Seit den 1960er Jahren sind die Sommer 30 Tage länger geworden

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Dass eine Klimaerwärmung stattfindet, die sich auch daran zeigt, dass der Frühling früher beginnt und der Herbst nach hinten rutscht, werden höchstens hartgesottene Leugner bestreiten. Aber jeder, der einige Jahrzehnte auf dieser Erde gelebt hat, konnte diese Veränderungen schrittweise beobachten. Wissenschaftler der University of British Columbia haben die Daten zur globalen Temperatur seit 1961 untersucht und kommen zu dem Ergebnis, dass in den mittleren Breiten sommerliche Bedingungen seitdem 30 Tage länger herrschen. Seit 1990 kamen jedes Jahrzehnt 5-7 Tage hinzu.

Die Sommer über Land und Meer werden nicht nur immer länger, die Veränderungen werden auch schneller und es wird mehr Hitze akkumuliert, am meisten im Inland. Überdies beginnen und enden die Sommer plötzlicher, was den Öksystemen und auch den Menschen weniger Zeit zur Anpassung gibt.

Die Studie ist in den Environmental Research Letters erschienen. Verwendet wurden die Messdaten von ECMWF ERA5 für die mittleren Breiten (23.5°–70° im Norden und  23.5°–70° im Süden, tropische und polare Regionen wurden ausgeschlossen). Die Sommerzeit wurde für jeden Messpunkt unterschiedlich bestimmt. Zugrundegelegt wurde der Temperaturschwellenwert, den die Tagestemperaturen während des Referenzzeitraums 1961–1990 in 75 Prozent der Fälle überschritten. Wenn die Temperaturen diese Linie überschritten, hatte der Sommer begonnen, wenn sie wieder darunter fielen, war der Sommer vorbei.

Berechnet wurden Sommeranfang und -ende für das Inland, die Küste und das Meer. Zwischen 1961 und 2023 wurden die Sommer allgemein um 30 Tage länger, wobei die Erwärmung wenig überraschend in der Zeit von 1990-2023 mit 4,4 Tagen pro Jahrzehnt auf der Nordhalbkugel schneller voranschritt als zwischen 1961 und 1990 mit 0,8 Tagen. Am längsten war die Zunahme im Inland von 2,1 Tagen auf 5,1.  Auf der Südhalbkugel wurde der Sommer noch schneller länger mit der Zunahme von 5,2 Jahren pro Jahrzehnt, allerdings ging die Zunahme von 8,8 Tagen 1961-1990 auf 6,9 Tage zurück. Auf dem Ozean erfolgte die Zunahme in der ganzen Zeit mit 4,8 Tagen pro Jahrzehnt am schnellsten. Auf der Nordhalbkugel von –0.4 (1961-1990) auf 6.6 Tage (1990-2023), auf der Südhalbkugel ging es auch dort von 9,3 auf 6,9 Tage zurück.

Wichtig ist die akkumulierte Wärme, d.h. die Wärme, die sich während eines gesamten Sommers oberhalb der Temperaturschwelle ergibt. Sie nahm überall im Inland, an der Küste und über dem Meer zu. Über dem Land der nördlichen Halbkugel sind das 44 Grad-Celsius-Tage seit 1990, im Unterschied zu erst 14 Gradtagen 1961–1990. Rechnet man das auf einen drei Monate langen Sommer um, ergibt sich eine Erwärmung um etwa 0,5 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Die akkumulierte Wärme nahm auf der Nordhalbkugel über Land und an der Küste 1990–2023 dreimal so schnell wie 1961–1990 zu.

Die Wissenschaftler schreiben: „Das Verständnis der Muster des Sommerwachstums ist für die Anpassung von entscheidender Bedeutung, da ein früherer Beginn und ein späterer Rückgang die Wahrscheinlichkeit einer früheren Schneeschmelze, längerer Dürreperioden, längerer und kostspieligerer Waldbrandsaisons sowie eines höheren Kühlbedarfs erhöhen können. Der zunehmend abrupte Übergang vom Frühling zum Sommer und vom Sommer zum Herbst, den diese Studie erstmals dokumentiert, lässt den Systemen, die von diesen Übergängen abhängig sind, weniger Zeit, sich anzupassen.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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43 Kommentare

  1. Nun kommt das von der Columbia-Universität, nicht unbedingt die vorderste Reihe der Klimaforschung. Sie verwendet leicht zugängliche Daten, die keinen Forschungsaufwand benötigen. Aber wo ist das IPCC, die NASA und die EPA, das amerikanische Umweltinstitut? Von denen hört man nichts mehr. Kein Wunder, die haben von Trump einen Maulkorb bekommen. Erst hieß es, die NASA dürfe all ihre Klimadaten seit 1980 und auch die aktuellen nicht mehr veröffentlichen. KI meint, es sei nicht ganz so schlimm, also quasi sei es nur ein Dreiviertelmaulkorb. Was unter diesem Umständen schon Anlass zum Aufatmen ist.
    Aber aus den Nachrichten sind sie verschwunden, auch in Europa. Und jetzt kriechen wieder die aus den Löchern, die die alten Stories von EIKE nochmal aufwärmen. Die kalte Sonne und sowas. Alles vor über zehn Jahren längst widerlegt. Aber jetzt probieren sie es wieder.
    Und natürlich die Atomfritzen, ebenfalls mit den alten Lügen. Wäre ja ein Wunder, wenn nicht.

    1. Das hat aber eben vor allem damit zu tun, daß diese „Quellen“ es mit der Propaganda vom „menschgemachten Klimawandel“ in den letzten 20 Jahren extrem übertrieben haben. Das IPCC ist mit seinem Sendungsbewußtsein einfach nicht satisfaktionsfähig. Und die NASA ist zuletzt damit aufgefallen, daß Forscher, die sich die alten Daten mal angeschaut haben, dabei feststellten, daß diese im Vergleich zu den originalen Veröffentlichungen dazu verändert worden waren. Man hat also Meßwerte (!!!), die für sich (und die damalige Meßmethoden) stehen, im Nachhinein abgeändert, also in Wunschwerte verwandelt, um die aktuellen Temperaturen noch stärker zu dramatisieren. Das ist das Gegenteil von seriöser Wissenschaft.

      Und so gehen leider viele „seriöse“ Institutionen mit den Daten um. Der Deutsche Wetterdienst etwa benutzt in seinen Meldungen immer noch (oder immer wieder) die „Referenzperiode“ 1961-1990 (eine überdurchschnittlich kühle Zeit), um die heutigen Temperaturdaten zu vergleichen, statt die tatsächlich „international verbindliche“ von 1991- 2020. Und leider bedient Herr Rötzer in seinem Artikel denselben Fehler. Und da geht dann bspw. unter, daß wir jetzt den dritten kühlen Winter in Folge hatten. Denn das paßt nicht ins Narrativ der verbrennenden Erde….

      1. In NL hatte der Wetterdienst KNMI alte Daten „homogenisiert“ und so Hitzesommer vor der Referenzperiode ab 1961 weggerechnet. Als dieser Schwindel aufflog, haben sie übrigens kleinlaut beigegeben. Das wäre in Deutschland undenkbar. – Skeptisch werde ich immer, wenn angeblich eine Mehrheit der Wissenschaftler eine These, wie hier den „Klimawandel“ unterstützt. – Die Nationalsozialisten hatten ein Buch herausgegeben „100 Wissenschaftler widerlegen die Relativitätstheorie“. Einstein meinte nur, wenn die nicht stimmen würde, hätte doch ein Wissenschaftler genügt. – Herr Rötzer, Ihre Fleißarbeit in allen Ehren. Aber hier gehen Sie dem „Großkapital“ auf dem Leim. Ein schönes Wochenende wünscht ein bekennender Corona…..sorry….. Klima-leugner.

      2. Das stimmt insofern, als dass 1961 bis 1990 ziemlich kalt war und zwar deswegen, weil wir damals eine ungeheure
        Luftverschmutzung hatten, die abkühlend wirkte, das sogenannte globale Dimming.
        Grobe und absichtliche Fälschungen halte ich aber für ausgeschlossen. Die Klimaforscher haben sich mit der mächtigsten Lobbygruppe des Planeten angelegt, nämlich der Fossilindustrie. Bestehend aus den Ölländern und den Öl- und Gaskonzernen. Die können sich wehren, aber wie. Was sie dann auch taten.

        1. Das ist so richtig und hatte ich auch in einem Kommentar erwähnt, der offenbar nicht veröffentlicht wurde. Die Klimaforscher arbeiten für eine der mächtigsten Lobbygruppen des Planeten und die mächtigste ist zweifelsfrei nicht die „Fossilindustrie“, auch wenn das so schön ins Narrativ passen würde.
          Das Problem der Klimadaten, die mit solchen vor mehr als 150 Jahren verglichen werden, ist allein schon die Tatsache, wo diese Messungen durchgeführt werden. Meeresoberflächentemperaturen oder auch solche in der Tiefe der Meere sind ok, wobei diese vor 150 Jahren noch nicht zur Verfügung standen. Wenn es aber um Temperaturmessungen auf der Erdoberfläche geht und dazu dann noch in Europa und den USA, wo in den letzten Jahrzehnten durch die Ausbreitung der Städte fast keine Flecken mehr übrig sind, die nicht zu Wärmeinseln mutierten, wird das ganze halt höchst unwissenschaftlich, wenn daraus dann „die heißesten Sommer“ seit Beginn von Temperaturmessungen in der Presse aufgeblasen werden. Über diesen Schwachsinn kann man als naturwissenschaftlich vorbelasteter nur lachen.

          1. „… durch die Ausbreitung der Städte fast keine Flecken mehr übrig sind, die nicht zu Wärmeinseln mutierten, wird das ganze halt höchst unwissenschaftlich, …“

            Aha. Erkläre uns mal genauer, welche Fehler in diesem Peer-Review, also einem Paper, das einen strengen wissenschaftlichen Prüfungsprozess durchlaufen hat, bevor es in einem renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, nicht berücksichtigt wurden. Da werden Fehler betrachtet, von denen du mit Sicherheit noch nie was gehört hast. Und dass die Liste der Referenzen fast länger ist als das Paper selbst, ist in der langen Forschungsgeschichte begründet. Aber du hältst die Wissenschaft für zu blöde, nach 150 Jahren eine sichere Methodik der Fehlerbehandlung entwickelt zu haben. Was sich hier wieder für Spezialexperten versammelt haben … Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

            https://hadleyserver.metoffice.gov.uk/hadcrut3/HadCRUT3_accepted.pdf

            1. Thema verfehlt…. hätte es früher in der Schule geheißen, oder auch Textverständnis gerade noch „ausreichend“…..
              Dass es seit 1850 global wärmer wird, ist nicht das Thema, denn das ist mit Daten belegt.
              Meine Ausführung bezog sich zum einen auf Messstationen in Ballungsgebieten, wie zum Beispiel Westeuropa, wie auch auf das Aufblasen sogenannter Extremhitze-Ereignisse in der Presse.
              Nehmen wir als Beispiel eine Messstation in der Nähe des Frankfurter Flughafen. Mit welchen Werten vergleicht man denn diese aus 1850?
              Oder die „Hitzerekorde“, bei denen es in den letzten Jahrzehnten 2 oder 3 mal über 40° waren, gemessen in der Nähe von Aachen, dem zusammen mit Freiburg wärmsten Eck in Deutschland und völlig urban zugebaut in den letzten Jahrzehnten.
              Dazu kommen zunehmender Verkehr, andere Bebauungsformen in der Landwirtschaft, veränderte Struktur der Bebaung durch Häuser, Brücken, Wälder, Baumarten usw. usf.
              Und die werden natürlich alle mit nachprüfbaren Messmethoden statt Annahmen, die dann in Simulationen fließen mit Fehlerbandbreite kalkuliert. Alles klar 😉

              1. Offensichtlich nicht die geringste Ahnung vom Thema, nicht mal in der Lage, eine recht einfache wissenschaftliche Arbeit zu lesen, aber glauben, es besser zu wissen als die Wissenschaft. Auf den ganzen Unsinn einzugehen, erspare ich mir. Aber, was glaubst du, was mit „Urban error“ unter 2.3.3 Bias error gemeint ist? Ganz einfach zu finden, wenn man weis, was ein „Bias error“ ist.

                Und das Geschwätz von den Modellen, da stellen sich einem die Haare zu Berge. Diese sind numerischer Natur, verwenden also die zu Grunde liegende Physik für die Simulation und keine Daten. Ganz speziell für solche Speziealexperten wie dich, die theoretischen Grundlagen dazu, viel Spaß:

                https://www.syscop.de/files/2022ss/systemtheorie/systemtheorie.pdf

        2. Die Referenzdaten wurden ab 1990 verändert. Daher die Unterschiede. – Die „Wissenschaftler“ sind Opfer der Sozen-Bildungsreform. Die wissen es nicht besser. Genau wie die ägyptische Priesterbande, welche Echnaton mit seiner neuen Religion entmachten wollte. (Was dann schief ging mit der gefakten Nofretetebüste usw.). – Meiner Familie gehört seit Karl dem Gr. ein Grundstück auf dem Dorf. Dort bildet sich im Frühjahr immer eine Wasserlache. Deshalb heißt die Gegend „Mersch“ = Sumpf. Die Kötter von ihren 500 qm Nachbargrundstücken mit ihren Asbesttrailern machen natürlich bei der Stadtverwaltung Theater weil ihnen angeblich die Partykeller vollaufen. Unser Nachbar hat sich einschüchtern lassen und das gatt zugeschüttet. Unsere Familie ist zäh. – Dieses ganze Getue hat natürlich auch Einfluß auf das örtliche Klima. Die Messdaten sind anders als zu Zeiten vor der SPD. – Ich kann das noch auf Platt mit über 1k Zeichen schreiben, aber dann geht der Brief in die Buxe.

    2. Kleine Korrektur: Der Artikel ist von der University of British Columbia, Vancouver, Canada und nicht von der Columbia University, NYC. Wohne seit 22 jähren in Vancouver; die Verlängerung des Sommers um 4 Wochen ist mir gefühlt allerdings entgangen. Sehr regnerische und eher kühle Gegend. Frühlingsgrüsse aus Vancouver.

      1. Habe gleich mal gegugelt. Die Uni ist hochgradig verstrahlt: sie haben einen gender – Rassenkunde -Studiengang. – Apropos. In Welchem Gewerbegebiet ist denn die Festung gelandet, welche die Stadt Coevorden zur Weltausstellung der Stadt Vancouver geschenkt hat. Vancouver wurde von Admiral van Coevorden = Vancouver gegründet. Hört sich an wie bei Miss Sophie und Mr, Winterbottom und Admiral von Schneider. Da kommt meine Familie her. – Flüchten Sie auf die Aleuten vor den Kanadischen Eugenikern. – Viele Grüße PK

  2. Und? Ist das jetzt gut oder schlecht, der längere Sommer? Was hätten wir denn gerne? Winter bis weit in den Mai? wie im 18. und 19. Jahrhundert? Wochenlange Kälte von bis Minus 30°C bei massiven Schneefall?

    “ 1805 Nach einem regenreichen Sommer fällt Ende Oktober viel Schnee. Scharfer Frost läßt die Kartoffeln im Boden einfrieren. Es folgt ein strenger Winter.“ besser ?

    „1790 Es regnet von Mitte Juni bis Anfang September fast ununterbrochen.“

    „1824 Im Januar und Februar herrschen sommerliche Temperaturen. Im April liegt eine Woche Schnee. Der Sommer ist aber kühl. “

    —> http://www.bad-sachsa-geschichte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=41&Itemid=67

    Wen man sich die verfügbaren Wetteraufzeichnungen der letzten 500 Jahre anschaut, leben wir in einer Zeit eines recht ruhigen Klimas…

    1. @“Was hätten wir denn gerne? Winter bis weit in den Mai? “

      …und wer soll die Energiekosten tragen in einer Zeit in der alles abgeschaltet wird um zu schauen was danach passiert?

      Fast in jedem Wetterbericht Panikmeldungen wie „Deutschland trocknet trotz Regen aus“ o. ä..
      Die Menschen müssen also in Panik versetzt und gehalten werden.

      Umweltschäden durch Krieg und Aufrüstung sollen dann vom Kleinverbraucher kompensiert werden.
      Vor kurzem regnete es in Teheran erst Öl vom Himmel falls sich noch jemand daran erinnert.

  3. Ob so kurze Zeiträume eine relevante Rolle spielen, sei mal dahingestellt. Man müsste schon die letzten 2000 – 3000 Jahre betrachten. Heute wird der Natur vorgerechnet, wie viel Regen im Monat X zu fallen hat, wieviele Sonnenstunden der Monat haben soll – bei Abweichungen stimmt dann was mit der Natur nicht. Klima war nie stabil, wäre es die letzte Million Jahre so gewesen, würden wir immer noch auf Bäumen hausen, den heutigen Menschen gäbe es nicht. Nur in der Statistik läuft der Klimawandel so schön linear ab, in Wirklichkeit dürfte es völlig chaotisch zugehen. Sonst braucht man keine Wissenschaft.

  4. Nun ja, was aber heißt das nun? Haben wir in 40 Jahren dann 60 Tage mehr Sommer und verdorrt alles? Ich halte nichts von linearen Extrapolationen dynamischer Systeme.

    1. Ich halte auch nichts von linearen Extrapolationen, aber hier werden Messwerte aus der Vergangenheit eingeordnet. Extrapolationen sind was anderes.

  5. Was will Herr Rötzer uns damit sagen?
    Dass es in den letzten Jahrzehnten doch viel wärmer geworden ist?
    Imkerhin – dss sei hier positiv vermerkt – wird das anthrogene Kohlendioxid nicht dafür verantwortlich gemacht.
    Fakt ist dass es die meiste Zeit nach Ende der letzten Eiszeit wärmer war, als jetzt und deshalb keine Katastrophe vprliegt. Fakt ist auch, dass unter abgeschmolzenen Gletschern weltweit Holzreste und sogar ganze Bäume gefunden wurden. Mit der Rafiocarbon-Datierungsmethode konnte gezeigt werden, wann diese Bäume gewachsen waren – während der bekannten Warmzeiten. Ötzi hatte die Slpen in Sandalen zu überqueren versucht. Kurzum, da wo jetzt der Schnee verschwindet war er schon mal verschwunden und fort wuchsen Bäume. Und das alles ohne anthropogenes CO2.
    Wenn man jetzt noch zur Kenntnis nimmt, dass nur 5% der gesamten CO2- Imission durch Verbrennung von Fosdilien erfolgt ind 95% durch natürliche Freisetzung durch Atmung und Verrottung organischen Materials freigesetzt werden, kommt die CO2-Hypothese gewaltog ins Wanken.
    Viel schlimmer als die grüne Halluzinazion vom menschengemachten Klimawandel durch CO2 sind Rodung der Urwälder, Überdüngung drr Ñöden, unkontrollierte Freisetzung von unerforschten Chemikalien, Machtgier und die Hybris, der Glaube, alles kontrollieren zu können.
    Eir sollten uns lieber freuen, in einer Warmzeit zu leben.

    1. Das letzte Mal als es so warm war wie heute war 120000 Jahre her. Tatsächlich ist die Temperatur seit der Erwärmung nach der letzten Eiszeit stetig gesunken. Bis sie jetzt rasant ansteigt (in Relation zu den Zeiträumen). Normalerweise zweifeln die Leugner ja die Datenlage an, nicht so Archimedes, der bevorzugt die Methode Langstrumpf.

      Die Bäume, deren Holz man in den auftauenden Gletschern findet, sind nicht dort gewachsen. So funktionieren Gletscher nicht, die tauen nicht ständig auf und frieren wieder ein.

      Ötzi wurde mit seinem kompletten Outfit gefunden, die „Sandalen“ waren mit Gras ausgestopft und auch sonst war er gut gegen die Kälte gewappnet. Ich mein es ist relativ schwer 10000 Jahre eingefroren zu sein wenn es ständig taut..

      Aber der grösste bs sind die 5%. Das schwirrt jetzt gefühlt seit 30 Jahren durchs Internet. Von den astroturfern von Big Oil in die Welt gesetzt, klammern sich heute die Leugner an diesen Strohhalm, ohne zu merken dass sie sich selber damit fundamental widersprechen. Angenommen diese 5% (aktuell über 35 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr durch fossile Quellen) sind zutreffend: Das ist ein signifikanter Anteil der sich jährlich akkumuliert und das Ökosystem nicht mehr verarbeiten kann. Was ja exakt die CO2 Hypothese ist die ihr anzweifelt und mit diesem Kleinreden bestätigt.

      Du hast im Grunde ja Recht, das Problem ist Umweltverschmutzung allgemein, respektive die menschliche Gier/Hybris. Die SUV Dichte scheint speziell bei „Grünen“-Wählern am höchsten zu sein. Aber der Rest ist so dermassen falsch das sich mir die Fingernägel kräuseln.

      1. Für mich sind alle Stellungnahmen, die um die Frage: Welche Maßnahmen würden dazu führen, dass die Weltbevölkerung freiheitsorientiert (also nicht durch Kriege, Epidemien, Armut) abnimmt, einen riesigen Bogen machen, uninteressant. Deren Vertreter sind im besten Falle naiv, im schlechtesten Gürtel-Engerschnallen Apologeten. Keine Ahnung, zu welcher Kategorie sich @Prime-Evil zählen würde.

        1. Das ist fair, darauf läufts langfristig hinaus.

          Bevor ich zum Misantropen mutierte hatte ich mal die Idee, dass man dies mit virtuellen Welten lösen könnte. Kinder (fast) nur noch virtuell im Ganztages-MMO. Das ist natürlich auch bs, verbraucht vermutlich mehr Ressourcen als biologische Lebewesen und läuft auf eine Mischung zwischen Gattaca und der Matrix hinaus, falls es überhaupt funktioniert. Aber immerhin macht mich das naiv und nichts schlimmeres?

          Um meinem nick gerecht zu werden: Das wirft die Frage auf, ob es ethisch gerechtfertigt ist einige Generationen zu zwingen (zb Zwangssterilisation), wenn dafür viele darauffolgende Generationen es besser haben?

      2. Daß das „fossile“ Co2 in der Atmosphäre akkumuliert und das natürliche im Kohlenstoffkreislauf verbleibt, ist eine Legende der Klima-Aktivisten. Dann wäre die Erde längst thermisch „umgekippt“ angesichts des seit Mitte des 19. Jahrhunderts massiv emittierten industriellen Co2. 3-5% Co2 pro Jahr… wann ist da die 100 voll? Irgendwo im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vermutlich. Exponenzialrechnungen sind immer kritisch.

        Und die Warmzeit, in der auf den Alpenpässen, wo heute die „ewigen“ Gletscher tauen, Wälder wuchsen, wovon „Archimedes“ schrieb, ist auch keine 120.000 Jahre her, sondern weniger als 10.000. Und da lebten dort auch schon Menschen mit ihren Weidetieren. Das haben Holz- und Bodenproben etwa vom Pasterze-Gletscher in Österreich ergeben. Und bis dort, wo Gletscher verschwinden, Wälder stehen, dauert es einige zig tausend Jahre. Das war also eine sehr lange Warmzeit.

        Und auch später gab es noch Warmzeiten, etwa zur Zeit der Römer, von denen sich ebenfalls Spuren unter (!!!) Alpengletschern finden lassen. aber auch diese Warmzeiten werden von den „Klimawissenschaftlern“ wegdefiniert. Teilweise tauchen sie in den massiv geglätteten Temperaturdiagrammen gar nicht mehr auf. Und es werden auch neue, antiwissenschaftliche Begriffe erfunden. So liest man bei der Wikipedia über die mittelalterliche Warmzeit, die vor noch gar nicht so vielen Jahren noch als „Optimum“ bekannt war, unter dem Oberbegriff „Mittelalterliche Klimaanomalie„! Merke, nur wenn es kalt auf der Erde ist, ist das „normal“. Die Wärme wird zur „Anomalie“.

        Geht so Wissenschaft?

        1. CO2 bleibt nicht ewig in der Atmosphäre. Den Kipp-Punkt haben wir auch längst überschritten, die Frage dreht sich längst drum ob es sich auf 2° beschränken lässt (1.5° haben wir afaik bereits überschritten).

          Auf die Wärmeperiode im Mittelalter folgte die sogenannte „kleine Eiszeit“. Es gilt also nicht nur für Wärmeperioden, es ist fastso als hätte man Namen erfunden für Dinge die von der Norm abweichen..

          Das Zeug mit den Gletschern lass ich mal lieber unkommentiert, denn wie wir alle wissen wurde der Ötzi bekanntlich in der Gefriertruhe gefunden.

  6. Und neben dem Artikel wird Werbung für einen Autor gemacht der für den Springer-Verlag arbeitet, warum nicht gleich Werbung für einen fossilen Konzern?

    Was kommt als nächstes, Werbung für Gold?

  7. Endlich mal eine Rechnung die uns nicht dumm dastehen laesst ….
    fuer jede gestohlene Stunde (Sommerzeitumstellung) gibt es 24 Stunden zurueck 😉

    Zwischen 2027 und 2030 sollen zu viele Kipppunkte ueberschritten sein.
    Trillionen werden in die Waffen- und Fossilienindustrie gepumpt.Das verregnete und noch neutrale Irland schafft bereits 20% PV Strom (https://www.eirgrid.ie/news/march-sees-almost-50-electricity-generated-renewables-new-records-grid-scale-solar).
    Frieden und Klimaschutz sind fuer sehr wenig Geld zu haben.

    1. „Das verregnete und noch neutrale Irland schafft bereits 20% PV Strom „

      Lies doch wenigstens deine eigenen verlinkten Seiten!:

      „Wenn man sich insbesondere den momentanen Strom ansieht, den Solar im Netzmaßstab bieten kann, kann er zeitweise über 20% des Bedarfs decken.“

      Das Zauberwort lautet „zeitweise“. Und das war im Monat März, der hier dargestellt wurde, offenbar an 2 Tagen der Fall. Und da schien den ganzen Tag die Sonne im „verregneten Irland“. Insgesamt lieferten die irischen PV-Anlagen im März 3 Prozent! Siehe Grafik oben im Artikel.

      Um also den Strom komplett und auch bei Regen aus PV zu beziehen, müßte man wieviele Anlagen dazubauen? Wir groß wären da die Überkapazitäten, die bei Sonne ständig abgeregelt werden müßten und wie sieht es mit dem Materialverbrauch dafür aus? Ist das überhaupt sinnvoll darstellbar?

      Am Ostersonntag hatte Deutschland um 10 Uhr morgens 120 Prozent EE-Ertrag. Viel Sonne und Wind trafen auf geringe Nachfrage. Ist das eine gute Nachricht? Eher nein. Es wurde massivst abgeregelt, vor allem bei Onshore-Wind und der dennoch überschüssige Strom zu Negativpreisen ins Ausland exportiert.

  8. Jetzt mal rein vom persönlichen Erleben her – und ich kann mich auch an einige Jahrzehnte zurück erinnern, in denen ich das Klima hierzulande „live“ miterlebt habe: die Winter sind zweifellos wärmer geworden, deutlich seltener Schnee als noch in den 60er (da war ich aber noch so jung, dass ich mich nur noch an wenige Augenblicke persönlich erinnere, aber die Erzählungen der Eltern bestätigen das) und in den 70ern. Auch in den 80ern gab es noch öfter Schnee. Ab den 90ern dann spürte man eine Klimaerwärmung, was aber vor allem auf ein großes El Nino – Ereignis zurückging, falls ich das richtig in Erinnerung habe.
    Ebenfalls ist klar, dass die 60er und 70er Jahre durch das „global dimming“ außergewöhnlich kühl waren – damals las man in den Zeitungen von einer drohenden neuen Eiszeit.
    Ich erinnere mich auch noch an sehr heiße, trockene und lange Sommer – z.B. 1976. So heiß, wie 2003 und 2018. Das waren wirklich heiße und trockene Sommer, alle anderen normal, mit 2 – 3 Wochen über den ganzen Sommer verteilt Hitzetagen, mehr nicht. Alles völlig das, was man Sommer nennt. Genauso gibt es Sommer, die bis in den Oktober hinein gingen, aber auch Sommer, die schon Ende August zuende waren. Und Frühling, in denen erst im Mai die ersten Bäume grün wurden, auch noch nicht lange her. Ich nenne das einfach nur Wetter, auch wenn natürlich die globale Erwärmung, also der sogenannte arithmetische Mittelwert aller gemessenen Temperturen eine Erwärmung seit ca. 1850 um ca. 1,5°C nachweisen, was ich aber keinesfalls als dramatisch sehe und schon gar nichts davon halte, wie unsere Medien in heillose Panik zu verfallen, um unseren Machthabern in Berlin und Brüssel Unterstützung zu leisten, die uns noch höhere Energiekosten abpressen wollen, um die Milliarden in dubiosen Kanälen, z.B. in Kiew, oder im Militärisch-Industriellen Komplex verschwinden zu lassen.
    Der größte Intelligenz-Ausfall ist dann noch, wenn man uns E-Autos zum Schutz des Klimas aufquasseln will, wo doch jeder, der nicht daran glaubt, dass der Osterhase Eier legt weiß, dass dies nur ein neues Geschäftsmodell ist, das dazu noch sehr gut taugt, den Bürger total zu überwachen und zu kontrollieren.

    1. Das ist ja auch so ein Ding in der Klima-„Diskussion“. Die kalten Temperaturen in den 60ern werden als Beweis für den Co2-Effekt auf die Erderwärmung benutzt, nicht zuletzt vor allem durch den Vergleich der alten „Referenzperiode“ 1961-1990 mit den Temperaturen von heute, obwohl offiziell (!!) dafür die Zeit von 1991 bis 2020 herangezogen werden müßte.

      Der Effekt des „Global Dimmings“ durch die massive Luftverschmutzung auf diese Temperaturen jedoch wird komplett unterschlagen. Ihn einzuberechnen würde nämlich bedeuten, daß die „natürlichen“ Temperaturen in den 60er/70er Jahren höher hätten sein müssen, als sie tatsächlich waren. Der Anstieg seitdem würde demzufolge deutlich schwächer ausfallen. Aber das würde ja die Co2-Religion, nach der nur diese eine Ursache gelten darf, schwächen.

      Deshalb werden Menschen, die auf eine erhöhte Sonneneinstrahlung seit den 80er Jahren verweisen, auch zu „Klimaleugnern“ abgestempelt, mit denen keiner reden darf, weil sie „das Hauptproblem kleinreden würden“. Aber sie haben recht:

      https://www.meteoschweiz.admin.ch/ueber-uns/meteoschweiz-blog/de/2024/05/warum-nimmt-sonneneinstrahlung-in-europa-seit-1980-zu.html

  9. Im Sommer soll es die Wetterphänomene Hitze, Gewitter, Hagel und Schauer geben. Da hatten wir wohl dort wo ich wohne in den letzten zwei Jahren keinen Sommer. Früher konnte man sogar in einer Sommernacht Sterne sehen. Seit zwei Jahren hier kein einziger Stern mit bloßem Auge mehr zu sichten, nur der Mond schafft es blass durchzuscheinen.

  10. Längere Sommer sind für uns in Deutschland ja ein Vorteil, denn so erhöhen sich – zumindest im regenreichen Westen und Süden unseres Landes – die Ernteerträge und ganz generell sinkt im Winter überall der Energiebedarf für das Heizen.
    Wobei – gerade der vorige Winter war ja nun mal wieder ein Ausreißer … !

    Das Leben auf der Erde – und dazu gehört das Leben der Menschen natürlich dazu – ist seit jeher mit der Anpassung an wechselnde Umweltverhältnisse beschäftigt und darauf angewiesen. Warum sollte sich das ändern?

    Seltsam ist insofern die Idee von ernannten Klimafachleuten (meist ernannt durch politische Amtsträger), dass die klimatischen Verhältnisse in Europa und sonst wo im Grunde stabil zu bleiben hätten. Nun, wir sehen, dass sie nicht stabil sind. Sie waren auch in den vergangenen 2000 Jahren nicht stabil.
    Deshalb ist die schon fast fanatische Orientierung an den Verhältnisse von – ich glaube – etwa 1880 seltsam irrational.
    Welchen Anteil der Mensch an der Erwärmung genau hat, ist mit hinlänglicher Genauigkeit aber nur äußerst schwer zu beziffern.

    Wichtiger scheinen mir kreative Überlegungen, wie man sich an die neuen Verhältnisse – die höchstwahrscheinlich auch wieder nur vorübergehend sein werden – anpasst. Darauf kommt es an!

    Dazu können dann etwa die Auswahl anderer Baumarten in einigen Wäldern sowie anderer Agrarprodukte und Bewässerungsmethoden ebenso gehören wie eine veränderte Bauweise von Gebäuden.

    Nebenher bemerkt:
    Wenn sich die jüngst berichtete Abnahme der Weltbevölkerung nach 2080 bewahrheiten sollte …
    https://www.20min.ch/story/daten-story-zeitalter-der-entvoelkerung-geburtenraten-sinken-weltweit-103361920
    … dann würde ja selbst in dem Falle, dass CO² tatsächlich der große Übeltäter wäre, eine Entlastung eintreten.
    Weniger Menschen setzen auch weniger CO² frei.

  11. Die Erde wird immer grüner, wie Daten zeigen. Prima!

    Gäbe es nicht die finanzkapitalistische Ausbeutung und Bedrückung, wir würden in den Besten aller Zeiten leben. Jeder hätte Nahrung zu Genüge, es könnte allgemeiner Wohlstand herrschen.

    Wenn der Zyklus wieder umschlägt und die Erde von der Sonne wieder weniger Wärme abbekommt, wird es ungemütlich werden. Nach jeder Warmzeit folgt eine Kaltzeit. Etc.

  12. Ich denke, dass es zu einem guten Teil daran liegt, dass die Sonne immer länger scheint, zumindest in Dland, z.B.

    2025 geht als eines der fünf sonnigsten Jahre seit 1951 in die Bilanz ein
    Mit über 1945 Stunden lag die Sonnenscheindauer im Jahr 2025 rund 26 Prozent über dem
    Klimamittel von 1544 Stunden (Periode 1961-1990) und rund 17 Prozent über der neueren
    Referenzperiode 1991 bis 2020 (1665 Stunden). Auf dem Weg zu einem neuen
    Sonnenscheinrekord wurde die Bilanz lediglich durch den Juli und Oktober nach unten korrigiert.

    Mit knapp 1700 Stunden lag die Sonnenscheindauer im Jahr 2024 über ihrem Soll von 1544
    Stunden (Periode 1961 bis 1990). Das gilt auch im Vergleich zur neueren Referenzperiode
    1991 bis 2020 (1665 Stunden). Insbesondere von der Leipziger Tieflandsbucht über die
    Oberlausitz bis zur Ostseeküste wurden mit bis zu 2000 Sonnenstunden die höchsten Werte
    deutschlandweit gemessen. In Teilen Westdeutschlands hingegen schien die Sonne oft nur
    etwa 1500 Stunden.

    Mit rund 1 764 Stunden überragte die Sonnenscheindauer im Jahr ihr Soll von 1 544 Stunden
    (Periode 1961 bis 1990) um fast 15 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (1665 Stunden)
    betrug die positive Abweichung rund 5 Prozent. Küstennah und im Süden war es mit
    gebietsweise über 2 000 Stunden am sonnigsten. Trüber blieb es vergleichsweise in den
    Mittelgebirgen mit um 1 600 Stunden.

    Mit etwa 2025 Sonnenstunden sonnigstes Jahr seit Messbeginn
    2022 schien die Sonne im bundesweiten Mittel rund 2025 Stunden und lag damit etwa 30
    Prozent über dem Referenzwert der Periode 1961 – 1990 (1544 Stunden). Im Vergleich zu 1991 – 2020 (1665 Stunden) betrug die positive Abweichung gut ein Fünftel. Im Südwesten schien
    die Sonne sogar über 2300 Stunden, in den östlichen Mittelgebirgen zeigte sie sich mit unter
    1800 Stunden vergleichsweise seltener.

    In Indien andererseits erwärmte sich das Klima weniger stark, was auf die Luftverschmutzung zurückgeführt wird. Da durch Umweltschutzmaßnahmen und Rückgang/Verlagerung der Industrie aus Europa und USA in andere Weltregionen hier die Luftverschmutzung geringer geworden ist, hat das wohl die zu Indien entgegengesetzten Auswirkungen.

    PS: Ich würde es sehr begrüßen, wenn man, so wie früher™ einen Beitrag ein paar Minuten lang editieren/korrigieren/ggf. löschen kann

  13. Dieser Artikel Herrn Rötzers ist doch wirklich nicht mehr nötig, denn schließlich haben die einschlägigen Forumsexperten, die sich natürlich auch jetzt wieder zu Wort melden, hier schon lange eindeutig festgestellt:

    -CO2 hat absolut keinen Einfluss aufs Klima.
    -Einen anthropogenen Einfluss aufs Klima gibt es nicht, eigentlich gibt’s noch nicht mal ein Klima.
    -Eine immer wärmer werdende Erde ist total gut.
    -Die Erde wird immer grüner.
    -Klimaforschung ist nur woker Spinner-Kram und bewegt sich auf derselben Ebene wie Gender Studies.
    undsoweiterundsofort

    Also, ist doch alles ganz easy und überhaupt kein Problem

    1. Und was sagen sie dazu dass all das Geld was man den Leuten für das „Klima“ abgepresst hat jetzt für Rüstungsausgaben verpulvert wird (und für Benzin Subvention für die Industrie).

      Ich war wenigstens auf dem Ostermarsch dieses Jahr aber nach der Teilnehmeranzahl zu Urteilen geht den meisten Menschen die Erde und Ihre Lebewesen vermutlich eh am Arsch vorbei.. (Naja wenigstens extinction Rebellion war mit einer Flagge vertreten, Ich vermute mal um Leute zu ködern..)

      Sind wir als Spezies vielleicht einfach nur zu dumm und zu gierig oder zu servil um zu überleben ??

      Na dann lieber mit Vollgas in den Untergang..

      Mfg Makrovir

  14. 1. Somer Winter Herbst und Frühling sind Jahreszeiten diese werden durch die planetarischen Gegebenheiten bestimmt und sie verändern sich ausschließlich durch Präzession und Nutation. Die Studie spricht deswegen auch von sommerlichen „Klimaverhältnissen“.

    2. Es wäre nicht das erste mal das wir eine klimatische Wärmeperiode erleben.. (z.B die mittelatlerliche Warmzeit ~800 bis 1250)

    3. Klima verändert sich auf der Nordhalbkugel immer stärker als auf der Südhalbkugel, was im allgemeinen auf die größere Landmasse zurück geführt wird..

    4. Das die Herbste länger und wärmer wurden und der Frühling früher warm, ist nun wirklich kein Geheimnis aber Temperaturmessungen sind immer mit Vorsicht zu genießen (Man kann in einem Raum an zwei Stellen eine um 1-2 Grad unterschiedliche Temperatur messen). Wetter is regional auch stark unterschiedlich also sind solche generellen Aussagen eh immer mit Vorsicht zu genießen..

    Meine Meinung wäre, lasst uns noch mal 300 Jahre Daten sammeln und dann mal schauen ob sich da ein Trend ergibt..

    Aber da die Politik eure Kohle schon heute abzocken will und diesen Plan hatte sich damals schon Magret Thatcher ausgedacht, damals allerdings noch um Atomenergie zu pushen. Überhäuft man uns mit Klimapanik für die wir blechen sollen obwohl wir diese weder verursacht haben noch etwas dagegen tun könnten..

    Und btw..

    Focusing on 1990–2023, the average rate of growth of summer length across all surface types is roughly six days/decade, yielding a ∼20 d longer summer in 2023 than in 1990.

    Nicht übertreiben.. 😉

    Mfg Makrovir

  15. wie wohltuend hier einen Beitrag zur Klimaentwicklung zu lesen, der
    mit nachvollziehbaren und zudem verlinkten Quellen argumentiert, der auf nachprüfbaren Fakten basiert. Ein faktenbasierter Beitrag ganz ohne Internetgeschwurbel und ganz ohne Verschwörungsgeraune, und ergo ganz ohne nicht überprüfbare Behauptungen.

    Wissenschaft ist keine Mehrheitsmeinung. Beim CERN hat man den Teilchenbeschleuniger auch erst dann angeworfen, nach dem klar war, dass dort möglicherweise entstehende Schwarze Löcher keine Gefahr darstellen.

    Solange es auch nur theoretisch möglich ist, dass der anthropogene zusätzliche CO2-Eintrag in die Atmosphäre zu irreversiblen und unkontrollierbaren Klimaveränderungen führt, solange müssen wir alles tun, dieses zu verhindern. Im Unterschied zum CERN haben wir es hier nicht nur mit einer theoretischen Einzelmeinung zu tun, sondern mit der überwältigenden wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung.

    Die hier vorgestellte Studie ist nur ein kleiner Baustein in der wissenschaftlichen Beschreibung bereits jetzt eingetretener Klimaveränderungen. Sie zeigt auf, wie dringend es notwendig ist, schnellstmöglich aus der CO2 Emission auszusteigen!

    1. Wenn du dich so auf die Wissenschaft beruft, dann weißt du sicher auch, dass die Konzentration von CO₂ in der Luft nicht linear, sondern logarithmisch wirkt. Also: Es ist nicht so, je mehr CO₂, desto höher der Klimaantrieb. Das sagt auch der IPCC, nur wird diese physikalische Tatsache kaum kommuniziert. Dies wird auch vom Wissenschaftsdienst des Deutschen Bundestages bestätigt: „Die 15 µm Bande ist im Zentralbereich – das ist der Wellenlängenbereich in der Mitte der Bande um 15 µm herum – tatsächlich schon weitgehend gesättigt. Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellenlängen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert.“ (Diese Formulierung würde mehrfach verändert und relativiert.) Auch Alarmist Nr. 1, Stefan Rahmstorf muss diese Tatsache indirekt akzeptieren: »Doch der CO 2-Effekt ist logarithmisch (…), sodass ein exponentieller CO 2-Anstieg zu einem linearen Temperaturanstieg führt.« https://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimahysterie.html Seine Aussage ist demagogisch, ab einer bestimmten Sättigung sinkt der Klimaantrieb auf null. Selbst der Vordenker des PIK muss zugeben, es ist einfach nicht richtig zu sagen, je mehr CO₂, desto höher die Temperatur der Erde. Es gibt Studien, die berechnen, dass 88% des Klimaantriebs durch CO₂ erreicht ist. https://co2coalition.org/wp-content/uploads/
      2023/02/printable-2023-02-23-E-Challenging-Net-Zero-with-Science.pdf Also keine Panik.

    2. „Wissenschaft ist keine Mehrheitsmeinung.“

      „Im Unterschied zum CERN haben wir es hier nicht nur mit einer theoretischen Einzelmeinung zu tun, sondern mit der überwältigenden wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung.“

      Ich sehe da Erklärungsbedarf.

  16. Was noch zu bedenken ist: Die Erwärmung der Erde erfolgt nicht gleichmäßig, je höher im Norden, desto stärker fällt sie aus, z.B. wie in Alaska. Indien etwa hat sich kaum erwärmt. Zudem erfolgt sie nicht linear ansteigend, seit Augst 2024 sinkt die Temperatur erneut, wie die Satellitenmessung ja zeigt: https://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_March_2026_v6.1_20x9-scaled.jpg
    Zudem wirkt sich die Erwärmung unterschiedlich aus. Die Sahel-Zone etwa profitiert von verstärktem Niederschlag. Dank höherem CO₂ Gehalt in der Luft ergrünt die Erde, wie auch die NASA dokumentiert, https://science.nasa.gov/earth/earth-observatory/global-green-up-slows-warming-146296/
    Ich weiß überhaupt nicht, was Rötzer mit diesem Artikel sagen will. Schon klar, in unseren Breiten wirkt sich die Erwärmung so aus wie er es beschriebt, aber so what?

  17. Akkumulierte Wärme? Abrupterer Winter-/ Sommerbeginn – schlechtere Chance der Anpassung für Mensch und Natur? Kostspielige Waldbrände?

    Mal angenommen an der Studie wäre was dran, was ist das Problem einer positiven oder wenigstens neutralen Darstellung? Warum wird der Klimawandel stets so negativ beurteilt? Welche von all den postulierten Katastrophen ist eingetreten? Ein längerer Sommer bedeutet zunächst mal eine längere Wachstumsperiode mindestens in den nördlichen mittleren Breiten. Ist schon richtig schlecht, oder?

    Der Klimawandel, egal ob menschengemacht mit CO2, entspricht den 98% science-is-clear-about und kann damit recht sicher als falsch prognostiziert werden, oder natürlich oder ein Mix: die negative Sicht darauf ist das Problem, nicht die langfristige Tendenz der Wetteränderungen.

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