Russen sollen kriegsmüde sein

In Russland wurden zum ersten Mal seit Beginn des Krieges Strafverfahren unter dem Artikel „Befehlsverweigerung“ eingeleitet. Zwei Soldaten in der Region Belgorod wurden festgenommen, weil sie sich weigerten, einen Kampfbefehl auszuführen. Dem können sie angeblich entgehen, wenn sie zur Södnertruppe Wagner gehen.

Nach einer angeblich im Auftrag vom Kreml durchgeführten Studie in mehreren Regionen über das Verhalten zum Krieg herrscht Apathie, mit größeren Protesten ist nicht zu rechnen, der Krieg wird auch nicht abgelehnt. Das könnte sich mit einer zweiten Mobilisierungswelle ändern.

Das von früheren Lenta.ru-Journalisten gegründete oppositionelle russische Online-Magazin Meduza, das seinen Sitz in Lettland hat und gut vernetzt ist, berichtet, dass der Kreml im Rahmen einer Studie in mehreren Regionen Fokusgruppen eingerichtet habe, um die Einstellung der Menschen zum Krieg bzw. der „militärische Sonderoperation“ zu erkunden. Meduza hat die Informationen angeblich von zwei dem Kreml nahestehenden und mit der Studie vertrauten Informanten erhalten.

Die Russen, so die Studie, würden die Zukunft des Landes und ihre persönliche nicht sonderlich optimistisch sehen. Aber die Menschen würde deswegen nicht in die Opposition gehen oder den Krieg gänzlich ablehnen, sie scheinen sich einzukapseln und in Apathie oder Gleichgültigkeit verfallen. „Lasst mich in Ruhe“, so schilderte einer der Informanten die verbreitete Stimmung.

Das scheint Umfragen zuwiderzulaufen. Nach einer Umfrage von VTSIOM, die zwischen 7. November und 13. November durchgeführt wurde, waren 73,7% der Befragten mit der Arbeit von Präsident Putin zufrieden, 2,1% weniger als eine Woche zuvor. 78% vertrauen Putin, 1,5% weniger. Das ist weit entfernt von einem Einbruch des Vertrauens nach dem Rückzug der russischen Truppen aus dem eigentlich annektierten Cherson. Das als unabhängig geltende Levada-Institut kam, allerdings im Oktober, auf 79%, die mit Putins Arbeit zufrieden waren. Allerdings könnten die kontinuierlich hohen Zustimmungswerte doch auch signalisieren, dass man „die da oben“ einfach machen lässt, so lange sie nicht lästig werden, beispielsweise durch Mobilisierung.

Nach der Studie sollen die Russen „kriegsmüde“ sein, was aber nicht von ukrainischen Erfolgen und russischen Niederlagen der letzten Zeit wie in Cherson bedingt sei, auch wenn mehr Fragen zu den Ursachen des Kriegs und den Problemen der Kriegsführung aufkommen. Zu den größten, durch den Krieg verursachten Problemen seien die Mobilmachung, die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen und Instagram-Sperren genannt worden.

Nach den Informanten glaube niemand im Kreml, dass es zu großen Antikriegsprotesten kommen wird:  „Die Leute gewöhnen sich an alles“, sagte nach Meduza einer der dem Kreml nahestehender Informant. Das könnte sich aber ändern, wenn es zu einer zweiten, vielleicht noch größeren Mobilisierungswelle kommt, also mehr Russen und ihre Familien direkt in den Krieg hineingezogen werden. Noch gibt es nur kleinere Proteste der Familienangehörigen von Eingezogenen. Es gibt Gerüchte, dass eine zweite Mobilisierung im Winter geplant sein könnte.

Protest der Frauen

Der Kreml wird das aber vermutlich nur machen, wenn es unbedingt notwendig wird und die russische Truppen in der Ukraine und auf der Krim überrollt werden sollten. Ein wenig beunruhigt scheint man aber schon zu sein. Am 27. November, dem Muttertag, will sich Putin mit Müttern von Mobilisierten treffen, allerdings offenbar nur mit ausgewählten.

So beschwerte sich Olga Tsukanova vom Rat der Mütter und Ehefrauen in einem gestern veröffentlichten Video, dass sie nicht eingeladen wurden und die Eingeladenen nur vorher abgesprochene Fragen stellen würden. Hast du den Mut, uns offen von Angesicht zu Angesicht zu treffen? … Wir warten auf eine Antwort. Wirst du dich wieder verstecken?“ Und sie fährt fort: „Wir haben nur Männer im Verteidigungsministerium, Männer in der Militärstaatsanwaltschaft, Männer in der Präsidialverwaltung, der Präsident ist ein Mann. Und Mütter auf der anderen Seite. Nun, Männer, kommt ihr zu einem Dialog heraus oder versteckt ihr euch?“

Kreml-Gegner sehen eher eine Palastrevolte als möglich an, um Putin zu stürzen, der wegen der militärischen Rückschlägen an Rückhalt bei der Elite verloren. Manche denken, dass sich der tschetschenische Präsident Kadyrow mit seinen Kämpfer und Prigoschin („Putins Koch“), der seine Söldnertruppe Wagner seit kurzem auch mit Häftlingen ausbaut, in Stellung bringen könnten, um einen Putsch durchzuführen.

 

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62 Kommentare

  1. Was für einen Sinn es hat, Psyop aus einer mindestens teilweise als CIA-Front fungierenden Quelle zu verbreiten, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Propaganda ist zwar ein wichtiger Faktor, aber mit Propaganda allein gewinnt man keine Kriege. Die militärischen Fakten sind wesentlicher.

  2. Gilbert Doctorow sieht die Stimmung in Russland völlig anders.
    Zitat:
    „Seit der Mobilisierung der Reservisten im Oktober ist die Militäroperation in der Ukraine de facto zu einem Krieg eines Landes unter Waffen geworden, zu dem jeder in Russland eine Meinung hat. Tatsache ist, dass die russische Gesellschaft von unten bis nach oben sehr unzufrieden mit dem Stand des Krieges ist – aber ihre Unzufriedenheit richtet sich darauf, was sie als Zögerlichkeit ihrer eigenen Regierung ansehen, weil sie nicht resoluter antwortet auf die ukrainischen Provokationen in Form von fortgesetzten Artillerieangriffen auf die Gegenden von Kursk und Belgorod aus dem Oblast Charkow über die Grenze oder in Form von Gräueltaten wie das kürzlich veröffentlichte Video mit dem kaltblütigen Mord an russischen Kriegsgefangenen seitens schadenfroher ukrainischer Soldaten. Der Rückzug aus der Stadt Cherson hat eine ärgerliche Stimmung in der russischen Öffentlichkeit hervorgerufen, die dafür bessere Erklärungen in ihrem Parlament verlangt, als sie bisher erhalten hat.

    Der Druck auf Herrn Putin kommt von seinen eigenen patriotischen Unterstützern, und ein unzeitgemäßer Waffenstillstand für Verhandlungen könnte jetzt zu zivilen Unruhen in Russland führen. Das ist keine reine Spekulation: in der letzten Ausgabe der gestrigen Talkshow Sunday Evening with Vladimir Solovyov wurde dies sehr klar, wo ein stellvertretender Sprecher der Duma von der Regierungspartei Vereintes Russland und ein Duma-Kommissionsvorsitzender der Kommunisten aktiv teilgenommen haben. Diese waren der Meinung, dass sich die Stimmung der Eliten des Landes in Übereinstimmung mit der Strömung in der Volksstimmung gegen Verteidigungsminister Shoigu und auch gegen diejenigen richtet, die noch höher in der Kreml-Hierarchie sitzen. Gleichzeitig demontiert der diskreditierte russische Liberalismus das Engagement für freie Marktwirtschaft zugunsten einer effektiveren Rüstungsproduktion. Es wird ernsthaft über die Wiedereinführung von fünf-Jahres-Plänen nachgedacht. Und die kürzliche behördliche Genehmigung, mit den Planungen zu den traditionellen Feierlichkeiten zu Weihnachten und Neujahr in russischen Städten zu beginnen, wurde als unangemessen für ein Land verurteilt, das sich in einem existentiellen Kampf gegen die NATO befindet.“
    (Übersetzung Andreas Mylaeus)

    https://gilbertdoctorow.com/2022/11/21/is-the-russia-ukraine-war-at-a-crossroads/

    1. „Es wird ernsthaft über die Wiedereinführung von fünf-Jahres-Plänen nachgedacht.“

      Die Planwirtschaft sollte man teils für gesellschaftsrelevante Projekte auch in Deutschland einführen. „Die Märkte“ wollen nur kassieren und nichts wirklich auf die Reihe bekommen.

      Wir beziehen noch 2060 Frackinggas aus Amerika zu Mondpreisen, bevor hier eine Wasserstoffkreislaufwirtschaft entstanden ist.

      zu „zweite Mobilisierungswelle“

      Die erste Mobilisierung wurde noch gar nicht gestoppt. Statt 300000 Soldaten wurde bislang schon 380000 rekrutiert. Das sind genug Fahrer für die 12000 Panzer in den russischen Depots.

      1. Die 12000 Panzer sind sicher in 1A Zustand und die Besatzungen werden dann in 2 wöchigen Chrashkursen auf den Panzern eingewiesen und dürfen sich dann an der Front als Helden beweisen!

        1. Die Nordsüdausdehnung der Ukraine beträgt inklusive der Krim 875 km. 12000 Panzer können nebeneinander von Ost nach West im Abstand von 73 m einfahren. Das gibt den Besatzungen zumindest ein Gefühl von Sicherheit.

          Das wollen aber weder wir, noch die Russen und Selenski sitzt auch so bald mit nem Kuli über der Kapitulation.

    2. Wenn das Online -Magazin Meduza in Lettland sitzt und „gut vernetzt ist“, bedeutet das erstmal, dass es gut mit dem lettischen Geheimdient und damit mit der Nato bestens vernetzt ist.
      Die Ergebnisse muss man unter diesem Blickwinkel sehen. Ist etwa so, als wenn ein Magazin in der Grünen-Geschäftsstelle untergebracht ist.

  3. Daß die Russen verständlicherweise keine Kriegseuphorie, das scheint das Ergebnis der „Umfrage“, die in ausländischen Spezial-„Redaktions“stuben erfolgt sein wird, zeigen, wird als Kriegsmüdigkeit interpretiert. Dazu muss man sich schon einige Knoten ins Hirn winden. Aber was heißt schon Hirn. Viel ist davon nicht zu finden, denn selbst dabei wird ne Menge Stümperei sichtbar.
    Schlimm ist, dass das ausreicht, um die Russophobie weiter anzuheizen.

  4. Der chinesische Stratege u. General Sun Tzu sagte mal:
    1. Der Krieg liebt den Sieg – und nicht die Dauer.
    2. Derjenige gewinnt, dessen Armee in allen Rängen von demselben Geist durchdrungen ist.
    Besonders bei Pkt.2 hakt es bei der russischen Armee in allen Rängen. Das ist aber nicht verwunderlich denn man hat aus der Niederlage in Afghanistan nichts gelernt – und in Syrien hat man es auch nur bis zu einem Patt gegen den Yankee geschafft.
    Die Ukrainische Armee kämpft nicht mehr unter hohen Verlusten im Standard wie die Russen es noch immer praktizieren, sondern im Stil der ISIS mit kleinen und sehr flinken Einheiten, und inzwischen dienen sie auch der Nato deren Waffensysteme im Feld unter realen Bedingungen zu „testen“.
    Die Fronten haben sich ineinander verhakt, und das ermüdet jeden Krieger. Irgend wann verliert der auch die Lust

      1. Ich habe von der Gegenwart gesprochen ! Inzwischen liegen die Russen mit eigen Verlusten gleichauf, und haben nicht ohne Grund die Gebiete Charkiv und Cherson wieder geräumt. – Das darfst du dir zwar schön reden, aber der neutrale Beobachter sieht das realistischer.
        Die große Huldigungs Schautafel aus dem Kreml erscheint auch seit geraumer Zeit nicht mehr – der Grund ist ganz einfach, weil es nichts mehr an eigenen Siegen zu berichten gibt.

        1. Du scheinst es nötig zu haben, Dir selbst Märchen zu erzählen. Die Verlustangaben von BBC Russian und Mediazona (Daten aus MI6- und CIA-Auswertungen) sprechen eine andere Sprache. Die russischen Verluste halten sich in engen Grenzen, ca. 10.000 Tote (russische Armee, D/LNR-Milizen, Wagner) und ca. doppelt so viele Verwundete. Auf ukrainischer Seite sterben jeden Tag 300-1000 Soldaten je nach Intensität der sinnlosen Angriffe.

          Vom Westufer des Dnjepr haben sich die russischen Truppen praktisch ohne Verluste zurückgezogen. Die Ukrainer brauchten einen Tag, um zu bemerken, dass sie sich von den vorherigen Kontaktlinien gelöst hatten. Ein Versuch, schnell nachzustossen, führte zu Hunderten Verlusten in Minenfeldern. Die Russen haben das gefilmt.

          Noch was für Strandhaubitze: Die PzH3000 erweist sich als total unbrauchbar, die Systeme sind bereits alle ausgefallen, Ersatzteile fehlen. Die Waffe ist nach 300 Schuss pro Tag ausgeleiert, bei einem Geschütz, dass damit prahlt, 6 Schuss/Minute, im Feuerschlag sogar 10 abgeben zu können, ist das lächerlich. Die alte Akazia, von Hand munitioniert, schafft mit einer guten Crew zwar nur 2 bis maximal 3 Schuss/Minute, das aber notfalls den ganzen Tag. Angesichts der logistischen Probleme (obwohl die Russen immer noch nicht die Dnjeprbrücken ausschalten) ist das ein kompletter Reinfall.

          1. Auf ukrainischer Seite sterben jeden Tag 300-1000 Soldaten je nach Intensität der sinnlosen Angriffe.

            Mal nachrechnen: 270 Tage x 500 tote Soldaten (im Schnitt) = 135.000 Soldaten
            + ca. Faktor 3 für Verwundete/Vermisste und Gefangene = 405.000 Soldaten
            Zusammen ca. 540.000 Soldaten von einer Armee die ca. 700.000 Soldaten hat.

            Komischerweise ist diese Armee immer noch im Angriff (Nordfront) und verteidigt erfolgreich Abschnitte im mittleren Frontbereich.

            Plausibilität deiner Aussage = nicht gegeben.

            1. Die Zahlen kommen ungefähr hin. Anfang Oktober sprach Zalushny, der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, von 105.000 ukrainischen Gefallenen.

              Was den „Angriff“ angeht, sie wollten Swatowo spätestens am 17. Oktober eingenommen haben, befinden sich jetzt weiter westlich als Anfang Oktober. Sie haben allein da, in Richtung Svatovo und Kremmenaja, jeden Tag zwischen 60 und 150 Soldaten an Toten verloren.

              Es hat schon seine Gründe, dass sie in der achten Mobilisierungswelle sind und inzwischen auch Frauen und Siebzigjährige einziehen.

          2. @ aquadraht
            Wer aus der Nato PzH 2000 mal eben eine PzH 3000 macht, dessen Urteilsfähigkeit und Denkvermögen ist ohnehin nicht besonders ausgeprägt.
            So einem gibt es auch nicht zu denken, dass Putin eine sehr unpopuläre Mobilmachung angeordnet hat – eben um die hohen Verluste an der Front auszugleichen.
            So hofft man die festgefahrene Front wenigsten halten zu können, denn voran geht es schon lange nicht mehr. – Aber du darfst ruhig deinen Propaganda Quellen glauben.

            1. Oh, Du hast einen Tippfehler gefunden. Glückwunsch, Du darfst ihn behalten.

              Aber scheint richtig wehgetan zu haben. Übrigens sollte die Lebensdauer der Rohre nicht unter 10.000 Schuss liegen, das war schon in den Weltkriegen so, und ist es bei den Russen, selbst 12-15.00 werden genannt. Aber Dein Fetisch PzH lol ja, 2000 schafft nicht mal 300 am Tag. Deutsche Wertarbeit.

              1. @ aquadraht
                Was ist ein „Fetisch PzH lol“ ?
                Deine mangelhaften Sachkenntnisse sind offensichtlich, denn mindestens 300 Schuss pro Tag für ein großkalibriges Geschütz zu verlangen, zeugt nur davon, dass du absolut keine Ahnung hast, und davon aber besonders viel.
                Die Zahl 2000 ist kein Hinweis auf die Kadenz, sondern auf das Kaliber.

                1. Soso, ein grosskalibriges Geschütz kann also nicht dauernd mehr als 12 Schuss in der Stunde feuern, sonst geht es kaputt? Komisch, dass weder die Ukrainer noch die Russen das wissen.

                  Wer hat denn behauptet, die Zahl 2000 sei ein „Hinweis auf die Kadenz“? Was hast Du geraucht? Eine Haubitze ist keine Maschinenkanone :).

                  Zur Information: Schusskadenz (oder Feuerrate) bezeichnet die Feuergeschwindigkeit je Zeiteinheit, je nach Waffenart pro Minute oder u.U. Sekunde.

                  1. Du glaubst also, dass da in 3 Schichten geschossen wird. Da ist schwere Arbeit zu leisten, denn die 300 hast du ins Gespräch gebracht …. 300 x 43kg = 12600 Kg

                    Du solltest dich als Muskelprotz dort bewerben und ein fetten Sold einstreichen.
                    Maulhelden suchen die da-

                    1. Kopfrechnen schwach. 2 Schuss in der Minute, ein Drittel der Schusskadenz des deutschen Perfektgeschützes, sind schon 120 Schuss in einer Stunde. Die 300 Schuss haben deutsche Militärsprecher in die Runde geworfen, das sei zu viel für die Panzerhaubitze. Dabei sollte sie das auf maximaler Schusskadenz in weniger als einer Stunde wegballern können (das verlangt ja keiner). Dein Geschwätz über die Masse der Granaten und Kartuschen ist albern. Die Waffe hat Ladeautomatik, auch die Munitionierung geschieht nicht von Hand. Experte, ich schmeiss mich weg.

          3. Entschuldigung: Ich glaube, bevor wir einander gegenseitig beschuldigen, Situationen „schönzureden“, sollten wir uns über etwas im Klaren sein: NIEMAND, verfügt über die Wahrheit. Wir leben gerade in diesem Krieg in einem perversen „Marvell-Universum“, wie ich es gern bezeichne. Wir hören von „Großoffensiven“ und „Neugliederungen“ – bla bla bla!

            Ich würde mir auch nicht strategische Betrachtungen zutrauen. Ich bin nur erschüttert und erstaunt, dass nicht zu Beginn, bereits Kiew endgültig vom „Netz“ genommen wurde. Intuitiv würde ich auch sagen, der „Gentlemen-Krieg“, war ein völlig misslungenes Experiment. Krieg ist für keinen der Beteiligten lustig, aber er fordert eben Menschenleben. Und hätte Russland sich zu Beginn amerikanischer Modi im vernünftigen Maß bedient, so wären es vermutlich weniger Tote und Verletzte gewesen, als es heute sind.

            Aber woran dieses „Versagen“ liegt, kann ich nicht beurteilen. Und ich glaube, dazu ist auch hier kaum jemand fähig.

            1. Wer im Konjunktiv ständig von „WIR“ redet ist prinzipiell inkonsequent im Denken – und das ist die Kraft, die Gutes vorgibt zu wollen, aber in Wahrheit nur Böses schafft.

  5. Gegen Kriegsmüdigkeit ist nichts einzuwenden.
    Was hat den der Ottonormalrusse von diesem Krieg? Er verteidigt Russland sowenig in der Ukraine wie Deutschland in Afghanistan verteidigt wurde. Schlechte Ausrüstung und schlechte Führung kommt noch dazu.

    Die Motivation ist für die Verteidiger der Ukraine einfacher aufrecht zu erhalten. Die wissen das sie für etwas (die Heimat) kämpfen und nicht für jemanden.

    Jetzt werden wieder ganz viele (theoretische) Gegenargumente kommen. Das bleibt alles Theorie.
    Im Fußball heißt es die Wahrheit liegt auf dem Platz und für diesen Fall spricht der Kriegsverlauf Bände.

    1. Ich glaube, Kriegsmüdigkeit (oder besser: -Unlust) ist eine im Grunde gesunde Erscheinung bei allen Völkern, solange sie nicht (tatsächlich) angegriffen werden. Der Normalo hat genug mit der Bewältigung seines Alltags zu tun, Da braucht er nicht noch einen Krieg. Im Ukraine-Konflikt mag die Situation etwas komplizierter sein, aber nach fast einem Jahr voller Gruselnachrichten wollen die Menschen ihre Ruhe haben.

      Dem entgegen stehen allerdings Gestalten wie Baerbock (sie ist ja nicht alleine!), die Russland „ruinieren“ wollen. Und je länger der Konflikt andauert, desto schwerer wird es werden, da wieder herauszukommen.

      1. Das dumme Anal-enische Baerzicklein, kann nur deshalb für den Krieg sein, da sie ihn nur fördert, aber nicht selbst daran teilnimmt. „Wasch mir den Pelz,….“ Ich weiß nicht, wie sie reagieren würde, wenn plötzlich in DE Bomben fallen würden. Ob sie ins Exil ginge?

      1. Das ist gut möglich, in diesem Artikel geht es aber nun mal vor allem um die Bewohner der RF die kriegsmüde sind und nicht nur um die Bewohner des Donbass.

    2. Ottono schrieb:
      „Die Motivation ist für die Verteidiger der Ukraine einfacher aufrecht zu erhalten. Die wissen das sie für etwas (die Heimat) kämpfen und nicht für jemanden.“

      Aber ganz sicher.
      Deshalb darf seit März 2022 keiner dieser hochmotivierten männlichen Ukrainer (zwischen 18 und 60 Jahren) sein Land verlassen, während die Russen trotz Teilmobolisierung ihrer „kriegsmüden Bevölkerung“ keinerlei derartige Begrenzungen eingeführt haben.

      1. Wie lief das denn bei der Wehrmacht? Hinter der Front waren die SS, Polizei Regimenter und Schlipssoldaten (Waffen-SS) platziert. Die haben jeden Landser die die Schnauze voll Dreck hatte auf dem Heimweg abgefangen und liquidiert.

        So wird auch in ähnlicher Weise ist auch die ukrainische Armee gestaffelt. Nur das es keine Deutschen sind die hinter der Front stehen. Die Freiwilligen Schutztruppe war dafür vorgesehen ihre direkte Heimat zu schützen und nicht als Kanonenfutter im Donbas zu verrecken. Sollte einer die Schnauze voll haben, wird der als Kollaborateur behandelt.
        Nach dem Krieg werden sich die Überlebenden fragen, wieso und warum sie sich für die Kiewer Clique verheizen ließen.

  6. Meduza ist kein „Oppositions-Magazin“, das ist ein Instrument der westlichen Geheimdienste. Es hat einen Grund warum es in Lettland sitzt.

    Meduza hat die Informationen angeblich von zwei dem Kreml nahestehenden und mit der Studie vertrauten Informanten erhalten.

    Wirklich?
    Mich wundert dabei nur eines, wie ein erfahrener Journalist so etwas überhaupt ernst nehmen kann. Das ist auf dem Niveau von unterirdischsten Verschwörungstheorien. Selbst Flat-earther und Chem-trailer haben bessere Quellen als irgendwelche angeblich existierende angebliche Insider.

    Ich könnte mich doch auch genauso hinstellen und behaupten mir lägen Informationen von zwei dem Kanzleramt nahestehenden Personen vor, die mir von geheimen Dokumenten erzählt hätten, in welchen etwas unglaubliches drin stünde. Das sei aber Alles streng geheim und diese Personen müssen aus Angst um ihr Leben anonym bleiben. Ihr sollt mir bitte einfach aufs Wort glauben.

    Also so etwas ist weniger als Nichts.

    1. Olga Tsukanova ist sicher nicht vom westlichen Geheimdienst.
      Und trotzdem ist sie nicht auf der Einheitslinie wie sie dir dein Präsident vorgibt.
      Sie wird nicht die Einzige sein. Zum Glück gibt es noch solche Menschen mit Charakter.

      1. Ach, irgendeine gegenläufige Stimme wirst du immer organisieren können, vor allem, wenn du eine Handvoll Dollar von deinem Präsidenten dabei hast.

      2. Olga Tsukanova ist sicher nicht vom westlichen Geheimdienst.

        Vielleicht auch einfach gekauft, aber was macht dich eigentlich so sicher?

          1. Ottono , das siehst du jetzt falsch! Beweise müssen immer nur die Russlandkritiker anbringen, denn alles was aus Russland kommt und gesagt wird ist von Natur aus richtig und wahr! Dort gibt es nämlich keine von der Regierung kontrollierten „Qualitätsmedien“ die ständig Falschnachrichten verbreiten so wie bei uns!

            1. Ja richtig,
              sorry das hatte ich vergessen aber ich gelobe Besserung.
              Ist immer gut wenn es noch jemanden gibt, der mich einfängt, wenn ich mal wieder über das Ziel hinausgeschossen bin. 👍

          2. Netter Versuch der Beweislastumkehr. In der Beweisschuld ist Derjenige wer etwas behauptet. Zum Beispiel, dass es im Kreml angeblich so eine streng geheime Studie gäbe und dass irgendwelche nicht näher bekannte Insider es angeblich unter dem Tisch gezwitschert hätten. Kann ja Jeder sagen.

            Vor diesem Hintergrund kann ich kann mich einfach bequem hinstellen und sagen: Das ist Bullshit!

            Etwa nicht? Wo sind die Beweise? Meduza hat das gesagt, das ist kein Beweis für gar nichts.

            Wie gesagt ich könnte mich genauso hinstellen und behaupten jemand hätte mir heimlich gezwitschert du hättest Dreck am stecken. Du sagst Bullshit und ich verlange dann Beweise dafür. Merkst du was?

              1. Du solltest Deinen Ton mässigen.

                „Olga Tsukanova ist sicher nicht vom westlichen Geheimdienst.“

                Wieso „sicher“?
                Wo ist der Beweis, dass Frau Tsukanowa nicht mit westlichen Diensten in Verbindung steht, bewusst oder nicht? Oder die Gruppe von „Aktivisten“, die als „Rat“ durch die ganze RF reist und politische Forderungen erhebt.

                Gerade hat der CIA-Chef angekündigt, man werde in grossem Stil Unzufriedene in Russland für seine Dienste anwerben.

                Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass es so ist, aber ich bin nicht „sicher“. Sicher ist nur, dass jemand mit vergleichbaren Aktivitäten in der „demokratischen“ Ukraine längst im Gefängnis, im SBU-Folterkeller oder schlicht „verschwunden“ oder als „Verräter“ tot wäre.

                Und RH hat nicht gelogen, sondern vermutet. Zitat:
                „Vielleicht auch einfach gekauft, aber was macht dich eigentlich so sicher?“

                Wo ist da eine Lüge? Und was macht Dich so sicher?

                Versteh mich richtig: Du findest die Geschichte über die besorgte und erzürnte Soldatenmutter anrührend. Verstehe ich. Aber jeder PR-Fuzzi weiss das auch.

                1. Ihr redet hier über Menschen in Russland die anderer Meinung sind als die totalitäre Regierung im Kreml und ihr habt nichts besseres zu tun als sie zu diskreditieren.

                  So reden „nützliche Vasallen“.
                  Zugegeben, bei dem Wort „nützlich“ bin ich mir nicht sicher.

                  1. Offenbar können sich solche Menschen unter der „totalitären Regierung“ öffentlich äussern. In der Ukraine wären sie inhaftiert, gefoltert oder tot. Dort wird schon bestraft, wer auf Russisch betet (Russisch ist die Muttersprache von ca. 40-60% der Ukrainer).

  7. Der Krieg ist in der Ukraine ist nur für sehr einfach gestrickte Menschen relevant. Der eigentliche Krieg ist ein Wirtschaftskrieg. Bärbock hat nicht verlangt, Russland in die Steinzeit zu bomben, sondern wirtschaftlich zu ruinieren.

    Die westliche Annahme war es, dass Russland international isoliert ist, dass Russland arm ist, dass Russland eine schwache Wirtschaft hat, dass Russland Energieverkäufe braucht und von der Hand im Mund lebt.

    Die Realität ist, dass Russland in ein Netz der BRICS-Staaten eingebunden ist, dass Europa weiterhin russisches Gas und Erdöl kaufen muss (jetzt halt über Indien oder China, dafür viermal so teuer). Die Realität ist, dass Europa eine schwache Wirtschaft hat, dass Europa isoliert ist und das der wichtigste Freund, der wichtigste Verbündete Europa die Pipelines wegsprengt.

    Was den Krieg in der Ukraine betrifft: Der Krieg ist schwer zu ertragen, der Verlauf ist unfassbar zäh und die Frontlinien werden von beiden Seiten unter Propaganda vergraben. Es gibt aber eine der NATO und dem Weißen Haus nahestehende Stimme https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_Macgregor der den Kriegsverlauf so radikal anders einschätzt, als die von mir so hoch verehrte westliche Qualitätspresse. Einfach mal auf „the Saker“ von gestern gucken.

    1. Douglas Macgregor steht der NATO insofern nahe, dass er sie abschaffen würde. Dem Weißen Haus stand er nahe, als dort noch ein anderer wohnte.
      Was er zu sagen hat ist eine Meinung, aber sicher keine mehrheitsfähige.

    2. Das „Russland-ruinieren-Programm“ von Frau Baerbock funktioniert ja überhaupt nicht. Statt dass wir uns an Berichten erfreuen, die schildern, wie dreckig es den Russen jetzt geht, sind die Medien voll von politischen Maßnahmen und Berichten über die desaströse wirtschaftliche Situation nicht nur von Privatpersonen, sondern von ganzen Branchen. Deutschland droht Deindustrialisierung und Absturz, der Bundeshaushalt ist voll mit Schattenhaushalten, die per Schulden den Eindruck erwecken sollen, wir hätten alles im Griff. Dabei ist das dicke Ende nur in die Zukunft geschoben worden. Gleiches gilt auch für GB, Italien, Frankreich etc.

      All dies haben wir auf eigenen Wunsch per Sanktionskrise erreicht – aber unsere Medien faseln immer noch von einer Energiekrise.

  8. Ja, ja…. immer diese „Narrative“.
    Gestern hat sich McGregor – qualifiziert! – zur aktuellen Lage geäußert; und er hat keinen Anlass, „Märchen“ zu erzählen und zu verbreiten.
    https://www.youtube.com/watch?v=dfgF4x7TCmM
    Ansonsten kann nur festgestellt werden (was die Dauer des Einsatzes bzw. die daraus angeblich resultierende „Kriegsmüdigkeit“ anbelangt – am Anfang der Operation ging man bekanntlich von anderen Voraussetzungen aus), dass sich die Verantwortlichen innerhalb der Russischen Föderation einen heute kaum mehr bekannten Luxus leisten: Zeit und Charakter. (Sie sind und waren nie an Massentötungen von Menschen, Brüdern interessiert – erinnern Sie sich bitte an die mit der „Spezialoperation“ von Anfang an verfolgten Ziele!)
    „Die Wahrheit findet mündliche Verbreitung, zur Popularisierung der Lüge bedient man sich gewöhnlich eines Apparts.“ Stanislaw Jerzy Lec
    Nachtrag: Gerade lese ich in der „deutschen Qualitätspresse“ folgendes Statement (zur „Kriegsmüdigkeit der EU“):
    01:30 Uhr Kuleba: EU dürfe nicht „müde“ werden.
    Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat an die Europäische Union appelliert, angesichts des Krieges in der Ukraine nicht „müde“ zu werden. „Ich rufe meine Kollegen in der EU auf“, „alle Zweifel“ und „Müdigkeit“ beiseite zu stellen und „das neunte Sanktionspaket“, das „seit langem überfällig“ sei, „so schnell wie möglich fertigzustellen“, sagte er bei einer Online-Pressekonferenz am Dienstag. „Wenn wir Ukrainer nicht müde sind, hat der Rest Europas weder ein moralisches noch ein politisches Recht, müde zu sein.“ Kuleba forderte, insbesondere den staatlichen Atombetreiber Rosatom wegen seiner Rolle bei der Besetzung des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja zu bestrafen. Wichtig seien auch Sanktionen, die es ermöglichen, die russische Rüstungsindustrie zu „bremsen“.
    Kuleba appellierte zudem an den Westen, seine Waffenlieferungen, insbesondere Luftabwehrsysteme, an Kiew zu erhöhen. https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-mittwoch-185.html#EU

  9. Also ich habe ja gelesen, dass die Russen sogar Microchips aus alten Waschmaschinen ausbauen müssen für ihre Raketen und dass das neue NATO-Luftabwehrsystem mit 12 Raketen bestückt 100 % Trefferquote aufweist und unsere deutschen Gasspeicher sind zu 90 % voll!

    Wenn das BILD, SPON, Süddeutsche, ÖR, Focus und alle anderen NATO-Medien gleichzeitig verkünden, dann muss es ja wohl stimmen.

    „Wir“ stehen also kurz vor dem Endsieg.

    https://www.anti-spiegel.ru/2021/was-ist-meduza-und-warum-es-zu-einem-auslaendischen-agenten-erklaert-wurde/

  10. Leicht OT:

    Das EU-Parlament erklärt Moskau zum staatlichen Unterstützer von Terrorismus. Damit steht wohl der Zuführung von russischem Staats- und Privateigentum in westliche Hände nichts mehr im Wege. Und nachdem bereits der russischen Delegation zum OECD-Meeting in Warschau die Visa verweigert wurden, brauchen russische Regierungsbeamte und Geschäftsleute, wenn nicht gar alle russischen Staatsbürger, erst gar keine Visa für Auslandsreisen mehr beantragen, denn die gute mittelalterliche Sitte der Vogelfreiheit kann nun sicherlich mühelos wieder aktiviert werden. Der US-Kongress wird ohne Zweifel umgehend folgen.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article242292881/Ukraine-Krieg-EU-Parlament-erklaert-Russland-zum-Terror-Staat.html

    Willkommen in der Rules-Based-Order.

  11. Die Ukraine ist ein Staat, welches auf rassistische Grundsätze sich aufbaut! Noch heute heißt es in Artikel 16 der Verfassung: „Die Erhaltung des genetischen Erbes des ukrainischen Volkes liegt in der Verantwortung des Staates“. Die nationalsozialistische Rassendiskriminierung wird daher von der Ukraine immer noch proklamiert, wie in den schlimmsten Momenten des Zweiten Weltkriegs.

    Wer sich nochmals, wie schon sehr oft in diesem Forum klar dargestellt mit den Verbrechen, Traditionen und Denkweisen der als Nazi´s oder Banderisten oder ukrainische integrale Nationalisten bezeichneten Verbrecher auseinander setzen möchte, dem empfehle ich folgenden Arthikel von Thierry Meyssan: https://www.voltairenet.org/article218397.html

    Diese integralen Nationalisten hatten vor dem Ende des 2.WK ca. 4 Millionen Polen, Juden, Russen, Zigeuner, Ungarn, Bolschewiken ermordet und seit 2014 ermorden sie schon wieder und haben heute eine 5stellige Zahl an Mordopfern erreicht. Doch der Wertewesten ist das egal, wie schon eine halbe Million irakische Kinder der Albrigth, dem großen Vorbild unserer feministischen Annalena, es Wert war.

    Die wirklichen Massenmörder auf dieser Welt sitzen in Washington und haben Helfer in den amerikahörigen Provinzen!

    1. „Wie schon eine halbe Million irakische Kinder ….“ Das die ca. 500000 toten irakischen Zivilisten alles Kinder waren ist mir neu, aber wir nehmen es hier ja nicht so genau wenn es gegen den „Wertewesten“ geht!

      1. bei den 500.000 toten Kindern, ging es um Folgen der Sanktionen gegen den Irak seit 1991
        Albright wurde 1996 gefragt ob es das wert sei, dass für die Sanktionen 500.000 Kinder sterben mussten.
        Albright sagte: ja. es war es wert

  12. Die Russen sind historisch bedingt sicherlich nicht so kriegsgeil wie die US-Amerikaner, insofern wäre es schon verständlich, wenn sich eine Kriegsmüdigkeit einstellt. Wer will schon Tote in der Familie haben. In Russland wollte auch niemand diesen Krieg, er ist vor allem von den USA provoziert worden, die Geschichte seit 2014 ist ja zumindest hier bekannt.
    Während im Westen nun seit Monaten das Ende von Putins Russland herbeigeredet wird, warten wir mal ab bis die Ukraine keine funktionierende Infrastruktur mehr hat und in der EU die Energiepreise unbezahlbar werden gefolgt von Produktionsausfällen und Abwanderung diverser Unternehmen. Die Arroganz stirbt zuletzt.

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