Schiffe versenken im Schwarzen Meer

KI generiert
Von Grok generiertes KI-Bild der versenkten HS Dignity

Die Ukraine und Russland werfen sich gegenseitig Angriffe auf die zivile Handelsschiffahrt vor.

 

Fünf Frachtschiffe sind im Verlaufe von neun Tagen vor den Schwarzmeerküsten Rumäniens und Bulgariens zum Ziel von Angriffen von Drohnen zu Wasser und aus der Luft geworden. Zwei davon gerieten in Brand, drei sanken, knapp zwei Dutzend Matrosen verloren ihr Leben.

Zuletzt versenkte eine Drohne am 13. Oktober siebzehn Seemeilen vor der bulgarischen Küste das Frachtschiff HS Dignity. Vier Seeleute wurden gerettet, elf syrische Besatzungsmitglieder blieben vermisst. Nur eine Woche davor war der Schüttgutfrachter Alfa Watan in Bulgariens ausschließlicher Wirtschaftszone (AWZ) nach einem Drohnenangriff gesunken. Die aus neun Syrern und einem Ägypter bestehende Besatzung konnte nicht geborgen werden.

Bulgariens Regierung erwartet Unterstützung der Europäischen Kommission und der NATO bei der den Ermittlungen zu den Angriffen. Aus „Mangel an Beweisen“ will sie bisher keine Aussagen zur Herkunft der attackierenden Drohnen treffen. Dies bringt ihr scharfe Kritik der erklärtermaßen euro-atlantisch orientierten Opposition ein. Sie bezichtigt wie die Ukraine Russland als Urheber der Attacken auf die zivile Schifffahrt.

Vom Warsaw Security Forum 2026 twitterte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha am Dienstag auf X, der jüngste Angriff Russlands auf Handelsschiffe nahe den bulgarischen Hoheitsgewässern, verdeutliche erneut „Moskaus bewusste Missachtung von Menschenleben und der Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer“. Er rief seine Partner dazu auf, „den Druck auf Russland zu erhöhen, die Sanktionen zu verschärfen und entschlossen zu handeln, um Russland zur Rechenschaft zu ziehen und die Freiheit der Schifffahrt zu schützen“. Sybiha nannte das Schwarze Meer „eine Lebensader für die weltweite Ernährungssicherheit“. Er warf Russland vor, es anzugreifen, „um Hunger als Waffe einzusetzen und die Welt als Geisel zu nehmen“. Dem müsse „mit Stärke begegnet werden“.

Nachdem in der Nacht zum Dienst die HS Dignity gesunken und die Chelsea 3 in Brand geschossen worden war, bestellte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radev erstmals Russlands Botschafterin Eleonora Mitrofanova in den Ministerrat ein. Zwar verfüge sein Land noch über keine eindeutigen Beweise für die Herkunft der eingesetzten Drohnen, erklärte er ihr, die Logik weise aber auf Russlands Nutzen von den Angriffen hin. „Es macht für die Ukraine keinen Sinn, ihre eigenen Schiffe im Schwarzen Meer zu zerstören, da die Ergebnisse dieser Angriffe Russland zugutekommen“, so Radev zu Mitrofanova.

Sie könne diese Logik nachvollziehen, habe ihrerseits aber „keine Informationen des russischen Verteidigungsministeriums zu den jüngsten Angriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer“, erwiderte Moskaus Gesandte in Sofia. Sie schließe „eine Provokation durch eine dritte Partei“ nicht aus,

Obwohl Bulgarien keine Kriegspartei sei, erleide es erhebliche wirtschaftliche und finanzielle Verluste, erklärte der bulgarische Regierungschef. Angriffe im Schwarzen Meer hätten bereits zu „erhöhten Risiken für die Handelsschifffahrt, gestiegenen Versicherungskosten und sogar zur Weigerung geführt, Fracht in bulgarische Häfen zu transportieren“.

Hochrisikozone Schwarzes Meer

Tatsächlich hat das Joint War Committee (JWC) des Londoner Versicherungsmarktes am 16. September 2026 das gesamte Schwarze Meer zur Hochsicherheitszone erklärt, für die teure Kriegsrisikopolicen erforderlich sind. Zuvor hatte eine solche Einstufung lediglich für die Küsten und Gewässer der Kriegsparteien Russland und Ukraine gegolten, nun sind nurmehr die zwölf Seemeilen weiten Küstengewässer Rumäniens, Bulgariens, Georgien und der Türkei von ihr ausgenommen.

Da Schiffstransporte zum Anlaufen ihrer Häfen so gut wie unvermeidlich die Hochrisikozone durchqueren müssen, verteuern sich die Frachtraten beträchtlich. Die Branchen- und Medienplattform beinsure zitiert dazu eine Kalkulation der griechischen Reederei Marelis Navigation S.A. Sie erwartet, dass für große Frachtschiffe, die vom Bosporus in das Schwarze Meer einfahren und in Häfen der ukrainischen Region Odessa anlegen, täglich eine zusätzliche Versicherungsgebühr von 25.000 € anfällt. So wäre für die sechstägige Passage eines Schiffes durch das Schwarze Meer mit zusätzlichen 150.000 € Kosten zu rechnen.

Beschuldigen sich die Ukraine und Russland auch gegenseitig der Attacken auf zivile Frachter und Tanker, so gestehen beide sie auch freimütig ein. Am 22. September rühmte der Kommandeur der ukrainischen Unbemannten Systemkräfte (SBS), Robert „Magyar“ Browdi, seine „SBS-Vögel“ hätten im Rahmen ihrer elfwöchigen Operation MoLoChKa „300 Schiffe der russischen Schattenflotte lahmgelegt, 134 im Asowschen und 166 im Schwarzen Meer“.

Am Dienstagnachmittag bezog die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, Stellung zu den Bedrohungen der Freiheit der zivilen Schifffahrt und der globalen Ernährungssicherheit. Zunächst verwies sie darauf, dass am 6. Oktober der von Noworossijsk nach Indien ausgelaufene Öltanker Aframax Rio vor der Küste von Sotschi im Schwarzen Meer von unbemannten Booten angegriffen worden sei.

Sodann bezichtigte Sacharowa das „Regime in Kiew“, die Eskalation gezielt voranzutreiben. „um die Schifffahrt im Schwarzen Meer zu behindern und die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit zu beeinträchtigen“. Durch eine „Reihe terroristischer Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Handelsschiffe“, wolle es die „Misserfolge der ukrainischen Kämpfer an der Front kompensieren“. Der Außenamtssprecherin zufolge sollen die ukrainischen Streitkräfte „in den Seegebieten des Asowschen und Schwarzen Meers mehr als 250 unterschiedslose Angriffe auf Schiffe mit Öl, Getreide und anderen nicht-militärischen Gütern verübt“ haben, ein Großteil davon in den zurückliegenden Sommermonaten.

Als Reaktion darauf hätten die Streitkräfte der Russischen Föderation „umfassende, systematische Maßnahmen zur Schwächung des militärischen Potenzials der ukrainischen Streitkräfte (AFU) durchgeführt, unter anderem durch Angriffe auf Schiffe und Hafeninfrastrukturen, die in die militärische Logistik eingebunden sind“, so Sacharowa. Im Westen und einschlägigen internationalen Gremien habe das Thema Schifffahrtsfreiheit keine „nennenswerte Beachtung gefunden, solange  sich Angriffe im Schwarzen Meer gegen Schiffe unter russischer Flagge oder gegen ausländische Schiffe richteten, die im Interesse russischer Wirtschaftsakteure operierten“.

Besonders betroffen von sich häufenden Attacken gegen Frachtschiffe im Schwarzen Meer ist die türkische Handelsschifffahrt. Wie der vor einer Woche gesunkene Mini-Bulker Alfa Watan sind Schiffe oft in türkischem Besitz, selbst wenn sie unter anderer Flagge und mit einer nicht-türkischen Besatzung fahren. Für den Zeitraum von Kriegsbeginn im Februar 2022 bis Mitte September 2026 hat die türkische Schifffahrtskammer (IMEAK) 226 Angriffe auf zivile Frachtschiffe im Schwarzen Meer registriert.

Bei der UN-Generalversammlung im September sprach der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan das Problem an: „Wir setzen unsere Kontakte zu den Konfliktparteien fort, um die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer wiederherzustellen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und eine Ausbreitung des Krieges auf ein größeres Gebiet zu verhindern. Ich möchte insbesondere betonen, dass die jüngsten Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer, unabhängig von den Tätern, inakzeptabel sind“, erklärte er.

Zuletzt hat die Türkei im September 2026 den beiden Kriegsparteien einen Entwurf für ein Memorandum und ein gegenseitiges Schutzabkommen vorgeschlagen, um Angriffe auf zivile Schiffe und Handelshäfen zu stoppen. Während sich die Ukraine prinzipiell zur Unterstützung der türkischen Initiative bereiterklärte, wollte sich Russland nicht dazu entschließen. Warum, begründete Maria Sacharowa in ihrer Stellungnahme vom Dienstag.

Dass der Schaden „vorwiegend unser Land traf, hat der Westen billigend in Kauf genommen“, führte sie in ihr aus. Erst als „die Wirksamkeit russischer Vergeltungsschläge gegen das militärisch-wirtschaftliche Potenzial des Regimes Selenskyj offensichtlich wurde und die Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte über Schwarzmeerhäfen effektiv blockiert wurden, wurden von allen Seiten wie auf Kommando verschiedenste Vorschläge laut: etwa zur Vereinbarung von See-, Energie- oder Luftwaffen-Waffenruhen, zur Einrichtung maritimer Sicherheitskorridore und dergleichen mehr“, erklärte sie.

Russlands bisherige Erfahrungen zeigten, dass die Abschlüsse von Memoranden und Erklärungen „ohne die Schaffung klarer Umsetzungsmechanismen kaum zu einer wirklichen Verbesserung der Lage beitragen“. Regelmäßig verstoße Kiew gegen das, was es unterzeichnet habe, sagte Sacharowa unter Hinweis auf die „Schwarzmeer-Getreide-Initiative der Jahre 2022–2023, die von den NATO-Staaten als Deckmantel für die militärische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte genutzt“ worden sei.

Das Schwarze Meer ist für die zivile Schifffahrt inzwischen zu einem fast so gefährlichen Terrain wie die Straße von Hormus geworden. Die Leidtragenden davon sind die Reeder und die Verlader und die die Konsumenten. Für sie alle steigen die Preise. Ein Risiko für Leib und Leben gehen aber die Seeleute ein, wenn sie sich überhaupt noch bereiterklären, für Touren im Schwarzen Meer anzuheuern. Um Personalmangel und die sich vervielfachenden Versicherungskosten für Schiffe im Schwarzen Meer zu kompensieren, rekrutieren Reedereien inzwischen Matrosen aus Billiglohnländern wie Indien und Bangladesch, zitiert die Tageszeitung Türkiye Today eine namentlich nicht benannte Quelle.

Frank Stier

Frank Stier lebt seit 2006 in Sofia. Er hat 1994 in Berlin sein Studium der Geschichte und Soziologie abgeschlossen und war dort als Historiker und Stadtführer tätig. Seit 2002 veröffentlicht Stier als freier Korrespondent für Südosteuropa überwiegend in Print- und Onlinemedien wie „Tagesspiegel“, „Cicero“ und „Telepolis“.
Mehr Beiträge von Frank Stier →

Ähnliche Beiträge:

30 Kommentare

  1. Tja. Was kann man davon erwarten, wenn die Kriegsnebenkosten für den Westen an nicht direkt von ihm beabsichtigten Stellen steigen und die im Brustton der Überzeugung vorgebrachten Vorwürfe gegen Russland nur noch Achselzucken und Abwinken bewirken?

    Böses fluchen? Fuß aufstampfen? Am Kopf kratzen?

    Leider gibt’s viel zu wenig Mäuschen, die dem interessierten Publikum Kunde geben. Assange hat sich zwar zurückgemeldet, aber scheint’s erstmal nur pro forma. Depeschen-Leak 2.0 dauert noch.

  2. In dem Zusammenhang denke ich an den Startrek-Film „Das unentdeckte Land“, wo Militaristen aller Lager den Friedensprozess torpedieren wollen. Manchmal sind selbst Hollywoodfilme zukunftsweisend.

  3. Es ist lustig, wie die NATO-Länder erwarten, Russland müsse ihre Waffenlieferungen an die Ukraine dauerhaft tatenlos tolerieren. Konnte ja keiner mit rechnen, dass die die Nachschubwege dicht machen.

    1. Nun ja, es sind eklatante Verstösse gegen das Seerecht. Angriffe auf zivile Handelsschiffe sind Kriegsverbrechen – und nichts anderes!

      Aber den Fan des russischen Regimes freut’s. Ein normaler Mensch kann da nur den Kopf schütteln.

      1. Die friedliebende ukrainische Führung bezeichnete die Angriffe auf mehrere hundert in der Regel zivile Schiffs im Asowschen Meer dagegen als „unsere Form von Sanktionen“.

        Und nochwas: Angiffe vor der Küste Bulgariens… wer da sofort auf Russland tippt, hat in Geografie nicht aufgepasst . Außerdem wäre es mir neu, dass Russland schwimmende Seedrohnen im Einsatz hätte. Von der Ukraine ist das aber bekant. Deren Teile haben übrigens auch schon im Mittelmeer angegriffen.

      2. Natürlich muss es heissen:
        Aber den Fan des ukrainischen Regimes / der EU / NATO und der USA freut’s. Ein normaler Mensch kann da nur den Kopf schütteln.

        Und in Anlehnung an „Heinz“: die Reihenfolge der Staaten am nördlichen Schwarzen Meer ist – von Osten aus: Russland, Ukraine, Rumänien, Bulgarien.
        Terror gegen EU- und NATO-Staaten, um die NATO in den Krieg zu ziehen: das ist das Spezialgebiet der Ukraine, nicht Russlands.

        1. Wie kommt man hier bloß immer darauf, dass jemand der den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands klar verurteilt (wie selbstverständlich auch u.a. die Kriege der USA) und das Putin’sche Regime für keine gute Sache hält, dass der also alles was die Regierung Selenskyj macht, in Ordnung findet oder die EU, NATO, die deutsche Kanzler-Politik oder was weiss ich noch, alles nur ganz toll findet?

          Weil es für euch nur schwarz-weiss, böse – gut, Westen – Antiwesten gibt? Sorry, aber Ihr dürft da nicht von euch ausgehen.

          Ceterum censeo: Stand by Ukraine.

  4. Ich bin stets vorsichtig, wenn Kriegsparteien dies oder jenes behaupten, denn Propaganda betreiben beide.
    Mir stellt sich die Frage, was Russland tun möchte, um die Unterstützung des Westens zumindest zu minimieren.
    Viele Möglichkeiten gibt es da nun nicht.
    Da Russland ganz offensichtlich den Krieg mit der NATO zu vermeiden sucht,
    bleiben Ihnen nicht viele Optionen.
    Da Westeuropa wirtschaftlich auf Grundeis geht, wäre hier u.U. der Hebel anzusetzen, vielleicht deshalb die Angriffe auf Schiffe?
    Andererseits ist Russland nicht so radikal wie die Deutschen im 1. Weltkrieg, die den Raum um England zum Kriegsgebiet erklärten und mit warnungslosen Versenken drohten ( Die „Luisitania“ z.b. wurde von der deutschen Botschaft via Zeitung gewarnt).
    So weit geht Russland nicht.
    Die finanziellen Probleme des Westens werden in Moskau sicher bekannt sein.
    Der letzte Milliardenkredit war von vornherein nicht genügend, wie auch der Kreditgeber bei Erteilung einräumte.
    Da der Westen die Schrauben der Sozialkürzungen immer mehr anzieht, die Bevölkerungen verarmen, die Wirtschaft den Bach runter geht und die Arbeitslosigkeit ansteigt, sind soziale Unruhen über kurz oder lang erwartbar, in Frankreich und Belgien sieht man erste Anzeichen; deren Schülerproteste haben sich auch zu Protesten der Abgehängten entwickelt.
    Die wieder entstandene soziale Frage destabilisiert den Westen, das ständige negieren der Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerungen kommt den politischen Rändern zu Gute.
    Offensichtlich der Schwachpunkt!
    Der Winter steht vor der Tür, die herbstliche Schlammperiode ist jetzt!
    Russland greift die ukrainische Infrastruktur, greift Schiffe an.
    Der Westen muss Munition liefern die er nicht hat, wird Infrastruktur mehr oder weniger ersetzen müssen, was die Ukraine nicht mehr kann.
    Ob die euphemistisch als „Sondervermögen“ deklarierten Geldsummen ausreichen werden, dies zu leisten, bezweifle ich; denn viele Bundeswehrressourcen werden einfach in die Ukraine geliefert und müssen, da „Kriegstüchtigkeit“ das erklärte Ziel ist, ersetzt werden.
    Es sind also Unsummen die hier im Raum stehen.
    Allzu viele Pfeile der Pumpfinanzierung sind nicht mehr im Köcher.
    Dem, was man früher „innere Front“ nannte, droht der Zusammenbruch.
    Ich betone, das ich nicht behaupte, Russlands Haltung zu goutieren, sondern ich versuche diese zu verstehen; nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen!
    Alles, was den Westen schwächt, kommt Russland entgegen.
    Daher finde ich die Kriegführung Russlands eigentlich logisch, sogar erwartbar, wenn Russland den großen Krieg vermeiden will!
    Was passiert, wenn Putin das Zeitliche segnen sollte, oder weggeputscht und durch Hardliner ersetzt wird, mag ich mir gar nicht ausmalen.

  5. Ein Kommentar von 2267 Zeichen, in dem ich mich bemühte, diese Angriffe aus russischer Sicht zu erklären, wurde gelöscht.
    Ich sage mal, frei nach Tucholsky:
    „Eier Kommentar. Was kann das schon sein, wenn es die Zensur, wenn es die Zensur erlaubt hat.“ ( Tucholsky schrieb „Film“)
    Außerdem: Mir würde es im Traum nicht einfallen, einen der Autoren zu duzen!
    Wieso werde ich geduzt, wenn der Kommentar auf „Frei“schaltung wartet?

    1. Meinten Sie ihren obigen, sehr guten Beitrag. Immerhin ist er ja doch noch begnadigt worden.
      Na mal sehen, an sich wollte ich ja hier Abstand nehmen wegen der kafkaesken Zensurkultur. Sehen wir weiter.
      In Ihrem Beitrag sprechen Sie die mich immer wieder erstaunende Tatsache an, dass der Westen zu dem die Ukraine jetzt auch gehört immer erwartet, dass sich alle Opfer ihrer Gier, ihres Hasses, ihrer Herrschsucht einfach so fügen.
      Ein altes deutsches Sprichwort lautet: Der Krug geht so lange zum Wasser bis er bricht. Ich erwarte seitens des Westens keine Änderung des Verhaltens, man wird bis zum Zusammenbruch einfach weitermachen. Die Sachsen-Anhalt Initiative von AfD und BSW – Ehrenrettung, mehr nicht.
      Ich kann auch die dortige AfD Euphorie nicht teilen. Einfache Mathematik sagt uns 44% * 80% Wahlbeteiligung macht ca 35% der Wahlberechtigten. Nüchtern betrachtet hat also die AfD knapp 2/3 der Wähler gegen sich oder zumindest nicht mit sich. Es ist wie überall die Spaltung der Bevölkerung im Westen, die nur den Eliten nützt. Denen ist auch ein Bürgerkrieg lieber als eine geschlossene Bevölkerung, die gegen sie ist. In Frankreich Belgien sehen wir Anfänge.
      Wenn erst mal der Wohlstand auch bei denen bröckelt, die sich bisher irrtümlich auf der Gewinnerseite sahen, dann ist der zivilisatorische Lack in 0 Komma nix ab. Russland spekuliert darauf, was ich aber für falsch halte. Wir sehen an den USA, das selbst ein zerfallender bankrotter Staat noch sehr gut nach außen funktionieren kann.

      1. Diese Zahlenspiele mit der Wahlbeteiligung funktionieren aber auch bei den übrigen Parteien, die sich teilweise immer noch als „Volksparteien“ sehen, obwohl sie teilweise schon deutlich unter 20% landen. Da noch die Wahlbeteiligung einbezogen, und wir reden über einstellige Werte…

        1. Richtig. Das spielt aber bei den Altparteien keine so große Rolle. Die sind bereits über Personen und Seilschaften voll integriert in die hinter der Fassade bestehenden wirklichen Machtsrtukturen.
          Es ist nur ärgerlich, wenn man die Fassade nicht mehr aufrecht erhalten kann.

      2. Sorry, Korrektur:
        Der Krug geht so lange zum Brunnen/Wasser, bis er bemerkt, dass er keine Beine hat. Das kann eine ganze Weile dauern, denn er hat auch keine Augen. Meistens zerbricht er vorher.

    2. Na da scheint ja Ihr Kommentar doch noch begnadigt, sehr schön da wirklich gut und lesenswert.
      Russland mag auf Zerrüttung des Westens spekulieren, aber man sieht ja an den USA das selbst ein bankrotter zerfallender Staat außenpolitisch durchaus noch voll handlungsfähig sein kann. Was die Europäer betrifft, ein deutsches Sprichwort sagt, der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht. Ich rechne da mit keiner Verhaltensänderung der europäischen Eliten mehr.
      Die AfD-BSW Initiative aus Sachsen-Anhalt eine Ehrenrettung, mehr nicht. Ich kann auch die dortige AfD Euphorie nicht teilen, sehe alles ziemlich nüchtern. Einfache Mathematik: 44% Stimmen mal 80% Wahlbeteiligung macht ca 35% der Wähler (wenn man mal vom BSW absieht, wo ich nicht einschätzen kann, inwieweit die ihren Gärungsprozess schon abgeschlossen haben). Also sind knapp 2/3 zumindest aber 60% der dortigen Wahlbevölkerung gegen die AfD zumindest nicht mit ihr.

      1. Ah, Mist, da fehlt ein s oder eins zu viel und dafür ein ß, ganz nach belieben.
        War eh noch nicht ganz fertig. Also sehen, um bei dem erwähnten Bundesland zu bleiben knapp 60% der Wahlbevölkerung (ich denke hier kann man BSW wieder einberechnen) eine AfD Regierung als ein größeres Risiko an, als einen möglicherweise atomar ausgetragenen Endkampf (und nur das kann das Ende der derzeitigen Politik sein) mit Russland. Das ist sehr bemerkenswert.

  6. Bulgariens Rüstungsindustrie produziert massenhaft Waffen und Munition nach sowj. Mustern( ohne Lizenzen), verdient daran sehr gut. Kunden sind nicht nur die NATO, die die Ukraine und diverse „prowestliche“ Terrororganisationen versorgt. Auch die „Feinde“ des Westens bedienen sich an Bulgariens Arsenal. Durchaus möglich, das einer der Nahöstlichen Akteure etwas gegen Waffenlieferungen aus Bulgarien hat. Und die Schiffe, die das Zeug transportieren, einfach versenken.
    Und dann selbst das Geschrei: „die Russen waren es!“, anstimmen!
    Es ist ja zur Zeit große Mode, jedwedes Ereignis, das einem nicht passt, „den Russen“ zuzuschieben.
    Selbst der „Brexit“ ist Putins Werk, hat der aktuelle Premier in London festgestellt….

    1. Der Russe macht ohnehin auffallend viele dumme Sachen. Zum Beispiel richtet er genau in dem Moment ein Massaker an, in dem ein Friedensschluss greifbar ist. Oder er zerstört die eigenen Gaspipelines, obwohl er, wenn er kein Gas liefern wollte, einfach den Gashahn zudrehen könnte. Ausserdem beschießt er stets das von ihm selbst besetzte AKW in der Ukraine, nicht aber die vier weiteren, die unter der Kontrolle Kiews stehen.

      Auch die Unterwasserkabel lässt er nur einmal kaputt machen, obwohl er damit nichts erreicht und nur die Spannung steigt. Oder er versucht dusselige Angriffe mit nicht funktionsfähigen Drohnen und dann beschießt er auch noch gnadenlos mit seinen wichtigsten Angriffswaffen die Zivilbevölkerung in Städten, als könne er damit einen Krieg gegen das größte Militärbündnis gewinnen.

  7. Seit Einkehr des neuen Overton-Regimes begehe ich vermutlich einen Kardinalfehler, indem ich immer noch häufiger auf Kommentare reagiere, als auf die Artikel.

    Die bisherigen Kommentare hier glänzen damit, daß sie die bei aller Beschränkung von Umfang und Tiefe blitzsaubere Reportage von Frank Stier schlicht ignorieren, namentlich die letzten drei Absätze. Positiv gesagt: Sie glänzen mit Erfindungen und Phantasien, die überwiegend oder ausschließlich die ideologischen Grundzustände in den Hirnen der Verfasser zum Gegenstand haben.

    Dagegen will ich jetzt nur erinnert haben, die Vertreter der RF haben dieses Jahr in vielen Auftritten und Stellungnahmen mitgeteilt, sie haben die ehemalige Linie, die Kriegsbeteiligung „des Westens“ offiziell allenfalls auf ideologischer Ebene als „Russlandkrieg“ zu werten, aufgelassen. Weniger verbal, als tätlich haben sie auch die Feindstellung bzw. -identifizierung geändert: Die RF hat unzweideutig den Krieg der NATO in Verbindung mit der EU und deren aktivsten Frontstaaten Deutschland und UK angenommen. Das dokumentieren auch die Sätze Sacharowas mit der Weigerung der RF, sich auf türkische Appeasement-Initiativen einzulassen.

    Mit anderen Worten: Die NATO hat militärpolitisch schon heute über die RF gesiegt, nimmt man die ursprünglichen russischen Kriegsziele zum Maß.
    Die absehbare Unvermeidlichkeit dieses Sieges hat Tom Gard hier bereits 22/23 in vielen Kommentaren begründet.
    Und wenn es Trump nach den Midterms nicht gelingt, in die Generalität der Expeditionstruppen, und damit mittelbar ins Gefüge des Pentagon, sehr entscheidend im Sinne der kinetischen Kriegsvermeidung einzugreifen, oder er, bzw. vielmehr sein designierter Nachfolger Vance, das nicht im Sinne haben sollten.

    An der ukrainischen Front haben NATO und EU auch militärisch gesiegt, den Grund habe ich vor 5 Tagen vielleicht übermäßig schmutzig hingeschrieben, aber das reicht auch:
    https://overton-magazin.de/top-story/trump-lockert-russische-sanktionen-kiew-und-die-eu-sind-entsetzt/#comment-417250
    Die aktuellen russischen Angriffe auf die Energie- und Transportinfrastruktur der Ukraine taugen militärisch sicher in irgend einem Umfang als Frontentlastungsangriffe, aber im nächst übergeordneten Rahmen sind sie „Racheschachs“, die absehbar nix ändern, außer ziviles Unheil und Elend zu stiften, das künftige Modi Vivendi einer ukrainischen Teilung erschwert.

    In dieser Lage wären russische Angriffe auf die Schiffahrt im westlichen und südlichen Schwarzmeer denen in einem gerüttelt Maß die iranische Blockade der Straße von Hormus Blaupause ist, nur konsequent, und nach allem, was ich so höre und lese, erscheint mir die Schadensbilanz dieses Seekrieges bei weitem höher, als die in der „Straße“, auch wenn die Folgen im Falle des Irankrieges der Kohlenwasserstoffökonomie halber jetzt kurzfristiger und breiter wirksam und bemerklich werden.

    1. Die Schadensbilanz in der Strasse von Hormuz hält sich in Grenzen, weil viele Reedereien heimlich Transitgebühren zahlen. Iranisches Öl muss da auch nicht fließen, das geht mit Pipeline nach Russland oder mit Bahn nach China.
      Die NATO siegt immer im Medienkrieg, alle westlichen Medien sind mit Transatlantikern besetzt. Die werden ihnen garantiert nichts über die Folgen für Europa und des niedergehenden Hegemons erzählen.
      Ist halt Insiderwissen, dass alle US Flugzeugträger 1.000 km Abstand zu den Sandalenkriegern im Jemen halten.
      What a time to be alive, kann man da nur sagen.

    2. Ich sehe ihre Logik nicht, und Argumente haben sie auch kaum welche.

      Russland ist auf dem Weg, seine Kriegsziele umzusetzen:
      1. Entnazifizierung der Ukraine,
      2. verhindern, dass die Ukraine in die NATO kommt: das Ziel ist für die nächsten Jahre längst erreicht,
      3. Schaffung einer Pufferzone zwischen sich und der Ukraine: auch das Ziel ist erreicht,
      4. Reduzierung der ukrainischen Wehrfähigkeit: das Ziel ist längst erreicht.
      5. die Ukraine als „neutraler Pufferstaat“ zwischen sich und der NATO: das ist in Arbeit: eine Erreichung scheint möglich.

      Dagegen hat der Westen längst den Krieg in der Ukraine verloren, wenn man dessen Ziele besieht:
      a) über die Ukraine Russland in ein paar Monaten Russland derartig zu schaden, dass Russland aufgibt: Ziel nicht erreicht,
      b) Russland wirtschaftlich ruinieren (über diesen Krieg): Ziel nicht erreicht,
      c) Russland eine geostrategische Niederlage zufügen: Ziel krass verfehlt: Russland hat dem Westen eine solche Niederlage zugefügt,
      d) die Krim wieder in den Einfluss der USA zurückzuholen: auch das ist gescheitert,
      e) die Verbindung zwischen Russland und China zu beschädigen / zerrütten: Ziel ebenso nicht erreicht,
      f) einziges Ziel, das der Westen erreicht hat: Russland wirtschaftlich Schaden zuzufügen.

      Am Boden, direkt im Krieg gegen die Ukraine hat Russland völlig die Oberhand.

      Ein Zitat aus ihrem Text:
      „Die aktuellen russischen Angriffe auf die Energie- und Transportinfrastruktur der Ukraine taugen militärisch sicher in irgend einem Umfang als Frontentlastungsangriffe, aber im nächst übergeordneten Rahmen sind sie „Racheschachs“, die absehbar nix ändern, außer ziviles Unheil und Elend zu stiften, das künftige Modi Vivendi einer ukrainischen Teilung erschwert.“
      Sie haben hier die ukrainischen Angriffe auf russische Infrastruktur gemeint, also Russland und die Ukraine verwechselt.

      Um einen weiteren Teil ihres Text zu zitieren, in dem sie scheinbar von sich selbst und anderen ihres Meinungskorridors erzählt haben: „Sie glänzen mit Erfindungen und Phantasien, die überwiegend oder ausschließlich die ideologischen Grundzustände in den Hirnen der Verfasser zum Gegenstand haben.“

      MIr scheint generell, dass sie den Gesamtzusammenhang nicht erfassen:
      dieser Krieg ist ein Krieg des Westens gegen Russland: dass Russland diesen „angenommen hat“, wie sie schreiben, heisst nicht, dass Russland ihn verloren hat: weder militärisch, noch „militärpolitisch“, sondern dass es diesen „offiziell“ angenommen hat, und dies auch ausspricht,
      denn inoffiziell ist Russland schon von vornherein der geopolitische Zusammenhang klargewesen.

      Die „offizielle“ russische Linie war bisher diejenige eines Krieges gegen die Ukraine, wovon auch im Westen immer gesprochen wurde, wobei beiden Seiten klar war, dass dem keineswegs so ist.

      Und wie dieser Krieg ausgehen wird, das ist derzeit noch völlig offen.

      Sie wollen offensichtlich einen Sieg des Westens, und sind ihren eigenen „Erfindungen und Phantasien“ erlegen.

      1. Das Posting ist mir zu absurd, um darauf einzugehen.
        Ich will nur noch gutwillige Leser auffordern, sich konkret vorzulegen, wie unter den gegebenen Umständen, namentlich der in den letzten drei Tagen befestigten Ankündigungen und Beschlüsse der EU, den Russlandkrieg in der Ukraine auf jeden Fall fortzusetzen, weil es sich um einen Krieg um die EU und Westeuropa insgesamt handele, ein Sieg der RF auf dem ukrainischen Schlachtfeld konkret aussehen müßte. Das braucht kein Spezialwissen, nicht wahr?
        Kleiner Tip: EU / NATO, und AUCH der amerikanischen Kriegsfraktion, könnte ÜBERHAUPT nix bessres widerfahren, als eine russische Entscheidung, den Dnipro wieder überschreiten zu wollen.

        1. Ich seh das ähnlich.
          Im I Ging gibt es ein Bild:
          „Ein Bock verheddert sich in einer Hecke. Er kann nicht vor und nicht zurück.“
          Das ist die Situation Russlands.
          Die haben sich in eine Situation hineinmanövriert in der sie vom Einlenken des Westens abhängen,
          und dieses Einlenken wird es nicht geben.
          Ich weiss nicht welchen Illusionen man sich im Kremel vor dem Krieg hin gab,
          aber mit Sicherheit sind die längst an der Realität zerschollen.
          Da helfen auch keine Kriegsverbrechen.

          1. Russland ist in ein vom Westen ausgespanntes „Netz“ hineingeraten.
            Und auch der Westen hat sich völlig verplant und verrannt, so wie Russland mit seiner kleinangelegten „Spezialoperation“ anfänglich.
            Der Westen hat sich selbst in seinem eigenen „Netz“ verfangen.

            Der Westen spannte das „Netz“, d.h. Krieg, und jetzt haben wir ihn.
            Beide kommen aus dem „Netz“ nicht mehr so einfach heraus
            Nur ist der Unterschied: in EU-Europa und teilweise in den USA hatte man sich einen „einfachen kleinen“ Krieg gegen Russland über den Opferstaat Ukraine vorgestellt: ein paar Monate Krieg, dann ist Russland k.o., und zieht sich zurück, während dann die EU „aus einer Position der Stärke“ mit Russland verhandelt hätte (siehe Träume vdLs in den letzten Jahren), und die Herren und Damen aus der EU wären – neben inoffizieller Bereitstellung von Soldaten und Waffen – problemlos aus der Sache herausgekommen: und hätten davon gefaselt, dass die „Demokratie“ und „die Freiheit Europas“ gerettet worden wären: aber nun haben sie den handfesten Krieg, den sie ja eigentlich gar nicht führen wollten (ein Geschenk us-amerikanischer Geostrategie) – denn die Ukraine sollte dafür ja geopfert werden -, und sind überhaupt nicht auf Krieg vorbereitet.

            Es ist ganz anders gekommen, und es sieht derzeit weiterhin so aus, als ob Russland bald „aus einer Position der Stärke“ der Ukraine seine Bedingungen diktieren wird.

            Und hätte der Krieg nicht so angefangen, dann hätte die NATO in ein paar Jahren Russland im Wege einer Täuschungsaktion a la „Sender Gleiwitz“ angegriffen, so wie z.B. bereits Vietnam, der Irak, Syrien und viele andere angegriffen wurden.

            Zitat: „Die haben sich in eine Situation hineinmanövriert in der sie vom Einlenken des Westens abhängen, und dieses Einlenken wird es nicht geben.“

            Haben die USA sich jemals abhängig gemacht „vom Einlenken“ eines anderen?
            Machtpolitik funktioniert meistens nicht so.
            Dass es das Einlenken nicht geben wird, halte ich für eine sehr steile Theorie.
            Wir müssen abwarten.
            Mal sehen, wer zuerst ruiniert ist: die EU oder Russland?
            Ich tippe auf die EU.

            Ihre Träume und diejenigen „Quanas“ aus der westliche Propagandakiste sind zerplatzt.
            Qana scheint, wie vorher schon geschrieben, den Gesamtrahmen nicht verstanden zu haben, oder er/sie will ihn nicht sehen, da sie Russland – gemäss westlicher Propaganda – als Feindbild haben.

            1. Mir scheint eher dass Sie die Sätze und Aussagen Qanas nicht verstehen, und da etwas hineininterpretieren was dort nicht steht. Desgleichen meine.
              Ein Einlenken der Nato müsste in erster Linie aus „Sicherheitsgarantien“ bestehen.
              Solche kann die Nato aber allein schon aufgrund ihrer Geschichte nicht geben, da Natoverträge mit Dritten reine Makulatur und nichts wert sind.
              Wie sollten die auch aussehen?
              Anders gesagt, Russland hat sich verspekuliert, und die Kriegsziele sind in der realen Welt gar nicht zu erreichen. Es handelt sich bei der russischen Aktion bereits um den „Endkampf“ bei dem es keinen Gewinn sondern nur noch einen hochgetriebenen Preis für die eigene Niederlage gibt.
              Deswegen auch die „Z“ Symbolik.
              Über die Situation im sog. Westen ist damit überhaupt noch nichts ausgesagt.
              Russland kann allenfalls noch darauf spekulieren dass dieser aufgrund seiner inneren und aüsseren Widersprüche implodiert.

        2. „Gutwillige Leser“ hört sich nach Zeugen Jehovas an: die reden auch immer von irgendwelchen Menschen, „guten Willens“ oder so.

          Offensichtlich haben sie keine Argumente, sonst würden sie nicht so herumlavieren, und sich inhaltlich auseinandersetzen: das, was sie nicht sagen, spricht viel lauter, als das, was sie sagen.

          Zitat: „weil es sich um einen Krieg um die EU und Westeuropa insgesamt handele….“: wieder Gefasel westlicher Propaganda.
          Sie haben scheinbar die westliche Propaganda komplett verinnerlicht.

      2. Unter diesem Kommentar
        https://overton-magazin.de/top-story/maerchenstunde-eine-theorie-des-sieges-der-nato-vom-supreme-allied-commander-europe/#comment-417812
        ist ein Verweis auf die jüngste Artikelserie von Philipp Fess auf TP, die einiges darüber erzählt, was in Vilnius los gewesen ist, nebst ein paar Bemerkungen zum Personal, gecancelt.

        Daraus schließe ich jetzt endgültig:
        Dies Outlet ist dazu da, das Publikum im Narrativ der Frau Dagdelen, gefangen zu setzen. K.A., wer das verfügt, ist aber vollkommen wurscht. Raus hier!

  8. Im vierten Absatz habe ich einen Satz nicht vollendet (weil nebenbei für die Folgeabsätze was nachgeguckt)

    „…nicht im Sinn haben sollten, wird ein kinetischer Schlagabtauch statt finden, auf welche Weise und in welchem Umfang, das ist heute schwerlich zu antizipieren.“

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen