
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine wird immer hässlicher. An der Front sterben die Soldaten und die in der Nähe lebenden Zivilisten vor allem durch Drohnen, die auf der Jagd nach Opfern sind. Drohnenschwärme und Raketen zerstören Ziele im Hinterland von Russland und der Ukraine (Die „leckeren Ziele“ sind 100-150 km hinter der Front). Dadurch wurden die Territorien beider Länder zum Kriegsgebiet. Zerstört werden nicht nur militärische und Infrastrukturziele, sondern zunehmend auch Wohnhäuser oder andere zivile Gebäude, gleich ob absichtlich oder durch Fehler oder ob durch Teile abgeschossener Flugkörper, manchmal auch durch fehlgegangene Abfangraketen.
Das hat auch am Anfang Mai der ehemalige ukrainische Oberkommandierende Saluschnyi in einer Rede auf einer Militärkonferenz in Warschau über neue Kriegsstrategien angesichts der zunehmenden technischen Kriegsführung mit Robotern und den Problemen mit der Mobilisierung festgestellt: „Durch die Verschiebung der strategischen Ziele hin zur Zerstörung der Wirtschaft, der Infrastruktur und der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung durch Angriffe auf zivile Ziele verschwimmen die Grenzen zwischen Front und Hinterland vollständig; das gesamte Staatsgebiet und leider auch die gesamte Bevölkerung werden zum Kampfgebiet. Die Entfernung zum Ziel oder Zerstörungsobjekt spielt dabei keine Rolle mehr.“
In Europa wird wie in der Ukraine derzeit behauptet, dass Russland schwächelt und durch Fortsetzung des Kriegs in die Knie gezwungen oder zumindest daran gehindert werden kann, ein europäisches Land anzugreifen (Schwächelt sich Russland in den Weltkrieg?). Seit einigen Monaten würden mehr russische Soldaten vor allem durch Drohnen getötet als Moskau rekrutieren könne, ukrainische Truppen würden auch kleinere Geländegewinne machen. Die Europäer unterstützen die Regierung in Kiew mit dem Ziel, dass die Ukraine den Krieg zumindest solange fortsetzt, bis man so weit aufgerüstet ist, um Russland dann besiegen zu können, wenn es angreifen sollte, oder wenn präventiv Russland angegriffen werden sollte, um die russische Gefahr zu bannen.
In einem SZ-Interview haben Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, und sein britischer Kollege Richard Knighton das übliche Kriegsgeraune zur Aufrüstung wieder holt – natürlich wurde das nicht kritisch hinterfragt. Knighton sagte: „Die Bedrohung wächst. Russland kämpft in der Ukraine, lernt dabei, entwickelt neue Technologien. Und Putin hat seinen Willen bewiesen, souveräne Staaten anzugreifen.“ Breuer macht klar, dass es weniger um Abschreckung als explizit um Überlegenheit geht: „Die verschiedenen Indikatoren – Aufrüstung, Personalaufbau, wirtschaftliche und politische Entwicklungen – laufen auf einen Punkt zu: 2029. Könnte es früher passieren? Ja. Deshalb brauchen wir erstens eine Fight-Tonight-Fähigkeit, zweitens gesteigerte Kapazitäten bis 2029 und drittens technologische Überlegenheit bis 2035 und darüber hinaus.“
Warum Russland Europa oder die Nato angreifen soll, bleibt weitgehend Geheimnis der Warnenden, die von imperialistischen Gelüsten oder der Wiederherstellung der Sowjetunion sprechen. Die Paradoxie scheint niemanden zu stören, dass Russland auf der einen Seite immer schwächer im Krieg gegen die nur durch europäische Hilfe überlebende Ukraine werden soll, aber auf der anderen Seite das jetzt schon militärische überlegene europäische Nato-Bündnis angreifen soll. Wie auch immer der Krieg ausgehen wird, ist es absehbar, dass Russland finanziell und militärisch gebunden bleibt und sich keine Front leisten kann. Die Meldungen der Überlegenheit der Ukraine erscheinen ähnlich denen aus der US-Regierung, die, allen voran Donald Trump, behauptet, der Iran sei militärisch besiegt und wehrlos, auch wenn dies offensichtlich nicht stimmt.
„Intelligente Mobilisierung“ im Drohnenkrieg
Saluschnyi, ein Konkurrent von Selenskij, gibt sich gerne als großer Militärstratege, der von der vorherrschenden Meinung des Selenskij-Lagers und seiner Anhänger in Europa abweicht. Er hat auch schon mal für ein Friedensabkommen und die vorübergehende Abtretung von Gebieten plädiert. Er hat in einem Artikel das Problem der gewaltsamen Mobilisierung in der Ukraine wegen des Personalmangels aufgegriffen. Die Mobilisierung, wie sie derzeit betrieben wird, mündet in Gewalt und Gegengewalt und zerreißt die Einheit der Gesellschaft, die aber, so Saluschnyi, notwendig sei, um Krieg führen zu können.
Er schlägt eine intelligente Mobilisierung vor, die letztlich beinhaltet, deutlich weniger Männer zu rekrutieren und auf Freiwilligkeit und Privatisierung zu setzen: „Übertragung von Kriegsfunktionen etwa an private Militärunternehmen oder die finanzielle Anreizsetzung für Freiwillige im Kriegseinsatz.“ Allerdings sind die vielen ukrainischen Freiwilligenverbände bereits eine Privatisierung. Man könne auch eine landesweite Mobilisierung durchführen, aber mit klaren Angaben und Einsatzzeiten. Hauptargument ist, dass die Technik das Schlechtfeld verändert hat, das nun von Drohnen und Robotern, bald auch autonomen, beherrscht wird.
Trotzdem würde die Ukraine ebenso wie Russland weiterhin wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg viele Menschen an die Front „in die Zone maximaler Bedrohung“ schicken: „Diese Herangehensweise führte die Ukraine und ihre Zukunft unweigerlich in die Abhängigkeit von der Demografie und damit in die unausweichliche Niederlage“, weil Russland mehr Soldaten mobilisieren kann. Zu der Erkenntnis kommen auch andere Analysen. „Solange der Oberbefehlshaber nicht begreift, dass die moderne Kriegsführung ein Krieg der Drohnen ist, dass die Artillerie nicht mehr der Gott des Krieges ist, dass Panzer der Vergangenheit angehören, wie Pferde und Säbel, werden die Truppen weiterhin schwere Verluste an Personal erleiden, und der Krieg wird so lange dauern, wie es genug Leute für die alte Mobilmachung gibt.“
Wie sich Saluschnyi die Roboterkriegsführung vorstellt, geht aus seinen Ausführungen nicht hervor, zumal er ja selbst feststellt, dass mit Drohnen und Raketen das gesamte Staatsgebiet zum Kampfgebiet und hier notwendigerweise gezielt oder als Kollateralschaden Menschen getötet werden. Wenn die personelle Truppenstärke weiterhin eine wichtige Rolle spielen sollte, sieht er jedenfalls die Ukraine auf der Verliererseite.
„Selbst im Rücken des Feindes in Deckung zu bleiben, ist sicherer, als sich in den Rücken der eigenen Truppen zurückzuziehen“
Robert Brovdy, als „Magyar“ bekannt, ist Gründer und Kommandeur einer der erfolgreichsten Drohneneinheiten und jetzt Kommandeur der unbemannten Streitkräfte der Ukraine („Die Russen verlieren mehr Männer auf dem Schlachtfeld, als sie rekrutieren“). Er geht in einem Gespräch mit Ukrainska Pravda von einer Killzone von jeweils 25 km auf beiden Seiten aus, in der jede Bewegung gefährlich sei. Saluschnyi macht das noch deutlicher: „Heute befindet sich an der Front nur noch eine sehr begrenzte Anzahl von Soldaten, die am Limit ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten, oft ohne die Möglichkeit, überhaupt ersetzt zu werden. Denn selbst im Rücken des Feindes in Deckung zu bleiben, ist sicherer, als sich in den Rücken der eigenen Truppen zurückzuziehen.“

Magyar verliert kein Wort über eigene Verluste, sondern bleibt bei den angeblichen Erfolgen. Man versuche alle Angriffe und deren Erfolge auch mit Videobeweisen zu belegen und in einem Ranking darzustellen, weil Einheiten damit neue Ausrüstung erhalten, aber es sei schwierig, mit den Bildern der Drohnen die Verluste der Feinde wirklich zu erfassen. Im Dezember seien 12.000 russische Soldaten von den unbemannten Einheiten vernichtet worden, jetzt seien es 10.000. Ziel sei es, auf 15.000-20.000 zu kommen.
Wie viel Propaganda ist, lässt sich nicht wirklich sagen (Widersprüchliches aus dem Drohnenkrieg). Beobachten lässt sich, dass es eine Propaganda-Kampagne seit Anfang des Jahres gibt, um dringend benötigte Gelder und überhaupt weitere Unterstützung für die Fortsetzung des Kriegs zu erhalten (Selenskij: „Die Zukunft ist bereits an der Front – und die Ukraine gestaltet sie“). Derzeit scheint es jedenfalls so zu sein, dass auf beiden Seiten 80 Prozent der Verluste durch Drohnenangriffe verursacht werden. Auch das russische Militär meldet ähnlich hohe ukrainische Verluste wie umgekehrt.

Blick hinter die Propagandamauern?
Magyars Angaben selbst sind widersprüchlich. Er wird natürlich Erfolge übertreiben und wirft mit scheinbar objektiven Zahlen um sich. So bekundet er aber auch, dass die Leistungsfähigkeit der Drohneneinheiten nicht erreicht sei. Die Erfolgsrate liege „bei etwa drei bestätigten Treffern gegen den Feind pro Angriffsmannschaft und Monat“, zehn russische Verluste an Soldaten müsse man aber erreichen können, was er als „Standard 10“ tituliert. Wenn es 10 wären, „werden wir doppelt so viel zerstören, wie Russland mobilisieren kann. In wenigen Monaten werden sie untergehen.“ Man habe im Dezember ebenso viele Russen vernichtet, wie mobilisiert werden: „Nachdem wir dieses Gleichgewicht erreicht hatten, kam die neue Erkenntnis, dass wir uns wie ein Hamster im Laufrad endlos drehen: Winter, Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Frühling, Sommer, Herbst…“
Direkt erklärt er aber auch, dass die Russen, die er dehumanisierend Würmer nennt, mit billigen Drohnen die ukrainische Abwehr überwältigen und ihre Soldaten, die keine Fahrzeuge mehr benutzen, offenbar einen guten Schutz durch elektronische Kriegsführung haben: „Wenn die Würmer angreifen, setzen sie ihre mobile Ausrüstung ein – keine großen, stationären Anlagen, die leicht getroffen werden können, sondern tragbare, kleine elektronische Kampfführungssysteme. Sie positionieren zehn davon, gehen zum Angriff über, und keine herkömmliche Drohne kann diese Infanterie erreichen, da sie sich tatsächlich ‚unter der Kuppel‘ befindet.“
Gerade fand wieder ein Tausch von Leichen getöteter Soldaten statt. Wie immer berichtet die ukrainische Seite lediglich, wie viele Leichen von den Russen übergeben wurden, verschweigt aber beharrlich, wie viele die Ukraine an Russland übergeben hat. Das Verschweigen lässt vermuten, dass eine unbequeme Wahrheit im dem Verhältnis verborgen bleiben soll. Das Koordinierungshauptquartier für die Behandlung von Kriegsgefangenen oder der Geheimdienst SBU sprechen von „528 Leichen gefallener Verteidiger in die Ukraine“. Ukrainische Medien oder die Nachrichtenagentur Ukrinform übernehmen in der Regel unkommentiert, d.h. auch unkritisch die Meldung der Behörden. Der Deutschlandfunk spielt ebenfalls mit. Ursprünglich war 2025 vereinbart worden, dass jede Seite 6000 Leichen übergeben sollte.
Kyiv Independent berichtet, dass die 528 Leichen gegen 41 Leichen russischer Soldaten ausgetauscht wurden. Als wiederkehrende Erklärung wird angeboten: „Obwohl Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine schwerere Verluste erlitten hat, dürfte es mehr Leichen übergeben, als es selbst erhält, da seine Truppen mehr Leichen ukrainischer Soldaten erbeutet haben und während des größten Teils des Krieges in der Offensive waren.“ Schon seit Juni 2025, dem Beginn des Austausches von Leichen, gab es ein hohes Missverhältnis meist zwischen 1: 40 und 1:50. Ab 2026 wurde das Verhältnis allerdings besser für Kiew, blieb aber weiterhin auffällig ungleich. So wurden am 29. Januar 2026 1000 gegen 38 (26:1), am 26. Februar 1000 gegen 35 (29:1) und am 9. April 1000 gegen 41 (24:1) ausgetauscht. Das deutet mit dem letzten Austausch 500 gegen 41 auf den Trend hin, dass mehr Russen fallen: weil die ukrainischen Truppen mehr „erbeuten“ oder auch in kleinere Offensiven vorstoßen. Nach der Erklärung stoßen allerdings die russischen Truppen vor und erzielen Landgewinne, wobei sie Leichen erbeuten, während dies die sich zurückziehenden Truppen nicht können.
Aber es gibt noch eine andere Erklärung, die suggerieren soll, dass das Missverhältnis auf Betrügereien der Russen zurückgeht: „Bei früheren Rückführungen hat Russland zeitweise die Leichen seiner eigenen Soldaten nach Kiew zurückgebracht, wobei ukrainische Beamte behaupteten, diese Vorgehensweise habe möglicherweise darauf abgezielt, Entschädigungszahlungen an russische Familien zu vermeiden, oder sei Ausdruck einer „nachlässigen Haltung gegenüber dem eigenen Volk“ gewesen.“
Verwiesen wird auf einen Fund einer einzigen Leiche eines russischen Soldaten noch in Militärkleidung und mit Ausweisen beim Austausch von mehr als 6000 ukrainischen Leichen gegen 78 russische. Belegt wurde nur dieser eine Fund, der ukrainische Innenminister versuchte den Fund allerdings aufzublasen: „Zynismus ohne Grenzen: Russland macht die Rückführung der Leichen der Gefallenen zu einem Instrument der Manipulation und des Drucks. Der Feind erschwert uns absichtlich die Identifizierung, sorgt für Chaos und vermischt die Leichen russischer Soldaten mit denen der Ukrainer. Ja, wir haben Fakten. Wir kennen die Namen dieser nutzlosen ‚Landsleute“‘ Soldaten und Offiziere.“ Die Fakten blieb er schuldig, bislang scheinen auch keinen weiteren Verwechslungen vorgekommen zu sein. Der Spiegel hatte die einzelne Leiche unter Tausenden auch gleich als Paradefall thematisiert.

Ähnliche Beiträge:
- Wieder wurden 1000 Leichen ukrainischer Gefallener gegen nur 31 russische ausgetauscht
- Wie erklärt sich das Missverhältnis? Übergabe von 1212 ukrainischen und 27 russischen Gefallenen
- Der längste Krieg in Europa seit 1945
- „Die Dunkelheit, die vor uns liegt: Wohin sich der Ukraine-Krieg entwickeln wird“
- Zu Besuch in den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk im Krieg



Der Krieg könnte morgen vorbei sein, wenn die USA, UK, FR die militärische Aufklärung einstellen würden.
Alle anderen Diskussionen sind nicht mehr zielführend, wenn das nicht endet… und es sieht so aus als würden, die die daran prächtig verdienen und ihre alten und bekannten Strategien zur Erhaltung ihrer Hegemonie von anderen umsetzen lassen, es nicht enden lassen wollen, wenn das nicht endet, sofort, endet es in einem oder mehreren großen Blitzen.
Sobald Du diesen Blitz siehst, bist Du tot.
Lasst uns die Anklagen, die diese Kriege provozieren, Millionen in Tod und Elend treiben.
Lasst uns immer und immer wieder die wahren Gründe berichten.
Lasst uns immer und immer wieder mit Menschen reden, auch wenn die sich immer wieder wegdrehen.
Lasst uns die Zukunft unserer Kinder sicher.
Help!
„Der Krieg könnte morgen vorbei sein, wenn die USA, UK, FR die militärische Aufklärung einstellen würden.„
Der Krieg könnte morgen vorbei sein, wenn der Angreifer seine Angriff einstellen würde. Er hätte nie ausbrechen müssen, wenn der Angreifer keine imperialistische. Ziele hätte.
Der Krieg kann für Russland nur mit einem Siegfrieden enden. Das ist Putins Schicksal. Oder ist es Russlands Schicksal, dass sie Putin Schicksal teilen müssen?
Warum haben die Amerikaner den Putsch gegen Janukowitsch unterstützt? Ein eindeutiger Verstoß gegen das Budapester Memorandum …
Der Bürgerkrieg hätte 2014 gar nicht ausbrechen müssen, wenn Kiew den Donbass in Ruhe gelassen hätte.
Der Krieg wäre 2022 nicht ausgebrochen, wenn Kiew die Minsker Verträge eingehalten hätte.
Ein Friedensvertrag war 2022 in der Türkei schon ausgehandelt worden, aber Boris Johnson …
NATO-Heuchelei …
Janukowitsch hätte auch einfach machen können was er im Wahlkampf versprochen hat und wofür er dann gewählt wurde.
Für sein goldenes Scheißhaus wurde Janukowitsch jedenfalls nicht gewählt.
Janukowitsch hat das gemacht, wofür er gewählt wurde, bzw hat es versucht. Eine wirtschaftliche Annäherung an die EU bei gleichzeitiger Beibehaltung der traditionellen tiefen wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. janukowitsch ist von der russischsprachigen Mehrheit in der Ukraine genau dafür gewählt worden. Der EU, und vor allem den Demokraten der USA, war das nicht genug.
Diese Sicht ist bereits widerlegt: Russland kann den Krieg nicht einfach beenden, weil es danach nicht mehr existieren wird, weil das internationale Finanzkapital nie aufhören wird mit den Zerteilungsfantasien (siehe Kiesewetter), es wird der Zustand von 2014-2022 wieder etabliert, diesmal unverhohlen mit NATO auf Ukraine Territorium und dann geht’s ein paar Jahre später wieder los, diesmal auf Russland Territorium.
Der Krieg ist eben kein „unprovozierter Angriffskrieg“, siehe Verheugen/Erler: Der lange Weg zum Krieg.
Kosovo, Nord-Sudan-Süd-Sudan, Nord-Mazedonien, etc. … überall dürfen sich Länder für Ihren Weg entscheiden, nur Donezk und Luhansk und Krim nicht.
@Ottono
„Der Krieg könnte morgen vorbei sein, wenn der Angreifer seine Angriff einstellen würde. Er hätte nie ausbrechen müssen, wenn der Angreifer keine imperialistische. Ziele hätte.“
Welche „Imperialistischen Ziele“ sollte der größte Flächenstaat der Erde ( 47 x so groß wie Deutschland ), mit gerade mal 150 Mio. Einwohnern und allen notwendigen Rohstoffen im Überfluss denn verfolgen?
Dieser Krieg wäre auch nie ausgebrochen, hätten NATO und EU nicht ihren Machtbereich mit aller Gewalt ausdehnen wollen, statt die Ukraine als Brücke zu Russland im Handel zu nutzen.
Dieser Krieg wurde vom Westen so herbeigeführt mittels gebrochener Verträge wie NATO-Osterweiterung, Minsk II oder Istanbul.
Den Schaden haben die Ukrainer, Russen und wirtschaftlich wir Europäer, während sich die Amis auf unsere Kosten die Taschen füllen und unsere Industrielle Basis kassieren.
Es ist zum Haare ausraufen, dass das Manche noch immer nicht begriffen haben und dem Narrativ vom bösen Russen hinterherlaufen.
Kannst du mir bitte den Vertrag zur NATO Osterweiterung zeigen? Und um was für ein ominöser Vertrag, der das Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine wurde in Istanbul unterschrieben?
„Im März und April 2022 führten Russland und die Ukraine in Istanbul Verhandlungen, die zu einem detaillierten Rahmenentwurf führten. Die Ukraine schlug dauerhafte Neutralität mit internationalen Sicherheitsgarantien vor; Russland akzeptierte das Prinzip. Das Rahmenabkommen behandelte Truppenbegrenzungen, Garantien und einen längeren Prozess für territoriale Fragen. Es handelte sich nicht um Wunschdenken, sondern um ernsthafte Entwürfe, die die Realität des Schlachtfelds und die strukturellen geografischen Gegebenheiten widerspiegelten.
Dennoch scheiterten die Istanbul-Gespräche, als die USA und Großbritannien intervenierten und die Ukraine aufforderten, das Abkommen nicht zu unterzeichnen. Wie Boris Johnson später erklärte, stand nichts Geringeres als die westliche Hegemonie (aus westlicher Sicht) auf dem Spiel.
Der gescheiterte Istanbul-Prozess beweist konkret, dass Frieden in der Ukraine kurz nach Beginn der russischen Militäroperation möglich gewesen wäre. Das Abkommen war ausgearbeitet und beinahe fertiggestellt. Stattdessen wurde es – auf Drängen der USA und Großbritanniens – aufgegeben. 2025 wurde die bittere Ironie deutlich: Dasselbe Istanbul-Rahmenabkommen diente erneut als Bezugspunkt für diplomatische Bemühungen.“
https://www.berliner-zeitung.de/article/jeffrey-sachs-warum-feindschaft-mit-russland-europa-immer-ins-unglueck-gestuerzt-hat-10010108
Sie müssen schon zwischen Rahmenabkommen und Vertrag unterscheiden.
Am besten Sie lesen das was Jeffrey Sachs in seinem Essay geschrieben hat und zwar von der ersten Zeile bis zur letzten.
@Werner
„Kannst du mir bitte den Vertrag zur NATO Osterweiterung zeigen?“
Es gibt dazu keinen schriftlich fixierten Vertrag, aber die mündliche Zusage von US-Aussenminister J. Baker, bestätigt von NATO-Generalsekretär M. Wörner und Hans-Dietrich Genscher.
https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/russia-programs/2017-12-12/nato-expansion-what-gorbachev-heard-western-leaders-early
Im Übrigen: Schriftliche Verträge wie ABM, INF oder der Atomvertrag mit Iran sind genauso bedeutungslos wie mündliche Absprachen, wenn es den USA gerade in den Kram passt.
Das war zu Zeiten der Kubakrise mal anders, auch ohne schriftlichen Vertrag.
Informationsgehalt ? Russland und die Ukraine führen Krieg. Dieser ist grausam
und tödlich. Die Ukraine kriegt mehr ge –
fangene Soldaten „zurück“ und auch viel
mehr tote. Leichenzählerei. Zahlen über (heimgekehrte ) Gefangene. Es ist ein Krieg, der v.a. mit Drohnen geführt wird.
Der ganze Artikel bringt KEINE Neuigkei-
ten. Wozu also ?
„Warum Russland Europa oder die Nato angreifen soll, bleibt weitgehend Geheimnis der Warnenden, die von imperialistischen Gelüsten oder der Wiederherstellung der Sowjetunion sprechen“.
Die Frage ist derzeit sehr leicht zu beantworten. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Der Weste wird via die Ukraine Russland im Hinterland so lange massiv beschießen, bin Russland nicht umhin kommt, die Produktionsstätten dieser Waffen im Westen zu beschießen.
@Noch hat er se alle
„Die Frage ist derzeit sehr leicht zu beantworten. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Der Weste wird via die Ukraine Russland im Hinterland so lange massiv beschießen, bin Russland nicht umhin kommt, die Produktionsstätten dieser Waffen im Westen zu beschießen.“
Das sehen Sie vollkommen richtig.
Man muß sich auf youtube nur das Gespräch zwischen Glenn Diesen und Karaganov oder auf Deep Dives Davis mit Scott Ritter ansehen.
Wie es in einer TV-Werbung so schön heißt „Auf einmal macht es puff“ und dann war es das
Mit Salami-Taktik werden wir in den dritten Weltkrieg geführt.
Die Salami-Taktik hat sich schon bei Corona bewährt, wo es mit „Wir häkeln uns eine Maske“ ganz harmlos los ging und dann auf die Zwangsimpfung bzw. Lager für Ungeimpfte heraus laufen sollte.
Genauso in der Ukraine: Von der Lieferung von Helmen ging die Einmischung der NATO immer weiter. Von der sicheren nicht-Beteiligung bis zum direktem See- und Luftkrieg, der aber vom medialen Mainstream nicht so genannt werden darf. Das sieht schon so aus, als ob der zu erwartende russische Gegenschlag als „überraschender Angriff“ verkauft werden soll.
Wie 2022, als die Vorgeschichte zum russischen Einschreiten medial versteckt werden konnte. RT und Sputnik waren schon einige Monate vorher verboten worden.
genau dieses Thema ist in Russland sehr aktuell, da können wir uns auf sehr „spannende“ Zeiten einstellen
https://www.youtube.com/watch?v=2Gd5jdl36cg
Man muß sich auf youtube nur das Gespräch zwischen Glenn Diesen und Karaganov ansehen
@otto0815
ich war zu spät drann, sorry
„„Warum Russland Europa oder die Nato angreifen soll, bleibt weitgehend Geheimnis der Warnenden, die von imperialistischen Gelüsten oder der Wiederherstellung der Sowjetunion sprechen“.“
– weil Europa durch die (stillschweigend) Öffnung der Luftraumes für ukrainische Drohnenangriff auf Russland und durch die Rüstungskooperation mit der Ukraine auf europäischen Boden längst zu Kriegspartei geworden ist!
So bald die Schäden der Drohnenschläge von der russischen Führung als strategische Bedrohungen angesehen werden, wird diese Handeln. Und da die europäischen Länder zulassen, das die Drohnen nicht nur über EU-Boden ihre Angriffsrouten fliegen, sondern diese auch auf EU-Boden produziert werden und damit ein vermeintlich sicheres Hinterland bereitgestellt wird, werden die Russen entsprechen handeln.
Genau dies wird inzwischen in Russland diskutiert:
https://smoothiex12.blogspot.com/2026/05/excellent-point-dmitry.html
Insbesonders der Punkt, dass man um eine weitere Eskalation der EU vorzubeugen, Russland jetzt der EU einen Warnschuss erteilen müsse. Das Situation ist brandgefährlich. Und die deutsche Politik agiert als Brandbeschleuniger.
Das Geraune unserer politischen „Eliten“: Russland werde in wenigen Jahren europäische Nato-Länder angreifen, erinnert an die 1930er Jahre, wo es eine sog. „geheime Denkschrift Hitlers“ gab, in der es hieß, die Sowjetunion plane Deutschland anzugreifen und das deutsche Militär, wie auch die deutsche Wirtschaft müssten innerhalb von 5 Jahren kriegsbereit sein.
Thomas Röper hatte dazu schon vor etlichen Monaten, als diese Rede aufkam, einen guten Artikel in seinem Blog „Anti-Spiegel“.
@Coroner
Die West-Eliten werden Russland so lange provozieren bis ein Raketenschlag Russlands erfolgt und schon können sie ihrer behämmerten Bevölkerung sagen der „böse Russe“ hat uns angegriffen.
Ziel ist die behämmerte Bevölkerung hinter sich zu scharen und endlich Kriegsbegeisterung zu erzeugen.
Ja, so sieht es aus.
Leider.
Aber wenn die Produktion deutsch/ukrainischer Lenkflugkörper in Deutschland zunimmt und diese dann mit deutscher Hilfe in Russland Menschen töten, dann werden russische Raketenschläge diese Produktionsstätten in Deutschland vernichten.
Sollten unsere „Eliten‘ dann einen vollen Krieg mit Russland beginnen, wird am Ende nichts von Deutschland übrig bleiben.
@Ottoo815
Das sehe ich genauso, es läuft alles darauf hinaus.
Es können Wetten abgeschlossen werden, wie lange sich die heutigen Regierenden um Putin noch halten können. Nach Putin wirds interessant werden. Entweder die Russen biedern sich an, und dann wird geplündert und ausverkauft oder sie versuchen einen Befreiungsschlag,
Wenn die Russen zu Kreuze kriechen, dann müssen sie, wie nach dem Zusammenbruch der SU, wieder zusehen wie sie ausgenommen werden oder versuchen sie einen „Befreiungsschlag“ ?. 😉
Die Siedler haben bei einem Angriff in Al-Maniya, südöstlich von Betlehem,einer älteren Frau einen Arm gebrochen. Sie wurde in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Der zweite Tag der 8. Fatah Generalkonferenz fand im Gebäude des Präsidenten in Ramallah, Gaza, Kairo und Beirut statt. Ungefähr 2.850 Mitglieder haben teilgenommen (davon 1.600 in Ramallah und 400 in Gaza). Es werden bis Samstag die Mitglieder des Revolutionsrat und des Zentralkomitee gewählt. In Meetings wurden palästinensische Themen besprochen. Der Haupteingang zur Al-Aqsa Moschee wurde für die Palästinenser vom Militär geschlossen und die Siedler sind in die Moschee.
In Beit Anan and Beit Duqqu, nordwestlich von Jerusalem, haben ungefähr zwölf Siedler die Hirten angegriffen und versucht die Schafe zu stehlen. In den Gegenden nordwestlich von Jerusalem haben die Siedler wiederholt die Anwohner und ihr Eigentum angegriffen und werden vom Militär beschützt. Die Siedler haben in Shuqba, westlich von Ramallah zwei Kraftfahrzeugen in Brand gesetzt und die Scheiben von vier anderen Kraftfahrzeugen eingeworfen. Eine palästinensische Familie wird aus Khirbet Tana, östlich von Nablus vertrieben. In einem Video sieht man wie die Siedler auf dem Land sitzen auf dem früher Palästinenser gewohnt haben. Auf einem anderen Video sieht man wie ein Siedler mit zwei Stöcken auf einen angebundenen Hund einschlägt (nördlich von Ramallah). Es gab noch andere Angriffe. Im April haben die Siedler fünfhundertvierzig mal und das Militär über eintausend mal die Palästinenser angegriffen.
Es werden den Medien und in Veranstaltungen die Vertreibungen die 1948 stattgefunden haben von über 80 und über 90-jährigen Palästinensern wiedergegeben. In den Vereinten Nationen hat ein Komitee den 78. Jahrestag der Nakba gewürdigt. Es wurde u.a. ein Schreiben von Präsident Mahmoud Abbas vorgelesen: „Wer glaubt, dass Frieden und Sicherheit erreicht werden können, ohne die Rechte des palästinensischen Volkes anzuerkennen, die Unabhängigkeit seines Staates innerhalb der Grenzen von 1967 zu gewährleisten und die israelische Besatzung zu beenden – ganz gleich, wie lange dies dauern mag –, der gibt sich einer Illusion hin. […] Die jährliche Gedenkfeier bei den Vereinten Nationen und die weltweite Anerkennung machen diesen Tag zu einem außergewöhnlichen – ja, historischen – Ereignis und zu einem Bekenntnis zu dem historischen Unrecht, das uns widerfahren ist und von dem wir noch nicht genesen sind. […]
Israel glaubte, es könne unsere Existenz auslöschen, als hätten wir nie existiert, und uns unseren Reichtum, unser Erbe und unsere Kultur rauben. Doch wir blieben bestehen und erhoben uns aus der Asche der Nakba. Wir kämpften, bis die Vereinten Nationen und die ganze Welt unser Recht auf Selbstbestimmung anerkannten. Die Palästinensische Befreiungsorganisation, die einzige legitime Vertretung des palästinensischen Volkes, hat den palästinensischen Kampf in all seinen Formen angeführt: im Volk, auf politischer, rechtlicher und diplomatischer Ebene.“
Es wird Nour al-Din Fayyad, 34, in Jenin vom Militär erschossen (Samstag).
Im Libanon fanden Luftangriffe und Bombardierung auf Al-Housh, Al-Fawqa, Qusaibah, Tyre, Zawtar al-Sharqiya, Al-Ghandouriya, Burj Qalawiyah, Deir Qanoun al-Nah, Khirbet, Zrarieh, Aita al-Jabal, Tebnine, Beit Yahoun, Al-Kharayeb, Kfar Tibnit und Al-Marwaniya statt. Es sterben bei einem Angriff in Harouf z.B. Tareq Anis Harb und sein Sohn Hadi und ein kleines Mädchen wird in Tyre aus den Trümmern geholt.
Das passierte in Gaza:
Es werden bei einem Luftangriff auf ein Apartment in Gaza-Stadt zehn Menschen getötet. Es werden bei einem Luftangriff auf ein Kraftfahrzeug mindestens drei Menschen getötet. Auch am Samstag gibt es Angriffe und es werden Palästinenser getötet. Es werden Pestizide versprüht um die Insekten und Nagetiere zu bekämpfen. Es haben Infektionskrankheiten stark zugenommen. Es finden Angriffe auf die östlichen Gegenden von Khan Younis statt und es wird das Minarett einer Moschee zerbombt. Die Wohngebäude werden zerstört.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
das ist so weit off-topic, dass ich nicht begreifen kann, dass das die Moderation nicht blockt.
ich bestreite keinesfalls das schreckliche Geschehen in dem genannten und in anderen Teilen der Welt, aber ich empfinde es wirklich als lästig, dass du das in jedes beliebiges Thema kippst.
das ist respektlos anderen gegenüber in diesem Forum, die tatsächlich über ein bestimmtes Thema diskutieren wollen.
Denk mal drüber nach, bitte.
Ich denke, die Ukraine besteht nur noch, weil sie von der Nato besetzt ist. Deshalb kann Selenskyj nicht abgesetzt und Frieden geschlossen werde. Die Ukraine hat eine der größten Auswanderungswellen in Europa seit dem 19. Jahrhundert. Sie ist in Geschwindigkeit und Ausmaß historisch außergewöhnlich.
Von den 90 Mrd. €, der EU sind 30 Mrd. € Budgethilfe und 60 Mrd. €, sind für Waffen- und Ausrüstungsbeschaffung und den Ausbau der ukrainischen Verteidigungsindustrie. Ob das zur Überbrückung bin 2029 reicht, wenn EU und USA voll in den Krieg eingreifen, falls die Demokraten den amerikanischen Präsidenten stellen.
@Torwächter
Die USA werden auch unter den Demokraten den Teufel tun um sich in einen Krieg mit Russland hineinziehen zu lassen.
Deutschland und Europa werden sie natürlich für den Krieg anheizen und auch die Waffen für teuer Geld liefern.
Dann sind wir es die mit Begeisterung die Drecksarbeit für die USA machen sollen und zwar bis zum Untergang.
Deutschland ist nicht mehr zu retten!
https://m.youtube.com/watch?v=OBI818ucdK4&list=RDOBI818ucdK4&start_radio=1&pp=ygUVbGllYmVyIHRvdCBhbHMgc2tsYXZloAcB
Ach so, der Krieg wird immer hässlicher?
Weil die Ukraine den Krieg dort hin trägt wo er herkommt? Der Krieg war wohl nicht hässlich genug, als Russland nur die Ukraine zerstörte.
Er war noch nicht hässlich genug als Russland Menschenjagd in Cherson betreibt.
Er war noch nicht hässlich genug, als russischen Soldaten ukrainische Gefangene regelmäßig tötet.
Er war noch nicht so hässlich als er ins fünfte Jahr ging.
Aber wenn die Ukraine den Russen in Russland zeigt wie es in der Ukraine aussieht, dann wird er auf einmal hässlich.
Ja, da muss wohl jemand seine Blase bedienen. Auch Journalisten müssen Miete zahlen.
Könnte aber auch sein, wen der Krieg jetzt nach Hause kommt, dass es tatsächlich ein Fenster für einen Frieden aufgeht. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch, aber Russland hat es selbst in der Hand.
Ottono, du begehst den Fehler aus dem Satz, „dass der Krieg immer hässlicher wird“, ein moralisches Thema zu machen, darum wer hier der Bösewicht ist.
Es geht aber schlicht darum, dass die Ukraine durch ihre neuen weitreichenden Drohnenangriffe, natürlich die Russen dazu bringt noch einen drauf zu setzen. Wenn einer der Beteiligten eine dickere Waffe auspackt, dann packt der andere eine noch dickere aus, so er denn kann. Und so eskaliert der Krieg weiter. Und das bedeutet er wird hässlicher.
Wer dabei nun der Gute oder wer der Böse ist, spielt bei dieser Feststellung überhaupt keine Rolle!
Ups, der angegriffene muss Rücksicht nehmen, auf wen? Auf den Angreifer? Dein Ernst?
Bist du Hardcore-Christ? Die andere Wange hinhalten usw.
Bist du auch der Meinung, dass die Iraner sich nicht mehr wehren sollten? Oder wenn sie sich schon wehren dann nur mit Pfeil und Bogen? Immerhin haben die Amis und die Israelis Atomwaffen. Also besser mal Schweigefuchs machen.
Zum Glück hat sich Nordvietnam damals nicht gegen die USA gewährt. Sonst hätten die womöglich die Atombombe rausgeholt. Nordvietnam hat nicht weiter auf dem Boden angegriffen und auch nicht auf amerikanische Bomber geschossen.
Sie haben sich ruhig und still verhalten und sich der Rolle hingegeben die die USA für Nordvietnam vorgesehen hatte.
Ja, Nordvietnam hat gezeigt wie man mit einer sehr viel stärkeren Militärmacht umgeht. Möglicherweise bin ich oben ein wenig mit der nordvietnamesischen Strategie durcheinander gekommen.
Aber das kannst du ja noch mal googeln.
@ Ottono
Wo schreibe ich was von Rücksicht nehmen?
Florian Rötzer schreibt: „Der Krieg wird immer hässlicher.“
Ottono schreibt: „Ey, nur weils den Russen jetzt auch mal schlecht ergeht, wird der Krieg immer hässlicher? Das ist unfair.“
Two Moon schreibt: „Nein das hat Rötzer nicht gesagt. Es sagt der Krieg wird immer hässlicher und das ist ein Fakt. Es wird hässlicher wenn eine Seite eskaliert unabhängig davon wer nun der Gute oder der Böse ist, wenn man es denn so einteilen will.
Jetzt klar?
Ob eine Kriegspartei sich nun zurückhalten sollte, (du sagst Rücksicht nehmen) oder nicht, ist auch keine moralische Frage. Natürlich sollte eine Kriegspartei zuerst auf die eigene Lage Rücksicht nehmen und vor allem auch auf die eigene Bevölkerung. Eine Eskalation auf der eigenen Seite sein zu lassen um die andere Seite nicht ebenfalls zur Eskalation zu provozieren kann da schon mal sinnvoll sein. Und das ist von beiden Seiten in diesem Krieg auch lange Zeit in einigen Bereichen so gehandhabt worden.
Dummerweise haben es länger andauernde Kriege aber so an sich, dass sie mit der Zeit immer schrankenloser grausamer und hässlicher werden. Möglichweise ist das jetzt auch in der Ukraine eine Phase in der es deutlich schlimmer werden wird.
Nein, der Krieg wird nicht immer hässlicher. Der war vom ersten Tag an hässlich.
Was soll an einem ersten Kriegstag nicht hässlich gewesen sein? Oder am zweiten, oder am dritten?
Fakt ist, dass der Krieg für die Russen immer hässlicher wird. Die sehen den Krieg immer öfter auf der Straße und nicht nur in den Nachrichten. Das ist hässlich,
Giftiger Regen in der Nähe der brennenden Raffinerien, das ist hässlich.
Die russischen Milblogger drehen am Rad, weil die Drohnendominanz inzwischen bei den Ukrainern liegt. Weil die russische Logistik schwer leidet. Weil die Flugabwehr immer ausgedünnter wird. Weil eine weiter Mobilisierung gar nichts mehr bringt (sag nicht ich, sagen die Milblogger). Das ist alles so hässlich.
Sagt zumindest der Florian.
PS: Früher war alles besser.
da haben Sie vollkommen Recht, der Krieg war vom ersten Tag an hässlich… und Völkerrechtswiedrig…
der Krieg hat 2014 nach dem Maidan Putsch (Nuland Fuck the EU) angefangen mit dem Angriff der Kiewer Regime auf die russischsprachige Ostukraine begonnen…
Zwischen 2014 und 2022 wurden nach UN Angaben 10.000 Ostukrainer im Donbas und Luhansk getötet weil sie das Recht auf eigene Sprache einforderten. Das Gesetz gilt in der Ukraine immer noch trotz von der UNO garantierten Minderheitenschutz… und Minsk 1 und Minsk 2 wurden nach Dr. Merkel mit Russland nur vereinbart um die Ukraine nachzurüsten – diplomatische Katastrophe… die Kriege sind immer hässlich, nur die Chronologie sollte schon richtig dargestellt werden…
@Gottfried
„die Kriege sind immer hässlich, nur die Chronologie sollte schon richtig dargestellt werden…“
Es ist wichtig, den zeitlichen Verlauf des Krieges in der Ukraine korrekt darzustellen, denn er war von Anfang an mit dem Gemetzel der russischstämmigen, ukrainischen Bevölkerung auf die Provokation Russlands angelegt.
Wer die Dokus „Ukrainian Agony“ und „Leben und Sterben im Donbass“ auf Odysee gesehen hat, weiß das und kann der westlichen Propaganda nicht mehr folgen.
Danke dafür
Nö, nicht klar, der Krieg war vom ersten Tag an schon hässlich. Am zweiten war‘s auch nicht lustig. Usw., usw.
Hässlicher wird‘s aber erst jetzt für den Florian. Warum nur?
Vermutlich weil die Ukrainer nicht alles falsch machen.
Also, je lauter der Imperialist jammert um so besser.
Hässlich sind immer nur die Angriffe der anderen.
Klar wenn Kiew, Cherson und Charkow brennen wird manchem warm ums Herz.
Aber jetzt wird‘s plötzlich noch hässlicher.
Scheinbar läufts!
@ Ottono:
Ja, jetzt hast du deine 5 Posts verballert und kannst nun nicht mal mehr antworten.
Und alles nur um dem Florian etwas unterzuschieben, was in dein Gut-Böse-Schema und deine Anti-Putin-Propaganda passt, aber einfach logisch nicht zu rechtfertigen ist.
Die fehlende Logik deiner Argumantation sieht man schon an diesem einen Satz ganz klar, der ein Widerspruch in sich ist.:
Dass der Krieg schon vom ersten Tag an hässlich war, würde wohl niemand bestreiten, dass er aber trotzdem noch immer hässlicher werden kann, auch im Moment, würde wahrscheinlich auch niemand bestreiten, der einigermaßen logisch denkt.
Er war eben nicht maximal hässlich vom ersten Tag an!
Der Ukraine-Krieg nähert sich bald der Länge des Zweiten Weltkrieges. Damals starb ein Drittel aller Toten des Krieges erst im letzten Kriegsjahr, noch größer war aber der Anteil der sterbenden Zivilisten. Weil es eben immer hässlicher wurde, obwohl es am Anfang auch schon ziemlich hässlich war.
Aber so ist das eben, je länger es dauert, je mehr einer der Gegner in Bedrängnis gerät und nach letzten Möglichkeiten greift, je mehr werden Zurückhaltung und Skrupel über Bord geworfen und desto weniger wird die Bevölkerung geschont.
@Ottono
„Ups, der angegriffene muss Rücksicht nehmen, auf wen? Auf den Angreifer? Dein Ernst?“
Das nicht, aber Rücksicht auf die eigene Bevölkerung. Wenn er weiß, dass er die russischen Hyperschallraketen nicht abwehren kann, sollte er den Gegner nicht zu Gegenschlägen provozieren, welchen seine eigene Bevölkerung dann schutzlos ausgeliefert ist.
Die Entwicklung bisher:
Die Kampfhandlungen beschränkten sich weitgehend auf die Frontlinie, bis die Ukraine auf die Idee kam, das russische Radar-Frühwarnsystem sowie die russischen strategischen Bomber anzugreifen (was hat das Radar-Frühwarnsystem mit dem Ukraine-Krieg zu tun? Das auszuschalten macht doch nur Sinn für jemanden, der einen vernichtenden Erstschlag gegen Russland führen will. Dahinter steckte also vermutlich die Hand von GB/USA). Danach kamen dann die Angriffe Russlands auf die ukrainische Infrastruktur und es begann das „tit for tat“ wechselnder Angriffe auf militärische wie zivile Infrastruktur.
Ein Verteidiger hat das Recht, die Grenzen seines Landes zu verteidigen. Er hat aber auch die Pflicht, seine Zivilbevölkerung zu schützen.
Schauen Sie mal das Interview der ehemaligen Sprecherin von Selenski bei Tucker Carlson an. Sie sagte dort, Selenski sei die ukrainische Bevölkerung völlig egal. Er wolle nur als Held in die ukrainische Geschichte eingehen.
Sie interpretieren hier unheimlich viel hinein, was so im Artikel nicht steht.
Was mich interessiert: welche REALISTISCHEN Ansätze sehen Sie das gegenseitige Morden zu beenden. Der Sieg der Ukraine stand schon x-mal kurz bevor. Sie erinnern sich sicher an die Offensiven der Ukraine oder an Kursk. Umgekehrt kommt alle Monate wieder die Erwartung des baldigen Zusammenbruchs der Ukraine als Leitthema in den russischen Propagandamedien. Es sieht weder nach einem militärischen Sieg der entvölkerten Ukraine noch nach einem militärischen Sieg der Russen aus. Nur das Sterben geht weiter.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass Sie es nicht gutheißen wenn Menschen gewaltsam zu Tode kommen. Ich gehe weiterhin davon aus, dass für Sie das Leben eines Russen den gleichen Wert hat wie das Leben eines Ukrainers. Auf dieser Basis: wie könnte das Sterben beendet werden mit realistischem Blick auf die Lage?
Butter bei die Fische !!
Können Sie, oder ein anderer Mensch aus Ihrer Blase – möglichst mit Klarnamen – dafür garantieren, dass die Ukrainer nach der Rückeroberung des Donbas dessen indigene Bevölkerung human behandeln ? Seien Sie so mutig und nennen Sie zumindest Ihren Vornamen !
Ethnische Säuberung würde es dann geben, furchtbarsten Ausmaßes.
Dazu noch aufstellen von Nato – Raketen.
„Könnte aber auch sein, wen der Krieg jetzt nach Hause kommt, dass es tatsächlich ein Fenster für einen Frieden aufgeht. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch, aber Russland hat es selbst in der Hand.“
Da muss ich ottono ausnahmsweise mal Recht geben.
Die Russen brauchten nur mal die eigentlichen Kriegsparteien Deutschland, GB, Frankreich Balten Polen usw. (nach Hause) mit Aufmerksamkeit bedenken (haben es in der Hand), denn die haben in Sachen was Krieg ist eine Auffrischungskurs dringend nötig. Noch ist es ja für sie eher Sport oder noch treffender gesagt eine Art Gladiatorenspiel, das man von den Zuschauertribünen betrachtet.
Das könnte eventuell den Krieg tatsächlich beenden. Entweder sie kommen zur Vernunft, was ich bezweifle*, oder andersrum. So jedenfalls ist die Aussage Russlands, der Krieg neigt sich dem Ende zu zu verstehen.
Aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch, dazu haben sich die Europäer schon zu sehr auf den Krieg festgelegt.
Alleine wenn man nur mal den Aspekt Finanzplanung ansieht. Die ganze Planung beruht darauf, Russland auszuplündern oder über Reparationen das Geld wieder rein zu bekommen. Die Europäer haben sich also selbst auf einen Existenzkampf bis zum Ende festgelegt. Sie haben symbolisch gesagt hinter sich alle Brücken abgebrochen, oder die Schiffe verbrannt.
*von Bekannten erfuhr ich, dass in einem Ort neben CDU und Üblichen auch die freien Wählergemeinschaften vor Ort , also die Vertreter der an sich politisch wachen und engagierten Bürger leidenschaftlich für die Ansiedlung von Rüstungsunternehmen im dortigen Gewerbegebiet sind. Die AfD als Umfaller wollten sich nicht klar positionieren, BSW ist nicht im Rat, einzig ein Kandidat der Linken hat Sachverstand bewiesen und das abgelehnt mit dem Hinweis der Ort würde zum legitimen Angriffsziel werden.
Nichts Neues. Weiterhin dieselben ukrainisch-westlichen Lügen. In den letzten Wochen ist die ach so dezimierte russische Armee weiter vorgerückt, mehrere Städte im Donbass werden zunehmend eingeschnürt.
Aber was russische Angriffe auf nato-Staaten anbelangt – da die nato die Ukraine mit immer weiter reichenden Fernwaffen beliefert, steigt die Gefahr, das zumindest Stützpunkte in nato-Staaten von den Russen angegriffen werden. Zwar wird es gewiss keine russische Invasion geben, aber Angriffe mit Hyperschall-Raketen wie Oreschnik sind durchaus denkbar, wenn man weiterhin sämtliche roten Linien überfährt. Die russische Führung hat auch keine Bedenken wegen der nato-Reaktion, da kann man sicher sein. Natürlich steht im Hintergrund stets die Gefahr einer atomaren Eskalation, die aber, wie alle wissen, zur gegenseitigen Vernichtung führte und daher auch vom dümmsten westlichen Politiker nicht angestrebt wird.
@ Zack15:
Kennen Sie ein Kartensystem auf dem man das sehen kann? Ich nicht, obwohl ich danach gesucht habe. Ich sehe seit Wochen oder gar zwei Monaten nur Stillstand. Und teilweise erobern die Ukrainer sogar kleine Gebiete zurück, was vor einem Jahr noch gar nicht vorkam.
„Ich sehe seit Wochen oder gar zwei Monaten nur Stillstand.“
Naja es ist/war Rasputiza.
Wir könnten darüber diskutieren, wie sinnvoll und verlustbehaftet ukr. Angriffe in dieser Periode sind (wenn wir nicht den fog of the war hätten).
Ein weiterer Punkt wäre die Auslagerung ukr. Waffenproduktion und das damit verbundene höhere Drohnenaufkommen… Nicht umsonst kommt die russ. Warnung in etwas ausergewöhnlicher Form, die auf eine neue Eskalationsstufe hindeutet.
@Zack15
„Aber was russische Angriffe auf nato-Staaten anbelangt – da die nato die Ukraine mit immer weiter reichenden Fernwaffen beliefert, steigt die Gefahr, das zumindest Stützpunkte in nato-Staaten von den Russen angegriffen werden.“
Die Situation ist ja noch viel schlimmer. Deutschland gemeinsam mit der Ukraine verlagern diese Waffenproduktion nach Deutschland um sie vor Angriffen in der Ukrain zu schützen und damit werden wir zur Kriegspartei.
Viele Politiker, sogenannte Journalisten, „Talkshow-Experten“, Generäle usw. lügen nicht nur in Friedenszeiten, sondern vor allem IN Kriegszeiten und den Zeiten VOR dem Krieg. Lügen ist im Wertewesten bis auf wenige Ausnahmen leider nicht verboten, z. B. dann, wenn man als Zeuge vor Gericht aussagt. Der Angeklagte darf lügen, es denn, er hätte als Angeklagter einen Eid geleistet, dass das, was man sagt, nicht gelogen ist und der Wahrheit entspricht. Arglistige Täuschung wäre auch so ein Fall, wenn jemand ein (Unfall-)Auto verkauft, der Verkäufer das weiß, aber sagt, dass das Auto noch nie einen Unfall gehabt hätte. Aber wir wollen ja nicht abschweifen.
TATSACHE ist: Dieser Krieg in der Ukraine begann offiziell (!) am 24. Februar 2022. (Dass der Krieg eine Vorgeschichte hat, das wissen fast alle, aber darüber darf in Deutschland nicht bzw. nicht mehr geredet werden.) Heute ist der 17. Mai 2026. Dann ist das laut Kalender (einen kleinen Moment, ich muss kurz rechnen) inzwischen mehr als vier Jahre her. In diesen vier Jahren hat es weder die eine noch die andere Seite geschafft, den Krieg militärisch mit einem „Sieg“ zu beenden. Alles andere sind SPEKULATIONEN, VERMUTUNGEN und HYPOTHESEN.
Tatsache ist aber auch, dass Wolodymyr Selenskyj und die herrschende wertewestliche Nomenklatura alle Friedensverhandlungen mit Putin bzw. Russland ablehnen, weil Putin nicht verhandeln will oder liegt es daran, dass Wolodymyr Selenskyj und die herrschende wertewestliche Nomenklatura keine Verhandlungen und keinen Frieden mit Russland wollen? Da wären wir jetzt aber doch wieder bei den Mutmaßungen und der Glaskugel von Madame Ich-seh-in-die-Zukunft-das-kostet-500-Milliarden-Euro-aber-alle-Angaben-erfolgen-ohne-Gewähr. Diesen Putin darf man ja nicht fragen, denn das haben ein paar von allen Steuerzahlern der EU extrem gut bezahlte Bürokraten par ordre de mufti verboten. Wer gegen diese „ordre“ verstößt, der könnte wie im finsteren Mittelalter „geächtet“ und für „vogelfrei“ erklärt werden und das war damals nicht schön. Diese von der damals herrschenden Nomenklatura „Geächteten“ durften nicht einmal bestattet werden, man warf sie den Aasgeiern, Krähen, Raben und anderen Vögeln, den Hunden und Wölfen zum Fraß vor. Das ist heute selbstverständlich anders.
Das meiste der 500 Milliarden “Sondervermögen” ist schon in der Korruption versickert. Davon wird nicht sehr viel bei der Bundeswehr ankommen – sie wird mit einem Bruchteil davon nun aufgerüstet. Die Russen müssen und werden einschätzen, inwiefern sie dadurch bedroht werden.
Der Westen wird so lange weitermachen, immer mehr Drohnen auch gegen zivile Einrichtungen einsetzen, wie aktuell wieder in Moskau, bis Russland irgendwas im Westen angreift. Ich denke, genau eine solche Reaktion soll aktuell provoziert werden, vielleicht arbeitet die Ukraine genau darauf hin. In Russland verlangen bestimmte Kräfte bereits solche Schläge gegen Drohnenproduktionsstätten, außerhalb der Ukraine. Der Angriff wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung, die der oben schon erwähnt hat, der sie noch alle hat.
Dann endlich greift Russland tatsächlich an, selbst wenn es nur ein einmaliger Warnschlag mit einer Einzelrakete sein sollte. Dann wird auf allen Seiten nur noch die Schlagzeile stehen: Russland greift an. Alle Menschen in Europa werden dann „endlich“ überzeugt sein. Und dann kann es so richtig losgehen. Dann bekommt alles sofort seine Rechtfertigung. Auch die Spannungs- und Verteidigungsfälle, die dann ausgerufen werden, um die drohenden Wahlen zu verhindern.
Also ich habe inzwischen das Gefühl, Europa muss diesen Krieg tatsächlich erleiden, um geheilt werden zu können. Die Wirtschaft geht komplett den Bach runter, die Sozialsysteme, darauf findet kein Politiker mehr eine Antwort, die können nur noch den Krieg denken. Schade eigentlich. Entsetzlich gar. Denn das wird nicht gut ausgehen. Und dann hält es am Ende vielleicht wieder nur für knapp 100 Jahre.
Selbst der, der sich dann freut, wenn dem Russen mal gezeigt wird, wo der Hammer hängt, dem könnte sein Lächeln vergehen. Denn so richtig Krieg, in echt, ist was anderes, als was sich die Menschen so allgemein darunter vorstellen. Irgendwann ist es ziemlich egal, wer der erste war, vor allem dann, wenn es atomar wird.
„Alles fing damit an, dass er zurückgeschlagen hat.“
Warum denn überhaupt eine (Einzel-)Rakete? Hat der Russische Dienst es nicht drauf, seinerseits im Westen die Moskauer Opferzahl zu übertreffen? Abstreitbar und damit nicht den Spannungsfall auslösend?
„Alles fing damit an, dass er zurückgeschlagen hat.“
👌🏼👍
Der ist gut, der kommt in meine Sammlung!
(leider ist dieser Kommentar ganze 2 (zwei) Buchstaben zu kurz, deswegen häng ich den hier noch dran….)
„In Russland verlangen bestimmte Kräfte bereits solche Schläge gegen Drohnenproduktionsstätten, außerhalb der Ukraine.“
Kriegsführung ist nicht mein Fachbereich, aber ich denke, daß im Ausland produzierte Drohnen ja irgendwie in die Ukraine gelangen müssen, um von dort aus eingesetzt zu werden. es dürfte doch für einen Geheimdienst kein unlösbares Problem sein, herauszufinden, auf welchen Wegen das geschieht. Und das russische Militär wird sicher auch wissen, wie man nach Überschreiten der Grenze diese Lieferungen aufhalten kann. Vielleicht ling das naiv, abe ich frage mich seit Jahren, warum diese Verkehrswege, auf denen ja alles mögliche in die Ukraine kommt, nicht blockiert werden. Das wäre aus meiner Sicht der Schritt, der vor einem direkten Angriff auf westliche Produktionsstätten erfolgen könnte, um klarzumachen: bis hierhin und nicht weiter.
Aber unabhängig davon, wie lange die direkten Kriegshandlungen noch dauern: Russland wird ein russophobes Staatsgebilde mit Verbot der russischen Sprache und als Teil antirussischer Institutionen nicht an seiner Grenze dulden.
Das müßte bei einem – wie auch immer zustande kommenden – Friedensschluß garantiert sein. Sonst wird es keinen Frieden geben können.
„Russland wird ein russophobes Staatsgebilde mit Verbot der russischen Sprache und als Teil antirussischer Institutionen nicht an seiner Grenze dulden.“
ein Blick ins Baltikum und schon wird man fündig. Alle drei Staaten haben russischen Unterricht in der Schule
verbannt und mehr russophob geht fast nicht mehr, siehe Kallas.
Ich finde es sehr gut, dass sich Florin Rötzer mal mit diesem Thema beschäftigt hat.
Und er hat natürlich auch nur begrenzte Mittel um hinter die Propagandawälle der beiden Kriegsparteien zu schauen.
Was er da heranführt ist interessant, wenn auch nicht für jeden neu.
Die Frage warum es seit einiger Zeit einen Quasi-Stillstand an der Front gibt, kann er aber auch nicht schlüssig beantworten.
Wir müssen uns also weiter mit Spekulationen begnügen und sollten nie vergessen, dass es eben nur Spekulationen sind.
Hier ist meine Spekulation: Dass die Russen auf einmal wesentlich mehr Männer verlieren und die Ihren trotzdem immer mehr verheizen, glaube ich nicht. Das wäre sehr unklug.
Eher vermute ich, dass sich die Waffentechnik bei den Drohnen soweit entwickelt hat, dass die unterlegene Manschaftsstärke einer Armee nicht mehr so die Rolle spielt und gleichzeitig die Front für Angreifer immer schwerer wird zu durchdringen. Ähnlich wie im 1. Weltkrieg das Maschinengewehr in einem Schützengraben einen erfolgreichen Angriff der Gegner praktisch unmöglich machte, ist es jetzt die defensive Drohnentaktik, die ein Gleiches kann.
Spektakuläre kleinere Durchbrüche gibt es ja oft nur noch, wenn Soldaten irgendwelche Tunnel oder große unterirdische Rohrsysteme nutzen können, um auf einmal im Rücken des Gegners aufzutauchen.
Es macht für Russland keinen Sinn schnell mit der Landeroberung zu sein. Der Krieg ist erst zu Ende wenn der Westen seine Unterstützung beendet. Deshalb fährt Russland von Anfang an eine Strategie, die die eigenen Truppen möglichst schont und dem Gegner möglichst viele Verluste an Menschen und Material zufügt. Trotzdem schreiten die Russen kontinuierlich voran und erobern täglich ein paar Meter, damit der Druck nicht nachlässt und man insgesamt die Initiative behält. Das Drohnen die Kriegsführung verändern, wie du es geschildert hast, kommt natürlich auch noch hinzu. Aber ausschlaggebend ist, dass man gar keine Veranlassung dazu hat, schneller zu sein. Man gewinnt dadurch auch nichts. Man erhöht erst einmal nur seine eigenen Lasten mit der Eroberung zerstörter Gebiete.
Am 12./13.Mai hat ein Admiral Leonards Vorträge vor Unternehmern in Hamburg gehalten. Es ging ihm um die Zehntausende russischen Kriegsgefangenen, die die Grossdeutsche Wehrmacht/Bundeswehr einzubringen gedenkt.
Und natürlich um die Hilfe der Geschäftemacher bei Transport, Verwahrung und Verwertung dieser Kriegsgefangenen. Ob die Bundeswehr dabei auch
auf die umfangreichen Erfahrungen ihrer Vorgängerarmee zurûckgreift, erwähnte der Admiral nicht.
Welches Hamburg dann noch.
Wären eine Menge Ukrainer bei der Dekontamination dann nicht geeigneter…?
„Am 12./13.Mai hat ein Admiral Leonards Vorträge vor Unternehmern in Hamburg gehalten. Es ging ihm um die Zehntausende russischen Kriegsgefangenen, die die Grossdeutsche Wehrmacht/Bundeswehr einzubringen gedenkt.“
Quelle?
Es war diese Veranstaltung:
https://www.hapag-lloyd.com/de/company/responsibility/albert-ballin-award/albert-ballin-forum-hamburg-2026.html
Das Video wurde inzwischen auf TikTok gelöscht…
Russland besiegen müssen, ist wieder zur Deutschen Schicksalsfrage geworden. Unter Kanzler Merz und der Lieferung von Angriffswaffen, ist Deutschland zum aktiven Kriegsteilnehmer geworden. Falls Russland kein anderes Mittel findet, die Angriffe auf Moskau und auf das russische Hinterland abzuwehren, wird es früher oder später die deutschen Produktionsanlagen zerstören müssen. Es ist also nur eine Frage der Zeit und inwieweit Deutschland weiter eskaliert, ob dieses Szenario eintrifft. Worum in Russland noch gestritten wird ist lediglich ob eine konventionelle Antwort noch ausreicht oder ob eine weitere Eskalation nur durch den Einsatz von Atombomben getoppt werden kann.
Ich möchte das gerne an dieser Stelle etwas
korrigieren: Laut Aussage des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
_ist_ die BRD bereits Kriegspartei,
seitdem sie ukrainische Soldaten auf
ihrem Staatsgebiet ausbildet.
Von den ganzen anderen Dingen, die
wir uns so leisten, gar nicht zu reden.
Von einem russischen Angriff kann
man in Zukunft also schon jetzt nicht
mehr sprechen. Es ist bereits jetzt de facto
eine Gegenschlag.
Das ist richtig, das will die Mehrheit aber regelmäßig nicht hören.
Noch ein wenig Fülltext wegen der 100 Zeichen 😉
Nanu, hat denn die Ukraine nicht schon vor vier Jahren den Krieg gewonnen? 🤡
https://www.eurasiareview.com/28112022-former-estonian-military-chief-ukraine-has-already-won-in-war-with-russia-interview/
Schwächelt Russland? 😀
Rungholt-Rötzer!
Trutz blanke Hans!
😉
Wo gestern noch Lärm und lustiger Tisch…
*schnellnochschrobenhausenerspargelkauf*
https://www.berliner-zeitung.de/article/jeffrey-sachs-warum-feindschaft-mit-russland-europa-immer-ins-unglueck-gestuerzt-hat-10010108
„Im März und April 2022 führten Russland und die Ukraine in Istanbul Verhandlungen, die zu einem detaillierten Rahmenentwurf führten. Die Ukraine schlug dauerhafte Neutralität mit internationalen Sicherheitsgarantien vor; Russland akzeptierte das Prinzip. Das Rahmenabkommen behandelte Truppenbegrenzungen, Garantien und einen längeren Prozess für territoriale Fragen. Es handelte sich nicht um Wunschdenken, sondern um ernsthafte Entwürfe, die die Realität des Schlachtfelds und die strukturellen geografischen Gegebenheiten widerspiegelten.
Dennoch scheiterten die Istanbul-Gespräche, als die USA und Großbritannien intervenierten und die Ukraine aufforderten, das Abkommen nicht zu unterzeichnen. Wie Boris Johnson später erklärte, stand nichts Geringeres als die westliche Hegemonie (aus westlicher Sicht) auf dem Spiel.“
was soll man dazu noch sagen, am besten der Essay ganz lesen, allerdings wird das die Russenhasser nicht überzeugen.
Während die USA „ihre Sicherheitsinteressen“ rund um den Globus „verteidigen“ darf Russland das noch nicht mal an seiner Westgrenze, dabei wäre das so einfach, eine neue „Europäische Sicherheitsarchitektur“ MIT Russland würde die Nato im Osten obsolet machen.
Der Autor zitiert :
„Durch die Verschiebung der strategischen Ziele hin zur Zerstörung der Wirtschaft, der Infrastruktur und der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung durch Angriffe auf zivile Ziele verschwimmen die Grenzen zwischen Front und Hinterland vollständig; das gesamte Staatsgebiet und leider auch die gesamte Bevölkerung werden zum Kampfgebiet. Die Entfernung zum Ziel oder Zerstörungsobjekt spielt dabei keine Rolle mehr.“
Es ist schrecklich ! Einfach nur schrecklich ! Das ukrainische und das russische Kollektiv haben gemeinsam Nazi-Deutschland besiegt, und für diesen Sieg einen furchtbaren Blutzoll gezahlt ( ukrainische Sowjetrepublik : 6-7 Millionen Opfer ; russische Sowjetrepublik : 14-15 Millionen Opfer ); Fluch über die Westler, die diese ehemaligen Waffenbrüder gegeneinander aufgehetzt haben !
„Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine wird immer hässlicher“
Zum Ausgleich wird Frau von der Leyen immer schöner, wie jeder gut abgeschmirgelte Spiegel bestätigen kann.
Im Übrigen empfehle ich den VHS-Kurs: Unpassende Adjektive im Kriegskontext vermeiden!
Das wundert dann nicht, dass solche Spiegel lügen. Ich habe einen Spiegel, der zeigt immer die Wahrheit. Da schaut Frau vdL sicherlich nicht rein, das traut sie sich nicht, sonst bekommt sie selbst einen ganz großen Schrecken und läuft schreiend davon. Aber das wollen wir ja auch nicht.
Seit 4 Jahren fabulieren wir über das geschehen in der Ukraine und anderen Ortes.
Der technologische Fortschritt wird nicht geklärt, was Medien verbreiten.
Sondern der technologische Fortschritt wird sichtbar, wenn man die Staaten miteinander vergleicht.
Russland hat in der letzten Dekade immens in seiner Infrastruktur investiert, diese Investitionen und Russlands Staatshaushalt stehen sehr gesund da. Der ‚Westen‘ hingegen brüllt von Überlegenheit, obwohl die gesamte Infrastruktur marode ist, ihr schulden nehmen ständig zu und das angebliche soziale System gerade zusammen bricht.
Dann spricht der Westen gerne von Demokratie und nicht ein einziger Politiker existiert, der klar und deutlich ausspricht, was diese Demokratie in Wirklichkeit ist, EINE FASCHISTISCHE KAPITALDIKTATUR.
Genau das ist das Problem. das westliche Wirtschaftsmodell ist, auch wenn das der Insasse nicht immer erkennen kann, am Ende. Es ist auf ständiges Wachstum und Erweiterung ausgelegt um die Gier der Nutznießer zu befriedigen.
Sie haben also gar keine andere Wahl als den Versuch sich durch eine Öffnung Russlands oder die Einforderung von Reparationen gesund zu stoßen. Besser gesagt neue Zeit zu kaufen, wie nach der „Wende“. Wie schon erwähnt. Man hat alles auf eine Karte gesetzt und sich selbst in de Zwangslage versetzt diesen Krieg nicht mehr beenden zu können. Jedes friedliche, diplomatische Ende durch Verhandlungen würde den ökonomischen Bankrott des Westens offenbar werden lassen . Es ist erstaunlich, dass z.B. die Meldung die Verschuldung der USA überschreite jetzt deren gesamte Wirtschaftsleistung kaum irgendwelche weiteren Reaktionen oder Kommentare in den Medien hervorrief.
Seit 4 Jahren fabulieren wir über das geschehen in der Ukraine und anderen Ortes.
Der technologische Fortschritt wird nicht geklärt, was Medien verbreiten.
Sondern der technologische Fortschritt wird sichtbar, wenn man die Staaten miteinander vergleicht.
Russland hat in der letzten Dekade immens in seiner Infrastruktur investiert, diese Investitionen und Russlands Staatshaushalt stehen sehr gesund da. Der ‚Westen‘ hingegen brüllt von Überlegenheit, obwohl die gesamte Infrastruktur marode ist, ihr schulden nehmen ständig zu und das angebliche soziale System gerade zusammen bricht.
Dann spricht der Westen gerne von Demokratie und nicht ein einziger Politiker existiert, der klar und deutlich ausspricht, was diese Demokratie in Wirklichkeit ist, EINE FASCHISTISCHE KAPITALDIKTATUR.
Es scheint offensichtlich, dass das Ziel der deutschen Führung sowie der meisten ihrer Nato-Partner darin besteht, Russland dazu zu provozieren oder zu zwingen, ihre Rüstungsindustrien zu zerstören.
Die Hauptfrage ist nicht, welche Standorte oder Orte Russland für einen Gegenangriff wählen könnte, sondern was die deutsche Führung durch einen russischen Angriff zu erreichen gedenkt.
Mein Eindruck ist, dass das Ziel der Kräfte hinter Friedrich Merz (WEF, etc.) darin besteht, unser „Demokratieexperiment“ zu beenden, indem sie den (militärischen) Ausnahmezustand ausrufen, wodurch Wahlen und alles andere, was ein demokratisches System ausmacht, abgeschafft würden.
Russland soll zu militärisch-technischen Maßnahmen gezwungen werden, um jegliche nennenswerte Opposition gegen die Transformation in den Totalitarismus im Keim zu ersticken, nachdem unsere Bevölkerung ja immer wieder gewarnt wurde, dass Russland „uns“ in naher Zukunft angreifen würde. Unprovoziert natürlich…
Die tatsächlichen Kriegsplanungen gegen Russland könnten sogar vorgetäuscht sein, wenn das Ziel lediglich darin besteht, den Großteil der offiziell für Militärausgaben vorgesehenen Gelder zu stehlen und die militärischen Gegenmaßnahmen Russlands so begrenzt wie möglich zu halten, nur um die Transformation in den Totalitarismus durchzuführen.
Hier wäre dann die offene Frage, inwieweit die Russen bereit sind, ihre militärischen Maßnahmen zu begrenzen, was natürlich niemand beantworten kann.
Bei uns in Deutschland gibt es wohl keine Hoffnung, dieses Szenario noch zu vermeiden. Trotz der enormen Unzufriedenheit der Bevölkerung mit unserer politischen Führung ist die echte Opposition nicht sehr groß und stark zersplittert.
Die linke Oppositionspartei BSW erhielt bei der letzten Bundestagswahl etwas mehr als 5% der Stimmen, doch wurden für das offizielle Ergebnis einige Tausend Stimmen weniger gezählt. Die aufgrund offensichtlicher (und nachgewiesener) Auszählungsfehler notwendige Nachzählung wurde bisher abgelehnt, und bei Neuwahlen werden sie aufgrund einer Medienkampagne gegen sie sowie eigener Fehler wohl wahrscheinlich unter der 5-Prozent-Hürde bleiben.
Die viel stärkere rechte Oppositionspartei AfD ist, wie ich befürchte, eine Scheinoppositionspartei. Sollte Frau Weidel das Angebot erhalten, Kanzlerin zu werden, und das unter der Bedingung, einem Krieg gegen Russland zuzustimmen und die Verbrechen der Covid-Maßnahmen-Zeit nicht weiter zu untersuchen, bin ich mir ziemlich sicher, dass sie das so unterschreiben wird. Der Rest der AfD-Politik ist ohnehin neoliberal.
Das radikale „Zentrum“ unseres politischen Spektrums, sowohl in der aktuellen Regierung als auch in der Opposition, hat spätestens mit Beginn der Covid-Maßnahmen-Phase seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, die Politik unseres Landes zu totalisieren, und es wird diesen Weg als „Nazis gegen rechts“ unbeeindruckt fortsetzen.
Presse, Justiz, Gewerkschaften, Kirchen und alle anderen wichtigen gesellschaftlichen Gruppen sind auf Linie.
Und schließlich – ich sage das nicht gerne – ist es nicht Ziel der russischen Politik unsere Probleme zu lösen, sondern sich auf die eigenen zu konzentrieren. Zu hoffen, dass das russische Militär unsere gesamte herrschende Klasse gezielt beseitigen könnte, ist zwecklos, aber dennoch stirbt die Hoffnung hoffentlich zuletzt…
volle Zustimmung, hervorragende Analyse des Zustandes hier.
So was soll ich noch groß schreiben für 100 Zeichen, alles richtig was sie sagen.
Die 90 Milliarden sind vermutlich schon weg.
„Frische Milliarden für KiewNATO-Generalsekretär Mark Rutte verlangt von Mitgliedstaaten je 0,25 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die Ukraine“
https://www.jungewelt.de/artikel/522715.milit%C3%A4rhilfe-frische-milliarden-f%C3%BCr-kiew.html
Ganz ehrlich, der Artikel zeigt doch nur noch deutlicher, wie krank diese ganze Politik geworden ist. Seit Jahren wird ein Krieg weitergefüttert, bei dem täglich Menschen sterben, während Politiker von „Werten“, „Strategie“ und „Verteidigungsfähigkeit“ reden, als wäre das alles irgendein Planspiel.
Die Menschen in der Ukraine werden komplett verheizt, Europa zahlt Milliarden, die Rüstungsindustrie verdient sich dumm und dämlich und am Ende verkaufen sie uns das Ganze noch als moralische Pflicht. Für mich ging es dabei nie wirklich um die Menschen, sondern immer um Interessen, Macht und Geld.
Und gleichzeitig erzählen dieselben Leute ständig, Russland sei angeblich kurz vor dem Zusammenbruch, aber trotzdem müsse Europa panisch aufrüsten, weil Russland sonst morgen ganz Europa angreift. Diese Widersprüche sind doch offensichtlich.
Der größte Wahnsinn ist aber, dass man lieber jahrelang Menschen sterben lässt, anstatt irgendwann eine unbequeme Realität anzuerkennen und ernsthaft über Frieden zu reden. Stattdessen wird weiter eskaliert, bis am Ende nur noch Tote, Schulden und ein zerstörtes Land übrig bleiben.
Es gibt inzwischen mehrere Vorgänge, die scheinbar aus dem Kriegskonzept OPLAN entstammen, wo in der Öffentlichkeit Angehörige der Bundeswehr oder der zivilen Verwaltung planend anfragen, wie zukündftige russische Kriegsgefangene zu verwahren sind.
Die oben von „Roland“ geschilderte Begebenheit in Hamburg, kann ich von anderer Stelle bestätigen, wo Bürgermeister vor Angehörigen der Deutschen Bahn AG – bei Lokführern – anfragten, wie russische Kriegsgefangene zu transportieren und zu verwahren sind!
Das geheime deutsche Kriegskonzept OLAN ist unbedingt, wie auch immer, für die Öffentlichkeit zu leaken!
Schwächelt Russland oder wird es EU-/NATO-Länder angreifen?
Natürlich! Die Schwachen greifen immer die Starken an.
Der wirtschaftliche Winzling Russland will es unbedingt mit den 27 EU-Ländern aufnehmen.
Erste Erfolge zeigen sich gerade bei uns in Deutschland. Dafür müssen die Russen uns nicht einmal mit umgelenkten Flamingo-Raketen aus deutsch-ukrainischer Produktion beglücken. Vermutlich erinnern die sich daran, das die EU am Ende wäre, wenn Deutschland das Geld ausgeht. Aber das irren sie sich gewaltig. Wir schaffen jetzt ganz neue Werte in Form von militärischen Gütern. Mit diesem Rüstungswirtschaftswachstum werden wir unangreifbar, denn diese neuen Produktionsanlagen fabrizieren für uns Sicherheit am laufenden Band und was wir sonst noch brauchen kaufen wir uns anderswo auf Kredit.
Woher kommt eigentlich das stupide Wiederkauen des Autors des Narrativs das NATO Bündnis sei gegenüber Russland militärisch überlegen? Folge der Jahrzehnte andauernden Propaganda des kalten Krieges möglicherweise. Ist dem so?
Wenn es denn in der Tat so wäre, gebe es in der Tat keinen objektiven Grund zu einer Turbo-Militarisierung Europas auf Kosten der eigenen sozialökonomischen und politischen Grundlagen. Eure Politiker räumen doch selbst ein, und begründen damit die Militarisierung, dass ihre Länder jetzt sofort nicht bereit wären. Und sie wollen frühestens erst 2029 dazu bereit sein. Und was ist mit Russland?
Wladimir Putin im Dezember 2025
Wir haben nicht die Absicht, gegen Europa in den Krieg zu ziehen. Aber sollte Europa gegen uns Krieg führen wollen und damit beginnen, sind wir dazu bereit. Und zwar jetzt sofort.
Russland ist also jetzt sofort bereit.
Darüber hinaus sagte Putin noch Folgendes:
Das wäre jedoch kein Krieg wie in der Ukraine. In der Ukraine gehen wir chirurgisch vor, ganz akkurat. Das ist kein Krieg im eigentlichen, modernen Sinne des Wortes. Sollte Europa plötzlich einen Krieg gegen uns wollen und ihn vom Zaun brechen, könnte es sehr schnell zu einer Situation kommen, in der wir mit niemandem mehr verhandeln können.
Ein hochrangiger Vertreter des Nordatlantikbündnisses kommentierte diese Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und erklärte, Russland verfüge „nicht über die militärischen Ressourcen und das Potenzial, um in einem umfassenden konventionellen Konflikt mit den vereinten Streitkräften Europas erfolgreich zu sein“.
Dies erscheint wie reines Wunschdenken. Verfügen denn die „vereinigten Streitkräfte Europas“ über die umfassenden militärischen Ressourcen und das Potential in einen offenen Konflikt mit der heute kampferfahrensten Armee der Welt zu treten? Offenbar nicht, denn sie wollen diesen Stand frühestens 2029 erreicht haben. Man muss auch bedenken, Russland zeigte im Zweiten Weltkrieg bereits, dass es in einem allumfassenden Konflikt mit „vereinigten Streitkräften Europas“ in der Lage sein kann mehr als 30 Millionen zu mobilisieren. Russland schöpft in der Ukraine nur einen Bruchteil seines militärischen Potentials aus. Weshalb? Weil es seine Kräfte spart um sie für die „vereinigten Streitkräfte Europas“ aufzuheben.
„Putin weiß, dass die NATO in der Frage der Verteidigung ihrer Verbündeten geeinter ist als je zuvor“, erklärte der NATO-Vertreter im Gespräch mit der BBC. Er fügte hinzu, dass das Bündnis im Falle eines Angriffs auf das Territorium seiner Verbündeten nicht tatenlos zusehen werde.
In diesen Worten ist ganz typisch für Kriegspropaganda, alles auf den Kopf gestellt.
Was soll zum Beispiel denn die Aussage, dass „die NATO in der Frage des Schutzes ihrer Verbündeten geeinter sei als je zuvor“? Der russische Präsident hat doch gar nicht davon gesprochen. Und woher will das Bündnis, was Putin alles „weiß“?
Oder die Aussage: „Die Allianz wird nicht tatenlos zusehen, wenn das Territorium ihrer Verbündeten angegriffen wird.“ Doch Wladimir Putin hat genau das Gegenteil gesagt: „Wir haben nicht die Absicht, gegen Europa in den Krieg zu ziehen.“ Das heißt, in Russland hat niemand einen Angriff gegen die Nordatlantische Allianz im Sinn. Wozu überhaupt?
Nun zum Wesentlichen, zu den folgenden Worten des Oberbefehlshabers es „könnte es sehr schnell zu einer Situation kommen, in der wir niemanden mehr haben, mit dem wir verhandeln können.“ Das heißt, Russland betont noch einmal, dass die Maßnahmen Moskaus nach den Worten des russischen Präsidenten ausschließlich als Vergeltungsmaßnahmen zu verstehen sind.
In diesem Fall stellt sich jedoch die Frage: Warum soll es „niemanden geben, mit dem man verhandeln könnte“?
Zunächst sollte man sich an die Klassifizierung von Kriegen und deren möglichen Arten und Ausprägungen erinnern. Aufgrund seines Ausmaßes würde ein Krieg auf dem europäischen Kriegsschauplatz unweigerlich zu einem Weltkrieg werden, dessen charakteristisches Merkmal der massive Einsatz aller Arten von Waffen sein würde, einschließlich Massenvernichtungswaffen.
In diesem Zusammenhang seien die grundlegendsten Merkmale eines allumfassenden Krieges unter Einsatz von Atomwaffen in Erinnerung gerufen:
äußerste Entschlossenheit bei den Zielen und der Kriegsführung. Uneingeschränkter Einsatz aller Massenvernichtungswaffen und vor allem strategischer Atomwaffen. Katastrophale Folgen des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen für die kriegführenden und andere Staaten. Die Möglichkeit der Vernichtung wichtiger administrativer und politische Entscheidungszentren, sowie Auslöschung ganzer Wirtschaftsregionen innerhalb kürzester Zeit. Verursachung verheerender menschlicher Verluste bereits durch die ersten Nuklearschläge. Anschließende fortschreitende Zunahme der Verluste infolge der Auswirkungen sekundärer Faktoren von Massenvernichtungswaffen. Unmöglichkeit der Fortsetzung organisierter militärischer Operationen nach einem allumfassenden Austausch von Atomschlägen.
Genau so würde ein Krieg auf dem europäischen Kriegsschauplatz aussehen, und nicht anders. Man könnte einwenden: Aber zwei europäische Staaten (Frankreich und das Vereinigte Königreich) verfügen ebenfalls über Atomwaffen. Der springende Punkt ist jedoch, dass Russland über eine um mehrere Größenordnungen größere Anzahl solcher Waffen verfügt. Das Vernichtungspotential Russlands ist eine ganz andere Liga.
Und wenn Europa Russland im Falle eines Atomwaffeneinsatzes auch erhebliche Verluste zufügen könnte, würde die russische Armee den europäischen Kontinent schlichtweg von der Erde fegen. Danach gäbe es in der Tat „niemanden mehr, mit dem man verhandeln könnte“.
Nun zu der Behauptung, dass Russland angeblich nicht in der Lage sei, einen Krieg gegen Europa zu führen. Eine sehr umstrittene Behauptung. Und wenn in einem Krieg, in dem nur konventionelle Waffen zum Einsatz kommen, sozusagen „Optionen“ möglich wären, dann hat Europa in einem Konflikt unter Einsatz von Massenvernichtungswaffen ohne jeden Zweifel schlichtweg keine Chance. Weder jetzt noch 2029. Genau das meinte der Präsident der Russischen Föderation. Und auf einen Krieg dieser Art ist Russland in der Tat bereits heute vorbereitet.
In diesem Fall würde das russische Staatsoberhaupt die Erlaubnis zum Einsatz von Atomwaffen erteilen und den Code zur Freigabe der Atomsprengköpfe übermitteln. Und schon wenige Minuten später erfolgt der Abschuss von Interkontinentalraketen und U-Boot-gestützten ballistischen Raketen sowie von strategischen Marschflugkörpern mit nuklearen Sprengköpfen. Danach kämen Freifall-Atombomben sowie spezielle Gefechtsköpfe für Artillerie und operativ-taktische Raketensysteme zum Einsatz.
Manchmal hat man den Eindruck, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs genau dieses Szenario beharrlich vorantreiben. In diesem Fall möchte man ihnen sagen: „Kommt doch endlich zur Vernunft!“
Ich fürchte, die halten das alles bereits für sehr vernünftig.
Also rational, sinnvoll und genau richtig hinsichtlich einer großen wunderbaren Strategie, der sie sich verschrieben haben. Das ist wie einer Persönlichkeitsstörung, bei der der Betroffene keine Krankheitseinsicht hat. Der sein gesamtes Umfeld vergiftet, permanent zusammengerät mit anderen, sozial unverträglich ist, intolerant, nicht gesprächsbereit – und immer wieder und ohne Ausnahme die Schuld beim anderen sieht. Beispielsweise geht die Wirtschaft kaputt…natürlich weil das Volk nicht arbeiten will, weil Russland keine Energie liefern will, weil Putin keinen Frieden will, weil man mit ihm nicht reden kann, weil er gar nicht reden will, weil die Leute zu viel kritisieren, weil sie von anderen unterwandert sind, weil sie von Demokratiefeinden bezahlt werden, weil sie rechtsextrem sind, weil, … Die Politik ist toll, nur die Welt drumherum will nicht mitspielen. Ich kann ein Lied von solchen Leuten singen, allerengstes Familienumfeld 🤪, zwar Einzelpersonen, aber vielleicht kann das sich sowas ja zu einer Massenstörung aufschaukeln. Eine Psychotenblase, in der sich dann jeder noch gegenseitig bestätigt in seiner Krankheit und diejenigen draussen als krank bezeichnet, die eigentlich gesund sind und noch merken, dass hier was aus dem Ruder läuft.
Zitat aus obriegem Kommentar: “ Wir haben nicht die Absicht, gegen Europa in den Krieg zu ziehen. “
Dazu ein paar Zitate von putin zur Ukraine:
„15. Februar 2022: „Dazu, ob wir das wollen oder nicht: Natürlich nicht!“, sagte putin bei einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz und unterstrich damit, dass Russland keinen neuen Krieg in Europa wolle.
12. Februar 2022 Als „provokative Spekulationen“ weist putin Berichte über einen unmittelbar bevorstehenden Angriff Russlands auf die Ukraine in einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zurück.die
12. Februar 2022: Bei den US-Warnungen vor einem möglicherweise bevorstehenden Angriff Russlands auf das Nachbarland Ukraine handele es sich um „Hysterie“, sagte in putins Auftrag sein außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, nach einem Telefonat vom Kremlchef mit dem US-Präsidenten Joe Biden.
„In der Ukraine gehen wir chirurgisch vor, ganz akkurat. Das ist kein Krieg im eigentlichen, modernen Sinne des Wortes.“
Also wenn man sich die Videos ansieht, in denen im letzten Jahr russische Soldaten ihre Flagge in völlig zerstörten Orten gehisst haben frage ich mich was daran „chirurgisch“ sein soll?!?!
Und bei inzwischen über 3200 zerstörten Panzern, über 400 zerstörten Flugabwehrsystemen, über 150 zerstörten Flugzeugen, 24 versenkten Schiffen und mittlerweile über 150000 Toten russischen Soldaten, davon 13 hochrangige Generale ist chirurgisch vielleicht doch das falsche Wort!
Nun er hatte nicht geschummelt. Zu diesen Zeitpunkten gab es wirklich keine Absichten in der Ukraine einzumarschieren.
Jedoch warnte Putin lange vorher bereits mehrmals klar und deutlich was passieren würde, wenn die Ukrainische Armee eine Offensive im Donbass beginnen würde.
Dezember 2018
Sollte es zu einem Angriff auf den Donbass aus politischen oder anderen Gründen kommen, hätte dies für die Ukraine schwerwiegende Folgen und würde den Verlust ihrer Staatlichkeit bedeuten
In der Nacht vom 15 auf den 16 Februar 2022 begann die Ukrainische Armee in der Tat eine großangelegte Offensive im Donbass. Am 17. Februar bestätigte dies auch der offizielle Vertreter der OSCE Beobachtungsmission vor Ort. Die lokalen Behörden in Donekz und Lugansk waren gezwungen eine Generalmobilmachung und die Evakuirung aller Frauen und Kinder ohne Ausnahmen nach Russland zu beginnen, während alle Männer in die Streitkräfte der Separatiste eingezogen werden mussten. Russland sah sich mit einer gigantischen Flüchtlingswelle konfrontiert. Später wurde auch der Einsatzbefehl für ukrainische Streitkräfte veröffentlicht.
Die Meldungen die du erwähnt hattest, stammten von einigen Tagen vor dem Beginn der ukrainischen Offensive. Bis dahin, hatte Russland in der Tat keine Absicht seine regulären Truppen in der Ukraine einzusetzen. Das änderte sich erst mit dem Beginn der Ukrainischen Offensive einige Tage später. Und Putin hatte davor auch vielfach gewarnt.
Und auch jetzt hat Russland – nach derzeitigen Stand der Dinge keine Absichten gegen Europa Krieg zu führen. Das heißt aber nicht, dass das so bleibt und Europa jetzt alles machen könne ohne eine militärische Antwort Russlands zu riskieren.
Nachdem Russland im Donbaskonflikt jahrelang aktiv mitgekämpft hat (Osze spricht von 500 toten russischen Soldaten) hat mitte Februar der gegenseitigen Beschuss zugenommen, wobei die OSZE nicht berichtete wer dafür verantwortlich war.
Das Russland seit 2014 mit regulären und auch mit verdeckt operierenden Truppen im Donbas agierte ist von mehreren Seiten bestätigt worden.
Das ist gar nicht wahr. Mit regulären Truppen hatte Russland nicht eingegriffen.
Sicherlich gab es Freiwillige aus Russland, darunter auch einige Soldaten. Die hat da aber keiner hingeschickt. Es gab damals, wie auch heute Leute aus allen Herren Ländern, die sich aus unterschiedlichen Gründen aus eigener Initiative daran beteiligt haben. Es gab in den Reihen der Separatisten unter anderem auch Amerikaner und sogar einen Bundeswehrsoldat.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-10/bundeswehr-soldat-ukraine-desertiert
Auch die Freiwilligen aus Russland, die Soldaten waren, sind in der russischen Armee desertiert.
Heute kämpfen auch viele Menschen aus anderen Ländern auf beiden Seiten des Konflikts, darunter sind auch oft Soldaten dabei. Trotzdem käme Niemand auf die Idee zu sagen, dass das Reguläre Truppen seien.
Der Grad an militärischer Involviertheit seitens Russland war bis 2022 viel geringer, als der Grad der Involviertheit Deutschlands heute. Dass Russland da vor 2022 angeblich seine Armee einsetzte, war nur billige Kriegspropaganda, die darauf abzielte den Einsatz der Ukrainischen Armee gegen eigene Bevölkerung zu rechtfertigen. Aber wir schweifen schon zu sehr ab vom Thema.
Um darauf nochmal zurück zu kommen. Russland hat heute keine Absicht Europa anzugreifen, was an ein Wunder grenzt, denn so tief wie Europäer bereits drin stecken, kann durchaus Russland dazu genötigt werden die militärischen Bedrohungen die von Europa ausgehen zu liquidieren. Ich habe den Eindruck genau das will man in Europa auch erreichen.
Europa hilft völkerrechtskonform einem angegriffen Land bei seiner Verteidigung! Punkt!
Da kann Opa im Kreml noch so viel wüten.
Thema des Artikels war ja eigendlich ob Russland schwächelt.
Die Lage an der Front und auch im tiefen Hinterland zeigen, dass dem so ist!
Die glorreiche russische Armee schafft es nichtmal Moskau von Drohnen freizuhalten und an der Front herrscht Stillstand. Trotzdem verliert Russland täglich Material und auch jede Menge Soldaten.
Der US Außenminister Rubio bezifferte die Verluste der Russen als 5x höher als die der Ukraine.
Auch das ist größtenteils Bullshit – was ich eigentlich gar nicht weiter kommentieren möchte.
Nur dazu: Europa hilft völkerrechtskonform einem angegriffen Land bei seiner Verteidigung! Punkt!
Gut, erkläre es genauso der anfliegenden Oreshnik oder der Sarmat.
Bitte einfach mal kurz nachdenken bevor man schreibt!
Oreschnik und Sarmat sind Raketen die atomar bestückt werden, ohne diese stanzen sie maximal ein paar Löcher in die Erde. Es glaubt doch hier niemand, dass putin der erste sein will der Atomwaffen in einem Angriffskrieg einsetzen will.
Dann hilft wohl nur noch, es zu tun. Dem Westen vom Gegenteil zu überzeugen mit einer praktischen Anwendung.
Vielen Dank für Deine jahrelange Aufklärungsarbeit in diesem Forum.
Das Szenario das Du zeichnest ist eine von mehreren oder gar vielen Optionen, die die russische Führung zur Auswahl hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu genau diesem Szenario kommt, kann niemand seriös einschätzen, weder hier noch in Russland noch sonstwo.
Das Zitat „es könnte sehr schnell zu einer Situation kommen, in der wir niemanden mehr haben, mit dem wir verhandeln können.“ verstehe ich anders als Du, nämlich als Warnung, dass die russische Führung ihre oft wiederholte Drohung die „Decision making centers“ anzugreifen endlich wahr machen könnte.
Denn wenn die Bunker der Entscheider über die Angriffe auf Russland zerstört sind, sei es der von Merz oder der von Starmer und ihren engsten Mitarbeitern, dann werden diese naturgemäß nicht mehr verhandeln können…
Was den möglichen Umgang der russischen Führung mit ihren Atomwaffen betrifft halte ich es für sinnvoller, sich die aktuelle überarbeitete Doktrin im Detail anzuschauen, als sich mit den Phantasien unseriöser Figuren wie Karaganov zu beschäftigen, auch wenn diese in Teilen durchaus Recht haben. Ein schneller Erstschlag mit Atomwaffen ist angesichts der klaren konventionellen Überlegenheit der russischen Armee gegenüber den Streitkräften der EU/Nato-europäischen Staaten auch gar nicht nötig, ganz egal ob Bevölkerung und Journalisten in Deutschland letzteres verstehen (wollen) oder nicht.