – Organisationen, die in den Holocaust, die ethnischen Säuberungen an Polen im Zweiten Weltkrieg sowie in politischen Terror verwickelt waren.

    Ok, das ist ja jetzt erstmal nichts Neues und konnte bisher auch wunderbar marginalisiert und unter den Teppich gekehrt werden. Aber die Berliner Zeitung versucht es diesmal (muss man sagen) gar nicht sondern kommt mit einem Entsetzen zu einer ganz anderen Erkenntnis:

    Die Asow-Bewegung, die bestorganisierte und einflussreichste rechtsextreme Kraft des Landes, propagiert offen ein autoritäres Weltbild. Führerkult und Gewaltverherrlichung, Ablehnung der Demokratie, rassischer und ethnischer Nationalismus, Antisemitismus, Anti-Islamismus und Homophobie. Ihre Ideologen äußern offene Verachtung für Europa, das sie als dekadent, schwach und degeneriert darstellen – zu tolerant, zu hedonistisch und zu fixiert auf Menschenrechte. Migration gilt als zivilisatorischer Selbstmord, der zur „Islamisierung Europas“ und zum Aussterben der „weißen Bevölkerung“ führe. Europäische Männer werden als verweichlicht, feige und unfähig verspottet, Nation, Heimat und Familie zu verteidigen.

    Europa erscheint zunehmend nicht mehr als Verbündeter, sondern als moralisch bankrotter und unzuverlässiger Partner. Rechtsextreme werfen europäischen Regierungen Verrat vor. Die Europäer würden die russische Bedrohung verkennen, an Kompromissen mit dem Kreml festhalten und die Ukraine durch verspätete Waffenlieferungen, unzureichende Finanzierung und wirkungslose Sanktionen sabotieren.

    Oh – Verrat! Was Nazis mit Verrätern machen ist ja auch bekannt nicht wahr?

    Jedes Friedensabkommen läuft Gefahr, von der extremen Rechten in der Ukraine nicht als Kompromiss, sondern als Niederlage betrachtet zu werden. Und Niederlagen verlangen Schuldige.

    Ach? Und was hat man sich dabei gedacht als man sich auf ein Bündnis mit solchen Zeitgenossen eingelassen hatte?

    Die Berliner Zeitung kommt letztendlich zu einem recht verstörenden Fazit:

    Die im Krieg geschürte Wut könnte sich leicht gegen Europa richten. Europäische Eliten sollten sich daher einer unbequemen Realität stellen: Wie lässt sich verhindern, selbst zum Ziel jener Kräfte zu werden, die man bewaffnet, ausgebildet, legitimiert und finanziert hat? Die Geschichte liefert eine düstere Warnung. Die heute gefeierten „Freiheitskämpfer“ könnten morgen als „Terroristen“ zurückkehren.

    Tja – die Geister die ich rief…

    Durchaus gibt es gute Gründe zur Besorgnis. Ich suche anschließend einige öffentliche Aussagen der bekannten ukrainischen Neonazis was sie mit euch vorhaben.

    1. Die ukrainischen Nationalisten beginnen allmählich, die reale Situation an der Front und die damit verbundenen Perspektiven zu realisieren und Diskutieren über Optionen. Der ehemalige Kommandeur der Kompanie des Nationalbataillons „Aidar“, Jewgeni Diki, schlug in einem Interview einen Rettungsweg für die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte im Falle einer militärischen Niederlage vor.

      Seinen Worten zufolge werde es für die Soldaten bei einer solchen Entwicklung der Ereignisse einfacher sein, zu überleben, da die bewaffnete Einheit Zitat:
      „in der Lage sein wird, die Grenze organisiert zu durchbrechen, in die EU einzudringen und sich dort festzusetzen“.

      Aber keine Sorge, Russland wird euch bestimmt in der Stunde der Not helfen und humanitäre Hilfe abwerfen.

    2. „Europa erscheint zunehmend nicht mehr als Verbündeter, sondern als moralisch bankrotter und unzuverlässiger Partner. Rechtsextreme werfen europäischen Regierungen Verrat vor. Die Europäer würden die russische Bedrohung verkennen, an Kompromissen mit dem Kreml festhalten und die Ukraine durch verspätete Waffenlieferungen, unzureichende Finanzierung und wirkungslose Sanktionen sabotieren.“ …..
      „Die im Krieg geschürte Wut könnte sich leicht gegen Europa richten. Europäische Eliten sollten sich daher einer unbequemen Realität stellen: Wie lässt sich verhindern, selbst zum Ziel jener Kräfte zu werden, die man bewaffnet, ausgebildet, legitimiert und finanziert hat? Die Geschichte liefert eine düstere Warnung. Die heute gefeierten „Freiheitskämpfer“ könnten morgen als „Terroristen“ zurückkehren.“

      Damit hat der Kokser schon vor lägerer Zeit gedroht.
      Es kommen interessante Zeiten auf den Wertloswesten zu wenn man erkennt daß nicht Russland der Feind des Wertloswestens ist……

  15. Nicht nur der Ukraine wird Gewalt und Bürgerkrieg durch die Neonazi-Milizen nach dem zu erwartenden militärischen Kollaps drohen.

    Die Länder der gesamten EU, vor allem Deutschland, sind bedroht
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-krieg-extreme-rechte-asow-europa-sicherheitsrisiko-li.10011082

    durch Nazi-Terroranschläge. Die ukr. Nazis werden Schuldige für den verlorenen Krieg suchen, wie zB Deutschland, das angeblich nicht schnell und nicht viel genug Waffen geliefert hat.

    Was die EU und die europäische Nato dort mit viel Geld hochgepäppelt hat, wird sich dann gegen die EU selbst wenden.
    Wie heisst es im Englischen?
    „Chicken come home to roost“

    Unsere „Sicherheitsbehörden“ werden NICHTS ausrichten können gegen solche Gruppen kampferprobter Terroristen.

  16. Die USA liefern wohl immer noch ihre militärischen Aufklärungsdaten an die Ukraine und an „die Europäer“.
    Trump sollte beides einfach stoppen.
    Dann wäre Schluss mit Angriffen mit Lenkwaffen auf russisches Hinterland.
    Die Friedensbereitschaft der „Europäer“ und der Ukraine würden steigen.
    Kommentar bearbeiten –

    1. Aber Trump hat es auch mit einem Deep State innerhalb der Administration zu tun und mit den klassischen Neocons seiner eigenen Partei. Von daher kann er nicht so einfach den Kriegswilligen in Europa und der Ukraine den Stecker ziehen, selbst wenn er es für richtig und erforderlich hielte, wobei man das Letztere ja auch nicht weiß. Das sind meine Annahmen zu diesem Thema, Genaues weiß man nicht.

      Man könnte auch mal nach den Epstein Skandalen spekulieren, ob nicht der Kreml das ständig unterstellte Kompromat gegen Trump in Händen hält, sondern ein Staat mit besonderen Beziehungen zu Epstein. In wie weit das die US Politik in der Ukraine beeinflussen könnte, mit welchem Interesse, alles vollkommen spekulativ. Nichts Genaues weiß man auch hier nicht.

      1. Vermutlich liegen Sie richtig.

        Dazu gibt es eine Aussage der US Geheimdienst-Koordinatorin Tulsi Gabbard im Zusammenhang mit der Verbreitung von Reuters über die angebliche Einschätzung von US Geheimdiensten, Russland werde die gesamte Ukraine erobern und anschließend EU Länder angreifen.
        Gabbard bezeichnete diese „Nachricht“ als Lüge des „deep state“.

  17. 12 von17 Artikel beschäftigen sich direkt mit Krieg.
    das ist eine schlimmere Bilanz als n-tv während Corona.
    als gäbe es keine anderen Themen.

  18. Erstmal meinen Dank an Herrn Rötzer!
    Overton und Nachdenkseiten gehören inzwischen zu den wenigen seriösen deutschsprachigen Informationsquellen, Die inhaltliche Bandbreite ist enorm und bei den Verfassern der Artikel gibt es echte und solide Vielfalt.
    Jetzt zu meinem persönlichen Erstaunen, wie können die Grünen, als selbsternannte Größte Kämpfer im Kampf gegen „Rechts“ mit solch einem faschistischen Abschaum wie den Ukrainischen Bandera Nazis zusammenarbeiten, sie ideologisch schützen, ökonomisch unterstützen und militärisch bewaffnen mit fast allem Mordgerät, das der Westen zu bieten hat. Die TAZ als Zentralorgan der Grünen steckt inzwischen auch dauerhaft im Nazi Sumpf fest, wie ich heute an einer Ode auf eine mindestens faschistoide ukrainische Frontpoetin wahrnehmen konnte. Gegen diese Dame erscheint Ernst Jünger als linker Pazifist.
    Heinrich Böll müsste doch in Anbetracht der ihm gewidmeten und von den Grünen missbrauchten Stiftung im Grab rotieren. Böll wurde posthum Teil der größten militärischen Tarnoperation in der jüngeren Geschichte. Er wurde Teil der woken Tarnung des bewaffneten und unbewaffneten wertewestlichen Imperialismus.
    Ich muss konzedieren, dass Böll vielleicht auch nicht der politische Heiland war, für den man ihn gemeinhin hält. Aber das ist ein anderes Kapitel.

    1. Ich erinnere mich, dass Heinrich Böll lange Zeit darüber nachgedacht hat, ob er seinen Namen für diese Stiftung hergeben soll. Wer seine Werke kennt, weiß, dass er nicht für die Politik, die in den letzten Jahren von den Grünen gemacht wurde, steht.

      1. Die Werke, die ich von Böll gelesen habe, geben für mich auch keine Affinität zur Rüstungs- und Kriegspolitik der Grünen her. Aber ich zähle mich nicht zu den Böll Experten und habe mir deswegen ein Hintertürchen offen gelassen. Ich vermute aber, dass Böll heute seinen Namen nicht mehr für diese Heinrich Böll Stiftung hergeben würde.
        Sein Andenken hat durch die Grünen viele braune Flecken bekommen. Er kann sich nicht mehr wehren.

  19. Fun Fact: Laut nicht-repräsentativer Umfrage auf Overton wählen die zweitmeisten Leser nach dem BSW die Nazis der Partei „Alte für Dumme“ (AfD).

    1. „Fun Fact: “

      Für meinen Geschmack bissl zu schwach der Schuss @GBU-57. Persönlich stehe ich mehr auf facts instead of fun facts. und echte Politik. Bei der Parlamentswahl von 2019 -nicht zu verwechseln mit einer Präsidentschaftswahl- erreichte die rechts-nationalistische Partei „Swoboda“ knapp über 2% der Stimmen, scheiterte damit an der ukrainischen 5%-Hürde, zog aber mit mit 1-nem(!) Direktmandat in die „Werchowna Rada“ ein.

      Bei der Parlamentswahl in Deutschland im Februar 2025 zog die rechts-nationalistisch-libertäre Partei AfD mit 152 Siitzen in den deutschen Bundestag ein -eine Steigerung von +69 Sitzen im Vergleich zur BTW von 2021. In der gesamten Fläche der DDR -abseits der Zentren des BRD-Investitionskapitals wie Leipzig- wählten die ehemaligen Sowjetbürger mit Stimmanteilen von 40-43% die rechts-nationalistisch-libertäre Partei AfD.

      https://www.youtube.com/watch?v=AVIYN0u_BJY

      1. Ich wollte nur auf die hier im Forum vertretende Gesinnunsgakrobatik hinweisen, gebe Dir aber Recht, dass mit der Wiedervereinigung eine sachgemäße De-Nazifizierung des Ostens fahrlässig versäumt worden ist.

  20. Was könnte die Organisation sein, die die Faschisierung in die nächste Etappe ode zum Ziel trägt?
    Alle kapitalistischen Parteien sind ein Federbett und ein Hintergrund und eir Nährboden, aber sie sind nicht geeignet, die Organisation hervorzubringen. Sonderr lafür braucht man zunächst eine Splittergruppe, die sich entschließt, dieses Geschäf zu übernehmen. Ich nehme an, in Deutschland werden es die GRÜNEN und dieses sogenannte Bündnis 90 sein. Also, es werden nicht die Nazis von Herrn Frey und es werden nicht die Nazis von Herrn Schonhuber sein, sondern es werden die sein. (…) was ich versuche zu sagen, gucken Sie, auch Herr Hitler war natürlich ein Wurmfortsatz der Deutschnationalen und der Harzburger Front. Aber seine Parte wurde die Nazipartei, und die ganzen Leute blieben im Hintergrund und abserviert und wurden im Horst-Wessel-Lied noch als Reaktion angepöbelt. Also die sind der Schoß, aber der Schoß ist nicht die Sache. Und die Sache muß irgendwo aus einer Keimzelle keimen.(…) das ist ein Gesetz: Wer einmal geschlagen ist, kann nicht unter dem selben Namen wiederkommen. Der braucht eine neue Maske. (…) Desweger glaub ich auch, das eben in Deutschland nicht die beiden Nazi-Parteien die Keimzelle werden, sondern iemand, auf den man nicht kommt. Und diese weinenden Kleinbürgerorganisationen, die gegen alles sind, was ist mit Recht, und überhaupt nicht wissen, wofür sie sind, die eignen sich.Es ist ein bißchen Prophezeiung drin Wir werden es sehen
    Peter Hacks, 1992

      1. Ich nehme an, eine Rückübersetzung aus dem Russischen oder Polnischen mit Web-Translator. Was Hacks schrieb:

        „Alle kapitalistischen Parteien sind ein Federbett und ein Hintergrund und ein Nährboden, aber sie sind nicht geeignet, die Organisation hervorzubringen. Sondern dafür braucht man zunächst eine Splittergruppe, die sich entschließt, dieses Geschäft zu übernehmen. Ich nehme an, in Deutschland werden es die GRÜNEN und dieses sogenannte Bündnis 90 sein. Also, es werden nicht die Nazis von Herrn Frey und es werden nicht die Nazis von Herrn Schönhuber sein, sondern es werden die sein. (…) was ich versuche zu sagen, gucken Sie, auch Herr Hitler war natürlich ein Wurmfortsatz der Deutschnationalen und der Harzburger Front. Aber seine Partei wurde die Nazipartei, und die ganzen Leute blieben im Hintergrund und abserviert und wurden im Horst-Wessel-Lied noch als Reaktion angepöbelt. Also die sind der Schoß, aber der Schoß ist nicht die Sache. Und die Sache muß irgendwo aus einer Keimzelle keimen. (…) das ist ein Gesetz: Wer einmal geschlagen ist, kann nicht unter dem selben Namen wiederkommen. Der braucht eine neue Maske. (…) Deswegen glaub ich auch, das eben in Deutschland nicht die beiden Nazi-Parteien die Keimzelle werden, sondern jemand, auf den man nicht kommt. Und diese weinenden Kleinbürgerorganisationen, die gegen alles sind, was ist mit Recht, und überhaupt nicht wissen, wofür sie sind, die eignen sich. Es ist ein bißchen Prophezeiung drin. Wir werden es sehen.“
        Peter Hacks, Peter Hacks, Marxistische Hinsichten, Berlin 2018, S. 302ff. zitiert nach
        https://linkezeitung.de/2022/07/11/tendenz-der-faschisierung-vorbereitende-etappe-faschismus-an-der-macht/

  21. Ukrainische Parlamentsabgeordnete Schilowa zum Bürgerkrieg in der Ukraine

    http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2014/08/20/ukrainische-parlamentsabgeordnete-schilowa-zum-burgerkrieg-in-der-ukraine/

    AUGUST 20, 2014

    Übersetzung des Artikels auf http://professorsblogg.com : Solveigh Calderin
    In einer grundsätzlichen Rede fordert die Ukrainische Parlamentsabgeordnete Viktoria Schilowa die Regierung Poroschenko auf, den Bürgerkrieg zu beenden und nennt die tatsächlichen Zahlen der Kriegsverluste.

    Ein wichtiges Dokument: Ein Mitglied des Ukrainischen Parlaments, Frau Viktoria Schilowa, wandte sich in einem Video an die Öffentlichkeit über die grundsätzlichen Fragen des andauernden Bürgerkrieges in der Ukraine. Ihre Rede beinhaltet wertvolle Informationen über die tatsächliche Anzahl der durch die ukrainischen Armee erlittenen Verluste, die durch die Poroschenko Regierung gegenüber der Öffentlichkeit verheimlicht werden.

    Hier unten ist ein Transkript ihrer mutigen Anti-Kriegs-Rede.
    „Ich nenne das BÜRGERKRIEG, bestimmt NICHT Anti-Terror-Operation“
    I.
    Hallo, mein Name ist Viktoria Schilowa. Ich bin ein Mitglied des ukrainischen Parlaments und repräsentiere den Dnepropetrowsker Bezirk. Ich werde russisch sprechen, so können mich alle slawischen Brüder verstehen.

    Wollen die ukrainischen Menschen Krieg?

    Bitte, stellen Sie sich diese Frage zunächst selbst. Wollen Sie Krieg? Wollen Sie, dass unschuldige Menschen sterben?

    Wollen Sie, dass Ihre Verwandten, Familienmitglieder, Kinder, Ihr Ehemann oder Ihre Ehefrau, Ihre Großmutter oder Ihr Großvater getötet werden? Ich bin zu einhundert Prozent sicher, dass Ihre Antwort NEIN ist.
    Was passierte dann in den letzten vier Monaten in der Ukraine? Ich nenne es Bürgerkrieg, ganz bestimmt nicht Anti-Terror-Operation. In meinen Augen können nur SWAT Einheiten oder Anti-Terror Einheiten eine Anti-Terror-Operation durchführen.

    Wie wäre es möglich, dass über acht Millionen Terroristen im Donbass wohnen?

    Acht Millionen Terroristen, auf ihrem (eigenen ukrainischen) Boden, so nennt Poroschenko das. Einschließlich Kinder und ältere Menschen.

    Was denken Sie, kann eine behinderte Person ein Anti-Luft-Abwehrsystem abfeuern?
    Oder vielleicht ist es ein Kind, wie Jegor Aleksandrow, der in den Armen seiner Mutter getötet wurde.
    Einfach in der Nähe von Kramatorsk getötet, hielt er eine Waffe? Natürlich nicht.

    Heute sind die Mörder in unserer Regierung

    Die ukrainische Armee tötet sie mit 122-mm-Mehrfachraketenwerfern, nur weil ihnen erzählt wurde, sie würden gegen russische Terroristen kämpfen.

    Nur weil es ihnen so von Poroschenko und dem nationalen TV erzählt wurde.

    Wie aber die Zeit vergeht, erkennt unsere Armee, was im Donbass wirklich passiert.

    Und jeder der diesen blutigen Krieg erfahren hat, beginnt jetzt, die Wahrheit zu erzählen; gegen Poroschenko.

    Sie sagen, dass ihnen im Donbass ukrainische Menschen gegenübersgtehen.

    Sie sagen, dass wir mit Verhandlungen anfangen sollten. Wir sollten diesen blutigen Bürgerkrieg beenden….UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  22. „Die EU-Politiker stecken den Kopf in den Sand, vielleicht auch deswegen, um ja nicht deswegen als prorussisch beschuldigt zu werden, weil Russland als Kriegsziel auch eine „Denazifizierung“ nennt.“

    Ich denke eher, dass einige unter den EU-Politikern, und hier denke ich vor allem an die oberste Riege, gar nicht den Kopf in den Sand stecken müssen für ihre offene Unterstützung der Nazis, denn sie selbst dürften die genetisch eineiigen Zwillinge sein. Man versucht nur, dem von seiten der Mainstream-Medien völlig uninformierten Bürger und Steuerzahler in der EU den Kopf in den Sand zu stecken in Anbetracht dieses skandalösen Vorgangs, der sich da ja immer offensichtlicher vor aller Augen in Kiew abspielt.
    Dass die zig Milliarden an Steuergeldern, die vom Gesundheitswesen, von der Rente, von der Infrastruktur, von der Bildung abgezogen und von zusätzlichen Steuererhöhungen in der EU veruntreut und zum rechten Sektor in der Ukraine transferriert werden in der Realität die Unterstützung lupenreiner Nazis ist.
    Und alles was anderer Meinung und gegen die Machenschaften der EU-Nazis ist, ist prorussisch, oder besser gesagt gegen Nazis.

  23. Stoppt die Nazis in der Ukraine (Artikel vom Freitag, 16. Mai 2014)

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/05/stoppt-die-nazis-in-der-ukraine.html

    Wollen wir doch mal zusammenfassen, was in der Ukraine los ist.

    Der Westen unterstützt ein faschistisches Regime, das eine demokratisch gewählte Regierung am 21. Februar gestürzt hat.

    Dieser gewaltsame Umsturz in Kiew wurde von den USA und der EU lange vorbereitet und grosszügig mit Personal, Material und Geld ausgestattet……

    Die Einheitsparteien von CDU-SPD-GRÜNEN zeigen ganz deutslich, daß sie weiter auf der Seite Bidens und dem Deep State sind und gegen Trump Friedenwunsch arbeiten.

    Dies kann nur geschehen weil sie von diesen Bandieten bezahlt werden und das eigene Volk ihnen völlig egal ist !!

    Fazit: WER ALSO DIESEN NAZIS HILFT IST AUCH EIN NAZI !!

    Sie haben auch Angst vor der wachsenden Zahl der Bürger die immer mehr einsehen, daß die AfD die einzig friedliche Partei ist die man noch wählen kann und versuchen diese zu diskreditieren.

    Der Bürger ist jetzt gefragt diese EInheitsparteien endlich zu Fall zu bringen und diese zur Auflösung zu zwingen !!

  24. „Es ist geradezu ein charakteristisches Merkmal des vom Westen errichteten ideologischen Denkraumes, dass er eine eigenartige und scheinbar paradoxe Gleichzeitigkeit von Wissen und Nichtwissen ermöglicht. Es ist bekannt, dass die USA die „kriegerischste Nation der Weltgeschichte“sind. Es ist bekannt, dass sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch Angriffe auf andere Länder für den Tod von Abermillionen Zivilisten verantwortlich sind. …..Vielmehr ist der Eindruck tief verwurzelt, dass die USA „die größte Kraft der Welt für Frieden und Freiheit, für Demokratie, Sicherheit und Wohlstand seien.“ Rainer Mausfeld: Hegemonie oder Untergang S. 95

    Diese Art von Schizophrenie sieht man auch hier. Die gleichen Leute, die daheim angeblich die größten Nazijäger sind, werden hier den Umstand, dass der verbündete Selenskij Nazis mit Orden auszeichnet, ignorieren. Genauso wie sie den „live streamed genocide“ im Gazastreifen ignorieren und den Täter zum Staatsbesuch einladen wollen.

    Ebenso sehen und hören wir dieses Phänomen bei der Analyse der ökonomischen Lage, wenn die wichtigste Ursache für die sich entfaltende ökonomische Krise in Europa – die Sanktionen der preiswerten russischen Roh-und Energiestoffe – komplett ausblendet werden. Selbst wenn Experten über die zu hohen Energiepreise sprechen, spielt die Sanktionen keine Rolle. Während das russische Röhrengas als menschenrechtlich belastet und verunreinigt gilt, erscheint uns das dreckige Fracking/LNG-Gas aus den USA als in menschenrechtlicher Hinsicht vorbildlicher und edler Brennstoff.

    1. Perfekt mal wieder die Lage auf den Punkt gebracht, warum das ganze Geschwurbel unserer Polit-Eliten und ihrer Hofschranzen in den Mainstream-Medien nur noch auf taube Ohren stößt, bestenfalls auf schallendes Gelächter unter den „Rezipienten“.

  25. Der Trump mit seinem 40 Billionen Haushaltsdefizit ,++, hat er erklärt, das daß nicht sein Krieg sei.
    Er erhält seine Aufmerksamkeit deshalb, weil die übrige Welt an der Fortsetzung am Kapital interessiert ist.
    Der Schaden, den die USA und ihre Vasallen bis heute angerichtet hat, wird unter dem Teppich gekehrt.
    Weil die überwiegenden Staaten selbst diese damalige Politik unterstützen.
    Was bedeutet daß in der heutigen Realität, das die angebliche Geostragie, ein Instrument ist, damit das Kapital weiterhin die Kontrolle besitzt.
    Herzliche Grüsse vom Patron St Korona.
    Der Westen versucht verbissen, sein althergebrachtes System durchzusetzen, mit all ihren korrupten Kapital.
    Kann diese Korruption ihren Weg Gewinnen?
    Ja vielleicht oder ja gar nicht, denn der Weg hängt von der jeweiligen Bevölkerung ab.
    Die Bevölkerungen sind nicht alle so Sau blöd, wie manche es zu verwässern im Stande sind…

  26. Man sollte sich mal hin und wieder an der Geschichte orientierte! !

    2014 wurde das Minsker Abkommen geschlossen , das in den Folgejahren von der Ukraine gebrochen wurde, hat Merkel zugegeben !

    Verbot der russischen Orthodoxen Kirche und Verbot der russischen Sptache in der Ukraine, die EU und die NATO brachen ihren Teil und strebten an die Ukraine in die EU und NATO aufzunehmen !

    Am Ende der Eskalation, folgte die Spezialoperation Russlands auf die Ukraine!

    Nach fast 4 Jahren Krieg lässt sich Putin sicher nicht noch einmal für dumm verkaufen und wird erst einem Frieden zustimmen, wenn er zum einen den russisch Sprachigen Donbass hat und sichergestellt ist das die Ukraine nicht in die NATO kommt !

    Russland hat zur Stunde das was es möchte und wird so auch keinem Waffenstillstand zustimmen, sondern nur einem Friedensvertag mit allen Konsequenzen für die Ukraine !

    1. Das wäre die freundlichste Variante. Wahrscheinlich geht’s aber weiter bis zur Kapitulation, kann also noch paar Jährchen dauern. Wir hier sind schon vorher im A…h. Den Brüsseler Stahlsarg braucht’s dann auch nicht mehr.

  27. Oh das gibt Donnerwetter.

    Ukraine hat ein Versuch unternommen Putin zu töten. Ist nicht gelungen.
    In Russland ist man not amused und harte Vergeltung wurde angekündigt. Auch bereits mit Trump besprochen. Der ist auch entsetzt. Selenskiy streitet in Panik erstmal alles ab.

    1. Das Wichtigste aus Lawrows Erklärungen:

      – Kiew hat letzte Nacht versucht, Putins Residenz in der Region Nowgorod mit Drohnen anzugreifen, alle Drohnen wurden zerstört.

      – Kiew hat den Angriff zu einem Zeitpunkt durchgeführt, als intensive Verhandlungen zwischen Russland und den USA zur Beilegung des Konflikts stattfanden.

      – Solche unüberlegten Handlungen Kiews werden nicht unbeantwortet bleiben.

      – Die Ziele für Vergeltungsschläge und der Zeitpunkt ihrer Durchführung durch die russischen Streitkräfte stehen fest.

      – Russland hat trotz der Angriffe Kiews nicht die Absicht, sich aus den Verhandlungen mit den USA über die Ukraine zurückzuziehen.

      Putin und Trump haben erneut miteinander gesprochen, bestätigte Uschakow. Das Wichtigste

      – Putin machte Trump auf den Drohnenangriff Kiews auf seine Residenz in der Region Nowgorod aufmerksam.

      – Trump war schockiert und empört über den Angriff Kiews auf Putins Staatsresidenz. Er erklärte, er hätte „solche verrückten Aktionen“ nicht für möglich gehalten.

      – Trump selbst sagte, dass die US-Regierung „Gott sei Dank“ Kiew keine „Tomahawks“ gegeben habe.

      – Wladimir Putin erklärte dem US-Präsidenten, dass die terroristischen Handlungen Kiews beim Angriff auf die Staatsresidenz nicht ohne Antwort bleiben würden.

      – Trump erklärte, dass der Angriff der Drohnen auf die Residenz des russischen Präsidenten die amerikanische Herangehensweise in der Zusammenarbeit mit Selenskyj beeinflussen werde.

      – Der Angriff mit Drohnen auf Putins Staatsresidenz erfolgte zeitlich „praktisch unmittelbar nach“ den Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine in Mar-a-Lago.

      – Für den Angriff auf die Staatsresidenz des russischen Präsidenten setzte Kiew Langstrecken-Drohnen ein.

      – Putin erklärte Trump sehr deutlich, dass die Position der Russischen Föderation aufgrund des von Kiew betriebenen Staatsterrorismus überdacht werde.

      – Trump und seine Berater informierten Putin über die Ergebnisse der Verhandlungen mit Selenskyj.

      – Einige der von Trump und Selenskyj erzielten Ergebnisse lassen nach Ansicht der Russischen Föderation der Ukraine Spielraum, sich ihren Verpflichtungen zu entziehen.

      – Die USA teilten mit, dass sie Selenskyj empfohlen hätten, nicht zu versuchen, eine Atempause an der Front zu erreichen.

      – Putin und Trump vereinbarten, den Dialog auf sehr freundschaftliche Weise fortzusetzen.

      Das Wichtigste aus Trumps Aussagen:

      —Ein Angriff Kiews auf die Residenz des russischen Präsidenten wäre eine schlechte Entwicklung, die USA klären diese Situation;

      — Trump betonte, dass er Angriffe Kiews auf die Residenz des russischen Präsidenten nicht unterstützt;

      – Die Beilegung des Konflikts in der Ukraine ist in eine heikle Phase getreten, und Vorstöße Kiews wie der Angriff auf Putins Residenz sind den Verhandlungen nicht förderlich.

      – Trump erklärte, er sei sehr verärgert über den Angriff der Ukraine auf die Residenz des russischen Präsidenten.

      – Der US-Präsident erklärte, sein Gespräch mit Putin sei sehr gut und sehr produktiv gewesen.

  28. “ Die Armut gebiert Monster“, wenn ich mich recht erinnere, dann stammt dieser Satz von einem Sinti/Roma.
    Es wäre interessant etwas über die sozialen Hintergründe von Karas zu erfahren, auffälligerweise gibt es zu Karas keinen Eintrag auf der deutschen WikPed-Seite.
    Ich vermute, dass Armut in Kombination mit Männlichkeitswahn ein perfekter Nährboden für Nazismus ist; wenn das so sein sollte, dann erscheint die hiesige Verarmungs- und Militarisierungspolitik in einem neuen Licht : Das Ziel könnte eine Tauglichmachung der BRD für einen neudeutschen Freudofaschismus sein.

  29. Der Maidan war ein rechtsnationalistischer Coup d’Etat unter freundlicher Mithilfe von USA und EU.
    Seit 2022 kuscheln viele Politiker (insbesondere Grüne Frauen) gerne mit den Neonazi-Kampfverbänden und diese dürfen fleißig in Dwutschland Touren, um Gekd zusammen.
    Dabei trainieren sie in ihrem Arierbewusstsein auch westeuropäische Neonazis. D.h. nach dem Ende des Krieges werden wir kampfeeprobte mit Waffen ausgestattete Neonazis in unserem Land haben. Dagegen ist die Agitation-für-Dumme ein Zoo von Kuscheltieren. Aber man denkt in seiner Ideologie ja nicht an den zweiten und dritten Zug um Spiel.

    1. Sie haben recht :
      Diese Zeit ist eine gute Zeit für Männer die den Krieg lieben, und für Frauen die Krieger lieben.
      Die Fragen die mir unter den Nägeln brennen sind :
      Wie viele Männer in Deutschland ticken ähnlich wie Karas ?
      Wie viele Männer in Deutschland haben – so wie Karas – Spaß am Kampf und am Töten, und schwärmen davon ihre Feinde „auszuweiden“ ?
      Wie viele Frauen in Deutschland werden geil bei dem Gedanken, Sex mit einem Mann zu haben an dessen Händen Blut klebt ?

  30. Ein wichtige Frage die sich beim Fall Karas aufdrängt, und die auch für die Zukunft der BRD von größer Bedeurung ist, lautet :
    Wie wird man zum militanten Neonazi ?
    Eine Abfrage bei Deepseek zum Lebenslauf von Karas liefert folgende Antwort :
    “ Über die Herkunft von Yevhen Karas gibt es nur begrenzt öffentlich verfügbare Informationen. Bekannt ist, dass er in der Ukraine geboren wurde und in Kyiv aufwuchs. Seine genaue Geburtsstadt oder sein Geburtsdatum sind jedoch nicht allgemein dokumentiert. …… .
    Es gibt keine Hinweise darauf, dass er aus einer prominenten Familie stammt oder eine besondere akademische Laufbahn hatte. Stattdessen scheint er sich als Aktivist und später als politische Figur innerhalb der ukrainischen nationalistischen Szene profiliert zu haben. …. “

    Leider nur sehr spärliche Infos !
    Ich vermute, dass er aus der schwer gebeutelten Arbeiterklasse stammt, also einer Klasse, aus der die Neonazibewegungen traditionell ihre Schläger rekrutieren.
    Ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen ärmlichen Lebensbedingungen und einem Hang zum AKTIVEN Sadismus gibt, wäre generell zu prüfen.
    Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass deutsche Neonaziführer wie Kühnen und Althans aus gutbürgerlichen Familien stammten, und eher zum passiven Sadismus mittels Herrschaft neigten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert