Russlands Atomwaffenradar zu zerstören, ist das Dümmste, was die Ukraine tun kann

Abschuss einer Trident II D5-Rakete vom U-Boot USS Nebraska. Bild: U.S. Navy

 

Angriffe auf das Frühwarnsystem verdeutlichen die Fragilität des Friedens zwischen den Atommächten der Welt

 

Am 22. Mai könnte die Welt für einen kurzen Moment einem katastrophalen nuklearen Unfall näher gekommen sein, als die Ukraine mit einem rücksichtslosen Drohnenangriff auf zwei russische strategische nukleare Frühwarnradare in Armavir reagierte.

Ein anschließender ukrainischer Drohnenangriff auf eine dritte Radarstation in Orsk in Russland am 26. Mai schlug glücklicherweise fehl.

Die Vorfälle machen einige wichtige Dinge deutlich. Erstens hätten die Ukrainer unnötigerweise eine Krise auslösen können, in der die Russen, die das Gefühl hatten, eine ihrer Verteidigungsanlagen gegen einen US-Atomangriff sei ausgefallen, einen harten Vergeltungsschlag ausgeführt hätten. Und zweitens unterstreicht es die Notwendigkeit für Russland, ein eigenes umfassendes weltraumgestütztes Nuklearradar zu erwerben.

 

Was geschah und was es bedeutet

 

Der ukrainische Angriff auf Armavir war eine große Sache. Er schaltete beide russischen Radare sofort aus. Und es ist wahrscheinlich, dass innerhalb weniger Minuten nach dem Angriff eine Dringlichkeitssitzung mit dem Kommandeur der russischen strategischen Raketentruppen und seinen hochrangigen Offizieren stattfand.

Die Angriffe sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, und Präsident Biden und Außenminister Antony Blinken sollten ihnen besondere Aufmerksamkeit widmen.

Selbst nach jahrzehntelangen kostspieligen russischen Versuchen, ein weltraumgestütztes Frühwarnsystem aufzubauen, das eine globale Überwachung von U-Boot-Raketenstarts ermöglichen würde, war Russland nicht in der Lage, die für den Bau eines solchen Systems erforderlichen, extrem spezialisierten Hochtechnologien zu beschaffen.

Um dieses gravierende Defizit in Russlands nuklearen Frühwarnkapazitäten teilweise zu beheben, hat Wladimir Putin selbst eine öffentlichkeitswirksame nationale Anstrengung zum Aufbau eines dichten und leistungsfähigen nuklearen strategischen Frühwarnradarsystems initiiert und öffentlich unterstützt, zu dem zahlreiche riesige Radare (in der Regel etwa 30 bis 35 Meter hoch) gehören.

Da diese Radare im Grunde die einzige Grundlage der strategischen nuklearen Frühwarnkapazitäten Russlands bilden, birgt jede Manipulation ihrer Funktionen in einer unvorhersehbaren globalen Situation das große Risiko von Fehlinterpretationen der Absichten, die zu einem massiven Einsatz russischer Atomwaffen führen könnten.

Abbildung 1 zeigt ein Satellitenfoto der beiden Radaranlagen in Armavir. Der Radarstrahl des als „Radar Fan 1“ bezeichneten Radars ist gegen den Uhrzeigersinn aus einem Nordwinkel von etwa 125° ausgerichtet. Radar-Fan 2 ist im Uhrzeigersinn von etwa 125° Nord ausgerichtet.

Abbildung 2 zeigt die Abdeckung der beiden Radarfächer in Armavir und des Radars in Orsk auf einer kugelförmigen Erde. Eine Seitenansicht eines Radarfächers ist in der oberen rechten Ecke dargestellt. Die Seitenansicht zeigt eine äußerst wichtige Konsequenz der Tatsache, dass die Erde gekrümmt ist und sich der Radarstrahl im Wesentlichen geradlinig ausbreitet. Aus diesem Grund kann das Radar keine Objekte nahe der Oberfläche sehen.

So ist es dem Radar beispielsweise nicht möglich, Flugzeuge zu beobachten, die über die Ukraine fliegen. Selbst ATACM-Raketen, die von der ukrainischen Schwarzmeerküste aus gestartet werden und bis zu einer Höhe von höchstens 40 km aufsteigen, bevor sie zu ihren Zielen gleiten, können von diesen Radaren nicht zuverlässig erfasst werden.

Somit stellen die Radare in Armavir keine Überwachungsbedrohung für ukrainische Flugzeuge, Marschflugkörper, Drohnen oder ATACM-Raketen dar. Die eigentliche Bedrohung für ukrainische Flugzeuge und Raketen geht von russischen Flugradarsystemen aus, die eng mit russischen bodengestützten Boden-Luft-Raketensystemen gekoppelt sind.

Warum diese Radare so wichtig sind

Wie wichtig ein weltraumgestütztes Satelliten-Frühwarnsystem ist, lässt sich leicht verstehen, wenn man sich Abbildung 2 noch einmal ansieht.

Stellen Sie sich zur Veranschaulichung vor, dass eine ballistische Trident-Rakete vom Indischen Ozean aus auf Moskau abgeschossen wird, etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Bombay an der Westküste Indiens (20° nördlicher Breite). Die Reichweite bis Moskau würde bei etwa 4500 bis 4600 km liegen.

Würde die ballistische Rakete auf einer „Minimalenergie-Flugbahn“ (mit einem Abwurfwinkel von etwa 34°) gestartet, wäre die geringste Ausbrenngeschwindigkeit erforderlich, um Moskau zu erreichen. In diesem Fall würde die Zeit zwischen der Zündung der „Wellenbrecher“-Rakete und dem Einschlag etwa 21 bis 22 Minuten betragen.

Die Trident-Rakete ist jedoch so konzipiert, dass sie ihre Sprengköpfe mit wesentlich höheren Abschussgeschwindigkeiten starten kann. So könnte sie beispielsweise ihre nukleare Nutzlast mit einer etwas höheren Geschwindigkeit und einem geringeren Abwurfwinkel von 25° in Richtung Moskau starten (dies wird oft als leicht „abgesenkte“ Flugbahn bezeichnet) und Moskau dennoch problemlos in 18 bis 19 Minuten erreichen.

Bei einem Start in Richtung Moskau auf einer leicht abgesenkten Flugbahn würden die Russen erst nach sechs Minuten bemerken, dass sie angegriffen werden, wenn die Sprengköpfe und die Oberstufen der Rakete in den Suchbereich des Armavir-Radars gelangen. Wäre das Armavir-Radar nicht in Betrieb, würde es acht bis neun Minuten vom Wellenbrecher an dauern, bis das russische Radar in Moskau anzeigt, dass sie angegriffen werden.

Das Moskauer Radar müsste die ankommenden Raketen eine oder zwei Minuten lang beobachten, bevor es genügend Daten hätte, um einen Alarm auszulösen – was bedeutet, dass der russischen Führung maximal sechs oder sieben Minuten für die Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen würden!

Man kann daher verstehen, warum die Russen über die Angriffe auf die Ukraine verärgert sind, da dies buchstäblich die ohnehin schon knappe Zeit weiter verkürzt, um auf einen Atomangriff zu reagieren.

Hätten die Russen ein weltraumgestütztes Frühwarnsystem, wüssten sie etwa 19 Minuten, bevor die angreifenden Sprengköpfe eintreffen und Moskau zerstören würden, dass sie angegriffen werden. Sie wüssten auch sofort, ob ballistische Raketen aus anderen Teilen der Welt abgeschossen werden oder nicht.

Obwohl all diese Vorwarnzeiten erschreckend kurz sind, ist klar, dass eine Vorwarnzeit von 19 Minuten gegenüber einer Vorwarnzeit von acht bis neun Minuten den Unterschied ausmachen könnte, ob Russland gezwungen ist, sich auf eine automatische Entscheidung zu verlassen, die zur versehentlichen Zerstörung der Vereinigten Staaten und Westeuropas führen könnte, oder ob es sich stattdessen auf eine wohlüberlegte Einschätzung durch politische Führer und hochprofessionelle militärische Befehlshaber verlässt.

Jeder halbwegs sachkundige Experte, der Putins zahlreichen Äußerungen über Atomwaffen aufmerksam zugehört hat, weiß, dass er dieses Warnsystem und seine Grenzen genau kennt. Er hat regelmäßig an den Einweihungen von Frühwarnradaranlagen teilgenommen und damit seine Besorgnis über die Notwendigkeit eines angemessenen und zuverlässigen Frühwarnsystems offen zum Ausdruck gebracht.

Die Russen verfügen derzeit über ein äußerst begrenztes weltraumgestütztes Frühwarnsystem. Das System beobachtet nur die US-amerikanischen ICBM-Felder in der Nähe seiner Nordgrenzen und kann nicht erweitert werden, um eine globale Abdeckung gegen US-U-Boot-Raketen zu gewährleisten. Es gibt nicht einmal eine 24-Stunden-Abdeckung der amerikanischen ICBM-Felder, da neun Satelliten für diese Abdeckung erforderlich sind und derzeit nur vier aktiv sind.

Ich habe versucht, die Führung der US-Regierung vor diesem ernsten Problem zu warnen, das schon vor 30 Jahren hätte gelöst werden können, indem die USA den Russen bestimmte Technologien „geliehen“ hätten. Meine Vorschläge sahen vor, den Russen spezielle weltraumtaugliche Infrarot-Arrays und Elektronik zur Verfügung zu stellen, mit denen sie ihre eigenen Systeme bauen könnten.

Mit dieser Technologie würden die Russen keine sensiblen Militärgeheimnisse erhalten. Es gäbe für sie keine Möglichkeit des „reverse engineering“ dieser Implementierungskomponenten. Genau wie bei den fortschrittlichsten Computerchips könnte nur ein riesiges technisches Unternehmen ein solches Ziel erreichen.

Anstatt zu erkennen, dass es im Interesse der ganzen Welt liegt, dass sowohl Russland als auch die Vereinigten Staaten über zuverlässige und leistungsfähige Frühwarnsysteme verfügen, ignorierte die Clinton-Regierung damals weitgehend dieses ernste Problem, das meiner Meinung nach auch heute noch das Überleben der Zivilisation bedroht. Andere Regierungen, die folgten, machten es nicht besser.

Unterm Strich hätte diese schwerwiegende Gefahr für die menschliche Zivilisation und möglicherweise für das Überleben der Menschheit von einer kompetenten politischen Führung vor fast 30 Jahren zum Nutzen der gesamten Welt gelöst werden können. Dies ist jedoch nicht geschehen, so dass der Angriff auf die Radaranlagen nun eine potenzielle Krise darstellt.

Der Artikel ist im englischen Original auf Responsible Statecraft erschienen. Wir danken dafür, eine Übersetzung veröffentlichen zu können.

Theodore A. Postol ist emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und nationale Sicherheitspolitik am MIT. Er lehrte auch in Princeton und Stanford und war Berater des Chief of Naval Operations, wo er die taktischen und strategischen Nuklearkriegspläne der USA, die strategischen U-Boot-Kriegspläne der USA, die russische und amerikanische Raketenabwehr und die ballistischen U-Boot-Raketensysteme Trident I und Trident II evaluierte.

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140 Kommentare

  1. Der gute Theodore glaubt doch nicht etwa im Ernst, dass die Amis den Russen auch nur irgendwelche minimalen technischen Komponenten zur Verfügung stellen würden.
    Schon alleine deshalb, weil das Pentagon seit Dekaden darüber sinniert, ob und wie sie ihre Erstschlagqualitäten zum Einsatz bringen.
    Ganz davon abgesehen, dass m.E. die USA ganz genau Bescheid weiß, welche Ziele die Ukraine angreift, respektive angreifen darf. 😉
    Aber trotzdem war dieser kurze Bericht, über Funktion das russische Frühwarnsystem sehr erhellend.

    1. die USA ganz genau Bescheid weiß, welche Ziele die Ukraine angreift, respektive angreifen darf.

      Für den Einsatz von Präzissionswaffen mit großer Reichweite ist zunächst eine satelittengestützte Aufklärung und die Erstellung eines Flugplans auf Basis dieser technischen Aufklärungsdaten erforderlich. Ukrainer haben diese Möglichkeiten nicht. Die Aufklärung, die Auswahl der Ziele und die Erstellung des Flugplans und die Programmierung des Flugkörpers können nur westliche Spezialisten vornehmen. Ohne die von USA betriebene Satelittennavigation kann der Flugplan auch nicht ausgeführt werden.

      Ukrainer dürfen da höchstens den Laster lenken und selbst das ist fragwürdig.

  2. Die Darlegungen erklären die Überheblichkeit des Wertewestens. Dieser blendet aber vor lauter Euphorie aus, dass der Unterschied zwischen 9 und 19 Minuten für den Abgesang der Erde unerheblich sind. Ja, die Amis erkennen eher, aber die Russen werden nicht sofort komplett zerstört, sodass sie auch dem Gegner Schaden zuführen können. Und die Geschichte mit U-Booten wird garnicht beleuchtet. Aber vermutlich setzt man eher darauf, das Russland zu weiterer Hochrüstung gezwungen wird und damit die Wirtschaft und das politische System bergab gehen soll, das hat ja schließlich schon einmal geklappt. Dahingehend scheinen die beiden Hauptführer der BRICS gute Nerven zu haben, sie beschwichtigen und fahren langsam. Das hat den Vorteil, dass im konventionellen Bereich die Waffenproduktion unsymmetrich erfolgen und die technische Entwicklung auf das Niveau des Westens gehoben werden kann, ggf. sogar darüber. Nicht für umsonst wird auch China attackiert. Nur scheint die Wahrscheinlichkeitsrechnung des Westens erneut zu versagen. Man kann nur hoffen, dass es einige gibt, die die Nerven behalten, und wenn nicht, ist der Bunker am Ende auch keine Glügksgarantie für das restliche Leben.

    1. Russland zu weiterer Hochrüstung gezwungen wird und damit die Wirtschaft und das politische System bergab gehen soll, das hat ja schließlich schon einmal geklappt.

      genau das, ist eines der größten Selbstbetrugsfälle des Jahrhunderts.

      Diese Meinung, dass die Sowjetunion an den Folgen des Wettrüstens zerbrochen sei, weil Kapitalismus dem Sozialismus überlegen gewesen sei, das ist nur im Westen eine unumstößliche Wahrheit. In Russland wundert man sich über diese Interpretation. Aus unserer Perspektive hatte die Auflösung der Sowjetunion kaum bis überhaupt nichts mit dem Wettrüsten zutun und USA verbreiten dieses Narrativ um sich selbst als Sieger zu inszenieren, obwohl ihre Rolle dabei relativ gering gewesen ist. Die Sowjetunion hätte sich auch dann aufgelöst wenn die USA gar nicht existiert hätten. Wahrscheinlich sogar noch viel früher.

      1. Ein autoritäres System hat sich also ganz von alleine aufgelöst, ohne eines inneren oder äußeren Anstoßes. Wie von Wunderhand.

        In Sachen Selbstbetrug kennst du dich ja bestens aus.

        1. Daß es keine inneren Ursachen zur Auflösung gab hat der russische hacker nicht geschrieben. Implizit genau das gesagt, mit seiner Aussage, daß die Sowjetunion ohne äußere Bedrohung früher aufgelöst hätte.

          1. Und hat dazu kein einziges Argument geliefert. Nicht sehr schlüssig.

            Die UDSSR war pleite. Daher der Zerfall.
            Das bisschen BIP das in der UDSSR zustande kam, musste auch noch mit anderen maroden Bruderstaaten geteilt werden und dazu ein fetter Militärapparat und Prestigeprojekte bezahlt werden.

            Naja, zumindest waren die Genossen nicht so korrupt wie die Clique um den Zaren herum.

        2. Antidemokraten wie Hautono kennen sich dafür in nichts aus. Dass 75% der Wahlberechtigten der UdSSR für den Fortbestand der Union gestimmt haben, spielt für Faschos keine Rolle, so wenig wie die Millionen Toten der postsowjetischen Regime bis 1999, vor allem des Jelzinregimes.

          1. Das war doch eine innere Angelegenheit der UDSSR, was geht das den Westen an.
            Der russische Hetzer behauptet sogar, dass Russland gar nicht bankrott gerüstet wurde.
            Also eine Entscheidung der Russen. Ob die Russen das demokratisch entschieden haben, oder ob das ein Zar, ein Generalsekretär oder der Kaiser von China entschieden hat ist eine russische Angelegenheit.
            Wohlgemerkt eine russische. Keine estnische, keine lettische, keine ukrainische usw.
            Diese Völker haben sich entschieden, dass man lange genug von Moskau diktiert wurde.

            1. „Der russische Hetzer behauptet sogar, dass Russland gar nicht bankrott gerüstet wurde.“ – Da hat er auch recht. Wie soll das gehen „Bankrott rüsten“. Bankrott im kapitalistischen Sinn kann eine sozialistische Planwirtschaft eh nicht gehen, weil das Geld nur ein Steuerungsinstrument ist. Produktion oder nicht Produktion ist ein staatlicher Beschluss.

              „Diese Völker haben sich entschieden, dass man lange genug von Moskau diktiert wurde.“ Und warum konnten sie das oder warum haben sie das nicht viel früher entschieden? Weil Moskau das zugelassen hat.

      2. Mit Glasnost und Perestroika war beabsichtigt das System effektiver zu machen. Die Einführung marktwirtschaftlicher Elemente und Hebel hat dann aber zur Zerstörung des planwirtschaftlichen Zusammenhangs geführt. Hätte es keinen Umbau der Wirtschaft gegeben, hätte die SU noch lange durchgehalten.

        Das Wettrüsten hat damit indirekt zu tun, weil die SU eine Ökonomie wollte, die mehr Reichtum für den Staat abwirft, um damit (unter anderem) Waffen kaufen zu können. Die Zerstörung der SU war also das Resultat einer Selbstkritik in Gesellschaft und Ökonomie.

        Außerdem wollte Gorbatschow den Systemgegensatz los werden. Die haben im Ernst gedacht, dass wenn sie mehr kapitalistische Elemente einführen, also den Grund des Westen für seine Feindschaft gegen die SU, dass sie dann in die westlich geprägten Völkerfamilie aufgenommen werden und willkommen sind. Der Systemgegensatz war aber nicht der Hauptgrund, wie sich herausgestellt hat. Den Westen hat gestört, dass die SU weltweit die einzige Macht war, die der USA Paroli bieten konnte.

        Und das kann Sie halt immer noch, nicht wirtschaftlich, aber mit ihren Atomwaffen. Das ist der Grund der Feindschaft des Westens gegen Russland.

  3. So so ein Erstschlag mit ICBMs die eine Flugdauer von über 28 Minuten haben, es geht um die Kurzstrecken Raketen die einen Erstschlag in Sekunden ausführen. Ein Enthauptungsschlag ist in der Nuklearwaffen Strategie überraschend und lässt keine Zeit für ein Zweitschlag.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Enthauptungsschlag

    Merksatz : Zerstörte Frühwarnsysteme sind eine Vertrauensfrage die Verneint wird!

    1. Das geht mit Russland nicht, da es über eine garantierte Zweitschlagsfähigkeit verfügt.
      Russische U-Boote wie auch strategischen Bomber die sich ständig in der Luft befinden, würden in jedem Fall ihre Ladung abfeuern, selbst wenn Russland bereits zerstört wäre. Außerdem verfügt Russland über sehr viele Mobile Abschussrampen, die ständig wo anders sind und deren Bewegungen auch Amerikaner unmöglich vollständig nachvollziehen könnten. Und Russland verfügt über das automatische Abwehrsystem Perimeter, auch bekannt als „Tote Hand“. Es ist ständig scharf und würde bei einem Abbruch der Verbindung mit Moskau automatisch einen allumfassenden Atomschlag gegen den Westen autorisieren. Nicht Alle Silos werden bis dahin zerstört sein, geschweige denn mobile Systemen.

      Daraus folgt: Ein Enthauptungsschlag unter Vermeidung eines Gegenschlags ist gegen Russland nicht möglich.

      1. Woher willst Du die allerneuesten, allergeheimsten technischen Entwicklungen aus den dicksten Tresoren der Militärforschung denn kennen? Wenn Du weißt, wieviele Milliarden jede Seite dafür ausgibt, immer mit der Unsicherheit, daß man nie genau und sicher sagen kann, wie weit die andere Seite schon ist?
        Bei einer Seite zumindest kann man sicher sein, daß sie technologischen Vorsprung gnadenlos, ohne jeden Skrupel über ein paar hunderttausend Menschenleben, sofort ausnutzt. Hiroshima und Nagasaki sind Zeugnissse davon. Die möchte ich nicht über irgend ein Land herfallen sehen, schon gar nicht aufs eigene.
        Ich will Dir auf keinen Fall Angst einjagen oder den Optimismus austreiben, aber wer mit Gaunern spielt, muss wie ein Gauner denken können.
        Guck Dir mal
        https://youtu.be/AO8r_cIFcvM?feature=shared
        und
        https://youtu.be/er1JDr4ML5Q?feature=shared
        an (schön, die ersten 27 Teile sind auch Klasse, aber mir kommt es hier auf die Verbrecherdenke des Kommissars an)

        1. Auch wenn auch mir keine Details über geheime militärische Innovationen der USA vorliegen, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man eine Zweitschlagsfähigkiet wie die von Russland mit militärisch-technischen Mitteln aushebeln könnte.

          Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Militärs in USA sich darüber Illusionen machen.

        2. Wie der Hacker schon sagt, keiner von uns kennt den aktuellen Stand der in Frage kommenden Technologie. Die Aufgabe ist aber *alle* Zweitschlagskomponenten praktisch gleichzeitig zu zerstören, bevor diese den gegnerischen Erstschlag bemerken und handeln. Das ist sowohl bei fliegenden als auch bei submarinen Waffensystemen schon im Einzelfall sehr schwierig.
          Die Einschätzung daß das bei einer 3..4-stelligen Anzahl von Einzelfällen aussichtslos ist halte ich daher für gut begründet. Allenfalls gibts Deppen in der Politik und Überzeugungstäter im Militär, die einen Gegenschlag mit, beispielsweise, nicht mehr als 10..100 Treffern in Nordamerika für „verkraftbar“ halten, d.h. es gibt danach noch Leben im imperialen Führerbunker.

          1. Nuklearer Winter nach wissenschaftlichem Konsenz garantiert bei 50-100 eingesetzten Sprengköpfen. Wenn es also eine regionale und theoretisch „verkraftbare“ nukleare Auseinandersetzung gäbe, würde das bei dieser Menge schon reichen, dass wir alle „was davon haben“.
            Die sind alle irre, komplett.

      2. ++ Daraus folgt: Ein Enthauptungsschlag unter Vermeidung eines Gegenschlags ist gegen Russland nicht möglich.++
        Die Klügeren unter den Verantwortlichen im Westen werden es zum Teil wissen, das gilt aber nicht für die intellektuell völlig minderbemittelte Mitläuferbande, die tatsächlich glaubt, eine Konfrontation mit einer Atommacht würde keine Konsequenzen für ihr eigenes Dasein nach sich ziehen. Es ist doch völlig offensichtlich, dass die roten Linien der RF permanent ausgereizt werden & sie gehen immer weiter, weil sie es können. Die russischen Politiker warnen zwar seit Jahren immer wieder, nicht weiter zu gehen aber zeigten ansonsten keine Konsequenzen auf. Das ist einerseits vernünftig & für uns Europäer beruhigend, aber so können die Hasardeure nicht zur Räson gebracht werden. Die Giftnattern brauchen eine schmerzliche Kopfnuss, die nicht atomar ist aber ihnen ihre Grenzen deutlich aufzeigt.

        1. sie gehen immer weiter, weil sie es können.

          oder weil sie es nicht mehr anders können.
          Der Einsatz bereits zu groß.
          Das Blatt zu schlecht um es auf einen Showdown drauf ankommen zu lassen.
          Bleibt nur Hochpokern in der Hoffnung, dass der Gegner sich davon beeindrucken lässt und zuerst kneift.

          Aber dieses Kalkül wird nicht aufgehen. Der Gegner hat ein gutes Blatt auf der Hand und zweifelt nicht die Bohne an sich selbst.

          1. Naja, Poker ist quasi amerikanischer Volkssport und sozusagen als strategische Verfahrensweise fest verwurzelt. Das ist in anderen Ländern eher Schach.

            Daraus ergibt sich der einfache Rat, daß ein Schachspieler niemals mit einem Pokerspieler Poker spielen sollte. Und umgekehrt.

            Damit kann man jetzt die Diskussion beginnen, ob der Ukrainekrieg eher wie ein Pokerspiel oder eher wie ein Schachspiel gelesen werden kann, und wenn ja, von welcher Seite. Womit sich Siegchancen ergeben können.

      3. Mit den ABMs braucht es keine komplette Enthauptung mehr.
        Man kann die übrig lassen, die man meint abfangen zu können.
        Damit ist der Zweitschlag soweit limitiert, dass er einen nicht trifft.

        Darin lag auch ein Grund für die absolute rote Linie des NATO-Beitritts der UA.
        Nicht mehr limitierte Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper, die die strategischen Atomwaffen Russlands binnen Minuten derart dezimieren können, in der UA hätten der USA eine Enthauptung ermöglicht. So hätte die USA Russland als konkurrierende Atommacht ausgeschaltet.

    2. Ein Enthauptungsschlag ist in der Nuklearwaffen Strategie überraschend und lässt keine Zeit für ein Zweitschlag.

      Selten so einen Unsinn gelesen, Miss Information. Da ist der Name wohl Programm.

      1. Du bringst da was durcheinander. Ein Erstschlag lässt vielleicht keine Zeit zu reagieren, um die Raketen abzufangen. Ein Vergeltungsschlag antizipiert aber diese Möglichkeit und bringt die eigenen Atomwaffen auf verschieden Weise vor dem Erstschlag in Sicherheit. Für den Vergeltungsschlag gibt es dann kein Zeitfenster.

    1. Nein, die sind religiös motiviert.
      Die glauben fest daran…und werden den Knopf drücken wenn es denen zu pass kommt.
      Das ist für die eine Erlösung.

    2. Naja, dieser US Amerikaner meint Russland würde auf Angriffe mit Langstreckenraketen von USA, Frankreich und Großbritannien von der Ukraine aus, nicht die Hersteller dieser Raketen angreifen, sondern würde wahrscheinlich eher Kiev platt machen. Er stützt seine Meinung auf Aussagen von Experten in russischen Talkshows.

      Also ich ziehe mir diese Talkshows jeden Tag rein, ich kann mich nicht erinnern, dass da einer gesagt hätte es wäre kleverer „nur“ Kiev platt zu machen. Vorgestern zum Beispiel haben sie bei Solovyov über zwei Stunden lang über geeignete Ziele für russischen Raketenangriffe in Deutschland, Frankreich und Großbritannien diskutiert und ob zuerst konventionell oder gleich nuklear. Einig waren sie sich Alle beim: „Es ist Zeit ihnen wehzutun“.

  4. Ich sehe schon wie ein großer Teil unserer Welt durch Atomblitze zerstört wird. Vielleicht ist daß das Ende unserer Zivilisation. Nicht, weil irgendwer es so möchte, sondern weil der Westen für den Erhalt seiner imperialistischen Hegenomonie ständig zu Nahe am Feuer tanzt. So lange bis eines Tages, durch ein Mißverständnis, die Russen Doswidanja sagen. Aber offen gesagt, tuts mir um uns Menschen ohnehin nicht leid.

      1. Na und? Das wird für die die ultimative Strafe. Ihnen gehen dann ruckzuck die Diener aus, und die Infrastruktur. Die werden elender zugrunde gehen als viele der Anderen. Ihnen werden ihre Leibwächter den Hals rumdrehen und sich an den Vorräten gütlich tun.

        Ich denke nicht, dass nach einem globalen Atomkrieg viele Menschen überleben. Aber wenn welche überleben, dann sind PR-Fuzzy-. Internet“unternehmer“ oder Börsenhyänen-„fertigkeiten“ eher nicht überlebensrelevant.

        1. Die herrschende Klasse ist vorbereitet!
          Die werden überleben.
          Die haben sogar Tennisplätze in ihren Vaults.
          Woher ich das weiß…
          Ich bin adliger Herkunft und habe für die gearbeitet. ;-))

          1. Selbst wenn ihnen die Leibwächter nicht den Hals umdrehen. Die herrschende Klasse sind sie dann nicht mehr. Den zum Herrschen braucht man Beherrschte. Ihr ganzes Geld können sie dann als Klopapier verwenden und die Rechner, auf denen die Zahlen auf ihrem Konto gespeichert sind, sind auch hinüber.

      2. Die Reichen werden in ihren Vaults überleben.

        Und spätestens wenn sie sich vom Fleisch ihrer Verwandten ernähren müssen diejenigen beneiden, die gleich verdampft sind.

        1. Die Elite kann 80 Jahre in ihren Bunkern überleben.
          Ich war selbst mal in einem von ihren Vaults.
          Die haben einfach alles.

          1. Na wohl kaum. Theoretisch mit viel Glück und Selbstbetrug vielleicht.

            Die Hersteller von solchen Bunkern geben übrigens keinerlei Garantien mit der Begründung man könne sie ja schlecht testen. Das ist alles halbseriös und sehr theoretisch. Ich halte das vielmehr für ein Geschäftsmodell.

            Nach einem allumfassenden Atomkrieg, die größten Killer werden Hunger und Kälte sein und das wird lange genug anhalten um auch die größten Nahrungsreserven aufzuzehren.

            1. Ich war in so einem Bunker und der hat so m.M.n. so viel gekostet wie ein Flughafen.
              ich kenne mich auch ganz gut aus, was man so zum überleben braucht.
              Ihr habt alle keine Ahnung was die Superreichen so alles veranstalten.

          2. Und ganz offenbar bist Du kein Techniker. Sonst wüsstest Du, was die Unterhaltung der Infrastruktur solcher Objekte kostet und erfordert. Für einen Superreichen müssen da im Endeffekt tausende Hiwis bereitstehen. Die Lüftung, Be- und Entwässerung, Abfallbeseitigung und Nachschub, all das ist in einer zerstörten Welt nicht vorhanden. Da werden die in ihren „Vaults“ (geht das nicht n bisschen weniger denglisch? Das sind Bunker) schnell ersticken, und sei es in ihrer eigenen Scheisse.

          3. Im „Stasi-Bunker“ in Frauenwald hätte man zwar theoretisch ein Jahr überleben können aber im Atomkriegsfall nur 6-8 Tage. Als ich den 1990ern das Ding besichtigt habe, war ich froh nach einer Stunde wieder draußen zu sein zu trist und klaustrophobisch wirkte das Ding

            (auch wenn ich jetzt den Bildern
            https://www.thueringen.info/frauenwald-bunkermuseum.html
            entnehme das man das ganze etwas „aufgehübscht“ hat, vermutlich um die Besucher nicht zu erschrecken.

            In Erinnerung sind mir die Schleusen geblieben, der Lageraum mit den fehlenden Karten, die Funkzentrale, die unerhört große „spanische“ Treppe für die Führung (die überhaupt nicht im Verhältnis zum Rest des Unterirdischen Bunkers stand – dort war alles klein und eng, die Treppe wirkte dagegen als sie einen mittelalterlichen Schloß nachempfunden) Und der „Heimtrainer“ neben den grün gestrichenen Doppelstockbetten auf denen ein armer Tropf strampeln mußte um Strom zu erzeugen – wie in „Soylent Green“ Nein danke – dann besser unter denen sein die es als erste trifft …

            1. Der Bunker den ich meine, war in 200 Meter Tiefe.
              Ganz ähnlich wie bei Terminator 3.
              Mit einer Eingangstür die 30 Tonnen wiegt. Es gab 2 davon, eine oben und das Hauptor dann unten.
              Es gab 2 Schwimmbäder. 2 Tennisplätze, Saunen
              Squashplätze, Fitnesstudios, ein Kino, Die Vorratskammer war so groß oder gar größer wie ein Hypermarche. mit Gabelstabler…
              Der Mann beschäftigt einen Ernährungswissenschaftler, Ärzte, einen Physiker, Techniker, IT-ler und Security vom feinsten und alle sind dankbar, das sie im Fall der Fälle mit hinein dürfen.

              Noch Fragen?

  5. Dass Russland gegen einen amerikanischen Gegenschag schlecht gerüstet ist, spielt in den Gehirnen der Militärechsen wohl schon eine Rolle. Denen geht es nur darum, von wem am meisten übrig bleiben.

  6. Diese hirnamputierten Ukroidioten und ihre wertewestlichen Schwachmatenkumpels sind offensichtlich bereit, Armageddon Realität werden zu lassen.

    Einfach nur noch unfassbar!

  7. Nochmal zum gaaaanz langsam drüber nachdenken:
    Der dritte Weltkrieg hat womöglich schon begonnen (einige Analysten behaupten das jedenfalls). Aber auch der hat verschiedene Eskalationsstufen, wobei die allerletzte, die nukleare Stufe, damit beginnt, daß eben genau die Frühwarnradare blind geschossen werden (ob kinetisch per Drohne oder softwaremäßig per Virus, ist egal). Der Angegriffene soll so schnell wie möglich blind werden, damit seine Zweitschlagkapazitält entweder ausgeschaltet oder aber entscheidend geschwächt werden kann. Und nun musste eine russische Militärführung innerhalb Minuten entscheiden, ob es sich um eine gemeine Provokation oder schon um die Vorbereitung des Erstschlages handelt. Beide sind in diesem Fall UNUNTERSCHEIDBAR!
    Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele Millimeter zwischen dem Zeigefinger und dem roten Knopf (DEM roten Knopf…) noch Luftraum übrig war.
    Mit den Angriffen auf die strategischen Frühwarnradare und der Ausschaltung von gleich 20% davon hat die Ukraine aber auch zwei ganz wichtige Punkte gemacht (und einige weniger wichtige), die man durchaus breiter publizieren und diskutieren sollte:
    1. Die Einschätzung der russischen Führung aus den Jahren vor 2022 zur extremen Sicherheitsgefährdung durch eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine wurde voll bestätigt,
    2. es ist noch nicht einmal diese notwendig, damit NATO-Waffen von der Ukraine aus strategische Einrichtungen Russlands treffen, damit ist das Schicksal der Ukraine als selbständiger (und möglicherweise nicht russlandfreundlicher ) Staat besiegelt.
    Und nebenbei wurden Schwächen der Luftverteidigung und des Schutzes strategischer Einrichtungen Russlands aufgedeckt – die werden in Zukunft nicht mehr existieren.

    Wenn ich mich recht entsinne, gab es bezüglich der hier betroffenen strategischen Phase Array Langstreckenradare sogar vertragliche Vereinbarunngen zwischen den USA und der UdSSR, wonach jede Seite nur maximal 10 Stück davon besitzen darf, und nur fest installiert auf eigenem Territorium. Man wollte damals MAD absichern. Heute ist man weg davon, die Verträge wurden von den USA aufgekündigt.
    Man kann nur dankbar sein, daß es diesmal nicht zum großen Knall kam. Die Situation ist durchaus vergleichbar mit der Kubakrise 1961, die ich damals noch erlebt habe, nur war das große Angstzittern vorm Knall diesmal noch viel heftiger. Erstaunlich, daß in den hiesigen Medien so „dezent“ darüber berichtet wurde – offenbar wollte man „die breiteren Bevölkerungskreise nicht verunsichern“?
    Was die Spekulationen des Autors zum technologischen Stand der Infrarotdetektorentwicklung in Russland (oder China…) angeht, würde ich meinen, daß er sicher nicht die letzten militärischen Geheimnisse der Russen kennt. Wir haben in der DDR schon in den 80ern an diesen Materialien geforscht (immer mit einem russischen Kollegen auf der Schulter 😎) und waren nicht schlechter als die andere Seite. Wenn Jelzin das nicht alles im Suff zerschlagen hat (Fachleute sagen, er hätte nur begrenzten Zugriff auf das Militär gehabt), war also das russische Militär nicht so sehr im Nachteil. Und daß sie über die ganzen Jahre ausreichend Satellitenstartkapazität hatten, kann niemand leugnen.

    Und jetzt wird über die Freigabe der Langstrecken-Waffen gegen russisches Territorium diskutiert und beschlossen – weil Russland nicht gleich zurückgeschlagen hat? Die sind alle irre geworden…
    (Hatte ich so ähnlich schon mal vor paar Tagen geschrieben – und es wird immer schlimmer)

    1. Die Situation ist durchaus vergleichbar mit der Kubakrise 1961

      Es gibt einen entscheidenden Unterschied. Die Qualität der politischen Eliten im Westen. Was auch immer man von Kennedy halten mag, er und erst recht seine Umgebung, waren persönlich und intellektuell weit über die heutigen verbohrten Vollidioten erhaben.

      1. Wie gesagt 50% der Amerikaner sind religiös motiviert.
        Vor allem die in den Führungspositionen.
        Wenn die auf den Knopf drücken, ist das für die so eine Art Erlösung.

      2. Du hast den Punkt getroffen.
        Genau das macht mir am meisten Angst. Dummheit und Unwissenheit richten die größten Schäden an.

      3. So ist es. Dazu kommt, dass diese Vollhorste ahnen, dass ihr System am zerbrechen ist, ihre Macht zu sinken droht. Anstatt zur richtigen Zeit auf das Ufer zu driften, wo ihre blumhafte Darstellung ihrer angeblichen Werte eine Chance zur Realisierung erhalten kann, die dann für alle Menschen dieser Erde gelten soll, reiten sie ein totes Pferd & merken vor lauter Selbstüberschätung & Egomanie nicht einmal, dass sie so nicht weiter kommen können.

        Es sieht insgesamt nicht gut aus mit einer Politik lauter Vollpfosten. Was besonders schmerzt ist _ mit wenigen Ausnahmen _ das völlige Versagen der Intelligenzia, von der man kaum kritische Stimmen vernehmen kann. Dass die Mehrheit der Bevölkerung völlig verblödet wurde ist ja noch nachvolltziehbar, bei der derzeitigen Bildung & dem Bullshit an Informationen per Mainstremmedien. Es fehlt einen Massenaufstand, Budapest hat es am Wochenende vorgemacht & das ausgerechnet in einem Staat, der doch sooo autoritär & ´illiberal´ geführt wird…

        1. Budapest hat es am Wochenende vorgemacht & das ausgerechnet in einem Staat, der doch sooo autoritär & ´illiberal´ geführt wird…

          Tja…und Victor Orban hat auch noch eine gute Rede gehalten, den die allermeisten GottesMedien des Wertvollwesten als Putinvasall behaupten anzusehen!
          Ein Irrenhaus hier…

    2. Ich schätze dieser Angriff auf das russische Frühwarnsystem sollte weniger einen Erstschlag vorbereiten sondern das weitere Engagement Russlands garantieren im Zusammenhang mit dem US Plan Russland ausbluten zu lassen in der Ukraine. Wie ganz richtig geschrieben, kann jetzt der Kreml die Ukraine auch nicht mehr als Rumpf bestehen lassen und muss jetzt versuchen das gesamte Gebiet unter Kontrolle zu bringen,

  8. Ich spekuliere mal….

    Voraussetzung
    „Welche Eskalationsgefahr in der Freigabe westlicher Marschflugkörper für den Beschuss russischen Territoriums steckt, zeigen zwei ukrainische Angriffe auf russische Radaranlagen am 23. und am 26. Mai. Bei den Radaranlagen handelt es sich um sogenannte Over The Horizon (OTH) – Ultra High Frequency (UHF) Radare, die genutzt werden, um anfliegende ballistische Raketen bereits in großer Entfernung von horizontal bis zu 6.000 und vertikal bis zu 8.000 Kilometern zu entdecken.[8] Eine der zwei Anlagen befindet sich in Armawir in der südwestrussischen Region Krasnodar, die zweite bei Orsk an der Grenze zu Kasachstan. Kiew behauptet, Moskau nutze beide Anlagen, um Operationen der ukrainischen Streitkräfte aufzuklären. Experten halten dies im Fall der Anlage bei Orsk für eindeutig falsch: Diese werde verwendet, um mögliche Angriffe aus dem Mittleren Osten aufzuspüren, berichtet etwa die Washington Post. Mit Blick auf die Anlage in Armawir sind sich Spezialisten weithin einig, dass sie nicht taugt, Angriffe mit Drohnen zu entdecken. Bezüglich Angriffen mit ATACMS-Raketen gehen die Meinungen auseinander. Allerdings habe Russland dafür eigentlich „andere Radarsysteme“ zur Verfügung, stellt Markus Reisner fest, ein Offizier des österreichischen Bundesheeres, der mit seinen detaillierten Analysen zum Kriegsgeschehen in der Ukraine bekannt geworden ist.

    Armawir liegt in Richtung Georgien, Orsk liegt in Richtung Kasachstan.

    Vom nächstgelegenen Grenzpunkt Georgien, ist die Luftlinie bis Moskau ca. 1.200 km und Kasachstan bis Moskau sind es runf 850 km.
    Beide Länder stehen seit geraumer Zeit im Fokus der NATO und EU.

    Da die beiden Radaranlagen absolut keinen Nutzen für Russlands Intervention in der Ukraine haben, sieht die Sache wohl eher nach einem Test-Szenario der NATO aus.

  9. Laut russischer Nukleardoktrin würde übrigens schon ein Angriff auf die Radaranlagen zur Früherkennung von Atomangriffen, wie er erfolgt ist, einen massiven nuklearen Gegenschlag rechtfertigen. Es hätte also auch ganz anders ausgehen können. Und unabhängig davon ist die Welt nun unsicherer geworden, da bei den Russen nun verständlicherweise der Finger am Abzug liegt.
    Umso seltsamer ist es freilich, dass der durchschnittliche deutsche Medienkonsument nichts davon weiß, weil die Mainstreammedien den Vorfall geflissentlich ignoriert haben.

    1. Der Westen hat eigentlich schon unzählige Casus Bellis verursacht, Russland könnte sich einen von vielen Kriegsgründen aussuchen wenn es unbedingt wöllte. Die Bedienungen für den Einsatz von Atomwaffen, die in der Nukleardoktrin stehen, sind jedenfalls längst überschritten. Russland könnte das jetzt bereits längst mit seiner Doktrin begründen. Aber was da drin steht, berechtigt Russland dazu, verpflichtet es jedoch nicht.

        1. Kann man ganz klar auslegen. Die Bedienungen für den ersteinsatz von Atomwaffen gegen USA und NATO Staaten sind gegeben.

        2. Das mag Faschos wie Dir fremd sein, aber offenbar hat das russische Oberkommando mehr Verantwortungsbewusstsein und Humanität als Du je haben wirst.

          Und natürlich kann das Oberkommando nach eigenem Entschluss und „Belieben“ auslegen, ob es den Schritt in Richtung globaler Katastrophe unternimmt oder unterlässt. Zum Glück scheint es in Moskau (und Beijing) noch Menschen mit Verstand an der Spitze zu geben. Bei uns fürchte ich, ist Dein Annalena-Niveau Mainstream.

      1. Eine Bitte an den RussHacker:
        Verwechsle bitte nicht mehr die Bedienungen (von Geräten) mit den Bedingungen für den Einsatz (dieser Geräte)!

  10. Das dümmste ist immer noch zur Scheiß Ukraine zu stehen.Diese verborten Idioten führen uns in den 3.Weltkrieg zusammen mit dieser unfähigen Regierung.Jeder scheint zu vergessen dass Russland mit seiner billigen Energie unseren Wohlstand mit aufgebaut hat.

  11. Bei „Maybrit Illner“ im ZDF am vergangenen Donnerstagabend, kritisierte der Ex-Außenminister und Vorsitzender der „Atlantikbürcke“ Sigmar Gabriel Olaf Scholz für seine Zurückhaltung und forderte Angriffe östlich der Ukraine. Alle Anwesenden waren sich grundsätzlich darüber einig, dass die Ukraine gewaltsame Konfliktlösungen auch auf russischem Gebiet anwenden dürfe, ja sogar müsse.

    Da möchte man doch den Genossen Gorbatschow im Jenseits anrufen und ihn fragen ob er es bereut dieser Nation die Widervereinigung geschenkt zu haben.

    1. Na ja, ich glaube nicht, dass er noch was zu verschenken hatte. Sicher war er unfassbar naiv und rechnete nicht mit der Verkommenheit des Westens, die er doch hätte im Parteilehrjahr studieren können. Nicht von dem, was damals in der kommunistischen Propaganda vorgetragen wurde, muss zurückgenommen werden. Wirklich gar nichts. Aber wie es aussieht, werden wir das bald mit ihm persönlich im Jenseits diskutieren können. Nur, die Wiedervereinigung hätte er verzögern, aber nicht mehr verhindern können.

      Der Artikel beschreibt das russische Dilemma sehr überzeugend und bestärkt meine Überzeugung, dass die ukrainische Tragödie eben nicht ihrem Ende entgegen geht, sondern dass die Katastrophe noch wahrscheinlicher wird. Russland kann konventionell die NATO nicht besiegen und die nuklare Option bedeutet das Ende Russlands und Europas, wenn nicht sogar das Planeten.
      Die amerikanischen war pigs kalkulieren, dass Russland eher die Niederlage in Kauf nimmt, als in den Atomkrieg einzutreten. Das ist nicht unplausibel.
      Und wenn es schief geht…

      1. Mittlerweile ist Foreign Policy so weit, der Ukraine die Auflösung der Grossverbände und die Preisgabe der grossen Städte einschliesslich Kiews zu empfehlen. Nicht gerade ein Zeichen einer NATO, die Russland nicht konventionell „besiegen“ kann.

        Oder wie meinst Du das? Sicher würde die Eroberung der NATO-Länder Russland überfordern, das sind, wie die Russen feinsinnig bemerkten „dicht besiedelte Gebiete“, in jedem müssten Garnisonen hinterlassen werden, dafür reicht das Personal der russischen Streitkräfte nicht. Das wollen sie auch nicht.

        Für die Ukraine reicht es allemal. Da dürfte ein Drittel der Bevölkerung explizit für Russland sein, die Hälfte schweigend, zum Teil grummelnd zustimmen, vielleicht 10-15% in unterschiedlichem Ausmass dagegen sein. Nach dem Zusammenbruch des Svinoreichs wären da nicht viele Banderaschreier übrig,
        Für einen Massenwiderstand, oder gar den Guerillakrieg, von dem Foreign Policy träumt, reicht das nicht. Vielmehr würden diejenigen mit Dreck am Stecken nach Aufhebung von Grenzregime und Schiess-(und Drohnenmord)befehl nach Westen rübermachen. Sie hätten auch gleich ein Asyl-Freiticket in der EU.

        1. Ja, was meine ich? Ich habe von Militär, außer meinen eigenen Erfahrungen als Soldat, keine Ahnung. Aber ich habe es nach einem Interview von Assange auf einmal verstanden. Unter Bezug auf geleakte Dokumente meinte er, dass die USA nicht Krieg führen, um zu „siegen“, sondern um Länder als politischen und wirtschaftlichen Faktor zu zerstören. Wenn man dem folgt, ergeben all die „Niederlagen“ der letzten Jahre einen Sinn. Die zum Beispiel oft behauptete Motivation , in den Irak einzufallen, um Zugriff auf sein Oel zu bekommen, war nie schlüssig. Das konnten sie einfach kaufen.
          All die Länder, in denen sie eingefallen sind und aus denen sie sich „geschlagen “ zurückzogen, sind nachhaltig zerstört.

          Sie müssen auch in der Ukraine nicht „siegen“ Sie müssen und wollen den Krieg aber so lange wie immer es geht, weiterführen. Ob in Kiew oder Tschernowitz ist ihnen vollkommen egal und jetzt, wo sich zeigt, dass die Ukrainer knapp werden, die freudvoll sterben, sollen die Europäer zur Schlachtbank. Die Eskalation der letzten Tage ergibt dann einen grauenvollen zynischen Sinn. Entweder die Russen reagieren darauf , dass sie noch mehr mit NATO – Raketen beschossen werden, dann gibt es den großen Krieg in Europa oder sie halten weiterhin still und versuchen, die Ukraine zu besiegen. Aber dann werden auch europäische Truppen eingesetzt. Die Verblendung und intellektuelle Minderwertigkeit unseres politischen Personals erleichtert es den Amis. Und ehrlich, glaubst du den ganzen Propagandamüll von der mangelhaften Kampffähigkeit des Westens ? Ich nicht und ihre ukrainische Proxyarmee hat sich nicht schlecht geschlagen. Da sollten wir uns nichts vormachen.

          Das meine ich, wenn ich schreibe, dass die Russen konventionell – nicht gegen die Ukraine sondern gegen den gesammten Westen – nicht siegen können und die Amis können das noch ewig weitermachen. Es sterben Ukrazis und Russen. Und wenn die Ukrainer nicht mehr können und wollen, eben Deutsche.
          Die Verursacher des Wahnsinns aber können sie nur mit dem interKontinentalen Erstschlag erreichen, was das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bedeutet.
          Ich sehe nicht, wie wir da wieder rauskommen.I

          1. Einer (bzw einige) der von mir oft gehörten US-Militärs a.D. hatte mal postuliert, dass sich die USA entgegen den Intentionen ihrer Gründerväter zu einem Imperium entwickeln. Für sie ist das antike Rom (S.P.Q.R.) das Vorbild, verbunden mit der religiösen Überzeugung vom ‚Auserwählten Volk‘ mit der (heiligen) Stadt on the hill. Für diejenigen Amerikaner, die an der Verfassung der USA festhalten, ist Letztere nur der Sumpf (D.C.). Und ‚Krieg führen‘ heißt für US-Militärs seit dem Bürgerkrieg eigentlich bis zum Sieg, und ‚Sieg‘ bedeutet ihnen idR vollständige Vernichtung des Gegners (wie auch in den Indianerkriegen praktiziert). Das weicht erheblich von den in Europa bis zum 19.Jhdt erreichten Kriegsführungstandards ab. Erst die Nazis hatten Rassismus auch wieder auf Europäer angewendet.
            Von Prof Ted Postol (Autor dieses Beitrags) existiert auf YT auch ein Vortrag über die Auswirkungen von üblichen A-Sprenköpfen verschiedener Kaliber auf die US-Ostküste. Dem stellt er zum Schluss den wesentlich größeren Wirkungsradius eines russ Poseidon Hochgeschwindigkeitstorpedos (unentdeck- und -bekämpfbare U-Drohne mit atomarem Antrieb und Sprengkopf) gegenüber.

      2. Sicher, Gorbatschow hätte dafür Alles fordern können, vorausgesetzt er verfügte über Rückgrat und politische Erfahrung. Auflösung der NATO wäre wohl das Mindeste.

    2. Jo! War aber schon weit früher fragwürdig. Was ich über deutsche Politiker & deren zustimmende Bevölkerung in diesem Zusammenhang denke, übertrifft jegliche deutsche Wortwahl die als Synonym zu ´Widerlichkeit´ steht.

  12. Rußland wird das ignorieren und aussitzen… denn das sind alles nur Nadelstiche. Und um so mehr wird das die NATO und den Westen lächerlich machen.

    Putin hat ganz aktuell erwähnt, daß die Ukraine pro Monat (jetzt) 50.000 Soldaten verliert — tot oder schwerst verwundet (fallen dauerhaft aus). Und daß Rußland nur 1:5 an Opfern dafür bringen muß. Man kann sich dann die Gesamtzahlen zurechtklöppeln… und kommt dann darauf, daß Mediazona recht korrekt liegt.

    Die Ukraine kann pro Monat per Zwang nur 30.000 bis 50.000 neue Soldaten ausheben — und diese sind nicht ausgebildet… werden zunehmend leichtere Opfer für die russische Armee.

    Ich glaube diese Zahlen. Und damit ist das dann eine simple Rechnung, wann die Ukraine kollabieren wird. Und wenn die zweite Garde der Ukraine halbwegs klug ist, dann werden die irgendwann (in näherer Zukunft) die Reißleine ziehen und Selenski liquidieren… und sich den Russen ergeben und assimilieren lassen — unter Applaus der breiten Bevölkerung.

    Denn die Schulden durch den Krieg werden eine freie Ukraine im Westen ohnehin nicht mehr möglich machen. Und somit hat die Ukraine nur im Osten eine Zukunftschance…

    BTW: Selenski soll sich schon eine Fluchtburg auf Zypern gekauft haben…

  13. Die Russen können eh nichts. Halbe Schwarzmeerflotte versenkt – nichts passiert. Zwei A-50 vom Himmel geholt – nichts passiert. Frühwarnsystem auf russischem Territorium zerschossen – nichts passiert. Beschuss von Belgorod als Dauerzustand – nichts passiert. Getreidefrachter der Ukraine fahren wieder – nichts passiert.
    Ehrloser Faschistenstaat eben. Reaktionen umgekehrt proportional zu den kindischen Drohungen.

    Ach ja. Das Staatsbudget-Defizit betrug gegenüber der „Prognose“ in den ersten vier Monaten mehr als hundert Prozent. Love it!

    1. Das Problem mit Überschreiten von Roten Linien ist, man geht ein großes Risiko ein da man nicht weiß welche die letzte ist.

      Ihr habt auch gedacht es würde nichts passieren wenn man das Minsker Abkommen und das Angebot Russlands über einen Nichtangriffspakt vom Dezember 2021 einfach in den Wind schlägt. Ihr dachtet es würde schon nichts passieren und Russland würde dabei einfach zusehen wenn Ukrainische Armee den Donbass überrennt.

      Napoleon und Hitler machten sich auch fatale Illusionen über Russlands Kampfbereitschaft sowie militärischen Fähigkeiten und Kapazitäten.

      1. Dann soll der Russe mal seine Fähigkeiten zeigen. Was ich sehe, ist, dass er seit zwei Jahren und drei Monaten an der Peripherie Europas fest hängt.

        1. Dann soll der Russe mal seine Fähigkeiten zeigen.

          Mit 50 Staaten, den „Horrorsanktionen“ und dem ausräumen eurer eigenen Waffenkammern seid ihr seit zwei Jahren nicht in der Lage gewesen Russland in die Knie zu zwingen und habt nur unsere Armee trainiert. Das habt ihr euch auch einfacher vorgestellt was?

          Reicht dir das nicht als Demonstration?
          Muss es denn unbedingt ein Hyperschall-Tiefflug einer Avangard über Berlin sein?

    2. Mit Putins Worten:

      Du lebst in einem relativ kleinem Land mit sehr hoher Bevölkerungsdichte. Das solltest du in deiner Kalkulation dringend berücksichtigen.

      1. Und Du lebst in einem Land mit nur zwei relevanten Städten, einem vergammelten Atomarsenal und zu wenig Frühwarnradarsystemen. Und zu wenig Toiletten.

        1. Grundgütiger.
          Du schäumst ja vor Hass. Kannst the Day After wohl nicht abwarten.
          Ruhig Blut. Wenn Deine Heroes im Westen so weiter machen, wird Threads Realität.
          Bis dahin kümmere Dich um was anderes, vielleicht Kinder?

        2. Es gibt genug Videos im Internet, die die Fortschritte der RF-Truppen in der Ukraine zeigen. Und auch solche über den Stand der russ Militärtechnik vieler Bereiche. Es gibt sogar eines, das zeigt, wie die festen russ ICBM-Silos geschützt werden, zB mit solide verbunkerten automatisch aktivierbaren Maschinenkanonen und Abwehrraketen.
          Wer das alles nicht kennt oder zK nehmen will, ist einfach nur ahnungslos und läuft Gefahr, einst als Narr dazustehen, falls er dadurch nicht zuvor zu Tode kommt.
          Übrigens, mit reinen Überzeugungen ohne wirkliche Substanz kann man keine Diskussion führen. Wer das trotzdem tut, gerät schnell in den Verdacht, ein bezahlter Troll zu sein…

    3. Die Russen haben eine allgemein hervorragende Ausbildung und auch ganz allgemein wesentlich mehr Geschichtsbewußtsein, sind emphatischer und auch freundlicher zu fast Jedermann.
      Die Russen wissen immer auch mit wesentlich weniger Mitteln, das Beste aus fast jeder Situation zu machen.

    4. Wirre Worte der Verzweiflung?

      Die Realität am Boden ist: Für Russland läuft der Krieg — attrition war — ideal nach Plan. Es müssen keine Gebiete mit überflüssigem Blutzoll sinnlos erobert werden, um am Ende doch den ganzen Kuchen (ohne das Shithole Galizien) zu bekommen.

    5. Deine Bildzeitungsparolen werden immer dümmer. Fascho. Achja, gestern wieder ne Panzerhaubitze abgebrannt, ein ganzes Bataillon von Nazidrohnenpiloten südlich von Charkow, insgesamt 27 Geschütze, 4 Panzer. :). Meinjanur, so gut sieht es für Deine braunen Freunde nicht aus.

      Übrigens beurteilen US-Militärexperten die Sarmat und Avangard etc. etwas weniger euphorisch als Du, sie meinen, sowas hätten sie nicht, genau wie Hyperschallsysteme. Nur Rassisten wie Du glauben noch an das Adolfmärchen vom slawischen Untermenschen.

    6. Zu der dümmlichen Lüge über das Staatsbudget:

      🇷🇺🛢️ The Russian Ministry of Finance says that oil revenues to the Russian budget in May increased by almost 50% (to $7.1 billion) compared to last year, Bloomberg writes.

      Total oil and gas revenues reported by Russia increased by 39% to $8.91 billion.

      This is due to the fact that Urals oil prices rose from $58.6 to $74.98 per barrel, and Moscow adapted to the sanctions and the G7 price ceiling.

      (Intelslava)
      „Love it“ lol

    7. Gerade ist in Charkow eine Druckerei wegen russischer Raketen umgefallen
      https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/katapult-druckerei-in-charkiw-zerstoert-der-angriff-erschuettert-europas-buchhandel-li.2221971
      Stellt sich raus das die sehr günstig für europäische Verlage (z.B. Katapult wird im Text genannt) gedruckt haben. Jetzt wird endlich klar warum die Bücherpreise so am Steigen sind – billig drucken, teuer verkaufen=Profit.
      Herzliches Beileid an Katapult – vielleicht doch wieder in Pößneck (GGP Media Druckerei von Bertelsmann) versuchen?
      Ein Karlspreisgewinner der mit Nazisprüchen 2022 aufgefallen ist darf behaupten das die Russen gezielt Druckereien angreifen „um die Ukrainische Kultur zu zerstören“ Irgendwas haben die Russen richtig gemacht …

    8. Du bist genauso verpeilt wie kriegstreiberische US-Politiker, die bei den Einschätzungen der RF noch vom Jelzin-Stand ausgehen. Nur verdienen die wenigstens noch an ihrer überteuerten Rüstung, du aber nicht! Übrigens, die Unterschätzung seines Gegners ist der 1.Schritt zur Niederlage!
      Nebenbei, die Schulden der USA betragen inzwischen ca 34,6 Bio $. Kein Wunder, dass viele Staaten aus dem $ flüchten…

  14. Explodiert eine Rakete mit atomaren Sprengkopf in Moskau, starten wer weiß wie viele Raketen gen USA. Ein oder zwei kaputte Radaranlagen sind dann egal. Eine atomare Rakete gestartet von einen U-Boot im Pazifik mit Ziel LA und haste nicht gesehen weg ist die Hochtechnologie.
    Alle Gedanken Russland unbeschadet zu beseitigen sind maximaler Unsinn. Militärische Aufklärung arbeitet ganz ohne Radar.
    Selbst wenn z. Bspl. in Rammstein ohne Ankündigung atomare Sprengköpfe bewegt werden und sich ein Bedrohungspotential aufbaut, und dann ein konventioneller Angriff erfolgt. Was dann?

    1. Die Musiker um Herrn Lindemann sind am kommenden Atomkrieg nicht schuld. Ich bin normal kein Rechtschreibnazi, das konnt ich mir aber eben nicht verkneifen.

  15. Die Ziele der vermeintlich ukrainischen Angriffe werden von USA/Nato ausgesucht, die Waffen ebenfalls von denen programmiert. Vielleicht darf zum Schluss dann noch ein Ukrainer auf den Auslöseknopf drücken.Wir haben diese Diskussion doch durch die abgehörten Gespräche unserer BW-Generäle mitbekommen.
    Die USA haben sich im Ukrainekonflikt wieder einmal grandios verkalkuliert. Russland sollte eigentlich nach wenigen Monaten Wirtschaftkrieg am Boden liegen, um anschließend ungehindert China anzugreifen zu können. „Wir werden Russland ruinieren!“, trötete unsere kindliche Außenministerin kurz nach der Eskalation des Konflikts 2022. Und jetzt? Russland darf nicht gewinnen, sonst steht die gesamte Nato-Politelite vor dem Offenbarungseid. Also wird weiter eskaliert, Richtung Atomkrieg. Wie wird die Nato reagieren, wenn Russland mit rein konventionellen Mitteln als Antwort auf Nato-Angriffe auf Russland z.B. den Tunnel zwischen Frankreich und GB flutet, die berühmte Öresundbrücke zerstört, oder den Nord-Ostseekanal oder den Mittellandkanal trocken legt? Russland braucht noch nicht einmal Atomwaffen, um Nato-Europa nachhaltig stillzulegen.

    1. „Wir werden Russland ruinieren!“, trötete unsere kindliche Außenministerin kurz nach der Eskalation des Konflikts 2022.

      Mein Favorit immer noch der EU-Chefdiplomat (wenn man ihn als Diplomat überhaupt bezeichnen kann) Josep Borell mit Zitat: „Dieser Krieg wird auf dem Schlachtfeld entschieden“.

      Kann man nur sagen: Wie ihr wollt, so sei es!

    1. Hatten wir weiter oben schon. Der macht sich auch gefährliche Illusionen Russland würde NATO Länder nie im Leben angreifen und sich auf das Plattmachen von Kiew beschränken. Die Stimmung hier in Russland sagt mir persönlich was anderes. Scheiß auf Kiew, unsere Gegner sitzen in Washington, London, Paris und Berlin.

      1. Das Plattmachen von Kiew wäre ziemlich kontraproduktiv. Ich denke, dass Russland die Rolle der Ukraine als Proxy in diesem Krieg der USA/Nato gegen Russland verstanden hat und sich im Falle der Eskalation durch Washington und seiner Vasallen nicht mit Kiew beschäftigen wird. Ganz Nato-Europa bietet sich als Ziel an, unterhalb der atomaren Schwelle. Wie schon oben beschrieben…

  16. Ich denke auch, dass Russland eher Rczew, Schrobenhausen etc. „plattmacht“ als Kiew. Und eher Rüstungs- und Infrastrukturzentren als Grossstädte. Sowas macht eher die NATO.

    1. Und eher Rüstungs- und Infrastrukturzentren…
      Ich denke, dass die Rüstungszentren im Zuge eines solchen Konfliktes eher zweitrangig sind. Wenn ich ein Land wie Deutschland lahmlegen will, zerstöre ich zuerst seine Internetknoten und dann seine Infrastrukturzentren. Und davon gibt es nicht viele. Und daran ist mittelfristig auch nichts zu ändern, hochentwickelte Länder die D kann man nicht mehr „kriegstauglich“ machen, das ist alles nur dummes Geschwätz, um die Kassen der Rüstungskonzerne zu füllen.

  17. Wenn ich mir den Artikel und die ganzen Kommentare (abzüglich der selten dümmlichen Trollereien) so durchlese, dann finde ich das auf der einen Seite zwar durchaus interessant; und es ist auch nicht so, daß ich viele der geäußerten Gedanken nicht nachvollziehen könnte oder sie für völlig unrealistisch hielte. Dennoch frage ich mich auf der anderen Seite nach dem tieferen Sinn des Ganzen. Denn letztlich bleiben es ja im Großen und Ganzen trotzdem – Spekulationen. Wie war das noch mit dem, was in einem Krieg als Erstes stirbt ?
    Nach den Dauer-Lektionen der letzten Jahre in Sachen Propaganda sollte man m.M.n. die schon so häufig zitierte „kognitive Kriegsführung“ nicht ganz vergessen. Und zwar von allen Seiten. Und ich bin mir – jenseits von Spekulationen – bei keiner Seite wirklich sicher, was sie so alles umtreibt.
    Und wenn man sich dann so anschaut, wie sehr unsere Welt bzw. die Gesellschaft(en) mittlerweile von Außendarstellung geprägt sind, daß einem nur noch schlecht werden kann, dann stelle ich jegliche offizielle Verlautbarungen (bzw. das permanente Getöse und Säbelrasseln) zumindest auf den Prüfstand.

    1. Ich glaube, auch hier haben viele Leute einfach Angst, wie es weiter geht. Dann fängt man an, ein wenig zu spekulieren. Das ist dann leichter zu ertragen.

      1. Ja, dachte ich mir auch schon. Dafür habe ich auch vollstes Verständnis.
        Man sollte sich davon nur nicht zu sehr vereinnahmen lassen.

  18. Postol ist im Gegensatz zu vielen „Psuedo-Experten“ (spooks) vom „Verein für verantwortliche Staatskunst“ (spook Outlet) ein echter Wissenschaftler. Er hat das Team UN OPCW aufgebaut und war einer der 4 Whistleblower, die die false flag Gasattacken in Syrien entlarvt haben, z.B. im Gouta.

    Das hätte man im Intro vielleicht erwähnen können, zumindest was seine akademische Karriere ist.

    In Deutschland wird dagegen bis heute noch behauptet, dass es die gab, genauso wie Russiagate und anderen gefährlichen Quatsch. Bei Nawalny stand vor einiger Zeit in einem US-Finanzjournal, dass er doch nicht vom bösen Putin umgebracht wurde.

    Genau deshalb ist Deutschland eine immer unbedeutendere Provinz des Imperium, weil zu viele Untertanen an all diese Lügen glauben und keinen Mut haben sich dagegen zu wehren.

  19. Er kann vermutlich nicht anders angesichts seiner Stellung in den USA, allen Beteiligten die Absicht zuzusprechen, keinen Weltkrieg auslösen zu wollen, von Dummheit zu sprechen. Hält das der Realität stand?
    Es gibt in den USA bis in höchste Staatsorgane ein Netzwerk von „Neo-Straussianern“, die auf die Notwendigkeit eines Armageddon setzen, um angeblich einem Holocaust zuvor zu kommen. Dafür setzen sie auch auf den Atomkrieg. Ähnliches kann man von den ukrainischen „integralen Nationalisten“ sagen, sie sind Verbündete im Krieg gegen Russland. Beide haben die Möglichkeit, die US -Streitkräfte dazu zu bringen, derartige Angriffe zu inszenieren. Die Ukrainer haben nicht den Zugriff auf die dafür notwendigen Anlagen, das konnten nur die USA gewesen sein.

    1. Im US-Militär gibt es extra Kontrollen vom Militärgeheimdienst, dass keine Evangelikalen, die an Armageddon glauben, in die Nuklearstreitkräfte kommen, und es wurde vor Jahren geschätzt, dass bis zu 20 % aller US-Soldaten in evangelikalen Endzeitsekten sind.

      In Israel spielen Weltuntergangssekten auch eine Rolle.

      Wären Neo-Straussianer nicht eher Accelerationisten? Einige von denen sind enttäuschte „Marxisten“, die sich dann der dunklen Seite angeschlossen haben.

      Aber es ist schwer das richtig einzuschätzen.

      1. Wer nannte sich schon Marx ist, ganze Parteien mitsamt ihren beherrschten Staaten, die aber den Ausgangspunkt von Marx, die Wertformanalyse, aus pragmatischen Gründen nicht begriffen oder bewusst negierten, und somit ins Gegenteil der Marxschen Theorie in der Praxis abglitten.
        Die Selbsteinschätzung ist überall fragwürdig, selbst Steve Bannon bezeichnete sich als den größten lebenden Leninisten, warum auch immer.

  20. „Ich habe versucht, die Führung der US-Regierung vor diesem ernsten Problem zu warnen, das schon vor 30 Jahren hätte gelöst werden können, indem die USA den Russen bestimmte Technologien „geliehen“ hätten. Meine Vorschläge sahen vor, den Russen spezielle weltraumtaugliche Infrarot-Arrays und Elektronik zur Verfügung zu stellen, mit denen sie ihre eigenen Systeme bauen könnten.“

    Hahaha! Ist der Autor echt so naiv oder ist das die übliche Propaganda aus westlicher Feder?
    1. Natürlich hat Russland satelitengestütze Frühwarnung. Wegen eines Fehlers dieser Sateliten wäre es in den 80ger fast zum einem Atomkrieg gekommen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow
    Man kann davon ausgehen, dass die technische Qualität inzwischen sich „etwas“ verbessert hat.
    2. Russland hat noch genügend westliche Waschmaschinen ;). Ernsthaft, die Mär von der technischen Überlegenheit des Westen wird auch beim 100sten Aufguß nicht besser. Leo und Abrams lassen grüßen!
    Und bzgl. der Chips – Russland hat eine eigene Chipproduktion. Sie mögen preislich nicht konkurrenzfähig mit Produkten aus Taiwan sein, aber das ist für die militärische Nutzung egal.
    3. Und da wird es lächerlich – wie naiv muss der Autor sein, um zu glauben, dass Russland sich ausgerechnet in Punkto Raketenfrühwarnsystemen auf westliche Technologie zu verlassen. Mit vermutlich bereits hard-und softwaremäßig eingebauten Backdoors oder Killswitches.

    Zusammengefasst ist der Artikel schlicht ein weiteres Stück transatlantischer Propaganda, die viele üblichen Narrative bedient, nur ein wenig subtiler.

    1. Hahaha! Ist der Autor echt so naiv oder ist das die übliche Propaganda aus westlicher Feder?
      1. Natürlich hat Russland satelitengestütze Frühwarnung. Wegen eines Fehlers dieser Sateliten wäre es in den 80ger fast zum einem Atomkrieg gekommen.

      Postol behauptet nicht, dass die RF über keine satellitengestützte Frühwarnung verfügt, sondern dass diese Satelliten ausschließlich die US-Raketensilos überwachen, die weltweiten Ozeane nebst den atomar bestückten U-Booten aber nicht.
      Diese Behauptung widerspricht zumindest nicht dem Zwischenfall von 1983, als das satellitengestützte Frühwarnsystem irrtümlich Starts aus einzelnen US-Silos meldete.

      Laut russ.sprachiger Wikipedia hat die RF gegenwärtig 5 Frühwarnsatelliten des neuesten Systems KUPOL im All. Geplant sind 10.
      Dieses System soll auch die Ozeane überwachen können.
      https://en.wikipedia.org/wiki/EKS_(satellite_system)

        1. Die Einträge zu Kupol bei der russ. Wikipedia sind aus der Zeit vor 2022. Deshalb ist dort der letzte KUPOL-Satellit (seit Nov. 2022 im Orbit) noch nicht eingetragen. Auf der von mir verlinkten eng.sprach. Wikiseite dagegen schon.

          Was die jüngste „Beeinflussungsoperation“ auf der russ. Wiki angeht, von der Wikihausen berichtete:
          Die russ. Wikipedia ist, vielleicht abgesehen von aktuell-politischen Themen, _bisher_ noch die beste Quelle bzw. der beste Recherche-Startpunkt zu allem, was Russland bzw. die SU anbetrift.

  21. Es gibt auch Kommentatoren die behaupten, daß die USA bei ihrem „Fähigkeiten“ maßlos übertreiben und die Russen maßlos untertreiben. Im Rahmen der „Show für Außenstehende“ (Journaille, Politikerdarsteller und Sofa-Generäle).

    Das puschelt das Ego der Amerikaner — denn für 1 Billion Dollar muß ja auch etwas bei rumkommen… und was kann man mit 60 Milliarden, wie bei den Russen, schon wuppen? Und die US Bürger würden auch irgendwann auf die Barrikaden gehen, wenn die für 50 Billionen (seit Vietnam) nicht auch nur ein wenig an Gegenleistung bekommen…

    Aber man sieht das ja beim aktuellen Versagen von GPS gegenüber GLONASS. Das High-Tech des Westens hat seine Grenzen. Und am Ende steht dann westliches High-Tech gegen östliche Masse… wie schon im zweiten Weltkrieg.

    Wenn es also hart-auf-hart kommt, dann würde ich mein Geld nicht auf die NATO setzen. Dumm nur, daß ich auf dieser Seite vom (von Brüssel gebastelten) eisernen Vorhang sitze und nicht in Südamerika — wo die US-Milliardäre ihre Fluchtburgen haben.

    1. Bei der Raketenabwehr hat man jetzt leider gesehen, dass die Systeme, wie z.B. Postol mal über Patriot behauptete, sie würden nicht funktionieren, doch funktionieren, allerdings sind sie fehleranfällig und teuer. Er hat vielleicht nicht immer die neusten Informationen. Oder wenn S-400 abgeschossen werden können, sind sie doch nicht so unverwundbar.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Theodore_Postol#Patriot_missiles_in_Operation_Desert_Storm

      Der Wiki-Artikel ist geschrieben worden von seinen Gegnern, gerade die Kritik an seinen Untersuchungen in Ghouta.

      Eigentlich müssten wir möglichst viel von den Daten und Maschinen selbst überprüfen, ob das stimmt, was gesagt wird. Postol kann etwas helfen, was das Verständnis betrifft, als Wissenschaftler, und auch seine Aussagen müssen natürlich überprüft werden.

      1. Mit Khinzal oder Zircon wurde das Problem der Raketenabwehr auf eine neue Stufe gestellt… die Systeme der 1980er sind jetzt veraltet.

        Bei ICBMs hatte man Zeit und konnte in der Ferne die Waffen abwehren. Jetzt ist zwischen Erkennung und Reaktion die Zeit minimal zusammengeschrumpft.

        Ich denke, daß Patriot keinen einzigen Hyperschall MFK abschießen konnte — daß hier nur Propaganda Seitens der Ukraine verbreitet wurde. Und ich denke, daß die Russen diese Waffen trotz allem sehr sparsam einsetzen — zum einen, weil sie genügend billigeres Material haben… zum anderen, weil sie der NATO nicht die Chance zum Lernen geben wollen… und weil die Russen diese Waffen für den echten Ernstfall zurückhalten wollen.

        Andererseits… S400 wird auch nicht besser sein als Patriot PAC3.

        Bei Luftabwehr macht es die Masse. Deutschland mit seinen paar Patriot kann gar nichts bewirken. Wir könnten vielleicht ein paar Kommando-Punkte für kurze Zeit schützen — aber wir könnten keine Flughäfen oder Schiffe schützen. Wir haben keine Hose heruntergelassen = wir haben gar keine Hose an.

        Und wie Putin in etwa sagt: Wenn man ein kleines dichtbesiedeltes Land ist [und er meinte nicht nur die Balten], dann muß man sehr gut abwägen, was man zu Opfern bereit ist.

        1. Klar, dass keine Hyperschall-Raketen abgefangen werden können oder höchstens wenn die Flugbahn im Voraus bekannt ist.

          Das Zitat mit dem „dichtbesiedelten Land“ – war da wirklich „klein“ dabei?

          Denn wenn man die durchschnittliche Einwohnerzahl nimmt, dann hat

          Litauen 2,8 Mio. 43 pro km²
          Lettland 1,8 Mio. Einwohner, 31 pro km²
          Estland 1,3 Mio. “ “

          insgesamt sehr dünn besiedelt, wie viele in Städten leben, einige %.

          Russland ca. 150+ Mio. (mit neuen Gebieten und ukrainischen Flüchtlingen), 8 Einwohner pro km², aber doch einige Großstädte, bzw. 2 sehr große Städte.

          Die Aussage war eher auf Deutschland oder Frankreich gemünzt, würde ich vermuten.

          Bei den Balten muss man noch bedenken, dass eine große Landflucht stattfand, weil sie so verarmt sind nach 1990.

          Bspw. in Litauen ca. von 3,7 Mio auf 2,8 Mio. Einwohner offiziell von 1990 bis 2017, wobei sie die Zahlen schönen, um ihre Politik nicht ganz so schlecht dastehen zu lassen.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Litauen#cite_note-36

          Mich stört das echt schon länger wie so getan wird, also ob die Balten so wichtig wären für die NATO. Es ist und war eine große Fehlentscheidung die in die EU und NATO aufzunehmen.

          Die können nichts beitragen, außer Lohndumping, z.B. bei Großschlachtereien oder im Transportgewerbe – und die Ukraine unterbietet das noch.

          In den US Thinktanks wird immer so getan als ob das echte Staaten wären mit einem echten Militär. Auf dem Papier sind sie das – in der Realität nicht.

          Militär, aktive Soldaten:

          Litauen 17.900
          Lettland 6700
          Estland 6500

          Da noch ein paar NATO-Bataillone dazu, z.B. 5000 Bundeswehr-Stümper für 11 Mrd. Euro ist nur schlecht investiertes Geld.

          Hat sich schon Jemand mal gefragt, was die da wirklich verteidigen? Das leere, verarmte Land? Da gibt es auch keine großen Öl- oder andere Rohstoffvorkommen. Die verteidigen da gar nichts, sondern es ist reines Aufmarschgebiet an der „Ostflanke“. Ich ärgere die Vollidioten immer, indem ich das „Ostfront“ nenne – die hassen die Realität.

          Ich finde gerade nicht das Paper, wenn ich mich recht erinnere von der Heritage Foundation (Koch sponsored), wo einige Autoren zu dem ehrlichen Schluss kommen, dass die USA oder NATO natürlich keinen Atomkrieg anfangen würden, wenn Russland diese Kleinstaaten angreifen würde. Deren „Mitgliedschaft“ ist ein Bluff, bzw. sind sie keine vollwertigen Mitglieder, weil sie keinen wichtigen eigenen Beitrag leisten.

          Die haben nichts zu sagen in der NATO, noch viel weniger als Deutschland.

          1. Es gibt in den Statuten der NATO auch den Passus, dass Staaten nur dann aufgenommen werden sollen, wenn die Sicherheit des bestehenden Bündnisses dadurch erhöht wird. Damit kann man mE die gesamte Osterweiterung, sicher aber den Beitritt der kläffenden Sandbänke und auch Finnlands in Frage stellen.

  22. Der Militärisch-Industrielle Komplex bringt uns alle um
    04. Juni 2024
    Von: David Vine und Theresa Arriola

    (Red.) Die aktuell wichtigste Frage lautet: Wie befreien wir uns von dem Monster, das unseren Planeten und unsere Zukunft – uns alle Menschen! – vernichtet? Die Macht des Militärisch-Industriellen Komplexes (MIC) wird weltweit unterschätzt. Es ist unendlich wichtig, zu verstehen, wie der MIC seinen korrupten Einfluss auf die US-Politik legalisiert hat. (cm)

    Wir müssen darüber sprechen, was Bomben im Krieg anrichten. Bomben zerfetzen Fleisch. Bomben zertrümmern Knochen. Bomben zerstückeln. Bomben lassen Gehirne, Lungen und andere Organe so heftig erzittern, dass sie bluten, platzen und nicht mehr funktionieren. Bomben verletzen. Bomben töten. Bomben zerstören.

    Aber Bomben machen auch Menschen reich.

    Wenn eine Bombe explodiert, profitiert jemand. Und wenn jemand profitiert, fordern Bomben weitere unsichtbare Opfer. Jeder Dollar, der für eine Bombe ausgegeben wird, ist ein Dollar, der nicht dafür ausgegeben wird, ein Leben vor einem vermeidbaren Tod zu retten, ein Dollar, der nicht für die Heilung von Krebs ausgegeben wird, ein Dollar, der nicht für die Ausbildung von Kindern ausgegeben wird. Deshalb hat der pensionierte Fünf-Sterne-General und Präsident Dwight D. Eisenhower vor so langer Zeit die Ausgaben für Bomben und alles Militärische zu Recht als „Diebstahl“ bezeichnet.

    Der Verursacher dieses Diebstahls ist die vielleicht am meisten übersehene zerstörerische Kraft der Welt. Sie steckt unbemerkt hinter so vielen großen Problemen in den USA und der Welt von heute. Eisenhower warnte die Amerikaner in seiner berühmten Abschiedsrede von 1961 vor ihm und nannte ihn zum ersten Mal „den militärisch-industriellen Komplex“ oder MIC. …
    https://globalbridge.ch/der-militaerisch-industrielle-komplex-bringt-uns-alle-um/

  23. Angesichts dessen, dass die Mainstream-Presse der Bevölkerung einzubläuen versucht, ein Krieg gegen die größte Atommacht der Erde wäre völlig ungefährlich und alle Atombomben „ein Bluff“, kann ich mir einen gewissen Sarkasmus nicht verkneifen.

    „Der will nur spielen.“
    Letzte Worte eines Tierfreunds.

    „Keine Angst, das sind unsere eigenen Leute.“
    Letzte Worte eines GIs.

    „Was für ein Scheiß.“
    Letzte Worte eines Kanalarbeiters.

    „Es ist ein Bluff.“
    Letzte Worte von 100 Millionen Mainstream-Konsumenten.

  24. Oops, die Antwort Russlands ist da – von wegen passiert nix…
    Die Büchse der Pandora ist geöffnet meine Damen und Herren.

    Putin:
    „Wie sollte unsere Antwort sein? Erstens: Wir werden natürlich unsere Luftabwehrsysteme verbessern. Wir werden sie (westliche Waffen) abschießen. Zweitens: Wir denken darüber nach, dass, wenn jemand meint, es sei möglich, solche Waffen in ein Kriegsgebiet zu liefern, um unser Territorium anzugreifen und uns Probleme zu bereiten, warum haben wir dann nicht das Recht, unsere Waffen derselben Klasse in jene Regionen der Welt zu liefern, in denen es Angriffe auf sensible Einrichtungen jener Länder geben wird, die dies gegen Russland tun?“

    Medvedev:

    Der Präsident Russlands hat zum ersten Mal die Möglichkeit in Betracht gezogen, unsere Waffen in Regionen zu schicken, die gegen Staaten kämpfen, die Waffen an die ehemalige Ukraine liefern (genauer gesagt, die diese Waffen gegen unser Land einsetzen). Mit anderen Worten, an Kräfte, die sich im Konflikt mit Amerika und den NATO-Staaten befinden.

    Dies ist eine wesentliche Änderung unserer Außenpolitik. Denn wie argumentieren die Yankees und ihre europäischen sabbernden Hunde: Wir haben das Recht, jede Art von Waffen an die ehemalige Ukraine (also an den Feind unseres Landes) zu liefern, aber andere Länder dürfen Russland nicht helfen. Mit anderen Worten, wir werden euch auf jede erdenkliche Weise umbringen, aber niemand darf den Russen Waffen/Ausrüstung/sonstige Güter zur Verteidigung des Landes liefern.

    Jetzt sollen die USA und ihre Verbündeten die direkte Anwendung russischer Waffen durch Dritte zu spüren bekommen.

    Diese Dritten oder Regionen werden absichtlich nicht genannt, aber es könnten alle sein, die den USA und ihren Kumpanen als ihre Feinde betrachten. Unabhängig von ihren politischen Überzeugungen und internationaler Anerkennung.

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

    Und möge der Einsatz russischer Waffen durch bisher ungenannte „Regionen“ maximal zerstörerisch für ihre und unsere Gegner sein. Und mögen die „sensiblen Objekte der Staaten, die Waffen an Kiew liefern“ in der Hölle brennen. Brennen zusammen mit denen, die sie betreiben.

    Und wir werden uns über ihre erfolgreichen Angriffe mit unseren Waffen auf unsere gemeinsamen Feinde freuen!

    Das heißt also ab jetzt werden militärische Abenteuer des Westens kein Spaziergang mehr werden. Es würde mich nicht wundern wenn Palästinenser oder Huthis oder irgendwelche Aufständischen plötzlich über Hyperschallraketen mit großer Reichweite sowie über moderne Luftabwehrsysteme wie S-400 verfügten und wenn der eine oder andere Flugzeugträger von irgendwelchen „Aufständischen“ mit modernen Hyperschall-Anti-Schiffsraketen versenkt werden würde. Und wir sind dann fein raus und erklären es mit den Worten Stoltenbergs: Das sind ja nicht mehr „unsere Waffen“.

    Jede Partei, die ein Problem mit USA oder ihren Vasallen hat, kann mit allumfassender militärischer Unterstützung Russlands rechnen. Was der Westen sich erlaubt, lassen wir uns auch nicht nehmen.

      1. Aber sicher werden wir das.

        Ich würde ja sogar noch weiter gehen und den Huthis nicht nur moderne Luftabwehr zu geben, ich würd sie auch einladen eine Militärbasis auf der Krim zu errichten und auf amerikanischen und britischen Drohnen und Spionageflugzeugen trainieren, die sich über dem schwarzen Meer in der Nähe der Krim abhängen und militärische Aufklärung gegen unser Land betreiben und die Angriffe koordinieren. Gerne auch amerikanischen Satteliten. Und wir sind fein raus: Beschwert euch bei den Huthis.

        Ich würd auch Nordkorea und dem Iran die Gelegenheit geben ihre Militärtechnik im Gefecht gegen westliche Technik und Berater zu testen und optimieren.

        1. Ja sicher, aber dich fragt eben niemand.

          Übrigens kam die Atomdrohung diese Woche einen Tag zu früh. Ein bisschen mehr Disziplin wäre wünschenswert.

      2. Na da reichen schon ein paar wenige um deutlichen Schaden an unvermuteter Stelle anzurichten.
        Gibt’s halt noch mehr Stellvertreterkriege wie schon vor Jahrzehnten. Schlecht für diese Länder in denen es sich dann abspielt, erst mal aber besser für Europa…

        Aber hey Ottono, nach Monaten der Abstinenz gibst du uns wieder die Ehre! Da kann das alte RH/Ottono-Spiel ja wieder losgehen 😀
        Wieso warst du denn weg? Und wieso bist du nun wieder hier?

        1. „Und wieso bist du nun wieder hier?“
          Das frage ich mich auch. Den Unsinn einfach nur lesen war entspannter.
          Aber es fällt einfach sehr schwer so einen Hacker-Unsinn unwidersprochen stehen zu lassen.

          z.B. die UDSSR ist aus reiner Langeweile zerfallen. Wenn der Russe gewollte hätte, hätte er das schon viel früher gemacht. usw,, usw.
          Der Typ ist so in seiner PR-Blase gefangen, wenn der Kreml behauptet Stalin war eigentlich ein Menschenfreund, dann kaut das der RH sofort wieder, wie es Rindviecher eben so tun.

          Und der Großteil des Forums ist leider völlig unkritisch solchem Schwachsinn gegenüber.

      3. Man muss keine russ Quelle, gar einen russ Forumsbeitrag konsumieren, um zu einer realistischeren Einschätzung des ggw Geschehens zu kommen, US-Realexperten-Beiträge in alternativen Medien reichen schon. Aber so etwas muss ein bezahlter Troll bzw Überzeugungsposter ja ausblenden, denn es könnte seinen festen Glauben nachhaltig erschüttern. Genauso halten’s übrigens auch die überzeugten Flacherdler und Kreationisten. Höchste Priorität hat bei denen ebenso der feste Glaube, ihre Überzeugung, die durch rein gar nichts zu erschüttern ist, selbst, wenn sie das unfreiwillig selber tun (es dann aber nicht mal bemerken).

    1. Das Problem ist doch, dass sich das die Wenigsten in dem Umfang trauen wie die total korrupte wie durchgeknallte ukrainische Führung. Es ist doch völlig offensichtlich, dass die RF zu einem Erstschlag provoziert werden soll, der dann den Rest der Welt gegen die RF mobilisieren soll. Der typische dirty trick, den die westlich dekadente Wertegemeinschaft seit Jahrzehnten praktiziert. Die Frage ist doch, warum Putin in all den Jahren keine schlagkräftige Stay-Behind-Organisation in Europa sowie USA aufgebaut hat, um den Vollidioten ihre Grenzen aufzuzeigen. Sich aus Vernunftsgründen in die Ecke drängen lassen ist keine nachhaltige Politik. Ich sage es ungern, aber die nachlässige Politik dees Kreml gerade in den vergangenen 10 Jahren hat auch zu dem Desaster geführt, dass westliche Psychopathen mit völliger Überzeugung meinen, diese Atommacht wie auch immer bezwingen zu können. Es war ein Fehlet mit denen wie auch immer irgendwelche Abkommen oder Deals zu vereinbaren. Sie halten sich doch seit Jahrzehnten nicht daran, was im Kreml auch registriert wurde. Warum also die ständige Annäherung zum Westen? Ich halte viel von der Politik von Putin als auch Lavrov & Shoigu aber allesamt sind sie im Grunde gescheitert, weil sie in all den Jahrzehnten den unaufrichtigen Politikern im Westen zu viel Spielraum gewährt haben, um hintenrum alle Backgroundabstimmungen zu umgehen.

    1. Schlimmer ist, dass die Frau deutsche Politiker, Wissenschaftler, Medienschaffende etc. „berät“, wie auch Timothy Snider und andere Kriegstreiber. Unsere Muppets plappern nur nach, was sie über die Stiftungen, über Treffen und Trainings mit denen „gelernt“ haben. Die Preise und Rednervergütungen, das ist der Filz, der damit einher kommt. Transatlantisches Lobbying ist Profitlobbyismus (Das Wort habe ich von Marco Bülow hier gelesen), was ein Euphemismus des Wortes „Korruption“ ist.

      1. Korruption ist das unterschätzte Grundprinzip einer Gesellschaft, der es im Kern darum geht, aus Geld mehr Geld zu machen – bereits das simpelste Lohnarbeitsverhältnis enthält mehr als nur Spuren davon. Und je prekärer das ganze Gefüge wird, desto mehr wuchert sie. Die Umwertung der Werte, die Verkehrung in ihr Gegenteil, ist notwendige Konsequenz wie auch Voraussetzung weiteren Wucherns.

        1. Was hat es denn mit „Korruption“ zu tun, wenn einer der führenden antikommunistischen Publizistinnen von einer antikommunistischen Jury *) ein Preis verliehen wird? Applebaum hatte in Deutschland bisher noch keinen Preis bekommen. Es wurde also einfach Zeit, zumal der Bundestag ihre unbelegte Behauptung, der gesamtsowjetische Hunger von 1932/33 sei als Genozid gegen die Ukraine geplant gewesen, vor zwei Jahren quasi zum Gesetz machte.

          *) eines der fünf Jury-Mitglieder ist der Historiker Professor Dr. Martin Sabrow, der ehemalige Vorsitzende der Enquetekommission, welche 2006 die bundesdeutsche DDR-Forschung auf reine Repressionsforschung ausrichtete. (ZItat: „Als die drei aufeinander bezogenen Schwerpunkte einer zukunftstauglichen Befassung mit der DDR-Geschichte definiert das Votum die Themenbereiche „Herrschaft – Gesellschaft – Widerstand “, „Überwachung und Verfolgung“ sowie „Teilung und Grenze“.“)

  25. Ich hatte vor über 20 Jahren Gelegenheit, Herrn Postol persönlich bei einem Vortrag zur Abwehr von Interkontinentalraketen bzw. deren überaus überschaubaren Erfolgsaussichten zu hören (DPG Frühjahrstagung Hadronen und Kerne, Dresden, müsste 2000 gewesen sein). Ich kann nicht einschätzen wie gut er über neueste Entwicklungen informiert ist, schließlich sagt er Dinge die die Herrschenden nur ungern hören. Ich fand den damaligen Vortrag aber komplett nachvollziehbar, ich halte Herrn Postol daher für einen ehrlichen, kompetenten Fachmann. In Erinnerung geblieben ist mir, daß in einer ICBM eben nicht nur eine handvoll Sprengköpfe sind, sondern auch eine große Zahl, im Vergleich zur zerstörerischen Nutzlast nahezu masselose Täuschkörper, etwa Düppel (kleine Aluminiumquader die Radar viel besser reflektieren als die glatte Oberfläche einer für den Atmosphäreneintritt konstruierten Kernwaffe; das gleiche Mittel verwenden Jagdbomberbesatzungen, um radargeführte Lenkflugkörper von sich abzulenken) oder metallbedampfte Luftballons passender Größe, die erst nahe dichter Atmosphäre gebremst werden, in größerer Höhe aber nicht ohne weiteres von einem Nuklearsprengkopf unterscheidbar sind.

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