
Die Bundesregierung unter Kanzler Merz will Deutschland aus der Abhängigkeit von den USA zur nuklearen Abschreckung durch „nukleare Teilhabe“ zu lösen und unter den nuklearen Schirm Frankreichs rücken, um „in der Abschreckung einen neuen gemeinsamen Weg“ zu gehen. Die „strategische Zusammenarbeit“ beider Länder solle vertieft werden, sagte Merz nach dem Treffen des Deutsch-Französischen Ministerrats am 17. Juli in Brühl. Geplant ist die Einrichtung einer „strategischen Steuerungsgruppe“. Macron spricht von „erweiterte Abschreckung“ und lobte Deutschland, das Teil der „Vorreiterrolle in der strategischen nuklearen Abschreckung“ sei.
Im Herbst soll die Bundeswehr erstmals an einer Übung der französischen Nuklear-Streitkräfte teilnehmen. Eifrig wird versichert, dass man an der Abschreckung durch die Nato und damit durch die USA festhalte. Näheres über die strategische Kooperation wurde aber nicht geäußert, also ob Deutschland beispielsweise eine Art nuklearer Teilhabe mit französischen Atomwaffen anstrebt. Klar scheint zu sein, dass der französische Präsident Macron die vollständige Kontrolle behalten will, was die Zusammenarbeit allerdings nach den Wahlen mit einer vielleicht von Le Pen geführten Regierung erschweren dürfte.
Merz sagte in der Regierungserklärung, man arbeite an der „Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes“. Bekanntlich will Merz die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Streitmacht Europas aufbauen. Im Februar hatte er in einem Podcast eine „deutsche Bewaffnung mit Atomwaffen ausgeschlossen“.
Das deutet nicht darauf hin, dass die Bundesregierung heimlich eigene Atomwaffen herstellen will, was auch den Bruch mit einigen Abkommen, vor allem mit dem Atomwaffensperrvertrag und dem 2+4-Vertrag, bedeuten würde. Gleichwohl meldete der russische Auslandsgeheimdienst SVR am 20. Juli, dass in Deutschland „verdeckte Arbeiten an Projekten im Zusammenhang mit Atomwaffen auf Hochtouren“ laufen würden.
SWR: Im Bundeskanzleramt werde bereits an einem eigenen ‚nuklearen Schutzschirm‘ gearbeitet
Das geschieht sicher im Einvernehmen oder Auftrag des Kremls, in dem natürlich die Diskussion über den Aufbau eines europäischen nuklearen Schirms oder über die Möglichkeiten, wie Deutschland sich über die nukleare Teilhabe mit den USA mit Atomwaffen schützen könnte, Unruhe auslöst. Der SWR erklärt aber nicht, dass er selbst Erkenntnisse habe, sondern dass „die zuständigen Ministerien eines der wichtigsten NATO-Staaten Besorgnis über die in Deutschland durchgeführten aktiven Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Schwerpunkt auf Atomwaffen äußern“. Um welchen Staat es sind handelt, wird nicht verraten.
Genannt werden Forschungen im Bereich der „Materialwissenschaft, der Stoßwellenphysik sowie der Kern- und Neutronenphysik, an der 30 nationale Universitäten beteiligt sind“. Hingewiesen wird auf das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Ruhr-Universität Bochum, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die RWTH Aachen und die Technische Universität Berlin: „An den sechs Forschungsreaktoren dieser Zentren werden praktische Experimente durchgeführt.“ An der industriellen Produktion von „Hochenergiesprengstoffen und elektronischen Zündsystemen“ seien Rüstungskonzerne wie die Rheinmetall AG, die Diehl Stiftung GmbH, die KNDS-Gruppe und die Umarex GmbH beteiligt. Erprobt würden die Materialien und Geräte auf dem Testgelände der Bundeswehr.
Diese Informationen werden in dem Rahmen gestellt, dass Deutschland nach Meinung angeblicher Nato-Experten, wie nicht genannt werden, „innerhalb von ein bis drei Monaten eigenständig das notwendige spaltbare Material herstellen und innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen kann, ohne groß angelegte Tests durchzuführen“. Suggeriert wird, „dass die eifrigen Köpfe im Bundeskanzleramt bereits an einem eigenen ‚nuklearen Schutzschirm‘ arbeiten“ würden.
Brigadegeneral Frank Pieper: „Deutschland braucht eigene taktische Atomwaffen“
Belege für die Behauptungen werden nicht vorgelegt, es handelt sich offensichtlich um strategische Kommunikation. Allerdings kann man die SVR-Behauptungen nicht nur als pure Fiktion oder Desinformation beiseitestellen. So gibt es in Deutschland Forderungen nach eigenen Atomwaffen. Im Januar erklärte Brigadegeneral Frank Pieper in einem Interview mit dem „Stern“: „Deutschland braucht eigene taktische Atomwaffen.“ Und das schnell. Der inzwischen von der Partei degradierte AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen forderte: „Deutschland braucht eigene Atomwaffen.“
Der Stern schrieb letztes Jahr: „Kann Deutschland überhaupt eine Atombombe bauen? Die technische Antwort lautet eindeutig: Ja, der Bau einer Atombombe ist möglich. Darüber sind sich alle Experten einig.“ Die Technik der Urananreicherung sei vorhanden, aber die von Stern zitierten Experten meinen, dass es nicht Monate, sondern einige Jahre dauern würde. Es heißt aber auch, dass Deutschland über so viel hochangereichertes Uran für 15 Sprengköpfe verfüge.
Ein IAEA-Bericht von 2025 (Nuclear Weaponisation Related Technical Capabilities Assessment – WTCA) hält fest: „In den öffentlich zugänglichen Quellen wurden keine Hinweise auf direkte Verbindungen zur Entwicklung von Atomwaffen festgestellt, die auf ein staatliches Atomwaffenprogramm in Deutschland hindeuten könnten.“ Aber es heißt auch: „Deutschland verfügt über umfangreiche technische Kapazitäten in sieben wissenschaftlichen und technologischen Themenbereichen, die für die Entwicklung eines Atomwaffenprogramms von entscheidender Bedeutung sind.“ Darauf scheint sich der Geheimdienstbericht mit der Aufzählung der Universitäten und Unternehmen zu beziehen. Deutschland könne, so WTCA, ohne Hilfe eines anderen Staates Atomwaffen bauen.
Der Bericht des russischen Geheimdienstes verweist auf die Nazi-Vergangenheit Deutschlands. Gedroht wird nicht mit dem Einsatz von Atomwaffen, sondern mit den Folgen, Atomwaffen herstellen zu wollen. Wieder müssen dafür andere Nato-Staaten einstehen: „Die Absicht der deutschen Regierung, direkten Zugang zu Atomwaffen zu erlangen, löst angesichts der revanchistischen Bestrebungen in Berlin bereits große Besorgnis in Europa aus. Doch die Folgen der Entwicklung der ‚Wunderwaffe‘ durch Nazideutschland sind wohlbekannt. Hat uns die Geschichte denn immer noch nichts gelehrt?“

Lawrow: „Ich schließe nichts aus“
Der russische Außenminister Lawrow stellte sich hinter den Geheimdienst, als er auf einer Pressekonferenz im Anschluss an das Ministertreffen Russland-ASEAN gefragt wurde, ob Russland sich auf die Aufrüstung Europas und Deutschlands Planung oder Entwicklung von Atomwaffen vorbereite: „Was Deutschland betrifft, so stammen diese Informationen von unserem russischen Auslandsgeheimdienst. Sie wurden veröffentlicht. Wir tragen die Verantwortung dafür. Angesichts der Tatsache, dass das amerikanische Atomprogramm maßgeblich von jenen aufgebaut wurde, die aus Deutschland flohen und in die Vereinigten Staaten gebracht wurden, ist dies zutiefst alarmierend. Diese Erinnerung verblasst also nicht.“ Lawrow vermied allerdings die Behauptungen des Geheimdienstes direkt zu bekräftigen.
Während hierzulande alle im militärisch-industriellen Komplex vor einem baldigen möglichen Angriff Russlands warnen, um eine überstürzte und massive Aufrüstung zu legitimieren, spricht man in Russland wenig überraschend von einem möglichen Angriff aus der EU auf Russland. Lawrow wurde gefragt: „Die Militarisierung Europas schreitet in erschreckendem Tempo voran. Haben wir und unsere ASEAN-Partner eine gemeinsame Vision davon, wohin das alles führen wird? Und vor allem: Besitzt die Europäische Union die Kraft, diesen Krieg zu führen?“ Er antwortete: „Ich schließe nichts aus. Ich kenne ihre Pläne nicht. Aber sie sind so fröhliche Kerle. Wir werden jetzt gar nicht erst darüber spekulieren – all diese Pläne liegen klar auf der Hand.“
Man nehme die Militarisierung wahr, fuhr er fort, und bereite sich auf alle Entwicklungen vor. Mit einem Zitat Putins warnte er Europa letztlich vor einem Atomkrieg: „Der russische Präsident Wladimir Putin antwortete einst sehr deutlich (…), als er nach den Kriegsvorbereitungen der Europäischen Union gefragt wurde: ‚Wir haben nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen, aber wenn sie versuchen, uns erneut anzugreifen und ganz Europa unter bestimmten Bannern vereinen, wird es ein unkonventioneller Krieg sein. Es wird eine andere Art von Krieg sein.‘“
So sieht Eskalation auf beiden Seiten auf. Spiegelbildlich gleicht sich die Argumentation. Die Abschreckung des einen ist für den anderen Drohung. Aus einer solchen Spirale kommt man nur durch Gespräche und Aufbau von Vertrauen heraus. Aber das scheint derzeit nicht gewollt zu sein.
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Leider muss man davon ausgehen, dass an den Aussagen des russischen Auslandgeheimdienstes mehr dran ist, als einem lieb sein kann. Den deutschen Bellizisten ist wirklich alles zuzutrauen. Zurzeit sind sie alle vom Wahnsinn umzingelt.
Man muss unterscheiden zwischen wollen und können, ebenso wie zwischen Verfügbarkeit von Wissen und Material.
Eine einzelne Uranbombe bauen unter (hypothetisch: stillschweigend von der US Regierung geduldeter) Verwendung von Brennelementen für den FRM2 dürfte eher eine Sache von einer Woche sein denn von einem Jahr.
Die Sachkunde für die schnelle Entwicklung und den Bau von Bomben nach dem Implosionsprinzip war vor 15 Jahren sicher auch noch vorhanden, wie das heute ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Brennstoff für Variante 2 sollte für Deutschland aber derzeit weder im Land noch bei den Verbündeten verfügbar sein, da ist das mit dem Jahr ein eher sportlicher Zeitrahmen.
@Zack15
Dann wird endlich der Traum von F.J. Strauß war, der wollte das schon damals.
Die SPD wollte über den Umweg der Atomkraft zur Bombe gelangen, hat das aber der Bevölkerung verschwiegen.
Man darf gespannt sein wo die deutsche Bombe getestet werden wird, in der Ukraine oder gleich in Russland?
Der Irrsinn will einfach nicht aufhören weil die Eliten die Iraner hassen weil sie Iraner sind, die Russen hassen weil sie Russen sind.
Ich hasse weder Iraner noch Russen und werde mich von der korrupten Bande auch nicht dazu bewegen lassen.
Hass nacht blind!!!
Ich bin für Frieden und Völkerfreundschaft!!!
Spätistens in dem Moment, wenn Russland den 2 + 4 Vertrag kündigt, sollte der, der
es kann, aus Deutschland verschwinden. Ich traue unseren Chaoten ohne Weiteres zu,
so ganz nebenbei eine eigene Atombombe zu bauen. Das würde allen Verträgen nach dem
II. Weltkrieg widersprechen. Und es wäre nicht nur Russland, welches dann etwas dagegen
machen könnte, sondern alle ehem. Alleierten. Der ewige Feind Frankreich ist sicher so gar
nicht erfreut, wenn die Deutschen plötzlich mit Atombomben herum wedeln. Die Ammis
mit sicherheit auch nicht. Das heißt, die ersten Bomben könnten nicht aus dem Osten in
unsere Richtung fliegen, sondern sogar noch eher aus dem Westen. Oder sogar direkt
aus dem Inneren Deutschlands wie z.B. aus Büchel. Wie an einer Diktatur in Deutschland
rege gearbeitet wird, zeigt gerade Niedersachsen, wo die Altparteien wider des Grundgesetzes
die AFD Kandidaten mit einem wirklich billigen Tricks aus dem Rennen bei den Landtagswahlen
schießt. Merz sitz ja schon im Reichstag, da kann er sich ja auch bald Reichskanzler schimpfen…..
Eine Kündigung des 2 + 4 Vertrages ist nicht vorgesehen, auch keine Suspendierung einzelner Vertragsteile. Wenn überhaupt, wäre das nur möglich, wenn alle Parteien zustimmen.
Eine andere Option wäre, wenn eine Partei oder merhere Parteieen gemeinsam schwerwiegende Verstöße gegen den Vertrag begehen. Das wäre dann zum Beispiel der direkte Angriff auf einen der Vertragspartner.
Ob Russland die Belieferung der Ukraine mit weitreichenden Drohnen und Marschflugkörpern oder die Übermittlung von Zieldaten als schwerwiegenden Verstoß ansieht, bleibt völkerrechtlich offen. Eine direkte Kriegsbeteiligung Deutschlands mit deutschem Militär, egal unter welcher Fahne, wäre aber wohl als Kündigungsgrudn zu sehen.
https://www.bundestag.de/resource/blob/994502/45c7c30f0e77c87864fb899413cf67fa/WD-2-008-24-pdf.pdf
Das Fazit der Drucksache:
„Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine einseitige vertragliche Loslösung vom Zwei-
plus-Vier-Vertrag lediglich mit Zustimmung der anderen Vertragsparteien möglich sein dürfte.
Eine solche Einigung mit den anderen Vertragsparteien zu erzielen, erscheint (weil politisch gar
nicht gewollt) so gut wie ausgeschlossen.
Im Zwei-plus-Vier-Vertrag selbst ist keine explizite Möglichkeit zur Beendigung des Vertrags vor-
gesehen. Aufgrund der Tatsache, dass im Zwei-plus-Vier-Vertrag wiederholt – u.a. im Titel des
Vertrags – auf den „abschließenden“ Charakter der Regelungen verwiesen wird, liegt es nahe,
dass die Vertragsparteien keine Kündigungsmöglichkeiten intendieren wollten. Rechtlich eher
abwegig erscheint es auch, dass sich eine Vertragspartei von dem Zwei-plus-Vier-Vertrag auf-
grund einer erheblichen Vertragsverletzung einer anderen Vertragspartei (Art. 60 WVRK) oder
wegen der grundlegenden Änderung von externen und objektiven Umständen (Art. 62 WVRK)
lösen könnte.“
An den Bau einer deutschen Atombombe glaube ich nicht, aber vor 2022 habe ich auch nicht geglaubt, dass deutsche Regierungen derart auf Kriegskurs und Konfrontationskurs mit der Russiischen Föderation gehen würden.
Das Wissen, die industrielle Basis und das angereiherte Uran und Plutonium wären verfügbar. Die notwendige Rücksichtslosigkeit gegenüber der eigenen Bevölkerung und Menschenverachtung gegenüber dem „Erzfeind aus dem Osten“ wohl auch.
Da scheint sich eine Dynamik in Regierung, Parteien, Medien, Finanz- und Waffenindustrie zu entwickeln, die wirklich gefährlich ist und immer mehr außer Kontrolle gerät.
Wir sind wieder wer. Wie könnte man uns da die eigene Atomwaffe verweigern? Ich verwette doch meine alten NVA-Stiefel darauf, dass die Planungen unter unserem guten Kaiser Fritz schon weiter fortgeschritten sind, als man uns sagen möchte.
Ich halte das eher für unwahrscheinlich, dass man in D eine eigene Atomwaffe entwickeln möchte. Dazu gibt es zu viele andere Baustellen bei der Bundeswehr.
Das man sich in Russland allerdings darüber Gedanken macht, kann ich gut verstehen.
In regelmäßigen Abständen kommen die Nachrichten daher, in der russische Offizielle mit den Angriff auf D drohen. Mal mit konventionellen Waffen mal mit Nuklearen.
Jetzt muss man wohl neue Gründe für die eigene Aggressivität finden und unterstellt sicherheitshalber mal den Deutschen, dass sie das haben wollen, was die Russen schon lange als Mittel zur Erpressung besitzen.
Die nächste Runde der Atom-Propaganda aus dem Kreml hat begonnen.
„Die nächste Runde der Atom-Propaganda aus dem Kreml hat begonnen.“
Früher war mehr Lametta. Noch vor kurzen hätte man bestimmt eine Atombombe in Deutschland entdeckt die nur Russen tötet und Nicht-Russen verschont.
Ja, Ottono. Wir wissen wie sie über Russen denken. Schuld für sie ist wie immer und an allem: Der Russe
Zum Glück sind sie kein Rassist.
Ich wusste gar nicht, dass der Russe eine Art von Rasse ist.
Soweit ich weiß gehören die Russen der Rasse Homo Sapiens an. Eine Rasse die, sowohl friedliebend als auch kriegerisch sein kann.
Dummerweise ist bei der Nation RF ein eher kriegerischer Homo Sapiens am Ruder bzw. sitzt im Zarenpalast und meuchelt seine Nachbarn hin. Da denke ich tatsächlich sehr kritisch darüber.
Da auch ich der Gruppe des Homo Sapiens angehöre und Selbsthass mir fremd ist, kann ich es völlig ausschließen als Rassist zu gelten.
Diktatoren und deren Jünger kann allerdings nicht leiden.
Ihre Wortwahl zeigt überdeutlich, was Sie sind. Da bedarf es keinerlei weiterer Auslassungen mehr.
Aber in der BRD heutzutage darf man das wieder ganz offen und ohne Scham zur Schau stellen.
Ich gehe davon aus, dass Deutschland sich an bestehende Vereinbarungen hält, ganz im Gegensatz zu den USA. Ich halte die Aussage eher für Kriegsgetöse. Nur ist dieses Kriegsgetöse eine Antwort auf deutsches Kriegsgetöse und Verhalten. Was Merz und erst Recht Leute wie Kiesewetter oder Strack-Zimmermann so von sich geben, geht auf keine Kuhhaut und erinnert irgendwie schon an 39 ff.. Wenn die in den Krieg ziehen wollen, sollen sie das tun, wir gehen nicht mit.
So wie die Saudis dann in ein paar Jahren ihre Bombe haben, ist zu erwarten, dass irgendwann auch Deutschland seine Bombe bekommen wird, das wäre bei der aktuellen Gesinnung der Spitzenpolitiker nur folgerichtig. Vielleicht nicht sofort, aber so in 5 bis 10 Jahren vielleicht.
Die Welt ist leider außer Fugen geraten und wird wohl erst dann wieder zur Besinnung kommen, wenn thermonukleare Bomben größere Gebiete verglast und für längere Zeit unbewohnbar gemacht haben. Wo? Also ich tippe auf entweder da unten in Nahost irgendwo, vielleicht schon dann, wenn die anstehende Bodenoffensive dort schiefgeht, oder in Russland. Ich gehe ja irgendwie davon aus, dass es wieder die Guten sein werden, die die nächste Bombe werfen, nicht etwa Pakistan, China oder gar Nordkorea.
Noch wahrscheinlicher aber könnte es einen Atomkrieg aus Versehen geben, je mehr KI im Militärbereich eingesetzt wird. „Ach, sei doch nicht immer so negativ“, wird mir manchmal zugeseufzt – und jetzt regnet es draußen auch noch in Strömen hier, also wie soll das bitte gehen? 😉
Für eine Uranbombe des Hiroshimatyps (Kanonendesign) mit der 10fachen Sprengkraft (100 kT) braucht es 10-50 kg HEU (90%), dazu ist eine Urantrennarbeit von 2-10t notwendig.
Die Kapazität der Anlage in NRW (Gronau, Stadtteil von Natanz) hat eine Trennkapazität von 4500t, man kann also pro Tag HEU für 1 Bombe herstellen.
Der Rest an Spezifikationen dürfte seit den 50er Jahren fertig in den Tresoren des Militärs liegen. Schließlich haben Strauss/Adenauer schonmal mit der Bombe geliebäugelt.
Eine Plutonium-Bombe wird es so schnell nicht geben, zwar hat das Berliner Regime die größten Vorräte aller Nicht-Kernwaffenstaaten an Pu weltweit (Abfall aus Kernreaktoren), daraus lassen sich aber so einfach keine sinnvollen Atombomben vom Nakasaki-Typ bauen. Erstens sind die Vorräte unter Verschluss (von F, GB und unter Kontrolle der IAEO) und zweitens dürften dazu Versuche nötig sein, die sich nur schwer verschleiern ließen.
Übrigens sind bereits Forschungen an Atombomben eigentlich ein Vertragsverstoß gegen den NPT. Aber kein ernst zu nehmender Mensch hat schließlich behauptet, dass der Adenauer-Ranzstaat „agreement capable“ wäre.
Abfall aus wassermoderierten Kernreaktoren taugt nicht als Bombenstoff. Die Verunreinigung mit schwereren Plutoniumisotopen als 239 macht den Brennstoff instabil, d.h. das kann, sehr ineffizient im Vergleich zur gezielten Zündung, aber halt doch, einem um die Ohren fliegen.
Die Gesamteinschätzung teile ich, auch wenn nicht nicht wusste ob und in welchem Ausmaß fertige Anreicherungseinrichtungen hier vorgehalten werden.
Angeblich (Internet?) kann man mit modernen Designs auch Reaktorplutonium (Abfall aus Brennstäben) benutzen, aber dazu ist dann wahrscheinlich Kerntechnische Expertise notwendig, die man als Nichtkernwaffenstaat nicht so ohne weiteres erlangen kann. Schließlich steht man unter Beobachtung.
Oder wie ein Klingone in Startrek TNG formulierte: „Die Waffe ist viel zu gefährlich, als dass man sie unseren Feinden überlassen kann. Oder unseren Freunden.“
Ich (promovierter Kernphysiker, aber schon lange anderweitig beruflich tätig) halte das „angeblich“ für fake news, oder für eine spitzfindige Ungenauigkeit.
Das Problem ist, einige schwerere Isotope als Pu-239 zerfallen spontan unter Aussendung von Energie in den Bruchstücken und einigen Neutronen. Das macht die kritische Masse eines solchen Isotopengemischs sehr klein, man kann daraus keine haltbaren 5 .. 7 kg Hohlkugeln fertigen.
Aus einem regulär betriebenen wassermoderierten Reaktor, d.h. nach mehrjährigem Einsatz der Brennelemente kommt ein Isotopengemisch Pu von 238 .. 244 mit unterschiedlichen Anteilen heraus. Das Plutonium kann man, unbeachtlich der Isotopenanteile, chemisch vom Rest trennen (m.W. werden die Pellets kleingemahlen und dann mit Salpetersäure aufgeschlossen, mit den Eigenschaften der verschiedenen Nitrate geht die Trennung dann weiter Viele Metallnitrate haben oft interessante chemische Eigenschaften als starke Oxidationsmittel oder unmittelbar als Sprengstoff, das hatte seinen Anteil am Kyschtym-Unfall).
Eine Trennung von zB Pu-239 von Pu-240 durch Zentrifugierung ist prohibitiv unwirtschaftlich, und das ist eins der Isotope das spontan in 2 Tochterkerne und 3 Neutronen zerfällt.
Denkbar ist natürlich, daß man mit Reaktorplutonium aus Brennstäben zurechtkommt, die etwas länger im Neutronenfluss waren als das für die Pu-239 Produktion noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Das wäre dann aber eher eine ingenieursmäßige Optimierung des Herstellungsprozesses.
Ergänzung: Daten von Pu-239 und Pu-240 findet man freundlich aufbereitet hier:
https://www.periodensystem-online.de/index.php?id=isotope&el=94&mz=239&show=nuklid&sel=
https://www.periodensystem-online.de/index.php?id=isotope&el=94&mz=240&show=nuklid
Jeweilige Lebensdauer bzw. Aktivität und Wahrscheinlichkeit für Spontanspaltung beachten, dann sieht man schnell wie groß das Problem durch Pu-240 Verunreinigung wird.
In ein Haufen aus n Atomen Pu-240 zerfällt ungefähr 70000x wahrscheinlicher ein Kern spontan spaltend als in einem gleichzahligen Haufen Pu-239.
Genau das ist auch mein Wissensstand.
Da mein persönliches Atombombenbauprojekt aktuell pausiert, habe ich die Entwicklung auch nicht weiter verfolgt.
😉
Dass die IAEO ein Auge auch auf Reaktor-Plutonium wirft liegt vllt. auch eher darin begründet, das man damit zwar keine Atombombe, wohl aber eine schmutzige Bombe bauen kann.
Eben dieses und als Schwermetalle sind Uran und Plutonium auch einfach sehr giftig. Auch nicht schön wenn das in die freie Natur gelangt.
Und vielleicht, nur vielleicht, findet ein gewiefter Tüftler heraus, wie man diebIsotooe einfacher trennen kann. Dann kann man einfacher eine Bombe mit dem abgebrannten Material bauen. Kein Risiko daß man eingehen sollte. Außerdem ist eS generell gut zu wissen wo welches spaltbare Material ist für die Buchhaltung darüber. Nicht das jemand etwas verschwinden lässt.
Wären Uran und Plutonium nur Schwermetalle, sie wären etwas weniger giftig als Blei. Der Aspekt ist daher nachrangig, weil Blei in der Natur vorkommt.
Als Alphastrahler sind Uran und Plutonium radiotoxisch wenn inkorporiert. Ausserhalb eines Lebewesens sind sie wegen der kurzen Reichweite von Alphastrahlung ziemlich harmlos. Etwa 7 cm Luft oder ein Blatt Papier als Abschirmung reichen; ein paar Photonen kommen aus solchen Kernen gelegentlich auch raus, wenn der Endzustand des Alphazerfalls nicht stabil ist, das kann man aber selbst in der Nähe einer sprengkopfgroßen Menge idR ignorieren, wenn man da nicht lange daneben zelten will.
Für eine Trennung von Pu-239 und Pu-240 scheiden chemische Verfahren aus. Der einzige offensichtliche Unterschied für die Trennung größerer Mengen ist die Kernmasse. Schon bei der Differenz 238/235 (Urananreicherung) ist der Aufwand enorm. Beim Unterschied 240/239 ist das eine Größenordnung mehr, und das Ergebnis darf fast kein Pu-240 enthalten, während bei Uran ungefähr 5 Prozent für Brennstäbe oder ungefähr 90 Prozent für Bomben „gut genug“ sind.
Aber sicher doch, kann man in Deutschland Atombomben bauen. Dafür wird man auch kaum 3 Monat Zeit benötigen. Wofür hat man denn sonst Jahrzehnte lang in Atommüll investiert? Technisch ist das kein Problem.
Politisch ist das schon eher ein Wagnis, Aber für Kanzler Merz ist das doch eher eine Kleinigkeit. Was ich nur nicht verstehe ist, weshalb alle von einem atomaren Schutzschirm reden.
Ein Regenschirm ist etwas unter dem man nicht nass wird wenn es regnet. Beim einem atomaren Schutzschirm ist es jedoch umgekehrt.
Wie „umgekehrt“ zum Regenschirm?
Wird man unter einem atomaren Schutzschirm auch nass, wenn es nicht regnet?
Es gibt keinen atomaren Schutzschirm, eigene Atombomben können keine ankommenden Bomben abschirmen, das ist Illusion
Informieren Siesich bitte zum Thema Abschreckung. Bisher hat es ganz gut funktioniert, daß die Atommächte sich gegenseitig mit dem Gegenschlag drohen sollte eine von ihnen Kernwaffen einsetzen.
Ob aber eine Atommacht für ein Drittland Kernwaffen einsetzen wird ist jedoch fraglich. Besonders wenn man die Äußerungen in letzter Zeit aus Washington hört.
Wobei man mal festhalten sollte, dass ausgerechnet Kernbrennstäbe, die schon mal im Reaktor in Betrieb waren, eine äußerst schlechte Quelle für Kernspaltmaterial einer neuen Atombombe wären. Da sind zu viele Spaltprodukte drin, die zum einen das Handling erschweren und außerdem den Prozess verkomplizieren. Ich weiß nicht, über wie viel nicht oder gering angereichertes Uran D verfügt, aber das wäre auf alle Fälle der bessere Grundstoff.
Technologisch sehe ich aber keine Hürden, eine Bombe in D zu entwickeln und zu bauen. Wir verfügen über Anreicherungskapazitäten, von denen die USA in den 40ern nur träumen konnten, mit den heutigen Rechnern erledigt man die Berechnungen zur Stoßwellenphysik in Minuten, wenn nicht Sekunden und die Formeln dazu sind heute kein Geheimnis mehr. Zur Not kann man ja mal Fr. Merkel fragen, die ist Kernphysikerin.
Es ist ja nicht nur die US -Bombe, die von deutschen Spezialisten maßgeblich mit gebaut wurde. Auch die israelische ist nach Leuten, die Bescheid wissen, die es ja offiziell gar nicht gibt, eine deutsche.
Wenn man die wahrheit schreibt, scheint es mit einer Freischaltung nicht weit
her zu sein. Also noch einmal kurz versuchen: Deutschland hat Verträge mit den
ehem. Alleierten. Wenn wir eine eigene Atombombe bauen, wird nicht nur Russland
sauer, sondern auch die anderen Unterzeichner. Vor wem wir und dann am meißsten
fürchten sollten ist wahrscheinlich nicht Russland.
Das ist richtig, allerdings muss man bedenken, dass Merz ohnehin von de USA die Befehle erhält und es gibt auch eine historische Parallele. Nach Versailler Vertrag hatte Deutschland nach 1933 nie aufrüsten dürfen. Das spielte aber keine Rolle weil die NSDAP ohnehin von der Wallstreet groß gemacht wurde und Deutschland für den Stellvertreterkrieg gegen Russland fit gemacht werden sollte.
Und auch wenn heute Deutschland und Russland sich gegenseitig atomar verdampfen, dann gibt es dabei einen lachenden dritten.
„verdeckte Arbeiten an Projekten im Zusammenhang mit Atomwaffen auf Hochtouren laufen… Dafür wird man auch kaum 3 Monat Zeit benötigen.“
Bei uns im Dorf erzählen die Leute, dass das Projekt so verdeckt sei,. dass nicht mal die Bundesregierung davon irgendwas weiss. Der Merz sei wieder völlig ahnungslos. Angeblich handle es sich um ein geheimes Konsortialprojekt des Kreml und der „Alternativen Medien“ in Deutschland -sagen die Leute im Dorf.
Würde der 4+2 Vertrag gekündigt, entfiele die Rechtsgrundlage. auf die sich die BRD beruft, wenn sie Reparationsforderungen aus dem zweitenWeltkrieg abweist. Polen könnte dann sein Inkassobüro losschicken, um die einzutreiben. Gut, wenn man dann Kernwaffen hat.
Absurde Überlegungen? Vielleicht. Aber was gibt es noch, was man sich wagt, vollkommen auszuschließen?
Ich habe übrigens keinen Zweifel daran, dass der russische Vorwurf zutrifft. Nicht, weil ich russischer Propaganda arglos vertrauen würde. Das tue ich sicher nicht. Würde es den Russen nur darum gehen, zu sagen, dass sie wissen was bei uns gemacht wird, gäbe es auch andere Möglichkeiten. Die Beunruhigung der (west) europäischen Nachbarn zu vergrößern ist sicher ein Ziel und die WISSEN auf jeden Fall, ob es stimmt. Egal, ob und wie sie sich dazu äußern.
Aber das ist nicht mein Thema. Meine Gewissheit resultiert aus der Entwicklung Deutschlands zurück zu seinen Wurzeln, zurück zu einem Gemeinwesen, angetrieben von militärischem Größenwahn, gepaart mit der traditionellen notorischen Unfähigkeit, Folgen realistisch zu kalkulieren.
Es liegt schlichtweg in der Logik des deutschen Wahns, wieder stärkste Militärmacht zu werden, dass dies ohne Kernwaffen niemals erreicht werden kann.
Es ist wirklich eine große Freude, in diesem Land leben zu dürfen. Schade, dass in absehbarer Zeit gar nicht mehr so viele Menschen das werden sagen können.
„Deutschland könne „innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen““
Wer hat den was anderes erwartet? Das ist Technik die es schon 80 Jahren gibt.
Und, wie stehst du dazu? Ich meine, der Russe steht ja wieder vor der Tür. Schon das dritte Mal.
Wir schießen natürlich wieder nur zurück. Um 5:45 Uhr.
Um 5:45 hat D 1939 auf die Polen geschossen. Da verwechseln Sie was.
Die Polen hassen die Russen. Fragen Sie nicht mich warum, aber sie haben wohl ihre Gründe.
1914 standen die Russen tatsächlich vor der Tür.
Am 29. und 30.07. gab es in Russland die Generalmobilmachung, auch an der deutschen Grenze. Darauf hin Kriegserklärung und Einmarsch der Russen in Deutschland.
Schade das der Morgenthau-Plan nie umgesetzt wurde und die indigene Bevölkerung in Jahrzehnten nichts dazugelernt hat.
1939 lässt grüßen………
Das Problem ist nicht Deutschland sondern die transatlantischen Freunde, die die BRD-Regierung und den Rest der EU beraten. Die Konfrontation mit Russland nützt niemandem in Europa und schädigt sie alle.
Ja, aber…
Technisch gesehen ist DE wohl in der Lage, Atomwaffen zu bauen.
Politisch jedoch…
Ich denke, dabei würde sich trotz aller Kriegspropaganda in DE würde das doch innenpolitisch Probleme bereiten denke (hoffe) ich.
Außenpoltisch… vermutlich würde Frankreich ziemlich ausrasten, evtl. würden sie mal kurz vorbeikommen wollen, um uns die Atomwaffen gleich wieder einzumotten.
Die Briten würden auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen…
Die anderen, europäischen/EU-Staaten wären auch nicht so begeistert.
Die größere Gefahr sehe ich in so einer Art EU-Atombombe… Nukleare Aufrüstung (auch) in DE durch die Hintertür.
Aber vermutlich bin ich nur paranoid… 😉
„Ich denke, dabei würde sich trotz aller Kriegspropaganda in DE würde das doch innenpolitisch Probleme bereiten denke (hoffe) ich“
.Das wirft die interessante Frage auf, wie weit neben Parlament , Bundesrat usw. hierzulande Strukturen bestehen, die solche Dinge vorbei am offiziellen Politkbetrieb realisieren könnten..
Was die westlichen Atommächte betrifft,, wird besonders Frankreich wegen des übergroßen Egos erst mal dagegen sein.
Inwieweit dann Überlegungen Deutschland gewähren zu lassen, damit es um so sicherer zum Ziel eines russischen Gegenschlages wird und man so den unbeliebten Konkurrenten um die Weltherrschaft los wird sei mal dahingestellt .
Von der Bevölkerung ist ein breiter organisierter Widerstand zu erwarten, wie etwa in den achtzigern. Die ganze psychosoziale Struktur gibt das einfach nicht mehr her.
Fachkräfte, Techniker und Wissenschaftler die mitmachen zu finden ist kein Problem, in den Kreisen wimmelt es von gewissenlosen Figuren die für Geld und Geltungsdrang alles machen.
Das wären dann wohl alle maßgeblichen Akteure.
Nein es ist leider kein Widerstand zu erwarten. Die heutigen Grünen werden die Bombe lieben. Genauso wie sie den Krieg lieben seit dem unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien trotz allen pazifistischen und moralischen Getues. Diese Heuchler. Damit ist die alte Basis der Friedensbewegung schon mal weg. Und die Demonstranten von damals sind entweder schon verstorben oder in Altersheim. Eine neue Bewegung wird sich mit dem Überwachungsstaat, der gerade installiert wird (denk doch einer an die Kinder!!!!), nicht aufbauen können. Die werden dann als fünfte Kolonne Putins wegen Wehrkraftzersetzung angeklagt (oder extralegal sanktioniert im.besten Rechtsstaat aller Zeiten) oder was auch immer zu dem Zeitpunkt die Sprachregelung sein wird.
Als Lawrow würde ich die Geschichte
zur Not erfinden, um den Fritz das dementieren zu lassen. Der Fritz hätte damit einen Anlass um seine Gesprächsbereitschaft in der
Ukrainesache signalisieren zu können.
Mit unkontaktierten Brilonesen ist die
Kommunikation nicht einfach.
Allein die Vorstellung, dass Merz seinen Finger am nuklearen Abzug hat, in einem völlig desolaten Deutschland, das nicht einmal seine Basics wie Energieversorgung, Infrastruktur oder Zugverkehr gebacken bekommt, erscheint mir das genaue Gegenteil von Sicherheit zu sein.
Generell dürfte die Vorstellung, die Bombe bändigen zu können, eine katastrophale Illusion sein.
Über 30 Fälle sind bekannt, in denen es zu Beinahe-Atomkriegen (sogenannte „Nuclear Close Calls“) durch technische Fehler, Missverständnisse oder menschliches Versagen kam!
(s. https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_close_calls und die
UN UNIDIR Studie „An Illusion of Safety – Challenges of Nuclear Weapon Detonations for United Nations Humanitarian Coordination and Response“.)
Also, Nuklearwaffen schaffen keine Sicherheit, sondern ein immenses Risiko! Anstatt nun wieder ein Atomars Wettrüsten zu starten, gilt es eine Europäische Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die sich an der EU-Sicherheitscharta von Istanbul 1999 und ihrer „UNTEILBAREN GEMEINSAMEN SICHERHEIT“ orientiert, denn Sicherheit gibt’s in Europa nur mit und nicht gegen die aktuell grösste Nuklearmacht dieser Welt.
Der marode Gesamtzustand von allem in der realexistierenden besten BRD aller Zeiten lässt mich hoffen, daß man keine Bombe wird bauen können, die nicht vielfach teurer wird und Jahrzehnte zu spät kommt.
Das wurde schon in den 80ern vorbereitet, hiess es Angeblich gibt es sogar ein eigenes Konstruktionsdesign.
Qana, übernehemn Sie, habe die Details nicht mehr parat.
Um Atomwaffen zu bauen, hat kein anderer als Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU) die „zivile Nutzung“ der Atomkraft in Deutschland eingeführt.
Die technologischen Pfade, die in der Folge jeweils beschritten oder verworfen wurden, hat Radkau minutiös dargelegt: „Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft“. — https://www.justbooks.de/search/?isbn=9783865813152
Bereits in den 1970ern hätte Deutschland entsprechend Uran anreichern können – technisch, aber unter keinen Umständen politisch. Im Übrigen ist die die Ursache des Atomunglücks in Geesthacht bei Hamburg von 1986 bis heute vertuscht.
„Atomkraftwerke sind weiter nichts als in Beton gegossene Atombomben!“ (IPPNW, Ärzt/innen gegen den Atomkrieg)
Sollte es zu einem Atomkrieg kommen, werden Ärzt*innen und medizinisches Personal den Überlebenden nicht helfen können!
Wenn die drohende iranische Atombombe ein Kriegsgrund für Israel und die USA ist, dann dürfen sich die Russen doch sicher vor der deutschen Bombe fürchten und entsprechend reagieren?
Amerika, Großbritannien, Frankreich würden niemals eine deutsche Atombombe zulassen. Niemals. Darin sind sie sich mit Rußland völlig einig.
Schon deshalb wird es niemals jemand Offizielles zugeben.
Alles schön unterm Teppich.
Gibt noch ausreichend unterirdische Anlagen aus dem Weltkrieg, wo so was gebastelt werden kann, ohne durch groß angelegte Tunnelneubauten die Satellitenaufklärung zu triggern. Jedenfalls in Brandenburg, wie es in anderen Bundesländern aussieht, entzieht sich meiner aktuellen Kenntnis. KZ Mittelbau Dora bei Nordhausen ist aber wohl unbenutzbar durch Anhydrit? Gibt noch genug andere, Salzbergwerke mit radioaktiven Abfällen zum Beispiel….
Was reden die von „einer“ Bombe. Alleine um das Fulda-Gap abzusichern waren davon 140 davon oder sogar mehr erforderlich. Für einen kompletten Schutzschild, entlang der polnischen Grenze sind es dann sicher 3000. Dazu nochmal mindestens 500 um die Hauptstadt vor russischen Panzern zu schützen, denen es gelang, den Schutzschild zu durchdringen. Aber ich denke, auch die wichtigsten Rüstungsbetriebe sollte man nuklear vor dem anrückenden Feind schützen.
Sicher gehen wir aber nur, wenn wir die Personenschützer unserer Sicherheitsgaranten in persona mit Koffernukes ausstatten. Ich denke, dass wir dies als allererstes tun sollten.
Laut Thomas Röper steht uns Folgendes bevor: Russland kann sich den Beschuss mit Drohnen aus der Ukraine nicht mehr gefallen lassen. Diese werden nicht in der Ukraine gebaut, sondern in Europa. Hierfür wurden 21 Orte zu Zielen erklärt. Auf diese werden die Oreschniks niedergehen und sie werden auch tiefliegende Komplexe erreichen. Und dann? Sagt Russlsand, macht mal was. Wahrscheinlich machen sie nichts, aber wenn doch, wirft Russland eine taktische Atombombe. Es hat ein sehr fein abgestimmtes Sortiment zur Eskalation.
Wird Frankreich dann antworten? Frankreich hat nur die großen strategischen Sprengköpfe. Wenn es die startet, gibt es danach kein Frankreich mehr. Macron weiß das.
Also sitzen sie da und können nichts tun. Trump wird sich heraushalten.
Da wäre es doch ein Wunder, wenn die Deutschen nicht selbst an der Bombe basteln. Das Uran haben sie.. Schon vor Jahren hat das konkret-Magazin enthüllt, welche Mengen an hochangereichertem Uran in der Anlage in Garching hergestellt werden. Ein Vielfaches dessen, was für die angeblich medizinischen Zwecke gebraucht wird.
Ich halte Lawrow für absolut glaubhaft.
Ja, KOENNTE !
Aber die Genehmigungsverfahren werden Jahre in Anspruch nehmen. Ich vertraue da ganz auf die Buerokratie.
Gerade DE’s dystopischer Zustand der Verwaltung macht die Sache so gefährlich. Genau wie es nach Stalingrad noch mal richtig aufgedreht hat, als es eigentlich schon am Boden lag. Jetzt fange ich auch schon mit den ollen Nahsi-Kamellen an – wie Lawrow. Das macht es noch schlimmer, denn dann wollen die Deutschen der Welt zeigen, daß sie genau das nicht sind, s. Fischer, der mit dem Auschwitz-Vergleich den Jugoslawien-Krieg auslöste. – Übrigens wurde gerade jetzt die Herstellung von Brennelementen nach russischer Bauart in der Brennelemente-Fabrik Lingen genehmigt. Die Gegend lingen, Gronau, Ahaus, Almelo ist das deutsche Tomsk 7, wo munter weiter gearbeitet wird. Das ist ganz tiefer deep state. Sogar der glückliche Daddy Spahn, zu dessen Wahlkreis Gronau und Ahaus gehören, äußert sich dazu nie. Allerdings ist die königl. Familie involviert und dann wird es gefährlich.
Betrachte ich mir die letzten ’20 Jahre‘ (das Zeitfenster ist wesentlich länger), hat sich die politische Tätigkeit selbst delegitimiert.
Das handeln dieser Akteure hat keine demokratische oder gar RECHTLICHE Grundlage.
Und wenn man vom Recht schreibt, sollte jedem bewusst sein, über welches Recht man verfügt!
Die Verfassung vom deutschen Reich befindet sich im Tiefschlaf, das aufgedrückte GG nicht vom Volk legitimiert, die Verfassung der DDR in die Tonne geworfen und die Wiedervereinigung ungefragt der ganzen Einheit aufoktroiert.
Die EU als demokratisch fraglichen Union mit ihrem bürokratischen Monster, stellt jedem Teilnehmer seine eigenen Rechte über jedem Staat. Der nationale Status von allen Verfassungen oder GG jeglicher Mitglieder der EU, besitzen heute real
betrachtet, nur noch Karikaturen dar, um seine delegitimation zu legitimieren.
Das wird sogar ganz offen praktiziert und kommuniziert.
Das Abendland ist in der Nacht gelandet.
Neuer ukrainischer Armeechef spricht Russland Existenzrecht ab
https://t.me/ostnews_faktencheck/22759
Der neue Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Michail Drapatyj, hat in einem Interview mit ukrainischen Medien erklärt, Russland sei „eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat“.
Russland könne aus seiner Sicht nicht als Nachbar der Ukraine bezeichnet werden.
Weiter sagte Drapatyj, in Russland habe sich „seit Jahrtausenden weder die Mentalität noch das imperialistische Verhalten“ verändert.
Auch über die Bewohner des Donbass äußerte er sich abfällig.
Er bezeichnete sie als „Überbleibsel der Sowjetunion“ und warf ihnen vor, nicht arbeiten zu wollen, sondern auf „Gratisleistungen“ aus zu sein.
ALSO EIN ECHTER NAZI DER VOM WESTEN UNTERSTÜTZT WIRD !!
„Deutschland könne „innerhalb eines Jahres eine funktionsfähige Atomwaffe bauen.“
Wo ist die Nachricht? Weiß das der russische Geheimdienst erst seit 2026?
Parteilichkeit ist eine eigenartige Sache. Sie verhindert, dass man seinen Verstand benutzt, und sich anschaut, womit man es zu tun hat. In deinem Fall möchtest du offenbar irgendetwas(!) am Artikel kritisieren.
Nein, neu ist die Erkenntnis nicht, dass Deutschland den atomaren Kreislauf beherrscht, mit Wiederaufbereitung etc. die Techniken schon im Einsatz hatte, die es braucht, um eine Atombombe zu bauen. Neu ist der öffentlich geäußerte Wille sich atomar zu bewaffnen. Und selbst, wenn auch das schon länger bekannt sein sollte, ist doch die Sache um die es geht das Thema, und nicht wie lange das schon bekannt ist.
Konventionell stärkste Militärmacht Europas werden wollen, das kennzeichnet den Führungsanspruch dieser Nation. Schon das löst Unbehagen bei den „Partnern“ aus. Das Dilemma, in dem sich Europa befindet: als Machtblock einzelner, konkurrierender Nationen, verfügt es nur bedingt über die ultimative Waffe. Und es ist ein sehr harter Widerspruch zur nationalen Souveränität, die Verfügung über diese Waffe in fremde(!) Hände zu legen, oder umgekehrt die Verfügung darüber zu teilen.
Frankreich bietet einen atomares Schutzschirm an, nicht aber die Verfügung über die Waffe. Die atomare Teilhabe ist so mehr ein „mitgefangen, mitgehangen“, nicht aber der gewünschte und erforderliche Zuwachs an Macht. Um wirklich auf Augenhöhe mit den anderen Großmächte zu konkurrieren, braucht es eine atomare Bewaffnung, die Frage, wie man die organisiert ist aber ungelöst.
Die denke, die AfD wird dieses Problem lösen können, nationale Souveränität mit der Bombe. Die Politik wird dann allerdings wieder dazu gezwungen sein auf Diplomatie zu setzen statt auf Krieg.
Diese nationale Souveränität fehlt den aktuellen Machthabern (die Transatlantiker fühlen sich ja dem transnationalen Kapital verpflichtet und nicht dem nationalen). Weshalb sie ein Problem haben nationale Interessen durchzusetzen, wozu auch die Atombombe gehören würde.
Letztlich werden sich nationale Interessen immer durchsetzen, sei es nun mit CDU, AfD oder wem auch immer. Das immer rücksichtslosere Verhalten des westlichen Hegemon USA zwingt einfach dazu. Ich sehe keinen anderen Weg.
Deutschlands Erfolgsweg bestand nach dem verlorenen WK2 in der Anbindung an den Westen, in der Unterordnung unter die Vorherrschaft der USA. Siehst du das anders? Meinst du, D hätte mit der Stellung, die die AfD einnimmt, den Weg zurück zur Führungsnation Europas geschafft?
Es ist Fakt, dass D ein Industriestandort ist, und bis vor einigen Jahren auch ein sehr erfolgreicher Standort war. Die größte Volkswirtschaft Europas, der (ehemalige) Exportweltmeister mit einer stabilen Währung (D-Mark) hat ganz offensichtlich keineswegs Verrat an den nationalen Interessen begangen, als er den Weg der Einbindung und Unterordnung gegangen ist. Sogar eine Wiedervereinigung haben die hinbekommen.
Der Preis für diesen Erfolg ist die geteilte Souveränität.
Als Mitglied eines Staatenbundes verzichtet D auf ein paar Souveränitätsrechte. Das stößt Nationalisten sauer auf. „Take back control“ hat die Parole in GB gelautet. Jetzt haben sie die volle Kontrolle und überlegen angesichts des Machtverlustes, ob das eine gute Idee war die EU zu verlassen.
Die Staaten Europas sind einzeln zu klein, als dass sie mit Schwergewichten wie China, USA oder auch demnächst Indien auf Augenhöhe konkurrieren könnten. Selbst wenn sie – wie im Falle Deutschlands – über eine brauchbare Währung verfügt haben, war das Volumen, in dem Geschäfte in dieser Währung abgewickelt wurden, viel zu gering, als dass die Währung zum Weltgeld getaugt hätte.
Der Weg, als Nationalstaaten einen Bund zu formen, der den einzelnen Nationen mehr Gewicht in der Welt verschafft hat eben den Widerspruch der Teilaufgabe von Souveränität.
Wenn die AfD ihr Programm umsetzen würde (wenn sie es denn könnte), dann wäre die Exportnation Deutschland zu klein, um die Bedingungen setzen zu können, die sie für eine erfolgreiche Konkurrenz bräuchte.
In der Vergangenheit war Deutschland immer in der Lage Kernwaffen zu bauen.
Dagegen standen nur der Wille und die internationalen Verträge.
Wie es aktuell um die Fähigkeiten Deutschlands bestellt ist, ist schwer zu beurteilen.
Das ASOW-Batalion – die braune Speerspitze der Ukraine
https://kammerspartakus.wordpress.com/2025/09/01/das-asow-batalion-die-braune-speerspitze-der-ukraine/
Die deutschen Steuerzahler finanzieren das mit!
Bedankt euch bei Merz und Klingbeil!
Das Asow-Bataillon wirbt um Kämpfer. Die Neonazi-Truppe gilt als Eliteeinheit der Ukraine. Doch wie gefährlich ist ihr wachsender Einfluss?
Es klingt unfassbar: Ausgerechnet in der deutschen Hauptstadt sollte vergangenen Sommer eine Werbeveranstaltung für die 3. Sturmbrigade des ukrainischen Asow-Regiments abgehalten werden.
Nicht nur sollten front-erfahrene ukrainische Soldaten berichten, sondern es war auch angedacht, dass man sich vor Ort sich ihren „Reihen anschließen“ könne.
Die Brigade Asow ist nicht irgendeine Einheit, sondern eine immer stärker werdende, historisch gewachsene Neonazi-Truppe in den offiziellen ukrainischen Streitkräften. Proteste verhinderten dieses Schauspiel. ALLES LESEN!!
Auch bei den Grünen, schon vergessen? Unsere intellektuelle Speerspitze Baerbock und Habock. Sie tauschen bei Islamisten (Syrien) Ich denke alle Parteien, außer dem BSW sind für eine atomare Aufrüstung. Denn wir stehen ja das dritte Mal kurz vor einem russischen Einmarsch. Wie damals. Da kamen die Russen auch einfach so einmarschiert 😉
Asow, C14, Georgische Legion, Aida, Rechter Sektor, Swoboda…..alles rechte Menschenfresser die für uns Russen hassen und töten.
Diese nazistischen Truppen zu bewaffnen und schon wieder Russland anzugreifen widerspricht des Deutschen Grünen „Antifaschismus“ gar nicht. Man geht ja hier gegen die AFD demonstrieren. Dann kann man dort auch nazistische Truppen unterstützen die schon wieder gegen Russland marschieren. Kann es sein, dass das die fortsetzung der Außenpolitik des dritten Reiches ist?
Ein genauer Blick auf die Annexion des Donbas
https://www.infosperber.ch/politik/welt/ein-genauer-blick-auf-die-annexion-des-donbas/
Jacques Baud / 10.09.2023
Lange lehnte Russland die Unabhängigkeit des Donbas ab. Dann trieb der Westen den Donbas sogar in die Russische Föderation.
Nach ihrem Maidan-Staatsstreich im Jahr 2014 schaffen die ukrainischen Ultranationalisten im Parlament am 23. Februar als eine der ersten Amtshandlungen das Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz[1] und damit das Russische als Amtssprache ab.
Der Präsident unterschreibt die Aufhebung dann zwar nicht, doch dieser für die russischsprachige Bevölkerung alarmierende Schritt löst Demonstrationen aus.
Viele westlichen Medien sprechen von Referenden zur «Unabhängigkeit», was jedoch falsch ist:
Es handelt sich um Referenden zur «Selbstbestimmung» oder «Autonomie» (самостоятельность). Diejenigen, die Öl ins Feuer giessen wollen, sprechen weiterhin von «Separatisten» (Unabhängigkeitskämpfern) und «Separatisten-Republiken». Das ist eine Desinformation.
Keine russischen Truppenverbände im Donbas
Ich befinde mich im Jahr 2014 bei der NATO. Dort stelle ich fest, dass die Depeschen, die wir erhalten, aus Polen kommen und mit den Informationen der OSZE nicht übereinstimmen. ALLES LESEN !!
Weltwoche Daily: Kriegsbesoffenes Europa taumelt in die Katastrophe
https://pi-news.net/2026/07/weltwoche-daily-kriegsbesoffenes-europa-taumelt-in-die-katastrophe/#comment-6301837
Die Selbstüberschätzung der EU-Granden ist atemberaubend.
Man wähnt sich in einem existentiellen Kampf, obwohl der Konflikt vor allem aus westlicher Arroganz und gebrochenen Sicherheitszusagen nach dem Kalten Krieg entstanden ist.
Friedensinitiativen? Fehlanzeige. Stattdessen dreht man weiter an der Eskalationsschraube – ohne ausreichende Mittel, ohne Wehrwillen, aber mit umso größerer moralischer Hybris.
Wo bleibt die Friedensbewegung? Wo der gesunde Menschenverstand der Deutschen, die aus zwei Weltkriegen wissen, wohin solcher Wahnsinn führt? ALLES LESEN!!
Was für Belege? Heutzutage braucht man doch keine Belege für ein geheimes Atomwaffenprogramm. Ein Verdacht genügt.
Für ein Industrieland – das Deutschland immerhin noch ist – sind Atomwaffen heute kein technisches Problem. Die Schwierigkeiten liegen im Bereich der Kosten, der Politik und der rechtlichen Grundlagen.
Deutschlands Nuklearindustrie befindet sich im Abbruch und war obendrein nie auf Entwicklung und Produktion von waffenfähigem Material ausgelegt. Die Verbündeten dürften Deutschland auch nie mehr erlauben als „nukleare Teilhabe“, bei der sie Schlüssel und die Codes haben. Dieses Gerücht riecht mehr nach einer psychologischen Attacke auf die Koalition der Willigen.
Ob ´Schland nun die Bombe in einem oder in zwei Jahren bauen KÖNNTE, nun ja, also, wir befinden uns in Deutschland, dem Land der Absichtserklärungen.
Zunächst wird hier erst einmal gar nichts gebaut!
Verwaltungstechnisch und auch sonst dauert hier eben alles, das ist das Eine!
Dann, Klagen ohne Zahl werden in allen möglichen Instanzen hageln und unsere Nachbarländer sind mit Sicherheit gar nicht begeistert, wenn Deutschland sich atomar bewaffnet; zumal schließlich „die stärkste Armee“ Europas auch noch projektiert ist. Das wäre das Andere!
Tja, eigentlich gibt es da auch noch gewisse Verträge, 2+4 ( hört sich an wie eine Deo-Marke) und Atomwaffensperrvertrag, da war doch mal was, oder?
Jetzt mal ganz blöd gedacht, was wäre, wenn einer der Vertragspartner, als Beispiel nehme ich mal Russland, die Verträge kündigen würde?
Mit der Unterstellung, das Deutschland die Verträge gebrochen hat, was ja so ganz vielleicht nicht unbedingt ganz falsch wäre?
Nun bin ich kein Jurist, daher frag ich mal!
Außerdem überlege ich, das wenn man eine Kernwaffe hätte, man diese irgendwo testen möchte!
Auch hier sind wir wieder in Deutschland, die wollen das Ding kann sicher testen!
Nun fragt sich: Wo?
Klar Peenemünde, Tradition aus „großer Zeit“ sozusagen, passt also nicht.
Wo dann ?
Bayern scheidet aus wegen Söder, im Gegensatz zu Frankreich haben wir keine Überseegebiete, wo wir Indigene von ihren Inseln jagen könnten.
Helgoland?
Vielleicht hat einer der werten Forenten eine Idee!?